war and roses [Sakyo x Nash]

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    • war and roses [Sakyo x Nash]

      war and roses




      Quelle



      Jahre vergingen und noch immer wütete der Krieg über die Dörfer und Felder. Schreiende Kinder sind auf der Straße zu hören, die ihre Eltern verloren hatten, die Flammen flackerten lichterloh und tauchte in der Nacht die brennende Städte in ein zerstörerisches Rot, welches nur Unheil verkündete. Schwarzer Rauch stiegen empor und signalisierte den Niederfall. Leichen lagen auf der Straße, denen man keine Beachtung mehr schenkte, so viele wie einer schon zu blicken bekam. Kriege brachten nur Chaos, Verluste und Tote mit sich.
      Dieser Krieg herrschte seit Jahren zwischen zwei Königreiche, die um Macht und Land rangen. Doch eines Tages fiel der König und somit auch sein Königreich. Alle in seinem Palast wurden getötet, bis auf die Prinzessin. Sie wurde festgenommen und ins andere Königreich gebracht. Trotz ihrer königlichen Blutlinie, wird sie dort nicht als solches behandelt. Als eine Prinzessin, stattdessen wird sie wie eine Bedienstete behandelt. Wieso man sie am Leben ließ, fragt ihr euch? Das Königreich und die königliche Familie war gefallen, doch zurück blieb ist das Land und die Bürger. Die Prinzessin dient als Geisel, die ihre Bürger im Zaum zu halten hat. Keiner solle auf die Idee kommen sich dem anderen Königreich aufzulehnen, da das Leben der gefallenen Prinzessin am dünnen Faden hing.



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      the future we hope for




      Quelle



      Nach Intrigen, Schmerz und die vielen Hürden, die beide zu überwinden haben, haben sie endlich ihr Happy End getroffen. Doch hier endet die Geschichte nicht, sondern wird eine neue angefangen. Auch wenn die Eltern ihr Happy End hatten, ist ihr Sohn mit vielen anderen Hindernissen konfrontiert. Doch eines Tages sollte auch seine Erlösung kommen, in diesem Fall in Form eines Zeitreisenden, der aus Zufall in seiner Welt gefallen ist. Auch ihnen stehen Steine im Weg, die sie zu überwinden haben. Zusammen bestreiten sie einen Weg, auf dem sie ihre Liebe frei entfalten lassen wollen und einer Rebellion, um den rechtmäßigen Platz des Prinzen wieder einzunehmen.



      Verwirrung? Dieses RPG verfolgt zwei Stränge, die jedoch erst nacheinander erzählt werden.
      Es wird zuerst die Geschichte der Eltern erzählt, dann die Geschichte des Sohnes.







