Your voice in my head [SoulDragon & Chixletta]

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    • Your voice in my head [SoulDragon & Chixletta]

      Hier gibt´s die Vorstellung ;)


      Ein lautes Brüllen hallte durch die Straßen der Stadt.
      Eine Menschenartiger Drache sprang auf die Straße und schien sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Er schien sich immer weiter in einen Drachen zu verwandeln. Eine gewaltige Hitze ging von ihm aus und es sah aus als würde der Teer auf den Straßen neben ihm zu schmelzen beginnen.

      Sofort wurden Helden in seiner Nähe alarmiert, doch niemand traute sich ihm näher zu kommen.
      Bis die bekannte Heldin, Ryoko Tatsuma, dazu gerufen wurde. Sie kannte sich mit der Kraft der Drachen aus, da sie selber eine Drachen Fähigkeit besaß.
      Man sah ihr an dass sie nicht wusste wer dieser Fremde war, der dort auf den Straßen sein Unwesen trieb.
      Sie wies die umher stehenden Helden an, sie sollen die Zivilisten in Sicherheit bringen.
      Unter ihnen war ebenfalls Hayden, eine junge Heldin, die sofort reagierte.

      Daraufhin setzte sich Ryoko Tatsuma sofort in Bewegung um einen Versuch zu starten den jungen Mann aufzuhalten.
      Doch dieser wurde scheinbar von Sekunde zu Sekunde stärker.
      Sie versuchte ihr bestes, doch scheiterte.

      Hayden bekam die Probleme der Heldin mit, doch wusste im ersten Moment nicht was sie tun sollte.
      Gerade als sie eine Zivilistin in Sicherheit brachte, flog ein großer Stein in ihre Richtung. Mit einem Sprung wich sie aus, und wirbelte herum.
      Sie sah ihm direkt in die Augen, doch er reagierte nicht.
      Die Hitze die von ihm ausging breitete sich immer weiter aus und auch seine Kraft schien zu wachsen.
      Es sah so als als würde sein Körper sich immer weiter verändern.
      Hayden jedoch spannte ihren Körper an und sprang auf das nächst gelegene Hochhaus um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Drachen–Heldin hatte sich bereits etwas zurück gezogen um anscheinend neue Kraft zu sammeln und sich einen Plan zu überlegen.


      Hayden sah herab von dem Hausdach auf dem sie sich befand. Genervt verschränkte sie ihre Arme und knurrte. „Verdammtes Zippo.“
      In dem Moment schwang der Drachenjunge herum und starrte ihr direkt in die Augen.
      Sie hielt die Luft an.
      Seine Augen weiteten sich.

      Anscheinend hatte Ryoko genau auf so einen Moment gewartet, denn sie sprang hervor und rang den Jungen zu Boden.
      Hayden jedoch stand immer noch wie angewurzelt auf dem Dach des Hauses.
    • Fire Eater Rengoku:

      Der junge Mann wachte einige Tagen nach der von ihm verursachten Verwüstung eines Stadtbezirkes auf. Ein grelles Licht blendete kurz seine scharfen Augen, jedoch hatten diese sich im nächsten Moment schon an die Lichtverhältnisse angepasst. Überrascht musterte er kurz seinen Körper und stellte fest, dass er in einem beinahe leeren Raum in einem Krankenhausbett lag. "Wo bin ich?" schoss es ihm durch den Kopf und er wollte aufstehen. Erst jetzt bemerkte er die Schnallen um seine Arme und Beine. Zügig schaute sich Rengoku im Raum um, jedoch wusste er noch nicht wonach er suchte. Die große Scheibe ihm gegenüber spiegelte den Raum wieder und in dem Zimmer war nur das Piepen des medizinischen Überwachungsinstrumentes zu hören, welches sich scheinbar seinem Puls anpasste. Langsam machte sich Ungeduld in dem Mann breit und er gab die sinnlose Suche nach etwas das ihm Antworten geben könnte auf. Seine Erinnerungen waren schwammig und er konnte sich praktisch nur an einen Drachen und einem Menschen erinnern der zu ihm gesprochen hatte. Plötzlich spannte der liegende Ren die Arme an und sprang mit einer wuchtvollen Bewegungen der Beiden die Schnallen. Schnell sprang die Tür neben der großen Scheibe auf und eine Krankenschwester sowie Ryoko Tatsuma traten ein. "Bleiben Sie doch bitte lieg....äh okay?" die Krankenschwester hatte den Satz begonnen doch Ryoko gab mit einer Geste ein Zeichen zu schweigen. Rengoku war erstarrt und schaute die Heldin neugierig musternd an. "Dieser Geruch.... das ist der Drache... und dort hinter der Tür riecht es nach..." doch seine Gedanken wurden unterbrochen. "Na du bist aber ein ganz Spezieller. Erst spielst du Berserker in der Stadt und nun kriegst du die Zähne nicht auseinander" die Stimme der Heldin deutete auf ihre Neugierde hin. "Na wie auch immer ich bin die Heldin Ryukyu und mit wem hatte ich die Ehre ein Tänzchen zu haben?" fragte sie nun mit einer gelockerten Stimme doch ihre Augen zeigten Ren, dass jede kleinste Bewegung von ihm analysiert wurde. "Mein Name ist Rengoku... ich bin kein Held und meine Erinnerungen an unser Treffen sind nicht komplett" erklärte der junge Mann kurz und knapp mit seiner warm weichen Stimme. Dabei fuhr er mit seiner Hand durch seine schwarz, länglichen Haare. "So? Dann hilft dir vielleicht diese Person auf die Sprünge" antwortete die Profiheldin und deutete zur Türe. Noch bevor Hayden eintrat wusste Rengoku dank seines Geruchssinnes schon, wer als nächstes eintreten würde.
    • Mit zitternden Beinen trat Hayden ein.
      Sie starrte die Heldin ungläubig an.
      "Was...", flüsterte sie ihr zu.
      Sie stand mit ausreichendem Abstand entfernt von dem Drachen Jungen.
      "Was soll ich deiner Meinung nach jetzt tun?"
      Ryoko sah zu ihr herab.
      "Was weiß ich.
      Sag ihm was du mir gesagt hattest.", knurrte sie zurück.
      Also zuckte Hayden mit den Schultern und fing an zu berichten.
      "Naja, als ich etwas gesagt hatte, allerdings nicht besonders laut sondern nur zu mir selbst, hast du dich schlagartig in meine Richtung umgedreht und mich angestarrt. Es sah aus als hättest du gehört was ich gesagt hatte."
      Hayden sah in die Augen des Drachenjungen.
      Ein eiskalter Schauer überfiel ihren Rücken.
      Noch eine Weile starrten sie sich weiter an.
      Bis Ryoko tadelnd zu Hayden herabsah und sie anstupste.
      "Hey, das reicht.", brummte sie.
      Hayden wich zurück.
      "Was?", zischte sie und wirkte erschrocken.
      "Also, ja...", sie stammelte.
      "Das wars eigentlich. Und jetzt? Was hast du vor Ryoko?"
    • Fire Eater Rengoku:

      Als die junge Frau endlich eintrat musterte Ren sie genau. Er hatte keine Ahnung wie er sie einordnen sollte und wartete nur ab. Die aktuellen Situation bereitete ihm Unbehagen und er wusste nicht wo er war. Das letzte woran er sich klar erinnerte war der Aufbruch zur Jagd mit seinen Vater. Danach nur noch Fetzen von dieser Frau die ebenfalls ein Drache ist und ihr. "Sollte ich flüchten?" schoss es ihm durch den Kopf. Er sah jedoch ein das zu riskant sein könnte und entschied dazu erstmal nichts zu tun. "Immerhin riechen die nicht nach Feind" . Er erkannte die Stimme Haydens wieder und musterte mit seinen derzeit blauen Augen die ihre. Ryoko unterbrach den Starrwettbewerb unsanft. Rengoku richtete sich auf und Ryoko stand schweigend dort statt Hayden zu antworten. "Sprich! Du hast doch was dazu sagen oder? Die Fußfessel verlierst du noch schnell genug wenn du kooperativ bist." sagte Tatsuma bestimmend. Rens Augen durchbohrten Ryokos für einen Moment jedoch lediglich musternd und nicht feindselig. "Verdammtes Zippo!" widerholte er die Worte aus seinen Erinnerungen. Ryoko zog eine Augenbraue hoch doch schwieg, denn sie wusste da kommt noch mehr. "Ich erinnere mich euch beiden gesehen zu haben und an diese beiden Worte, jedoch verstehe ich nicht die Bedeutung und weiß nicht wie es zum treffen gekommen ist. Um genau zu sein weiß ich gar nichts davon un...!" "Dann helfe ich dir auf die Sprünge" unterbrach Ryoko ihn schroff. Sie gab der jungen Frau einen wink sich etwas zu entfernen und ging auf den Drachen Jungen zu, der sie überrascht und fragend ansah. Sie zückte ein paar Bilder und setzte sich an die Bettkante. "Bevor ich dir das zeige musst du ruhig bleiben. Ich werde nicht zögern dich außer Gefecht zu setzen" erklärte die Heldin und sah Rengoku eindringlich an. "Also bin ich denen doch in Rage begegnet...." kurz zögerte er, aber dann gab er ein ernstes Nicken zurück. Sie zeigte ihm die Bilder ohne diese aus der Hand zu geben. Als erstes erkannte man den zerstörten Stadtbezirk und dann einen von Verwüstung gezeichneten Wald. Im Hintergrund von einigen Bildern sah man Qualm. Plötzlich spürte Ren einen Stich im Körper. "Wenn ich bis zur Stadt gekommen bin.... Vater?!" erst flüsternd und das letzte Wort etwas lauter entfuhr seiner Kehle. Fragend sah er zu Tatsuma. Das erste mal seit sie den Raum betreten hatte konnte man Mitgefühl in ihren Augen sehen. "Das wird jetzt nicht leicht...." sie zeigte ihm das letzte Bild und gab es ihm diesmal, als er zitternd danach griff. Dicke Tränen tropften hinab. Ren sah die Leiche seines Vaters. Der Leib komplett aufgerissen und seine Augen leer. Der Mund voller getrocknetem Blut und die Haut schon bläulich. Erinnerungsfetzen aus Rens Rage setzten sich in seinen Kopf zusammen und erinnerte sich an das Meiste. Vor Trauer und Wut verkrampfte sich sein Körper. Automatisch aktivierten sich seine Kräfte und die Temperatur stieg um ihn herum an. "Ich habe ihn getötet... Er ist tot....Ich habe ihn getötet....Er ist..t.." "Er ist tot und du hast ihn getötet!" Rengokus stammeln wurde durch die laute Stimme der Profiheldin gebrochen. Vor Überraschung hatte Rens Körper die Kräfte automatisch gestoppt. "Jedoch lebst du!" sie schaute ihn mitfühlend an und legte eine Hand auf seine Schulter. Überraschenderweise war diese angenehm warm. "Deine mangelnde Selbstkontrolle hat dazu geführt und die wird nicht durch bloße Reue besser! Du kannst trauern, doch das heißt nicht das du alles zerstören darfst. Für deine Taten wirst du büßen!" verblüfft und unter Tränen schaute er zu der Frau. "Anstatt dich hart zu bestrafen und als Schurken abzustempeln habe ich dafür gesorgt, dass du unter meiner Führung ausgebildet wirst und somit meiner Agentur beitrittst." Verwirrt betrachtete der Drachen Junge die Frau. Er verstand nicht genau was diese meinte, jedoch war er aktuell unfähig zu sprechen. Diese nickte ihn nur mit festem Gesichtsausdruck zu, jedoch wirkte es aufmunternd. Rengokus Blick folgte ihr, da sie nun Aufstand und sich abwand. "Ich werde dir etwas Zeit zum verarbeiten geben und später wieder kommen" kurz stoppte sie und schaute über ihre Schulter zurück "Das ist übrigens kein Angebot, sondern entschieden!" für einen kurzen Moment hätte Ren schwören können sie zwinkert. Nun wendete sich Ryoko an Hayden "Komm wir müssen unter vier Augen sprechen!" Währenddessen hatte der Jungen Mann seinen Blick wieder gesenkt und schaute niedergeschlagen auf das Bild seines verstorbenen Vaters.
    • Ryoko zog mich an meinem Arm raus vor die Tür.
      Ich sah sie irritiert an.
      "Hör zu", sagte sie mit bestimmender Stimme.
      "Ich weiß, du bist erst eine Praktikantin bei uns in der Agentur."
      Ich nickte leicht.
      "Doch nun brauchen wir dich als fest Angestellte Heldin."
      "Oh, Dankeschön ich.."
      Sie unterbrach mich.
      "Jaja, keine Zeit für große Danksagungen.", sie wedelte mit ihrer Hand.
      "Dieser Junge hat auf deine Stimme reagiert, ist es nicht so?"
      Ich starrte sie an.
      Sie wartete offensichtlich auf eine Antwort.
      "Ich also... Ich weiß es nicht.
      Ich hatte eigentlich mit mir selber gesprochen als er plötzlich..."
      "Ja, genau. Wie auch immer.", sie verschränkte die Arme vor der Brust.
      "Du wirst nun an seiner Seite bleiben."
      Ich sah sie verwundert an.
      "Immer, hast du gehört?"
      Verwirrt nickte ich.
      "Es sieht so aus als würdest du eine Reaktion bei ihm auslösen wenn du sprichst.
      Wenn er einen seiner Anfälle hat haben wir sonst keine Chance ihn in den Griff zu bekommen."
      Ich zog eine Augenbraue hoch.
      "Aha.", sagte ich und verschränkte ebenfalls die Arme vor der Brust.
      Ryoko griff nach meinen Schultern.
      "Ihr seid ab jetzt ein Team, hast du verstanden?
      Das ist oberste Priorität.
      Du wirst nicht eine Sekunde von seiner Seite weichen.
      Solange bis wir herausgefunden haben wie wir ihn kontrollieren können."
      Ich verdrehte die Augen.
      "Das war eigentlich nicht der Job den ich wollte."
      Sie knurrte mich an.
      "Das ist jetzt aber dein Job wenn du möchtest dass keine weiteren Menschen verletzt werden."
      Ich nickte.
      "In Ordnung."
      "Gut.", knurrte sie.
      "Nun mach deinen Job. Ich werde noch etwas erledigen."
      Sie drehte sich auf dem Absatz um und ließ mich stehen.

