rivals. (vrthnkng & xenovia)

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    • rivals. (vrthnkng & xenovia)



      Zwei dämonische Königreiche werden von ihren jeweiligen Königen angeführt, sowie regiert, wobei die Königinnen und die rechtmäßigen Thronfolger in dieser Erzählung nicht fehlen durften. Um eben jene Thronfolger soll sich der gesamte Wirbel drehen, welche um ihr hervorragendes Ansehen kämpften, damit sie bald die Plätze ihrer Väter einnehmen konnten. Zwischen den Königreichen gab es bisher gewahrten Frieden, der jedoch durch das Volk und auch von den beiden Prinzen angeprangert wird. Syx Ilvith, der Prinz des Reichs Thespal, hatte von seinem Vater aufgetragen bekommen sich mit Castiel Sapphirus, dem Prinzen des Reichs Senctiz, anzufreunden, um den Frieden beider Reiche zu wahren und einen guten Eindruck für beide Völker zu schaffen.

      Beide Prinzen waren keineswegs begeistert, denn so mussten sie zusammen zu Abend essen, miteinander kämpfen und das schlimmste von allem, allgemein Zeit miteinander verbringen. Durch die Straßen beider Reiche laufen, sich öffentlich als gute Freunde präsentieren und den wunderbaren Schein waren, gut mit dem Anderen klarzukommen - das war ihre derzeitige Aufgabe. Widerlich, sodass sich am liebsten beide übergeben würden und doch spielten sie dieses Spiel viel zu gut. Eventuell würden sie dieses Spiel irgendwann so gut spielen, dass sie diese Freundschaft selbst als Realität empfinden würden und es zu noch viel mehr führen kann?

      @'vrthnkng'

      Vorstellung.
      “Never be afraid to be kicked in the teeth. Let the blood and the bruises define your legacy.”
    • Syx

      Das Zwitschern der Vögel konnte man bereits deutlich vernehmen, wenn man sich nicht unbedingt im Tiefschlaf befand, was definitiv nicht auf Syx zutraf. Bereits viele Personen meinten zu ihm, dass er sich doch lieber etwas mehr Schlaf genehmigen sollte und nicht seine Zeit damit zu verschwenden, früh aus dem Bett zu hüpfen, nur um die Natur in aller Seelen Ruhe betrachten zu können. Am frühen Morgen war für den Prinzen die einzige Zeit, wo er vollkommene Ruhe vor allem und jeden hatte, bevor er sich um seine Pflichten zu kümmern hatte. Deshalb genoss er die kurze Zeit auf einem Balkon, welcher wieder direkt in sein Gemach führen würde. Bei der frischen und angenehmen Luft ging im glatt sein Herz auf, ehe ein Bediensteter des königlichen Hauses an seiner Zimmertür klopfte und um Einlass bat. "Kommt herein.", sprach er sogleich freundlich zu der Person, die nach wenigen Sekunden durch die Tür schritt. Hatte er eine seiner Pflichten vergessen, wurde etwas vorverlegt, oder warum störte man ihn bereits zu so früher Stunde? "Mein Prinz, verzeiht mir das ich hier so plötzlich auftauche, aber das Treffen mit dem Prinzen Castiel Sapphirus wurde durch euren Vater vorgezogen, damit die Prinzen beider Reiche heute früher Präsenz vor ihren Völkern zeigen.", sprach der junge Bedienstete, verbeugte sich geschwind und verließ danach sofort das Gemach von Syx. Der Dämon verstand, warum sein Vater diese Beziehung pflegen wollte, aber warum musste dies selbst seinen einzigen ruhigen Moment des Tages zunichtemachen, nur, weil er diesen Mann wieder sehen musste? Schnell nahm der Prinz noch einen kräftigen Atemzug von der frischen Luft, ehe er sich zu seiner Garderobe begab und sich ein graues Hemd, sowie eine schwarze Hose heraussuchte. Auffallen brauchte Syx mit seiner Kleidung keineswegs, dafür hatte er Castiel an seiner Seite, der für genug Blicke sorgte, wenn auch an manchen Tagen für zu viele. All diese Gerüchte um den anderen Prinzen waren an dem ein, oder anderen Tag nervenaufreibend, vor allem, wenn man das Getuschel des Fußvolks lautstark vernehmen konnte. "Dann mache ich mich mal lieber auf den Weg, bevor ich zu spät bei unserem Treffpunkt ankomme.", murmelte der Dämon vor sich her, während er sich gerade noch lederne Schuhe anzog und sich dann aus seinem Gemach begab. Allesamt waren sie noch bis auf die Bediensteten dem Schlaf verfallen, weshalb er sich Gott sei Dank nicht mit aufgezwungenen Nettigkeiten abgeben musste, wie jemanden beim Vorbeigehen zu grüßen. Zu solch einer Uhrzeit konnte ihm all das gestohlen