      Vorstellung
      Rollen:
      Catherine - @Nash
      Vincent - @Sakyo



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      C A T H E R I N E



      Mit einem melancholischen Ausdruck auf ihrem Gesicht, blickte sie aus dem Fenster der Kutsche, die sie ins andere Königreich fahren wird. Es war nicht mehr weit bis zur Grenze und mit jedem Stück, dem sie der Grenze näherkam, desto schwerer schien ihr Herz zu werden. Die wenigen Tage, seit dem Schicksalsschlag ihrer Familie, waren an ihr wie Wind vorbeigezogen. Schnell und leicht, doch durchaus präsent und wahrnehmbar. Was hatte sie gestern gegessen? Hatte sie heuet überhaupt gebadet? Sie konnte sich nicht mehrdaran erinnern, sowie die Gedanken, die vor einigen Stunden durch ihren Kopfgingen. Die Vergesslichkeit beängstigte sie ein wenig, so als wären sie in ein Loch hineinfallen, sobald sie etwa fertig getan oder gedacht hatte. In die schwarze Leere, die sich auch in sie breit machte. Ihre Augen hatten die grausame Tat beobachtet, doch ihr Kopf schien sich dagegen zu wehren die Ereignisse tatsächlich zu verarbeiten, als wolle es sie beschützen in Verzweiflung sich an die leblosen Körper meine Familie zu klammern. Doch man hatte sie von ihrer Familie entrissen. Sowohl vom Körper als auch der Seele. Ihr Blick wanderte von der verwüsteten Landschaft, an der sie vorbeifuhren, zu ihren Händen und für einen Moment bildete sie sich ein zu sehen, wie ihre sauberen Hände mit Blut getränkt waren. Erschrocken riss sie ihre Augen auf und rieb ihre Hände aneinander. Das Bildverschwand wieder. Und obwohl das Bild so flüchtig kam und wieder verschwand, als wäre es nie passiert, hatte es einen furchterregenden Eindruck hinterlassen. Blut klebte an ihren Händen, das Blut ihrer Familie. Während ihre Seele in den Himmel emporgestiegen sind, sie noch auf der Erde. Sie sollte bei ihnen sein und kein Atemzug dieser Luft einatmen. Wieso hatten sie sie nicht mitgenommen? Bei dem Gedanken und das erschienene Bild ihrer glücklichen Familie vor ihr inneres Auge, fingen ihre Augen an zu Tränen. Auch wenn sie die Einzige war, die diese Kutsche besetzte, konnte sie nicht den Mut fassen diese Träne zu vergießen. Was, wenn einer der Soldaten sie sah? Tränenwaren das Letzte, was sie ihnen zur Schau stellen wollte, nach allem was sie getan hatten. Zu stur war sie zu zeigen, dass sie gebrochen und gefallen war. Sie biss sich auf ihre Zähne und raffte sich zusammen. Es war schwerer als gedacht einen versteinerten Gesichtsausdruck aufzusetzen, doch immer wieder sagte sie sich: Gib ihnen nicht die Freude. Es war ein ganz normaler Tag gewesen. Sie aßen zusammen Frühstück, ihre Mutter hatte danach eine Verabredung mit einer adeligen Frau und ihr Vater musste zu einer Besprechung gehen, um heraus zu finden und zu besprechen, wie sie vorgehen sollten im Krieg. Sie dagegen hatte sich wieder in ihr Zimmer verschlossen und las gemütlich ein Buch. Das große Fenster in ihrem Zimmer ermöglichte es den vielen Sonnenstrahlen ihr Zimmer zu durchfluten, um ihr Wärme und Helligkeit zu schenken. Der Garten, den man aus kurzer Entfernung bewundern konnte von ihrem Fenster aus, ließ Catherine entspannen und sich näher mit der Natur verbunden zu fühlen. Ein friedlicher Tag während einem Krieg. Natürlich hatte sie sich oft genug Sorgen gemacht, wieder krieg enden wird und wie viele Soldaten sie verloren hatten, doch ihre Eltern hatten sie immer wieder beruhigt und ihr gesagt, dass das Ende nahte. Nur wusste sie zu dem Zeitpunkt nicht, dass das Ende ihnen galt. Denn am gleichen Tag stürmte eine Gruppe von Soldaten in ihren Palast. Man hatte sie nicht kommen sehen und ehe man Alarm schlagen konnte, hatten man ihre eigenen Wachen umgebracht. Man schleppte Catherine trotz ihrem Geschrei und Panik in den Thronsaal, wo sich auch der Rest ihrer Familie befand. Der Kapitän der Spezialeinheit brachte dann ihre Familie vor ihren eigenen Augen um. Doch bevor er sein Schwert auf Catherine hinabschwingen konnte, hielt ein anderer Soldat den Kapitän auf und hatte ihm etwas ins Ohr geflüstert. Catherine konnte sich noch an das ekelhafte Lächeln erinnern, welches er aufgesetzt hatte, nachdem er die Nachricht gehört hatte. Man sagte ihr, dass sie am Leben halten und in das Siegesland gebracht wird. Catherine hatte dem Mann nicht richtig zugehört, da ihre Augen auf die Blutlachen gerichtet waren. Erst viel später setzten der Schock und Hysterie ein, doch sie war allein. Keiner war aus ihrer Seite aus hier. Über die paar Tage hinweg hatte sie fast nichts gegessen, vielleicht ein wenig Brot und konnte wenig schlafen. Doch sie tat ihr Bestes sich gut zu kleiden, als sie abfuhren. Es hatte sie angeekelt eins der schönen Kleider zutragen, doch Catherine war zu trotzig, um dem Gelächter zu knicken und die Niederlage zur Schau zu stellen. Zwar wusste Catherine nicht genau, was mit ihr angestellt wird, doch sie hatte eine leise Ahnung. Sie war nicht dumm und hatte viel Zeit zum Überlegen. Es gab einen bestimmten Grund, wieso man sie am Leben ließ. Eine gefühlte Ewigkeit verging, bis die verlorene Prinzessin im anderen Königreich vor dem Schloss ihres Feindes stand. Ihr wurde es schlecht und die Größe und Pracht des Schlosses beängstigte sie. Dort lebte die königliche Familie, die ihre Familie massakrieren ließ. Die Soldaten aufs Feld schickte, um zu sterben, weil ihr König zu gierig wurde. Und am Ende verlor ihre Familie und mussten den Preis der Gier des feindlichen Königs zahlen. Man öffnete ihr