Your Count [BentoFox x Daisy]

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    • Your Count [BentoFox x Daisy]

      Your Count - Welcome to Wysteria
      Charactersheets
      Rosalina Batista || Majin Boo [Count 7]
      Eine Stunde hat das junge Mädchen sicherlich bereits auf dem staubigen Pflastersteinboden gesessen und mit weit aufgerissenen Augen diesen sonderbaren Traum beobachtet. Rosalina ahnte nicht wann oder wie sie eingeschlafen war. Das letzte, woran sie sich erinnerte war, dass sie sich an den Computer ihres Bruders geschlichen hatte. Er war hochgefahren und hatte noch ein sonderbares Warngeräusch gemacht, ehe sich dieses Spiel automatisch öffnete, das er vor einer Weile sehr leidenschaftlich verfolgt hat. Sie hatte versucht auf dem Startbildschirm zurecht zu kommen, die ganze Anwendung endlich zu schließen und auf den Desktop zurück zu kehren. Dabei hatte sie irgendwas von einem Neustart gelesen wegen eines Add-ons. Ohne darüber nachzudenken hat sie irgendwas zugestimmt und dann wurde es dunkel. Das nächste, was sie wusste war, dass sie auf dem Boden saß. Ein offener, strahlendblauer Himmel mit sehr vereinzelten, dünnen Wölkchen erstreckte sich über ihrem Haupt. Ab und an flog ein Vogel mit farbenfrohem Gefieder oder einem langen, schwungvollen Schweif durch ihr Sichtfeld und stieß gänzlich unbekannte Laute aus. Sie hörte deutlich den Klang ihrer Schwingen, die durch die Luft preschten. Doch das war nicht das einzige. Auch Menschen mit schneeweißen oder aber pechschwarzem Gefieder schlossen sich ihnen an. Ganz unbekümmert flogen sie vorbei. Einfach so und unterhielten sich dabei. Ab und an drang ein helles Lachen zu ihr durch. Sie sah mit an wie zwei von ihnen sich knapp verfehlten und beinahe streiften und als wären sie Radfahrer, die sich auf dem Bürgersteig zu nah kamen, warfen sie sich gegenseitig ein Pass doch besser auf oder Schwachkopf hinterher, woraufhin sie sacht zusammenzuckte.
      Andere Menschen (ohne Flügel) schritten hingegen einfach an ihr vorbei. Einige tuschelten etwas, doch Rosa verstand nicht weswegen. Im Allgemeinen fühlte sie sich auch gar nicht angesprochen. Nicht einmal wenn sie Blickkontakt mit jemandem hatte. Sie spürte den leichten Windzug, wenn man an ihr vorbei ging. Stimmen, Tausende von ihnen, vermischten sich zu einer undurchdringlichen Masse von Geräuschen und aus dem Boden ragten wunderschöne, helle Bauten empor. Die meisten waren aus hellem Stein und die bunten Dächer liefen sehr spitz zu. Die meisten von ihnen hatten auf ihrer Spitze eine Windnadel, die sich aufgeregt hin und her drehte. Der Wind schien oft die Richtung zu wechseln, dachte sie, während sie noch immer komplett überflutet von Reizen gewesen ist, um einen solchen Umstand tatsächlich wahrzunehmen. Warum träumte sie so etwas?
