Angel of small death [Mizu&Aiden]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • Angel of small death [Mizu&Aiden]

      Vorstellung:
      Angel of small death [Mizu&Aiden]

      @Aiden.Nesmilas


      Brianna Kwon

      Gerade stieg Bri aus der Dusche, als auf ihrem Handydisplay eine Nachricht aufploppte. Ihr denkt alle noch an das Treffen, ja? 19 Uhr im Chucks. Lächelnd schüttelte sie den Kopf. Ihre Freundin Megan war immer sehr bedacht darauf, alle an ihre Treffen zu erinnern. Auch heute. Die schwarzhaarige föhnte ihre Haare etwas, trug ein dezentes Make Up auf und ging ins Schlafzimmer. Sie hatte noch gut eine Stunde, das würde alle male ausreichen, da sie sich ohnehin nur noch anziehen musste. Ihre Entscheidung fiel auf ein schwarzes Croptop und eine schwarze Cargohose mit großen Taschen und Riemen an den Seiten. Abgerundet wurde ihr Outfit durch ein paar Doc Martens mit hohem Plateau. Als es Zeit war aufzubrechen, steckte sie Zigaretten, ihr Handy und den Schlüssel in ihre Hosentaschen und verließ die Wohnung.
      Die Fahrt dauerte glücklicherweise nicht lange, ehe Mag sie an der Haltestelle abfing. "Hey Mag.", begrüßte die schwarzhaarige ihre Freundin und umarmte sie. Den Rest des Weges führten sie eigentlich nur irrelevanten Smalltalk. Bri war ohnehin nicht der Typ für längere Gespräche. Sie war froh, dass Mag es einfach so hinnahm. Nachdem die beiden ein Stück liefen, sahen sie bereits eine kleine Gruppe Menschen vor dem Chucks. Sofort fiel der halb Koreanerin eine Person auf. Sie hatte blonde, fast weiße Haare. Wenn sie sie so beobachtete, kam sie ihr etwas verloren vor. Zu wem sie wohl gehörte?
      Viel Zeit um draußen darüber nachzudenken blieb jedoch nicht, denn die rothaarige forderte alle auf mit nach drinnen zu kommen. Meg konnte schon sehr dominant sein. Sie wollte das alles perfekt ist. Und meistens war es das auch. Auch Bri schloss sich den anderen an und nahm dann auf dem großen Sofa vor einem Tisch platz. "Hier ist frei!", sagte sie und hob kurz die Hand, als sie bemerkte, dass die hellhaarige wohl noch nach einem Platz Ausschau hielt. "Ich bin Brianna, kannst mich aber auch Bri nennen.", das waren die ersten Worte, die die beiden wechselten. Fast als hätte es Klick gemacht, begann von dort an die Geschichte der beiden jungen Frauen.
      In dem Augenblick, in dem Bri die blonde Schönheit ansprach, wusste sie dass da irgendwas war. War es einfach die Faszination? Ihre Stimme? Ihr Aussehen? Oder vielleicht doch alles auf einmal? Bri fand längere Zeit darauf keine Antwort, bis vor kurzem. Es waren einfach ihre Gefühle.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _Mizuki ()

    • Yvain Hoar

      Yvain war noch nie in einer so langen Beziehung gewesen. Es waren beinahe schon zwei Jahre, und vor kurzen war sie zu ihm gezogen. Es war einfacher was das Studium anging, die Entfernung war kürzer.
      Das hatte nur zu einigen Streitigkeiten mit ihren bisherigen Freunden geführt. Sie wollte sich am liebsten gar nicht daran erinnern, es waren ein paar zu viele böse Wörter gegen Caleb geflogen. Yvain war nur froh, das er bei ihr gewesen war und er hatte schon recht, wenn ihre Freunde sie nicht unterstützen, dann war es besser wenn sie nichts mit ihnen zu tun hatte.
      So war das alles aber doch etwas einfach, weswegen sie sich versuchte an eine Freundin zu hängen die sie aus der Uni kannte. Und genauso war sie auch bei diesen Treffen hier gelandet. Ein Treffen das ihr Leben bestimmt genauso verändern wie die Entscheidung mit Caleb zusammen zu ziehen.
      Sie fühlte sich etwas verloren als sie als einer der ersten vor Chucks stand und es wurde auch nicht besser als einzeln Leute dazu kamen. Es fühlte sich nicht unbedingt so an als würde sie dazu gehören und das knabberte doch etwas an ihr.
      Unsicher strich sie sich dabei immer wieder über ihre Klamotten, das weiche Gefühl unter ihren Händen beruhigte sie dabei immer ein klein wenig.
      Es dauerte nicht mehr lange da kamen die letzten zwei Leute an, und Yvain konnte es nicht verhindern das ihr Blick auf der dunkelhaarigen Frau hängen blieb. Wenn sie besser mit Worten hätte umgehen können, dann hätte sie anders beschrieben, als als eine Schönheit. Sie konnte sich diese Frau wirklich gut in jedem Modemagazin vorstellen.
      Yvain senkte den Blick schnell wieder, denn anstarren war etwas das man nicht tat. Und sie sollte auch nicht so über andere Leute denken. Wenn Caleb das herausfinden würde, würde er sicherlich wütend werden.
      Mit den anderen ging sie dann herein, und wartete bis alle saßen bevor sie sich auch setzten würde. Immerhin wollte sie niemanden den Platz weg nehmen, oder den Sitzpartner. Und dann blieb ausgerechnet ein Platz neben der Frau frei, die ihr schon vorher aufgefallen war. Sie konnte die Unsicherheit noch nicht ganz abschütteln als sie auf den freien Platz zu ging und sich zu ihr setzte.
      "Hey!"
      Brianna das war ein schöner Name.
      "Ich bin Yvain! Ich liebe dein Outfit!"
      Hätte Yvain in dem Moment gewusst wie wichtig Bri ihr noch werden würde, hätte sie sich vielleicht eine bessere Begrüßung zurecht gelegt, aber sie hatte so viel nicht wissen können. Sie hatte auch nicht wissen können, dass sich ihre Zukunft zu einer wahren Hölle wandeln würde und das Bri ihre einzige Verbindung bleiben würde, für ein schönes Leben.

