I don't want you to remember [Saki&Caili]

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    • I don't want you to remember [Saki&Caili]

      *Vorstellung*
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      Yun

      Die elegante Dame kniete noch immer neben dem ohnmächtigen, jungen Mann, strich ihm voller Sorge eine Haarsträhne aus dem Gesicht und konnte nur hoffen, dass er bald wieder aufwachen würde. In ihr stieg die Panik, die Sorge, er könnte gar nicht mehr aufwachen und jedes Mal, wenn die Panik sie zu überwältigen drohte, beugte sie sich über seinen Brustkorb und stellte erleichtert fest, dass er noch atmete.
      Liebevoll strich sie mit dem Handrücken seine Wange entlang. Yun wusste, dass sie einen Mann wie ihn nicht verdient hatte, dass sie nicht gut genug für ihn war, dass er sie nie im Leben wirklich haben wollen würde, fürchtete, dass ihre Lüge sofort auffliegen würde, doch sie griff nach jedem Strohhalm, den sie hatte.
      Wenn das die einzige Möglichkeit war, wie er ihrs sein konnte, dann konnte sie nicht anders, als das Risiko einzugehen.
      Aufgeregt stellte sie fest, wie sich bei dem jungen Mann etwas regte, er langsam aus seiner Ohnmacht erwachte und fast war sie den Tränen nahe, froh, dass es ihm gut ging.
      „... Shen?“, erkundigte sie sich bei ihm, ehe sie nach seiner Hand griff, zitternd, aus Angst er könnte seine Erinnerungen doch noch haben und im nächsten Moment ihre zarte Hand zerschmettern würde, aber das Risiko nahm sie in Kauf.
      „Geht es dir gut? Hast du Schmerzen? Hättest du gerne ein Glas Wasser?“, spielte sie die Rolle der besorgten Ehefrau perfekt, die Sorge war jedoch alles andere als gespielt.

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      @Saki
    • Shen Chiye

      Leises Dröhnen war zu hören. Dröhnen, als wäre der junge Mann unter Wasser gefangen. Alles um ihn herum war schwarz und seine Augenlider so schwer, dass er diese kaum öffnen konnte. Sein Körper fühlte sich an, als wäre ein Fels auf diesem und hätte Shen unter sich begraben. Doch langsam wechselte das Dröhnen zu einem nervtötenden Fiepen. Seine Lider zuckten ein wenig, ehe sie sich einen Spalt öffneten und er mit verschwommenen Blick in Richtung Decke sah.
      Wo war er?
      War war geschehen?
      Erst, als er eine dumpfe Stimme neben sich hörte, klärte sich sein Blick langsam und er sah in das Gesicht einer jungen Frau, welche neben ihm saß und seine Hand in ihrer hielt. Er brauchte einen Moment um zu verstehen, bevor die Stimme, welche eben noch dumpf und tonlos schien, klarer und... besorgter wurde. Noch immer verstand der Schwarzhaarige nicht, so setzte er sich erst einmal langsam auf, kniff die Augen erneut zusammen, als ein stechender Schmerz durch Mark und Bein wanderte.
      Noch immer spürte er die Hand der jungen Dame neben sich auf seiner, bevor er sie langsam zu sich zog und die junge Frau ansah, musterte und versuchte sie zuzuordnen.
      Kannte er sie?
      Wer war sie?
      Sie kam ihm bekannt vor, doch wusste er nicht woher.
      ".....Was ist passiert?" waren es nun die Worte, welche ihm als erstes über die Lippen kamen. Worte, welche rau klangen. Sein Hals fühlte sich an, als hätte sich dieser gänzlich in eine Wüste aus Sand verwandelt. Doch dieses Gefühl unterdrückte er, sah sich einen Moment im Raum um. Kam ihm hier doch nichts bekannt vor. "....Mir geht es gut..." sprach er schließlich seine Antwort auf die Frage der jungen Schwarzhaarigen. Wobei gut wohl eher aus dem Affekt aus ihm heraus kam. "...Mein Körper... Er fühlt sich an, als wäre ein Berg auf ihm gebaut worden. Und mein Hals, als wäre er trockener als Sand... Was ist passiert? Wo bin ich?" fragte er, sein Blick nun wieder an die junge Frau neben ihn gewandt. "Und wer bist du?"
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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    • Yun