      Also ging ich zu ihm ins Zimmer und stellte mich vor sein Bett.
      "Okay, nun hör zu.", knurrte ich leise und stützte mich mit beiden Armen an die Stange am Fußende seines Bettes.
      "Ich weiß ja nicht was mit dir los ist, oder wer du bist.
      Aber wir sind jetzt anscheinend Partner.
      Also bitte. Benimm dich und wir werden keine Probleme haben."
      Mit diesem forschen Ton versuchte ich meine Angst zu überbrücken.
      Ich hatte wirklich eine heiden Angst.
      Er war schließlich unberechenbar.
    • Fire Eater Rengoku

      Ich betrachtete das Bild und jede weitere Sekunde schien den Schmerz über den Verlust zu steigern. "Diese Ryukyu hat Recht! Wenn ich mich kontrollieren könnte wäre das nicht passiert!" Beim betrachten des Bildes erinnerte ich mich an die letzte Situation mit meinen Vater. Er hatte noch etwas zu mir gesagt, aber irgendwie fehlten mir die Erinnerungen an die Worte. Meine Gedanken wurden unterbrochen als nun die junge Frau erneut eintrat. Sie stellte sich vor meinen Bett und sprach zu mir. Ein wenig überrascht musterte ich sie. Bevor ich antwortete wischte ich mir die Spuren der Tränen aus den Gesicht und lag das durchnässte Bild beiseite. "Wir sind Partner?" fragte ich verwirrt, aber nun mit fester Stimme. "Was bedeutet das? Ich habe keine Ahnung von dem ganzen Zeugs und ich weiß auch nicht was so ne Agentur ist, aber stellt man sich nicht normalerweise jemanden vor?" meine Stimme war nun fester als vorher, denn ich vergrub die Trauer vorläufig in mich hinein. Ich bemerkte das ihr meine Anwesenheit missfiel. "Also grob habe ich verstanden, dass mir diese Ryukyu helfen möchte indem sie mich trainiert und ich irgendetwas von ihr Namens Agentur beitrete, aber was hast du damit zu tun und was ist Partner?" fragte ich um überhaupt irgendetwas zu sagen.
    • Ich verdrehte sichtlich die Augen.
      "Okay, ich werde es dir erklären.", murmelte ich und zog mir einen Stuhl neben sein Bett.
      Mein Herz schlug schneller als ich ihm näher kam, warum wusste ich nicht.
      Ich tat so als wäre mir alles gleichgültig.
      Somit versuchte ich nur meine Nervosität zu verdrängen die sich in mir breit machte.
      Ich ließ mich auf den Stuhl sinken und sah ihn an.
      "Wir beide arbeiten nun für die selbe Agentur. Das bedeutet dass sie uns Aufträge geben. Zum Beispiel Schurken festnehmen etc.", ich war nicht gut darin zu erklären. Und sein verwirrter Blick machte es mir nicht leichter.
      Ich legte eine Hand an meinen Kopf.
      "So wie es aussieht reagierst du auf meine Stimme wenn du in deiner Drachenform bist. Und so wie es aussieht auch nur auf meine Stimme. Also hat Ryuko uns jetzt zu Pantern gemacht. Das heißt ich darf nun nicht mehr von deiner Seite weichen.
      Also, wenn du fit bist, ich wohne ein paar Straßen weiter.", sagte ich und griff in meine Tasche. Ich zog einen Schlüssel heraus.
      "Hier, mein Wohnungsschlüssel. Keine Sorge, ich hab zwei.
      Wenn du hier rauskommst zeige ich dir wo du in Zukunft wohnen wirst."
      Verlegen biss ich mir auf die Zunge.
      Verdammt.
      Jetzt hatte ich einen Mitbewohner der sich selbst nicht im Griff hatte.
      Und so wie es aussah lebte er anscheinend hinter dem Mond.
    • Fire Eater Rengoku

