Auron Akademie [Yuna-chan & Michue]

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    • Auron Akademie [Yuna-chan & Michue]

      Auron Akademie
      Vorstellungsthread: Auron Akademie [Yuna-chan & Michue]

      Kieran Acotar
      Seufzend verstaute ich meine letzten Habseligkeiten in eine der mir zustehende Schränke und konnte nur wütend meinen Kopf schütteln. Normalerweise war ich darin geübt meine Gefühle hinter einer verschlossenen Fassade zu verstecken. Allerdings waren meine beiden Zimmergenossen nicht anwesend und meine Wut war zu brodelnd, als das ich wirklich was dagegen hätte tun können. Wie konnte man mir - Kieran Acotar - nur so einen Schüler zuweisen? Nur weil ich bereits ein Jahr an dieser Akademie gelehrt wurde und natürlich zu den Besten, wenn nicht sogar dem Besten, meines Jahrganges angehöre, heißt das doch noch lange nicht, dass ich mich an diesen blöden Mentor-Schüler Konstrukt beteiligen möchte. Ich strebe Perfektion an! Das erfordert meinen Fokus ganz alleine auf mich zu richten und keinen anderen. Und schon gar nicht jemand wie Raven Starles.
      Jeder wusste über diesen Namen Bescheid und jeder war empört wie man nur so jemanden an unserer Schule überhaupt aufnehmen konnte. Für viele war es einfach verabscheuend zu wissen, dass zwei Lebewesen aus verschiedenen Länder so ein Ding, wie sie es nannten, in die Welt setzen durften. Ich gebe dem zwar durchaus recht, aber interessierte ich mich für so einen Quatsch nicht. Es ist Zeitverschwendung mir darüber Gedanken zu machen, wie Unrein und Widerwertig Mischlinge sind, den ich würde im Normalfall sowieso nicht mit diesen in Kontakt treten. Ich komme generell mit fast keinem in Berührung. Doch nun sollte sich das ändern.
      Ich will gar nicht wissen was sich der Direktor dabei gedacht hat ausgerechnet mir das Übel zuzuweisen?! Wie bereits gesagt, ich schenkte niemand an dieser Schule Beachtung und auch wenn die meisten zu mir aufsahen, aufgrund meiner exzellenten Noten, halten die meisten doch im selben Atemzug ihren Abstand zu mir. So und nicht anders mochte ich es. Warum also mich in dieses Mentoren Programm packen? Damals hatte ich zwar auch einen Mentoren gehabt, ja, aber ich habe diesem ziemlich schnell zu verstehen gegeben, dass ich keinerlei Interesse an seiner Hilfe habe und das er mich einfach ignorieren konnte.
      Abermals seufzend fiel mein Blick auf die Sonnenuhr. Die Lichtstrahlen waren schon fast auf Nachmittag gerichtet. Zeit für die Einführungszeremonie für die Erstklässler an der ich als Mentor leider auch teilnehmen musste. Ich richtete mein rotes Haar und zog mir meine feine Kleidung an, die aus reiner Seide bestand. Diesem Raven werde ich schon klar machen, dass er sich nicht an mich wenden sollen und seinen eigenen Weg finden muss. Mein Ansehen, Ruhe und Selbstfokussierung war mir zu wichtig, als das ich sie mir kaputt machen lasse von so einem niederwertigen Mischling. Was will er schon großartig machen?
      Den Blick nach vorne gerichtet und mit gerader, eleganten Haltung verließ ich mein Zimmer und stieg die Treppe hinab zu der großen Empfangshalle, während meine Arme sich hinter meinen Rücken verschränkten. Mit einem arroganten Blitzen in meinen Augen überflog ich die neuen Schüler, die sich schon eifrig versammelt hatten. Jeder der es auch nur wagt in meine Augen zu schauen, erniedrigte ich mit meinem starren, herabwürdigen Blick. Als mein Blick jedoch auf den Direktor lag, und ich somit seine Präsenz zur Kenntnis genommen hatte, neutralisierte sich mein Blick etwas. Niemand konnte die Obsession des Direktors verstehen, Frieden zwischen alle Länder schaffen zu wollen an dieser Schule. Und im Grunde würde ich nicht behaupten, dass meine Arroganz und Abneigung grundsätzlich gegen verschiedene Rassen herrscht und somit als Rassismus gilt. Ich verabscheue nur jedes andere Wesen, dass nicht ansatzweise so intelligent und elegant ist, sowie meinesgleichen. Somit ist dies Personenabhängig, nicht Rassenabhängig. Allerdings wollte ich mich nicht schon wieder mit dem Direktor anlegen, immerhin will ich in Ruhe hier mein Wissen erweitern und nicht Unnötige Aufmerksamkeit auf mich ziehen.
      Zudem schien es sowieso gleich mit der Rede des Direktors los zu gehen.
      Nochmals ließ ich meinen Blick durch die Menge streifen und dann sah ich ihn. Raven Starles. Er stach aus der Menge heraus. Nicht im Guten Sinne, nein. Ich konnte es nicht fassen. Wieso ich? Wenn Blicke doch nur töten könnten.
    • Raven Starless