      "Hey, hast du noch lange vor hier herumzusitzen? Du vergraulst mir noch die Kundschaft, du großer Klotz!", erhob sich eine tiefe Frauenstimme von ihrer linken und Rosa drehte ihren Kopf langsam herum und sah geradewegs in das Gesicht einer knolligen Frau. Sie war ein bisschen dicker und hatte graue Strähnen in ihrem schwarzen, wirren Haar. "Na was? Willst du mich nur angaffen?!" Wieder zuckte das junge Mädchen erschrocken zusammen. Sprach sie mit ihr? "Verz-" Sie kam nicht dazu ihren Satz zu beenden. Denn eine grauenvolle, dunkle Stimme ertönte so nah bei ihr, dass sie erschrocken wegsprang. Was? Wer...? Sie schaute sich erschrocken um und blickte das erste Mal herunter zu ihren Händen, die auf das Steinpflaster gefallen waren um sie zu halten. Aber das waren gar nicht ihre Hände. Da, wo ihre Hände sein sollten prangten zwei riesige Männerhände übersäht von Narben, Adern und Muskeln. Sie begriff nicht und versuchte den fremden Armen zu einem ebenso fremden Körper zu folgen. Doch diese führten geradewegs... zu ihr? Erschrocken sah sie an sich herunter und fing an zu schreien. Aus Leibeskräften. Doch was da ihre Lunge verließ war nicht der spitze Schrei einer jungen Frau, den sie gewohnt gewesen ist. Nein es klang eher wie das Grollen eines schrecklichen Monsters. Sie schaffte es nicht sich zu beruhigen. Sie schrie und schrie. Ein Blick auf ihre Arme - sie schrie. Ein Blick auf ihre Beine - sie schrie. Sie stolperte erschrocken auf die Füße und stürzte sofort wieder, aufgrund der entsetzlichen Höhe und einem gänzlich ungewohnten Gleichgewichtsgefühl. Und sie fing wieder an zu schreien. "Was passiert hier?! Was ist das? Ich will das nicht!", schrie sie aus Leibeskräften und unbändige Panik breitete sich in ihr aus. Jemand versuchte sie anzufauchen und sie zur Ruhe zu bewegen, doch Rosalina war so erschrocken, dass sie nach dem Fremden schlug und ihm einen ordentlichen Kinnhacken verpasste. Der junge Mann, der sie zur Ruhe bewegen wollte kippte aus den Latschen und entsetzt starrte das Mädchen den Fremden an. Sie begann zu zittern. "O-Oh Gott... ich... es... es tut mir so leid..." Ihre Tränen füllten sich mit Augen und ein dicker Kloß machte sich in ihrem Hals breit.
      Sie wagte einen erfolglosen Versuch ihn herunterzuschlucken, ehe sie hemmungslos in Tränen ausbrach. Hilflos ließ sie sich wieder auf den Boden fallen und vergrub ihr Gesicht in diesen grauenvollen, riesigen Händen und riss sie in dem Moment sofort wieder weg, in dem sie Haare erspürte. Haare! In ihrem Gesicht! Vor Schreck hörte sie einen Augenblick auf zu weinen und zog sich an dem offensichtlichen Bart. Es schmerzte... Sofort überfiel es sie erneut. Sie heulte einfach drauflos und ließ die Hände und Schultern sinken. "Was ist das für ein grauenvoller Traum? Ich will das nicht mehr! Ich will aufwachen!" Sie war schrecklich laut und bald waren sämtliche Augen des Marktplatzes auf den riesigen, weinenden Mann gerichtet und eine kleine Menschentraube bildete sich um die sonderbare Gestalt, unwissend was sie tun sollten mit dieser... Situation.

      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • Zoe Carter || Dusty [Counter:4]
      "Hör auf sie immer in Schutz zu nehmen! Siehst du nicht, was sie tut!?", das waren die ersten Worte, die Zoe hörte, als sie die Tür öffnete und in die Wohnung ihrer Eltern trat. So sehr es sie auch eigentlich stören sollte, so musste sie doch nur darüber grinsen. Wie oft wollte diese Frau noch versuchen, die Augen ihres Vaters zu 'öffnen'? Sie war sein einziges Kind, und den Teufel würde er tun, sich ihr in den Weg zu stellen. "Ich will euch gar nicht weiter stören~", säuselte die rothaarige Dame, während sie an den Streithähnen vorbei hinauf in ihr Zimmer stiefelte, als würde ihr die ganze Welt gehören. Nunja, das tat sie doch eigentlich auch, oder nicht? Zoe hatte sich nicht einmal die Schuhe ausgezogen, sie wollte gar nicht lange bleiben. Sie startete in ihrem Zimmer den Computer und öffnete direkt 'Wysteria'. Gerade als sie ihre Einlogg-Daten eingab, sah sie die Meldung groß auf ihrem Bildschirm. "Herzlichen Glückwunsch! Sie wurden auserwählt um Wysteria in einer ganz neuen Art und Weise zu spielen! Bitte akzeptieren sie folgende Benutzerbestimmungen und starten Sie das Spiel erneut!", las sie sich mit einem breiten Grinsen und übertriebener Stimme vor. Zoe warf einen Blick auf die Uhr. Sie hatte noch Zeit, bevor sie wieder zur Arbeit musste, also dachte sie sich nichts dabei und drückte ohne die Bestimmungen zu lesen selbst verständlich auf 'Akzeptieren'. Sie wusste nicht, dass es das Letzte wäre, was sie in nächster Zeit lesen würde. Plötzlich änderte sich alles: Die Lichter flackerten, die Welt schien sich zu drehen. Vor ihren Augen wurde alles unscharf, verschwommen, bis letzten Endes alles schwarz wurde.
