Among Humans [Nash & Laska]

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    • Among Humans [Nash & Laska]




      A M O N G | H U M A N S

      we're here to stay."


      In einer so vielfaltreichen und unglaublichen Welt gibt es noch viel mehr, was wir uns nicht vorstellen können … So wie die Weltmeere nicht gänzlich erforscht sind, ist auch über der Erde ein riesiges Geheimnis ungelüftet. Unter unserer Gesellschaft existiert eine weitere, die sich bisher verborgen hielt. Für Jahrhunderte lebten magische
      Wesen im Schatten der Menschheit, hielten sich an ihre Gesetze und ihre Fähigkeiten geheim. Nur in bestimmten Vierteln, die gut vor den Augen der Menschheit versteckt sind, können sich

      magische Wesen offen entfalten. Viele von ihnen ziehen jedoch das Leben unter den Menschen vor und besuchen diese Viertel nur nach Feierabend, um ein wenig Stress herauszulassen.
      Doch in diesen Gassen rotten sich auch diejenigen zusammen, die nicht mehr unter der Herrschaft der Menschen leben wollen. Sie seien stärker, schlauer, mächtiger und doch müssen sie sich verstellen, um den Frieden der Welt nicht zu gefährden. Aber was bedeutet der Frieden für all jenige, die in ihm nicht gesehen werden? So hat sich ein Plan zusammengesponnen, die Menschheit mit Hilfe des Höllenkelchs zu unterjochen. Dem Herren oder der Herrin des Kelches ist es möglich, ein mächtiges Wesen beschwören, um die gesamte Menschen letztendlich unter die Gewalt weniger zu bringen. Doch ein Problem gibt es dabei: Der Kelch wurde Jahrhunderte lang nicht gesehen und doch ist der Glauben an ihn stark.

      In den letzten Wochen ging schließlich ein Gerücht durch die Viertel, dass es einem magischen Wesen wohl gelungen sei, den Kelch aufzuspüren, doch ab da verschwindet die Spur von Kelch und Herren. Es wird gemunkelt, dass die Steine des Kelches bei dem Diebstahl verloren gegangen waren und irgendwo in den Himmelsrichtungen verstreut. Die Unmütigen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Kristalle und den Kelchen zu finden, um die Menschheit endlich von ihrem Thron zu stürzen. Wird es den friedlebenden Wesen gelingen,
      diesen Plan zu durchkreuzen und den Frieden zu bewahren?
    • Celeste

      Seufzend lehnte sie sich gegen die Tür, die sie von der Außenwelt trennte, oder um genauer zu sein, den Kunden. Eigentlich wollte sie hier nicht arbeiten, doch mehrere Monate sind vergangen und nun stand sie immer noch hier und kam pünktlich zur Arbeit. Wäre die Bezahlung nicht gut und die Security nicht vertrauenswürdig, wäre sie hier nicht so lange geblieben. Auch wenn sie es sich nicht wirklich eingestehen wollte, gefiel ihr die Arbeit ein wenig. Meistens schenkte sie den Kunden nur Getränke ein und bekam Pöbeleien mit, doch ab und an durfte sie für die anderen den Kummerkasten spielen. Nicht, dass es ihr etwas ausmachte, doch oftmals war es so, dass egal was sie sagte und wie logisch es sich auch anhören mochte, wollten sie ihr nicht richtig zuhören. Nun, die meisten waren einfach zu betrunken, um einen klaren Gedanken fassen zu können. Oft genug hatte sie mitbekommen, wie Prügeleien entstanden sind. Die lange Theke diente ihr nicht wirklich als einen großen Schutz, da man leicht über sie springen und gleiten konnte. Zu ihrem Glück hatte sie Flaschen bei ihr stehen, die sie zu ihrer Wehr einsetzen würde, doch bisher war es nicht passiert. Zum Glück, denn das wäre wohl das i-Tüpfelchen auf alles und sie hatte schon so genug Stress in ihrem Leben. Sie konnte jedoch nicht leugnen, dass sie sich ab und an Gedanken gemacht hat, ob sie eines Tages wegen ihrer Arbeit im Krankenhaus landete. Ein unschöner Gedanke, doch allein und arm in der Stadt, brauchte sie das Geld, um ihr Studium zu finanzieren und generell, um um die Runden zu kommen. Manchmal hasste sie einfach ihr Leben, denn egal in welchem Bereich in ihrem Leben, schien alles schief zu laufen. Doch trotz allem versuchte sie optimistisch zu bleiben. Sie stellte sich ihr Leben wie eine Welle vor. Zwar erlebte sie ihr ganzes Leben lang ein Tief, doch irgendwann muss auch ihr Hoch kommen. Es kam immer eins, auch wenn nur später. Celeste konnte es sich nicht leisten anders zu denken. Wie sehr musste der Gott einen hassen, einem kein Hoch zu schenken? Nein, so grauenvoll konnte kein Gott sein. Daran wollte Celeste nicht glauben.
      Sie stieß sich von der Tür ab und rieb sich die Augen, bemerkte zu spät, dass sie Wimperntusche anhatte. „Verflucht“, kam es von ihr, während sie zu einem Spiegel eilte und sich in diesen betrachtete. Zu ihrem Glück war ihre Wimperntusche nicht verschmiert. Tief atmete sie durch, ehe sie das Mitarbeiterzimmer auch wieder verließ, den sie erst vor drei Minuten betreten hatte. Celeste hatte noch ihre Schicht, doch sie hatte eine kleine Pause gebraucht. Wie kurz sie auch gewesen mag, es hatte ihr ein wenig geholfen sich neu aufzuladen. Vorne bei ihrer Kollegin, die in Celeste Augen einen viel zu großen Ausschnitt hatte, angekommen, wischte sie ihren Arbeitsplatz schnell sauber. „Du kannst eine kleine Pause einlegen. Schnapp ein bisschen Luft. Nach deinem Gesichtsausdruck zu urteilen, könntest du es gut gebrauchen.“ Das ließ sich Celeste nicht zwei Mal sagen. Freiheit, ertönte es in ihrem Kopf, doch die Stimme kam ihr fremd vor. Es war nicht ihre eigene Stimme gewesen und das passierte ihr in letzter Zeit zu häufig.




      Callon

      Er zog seine Nase hoch, als er den Park verließ, den er soeben verlassen hatte. Heute hatte Callon nicht viel zu tun gehabt und hatte die Zeit genutzt seine Freizeit in einem Park zu verbringen. Ein Ort in dieser Stadt, in der er sich wohl fühlen konnte. Anfangs hatte er die Zeit mit den Menschen genossen und sie für ihren Fortschritt bewundert, doch dieser Fortschritt erforderte Opfer und diese war die Natur. Als Elf war die Natur das wichtigste für einen und Jahr für Jahr sehen zu müssen, wie sie zerstört wurde und welch negative Energie sich in Menschen gesammelt hatte, die durch Hass, Gier und Arroganz entstanden sind, konnte Callon nicht anders als die Menschen mit anderen Augen zu betrachten. Und mit seiner neuen Sichtweise, überkamen ihm neue Gedanken, die er in seinem Freundeskreis, die die Regeln der Unsichtbarkeit strikt befolgten, zu verheimlichen versuchte. Er hatte schon lange damit aufgehört zu versuchen seine spitzen Ohren zu verdecken. Ihm war müde, um sich solch Anstrengungen auszusetzen. Callon stellte sich öfters vor, wie es wohl wäre, wenn die Menschen nicht mehr existieren würden. Die Natur würde sich erholen und sich das zurücknehmen, was ihr gehörte. Zu Recht. Und die Elfen würden wieder eine respektable Rolle einnehmen, wie sie einst vor Jahrhunderte von Jahren eingenommen hatten. Würde einer seiner Freunde seine Gedanken lesen können, hätte man ihn sicherlich verstoßen und das wollte er nicht riskieren. Weder sah er es ein sich den Regeln zu fügen, genoss die Ruhe von ihnen jedoch, noch sprach er die Taten der Gegner als Gut, doch teilte ihre Meinung. Callon befand sich im Zwiespalt und hatte sich dazu geeinigt bei seinen Freunden zu bleiben und gleichzeitig der andren Seite geforderte Informationen zu liefern. Ob seine Aktion womöglich als feige angesehen wird? Wahrscheinlich, dass das war Callon egal, denn er verfolgte ein durchaus wichtigeres Ziel.
      Mit seinem scharfen Blick verfolgte er ein Auto, welches an ihm vorbeifuhr und sah, wie der Fahrer sich eine Zigarette angezündet hatte. Callon verzog sein Gesicht. Ekelhaft, dachte er sich und setzte seinen Weg fort. Nur, dass es kein definiertes Ziel gab und er sich einfach von seinen Füßen tragen ließ. An einem Café angekommen, blieb er kurz stehen. Elfen waren sensibel, was Magie angeht und in diesem Moment spürte er ein unbekanntes Pulsen in seiner Nähe. Er konnte nichts sehen, es aber spüren. Doch zu welcher Art gehörte diese Magie? Neugierig sah er sich um, doch konnte niemand auffälliges sehen. Er betrat das Café und spürte nun viel deutlicher das Pulsen. Also einer von hier. Einer Sylphe? Nein. Einer Hexe? Doch er hatte seit Jahren keine Hexe mehr gesehen und war fest der Meinung, dass keine mehr sich in dieser Stadt aufhielt. Etwas ließ ihm keine Ruhe, also entschied sich Callon sich hinzusetzen und tat so, als würde er die Karte studieren.
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    • M I K A

      Es war immer wieder schön zu sehen, wie die Menschen ihn unterschätzten, wenn sie betrunken versuchten, sich an ihm vorbeizudrängen. Mika hielt gerade einen besonders aufgepumpten Artgenossen am Kragen und fixierte seinen Blick. "Versuch das noch einmal, Freundchen." Sein Knurren hatte etwas Grollendes, etwas Tiefes und der Pumper konnte gar nicht schnell genug Abstand zu dem Türsteher nehmen. Er hatte sich doch absichtlich bei dem Normalo angestellt, aber er konnte den Griff an seinem Pullover noch immer spüren, schnaufte und drehte um. Mika verschränkte die Arme vor der Brust und seufzte. "Übernimmst du, Chad? Ich brauch eine Pause, sonst kriegt der Nächste eine gewischt." Mika streckte sich und fischte eine Zigarette aus seiner Jackentasche. Es gab hinter dem Club einen kleinen Hinterhof, den die Mitarbeiter nutzten, um sich von den Gästen zu verstecken. Er steckte sich die Zigarette zwischen die Lippen und lehnte sich an die Wand des Hinterhofes. Seine Schicht war bald um, aber eigentlich konnte es nicht schnell genug gehen. Menschen auszusortieren nach Aussehen und Verhalten wurde nach wenigen Stunden bereits eintönig.
      Die Tür zum Club ging auf und vor ihm stand eine der Barkeeperinnen. Er hob die Hand zum Gruß, musterte die Gestalt vor ihm. Er konnte sich vage an ihren Namen erinnern. "Celeste, oder?" Es kam häufig vor, dass irgendwelche Studentinnen sich in den Clubs verliefen. Mika hoffte nur, dass Celeste schlau genug war, auch irgendwann von hier zu verschwinden. "Du siehst aus, als könntest du das hier gebrauchen." Er streckte ihr seinen Zigarettenschachtel entgegen. Aber neben der Erschöpfung war da auch etwas anderes ... er konnte nur schlecht wie ein Creep an ihr schnüffeln. Oder wie ein Fährtenhund.