      "Du schaffst das, glaub mir" ich schluckte schwer als ich und meine Eltern etwas jenseits der Schultore standen. Sie wollten keine Aufmerksamkeit erregen doch sie waren bekannt, beinah jeder wusste wer sie waren und vor allem wer ich war. Meine Mutter gab mir noch einen Kuss bevor sie in dem nah gelegenen Wald verschwanden.
      Ich schulterte meine Tasche und trat nun meinen Weg in das Schulgebäude an, dort wurde ich sofort angestarrt, alle hörten auf zu reden, manche tuschelten doch ansonsten hörte man nur meine Schritte die in den großen Fluren hallten.
      Ich bewegte mich etwas schneller und wollte nur schnell auf mein Zimmer also legte ich einen Zahn zu und kam in dem Sekretariat an, dort gab man mir einen Plan der Schule, meinen Stundenplan, einen Schlüssel für mein Zimmer und erklärte mir ein paar Dinge wie die Schuluniform, sie zeigte zu welchem Kontinent man gehörte und wo man immer frische her bekam bevor man mich entließ.
      Wieder in den Fluren sah ich auf den Plan und versuchte heraus zu finden, wie ich zu meinem Wohnhaus kam.
      Es stand lange in den Sternen ob ich überhaupt auf die Schule gehen durfte doch dann durfte ich sie tatsächlich besuchen, jedoch dauerte es dann nochmal eine ganze Weile bis genau fest gelegt wurde in welches Wohnhaus ich gehen durfte und welchen Unterricht ich besuchen würde.
      Schlussendlich wurde es das Wohnhaus der Erdgeister, wie man die Wesen der Erde und des Kontinents der Erde so liebevoll nannte, außerdem musste ich beide Kurse besuchen, die Erde sowohl die Luft und dem entsprechend sah meine Kleidung aus.
      Es war ein Anzug der an den Armen und anderen Stellen sowohl grau als auch braun und grün war, noch auffälliger konnte ich nicht sein.
      Ich seufzte und als ich heraus gefunden hatte wo ich war und wie ich zu meinem Haus kam, trat ich den Weg an, ich versuchte niemanden zu beachten und endlich an meinem Wohnhaus an zu kommen.
      An dem Haus konnte man deutlich sehen, welchem Kontinent es angehörte. Die Hauswände waren gesäumt mit Efeu und kleinen weißen Blumen, das Haus selbst hatte einen bräunlichen Anstrich.
      Die doppeltürige Haustür war aus dunklem Holz und hatte eine florale Verzierung.
      Ich drückte eine der Türen auf und suchte dann meine Zimmernummer, ich fand sie recht schnell und öffnete die Tür, aha, ich hatte einen Zimmergenossen doch er war scheinbar nicht da.
      Ich schloss die Tür hinter mir und legte meinen Rucksack auf das Bett, danach sah ich durch das große Fenster nach draußen, die Sonne schien hell, angenehm.
      Ich öffnete das Fenster um die frische Luft rein zu lassen und atmete tief ein bevor ich meinen Rucksack auspackte und die Klamotten in den Schrank packte der auf meiner Seite des Zimmers stand.
      Mein Notizbuch versteckte ich unter meinem Bett und die Kopfhörer in den Nachtschrank.
      Ich richtete mich ein, ebenso im angrenzenden Bad und war gespannt was ich für einen Zimmernachbarn hatte.