      Auch wenn Yvain immer wieder genoss, wenn sie einmal Calebs Arpatment verlassen konnte, war ihre heutige Schicht als Kellnerin mehr als anstrengend gewesen. Ein paar Typen hatten sich eingebildet sich mehr heraus zu nehmen als ihnen Zustand, und man konnte es auch nicht verhindern immer wieder Karens über den Weg zu laufen.
      Trotzdem zögerte Yvain als sie ihren Arbeitsplatz verließ, sie wollte noch nicht nachhause, denn dort arbeitete noch einiges an Arbeit auf sie und es war nicht unbedingt die Arbeit die man gerne mochte.
      Ziemlich knapp erwischte Yvain noch ihren Bus nachhause und als sie endlich einmal sitzen konnte, griff sie nach ihren Smartphone und schrieb Bri eine Nachricht. Dazu kam sie in letzter Zeit immer weniger, denn Caleb fand es nicht unbeding prickelnd wie viel Zeit sie mit ihr verbrachte und beschwerte sich auch immer über die Art die sie ihm gegenüber an den Tag legte.
      >>Na, alles klar bei dir? <<
      Yvain unterlies es noch ein Herzchen daran zu setzten, denn das war das letzte worüber sich Caleb beschwert hatte. Oder besser es war der letzte Streitpunkt der beiden gewesen.
      >>Ich hab dich schon lang nicht mehr gesehen, du fehlst mir!<<
      Schickte sie die zweite Nachricht auch noch schnell hinterher.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Bri hielt gerade einen Schraubenschlüssel in der Hand, als plötzlich ihr Handy klingelte. Ein Blick auf ihren Werkzeugtisch verriet ihr, dass die Nachricht von Yvain stammte. Mit einem Lächeln auf den Lippen, legte sie das Arbeitsutensil zur Seite und wischte sich kurz, an ihrer Hose, das Öl von den Händen, ehe sie die Nachricht öffnete. Typisch Yvain.
      >>Hey, alles gut. Viel zu tun momentan. Ist ja Motorrad Saison.>>,
      schrieb sie, als direkt eine zweite Nachricht einging.
      >>Du fehlst mir auch, hast du denn irgendwann Zeit? Hab noch eine Flasche Rotwein, steht einsam rum.>>,
      fügte sie nach und legte das Handy wieder beiseite.
      Jetzt wo Bri darüber nachdachte, sahen sie sich in letzte Zeit wirklich seltener. Überwiegend lag das wohl an Caleb. Dieser Typ machte die schwarzhaarige inzwischen einfach nur noch aggressiv. Zu Anfang war er wirklich nett, doch je länger sie ihn kannte, umso mehr kotzte sie sein Verhalten an. Manchmal benahm er sich einfach wie ein kleiner Junge oder als wäre Yvain sein Spielzeug, dass Bri ihm wegnehmen würde. Einfach nervig.
      Brianna beschloss das Motorrad noch fertig zu schrauben und sich nicht ablenken zu lassen. Immerhin wäre sie so schneller fertig. Sie stellte ihr Handy auf lautlos, sie würde Yvain schon nachher noch schreiben, wenn sie ihr antwortete. Meistens kamen ihre Treffen ja doch eher spontan zustande, je nach dem in welcher Stimmung sich Caleb befand, weshalb Bri sich auch einfach nur darauf einstellte.
      Nach etwa zwei Stunden war die Arbeit endlich getan und die junge Frau legte das Werkzeug behutsam auf ihren Tisch. Kurz wusch sie sich die Hände, legte die Arbeitssachen ab und ging zu ihrer Maschine. Nach der Arbeit tat es einfach gut auf ihrem eigenen Motorrad zu sitzen. Während sie fuhr, fühlte sie sich einfach frei.
      Wenig später kam sie Zuhause an, der erste Gang war natürlich ins Bad. Sie wusch das ganze Öl und den Schweiß des Arbeitstages von ihrem Körper und schlüpfte in ein paar neue und bequemere Klamotten (das in der Mitte).
      Anschließend machte sie sich noch einen Kaffee und überlegte, ob sie Yvain nicht einfach anrufen sollte.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Nachdem die Blonde die Nachricht abgeschickt hatte, kramte sie aus ihrer Tasche ihrer Kopfhörer, denn wenn sie eine Sache nicht gebrauchen konnte, dann war es von irgendwelchen Fremden im Bus auch noch angesprochen zu werden. Am liebsten hätte sie es eigentlich auch wenn sie die Musik ausmachen könnte und es einfach einmal komplett Still war. Aber das passierte leider nicht all zu oft. Das letzte Mal war schon wieder eine halbe Ewigkeit her.
      Als Bri's Name auf den Bildschirm aufploppte konnte Yvain nicht anders als zu lächeln.
      Sie fand es schon immer richtig beeindruckend das Bri sich so gut mit Motorrädern auskannte, und wenn sie auf ihrer Maschine saß sah sie aus wie ein Racheengel. Zumindest war das immer der Eindruck den Yvain davon bekam. Und kaum hatte sie daran gedacht, konnte sie auch gar nicht anders als sich das auch wieder vorzustellen.
      >>Wenn das Wetter passt musst du mich auch mal wieder mitnehmen (:<<

      Das hatte ihr bisher immer eine gewisse Freude bereitet.
      >>Das klingt super, ich wünschte du könntest heute schon vorbei kommen... Aber muss noch aufräumen. Hab vermutlich morgen Zeit wenn ich früher aufstehe<<
      Als danach keine Antwort mehr kam, steckte sie das Handy auch in ihrer Tasche und sah aus dem Fenster des Buses bis sie aussteigen musste.