      Instinktiv richtete sich Yun aus ihrer – auf den Knien sitzender – Position etwas auf, um ihre freie Hand auf seine Schulter legen zu können, in der Hoffnung, ihre Nähe könnte seine Schmerzen etwas lindern, doch welch Linderung könnte schon die Berührung einer fast fremden Frau geben? Ob er ihr Gesicht überhaupt erkannt hätte, wenn er seine Erinnerungen noch besaß?
      Yun hielt die Luft an, als Shen sie zu sich zog und zu mustern begann, sie spürte wie schnell ihr Herz schlug und hoffte, dass es ihr Gegenüber nicht hören konnte, auf der anderen Seite war es ihr peinlich, so ausgiebig von ihm gemustert zu werden.
      Sie fragte sich, ob er sie insgeheim als schön betrachtete oder ob sie ihm vielleicht auch gar nicht gefiel und sie wusste nicht, was sie in einem solchen Fall tun würde. Dabei passten all diese Selbstzweifel nicht zu ihr, nein, sie musste sich nur zusammen reißen und ihren Charme spielen lassen, wie sie es immer getan hatte, dann würde alles gut werden... nicht wahr?
      Sie wagte erst wieder zu atmen, als Shen sich erkundigte, was passiert war. Er wusste es also nicht. Er erinnerte sich nicht. Und sie spürte wie unglaublich erleichtert sie über diesen Umstand war.
      Gerade wollte sie ihm sagen, dass es ihm alles andere als gut ging, wenn das der Fall war, doch dann hörte sie die magischen drei Worte. Wer bist du.
      Ob er all Erinnerungen verloren hatte, wie erwartet? Was wenn er ihre Lüge sofort durchschaute?
      Aber Yun hatte keine andere Wahl, wenn sie ihr Ziel erreichen wollte, sie musste, sie wollte das Risiko eingehen.
      „Aber was redest du denn da? Ich bin Yun Chiye, deine Frau.“, gab sie liebevoll von sich und strich mit der Hand seine Wange entlang, in der Hoffnung ihm ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln zu können.
      „Sag bloß du hast das Gesicht deiner Ehefrau vergessen? Was ist nur los mit dir? Bist du krank? Du bist mit einem Mal zusammengebrochen, weißt du, was für Sorgen ich mir gemacht hatte, dich so zu sehen?! Ein Glück scheinst du nicht verletzt zu sein... abgesehen von dieser Beule.“, strich sie an einer Stelle seines Kopfes entlang, wo eine Beuel zu spüren war.
      „Warte einen Moment, ich hole dir ein Glas Wasser.“, erhob sie sich elegant vom Boden und ließ Shen auf dem Futon sitzen.
      Auf dem Weg aus dem kleinen Raum, atmete sie angespannt aus, war sie glaubwürdig genug gewesen? Würde er es ihr glauben? Er musste einfach.
      Sie füllte eine Tasse mit frischen Wasser und kehrte mit diesem in das Zimmer zurück, bedeutete ihm zu trinken.
      „... erinnerst du dich wirklich nicht...?“, wollte sie von ihm Wissen, mit Angst in der Stimme.
    • [/i]Shen Chiye[/i]

