Göttliches Höllenfeuer (Chaoz & Ayona)

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    • Göttliches Höllenfeuer (Chaoz & Ayona)

      Kuraiko

      Wiedermal einer dieser langweiligen Abenden. Überall roch es nach Schweiß, Alkohol und Gras. Ein Geruch, den sie schon viel zu oft in der Nase gehabt hatte, ein Geruch, der ihr wiedermal zeigte wo sie sich herumtrieb. Das Kampftraining hatte sie schon seit einer Woche ausfallen lassen, sie war besser als all die anderen und insgeheim hoffte sie, dass ihr Vater es bemerken würde. Selbst wenn er sie wieder mal züchtigte war es besser als gar nichts.
      Die junge Frau kippte ihr... Ja das wievielte Glas war es eigentlich schon? Sie hatte aufgehört zu zählen nachdem 20. kurzen Tequila. Anschließend nippte sie noch einmal an ihrem Bier und schaute dann zu den Männern die neben ihr saßen. Sie hatte bemerkt, dass diese sie schon seit einer ganzen Weile beobachtet hatten sie spürte in ihnen die Lust und das verlangen, sie würden sich das was sie wollten zu Not auch nehmen, wenn sie es nicht freiwillig mit ihnen tun würde. Starke Männer.. eigentlich eine gute Eigenschaft, aber diese menschlichen Schwachmaten würden letzendlich wie kleine Mädchen um ihr Leben betteln.
      Elegant schwang sie sich von ihrem Stuhl, Sie trug eine enge Jeans, ein Bauchfreies Top mit Ausschnitt und hatte ihre Langen Haare offen. Provokant lief sie an den Männern vorbei, langsam, geschmeidig. Einer von ihnen packte sie am Handgelenk. "Huh" machte sie und drehte ihren Kopf nach hinten. Sie schaute dem Mann in die Augen und lächelte freundlich.
      Abprupt ließ er sie los. "Oh.. ähm" er fing an zu stottern. Jämmerlich. "Möchtest du tanzen" berappelte er sich dann aber.
      "Gerne" entgegnete sie ihm und zog ihm von dem Stuhl. Auf der Tanzfläche schlang sie ihre Arme um seinen Hals und er legte seine auf ihre Hüfte. "Wie heißt du?" Fragte er.
      Und schon ging der sinnlose Smaltalk los, er fragte sie nach ihrem Namen, doch würde er ihn spätestens Morgens vergessen haben. Genau wie alles andere was er sie noch Fragen würde. Er war nur auf Sex aus. Sie spürte seine Aura, vor seinen Freunden markierte er den harten, doch in Wahrheit plagten ihn Unsicherheiten und Verlustängste.
      "Kuraiko" Kind der Dunkelheit, dass bedeutete der Name doch, diesen hatte ihr Vater doch gewählt, weil sie genau das war. Ein verhasstes Kind der Dunkelheit.
      "Ein schöner Name, ich bin Takaoma" Er lächelte leicht verschmitzt, dabei hatte sie ihm gar nicht nach seinem Namen gefragt. Es interessierte sie auch eigentlich überhaupt nicht. Sie würde mit ihm ihren Spaß haben, der Rest war ihr egal. Heute war ihr nach Blut zumute, sein Pech, dass er sich darauf einließ.
      Seine Freunde schauten zu ihnen herrüber. Eifersucht umgab sie. Sie hatten den Mum nicht aufgebracht, den Takaoma gezeigt hatte und doch fühlten sie sich ihm überlegen. Immer wieder erstaunte es Kuraiko wie dumm diese Menschen doch waren.
      Kuraiko taumelte ein wenig beim tanzen, diese Männer mussten gesehen haben wie viel sie getrunken hatte. Es wäre bestimmt lustig die Betrunkene, leichte Beute zu spielen. Völlig alleine in so einem riesigen Nachtclub.

      @Chaoz
    • Rei
      "Dämlicher Yuuta, ständig schickt er mich irgendwo hin um ihn seine bescheuerten Zutaten zu besorgen. Kann der Bengel nicht selbst dafür sorgen? Genug Geld sollte er doch bekommen.." Genervt lief der Schwarzhaarige den Bürgersteig entlang, überquerte die Straße sobald die Ampel auf Grün umschlug und folgte den in seinen Gedächtnis eingebrannten Weg zum Markt, bevor er jedoch abrupt vor einem offenen Laden zu stoppen kam, aus welchem lautstarke Musik zu vernehmen war. Seine Hände ruhten in seinen Hosentaschen, sein Kopf lehnte sich leicht zur Seite und aus seinen Augenwinkeln heraus sah er einen Nachtclub. //..Feine Sache, dieser dumme Laden der mir all meine Kunden ausspannt weil es nicht mehr genügt nur Alkohol zu sich zu nehmen sondern die Notwendigkeit besteht dabei auch noch auf der Tanzfläche die Lächerlichkeit jener Folgen preiszugeben...// Lustlos verzogen sich die Mundwinkel des jungen Mannes nach unten, in Anbetracht dessen wenig Interesse an den alltäglichen Methoden des Stressabbaus der Menschen zu zeigen und ohne auch nur ein Wort weiter zu verlieren, begab er sich wieder in Bewegung. Zumindest für 2-3 Schritte, denn dann stoppte Rei erneut in seiner Bewegung und setzte ein schelmisches Grinsen auf. //..Bevor ich diesem Balg seinen Willen folge, schadet es sicher nicht mir ein wenig von meiner Konkurrenz abzuschauen, zumindest was den Alkohol betrifft..// In einer einfachen Drehung zur Seite, führte er seinen Weg fort und betrat das Lokal, sich geradewegs durch die tanzende Menge durchschlängelnd um an den Tresen Halt zu finden. Dort angelangt, löste er seine Hände von seinen Ohren nachdem er sich langsam an die laute Musik gewöhnt hatte, sah jedoch noch immer mit schmalen Augen gelangweilt drein. Als der Barkeeper fragte was er trinken wollen würde, ertönte seine Stimme, jedoch nicht laut genug das jener sie verstehen könnte. Ein weiteres Mal fragte der Barkeeper nach seiner Bestellung, während die Stimme Rei´s bereits begann ernster zu werden. Und als der Barkeeper ein drittes Mal nachfragte und ihn zusätzlich anwies lauter zu sprechen, lehnte der Schwarzhaarige seinen Ellenbogen auf den Tisch und legte seine Wange auf der geöffneten Hand nieder. "Hör zu wenn man mit dir redet, Fleischbeutel..", entwich es den Schwarzhaarigen entnervt während die Musik für einen kurzen Moment stockte und die Lichter zu flackern begannen. Nach den kaum hörbaren Worten, regulierten sich die Töne und Lichtverhältnisse wieder, während eine Dame hinter den Tresen zu den beiden Männern sah und den Barkeeper zur Seite wegdrückte. "Sorry, dürfte ich dir vielleicht deinen Drink bringen?" "Hoo~", entwich es den Lippen des Schwarzhaarigen Mannes schlicht ohne das seine Mimik sich veränderte, bevor er die Bardame von oben nach unten musterte. "Bist du nicht zu jung um in einer Bar zu arbeiten?"