      M A R A

      "Du hast Kundschaft!" Die Stimme ihres Chefs riss Mara aus ihren Notizen. Wenn nichts los war in dem kleinen versteckten Café, durfte sie für ihre Prüfungen lernen, aber der strenge Blick ihres Chefs machte klar, dass die Lernphase jetzt vorbei war. Sie richtete ihre Pigtails und nahm das kleine Klemmbrett mit. Auf einem der Plätze am Fenster saß ein junger Mann in ihrem Alter und Mara ließ uninteressiert ihren Blick über ihn schweifen, bis sie an den Ohren ankam und plötzlich sehr interessiert war. "Hey, ich bin Ihre Bedienung für heute. Mein Name ist Mara und ich kann immer den veganen Käsekuchen empfehlen." Das Kellnerlächeln hatte Mara drauf. Es fiel ihr leicht, fröhlich auszusehen und als wäre Kellnern genau der Traum, den sie jetzt lebte. Sobald ihre Schicht vorbei war, würde sich das ändern. "Was kann ich dir also bringen?" Sie überlegte kurz, ob sie ihn auf seine Ohren ansprechen sollte. Vermutlich wurde er oft damit genervt, also ließ sie es bleiben und nahm sich vor, im Internet nachzusehen, wie viel so eine Ohr-OP wohl kosten würde.
      Neben ihr stand zur gleichen Zeit ein bereits fertig bedienter Gast auf und obwohl Mara es nicht hätte sehen dürfen, stellten sich ihre Nackenhaare auf und bevor die Tasse zu Boden fallen konnte, hatte Mara sich blitzschnell umgedreht und den Griff der Tasse gerade noch so erwischt. Verwirrt richtete sie sich auf und ließ die Entschuldigungen des anderen Gastes einfach über sie hinwegfegen. "Dafür bin ich doch da, haben Sie einen guten Tag, Sir!" Mara balancierte die Tasse auf ihrem Tablett und drehte sich wieder dem Blonden zu. "Ein Glückstreffer, normalerweise habe ich zwei linke Hände", lachte sie und zückte das Klemmbrett und einen Stift.
    • Celeste

      Sie eilte wieder in den Mitarbeiterraum und schnappte sich ihre Lederjacke, die sie dann auf der Stelle auch anzog. Freiheit, Freiheit, Freiheit, ertönte es wieder in ihrem Kopf und Celeste kam nicht drumherum zu schnauben und zu sich selbst zu reden: „Kannst du bitte einmal einfach die Klappe halten? Ich wird noch verrückt.“ Man hörte aus ihrer Stimme die Müdigkeit und gereizten Nerven heraus. „Ich habe nicht einmal getrunken heute. Oder hat mir jemand was reingekippt und ich bilde mir das nur alles ein?“, murmelte sie vor sich hin, während sie sich auf den Weg zum Hinterhof machte, wo sie die frische Luft genießen konnte, im Gegensatz im Zimmer vorhin. „Ich werde noch irre“, flüsterte sie, zuckte aber zusammen, als sie bemerkte, dass sie nicht die Einzige war, die sich hier draußen befand. Sie hatte ich schon einmal gesehen. Meist, wenn sie zur Arbeit kam, konnte sie einen Blick auf ihn erhaschen, wie er an de Tür stand. Er gehörte zu der guten Security, die sie sicher fühlen ließ, während sie ihre Arbeit an der Bar vollbrachte. Doch sie konnte sich nicht an seinen Namen erinnern, aber gut an sein Aussehen, da er doch ein hübscher Bursche war, auch wenn sein Gesichtsausdruck nicht sonderlich einladend aussah, manchmal. Es überraschte sie daher umso mehr, als er ihr Name erwähnte. Celeste fühlte sich schlecht, dass sie seinen Namen nicht kannte. Sie nickte ihm zu, und hoffte, dass er sie nicht hatte reden hören. „Ich habe leider deinen Namen nicht mitbekommen“, gestand sie dann ehrlich zu und schüttelte den Kopf, während sie ablehnend die Hand hob. Sie rauchte nicht und lehnte daher seine Angebot ab eine Zigarette zu nehmen. Wolf, Wolf, er stinkt nach einem Biest. „Jaja Wolf, Wolf. Halt die Klappe“, murmelte sie, während sie müde ihren Blick nach oben richtete. „Wahrscheinlich muss ich mich auch noch einweisen lassen“, war sie in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen. Sie hatte kur vergessen, dass der Mann noch bei ihr stand. Leise entschuldigte sie sich. „Langer Tag“, begründete sie ihr Verhalten und hoffte, dass er nicht dachte, dass sie verrückt geworden ist, obwohl Celeste nicht einmal sicher war, ob sie es doch nicht tatsächlich geworden ist.





      Callon

      Callon wusste nicht, wie er es empfinden sollte, dass man ihn so schnell begrüßte als Kunde. Eigentlich wollte er sich noch mehr Zeit lassen, doch da das Mädchen, gefolgt von dem Pulsieren, ihn angesprochen hatte, hatte er keine andere Wahl als sich tatsächlich etwas zu bestellen. Schnell ließ er den Blick über die Karte fliegen, doch ihm stach nichts Besonderes ins Auge. Callon war im Gedanken versunken, während er die Karte betrachtete, während in seinem Kopf der Name des Mädchens sich mehrmals abspielte. Mara also. Je nach dem was heute passieren wird, wird er den Namen in seinem Gedanken behalten oder auch wieder verwerfen. Das erste schien wohl einzutreffen, denn es vergingen keine zwei Minuten, als etwas passierte, was wohl selbst Mara zu überraschen schien. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er die Magie gespürt, die von dem Mädchen kam. Etwas nagte an Callon, doch er konnte das Gefühl nicht sonderlich gut deuten. Also nickte er nur auf ihre Ausrede. „Ein passender Moment für ein Glückstreffer.“ Er sah kurz zu der Karte. „Heiße Schokolade.“ Da fiel es Callon auf, dass seine Bestellung wahrscheinlich zu wenig war und entschloss ihr Vorschlag anzunehmen. „Und den veganen Käsekuchen“, fügte er noch leicht lächelnd hinzu. Auch wenn er den Großteil der Menschen nicht sonderlich leiden konnte, war er nicht unhöflich genug Unschuldige gegenüber respektlos zu verhalten. War ihre Überraschung nur gespielt gewesen? Wenn ja, vermutete Callon, dass sie nicht einmal wusste, dass sie eine Hexe war – wobei er hier sich nicht ienmal sicher war. Callon hatte keine Hexe hie in der Stadt gespürt, außer die Hexen hatten es geschafft die Welle ihrer Magiewellen so gut zu verstecken, dass nicht einmal Elfen sie wahrnehmen konnte. Doch das bezweifelte Callon sehr. Es war daher sinnvoller, sie besser unter Bewachung zu halten, um nur eine Nummer sicher zu sein.
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    • M I K A
      Mika ließ amüsiert eine Augenbraue hochschnellen und packte die Zigarettenschachtel wieder in seine Jackentasche. „Kein Ding, mein Name ist Mika. Ich weiß ja, dass ihr Barleute genug damit zu tun habt, die Idioten bei Laune zu halten.“ Mika schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, was bei anderen Menschen vermutlich immer noch als unfreundlich gewertet werden würde. Aber Türsteher hatten stets eine Aura von Unerreichbarkeit, immerhin in dieser Hinsicht hatte er seinen Job gut gewählt. Er stieß eine Rauchwolke in die Nacht und ließ anschließend die Hand locker herunterhängen. Celeste wirkte irgendwie nervös, vielleicht war es aber auch der Stress. Mika überkreuzte die Beine, während er an der Wand lehnte und ließ die Zigarette zwischen seinen Fingern tanzen. Irgendwas war komisch an ihr und er konnte nicht den Finger darauflegen. Wenn er nur an ihr kurz riechen könnte ...
      Alarmiert sah Mika zu der Barkeeperin, als sie anscheinend etwas zu sich selbst murmelte. Wolf? Seine Sinne waren auf Alarmbereitschaft. Mika kannte die Menschen, die hier arbeiteten und er war der einzige Occulte. Er löste sich von der Wand. „Geht es dir gut? Das kommt nicht von den Gästen, hmm?“ Je näher er ihr kam, desto offensichtlicher schien es ihm, dass sie nicht richtig .. riechen würde. Wenn sie nur betrunken wäre, dann könnte er ihr viel einfacher näher kommen. "Hey, meine Schicht endet in einer halben Stunde und wenn du willst, kann ich dich nach Hause fahren. Oder wo auch immer du hinwillst. Wenn dein Tag schon so lang war, musst du dir ja nicht auch noch die U-Bahn antun." Mika versuchte so unaufdringlich wie möglich zu wirken, nur das Mädchen nicht verschrecken. Aber er musste wissen, was mit ihr los war. Normalerweise durfte sie nicht merken, dass er nicht ganz menschlich war.