      Noch immer ruhten seine dunkeln Augen auf der jungen Frau und mehr und mehr Verwirrtheit stieg in ihm hoch, als sie sprach. Seine Frau Yun Chiye? Er war verheiratet? Mit ihr? Was war denn nur passiert, dass er sich an nichts erinnern konnte? Fragen über Fragen wanderten durch seine Gedanken, ehe ein kurzer Schmerz in zurück in die Gegenwart holte, als die junge Frau mit ihrer zierlichen Hand über die Beule strich, welche er am Kopf zu haben schien.
      War er gestürzt? Nein, sie meinte er sei zusammen gebrochen. Wieso?
      Sein Kopf begann zu dröhnen. Das Pochen wurde stärker und er führte eine Hand zu seiner Stirn, die Augen für einen Moment geschlossen, als Yun sich erhob und ihm ein Glas Wasser zu holen schien.
      Erneut ließ er seinen Blick durch den Raum wandern. Sah an sich herunter und schließlich zu dem Futon, auf welchem er lag. Es war alles so surreal für ihn und doch schien es mehr als nur die Realität zu sein. Yun Chiye war seine Ehefrau und er konnte sich nicht an sie erinnern? Was mag nur passiert sein, dass er alles vergessen hatte? Amnesie? Oder war er mit dem Kopf so hart gegen etwas gestoßen, dass er seine Erinnerung verloren hatte? Doch im Moment musste er wohl damit zurecht kommen und so hoffte Shen, dass seine Erinnerungen nur eine Nebenwirkung des Sturzes waren.
      Seine Augen wanderten wieder zu der hübschen Frau, welche mit einem Glas Wasser zu ihm zurück kam und er dieses mit einem dankenden Nicken annahm, ein kurzes Lächeln ebenfalls auf seinen Lippen. Was für eine Wohltat es war, als das kühle Nass seine Kehle herunter lief und den gefühlten Sand mit sich nahm. Ein erleichterter, seufzender Laut entwich ihm, bevor er den Kopf auf die Frage Yun's etwas schüttelte. "Nein, ich erinnere mich an nichts..." antwortete er ehrlich, bevor er in die dunklen Augen seiner Gegenüber sah.
      "....Du bist also meine Ehefrau... Wie kann ich mich nur nicht an so ein hübsches Gesicht erinnern?" fragte er, ein seichtes Lächeln auf seinen Lippen. Doch die Frage war ernst gemeint.
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    • Yun Li-Zahng

      Als Shen ihr tatsächlich ein Lächeln schenkte – ausgerechnet ihr! - stockte ihr ein weiteres mal an diesem Tag für einen Moment der Atem, wie wunderschön er war, wenn er lächelte und die Tatsache, dass es alleine an sie gerichtet war, sorgte dafür, dass sich ein warmes, wohliges Gefühl in ihrer Brustgegend ausbreitete. Sie wusste, daran könnte sie sich gewöhnen.
      Und doch, obwohl sie sich so sehr freute, Shen am liebsten einfach nur um den Hals gefallen wäre, setzte sie einen traurigen, bestürzten Gesichtsausdruck auf, als er ihr eröffnete, dass er sich an nichts erinnerte.
      Sie glaubte keine Sekunde daran, dass er nicht die Wahrheit sprechen könnte, wieso sollte er? Bei einer zierlichen Frau wie ihr hatte er nichts zu befürchten. Es würde ihm nichts bringen ihre Lügen hinzunehmen.
      Als er sie dann auch noch als hübsch bezeichnete, spürte sie die Wärme in ihr Gesicht steigen, herrje! Das letzte Mal war sie als junges Mädchen rot geworden!
      Doch diese Worte von ihm zu hören, ließ ihre Wangen glühen und sie wandte den Blick peinlich berührt von ihm ab, die Hände im Schoß gebettet, ein zurückhaltendes Lächeln auf den Lippen, welches sich einfach nicht bekämpfen lassen wollte.
      „Ach... du...“, wusste sie nicht recht, wie sie darauf reagieren sollte, „Bist du dir sicher, dass du mir nicht einfach nur einen Streich spielst? Wenn das so ist, kannst du aufhören. Ich mache mir nämlich große Sorgen, weißt du? Das ist nicht witzig.“
      Sie nahm ihm die Tasse ab, nachdem diese leer war und ließ gehorsam den Blick gen Boden gerichtet, wagte es nicht dem Blick dieses schönen, netten Mannes zu begegnen, war er doch viel mehr, als sie jemals verdient hätte.
      „... erinnerst du dich an deinen Namen? Shen Chiye?“
    • Shen Chyie

