Ein Erzengel kann auch Lieben [Sunny x Runa]

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    • Ein Erzengel kann auch Lieben [Sunny x Runa]

      Vorstellung:
      Ein Erzengel kann auch Lieben [Sunny x Runa]

      @Sunnysongs

      Tenshi Yamato/Tenka Yamato
      Der Lärm der Autos begeleitete sie jeden Tag. Aber das gehörte zu ihrem Alltag. Auch der Gestank von Zigaretten und Alkohol war für sie Alltag, weil sie fast täglich in die Bar ging um zu spielen. Heute würde sie ein paar Tricks benutzen. Wie jeden Abend betrat sie auch heute die Bar. ,,Ah! Tenka! Schön, dass du auch mal kommst", rief einer der Männer von einem Tisch aus. Tenka...das war ihr Name als Junge. Viele hielten sie, wegen ihrem Aussehe, für einen Jungen. Deswegen hatte sie sich auch einen Jungennamen zu gelegt. Sie lächelte und setzte sich an den Tisch. ,,Bitte verzeiht meine Verspätung", sprach sie und dann begann das Pokern. Dieses Mal gewann sie mit schummeln, aber das sie schummelte, hatte niemand bemerkt. Schließlich lief sie wieder durch die Straßen. Mittlerweile war es schon verdammt spät und kaum noch einer war draußen. Nur die Besoffenen und Obdachlosen. Heute war wieder ein ganz normaler Tag. Doch plötzlich wurde Tenshi von einem warmen, gleißenden Licht umhüllt und als es weg war, war sie in einem schneeweißen Raum mit vielen Personen. Die behaupteten, sie sei im Himmel und natürlich hielten diese Personen, sie für einen Jungen. Schließlich wurde sie in ein kleines Schloss gebracht, wo ein gewisser Erzengel Michael leben soll. Angeblich soll er sie auf den Rechten Pfad führen. Bestimmt war das nur ein Scherz von Priestern aus der Kirche
      Nea D. Campell aus D.Gray-man. Der 14. Noah und so ein hotter Boy *-* Ich liebe ihn einfach nur. ER ist mein aktueller Husband und wird es bleiben (Außer man löscht jetzt meine Erinnerungen an ihn xD). Und noch was: PFOTEN WEG! Er ist MEINS. Mein hotter Noah *-*

    • Michael
      Langeweile. Diese zehn Buchstaben in ebendieser Reihenfolge waren inzwischen zu dem liebsten Wort des Erzengels geworden. Seit wann genau das so was, konnte er selbst kaum bestimmen. Auch dann, wenn sein Leben davon abgehangen hätte, den exakten Zeitpunkt zu bestimmen, seitdem das so war, hätte er keine Antwort finden können - ja wollen! Obwohl, wenn er über den Tod nachdachte, dann war es wohl doch keine gute Idee, sich diesem hinzugeben. So viel anders als das Leben war das Ende des Lebens - oder eben das Leben nach dem Tod - schließlich nicht. Gearbeitet werden musste noch immer, Leistungen mussten vollbracht, Erwartungen erfüllt werden. Einer der wenigen Unterschiede bestand darin, dass während des Lebens - vor dem Tod - wenigstens der Anschein eines freien und selbstbestimmten Lebens bestand. Michael atmete knapp ein, dann tief-gähnend aus, streckte währenddessen seine Beine, die über die weißen, gold-gerahmten Kissen der Couch hinweg baumelten. Genussvoll spreizte er die Zehen, einen nach dem anderen, um die Beine anschließend wieder zu entspannen und sie schlaff dem kühlen Marmorboden zukommen lassen. Schon allein der Gedanke an solche überkomplizierten Konzepte ermüdete ihn zutiefst. Eigentlich war seine ständige Müdigkeit keine schlechte Sache, er gab sich ihr nur zu gerne hin, denn das traumlos-blanke Schwarz seines Schlafes war wohl gerade genau der Zustand, der seine Seele mit Glückseligkeit erfüllte und den Vorstellungen vom Tod, dem Nicht-Sein, einem Ende der Existenz entsprach.
      "Michael" ließ eine Stimme seinen Namen durch den spärlich eingerichteten Raum schallen. "Ein neuer Schützling ist dir unterstellt worden." Langsam, auf eine solche Art, dass die Bewegungen beinah unerkennbar waren, rappelte sich der Angesprochene auf, das ungeordnete, aber dennoch perfekte gold-blonde Haar floss ihm über die Schultern, die strahlend-weiße Seide raschelte leise bei seinen schlichten und gleichzeitig anmutigen Bewegungen. Ein Seufzen entfährt den Lippen des Erzengels, gegen so eine Zuweisung würde er sich nicht wehren können, auch wenn er diese nur zu gerne abgelehnt und sich zurück in die kühle Finger des Schlafes sinken zu lassen. "So sei es, bring ihn hierher."