      Ihre Erklärung half mir nicht wirklich weiter. Die einzige Information welche ich verstand war, dass ich nun mit ihr als Partner Aufgaben erledige und bei ihr wohnen würde. Jedoch interessierte mich die Situation als ich ein Drache war und ihre Stimme wahrnahm. Jedoch entschied ich mich dazu später nachzuhaken. "Ich verstehe es zwar noch immer nicht ganz, aber was solls. Ich wollte sowieso hier raus an die Luft." Ich nahm den Schlüssel entgegen und musterte ihn kurz. Ich wusste zwar was ein Schlüssel ist, jedoch hatte ich schon ewig keinen mehr gesehen und dieser wirkte so zerbrechlich. Ich wollte gerade aufstehen als ich die Fußfesseln erneut bemerkte. Kurz seufzte ich und mit einer kraftvollen Bewegung riss ich erst das rechte und dann das linke Bein los und stand auf. "Besser!" murmelte ich doch plötzlich sprang die Türe im Zimmer erneut auf und die Krankenschwester von vorhin trat kopfschüttelnd ein. In der Hand schien sie Kleidung für mich dabei zu haben, denn ich trug immer noch dieses Kleid. "Ich hätte sie jetzt schon von der Fessel befreit!" sagte diese seufzend mit einem genervten Unterton. Ich schaute sie verwirrt an. "Ich war doch gefesselt und nicht sie?". Sprachlos blickte die Krankenschwester zwischen Hayden und mir hin und her. "Wie auch immer. Diese Kleidung hat Ryukyu da gelassen, wenn es noch etwas gibt könnt ihr die Klingel nutzen" die Krankenschwester legte die Kleidung aufs Bett und verschwand zügig aus dem Zimmer. Ich nahm mir die Kleidung weg bestehend aus einen schwarzen Tanktop und einer schwarzen Hose, welche gerade so meine Knie bedeckte und recht eng aussah, sowie Unterwäsche. Den Stoff von dem Tanktop und der Hose hatte ich noch nie zuvor gesehen. "Ich zieh das schnell an und dann können wir!" sagte ich wenig begeistert über die neue Kleidung und begann mir dieses Kleid auszuziehen. Das Hayden im Raum war störte mich kein bisschen, da ich bisher so gut wie keinen sozialen Menschenkontakt hatte und nicht wusste, dass man sich normalerweise keinen Fremden nackt zeigt.
    • Erschüttert starrte ich ihn an als er sich schamlos vor mir entblößte.
      Ich lief rosa an und hielt mir die Hand vor die Augen.
      "Irgh, mach dass doch im Badezimmer.", knurrte ich und wartete ab bis er fertig war.
      "Nun komm, ich habe nicht ewig Zeit.", murmelte ich.
      Diese Situation war sichtlich unangenehm für mich.
      Auf einmal hatte ich einen Panter, den ich weder kannte noch besonders mochte.
      Für mich war dies allerdings keine Neuigkeit.
      Ich mochte so gut wie niemanden.
      Und mich mochte auch so gut wie niemand, also alles beim alten.
      Ich winkte ihm er solle mir folgen und wie verließen das Krankenhaus.
      Ohne weiter zu sprechen gingen wir zu meiner Wohnung.
      Sie war in einem großen Haus, wo einige Wohneinheiten waren.
      Ziemlich weit oben, im 9. Stock.
      "Na los, komm.", murmelte ich als ich den Fahrstuhl stieg.
      Wir fuhren hoch und kamen an meiner Wohnungstür an.
      Ich schloss auf und öffnete dir Tür.
      Meine Wohnung war klein.
      Sehr klein.
      Eine 1-Zimmerwohung um genau zu sein.
      Eine kleine Küche, ein großes Fenster, ein Bett, ein kleiner Tisch mit 2 Stühlen und eine Couch.
      "Tritt ein in mein kleines Reich.", sagte ich trocken und schloss hinter ihm die Tür.
      Direkt steuerte ich auf den Kühlschrank zu, öffnete ihn und nahm eine Flasche Wein heraus.
      Ich setzte mich auf die Arbeitsplatte der Küche, öffnete den Flaschendeckel mit einem Schnips und nahm einen Schluck.
      "Du schläfst da.", ich zeigte auf die Couch.
      "Das Badezimmer ist hier.", ich zeigte mit meinem linken Daumen über meine Schulter an mir vorbei.
      "Willst du was essen?"
    • Fire Eater Rengoku