die Tür und sie stieg ohne Hilfe aus. Es überraschte sie nicht. Sie hatte keine Gastfreundschaftlichkeit erwartet. Die Blicke, die man ihr zuwarf, ließ sie wissen, dass jeder hier wusste, wer Catherine war. Sie wollte am liebste untereiner Decke verschwinden und alles ausblenden, doch sie stand hier unter einemfreien Himmel, der ihr in diesem Moment doch so eingeengt vorkam. Still folgte sie einem Bediensteten, der sie zu einem Thronsaal führte, wo die königliche Familie sich befand. Alles in ihr schrie sie an es nicht zu tun, doch sie zwang sich dem König höflich mit einem Knicks zu begrüßen. Ich wurde es abermals schlecht und ihre Knie fingen an zu zittern. Widerlich, dachte sie sich und stellte sich wieder hin. Einem König wie ihn sich zu verbeugen, war das widerlichste was sie bisher in ihrem Leben getan hatte.
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      VINCENT
      Vincent stand vor seinem Spiegel und ließ sich von einer Magd den letzten Feinschliff verpassen. Sie legte ihm den edlen roten Umhang um die Schulter und blickte ihn über den Spiegel an um sicher zu gehen dass alles richtig saß. Vincent wurde gesagt das heute ein wichtiger Tag sei. Heute würde Geschichte geschrieben werden und es müsste ein wichtiges Zeichen gesetzt werden. Doch durch irgendeinem Grund fühlte er sich nicht wie ein Sieger. Ja, er hatte faktisch gewonnen doch für welchen Preis? Was hatte er gewonnen was er schon vorher nicht hatte?
      Je länger er in den Spiegel sah, desto mehr verlor er sich in seinen Gedanken. Es war so als wäre es erst gestern gewesen, dass er Blutgetränke ins Schloss zurück gekommen war. Immer noch konnte er die schreie der Kinder hören, das heulen der Mütter und das leiderfüllte ächzen der sterbenden denen er gnadenlos sein Schwert durchgerammt hatte. Der wiederliche Geruch von Blut und Qualm eingebrannt in seinen Erinnerungen.
      "Ist alles zu ihrer Zufriedenheit eure Majestät?" Riss sie ihn aus seinen Gedanken. Sein Blick wandte sich schnell über den Spiegel zu dem Blick der Magd. Sofort bereute er es, denn er muss sie wohl erschreckt haben mit seiner plötzlichen Reaktion. Kurz darauf ging sie nämlich einen Schritt zurück und senkte ihren Blick zu Boden. "Ja. Du hast die Kleider gut rausgesucht. Du kannst gehen" sagte er knapp und sah zu wie sie ging. Noch einmal betrachtete er sich im Spiegel. Kopfschüttelnd wandte er sich von seinem Bild ab. Sein Vater hatte ihm von Anfang an gesagt, dass wenn er in die Schlacht zieht er nicht so viel nachdenken sollte. Alles woran er denken sollte war, dass er auf der richtigen Seite war.
      Alles war okay.
      Er hat richtig gehandelt.
      Er ist der gute in dieser Geschichte.
      Alles für das Volk und das Land.
      Im Königssaal angekommen stieg er die Treppen hoch Richtung Thron. Seine Mutter stand links vom Vater und wartete bereits auf ihn. Mit einem sanften lächeln nahm sie ihn in Empfang. Liebevoll ergriff er ihre beiden lieblichen Hände und küsste diese "hallo Mutter." Dann lies er sie los und wandte sich zu seinem Vater, vor den er sich verneigte "hallo eure Majestät". Ohne großartig mehr was zu sagen stellte er sich zur rechten seines Vaters. Die Hände hinter den Rückgang gefaltet mit stolzer Brust nach vorne.
      Nun war es soweit. Ihr Geisel war da und zu seinem überraschen war sie ruhiger als erwartet. Sie war also die eine von der alle getuschelt hatten sie würde kommen. Vincent dachte es wäre nur wieder Gerede des Volksmund, aber sein Vater hatte es wirklich getan. Er hatte sie wirklich am Leben gelassen....
      Sein Blick war auf sie gerichtet. Nur auf sie. Auf das wunderschöne Mädchen welches die traurigste Augen der Welt hatte. Trotz der ganzen Selbstsicherheit, des stolzes und übriggeblieben Anmut hatte sie etwas, was in ihm etwas auslöste. Etwas, womit er sich nicht auseinander setzen wollte. Je mehr seine Gedanken sich im Kreis drehten, desto schlechter fühlte er sich . Hass, das war es was er gerade spürte, aber wieso? Oder am besten gefragt auf wen?
      Sein Vater ergriff das Wort und deutete auf die Person vor sich. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fing er dann schließlich an "meine Geliebte Familie, meine feinen Soldaten. Hier ist sie. Die wunderschöne Catherine. Das letze Kind der familie die ich den Erdboden gleich gemacht habe." Sein hämisches lachen erfüllte den Raum. Die etwas gelallten Worte ließen darauf schließen dass er Mal wieder getrunken hatte.
      Langsam stand er auf und ging ein paar Schritte auf sie zu. "Du stehst vor einem der größten Könige, du solltest auf den Knien sein und dich für dein Leben bedanken!" Schrie er sie an und drückte sie zu Boden, mit einem so festen Griff auf ihren Schultern das sogar das zugucken weh tat. Sein Daumen Strich über ihre Wange wobei sein Zeigefinger und Mittelfinger ihren Weg unter ihr Kinn fanden. Im Vergleich zu vorher war diese Berührung anders. Sie war sanft, schon beinahe vorsichtig. "Hätte dein Vater mir doch nur das gegeben was ich wollte. Vielleicht hätte es nicht so weit kommen müssen. Du bist mein Geisel hübsches Ding. Eine Geisel die in diesem Schloss durch harte Arbeit seinen Dank zeigen sollte. Sei froh dass deine Existenz noch eine Wert für mich hat, denn sonst warst du schon längst Geschichte."
      Für einen kurzen Moment wurde es still. Keiner sagte etwas. Vincents Blick klebte auf seinem Vater. Wann war diese lächerliche Vorführung endlich vorbei. Könnte man den Mädchen keine Pause geben?

