Andor (Nightking & arrabella)

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    • Andor (Nightking & arrabella)

      Langsam zogen die ersten dunkle Wolken aus Richtung der Wetterberge übers Mittland. Der Wind nahm an frische und stärke zu auch schon die ersten feinen Regentropfen waren auf der Haut zu spüren.

      //Das hat noch gefehlt die nächsten Meilen wird es noch ungemütlich werden.// dachte er während in dem Himmel um einzuschätzen wann es losgeht mit dem Regen. Langsam zog er die Zügel an und sein Pferd kam zum halt. Es schnaufte auf und sanft tätschelte er es an seinem Hals. Um sich dann an seiner vorderen Satteltasche zu wenden. Dieser entnahm er seinem Kapuzenumhang den er nun überlegte um seinem Mantel um mit einer Klemme fest machte. Er zog die Kapuze über seinem Kopf so das es die Haare und teile des Gesichtes bedeckte so verhüllt ritt er die lange Oststraße weiter entlang, bis er von weiten schon die erstem Lichter von Garath im beginnen dunkeln erblickte.


      „Bald haben wir es geschafft du bekommst einen schönen warmen Stall mit Wasser, Rüben und Heu. Für mich gibt es ein Krug Bier, Eintopf und ein
      warmes Bett, wenn noch ein Zimmer im "Würzigen Wirt" frei ist.“ sprach er zu seinem Pferd was schon genauso wie er Müde war von der langen Reise die sie hinter sich hatten. Nach einigen Wegstunden erstreckte sich zu seiner Rechten der Chetwald der
      neben ihm bedrohlich aufragte, und nicht unweit kam die Weggabelung die
      nach Wynn führte. Doch sein Weg führte zum Osttor von Garath als er vollkommen durchweicht vom Regen der nun wie Bindfäden auf die Erde nieder prasselte ankam. Nach einem kleinen Gespräch mit dem Torwächter war nun im inneren der Stadt, wo noch zu so später Stunden ein geschäftigstes treiben herrschte und die Wirtshäuser gut besucht waren.
      Die Menschen von Garath und anderswo kannten ihn vom sehen her, manche begrüßten ihn und andere mieden ihm doch dass taten sie bei allen Jorvikern den großen Seefahren und Kriegern des Nordens. In Andor kannte man ihn unter den Namen Thaughbaer. Doch bei den Elfen, Zwergen und den Jorvikern hieß er Arnar
    • Enngelin erhob sich vom Waldboden und klopfte den Staub von ihrer Kleidung. Sie war zu Fuß unterwegs und ihre Beine schmerzten. Aber es würde bald dunkel werden und sie musste bis dahin Unterschlupf gefunden haben. Noch eine Nacht draußen im Freien wollte sie sich selbst nicht zumuten. Viel zu lange hatte sie schon kein Bett mehr gesehen. Sie sah in den Himmel, der sich langsam dunkel färbte. Sie vermutete, dass die Welt in spätestens zwei Stunden in Dunkelheit gehüllt werden sollte. Also musste sie sich beeilen, wenn sie noch rechtzeitig in die Stadt kommen wollte.

      Enngelin war schnell unterwegs, schneller als jeder andere Mensch zu Fuß. Aber trotzdem ging es nur langsam voran und so kämpfte sie sich den Weg durch den Chetwald. Es begann zu regnen, zuerst nur einzelne Tropfen, dann plötzlich schüttete es. Enngelin band sich ihre braunen Haare zu einem Zopf und setzte sich ihre Kapuze auf. Sie beschleunigte ihren Schritt. Mittlerweile brach die Nacht vollständig über sie herein und die junge Frau war froh, als sie ein Leuchten in weiter Ferne erkannte. "Bald geschafft", sagte sie zu sich selbst und ging auf das Licht zu, bis sie vor dem großen Tor der Stadt stand. Es türmte sich mächtig vor ihr auf. Enngelin schauderte. Ob es wegen der gewaltigen Stadt war, die vor ihr lag oder dem Regen, konnte sie nicht sagen. Sie sprach mit dem Torwächter und versicherte ihm, dass sie bloß für die Nacht nach einer Unterkunft suchte und sich am nächsten Tag wieder auf den Weg machen würde. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihr Wort halten würde, aber der Wächter würde sich morgen kaum an sie erinnern können.