      Trotz meiner leichten Verwunderung über ihre Reaktion zog ich mich weiter um. Die Kleidung war aus einem sehr leichten Material, welches haut eng am Körper lag sich jedoch anpasste und deswegen nicht unangenehm war. Dadurch betonte es meine Muskeln relativ gut. Jetzt wo ich stand bemerkte ich das Hayden deutlich kleiner war als ich. Sie schien schlechte Laune zu haben, deswegen folgte ich ihr schweigend. Wir verließen das Krankenhaus und es war schon recht dunkel doch durch die ganzen Lichter in der Stadt wirkte es überhaupt nicht so. All diese Eindrücke waren ziemlich ungewohnt für mich und von überall gab es laute Geräusche und sonderbare Gerüche. Ich musterte so viel ich konnte während ich der jungen Frau folgte. Schließlich standen wir vor einem großen Haus und ich war begeistert, dass sie in so etwas wohnte. Wir traten ein und sie drückte einen Knopf. Mit kritischen Blick betrachtete ich wie sich eine Türe zu einem kleinen Raum mit Knöpfen öffnete. Als sie mich aufforderte einzutreten tat ich es zögernd. "N-na gut". Sie drückte einen Knopf mit einer Zahl darauf und die Türe hinter mir schloss sich. Nun bewegte sich der Raum und mein Magen fing an sich zu drehen. Stöhnend und Erschrocken lehnte ich mich gegen die wand und hielt mir eine Hand vor dem Mund und die andere auf den Bauch. "W-was ist das denn für´n Scheiß?" fragte ich stöhnend, jedoch blieb der Raum abrupt stehen. Übelkeit hatte sich in mir breit gemacht. Ich stolperte hinaus und sie ging zu einer weiteren Türe. "Wenn der Raum sich auch bewegt bin ich raus" murmelte ich doch sie trat einfach ein. Ich folgte ihr erneut zögernd und sah mich um. Es war ein kleiner Raum mit einigen Möbeln drin wo von ich ein paar erkannte. Ich empfand dennoch alles als ein wenig seltsam. "Also wohnen wir ab jetzt in diesen Zimmer?" fragte ich ein wenig überrascht und setzte mich auf den mir gezeigten Schlafplatz. Begeistert schaute ich sie an "Diese Couch sieht zwar seltsam aus, aber ist hundert mal bequemer als mein Heubett!". Als sie mich fragte ob ich Hunger hätte bemerkte ich erst, dass ich welchen hatte. "Ja wir müssen noch etwas dafür fangen oder? Welche essbaren Tiere leben denn hier?"
    • Meine Augen weiteten sich.
      Es war schon irgendwie niedlich anzusehen wie verblüfft er von allem war.
      Und anscheinend sehr einfach zu begeistern.
      Wie ein Hundewelpe.
      Als er mich wegen des Essens fragte verschluckte ich mich fast an meinem Speichel.
      Ich stellte die Flasche weg und starrte ihn ungläubig an.
      "S-Sag mal", stotterte ich.
      "Wo kommst du eigentlich her? Narnia?"
      Ich grinste schief und sprang von der Arbeitsplatte ab.
      Ich ging auf ihn zu und beugte mich herunter.
      Mein Gesicht war direkt vor seinem.
      "Oder hast du dir was eingeschmissen?
      Bist du high?", lachte ich ironisch.
      "Hm", ich lehnte mich wieder zurück.
      "Du siehst nicht high aus. Doch irgendwas stimmt doch mit dir nicht."
      Kopfschüttelnd ging ich zurück zum Kühlschrank und griff hinein.
      Ich holte ein paar Eier heraus.
      In der Schublade waren noch Ramennudeln.
      Ich setzte heißes Wasser auf und schlug die Eier in einer Pfanne auf.
      "Ich hoffe du magst Nudeln.", lachte ich und stand mit dem Rücken zu ihm.
      Während das Wasser auf dem Herd stand ging ich Richtung Badezimmer.
      "Ich ziehe mich kurz um."
      Ich schloss die Tür hinter mir und zog mir ein viel zu großes Shirt und eine Leggins an.
      Außerdem band ich mir die Haare hoch.
      Als ich zurück aus dem Badezimmer kam nahm ich die Nudeln und gab sie in das kochende Wasser.
      "Also? Wo kommst du her?"
    • Fire Eater Rengoku