      Kaum hatte er ihre Reaktion gesehen konnte der junge Mann nicht anders, als ein wenig zu lachen. Doch dies bereute er sehr schnell wieder, nachdem sich ein kurzer und dennoch stechender Schmerz durch seinen Kopf und seinen Rücken zog. Kurz kniff Shen die Augen zusammen und atmete tief ein, bevor er auf ihre Worte hin den Kopf etwas schüttelte. Nein, er machte keine Scherze und spielte ihr ebenso wenig einen Streich.
      "Es tut mir leid, dass du dir Sorgen machst... Das ist sicher nicht meine Absicht." sprach er ehrlich, ehe seine Augen wieder auf der jungen Frau ruhten und sie ihn fragte, ob er sich an seinen Namen erinnerte.
      "Shen Chiye.... Der Name hört sich vertraut an." murmelte er nun leise, eher zu sich selbst, als zu der Schwarzhaarigen, während er seine Augen nun wieder einen Moment geschlossen hatte. "Aber alles andere..." sprach er ebenso leise weiter, sah sich erneut im Raum um und schüttelte daraufhin erneut den Kopf.
      Und er war einfach zusammen gebrochen? Ohne Vorwarnung? Ohne andere Anzeichen? Shen presste seine Lippen auf einander, überlegte, doch so sehr er sich auch anstrengte, er konnte sich nicht erinnern. Mit einem tiefen Seufzen ließ er sich schließlich wieder zurück in den Futon fallen, die Augen noch eine Weile länger geschlossen, ehe er sich mit der Hand über das Gesicht fuhr. Er hoffte sehr, dass sich dies bald legen würde.
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    • Yun Li-Zhang

      „Das ist auch kein Wunder.“, erklärte sie amüsiert, während sie sorgfältig und liebevoll die Decke wieder über ihren vermeintlichen Ehemann legte, „Die Heirat war vor wenigen Wochen, das Haus ist neu. Aber wir werden uns schon einleben, Liebster.“
      Es war ungewohnt Shen so zu nennen, und doch gefiel es ihr und ihr Lächeln wurde etwas breiter.
      „Ruh dich aus, die Erinnerungen werden sicher mit der Zeit wieder kommen. Ich werde uns in der Zwischenzeit etwas zu Essen machen, hast du einen Wunsch?“
    • Shen Chyie

      Er spürte die Decke, welche über ihn gelegt wurde und sogleich sah er wieder zu der jungen Frau, welche mit ihm sprach und ihn sichtlich verwundert drein blicken ließ. Er war verheiratet? Mit ihr? Doch so wie sie lächelte und davon sprach, so musste es wahr sein. Nicht einmal an seine Hochzeit konnte er sich erinnern und etwas in seiner Brust zog sich zusammen.
      Die Zähne etwas zusammen gebissen wandte er den Blick ab, überlegte und überlegte, bevor er leise seufzte und den Kopf etwas schüttelte. Yun schließlich ein seichtes Lächeln schenkend nickte er etwas auf ihre Aussage hin. Ja, irgendwann wird er sich sicher wieder erinnern können. "...Nein... Ich habe keinen besonderen Wusch..." meinte er und schüttelte erneut etwas den Kopf, ehe er Yun erneut ansah. "Verzeih mir, dass ich mich an all das nicht erinnern kann." sprach er, bevor er langsam nach der Hand der jungen Frau griff und auf diese sah. Es muss vor allem für sie schrecklich sein, so konnte er es sich jedenfalls vorstellen. All das, was er mit ihr erlebt hatte und an das er sich nicht erinnern konnte, sie aber umso besser... Es muss fürchterlich sein.
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    • Yun Li-Zhang