      Mit einen Schmunzeln vernahm die junge Frau die Worte des Mannes und kramte hinter den Tresen an irgendwelchen Gläsern rum. "Wirke ich wirklich so jung? Ich bin jedenfalls alt genug um dir deinen Drink zu servieren, also was hättest du gerne?"
      "Bourbon.."
      "Kommt sofort!", entwich es der jungen Frau, die sich schleunigst auf die Suche nach dem Getränk begab und es in ein Glas umfüllte. "Du bist nicht relativ häufig hier, oder? Zumindest sehe ich dich zum ersten Mal, bist du sonst immer in anderen Clubs unterwegs?"
      Rei`s Blick durchschweifte die Umgebung, doch erkannte nichts interessantes, bis auf eine bekannt wirkende Frau die auf der Tanzfläche eng mit ihren Begleiter tanzte. Mit einem überheblichen Grinsen, vernahm er ihre Gestalt wandte ihr aber keinen weiteren Blick zu. //...Was für ein Zufall, das Problemkind des großen Meisters...//
      "Hörst du mir überhaupt zu?"
      Der Blick des Schwarzhaarigen wandte sich seiner Bardame zu, doch mit einer einfachen Handbewegung wank er ab und antwortete schlicht. "Hab einen eigenen Laden..."
      "Ah..Verstehe..", entgegnete sie es schlicht, bevor Rei einmal kurz am Bourbon nippte und enttäuscht seufzte. "Plörre.."
      "Wie bitte?", entwich es der Bardame während sie dabei zusah wie sich Rei lediglich erhob und Geld auf den Tisch warf. "Hier, von dem restlichen Geld solltest du dir vernünftigere Kleidung kaufen um einen vernünftigen Job zu finden. Diese Spielunke wird es wahrscheinlich nicht mehr lange geben.."
      Wortkarg und Entrüstet verblieb die Frau dort, während sie beschämt antwortete. "Ich will dein dreckiges Geld nicht.."
      "Dein Pech..", entwich es jenen, der aus seinen Augenwinkeln förmlich auf sie hinabsah und einen kalten, gar bedrohlichen Blick aufsetzte. Ein verängstigtes Schlucken folgte, dicht gefolgt von dem Verlassen des Nachtclubs fast so schnell wie das betreten selbst.
      ´
    • Kuraiko

      Lautes dröhnen in ihren Ohren, Menschen dich an ihr. Sie war nicht alleine. Sie war nicht alleine in diesem dunklen verlassenen Zimmer in dem nur ein Bett gestanden hatte. Wie oft hatte sie sich in den Schlaf geweint? Vereinsamt. Keine Amme die sie hätte trösten können. Ein Loch welches sich tief in ihre Brust gebrannt hatte. Warum... warum schaffte er es nicht sie zu lieben? Sie verharrte in dieser Menschenwelt, weil ihr kein anderer Ort blieb. SIe wurde doch nur geduldet, weil sie die Thronerbin war. Pff. Sie würde es ihrem Vater schon zeigen. Diesem elenden Mistkerl. Er hatte die kühle Person aus ihr Gemacht, die sie heute war. Sie erschauderte leicht und Takaoma schaute zu ihr runter. Er war 1 1/2 Köpfe größer als sie, doch schien die Inteligenz einer Fliege zu haben. Sie taumelte gespielt zwei drei Schritte nach hinten und er hielt sie fest.
      "Alles in Ordnung bei dir?" fragte er. Seine Gedanken waren widerlich. Er hoffte nicht das alles in Ordnung sei, ganz und gar nicht. "Soll ich dir ein Wasser bringen" Seine Stimme klang führsorglich. Falsche Freundlichkeit, jemand wie er hatte es nicht anders verdient.
      "I-Ich habe wohl einfach zu viel getrunken" lallte Kuraiko. "Ich glaube ich sollte mir ein Tax.." sie hickste einmal gespielt. "Also was ich meine.. ich sollte ins Bett". Er grinste nur leicht, jemand naives hätte es wohl kaum erkannt, jemand betrunkenes hätte nur sein besorgten Blick gesehen und nicht den kurzen Blick zu seinen Kumpanen.
      "Ich bringe dich raus" Ehe sie ihm Antworten konnte legte er einen ihrer Arme um seinen Hals und kämpfte sich einen Weg durch die Menge. Sie ließ sich immer wieder leicht hängen und stolperte ihm hinterher. Eine Seite ihres Tops war leicht ihre Schulter hinunter gerutscht. Wenn ihn das nicht auf falsche Gedanken brachte, dann wusste sie auch nicht.
      Sie tötete gerne, sie genoss das Gefühl von warmen Blut an ihrer Haut, das betteln und das flehen jener. Aber doch überkam sie hin und wieder ihre Prinzipien. Die Menschen die sie tötete mussten schon wenigstens ein bisschen böses in ihrem Herzen haben, doch das hatten sie fast alle und wenn nicht.. naja sie konnte sehr überzeugend sein.
      Draußen angekommen zeigte er auf eine Straße. "Dahinten sollten Taxis sein" Glaubte er wirklich, dass Frauen so naiv waren, warum sollten die Taxifahrer sich nicht direkt vor einen Club stellen? Außerdem wusste sie genau, dass dahin eine Sackgasse war.
      Sie nickte schwach "Sehr gut, ich bin wirklich sehr müde" hauchte sie in seine Schulter, an die sie sich gelehnt hatte.
      Er lachte leise. Und sie wusste genau warum er das tat.
      Dort angekommen drückte er sie gegen die Wand. SIe konnte seinen Atem an ihrem Hals spüren, gefolgt von nassen Küssen. "was tust du da" schrie sie ihn an drückte ihn leicht von sich weg, er musste ja noch nicht ihre ganze Kraft zu spürenn bekomme. "Ganz ruhin" sagte er und presste sich nur noch stärker gegen sie ohne von ihr ab zu lassen.
      "Verdammt nochmal, lass mich los." Ihre Stimme wurde lauter und nun brachte sie mehr Kraft auf. Er stolperte nach hinten. "Fahr zur Hölle man!" knurrte sie ihn an, wannte sich zum gehen doch da standen auch schon seine zwei Freunde. Genau darauf hatte sie gewartet. Nur auf ein bisschen Spaß. "W-wer seit ihr.." stotterte sie und machte ein paar Schritte nach hinten. Sie kam nicht weit denn Takaoma hielt sie schon fest. "Wir werden ganz sanft sein" hauchte er ihr ins Ohr. Sie senkte den Kopf, als die anderen beiden auf sie zu kamen. Ein leises lachen kam aus ihrer Kehle, was einem weinen schon fast nahe klang.
      "Pscht. Keine Angst" sagte einer der Zwei und sie lachte nur noch lauter und warf ihren Kopf nach oben. Nun war sie es die grinste. Kalt. Unerbittlich. Sie bückte sich und war dabei Takaoma über ihren Rücken. Binne weniger Sekunden stand sie hinter seinen Freunden dem einen schnitt sie mit ihrem Messer die Kehle auf den anderen überwältigte sie ebenfalls und warf ihn zu Boden.