      Als sie die Wohnungstüre öffnete war alles stil. Nachdem sie die Türe zufallen lassen hatte, lehnte sie sich für einen Moment daran um die Ruhe für diese wenigen Sekunden genießen können. Dann musste sie aber auch schon weiter machen. Ihr Trinkgeld versteckte sie in einen Umschlag, den sie dann zwischen ihre Sachen legte.
      Danach kümmerte sie sich um den Haushalt und um das Abendessen. Das musste wirklich fertig sein bevor Caleb nachhause kam.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Etwas geknickt sah die junge Frau auf ihr Handy, als Yvain meinte morgen würde besser passen. Dabei war sie sonst doch so spontan.
      >>Ach komm, Caleb wir nach zwei Wochen auch mal mein Gesicht ertragen können.<<,
      antwortete sie und trank ihren Kaffee aus.
      Es war schon etwas schwer für sie, andauernd zuzusehen, wie mies ihre Freundin behandelt wurde. Langsam erhob sie sich von ihrer Couch und ging auf den Balkon. Bri hatte immer eine Schachtel Zigaretten neben ihrem Aschenbecher liegen. Erstens weil sie viel rauchte, zweitens weil sie sie sonst ständig hin und her schleppen müsste und darauf hatte die Bikerin nun wirklich keine Lust.
      Gemütlich zündete sie sich eine Zigarette an und lehnte sich an das Geländer des Balkons. Der Wind war angenehm und frisch, glich gleichzeitig die wahnsinnige Hitze des Sommers aus.
      Es würde noch einige zeit dauern, ehe die Sonne unterging und egal wie gerne sich Bri den Sonnenuntergang angesehen hätte, sie wollte Yvain irgendwie eine Freude machen. Ohnehin schrieb die junge Frau zuvor, sie würde gerne mal wieder auf dem Motorrad mitfahren. Bri hatte ihrer Freundin zum Geburtstag sogar einen Helm gekauft. Er passte perfekt zu ihr.
      Da es aber noch etwas hin war, lag er noch eingepackt in der Wohnung der schwarzhaarigen. Kurz warf sie einen Blick nach hinten in ihr Wohnzimmer. "Na was solls, ich hab doch eh nichts zu tun..", murmelte die junge Frau, drückte ihre Zigarette aus und ging wieder rein. Kurzerhand schnappte sie sich eine Tasche, legte den Helm hinein, eine Flasche Wein und ging runter zu ihrem Motorrad.
      Bevor die schwarzhaarige ihre Freundin überraschte, machte sie eine kurze Fahrt an den See. Aufs Wasser schauen, dabei eine rauchen und einfach die Natur auf sich wirken lassen. Manchmal brauchte Bri das einfach.
      Nach etwa einanhalb Stunden bewegte sich die schwarzhaarige nun endlich zu ihrer Freundin. Sie richtete noch ihre Lederjacke, strich sich die Haare hinters Ohr und ging schnurstracks zur Wohnung von Caleb und Yvain. Ganz ehrlich, sie machte sich auch wenig Gedanken darum, was der Polizist dazu zu sagen hatte, schließlich war Yvain auch ein eigenständiger Mensch und nicht seine Puppe. Entschlossen betätigte die junge Frau die Klingel und wartete, dass ihr die Tür geöffnet wurde.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      >>Ich glaube nicht, dass er etwas gegen dein Gesicht hat immerhin ist es sehr hübsch (;<<
      Manchmal konnte Yvain nicht anders, auch wenn sie es eindeutig nicht sollte. Aber Bri verdiente auch noch viel mehr Komplimente und Yvain hätte sicherlich noch viel mehr auf Lager.
      Sie setzte gerade die ersten Töpfe auf den Herd, als sie hörte wie die Türe aufgeschlossen wurde. Die junge Frau erstarrte ein wenig vor dem Herd als sie Begriff was das bedeutete. Sie hatte noch nicht einmal richtig angefangen zu kochen und Caleb kam nachhause. Er war früh dran und Yvain hatte wohl auch ein wenig zu sehr getrödelt mit dem restlichen Sachen.
      "Hey Babydoll!", erklang seine tiefe Stimme von der Tür aus. Noch klang sie nett und freundlich und liebevoll, so wie Yvain es an ihm liebte. Doch ihr Gefühl hatte sie bisher noch nicht getrügt, denn sie wusste das es sich noch ändern würde.
      "Hey", antwortete sie dann und trat vorsichtig aus der Küche. "Tut mir leid, ich habs noch nicht geschafft zu kochen..."