      Sie spürte kalten Asphalt an ihrer linken Wange. Hörte Schritte um sich herum und das Raunen einer Menschenmenge. "Ist sie tot?!", fragte eine Frau leise. "Das hättest du wohl gerne..", murrte Zoe leise, bevor sie die Augen öffnete. Ihr ganzer Körper tat weh, sogar an Stellen, die eigentlich gar nicht existieren sollten. Sie fand sich in einer Gasse wieder und war umringt von einer Menschenmenge, so dachte sie zumindest. Als sie genauer hinsah, entdeckte sie so gut wie keine Menschen. Vor ihr standen Menschen mit komischen Gesichtern, Flügeln, Ohren, jeglicher Form und Größte. Langsam richtete sie sich auf und betrachtete die Menge skeptisch, während sie sich am Hinterkopf kratzte. "Wie viel hab ich denn getrunken? Ist das hier eine Cosplay-Messe, oder was?", begann sie sich über die Leute lustig zu machen, bis sie auf ihrem Kopf an etwas stieß. Was war das denn?! Sie strich über etwas Haariges.. nein Felliges. Es fühlte sich.. irgendwie schön an.. Sie tastete die Form langsam ab. "WAS ZUM-", entwich es ihr lauthals als sie versuchte daran zu ziehen. Es waren Ohren! Fellige Katzenohren!! "Die sind ja angewachsen!!", stieß sie sichtlich überfordert aus, während die Menge sich langsam von ihr zurück zog, hauptsächlich weil sie wirken musste wie eine völlige Verrückte, als ihr Handgelenk gar nicht mehr aufhörte zu vibrieren. Als sie ihren Blick darauf warf leuchtete ein seltsam aussehendes Armband in einem orangenen Farbton vor sich hin. Als erste Reaktion schlug sie mit voller Wucht auf das Band, damit es aufhörte, doch stattdessen bedankte dieses Wunderwerk der Technik ihr einen Stromschlag, der ihren ganzen Körper erzittern ließ. Sie spürte den Strom von Kopf bis Fuß und in Regionen, wo sie eigentlich nichts spüren dürfte. Hinter ihrer Hüfte hörte der Schmerz nämlich nicht auf. Ihr neu dazu gewonnener Schwanz, der einem Luchs nicht unähnlich sah, bekam ebenfalls den gesamten Saft des Gerätes zu spüren. "GNNH!", verkniff sie sich einen Aufschrei, bevor sie auf die Knie fiel und einen Moment brauchte, bevor tief durchatmete. "Okay... Gewalt funktioniert nicht.. Ganz ruhig, Zoe.. Du bist smart." Mit diesen Worten des Zuspruchs, wechselte sie ihre Position in den Schneidersitz und tippste etwas auf dem Armband herum. Schnell fand sie eine Art Menü, das dem System von Wysteria gar nicht unähnlich sah.
      "Moment.. was?" Schnell hatte Zoe die Chat-Funktion in ihrem Gerät gefunden, und die Nachrichten von Aufträgen, Anfragen und Hilfegesuchen von Spielernamen, die ihr nicht unbekannt waren, welche die Vibrations-Session ausgelöst hatten. Eine Nachrichtenflut waren für ihren Character zwar nicht ungewöhnlich gewesen, jedoch in dieser Situation sorgte es für die völlige Überforderung. Langsam kam in Zoes Kopf an, was gerade passierte. Unsicher trat sie aus der Gasse heraus und erkannte die Häuser sofort wieder nachdem sie sich auf diesen absurden Gedanken eingelassen hatte. Das alte Gasthaus an der Ecke, das aussah als würde es gleich auseinander fallen. Den Schmied, der sich zu fein war in seinem Haus zu arbeiten und lieber alle Leute auf der Straße mit dem Lärm von Metallschlägen nervte. Den Springbrunnen mitten auf dem Platz, an dem viele Leute AFK herum zu sitzen schienen. Sie stand genau dort, wo sie sich am Tag zuvor ausgeloggt hatte. Teleron, die Hauptstadt des Reiches Khestin, Reich des Windes. Sie wollte sich selbst gerade als verrückt abstempeln, als ihr Armband erneut vibrierte. Dieses Mal öffnete sie - ohne vorherige Gewalteinwirkung - den Chat.
