Mein Dämon aus der Hölle... [Jezz X Lucy-chan]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • Mein Dämon aus der Hölle... [Jezz X Lucy-chan]

      Story
      Das Leben von Ihr war nie einfach. Ihre echten Eltern lernte sie nie kennen, Ihre Pflegeeltern waren sehr anstrengend. Ihre Freunde waren nie echte Freunde. Denn je mehr Zeit man mit Ihr verbrachte, desto mehr merkte man, dass etwas nicht stimmt. All die mysteriösen Unfälle um sie herum…
      In der Grundschule konnte Sie ein kleines Mädchen nicht leiden. Ganz normal, dass sich Kinder untereinander Streiten, hassen und aus den weg gehen. Doch wenn Sie jemanden nicht mag… verschwand die Person. So auch das kleine Mädchen. So auch ein weiteres Kind, ein 3 weitere Mitschüler, die sie mobbte, so auch der Nachbar, der sie immer beschimpfte. 13 Tage später tauchte der Kopf der vermissten Personen wieder auf. Nur der Kopf. Der Rest wurde nie gefunden. Als nach einem Streit dann ihr Pflegevater verschwand… wollte niemand mehr etwas mit Ihr zu tun haben. Auch sein Kopf tauchte wenig später wieder auf. Der Mörder wurde nie gefunden.
      So wollte Sie nicht mehr leben und Sie entschloss, sich von einer Brücke zu stürzen. Da tauchte Er auf. Er hielt sie nicht ab, ermutigte sie sogar. Durch ihn erfuhr sie von der schrecklichen Wahrheit… Sie ist ohne Schutzengel geboren. Es gab nie einen Engel an ihrer Seite, welcher sich um Sie kümmerte. Nur Ihn, der für all die Morde schuld ist. Ihren Dämon aus der Hölle…

      Jezz: Kyran, der Dämon
      Lucy-chan: Linnea 'Nea' Parks, Mensch

      Link zur Vorstellung:
      Mein Dämon aus der Hölle... [Jezz X Lucy-chan]
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Da stand sie nun und blickte in den Abgrund, der unter ihr zu finden sei. Warum es ausgerechnet eine alte Brücke über einem Fluss wählte war ihr nicht ganz klar, denn Nea hatte Höhenangst, aber vielleicht würde sie diese überwinden können, wenn sie einfach nur einen Schritt vorwärts wagt? So wirklich konnte sie es nicht fassen, dass sie einfach hier stand und es wirklich wagte darüber nachzudenken ihr Leben zu beenden, aber was blieb ihr vom Leben denn noch übrig? Ihr Stiefvater war tot und sie wurde dafür beschuldigt, genauso wie an den anderen Verschwinden, es hieß man würde sterben, wenn man bloß mit ihr sprechen würde und das im einundzwanzigsten Jahrhundert. Sie sei von einem Dämon besessen, hieß es, als würde es so etwas wirklich geben, da lachte die Frau innerlich einen Moment lang, eher würde es einfach nur blöde Zufälle und einen Serienmörder geben, als wirklich einen Dämon, vor dem Linnea sich fürchten müsste. In Wahrheit war es nur ihre Entscheidung vor der sie Angst haben sollte, denn je länger sie da stand und runter blickte, desto größer wurden die Zweifel, ob es wirklich das Richtige war. Vielleicht sollte sie lieber abhauen? Ihr Studium schmeißen und irgendwo anders weg fahren, wo man sie nicht kannte? Wo nicht alle dachten, sie würde den Tod bringen.. Lächerlich, denn selbst ihre Freunde haben ihr ausdrücklich gesagt, sie würden Angst davor haben, was sie erwarten wird. Dumme Zufälle, wirklich dumme Zufälle und das nur, weil irgendjemand Freude daran hatte anderen Menschen die Köpfe ab zuschlagen.
      Je länger sie runter blickte, desto größer wurde nicht nur der Schwindel, sondern auch ihre Angst davor es wirklich zu tun, so blickten die blauen Augen auf und musterten lieber die Gegend, die sich die Blondine ausgesucht hatte. Es war ruhig hier, die Brücke war schon sehr alt, ein Wald erstreckte sich mehr, oder weniger um diese herum, denn der Weg wurde nur noch selten von Autos benutzt, hier in der Gegend war kaum noch etwas zu finden. Die fehlende Anwesenheit von Menschen machte sich vor allem in der Fauna und Flora bemerkbar, vieles wuchs einfach wild drauf los, wohin und wie weit es wollte, viele der Ranken umschlossen die alten Stahlträger der Brücke, nutzten die neue Fläche um sich weiter auszubreiten. Es war an sich der perfekte Ort, um es zu tun, um sich das Leben zu nehmen, die Frage war nur, ob Nea es wirklich wollte. Sie zwang sich wieder runter zu sehen, ob es wohl weh tat, wenn ihr Körper da unten aufprallen wird? Oder wird sie vorher bewusstlos, aufgrund der Höhe? Dazu müsste sie vermutlich noch größer sein.. Ob es ausreichte, um zu sterben? "Du bist so ein Angsthase", sprach sie sich selbst an und schüttelte den Kopf. Wie schafften es andere Menschen? Ein Geräusch ließ ihre Fragen im Kopf unterbrechen, sie vor allen aufblicken, es hatte sich angehört wie ein Ast, auf welchen jemand getreten war. War sie nicht alleine hier? War noch jemand hier? "Hallo?!", rief sie in den Wald hinein, sie konnte niemanden erkennen. Vielleicht nur ein Kaninchen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Die Unterwelt ist kein ruhiger Ort. Das was er nie. Von irgendwo ertönen immer Schreie von gefolterten Seelen, übertönt vom Gelächter der anderen Dämonen. Sie feierten zusammen, beobachteten die Seelen und amüsierten sich prächtig.
      Ich saß in meinen Gemächern, als es passierte. Als die Unterwelt das erste Mal komplett Verstummte. Keiner Sprach, lachte oder folterte jemanden. Die Seelen mussten diese Atempause wirklich auskosten, man hörte sie leicht atmen. Doch die Dämonen… sie schwiegen und beobachteten das junge Mädchen… Linnea. Sie wird springen und sich von ihren Leben verabschieden… oder nicht?
      Es verstrichen Minuten, doch nichts passierte. Es kam noch nicht mal ein Diener, um über die aktuelle Situation zu berichten. Und auch ich beobachtete sie genau. Sie zögerte. Nach weiteren Minuten seufzte ich leise und brach damit das Schweigen. Linnea war mir nicht unbekannt und ich konnte nicht länger zu sehen. Den Königen aus der Unterwelt wird das nicht ganz gefallen. Kurz schloss ich die Augen und im nächsten Moment stand ich auf der Erde, im Wald wenige Meter vor Linnea entfernt. Ich sah zu wie sie sich Mut zusprach und sogar den Kopf schüttelte. Kurz strich ich über mein Jackett, bevor ich einen Schritt nach vorne ging und mich sofort bemerkbar machte. Ein Lächeln huschte über meine Lippen, als Linnea sich zu mir drehte und Hallo rief. Mit zwei weiteren Schritten trat ich aus dem Wald in das Sichtfeld von ihr. Bevor ich etwas sagte, musterte ich sie erstmal ausgiebig. Sie sah ziemlich mitgenommen aus… So als wäre was passiert. Und ich wusste genau was passiert ist. „Wieso brauchst du so lange?“ fragte ich sie ruhig und verschränkte dabei meine Arme vor der Brust. „Muss man dir wirklich helfen?“ hackte ich weiter nach und konnte mir ein knappes Lächeln nicht verkneifen.