bleiben und doch beeilte er sich, breitete seine dämonischen Flügel aus, nachdem er das gewaltige Schloss verließ und flog dann die gesamte Strecke bis zum Reich Senctiz. Da sein 'Freund' Castiel keine Flügel besaß, nahm er immer diesen Weg auf sich, wobei er dies wohl eher tat, damit er nicht ewig auf ihn warten musste, anstatt damit Freundlichkeit zu übermitteln. Etwa eine Stunde dauerte es bis Syx bei ihrem Treffpunkt ankam, welcher ein großer Kirschbaum war, den er damals für diese Treffen auswählte. Das schwarz-weiße Schaf hatte noch wenige Minuten um hier rechtzeitig zu erscheinen, ansonsten würde es nur wieder in einem Streit ausarten, weil Syx es auf den Teufel nicht abkonnte, wenn jemand sich nicht an ausgemachte Zeiten hielt. "Castiel!", rief er einmal laut, damit er wenigstens eine Antwort erhält, falls sich der andere Prinz schon in der Nähe befand.
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    • Castiel
      Zu früh begann der Tag für den flügellosen Prinzen des Königreichs Senctiz, der sich sonst durch die langen Nächte an einen späten Erwachen erfreuen durfte. Schließlich war auch dem König nicht gänzlich gewährt seinen Sohn von seinen nächtlichen Forschungen abzuhalten, dafür war die Begründung diese eine empfindliche Thematik, die letztendlich bei dessen Ansprache eines der Familienangehörigen in eine große Hysterie verleiten würde. Zu der Genetik und Zugehörigkeit Castiels gab es immer wieder Auseinandersetzung, wenn nicht eher kleine Stacheleien, die hinter geschlossenen Türen getätigt werden und das einzige Misstrauen zwischen dem Königspaar äußern. Da war die beste Entscheidung, sich bloß diesem Thema nicht zu nähern, allmählich wurden sie durch die Gerüchte verrückt. Genauso wenig wie man über den Aufenthalt des Prinzens in der Dunkelheit diskutieren konnte, war es auch diesem nicht möglich sich gegen den Aufforderungen beider Königreiche zu wehren und sicherlich wollte er dies eigentlich nicht, lediglich ein späteres Treffen hätte er bevorzugt, wenn er sich schon alleine mit dem Prinzen aus Thespal herumzuschlagen hatte. Wie so unbewusst auch Syx die Treffzeit viel zu spät mitbekam, waren auch die Bedienstete bei Castiel spät dran, hätte er doch einfach auf diese Nacht verzichten können, um an genug Schlaf zu kommen. Letztendlich war es nicht weiter zu verändern und damit lief Castiel lieber in den Essenssaal, solange die Bediensteten noch an ihm herumzupften und ihm Mut zusprachen, sich an den Anweisungen des Königs zu halten. Mit dem Halten des Stoffes seiner Weste, hielt er für einen Moment an, um der jungen Frau an dem Stoff die Möglichkeit zu geben sich in der Ruhe darum zu kümmern, was auch immer sie dort zu tun versuchte. Für einen Moment sah er an sich runter, begann zugleich zu sprechen, um auch die verschiedenen Aussagen des Königs, die sie allesamt ihm zu übermitteln haben, zu stoppen. " Sollte er bald aufwachen, sagt ihm er müsse sich keine Sorgen machen. ", kommentierte er bloß die ganzen Beiträge, " Ich kümmere mich schon. "
      Mit seinen Worten ließen sie auch endlich von ihm ab, ihm blieb nicht lange genug um sein Frühstück wirklich zu genießen. Doch während er sich zumindest einen Bissen eines Apfels nahm, kam soweit eine ältere Dame in ihrer Schürze her, um sogleich einen Korb neben ihm langen Tisch abzustellen. Es sei für den Prinzen Syx gewesen, welchem er schon bald begegnen würde. Man sorgte sich um den Prinzen, der einen langen Weg bis hier hin unterlegen würde, da brauchte er laut der Königin sicherlich eine Stärkung. Castiel kommentierte es bloß mit einem Seufzen, jeder war deutlich bemühter um die friedliche Freundschaft als er selbst, Syx hat es doch so schwer mit seinen Flügeln.. Ihm blieb jedoch nichts anderes übrig, als es auch wirklich zu überbringen und dachte er nach, würde er es auch nicht anders wollen, ehe er noch den Prinzen schlechter gelaunt sehen würde, als der Zwang zwischen ihnen es sowieso schon in ihren Stimmungen ausbreitete. Solange sich jedoch nicht bereits die Unlust in ihm zeigt, schon gleich loslaufen zu müssen, würde sich die Stimmung seinerseits noch neutral halten, wenn ihm nicht noch jemand in die Quere kommt mit irgendwelchen Problemen.
