A small detective agency [Cy & Caili]

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    • A small detective agency [Cy & Caili]


      Eine junge Frau beobachtete aus dem Fenster ihres Büros heraus das Treiben auf den Straßen Londons, wo sich gerade der Fahrer einer Kutsche und ein junger Herr, welcher ein Automobil fuhr, in die Haare bekamen, ein nicht seltener Anblick, doch er durchbrach die Langeweile des Alltags.
      Doch da fiel der Dame etwas deutlicher interessanteres in die Augen, als ihr ein junger Mann mit einem Stück Papier in der Hand auffiel, welcher etwas zu suchen schien und obwohl sie nicht sehen konnte, um was für eine Art von Zettel es sich in der Hand des Mannes handelte, so zählte sie doch eins und eins zusammen und war sich sicher, dass er nach dem kleinen Büro, eingequetscht, fast schon versteckt, in der Gasse zwischen zwei deutlich größeren Häusern.
      Das Gebäude schien nicht besonders einladend zu sein, aber das musste es auch nicht. Wer ihre Hilfe brauchte, der würde es schon finden.
      Sie lehnte sich etwas mehr in ihrem Bürostuhl zurück, fischte ein Bonbon aus dem Glas auf ihrem Schreibtisch und wartete darauf, dass jemand an die Tür klopfen würde.
      Ihr Scharfsinn ließ sie nicht im Stich und so bat sie den fremden Mann einzutreten und erkundigte sich mit einem freundlichen „Kann ich ihnen helfen?“ weshalb er hierher gekommen war.

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      @Cyrus
    • Aiden Westwood:

      Heute würde vollständig sein neues Leben beginnen, leise seufzte er und blickte hinter sich - seit dem er hier angekommen war, wurde er von einer schwarzen Katze verfolgt. Er wusste nicht wieso es so war, vielleicht hatte sie ja auch nur Hunger und er roch irgendwie nach Essen. Er konnte sich daraus einfach keinen Reim machen, vielleicht sollte er auch nicht versuchen eine Katze zu verstehen.
      Demnach atmete er tief durch und blickte auf den Flyer den er in der Hand hatte - er wollte sehen, ob er diesen Job annehmen konnte. Denn so konnte er selbst vielleicht auch noch selbst etwas recherchieren und wo konnte man es am besten, als in einer Detektei?
      Aber irgendwas war komisch an diesen Flyer - leise seufzte er und steckte diesen wieder in die Jacke - hier in der Nähe musste es sein, doch sich wirklich zurecht finden konnte er sich noch nicht.
      Er kam schließlich vom Land und aus diesem Grund war diese ganze Hektik in der Stadt was vollkommen neues für ihn. Er drehte sich leicht und entdeckte dann auch schon die schwarze Katze.
      "Na, Kleine? Weißt du wo ich hin muss?" scherzte er leicht, aber komischerweise ging die Katze diesmal an ihm vorbei, anstatt sich vor ihm zu verstecken. Das war nun neu.
      Er ging langsam hinter der Katze her und sah dann auch schon ein Schild. "Also hat mich die Katze verstanden..."murmelte er leise und war dann leicht verwundert, dann schüttelte er leicht seinen Kopf. Das konnte nun wirklich nicht wahr sein - das ist Schwachsinn.
      Langsam war er zu dem Gebäude gegangen - es war wirklich ein seltsames Haus. So verzog er leicht sein Gesicht.
      "Hier kann ich doch niemals richtig sein.." murmelte er dann leise, doch dann klopfte er auch fast schon Automatisch an der Tür, dann hörte er auch schon eine ruhige Stimme die ihn hineinbat und so öffnete er die Tür.
      Das innere des Gebäudes sah nun doch etwas anders aus als erwartet, dass verwunderte ihn schon ziemlich - von Außen sah es nicht nach dem Aus, was innen vor sich ging.
      "Guten Tag - mein Name ist Aiden Westwood...ich wollte mich auf die Stelle bewerben die Ausgeschrieben ist" erklärte er dann auch schon und blickte die junge Dame vor sich an - und das hätte er nun auch nicht erwartet...

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
      ICH HABE IHN IM NORMALFALL AUS! WENN WAS IST PN BITTE!
    • Beth Milburn

      Sie hatte diese Worte bereits erwartet, ließ sich aber nichts anmerken, weshalb sie auf ihrem Sessel sitzen blieb und den jungen Mann von unten musterte und die ein oder anderen Schlüsse aus seinem Auftreten zog, ehe sie mit der freien Hand auf den Stuhl vor sich wies und ihn damit bat sich zu setzten.
      „Können sie lesen und schreiben? Wie schätzen sie ihre kognitiven Fähigkeiten ein? Sind sie in der Lage ihr Gewissen damit zu vereinbaren, dass es gefährlich werden kann?“, verschwendete Beth keine weitere Zeit und stellte ihm ein paar Fragen, um zu sehen, ob er für diese Stelle denn wirklich geeignet war.
      Auch wenn sie keine besonders große Auswahl hatte – Aiden war der erste der sich meldete, seitdem sie die Stelle ausgeschrieben hatte – war sie nicht bereit einfach jeden zu nehmen, auch wenn die Hürde sicherlich nicht besonders hoch war.
    • Aiden Westwood:

      "Sowohl lesen als auch schreiben kann ich - kognitive Fähigkeiten....ich bin ziemlich Aufmerksam, lerne schnell und kann mir viel Merken" sagte er mit einem freundlichen Lächeln. Dann überlegte er dann auch schon, denn die letzte Frage war schon etwas seltsam. Es war eine Detektei und aus diesem Grund war es normal, dass es ab und an brenzliche Situationen kommen. Demnach zuckte er mit den Schultern. "Nun, ich glaube das ist normal in diesem Beruf und aus diesem Grund wäre ich nicht hier, wenn ich nicht dafür bereit wäre" erklärte er etwas treudoof. Denn das diese Frau sich mit Übernatürlichem Beschäftigte, dass wusste er in diesem Augenblick noch nicht und demnach hatte er kein Problem.
      Er selbst war schließlich kein schmächtiger Lauch und konnte sich demnach auch wenn es nötig ist sich selbst verteidigen. Demnach machte er sich da im Augenblick keine Gedanken. Wieso sollte er auch gerade sich irgendwo rüber nachdenken?
      Er war ein Typ der machte und sich nicht unnötig Gedanken machte über irgendetwas, was sein könnte. Ob das dann doch gut war bei dieser Arbeit, wusste er nicht. Aber der nicht wagt, der nicht gewinnt.