      M A R A

      Mara nickte höflich. "Ich muss wohl ausgesprochen viel Glück haben." In letzter Zeit hatte sie viele Glückstreffer gehabt. Manchmal hatte sie Intuitionen, die sie in eine bestimmte Richtung drängten, nur um dann herauszufinden, dass sie auch hätte in einem Bus sitzen können, der keine 10 Minuten später einen fatalen Unfall baute. Manchmal hatte sie einfach mehr Glück als Verstand. "Eine heiße Schokolade und ein veganer Käsekuchen. Kommt sofort. Du wirst es nicht bereuen, es ist wirklich der beste der Stadt." Sie erwiderte sein Lächeln und nickte als der Gast keine weitere Bestellung aufgeben wollte. "Ich bin gleich wieder da. Wenn dir noch was einfällt: einfach rufen." Maras Kellnerlächeln wurde größer und sie drehte um. Hinter der Theke bereitete sie die Bestellung vor und warf hier und da einen Blick zurück zu dem Gast. Eigentlich war sie es gewohnt, von Gästen angestarrt zu werden. Aber es war weder dieser von Misstrauen durchzogene Blick, den sie oft genug in ihrem Leben ertragen musste, oder das anzügliche Lächeln eines Mannes, der eine Chance in der Freundlichkeit der Kellnerin sah. Aber dieser Gast ... er wirkte irgendwie neugierig.
      Sie kam mit einem Tablett zurück und stellte eine große Tasse mit dampfender Schokolade und ein liebevoll angerichtetes Stück Kuchen auf den Tisch vor dem Blonden. "Bezahlen kannst du später beim Rausgehen. Guten Appetit." Mara war gerade im Inbegriff zu gehen, als sie etwas aus den Augenwinkeln sah. War das ...? Sie runzelte die Stirn und sah aus dem großen Fenster zu dem Park draußen. "Das gibt's doch nicht ...", murmelte sie und legte den Kopf schief. Eindeutig. Sie spinnte nicht. Auf der Wiese saß eine Gruppe jugendlicher, und als sie genau hinsah, sahen sie auch nach gewöhnlichen Jugendlichen aus, aber wenn sie den Blick abwandte, konnte sie aus den Augenwinkeln .. Flügel sehen? Mara schüttelte den Kopf und ging zurück zur Theke. Sie sah doch eindeutig, dass niemand Flügel hatte. Außerdem war das ohnehin komplett unmöglich. Sie brauchte wohl einfach eine Pause. Vormittags in der Uni zu sitzen und Nachmittags Kaffee zu machen, schlug wohl doch mehr auf ihre Psyche, als sie es gedacht hatte.
    • Celeste
      Mike hieß er also. Ein Name, den man sich leicht merken konnte. Vielleicht war es besser, wenn sie ihn ab nun nicht mehr vergaß, denn sicherlich würde sie ihn öfters treffen, sollte er vorhaben hier öfters seine Pause zu vollbringen. Denn das würde sie sicherlich machen, mit dem ganze Geflüster in ihrem Kopf. Vielleicht war es aufgrund seiner Position, dass sie sich sicher in seiner Nähe fühlte, auch wenn er nicht gerade eine wohlige Wärme ausstrahlte. Natürlich war es zu voreilig von ihr gewesen, sich eine Meinung von ihm zu bilden, doch sie hoffte einfach darauf, dass er kein schlechter Mensch war und ihr nichts antun würde. Doch bisher hatte er sich als freundlich erwiesen.
      Mika schien ein wenig besorgt um Celeste zu sein. Celeste wusste, dass sie nicht gerade den gesündesten Eindruck hinterließ, doch sie wusste nicht, dass es soweit war, dass ein Fremder ihr anbot sie nach Hause zu begleiten. Eilig schüttelte sie ihren Kopf, während ihre braunen Strähnen hin und her wippten. "Nein alles gut. Ich denke es liegt einfach nur am Stress." Dass ich mir eine fremde Stimme in meinem Kopf einbilde, dachte sie sich still. "Aber vielen Dank für das Angebot. Habe nur in letzter Zeit viel Stress." Sie wollte keinem zur Last fallen, erst Recht nicht einem Fremden, zumal sie sich nicht wirklich wohl fühlte, dass er dann wusste in welche Richtung ihre kleine unbescheidene Wohnung lag.Er kann dich riechen. "Hätt ich nicht gedacht, wenn er eine Nase hat", murmelte Celeste. Sie wusste, dass sie aufhören sollte auf die Stimme zu reagieren, erst recht wenn jemand anderes anwesend war, doch sie schaffte es einfach nicht. Ein Drang überkam sie auf alles antworten zu müssen, egal ob jemand sie dann als verrückt abstempelte, wenn man ihr Geflüster wahrnahm. Sie sollte sich wirklich einweisen lassen. Oder es lag tatsächlich an den mangelnden Schlaf. Doch wann hatte es angefangen? Sie erinnerte sich an einem Abend, an dem sie auf dem Weg zur Arbeit gemacht hatte und unter einer Laterne auf einmal einen dunklen Stein, den man für einen Juwelen verwechseln konnte, erblickte. Etwas an dem Stein war für sie betörend und wie im Bann, hatte sie den Stein aufgehoben und ihn mit sich genommen. Seitdem hatte sie auch die Stimme gehört. Als wäre der Stein verzaubert gewesen, dachte sie sich, schüttelte aber kaum merklich den Kopf, da der Gedanke ihr einfach zu absurd kam. Was konnte schon ein einfacher Stein so etwas bewirken? Sie befand sich nicht in einem Märchen oder Fantasie Buch. So etwas existierte nicht in ihrer Welt. Celeste atmete tief auf. "Ich würde dir versichern, dass ich nicht verrückt bin, aber manchmal frage ich, ob ich es doch tatsächlich bin", meinte sie mit einem scherzenden Unterton und lächelte ihn leicht bitter an.




      Callon
      Callon war es eigentlich egal, ob der Käsekuchen der beste der Stadt war. Er war dennoch positiv überrascht, dass sie etwas Veganes anboten. Elfen ernährten sich im Normalfall, nach menschlicher Sicht, vegan. Für sie war es normal, doch die Menschen schienen andere Geschmäcker zu haben. Da die Elfen der Natur sehr nah gebunden waren, respektierten und beschützten sie diese auch so gut wie es ging. In der heutigen Zeit war das nun anders und viel schwerer. Und mittlerweile hatte er sich den Geschmack der Menschen angepasst. Er hatte von seinen Vorfahren Geschichten gehört, von einer Zeit ohne oder nur von sehr wenigen Menschen und wie die Natur zu der Zeit floriert hatte. Natürlich gab es noch Menschen, die sich für die schöne Natur einsetzten und ihr Bestes taten die Meinung großer Unternehmen zu ändern, doch sie hatte bis heute nicht viel gereicht. Einfache Menschen konnten sehr wenig erreichen und in Callons Meinung würde sich das auch in der Zukunft nicht ändern. Doch um nicht noch mehr in seinen Gedanken verwickelt zu sein, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf seine Hände, die er ordentlich auf den Tisch gelegt hatte und verschränkt waren. Elfen hielten sich im Normalfall aus den Angelegenheiten der Menschen heraus, solange die Natur nicht betroffen wurde, doch nun saß Callon hier und konnte nicht anders als seiner Neugier nachzugehen, nicht wissend wonach er genau suchte. Auch wenn sie eine Hexe war, was hatte es ihn am Ende zu interessieren? Auch wenn sie die einzige in der Stadt war und womöglich nicht einmal wusste, dass sie eine war. Doch wenn sie weiter im Verborgenen blieb, konnte sie die Menschen und ihre Umgebung in Gefahr bringen, wenn sie nicht dazu in der Lage war ihre Magie unter Kontrolle zu bringen, sollte diese außer Kontrolle gelangen. Auch wenn Callon angefangen hatte Menschen zu hassen, gleichzeitig konnte er nicht mit ansehen, wie sie in Gefahr geraten, erst recht nicht, ohne Grund und Begründung. Außerdem konnte dann in die Menschenwelt die Information gelangen, dass sich hier etwas Unnatürliches abgespielt hat. Das würde für sie ein Problem darstellen. Für die Opposition vielleicht nicht, doch im Endeffekt wollten auch sie die Überstürzung der Menschen mit einem genauen Plan verwirklichen. Einen unkontrollierten und unvorhersehbaren Patzer konnten sie sich nicht leisten, ohne dass die anderen etwas davon mitbekamen. Und wenn Callon sich richtig anstellte, konnte er vielleicht die einzige Hexe dazu überreden ihm anzuschließen. Sie würde ihnen eine große Hilfe sein, sofern sie gelernt hatte ihre Magie unter Kontrolle zu bringen.
      Callon sah hoch, als Mara sich zu ihm gesellt hatte. Sie stellte ihm seine Bestellung hin, worauf er sich höflich bedankte. Sie schien ein normales und freundliches Mädchen zu sein, doch da konnte sich Callon ebenfalls irren. Bedächtig nahm er einen Schluck von der heißen Schokolade, blickte jedoch zur Seite, als er sie etwas murmeln hörte. Er folgte ihrem Blick. Konnte sie deren wahre Gestalt erblicken? Interessante, dachte er sich und folgte ihr weiterhin mit seinem Blick, bis sie hinter der Theke stand. Es wäre durchaus schlau sie näher zu betrachten und einzuschreiten, sollte etwas passieren.
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    • M I K A

      Irgendetwas war hier ganz arg faul. Mika musterte die junge Frau vor ihm. Sie war menschlich, so viel er sehen konnte. Außerdem hatte er diesen Geruch auch noch nie an ihr wahrgenommen. Vielleicht war es nicht einmal sie, sondern etwas, was sie mit sich herum trug. Mika entließ eine weitere Rauchwolke zwischen seinen Lippen und ging einen halben Schritt zurück, als sie sein Angebot abschlug. "Wenn du meinst ... Normalerweise beginnen die Barleute aber eher das Komasaufen oder fangen mit Aufputschmitteln an. Mit sich selbst geredet hat bisher noch keine deiner Vorgängerinnen." Seine Mundwinkel gingen nach oben und er sah in den Himmel. Bald Vollmond. Er rümpfte die Nase und drehte seinen Kopf wieder zu Celeste. "Eine Nase? Du hast aber komische Gespräche mit dir selbst. Ich diskutiere eher mit mir, wann ich mal wieder einkaufen müsste oder ob ich das T-Shirt wirklich nochmal tragen kann." Mika entließ ein leises kehliges Lachen und drückte die Zigarette an der Wand aus. Celeste verbarg etwas vor ihm ... Und gleichzeitig konnte er nicht einschätzen, inwieweit dieses Geheimnis gefährlich werden konnte. Sie schien ja selbst nicht zu wissen, was mit ihr los war.
      "Wenn du wüsstest, Celeste, wie verrückt das Leben von vielen ist", grinste er und zwinkerte ihr zu. "Aber meistens hilft es schon, mit gut aussehenden Fremden über dieses Problem zu reden, um einen anderen Blick zu erhalten. Und weil du anscheinend ein Glückspilz bist, bin ich hier. Und ich bin fabelhaft im Zuhören." Der Werwolf grinste ihr offen zu und fragte sich, was die Stimme in ihrem Kopf wohl jetzt zu sagen hatte.