      Weiter verhindert wurde er jedoch nicht, zum Glück gar nicht weiter auf den baldig ankommenden Prinzen, bei dem immer noch eine unangenehme Atmosphäre herrscht, schließlich lernten sie sich nicht aus freien Stück kennen. Die Verantwortung dahinter reichte jedoch um den jungen Mann zum Beeilen zu bringen, sodass er sich mit seinem Korb geschwind darin machte, das Schloss zu verlassen und sich auf den Weg zu machen, dem Prinzen zu begegnen. Auf dem Weg wurde er wenig aufgehalten, so war auch nichts weiteres aus Gesträuche und weitere Pflanzen auf seinem Weg, hatte er kaum die Hauptstraßen verlassen, die am Morgen noch so verschlafen und leer war. Sein Blick landete immer wieder auf den Himmel, ob er nicht sogar den Thronfolger seines Reichs erblicken konnte, doch aus seiner Perspektive war wenig zu erkennen. Als er jedoch nur wenige Meter später seinen Namen hörte, runzelte er die Stirn und blickte auf, um die Krone des Kirschbaumes zu erblicken. " Sofort! ", rief er ihm entgegen, bevor er mit wenigen Momenten den Prinzen vor sich erkennte. Mit dem ersten Erblicken hatte er den Korb ein wenig erhoben, um ihn zu verdeutlichen er hätte etwas bei sich. " Man war der Meinung, du wärst vielleicht von deinem Flug geschwächt.. Iss, solltest du noch nicht gegessen haben. " Mit den letzten Schritten öffnete er ihm den benannten Korb, nachdem die andere Hand zum Gruß gehoben wurde, man hatte ihm gemachtes Gebäck hergerichtet und Obst dazu gepackt. Die Bediensteten neigten gerne zur Übertreibung, um dem Königreich ein Ruf der Großzügigkeit zu geben.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Syx

      Verpflichtungen hatte normalerweise jeder in seinem Leben, wobei die der Prinzen aus seiner Sicht Augen wegfallen sollten, da Syx es nicht für guthieß, dass er sich mit dem anderen Prinzen gut stellen sollte. Zwar versuchte er die ihm aufgezählten Vorteile dieser Verpflichtung stets vor Augen zu halten, jedoch verschwanden diese meist, wenn Castiel vor eben jenen Augen auftauchte. Natürlich wurde er dazu erzogen zu jedermann freundlich zu sein, stets ein gutes Image zu wahren und die Anweisungen seines Vaters zu befolgen, aber warum musste man diese unangenehme Bekanntschaft pflegen, die wie eine gute Freundschaft an die Öffentlichkeit getragen werden soll? Auf der Krone des Kirschbaums angekommen und nach dem Prinzen gerufen, ließ der Dämon seine Flügel verschwinden, woraufhin das Schaf zurückrief. Immerhin bekam der Prinz es auf die Reihe pünktlich zu sein, so mussten beide nicht noch mehr ihrer Zeit verschwenden, als sie es sowieso schon taten. Was hielt seine Verabredung dort in seiner Hand? Ein Korb? Mit Sicherheit war dies keineswegs seine Idee gewesen, aber Syx wollte mal nicht so sein und unterließ jeglichen negativen Kommentar. Seine Vermutung hatte sich bestätigt, ehe er von der Krone hinuntersprang und vor dem Prinzen landete. "Guten Morgen, Castiel. Vielen Dank, ich habe tatsächlich noch nichts gegessen, aber möchtest du auch etwas davon abhaben?", erkundigte er sich freundlich, wie eh und je, wobei er den Korb seinem Gegenüber abnahm und sich ein Teil des Gebäcks rausnahm. Großzügig war dieses kleine Präsent alle male, weshalb sich der Dämon beim nächsten Mal definitiv revanchieren würde. Demnächst stand sowieso auf dem Plan ein kleines Fest zu veranstalten, wobei sich beide Königshäuser an der Grenze ihrer Reiche treffen wollten, um