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
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    • Beth Milburn

      „Normal... ich denke, das kann man wohl so sagen.“, kommentierte sie seine Antwort auf ihre letzte Frage nachdenklich. Normal war wohl nicht das best gewählteste Worte, es passte durchaus. Er war also kein Landei, welcher nur nach einfacher, schneller Arbeit suchte und nicht wusste, worauf er sich hier eigentlich einließ. Obwohl sich Beth sicher war, dass er nicht wirklich wusste, worauf er sich mit diesem Job einlassen würde, aber das würde er sicherlich schon schnell merken.
      Und wenn es soweit war, würde man ja sehen, ob Aiden damit klar kommen und bleiben oder schnell das Weite suchen würde.
      „Gut, sie sind eingestellt, auf Probezeit.“, nickte die junge Dame, „Sie können gleich heute anfangen, oder haben sie noch etwas, wo sie sein müssen?“
      In diesem Moment klingelte das Telefon auf dem Schreibtisch Beths und sie nahm den Hörer ab, unterhielt sich für einen Moment mit der Person auf der anderen Seite der Leitung, nickte mehr, als sie sprach, ehe sie ablegte.
      „Wir haben einen Fall. Sagen sie, Mr. Westwood, können sie Leichen sehen?“, erhob sie sich während ihrer Worte von ihrem Platz und schnappte sich Hut und Sonnenschirm, um sich auf den Weg zum Tatort zu machen.

      Die beiden nahmen die Straßenbahn um ihr Ziel zu erreichen: eine alte Gasse in einem viel besuchten Teil Londons, wo die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden war.
      Am Tatort waren bereits zahlreiche Polizisten zugegen, die den Tatort untersuchten und als die beiden dem näher kamen, löste sich eine Person aus der Masse und ein strahlender Mann mit orangem Haar und Sommersprossen im Gesicht kam auf Beth zu.
      Ein alter Mann, mit welchem sich der Seargent gerade unterhalten hatte, folgte diesem mit seinem Blick und trug einen missbilligenden Ausdruck im Gesicht, als er die junge Dame erkannte.
      „Ms Milburn! Freut mich, dass sie so kurzfristig kommen konnten.“, schüttelte der junge Mann ihre Hand, ehe ihm Aiden auffiel und für einen Moment starrte er den großgewachsenen Fremden an, ihm war eine leichte Röte im Gesicht anzumerken, ehe er seinen Blick offenbar schüchtern ab wand.
      „Oh... ähm... also... wen haben sie denn da mitgebracht?“
      „Hmpf, sie müssen der Detektiv sein, von dem Herrn Petterson meint, dass er uns weiterhelfen könnte.“, gesellte sich der alte Mann, Pettersons Vorgesetzter, zu der kleinen Gruppe und musterte Aiden von Oben bis Unten, Beth dabei ignorierend, doch das kümmerte sie nicht besonders, sie war es gewohnt.
      „Ein junger Bursche, ich bezweifle, dass sie uns eine große Hilfe sein können, Mr...?“
      „Aiden Westwood, mein Assistent. Aber wieso stellen sie sich nicht zuerst vor, Mr. Petterson, bevor sie nach dem Namen einer anderen Person fragen?“, könnte man glatt meinen, dass Beth den jungen Polizisten tadelte, weder ihrer Stimme noch ihrem Gesicht war jedoch viel anzusehen.
      Ohne sich weiterhin mit den Männern zu befassen, ging sie an diesen vorbei, wechselte dabei ihre Handschuhe, ehe sie sich zu der Leiche auf dem Boden bückte, um diese genauer zu untersuchen.
      „Miss! Sie können da doch nicht einfach hin gehen!“, wies ein beunruhigter Kriminalbeamter die junge Frau an, doch diese hörte nicht auf ihn, während sie etwas interessantes an dessen Hals bemerkte.
      „Todesursache?“, fragte sie und der Polizist wusste nicht recht, was er machen sollte, als Petterson ihr zu Hilfe eilte.
      „Keine Sorge, sie ist die Detektivin, die ich angerufen habe. Lassen sie sie ruhig die Leiche untersuchen.“, erklärte, ehe er sich räusperte und ihr mitteilte, dass der Mann an Verblutung gestorben sei und Beth runzelte die Stirn. War das nicht fast schon zu einfach?
      Er teilte ihr mit, dass abgesehen von den zwei kleinen Löchern am Hals, welche sie bereits entdeckt hatte, und einigen Kratzer, die Leiche keinerlei Verletzungen aufwies, weshalb die Polizei auch nicht mehr weiter wusste.
      „Eine Frau?! Petterson, ist das ihr ernst?!“, meldete sich nun der Vorgesetzte wieder, als er die Neuigkeit verdaut hatte und er warf dem jungen Polizisten einen wütenden Blick zu.
      „Nun beruhigen sie sich doch wieder, Mr. Barns. Ms. Milburn hat bereits den ein oder anderen kniffligen Fall für uns lösen können. Geben sie ihr doch eine Chance.“, versuchte er seinen Vorgesetzten zu beruhigen, was jedoch nicht besonders zu klappen schien, doch Beth hatte bereits genug gesehen.
      „Mr. Westwood, würden sie mir meine Tasche her bringen?“, bat sie ihren Assistenten, welchem sie vor ihrem Aufbruch die Tasche in die Hände gedrückt hatte.
      Es war eine gewöhnliche Ledertasche, mit dem ein oder anderen Utensil gefüllt, welches sie für ihre Untersuchungen benötigte.
    • Aiden Westwood:

      Also war er auf Probezeit nun eingestellt - das es nun so schnell ging, war verwunderlich und aus diesem Grund atmete er tief durch. Wirklich zu Wort kam er in diesem Augenblick nicht, denn eigentlich hatte er noch vor gehabt in seine Wohnung zu gehen, bevor er anfangen würde zu arbeiten, doch so wie es nun anhörte, konnte er dies nun vergessen.
      Daher schüttelte er leicht seinen Kopf - er hatte es nun vollkommen über den Haufen geworfen gehabt, dass er nun nach Hause gehen würde.
      Dann halt den ersten Auftrag - so konnte er sich zumindest ein Bild von der Arbeit der jungen Frau machen. So wurde ihm auch schon ihre Tasche in die Hand gedrückt und schnell folgte er ihr auch schon, da war er schon gespannt, was so auf ihn zukam.
      Probezeit...hoffentlich stellte er sich nicht zu dumm an - oft hatte er ja das ein oder andere Problemchen wenn es darum geht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber das musste sie auf gar keinen Fall wissen. "Nun ja, Leichen sind auch nur Menschen...bloß tot" murmelte er dann auch schon mit einem schiefen Lächeln.
      Nach einiger Zeit waren sie auch endlich in einer Gasse angekommen und er blickte sich etwas um - es waren einige Leute an dem Tatort und somit seufzte er leise.
      Irgendwie hatte er das Gefühl, dass weder Beth noch er irgendwie erwünscht waren. Doch blieb er still und ließ die dummen Sprüche einfach über sich ergehen.
      Aus diesem Grund war er dann auch schon Beth hinterher gegangen und blickte auf die Leiche hinab. Leise seufzte er - so wirklich schlimm war es für ihn nicht, aber etwas bedrückend. So reichte er ihr auch schon ihre Tasche und blickte sie an - dann sah er auch schon wieder zur Leiche. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass es nicht nur ein einfacher Mord gewesen war - die Leiche wirkte so bleich und die Beiden ein Einstichstellen im Hals. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er auf einen Vampiren tippen, welche in manchen Büchern beschrieben wurde - doch dies behielt er für sich. Es war wirklich schwachsinnig...
      Dementsprechend blieb er einfach still neben ihr stehen.
      Aus den Augenwinkeln entdeckte er aber auch wieder ein kleines, schwarzes Wesen, was ihm wieder einmal verfolgt hatte.
      Leise seufzte er und schüttelte leicht seinen Kopf, dann blickte er wieder zu Beth und hoffte wirklich ihr behilflich sein zu können.

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    • Beth Milburn

      Ohne viele Worte zu verlieren holte die junge Dame einen kleinen erste-Hilfe Kasten aus ihrer Tasche, aus welcher sie eine Pinzette und ein Stück Watte fischte, mit welchem sie ein paar Reste des Blutes des Opfers von der Einstichstelle am Hals abtupfte, um dieses Beweismittel dann sicher zu verstauen. Sie steckte das Päckchen in ihre Rocktasche, statt in die Tasche, ehe den erste-Hilfe Kasten wieder verstaute und Aiden die Tasche zurückgab, ehe sie sich vom Boden erhob, offenbar fertig mit ihrer Untersuchung.
      „Haben sie etwas schon eine Spur, Ms. Milburn?“, erkundigte sich der junge Seargent, welcher offenbar teil der Untersuchungen sein wollte, während sein Vorgesetzter die ganze Situation mit unfreundlichem Blick beobachtete, darauf wartend, dass sich die Frau als Scharlatan entpuppte, da er offensichtlich noch zum alten Eisen gehörte.
      „Es war offensichtlich ein Vampir.“, teilte sie den Umstehenden mit, als wäre es nichts besonderes und die Augen jener, welche ihre Worten vernahmen, wurden groß und starrten Beth ungläubig an.
      „Ein Vampir?! Was reden sie denn für einen Mist?! Mr. Petterson, was haben sie uns da für eine Verrückte zum Tatort geschleppt?!“, beschwerte sich Barns und wirkte, als würde er den jungen Seargent am liebsten feuern.
      „N-nicht doch, Kommissar! Ms. Milburn mag etwas eigen sein, aber verrückt ist sie keines wegs. Da-damit ist nur ein geistig gestörter gemeint, der seine Opfer beißt und etwas von dessen Blut trinkt! Wie ein Vampir!“, versuchte Petterson Schadensbegrenzung zu betreiben, wirkte dabei jedoch sichtlich nervös. Sein Vorgesetzter schnaubte dazu nur, ehe er seiner Wege ging und die restliche Gruppe nicht mehr beachtete.
      Froh darüber, nicht gleich gefeuert worden zu sein, Seufzte der Seargent auf, ehe er sich an die Detektivin wandte.
      „Meinen sie, sie finden den Täter?“
      Beth legte die Hand an ihr Kinn, schloss die Augen und schien für einen Moment zu überlegen, ehe sie den Mann mit dem orangen Haar ansah.
      „Vielleicht. Der Tod des Mannes scheint mir jedoch keinen Sinn zu machen. Selbst ein hungriger Vampir tötet nicht, wenn es nicht nötig ist. Ich muss erstmal eine Theorie aus dem Weg schaffen. Wieso stellen sie mir in der Zwischenzeit nicht eine Liste von den Freunden und Bekannten des Opfers zusammen? Und holen die viel zu späte Vorstellung nach?“, zuckte Mr. Petterson zusammen, als hätte man ihn bei einer Untat erwischt, ehe er ein entschuldigendes Grinsen aufsetzte und sich die Hand an den Hinterkopf hielt, bevor er seinen Blick auf ihren Assistenten richtete und ein weiteres Mal diesen verlegenen, fast schon schüchternen Gesichtausdruck aufsetzte, welchen Beth nicht von dem Seargent kannte, was sie verwunderte.
      „Hans Petterson, mein Name, Seargent von Scotland Yard, freut mich, ihre Bekannschaft zu machen, Mr. Westwood. Wie lange sind sie denn bereits der Assistent der Detektiven, wenn ich fragen darf?“, hielt er junge Mann ihm freundlich die Hand entgegen, wenn er auch etwas nervös wirkte.
      Die Detektiven war froh, dass Aiden beim Anblick der Leiche weder kotzen musste noch andere Unannehmlichkeiten zur Schau gestellt hatte, sie würde also zumindest in dieser Hinsicht mit ihm arbeiten können.
    • Aiden Westwood:

      Er war verwundert, dass Beth so etwas laut aussprach - den Gedanken hatte er schließlich auch gehabt, aber dennoch wäre er nie auf die Idee gekommen es den Anderen mitzuteilen. Denn wie man es schnell bemerkt hatte, wurde sie direkt als Irre abgestempelt - wobei er sich nun auch etwas dumm vorkam, denn er hatte nun einmal den selben Gedanken gehabt und so lächelte er leicht schief. Etwas unangenehm war es schon. Nicht wegen der Leiche, sondern halt die ganze Situation die sich nun vor ihnen Auftat.
      Während sie die Leiche untersuchte, hatte er keinen Augenblick seinen Blick von ihr abgelassen gehabt - denn er wollte sehen, was sie genau tat.
      "Wenn die Person gebissen wurde, dann müsste auch Speichel vorhanden sein, demnach auch DNS...jedoch wird es schwierig herauszufinden, von wem diese ist.." murmelte er leise und strich sich kurz über den Nacken, zumindest hatten sie schon kleine Anhaltspunkte gehabt. Aber irgendwas seltsames lag in der Luft.
      "Miss Milburn, ich möchte Sie nicht stören...aber dieser Mann riecht ziemlich stark nach weiblichen Parfüm. Könnte der Täter zufällig eine Frau sein?" fragte er dann auch schon leise nach - denn auch wenn die Gasse nicht sonderlich die wohl riechenste Londons war, so kam dieser Geruch nicht von einen der Beteiligten Leute vor Ort, auch nicht von Beth - sondern eindeutig von der Leiche.
      Aber dann blickte er wieder zu den Bissspuren und seufzte leise - es war kein Mensch, der sich so benahm wie ein Vampir - selbst wenn man sich solche Zähne operativ einsetzen würde, würde es nicht hinhauen. Aber eigentlich hatte er nie dran geglaubt gehabt, dass es solche Wesen wirklich gab - auch wenn er ab und an seltsame Ereignisse miterlebt hatte, die auf Übernatürliche Wesen hinwiesen...so hatte er es eigentlich immer gut Verdrängt gehabt.
      So hörte er dann Beth auch weiter zu, aus ihren Erklärungen ließ sich herauskristallisieren, dass es vielleicht ein Vampir war, der vielleicht noch sehr jung war.
      "Nun...Ms Milburn. Ich kenne mich leider nicht sonderlich mit Vampiren aus - habe nur ein paar Lektüren gelesen, die diese beschrieben...aber könnte es sein, dass es ein ungeübter Jungvampir sein könnte?" fragte er dann auch schon nach, vielleicht mischte er sich gerade zu sehr ein. Aber es waren nun einmal Fragen, welche ihm gerade im Kopf herumschwirrten und wenn ihm was Auffallen sollte, dann war es sein gutes Recht es auch deutlich zu machen. Doch dann wurde er auch schon angesprochen und somit aus seinen Gedanken gerissen. Daher wandte er sich auch schon zu dem jungen Mann hin und schüttelte kurz die Hand des Anderen. "Aiden Westwood - aber das wissen Sie ja schon" sagte er mit einem freundlichen Lächeln. "Nun...ich wurde vor knapp 40 Minuten als Assistent auf Probezeit eingestellt" meinte er auch schon wahrheitsgemäß.

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
      ICH HABE IHN IM NORMALFALL AUS! WENN WAS IST PN BITTE!
    • Beth Milburn

      „Parfüm?“, wiederholte sie und nahm einen tiefen Atemzug durch die Nase, er hatte Recht. Ein leichter Geruch von Parfüm lag in der Luft, welcher ihr zuvor nicht aufgefallen war. Sie würde sich den Geruch merken müssen.
      Beth unterbrach ihre Gedanken, als Aiden eine weitere Theorie aufstellte und blickte zu ihrem Aisstenten hinauf, starrte ihn für einige Momente an, ehe sie die Worte „Sie akzeptieren diese Tatsachen wirklich sehr schnell, Mr. Westwood. Kann es sein, dass auch sie kein Mensch sind?“ an ihn richtete.
      Sie erinnerte sich noch daran, wie Petterson das erste Mal reagiert hatte, als er Zeuge von dem abnormalen, übernatürlichen wurde. Es hatte eine Weile gebraucht, bis er sich der Wahrheit stellen und dies als Realität ansehen konnte, während es andere gab, die noch immer ihre Augen vor der Wirklichkeit verschlossen hielten.
      Aiden dagegen schien nicht einmal mit der Wimper zu zucken, nachdem er das Wort Vampirgehört hatte und der lächerlichen Erklärung des Seargents schien er auch keinen einzigen Moment glauben zu schenken, auf der anderen Seite taten dies wohl auch nur jene, für welche die Wahrheit um einiges ungläubiger erschien.

      Das Herz des jungen Seargents schien einen Sprung zu machen, als sich die beiden jungen Männer die Hände schüttelten und Petterson errötete sogar etwas.
      „... ein Incubus?“, gab die Detektiven nachdenklich ihren Kommentar dazu, mit sich selber sprechend und Petterson ließ mit einem Mal, verwirrt, die Hand des blonden Mannes los um Beth anzusehen. Er schien keine guten Geschichten über Incubi gehört zu haben, aber das kümmerte die Detektivin auch nicht. Das Verhalten des Seargent war alles andere als normal in ihren Augen.