      Ihre Hände zitterten noch immer ein wenig als sie das Geschirr vom Abendessen abspühlte. Sie fühlte sich elend und wie ein Nichtsnutz. Caleb tat jeden Tag so viel gutes und sie bekam es noch nicht einmal hin rechtzeitig zu kochen, dass er nach einen anstrengenden Tag direkt etwas zu essen hatte.
      Die Teller waren schnell gespühlt, und auch der Rest verging relativ schnell. Vielleicht weil Yvain einfach abgelenkt war.
      Gerade trockenet sie ihre Hände ab, als es an der Tür klingelte. Für einen Moment wartete sie und hoffte das Caleb vielleicht die Türe öffnen würde, aber der Fernseher lief nur und es schien sich nichts zu bewegen.
      Also ging sie hin und öffnete die Türe. Eigentlich vermutete sie nur den Postboten, doch wen sie dann sah überraschte sie.
      Ein breites Lächeln schlich sich auf ihre Lippen als sie Bri erkannte, wie sehr sie sich freute! Es fühlte sich an als wären ihre Sorgen mit einem mal abgedämpft worden. Ohne sich um Schuhe oder sonst was zu kümmern, beeilte sie sich nach draußen und fiel ihrer Freundin um den Hals.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Einen Moment überlegte Bri wer ihr die Tür öffnen würde, doch es war wie immer klar. Caleb bewegte sich natürlich keinen Zentimeter, er scheuchte Yvain mehr rum als alles andere. Als ihre Freundin ihr um den Hals fiel, musste die schwarzhaarige breit grinsen. "Na Babydoll!", begrüßte sie sie extra neckend. Bri kannte die beiden lange und gut genug, dass sie wusste welche Kosenamen er der blonden gab.
      "Hab was mitgebracht.", bemerkte sie sanft an und holte die Flasche Wein aus ihrer Tasche. "Den Rest siehst du gleich.", fuhr sie fort und betrat die Wohnung.
      Brav zog sie erst ihre Boots aus, erstens weil Caleb sehr penibel war was Dreck anging, zweitens und was auch der wichtigere Grund war, sie wollte Yvain nicht noch mehr Arbeit machen. Schließlich war sie es, die hier alles sauber hielt.
      "Hi Caleb.", begrüßte sie den Mann, der jetzt erst zu begreifen schien, dass Bri nun für etwas länger als zehn Minuten blieb. "Na mit dir hätte ich jetzt als letztes gerechnet.", gab er etwas erstaunt von sich. "Jup, kaum zu glauben, da bin ich.", sie machte eine kurze Pause, "..Mal wieder.", sagte sie und ging direkt in die Küche durch.
      Bri war schon öfter hier und da sie ihrer Freundin keine Umstände machen wollte, bediente sie sich gerne selbst. Sie holte zwei Weingläser aus dem Schrank. Richtig, zwei. Ihr kam es nicht in den Sinn Caleb auch nur etwas davon abzugeben.
      Vorsichtig überreichte sie Yvain ein Glas und stieß kurz mit ihr an. Es erleichterte sie einfach, ihre Freundin wieder zu sehen. Auch wenn es sie wirklich nervte, dass die Blondine so fertig aussah. Sie musste einen harten Tag gehabt haben. Und dieser Idiot fragte sicherlich nicht einmal nach.
      Mit einem fingerschnipsten drehte sich Bri zu ihrer Tasche und holte den verpackten Helm raus. "Hier, ich wollte damit eigentlich warten, aber ich glaube das ist ein ganz guter Zeitpunkt.", sagte sie sanft und überreichte Yvain das Geschenk.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Bei Bris Begrüßung musste Yvain etwas die Augen verdrehen, konnte sich das Grinsen aber sicherlich nicht verkneifen. Sanft stupste sie sie an. Sie hatte wirklich nicht mit Bri gerechnet, deswegen lies sie es nur zu gerne durchgehen. Es war einfach zu schön ihr Gesicht einmal wieder zu sehen. Es fühlte sich auch einfach viel zu lange an.
      "Oh du bist ein Engel!", freute sich Yvain darüber, dass sie den Wein mitgebracht hatte. Dabei hätte Bri das wirklich nicht tun müssen. Immerhin hatte Yvain sonst auch sicherlich etwas zuhause, und nicht weit von hier war ein Laden, da hätte sie sonst auch eben schnell hinlaufen können um eine Flasche zu kaufen. "Noch mehr?"
      Überrascht folgte sie ihrer Freundin zurück hinein, verschloss wieder die Türe und ging mit ihr in die Küche. Das Wohnzimmer wollte sie lieber meiden, vor allem da keiner von ihnen mit Besuch gerechnet hatte. Dabei ignorierte sie Calebs gehobene Augenbrauen und den fragenden Blick der wohl bedeutend solte, was das denn bitte sollte.
      "Du musst das nicht tun!"
      Yvain fühlte sich ein wenig nutzlos, wenn sie sowas nicht tun konnte.
      "Ich hab ein Eis aufgesetzt, für wenn du kommst, aber es ist bestimmt noch nicht kühl genug", meinte Yvain dann um sich von ihrer Aufregung abzulenken als sie das Geschenk überreicht bekam. Bri hatte sich sogar die Mühe gemacht es zu verpacken. Das letzte Mal das Yvain ein verpacktes Geschenk von Caleb bekommen hatte war schon... nun das musste am Anfang ihrer Beziehung gewesen sein. Und das hatte er sicherlich auch nicht selbst gemacht.
      Ihre Finger zitterten wieder ein wenig als sie die Verpackung aufriss. Yvain war noch nie der Typ gewesen, der die ganzen Geschenke ordentlich und langsam auspackte. Dafür war sie dann wohl doch zu neugierig.
      Die Verpackung fiel dann, nicht auf den Boden - darauf achtete Yvain- und zum Vorschein kam ein Helm.
      "Und der ist wirklich für mich?", fragte sie etwas ungläubig nach. "Du spinnst doch, der hat bestimmt zu viel gekostet!"
      Und auch wenn Yvain sich beschwerte, freute sie sich so extrem darüber, über die Geste und was es eigentlich bedeutete. So konnten die Zeit mehr Quality Time miteinander verbringen. Sie konnten mehr ausflüge machen. Die Tränen brannten ein wenig in ihren Augen, doch sie blinzelte sie schnell weg. Yvain legte den Helm zur Seite um Bri noch einmal kurz zu umarmen.
      "Danke!"
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      "Ich brauch nicht unbedingt Eis, danke Yvi.", bemerkte die schwarzhaarige locker an. Yvain machte sich einfach immer zu viele Gedanken, dabei wusste sie eigentlich genau, dass sie bei Bri eben nicht alles perfekt machen musste. Nicht alles alleine machen musste. Amüsiert nippte die Bikerin an ihrem Weinglas, während die Blondine das Geschenkpapier vom Helm riss. Kurz lachte sie auf.
      Es hatte wirklich jedes Mal etwas von einem Kind, dass sein Weihnachtsgeschenk auspackte. Das mochte Bri an Yvain so. Sie war trotz allem auch irgendwie kindlich. Nachdem der Helm endlich zum Vorschein kam, freute sich die schwarzhaarige einfach nur, dass Yvain das Geschenk gefiel. "Natürlich ist der für dich, du Peilo!", antwortete die junge Frau nur grinsend. "Ach komm, er passt doch voll zu meinem. Jetzt muss ich dir nicht ständig die Helme von der Arbeit mitnehmen. Die waren nun wirklich nicht allzu schön.", fügte sie lässig an und trank noch einen Schluck, als sich jemand zu ihnen in die Küche gesellte.
      "Wofür brauchst du den denn?", fragte der Polizist mit tiefer Stimme. "Ist das nicht offensichtlich? Sie darf doch wohl auch noch Hobbys haben und Freunde.", platzte Bri rein, ehe Yvain darauf antworten konnte.
      Öfter gerieten die schwarzhaarige und der Polizist schon an einander, allerdings führten sie sonst wohl eher einen "stillen" Krieg. Sie konnten sich nicht leiden, machten in der Regel aber die gute Miene zum bösen Spiel. Für Yvain.
      "Seit wann Fährt Yvain überhaupt bei dir mit? Davon hat sie mir nichts erzählt.", diesmal sah er zu seiner Freundin. Bri sah die Unsicherheit in ihren Augen und hoffte einfach, dass der Typ es bald gut sein lassen würde, aber irgendwie schaukelte sich die Situation doch hoch. "Weil du nicht ihr Vater bist und sie ein eigenständiger Mensch, so where's the problem? Krieg deinen Kontrollwahn in den Griff", rutschte es der schwarzhaarigen versehentlich leise raus.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Das Bri nicht unbedingt Eis brauchte war Yvain schon bewusst, so war es sicherlich nicht. Aber die Blonde konnte auch nicht anders als sich dennoch schuldig zu fühlen. Sie wollte einfach das ihre Freundin sich wohl fühlte und es ihr an nichts fehlte... Und außerdem hatte sie so ein teures Geschenk für sie gebracht und auch noch Wein. Yvain selbst hatte kein Geld das sie einfach für Geschenke ausgeben konnte, denn das was sie gerade sparrte war mehr oder weniger dafür es sich leisten zu können zu ihren letzten Prüfungen zugelassen zu werden. Das hatte sie nämlich aufgegeben weil Caleb gemeint hatte, dass sie zu viel Zeit verschwenden würde und am Ende in diesem Feld ohnehin keine Arbeit finden könnte.
      "Partnerlook", grinste Yvain ein bisschen. Er sah dem Helm von Bri wirklich ziemlich Ähnlich. Das gefiel ihr. Mehr als sie es hätte beschreiben könnte.
      Vorsichtig bewundert stellte sie den Helm ab und strich noch einmal sacht darüber. Er war wirklich wunderschön, und wenn sie ihn so betrachtete, fühlte sich Yvain wegen dem Eis noch ein kleinen wenig schlechter immerhin hätte sie dnn zumindest eine Kleinigkeit auch für ihre Freundin gehabt.
      Gerade als sie das Glas Wein wieder in die Hand nahm kam Caleb in die Küche. Yvain erschrack bei seiner Stimme beinahe schon so sehr, dass sie ihr Glas beinahe fallen gelassen hätte. Sonst interressierte es ihren Freund auch nicht sonderlich was sie tat, es fiel ihr immer mehr auf, dass es vor allem dann war, wenn Bri mit ihr zusammen war.
      Yvain versuchte eine Antwort zu finden die Caleb gefallen könnte, eine Antwort die ihn so schnell wie möglich wieder aus dieser Küche bringen würde. Doch Yvain war zu langsam und Bri schlagfertiger als es ihr jemals in den Sinn gekommen wäre. Sie bemerkte wie die Hand ihres Freundes unauffällig zuckte. Das passierte immer, wenn ihm etwas absolut nicht gefiel. Noch hätte sie vielleicht die Zeit ihn zu beruhigen aber noch immer fehlten ihr die Worte. Nun wusste er das sie manchmal Dinge tat von denen sie ihm einfach nichts erzählte, und ihr fiel nichts ein was dies wirklich gut glätten könnte außer zu erzählen das Bri log. Doch das würde sie ihrer Freundin sicherlich nicht anhängen.