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Ihr Herz fing mit einem Mal an zu rasen, als müsste es einen Marathon laufen, oder vor irgendeinem fürchterlichen Monster abhauen, aber dem war es nicht so, jedenfalls erkannte die Blondine zunächst kein Monster. Sie rief in den Wald hinein, wollte wissen, ob sich dort jemand befand, aber es sprach zunächst keiner, für den ersten Moment jedenfalls, denn es brauchte nicht lange, dann erschien ihr ein Mann, vom Aussehen her vielleicht nicht viel älter als sie selbst. Er sprach nicht, seine Augen musterten sie, während ihre blauen Augen ihn genauer erblickten, wer war das und was wollte er? Die Haarfarbe erschien ihr ungewöhnlich und normalerweise verirrten sich lediglich Jugendliche Nachts hier her, um ein wenig außerhalb zu feiern und zu trinken.
      Der Mann sprach mit ihr, fragte sie, warum sie so lange brauchte und als er seine Arme vor der Brust verschränkte blickten ihre Augen runter zu seiner Brust, um sie zu mustern. Wollte er sie hier gerade wirklich auf den Arm nehmen? Oder war das ein schlechter Scherz? Nun, es war vermutlich klar, was sie hier vor hatte, aber man animierte doch niemanden dazu, es wirklich zu tun, man rief doch Hilfe, oder so etwas? Nea merkte, dass sie vielleicht nicht so ganz ernst mit dem Selbstmord meinte, wenn sie sich darüber Gedanken machte, aber die Idee es zu tun ließ sie noch immer nicht los.. Der Mann sprach wieder, da hatte sie noch nichts erwidert gehabt, er wollte wissen, ob man ihr helfen musste und die Blondine reagierte mit einer trotzigen Reaktion, in dem sie ihre Arme ebenfalls vor der Brust verschränkte und den Kopf ein wenig hob. "Ich lasse mir doch nicht von irgendjemanden sagen, ob ich springe, oder nicht", erwiderte sie, ehe sie ihre Augen ein wenig zusammen kniff, das Lächeln auf den Lippen des Mannes gefiel ihr nicht. "Hau ab und lass mich in Ruhe". Mit einer Hand deutete sie eine Geste an, dass der Fremde gehen sollte, ehe ihre Augen wieder zum Abgrund blickten. Höhenangst...Wer hat sich das denn überlegt?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran


      Man merkte richtig, wie überrascht sie war hier jemanden zu sehen. Damit hat sie wirklich nicht gerechnet. Und auch bestimmt nicht mit meiner Aussage. Es machte sie eher wütend und bockig. Ich seufzte ruhig und steckte meine Hände in die Hosentasche, blieb jedoch weiterhin mehrere Meter von ihr entfernt. Ich wollte ihr bestimmt nicht zu nahekommen. Immerhin wollte ich sie nicht einengen und damit zum Springen motivieren. Ich wollte sie aber auch nicht aufhalten. Was wäre ich für ein Dämon der einen Selbstmord verhindert?
      Ihre Aussage brachte mich zum Schmunzeln. Aber ihren Wunsch zu verschwinden werde ich bestimmt nicht nachgeben. Ich blieb hinter ihr still stehen und sah ihr weiter zu. Sie fixierte sich so sehr auf den Abgrund… als würde dieser ihr lieberweise entgegenkommen.
      Ich blickte mich nochmal etwas um und musste feststellen, dass sie sich keinen unbekannten Ort ausgesucht hat. Hier stürzten sich einige arme Seelen in den Tod in der Hoffnung, dass es ihnen danach besser geht.
      Mein Blick blieb wieder an ihr hängen. Manchmal würde ich schon zu gerne in den Kopf dieser Kreaturen schauen. Was treibt Linnea an zu springen? Und was hält sie jetzt davon ab? „Denkst du ich werde dir sagen, ob du springen sollst oder nicht?“ fragte ich nach einiger Zeit und trat einen Schritt nach links nur um mir die Füße etwas zu vertreten. „Ich überlasse dir komplett die Entscheidung, Linnea.“ Fügte ich noch hinzu und blickte auf meine Füße. „Aber ich bekomme Hunger und würde gern noch was essen, wenn ich schon mal hier bin. Also entweder du beeilst dich oder… du begleitest mich. Siehs als deine Henkermahlzeit an. Ich lade dich sogar ein.“
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Er machte sie nervös, vielleicht auch eher die Tatsache, dass er nach ihren Worten noch immer da stand und sich nicht rührte. Ihre Augen waren auf den Abgrund fokussiert, sie hatte nicht weg geblickt, aber weitere Schritte hätte sie schon gehört, oder nicht? Um ehrlich zu sein traute sich die Frau nicht nach hinten zu sehen, um vielleicht dann fest zu stellen, dass sie wieder alleine hier war, was sie ja wirklich wollte, aber gleichzeitig auch nicht wollte. Sie wollte sich nicht umbringen, aber es war einfach die einzige Möglichkeit, um irgendwie alles in Ordnung zu bringen. Wie lange und wie oft noch wird sie sich sonst anhören müssen, dass sie ein Todesbringer sei? Das sagten selbst inzwischen ihre Freunde, die doch eigentlich zu ihr halten sollten.. Würden sie sie aufhalten, sollten sie hier sein? Würden sie trauern? Vielleicht merken sie dann alle, dass Linnea gar nicht für den Tod dieser Menschen verantwortlich war!
      Der Mann sprach wieder, er verriet damit, dass er nicht gegangen war, aber er ergriff ihre Worte, würde ihr nicht helfen sich zu entscheiden. Die Blondine blickte nicht nach hinten, sie wollte ihn ignorieren, erhoffte sich, damit in Ruhe gelassen zu werden, doch die blauen Augen blickten sofort zu ihm, kaum sprach er ihren Namen aus. Woher wusste er, wie sie hieß? Woher wollte er ihren Namen kennen? Sie kannten sich nicht, sie hat ihn noch nie in ihrem Leben gesehen! Solch eine Haarfarbe wäre ihr definitiv in Erinnerung geblieben.. Aber er sprach weiter, sprach etwas vom Hunger, davon, sie sollte sich beeilen, oder.. Mitkommen? Nea verstand die Welt nicht mehr.. Wer war dieser Kerl und was wollte er von ihr? Woher kannte er sie und warum zur Hölle bat er ihr eine Henkermahlzeit an?!
      Die Frau runzelte ihre Stirn. "Woher weiß du wie ich heiße?", fragte sie als erstes und musste fest stellen, dass wenn es eine Masche war, damit sie nicht sprang, sie wunderbar funktionierte. Die Ablenkung war perfekt. "Ich habe nicht einmal eine Ahnung wer du bist und du willst mich zu einer Henkermahlzeit einladen?". So lustig es auch klang, war es auch. Linnea fing an zu lachen, wirklich herzlich zu lachen, es war ein schlechter Traum das Ganze, mit Sicherheit. "Okay.. Dann gehen wir was essen". Es war lächerlich, die ganze Situation war einfach nur lächerlich! Ihre Augen blickten wieder nach dem Mann. "Was willst du von mir?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, hatte ich ihre Aufmerksamkeit. Natürlich wusste ich ihren Namen, so wie den Namen jeder Seele. Ihr Name war der kompletten Unterwelt bekannt. Jeder wusste, wenn man über Linnea sprach, sprach man über sie. Es gab nie jemanden der so… besonders war wie sie. Etwas, was sie wahrscheinlich noch nicht wusste. Woher auch? Die Engel aus dem Himmel bewegten ihren Hintern ziemlich selten runter, wenn ja dann für irgendwelche komplett verwaschenen Offenbarungen, die von den Menschen komplett falsch gedeutet werden.
      Bevor ich ihr antworten konnte, begann sie zu lachen und ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen. Ist es nicht eine merkwürdige Situation, um zu lachen? Ich hob den Blick wieder von meinen Füßen und sah sie an. „Musst du mich den kennen, um mit mir deine letzte Mahlzeit zu teilen?“ fragte ich und lächelte sie weiterhin an. Ihr Lachen war eine schöne Abwechselung. Ihr menschliches Lachen klang so viel besser als jedes Lachen eines Dämons… es war viel sanfter und hatte keinen gehässigen Ton.
      Ich drehte wieder meinen kompletten Oberkörper zu ihr. „Ich bin Kyran und ich habe bestimmt nicht vor dich umzubringen, falls du das denkst. Das hast du ja bereits selbst vor.“ Scherzte ich. Ihre Frage, was ich von ihr will, konnte ich ihr nicht ganz wahr beantworten. Spielen. Ich wollte mich mit ihrer Seele vergnügen, bevor sie in die Unterwelt kommt. Zusehen wie ihre Seele weiter verfinstert… Was würde passieren? Verliert sie vielleicht den Verstand?
      „Ich weiß noch nicht genau was ich von dir möchte.“ Gestand ich dann doch. „Ich kann dir vielleicht ein paar Dinge erzählen, auch erklären. Alles weiß ich jedoch nicht und das stört mich wirklich. Ich bin sehr neugierig und du bist ein großes Rätsel, für jeden.“ Eine kurze Zeit lang schwieg ich. Damit habe ich ihr wahrscheinlich genug Fragen offengelassen. Ich selbst fragte mich, ob ich wirklich komplett ehrlich zu ihr sein sollte. Sie ist ein Mensch. Sollte sie etwas erzählen landet sie in einer dieser weißen Räume. „Komm, lass uns essen gehen. Ich erzähle dir alles was du wissen willst. Es gibt ein Diner mit Burger direkt die Straße runter. Der ist ziemlich gut, zumindest die Pommes. Und danach… begleite ich dich gerne wieder hier her.“ Ich lächelte und trat einen Schritt zurück. Lieber wäre es mir, sie begleitet mich… wohin auch immer.
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Es war nicht nur eine merkwürdige Begegnung, es war auch ein wirklich merkwürdiger Kerl, der da vor ihr stand. So wirklich wusste die Blondine nicht, was hier vor sich ging und ob sie nicht vielleicht schon längst unten am Boden lag, sich das alles hier einbildete, aber wer konnte es ihr schon sagen? Vielleicht war das hier das Ende, quasi der Tunnel mit dem Licht am Ende und sie wurde persönlich abgeholt..
      Nea musterte den Mann, kaum hatte sie gelacht, er lächelte.. Fand er es wirklich amüsant? Dabei kam sie sich selbst so.. lächerlich vor, wie eigentlich die komplette Situation schon. Musste sie ihn kennen, um eine letzte Mahlzeit mit ihm zu teilen? Eigentlich nicht, wenn sie ehrlich war, aber die Frage war, ob sie wirklich eine letzte Mahlzeit haben wollte. Das Wort letzte war dabei das Problem, denn Linnea wusste noch immer nicht wirklich, ob sie bereit dazu war das Leben zu beenden, oder nicht. Sie ließ die Frage im Raum stehen, wartete ab, ob der Fremde ihr auf ihre Antworten wird, tat er nicht direkt, stattdessen stellte er sich vor, als würde es die Situation nicht irgendwie noch lächerlicher gestalten. Kyran.. Ein ungewöhnlicher Name, für einen Mann mit einer ungewöhnlichen Haarfarbe. Er wollte sie nicht umbringen, da hob die Frau ihre Augenbraue hoch und verengte ein wenig ihre Augen. Warum war er davon so überzeugt, sie würde es machen, wenn Nea selbst nicht wusste, ob sie es wirklich wollte. Es war ein Verzweiflungsakt, dass sie noch immer auf dem Geländer der Brücke stand, weil sie es nicht besser wusste, aber die Frage, was sie alles verlieren und nicht miterleben wird, ließ sie wirklich zweifeln.
      Der Fremde sprach weiter, er beantwortete ihr ihre Fragen, jedenfalls dachte es die Blondine, denn es hinterließ nur noch mehr Fragen. Er wollte ihr ein paar Dinge erzählen, erklären cie allem.. Er sprach von ihr, als ein großes Rätsel, für jeden.. Wer war jeden? Meinte er die Menschen, um sie herum, die sich wirklich fragten, was an ihr nicht richtig war? Die Antwort war ganz einfach: zur falscher Zeit am falschen Ort. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Zauberei, kein Teufel, der sich den Zutritt zu ihrer Seele gesucht hatte und auch keine übernatürliche Kräfte, auch wenn sie diese sicherlich gerne hätte.