      „Die Möglichkeit besteht durchaus, wobei ich es nicht hoffe. Normalerweise stehen Jungvampire unter der Aufsicht eines Älteren, man kann es sich nicht leisten solches aufsehen zu erregen, unmöglich jedoch ist es nicht, es könnte viele Möglichkeiten geben, weshalb ein Jungvampir ohne Aufsicht war. Was mich jedoch mehr wundert, ist, dass der Täter nicht einmal versucht zu haben schien die Leiche zu verstecken.“, nahm sie den Kommentar ihres Assistenten wieder auf, als hätte sie nie etwas anderes gesagt und richtete ihren Blick auf die Leiche.
      „Seargent, wie lange hat es gebraucht, bis sie die Leiche gefunden haben?“
      „Oh, ähm... der Todeszeitpunkt wurde noch nicht richtig festgestellt, aber wir nehmen an vor einem oder zwei Tagen. Ein passierendes Pärchen ist die Leiche aufgefallen, als die Sonne direkt in die Gasse geschienen hatte.“, erklärte er noch immer etwas nervös und Detektivin nickte dazu nachdenklich.
      „Nun denn, Mr. Westwood, gehen wir. Eine gute Chance ihnen eine hilfreiche Persönlichkeit vorzustellen.“
    • Aiden Westwood:

      "Parfüm" wiederholte er und nickte dann leicht, es verwunderte ihn schon ziemlich, dass ihr das nicht aufgefallen war - es war ziemlich blumig gewesen und es war ihm direkt in die Nase gestiegen, als er der Leiche näher gekommen war. Demnach lächelte er leicht.
      "Nun, ich glaube weniger das ich ein übernatürliches Wesen bin. Dafür bin ich wohl doch etwas zu schlicht" sagte er mit einem freundlichen Lächeln und schüttelte leicht seinen Kopf. "Aber auf dem Land sind mir schon ein paar sehr seltsame Dinge passiert, von Kreaturen die aus dem Schatten auftauchten und wieder verschwanden. Gegenstände die plötzlich wo anders waren...in dem Dorf wo ich gelebt hatte, sind häufig Leute auf mysteriöse Art und Weise umgekommen. Aber ich hab mir immer eingeredet, dass ich doch verrückt werde - aber wenn man das Verbrechen nun selbst sieht...ist es halt nicht von der Hand zu weisen" sagte er seufzend.
      "Incubus?" fragte er dann verwundert, im ersten Moment dachte er daran, dass sie damit den Fall meinte - doch da der Täter wahrscheinlich weiblich war, konnte das nicht sein. Das wäre nach seinen Wissensstand ein Succubus. Dementsprechend war es wohl dann doch auf sich bezogen und leicht schüttelte er seinen Kopf. "Wohl kaum. Ich glaube ich bin einfach nur ein Mensch" meinte er leicht Lachend, dass konnte nun nicht sein. Vielleicht wusste er nicht, wo er genau herkam, wer seine Eltern waren, aber das war nun dann doch zu übertrieben.
      "Nun ja, sicherlich - Vampire sollten immer an der Seite seines Schöpfers sein, aber wenn der Schöpfer nicht mehr vorhanden ist und er durch den Blutdurst Amok läuft?" murmelte er, ihn machte es nichts aus, dass der Andere plötzlich seine Hand losgelassen hatte - er glaubte nun einmal nicht daran, dass er ein Übernatürliches Wesen war.
      Leicht sah er sich in der Umgebung um, doch fiel ihm nichts auf - langsam war er dann auch schon zu Beth gegangen und nickte er leicht zu.
      "Bin schon bei Ihnen" sagte er mit einem freundlichen Lächeln und nickte. Da war er nun wirklich gespannt über was für eine Persönlichkeit sich es handeln würde. Denn schon jetzt war der Job recht interessant gewesen. Auch wenn er es am Abend dann doch noch verarbeiten musste - jetzt wollte alles noch nicht ganz in seinen Kopf hinein. Aber wenn er später im Bett liegen würde, dann würde wahrscheinlich erst alles über sich hineinbrechen.

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    • Beth Milburn

      Die Detektivin nickte nur zu Aidens Worten und nahm es einfach an, dass er ein Mensch sein wollte. Zwar verwunderte sie das ungewöhnliche Verhalten des Seargents noch immer, aber vielleicht hatte sie diesen auch einfach nur bisher falsch eingeschätzt, also war es nichts, was weiterhin ihrer Aufmerksamkeit bedarf, stattdessen hatten sie einen Fall, um den es sich zu kümmern galt.
      „Wenn ein Vampir verschwunden ist, werden wir das sicher bald herausfinden.“, kommentierte sie die Worte ihres Assistenten, ehe sie sich in Bewegung setzte und erwartete, dass Aiden ihr mit ihrer Tasche folgen würde, nachdem sie sich, wie es die Höflichkeit bedarf, von den Anwesenden verabschiedet hatte.
      Die beiden folgten eine Weile lang die Straße, passierten einen Block nach dem anderen, ehe Beth letztendlich vor einem Irish Pub zum stehen blieb, dessen Tür sie öffnete. Sogleich wurden sie von dem Geruch von Alkohol begrüßt und die wenigen Kunden, welche das Lokal zu dieser Zeit hatte, drehten ihre Köpfe zu ihnen oder ertranken ihre Sorgen weiterhin im Alkohol und die Detektivin gab ein Seufzen von sich, ehe sie die Tür wieder schloss und in einem bestimmten Rhythmus gegen diese klopfte, bevor Beth sie ein weiteres Mal öffnete und dieses Mal ein vollkommen anderes Etablissement dahinter befand.
      Es handelte sich hierbei um einen geheimen Ort, versteckt vor den Menschen konnten sich hier die übernatürlichen Wesen dieser Welt in ihrer originalen Gestalt in Ruhe und Frieden aufhalten, ohne sich verstecken zu müssen, ohne zu verbergen, was sie wirklich waren.
      Der perfekte Ort, um Gerüchte und Informationen zu sammeln und wer hatte wohl die besseren Informationen wenn nicht die Person hinter dem Tresen, der Eigentümer dieses Gebäudes?
      Dieser Ort fungierte sowohl als kleiner Laden für alles mögliche – Alchemie Zutaten, Schutz vor Vampiren, das perfekte Futter für die Schlangenhaare und vieles mehr – als auch als ein Ort, an dem sich übernatürliche Wesen bei einem alkoholischen Getränk oder einer warmen Mahlzeit unterhalten konnten.
      Manchmal halfen sie auch Neuankömmlingen aus und als Geheime Funktion wurden die ein oder anderen Informationen gehandelt.
      „Guten Tag Yathavan, ich hoffe doch du kannst etwas Zeit für mich erübrigen?“, begrüßte sie den Mann mit den vielen Armen hinter dem Tresen, nachdem dieser ein kleines Beutelchen an ein unscheinbares Mädchen verkauft hatte und wandte sich nun der Detektivin zu.
      „Beth! Ich nehme an, es geht um einen Fall? Was möchtest du Wissen?“, sparte sich der Mann die Höflichkeiten, ehe ihm Aiden ins Auge fiel und er diesem einen überraschten Blick schenkte.
      „Das ist Aiden Westwood, mein neuer Assistent. Ich werde ihn wohl das ein oder andere Mal zu dir schicken, vorausgesetzt natürlich er übersteht die Probezeit. Herr Westwood, dieser Mann ist bekannt unter dem Namen Yathavan, ein indischer Gott. Wenn jemand bei einem übernatürlichen Fall weiterhelfen kann, dann ist er es.“, stellte Beth die beiden einander vor und der Mann hinter dem Tresen hielt Aiden eine seiner zahlreichen Hände entgegen und schenkte diesem ein freundliches Lächeln.
      „Ich hoffe doch, meine Gestalt jagt dir keine Angst ein? Ich gehe doch Recht in der Annahme, das du ein Mensch bist, oder... Aiden? Herr Westwood? Möchten sie lieber gesiezt werden?“, erkundigte er sich freundlich.
      „Und wie oft muss ich es dir noch sagen, Beth? Mein Volk sind keine Götter. Es ist doch nicht unsere Schuld, das ein paar Inder uns dafür halten, nur weil wir ein paar helfende Hände mehr haben.“, schmollte der Mann fast schon und seufzte dazu.
    • Aiden Westwood:

      Er hatte die Tasche der Hellhaarigen genommen gehabt und blickte noch ein letztes Mal in die Gasse zurück - ein leises Seufzen widerfuhr ihm und kurz schüttelte er seinen Kopf. Dies war wirklich alles etwas seltsam, dennoch musste er sich daran gewöhnen.
      Wahrscheinlich war es für den Kopf eines normalen Menschen zu viel gewesen, doch kam Aiden immer mal wieder selbst an Übernatürliches. Egal ob Geister, Schattenwesen oder seltsame Dinge die sich bewegten. Bisher hatte er es nicht wahr haben wollen, aber so wie es nun aussah waren solche Wesen wohl wirklich real gewesen.
      Ob er sich nun unwohl fühlte oder nicht - das konnte er gerade einfach noch nicht sagen. Schließlich merkte er jetzt, dass er immer mal wieder Haarscharf mit dem Leben davon gekommen war.
      Doch hatte er sich in Bewegung gesetzt, um seiner Chefin zu folgen - auch wenn er nun erst auf Probezeit war, so schien die Andere ihn nicht zu schonen und somit die unverblümte Wahrheit ihm zeigte.
      Beide gingen schweigend nebeneinander her und er blickte nach vorn, bis sie nun an einem Pub stehen blieben, er verengte leicht die Augenbrauen - das war nun wirklich ein seltsamer Ort.
      Das was Beth tat war schon leicht eigenartig gewesen - doch seufzte er leise, dass war wirklich etwas kompliziert gewesen. Das man so andere Türen in andere Welten öffnen konnte, zumindest glaubte er es das es nun eine andere Welt war.
      Oder eine andere Dimension?
      Eine Erklärung von Beth wäre nun ziemlich angenehm gewesen - doch kam diese nicht. Leider.
      Doch dann wandte sich sein Blick zu dem seltsam aussehenden Mann, es war schon ziemlich verwirrend. Doch ließ er sich nichts anmerken. Schließlich brachte es nichts, sich nun zu viele Gedanken zu machen. Vielleicht erklärte Beth ihn das später einmal.
      Leicht verbeugte er sich vor dem Herren, schließlich wollte er nicht unhöflich verhalten. Auch wenn es schon ein sehr bizarrer Anblick war. Doch sollte er sich davon nichts anmerken lassen.
      So nahm er mit einem freundlichen Lächeln die Hand des Anderen an. "Freut mich" sagte er dann auch schon.
      "Nein, Angst keinesfalls. Habe schon anderes gesehen" erklärte er dann auch schon. "Ja, bin ein Mensch und das Du reicht vollkommen" antwortete er auch schon, dann blickte er zu Beth.
      Das Beth diesen Mann so schnell kränken konnte, war vielleicht schon Rekordverdächtig.