      "Hey Dusty, hier Slasher1877. Das hier klingt jetzt sicher super weird. Aber hat irgendwer zufällig dir eine Nachricht geschickt mit solchen Absurditäten wie 'Ich bin in diesem Spiel gefangen'?"
      Ohne zu antworten, fiel sie in sich zusammen und wuschelte sich selbst durch die Haare. "Du.. willst mich doch verarschen..!" So unrealistisch und absurd diese Nachricht klang... Wenn auch andere von solch einem Phänomen erzählten, dann war sie doch zumindest nicht verrückt. Oder vielleicht war sie gerade deshalb verrückt. Vielleicht war das alles aber auch nur ein total verrückter Traum. "Was mach ich denn jetzt...!?", fiepste sie etwas vor sich, während sie ihren Kopf zwischen ihren Knien vergrub. Gerade als sie in ihren Zweifeln aufgehen wollte, hörte sie neben sich ein dunkles raues "Hey, Dusty.", das ihr geradezu durch Mark und Bein ging. Schnell rappelte sie sich auf, klopfte ihre Kleidung ab und sah gespielt cool zu ihrem Gast rüber. "HEEEY... Shin, richtig?!... Was gibt's...?! Du.. Du.. alter Engel, du..."

      Cornelius Hutch || Shin [Counter:15]
      "Mhm..", grummelte Cody vor sich als er die Augen aufschlug und sich nass fühlte. "Ahhh, tut mir Leid!", entschuldigte sich direkt der 1.60m große Grund vor ihr. Eine junge Frau mit mittelalterlicher Kleidung stand vor ihr, mit einem alten Eimer in der Hand, der bis eben wohl noch mit Wasser gefüllt gewesen sein musste. Cody sah zu ihr. Sah zu dem Eimer. Sah zurück zu ihr. Und neigte letztlich den Kopf etwas zur Seite. "Soll ich das für dich tragen?", fragte er mit einem neutralen, wenn nicht sogar müden Gesichtsausdruck, worauf die Dame ihn nur ganz verblüfft ansah. "A-Aber ich hab dich nass gemacht!" - "Schon okay.", antwortete der Jüngling direkt und stand vom Boden auf. Gerade als er nach dem Eimer greifen wollte, kippte er wieder zur Seite auf den Boden und blinzelte kurz müde vor sich hin. "Hm.. Das ist neu..", bemerkte er scharfsinnig wie er war, dass sein Gleichgewichtssinn nicht der Beste war. Die Fremde stellte ihren Eimer ab und half Cody direkt wieder auf die Beine. "Ist alles in Ordnung??", fragte sie ihn ganz besorgt, während sich in seiner Miene nichts tat. "Ich weiß nicht.. Ist es?", gab er an sie die Frage einfach zurück bevor er an sich herunter sah. Er trug ein Leinen-Hemd, eine kaputte Hose und keine Schuhe. "Wo sind meine Schuhe?", fragte er sie und sah um sich herum, bevor er sich am Hinterkopf kratzte. "Hab ich gar keine angezogen?" Ohne auf eine Antwort zu warten, lächelte die Dame ihn etwas missmutig und unsicher an, bevor sie ihn aufhörte zu stützen und er direkt wieder zur Seite umfiel. "..Hm."