      Es war nicht wirklich befriedigend jemanden schnell zu töten, aber dieser galt nur als abschreckendes Beispiel für die anderen zwei.
      Die Blutroten Gefühle übermannten sie gerade zu. Sie trat auf die zitternden häufchen elend zu.
      "Na na na.. ich möchte doch nur ein bisschen SPielen." sie leckte über ihr Messer und beugte sich nun zu Takaoma hinunter. Erst schaute sie das Messer an, dann ihn.
      "hier probier mal, schmeckt gar nicht mal so schlecht" Kuraiko hielt ihm das Messere hin
      "Was ist das hier für eine kranke Scheiße" brüllte er während er ihr das Messer aus der Hand schlug. Ein Schmollmund bildete sich in ihrem Gesicht. Sie streckte ihre Hand nach ihm aus und fuhr mit ihrem Handrücken über seine Wange. "eigentlich bist du ganz süß, wärst du nicht so ein Dreckskerl hätte ich vielleicht sogar mit dir geschlafen."
      Nun kratzte sie mit ihren Fingernägeln sein Gesicht entlang hinunter zu seiner Brust. Sein schmerzverzehrtes schreien war Musik in ihren Ohren. Sanft bohrte sie ihre Hand in sein Mediastinum, er bebte vor Schmerz. "ohh.. du hast Angst.. ich fühle wie dein Herz schneller pocht." Takaomas Augen waren geweitet, er wusste nicht wie ihm geschah, weshalb er Ruckartig aufstehen wollte, da sie sein Herz aber noch in der Hand hatte, riss sie es ihm mit seine Bewegung heraus. Der Dritte kauerte in einer Ecke. Tiefe Verzweiflung fraß sich durch seinen Körper. Er beobachtete Kuraiko wie sie das Herz seines Freundes hin und her drehte und betrachtete, dann war sie es ihm zu. Mit einem Aufschrei sprang er auf. Er wollte davon laufen doch sie stellte sich ihm in dem Weg. "Wer zum Teufel bist du" fragte er mit zittern in der Stimme.
      "Damit liegst du gar nicht mal so falsch mein süßer." Sie packte ihm am Oberarm und Flammen tauchten in ihren Handflächen auf, die seinen Arm hochwanderten. "Ich sag doch, ihr werdet zur Hölle fahren."
    • Yuuta
      Möglich das es für einen Mittelschüler wie Yuuta deutlich zu spät war während dieser Tageszeit außer Haus zu sein, doch blieb ihm nichts anderes übrig als vor seinen Problemen zu fliehen. Sein von Wunden übersätes, mit Pflastern überdecktes Gesicht verbarg er unter einer Kapuze, sein Kopf senkte sich jedes mal zu Boden, wenn sich eine Person näherte und sein Atem stockte bei jeder Möglichkeit aufgehalten und gezwungen zu werden nach Hause zu gehen. //..Woher kommen diese Wunden? Hast du dich schon wieder mit anderen geprügelt? Du Nichtsnutziger Junge, interessiert es dich gar nicht was das für ein schlechtes Bild auf unsere Familie wirft?..// Die Gedanken spielten sich in einen gedachten zukünftigen Monolog seiner strengen Tante ab, während Yuuta stets den Mund zu öffnen vermochte um ihr zu erzählen wie die Dinge wirklich abliefen. Eine Gruppe voller Jugendlichen, die ihn umzingelten, die Tasche klauten und förmlich zu Boden stießen ohne das er sich wehrte. Ein tiefes Seufzen entwich den gutmütigen Jungen, bevor er in der Ferne einen Schrei wahrnahm. Sein Blick streifte durch die Umgebung, doch befand sich keine Menschenseele in der Nähe, die auch nur ansatzweise helfen könnte. Yuutas Augen weiteten sich, er biss sich auf die Unterlippe und rannte ohne zu zögern in Richtung der Gasse aus der jene Schreie ertönten. Als er gerade um die Ecke biegen wollte, vernahm er eine Frau von Blut verschmiert und stoppte abrupt in seiner Bewegung, all sein Gewicht nach hinten verlagernd um aus Reflex einen schnellen Satz nach hinten zu machen. Entsetzen breitete sich in seinem Gesicht aus, die Schultern hängen lassend, sodass die Tasche über seiner Schulter hängend ihren Weg nach unten fand und dumpf auf den Boden aufknallte. "Miss! Sind sie in Ordnung!"
      Instinktiv begab er sich im schnellen Tempo zu der Frau und umfasste ihre Hand. "Wir sollten schnell von hier verschwinden und ihre Wunden versorgen! In der Nähe gibt es ein Cafè in dem ich arbeite, doch besitzen wir einen Erste Hilfe Kasten! Beeilen wir uns!"
      Der Braunhaarige Junge drehte sich zum Gehen und zog zaghaft an der Hand der Frau. "Geht es, oder soll ich sie stützen?"
      Besorgnis breitete sich seit Beginn des Gespräches in seinem Gesicht aus, die unschuldigen Augen lediglich auf das Wohlbefinden seines Gegenübers gerichtet.
      Inzwischen hatte auch der Schwarzhaarige Mann seinen Weg zum örtlichen 24 Stunden Shop gefunden, durchquerte die Gänge mit einem Korb in der Hand befüllt mit einigen Backprodukten und Kaffeebohnen, vor einem Regal Halt findend um in seiner freien Hand auf den schmalen Merkzettel zu schauen, schließlich etwas greifend und den Korb versenkend. "Wofür braucht der Bengel all dieses Zeug.. Plant er irgendeiner Göre `nen Kuchen zu backen um bei ihr zu landen?"
      Ein simples Grinsen ummantelte die Lippen Rei`s während seine Hand sich gegen seine Stirn lehnte. "Ach, sie werden so schnell erwachsen. Saubere Arbeit Romeo, dann drück ich dir wohl mal die Daumen! Ich hoffe der Junge begibt sich bis dahin nicht in irgendwelche Schwierigkeiten.."