      >> May God protect you <<
    • Helle, prachtvolle Gänge sah sie auf ihrem Weg. Aber nicht nur das. Auch ein paar niedere Engel sah sie. Wenn sie länger als einen oder zwei Tage hier blieb, würde die Zeit hier schon nach 3 Tagen zum Alltag werden. So war es schon immer. Spätestens nach 3 Tage gewöhnte sie sich an einen neuen Alltag. Hoffentlich musste sie nicht länger als 3 Tage hier bleiben. Schließlich wurde sie in einen großen Raum gebracht. Dort war ein blondhaariger Mann. Der Engel, der ihn hergebracht hat, war nur ein Botschafter Engel. ,,Lord Michael, laut dem Herr wird dieser Menschen junge euer neuer Schützling sein", berichtete der Engel, der Tenshi her gebracht hatte. Der Herr oder halt Gott. Aber Engel waren wirklich blind. Nicht mal sie sahen, dass sie eigentlich ein Mädchen war
      Nea D. Campell aus D.Gray-man. Der 14. Noah und so ein hotter Boy *-* Ich liebe ihn einfach nur. ER ist mein aktueller Husband und wird es bleiben (Außer man löscht jetzt meine Erinnerungen an ihn xD). Und noch was: PFOTEN WEG! Er ist MEINS. Mein hotter Noah *-*

    • Der Erzengel schritt bedächtig auf den Neuankömmling zu, wobei er den Engel, der diesen Jungen in sein Arbeitszimmer gebracht hatte, weitgehend ignorierte. Irgendwo war ihm die Stimme bekannt vorgekommen, wahrscheinlich stand der Engel schon lange Zeit in seinen Diensten, aber daran konnte - und wollte - sich Michael gar nicht erinnern. In einer fließenden Bewegung stoppte seine Bewegung und er verharrte nur wenige haarbreiten von seinem neuen Schützling entfernt. Leeres Interesse lag in seinem Blick, als er mit einer mühelos-eleganten Bewegung die rechte Hand anhob, um diese unerwartet plötzlich unter das Kinn des ihm gegenüber Stehenden zu pressen. Der Junge war ein gutes Stück kleiner als Michael, daher musste er sich ein Stück zu ihm herunter beugen. Blonde Strähnen streiften dabei dessen Wangen, so nah waren sich ihre Gesichter. Ohne überhaupt auf eine Reaktion zu achten, drehte der Erzengel seine Hand mit einem unsanften Ruck zur Seite, sodass sich auch das Gesicht in seinem erstaunlich starken Griff umwandte. "Noch lebendig, also." stellte er mit seiner kristall-klaren Stimme fest, in der - entgegen diesem fast bezaubernden Tonfall - eine tiefsitzende Skepsis zu vernehmen war. "Für soetwas soll noch Hoffnung bestehen?" Weiterhin hielt er das Gesicht des Jungens fest in seinem Griff, drehte es noch einmal zur Seite und dann wieder gerade so, dass sie sich gegenseitig in die Augen blicken konnte. In Michaels strahlenden Augen regte sich etwas. "Die Wege Gottes sind unergründlich, für wahr." flüsterte er mit gedämpfter Stimme den ihm so nahen Gesichtszügen entgegen.