zusammen mit dem Volk etwas Zeit zu verbringen, da wäre ein guter Zeitpunkt um etwas Schönes zurückzugeben. "Da du so nachtaktiv bist nehme ich an, dass dich diese frühe Verabredung noch weniger erfreut, als es normalerweise schon tut?" Eine rein ehrliche Antwort würde Syx dem Prinzen nicht einmal verübeln, da all dies hier nur aus Zwang passierte und nicht, weil sie tatsächlich eine Freundschaft aufbauen wollten. Warum konnten die Beiden nicht einfach dort bleiben, wo sie sich gerade befanden, denn es war alle Male schöner, als sich nun auf in die Stadt zu machen. Sich nun in voller Pracht dem Volk zu zeigen stand an oberster Priorität, weshalb sich der Dämon langsam in Bewegung setzte. "Laut meinem Vater sollen wir heute auch einige Wohltaten vollbringen. Bedürftigen etwas Silber übergeben, zu Essen für die Stadtwachen auftreiben und das, was uns sonst noch durch den Kopf geht, damit wir unseren Nutzen erfüllen." Natürlich hatte Syx nichts gegen diese Taten, nur würde er viel lieber diese Freiwillig und alleine durchziehen, anstatt mit Castiel an seiner Seite. Sein Blick blieb wie immer für einen kurzen Moment an den Haaren des Anderen hängen, da er diese immer als sonderbar betrachtet hatte und das nicht im negativen Sinn. Den Blick wieder abgewandt folgte er dem Weg zur Stadt, wobei sie, wie der Prinz gerade eben, an einigen Pflanzen und Sträuchern vorbeigingen, die er mit einem fasziniertem Blick betrachtete. Die Natur schien so unschuldig und schön zu sein, so friedlich und voller Ruhe, sodass Syx am liebsten den ganzen Tag dort verbringen wollen würde. Nicht lange würde es dauern, bis sie in der Stadt eintreffen sollten und von dem Zeitpunkt an würde auch einiges mehr dort los sein, denn immerhin wären die Prinzen in den Straßen unterwegs.
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    • Syx präsentierte sich mit dem ersten Blick immer wieder gerne auf der Krone der pinken Kirschblüten, mit seinen Flügel waren diese schließlich auch schneller zu erreichen. So war der Prinz erst gar nicht überrascht, ihn auch dieses Mal so auf der Baumkrone zu erblicken, da, wo der Prinz aus Thespal sich einen schönen Ausblick genehmigen konnte, solange sein vermeidlicher Freund doch mit seinen Füßen langsamer zu ihrem benannten Treffpunkt zukam. Bisher verletzte er sich auch nicht von seinem Sprung, weswegen er keine weitere Reaktion dazu zeigte und bloß wartete, um dabei zuzusehen, wie sich dieser mit einem Blick in des Korbes Inneren eines der Gebäckstücke herausnahm. Es wurde sich damit auch schon erkundigt, ob der Überbringer des Korbes nicht auch etwas für ihren Hinweg in die Stadt essen wollte, doch der Prinz verneinte bloß, war sein Magen nicht sonderlich leer bisher. " Nein Danke, ich habe zuvor noch Zeit gehabt, etwas zu mir zu nehmen. ", lehnte er letztendlich das Angebot ab, bloß um mit der Wahl des Prinzen für einen Moment in die Weite zu blicken, sie hatten hier tatsächlich leider viel zu wenig Zeit, um sich die Gegend hier näher anzusehen. Allein kam Castiel hier nicht her, nicht ohne weiteren Grund seines royalen Gesellen, dafür blieb ihm die Zeit nicht. Doch war eine Nacht hier womöglich keine schlechte Idee, würde man von hier gut die Sterne beobachten können, darüber war aber momentan kein Gedankengang zu verschwenden. Sie hatten sich bald wieder um ihre Pflichten zu kümmern, um einen guten Ruf und der Vorhersage, die