      Mit einem strengen Griff packte sein Vater nun ihr Kinn und atmete ihr mit seinem Alkohol Atmen direkt ins Gesicht. Seine ganze Ausstrahlung triefte vor Stolz und Arroganz. "So ein schönes Gesicht. Die wäre doch ein gutes Übungsmaterial die dich mein Sohn. So kannst du bestimmt ein paar tolle Erfahrungen Sammeln die du nicht verpassen willst!" Er verhöhnte sie und Vincent tat nichts weiter als zuzusehen und zu schweigen. Was sollte er denn auch anders tun. [/size]
      Plötzlich erklang eine helle und ruhige stimme im Raum " muss ich mir jetzt etwa sorgen machen mein Geliebter?" Sofort hatte die Königen seine ganze Aufmerksamkeit. Schubste das Mädchen zu Boden und ging zu seiner Frau. Dieser packte sie an der Hüfte und zog sie zu sich. "Heute Nacht kann ich dir zeigen wie wenig Sorgen du dir machen musst." DIe Königen lachte und blickte kurz zu den Mädchen. Es schien als hätte sie andere Intentionen bei ihrer rede gehabt als einen einfach witz zu sagen. "Bringt sie sich auf ihre Zimmer und gebt ihr die Kleidung der Magd" befahl sie in knappen Worten und wandte sich ihrem Mann zu.
      Vincent wandte den Blick von seinen Eltern ab und beobachtete Catherine. Da sein Vater genau vor ihm stand viel es ihm sehr schwer ihre Reaktionen ganz wahrzunehmen.
    • C A T H E R I N E

      Sie zuckte leicht zusammen, als er laut und stolz verkündete, dass er ihre Familie ins Jenseits befördert hatte. Und das nicht mit neutralen – wenn das überhaupt ginge – Worten, sondern machte sich mehr darüber lustig, als würde er über ihre Existenz verhöhnen. Sein Kompliment, dass sie wunderschön war, ließ sie kalt. Sie empfand nur Ekel und Hasse darauf, was sein Lachen nur noch verstärken ließ. Wie konnte solch ein Mensch König von solch einem großen Land sein? Wie konnten sie von solch einem König geschlagen werden? Sicherlich hatte ihr Vater Fehler begangen und seine Hände waren nicht reingewaschen, doch er würde niemals so tief sinken, wie der Mann, der sich als König ausgab. Catherine beäugte die Gestalten rechts und links neben ihnen. Eine ebenso arrogante Frau, die keinerlei Mitgefühl zeigte. Und auf der anderen Seite jemand Jüngeres. War es sein Sohn? Groß und breit, jemand, mit dem man sich nicht anlegen wollte. Womöglich kam er seinem Vater nach. Diese ganze Familie war Abschaum und mit jeder Sekunde wuchs ihr Hass gegen sie. Die Trauer war verschwunden, Hass ersetzte sie.
      Ihre Knie hatten schon vorher angefangen zu zittern und somit besaß sie nicht viel Kraft in den Beinen, desto schneller ging sie in die Knie, als der König ihr näher kam und sie runter drückte. Der Schmerz an meiner Schulter ließ mich kurz meine Augenbrauen zusammenziehen. Catherine musste sich beherrschen nicht dem Mann ins Gesicht zu spucken. Viel lieber wollte sie im Himmel sein, als länger in seiner Nähe zu sein. Seine Berührung an ihrem Gesicht ließ sie fast würgen. Catherine wollte seine Hand wegschlagen und ihr Gesicht zehn Mal reinigen, um zu versuchen seine Berührung zu vergessen. Doch sie brannte in ihre Haut herein. Das Wort Geisel, welches er so befriedigend aussprach, ließ mich schlucken. Harte Arbeit? Was meinte er genau damit? Wollte er mich arbeiten lassen? Lächerlich, doch sie konnte es dem verrückten König zutrauen. Doch lieber, wie eine Bedienstete behandelt zu werden, als den König zufriedenzustellen. Dies war jedoch einfacher gesagt als getan, denn mit körperlicher Arbeit hatte Catherine bisher noch nie etwas zu tun gehabt. Man hatte alles für sie erledigt und diese plötzliche Umstellung wird sie zu schaffen machen. Doch ihr Stolz wird sie dazu bringen sich nicht einschüchtern zu lassen.
      Für einen Moment schloss Catherine ihre Augen, als der König ihr ins Gesicht hauchte. Alkohol, das war nicht möglich zu ignorieren. Ihre Augen öffneten sich aber, als er seinen Sohn erwähnte. Ihr Blick huschte zu ihm herüber und so gut wie es ging, schaute sie ihn so hasserfüllt an, wie es ging. Nicht, dass er Mitleid empfinden würde, das konnte wohl die ganze Familie nicht. Umso mehr freute Catherine sich, als der König von ihr losließ und zurück zu seiner Frau ging. Dafür machte es ihr nichts aus, dass sie zu Boden fiel. Der Blick der Königin sagte ihr etwas, doch das ignorierte sie. Sollte sie ihm dankbar sein? Pah, sicherlich nicht. Zur Hölle mit ihr, dachte sie sich verhasst. Wie erwartet sagte man ihr, dass man Catherine ins Zimmer bringen sollte und die Kleidung einer Magd. Catherine wollte nur von ihr verschwinden.