      Die junge Frau mochte keine Städte, sie fühlten sich immer so beengt an. Trotzdem war sie fasziniert darüber, wie so viele Menschen hier Platz finden konnten. Sie betrachtete die alten Häuser und die schmalen Gassen. Es tummelten sich viele Leute zu später Stunde auf den Straßen und Enngelin fragte sich, was sie wohl im Schilde führen würden. Sie konnte sich kaum vorstellen, dass hier lauter Edelsmänner hausten. Schon von Weitem erkannte sie das Wirtshaus, aus dem großer Lärm drang. Enngelin zog sich ihre Kapuze weiter über den Kopf und trat missmutig ein. Es war hell drinnen und es stank nach Bier. Sie ließ sich nicht vom Geruch beirren, sondern schritt geradewegs auf die Bar zu. Den trinkenden und lallenden Männern konnte sie mit Leichtigkeit ausweichen. Sie lehnte sich an das Holz und sagte zu dem Mann, der hinter der Bar stand: "Ich bräuchte ein Zimmer für die Nacht. Und einen Eintopf gegen den Hunger."
    • Der Wirt sah sie an.

      "Wenn, du Zahlen kannst bekommst du alles."
      sagte er und verzog sein Gesicht vor Schmerz und hielt sich die Finger.

      "Verdammte Gicht...."
      fluchte er auf und massierte seine Finger. Sah wieder zu der Jungen Frau.

      "Kannste du Zahlen?"
      fragte er und wendete sich seinen Blick zu Türe und wurde erst Misstrauisch dann änderte sich sein Gesicht und ein lächeln erscheinte.


      "Thaugbear.....lange nicht gesehen dein Tisch und Zimmer wie gehabt?" rief er und Arnar sah in die Richtung und nickte nur und begab sich erstmal zur prasselen Kaminfeuer und legte seinen Mantel ab, und wärmte seine Hände am Feuer. Die Blicke der anderen Gäste störten ihn nicht. Irgendwann setzte er sich und die Bedienung brachte ihn schon mal was zu Essen und zu trinken. Er bedankte sich und begann langsam zu Essen an.
    • Enngelin holte ihren Geldbeutel aus der Tasche und legte einige Münzen auf den Tisch. "Das sollte reichen, stimmt's?", sagte sie und hob eine Augenbraue hoch. "Also, ein Zimmer und ein warmes Essen", wiederholte sie. Sie war erschöpft und freute sich auf eine warme Mahlzeit und ein Bett. Auch wenn sie vermutete, dass die Zimmer hier nicht gerade ansehnlich waren. Sie sah, wie ein fremder Mann das Wirtshaus betrat. Er schien den Wirten zu kennen, denn die beiden begrüßten sich kurz. Enngelin musterte den Mann argwöhnisch. Zumindest war dieser hier nicht betrunken. Noch nicht, sagte sie zu sich selbst.

      Wie gerne würde sie auch ihren Mantel ausziehen und ihn trocknen lassen. Aber das konnte sie im Zimmer noch zu Genüge tun. Hier war es ihr zu unsicher, sie wollte kein Aufsehen erregen. Weder durch die Tatsache, dass sie eine Frau war, noch dadurch, dass sie ein Halbelf war. Sie wusste nicht, wie die Menschen hier in der Stadt auf sie reagieren würden. Aber sie konnte sich vorstellen, dass sie nicht gut aufgenommen werden würde. Das wurde sie nämlich nie.