      Sein Weg führte ihm in nächsten Wege direkt zur Kasse, an welchem er schlicht bemerkte das sein Geldbeutel nicht genügend befüllt war um alles kaufen zu können. "Kann ich es anschreiben lassen?", entwich es ihm mit ernster Mimik, während sich hinter ihm die wütende Schlange mit einem räuspern bemerkbar machte. //..Ich könnte schwören ich hab genug Geld dabei gehabt... Ahh~ der Bourbon...//
    • Kuraiko

      Er schrie und wand sich, er versuchte das Feuer zu löschen in dem er auf dem Boden hin und her rollte. Er hatte mit Abstand den grausamsten Tot auszustehen. Die unsagbaren Schmerzen die er erleiden musste..wunderschön. Tat es genauso weh, wie nicht geliebt zu werden. Und schon gruben sich diese Gefühle wieder an die Oberlfäche, nicht einmal ds töten dieser Männer hatte sie heute zufrieden stimmen können. Auch nicht der Alkohol. Heute war einfach alles Dunkel. Sie wollte sie wusste genau woran es lag und doch wollte sie es sich nicht richtig eingestehen, sie wollte es mit aller Macht verdrängen, doch genau heute war sie nicht stark genug. Sie schaute auf ihre blutigen Hände, welche leicht am zittern waren. Ob sie auch so gelitten hatte als sie gestorben war? Genau heute vor 23 Jahren ist ihre Mutter gestorben. Ihr Geburtstag war der Todestag ihrer Mutter. Sie durfte Leben und ihre Mutter war dafür gestorben. Mit aller Kraft hat sie dieses Kind, für das ihr Körper nicht gemacht war, versucht am Leben zu erhalten, es natürlich zu Welt gebracht und verblutete. Kuraiko schloss die Augen und fantasierte darüber, wie sich ihre Berührungen anfühlten. Warme, liebevolle Hände. Sie schüttelte sich bei dem Gedanken und öffnete ihre Augen schnell wieder. Sie schaute auf den Mann herab, der nur noch verbrante Knochen war.
      "Tss" schnalzte sie mit ihrer Zunge und wollte die Gasse gerade wieder verlassen, als ein Junge um die Ecke kam. Entschlossen kam er auf sie zu und packte ihre Hand. Wärme Hände und ein nettes lächeln. Diese unschuldige Maske, die sie mit ihren Händen mit leichtigkeit brechen könnte. SIe könnte ihn mit nur einen klitzekleinen Bewegung in den Abgrund stürzen.
      Er dachte sie sei das Opfer, war er so naiv oder einfach nur blind? Sah er denn nicht das Blutbad, was sie veranstaltet hatte? Dummes Menschenkind.
      Er zog sie mit sich, fragte gar nicht erst nach, wer sie war. "Mir geht es wirklich bestens, du musst mich nicht umsorgen, mir fehlt nichts" sprach sie ruhig während sie ihm hinterher stollperte. Er hatte sie mit einem mal überrumpelt.
      Nachdem er immer noch nicht stehen blieb tat sie es und er war auch gezwungen halt zu machen, denn sie war stärker als er.
      "Ich meine es ernst. Mir fehlt nichts. Außerdem sollte ein kleiner Junge wie du nicht Nachts um diese Zeit noch durch die Straßen laufen, ich glaube du hast keine Ahnung wie Gefährlich das ist" Wie Gefährlich sie war und wie sehr sie diesen Tag hasste, wie sehr sie am liebsten jeden auslöschen wollte, der ihr über den Weg lief.
      Sie musterte den jungen unauffähllig ehe sie die Arme verschrenkte. "Du solltest nach Hause gehen"
    • Yuuta

      "Haben sie denn jemanden der sich um sie kümmern kann?", entwich es den Jungen überrascht nachdem er seine Hand von ihr loslöste und für einen kurzen Moment geweitete Augen in ihrem Gesicht vernahm. Bedrückt wandte er seinen Blick zu Boden und vergrub seine Hände in den Hosentaschen. "Verstehe... Dann geht es ihnen wohl wie mir. Meine Eltern sind auch relativ früh gestorben, so früh das ich sie nicht einmal kennenlernen durfte. Wissen sie, es ist nicht gut alles immer allein austragen zu wollen, ich kann ihnen wirklich helfen." Wohlwollen drückte sich in seiner eher sanften Stimme aus, während sich seine Augen zu ihr nach oben wandten in der Hoffnung sie würde einlenken und seine Hilfe annehmen. "Zuhause ist es im Übrigen nicht ungefährlicher als hier draußen..", entwich es den Jungen im leisem Tonfall während er die Wunden in seinem Gesicht vergeblichst unter seiner Kapuze zu bedecken versuchte.
      "Sie sollten wirklich mitkommen, allein um von ihren Alkoholisierten Zustand wieder loszuwerden.. Falls sie es sich also anders überlegen, können sie mir gerne folgen, doch wenn sich unsere Wege hier trennen, dann passen sie bitte gut auf sich auf."
      Der Braunhaarige nickte ihr kurz zum Abschied zu und begab sich danach in Bewegung, der Straße entlang folgend an den Mauern vorbei, die Treppe hinabsteigend und an den Straßenlaternen nach rechts abbiegend um dort nach einem ungefähr 10 Minutigen Marsch an über den Bürgersteigen entlang am Rande der Stadt anzukommen, ein recht normal wirkendes Gebäude betretend, welches umgeben von grünen Wiesen und Bäumen leicht abgelegen der Tumultvollen Stadt stand. Die Tür öffnete sich, die Jacke des Jungen löste sich nachdem er seine Tasche zur Seite ablegte und verendete am Kleiderständer. Seine Schritte trugen ihn die hölzernen 3 kleinen Treppenstufen hinauf zur Theke, hinter welcher nicht nur Alkohol in den Regalen sondern auch ein Sortiment an weiteren Gerätschaften auf den Tresen hinter der Theke stand. Sein Blick wandte sich zur Tür, als sich diese ein weiteres Mal zu öffnen vermochte.
    • Kuraiko

      Es machte sie sauer, warum konnte sie gar nicht so genau sagen, seine traurige Gesichte die er einer fremden Person einfach auf so Egoistische Art und Weise unter die Nase hielt. Er konnte froh sein keine Eltern zu haben, sie hatte einen Vater und dieser behandelte sie so als würde sie nicht exestieren, als sei sie der größte Fehler seines Lebens. Ein Schandfleck in seiner Biografie.
      Sie schnaubte leise und schaute dann wieder zu diesem Jungen. Er versuchte seine Wunden zu verstecken. Nicht gerade unauffähllig. Wenn er jedesmal so gefühlsduselig daher redete und sich als Opfer gab würden noch oft Situationen kommen in den er niedergettrampelt würde wie eine Kakerlake.
      Sie machte einen Schritt auf ihn zu. Sein Duft war seltsam, er roch nicht so wie die anderen Menschen.. komisch.
      Sie fuhr ihm mit ihrer Hand durch sein Haar und ließ dabei seine Kaputze von seinem Kopf gleiten.
      "Weißt du kleiner, manchmal muss man in dieser harten Welt nunmal böse sein, immer den Helden zu spielen wird dir auf lange Zeit nichts bringen" Sie strich mit ihrem Daumen über seine Wunde. "Es gibt so viele Gefahren von denen du nicht einmal eine Ahnung hast und sie werden einen guten Menschen in wenigen Minuten zerstückeln und nur noch ein Häufchen elend zurück lassen."
      Sie zog seinen Kopf näher an sich und drückte ihm einen Kuss auf seine Wunde ehe sie sich zum gehen wand. "Denk an meine Worte" sagte sie nur noch und verschwand dann in der Dunkelheit. Seine Wunden würden sich alsbald verschließen. Der Speichel von Dämonen konnte heilend wirken, er schämte sich für seine Wunden. Für seine Schwäche. Die Wunden und die Schmerzen konnte sie ihm nehmen, doch die Schwäche müsste er ganz alleine bekämpfen, da gegen konnte sich rein gar nichts ausrichten. Schwäche war eine innere Einstellung, sobald er das Begriffen hatte könnte er wachsen.