      Ein Bediensteter kam zu ihr und packte sie an den Arm, welches sie ihm wegriss. „Ich kann selbst aufstehen“, zischte sie ihn an. Sie wollte schreien, weinen und alles nach ihnen werfen, doch sie durfte es nicht. Sie musste sich zusammenreißen. Catherine raffte sich auf und strich ihr Kleid glatt. Mit gehobenem Haupte verbeugte sie sich leicht und ließ sich in ein Zimmer, weit weg vom Thronsaal und Gemächer der´s Königs, führen. Es war spärlich mobilisiert worden und weitaus kleiner als das Zimmer bei ihr Zuhause. Immerhin war es noch sauber gewesen, doch wahrscheinlich musste sie sich um die Sauberkeit selbst kümmern. Es ließ sie erschaudern. Es würde eine große Umstellung für sie sein.
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    • Während sein Vater anfing mit seiner Mutter zu flirten stand er einfach nur da und sah sie an. Er musste zugeben, ihr Blick ließ ihn erschaudern. Es war nicht so, als ob Vincent Angst hätte. Ganz im Gegenteil, eine Frau mit einem so zerbrechlichem Körper wäre kein Problem für ihn. Das Gefühl gehasst zu werden, dass war er was in so Schaudern ließ. Die Menschen respektieren ihn. Zwar wurde er nicht geliebt, eher gefürchtet durch seine Erscheinung und seinen Wurzeln, aber respektiert.
      Sie verließ den Raum und auch er wollte den Raum verlassen indem er sich befand. Er musste nicht dabei Zuschauen, wie sein Vater versuchte seiner Mutter zu imponieren. Wie konnte ein Mann wie er eine Frau wie sie bekommen? Sie sah wunderschön aus, hatte eine engelsgleiche stimme und Vincent war sich sicher, niemand würde ihn jemals so aufrichtig lieben wie sie. Aber er? Er war so....
      Vincent schüttelte den Kopf als er realisierte was er da dachte. Seine Mutter würde es nicht gutheißen, wenn sie wüsste wie er gerade über seinen Vater dachte.
      Langsam ging er die Treppe runter und legte die Arme neben seinen Körper "Mutter, eure Majestät, ich verabschiede mich schon mal und gehe in meine Gemächer." Kurz verbeugte er sich und ging gerade Richtung Tür, als die grelle stimme seines Vaters ihn aufhielt und ihn dazu zwang sich wieder umzudrehen. "Wenn du zu deinem Zimmer gehst, zeige unserer neuen Magd ihre Arbeitsplätze." Noch nie hat er jemanden so herablassend das Wort Magd sagen hören. Es ließ ihn die Augen verdrehen und in einem eher genervten Ton antworten "muss ich das machen? Muss es jetzt sein?" Sagt er genervt woraufhin sein Vater wütend und brüllend ansezten wollte, bevor ihm seine Frau aber ins Wort viel "tue was dein Vater dir sagt! Wo bleibt dein Respekt!" Nochmals verbeugte er sich und entschuldigte sich bevor er dem Raum verließ.
      Sein Blick war gesenkt, er kannte die Flure und Räume wie seine eigene Westentasche. Was zur Hölle sollte er ihr sagen? Wieso ausgerechnet er? Vincent wollte sich nicht mit ihr auseinander setzen, nicht nach dieser Szene. Sie hasste ihn, dass konnte er spüren und wahrscheinlich hatte er es auch verdient. Immerhin war er mit an vorderster Front als der Krieg noch im vollen Gange lief. Seine Adern pulsierten stark, was er trotz der verspannten Muskeln in seinem Körper spüren konnte. Es war die Wut die seine ganze Ausstrahlung so verdunkelte. Als Prinz war es normal, dass er das tat was sein Vater ihm sagte, egal was er davon hielt. Er ist eine Spielfigur in einem unbedeutendem Spiel, welches aber doch sein ganzes Leben ausmacht. Nun stand er vor ihrer Tür und nun? Sie hatte keine andere Wahl als auf zu machen, dass wusste er. Auch wusste er, dass sie tun würde was er ihr sagt, dies musste er ausnutzen. Vincent atmete tief durch, selbstbewusst und sicher musste er nun wirken. Würde er schwäche zeigen wäre die Situation für ihn als auch für sie schwierig. Kraftvoll klopfte er gegen die Tür. Scharf zog er die Luft ein als er realisierte wie feste er es tat. Nun gab es kein Zurück mehr.
    • C A T H E R I N E