      "Wisst Ihr, wie ich nach Wynn komme?", fragte Enngelin den Wirten. Sie war immer noch auf der Suche nach Gefährten, mit denen sie gemeinsam gegen das Unheil kämpfen konnte. Aber wenn sie sich so umsah, bezweifelte sie, dass sie hier das Richtige finden würde.
    • Der Wirt names Akano nahm die Münze und reichte ihr etwas Brot und eine gute Schüssel mit einem deftigen Gemüseneintopf mit etwas Rindfleisch und etwas zu trinken.
      Nach einer weile kam Akano wieder und nahm sich die Schüssel und verzog das Gesicht und stellte die Schüssel wieder ab, er rieb sich die Finger damit sie warm wurden.

      "Scheiß feuchtigkeit, immer bei diesen Wetterumschwüngen....Verzeihung nach Wynn also heute fährt da keiner mehr runter, aber vor kurzen sind ein paar Fahrleute eingetroffen die wollten heute noch losfahren. Vielleicht haben sie einen Platz noch frei." sagte der Wirt und sah die Frau an.

      "Sie finden ihn am alten Poststall am Südtor....ich weiß nur das der Besitzer Ymir heisst." erklärte und zeichnete auf einen Papier den Weg ein.

      "Kann ich euch irgendwie noch helfen." fragte er und schenkte nochmal nach.
    • Der Wirt gab ihr etwas Eintopf und Brot. Enngelin war hungrig und ihr war kalt, also machte sie sich sogleich über das Essen her. Es tat gut, wie der Eintopf ihren Magen füllte und sie von innen wärmte. Der Wirt ging kurz weg, nur um ihr dann einen Schlüssel für das Zimmer zu bringen. Enngelin lächelte ihn dankbar an. Der Wirt beschwerte sich über das Wetter und Enngelin stimmte ihm nickend zu. Ihr brauchte er das nicht sagen, immerhin saß sie in nasser Kleidung vor ihm und fror.

      Enngelin war dem Wirten dankbar über die Auskunft. Sie würde sich den Fahrleuten nur zu gerne anschließen. Aber davor aß sie ihren Eintopf fertig.
      "Kann ich Euch irgendwie noch helfen?", fragte der Wirt und Enngelin schüttelte den Kopf. "Ihr mir nicht. Aber ich Euch", sagte sie und zog sich ihre Handschuhe aus. Noch ehe der Wirt etwas sagen konnte, griff sie nach seinen Händen. Sie konzentrierte sich auf ihren Körper und murmelte ein paar elbische Worte. Sie spürte, wie ihre Hände wärmer wurden und anfingen zu glühen. Und sie spürte, wie der Wirt von seinem Leiden geheilt wurde. Sie nahm ihre Hände von seinen und gab ihm dann den Schlüssel zurück. "Den brauch ich jetzt nicht mehr. Danke für die Gastfreundschaft." Und damit verließ Enngelin das Wirtshaus und machte sich auf die Suche nach Ymir und seinen Fahrleuten.
    • Arnar hatte sich das alles aus seiner Nische im Wirtshaus beobachtet als der Wirt total freudig seine Hände bewegte wurde Arnar erst misstrauisch.
      Er erkundigte sich bei Wirt der erzählte ihn alles was er wissen wollte. Er sah sich Akano´s Hände die von der Gicht immer gezeichnet waren doch jetzt waren sie als hätten sie nie Gicht gehabt.

      //Elbische Heilkunst....// dachte er und freute sich für den Wirt. Als er hörte das sie nach Wynn wollte und mit Ymir fahren wollte. Er ließ sich Ymir von Akano beschreiben nun kam ihn ein alter Steckbrief in Erinnerung, den er in Weißtürmen gesehen hatte da wurde ein Mann und seine Begleiter gesucht wegen Sklaverei.
      Er bezahlte bei Akano seine Rechnung und bat sein Zimmer vorzuheizen er müsste noch was erledigen käme aber später wieder.