      M A R A

      Sie ließ sich auf den Stuhl hinter der Theke nieder und sah immer wieder nach draußen zu dem Fenster. Aber nur wenn sie ihren Blick abwandte, wurden aus der Gruppe Jugendlicher eine Gruppe cosplayender Freaks, die ihre Feenflügel auch bei einem Picknick dabei hatten. Mara schnaufte leise über ihre eigenen vermeintlichen Halluzinationen und zog ihre Lernunterlagen näher zu sich. "Ich fahr zu unserem Lieferanten, Mara. Du hältst die Stellung!" Ihr Chef ging mit seinem Handy am Ohr eilig an ihr vorbei und Mara hob den Kopf. "Aye Aye, Captain!", rief sie seinem Rücken nach, der an dem einzigen Gast vorbeieilte und die Tür mit einem Klimpern hinter ihm zufiel. Sie hatte schon öfter auf den Laden aufgepasst. Mara war zuverlässig und gab sich besonders viel Mühe, wenn sie alleine war. Vielleicht würde sie auch irgendwann ein eigenes Kunst-Café eröffnen, mit einem öffentlichen Atelier. Mit bunten Kissen auf jedem Platz und hauseigenen Katzen, die sich zu den essenden und malenden Menschen gesellten. Mara schüttelte diesen Traumgedanken ab, hatte sie die ganze Zeit auf die Tür gestarrt und sich ihr eigenes Reich vorgestellt. "Was?! Oh Shit, was?" Mara traute ihre Augen nicht, als eines ihrer Lernzettel an ihren Augen vorbei nach oben flog. Und ein weiteres Blatt segelte an ihrer Nase vorbei. Und ein weiteres. Hastig griff sie nach den Papieren und versuchte sie herunterzudrücken, aber immer mehr stiegen an die Decke und langsam fehlten Mara die Hände, nach mehr zu greifen. "STOP!", rief sie, ungeachtet dessen, dass sie nicht alleine war und mit einem Mal fiel der schwebende Stapel zurück auf den Tresen. Mit weit geöffneten Augen sah Mara auf ihre Notizen, dann auf ihre Hände. "Was zur verdammten Hölle war das ...", hauchte sie erschrocken und wagte einen Blick zu dem einzigen Gast, den sie hätte verstören können. Sie hoffte, er hatte nichts gesehen.
    • Celeste
      Celeste wollte von der Erde verschluckt werden. Es war peinlich genug, dass sie sich schnell selbst vergass und ihren Mund sein Eigenwerk präsentierte, egal wer sich in der Nähe befand, doch noch darauf direkt angesprochen zu werden, war ihr unangenehmer, als wenn sie vor sich hin murmelte. "Na, dann bin ich wohl die Erste", lachte Celeste freudenlos und peinlich berührt. Doch war es nicht besser mit sich selbst zu reden, anstatt das Trinken anzufangen? Celeste wusste nicht, was weniger schlimm war, war sich aber sicher, dass sie die Stimme in ihrem Kopf loshaben wollte.
      Beim Zucken seiner Mundwinkel fragte sich Celeste, ob er nicht heimlich über sie lustig machte. Oder amüsierte ihn das ganze Schauspiel? Sie konnte es nicht genau einschätzen, doch sie nahm es ihm nicht übel, wenn er es tun sollte. Wären ihre Rollen vertauscht, hätte Celeste ihn ebenfalls komisch angesehen und sich gefragt, ob er noch bei allen Sinne war.
      Mika schien ein sehr gutes Gehör zu besitzen, dass er ihr Gemurmel mitbekommen hatte, oder aber auch redete Celeste nicht so leise, wie sie es sich im Moment einbildete. "Also er hat gesa- ich meine ich habe mich gefragt ob du an mir Alkohol riechen könntest, obwohl ich keins getrunken habe." Was faselte sie da? Ihr war die Situation schon eigenartig und peinlich genug, dass Celeste den Drang verspürte sich irgendwie erklären zu müssen oder wenigstens zu vertuschen, dass ich verrückt geworden war, obwohl das nun wahrscheinlich zu spät geschah. Mika musste sie definitiv für eine Verrückte halten. Mit einem gequältem Lächeln, rief sich sich den Nacken. Alles schien schief zu laufen. Nicht, dass es schon seit Jahren tat, aber in letzter Zeit schien es schlimmer geworden zu sein. Sie war eine laufende Pechsträhne.
      Mika war kein Sonnenschein. Er gab keine angenehme Wärme von sich oder gab das Gefühl geboren zu sein, aber etwas an seiner letzten Aussage und seinem Grinsen, ließ sie mit dem Gedanken spielen ihm es doch zu erzählen. Der böse Wolf frisst kleine Mädchen wie du. "Wölfe fressen keine Menschen", gab Celeste noch von sich, ehe sie sich räusperte. Etwas an Mika betörte sie und das missfiel ihr. Celeste war sich sicher, dass Mika zu den Personen gehörte, von dem liebe Mädchen sich fernhalten sollten. Und obwohl die Braunhaarige das wusste, blieb sie wie angewuzelt stehen. Vielleicht hatte sie auch nur jemanden gebraucht, der ihr zuhörte, fremd oder nicht. Sie seufzte. "Eigentlich ist es nichts Tragisches und ich werde wohl wegen dem ganzen Stress verrückt. Ich höre nur diese Männerstimme im Kopf, nachdem ich so einen komischen Stein aufgehoben habe", erzählte Celeste dann doch von ihrem Zustand und nahm einen Ton an, als würde sie gerade vom Wetter reden. "Wie gesagt, verrückt. Vielleicht sollte ich mich selbst einweisen lassen", scherzte sie, weil es wohl Mika unangenehm sein wird mit solch einem Thema konfrontiert zu werden.




      Callon

      Callon hob die Gabel und stocherte ein wenig im Kuchen herum, während er versuchte sich für die richtige Wahl zu entscheiden. Sollte er bis zum Ladenschluss hier bleiben oder gleich gehen und sie dann von den Schatten aus beobachten. Würde er das Letztere vollbringen, dann könnte Mara womöglich ihn für einen Verrückten oder Stalker halten und somit ständen seine Chancen sehr schmal sie für sich zu gewinnen. Callon hatte einige Dinge über Hexen gelernt, doch ob diese Wesen zur heutigen Zeit sich immer noch so verhielten wie damals? Der Blondhaarige besaß keine Antwort darauf. Doch er schätze sie als zu jung ein, dass sie aus der damaligen Zeit stammen konnte. Warum sollte eine Hexe in solch einem Laden arbeiten? Es erschien Callon als nicht verständlich. Es gab zu viele unbeantworteten Fragen, auf die er langsam eine Antwort finden sollte. Callon hob nur kurz seinen Blick, als jemand aus der Tür stürmte. Er war zu sehr in seinen Gedanken vertieft, als das er hätte mitbekommen können was soeben geschehen ist. Ein Blick zu Mara sagt ihm, dass sie nun allein hier waren. Doch das ließ Callon unbekümmert und nahm einen Biss vom Kuchen. Die Kellnerin hatte recht. Es schmeckt ihm. Ob es der beste war in der Stadt, war umstritten, da Callon nirgendwo anders den Kuchen gegessen hatte.
      Der Elf wollte soeben seinen Blick wieder auf deinen Teller richten, als er das Pulsen wahrnahm und noch dazu zusah, wie sich Sachen in der Luft bewegen. Papiere schwebten und die Hexe benehmen sich zu nervös, als dass sie es mit Absicht getan hätte. Sie wusste also nichts von ihren Kräften, was die Sache für den Jungen nur noch komplizierter und schwerer macht.
      Als wäre Mara erst am Ende aufgefallen, dass sie nicht allein war, blickte sie zu ihm. Wahrscheinlich hoffte sie, dass er nichts erblickt hatte. Doch das hatte er. Von Anfang an. Csllon nahm einen anderen Biss und ehe er vor sich hin grübeln konnte, wie er die Sache angehen sollte, war er aufgestanden und machte sich auf den Weg zu ihr. Ihr gegenüberstehend, setzte er sich auf den Hocker hin und nickte in Richtung Maras Stapel aus Notizen. "Ist dir das jetzt öfters passiert? Wann hat es denn angefabgen", fragte er sie mit ruhiger Stimme. Das wäre wohl das Schlauste, was er im Moment machen konnte. Wäre er ein normaler Mensch gewesen, wäre er sicherlich verschrocken und panisch aus dem Laden gerannt, doch das tat er nicht. Er war ein Elf und kannte sich mit Magie aus, auch wenn seine eigene Fähigkeiten anders anzuwenden sind als die Magie, die Mara ausübte als Hexe. Ein Vertrauen zu ihr aufzubauen und ihr zu zeigen, dass er auf ihre Seite stand und er sie nicht als verrückt erklärte, würde sie vermutlich beruhigen. Wäre er die erste Person, an der sie sich lehnen konnte, dann hatte Callon die Chance drauf mit ihr eine Bindung einzugehen, auf die sie emotional angewiesen war. Doch das hing ganz allein davon ab, wie sie sich verhalten wird.
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    • M I K A

      Es wurde immer schräger und Mika zog abermals eine Augenbraue hoch und betrachtete Celeste. Von Stress kam die ganze Geheimnistuerei wohl nicht. Er hat gesagt? Wenn Celeste in Verbindung mit einem Hexenmeister oder Dämonenbeschwörer war, konnte es gut sein, dass sie seine Stimme hörte. Aber dann müsste sie immerhin wissen, wer die Stimme war. "Ich kann Alkohol an jedem Gast riechen, der hier rein will, aber an dir nicht", grinste er. Er musste herausfinden, was mit Celeste los war. Denn Mika war sich sicher, dass es kein einfacher Menschenstress war oder eine Reaktion auf irgendeinen Born-Out. Wobei er es verstehen konnte. Sie waren ständig auf Achse in ihren Schichten, während Mika nur an einer Stelle stand und einen flüchtigen Blick auf die Gäste werfen musste, um sie hereinzulassen oder abzuweisen. "Wölfe? Was hast du oder deine Stimme immer mit Wölfen? In der Stadt bist du wohl sicher ...", gluckste er mit einem flauen Gefühl im Bauch. Konnte sie womöglich doch sehen, dass er kein Mensch war? Vielleicht war der Vollmond bereits so stark war? Roch er nach nassem Hund? Mika widerstand dem Drang, an sich selbst zu riechen.
      Doch seine Gedanken wurden von Celestes Seufzen unterbrochen und Mika sah zu ihr, hörte ihr neugierig und geduldig zu, bis sie die Bombe wie nebenbei platzen ließ. "Oh ... das ist nicht gut. Hast du den Stein noch?" Es machte keinen Sinn mehr, vorsichtig an die Sache heranzugehen. Sie war in Gefahr. Er seufzte leise. "Nein, du bist nicht verrückt, du hattest einfach nur ... Pech. Ich, sorry, aber ich muss darauf bestehen, dich heute zumindest nach Hause zu fahren, um dir zu erklären, was los ist." Seine Stimme war belegt und er vermied ihren Blick. "Ich fürchte, du musst jetzt einfach einem Fremden vertrauen, dessen Namen du gerade zum dritten Mal gelernt hast", gluckste er erneut, selbst amüsiert von dieser merkwürdigen Situation. Eigentlich wollte er zu Hause ein paar Serien sehen, bis er eingeschlafen wäre und jetzt ... musste er Celeste und die Menschheit vor dem Ding in ihrem Kopf beschützen.