      Yvains Hände begannen leicht zu zittern bei den Worten die zwischen den beiden wechselten, weswegen sie zu Sicherheit das Glas wieder wegstellte.
      "Und du bist nicht ihre Mutter, also misch dich nicht in unseren Kram ein. Yvain kann sich selbst erklären."
      Seine Stimme klang so ernst und dunkel wie es nur selten war. Vermutlich weil er gegenüber Bri nicht laut werden wollte. Bevor Bri jedoch noch etwas erwidern konnte, griff Caleb grob nach Yvains Handgelenk und zog sie aus dem Raum, aus der Küche und vor allem weg von Bri. Er konnte ihre Stimme auch einfach nicht mehr ertragen.
      "Ich will dass du sie rauswirfst", meinte er dann, nicht unbedingt so leise das Bri es nicht hätte mitbekommen können. Caleb war es auch ehrlich gesagt egal.
      "Aber-"
      "Kein 'Aber'", unterbrach er Yvain direkt. Diskutieren hatte ihr noch nie sehr viel gebracht.
      "Ich hab sie schon so lang nicht mehr gesehen", versuchte sie es dennoch selbst wenn er es nicht hatte hören wollen.
      Seine Augenbrauen hoben sich und die Falten auf seiner Stirn wurden Tiefer. Beinahe schon so als würde er sie jeden Moment auslachen für diesen Kommentar, wenn er nicht gerde zu wütend wäre.
      "Achja, du verbringst beinahe schon mehr Zeit mit der als dich mal um mich zu kümmern. Ständig bist du am Handy, triffst dich mit ihr und teilst anscheinend jede Menge Geheimnisse mit ihr. Was hast du mir denn noch alles verschwiegen?!"
      Seine Hand griff nach ihren Kinn, als Yvain den Blick senken wollte.
      "Ich... nichts."
      Sein Griff wurde fester. Er glaubte ihr offensichtlich kein Wort.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Bri machte nur eine abfällige Handbewegung, sie wusste, dass Yvain nichts gegen ihn sagen würde. Sie wäre ihrer Freundin darüber aber auch nicht böse gewesen. Das einzige, was sie sich wünschte war, dass die Blonde endlich für sich selbst einstand und sich nicht immer klein reden ließ. Doch ehe Yvain überhaupt ansetzen konnte, zog Caleb sie ins Nebenzimmer. "So ein Schwachsinn..", murmelte Bri und leerte ihr restliches Glas in einem Zug.
      Mitdenken war momentan anscheinend nicht so Calebs Ding, denn obwohl er seine Freundin ins andere Zimmer schliff, konnte Brianna jedes einzelne Wort hören. Wut staute sich in der jungen Frau auf. Nicht nur die von heute, nein, der ganze Frust der letzten Wochen.
      Bri ertrug es einfach nicht, wie dieser Typ ihre Freundin behandelte. Er kontrollierte sie, hielt sie klein, manipulierte sie.
      Die schwarzhaarige hasste solche Menschen.
      Wenn die beiden Frauen zusammen waren, war die blondhaarige so anders. Offen, voller Lebenslust und abenteuerfreude. Sie hasste es einfach Yvain traurig oder verletzt zu sehen. "Oh man Bri..", murmelte sie zu sich selbst und fuhr sich durch die Haare, ehe sie tief durchatmete und ins Zimmer zu den beiden ging.
      Alleine der Anblick wie er ihr Kinn in seinen abartigen Händen hielt, trieb die Wut nur noch mehr an. "Wow, du wirst also auch noch grob. Klasse Leistung fürn Bullen.", bemerkte Bri provokant an. Auch Yvains Handgelenk zierte nun ein unschöner roter Fleck. Dieser Typ kannte seine Grenzen wohl wirklich nicht.
      "Lass sie los, ich verzieh mich jetzt. Genau wie du es wolltest.", warf sie noch hinterher. Wäre sie dazwischen gegangen, wäre es für Yvain wahrscheinlich noch unangenehmer geworden und das wollte sie ihrer Freundin um jeden Preis ersparen.
      Die schwarzhaarige wartete noch einen Moment, bis er endlich seine Griffel aus dem Gesicht der blondhaarigen nahm und griff nach ihrem Helm. Ein schwaches Lächeln richtete sie an Yvain. Wenn die Luft nicht mehr ganz so dick war, würde sie sich sicher melden. So war es meistens.
      Seufzend drehte sich Bri zur Tür und ging hinaus, doch ehe sie die Tür schließen konnte, hörte sie etwas. Jetzt hatte er es endgültig zu weit getrieben.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      "Besser so, verpiss dich nur, Schlampe", knurrte Caleb in die Richtung in der Brianna verschwinden sollte.
      "Nenn sie nicht so", nuschelte Yvain schon beinahe. Ihr fehlte der Mut sich wirklich für ihre Freundin einzusetzten, und sie schämte sich wirklich deswegen. Es war ihr einerlei wenn Caleb sie schlecht behandelte oder beschimpfte, aber Brianna hatte das nicht verdient. Sie war so ein lieber Mensch und immer für sie da, und eigentlich die einzige die sie im Moment zum Lachen bringen konnte.
      "Halt doch endlich mal deine Fresse", ging er nun auf sie los und bevor sie sich versehen konnte, bekam sie einen Schlag in die Magengrube. Für einige Momente bekam sie keine Luft mehr, und die Hand auf ihren Mund half ihr dabei nicht gerade.
      Kurz darauf erreichte sie der Schmerz und am liebsten hätte sie sich zusammen gekrümmt, aber das ging auch nicht immerhin hielt Caleb sie fest.
      Fuck Fuck Fuck, war das einzige was sie denken konnte in diesen Augenblicken. Panik erfasste sie, denn sie bekam noch immer nicht wirklich Luft. Sie wollte jetzt und hier nicht sterben, doch genauso fühlte es sich an wenn man einfach keine Luft mehr bekam.
      Yvain wusste dass sie etwas übertrieb, so schlimm wie es sich gerade anfühlte konnte es doch auch gar nicht sein.
      Der nächste Gedanke der sie überkam war nur, dass sie dankbar war, das Bri das hier nicht so mitbekam. Es war besser für vermutlich alle anwesenden. Sie wollte am Ende auch nicht schuld sein, dass Bri einen hohen Blutdruck bekam.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Bevor die junge Frau die Tür schließen konnte, hörte sie genau seine Worte. Bri legte den Kopf schräg und biss sich vor Wut auf die Unterlippe. Wie hatte er sie gerade genannt? Schlampe? Genervt machte sie kehrt, schubste die Tür auf und schlug sie mit einem Mal ins Schloss. Als sie sich wenige Sekunden später im Wohnzimmer vorfand, in dem Yvain panisch nach Luft rang. „Du krankes Arschloch..“, murmelte sie entsetzt. Ohne groß nach zu denken, griff sie nach der Hand der Blondine und zog sie hinter sich. „Yvain, du kommst mit mir, du bleibst definitiv nicht hier.“, versuchte sie ihre Freunden zu beruhigen, doch damit wäre es nicht abgetan.
      „Von einer Schlampe lasse ich mir gar nichts vorschreiben, sie bleibt hier. Oder willst du dir auch noch eine fangen?“, krächzte seine ätzende Stimme. Nun waren endgültig ihre Nerven durchgebrannt. Wie konnte sich sowas Polizist schimpfen? Wie durfte so ein ekelhafter Mensch überhaupt mit so einer liebevollen Person wie Yvain zusammen sein? Die schwarzhaarige zog ihre Freundin noch ein Stück nach hinten, als Caleb anfing sich auf die beiden zuzubewegen.
      Hektisch sah die junge Frau sich um, er würde seine Drohung definitiv wahr machen. Und dann sah sie es. Er zog sich nach der Arbeit scheinbar nicht einmal um, in seinem Holster befand sich nach wie vor seine Dienstwaffe. Während der Polizist seinen Arm hob und ausholte, schnappte sich Bri seine Waffe. Dann ein dumpfer Schlag. Schmerz zog durch ihr rechtes Auge und reflexartig drücke sie ab. Ein lauter Knall. Wie in Trance beobachtete die schwarzhaarige nur, wie Caleb zu Boden ging. Er blutete stark. Fuck.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Alles ging in diesem Moment so schnell aber gleichzeitig fühlte es sich so an als würde alles in Zeitlupe passieren.
      Bri zog sie von ihrem Freund weg - wie war sie wieder hier herein gekommen?- und Yvain schnappe nach Luft. Endlich konnten sich ihre Lungen wieder mit Sauerstoff füllen. Sie würde heute nicht sterben, und wenn das alleine Bri zuzuschreiben war.
      Die Blonde klammerte sich ein wenig an ihre Freundin als Caleb wieder begann zu sprechen. Sie merkte wie ihre Knie zitterten, sie hatte sich schon oft vor Caleb gefürchtet doch heute war es einfach besonders schlimm. Vor allem weil das ganze auch ihre beste Freundin in Gefahr brachte. Wie hätte sie auch damit rechnen können was an diesem Tag passieren sollte?
      Sie bekam gar nicht mit wie sie auf einmal noch ein Stückchen weiter weg stand, und dann knallte es ehe sie sich versehen konnte. Yvain wusste gar nicht genau was passierte, selbst dann nicht als Caleb einfach auf den Boden stürzte und alles mit seinen Blut besudelte.
      Es dauerte sicherlich ein paar Minuten in denen Yvain einfach nur da stand und auf den toten Körper ihres Freundes starrte. Langsam nahm ihr verstand war, was eigentlich gerade passiert ist und auch wenn sie es sich nicht erklären konnte, fühlte sie sich so dermaßen erleichtert.
      "Ach Fuck", murmelte sie dann vor sich her, bevor sie sich aus ihrer Starre reißen konnte.
      Mit zwei schnellen Schritten war sie neben Bri, nahm ihr die Waffe aus der Hand und legte sie einfach irgendwo ab, bevor sie ihre beste Freundin in den Arm nahm. Das Blut hatte auch auf sie gespritzt, und sie schien selbst etwas zu zittern. Oder war es Yvain die zitterte?
      Es war ohnehin egal, sie musste etwas tun um Bri zu beschützen, so wie sie es auch eben getan hatte.
      "Komm du solltest duschen, ich geb dir frische Sachen von mir..."
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Noch wie erstarrt verharrte Brianna auf der selben Stelle, an der sie von Caleb eine Ohrfeige kassierte, während sie unterschwellig bemerkte, wie ihr die Waffe abgenommen wurde. Erst Yvains Umarmung holte die junge Frau in die Realität zurück. Zögerlich legte sie ihre Arme um ihre Freundin und vernahm leise ihre Worte. „Du hast recht..“, murmelte sie leise und verblieb noch einen Moment in der Umarmung, ehe sie sich sanft von der Blondine löste und ins Bad wollte. Ihr Blick blieb auf Calebs leblosen haften. „Wir müssen die Waffe sauber machen..“, murmelte sie noch, ehe sie den Weg ins Bad fand.
      Langsam zog sich die schwarzhaarige aus, stieg in die Dusche und ließ das heiße Wasser über ihren Körper laufen. Erneut verfiel sie in eine starre und lauschte nur dem Rauschen des Wassers.