      Sie kam einige Minuten später in ihrer Wohnung an. Seufzend warf sie die Wohnungstür zu. In der Küche stand ein Kuchen mit einer Karte daneben. Alles Liebe zu deinem Geburtstag, ich hoffe wir sehen uns später noch um mit Wein auf deinen besonderen Tag anzustoßen stand dort drauf. In einem schwachen Moment hatte sich Kuraiko mit einem Menschen angefreundet. Ayumi war manchmal eine ziemliche Zicke und hatte es im Club ein paar Jungs mächtig gezeigt, dass hatte Kuraiko ein wenig beendrückt und sie waren ins Gespräche gekommen. Und nun hatte sie diesen Menschen an der Backe. Woher wusste Ayumi überhaupt das Heute ihr Geburtstag war?
      Sie atmete ein paar mal tief ein und wieder aus um den Kuchen nicht aus Zorn direkt vom Tisch zu fegen.
      Dann zog sie sich aus und sprang unter die Dusche.
    • "Da bin ich wieder..", entwich es einer bekannten Stimme zu welcher der Braunhaarige aufsah. Ein einfaches Abtreten der Schuhe über die Fußmatte, gefolgt vom schlichten Knistern der Plastiktüte, symbolisierten die gar alltäglichen Rituale bevor der Schwarzhaarige Inhaber des Café sein Lokal betrat und einen überraschten Ton von sich gab, als er die wenigen Stufen empor stieg und Yuuta erblickte. "Ho, bist ja gar nicht Zuhause Kleiner. Was ist los, hast was im Laden vergessen?" Der Braunhaarige zuckte mit seinen Schultern und sah enttäuscht zur Seite. "Du warst nicht unbedingt die Person die ich erwartet hätte, Boss."
      "Hoh Hoh, dann hatte ich also Recht mit meiner Vermutung? Wie alt ist sie, wo hast du sie kennengelernt und das Wichtigste: Wie sind ihre Maße?"
      Zurückschreckend als sich der Schwarzhaarige seinem Gesicht näherte, Daumen und Zeigefinger an das eigene Kinn angelegt und mit einem neugierigen, schelmischen Grinsen in einer unangenehmen Nähe den Blick seines Mitarbeiters suchend, drückte Yuuta schließlich seine Hand gegen Rei`s Gesicht und hielt ihn auf Abstand. "Keine Ahnung, sie war verletzt und ich wollte sie mit hierher bringen um ihre Wunden zu versorgen! Sie war etwas älter als Ich, glaube Ich. Unter dem vielen Blut war nicht besonders viel zu erkennen.."
      Der Schwarzhaarige trat einige Schritte zurück, verschränkte seine Arme vor der Brust und nickte verständnisvoll. "Ich verstehe, ich verstehe.. Halt Moment! Du stehst also auf ältere Frauen? Yuuta, ich bin im höchsten Maße empört und beeindruckt, aber da gibt es ja bekanntlich ein Sprichwort: Auf alten Pferd-", noch bevor er seinen Satz vollenden konnte fuchtelte der Braunhaarige peinlich berührt mit seinem Händen vor seinem Körper und unterbrach mit seiner lauten Stimme. "DU VERSTEHST DAS FALSCH!"
      Erst jetzt vernahm er, dass jene Antwort auf die zuvor ihn aufziehenden Fragen anders aufgefasst werden konnten, als sie gemeint waren. "Aber sie war mit Blut befleckt? Hört sich nicht gerade berauschend an, sicher das du nicht ein paar Horrorfilme zu viel geschaut hast und sie dir eingebildet hast?" Wieder einmal nahm Rei eine nachdenkliche Pose ein und stellte den Einkaufsbeutel schließlich auf den Tresen ab, bevor Yuuta erneut energisch reagierte. "Ich hab sie mir nicht eingebildet! Verdammt, wieso kannst nicht wenigstens du mich ernst nehmen?.."
      Bedrückt wandte er sein Gesicht ab, vernahm den ernster werdenden Blick seines Gegenübers als er die Wunden in seinem Gesicht entdeckte und verbarg jenes unter seiner Kapuze um von sich abzulenken. "Hat sie dich wieder geschlagen? Du solltest dir nicht alles von dieser alten Schachtel gefallen lassen.."
      "Was weißt du schon..", entwich es den Jungen mit leiser Stimme während er sich zu den Tresen drehte und den Einkaufbeutel auspackte. "Sie hat mich aufgenommen als ich niemanden hatte, wäre sie nicht gewesen wäre ich heute nicht hier. Ich sollte dankbar sein für das was ich habe und es mehr zu schätzen wissen.."
      "Ein Hund sollte dankbar sein ständig gemaßregelt zu werden und Dreck zu fressen, während die Katzen den Himmel auf Erden erleben? Genau so benimmst du dich nämlich, wie ein Hund, an einer Leine angekettet nicht in der Lage frei zu denken und nur auf Befehle hörend, egal wie dumm sie auch sein mögen."
      "Ein Hund, huh?..", das Ausräumen des Beutels stoppte für einen kurzen Moment. "Dann bin ich wohl ein Hund, das ist okay.. Solange ich mich nützlich machen kann."
      Der Antwort des Jungen Gehör schenkend, zuckte Rei lediglich mit den Schultern und schüttelte schlicht den Kopf. Hinter sich ein Messer ergreifend und mit ihm ungeachtet auf den Braunhaarigen einstechend, vernahm dieser instinktiv die sich hinterrücks annähernde Waffe und wich in einer schnellen Drehung aus. "Hoo~", entwich es den Schwarzhaarigen schlicht und überrascht, während er fast schon lustlos wirkende weitere Stiche und Schnitte mit dem Messer gegen den Braunhaarigen richtete, der ständig mit Mühe und Not auswich und sich schließlich über die Theke abrollte um auf der anderen Seite mit einer Rückwärtsrolle in Hockstellung Halt zu finden. "Was ist in dich gefahren?!", entwich es ihn mit sichtlich verstörter Stimmlage bevor der Schwarzhaarige das Messer nach ihm warf und Yuuta mit einer Rolle zur Seite auswich. Kurz bevor er die Rolle zur Seite beenden konnte, spürte er ein Bein in seiner Seite das ihn zur Seite trat. Yuuta der gerade aus seiner Rolle wieder in Hockstellung angelangt war, schützte sich mit beiden Armen, angewinkelt um den Stoß zu dämpfen, doch hob dennoch ab und flog einige Meter zurück bis er mit den Rücken an einen der Tische Halt fand. Seine vor Schmerzen geschlossenen Augen nach oben richtend, erkannte er die kalten Augen des Schwarzhaarigen über sich, der achtlos mit dem zuvor geworfenen Messer auf ihn niederstach, doch Yuuta streckte seine Hand nach vorne aus. Jenes Messer bohrte sich durch die Hand, welche dem Druck nachgab. Bevor die Spitze, an welcher das Blut bereits niedertropfte, jedoch auch die Augen des Jungen durchbohren konnte, stoppte der Schwarzhaarige und setzte ein kühles Grinsen auf. "Was ist los, Yuuta? Wo kommt denn diese Freude in deinem Gesicht her?" Im Eifer des Gefechtes nahm der Braunhaarige nicht wahr das sich sein Entsetzen, seine Angst in Vergnügen wandelte und seine Mundwinkel nach oben trieb. "Dieser Zorn der in deinen Inneren brodelt, der Wille unsere Rollen zu tauschen und deine Tante in deine Position zu stellen, nein nicht nur deine Tante sondern all jene die ständig auf dich hinabsahen.. Du bist weit mehr als nur ein Hund, Yuuta, du bist ein Wolf der gierig darauf wartet seine Fangzähne in seine Opfer zu versenken und dafür den richtigen Moment abwartet!"