      Erschrocken musterte ich wie sie die Flasche abrupt wegstellte. "Hmm was...?" doch bevor ich die Frage stellen konnte war ihr Gesicht direkt vor meinem und das sehr nahe. Ich schaute etwas verlegen drein, aber wandte den Blick nicht ab. "High? Was ist das?" fragte ich ein wenig unbeholfen und musterte sie danach. Sie holte etwas aus dem Schrank von dem Licht und Kälte ausging. Verblüfft betrachtete ich diesen von der Couch aus, jedoch wandte mein Blick sich wieder zu ihr. Aus irgendeinen Grund schien zu nun amüsiert und lockerer doch mir gefiel es so besser. Die Eier erkannte ich doch diese Nudeln waren mir auch nicht bekannt. "Ich weiß gar nicht was das ist" murmelte ich etwas verlegen. Nun verließ sie das Zimmer um sich umziehen, auch wenn ich nicht verstand warum sie dies nur fürs Umziehen tat. Ich schwieg jedoch in der Situation und nutzte die Gelegenheit um den Kälteschrank zu mustern. Verblüfft öffnete und schloss ich diesen. Dort drin waren viele Sachen die flach aussahen. Diese flachen Teile rochen alle ähnlich bis auf eines. Ich nahm es heraus und bemerkte, dass die Haut ein wenig abgegangen war. Ich zog die oberste Schicht unter der Haut ab und hielt schließlich eine gelbliche Scheibe in der Hand. Es roch wie Käse und ich aß die Scheibe zögernd. Es war tatsächlich Käse. Verwundert legte ich es zurück und schloss den Kälteschrank. Ich hörte plötzlich ein leises Brutzeln und kochendes Wasser. Neben dem Ding wo Hayden die Eier hineingeschlagen hatte stand ein Metalltopf in dem Wasser kochte. "Seltsam da ist doch kein Feuer" murmelte ich. Ich legte die Hand auf die Platte, neben den Topf und schob diesen ein wenig beiseite. Dort war nun eine rote Fläche die Hitze ausstrahlte. Neugierig legte ich einen Finger auf. Es war recht warm und ich verstand nicht wieso. Hayden kam wieder herein und ich löste mich von der Platte. "Naja ich wohnte im Wald. Anfangs in einer Höhle mit meinen Eltern und später als Mutter verschwand mit Vater in einem Holzhaus." erklärte ich achselzuckend. Kurz kamen die Bilder von Vater wieder hoch, jedoch unterdrückte ich diese wieder. Ich beobachtete weiterhin Hayden und bemerkte wie sich die Gerüche in der Wohnung durch das Kochen von Hayden veränderte.
    • "Im Wald also... Aha.", sagte ich und wusste nicht mit dieser Situation umzugehen.
      Oh man, der Typ war doch tatsächlich ein Höhlenmensch.
      "Ich erkläre dir jetzt aber nicht was ein Handy, ein Telefon oder ein Fernseher ist.
      Dafür bin ich nun wirklich nicht da.
      Ich gebe dir gleich meinen Laptop und dort werde ich dir ein paar Artikel zeigen.
      Die wirst du lesen.
      Dort werden diese Sachen dann beschrieben.
      Und ja, das existiert dann auch alles so wie es da steht."
      Ich musste ein wenig lachen.
      Ich bereitete die Nudeln weiter zu und drapierte sie auf einem Teller.
      Die Eier ebenfalls.
      "Hier", ich stellte ihm den Teller hin.
      "Und untersteh dich jetzt mit den Fingern oder so zu essen!", knurrte ich ihn an bevor er sich über den Teller hermachen konnte.
      Ich drückte ihm einen Löffel und eine Gabel in die Hand und setzte mich von ihn.
      "Mach mir einfach nach, okay?", knurrte ich und aß.


      "Oh man. Du bist doch tatsächlich wie aus einer anderen Zeit.", unterbrach ich nach einiger Zeit die Stille.
      "So einen Job hatte ich mir nun wirklich nicht vorgestellt, aber was solls."
      Ich musste wieder lachen.
      Meine Stimmung wurde wieder etwas lockerer.
      "Keine Sorge, ich helfe dir dich hier zurecht zu finden okay?
      Aber bitte, mach keinen Mist."
      Ich schob den leeren Teller von mir weg und lehnte mich zurück.
      "Und? noch Fragen?"
    • Fire Eater Rengoku