      It's a thief in the night
      To come and grab you
      It can creep up inside you
      And consume you
      A disease of the mind
      It can control you
      It's too close for comfort..


      Nach einiger Zeit, rüttelte sich Bri aus ihren Gedanken wach und wusch sich gründlichst das Blut dieses Mannes ab. Sie versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Die Waffe müsste gereinigt werden, vielleicht könnten sie es aussehen lassen wie einen Selbstmord? Schließlich war es seine Dienstwaffe, aber was wäre mir Yvain? Sowas hätte sie gemeldet. Wütend schlug die schwarzhaarige gegen die Badfließen und presste die Lippen aufeinander. Nein, sie würden abhauen.
      Nachdem Bri mit nassen Haaren aus der Dusche kam, zog sie sich Yvains Klamotten über. Glücklicherweise passten sie ihr und die junge Frau hatte teilweise einen ähnlichen Geschmack. „Yvain, wir müssen hier weg.“, sagte sie überzeugt und sah erneut auf die Leiche, die die beiden hinterlassen würden.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Yvain wollte Bri nicht wirklich alleine lassen, aber begleiten konnte sie diese auch nicht. Immerhin wollte sie duschen, dabei war sie nackt und hier lag eine Leiche. Irgendetwas musste sie doch tun, aber ihr verstand begann langsam etwas aufgewühlt zu werden, als sie Bri hinterher sah.
      Ihre Knie zitterten nun wieder stärker als sie ihre Freundin nicht mehr sehen konnte. Was sollten die beiden denn jetzt tun? Brianna hatte Caleb umgebracht. Einfach erschossen. Caleb war ein wichtiger Detectiv gewesen, keiner würde glauben, das er Selbstmord begannen hatte. Er erzählte ständig von den psychologischen Tests die er immer machen musste und keiner von seinen Kontakten kannte diese Adresse. Und selbst wenn, es war eine Lüge. Diese Leute würden es herausfinden.
      Langsam sank die Blonde zu Boden und starrte weiterhin Caleb an. Überall war Blut. Es war ein widerwertiger Anblick.
      Erst jetzt langsam realisierte sie das ihr Freund nicht mehr aufstehen würde. Und auch wenn sie sich irgendwie erleichtert fühlte, überkam sie eine Traurigkeit. Sie hatte ihn immerhin geliebt.
      Tränen füllten ihre Augen, doch sie bekam es hin, dass sie nicht über ihre Wangen rollten. Eine ganze Weile saß sie einfach nur so neben ihren toten Freund, bevor sie aufstand und Bri Klamotten raussuchte, die bei ihren Armen nicht ein paar Zentimeter zu kurz sein sollten. Auch wenn die beiden nur wenige Zentimeter trennte, konnte das bei den Armen manchmal doch unangenehm werden.
      Vorsichtig legte sie ihr diese bereit, bevor sie sich in die Küche stellte. Sie wusste nicht was sie gerade tun sollte, bis Bri aus dem Bad kam und meinte sie müssten weg.
      Auch wenn sie es bisher nicht wahr haben wollte wusste sie genau das Bri recht hatte. Eine andere Möglichkeit blieb den beiden nicht. Wenn Yvain auch weg war, dann würde keiner denken dass Bri oder sie etwas damit zu tun hatten. Und vielleicht würden sie dei beiden auch niemals finden.
      Leicht nickte Yvain, denn im Moment würde sie wohl kein vernünftiges Wort heraus bekommen. Langsam ging sie dann wieder zu Caleb, bedacht darauf kein Blut abzubekommen, und fischte sein Handy aus der Tasche. Caleb erzählte ihr immer so viel von seiner Arbeit, was er eigentlich nicht durfte, weswegen sie auch genau wusste zu wem sie musste wenn es darum ging wenn sie neue Ausweise brauchten. Das sollte der erste Schritt werden.
      "Wir nehmen sein Geld, damit sollten wir an neu Ausweise kommen. Sie dürfen uns nicht finden."
      Beim dritten versuch eratete Yvain Calebs Code und ging dann seine Liste durch. Vielleicht sollten sie auch die Waffe mitnemen, doch diese würde sie ganz sicher nicht Bri überlassen. Sie wollte sich nicht vorstellen wie ihre beste Freundin sich jetzt fühlen musste.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Nach wie vor lag Calebs Leiche auf dem Boden. Um ihn herum hatte sich mittlerweile eine ganze Blutlache gebildet und die jungen Frauen mussten aufpassen, nicht versehentlich hinein zu treten. Einen Moment blieb Bri wie erstarrt stehen, sah in seine leblosen und trüben Augen. Selbst jetzt sah er widerlich und arrogant aus. Es gab keinen Moment in dem er auch nur Ansatzweise friedlich auf die schwarzhaarige gewirkt hat.
      Erst als Yvain sich zu ihm hinunter hockte, entkam Bri aus ihrer Starre. "Was machst du da??", platzte es aus ihr heraus, als die Blonde das Handy des Polizisten aus seiner Tasche zog. Doch ihre Aktion war schon einleuchtend. Der Mann hatte genug Geld und durch seinen Job genügend Kontakte, sodass die jungen Frauen unauffällig verschwinden konnten. "Du bist ein Genie.", murmelte Bri leise und rückte etwas zu ihrer Freundin rüber, die gerade versuchte das Handy zu entsperren. Es dauerte einen Moment, denn dieses Arschloch vertraute wohl nicht einmal seiner eigenen Freundin, doch dann hatten sie es. Zugriff auf alle seine Kontakte.
      Darunter jemand namens LJ. Yvains Augen blitzte bei dem Namen etwas auf. Scheinbar war er die Person, die den beiden ihre Ausweise liefern könnte. Eine kurze Erleichterung durchfuhr die junge Frau, obwohl kurz darauf die Angst mitschwang. Sie würden alles hinter sich lassen. Die Werkstatt, ihre Kollegen, ihre Freunde, einfach alles.
      Einen Moment schluckte Brianna schwer und legte ihre Hand auf Yvains. Langsam hob sie ihr Blick und sie sah in ihre wunderschönen Augen. In diesem Augenblick wusste Bri, sie würde alles dafür tun um diese Frau zu beschützen.
      Sanft drückte die schwarzhaarige die Hand ihrer Freundin, welche gerade eine Nachricht verfasste. Auch Yvains Hand schwitzte etwas, sie war warm und etwas feucht.
      Doch es beruhigte Bri enorm, dass sie nicht alleine war. Möglicherweise wäre sie ohne die Blondine schlichtweg schon durchgedreht. Wortlos blieb die junge Frau neben ihrer Freundin sitzen, die gerade ihre Ausweise klar machte. Nachdem Yvain auflegte, atmete sie tief durch. "Du warst toll.", bemerkte Bri an und nahm die Blonde in den Arm. Erst jetzt bemerkte Bri wie sehr Yvain zitterte. Mit Sicherheit war das alles nicht leicht für sie. Sanft fuhr sie ihr mit den Fingerspitzen über den Rücken, mit der anderen Hand strich sie einige blonde Haarsträhnen hinter ihr Ohr. Brianna platzierte ihre Hand auf der Wange ihrer Freundin und sah ihr fest in die Augen, "Wir schaffen das, okay?", sagte sie und blickte einen kurzen Moment auf Yvains Lippen. "Was hat er gesagt?", fragte sie schnell nach, um sich selbst davon abzuhalten vom eigentliche Thema abzuschweifen. Ihrer Flucht.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Das Telefonat stellte sich als schwieriger da als Yvain es erwartet hatte. Obwohl, eigentlich hatte sie überhaupt nichts erwartet, sie reagierte einfach und versuchte den meisten der Fragen mehr oder weniger auszuweichen.
      Erleichtert seufzte Yvain, als sie endlich auflegen konnte.
      Am besten wäre es gewesen, wenn Yvain niemals auf Caleb getroffen wäre. Nein noch besser, wenn sie gar nicht erst geboren wäre. Dann hätte sie Bri und Caleb aus all dem Mist halten können. So etwas wäre niemals passiert und Bri müsste nicht fliehen. Sie hatte hier alles. Wegen Yvain war es nicht schade, das einzige was sie hatte war Caleb gewesen... Und Bri. Und nun war es nur noch Bri.
      Die Blonde würde alles dafür tun das es ihrer besten Freundin gut gehen würde. Sie würde auf sie aufpassen, dass nie wieder etwas passieren würde, nie wieder etwas in das so... enden konnte.
      "Danke", murmelte Yvain auf Bris Aussage. Noch immer starrte sie auf Calebs Smartphone auf dem auch noch Blut klebte. Das ein Mensch so viel Blut in sich hatte.
      Die Arme die Bri um sie legte taten gut. Es beruhigte sie etwas, lenkte sie von dem ganzen ab das eben passiert war, auch wenn ihre Ohren noch immer etwas klingelten.
      Der Schuss. Die Nachbarn mussten es auch gehört haben. Aber vielleicht ahnten sie nichts? Das war gut möglich. Caleb schrie oft und warf Sachen herum, es konnte gut sein, dass sie nur dachte das er wieder ausgerastet war.
      "Ja, schaffen wir", meinte Yvain dann. Sie mussten es schaffen. Yvain gab ihnen einfach keine andere Möglichkeit. Sie durften nicht scheitern.
      Ihre Haut kribbelte leicht unter Bris Fingern, und sie konnte nicht anders als in ihre Augen zu sehen. Bri hatte die schönsten Augen, die sie je gesehen hatte.
      Wie konnte Yvain überhaupt an soetwas denken, nach all dem was passiert war?
      "Was..." Sie brauchte einige Momente bevor sie ganz begriff was ihre Freundin sie eigentlich gefragt hatte. Langsam wandte sie den Blick ab und sah dann wieder zu dem Smartphone.
      "Wir sollen ihn morgen früh treffen, um 7 uhr. Ich denke wir sollten bis dahin alles packen was wir brauchen und danach... müssen wir weg. Soweit es geht."
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Brianna Kwon