      "Tut mir Leid, ich hab für sowas.. Wirklich keine Zeit.. Lass dich besser untersuchen!", riet ihm die Frau, bevor sie mit dem Eimer verschwand. Nach ein paar erneuten Versuchen des Aufstehens, bemerkte er auch endlich wo sein Problem lag. Ein einzelner Flügel ragte aus seinem Rücken hinaus, an dem Cornelius erst einmal ganz verwirrt zog. "So ist das also.", akzeptierte er emotionslos wie er war, das Geschehene und sah sich um. Er entdeckte ein Gasthaus, einen viel zu lauten Schmied und um ihn herum liefen verschiedene Wesen ein und aus. Vor einer Gasse nicht weit von ihm löste sich gerade eine Menge auf, die er als Ziel ansteuerte, doch als er dort ankam, waren die meisten schon weg. Vor ihm kauerte eine Luchsgestalt. "Hey, Dusty.", sagte er ganz stumpf und unbeeindruckt, lediglich versuchend sein Gleichgewicht zu halten. Diese sprang gerade zu auf, klopfte ihre Kleidung ab und sah ihn etwas ungelassen aber cool an. "HEEEY... Shin, richtig?!... Was gibt's...?! Du.. Du.. alter Engel, du...", begrüßte sie ihn und stupste ihn mit ihrem Ellenbogen an, welchen sie schnell wieder zurück zog. "Du bist ja ganz nass!!", beschwerte sie sich lauthals und fauchte beinahe. "Achso?", die letzten Minuten schon längst aus dem Gedächtnis wieder verdrängt, nahm er eine Haarsträhne von sich in die Hand und beobachtete, wie Wassertropfen an ihm herunter fielen. "Du hast recht.", antwortete er müde, bevor er sie los ließ und seine Hand auf den Kopf von Dusty legte. Genauer: Auf ihr rechtes Ohr, an dem er unverfroren anfing zu ziehen. "Auauauauau, lass das gefälligst, die sind fest!!", meckerte sie, bevor er seine Hand auch wieder sinken ließ. "Hm.. Stimmt wohl." - "Natürlich, stimmt das!", fauchte sie ihn an, bevor ihr Blick den Ärger vergaß und sie ihn verwirrt ansah. "Was willst du überhaupt?", fragte sie ihn letzten Endes doch ziemlich direkt. "Ich bin gerade wirklich nicht in Stimmung."
      Mit diesen Worten wandte sich Cody ab und winkte über seine Schulter. "Ich wollte dich fragen, ob du dich auch gerade irgendwie fehl am Platz fühlst. Ob du irgendwie in der Welt von Wysteria aufgewacht bist. Aber, wenn du nicht in Stimmung bist, ist das okay, ich komm dann gleich wieder."
      "NEEIN! SHIN! WARTE DOCH!"
      Und erwartete tatsächlich, wenn auch nicht ganz freiwillig. Gerade wollte Cody weiter laufen, als eine Gruppe von Menschen vor seiner Nase vorbei liefen und irgendwas von einem weinenden Riesen erzählten. "..Huh." Riesen hatten eben auch Gefühle, das sollte nichts besonderes sein. Was besonders war, war dass man definitiv keinen richtigen.. 'Riesen' meinte, aber ein Mensch wohl spannend hoch gebaut war. Von Weitem sah man die Traube, die nur immer größer und größer wurde und sowohl Katzenlady als auch Engel an Ort und Stelle festhielten, was die junge Frau neben ihm nicht wenig angepisst fauchen ließ. "Was ist denn jetzt los..!?" Frage gestellt und Frage nicht so einfach zu beantworten, zumindest nicht für Shin, welcher von Dusty zurück gezogen wurde und keine 5 Sekunden später an eine kleine Abwasserröhre gebunden war. "Sitz.", befahl sie ihm regelrecht, dass er sich kein Stück zu bewegen hatte, während sich Dusty versuchte durch die Menge zu drängen. Sie war kleiner, gelenkiger - doch selbst sie hatte Probleme das Ziel zu erreichen. Shin beobachtete sie noch eine Weile, bis etwas halb-sonderbares, halb-normales geschah. Es war nicht das ungewöhnlichste die Informantin dieser Welt immer kleiner werden zu sehen, bis sie als Luchsgestalt durch die Beine huschen konnte bis nach vorne - jedoch war es etwas völlig neues es.. SO zu sehen.