      M A R A

      Verdammt. Der Gast hatte alles gesehen. Maras Wangen färbten sich rot und sie schob die Blätter hastig zusammen, während er auf sie zuging. Eigentlich hatte sie erwartet, dass er schreiend weglief. Sie vermied seinen Blick, als er ihr näher kam und war überrascht, als er sie nicht anschrie. Sie sah verlegen zu ihm hoch und versuchte den Stapel aus seinem Blickfeld zu schieben. "Oh ich ... nein, das ist bestimmt das Ventilationssystem gewesen, das spinnt ein bisschen rum", murmelte sie wenig überzeugend. Sie sah, das auch der Gast ihr nicht im geringsten glaubte und seufzte. "Seit einem Monat passieren komische Sachen um mich herum. Ich dachte ... es gab für alles irgendwie eine Erklärung, aber heute ist besonders schräg", gab sie langsam zu und stützte ihren Kopf auf ihren Händen ab, während ihre Ellenbogen auf dem Tresen ruhten. "Ich sollte zum Arzt oder irgendwas ... aber du hast es auch gesehen, oder? Das heißt, dass ich es mir zumindest nicht eingebildet hab. Das ist ... irgendwie beruhigend und beunruhigend zugleich." Sie übte sich an einem tapferen Lächeln und schob sich ihre Locken aus dem Gesicht.
    • Celeste
      Es war nicht verwunderlich, dass Mika sie wegen der ganzen Wolfssache ansprach, denn sie hatte oft genug den Begriff in den Mund genommen. "Nein, nein nicht ich", schüttelte sie den Kopf. Bisher hatte sie auch noch keinen Wolf in der Stadt gesehen. Es war unwahrscheinlich, dass Wölfe in die Stadt kamen, dort wo es laut, grell und verwirrend war. Die Stadt war nicht die Natur, in der die Wölfe ihr Zuhause hatte. Womöglich gab es den einen Zufall, dass sich eines hierher verwirrt hatte, doch die zuständige Behörde sollten schnell mit der Situation umgegangen sein, bevor es zu Verluste kam. Celeste wusste jedoch nicht, wieso die Stimme sie immer darauf aufmerksam machte. Warum er sagte, dass Mika ein Wolf war. Sie war nicht blind. Vor ihr stand ein Mensch, und kein Vierbeiner.
      Auf Mikas Frage hin, ob sie noch den Stein hatte, schüttelte sie nur den Kopf. Sie erinnerte sich den Stein aufgehoben und ihn in die Hosentasche getan zu haben, doch bis heute blieb er verschwunden. Wenn sie sich richtig erinnerte, war ihre Hosentasche leer gewesen, als sie danach nochmal nach dem Stein gesucht hatte. Als wäre er in Luft aufgelöst, obwohl sie sich sicher war ihn aufgehoben und mitgenommen zu haben. Auch erinnerte sich Celeste, nachdem sie lange darüber nachdachte, dass sie bei der Berührung mit dem Stein eine Wärme gespürt hatte, die sie aber frösteln gelassen hat. Was keinen Sinn ergeben konnte, weswegen sie diese Erinnerung für sich behielt. "Ich kann ihn nicht mehr finden", sagte sie dann und zuckte mit ihren Schultern. Wichtig war der Stein nun auch wieder nicht, dass sie sich darüber Sorgen machen würde. Schließlich war es nur ein Stein gewesen, auch wenn es ein Hübsches.
      Mikas plötzliche Worte überraschten und irritierten Celeste zugleich. Pech? Womit Pech? Und wieso wollte er sie begleiten. Celeste runzelte die Stirn. "Es ist nicht, dass ich dir nicht traue", fing sie an. Auch wenn sie sich nur für ein paar Minuten kannten, sagte ihr etwas, dass sie ihm mer vertrauen konnte als ein hergelaufener Fremder. Doch sie ahnte, dass da etwas nicht stimmte, auch wenn sie es sich nicht ganz erklären konnte. "Aber mir geht es gut, du musst mich nirgendwo begleiten. Wenn du mir zu erklären hast, kannst du ja morgen machen oder jetzt sagen." Veleste verstand nicht einmal warum und über was er erklären wollte. Über diese Stimme? Sie bezweifelte, dass er ihr etwas erklären konnte. Sie vermuete mittlerweile schon, dass sie verrückt geworden ist.




      Callon
      Wie zu erwarten, versuche die junge Dame sich aus der Situation herauszureden, was er selbst getan hätte, wäre er in ihrer Situation gewesen, doch sie schien schnell verstanden zu haben, dass er ihr kein Wort glauben würde. Wenn man alles von Anfang an beobachtet hatte, existierte keine Ausrede, die erklären könnte was soeben geschehen ist. Vielleicht hätte ich es ihr geglaubt, hätte ich die magische Welle nicht von ihr gespürt. Und zu Callons Freude, sprach sie nicht um den heißen Brei herum, sondern erzählte ihm direkt wann es angefangen hatte außer Kontrolle zu gehen. Eigentlich war Callon niemand, der andere anfasste oder Wärme schenkte, doch es erwies sich als nötig in dieser Situation. "Darf ich?", fragte er sich und deuete auf ihre Hände. Aber ohne auf ihre Antwort zu warten, nahm er ihre Hände in seine. Bei Körperkontakt konnte er es deutlicher spüren. Dann, wo es angefangen hatte, schienen ihre Kräfte erweckt zu sein. Etwas später für eine Hexe, was wohl daran lag, dass keiner sie geführt hatte. Es lag jede Menge an Arbeit vor Callon. Er strich behutsam seine Daumen über ihr Handrücken, und während er ihre Hände betrachtete er, als würde er das Normalste auf der Welt sagen: "Du bist nicht verrückt oder unnormal. Im Gegenteil. Es ist etwas ganz Natürliches. Du hast Glück, dass ich noch rechtzeitig aufgetaucht bin, bevor du jemanden verletzt hast." Er schenkte ihr ein kleines Lächeln, eher er ihre Hände los ließ und sie ansah. "Es gibt für alles eine Erklärung und ich gehöre zu denen, die dir solch eine geben können. Natürlich nur wenn du willst." Callon wusste, dass sie Interesse haben würde. Wer würde es nicht. "Solltest du aufgeklärt werden wollen, wäre es besser, wenn wir das nicht auf dein Arbeitsplatz machen würde, sonst würde...ein Mensch uns für verrückt halten." Womöglich schwirrten unzählige Fragen in ihrem Kopf, doch er behielt das Lächeln auf die Lippen und sah zur Ladentür. "Bis wann musst du arbeiten?"
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    • M I K A

      Er seufzte. Natürlich würde sie nicht einfach tun, was er ihr sagte. Das wäre ja auch zu schön gewesen. "Hör zu, Celeste. Es war eben kein einfacher Stein. Dir das zu erklären würde zu lange dauern, und ich bin ehrlich gesagt, historisch auch nicht sooooo informiert. Außerdem ... naja, es ist ziemlich drängend." Der Werwolf kratzte sich verlegen im Nacken. Das war ja wirklich schwieriger, als seine kleine Nichten aufzuklären, wenn sie ihm unangenehme Fragen stellten. Er wollte nicht zu viel verraten und Celeste womöglich verstören. Aber wie eröffnete man einem Menschen eine ganze andere Parallelgesellschaft mit Wesen, die sie nur aus Filmen kannte? "Dass der Stein verschwunden ist, ist nicht unbedingt gut ... also eigentlich ist er auch nicht verschwunden. Du hast ihn nur irgendwie .. absorbiert." Mika sah entschuldigend zu Celeste und streckte ihr seine Hand entgegen, berührte beruhigend ihren Arm. Er wusste, wie merkwürdig und weit hergeholt das klang. Er würde sich ja auch nicht glauben. "Ich verspreche dir, keine komischen Sachen zu machen ... aber ich glaube, du bist in Gefahr, wenn wir den Stein nicht aus dir herausbekommen." Er streckte sich eine erneute Zigarette zwischen die Lippen und sah nervös zum Mond auf. "Ich wette, deine Stimme bestätigt, was ich sage, oder?" Achtsam stieß Mika den Rauch in die Luft und sah zurück zu Celeste. "Ich würde sagen, wir brechen gleich auf. Ich sag dem Chef, dir ging es nicht gut und wir machen uns vom Acker."

      M A R A

      Sie zögerte. Was wollte er denn jetzt mit ihren Händen? An denen war alles okay und bestimmt war es auch nicht sie, die diese komischen Sachen zu verantworten hatte. Vielleicht ein Streich, dachte Mara noch am ehesten. Doch da nahm der junge Mann auch schon ihre Hände in seine und Mara spannte sich an. Was wurde das denn für eine Nummer? Sowieso schien der Typ irgendwie viel zu entspannt zu sein für das, was gerade passierte. Doch das was er sagte, nahm ihr ein wenig die Luft. "Verletzen? Ich würde doch niemanden verletzen! Okay, vielleicht fliegen ein paar Sachen und ich hab komische Intuitionen, aber damit kann ich doch niemandem .. schaden?" Maras Stimme überschlug sich und die leichten Berührungen des jungen Mannes an ihrer Haut schienen zu kribbeln. Spürte er auch dieses komische Gefühl um sich herum? Sie löste ihre Hände aus seinen und ging einen Schritt zurück. Die Theke lag zwischen ihnen und Mara war ganz froh, ihren eigenen kleinen Raum zu haben, in dem sie Panik schieben konnte. Ihr Herz begann zu rasen. "Zu denen, die Antworten geben können? Bist du in einer Sekte oder sowas?", murmelte sie und schüttelte den Kopf. Sie wollte Antworten. Sie wollte Antworten auf all ihre Fragen und sie hatte niemanden, der sie ihr beantworten konnte. Mit 6 wurde sie adoptiert, was davor passiert war, konnte niemand sagen. Aber sie hatte nicht gedacht, dass Wahnsinn in der Familie lag. "Ich halte dich für verrückt, damit das schon einmal klar ist." Sie sah auf die Uhr und wieder zurück zu dem Mann. "In etwa einer Stunde. Ich .. ich kenne noch nicht einmal deinen Namen. Aber wenn du mir erklären kannst, was diese ganze Shitshow ist, treffe ich mich mit dir nach meiner Schicht am Ententeich?" Mara stieß angestrengt die angehaltene Luft aus ihren Lungen.
    • Celeste

      Kein einfacher Stein? Wollte er ihr mit 'Der heilige Stein von was-weiß-ich-für-eine-Welt'? Sie mag verrückt sein, aber nicht verrückt genug um zu glauben, dass der Stein etwas mit der Stimme in ihrem Kopf zu tun hatte, auch wenn der zeitliche Zufall sehr suspekt war. Doch sobald sie sich eingestand, dass alles einen Zusammenhang hatte, war sich Celeste sicher, dass sie nicht mehr wusste was richtig und was falsch war. Sie käme sich vor, als befände sie sich in einer dieser Fantasie Bücher. Und das war viel zu irrsinnig für Celeste, dass sie daran glauben könnte.
      Doch nach Mikas Verhalten zu urteilen, schien er sie nicht auf den Arm zu nehmen. Und wenn dies doch der Fall war, konnte er verdammt gut schauspielern, dachte sie sich und seufzte laut. In was war sie bitte verwickelt, dass es dazu kommen musste, dass ein Fremder sie nun nach Hause begleitete? Wäre es unter normalen Umständen gewesen, hätte Celeste womöglich nicht Nein gesagt, da Mika doch ein ziemlich hübsches Gesicht besaß, doch leider war dies nicht der Fall. Und da sich Celeste nun mehr oder weniger beruhigt hatte, sprach Mika etwas aus, womit Celeste nicht gerechnet hatte. Stein absorbiert?, schrie sie sich im Gedanken an. Seine beruhigende Geste erzielte das Gegenteil, Celeste wurde panisch und viel zu überfordert, als dass sie verstehen konnte was nun gerade passierte. Hatte Mika ihr tatsächlich gesagt, dass sie einen Stein absorbiert hat? Und wenn dies nicht schon reichte, meinte er, dass sie in Gefahr schwebte. Zum perfekten Zeitpunkt, meldete sich die Stimme: Der Wolf hat recht. Ein Teil von mir hast du absorbiert. Celeste traute sich nicht zu bewegen. Nun war es ihr egal, ob Mika da war. Er schien genauso verrückt zu sein wie sie. "Was meinst du, ich habe dich absorbiert?" Ihre Stimme war schrill gewesen. Lass den Wolf das erklären. Celeste seufzte und wünschte sich einfach im Bett zu liegen und zu schlafen. "Ich verstehe gar nichts mehr", murmelte sie. Vielleicht sollte sie sich einfach mitreißen lassen und schauen, wo es sich hinführte. "Ist ja nicht so, als hätte ich eine andere Wahl", seufzte Celeste abermals. "Ich hol meine Sachen und wir treffen uns vorne", gab sie ihm Bescheid und ließ wieder zurück ins Mitarbeiterzimmer. Sie fühlte sich tatsächlich nicht mehr gut. Armes Kind. Doch du hast eine wichtige Aufgabe. Du existierst nun für mich. Fühl dich geehrt. "Halt doch einmal deine Klappe."