      "Du bist doch krank!", entwich es den Braunhaarigen, während er sein Bein anwinkelte und die Unterseite seines rechten Schuhes gegen Rei`s Brustkorb stemmte um ihn mit Druck von sich zu entfernen. Die kläffende Wunde an seiner Hand haltend fanden seine Schritte schließlich ihren Weg zum Eingang des Café, bevor er die Tür aufstieß und vor dem verrückt gewordenen Inhaber floh. "Nanu?", entwich es diesen schlicht, während er den Jungen hinterherstarrte. "Hab ich es etwa übertrieben? Dabei wollte ich ihm nur einen hilfreichen Ratschlag geben.. Ahh, der kommt schon wieder!" Ohne weitere Worte zu verschwenden, hielt der Schwarzhaarige das Messer unter den Wasserhahn und begutachtete die Zutaten aus seinen Augenwinkeln die Yuuta ausgepackt hatte. "Erdbeeren, huh? Hab nicht erwartet das er für die Kleine meinen Lieblingskuchen zubereitet. Muss wohl für jemand besonderes sein.." Das Messer abtrocknend und wieder im Schubkasten verstauend, sich schließlich die Hände abtrocknend, wandte sich das Gesicht nachdenklich an die Decke. "Jetzt wo ich drüber nachdenke... Mein Geburtstag scheint bald anzubrechen."
    • Kuraiko

      Alles Liebe zum Geburtstag.. Pfff, dass hatte sie lange nicht mehr gehört, wenn sie recht überlegte, dann hatte sie es immer nur von Leuten gehört, die es sowieso nicht ernst gemeint haben, die Berater ihres Vaters, das Personal, die jenigen, die sich einfach nur bei ihr Einschleimen wollten.
      "So eine Farce" stieß sie aus während das Gesicht über ihre Haare lief. Sie legte den Kopf in den Nacken und ließ das angenehm warme Wasser ihr Gesicht berühren. Warum in aller Welt war den Menschen dieser Tag so wichtig? Für sie bedeutete dieser Tag nur Hass und tiefe Traurigkeit.
      Sie griff nach dem Wasserhahn und drehte ihn auf Kalt bevor ihre Gedanken und die Gefühle sie übermannen konnten. Aber dieses Mal half es nicht. Es brodelte und kochte in ihr, selbst diese elenden Widerlinge zu vernichten hatte nichts gebracht. Zu Schade aber auch.
      Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und Schlug gegen die Wand in der Duschkabine. Die Fließen zersprangen mit einem Mal und schepperten zu Boden. In ihrer Hand bildete sich eine tiefe Wunde, ein paar Blutstropfen fielen wie die Wassertropfen aus der Dusche zu boden, doch wenige Sekunden später verschloss sich die Wunde auch schon.
      Kuraiko schaute ihre Hand an, drehte sie und es machte sie unglaublich WÜtend, dass sie so schnell heilte.
      Als es aber plötzlich an der Tür klingelte wurde sie aus ihren Gedanken gerissen "Huuh?" Sie erwartete eigentlich gar keinen Besuch und den Nerv jemanden zu Empfangen hatte diese Frau auch nicht.
      Schnaubend stellte sie das Wasser aus, verließ die Duschkabine und wickelte sich ein Handtuch um ihren Schlanken gut proportionierten Körper.
      Sie tropfte noch immer ziemlich als sie die Tür öffnete, da sie kaum Gelegenheit gehabt hatte sich abzutrocken.
      Sie hatte sich vorgenommen denjenigen zur Schnecke zu machen, der es wagte sie zu stören und sollte der jenige Dabei auch noch unverschämt werden, dann würde sie ihm gleich hier den Kopfabschlagen, doch zu ihrer Verwunderung traf sie niemanden an, als sie die Türe öffnete.
      Das Kleine Paket, welches vor der Tür lag hätte sie beinahe übersehen, wäre sie nicht noch einen Schritt nach vorne gegangen, damit sie um die Ecke gucken konnte, hätte sie dieses Paket nicht entdeckt.
      Sie rümpfte kurz die Nase und spielte mit der Überlegung es liegen zu lassen, da anscheinend der Absendeer fehlte. Nach kurzem Zögern hebte sie es dann aber doch auf, trug es in das geräumige Wohnzimmer und stellte es auf den Tisch.
      Es war nicht besonder schwer oder wirkte besonders Aufähllig, doch wer stellte schon ein Paket vor der Tür einer Person ab, ohne seinen Namen zu hinterlassen oder es selbst zu übergeben.
      Wenn es ein Dämon gewesen war, hatte er vielleicht auch einfach ihren Zorn gespührt und das Verlangen jeden zo töten, der ihr in die Quere kam.
      Sie zuckte mit den Schultern ehe sie das Paket dann aufriss und eine kleine Spieluhr darauf holte. "Eine Bombe?" fragte sie sich selber, als sie dieses seltsame Ding anschaute. Eine lächerliche Bombe würde ihr nichts anhaben können, weshalb sie es in ihren Händen rundherum drehte. Sie hatte noch nie eine Spieluhr gesehen, weshalb diese ihr völlig Fremd schien. Sie schob mit ihrem Daumen den Deckel auf und die Spieluhr begann ihre Melodie abzuspielen. Sie war ihr so unheimlich vertraut, aber doch konnte sie sich nicht erinnern, wo sie diese Melodie schon einmal gehört hatte.
    • Yuuta

      Schwer keuchend, förmlich nach Luft japsend und seine Hände auf seine Oberschenkel stemmend, stoppte der Braunhaarige junge Mann schlussendlich in seiner Flucht vor seinem dem Wahn verfallenen Vorgesetzten an einem kleinen Spielplatz und vernahm schließlich mit geweiteten Augen wie das Blut von seiner Hand aus zu Boden tropfte. Seinen Oberkörper aus der Beugung erhebend, die rechte Hand gen Himmel richtend, inspizierte er die Wunde durch welche sich vor einigen Minuten das Messer gebohrt hatte. Seine geweiteten Augen normalisierten sich jedoch, als er ernüchternd wahrnahm das die Verletzung bereits nicht mehr vorhanden war und sich die Wunde von selbst geschlossen hatte. Betrübt wandten sich die von schwarzen Augenringen untermalten Augen zu Boden, während seine Hände in seinen Jackentaschen verschwanden und ein stilles Seufzen auf seinem Weg zur Freiheit verendete. Sein Blick wandte sich zum Spielplatz und erkannte dort eine Gestalt stehend, dessen Haupt verziert von zwei schwarzen Hörnern, das weiße Haar in den Schatten hervorzuheben schien. Kalt blickten die zwei violetten Augen zu seinem Braunhaarigen Gegenüber, bis dieser zu der seltsamen Gestalt aufschloss und zeitgleich wie jene seine Hand erhob. Erst im zweiten Anblick vernahm man die starke Ähnlichkeit beider Personen in derer Gesichter, alsbald die zwei Handflächen aufeinandertrafen und die Mundwinkel des Braunhaarigen sich nach unten verzogen, während der Weißhaarige ein überhebliches Grinsen aufzusetzen schien. Als der Braunhaarige schließlich seine Augen für einen kurzen Moment schloss und binnen weniger Sekunden wieder zu öffnen vermochte, erkannte er, derweil nicht mehr zum ersten Mal, das die Person vor ihm ins Nichts verschwunden war und ihn seinem Schicksal überließ. //...Was stimmt mit mir nicht?..//
      Die Gedanken des Jungen spielten verrückt, als er die Schaukel vor seinen Augen erblickte und auf dem Sitz platz nahm um im Anschluss seine Sicht dem Sternenhimmel zuzuwenden. In seiner Erinnerung ruf sich das Ereignis von vorhin zurück an die Oberfläche, der Moment in welchem sein Vorgesetzter und einziger Vertrauter ihm nach den Leben trachtete, doch die Angst innerhalb weniger Momente der Freude dahinwich, die sich von seiner Brust aus in jede einzelne Körperzelle auszubreiten schien, seinen Körper von selbst zu führen schien und den Drang der Mordlust in der sonst so friedfertigen Persona in den Vordergrund zu rücken vermochte. Zum Weiteren erinnerte er sich an die Frau von Blut bedeckt, doch unabhängig des Geruchs nach Eisen eine andere, bekannt wirkenden Duft verstrahlte der dem Jungen ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit gab. Die rechte Hand legte sich auf die Wange, auf welchem er noch vor einigen Stunden den Kuss empfangen hatte, bis ein erneutes Seufzen aus seinen Lippen ertönte. //...Ich sollte nach Hause gehen, mir meine Tracht Prügel abholen und danach meinen Alltag weiter fortsetzen.. Es ist vermutlich besser so...//
      Von der Schaukel hinabspringen, wandte sich der Blick des Jungen in Richtung der Straße, auf welcher ein weiteres Mal die Person mit weißen Haaren erschien, diesmal jedoch schlicht verzerrt und das Gesicht bedeckt von einer schwarzen Maske. "Gönn mir eine Pause..", entwich es Yuuta verbittert, während er sich von ihm abwandte und dem Weg nach Hause antrat.
    • Kuraiko

      Ja es war äußerst seltsam, diesse Gefühle die sie in ihr auslösten waren seltsam und keines wegs angenehm. SIe lösten eine tiefe Traurigkeit in ihr aus. Aber was sollte sie es schon kümmern? Es sollte sie nicht interessieren, denn wer Gefühle zeigte war schwach. Sie musste unter beweis stellen, dass sie stark war und es mit jedem aufnehmen konnte. Das sie Eiskalt war und keine Gnade zeigt. "Tsss" stieß sie aus und war die Spieluhr wieder in den Karton ehe sie wieder in ihre Badezimmer ging. Noch einmal warf sie sich kaltes Wasser ins Gesicht bevor sie sich komplett abtrocknete und ihren Schlafanzug über streifte.
      Sie kämmte sich durch ihr langes Haar bis es gänzte und ging dann ins Bett. Sie war ehrlich gesaht sogar ziemlich erschöpft weshalb sie schnell einschlief.

      Es war an diesem Tag heißer als sonst, so kam es ihr auf jeden Fall vor, aber vielleicht lag es auch nur daran dass alle Augen auf sie gerichtet waren. Das Funkeln in jener Augen, pure Lust nach Unterhaltung aber keine Funke stolz. Ihr Vater hatte eine ganze Arena füllen lassen, ihr gesagt sie solle jeden Feind besiegen, ohne Ausnahme, keine Gnade zeigen. Auch mit ihren sieben Jahren wusste sie was dies bedeutete, der Verlierer musste sein Leben verlieren. Kuraiko war einer der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste. Doch würde ihr Vater sie töten lassen, wenn sie verlieren würde? Vermutlich.
      Der Erste kampf dauerte nicht lange und ihre Gegner, ein gut ausgebildeter Dämon im Jugendalter, lag schon nach wenigen Minuten keuchend am Boden. Er hatte Schwierigkeiten sich wieder aufzurichten. Sie war vermutlich ein wenig zu grob an die Sache heran gegangen. Aus dem Publikum kam gejubel, dass hieß, dass sie ihm den Gnadenstoß verpassen sollte. Eine Gefühlte ewigkeit starrte sie ihren Gegner nur an. Sie erzitterte bei dem Gedanken ihn zu töten. Er wäre ihr erster. So langsam wurde die Menge unruhig und buhte. "Los bring es endlich zu Ende und zeig das du nicht so ein großer Nichtsnutz bist." brüllte ihr Vater in seinem Strengen kalten Tonfall.
      "Ich.. Vater ich kann nicht." bei jedem Wort wurde ihre Stimme leiser und sie senkte den Kopf.
      Als sie diesen wieder hob stand ihr Vater vor ihr. Ihm gegensatz zu ihr schien er wie ein riese. Er beugte sich zu ihr runter. "Weißt du eigentlich, dass du mir zuwider bist?" hauchte er in ihr Ohr, bevor er sie mit einer Bewgung umdrehte und ihr Oberteil in mit einer Bewgung zeriss.
      Er hatte sie dafür ausgepeitscht, dass sie ihrem Gegner nicht, wie es tradition war, sein Leben genommen hatte. Und trotzdem hatte er zu guter Letzt sein Leben verloren durch die Hand ihres Vaters. Sie hingegen trug ab diesem Tag Narben an ihrem Rücken die sie an ihre Schwäche erinnerten.