      "Aber diese ganzen komischen Dinge brauche ich doch auch nicht unbedingt oder?" fragte ich ein wenig besorgt, jedoch breitete sich trotzdem Neugierde in mir aus. "Ach was ist denn ein Laptop? Bisher habe ich nur ein Märchen gelesen, welches Vater noch aus seiner Kindheit hatte" erklärte ich und sah sie an. Sie stellte mir den Teller hin und ich musterte das vermeintliche Essen. Gerade als ich zu langen wollte ermahnte sie mich und ich bemühte mich ihre umständliche Art zu essen zu kopieren. "Tatsächlich hatten wir diese Dinger mal, aber irgendwann sind die kaputt gegangen, weil ich die als Kind durchgebissen hab. Übrigens diese Nudeldinger sind lecker, aber machen nicht wirklich satt." erklärte ich und kleckerte den ganzen Tisch voll. Ab und zu Biss ich versehentlich auf diese Metalldinger und hinterließ schließlich ein paar Spitze Zahnabdrücke. "Was genau hast du dir denn vorgestellt?" fragte ich neugierig und immer noch essend. Sie war bereits fertig, da sie um einiges geschickter mit den beiden Teilen essen konnte. "Danke...aber was meinst du mit Mist?" Ich hatte gefallen daran gefunden mit ihr zu sprechen, jedoch verstand ich noch nicht alles.
    • Ich beobachtete wie er aß und zog meine Augenbrauen hoch.
      Ich atmete scharf ein als er all diese Fragen stellte.
      "Okay, dann also alles Schritt für Schritt.", sagte ich und grinste ironisch.
      "Nicht... Du...", ich griff über den Tisch nach seinem Arm und korrigierte seine Haltung.
      "So, besser?", lächelte ich.
      Er war stark, zumindest fühlten sich seine Arme so an.
      Erneut lehnte ich mich zurück.
      "Also muss ich jetzt ein Kind erziehen.", murmelte ich und schüttelte den Kopf.
      Ich verschränkte die Arme.
      "Oh man, mit 21 Mutter.
      Und das ohne vorher Spaß gehabt zu haben..."
      Ich lachte in mich hinein und stand auf um einen Lappen zu holen.
      Der Tisch sah aus wie ein Schlachtfeld.
      Und das Besteck welches er benutzt hatte konnte ich danach auch wegwerfen.
      Ich zog mein Handy heraus und schrieb Ryuko eine SMS.

      Ich brauche noch ein bisschen um ihn bereit zu machen für ein Training.
      Ich weiß nicht ob du wusstest, aber er hat in einem Wald gewohnt.
      Vielleicht kommst du uns morgen erstmal besuchen und sprichst selber mit ihm.
      xoxo

      Ich steckte mein Handy wieder weg.
      Schnell hob ich seinen Teller an und wischte den Tisch ab.
      "Okay", murmelte ich und setzte mich wieder.
      "Neuer Plan. Wenn du Fragen hast, frag mich.
      Und wenn es mir zu kompliziert ist es dir zu erklären werde ich dir etwas zum lesen geben damit du es dir erlesen kannst.
      Klar?"
      Ich lehnte mich erneut nach hinten und atmete tief durch.
      "Oh man..."
      Ich schloss die Augen.
      "Das wird noch lustig werden..."
    • Fire Eater Rengoku

      Überrascht schaute ich sie an, als sie meine Haltung beim essen korrigierte. "Ja deutlich!" antwortete ich überrascht, dass diese Haltung es vereinfachte. "Du hast ein Kind? Wo ist es denn?" fragte ich verblüfft. Mittlerweile hatte ich fertig gegessen und schob den Teller etwas von mir weg. Ich nahm mir die vereinzelten Nudeldinger die auf dem Tisch lagen und aß ein zwei davon. "Welchen Spaß hat man denn bevor man ein Kind hat?" fragte ich und lehnte mich zurück. Ich beobachte Hayden wie sie auf einem kleinem etwas rumtippte. Licht ging von einer Seite aus, auf der Hayden tippte und die Farben des Lichtes änderte sich ein wenig. "Was genau ist das?" fragte ich ratlos. "Okay, aber dann werde ich sehr viel lesen müssen, denn auch wenn du Manches erklärst habe ich keinen Plan wo von du sprichst." erklärte ich locker und sah mich erneut in der Wohnung um. Als die junge Frau die Augen schloss stand ich auf und musterte sie ein wenig aus der Nähe. Nach kurzer Zeit fragte ich "Sag mal was kannst du denn eigentlich? Vater hat immer gesagt, dass abseits des Waldes Wesen existieren die sich Helden nennen und andere Kräfte als ich und er besitzen." Mir fiel bei der Musterung jetzt kein besonderes Merkmal auf und auch ihr Geruch und alles Andere ließ auf nichts Außergewöhnliches schließen.
    • Blinzelnd öffnete ich die Augen.
      "W-Warte was?", fragte ich und starrte ihn mal wieder irritiert an.
      "Nein, natürlich habe ich kein Kind!
      Und welchen Spaß hat man wohl bevor man schwanger wird.
      Schon mal was von Fortpflanzung gehört?"
      Ich verdrehte die Augen und stand auf.
      Ich stand direkt vor ihm.
      "Meine Fähigkeit?", ich lachte.
      "Soll ich es dir etwa zeigen?"
      Ich zuckte mit den Schultern und ging zum Fenster.
      Ich öffnete es und stieg auf die Fensterbank.
      Ich drehte mich zu ihm und ließ mich rückwärts heraus fallen.
      Unten angekommen sprang ich erneut ab und landete auf einem gegenüberliegendem Hausdach meiner Wohnung.
      Ich salutierte ihm ironisch mit zwei Fingern an der Stirn, sprang erneut herunter und am Boden wieder hoch.
      Federleicht landete ich zurück auf der Fensterbank.
      "So, das ist das eine.", lachte ich und stieg herab von der Fensterbank.
      "Und naja, das andere ist meine Stimme."
      Ich zuckte mit den Schultern.
      "Doch richtig nützlich war die nie.
      Ich kann wenn ich will eine Distanzstimme anwenden.
      Dann können Menschen, selbst wenn sie ein paar Kilometer entfernt sind, mich verstehen.
      Doch...", ich stockte.
      "Als du mich gehört hattest wandte ich diese gar nicht an."
      Mir lief es eiskalt den Rücken herunter.
      Das machte mir wirklich ein wenig Sorgen.
      Auf einmal wurde mir schwindelig.
      "Verdammt.", murmelte ich.
      Ich taperte einen Schritt nach vorn und griff nach seiner Schulter um nicht umzukippen.
      Als ich meinen Kopf hielt murmelte ich:
      "Na wenigstens bist du groß genug um mich zu halten wenn mir mal wieder schwindelig wird."
    • Fire Eater Rengoku

      Ein wenig erschrocken über ihre Reaktion wich ich etwas zurück. "Also echt. Manchmal verwirrst du mich. Du sagst eine Sache und dann ist es doch nicht so?" fragend kratzte ich mir verlegen am Hinterkopf. Ich nickte auf ihre Frage hin ob sie mir ihre Fähigkeit zeigen soll. Erstaunt beobachtete ich ihren Absprung bis hin zur Landung auf das Fensterbrett "Also ein kontrollierter Sprung? Das ist ja richtig cool." sagte ich begeistert. "Du hast sogar zwei Fähigkeiten? Das ist ja ähnlich wie bei mir. Also ich finde beide praktisch. Immerhin kannst du jemanden der weit entfernt ist etwas sagen!" erklärte ich mit Begeisterung doch plötzlich verlor sie das Gleichgewicht. Noch bevor sie sich an meiner Schulter festhielt hatte ich den Arm um ihren Bauch gelegt um die Hand auf die Hüfte legen zu können und ihr halt zu spenden. "Ist denn alles in Ordnung?" fragte ich und schaute sie etwas besorgt an. "Soll ich jemanden holen...oder du könntest doch mit deiner Stimme der Drachen Frau bescheid geben." erklärte ich energisch, da ich ihr einen Nutzen der Distanzstimme aufzeigen konnte.
    • Ein Schauer durchlief meinen Körper als er mich hielt.
      Ich kniff die Augen zusammen.
      Jetzt bloß ruhig bleiben.
      Nur weil ich mal wieder seit Ewigkeiten keinen Menschenkontakt hatte und jetzt so reagierte durfte er sich jetzt bloß nichts darauf einbilden.
      Meine Beine drohten zu versagen.
      "Nein...", knurrte ich und hielt mir mit einer Hand den Kopf.
      "Das ist durch die Anwendung meiner Fähigkeit. Passiert manchmal.
      Das ist wirklich nervig.
      Dadurch bin ich leider noch nicht besonders geeignet für den Kampf."
      Ohne es kontrollieren zu können sackte ich weiter in seine Arme.
      Mist verdammter.
      Ich biss mir auf die Zunge.
      "Okay, hilf mir einfach zu meinem Bett zu kommen okay?", murmelte ich und löste mich kurz aus seinem Griff.
      Mit schlierendem Bild zog ich mir blitzschnell die Leggins unter meinem Shirt aus.
      "Ja, so geht's.", murmelte ich und zeigte auf mein Bett.
      "Ich bitte darum..."

      Auf meinem Bett angekommen legte ich mich hin und hielt mir immer noch den Kopf.
      Wieso war es so schlimm dieses mal?
      Ich wusste es bei bestem Willen nicht.
      "Okay Zippo. Bitte lösch das Licht.
      Du kannst auf dem Sofa schlafen.
      Es ist zwar nicht besonders groß aber für eine Nacht wird's doch bestimmt reichen.
      Morgen werde ich mich darum kümmern dass du zumindest eine Matratze bekommst."
      Ich griff neben mein Bett und zog eine Decke hervor.
      Ich schmiss sie ihm hin.
      "Hier, nimm die.", murmelte ich und drehte mich zu Wand.
      "Bis morgen."
    • Fire Eater Rengoku

      "Oh also eine Nebenwirkung so wie mein Kontrollverlust... dann ist es ja meine Schuld...tut mir leid" sagte ich ein wenig beschämt. Sie sackte weiter in meine Arme und ich stand wie angewurzelt da und gab ihr einfach halt. Sie zog irgendetwas aus und ich half ihr zu ihrem Bett. Nachdem sie sich hinlegte nannte sie mich erneut Zippo. ich überlegte kurz ob ich sie fragen sollte was das genau ist, aber entschied mich dazu es dabei zu belassen. "Das war so ein Knopf bei der Türe oder?" fragte ich und ging zu der Eingangstüre. Ich drückte ihn und schon ging das Licht aus. Ich kam immer noch nicht dahinter wie das alles funktionierte, jedoch war jetzt die falsche Zeit um das rauszufinden. Meine Augen hatten sich ziemlich schnell an die Dunkelheit gewöhnt und ich konnte alles relativ gut sehen. Ich ging vorsichtig zur Couch und hob die Decke auf die mir Hayden zugeworfen hatte. "Danke. Nacht und erhol dich gut" murmelte ich kurz. Dann zog ich mich aus und warf meine Kleidung unter die Couch. Schließlich legte ich mich mit dem Rücken auf die Couch und deckte mich zu. Ich schloss die Augen und lauschte Haydens Atmung so wie den Geräuschen von außerhalb. Diese Couch war wirklich sehr gemütlich und ich glitt relativ schnell in den Schlaf hinein. Jedoch wurde ich im Traum von der Stimme meines Vaters sowie von dem Bild seines toten Körpers geplagt. Es waren die letzten Worte die ertönten, jedoch waren sie so verzerrt, dass ich diese nicht richtig erkennen konnte. Die ganze Nacht wurde ich von dieser Art Traum verfolgt.