      Bri beobachtete genau, wie Yvains Blick wieder zu dem Handy wanderte und nickte, während ihr ein leises "mhh" über die Lippen kam. "Pack hier ein paar Sachen, aber nicht zu viele. Das wäre wohl zu auffällig..", bemerkte die schwarzhaarige an und stand auf. Vorsichtig hielt sie ihrer Freundin eine Hand hin, um ihr nach oben zu helfen. "Ich habe für das Motorrad eine relativ große Tasche, dafür müssten wir allerdings noch einmal kurz zu mir.", sagte sie sanft und sah sich um.
      Yvain hatte so viel Zeug, sicherlich würde es ihr schwer fallen vieles davon zurück zu lassen, doch das selbe galt für Brianna. Tief durch atmend fuhr sie sich durch die Haare und überlegte genau was sie brauchte. Der Besuch in ihrer Wohnung würde ein kurzer werden und auf unbestimmte Zeit auch sicherlich der letzte.
      Erneut ging sie zu ihrer Freundin und drückte ihre Hand, mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. Sie würden es schaffen. Vorsichtig nahm sie ihr das Handy ab und steckte es in ihre hintere Hosentasche, ehe sie die Blonde dabei beobachtete, wie sie einige Sachen zusammen suchte. Des Öfteren fiel ihr Blick auf die Leiche des Polizisten. Erneut drohte Bri in diese Starre zu verfallen, doch glücklicherweise stand wenige Momente später Yvain mit einer gepackten Tasche vor ihr und kündigte die Abreise an. "Willst du wirklich mitkommen? Ich könnte schnell alleine rüber fahren..", erklärte die schwarzhaarige. Doch vielleicht war es keine gute Idee sie hier zu lassen. Vielleicht kam ja wirklich ein Nachbar auf die Idee die Polizei zu rufen oder sonstiges. Sie konnte Yvain hier nicht alleine lassen. "Dann lass uns schnell los. Wir könnten uns bei mir auch nochmal organisieren.", sagte sie überzeugt und drückte ihrer Freundin den neuen Motorradhelm in die Hände.
      Schwer schluckend sah sie zur Leiche, ehe die beiden zur Tür gingen. Die Tür fiel ins Schloss und das nächste was Bri hörte war der Motor ihrer Suzuki. Sie umklammerte die Griffe, als wären sie das einzige was ihr Halt geben könnte, doch dann spürte sie Yvains Arme um sich. Erleichterung durchfuhr die junge Frau, als ihr erneut bewusst wurde, dass sie das zusammen durchstehen würden.
      Nach einer kurzen und kalten Fahrt, parkte Bri vor ihrer Tür und die beiden gingen nach oben. "Ich hab noch Wasser im Kühlschrank und Fingerfood, nimm das mit, wir brauchen sicher was zu essen.", bemerkte sie nur kurz an, ehe sie in das Schlafzimmer ging und sich nötige Kleidung einpackte. Pullover, Hosen, Unterwäsche und Oberteile stopfte sie in eine kleine Tasche. Während sie sich durch die Haare fuhr, drehte sie sich einmal um sich selbst. "Verdammt..", murmelte die junge Frau. "Ich sollte mir echt angewöhnen mir zu merken, wo ich mein Geld verstecke..", fluchte sie und durchsuchte kurz ihren Schrank. Unter einem Stapel Hosen fand sie die es und steckte es in eine Seitentasche, ehe sie zurück zu Yvain ging. Beide bepackt mit Taschen und unsicherem Blick. In wenigen Stunden würden sie die Stadt verlassen.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Yvain Hoar