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    • Beth Milburn

      „Wunderbar! Wir sehen hier nicht viele Menschen, aber ich hoffe du kannst dich hier dennoch willkommen fühlen.“, lächelte der Mann weiterhin freundlich, ehe sich die Detektivin wieder zu Wort meldete.
      „Erwartest du von mir, ihm die lange Version zu unterbreiten? Ich fürchte dafür haben wir weder die Zeit. Außerdem möchte ich ihn doch nicht gleich überfordern, ich habe vor ihn als meinen Assistenten zu behalten, weißt du?“, erklärte die junge Frau, ehe sie das Päckchen mit der Blutprobe aus ihrer Rocktasche fische und diese dem sechsarmigen Mann auf den Tresen legte.
      „... ein Mord?“, erkundigte sich dieser mit einem dunklen Schatten im Gesicht, seine fröhliche Art war aufgrund der Umstände verschwunden.
      Beth nickte, verschonte ihn jedoch mit den Einzelheiten. Der ermordete war offensichtlich ein Mensch gewesen, es wäre also niemand, den Yathavan kennen würde.
      „Mit eigenartigen Umständen. Ich möchte wissen, ob sich in der nächsten Zeit etwas mit dieser Blutprobe auf dem Schwarzmarkt befinden könnte. Abgesehen davon, ist dir etwas bekannt über einen toten oder verschwundenen Vampir, der in der Lage ist seinesgleichen zu erschaffen? Oder ähnliche Gerüchte?“, erkundigte sich die Detektivin und nachdem der Herr des Etablissements die Probe in einer seiner Hände hatte verschwinden lassen, lag eine seiner Hand nachdenklich am Kinn, während er nach Informationen suchte, welche diesen entsprachen.
      „Hmmm... Wilhelm soll einen neuen Abkömmling haben, aber bisher hat ihn noch niemand gesehen, ich habe es für haltlose Gerüchte gehalten und er war seitdem auch nicht mehr hier, dass ich ihn hätte mehr darüber erfragen können. Ich werde sehen, was ich herausfinden kann. Aber in der Zwischenzeit, ich denke du schuldest unserem jungen Freund hier noch die ein oder andere Erklärung, nicht wahr? Welche Tür hast du denn genommen?“, kehrte sein Lächeln zurück.
      „Die vom Irish Pub, der Tatort war nicht weit entfernt. Wieso suchst du dir nicht ein paar nettere Gebäude, wie ein hübsches Café oder ein Restaurant?“, beschwerte sich Beth leicht, was den Sechsarmigen zum Lachen brachte.
      „Weil es auffallen würde natürlich, Beth.“
      Die Detektivin nickte daraufhin, natürlich, es machte Sinn und selbstverständlich wusste sie das auch bereits, dennoch wäre es ihr deutlich angenehmer als sich durch dunkle Gassen zu quälen oder dem starken Geruch von Alkohol ausgesetzt zu sein, aber da war wohl nichts zu machen, stattdessen wandte sie sich letztendlich ihrem Assistenten zu, denn Yathavan hatte Recht, sie schuldete ihm eine Erklärung.
      „Das ist das Raakshas kee maand, oder einfach Rakshas genannt. Eigentlich ist dies als ein Ort für... nun, nennen wir es Nicht-Menschen, gedacht, aber wir sind hier, weil wenn es um das Übernatürliche geht, ist Yathavan genau der richtige Ansprechspartner. Er ist in der Lage fast alles herauszufinden oder einem so gut wie alles zu besorgen. Wie ich bereits erwähnt habe, würde ich die Aufgabe ihn aufzusuchen hin und wieder ihnen übertragen, aber dafür müssten sie natürlich zunächst lernen, wo die Verbindungstüren liegen und wie sie diese öffnen können. Desto weniger Leute sie dabei sehen, desto besser. Haben sie noch Fragen, Mr. Westwood?“
    • Aiden Westwood:

      Er hörte den Beiden zu und seufzte - wo war er denn bitte hier reingeraten? Irgendwie überforderte ihn nicht das "Wissen" sondern eher das "Nicht Wissen", schließlich redeten die Beiden über irgendetwas und er stand da, wie der letzte Trottel.
      Nun ja, aber wenigstens meinte Beth indirekt, dass er den Job in der Tasche hatte.
      Stumm hörte er den Beiden zu - sicher, er könnte vieles in die derzeitige Situation hinein interpretieren. Schließlich hörte sich "Schwarzmarkt" und all das, nicht sonderlich gut an.
      Aber er hatte sich nun einmal nach dem Job erkundigt gehabt und nun stand er hier.
      Doch dann sprach der Herr auch schon, dass Aiden eine Erklärung verdient hätte - ja, dass hatte er und das eindeutig. Aidens Lippen blieben jedoch weiterhin geschlossen, was sollte er schon großartig sagen?
      Dann bekam er auch endlich die Erklärung - zumindest die über diesen Ort.
      "Also gibt es mehrere solcher Verbindungstüren in der Gegend?" fragte er dann auch schon nach, schließlich ließ die Unterhaltung beider ziemlich schnell darauf schließen.
      Aber es war interessant, dass Rakashas wohl alles ziemlich einfach herausfinden konnte und leicht verengte er nachdenklich die Augen, doch dann wurde er aus seinen Gedanken herausgerissen. "Hmm, derzeit keine weiteren Fragen. Aber die werden wahrscheinlich bei Zeiten kommen" sprach er dann auch schon - schließlich hatte er doch schon einiges herausgefunden. So wie Beth vorhin gegen die Tür geklopft hatte, hatte sich auch das Innere der Bar verändert - doch dann fiel ihm doch eine Frage ein.
      "Nun, da es wohl mit einem Klopfzeichen zutun hat....haben andere Türen andere Zeichen?" fragte er dann auch schon nach. Sicher, für jeden normalen Menschen würde es sicherlich nicht einfach sein sich so etwas zu merken. Aber er lernte ziemlich schnell und damit wäre es für ihn kein Problem.
      Viel mehr Sorgen würde er sich machen, wenn er durch ein falsches Klopfzeichen in eine andere Dimension gesogen wurde, wo er nicht mehr ohne weiteres rauskam.
      Leicht strich er sich über den Nacken - erst jetzt bemerkte er, wie absurd sich das alles anhörte "Dimensionen", "Vampire" und ein seltsamer Kerl mit 6 Armen. Das war schon alles ziemlich viel und wahrscheinlich würde sein Hirn heute nicht mehr aufhören darüber nachzudenken, denn so einfach alles hinnehmen, nein, das konnte er nicht.
      Das wäre wirklich nicht möglich gewesen.