      //Na toll, wenn sie rausfinden das sie eine Elbin ist steigt ihr Preis und Wert.// waren seine Gedanken als langsamen schrittes sich zum Südtor begab und hielt sich im Schatten der Gassen versteckt von weiten sah er den Wagen. Neben Ymir waren noch drei stämmige Männer dabei wahrscheinlich Schläger oder Söldner.
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      Ymir beladete den Wagen gerade mit einige Vorräte und anderen Waren. Sein Gesicht war wettergegerbt mit einer Narbe an der linken Wange und schwarz gräulichen Haar.

      "Wie kann ich ihnen Helfen meine Dame?" fragte er höflich sah zu der Jungen Frau während er ein Packet weiterreichte insgeheim musterte er sie genau.
    • Enngelin ging mit schnellen Schritten auf den vermeidlichen Ymir zu. Auf die Frage, wie er ihr helfen konnte, verzog sie skeptisch das Gesicht. Sie musterte ihn. Sein Gesicht wirkte müde und er hatte eine lange Narbe an der linken Wange. Vermutlich von einem Schwert verursacht. Dann warf sie einen Blick auf seine Begleiter. Drei Männer standen neben dem Wagen, einer größer als der andere. Sie war verunsichert. Die Männer sahen nicht sehr vertrauenswürdig aus, wollte sie wirklich ein Risiko eingehen? Aber Enngelin war erschöpft von ihrer langen Reise und sie konnte nicht mehr so weitermachen. Sie war eine schlechte Jägerin und ernährte sich draußen meist nur von kleinen Tieren oder Pflanzen, die sie fand. Und der Weg nach Wynn war lange und sie war geschwächt. Es wäre klüger in einer Gruppe zu reisen, als alleine als Frau.

      "Ich habe gehört, Ihr fahrt nach Wynn? Wenn noch ein Platz frei ist, würde ich mich Eurer Truppe gerne anschließen." Enngelin zweifelte immer noch daran, ob es eine gute Entscheidung war. Aber was für eine Wahl hatte sie denn schon?
    • "Klar ist noch ein Platz frei." sagte Ymir ruhig und verstaute weiter die Packungen in den Wagen.

      "Wir fahren gleich los, wir verstauen noch was und geht es los so eine Viertelstunde." erklärte er und war wieder im inneren des Wagens verschwunden.
      Nachdem alles verstaut half er Enngelin in den Wagen doch im nächsten Moment packte er ihre und verdrehte sie hinter ihren Rücken mit der anderen Hand hielt er ihren Mund zu. Er drückte sie auf dem Boden.

      "Kein Mucks sonst bis du tot." zischte er ihr ins Ohr. Mit einem Seil fesselte er ihr die Hände hinter den Rücken den Oberkörper sowie die Füße zum Schluß bekam sie einen Knebel verpasst.

      "So meine kleine mal schauen was man für dich zahlt." sagte er und sein Gesicht verzog sich zu einer grinsen Fratze. Die sich nach vorne begab und der Wagen fuhr los.

      Arnar hatte es mitbekommen und folgten ihnen bei einem Schmied lieh er sich eiin Pferd und ritt ihnen nach in gebührenen Abstand.
    • Enngelin war immer noch unsicher, ob sie mit den vier Männern mitfahren sollte. Aber sie entschied sich dafür. Alleine wäre die Gefahr viel größer, dachte sie zumindest. Ymir reichte ihr eine Hand, damit sie in den Wagen steigen konnte. Doch plötzlich wurde sie von hinten gepackt und ohne dass sie reagieren konnte, hatte Ymir bereits ein Seil um ihre Hände gebunden. Enngelin wusste nicht, wie ihr geschah. Aber sie wusste, dass sie in Schwierigkeiten steckte. Ymir fesselte auch noch ihre Füße und schließlich wurde ihr auch noch ein Stück Stoff in den Mund gesteckt, damit sie nicht schreien konnte. "Na toll", dachte sich Enngelin. Ihre Waffen waren für sie gerade unerreichbar und ihre Heilerfähigkeiten halfen ihr hier auch nicht weiter. Enngelin keuchte genervt aus. Das gefiel ihr überhaupt nicht. Und schon gar nicht gefiel es ihr, dass die Kerle sie anscheinend verkaufen wollten. Sie war eine freie Frau und keine Sklavin.