beiden würden großartige Könige für ihre Königreiche sein, die den Frieden zwischen ihnen wahren würden, komme was wolle. Bloß sah er es noch schwierig, stachelten sich die beiden Prinzen lieber gelegentlich durch den neuen Stress an, als sich wirklich darum zu kümmern, dass sie zu ihren Krönungen eine gute freundschaftliche Basis besaßen. Es war zu seltsam und zu zwanghaft, als würden sich die beiden sonderlich um ihr Kennenlernen zu kümmern und wenn sie dies mal taten, weil es nun mal zu ihren Pflichten gehörte, waren es eine unangenehme Atmosphäre, sodass einer der beiden daraus flüchtete. Eines seiner Hände wanderte in die Hose, solange er dies noch konnte, während er sich ein wenig drohte und sich weiter von der Umgebung hier beeindrucken ließ. Bis sein Gegenüber ihn fragte, ob dieser mit seinen langen Nächten dieses frühe Treffen überhaupt für gut heißen konnte. " Das Verschieben und Weiterschlafen hätte ich bevorzugt, ja. ", antwortete er direkt, seufzte jedoch und gab ihm die Gegenfrage, der Höflichkeit wegen." Den frühen Morgen konntest du dir wohl auch nicht wie sonst gestalten, mh? " Die beiden Könige hatten gerne über die beiden geprahlt, waren die Prinzen mit deren Freundschaft eines der Hauptziele der Könige, um eine gesicherte Zukunft zu haben. Von den Gesprächen der Könige hatte Castiel so einige Informationen seines neuen Bekannten herausziehen können, wollte sich jedoch von allen Details unbeeindruckt zeigen, die beiden hätten doch eigentlich gar nicht erst etwas miteinander zu tun gehabt, hätte man ihren Vätern keinen Floh in das Ohr gesetzt. Das würde er jedoch durchstehen, würden sie sich heute gar nicht erst weiter unterhalten müssen, denn heute waren eher die Hilfeleistungen für andere auf ihren Plan. Etwas, was sie sonst immer alleine in ihrem eigenen Königreich taten. Mit den anleitenden Schritten des Prinzen mit Hörnern hatte auch er sich langsam in Bewegung gesetzt und sich seinem Tempo angepasst. Syx sprach über die Dinge, die sein Vater den beiden für ihre heutige gute Tat empfahl und mit einem Nicken hatte Castiel gezeigt, dass er verstand. " Dann beginnen wir bei den Hauptstraßen, dort können wir einem Bäcker auftragen, den Wachen etwas zu machen, bevor wir daran vorbei in die Nebenstraßen eingehen und das Silber verteilen.. Bis dahin werden die Bürger auch schon unsere Aufenthalte kennen, da geht es erst richtig los. ", erklärte er, schließlich kannte er sich hier am besten aus und hatte bereits durch vorherige soziale Hilfen für sich selbst eine Route heraus, in der er die größte Fläche decken konnte. Für einen Moment sah er zum Prinzen neben sich, hielt den Blick jedoch dann lieber nach vorne, er mied den Augenkontakt mit ihm, solange er konnte. Denn mit dem ersten Tritt auf der Hauptstraße, waren sie offiziell wieder die besten Freunde, die sich niemand besseren an ihrer Seite wünschen konnten.
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    • Stunden lang würde Syx am liebsten mit seinen prachtvollen Flügen von einer Baumkrone zur nächsten fliegen, damit er von jeder neuen Stelle aus eine neue Aussicht genießen konnte. Die Luft von dort oben unterschied sich auch schon etwas von der, wenn man unten auf dem Boden herumlief, weshalb er eigentlich nie sich mit seinen Beinen fortbewegen wollte. Das Castiel keine Flügel besaß, bedauerte der Prinz aber sehr, denn er selbst könnte sich es nicht vorstellen ohne