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
      ICH HABE IHN IM NORMALFALL AUS! WENN WAS IST PN BITTE!
    • Yathavan
      „Genau.“, nickte der große Mann mit den viel zu vielen Armen – oder vielleicht waren es auch die Menschen, die zu wenig hatten? - auf die Frage von Aiden hin.
      „Die Eingänge in mein kleines Etablissement sind über ganz London hin verteilt und der perfekte Fluchtweg, sollte man mal in Schwierigkeiten geraten. Vielleicht solltest du dir einige Stellen so schnell wie möglich einprägen, bei Beth kann man nämlich nie wissen.“, erklärte er freundlich, ehe er einen Zug von seiner altmodischen Pfeife nahm, welche in einer seiner Hände lag und gefühlt hatte er immer etwas dabei, woran er rauchen konnte, „Oh. Abgesehen von Informationen handle ich auch mit allem möglichen, darunter so einige Utensilien welche einem vor übernatürlichen Wesen schützen. Solange man das richtige Geld hat, kann man hier alles bekommen, also zögere nicht zu fragen, okay? Auch wenn Menschen normalerweise nicht zu meinen Kunden gehören, aber bei Beths Assistent kann ich ruhig eine Ausnahme machen.“, zwinkerte er dem jungen Mann amüsiert zu, er verstand sich gut darauf freundlich und charmant seinen Kunden gegenüber zu sein, auch wenn er daran zweifelte, dass Aiden viel an Geld besaß. Sonst hätte er wohl einen Job wie diesen annehmen müssen.
      Abgesehen davon interessiert ihn ein Mensch, welcher bei seinem Anblick nicht gleich das weite suchte oder auf andere Art und Weise deutlich machte, dass er nicht normal war, da manche solche Exemplare dieser Art nur äußerst selten begegnete, vor allem Yathavan, welcher seinen Laden nie verließ.

      Beth Milburn
      „Selbstverständlich...“, wollte der große Mann hinter dem Tresen gerade fortführen, ehe er von Beth unterbrochen wurde, vielleicht war auch einfach das Timing der beiden nicht das beste gewesen.
      „Es gibt nur ein Zeichen. Du hast es dir nicht zufällig gemerkt?“, erkundigte sie sich und richtete ihren Blick dabei auf Aiden, Neugier funkelte in ihren Augen, während sie ihrem Assistenten diesen kleinen Test stellte.
    • Aiden Westwood:

      Er hörte den Beiden zu und hatte leicht genickt - mehr konnte er in diese Augenblick nicht tun. Verstehen tat er, es verankerte sich in seinen Gehirn und so würde er sich diese Informationen wohlmöglich irgendwann zu nutzen machen.
      "Das hört sich ziemlich interessant an. Es würde einem wahrscheinlich ab und an das Leben retten" murmelte er dann auch schon. Sicherlich musste man aufpassen, dass man nicht dabei beobachtet wurde - dann wären wohl auch andere Personen in Gefahr.
      Kurz blickte er zu Beth, da Yathavan diese gerade erwähnt hatte - leicht musste er schmunzeln und schüttelte leicht seinen Kopf.
      "Nun, wahrscheinlich kann ich mit dem richtigem Geld nie dienen - aber ich werde es mir merken" meinte er dann auch mit einem leichten Schmunzeln, schließlich stand es Geldtechnisch noch nie sonderlich gut mit ihm. Manche Monate hatte es kaum fürs Essen gereicht gehabt - daher würde er wohl nie die Chance bekommen, eine der Utensilien zu kaufen.
      Dann blickte er zu Beth und nickte leicht.
      "Ja, ich habe es mir tatsächlich gemerkt gehabt" erklärte er dann auch schon - schließlich war er schon immer ziemlich aufmerksam gewesen und aus diesem Grund war es ein leichtes gewesen, sich das Klopfzeichen zu merken.
      Da hatte er sich schon schlimmere Dinge gemerkt gehabt.
      Leicht blickte er auf seine Armbanduhr und seufzte leise - eigentlich wollte er gucken, wie spät es war und so tippte er leicht gegen das Ziffernblatt. "Hmm...was ist da los.." murmelte er leise.
      Wahrscheinlich war diese nicht kompatibel mit dieser Umgebung und so seufzte er leise.

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
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    • Beth Milburn

      „... zeigen sie es mir.“, hielt Beth ihre geschlossene Faust über den Tresen und klopfte ganz leicht dagegen, um ihm zu zeigen, was sie meinte. Nicht, dass sie an seinen Fähigkeiten zweifelte – wobei sie das Recht dazu hätte, immerhin kannte sie den jungen Mann nicht – aber da sie nicht Schuld daran sein wollte, dass er von Vampiren, Werwölfen oder anderem getötet wurde, nur, weil sie verpasst hatte ihm das Klopfzeichen beizubringen, wollte sie schlicht und einfach sicher gehen und nickte zufrieden, nachdem ihr bewusst wurde, dass sich Aiden tatsächlich daran zu erinnern schien.
      Sein Gedächtnis schien hervorragend zu sein, vielleicht hatte sie doch den richtigen Assistenten gefunden.
      „Die Uhr sollte wieder gehen, sobald wir hier draußen sind. Nur müsstest du sie wieder auf die richtige Zeit stellen.“, erklärte Beth ihm, nachdem ihr aufgefallen war, dass er an seiner Uhr herum tat und erhob sich von ihrer Sitzgelegenheit, schien es doch das richtige Stichwort zu sein, um sich wieder auf den Weg zu machen.
      „Wie lange wirst du brauchen, um die nötigen Informationen zu erhalten?“, erkundigte sie sich bei Yathavan.
      „Hmmm... wegen dem Blut? Ein Tag sollte mir genügen. Was die Sache mit dem Abkömmling angeht, kann ich dir jedoch nichts versprechen, Beth. Gerüchte kommen und gehen. Aber wenn es etwas gibt, werde ich es herausfinden.“, zuckte er kurz mit den Schultern und überlegte, ehe er sich für einen Moment zu den zahlreichen Regalen und Schubladen hinter ihm drehte.
      Yathavan schien nach etwas zu suchen und war durchaus zufrieden, nachdem er es gefunden hatte und wandte sich lächelnd an Aiden, eine silberne Kreuzkette mit einem roten Stein in der Mitte vor diesem ablegend.
      „Hier, sieh es als Kostprobe an. Die Kette sollte dich vor schwachen Vampiren schützen können, aber du solltest trotzdem lieber kein Risiko eingehen.“, erklärte dieser Aiden.
      „Dann wird es wohl Zeit, das wir gehen. Wenn sie möchten, können sich unsere Wege gleich jetzt trennen, Herr Westwood. Hatten sie nicht etwas vorgehabt?“