    • Rosalina Batista || Majin Boo [Count 7]
      Das Getuschel um sie herum wurde lauter und vorwurfsvoller. Man war entsetzt über eine solche Szenerie. Entsetzt war ganz gewiss auch Rosalina. Weinend wartete und wartete sie darauf, dass sie möglichst bald wieder in ihrem Bett erwachte. Sie wollte einfach nur fort von dieser Fremde. Von dieser Stadt mit den Menschen, sie wollte bloß weg von diesem riesigen Körper. Am besten sie wachte schnell wieder in ihrem Bett auf und es wäre vorbei gewesen. Doch dieser Wunsch wurde ihr nicht gewehrt. Im Gegenteil, sie wurde noch von einem anderen Fremden angepöbelt. Ein Mann hinter ihr schlug gegen ihre Schulter, was sie dazu verleitete heftig zusammenzuzucken. "Willst du dich jetzt so langsam mal beruhigen? Was ist denn falsch mit dir?!" Rosa blickte verweint zu dem Mann auf. Er war einer von den Leuten hier, die Flügel hatten. Allerdings waren seine schwarz. Das machte die Gestalt zwar nicht minder schön, dennoch empörte es die junge Frau inzwischen, wie mit ihr geredet wurde. "Mit... Mit mir ist nichts falsch...", jammerte sie in einem lächerlichen Versuch sich gegen ihn aufzulehnen. "Dann hör auf zu heulen!" - "Was geht dich das überhaupt an? Nur weil du Probleme hast mit deinen Gefühlen umzugehen, musst du das nicht an Leuten auslassen, die kleiner sind als du!" Diesen Satz hatte ihre Mutter ihr beigebracht, damals in der Grundschule schon. Vielleicht hätte sie über die Jahre an einer besseren Verteidigung arbeiten sollen. Aber ihr war nie etwas auch nur vergleichlich schlagfertiges eingefallen. Wenn auch die Sache mit der Größe für diesen äußerst spezifischen Moment, den niemand vorher sagen konnte, nicht unbedingt sehr passend gewesen ist. Entgeistert wurde sie von dem geflügelten jungen Mann angestarrt. "Soll das ein verfickter Scherz sein? Bist du ein Troll oder sowas?" Ein... Troll? Sie? Sofort füllten sich ihre Augen wieder mit Tränen. "Ich bin kein Troll..." Sie war hübsch! Das sagte ihr jeder aus ihrer Familie. "Du bist ein Troll...", nuschelte sie schniefend.
      "Meine Güte!" Grob packte der Fremde Rosalina am Oberarm, was das Junge Mädchen schrecklich erschreckte. Sie schrie ein lautes Nein aus und schneller, als sie es selbst realisieren konnte flog erneut ihre monströse Faust und brachte auch den unhöflichen Mann dazu einen Flug ganz ohne seine Flügel zu beanspruchen anzutreten. Alles das war zu viel für sie. "Es tut mir leid", heulte sie schon wieder hemmungslos, als ihr ein zweites Mal bewusst wurde was für eine absurde Manneskraft sie hatte. Was war das nur für ein Alptraum? Eine kleine Bewegung aus ihrem Augenwinkel ließ sie verweint aufsehen. Ein kleiner, bildhübscher Luchs kam aus der Menge zu ihr getrippelt und das kleine Tier war so niedlich, dass Rosa für einen Moment aufhörte zu weinen. Eine Sache mit der man sie schon immer hat gut ablenken können waren süße Dinge. Ob nun Stofftiere oder lebendige Lebewesen. Hatte es spitze Ohren und war süß, war Rosalina verliebt. "Hallo...", sagte sie so leise sie konnte, sodass die grauenvolle Stimme, die ihre Lippen verließ nicht ganz so angsteinflößend gewesen ist. Bei dem Gedanken ergriff sie schon wieder eine tiefe Verzweiflung, doch sie riss sich zusammen. Gerne hätte sie versucht das kleine Ding zu streicheln oder ihm ihre Hand entgegen zu strecken. Doch das wollte es bestimmt nicht. Nicht bei diesen großen Pranken. Wie ein trauerndes Kind saß sie in diesem riesigen Manneskörper einfach da, schniefte noch immer und ließ sie Schultern hängen. Erst jetzt fielen ihr auch die langen Beine auf voller Muskeln. Überall waren Muskeln. Sie hatte nicht einmal gewusst, dass es die meisten von ihnen gab. Und nun blickte sie auf diese Scheußlichkeit herunter und hatte Angst einen Versuch zu wagen aufzustehen. Vielleicht sollte sie wirklich einfach sitzen bleiben und verzweifeln. Wie viel schlimmer konnte es an diesem Punkt schon noch werden?
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