seine zu leben, geschweige denn sich auszumalen, was seine Gefolgschaft davon halten würde. "Alles klar.", antwortete er knapp, aber dennoch mit einem leichten Lächeln. Wenigstens hatte er die Zeit dazu gehabt sich eine Kleinigkeit zu Essen zu genehmigen, welche der Schwarzhaarige leider nicht hatte. Freundlicherweise wurde ihm dieser großzügige Korb zubereitet, aus dem er sich ein gutes Stück Gebäck entnommen hat und dieses begann genüsslich zu verspeisen. Wie gut es sich doch anfühlte in frisch gebackene Kost hineinzubeißen und diese im Mund zergehen zu lassen, während man sich an so einem schönen Ort befand, aus welchem sie leider wieder schneller verschwinden mussten, als womöglichen beiden lieb war. "Kann ich verstehen, tut mir leid. Ich habe auch im letzten Moment erst von der Vorverlegung erfahren.", kam es ernst gemeint von dem Dämon, wobei ihn seine eigenen Worte leicht überraschten. "Oh nein, ganz und gar nicht.", lachte er leise, woraufhin er seinen Kopf schüttelte. Normalerweise wollten sich beide so wenig wie möglich miteinander unterhalten, also sollte er auch seine Worte bis auf das Mindeste reduzieren. Oder sollte man diesen Zwang etwas lockerer betrachten, sodass sich diese unangenehme, gespielte Freundschaft tatsächlich zu einer realen entwickeln könnte? Seine Gedanken wollte er jedoch derzeit damit nicht verschwenden, da Castiel wohl auch nicht besonders erfreut darüber sein würde, wenn sich etwas an ihrer gemeinsamen Lage ändern sollte, außer es hieße, dass sich die Beiden nicht mehr treffen müssten. Den Weg mit dem Prinzen in Richtung Stadt angepeilt, erklärte Castiel einen guten Ablauf. "Sehr gut, dann werden wir das so machen.", meinte er dann wieder knapp und hielt seinen Blick stets auf den Weg vor sich gerichtet. Auch wenn er nicht unbedingt etwas gegen Augenkontakt hatte, so musste er nicht unbedingt dem anderen Dämonen in seine sehen, da dies nur zu einer unangenehmen Situation führen würde. Beinahe zeitgleich betraten sie die Stadt und folgten dem Weg in Richtung Bäcker, wo Syx sich dort zu Wort meldete um eine Bestellung in Auftrag zu geben. "Guten Morgen, die Herrschaften. Wir benötigen dreißig belegte Brote und ein Süßgebäck jeweils dazu. Die Kosten für diese Bestellung werde ich übernehmen.", kam es wie ausgewechselt von dem Dämon, der gerade wie die freundlichste Person auf diesem Planeten klang. Die Bäcker machten sich sofort an ihre Arbeit, vor allem ab dem Zeitpunkt an, als sie bemerkten, dass zwei Prinzen hier vor ihrer Bäckerei standen. Nach wenigen Minuten war die Bestellung der Prinzen dann auch schon fertig, woraufhin der Bäckermeister Castiel einen, der zwei großen Körbe reichte. "Vielen Dank, der Herr und einen schönen Tag noch.", mit diesen Worten überreichte er dem Mann mehr Entlohnung als nötig gewesen wäre. Den zweiten Korb angenommen sah Syx für einen kleinen Moment zu dem anderen Prinzen, ehe er sich umdrehte und in die vorgesehene Richtung der Straße sah. Diesen Weg mussten sie entlang gehen, um den ersten Stadtwachen über den Weg zu laufen, damit sie ihr wohl verdientes Frühstück erhalten konnten. Ohne großartig Worte zu verschwenden setzte der Dämon seine Beine in Bewegung, da sich das schwarz-weiße Schaf sowieso an seine Füße hängen würde. Die Bewohner der Stadt wurden so langsam aber auch aufmerksam auf die beiden Prinzen, weshalb die Straßen nach nur kurzer Zeit immer lebhafter wurden.
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    • Man hatte seinem Plan zugestimmt und so machten sich die beiden auf ihren neuerdings gemeinsamen Weg, ihre guten Taten für den Tag zu vollbringen. Ehrlich gesagt fand die guten Taten der Prinz ohne Flügel nicht sonderlich spaßig, hatte er vor allem zum Beginn seiner guten Taten immer wieder eine gewisse Anspannung die ihn innerlich auffressen würde, würde er sich nicht rechtzeitig wieder das breite Lächeln auf die Lippen setzen. Sein Vater hatte ihn bereits in seinem Kindesalter bloß durch die Menschenansammlungen durchdringen lassen, sollte er erst gar nicht für eine lange Zeit anhalten und die fröhlichen Bürger grüßen, die ihm doch oft überraschte Blicke zuwarfen, als die einzelne weiße Stirnhaarsträhne seinen Schopf schmückte. Sie gewöhnten sich jedoch an das Aussehen des Thronfolgers, wenn es auch Spekulationen gab, genauso wie sich Castiel selbst daran gewöhnte, auch heutzutage noch den unaufgeklärten Kindern eine Geschichte und Erklärung aufzutischen, was sein auffälliges Haar zu bedeuten hatte. Dieses Mal gab es jedoch etwas anderes, für die Bürger Ungewöhnliches zu sehen, schließlich nahm man den Prinzen des befreundeten Königreichs mit sich, wenn er nicht eigentlich direkt ihn als besten Freund zu betiteln hatte, doch soweit kam es noch nicht. Nicht, solange sie sich nur auf ihrem Pfad bewegten und die Straßen noch nicht betraten. Es blieb ihnen aber nicht weit, da hatten sie die Bäckerei betreten und Syx das Gespräch zu den dort Arbeitenden aufgenommen, um ihnen die Bestellung für die Mahlzeiten der Wachen aufzugeben. Castiel hatte sich dabei an eines der Theken gesellt, sah sich selbst an, was sie bisher an diesem Morgen geschafft hatten und nahm letztendlich den Korb entgegen, um sobald damit beginnen zu können, jeden Wachen den sie sehen eine Mahlzeit zu übergeben. Die Bäcker hatten sich sofort an die Arbeit gemacht, die fehlenden Stücke aus den Öfen zu holen und zu verpacken, während der Prinz nur die Arme verschränkte, hatte man ihn mal nicht im Blick. Er beäugte seinen vermeidlich besten Freund von der Seite, der mit der fertigen Bestellung den anderen Korb annahm und die Kosten selbst aufnahm. Mit den Münzen die er sah, sah es deutlich mehr als nötig aus und ohne weiteres, hatte man den Prinzen dabei ausgelassen. Damit hatte es begonnen, Castiel warf ihm einen scharfen Blick beim Hinausgehen zu und widmete sich nun alleine dem Bäckermeister, der noch über das Stehen des Prinzen überrascht war. Mit einem breiten Lächeln wandte er sich diesem zu, gab diesem sogleich nur noch mehr Münzen in die Hand, so schnell ließe er sich nicht ins schlechte Licht rücken. " Vielen Dank für ihre schnelle Arbeit, ich wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Arbeitstag. "
      Die Füße trugen ihn nun wieder hinaus aus der Bäckerei, nachdem er nochmal zum Abschied gewunken hat, und gingen dem Laufweg des anderen hinterher, um diesen letztendlich mit einem Lächeln zu einzuholen. Die Zuschauern wurden mehr, da wären die verstohlen warnenden Blicke kein gutes Zeichen einer guten Freundschaft zwischen ihnen, die mit einer direkten Konfrontation sehr wohl zu Brüche gehen würde. Man sah die ersten aus ihren Häusern herauskommen, die ersten Kinder platzten zwischen den Beinen der Eltern aus dem Haus heraus und begutachteten die beiden, die sich mit ihren Kleidungen nicht weit von ihnen abheben wollten. Auch die Wachen wurden aufmerksamer, platzierten sich, um ihr Auftreten zu schützen. Mit der Sicht auf diese hatte sich Castiel bereits abwenden wollen, hatte jedoch mit der Hand auf der Schulter seines Freundes diesem signalisiert er würde ihn kurz alleine lassen. Natürlich nur für ihre Show, welche besten Freunde würden letztendlich den Körperkontakt zueinander vermeiden, komme was wolle? Schließlich hatte der flügellose doch mit seinem Schmunzeln gelächelt, hatte mit seinem Abgang die Blume eines Mädchens angenommen und ihr diese in das Haar gesteckt, nachdem sie darum bat. Er tauschte sich kurz mit einer Beugung hinunter mit ihr aus, machte sich dann jedoch zu den Wachen, um ihnen die ersten Mahlzeiten zu geben. Mit einer leichten Verbeugung hatte er seinen Respekt geäußert und solange man noch auf Syx gespannt war, hatte sich Castiel um die Übergabe der Mahlzeiten für die beiden Wachen gekümmert.