      Man ließ mich in meinem neuen Zimmer allein. Es gefiel mir keineswegs. Es war sauber gehalten, zum Glück, doch es war nicht einmal so groß wie mein altes Bad gewesen. Ich musste nur ein paar Schritte von links nach recht gehen, und ich umfasste die Breite des ganzen Zimmers. Immerhin hatte ich das Zimmer allein, tröstete ich mich selbst. Ich wollte mir nicht ausmalen, wie das Zusammenleben aussehen würde, hätte ich Zimmerbewohner gehabt. So wie ich mein Pech einschätzte, würden sie mir das Leben schwerer machen, als es eigentlich schon war und darauf hatte ich keine Lust. Kindische und giftige Worte trafen mich nicht so leicht, wie sie es sich wohl wünschten, denn durch die vielen Interaktionen mit Adeligen, hatte ich gelernt alles weg zu stecken. Und auch wenn ich wusste, wie ich mit solchen Worten umgehen sollte, hieß es nicht gleichzeitig, dass sie mich völlig kalt ließen. Erst recht nicht in dieser Situation, in der ich alles verloren hatte und ich somit verletzlich war. Diese ganze Situation brachte mich an die Grenze und da ich allein war, war ich kurz davor Tränen zu fließen. Doch ich versuchte mich zurückzuhalten. Sicherlich würde man mich heute zu sich bestellen. Ich wollte ihnen nicht die Genugtuung geben und ihnen mein verweintes Gesicht zeigen. Ich war zu stolz dafür.
      Ich sah mich herum und setzte mich dann aufs Bett. Viel zu hart. Das Fenster zu klein und ein viel zu kleiner Kleiderschrank. Doch ich besaß nichts anderes als dieses schlichte Kleid, welches ich wohl bald nicht mehr anhaben werde, denn ich würde bald die Arbeiterkleider anziehen müssen. Gleich morgen früh würde man mir wohl zeigen was ich zu tun hatte. Der Hass, den ich für die königliche Familie verspürte, entflammte erneut und ich biss mir meine Zähne zusammen. Dennoch traurig allein auf der Welt nun zu sein, starrte ich aus dem Fenster. Ich sollte Trost in der Sicherheit meiner Bürger finden. Vielleicht wird es das sein, was mich noch klar im Kopf denken ließ.
      In meiner Traurigkeit schwelgend, zuckte ich zusammen, als ein lautes Klopfen mich aus meiner Gedankenwelt riss. Sie kamen früher, als ich gedacht hatte. Auch wenn ich eine Prinzessin war, konnte ich nicht einschätzen wie schlecht sie mich behandeln werden und wie viel sie sich hier erlauben konnten, ohne Ärger zu bekommen. Vorsichtig stand ich auf und öffnete die Tür. Zu meiner Überraschung erblickte ich keine Magd oder jemand mit gleichem Status, sondern der Prinz persönlich. Ich spannte mich an und sah ihn eisern an. "Ja?" War er hier um mich zu schikanieren? Oder seine gewaltsame Lust an mir auszuüben?
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    • Als die Tür aufging sah er hinab zu Catherine. Um ehrlich zu sein hatte er sie größer eingeschätzt, zumindest sah sie vom weitem größer aus. Mit ernstem Blick betrachtete er ihre kümmerliche Gestalt. Man sah deutlich, dass sie eine harte Zeit hatte, vor allem wenn man wusste, dass sie eine Prinzessin war. Ihre Augen waren glasrig, aber nicht geschwollen, was ihn etwas wunderte. Doch trotz der schrecklichen Geschichte, die dieses Mädchen mit sich trug, hatte sie ein lodern in dem Augen, welches ihn doch irgendwie.... faszinierte.
      Sein Blick in diesem Moment war ernst und wirkte sehr finster. Im Schloss nannte man ihn im geheimen 'Kieran'. Dieser Name bedeutete 'der dunkle'. So nannte ihn mal eine Magd, die aus dem Ausland kam, und anfangs nicht wusste, dass er der Prinz war. Viele dachten er wusste es nicht, aber Vincent konnte sehr aufmerksam sein und bekam dies mit. Dabei empfand er sich selbst gar nicht als so böse. Nur sein entspannter Gesichtsausdruck wie Jetzt gerade sah böse aus.
      Vincent ballte sein rechte Hand zu einer Faust und räusperte sich, dann setze er in einer ruhigen stimme an:" ich soll dir deine Arbeitsplätze zeigen. Wenn du soweit bist Folge mir." Er war sich nicht sicher, wie er mit ihr umgehen sollte. Sie war ihre Gefangene und die Tochter des damaligen Feindes, aber sie war immer noch ein Mensch und dazu kannte er sie gar nicht. Die Tatsache, dass sie ihn hasste machte ihm zumindest den Umgang leichter. Zumindestens hoffte er das. Dadurch das Vincent sie nicht kennt kann er nicht behaupten dass er sie mag, aber nicht mögen tut er sie auch nicht. Es war ihm einfach egal, wie bei jedem anderen. Er respektierte seine Mitmenschen, aber niemand war wirklich Teil seines Lebens, er ging davon aus dass es seine Schuld war. Ihr Hass könnte ihm dabei helfen ein kühles und neutrales Verhältnis zu bewahren. Seine Instinkte sagten ihm, ein näherer Umgang mit ihr könnte große folgen haben, wobei sie dich etwas hatte was ihm reizte, als Mensch.
    • C A T H E R I N E