      Callon

      Mara schien nicht wirklich begreifen zu können, dass sie mit ihren Fähigkeiten jemanden verletzen könnte. Mag sein, dass diesmal nur Papiere herumschweben, doch was war, wenn es nächstes Mal ein Mensch war? Und das in 50 Meter Höhe? Konnte sie dann immer noch das Gleiche behaupten? Callon bezweifelte das. Es ermüdete den Elf immer zu versuchen, sich in die Schuhe des Menschen zu stellen, um ihre Gefühle besser wahrnehmen zu können, doch er würde diese momentane Last auf sich nehmen, um an sein Ziel zu kommen. Callon war sich aber nicht sicher, ob er Mara der Gegenerseite vorstellen sollte, oder nur auf seiner eigenen Seite. Mara von den anderen Blicke zu schützen und ihre Existenz als ein Geheimnis zu bewahren. Callon konnte sie noch nicht entscheiden, doch das hatte seine Zeit. Hoffentlich.
      Ihre Frage, ob er zu einer Sekte gehörte, musste er fast lachen. Ein belustigtes Grinsen konnte er sich dabei nicht verkneifen. Nun, ob er sie wirklich als eine Sekte bezeichnen sollte? Vielleicht hätte er den Satz vorhin anders formulieren sollen, doch was gesagt war, war gesagt. Er konnte es nicht mehr zurücknehmen. "Sagt diejenige, die Blätter schweben lässt", konnte sich Callon nicht den Kommentar verkneifen. Er und verrückt? Sicherlich würde er sie als solches ansehen, wenn er ihr verriet welcher Rasse er angehörte. Doch er konnte ihr beweisen, dass er ein Elf war, denn auch Elfen beherrschten ihre eigene Fähigkeiten. Es jedoch in der Öffentlichkeit zu zeigen, war eine schlechte Idee, Menschen fürchteten immer das, wovon sie kein Wissen besaß und sie nicht mehr an der Spitze der Pyramide standen. Menschen waren grausam. Grausam genug, dass sie uns Wesen möglicherweise einsperren und an uns Experimente durchführen würden, sollten sie von unseren Fähigkeiten mitbekommen.
      Doch am Ende war Mara damit einverstanden mit mir zu reden. Ihre Neugier siegte. Sie wollte sich am Ententeichh treffen. Ein guter Ort um diese Uhrzeit. "Callon ist mein Name", stellte sich der Blond vor, ehe er sich wieder an sein Platz setzte und seine Bestellung zu sich nahm. Er wollte diese nicht verschwenden, also konnte er auch seine Zeit nehmen diese auszukosten, denn schließlich hatte er noch eine Stunde vor sich.
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    • M I K A

      Es war nur natürlich, dass es sie überforderte. Mika konnte sich gar nicht vorstellen, wenn er herausfände, plötzlich Wirt für den Teil einer uralten dunklen Gottheit zu sein. Und dieses kleine Detail wusste sie nicht einmal. Ein Schritt nach dem anderen. Zunächst ließ er seine Hand sinken und gab Celeste ein wenig Luft zum atmen. Doch bevor Celeste auf seinen Vorschlag reagieren konnte, meldete sich die Stimme anscheinend zurück, genau wie er es gedacht hatte. Eine gruselige Vorstellung, mit zwei Wesen zu reden. "Ich erkläre dir alles so gut ich kann, sobald wir hier weg sind", versprach Mika in ihr kleines Selbstgespräch und drückte die zweite Zigarette an der Wand aus, bevor er sie in den Mülleimer flickte. Als ihr ihre Situation bewusst wurde, nickte Mika. "Wir sehen uns vorne." Er hoffte, sie würde nicht weglaufen oder es sich nochmal anders überlegen. Er hatte wenig Lust, sie aus dem Club zu schmeißen. Er ging gemütlichen Schrittes Richtung Eingang und meldete sich bei seinem Vorgesetzten ab. Wie könnte er denn einem Mädchen nicht helfen, was ganz dringend nach Hause musste? Und Mika war nunmal der Einzige mit einem eigenem Auto in dieser Schicht.
      Er wartete ohne seine Türsteherjacke neben seinem Kollegen, als die Tür aufging und Celeste erschien. "Nichts wie weg, du bist ganz grün", log er dreist und legte Celeste einen Arm um die Schulter, schob sie Richtung Parkplatz.

      M A R A

      Bei Callons Antwort wurden Maras ohnehin schon rosigen Wangen wieder rot und sie räusperte sich. "Ich bin mir sicher, das war ich nicht. Das wäre ja verrückt", murmelte sie dann und nickte leicht. Sie würde sich zumindest anhören, was Callon zu sagen hatte. Es half zumindest auch, dass der junge Mann vor ihr in ihrem Alter war und alles andere als gefährlich aussah. Wenn sie gerade einen anderen Gedanken in ihrem Kopf haben könnte, würde sie auch wahrnehmen, wie gut aussehend dieser merkwürdige Sektenjunge war. Wenn er nicht so .. vertrauenswürdig ausgesehen hätte, hätte sie ihm vermutlich nicht einmal erlaubt, ihre Hände anzufassen. "Callon, okay. Meinen Namen kennst du ja schon." Sie sah etwas sprachlos zu, wie Callon sich wieder an seinen Platz setzte und den Kuchen aß. Zumindest einer von ihnen schien nicht an die Decke zu gehen vor Panik und Verwirrung.
      Ihr Chef kam in diesem Moment herein und mit ihm zwei weitere Kunden, ein älteres Paar. Mara hatte genügend Dinge, mit denen sie sich ablenken konnte, bis sie das Café in ihrer Straßenkleidung verließ. Ihre Haare waren in zwei großen Buns gesteckt und die grünen Spitzen lugten überall heraus. Sie hielt Ausschau nach Callon, sie hatte ihn während der Arbeit aus den Augen verloren, und ging auf den Ententeich zu, setzte sich an den Rand auf das Gras und ließ sich dann frustriert auf den Rücken fallen und schloss die Augen. Ihre Hände kribbelten noch immer und sie bemühte sich, so wenig wie möglich zu benutzen, aus Angst wieder etwas Komisches auszulösen.
    • Celeste
      Celeste war am Überlegen, ob sie doch nicht einfach wieder zurück zur Arbeit gehen sollte und Mike ignorieren sollte, doch sie war viel zu aufgewühlt, als dass sie sich konzentrieren könnte. Heute wollte sie doch nur arbeiten und schnell Zuhause sein, schlafen und morgen den Tag wiederholen. War das zu viel verlangt? Anscheinend schon, denn sonst würde sie hier nicht dastehen, ihre Sachen packen und sich mit dem Türsteher verabreden, auch wenn es einen anderen Grund hatte als so manche sich denken würden. Ohne groß Zeit zu schinden, verließ sie den Raum wieder und verließ das Gebäude. Mika stand schon bereit und führte sie auch schon weg, ohne dass sie groß was sagen sollte. Sie fühlte sich tatsächlich grün, weil sie nicht einmal wusste auf was sie zukommen wird. Celeste war zu müde, um Mikas Arm wegzuschieben und als sie an seinem Auto ankamen, ging sie auf die andere Seite und setzte sich ins Auto rein, als Mika es aufschloss. Stumm schloss sie die Augen. Wenn du dich gut anstellst, Mädchen, würde ich darüber nachdenken dich zu behalten, wenn ich frei bin. Celeste reagierte erst gar nicht drauf. Sie hatte nicht die Nerven dazu, sie wollte einfach nur nach Hause. "Ich bin mal gespannt was kommen wird", murmelte sie und konnte dabei das ungute Gefühl im Bauch nicht ignorieren.



      Callon
      Callon aß gemütlich seinen Kuchen und trank seine heiße Schokolade aus. Er war satt gewesen. Das würde für heute Abed reichen. Die Schokolade hatte ihn von Innen aufgewärmt und so fühlte er sich warm, als er den Laden wieder verließ, nachdem er für seine Bestellung bezahlt hatte. Er steckte seine Hände in seine Hosentasche und lief schon einmal in Richtung Ententeich. Es wäre eine gute Idee die Umgebung zu durchsuchen, damit sie später in Ruhe miteinander reden konnten. Der Teich wurde von vielen Bäumen umringt und so bat es uns ein wenig Schutz vor neugierige Blicke. Natürlich würde ihr nicht den vollen Ausmaß meiner Kräfte zeigen, dafür war mir das unsicher, doch fürs Erste würde es reichen. Er musste sie nur aufklären und ihre Ansprechperson sein. Das würde vorerst reichen. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen war, konnte sich Callon überlegen wie er sie in Anspruch nehmen konnte.
      Als er zurückkam, sah er schon eine Gestalt am Teich liefen. Die Dunkelhäutige war pünktlich am Treffpunkt und schien ein wenig erschöpft zu sein? Er konnte es nicht wirklich gut beurteilen. Oftmals konnte er die Menschen nicht richtig einschätzen, wenn Emotionen im Spiel waren. Stumm setzte er sich neben sie hin und sah zu ihr herüber. "Schön, dass du da bist. Ich hatte damit gerechnet, dass du es dir doch anders überlegst", begrüßte er sie auf seine Weise. "Es ist mein erstes Mal jemanden zu erklären, was mit einem passiert, also pardon wenn ich die Sache nicht so gut angehe, wie du es dir vielleicht wünscht", warnte er sie und streckte seine Beine heraus und sein Blick wanderte nach vorne. "Liest du Bücher? So Richtung Fantasie Bücher?"
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    • M I K A

      Er sah zu seiner neuen Verantwortung herüber, die mit geschlossenen Augen in seinem Auto fläzte. Mika konnte sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen. Es hätte auch schlimmer kommen können. Der Werwolf könnte auch mit einem dicken alkoholisierten Gast hier sitzen. "Du kannst dir gar nicht vorstellen, was noch kommen wird", antwortete er mit einem Seufzen in der Stimme und startete das Auto. Er bat Celeste, ihre Adresse in sein Navi zugeben, damit sie nicht während des Gesprächs auch noch navigieren musste.
      Mika hielt das Lenkrad fest zwischen den Händen. "Ich lege dir die Karten einfach gleich auf den Tisch, okay? Du kannst ja eh schlecht aus dem Auto springen", versuchte er sich an einem müden Scherz und gluckste kurz. Außerdem war er eh zu müde, um noch um den heißen Brei zu reden. "Sorry ... Also, den Klunker, den du aufgehoben hast, war ein magisches Artefakt und was Magie so mit sich bringt ist, dass sie unberechenbar ist. Und ja, es gibt Magie. Ja, es gibt auch Hexen, Vampire, Elfen und Feen. Das gibt es alles und wir haben wirklich Jahrhunderte damit zugebracht, uns von euch Menschen fernzuhalten." Mika sah zu Celeste herüber, hoffte, dass sie ihm einfach glaubte. "Das klappt nur nicht immer. Wenn du Beweise brauchst, kannst du die auch haben, aber mir wäre es lieber, wenn du mir einfach glaubst. Und mir glaubst, dass du jetzt in dieser ganzen Sache ziemlich tief drin steckst ..."