      Mit einem sorgenvollen Blick wollte Yun ihre Hand auf Shen legen, als dieser sich von ihr abwandte, in Sorge, ihm könnte doch noch etwas fehlen, doch sie zögerte in der Bewegung, nicht sicher, ob es vielleicht besser war, ihm etwas Zeit zu geben.
      Doch dann schenkte er ihr wieder ein Lächeln und griff sogar nach ihrer Hand, was sie zunächst etwas verwunderte, ehe auch sie überglücklich lächelte, beide Hände um die seine legte und nickte.
      „Solange es dir gut geht, ist alles gut, Schatz. Ich hatte schon befürchten müssen, dich zu verlieren. Kaum verheiratet und schon Witwe. Man könnte meinen, ich wäre verflucht!“, versuchte sie die Atmosphäre mit einem Witz aufzuheitern, ehe sie sich elegant von ihrem Platz erhob, um den beiden eine Mahlzeit für den späten Nachmittag herzurichten.

      Während die beiden am kleinen Tisch saßen und die Mahlzeit aus Reis und Fisch zu sich nahmen, nutzte Yun jeden Moment, der sich ihr bot, Shen zu beobachten. Sie konnte es noch immer nicht ganz glauben, dass alles wirklich so gut funktioniert hatte, jedoch war es nicht besonders schwer, diese Realität zu akzeptieren.
      „Ich hoffe doch, du hast nicht vergessen, wie man die Felder bestellt?“, erkundigte sie sich, als wäre es ihr gerade erst eingefallen.
      Zwar besaß sie - oder wohl eher besaßen sie– eine kleine Menge an Geld, welches sie für eine Zeit lang durchfüttern würde, jedoch waren die beiden nun eine kleine, bescheidene Familie aus dem Mittelstand – zumindest war es das, was die beiden darstellen sollten – und sie mussten sich wie alle anderen ihren Lebensunterhalt verdienen.
      Neben einem kleinen Feld, gab es auch den See, an welchem das Haus lag, in welchem sich Fische fangen ließen. Yun fragte sich, ob Shen überhaupt zu arbeiten wusste, denn wenn sie ehrlich war, wusste sie kaum etwas von jungen Mann, in dessen Freundlichkeit sie sich schnell verliebt hatte, auch wenn sein langes Haar von einer hohen Stellung sprach.
      Für einen Moment begann sie sich Sorgen zu machen, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte, ohne dies auf ihrem Gesicht wiederzuspiegeln, verscheuchte diese Gedanken jedoch recht schnell. Sie hatte ihre Entscheidung getroffen, selbst wenn sie es bereute, konnte sie auch nichts mehr daran ändern.
      Stattdessen sollte Yun diese Situation, dieses neue Leben, das nun vor ihr lag, genießen, beschloss sie.
    • Shen Chyie

      Sich an einem kleinen Tisch widerfindend hielt Shen die Schüssel in der Hand, während er mit seiner Frau zu essen begann. Noch immer kreisten sich einige Gedanken in seinem Kopf, was nur passiert war und was er alles vergessen hatte, doch im Moment, wenn er in das Gesicht seiner Gegenüber sah, hatte er nicht das Gefühl, dass es etwas wichtiges wäre. Alles was er wissen musste, hatte sie ihm gesagt, so glaubte er zumindest. Sie waren verheiratet, Mann und Frau. Sie lebten hier und so wie es aussah arbeiteten sie auf den Land. Zumindest ließen die Worte Yun's dies darauf zurück führen.
      "Die Felder?" fragte er jedoch, neigte den Kopf etwas zur Seite, bevor ein aufrichtiges und freundliches Lächeln sich auf seine Lippen widerspiegelte. "Ich werde das schon hinbekommen, wenn ich es zuvor auch geschafft habe, nicht wahr?" Ja, es klang wirklich mehr wie eine Frage. Eine Frage an sich selbst. Doch war er guter Dinge, das zu schaffen, was er zuvor ebenso geschafft hatte.
      "Das Essen ist wirklich ausgezeichnet." lobte er seine Frau nun, nachdem er die Schüssel nun auf den Tisch zurück stellte und die Augen für einen Moment schloss, um durch zu atmen.
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