      Als sie im Augenwinkel erkannte, wie er seine Hand ballte, zuckte sie unwillkürlich zusammen. Sie kannte ihn nicht, kannte nur sein ernstes und finster schauendes Gesicht. Seine Größe tat ebenfalls zu der Sache. Ein Schlag würde wohl reichen von ihm, dass Catherine bewusstlos zu Boden fiel, dachte sie sich aufmerksam. Doch egal wie sie versuchte sich Mut zu sprechen, sie konnte nicht leugnen, dass sie Angst verspürte. Angst, Hass und Ekel. Er war also nicht anders als sein Vater gewesen. Catherine konnte von hier aus kein Alkohol riechen, also nahm sie an, dass er wenigstens noch bei Sinne war. Im Gegensatz zu seiner starken Haltung, ertönte seine Stimme ruhig. Ruhig und tief und gefasst. Eine eigenartige Kombination für die Blondine, doch sie behielt diesen Gedanken für sich. Er offenbarte ihr sein Besuch. Er sollte ihr ihren Arbeitsplatz zeigen. Sie konnte nicht anders ihn ein wenig skeptisch anzusehen. Catherine konnte nicht verstehen, wieso er die Aufgabe bekommen hatte mich herumzuführen. Reichte eine einfache Bedienstete etwa nicht? Oder log er sie an, um sie in eine ruhige Ecke zu drängen und sie dann dort zu schlagen? Sie konnte nicht einschätzen, was ihr hier geschehen wird und das verunsicherte sie. Doch eine andere Wahl als ihm zu folgen, hatte sie nicht. Catherine hatte eigentlich gehofft, dass sie für den Rest des Tages in Ruhe gelassen wird, doch die Familie schien einen Spaß daraus zu haben sie zu ärgern. Viel lieber lebte sie als eine Puppe in einem Zimmer, ohne sich bewegen zu müssen, als eine Bedienstete zu arbeiten. "Geht voran, ich werde Ihnen folgen", nickte ich ihm zu. Ihre Ehre als Prinzessin wollte sie dennoch behalten und sie konnte sich nicht die Redeart abschaffen, viel zu lange hatte sie gelernt ihrem Status anzupassen.
      Beim Laufen behielt sie einen gesunden Abstand hinter ihm, da sie sich nicht traute aus Versehene, sollte er plötzlich stehen bleiben, in ihn hereinzulaufen. Wer wusste schon, was er mit ihr anstellen würde. Sie wollte es sich nicht ausmalen und daher war sie sehr darauf bedacht leise und unauffällig zu sein. Ihre aufrechter Gang behielt sie bei und ihre Hände waren vor ihr übereinander gefaltet. Keiner würde sie wohl auf ihr Benehmen ansprechen, wünschte sich Catherine. War es nicht eigentlich etwas Positives, wenn sie sich vornehmlich benahm so wie immer, fragte sie sich still und versuchte die Gänge so gut es ging einzuprägen. Sie bezweifelte, dass man ihr helfen wird, wenn sie jemand um Hilfe bitten würde. Nicht, dass sie so etwas machen würde.
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    • Ihr Worte erklangen und ein zustimmendes nicken seinerseits erfolgte. Nun fing er an den Flur hinab zu gehen. Die Art wie sie sprach überraschte ihn, so vornehm und höflich. Nicht, dass es ihn stören würde.
      Sein Vater hatte schon Tage vorher in der Ratsbesprechung mitgeteilt welche Aufgaben sie bekommen sollte. Da sein Vater von einer 'Magd' und nicht von einer Geisel sprach, hatte es ihn damals schon verwundert weshalb diese 'Magd' so viele Arbeitsbereiche hatte. Um ehrlich zu sein, fast jeden den es gab. Von Kochen bis zum Rüstungstransport war alles dabei. Selbst Aufgaben die eher für sie Knappen gedacht war. Schon beim hören der vielen Aufgaben wurden Vincents Knochen damals schwer. Da Vincent damals nicht wusste von wem die reden war versuchte er, seinen Vater von einigen Sachen abzuraten, aber dieser meinte nur er solle zusehen und lernen. Keine Seltenheit, dass er nicht ernstgenommen wurde.
      Das Königreich war sehr Stolz auf seine führenden Ritten und deren Rüstung, weshalb hin und wieder Rüstungen auf dem Flur standen oder Schilde an den Wänden hingen von Gefallen Rittern. In diesen konnte er sehen, wie verhältnismäßig groß der Abstand zwischen den beiden war. Vincent konnte es ihr nicht verübeln, immerhin würde er sich selbst auch nicht trauen.
      Sie blieben vor einer großen Doppeltür aus massiven Holz stehen. Die Tür war verziert mit einem edlen Rosenmuster, wechens ganz liebevoll reingeschnitzt worden war bei der Anfertigung. Mit einer Hand drückte er einer der Türen auf und stellte sich so hin, dass Catherine alles sehen konnte. Ein riesiger Raum öffnete sich und dort war auch schon einiges los. Die Mägde liefen von Links nach Rechts. Backten Brot, bereiteten das Fleisch zu und waren sehr in ihrer Arbeit vertieft. Einige nickten ihm beim vorbeigehen zu und manche begrüßten ihn. Die meisten Mägde schienen sehr unsicher in seiner Nähe, dies lag aber daran dass sie ihn nicht einschätzen konnte. "Hier ist die Küche. Die Damen werden dir sagen, was genau du zutun haben wirst. Anfang wirst du aber dafür da sein uns das Essen Morgens an den Tisch zu bringen." Erklärte Vincent ihr und widmete ihr dann seine aufmerksamkeit. Während der Erklärung wirkte er ziemlich neutral. Er strahlte weder Freude oder Genuss aus, mich war er herablassend oder provozierend. Es war lediglich ein Mann der das tat, was ihm befohlen wurde.
    • C A T H E R I N E
      Wo auch immer der Sohn des Königs sie hinführen mag, betrachtete sie ihre Umgebung. zum einen, um sich alles einzuprägen, aber auch um ein Gefühl der Atmosphäre des Schlosses zu erspüren. Diese sagte viel über das leben in den vier Wänden aus. Durch die Dekorationen und Ordnung, konnte sie erahnen wie penibel und ordentlich hier die Bediensteten waren. Ehre, Loyalität und Kampf waren wohl ebenfalls ein wichtiges Thema hier. Die Gestaltung kam ihr jedoch kalt und spärlich vor, und entschied sich diesen Gang nicht zu mögen. man hätte es besser dekorieren können, doch das war nicht ihre Aufgabe. Außerdem bezweifelte Catherine, dass man ihr erlauben würde die Gänge nach ihrem Geschmack zu dekorieren. Nicht, dass sie Interesse daran hätte, denn wieso sollte sie das Zuhause eines Feindes schmücken, doch diese Vorstellung leckte sie ein wenig von ihrer jetzigen Situation ab.
      Schnell kamen sie an einer Doppeltür an, die überraschenderweise leichter zu öffnen war, als sie gedacht hatte. Oder der Mann bei ihr ließ es nur so leicht aussehen, schließlich besaß er eine beachtliche Statur und Größe. Es würde sie nicht überraschen, wenn sie sah, wie er ein Pferd hob. Doch schnell lenkte das Hin- und Hergelaufe der anderen sie ab. Es war viel los, genauso viel wie bei ihr Zuhause. Es handelte sich also um ein bekanntes Bild. Anders war nur, dass sie zu ihnen gehören wird. Sie hatte ihre Arbeiten ab und an erspäht und ihnen zugeschaut, aber nie einen Finger gekrümmt. Der Mann sagte ihr, dass ihre Aufgabe auch hier stattfinden wird, doch vorerst das Bringen der Mahlzeiten ihre Pflicht war. Auch wenn es sich leicht anhören mag, erschauderte es sie sich vorzustellen, wie das Essen der königlichen Familie bringen musste. Sie stellte sich vor, wie sie Gift oder Spucke in das Essen mischen würde. Etwas, was nicht zum verhalten einer Prinzessin gehörte, doch ihr blieb keine andere Wahl als sich solch eine Tat vorzustellen, um ihre Wut im Zaum halten zu können. Die Menschen schienen Acht zu geben, als sie den Mann gesehen hatte. Sie zeigte ihm Respekt aber Vorsicht. Also gab es etwas oder er hatte etwas getan, was sie eingeschüchtert hatte. Er war also niemand Unschuldiges. Ob er auch so gewalttätig wie sein Vater war? So wie Catherine die Reaktion der anderen einschätzte, womöglich. Es war also für sie wichtig den Mann bei ihr nicht zu verärgern. Dennoch kann sie nicht leugnen zu spüren, dass andere ihr Blicke zu warfen. Ob sie wussten wer sie war? Doch das würde für sie keinen Unterschied machen. Catherine konnte ich gut vorstellen, wie die Arbeiter hier ihr Leben nur schwerer machen wollten. Wie der Meister, so de Arbeiter. De Weg in die Küche war leicht zu merken, also wird sie keine Schwierigkeiten haben hierher zu finden. Auch wenn sie es nicht ganz akzeptieren wollte, dass sie der Familie das Essen bringen musste, fragte sie trotzdem: "Wohin bringen? Esst ihr alle Mahlzeiten gemeinsam im Speisesaal?" Ihr Blick war auf die vielen Tische, Zutaten und Arbeiter gerichtet. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen nun Teil von dieser Welt zu sein. Doch hatte sie überhaupt eine Wahl?
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