The boy next door [Shio & Nat]

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    • The boy next door [Shio & Nat]

      Vorstellung

      @Nat




      Kiro Aniki

      Es war nicht leicht diesen Schritt zu gehen, doch eines Tages aus heiteren Himmel landete ein kleiner Umschlag mit einem Brief im Briefkasten seiner Wohnung.
      Nervös wie er war öffnete er ihn und zu seinem Erstaunen befand sich ein Schlüssel darin und die letzte Worte die sein Großvater an ihn richten wollte.
      Eine Welt brach für ihn zusammen und er musste sich erst einmal auf die Stufen vor der Haustür setzen.
      Immer wieder laß er sich die Worte durch und es brach ihn das Herz, das sein Großvater so leiden musste.
      Der Schlüssel gehörte dem Haus, wo er seine letzten Jahre verbracht hatte, bevor er ins Altersheim musste.
      Kiro betrachtete das beiliegende Bild und es kamen all die Erinnerungen wieder hoch. Er hat doch beinahe seine ganze Kindheit verbracht, da seine Eltern schon frühzeitig umgekommen sind. Das er es jetzt geerbt hatte, war ein Segen, aber gleichzetig hatte er auch Angst. Angst davor all diesen Erinnerungen wieder entgegen zu treten.
      Das Haus lag etwas höher gelegen am Wasser und man hatte im Sommer immer die Möglichkeit an den Strand zu gehen.
      Diese Ruhe dort würde ihn und seiner Freundin sicherlich gut tun.
      Das Großstadtleben war einfach nichts für ihn. Er hasste den Stress und den Lärm und so hatte er die Möglichkeit sein kreatives Tief zu überwinden und durchzuatmen.
      Nachdem er es seiner Freundin Isa gesagt hatte, war sie gleich freudi überrascht, denn zu ihrer Arbeit hatte es die junge Frau nun auch nicht mehr weit.
      Sie schmiedete auch schon Pläne für eine Renovierung, doch Kiro wollte den alten Scharm des Hausen nicht ganz verlieren.

      Die Tage vergingen und es waren unzählige Kisten gepackt, die sich sowohl bei ihm, als auch bei ihr stapelten.
      Während er auf Isa wartete verabschiedete er sich noch von seinen Mitbewohner und hoffte das sie in Kontakt bleiben würden. "Du kannst mich gerne besuchen kommen. Die Tür steht immer für dich offen." Kiro hatte Ian sehr lieb gewonnen, das stand fest und er war sein bester Freund. In der neuen Stadt würde er alleine sein.. Doch damit hatte er vorerst kein Problem. Nachdem Isa ihn abgeholt hatte fuhren die beiden in Richtung der neuen Stadt.
      Die Landschaft drum herum war herrlich. Überall Berge und Wälder und einzelne Seen.
      Der pefekte Ort sich selbst zu finden.
      Langsam erstreckten sich große Wiesen und man konnte das Haus schon gut erkennen.
      Die Laune war hervorragend und dann bogen sie in die Einfahrt ein. "Wow! Das ist ja wirklich schön. Viel besser als auf dem Foto." Isa kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und auch Kiro entwich ein kleines Lächeln. "Ja das schönste Haus auf der ganzen Welt."
      Kiro hielt ein wenig inne, ehe er den Schlüssel aus seiner Tasche zog und ihn in das Schloss steckte. "Bereit?" Isa nickte ganz aufgeregt und dann drehte er den Schlüssel um und die beiden betraten das Haus.
      Ihre Augen funkelten wie tausend Sterne am Himmel und auch der schwarzhaarige wurde mit Glücksgefühlen überwaltigt.
      Seine Freundin durchstreifte gleich die untere Etage und hatte schon viele Ideen im Kopf was sie verändern wollte. "Es hat seinen Charm das stimmt, aber hier muss einmal ordentlich durchgefegt werden." "Es steht ja auch schon 10 Jahre leer. Da hat sich nun einmal etwas Staub gesammelt. Aber darf ich dich um etwas bitten?" Isa drehte sich zu ihm um und sah ihn an. "Ja?" "Verändere bitte nicht zu viel ja? Schließlich bin ich hier aufgewachsen." Sie drückte ihn einen Kuss auf den Mund. "Keine Sorge das weiß ich. Aber mein ZImmer darf ich so umgestalten wie ich will ja?" Kiro nickte, das Selbe hatte er ja auch mit seinem Arbeitszimmer vor.
      Das Haus verfügte über einen großen und lichtdurchfluteten Raum im EG. Dort befand sich der Flur, Wohn- und Esszimmer und die große offene Küche.
      In der hinteren Ecke befand sich noch ein kleines Gäste WC.
      In der oberen Etage gab es ein großes Schlafzimmer, ein Ankleidezimmer, zwei Kinderzimmer oder Büros, ein großes Badezimmer und ein Dachboden.
      Das Schlafzimmer und ein Kinderzimmer/ Büro hatten auch einen kleinen angrenzenden Balkon.
      Kiro lief die einzelnen Räume ab und immer wieder hielt er inne um in Erinnerungen zu schwelgen.
      Das Büro von seinem Großvater würde er genau so übernehmen, denn er hatte von dort einen schönen Blick aufs Meer.

      Die Stunden vergingen und Isa hatte bereits ein wenig sauber gemacht und das Bett frisch bezogen.
      Am morgigen Tage würde dann das Umzugsunternehmen kommen und die Kartons ausladen.
      Bis dahin hatten die beiden also noch Zeit und verbrachten den restlichen Abend ganz gemütlich auf dem Sofa vor dem Fernseher.
      Morgen würde dann die richtige Arbeit erst einmal losgehen, denn auch wenn Isa Kiro verstand, so wollte sie unbedingt ein paar Möbel loswerden. Niemand würde unbedingt in einem Bett von einem Verstorbenen schlafen oder gar immer wieder an ihn erinnert werden.
      Das sie da mit ihm aneckte interessierte die junge Frau nun einmal gar nicht, denn wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, so würde das auch umgesetzt werden.

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    • Neue Nachbarn, Neue Nachbarn! - Gott war das aufregend, denn selten tat sich hier wirklich etwas wo man sagen konnte, dass es spannend wurde. Doch eines wusste man hier sofort; Wenn man diesen Teil der kleinen Stadt betrat, dass hier eher die gehobene Gesellschaft unterwegs war. Leider wurden auch die beiden Hideki und Maru schief angesehen, als sie dieses protzige Haus gekauft hatten, dass einen ziemlich großen Grund mit sich führte. Rund herum gab es lange keinen Nachbarn. Bis auf das Haus des alten Herrn Aniki, der leider verschieden war. Maru hatte ihn sehr gerne gehabt, denn oft war er vor ihrem Tor gestanden und hatte sie besucht als sie hierher gezogen waren. Sie konnte sich noch sehr gut an das erste Treffen mit ihm erinnern.

      Damals, sie standen beide vor dem großen Haus, das zum Verkauf stand. Natürlich eine stattliche Summe aber mit dem Gehalt, dass sie durch ihre Aufträge bekam und auch mit Hidekis guten Verdienst als Abteilungsleiter konnten sie sich das leisten. Hideki blinzelte damals schon etwas verwundert, bei diesem mächtigen Haus. Er sah zu Maru "Wirklich?" fragte er seine sie damals, die schon zu dieser Zeit hin und weg gewesen war von dem Zauber dieses Hauses. "Natürlich!" erwiderte sie nun, wie aus der Pistole geschossen. "Ich will mich wie eine Prinzessin fühlen!" dabei lachte sie leicht ehe ihr Blick von ihrem Mann wieder zum Haus ging und Hideki schüttelte nur leicht schmunzelnd den Kopf. Damals hatte sich Herr Aniki um das leerstehende Grundstück gekümmert, da er den Besitzer selbst gekannt hatte und auch am nächsten dran wohnte. "Ja in dieser Villa kann man sich schon wie eine Prinzessin fühlen.." erklang seine alte Stimme, schmunzelnd. So hatte Maru ihn damals kennen und lieben gelernt. Natürlich gab es für den großen Garten auch einen Bediensteten und für das Haus eine Putzfrau, so das die blonde Frau wirklich lebte wie eine Prinzessin. Nun gut Kochen musste sie immer noch selbst und auch den Einkauf selbst erledigen, aber sie würde es nicht gut heißen, wenn sie nicht selbst keinen Finger krumm machen würde. Heute hatte sie gebacken. Apfeltorte, denn sie wollte sich bei den neuen Nachbarn vorstellen. Hideki war in der Arbeit, wie eigentlich immer und deswegen hatte sie sich alleine auf den Weg zum Haus des alten Herr Anikis gemacht. Es war ein sehr niedliches Haus und wäre dieses damals zum Verkaufen gestanden, so hätte Maru dieses gerne gehabt. Da es aber schon Abend war, hatte sich Maru ihr Auto geschnappt um nicht vielleicht auf der Straße überrannt zu werden und fuhr gerade in die Einfahrt des alten Hauses ein. Die Apfeltorte befand sich in einem Präsentkorb indem man noch andere Leckerein fand. Sie Schokolade, hochwertiger, guter Wein und sogar Obst. Nun, man musste ja für alles gewappnet sein. Die zierliche Frau mit stieg aus ihrem Maserati aus und ging nun aus auf das Haus zu ehe sie klingelte und sich nun etwas die Haare richtete. Man wusste ja nie wer neben einem wohnen würde und dann sollte man definitiv einen guten Eindruck hinterlassen. Egal ob Frau oder Mann.

      Plötzlich wurde die Tür geöffnet und Maru schreckte nun leicht hoch. Wer stand denn da nun vor der Tür? Ein schneeweißes Fräulein, mit strohblonden, kurzen Haaren, frecher Frisur und giftgrünlichen Augen. Sie trug einen Präsentkorb wie eine teure Damenhandtasche und hatte ein sympathisches wenn nicht sogar sehr sonniges Schmunzeln auf den Lippen. Die Kleidung war eher schlicht gehalten, zumindest im Moment. Maru zierte eine kurze, schwarze Hose und merkwürdiger Weise einen plüschigen, weißen Pullover. Damit hatte Maru nun wirklich nicht gerechnet. Es war.. "Ein Pärchen!" entkam es ihr mit strahlenden Augen. Doch sie schien sich überhaupt nicht dafür zu schämen. "Hier" sie überreichte dem Mann den Korb. "Hi!" dabei winkte sie beiden kurz zu und legte dann ihre Hand mit der sie gewinkt hatte auf ihre Brust. "Ich bin Kasai Maru, eure neue Nachbarin" dabei deutete sie auf das protzige Haus mit dem großen Gelände rundherum. "Ich freu mich sehr euch kennen zu lernen"
    • Kiro Aniki

      Der Tag steckte nun wirklich in den Knochen und die beiden waren froh das sie ein wenig zur Ruhe kommen konnte. Morgen würde es weiter gehen und Kiro hatte schon ein wenig Bammel davor, all die Sachen unter zu bekommen.
      "Wie lange werden wir wohl für all das brauchen?" "Es rennt doch nichts mehr weg. Wir sind jetzt hier und haben alle Zeit der Welt, mehr aus diesem Haus herauszubekommen." Er verdrehte die Augen. Er wollte nicht das so vieles hier verändert wurde. Schließlich gehörte das Haus seinem Großvater und er wollte das dieser Chamr noch lange erhalten blieb. "Ich möchte nicht das du so übertreibst. Ich hänge an dem Haus." Isa winkte ab. "Schon klar. Trotzdem ein frischer Wind und ein neuer Look kann nie schaden." Kiro schüttelte den Kopf. Er hatte keine Lust sich mit ihr zu streiten. Nicht heute. Er versuchte der Sache aus dem Weg zu gehen, als es plötzlich an der Tür klingelte. Die beiden sahen sich verwundert an, standen dann aber auf und gingen zur Tür.
      Vorsichtig öffnete Kiro diese und blickte auf die blonde Frau die freudig davor wartete. Etwas überrascht blickte er sie an und auch Isa trat zur Tür und musterte sie gleich. Sie schien sehr offenherzig zu sein und freudig darüber, das sie eingezogen sind. "Ähm Vielen dank." Etwas unbeholfen und verlegen nahm er den Korb in die Hand und lächelte. Ob er ein wenig überrumpelt von ihrer Art und Weise war? Nun das konnte er wohl schwer verleugnen.
      Isa hingegen trat sogleich heraus und schüttelte die Hand der Frau. "Ich bin Isa Motaka und das ist mein Freund Kiro Aniki. Wir sind froh dich kennenzulernen." Sie stupste den schwarzhaarigen in die Seite und schon wurde er aus seinen Gedanken gerissen. "Oh ja. Freut mich ebenfalls." Ihre Art haute ihn beinahe um und er war froh das er sich an dem Türrahmen anlehnen konnte, sonst würde er sicherlich weiche Knie bekommen.
      "Möchtest du reinkommen?" Isa öffnete die Tür ein Stück und lies die blondhaarige hineintreten.
      "Es herrscht hier noch ein wenig Chaos, aber glaub mir dieses Haus wirst du später nicht mehr wieder erkennen." Kiro seufzte. Sie tat es schon wieder. Warum um alles in der Welt wollte sie all dies hier verändern?
      Nachdem er die Tür geschlossen hatte und den Präsentkorb in die Küche abstellte, lehnte er sich an die Theke und sah den beiden Frauen zu. Er fand es gut das Isa sich gleich mit ihr verstand, doch ein mulmiges Gefühl hatte er trotzdem dabei.
      Isa zeigte Maru ein wenig das Haus und erzählte ihr was sie verändern würde. "Das ist der grobe Plan für das Haus. Ich freue mich auch schon den Garten komplett umzugraben und neu zu bepflanzen."
      Kiro verschränkte die Arme vor der Brust. Hatte sie ihm eigentlich einmal richtig zugehört? Sie sprache vor einiger Zeit von einer kleinen Veränderung, ein neuer Antrich würde doch genügen, doch Isa wollte dieses Haus von Grund auf verändern.
      "Halt stopp!" Kiro musste diese Unterhaltung unterbrechen. "Wovon redest du da? ich dachte wir hätte uns schon längst geeinigt was wir hier machen. Es kommen immer mehr Dinge dazu die du verändern willst." "Und? Das Haus ist alt und ich stehe eben nicht auf sowas. Ich will was mondernes. Von außen kann es ruhig so bleiben, aber Innen möchte ich etwas Neues erschaffen. Die Leute sollen Augen machen."
      Kiro griff sich an den Kopf und konnte nicht fassen was sie da gerade erzählte. "Es ist immer noch das Haus meines Großvaters und mein Haus, wenn ich dich daran erinnern darf." Isa strich sich durch ihre Haare. "Und? Wir haben es zusammen gekauft und das bedeutet auch das jeder von uns das Recht hat hier etwas zu verändern." "Wie auch immer. Ich geh nach oben ins Büro. War nett dich kennen zulernen Maru." Sein Blick war eine Mischung aus Wut und Entäuschung.
      Isa stampfte mit den Füßen auf den Boden. "Sowas dickköpfiges. Tut mir leid. Ich wollte nicht das du diese kleine Meinungsverschiedenheit mitbekommst. Möchtest du einen Tee?"

      Kiro schlug die Tür von Büro seines Großvaters zu und setzte sich auf den Sessel der in der einen Ecke des Raumes stand. Diesen Raum hier darf sie niemals verändern. Hier waren so viele Erinnerungsstücke von ihm zu finden. Andenken, Bücher, Urkunden, Bilder usw. Nichts davon darf sie bewegen oder gar anfassen. Er wollte das alles so bleibt wie es war. Etwas staubwischen würde genügen, dann wäre der Raum schon perfekt.
      Es fehlten nur nnoch ein paar seiner Arbeitssachen und schon wäre das Büro vollkommen eingerichtet.
      Doch zum jetzigen Zeitpunkt ahnte er noch gar nicht was Isa eigentlich für eine Veränderung geplant hatte und in welchem Ausmaß diese stattfinden sollte.
    • Maru wurde sofort die Hand gereicht, das hies also die beiden schienen offene Menschen zu sein. Zumindest kam es Maru so vor. Als sich Isa vorstellte folgte sofort. "Hallo Isa" danach folgte ihr Blick zu dem jungen Mann der den Korb hielt und winkte ihm nochmal zu. "Hi-Hi Kiro" flüsterte sie. Nun wurde ihr angeboten einzutreten. "Oh gerne doch, da sag ich nicht nein.." sie war neugierig auf dieses Haus und vor allem hätte sie es früher ja selbst haben wollen, denn sie liebte so alte Häuser. Isa schien hier vieles verändern zu wollen und das schien zu Spannungen zu führen, wie sie merkte, jedoch ignorierte sie es gekonnt, wie alles was man nicht so besprechen konnte, ohne negative Gefühle aufkommen zu lassen. Sie folgte Isa mit einem interessierten Blick und auch interessierten Ohren. Als es an den Garten ging blinzelte sie verwundert. "Oh wow du hast ja vor hier richtig durchzufegen.." dann musste sie kurz grinsen. "Ich muss ehrlich sagen ich finde es so auch schon süß.. ich hab zu Herrn Aniki öfter gesagt.. das es ein süßes Schnuckihaus ist.." dabei musste sie lachen als sie an seinen Blick dachte. "Er hat mich angesehen als wäre ich dämlich.. aber es ist ein süßes Schnuckihaus..mit viel Charme und Wärme.. richtig Familiär..der richtige Ort für kleine Kinder..und so.." dabei schien sie leicht melanchonisch zu werden und sah kurz Kiro hinterher ehe sie Isa folgte, die sich für die Szene entschuldigte. Maru winkte ab. "Ich hätte gerne einen Tee, danke.. weißt du Isa ich hab auch einen Mann.. der würde das wohl sogar begrüßen was du vor hast.. weil er eher fortschrittlicher denkt.. der hätte wohl auch gemeint man könnte den Garten so lassen und aus den Obstbäumen richtig Profit schlagen.." sie schmunzelte leicht. "Wenn du willst kann ich ihn euch mal vorstellen.. wenn er nicht gerade arbeitet.." Meist war ihr Liebster mit der arbeit beschäftigt und wenn er sich nicht mit der Arbeit beschäftigte dann dachte er an die. Als hätte er die Arbeit geheiratet und oft machte es Maru unglücklich und sie verbrachte somit oft romantische Abende zu zweit eher alleine.. oder damit vor dem Kerzenlicht in der Küche einzuschlafen, wenn sie gekocht hatte. War schon alles da gewesen, aber das Blondchen war einfach zu gutmütig und zu nachsichtig um sich davon die Stimmung verhageln zu lassen. Ihr Mann war ein Diamant, denn man noch schleifen musste und solch eine Schleifarbeit konnte schon Jahre in Anspruch nehmen. Schließlich wurde keiner perfekt geboren. Nachdem der Tee wirklich zu Maru fand bedankte sie sich und schon kamen alte Erinnerungen wieder hoch wo auch Herr Aniki Tee angeboten hatte und die beiden sich oft lange unterhalten hatten. Sogar folgte eine Szene die schon einige Zeit her war. "Ich habe einen Enkel.." erklang es in ihrer Erinnerung und als die beiden auf der Veranda saßen "Der wäre genau in eurem Alter.." Maru hatte damals gelacht und dann abgewunken. "Sehr freundlich" erwiderte sie, denn sie fühlte sich geschmeichelt. "Aber ich bin verheiratet.." Herr Aniki lächelte damals nur. "Ich wünschte er würde auch solch eine sonnige Person an seiner Seite haben, die ihm die Herzlichkeit zukommen lässt, die er verdient.." Maru hatte nie daran gezweifelt, dass er diese Person finden würde und umso glücklicher war er als er sah, dass er nun Isa hatte... "Oh ich habe scho so lange auf ein frische Pärchen gewartet.. also äh.. jung.." sie kicherte und strich mit ihrem Finger nachdenklich über den Tassenrand. "So ich werde euch nicht zu lange hier aufhalten, denn ich habe ja auch noch zu tun..ich darf meinem Mann ja noch etwas kochen" sie deutete auf die Tür. Sie nippte an ihrem Tee um diesen auszutrinken, denn es war unhöflich, hier einfach zu stehen und die beiden aufzuhalten, wo sie doch eingezogen waren. "Sollten sie je etwas benötigen.. einfach klingeln" dabei machte sie eine charmante Klopfgeste und lächelte sonnig dabei. "Herr Aniki!" rief sie nun laut, damit man es im Haus hören könnte. "Ich danke ihnen für die Gastfreundschaft!" dabei ergriff sie ihren Schlüssel den sie auf der Küchentheke abgelegt hatte und schritt zur Tür. "Willkommen in der Nachbarschaft!" dabei lächelte sie Isa nochmal zu ehe die die Tür schloss. Kaum verschwand sie aus dem Blickfeld der jungen Frau verschwand ihr Lächeln. Nun natürlich hatte Maru ein sonniges Gemüt, aber sie konnte nicht immer nur fröhlich und heiter sein.


      Maru hatte sich damals auf Verzweiflung hier niemals wirklich Freunde zu finden auf einer Plattform angemeldet auf der sie jeden Abend einmal drin war um ihr Profil zu aktualisieren und so passierte es auch diesen Abend. Gerade war sie mit ihrem Auto angekommen, stieg sie aus und der erste Schritt führte ins Arbeitszimmer ihres Mannes wo sich der Computer befand. Hier fühlte sie sich Hideki sehr nahe und es roch hier immer so gut nach ihm, wenn er nicht hier war, suchte sie immer dieses Zimmer auf. Der Computer wurde eingeschaltet und schon tippten die zierlichen Finger die Website ein: Vacationfriends.com und schon öffnete sich eine gelbe, sonnige Seite, die einen sofort ansprach. Man hatte die Möglichkeit sogar einen Paaraccount zu erstellen und seine Hobbies einzutragen und dann zu sehen mit wem dies alles übereinstimmte. Dieses mal hatte Maru keine neuen Nachrichten, aber sie gab die Hoffnung nicht auf. Ihr Profilbild war wirklich cool, das konnte man aber erst sehen, wenn man für diese blöde Plattform Geld zahlte, aber das musste man nicht unbedingt um Freunde zu finden oder sich zu verabreden.

      Dann hatte Maru einen kleinen Text geschrieben der da lautete:

      Profil von SunshineCouple

      "Hallo Hallöchen!
      Wir sind ein nettes, sportliches und junges Ehepaar das sich leider etwas schwer tut Freunde in ihrem Alter zu finden und deswegen sind wir hier angemeldet. Schaut doch mal bei unseren Interessen vorbei.
      Vielleicht sind eure Interessen auch unsere!"

      Darunter folgte nun eine lange Liste mit Stichworten, die die Hobbies der beiden verkörperten und diese Seite war wirklich Weltmeister darin etwas gut so vermarkten. Viele Leute hatte sich über diese Seite schon gefunden und Dinge unternommen.

      - Gesellschaftsspiele
      - Radfahren
      - Schwimmen
      - Wandern
      - Jogging
      - Essen gehen
      - Kinoabende
      - Backen
      - Musicals

      Etwas enttäuscht seufzte die junge Frau und machte sich daran die Seite wieder zu erneuern. Neues Bild, Neuer Hintergrund und so weiter und so fort. Es gab sogar einen Chatroom indem sie sich aufhalten konnte, jedoch brachte es nicht mehr als nur Brieffreunde, denn die meisten waren Meilenweit weg. Deswegen wurde nun nach Bearbeitung die ganze Seite wieder geschlossen und danach der Computer abgedreht. Vielleicht war es besser ein Bad zu nehmen und dann ins Bett zu verschwinden...
    • Kiro Aniki

      Veränderungen.. Veränderungen die jegliche Erinnerung an seinen Großvater verblassen lassen..
      Wieso war sie nur so? Warum kann sie das alles hier nicht einfach so lassen wie es einmal war?
      Es ist doch nicht schwer das Alte im Neuen Glanz strahlen zu lassen ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen..
      Kopfschüttelnd sahs Kiro immer noch oben im Büro, während sich Isa um die Nachbarin kümmerte. Er vergaß sogar schon ihren Namen.. Es kümmerte ihn auch im Moment gar nicht wer neben ihnen wohnt.. Er wollte sich am Liebsten hier Oben einsperren, um das Hab und Gut seinen Großvaters Tag und Nacht zu beschützen.
      Isa schien sich gut mit der Frau zu verstehen, was auch kein Wunder war. Er hörte nur wie sie sich rege unterhielten. Doch an dem Gespräch teilnehmen wollte er nicht. Er hatte keine Lust auf noch einen Konfrontation oder dergleichen.
      Dann merkte er wie die Eingangstür sich öffnete und sein Name zum Abschied gesagt wurde. Sie war weg. Erleichternd atmete er aus und erbob sich von seinem Sessel und schloss die Tür hinter sich zu.
      Er hörte wie Isa in der Küche umherklapperte und langsam schritt er auch nach unten und lehnte sich an den Türrahmen.
      "Sie scheint echt nett zu sein." Isa zwang sich zu einem Lächeln und packte den Presentkorb aus. "Schade das du nicht bei unserem Gesrpäch dabei warst. Sie ist auch verheiratet und wer weiß vielleicht können wir eines Tages mal zusammen was unternehmen." Den Ärger von vorhin überspielte sie gekonnt. Sie lies sich absolut nichts anmerken. Sie war gut darin. Absolut perfekt..
      "Sicher." Kiro brodelte innerlich. Er konnte es nicht austehen das sie jegliche Konfrontation mit einmal aus ihren Gedanken wirft und so tut als sein nie was gewesen.
      "Ich mach uns noch was zum Abendessen." "Tut mir leid ich habe keinen Hunger."
      Schon glitt ihr wieder alles aus dem Gesicht. "Gut. Dann eben nicht." Sie zitterte vor Wut.
      Kiro verließ die Küche wieder und machte sich auf nach oben ins Schlafzimmer.
      Er nahm ein Buch in die Hand und fing an zu lesen.
      Er hörte nur wie Isa lautstark fluchte und dachte sich seinen Teil einfach nur.
      Dann wurde es plötzlich still.
      Isa hatte sich eine Stulle geschmiert und setzte sich mit dem Laptop auf das Sofa.
      Sie scrollte ettliche Plattformen durch und plötzlich wurde ihr eine Seite angezeigt die ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie klickte auf den Link und befand sich auf einer Art Chatportal. Sie las es sich aufmerksam durch und sah das man mit seinem Partner zusammen einen Account erstellen kann. Vorsichtig blickte sie auf und sah sich im Zimmer um. Kiro war nicht da. "Gut. Dann eben so."
      Sie erstellte einen Account für sie beide unter den Namen: "Dreamteam". Isa strahlte über beide Ohren und schon füllte sie die restliche Seite aus.

      Profil von Dreamteam:

      "Wir sind das absolute perfekte Paar. Wir ergänzen uns so gut es nur geht. Da wir in eine neue Stadt gezogen sind und hier noch niemanden kennen, fänden wir es echt super wenn wir ein paar Bekanntschaften machen können.
      Wir sind für jeden Spaß zu haben, also meldet euch bei Interesse."

      Hinzufügend listete sie noch ein paar Hobbies auf

      - Essen gehen
      - Sport
      - Filmabende
      - Spieleabende
      - Spaziergänge
      - Tagesausflüge

      Sie stelle noch ein Porfilbild hinei wo sie und Kiro gut zu erkennen waren und speicherte alles ab.
      "Pefekt. ich bin gespannt wer sich darauf meldet. Vielleicht bekomme ich dadurch noch ein paar freiwillige Helfer die mir bei dem Haus hier helfen und Kiro in Schacht halten." Sie klappte den Laptop wieder zu und steckte sich den Rest der Stulle in den Mund.
      Sie hatte ein echt schlemisches Lächeln auf den Lippen, als sie nach oben ins Schlafzimmer kam. Kiro war mal wieder unter seinem Buch eingeschlafen. "Typisch", sagte sie nur leise. Sie nahm das Buch von seonem Gesicht weg und deckte ihn zu. Nachdem sie im Bad war, legte sich sich ebenfalls dazu und machte das Licht aus. In ihrem Kopf kreisten noch einige Gedanken Zwecks der Umgestaltung dieses Hauses. Sie wusste das es pefekt sein wird. Da kann kommen was wolle.
    • Irgendwie hatte die Blondine auch in der Wanne darüber nachgedacht, wie sie etwas mehr Gesellschaft bekommen konnte als nur das Hauspersonal und ihre Arbeitskollegen und deswegen ließ er ihr keine Ruhe. Nachdem sie sich in ihrem Bademantel mit einem Glas Wasser vor dem Computer wieder fand. Immer noch hatte sie die Hoffnung sie würde dort vielleicht ein paar Freunde finden. Maru loggte sich ein und gab nochmal einfach ihren Standort ein. Sie wusste dass es so oder so nichts ändern würde. Gerade als sie an ihrem Glas Wasser nippte, piepte ihr Computer. Sie hatte wirklich einen Treffer in ihrem Umkreis. "Das.. aber.." kam von ihr nun etwas verwundert ehe sie mit der Maus über den Punkt auf dem Bildschirm fuhr und somit den Nicknamen lesbar machte. "Dream..team.." sie klickte neugierig auf das Profil und da schienen ihre giftgrünen Augen noch größer zu werden und zu strahlen. Sie erkannte tatsächlich ihre Nachbarn auf dem Bild ehe sie breit grinsen musste. "Das ist doch .. also.. eine Schicksalsfügung" dabei kicherte sie leicht fröhlich ehe sie sofort begann mit ihren zierlichen, blassen Fingern eine Nachricht zu schreiben;

      "Das Schicksal scheint es ja wirklich gut mit uns zu meinen was? Hallo Nachbarn! Ich würde mich sehr freuen wenn wir uns mal alle verabreden würden um etwas zu unternehmen. Habe auch schon gesehen, dass wir einige Gemeinsamkeiten haben und da findet sich sicher was passendes.. äh nur wenn ihr wollt! Gute Nacht! Maru Kasai"

      Sie schickte voller Euphorie nun die Mail ab, ehe der Computer jetzt wirklich endgültig für heute abgedreht wurde. Morgen musste auch die liebe Maru arbeiten und dafür durfte man nicht mit Augenringen erscheinen. Ja Modeln war ein hartes Pflaster, aber so lange es Spaß machte und man auf seinen Körper achtete, war das eigentlich relativ einfach. Sich jedoch zu etwas zu zwingen würde sich Maru niemals.

      Der nächste Tag kam relativ bald und das blondhaarige Fräulein erwachte sehr früh. Wieder war die Bettseite neben ihr unbeschlafen und sanfte strich sie über die kalte Seite und seufzte kurz schwer. Dass ihr Mann es ihr aber auch so schwer machen musste. Sofort stand sie auf um etwas Morgensport zu machen bevor es in die Arbeit ging. Dazu kramte sie ihren grünlichen Jogginganzug raus und lief nun eine Runde. Die Sonne war gerade am aufgehen und küsste jeden Tag Maru mit ihren strahlen das Gesicht, wenn sie die kleine Runde durch das viertel drehte.