      M A R A

      Die Studentin spürte, dass sich ihr jemand näherte und sie öffnete erst ein Auge, dann das andere, als sie Callon auf sie zugehen sah. Sie richtete sich etwas auf, stützte sich auf ihren Ellenbogen ab. "Ich war kurz davor ...", gab sie zu und setzte sich noch ein Stückchen gerader hin, setzte sich in einem Schneidersitz gegenüber des jungen Mannes. Sie wusste gar nicht, was sie erwarten würde. Sie hatte ja auch keine Ahnung, was Callon ihr zu sagen hatte. War sie vielleicht doch verrückt? Gab es da jemand, der ihr einen gewaltigen Streich spielte? "Fantasie-Bücher? Du meinst Harry Potter und Narnia und Herr der Ringe? Als Kind vielleicht." Sie schüttelte verwirrt den Kopf. Sie hatte in den letzten Jahren gar keine Zeit gehabt, etwas anderes zu lesen, als irgendwelche Sekundärtexte und alte Mitschriften aus dem Mittelalter. "Was hat das mit mir zu tun?"
    • Celeste

      Auf seine Bitte hin, dass sie ihre Adresse ins Navi eingeben sollte, beugte sie sich nach vorne und gab diese ein. Eigentlich würde sie im Normalfall niemals ihre Adresse freigeben - sie hat auf der harte Art und Weise gelernt wieso nicht - doch sie befand sich momentan in einer Situation, in der sie keine große Wahl hatte. Was sie aber schlussendlich dazu bewegte sich hinzusetzen und sich von einem Stein vollquasseln zu lassen, den sie angeblich in sich aufgenommen hatte, wusste sie nicht ganz genau. Musste sie denn soweit gehen und sich in ein fremde Auto zu steigen? Nein, eigentlich nicht, doch sie hatte zu viel auf den Teller und sie wollte eine Antwort auf den neu dazugekommen Stress, den sie unbedingt loswerden wollte.
      Mika scherzte und auch wenn sie es nicht sonderlich gut fand, bemerkte sie wie sich ihre Mundwinkel nach oben zogen. Celeste hatte mit vielem gerechnet. Dass sie mental unstabil geworden war, jemand ihr etwas ins Drink geschüttet hat oder sogar, dass es sich um einen Experiment Stein handelte, der Nachwirkungen mit sich zog... Womit sie nicht gerechnet hat, waren die Worte, die aus Mikas Mund strömten. Auch nachdem er alles gesagt hatte, registrierte ihr Gehirn das Gesagt nicht wirklich. Die letzten Worte hingen in der Luft. Sie schlichen sich zu Celeste, so dünn wie ein Hauch und gefährlich wie eine Schlange und die Bedeutung erschlug sie dann schließlich wie ein Stein. Sie riss die Augen auf. "Bitte?" Sie traute Ihre Ohren nicht, doch ihre schrill Stimme konnte sie dennoch wahrnehmen. Sie wollte eine Erklärung und keine Geschichten, die sie ablenkten. "Du willst mir im allen Ernst weis machen, dass..." Sie konnte es nicht aussprechen. Sie hatte das Gefühl, dass sobald sie diese aussprach, sie das Gesagt von Mika Glauben schenkte. Und das tat sie nicht. Vielleicht war er der Verrückte und nicht sie. Menschen sind so naiv. Schon sagt man ihnen die Wahrheit und sie glauben einem nicht. Doch wie erklärte sie diese Stimme? Celeste beugte sich nach vorne, ihre Haare fallen dabei mit und verdeckten den seitlichen Anblick auf ihr Gesicht und vergrub ihr Gesicht in ihre Hände. "Nein, nein, nein. Ich bin zu allem bereit, aber nicht damit." Celeste wollte weinen. So surreal es sich anhörte, desto sprach die Stimme vom Gegenteil. "Ich dreh gleich durch", lehnte sie sich wieder nach hinten. Mika hatte von einem Beweis gesprochen. Trotz der Stimme und dem Stein, wollte ihr Verstand sie dran hindern diese als Wahrheit anzusehen. "Dann bwweis es mir." Wenn sie ihm Glauben schenken sollte, dann war es das mindeste ihr es auch zu beweisen.




      Callon

      Marat schien in ihrem Leben schon Fantasie Bücher gelesen zu haben, vielleicht auch Filme mit der gleichen Genre. Das würde einiges für Callon erleichtern. "Nun, dann muss ich nicht viel erkären", nickte er und sah sie direkt an, gespannt wie sie die nächsten Worte auffassen wird. Callob hatte bis heute noch nie die Situation persönlich miterlebt, in der ein Mensch über die Fantasiewelt aufgeklärt werden musste, geschweige einem Wesen zu sagen, dass es doch kein Mensch war, von dem sie wohl seit Geburt davon ausging. Empfand Callon Mitleid ihr gegenüber? Nein. Sie befand sich nun in der Situation, in der sie aufgeklärt werden musste und daran war nichts zu ändern. Würde sie aber auf die Idee kommen Tränen zu vergießen - aus welchem Grund auch immer - wüsste er nicht, wie er mit der Situation umgehen sollte. Jemanden zu trösten war nicht seine Stärke. Eher das Gegenteil. Man hatte ihm schon einmal gesagt, dass er nicht sonderlich empathisch war oder trösten. Er sei zu direkt und ihm sei nicht bewusst, wie seine Worte auf andere wirken konnte. Doch bisher hatte Callon keine Probleme gehabt und hatte auch nicht eingesehen, sich in dem Bereich zu verbessern. Am Ende würde es ihm nichts bringen. Ob diese Schwäche ihm nun zum Verhältnis wurde? "Die Wesen der Fantasie Bücher oder Filme gibt es. Sei es Vampire, Werwölfe, Feen oder Elfen. Zwar kenne ich nicht alle Rassen, da müsste man näher darüber recherchieren und da-" Er unterbrach sich. Er schweifte ab. "Und ich bin ein Elf", dabei zeigte er auf seine Ohren. "Keine Eingriffe oder Accessoires. Sie sind durchaus echt. Und du, liebes Mädchen, bist kein Mensch, sondern eine Hexe." Direkt gesagt, womit Callon zufrieden war. Die direkte Art war seiner Meinung nach, die beste. "Das erklärt warum du deine Fähigkeiten neu entdeckt hast." Sollte er ihr zeigen, dass er ein Elf war? Vielleicht würde sie ihm dann mehr Glauben schenken. Er legte seine Hand auf das Gras und die losen Blätter, die von den Bäumen gefallen waren, schwebten leicht nach oben und ein einziges Blatt schwebte zu ihr hoch und um sie herum. Ob das reichte?
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    • M I K A

      Er hatte erwartet, dass sie ihm nicht glaubte. Hätte er ja auch nicht. "Sorry, ich bin auch nicht gerne der Überbringer dieser Nachricht", warf er dazwischen, als Celeste Stimme immer höher wurde. Er seufzte und gab sich gleichzeitig Mühe, das Auto sicher über die dunkle Straße zu fahren. "Ja, ich will dir weismachen, dass die meisten nervigen Märchen wahr sind und du gerade mittendrin steckst. Und glaub mir, ich bin da genauso wenig begeistert drüber." Das Navi meldete ihm, dass er beinahe am Zielort war und Mika manövrierte das Auto sicher in die Einfahrt. Gerade als er den Wagen abschaltete, sprach sie diese vier verdammten Wörter aus. Er hasste diesen Teil. Ein dunkles Seufzen entkam ihm und er sah zu Celeste, noch immer die Hände am Lenkrad. "Okay. Aber nicht hier im Auto ... ich muss es vielleicht dir beweisen, aber nicht der ganzen Welt. Und wenn irgendein Mensch was von dem hier mitbekommt ... sitzen wir alle echt tief in der Klemme." Mika wollte nicht gegen eine der wichtigsten Regeln verstoßen, aber manchmal gab es einfach keine andere Wahl. "Ist es okay für dich, wenn ich mit reinkomme, es dir beweise und dir alle deine Fragen so gut es geht beantworte?" Mika gab sich die größte Mühe, Freundlichkeit und Vertrauenswürdigkeit in sein Lächeln zu bringen.

      M A R A

      Die Studentin hob zweifelnd eine Augenbraue hoch, als Callum meinte, er müsse nicht viel mehr erklären. Wollte er ihr weismachen, dass sie plötzlich in einem Fantasybuch war? Für wie blöd hielt er sie eigentlich? Mara hörte sichtlich irritiert zu, während er weitersprach und als er abschweifte, schüttelte sie verwirrt den Kopf, runzelte die Stirn. "Ein Elf?", wiederholte sie ungläubig seine Worte. War das vielleicht eine Masche? Man machte junge naive Mädchen erstmal verrückt, um sie dann in einem Keller zu wasauchimmer zu zwingen? Doch Callum sprach einfach weiter und nachdem seine Worte geendet waren, brach Mara in ein lautes Gelächter aus. "Moment Moment Moment, du willst mir wirklich weismachen, dass ich eine Hexe bin? So wie Sabrina Die Hexe und keine Ahnung, Hermine Granger?" Die Studentin schüttelte amüsiert den Kopf und stand auf. "Sorry, aber ich hab keine Ahnung, warum du mir diesen Quatsch erzählst und ich kriege langsam das Gefühl, ich sollte hier weg. Wenn hier nicht gleich ein Einhorn langgaloppiert, glaub ich dir kein Wort." Mara nahm ihre Tasche in die Hand und sah Callum auffordern an. Er sollte endlich mit der verdammten Sprache herausrücken oder ihr sagen, dass das hier alles ein furchtbar gemeiner Scherz war.
    • Celeste
      Mein Verstand wollte nicht zulassen das gesagte richtig zu verarbeiten. Soweit zu verarbeiten, dass ich dem allem Glauben schenken konnte. Ich hatte genug Fantasy Romane gelesen, um zu wissen welche Gefahren und Eigenschaften solche Wesen mit sich brachten, doch mir dann vorzustellen, dass sie echt waren, war mir zu surreal. Zwar hatte ich im jungen Alter ab und an gehofft, dass solche Wesen real waren, da die Welt mir dann spannender vorkam, doch dass mein Wunsch in einer gewissen Weise wahr geworden ist, nein. Ich war noch im Tornado meiner Gedanken gefangen, dass ich nicht wirklich mitbekommen habe, wie wir bei mir angekommen sind. Erst nachdem Mika sich an mir wandte und sich dazu bereit erklärte es mir zu beweisen, wurde ich wieder in die Realität zurückgeholt. Wenn er sich dazu bereit erklärt hatte mir sein Wesen zu zeigen, musste es nicht bedeuten, dass er die Wahrheit aussprach. Doch ich wusste, dass ich es mit meinen eigenen Augen ansehen musste, um dem allem Glauben schenken zu können. Eigentlich war es mir nicht wohl jemand Fremdes in meine bescheidene Wohnung einzuladen, doch ich hatte wohl keine andere Wahl. Vielleicht verschlingt er dich dann. Und er lachte. Ich hatte wirklich keinen Nerv für diese Stimme. "Ja dann...dann lass uns reingehen", meinte ich verunsichert und langsam. Mit mulmigen Gefühl im Bauch, stieg ich aus und lief zum Gebäude. Ich holte meinen Schlüssel aus meiner Tasche und öffnete die Eingangstür. Ich trat herein, hielt für Mika die Tür offen und lief in den dritten Stockwerk. Über den Weg hinweg war mein Kopf überraschenderweise wie leer gefegt zu sein. Die Ruhe vor dem Sturm würde man meinen. Leicht zögerlich öffnete ich dann auch meine Wohnungstür und ließ Mika herein.