      Es entstand eine Stille zwischen den beiden, weil Nea sich wirklich dessen sicher werden wollte, ob sie den Kerl nicht schon mal irgendwo getroffen hatte.. Es war bestimmt alles ein schlechter Scherz, aber kaum sprach er weiter und erwähnte einen Diner, seufzte die Frau und gab sich fast schon geschlagen. "Es ist irgendwie traurig sich mit einem leeren Magen das Leben zu nehmen", stellte sie fest und meinte es nicht ganz so, Hunger hatte sie kaum, wollte viel eher herausfinden, wer dieser Kerl war, dass er wirklich meinte sie zu kennen und vor allem, was er meinte ihr erzählen zu können. Ihre Neugier wurde geweckt. "Es fühlt sich fast wie ein Pakt mit dem Teufel an", scherzte die Blondine und hielt sich an der Brüstung fest, um runter auf den Boden zu springen, sofort war dieses föaue Gefühl im Magen verschwunden. Linnea blickte auf, musterte das Lächeln vor sich, auch wenn noch etwas Abstand zwischen den beiden herrschte. "Das wird aber teuer für dich, wenn du mich wirklich einladen willst". Aber sie zuckte mit den Schultern und war bereit mit zu kommen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Linnea ließ sich jeden Satz von mir genau durch den Kopf gehen. Sie hat jetzt bestimmt mehr Fragen als davor – das war auch mein Ziel. Gerade noch in der Unterwelt sah ich ihr zu wie sie zögerte, und nun hielt ich sie doch davon ab. Sie war zu besonders um jetzt schon zu sterben. Wieso gab es sie? Wieso gab es keinen himmlischen Begleiter? Einer dieser großartigen Schutzengel? Und wieso wurde sie von jedem anderen Schutzengel ignoriert? Da steckt viel mehr dahinter und wenn sie jetzt stirbt werde ich das nie erfahren.
      „Oh ja, es ist viel zu traurig sich mit leeren Magen das Leben zu nehmen.“ Bestätigte ich sie und nickte zustimmend. Obwohl ich mir noch immer nicht sicher bin, ob die wirklich gesprungen wäre… meine 4 Könige aus der Unterwelt wird das bestimmt nicht gefallen. Vielleicht sahen sie es ja auch gar nicht, obwohl… jeder hat ihr zugesehen also bestimmt auch sie. Was ich denen erzähle überlege ich mir lieber später. Gerade im Moment muss ich mir mehr Sorgen um Linnea machen.
      Als sie über den Pakt mit dem Teufel scherzte, musste ich mir ein Lachen verkneifen. Ja, ja so in der Art ist das schon. „Nicht ganz der Teufel.“ Meinte ich und lächelte nur. Sie wird es nur früh genug verstehen, wenn sie mir überhaupt glaubt. Wieso soll sie mir auch glauben? Sie könnte mich auch als Verrückten abstempeln oder als Geisteskranker.
      Ich sah ihr zu, wie sie sich an der Brüstung festhielt, um auf den sicheren Boden zu springen. „Hey, du bist doch heute gesprungen.“ Scherzte ich und drehte mich um, um schon einmal voraus durch den Wald zu laufen. Ich wollte ihr keine weitere Angst machen, immerhin… ein Wald, allein, eine zierliche Frau… da laufe ich lieber voran bevor sie denkt ich habe sonst noch was mit ihr vor.
      „Also willst du mich bankrott essen? Das ist also dein Finsterer Antrieb?“ scherzte ich weiter und lief weiter voran, hielt ihr ab und zu ein paar Äste aus dem Weg, bis wir endlich wieder auf der Straße waren. Ich deutete in eine Richtung. „Dort entlang.“
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Ob es so schlau war mit einem fremden Mann essen zu gehen? Noch dazu die letzte Mahlzeit.. Es war alles sehr unüberlegt, aber Linnea wollte sich gerade eben noch das Leben nehmen, da war es doch total egal, was sie unüberlegtes wirklich tat. Vielleicht würde es ihr helfen Gewissheit zu bekommen, was sie wirklich wollte? Oder es würde ihr vielleicht auch nur dabei helfen zu wissen, was sie wirklich als nächstes tun sollte, was ihr helfen könnte.. Vielleicht aber wird es nur die Neugier beseitigen, die sich in ihr aufstaute, kaum meinte der Mann ihr einiges erklären zu können, wusste er davon, was passiert ist? Wusste er von den Vorwürfen ihr gegenüber?
      Er stimmte ihr jedenfalls zu, dass es traurig war mit einem leeren Magen sich das Leben zu nehmen, aber er stimmte nicht ganz dem Teufel zu.. Kurz hob die Blondine ihre Augenbraue, bevor sie sich dazu entschloss doch auf den Boden zu springen und mitzukommen. Egal, da würde sie einfach jetzt mit einem fremden mit gehen, dann war es halt so.. Aber es war besser, als heim zu kehren und so zu tun, als wäre nichts geschehen! Etwas positives hatte der Fremde aber an sich, er lief vor, wollte Linnea scheinbar nicht einengen, ihr hinterher laufen, auch wenn er sich eigentlich jeder Zeit umdrehen und mitnehmen konnte, er wirkte ein wenig kräftiger als sie, reichte doch nur, sie zu Boden zu werfen, sonderlich viel wehren konnte sie sich eigentlich nicht. Zweifel überkamen die Frau dann doch noch, jedenfalls auf dem Weg zur Straße, denn sie vertraute hier blauäugig einem Fremden... "Ich hätte kein Problem damit dich bankrott zu essen", entgegnete sie aber und zuckte mit ihren Schultern, damit hatte sie nun wirklich kein Problem gehabt. Sie konnte viel essen und oft, auch wenn es nicht so aussah, so dünn, wie sie noch immer war. "Vor allem, wenn die Pommes wirklich so lecker sind, wie versprochen". Nea stand auf Pommes, das war ein Essen, welches sie einfach immer und zu jeder Tageszeit essen konnte...
      Sie war dankbar, dass der Mann ihr die Äste fern hielt und je näher sie der Straße kamen, desto sicherer fühlte sie sich auch. Ihr war es bewusst, welches Diner gemeint war, auf ihrem Weg hier hin hatte sie es schon gesehen gehabt. "Willst du mir sagen, warum du einfach so plötzlich im Wald auftauchst? Oder hast du einfach nur Gefallen daran jungen Frauen zuzusehen, wie viel Schiss sie davor haben ihr Leben zu beenden?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Ich lief erneut voraus. Auf der Straße zu laufen war deutlich angenehmer als sich durch den Wald zu kämpfen. Kurz warf ich einen Blick zu ihr. „Du wirst nicht enttäuscht sein.“ Meinte ich. Und sah wiedernach vorne. Auf den Schotterparkplatz standen keine Autos, nur LKWs dicht an dicht. Vielleicht war der Laden doch voller als gedacht… Aber es wird bestimmt ein Platz für uns geben. Wenn nicht werde ich gerne schnell einen frei machen… Bei den Gedanken musste ich kurz Grinsen, wischte mir das aber schnell wieder vom Gesicht.
      Auf den folgenden Satz von ihr war ich nicht vorbereitet. Zuerst lachte ich kurz und schüttelte dabei den Kopf. „Du hast ja doch Humor.“ Meinte ich dabei und blickte erneut zu ihr. Wir waren wenige Schritte im Diner entfernt und ich konnte schon das leckere Essen riechen. Aber ja… warum bin ich plötzlich im Wald aufgetaucht? Der Grund war ja meine Ungeduld und meine Neugierde. „Ich habe keinen gefallen daran jungen Frauen dabei zuzusehen. Ich bin ja kein Spanner.“ Sagte ich zu ihr und hielt ihr dabei die Tür vom Diner auf. Obwohl ich habe ihr ja erstmal lange Zeit zugesehen… So wie die ganze Unterwelt auch.