    • Narben am Rücken, auch Yuuta ereilte dieses Schicksal an jenem Abend an welchem er nach Hause kam um dort schlussendlich von der Gürtelschnalle seines Onkels gezüchtigt zu werden. Es dauerte nicht lange bis sich die leeren Augen des zusammengekauerten Braunhaarigen Jungen am Boden schlossen, während am nächsten Morgen die Wunden bereits verheilt waren und seine Tante schlicht kaltes Wasser über ihn ergoss. "Steh auf du Faulpelz, du solltest dich schon längst um das Feuerholz gekümmert haben!" Angewidert wandte sie ihren Blick von ihr ab, schnalzte mit der Zunge als sie vernahm das er ihr keine Beachtung schenkte und lief zur Haustür während sie "Nutzloses Balg!" vor sich hinmurmelte. Yuuta erhob sich aus seiner misslichen Lage, stieg die Treppen empor und öffnete eine hölzerne Tür zu einer Abstellkammer in welcher ein kleiner Schrank stand. Diesen öffnend, sich von seinen klatschnassen Klamotten befreiend und seine Schulkleidung anziehend, hang er die nassen Sachen über ein straffes Seil nahe der von Spinnweben überwucherten Decke, um schließlich die Treppen wieder hinabzusteigen. Mit grimmigen Gesichtsausdruck kam ihm sein Onkel entgegen, der jedoch nach dem kurzen Aufeinandertreffen der Blicke, seine Augen von ihm abwandte und genervt mit der Zunge schnalzte. "Bereite mir keinen weiteren Ärger, verstanden?" "Verstanden..", entwich es dem Braunhaarigen dessen leere Augen auf dem Boden verharrten, bevor er sich wieder in Bewegung begab und seinen Weg zur Schule antrat. Auf seinem Weg zur Schule klatschte er sich auf die Wangen und setzte sein gewohnt gespieltes, freundliches Gesicht obgleich ihn auch in der Schule nur weiterer Pein erwartete. Während seines Weges vernahm er nur spärlich das er in jemanden hineinlief, trat schließlich einige Schritte zurück und entschuldigte sich bevor er bemerkte das es sich dabei um Rei handelte, der neutral auf ihn hinabzusehen schien. Yuuta´s Augen weiteten sich vorerst abrupt, doch seine Abwehrstellung wich der Schutzlosigkeit dahin, seinen Blick zur Seite abwendend. "Du solltest mich nicht auf so einer belebten Straße während des Tages töten, Boss.. Wenn es wirklich dein Wunsch ist, werde ich heute Abend am Park auf dich warten." Verwirrung offenbarte sich auf dem Gesicht des Schwarzhaarigen Mannes, während seine Stimme schlicht ertönte. "Wovon redest du? Ich hatte nie vor dich zu töten, Yuuta. Ich wollte dir nur zeigen das du kein Mensch bist."
      "Kein Mensch?", entwich es den Braunhaarigen nun sichtlich verwirrt, während er hinter dem Schwarzhaarigen die Silhouette jener Frau wahrnahm die er gestern noch Blutbesudelt vor einer Seitengasse antraf. Ohne auf die Antwort seines Gegenübers zu warten, drängte er sich an jenen vorbei und hielt Kuraiko vor dem Voranschreiten auf, indem er sich ihr in den Weg stellte. "Miss, sind sie in Ordnung?", ertönte es aus seinem Lippen mit den gleichen Worten wie am gestrigen Abend. "Sind sie noch verletzt?"
      Rei wandte seinen Blick erst zu Yuuta und danach zu Kuraiko, lediglich ein schlichtes Lächeln aufsetzend.
    • Kuraiko

      Schweiß Gebadet wachte sie auf, ihr Rücken brannte, und tat bei jeder Bewegung nur noch mehr weh. Erschrocken griff nie nach hinten um über ihre Wunden zu fahren, doch es handelten sich nicht um drische Wunden sonder lediglich um ihre alten Narben. Eigentlichen hätten diese binne weniger Stunden verheilen müssen, doch Luzifers Zorn und seiner Macht konnte keiner entkommen.
      Ein leises seufzen glitt über ihren Lippen ehe sie sich aufraffte und noch einmal unter die Dusche sprang.
      Sie hatte es nie verstanden warum ihr Vater sie so hasste, warum er sie an jenem Tag so gedemütigt hatte. Es wäre besser gewesen, hätte er sie gleich getötet, doch so musste sie jeden Tag damit Leben. Mit dem Hass ihres Vaters leben.
      Nach dem sie mit duschen fertig war zog sie sich eine Bluse und einen engen Bleistift Rock an, sie kämmte ihr Haar bis es glänzte und Schminkte ihre Augen dezent. Ihre Lippen brachte sie mit roter Farbe jedoch zur Geltung.
      Kuraiko hatte einen Job in irgendso einem langweiligen Büro angenommen von irgendo so einem reichen Imobilienmarkler. Hier war es ein leichtes die passenden Menschen zu finden mit denen sie sich von Zeit zu Zeit vergnügen konnte.
      Ayumi arbeitete auch dort, sie war die einzige Frau mit der sie sich einiger Maßen gut Verstand, nicht nur weil diese sie nie für ihre Sex Escpaden verurteilt hatte, sondern weil ihre Seele ebenfalls Dunkel war, hinter ihrer netten und charmanten Art steckte ein richtiger Teufel und zur Hölle nochmal, selbst wenn Ayumi es noch nicht wusste, dann würde sie ihr auf die Sprünge helfen ihre Wahre Natur zu entdecken.
      Die junge Dämonin schlüpfte in ihre High Heels und machte sich auf den Weg. Am liebsten wäre sie mit ihrem Motorad gefahren, jedoch hatte sie dieses erst neulich zu schrott gefahren und bis jetzt keine Zeit gehabt sich ein neues anzuschaffen.
      Bei dem Gedanken brodelte die Wut in ihr Hoch, verdammt sie hatte dieses Motorad geliebt, wie sollte sie denn nochmal eines auftreiben, dass ihren Erwartungen entsprach? Sie müsste Wochenlang daran herum basteln.
      Eine bekannte Stimme riss sie aus ihren Gedanken und tatsächlich blieb sie stehen als sich ihre der Junge von Gestern in den Weg stellte. Seine Wunden waren verheilt. Kein Wunder, ihr Speichel hatte nun einmal diese Kraft, wenn sie sich konzentrierte und ihre Kraft bündelte, konnte sie sogar Lebensenergie wieder in einen Körper bringen, aber das war eine andere Geschichte und kostete eine Menge Kraft.
      "Es ist alles bestens, Junge" sagte sie knapp und machte eine herrische Handbewegung ehe sie sich an ihm vorbei drängelte um weiter zu gehen. Doch als sie ihn berührte blieb sie doch stehen und beugte sie leicht zu ihm runter. Er war eigentlich nicht viel kleiner als sie, doch fast ein Kopf war es bestimmt. Erst roch sie an ihm, ehe sie über seinen Hals leckte. Es war eine Übertriebene Reaktion und sie tat es auch nur um Rei zu ärgern. Sie hatte seine Anwesenheit relativ schnell gespürt ohne ihn auch nur gesehen zu haben. Generell hatte sie ihn nur ein oder zwei mal in Anwesenheit ihres Vaters gesehen. Er war sein kleines Schoßhündchen.
      "Du schmeckst nach Tot" flüsterte sie dem Jungen dann ins Ohr, welcher ein wenig rot angelaufen war. Warum hatte sie es nicht in der Nacht gemerkt? Vielleicht weil ihr Verstand mit anderen Dingen beschäftigt war?