      Die ganze Zeit schien sich zu ziehen als müssten sie durch Honig oder Kaugummi waten. Das alles war... seltsam und fühlte sich nicht so real an wie es es eigentlich tun müsste. War das normal, wenn man jemanden sterben sah? Wenn man so viel Blut sah?
      Ob es Bri ähnlich ging? Sie wollte nicht, dass es ihr so ging. Und trotzdem brachte Yvain keine aufmunternten Worte heraus.
      Nur langsam konnte Yvain sich bewegen um ein paar ihrer Sachen zusammen zu packen. Sie wusste zwar, dass sie nie wieder zurück kehren würde, doch sie begriff noch nicht ganz was das alles bedeutete.
      Also entschied sie sich einfach für etwas unterwäsche, ein paar Hosen, ein paar Oberteile und eine Jacke. Die Jacke zog sie einfach so schon an und als letztes griff sie nach dem Geldumschlag mit ihren Ersparten. Sie hatte nicht gedacht, dass sie das Geld doch sobald und für einen anderen Zweck brauchen würde.
      Sie bekam auch kaum mit, als sie ihre Schuhe anzog oder als sie sich den Helm aufsetzte. Immer wenn sie die Augen kurz schloss sah sie wie Caleb zu Boden fiel und wie steif Bri einfach da stand. Wie sie gezittert hatte und ihre Augen.
      Als Yvain sich hinter Bri setzte, hielt sie sich auch direkt an ihr fest. Als ob sie ohne sie alles verlieren würde, als ob Bri das einzige auf dieser Welt wäre, das sie noch retten konnte. Und vielleicht war es auch so. Vielleicht war es auch noch nie anders. Wer würde dies denn schon so genau sagen können.

      Erst bei Bri wurde Yvain klar, dass auch ihre beste Freundin ihr Zuhause für immer aufgab. Sie hatte hier alle ihre Freunde... und ihre Arbeit und... Das alles nur wegen Yvain und Caleb. Tränen sammelten sich wieder in ihren Augen. Sie musste alles tun um das wieder gut zu machen. Irgendwie.
      Wie Brianna es dann sagte packte Yvain einiges an Essen und Trinken ein, belegte ihnen ein paar Sandwiches und machte sonst ein paar Kleinigkeiten und als das fertig war, liefen ihr die Tränen schon über die Wange.
      Langsam ging sie dann wieder zu ihrer Freundin, und bevor sie es sich anders überlegen konnte platzte es aus ihr heraus.
      "Wir sind jetzt unser Zuhause."
      Das tat sie mehr um Bri zu versichern das wirklich alles werden würde. Bisher hatte sie dazu nicht fiel gesagt, sie konnte Bri bisher nichts positives sagen. Und dabei brauchte Bri das sicherlich, sogar mehr als Yvain.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "