Die Sonne und der Sänger

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    • Die Sonne und der Sänger

      Felía Kobayashi


      „Endlich wieder zuhause!“, seufzte ich als ich aus dem Flugharfen stieg. Ich streckte mich ausgiebig und atmete nach langer Zeit wieder zuhause. Da ich mich verkleidet hatte erkannten mich die internationalen Paparazzi nicht und ich konnte mir in Ruhe mein Auto holen. Netterweise hatte mir eine alte Freundinnen eins besorgt und abgestellt ehe sie zur Arbeit musste.
      ich verlud meine Sachen, bezahlte das Parkticket und fuhr in Richtung Heimat. Auch wen mein kleines Dorf anders war als die großen Städte wo ich immer war, freute ich mich wieder heim zu kommen. Besonders da mir meine Familie gefehlt hat. Seit dem ich so gut verdiente Konnten meine Eltern ihren kleinen Laden vergrößern und es war für viele nicht mehr nötig weit zu fahren um ein zukaufen. Auch wen sie nicht mehr arbeiten müssten, taten dies meine Eltern. Wofür ich sie immer bewunderte, egal wie gut es lief, sie machten weiter um was für schlechte Zeiten zu haben.
      Als ich ankam packte ich erst einmal aus. Ich wohnte nicht bei meinen Elter, jedoch dafür eine Haustür weiter. Fertig ging ich zu meiner Familie und grüßte alle. Es stellte sich heraus das mein Vater mit meiner Mutter noch beim Arzt war, also beschloss ich etwas Sport zu machen um wieder Bewegung nach dem langen Flug zu erhalten. So zog ich mich um und joggte durch das Dorf hin Richtung Arzt. Nahm jedoch Umwege um zu sehen was sich alles verändert hatte.


    • Llyod Moore

      Das Vibrieren meines Handys setzte ein und der ganze Abeitstisch begann der Bewegung zu folgen ehe der Weckton des Handyweckers einsetzte und mich aus meinen Träumen riss. Ich öffnete meine Augen ehr träge und erhob meinen Kopf langsam von meinen verschränkten Armen auf denen er die ganze Nacht geruht hatte. Verschlafen sah ich mich um. Irgendwie hatte ich einen kompletten Filmriss. Was hätte ich gemacht? Wo war ich überhaupt? Allmählich wurde das verschwommene Bild meiner Augen klarer und während die Farben sich ordneten um langsam Form anzunehmen bemerkte ich dass ich mich in den Arbeitszimmer meines Onkels befand. Mein Kopf dröhnte noch immer. Bei der kleinsten Bewegung wurde mir schlecht. "....Boah ... Scheiße." Brummte ich vor mich hin wären ich versuchte den Schmerz mit einer Schläfenmassage zu lindern. Für einen Moment kamen meine Sinne zu mir zurück. Ich hoffe wirklich ich habe die 3 oder 5 Flaschen billigen Fusel gestern Abend, oder heute morgen wer weiß das schon (?), kicht alleine getrunken. Das Geräusch meines Handywecker dröhnt wieder in meinen Ohren und meine freie Hand versuchte hektisch mein Handy zu finden uns auszustellen. Es war 10:30 Uhr. "Verdammt!" Erschrocken fuhr ich hoch. Gar keine gute Idee. Mir war sofort kotzübel. Da hatte ich es echt mal wieder übertrieben. Ich wandelte leise und langsam wie ein Zombie von den Arbeits- im den Wohnbereich meiner Verwandten. Niemand da. "Natürlich sind sie schon los gefahren. ...Ich Idiot!" Nun da sonst alles zu spät war und ich keine weiteren Termin mehr hatte, versuchte ich mir ein ordentliches Katerfrückstück zu machen. Nach diesem, einer heißt-kalten Dusche und 3 Gläsern Zitronensaft ging es mir ein mählich besser. Schließlich kramteich noch schnell einige Sachen zusammen. Darunter einen alten Notizblock, der eigentlich nicht mir gehörte und neben seiner eigentlichen Nützlichkeit bittere Erinnerung und Mahnmal war, ein Bleistift, Haustürschlüssel, Kopfhöher, Wasser und Kaugummis. Im Gegensatz zu den anderen Sachen konnte ich den Block nicht einfach so darein schmeißen. Ich hielt ihn zunächst für einige Sekunden im den Händen ehe ich ihn seufzend aber behutsam hinein legte. Warum musste ich mit diesen Block ausgerechnet hier gelandet sein? Pff. Ironie des Schicksals. Gedankenverloren schnappte ich mir mein Skateboard und machte mich nach draußen. Ich wollte zum Meer, einfach weg hier raus, frische Luft schnappen und wieder klar im Kopf werden.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Felía Kobayashi

      Der Wind wehte die sanfte Meeresbriese durch das malerische Dörfchen und trug den Duft von Blumen, essen sowie den Geräuschen von spielenden Kindern. Ein Schmunzeln über kam mich die alten Orte wieder zu sehen, jedoch schmerzte es mit der Erinnerung wieso ich damals von hier weit weit fort fuhr.
      So beschloss ich Richtung Meer zu laufen. Als Kind durfte ich nie ohne meine Eltern gehen. Dies trug dazu bei das dort überwiegend schöne Erinnerungen waren und der Schmerz fern blieb. Die Erinnerung von Lachen, Freunde und Familie war besonders am Meer verankert. Egal wo ich war, sobald ich im Meer schwamm dachte ich an lustige Momente mit meiner Familie.
      Schmunzelnd in Gedanken versunken stieß sich mit jemanden zusammen. Ich flog auf die mir größere Person und sein Skateboard mir auf dem Rücken ehe es von mir viel. „Au!“, quengelte ich und richtete mich auf. Dann sah ich die Person an und mein Blick verfinsterte sich. Ich stand auf und klopfte mir den Staub ab. Von allen Leute auf der Welt, musste ich genau gegen den Grund stoßen wo mich zum Gehen verleitete. Vom Schicksal betrogen nahm ich mein Handy auf und betrachtete den kaputten Bildschirm. „Super. Der Tag geht ja mal geil weiter.“, seufzte ich leise und war zumindest froh das mein Handy noch ging
    • Llyod Moore

      Auf der Straße angekommen legte ich mein Skateboard ab, dies konnte ich ohne bedenken direkt auf der Straße tun immerhin kam in diesen kleinen Örtchen selten überhaupt ein Auto. Die Meisten Anwohner nutzten das Rad. Noch immer in Gedanken verloren steckte ich mir einen Kopfhörer in mein rechtes Ohr und machte ein Playlist auf meinen Handy an. Bevor ich endgültig los fuhr holte ich mir ein Chilli-Zimt Kaugummi aus der Packung. Erst dann machte ich mich auf den Weg. Trotz der Musik konnte ich die Rufe einzelner Möwen hören und je nähr ich den Dünen kam die den Strand von den Dorf trennten auch die salzige Seeluft wahrnehmen. Wie zur Hölle hätte ich in diesen Moment damit rechnen können, dass mir dieser schicksalshafte Zusammenstoß passierte? Das war der schwarze Humor meines Lebens. Von all den Geistern meiner Vergangenheit, von all den verdrängten Erinnerungen war es ausgrechnet sie.
      In den ersten Sekunden konnte ich mich kaum regen als wäre jeder Muskel taub. Es fühlte sich so an, als käme die Übelkeit und der Schwindel wieder. Mit einen leisen Brumen richtete ich mich auf. Meine Hand stützte meinen Kopf während ich über meine Stirn rieb. Langsam wanderte mein Blick, als ich die feuerroten Haare sah blieb mir ein Kloß im Halse stecken. Nun war mir aus einen ganz anderen Grund schlecht. Ich war stumm, ich wollte nichts zu dieser jungen Frau sagen und ich konnte auch nicht. Während sie sich ihren Handy zuwand versuchte ich mich langsam aufzurichte, jedoch ohne meinen Blick auch nur eine Sekunde von ihr abzuwenden. So geräuschlos wie möglich holte ich mein Skateboard. Ich wusste auf der einen Seite nicht was ich sagen sollte, auf der anderen schossen so viele Gedanken, Fragen und Erinneungen durch den Kopf. Unterbewusst machte ich einen Schritt auf sie zu, ich begann sogar meine Hand nach ihr auszustrecken um ihr aufzuhelfen - stoppte aber auf die nächste Sekunde. Langsam zog ich mich wieder zurück. Das wollte sie sicher gar nicht. Auch wenn es da einen Drang in mir gab mich zu entschuldigen, es fühlte sich falsch an. Für eine Entschuldigung war es zu spät. Und auch wenn es komisch klang, selbst wenn ich es ehrlich meinte bedeutete sie gar nichts. Es wäre nichts weiter als triste Heuchelei.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Felía Kobayashi

      Sauer sah ich zu Llyod. "Ist irgendwie lachhaft das ich ausgerechnet dich treffen muss nachdem ich so lang nicht mehr hier war. Natürlich auch so wie ich ging. Mit etwas voller Risse das es ein Wunder ist das es noch funktioniert. Sagt man dir nicht schon früher das man mit dme Skatebord auf der Straße hier fährt bei so wenig Verkehr?!", zischte ich nun sarkastisch sowie wütend und sah meinen gegenüber stirn runzelnd an. Ich stand straff da und verschränkte meine Arme unter meiner Brust.
      "Du wirst mir den Schadden bezahlen. Damit das klar ist mein lieber.", sagte ich und Mussterte [i]Llyod. [i]"Bist du überhaupt ansprechbar oder bist du wo anders?", fragte ich nun seufzend nicht sicher ob er rafft was gerade geschar so wie er aussah[/i][/i]