      Ich blickte mich kurz im Diner um. Es war ein typisches amerikanisches Diner und ich liebte diesen Look. Rote Sitze und Sitzgruppen, eine Musikbox, Poster an den Wänden und kitschige Leuchtreklamen. Eine Frau stand hinter der Theke, mehrere Männer saßen dort und unterhielten sich lautstark. „Komm, dort hinten ist es recht ruhig. Ich habe keine Lust von jemanden belauscht zu werden.“ Meinte ich leise und beobachtete dabei die bulligen Männer, wie sie nacheinander den Kopf zu uns umdrehten und uns musterten. Anscheinend war es ungewöhnlich, dass nachts noch 2 weitere Gäste ins Diner kommen…
      Ich legte meine Hand auf Linneas Rücken und schob sie leicht an den Platz ohne dabei die Herren aus dem Auge zu lassen. „Ich komme gleich, ja?“ flötete die Bedingung und schenkte mir ein Lächeln. Automatisch lächelte ich zurück und nickte einfach. Erst als wir am Platz waren drehten die Herren ihren Kopf um. Ich hatte das Gefühl es wird noch Ärger geben… Aber keinen den ich nicht beseitigen könnte. „Also Linnea. Ich weiß nicht ganz, wo ich Anfangen soll. Sag mir einfach wo ich Anfangen soll und ich versuche da dann einzusteigen.“ Beschloss ich und setzte mich gegenüber von ihr hin.
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Der Mond versteckte sich hinter den dichten Wolken und nahm so das Licht wieder mit sich, welches wenigstens ein wenig den Weg erhellte, aber sie kamen sicher an der Straße an und konnten so den Weg auch weiter in Richtung des Diners fort führen, welches beleuchtet und nicht zu übersehen war. Es wurde ihr versprochen, sie würde nicht enttäuscht werden an den Worten hielt sich die Frau kurz in Gedanken auf und überlegte sich mal wieder, wie sinnvoll es wirklich war hier mitzugehen. Nun, der Kerl konnte sie schon im Wald vergewaltigen und umbringen, nicht, dass es sonderlich vertrauenserweckend war, dass es bisher nicht passiert ist, aber es machte die Frau deutlich skeptischer. Was wollte er wirklich von ihr?
      Linnea traute sich aber diese Frage zu stellen, bekam ein Lachen als Antwort, jedenfalls zunächst, bevor der Fremde erwähnte sie hätte Humor.. Nun, würde sie sonst nicht zusagen, um mit einem fremden Mann, der Mitten in der Nacht im dunklen Wald auftauchte, essen zu gehen? Ah nein, das war eher leichtsinnig und dumm.. Aber sie kamen beim Diner an und damit war es quasi schon zu spät, ihr wurde die Tür aufgehalten. Nea ging voraus, hörte der Antwort auf ihre Frage zu, musste deshalb gleich den Kopf schütteln. "Was macht man sonst Mitten in der Nacht im Wald?", fragte sie eher sarkastisch, aber sie wollte ja nicht fies sein.. Die blauen Augen blickten sich im Diner um, musterten kurz die wenigen Menschen, die sich hier befanden, hier drin war sie noch nie gewesen, man fühlte sich aber gleich irgendwie wohl, bis vielleicht auf die Kerle, die sich nach den beiden umdrehten. Kurz runzelte die Blondine ihre Stirn, aber sie wurde schon weiter geschoben und die Hand an ihrem Rücken hinterließ gleich ein Kribbeln auf der Haut, welches sich weiter ausbreitete.
      "Die sind aber komisch drauf", murmelte sie leise zu dem Fremden und schüttelte ihren Kopf, ehe sie sich in der Ecke setzte. Sie rutschte auf der Bank durch, legte die Hände auf dem Tisch ab, musterte das Bild von Marilyn Monroe, welches ein wenig weiter entfernt an der Wand hing. Der Mann ihr gegenüber sprach, er erwähnte ihren Namen, da verzog Nea ein wenig das Gesicht. "Du klingst so ernst, wie meine Pflegemutter.. Kannst du mich nicht einfach Nea nennen, wenn du schon meinen Namen nutzen muss?". Linnea klang so.. Förmlich.. Außerdem mochte die Frau ihren eigenen Namen nicht so wirklich, vielleicht erinnerte es sie zu sehr daran, dass ihre richtigen Eltern ihn ihr gegeben haben. Ihre Augen blickten aber zu dem Mann, um ihn vor allem von der kleineren Entfernung zu mustern, er sah ihr immer noch nicht bekannt aus.. "Woher kennst du mich?", fragte sie und kniff sie Augen ein wenig zusammen. "Wir gehen nicht auf die selbe Uni, oder? Ich meine, ich habe keine Ahnung wer du bist und du tauchst hier auf, Mitten im Wald, während ich mich umbringen will und kennst mich und meinen Namen.. Das ist einfach mehr, als nur komisch und verrückt.. Oder haben meine Freunde dich bezahlt, um mich als verrückt abzustempeln?". Ah ne, das tun sie auch ohne..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Im Blickwinkel hatte ich zum Glück noch die Theke mit den Herren in Sicht. Die Bedienung suchte hastig anscheinend nach etwas, wahrscheinlich ihren Block oder ein Stift. Mit der Aussage, dass die Gruppe komisch ist, hatte sie recht. Ich mochte Truckfahrer nicht besonders… Zumindest lernte ich bisher nur hochnäsige Kerle kennen…
      Ich lächelte und legte meine Hände auf den Tisch, um mich etwas zu ihr zu beugen. „Hey, so gut kenne dich jetzt auch wieder nicht, Nea.“ Meinte ich und lächelte. Ja, ich wusste die Namen der Menschen aber nicht ihren ganzen Lebenslauf. Obwohl ein paar Eckdaten von Nea wusste ich schon… Sie war ja auch der besondere Mensch… Einen den ich schon etwas länger verfolge.
      Die Bedienung gab die Suche auf und verschwand hinten in der Küche, sodass ich noch genug Zeit hatte mich mit Nea zu unterhalten. Ich räusperte mich kurz und versuchte die Worte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Aber gibt es da überhaupt eine?
      „Nein, wir gehen nicht auf dieselbe Uni. Ich war nie auf einer Uni oder Schule. Wir haben uns bis heute nie getroffen, ich habe mich dir nie gezeigt. Ich habe dich immer… begleitet, wenn man das so sagen kann. “ Begann ich langsam. Wegen ihr war schon endlich mal was los in meinem Leben. Irgendwann wird ein Leben in der Unterwelt eintönig… Und Dämonen sterben nicht so schnell und häufig…
      Die Küchentür wurde aufgestoßen und die Dame kam mit schnellen Schritten zu uns um zwei Essenskarten vor uns zu legen. „Wollt ihr zwei hübschen denn etwas trinken?“ meinte sie fröhlich. Ihr Name war Susan, was nicht nur ich dank ihrer Seele wusste, sondern auch dem kleinen Namensschildchen an ihrer Brust. Ich lächelte ihr entgegen und bestellte einen Kaffee mit viel Zucker. Auch Neas Bestellung nahm sie auf, bevor sie wieder verschwand. Eigentlich wusste ich bereits, was wir zwei essen werden, jedoch war das auch eine gute Gelegenheit sich mit Nea zu unterhalten.
      „Also…“ ich blickte wieder zu ihr. „Es wird jetzt etwas verrückt für einen Menschen. Denn ich bin kein Mensch, ich bin ein Dämon. Aus der Unterwelt.“ Erklärte ich. Diesen Punkt musste ich ihr zuerst erzählen, das war so ziemlich das wichtigste. „Und ich kann dir das auch beweisen!“ fügte ich hinzu und lehnte mich nach hinten.
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Der Fremde sah es ab sie weiterhin bei ihrem vollen Namen zu nennen und dafür war die Blondine wirklich dankbar, denn sie fühlte sich einfach unwohl, als würde es ein ernstes Gespräch werden, was sie beide führen wollten, oder war es das nicht? Letztendlich war die Frage, was das alles hier sollte und was Nea hier herausfinden wird, es konnte auch nur eine Zeitverschwendung sein, aber es war immer noch besser, als am Abgrund zu stehen und sich nicht zu trauen runter zu springen. Das war fast schon peinlich.. Aber sie vertiefte ihre Gedanken nicht weiter, konzentrierte sich lieber auf das, was der Mann ihr zu sagen hatte, er verneinte es auf die gleiche Uni zu gehen, oder Schule, wurde scheinbar zuhause unterrichtet, wenn er auf keiner gewesen ist.. Aber kaum sprach er davon, er habe sie schon immer begleitet runzelte Linnea ihre Stirn und fing an sich zu fragen, ob der Mann nicht vielleicht verrückt war. Sie kannte ihn nicht, habe ihn noch nie in ihrem Leben gesehen, aber nun soll er sie ihr Leben lang begleitet haben?
      Weiter kamen sie nicht, die nette Dame, die hinter dem Tresen gestanden hatte kam, um die Bestellung aufzunehmen, jedenfalls schon einmal das Trinken. "Einen extra großen Vanillemilchshake mit extra Sahne oben drauf bitte", bestellte sich die Blondine gleich und schenkte der Frau ihr schönstes Lächeln, mit einem Nicken war die Dame auch wieder verschwunden, eine wirklich nette Frau.. Die blauen Augen blickten ihr einen Moment nach, bevor sie den Mann vor sich wieder musterten, kaum sprach er wieder. Die Verwirrung kam mit einem Schlag wieder, ehe Linnea ihre Augen fast schon aufriss, sie aber nicht von dem Fremden nahm. Ein Dämon? Oh Gott, sie ist auf einen Verrückten getroffen, das konnte doch jetzt nicht wirklich sein, oder? Sie schloss ihre Augen, um sich durch das Gesicht zu fahren und zu seufzen.. Ob er vielleicht aus der Anstalt auf der anderen Seite der Stadt geflohen ist? Oder wollten ihre Freunde ihr wirklich einen Streich spielen? Linnea seufzte wieder. "Hör mal..", begann sie und versuchte die richtigen Worte zusammen zu bekommen. "Können wir es einfach lassen und du erzählst ihnen, ich bin darauf rein gefallen? Ich habe echt keine Lust auf diese Spielchen gerade". Ihre Augen blickten wieder auf. "Ich zahle dir von mir aus auch und dann ist die Sache vom Tisch, ja?". Als ob sie wirklich glauben würden, dass sie auf so etwas rein fallen wird. "Ich zahle dir auch von mir aus das Taxi heim".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Als ich Nea bereits sagte, dass ich sie ihr ganzes Leben begleitete, runzelte sie bereits die Stirn. Schon nach den Satz wusste ich, dass sie mir niemals glauben wird. Wie lächerlich klingt das auch? Bis heute wissen die Menschen nicht von der Existenz von Dämonen oder Engeln. Als wir uns den Menschen mal zeigen und versuchten alles zu erklären… entstand die Bibel. Zu Gunsten dieser befiederten Mistkerle… wir erhielten den Satanismus und dieser ist eher enttäuschend…
      Still beobachtete ich sie, wie sehr meine Worte sie verwirrten. Sie signalisierte mir sofort, dass sie mir nicht glaubte. Keine Sekunde. Ihre nächsten Worte verwirrten jedoch mich. Einfach lassen und ihnen erzählen, dass sie darauf reingefallen ist? Spielchen? Glaube Nea ernsthaft sie wird von ihren Freunden reingelegt? Dieselben Menschen, die nichts mehr mit ihr zu tun haben möchten, weil um ihr herum Menschen sterben? Das taten sie zwar auch, jedoch war das eher mein Verdienst als Linneas. Dadurch das sie keinen Schutzengel hat, kann ich das für sie übernehmen. Ich darf töten und kein allmächtiger Gott kann das Verhindern. Denn ein engelloser Mensch… wird den Dämonen überlassen. Was bisher nur ein einziges Mal passierte, bei Linnea.
      Als sie von Geld sprach schmunzelte ich leicht. Als würde es mir um Geld gehen. Und da, wo ich zuhause bin, fährt leider kein Taxi hin. Ich schluckte schwer und lehnte mich erneut zu ihr nach vorne. „Das Problem ist, dass diese Geschichte wahr ist, und du musst sie mir glauben. Denn das ist erst der Anfang. Und ich habe dir versprochen, dass ich es dir beweisen kann. Und das werde ich dir gerne hier sofort. Du musst mir nur versprechen, dass du nicht komplett ausrastest und hier eine Scene machst. Wir haben hier Zuschauer.“ Und deutete mit dem Kopf auf die Herren an der Theke. Diese waren jedoch in einem Gespräch vertieft und beachteten uns kein Stück mehr. Sollte Nea jetzt jedoch aufspringen und anfangen zu schreien… sieht das natürlich ganz anders aus.
      Meine rechte Hand legte ich in die Mitte des Tisches, mit meiner linken Hand griff ich zu der Speisekarte und stellte sie als Sichtschutz vor meine rechte. Sie war zum Glück groß genug. Kurz fokussierte ich mich auf meine rechte Hand, bevor ich wieder zu Nea blickte. Die rechte Hand begann sich in eine Dämonenkralle zu verwandeln. Erst spannte meinte Haut, dann begannen meine Muskeln sich in die Länge zu ziehen. Mein Hautton wurde dunkler, fast schon schwarz und meine Finger verformten sich zu spitzen krallen. Kurz wartete ich, bevor ich meine Krallen leicht hob und Kralle für Kralle zurück auf den Tisch legte. Man hörte ein leises Geräusch, als sie zurück auf den Tisch fielen. Das tat ich immer wieder, während ich weiterhin Linnea beobachtete.
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Es gab sicherlich keine Dämonen, auch keine Engel oder andere Fantasiewesen, daran glaubte Linnea nicht, sie war auch nicht gläubig, es war einfach nicht ihrs. Ihr Studienfach war sehr wissenschaftlich, ihre Interessen bezogen sich auch deutlich mehr auf so etwas, da gab es keinen Spielraum für irgendwelche Theorien. Es war schlicht und einfach unmöglich, dazu stand sie auch und allein deshalb war sie sich sicher, dass sich ihre Freunde nicht nur von ihr distanziert haben, sondern auch rächen wollten, sie als verrückt abstempeln wollten. Es war einfach, es war als würde man eins und eins zusammen zählen und das ergab nun einmal zwei, das war ein Fakt. Es gab natürlich auch die Möglichkeit, der Mann vor ihr würde selbst wirklich dran glauben, es gab oft genug irgendwelche Verrückten, die aus irgendeinem Grund es schafften aus der Anstalt am anderen Ende der Stadt zu fliehen, aber woher sollte so jemand ihren Namen kennen?
      Linnea glaubte es nicht, sie machte es auch deutlich und schüttelte letztendlich ihren Kopf, kaum sprach der Mann weiter. Er war wirklich davon überzeugt, sie würde es ihm abkaufen, aber da irrte sich der Mann einfach nur. Er meinte, es würde eine wahre Geschichte sein und er meinte auch es ihr beweisen zu können, sollte er es doch tun, wenn er sie dann wirklich in Ruhe lässt.. Verschwendete Zeit einfach hier und Nea war dumm genug zu glauben, es war vielleicht ein Zeichen heute Nacht noch nicht zu springen. Aber sie gab ihm die Chance, kaum hatte sie sich nach den möglichen Zuschauern umgedreht, deutete ihm mit der Hand an es ihr zu beweisen, was auch immer ihr beweisen wollte. Es gab jetzt nichts, was sie wirklich davon überzeugen würde an Dämonen und Co zu glauben, deshalb blickte die Blondine eher genervt zu der Hand, die in die Mitte des Tisches gelegt wurde, wollte dieses Schauspiel so schnell, wie es nur möglich war hinter sich bringen, aber statt wie erwartet nichts zu sehen glaubte sie für den Moment ihren eigenen Augen nicht. Ihre Augen weiteten sich mit jedem Moment, in welchem diese menschliche Hand sich zu einer Klaue verwandelte, als würde das wirklich passieren. "Ah du scheiße", rutschte es ihr aus und im gleichen Augenblickt erhob sich die Frau hastig, was dazu führte, dass sie die Gewürze auf dem Tisch umwarf. Ihre Hände hielt sie sich vor dem Mund, um nicht wirklich loszuschreien, aber allein die Tatsache, dass sie sich so hastig bewegte erregte die Aufmerksamkeit der Männer an der Theke. Linnea schien überfordert zu sein, nein, das war ein schlechter Traum, oder ein Witz, das war nie und nimmer echt, das war einfach nur gespielt..
      Das Geräusch eines Hockers, der bewegt wurde ließ sie zu der Theke sehen, einer der Männer hatte sich schon erhoben, um einzugreifen, oder was auch immer er vor hatte, da erinnerte sich die Blondine an die Worte des Fremden, sie sollte bloß keine Aufmerksamkeit erregen. Ein wenig überfordert winkte sie den Männern zu, zwang sich zu einem Lächeln. "Spinnen", erklärte sie und wollte die Situation damit lösen. "Ich habe Angst vor Spinnen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Kaum hatte ich mit der Verwandlung meiner Hand begonnen, sprang Linnea auf. Sie war sichtlich geschockt. Sowas sieht man ja auch nicht alle Tage. Ihren panischen Blick genoss ich komplett und lächelte leicht. Ob ich jetzt wirklich ihren Glauben hatte wusste ich nicht ganz. Wenn sie es einfach wirklich nicht glauben will, dann findet sie schon irgendeinen absurden Grund. Vielleicht stempelt sie es auch einfach als Zaubertrick ab.
      Durch ihr panisches Aufspringen erzeugte sie genau das, was ich nicht wollte. Aufmerksamkeit. Alle drehten den Kopf zu uns um und ich musste sie beruhigend anlächeln. Sofort ließ ich die Dämonenhand verschwinden und unterstrich Linneas Geschichte etwas, indem ich mit der Hand über den Tisch wischte und so tat, als hätte ich gerade eine Spinne erschlagen.
      „Alles gut, ich habe sie bereits erledigt.“ Meinte ich laut und ließ die Speisekarte auf den Tisch sinken. Der Herr, welcher ebenfalls aufgestanden ist, hob misstrauisch die Augenbrauen, drehte sich jedoch wieder weg und setzte sich zurück auf den Barhocker.
      Ich warf Linnea einen scharfen Blick zu. Viel habe ich ja nicht von ihr erwartet, sie sollte einfach nur ruhig bleiben. Wie wird sie wohl reagieren, wenn ich ihr noch alles andere erzähle? Ich seufzte leise und sah aus dem Augenwinkel, wie die Kellnerin zu uns lief. Sie hatte meinen Kaffee sowie den Milchshake dabei. „So.“ meinte sie und zog dabei das Wort in die Länge. „Einmal für dich und einmal für dich.“ Meinte sie und stellte die Getränke ab. „Ist alles in Ordnung?“ und warf dabei Linnea einen Blick zu. „ja, alles in Ordnung. Es war nur eine kleine Spinne.“ Versicherte ich ihr und lächelte sie an. „wir hätten gerne eine große Portion der Curly Pommes.“ Sagte ich zu ihr. „Mit allen Soßen die sie dahaben.“ Sie grinste mich breit an. „Sehr gerne!“ damit drehte sie sich um und verschwand wieder in der Küche.
      Ich blickte wieder zu Linnea. „Nimm lieber erstmal einen Schluck und beruhig dich.“ Meinte ich zu ihr. „Und dann frage mich alles was du wissen willst.“
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Sie sollte sich zusammen reißen und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber wie sollte man es schaffen, wenn man so etwas zu Gesicht bekam? Nein, das war nicht ernst.. Das war keine Wahrheit, das war ein Zaubertrick, oder eine Show.. Gleich wird jemand aus der Ecke heraus springen und die Kamera auf die Blondine richten, die Herren an der Theke werden lachen und alle rufen dann 'hereingelegt', oder ähnliches, dessen war sich Linnea mehr, als nur bewusst. In ihrem kleinen Schock handelte sie aber noch gerade richtig, konnte sich erklären, was ihr Problem gewesen ist, hatte es sich jedenfalls ausgedacht, denn ein Problem mit Spinnen hatte sie wirklich nicht, das waren Tiere, die sie einfach in Ruhe ließ. Der Fremde ihr gegenüber sprang mit auf die Erklärung ein, erledigte vor allem die imaginäre Spinne und ließ die Herren zwar widerwillig, aber sich dennoch zurück drehen. Nea nahm wieder Platz, auch wenn sie generell abgeneigt war weiterhin hier zu bleiben, warum hatte sie überhaupt dem hier zugesagt? Konnte sie nicht einfach nach Hause gehen? Oder springen?
      Die Dame, die die beiden bediente, kam wieder zurück und stellte nicht nur die Getränke ab, sie fragte auch, ob alles in Ordnung war, da nickte die Blondine ihr zu, bedankte sich vor allem mit einem Lächeln, das Sprechen übernahm Kyran, versicherte gleich auch schon, dass alles in Ordnung war. Die Dame ließ sich damit gut einlullen und kaum waren auch Curly Fries bestellt verschwand sie wieder mit einem großen Lächeln auf den Lippen. Einen Moment lang blieb das Lächeln noch auf Linneas Lippen, ehe es verschwand und sie wieder zu dem Fremden gegenüber blickte. Sie sollte einen Schluck nehmen und sich beruhigen?! War da oben bei ihm noch alles dicht?! Aber sie tat, was sie sollte und rührte zunächst mit dem Strohhalm im Milchshake um, bevor sie einen Schluck daraus nahm. "Du bist verrückt..", stellte sie fest und schüttelte mit dem Kopf. "Einfach verrückt.. Oder ich bin es..". Sie fuhr sich durch das Haar und lehnte sich zurück. "Okay.. Nehmen wir mal an.. Es steckt etwas Wahrheit in.. Dem hier", sie deutete auf seine Hände an. "Warum bist du dann hier aufgetaucht? Warum jetzt? Warum nicht vor einer Woche, oder vor einem Monat?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kyran

      Diesmal hörte Linnea auf mich, rührte das Getränk erstmal um und nahm dann einen Schluck. Ich riss währenddessen das Zuckerpäckchen auf und schüttete das erste komplett rein. Mir war es leicht schwammig vor Augen, so als hätte man zulange in die Sonne gesehen. Das lag an der Verwandlung. Ganz ohne Nebenwirkungen war diese auch nicht. Von Menschen in Teildämon zurück in Menschen… wäre ich in der Dämonen Form geblieben, wäre das kein Problem. So jedoch schwächte mich das die kurze Zeit. Das ließ ich mir jedoch nicht anmerken.
      Auf Ihre Aussage, dass ich verrückt sei, lächelte ich schwach und blickte zu ihr. „Alles ist verrückt, wenn man es genauer betrachtet.“ Sagte ich zu ihr. Die komplette Existenz von Dämonen, Engeln, Menschen… Die Vereinbarung die es zwischen den mächtigen Dämonen schon seit Jahrtausenden gab…
      „nehmen wir mal an?“ wiederholte ich und hob die Augenbrauen. „Was muss ich dir noch für Beweise liefern?“ fragte ich sie. Sollte ich mich komplett in einen Dämon verwandeln? Das würde sie erstmal nicht zu Gesicht bekommen. Ich hasste diese Form… Brutal und komplett klobig.
      Auf ihre Frage, weshalb ich jetzt erst aufgetaucht bin, war ich nicht vorbereitet. Wieso bist du aufgetaucht? Gibt es neben Dämonen auch Engeln und sonst was. Das sollte sie doch fragen.
      „Es war nie notwendig bis heute.“ Erklärte ich ihr und rührte den Kaffee um. „Du hast dein Leben in ruhe gelebt, ich war ab und zu da und hab dir ein paar Probleme erspart. Ich musste mich dabei dir nie zeigen. Du wolltest jedoch heute springen und das alles beenden.“ Beantwortete ich ihre Frage und nahm erstmal einen Schluck des noch ziemlich heißen Kaffees.
      „Okay, vielleicht sollte ich Anfangen zu erklären, bevor du Fragen stellst. Ansonsten hast du nur noch mehr Fragen. Es gibt da eine kleine Vorgeschichte über dich.“ Ich wollte gerade Luft holen und alles auf den Tisch legen, da blickte ich noch einmal vorsichtig zu Linnea. „Nea, willst du das wissen? Das verändert einiges. Du wirst dann vielleicht nicht mehr ganz so unbeschwert leben können.“ Meinte ich sehr leise zu ihr. Was wenn sie gar nicht nach diesem Wissen strebte?
      Meistens Antworte ich von:
      Mo - Fr von 8 - 16 Uhr
      Wochenende seltener

      auch außerhalb der Zeiten sind Antworten von mir möglich <3
    • Linnea

      Der Milchshake war gut, wie sie fand, er war schön cremig und schmeckte nach einer richtigen Vanille, das Eis, aus welchem er gemacht wurde war gut und kurz beruhigte es die Nerven der Blondine, auch wenn sie viel mehr klären wollte, was hier vor sich geht. Sie stellte die Hypothese auf, etwas könnte vielleicht wahr daran sein, was ihr gezeigt wurde, wollte vor allem wissen, warum der Dämon nicht vorher schon hier aufgetaucht war, warum er erst bis jetzt gewartet hatte. Es schien den Fremden fast schon zu kränken, dass Linnea ihm nicht glaubte, er wollte wissen, was er ihr noch für Beweise liefern musste, um ein wenig mehr Glauben von ihr zu bekommen, da zuckte sie mit den Schultern. "Zauber, oder so", antwortete sie, auch wenn es ihr bewusst war, dass ein Dämon so etwas eher weniger tat. "Wie kannst du von mir erwarten so etwas zu glauben?". Es war verrückt und absurd.. Aber viel wichtiger war die Frage danach, warum er ausgerechnet jetzt auftauchte, was passiert sein muss, dass er es jetzt für wichtig hielt hier aufzutauchen und ihr von irgendeiner Wahrheit zu erzählen, von irgendeinem Märchen.. Seine Erklärung war kurz, aber genau, es ging hier um ihren Selbstmord, was sollte das denn heißen? Nea blickte verwirrt zu ihm. "Aber.. ein Selbstmord sollte einen Dämon nicht stören, oder bist du hier, um mich danach mitzunehmen?". Sie verengte ihre Augen ein wenig, um ihn genauer zu mustern. "Und was heißt, dass du mir Probleme erspart hast?". Es gab noch viel mehr Fragen, wirklich viele.. Hatte er sie schon nackt gesehen, wenn er sie kannte? Seit wann tauchte er auf, um ihre.. Probleme zu klären? Gab es auch Engel, wenn es Dämone geben sollte?
      Doch der Fremde überlegte es sich anders und wollte ihr alles erklären, bevor sie sich am Ende noch selbst mit ihren Fragen verwirren wird. Sie Frau schwieg, hielt ihr Glas mit dem Milchshake in den Händen, um diese zu beschäftigen, stocherte mit den Strohhalm ein wenig darin herum, während ihre Augen den Mann vor sich weiterhin musterten. Er schien sich noch nicht sicher zu sein, ob er ihr das wirklich erzählen sollte, da schüttelte die Blondine sachte den Kopf. "allein die Tatsache, dass du.. Möglicherweise.. Kein Mensch bist.. Verändert einiges.. Also was soll sich da jetzt noch groß ändern? Ich wollte mir das Leben nehmen, da kannst du mir nicht mehr viel verändern". Sie schmunzelte. "Aber vielleicht kaufe ich dir das gar nicht ab".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."