      Wut stiegt in ihr auf, als der Wagen losfuhr. Sie würde sich das bestimmt nicht gefallen lassen. Der Wagen war direkt an dem Pferd gebunden. Ymir saß am Pferd vorne. Ein anderer Mann ritt neben ihnen her. Einer saß bei ihr im Wagen und den vierten sah sie nicht. Enngelin zog ihre Beine an ihren Körper und trat fest auf den Mann ein, der ihr gegenübersaß.
    • Arnar hatte die Spur aufgenommen er hatte sich überlegt wie er am besten gegen die vier Vorgehen konnte ohne das ihre Geisel in Gefahr geriet.
      Irgendwann hatte sie an einer Lichtung eine Rast eingeschlagen da es für´s weiterfahren viel zu dunkel wurde selbst die Laternen an den Wagen brachten nicht das nötige Licht.

      /Hm...wenn es nur eine Möglichkeit gebe er überlegte machte sich jederzeit bereit loszuschlagen.// dachte er und legte sich seine Waffen griffbereit.

      Im Wagen lächelte der Mann sie an als sie versuchte ihn zu verletzen.

      "Da muss du schon mehr kraft aufwenden das war ja gerade mal ein Windhauch." meinte er grinsend und durchsuchte und fand neben ihren Waffen ein paar Kräuter und ein längliches Etui.

      "Was da nur drin ist...?"fragte er und schüttelte es Neugierig als es öffnete waren da längliche Zigaretten mit weißen Mundstück.

      "Typisch....magst du eine haben?" sagte er und wartete ab.
    • Enngelin war leicht verzweifelt, als ihr Tritt kaum eine Wirkung erzielte. Der Mann schien es gelassen zu nehmen und bat ihr eine ihrer Zigaretten an. Enngelin nickte und deutete auf ihre Knebel. Der Mann schien zu verstehen, denn er nahm ihr den Knebel aus dem Mund und lockerte ihre Fesseln. Er zweifelte wohl daran, dass sie ihm Schaden zufügen konnte. Aber da hatte er die Rechnung ohne sie gemacht.

      Enngelin nahm eine Zigarette in die Hand und die zwei Hitzesteine, die er ihr reichte, in die andere. Sie zündete ihre Zigarette geschickt an und nahm einen Zug. Dann warf sie einen Blick auf das Heu, das neben ihr im Wagen lag. Enngelin dachte sich, dass der Mann doch nicht so dumm sein konnte. Aber es fiel ihm nicht auf, dass sie gerade ein Werkzeug in der Hand hielt mit dem sie Feuer machen konnte und neben ihr trockenes Heu lag, das schnell mal Feuer fassen konnte. Sie warf blitzschnell ihre Zigarette in den Heuhaufen, der daraufhin Feuer fing und sich selbst auf den Mann, damit er es nicht rechtzeitig löschen konnte. Mit ihren Händen kratzte sie immer wieder auf den Mann ein. Sie wusste, dass sie kaum Schaden anrichtete, aber es würde ihm wertvolle Zeit kosten. So konnte sich das Feuer ausbreiten.
    • Arnar erkannte nun die Chance als was am Wagen passierte er brannte lichterloh. Sie waren abgelenkt nun schlug er zu mit der Axt warf auf dem der versuchte die Frau zu überwältigen. Diese traf ihn an den Kopf und er sackte zuckend zusammen. Nun waren die anderen drei dran die beiden grobiane konnte er mit leichtigkeit entwaffen und niederstrecken zuletzt war Ymir dran er war ein zäher Gegner doch er konnte lange nichts gegen Arnar ausrichten als er dieser tot zusammensackte als er eine Schwertklinge in der Kehle landete röcheln auf dem Boden sackte. Nun wendete er sich zu der Frau hin.

      "Ich hoffe euch geht es gut meine Name ist Arnar ich bin nicht euer Feind." sagte er und reichte ihr die Hand.

      "Wie habt ihr das geschafft?"
    • Enngelin war überrascht, als der Mann plötzlich über ihr zusammensackte. Sie sah eine Akt in seinem Hinterkopf stecken. Die junge Frau unterdrückte einen Schrei. Wie war das passiert? Sie sah, wie sich ein fremder Mann auf einen der anderen Männer stürzte. War er das gewesen? Enngelin griff nach ihrer Sense, die ihr von den Männern vorhin abgenommen wurde und schnitt ihre Fußfesseln entzwei. Dann sprang sie leichtfüßig vom Wagen, der mittlerweile stark brannte. Enngelin klopfte sich den Staub von der Kleidung und gab ihre Kapuze vom Kopf. Sie richtete sich die Haare, während sie zusah, wie der fremde Mann gegen Ymir kämpfte. Er schien nicht ihre Hilfe zu benötigen, also sah sie zu, wie er ihn niederstreckt. Dann ging er auf sie zu, stellte sich vor und reichte ihr die Hand.

      "Enngelin", gab sie zurück. "Danke."
      Sie musterte den fremden Mann, er kam ihr bekannt vor, aber sie konnte ihn nicht zuordnen. Aber irgendwo hatte sie ihn schon gesehen.

      "Wie habt ihr das geschafft?", wurde sie von Arnar gefragt. "Man darf nie den klugen Kopf einer Frau unterschätzen", gab Enngelin als Antwort und lächelte kurz, "und den Nutzen von Zigaretten." Sie war ihm wirklich dankbar für seine Rettung. Ohne ihn wäre sie als Sklavin verkauft worden oder sogar schlimmeres wäre mit ihr geschehen.

      "Seid Ihr verletzt?", sagte sie und sah Arnar fragend an.
    • "Sehr schlau..."sagte er und hielts sich seinen Oberarm erst jetzt merkte das er blutete es war keine tiefe Wunde gewesen.

      "Ich hatte schon schlimmeres gehabt." sagte er und sah sie an.

      "Bei euch alles inordnung?" fragte er Enngelin und setzte sich auf einem Baumstumpf hin.

      "Es ist lange her das ich eine Elbin gesehen habe in diesen Teil des Landes. Ich kenne einige Waldelben bei denen ich hin und wieder mich aufhalte doch diese halten sich meinst in ihren Wäldern auf."
    • Enngelin bemerkte erst jetzt die Wunde von Arnar. Als er sich auf den Baumstumpf setzte, schritt sie auf ihn zu und sagte: "Lasst mich Euch helfen." Sie legte ihre Hände auf seinen Oberarm und spürte, wie sich die Wunde schloss.

      "Ja, alles in Ordnung", erwiderte Enngelin und lächelte. Sie war noch immer ein wenig geschockt und konnte nicht so richtig glauben, was geschehen war. Aber ihr ging es gut. "Nur ein wenig erschöpft." Enngelin spürte plötzlich wieder, wie müde sie doch war. Das Adrenalin schien nachzulassen und sie gähnte leicht.

      "Ich verstehe mich nicht so gut mit meinem Volk. Lange Zeit war ich alleine unterwegs, aber jetzt wird es an der Zeit, dass ich mir eine Truppe suche", gab Enngelin ehrlich als Antwort. "Ich spüre, wie sich die Welt verdunkelt."
    • Eivor kannte die Heilkunst der Elben in seiner Welt waren sie schon legendär gewesen.