      Callon
      Es war nicht anders zu erwarten als mit der Reaktion des Mädchens. Eigentlich hatte ich gehofft, sie würde mir ohne Wenn und Aber glauben, doch ich war wohl zu positiv gestimmt. Ich hatte schlicht keine Lust darauf die ganze Erklärung auf mich zu nehmen, obwohl ich wusste, dass es wohl oder übel wichtig war. Auch hatte ich angenommen, dass sie mir wohl glauben würde, wenn ich auf meine Ohren aufmerksam mache. "Anscheinend reichen meine Ohren nicht als Beweis", seufzte ich laut und stand auf. Ich klopfte mir meine Kleidung sauber, auch wenn kein Dreck sich darauf befand und sah sie ernst an. "Selbst mit OP kann man die Länge wohl nicht erreichen, meinst du nicht auch?" So oder so wollte sie mir nicht glauben. Ich musste ihr also etwas zeigen, damit ich sie an mich binden konnte. Doch was sollte ich ihr zeigen, ohne dabei wirklich groß Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen? Zwar war es dunkel und versteckt genug von den Augen der Passanten auf dem Bürgersteig an der Straße, doch ich wollte kein Risiko eingehen. nun groß mit der Natur zu spielen, wäre zu suspekt und mir war keine Verwandlung wie ein Werwolf möglich. "ich will nicht so viel Aufmerksamkeit erregen, aber ich denke das hier sollte vorerst genügen, damit du mir genug Vertrauen schenkst, damit du mir folgst." Dann könnte ich sie später in ein Laden bringen mit Bücher, die sie selbst ausprobieren konnte. Ich mag keine Ahnung von hexen und ihre Magie haben aber Anfänger Sprüche sollte selbst sie auf die Reihe bekommen. Ich nahm eine Kette heraus, die vorher unter meinem Oberteil versteckt war und ließ Magie in den Bogen Anhänger fließen. Ein kleines Strahlen erschien und den Bogen hatte ich dann in der Hand. Pfeile brauchte ich nicht. Ich spannte den Bogen an, ließ Magie in die Sehne fließen und ein aus Wind geformten, den man mit menschlichen Augen wahrnehmen konnte, Pfeil erschien. Konzentriert und ohne lange zu zögern, ließ ich die Sehne los und der Pfeil flog in den Baum. Danach richtete ich den Bogen wieder auf sie und ließ den Pfeil wieder scheinen, den ich aber dann verschwinden ließ und den Bogen sinken ließ. "Ist das Beweis genug, damit du mir gleich folgst und ich dir weiter beweisen kann, dass du eine Hexe bist?"
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    • M I K A

      Der Werwolf wusste nicht, ob er es gut fand, dass Celeste ihn hereinließ. Fast wünschte er sich, dass sie ihn zum Teufel schickte. Dann war das hier immerhin nicht mehr sein Problem und er konnte zurück in sein wenig ereignisreiches Leben. Aber er folgte ihr zu ihrer Wohnung und trat sogar ein. Es gab kein Zurück mehr. Er schloss die Tür hinter sich und seufzte noch einmal. "Können wir dafür wenigstens ins Wohnzimmer gehen? Ich brauch ... Platz." Er hatte wenig Lust, Celestes Einrichtung zu zerstören, nur weil sie es zu eilig hatten. Und Wölfe waren doch größer, als die meisten es glaubten.
      Mika folgte ihr ins Wohnzimmer und stand unentschlossen in der Mitte des Zimmers. Er zog sich seine Jacke aus und ließ sie auf einen Stuhl fallen. "Ehm ... ich glaub, ich muss dir nicht unbedingt sagen, was ich wirklich bin, wenn du es siehst. Und ... keine Sorge, ich bin noch immer ich und nicht wirklich gefährlich." Vollmond war eine andere Sache, aber zumindest davor waren sie heute sicher.
      Mika seufzte ein letztes Mal, bevor er die Augen schloss. Sein Körper verformte sich mit einer für Menschen kaum wahrnehmbare Geschwindigkeit. Die Muskeln wurden länger und stärker, schwarzes Fell wuchs aus jeder Pore und mit einem Mal stand ein großer tiefschwarzer Wolf vor Celeste und legte die Ohren beschwichtigend an. Er überragte sie und ehe er sie erschrocken konnte, legte er sich auf den Bauch und legte den Kopf nieder. Er hoffte, sie würde nicht schreien. Seine Ohren waren so viel empfindlicher und die Sache war an sich schon furchtbar für sie beide.

      M A R A

      "Es gibt die verrücktesten Menschen mit den verrücktesten OPs", murmelte Mara. Aber vielleicht wollte sie das auch einfach nicht glauben. Was würde es denn bedeuten, eine Hexe zu sein? Würden jetzt für immer so seltsame Sachen um sie herum passieren? War ihre Mutter eine Hexe gewesen? War sie wirklich gefährlich, wie es dieser angebliche Elf gesagt hatte? Gedanken kreisten endlos in ihrem Kopf, erst als Callon aufstand, war Mara wieder im Hier und Jetzt. Sie stand vor Callon, hielt ihre Tasche angespannt vor sich. Sie beobachtete seine Bewegungen neugierig und noch immer mit einer großen Skepsis, bis der Bogen kein Anhänger mehr war und ein fast materieloser Pfeil durch die Luft schoss. "Wie ... wie hast du .." Doch Callon drehte sich um und als ein weiterer Pfeil im Bogen lag, ließ Mara erschrocken die Tasche fallen und ging einen Schritt zurück. Sie entspannte sich erst, als der Pfeil fort und der Bogen gesenkt war. Ihre Augen waren groß und sie nickte zögerlich. "Ja ... ja, der Elfenteil und Magie Teil ist .. ist mir jetzt klar. Aber ... bist du dir sicher, dass ich auch ... nicht menschlich bin?" Maras Welt brach gerade vor ihren Füßen auseinander und sie wusste nicht, ob sie das, was sie dahinter erwartete, wirklich wollte. Aber wenn sie ehrlich war, hatte sie wenig zu verlieren. Mara kannte ihre Eltern nicht, niemand kannte sie, ihr Leben hat sie in verschiedenen Familien verbracht und jetzt ... jetzt hatte sie zwar ein Leben und einige Freunde, aber auch die hingen vermutlich nicht unbedingt an dem Neuling. "Okay, beweis mir, dass ich eine Hexe bin."
    • Celeste
      Sie nickte nur leicht benommen, als er meinte, dass er Platz brauchen wird. Bisher kam ihr die Situation mehr und mehr surreal vor, dass sie nicht einmal wirklich begriff was sie im Moment tat. Als würde sie nur nebenbei zuschauen, wie ihr Charakter von jemand anderen gesteuert wird, wie bei Sims. Doch nun stand sie hier mit einem Fremden in ihrer Wohnung und er wollte ihr weismachen, dass er zu den magischen Wesen gehörte. Bisher wusste sie nicht was sie erwarten wird, sodass sie mit einem mulmigen Gefühl mitten im Wohnzimmer stand und sich an ihrer Tasche krallte. Der Wolf will dich dir zeigen, was eine Ehre. Und nun verstand sie auch, wieso die Stimme ihn Wolf nannte. Das bekam sie binnen Sekunden mit. Sie hatte sich über die Größe so sehr erschrocken, dass der Schrei in ihren Hals festblieb. Sie hatte mit der Größe eines normalen Wolfes gerechnet und nicht mit einer Überragung ihrer eigenen Größe. Ihre Augen waren geweitet und sie folgte seine Bewegung mit einem starren Blick. Entspann dich, stell ihn dir wie ein großer Hund vor. "Es gibt einen Unterschied zwischen Wolf und Hund", zischte sie der Stimme zu, bevor sie den großen Klos in ihren Hals herunterschluckte. Ihr Körper fühlte sich schwer und starr an, doch andererseits reagierte sie nicht so hysterisch wie sie gedacht hatte. Lag es an den vielen Fantasie Filme? Twilight? Bücher? Oder weil er als Wolf doch irgendwie süß aussah, wie ein Hund, der einfach nur zu groß geraten ist? Mika hatte gemeint, dass er immer noch er selbst war. Also nicht von seinen tierischen Instinkte getrieben? So wie er vor ihr lag und sich nicht bewegte, war ein Beweis für sie. Sie räusperte sich und ging in die Hocke. Er war riesig. Nun konnte sie wohl die Existenz der Wesen nicht verleugnen. Auch wenn sie versuchte sich einzureden, dass er nur ein großer Hund war, konnte sie nicht leugnen, dass sie verunsichert und ängstlich war. Vorsichtig streckte sie ihre Hand nach ihm aus, doch ehe sie ihn anfassen konnte, nahm sie die Hand wieder zurück. Um Himmels Willen, sie wollte ihn streicheln, als wäre er ein Hund.



      Callon
      Zu seiner Beruhigung schien sie ihm zu glauben. Hätte sie dies nicht getan, wüsste sie nicht so recht, wie er es ihr hätte besser beweisen können und sollen. Er hätte sich dann in einer Zwickmühle befunden. Aber da der Bogen und Pfeil für sie ausgereicht hatte, musste er sich diesbezüglich keine Gedanken mehr machen. Doch auch wenn er ihr gezeigt hatte, dass er kein Mensch war, schloss es nicht aus, dass sie nicht glaubte, dass sie ein Mensch war. Verständlich war es alle Male, schließlich legte sie ihr ganzes Leben lang mit dem Glauben sie gehörte der menschlichen Rasse an. Und wie erwartet wollte sie, dass er ihr bewies, dass sie kein Mensch war. Zu seinem Glück kannte er den alten Laden, der in einer Seitengasse versteckt war. Dort gingen oft Menschen hin, da die eigenartige Gegenstände sie neugierig gemacht hatten. Die meisten Gegenstände, die ausgestellt wurden, waren natürlich keine magisch Gegenstände. Die, die magische Energie in sich trugen, wurden in einem anderen Raum aufbewahrt, in der man nur durch die Verkäuferin gelangen konnte. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. "Natürlich. Ich hatte gehofft du würdest das sagen", nickte er ihr zu und wandte sich in Richtung, wo sich der Bürgersteig befand. "Der Ort wird womöglich dunkel sein. Solltest du deine Meinung ändern, sag mir rechtzeitig Bescheid." Callon musste sich dann etwas anderes überlegen, auch wenn er keine große Lust dazu hatte. Doch da sie ein Mädchen war und er nur ein fremder für sie, würde die Seitengasse ihr womöglich Angst machen oder sie sicherlich verunsichern. Mit seinen Händen in seine Hosentasche, machte er sich auf den Weg zur Straße, wo sich mehr Menschen befanden als im Park. Die Autos fuhren an uns vorbei und die hellen Lichte der Gebäude beschienen seinen Weg. Er wollte dem Mädchen nicht genau erzählen was er vorhatte, da man nie wusste, wer im Moment ihnen zuhörte. Er wollte jegliche Aufmerksamkeit der anderen meiden.[/b]

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