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    • Aha. Die Engel sahen, dass sie eine Diebin war, aber nicht, dass sie eigentlich ein Mädchen War? Im Ernst jetzt?! Wie dumm waren die denn?! Na, ihr konnte es ja eigentlich egal sein. Hauptsache sie käme hier schnell weg. ,, Könnten Sie mich jetzt bitte los lassen Lord Was-weiß-ich", fragte Tenshi genervt. ,, Sei gefälligst respektvoller! Lord Michael ist einer der großen Erzengel! Merk dir das Junge", predigte der Engel, der sie hergebracht hatte
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    • Michaels Mundwinkel zuckte, beinah wirkt es so, als würde sich ein Lächeln auf seine Lippen zu schleichen versuchen. Es war einige Zeit her, dass jemand versucht hatte, ihn derartig zu provozieren. Mit einer lasziven Handbewegung bedeutete er dem Engel, in dessen Begleitung der Neuankömmling hierher eskortiert worden war, sofortig still zu sein und ihnen Raum für ein privates Gespräch zu lassen. So tat es dieser auch und ließ den Jungen allein stehen. Der Erzengel ging sich unterdessen mit einer Hand durch die Haare, wischte sie sich aus dem Gesicht und bahnte sich erneut den Weg zu seiner Liege. Auf diese ließ er sich beinah lautlos nieder, nur ein schwaches Rascheln der seidigen Stoffe untermalte die Bewegungen. "Was machen wir mit dir, Menschenkind?" erfüllte seine Stimme den Raum, wobei die Frage kaum eine wirkliche Antwort zu fordern schien und eher der Rhetorik halber gestellt worden war. "Am Leben scheinst du wohl kaum zu hängen-", sein brennender Blick war direkt den Augen der noch stehenden Person gegenüber gerichtet, während er sprach, "-so wie du es versucht hast, wegzuwerfen. Sag, hast du keinen Respekt vor dem Herren und seinem Geschenk?"


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    • Nun musste sie lachen. ,, Nur weil ich ein Dieb bin, habe ich versucht mein Leben weg zu werfen? Was für ein komischer Unsinn ist das denn? Überall gibt es Menschen, die wie ich sind", sprach sie. ,, Aber zu deiner Frage, ich glaube nicht mal an den sogenannten Herrn. Ich glaube nur an das, was ich sehe. Und mein Vorschlag, was wir mit mir machen könnten, ist es, mich ganz schnell zurück zu schicken", sprach sie
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    • "Hmmm~" überlegte der Erzengel, wobei er, entgegen des äußeren Eindrucks, welchen er bei diesem Geräusch machte, ernsthaft nachdachte. "Dich zurück zu senden, so wie du bist, das würde uns tatsächlich einiges an Arbeit ersparen, wenn dir dich ohne weiteres zurück in deine Welt der Lebenden senden könnten. Nur sei dies dir nicht so leicht vergönnt." Er fiel ihm schwer, ein Gähnen zu unterdrücken. Die Langeweile, gefolgt von der Müdigkeit, vernebelten wiederholt seinen Geist und zerrten am Bewusstsein Michaels. Der kümmerte sich kaum um das Aufbringen der Kraft zur Wehr gegen dieses Ziehen in die undurchdringbare Dunkelheit. So aufregend es auch war, ab und zu einen noch relativ lebendigen Menschen zugeliefert zu bekommen, umso langweiliger war es, wenn diese alle die selben Dialogoptionen wählten. Namentlich: Sie forderten, wieder zurück in ihr altes und doch so lieb gewonnenes Leben gelassen zu werden, als wäre das alles nur ein Traum oder schlechter Witz. Berechenbar. Langweilig. Michael wandte seinen Blick von den blassen Augen des Jungen ab. "Egal ob Bettler oder König, Dieb oder Samariter, vor dem Herren sind sie alle gleich. Zwar liebt der Herr all seine Kinder in der selben Weise, und selbst dann, wenn sie diese Liebe nicht erwidern. Oder ihn gar verleugnen." Seine Lider wurden schwerer und der Rücken seiner linken Hand streifte schlaff über den kühlen Marmorboden. "Nur bin ich nicht der Herr und besitze keine solche Güte. Wie willst du für deine Missetaten büßen? Was kannst du bieten, das dem Wert deines Lebens, deines Weiterlebens auf Erden entspräche?"


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