      "Du solltest vorsichtig sein, wenn du deine Kräfte nutzt viele Menschen haben Angst vor so was. Akano ist ein verschwiegener Mann der würde nichts veraten." sagte er und sah sich die Stelle an wo bis vor kurzem noch eine Wunde war.

      "Am besten kehren wir in die Stadt zurück und du nimmst ein Bad und ein schönes weiches Bett sowie ein gutes Frühstück. Dann bringe ich dich nach Wynn einverstanden." sagte er und reichte ihr die Hand damit die Partnerschaft abgeschlossen war.
    • "Danke für den Ratschlag", sagte Enngelin. Sie wusste, dass viele Menschen Angst vor der elbischen Heilkunst hatten. Und auch bei den Elben war sie nicht willkommen. Enngelin gehörte nirgendwo dazu.

      "Ist Akano der Wirt?", fragte Enngelin. Sie fühlte sich mittlerweile sehr erschöpft. Nicht nur die lange Reise, sondern auch das Heilen machte ihr zu schaffen. Sie war eine gute Heilerin, aber wenn sie oft hintereinander ihre Fähigkeiten nutzte, dann entzog es ihrem Körper Energie.

      "Einverstanden. Vielen Dank!", erwiderte die junge Frau und legte ihre Hand in seine. "Was macht Ihr überhaupt? Ich meine, was ist Eure Tätigkeit?" Enngelin mochte es nicht, den Rückweg schweigend zu verbringen. Außerdem hatte der Mann sie neugierig gemacht. Er hatte ihr Leben gerettet und keine Gegenleistung dafür verlangt. Er schien in ihren Augen ein guter Mann zu sein.
    • Die Nacht war sehr weit fortgeschritten nur noch die Sterne und der Mond erleuchten die Welt mit ihren blassen Schimmern.

      "Ja Akano ist der Wirt mit der Gicht." sagte er während sie sich auf dem Weg machten in die Stadt machten.

      "Meine Tätigkeitskeitbereich ist weit gefächtert ich war Fährtensucher, Kopfgeldjäger und Söldner. Aber dieses mache ich nur, wenn ich auf Wanderschaft bin um mich zu Tarnen eigentlich gehöre ich zu der Schweren Reiterei von Jorvik. Bevor du fragst die Schwere Reiterrei ist sowas ähnliches wie ein Ritter." erklärte er während sie durch den dunkelen Wald wanderten nach einigen Stunden konnten sie schon die Lichtern der Stadt sehen.
      Nach einer weile waren sie durch das Tor geschritten und Arnar gab ihr seinen Schlüssel von seinem Zimmer.

      "Hier nimmt ein Bad und legt euch schon mal hin und ruht euch aus. Ich komme gleich nach, ich muss zu dem Vogt der Stadt und bescheid geben wegen Ymir." sagte er und setzte sie beim Würzigen Wirt ab.
    • Enngelin sah in den Himmel. Das Leuchten der Sterne hatte eine beruhigende Wirkung auf sie. Sie war froh, dass sie den Heimweg nicht alleine bestreiten musste, sondern angenehme Gesellschaft hatte.

      Arnar war also ein Art Ritter. Enngelin überraschte dies nicht. In ihren Augen handelte er wirklich ehrenhaft. Und auch sein Kampfstil war wirklich bemerkenswert, das hatte sie im Kampf, als sie ihn beobachtete, festgestellt.

      Enngelin nahm dankend den Schlüssel in die Hand. Sie ging ins Zimmer und schälte sich aus ihren Kleidern. Das Bad tat gut und entspannte sie. Sie wusch sich den Dreck und Schmutz von der Haut und lehnte sich kurz entspannt zurück. Zu lange wollte sie sich jedoch nicht hier ausruhen, da Arnar bald zurückkommen würde und er sie nicht nackt sehen sollte. Also zog sie wieder ihre Kleidung an und sah sich das Zimmer genauer an. Es verwunderte sie, wie groß das Zimmer eigentlich war. Sie hatte mit einem schäbigeren Zimmer gerechnet.