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    • Man konnte meinen Syx wäre eine harmonische Mischung aus seiner beiden Elternteile, da man sich nie so recht entscheiden konnte, welchen der beiden er mehr glich. Sein Vater war beispielsweise sehr stolz, ehrgeizig und äußerst zielstrebig, wobei seine Mutter anmutig, großzügig und umsichtig war. Viele Eigenschaften hatte ihr Sohn von Ihnen übernommen, wobei der Stolz seines Vaters ihm oftmals beinahe das Genick brach, denn diesen konnte er beinahe kaum zurückstecken. Mit Castiel hatte er also nicht gerade den besten Scheinfreund an seiner Seite, denn immerhin besaß dieser auch ein gewisses Maß an Stolz, welchen es galt zurückzuhalten, zumindest dann, wenn sie sich in der Öffentlichkeit befanden. Syx scherte sich nicht wirklich um die Gerüchte des Prinzen, wenn etwas an diesen dran wäre, dann sollte es eben so sein. Man konnte nichts an der Wahrheit verändern, auch wenn man es noch so gerne wollte, deswegen sollte man entweder mit dieser direkt herausrücken, oder sie für immer und ewig vergraben, sodass sie nie wieder je an das Tageslicht gelangen würde. Der Blick des Prinzen mit den Hörnern glitt zu Castiel, der noch bei dem Bäckermeister stehen blieb und extra noch einige Münzen in die Hand des Mannes legte. Wie konnte er es nur wagen? So stand sein ach so guter Freund wie ein kleiner Knirps da, welcher noch von seiner besseren Hälfte Unterstützung bei der Bezahlung des Essens benötigen würde. Warum hätte er es nicht einfach bei der Bezahlung von Syx gut sein lassen können? Nein, man musste unbedingt seinen Stolz raushängen lassen, sodass ein kleiner Krieg wohl nicht auszuschließen war. Ein leises Grummeln ertönte von Syx, als sein Freund wieder neben ihm ankam und sicher das Gebäck mit ihm transportierte. Die Straßen wurde mit der Zeit immer voller, Bewohner zeigten sich voller Freude, die Wachen präsentierten sich wie die stärksten Schilde des Reichs und dann waren die zwei Prinzen noch im Mittelpunkt, wobei Castiel bereits seine Präsenz zeigte. Die Hand auf seiner Schulter wollte der Dämon am liebsten direkt von seiner Haut reißen, jedoch mussten sie sich friedlich und vor allem freundlich zeigen, ansonsten brachte dieses gesamte Arrangement nichts. Sein Blick fiel jedoch schnell auf das Mädchen, welche den Prinzen darum bat ihr eine Blume in das schöne Haar zu stecken. Revanchieren müsste sich Syx mit Sicherheit noch, aber wie sollte er es anstellen? Sein persönliches Markenzeichen waren die aus Kristall bestehenden Hörner, warum also nicht in diese Richtung hin sich aufspielen? Zwei junge Damen gingen auf den Prinzen mit den Hörnern zu, mit der Absicht nur einige Wörter mit diesem zu wechseln, damit ihnen diese Ehre zuteilwerden konnte. "Wir sind leider etwas in Eile, meine Damen. Ein knapper Zeitplan durchzieht unseren Tag.", kam es mit einem charmanten Lächeln von Syx. Kurz daraufhin erzeugte er in seiner Hand zwei Rosen aus schwarzem Kristall, die seinen Hörnern glichen, ehe er diese den Frauen überreichte. Vollkommen entzückt bedankten sich die Beiden bei dem Prinzen und gingen freudig ihrer Wege, woraufhin er sich auf den Weg zu den Wachen machte, die immer noch wie stolze Krieger an ihren Posten standen. "Kommst du, mein Freund?", rief der Schwarzhaarige mit einem liebevollen Lächeln, wobei er zu Castiel sah und es eindeutig nicht so liebevoll meinte, wie es für jeden anderen wirkte. Seine Beine bewegten sich bereits in die Richtung der Wachen, während sein Blick sich auch zu diesen richtete und er den Korb offenherzig vor seine Brust hielt. "Guten Morgen. Greift ruhig zu, jedermann ein belegtes Brot und ein Süßgebäck." Dankbar griffen die Stadtwachen nach ihrem zustehenden Frühstück, ehe sie sich alle man mit einem Verbeugen bedankten und anfingen zu essen, da dies ihre erste Mahlzeit zu dieser frühen Morgenstunde war. Was wollte Castiel jetzt noch großartig anstellen, was den Prinzen vor Ärger zum Kochen bringen würde? Der Stolz der Beiden war nun einmal eine Nummer zu groß, was den gesamten Tag für sie spürbar sein würde, wenn sie dieses kleine Problem nicht in den Griff bekommen würden.
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    • Im Moment der Kontaktaufnahme mit dem Prinzen dieses Königreichs hatten sich die Wachen unachtsam gezeigt, zumindest in jenen Sekunden, in denen der flügellose Prinz sie ansprach und ihnen ihre Mahlzeit anbot. Selbst mit einer dankenden Verneigung hatten sie sich abwechselnd geäußert, während der jeweils andere ein Auge auf die bildende Veranstaltung hatte, um mögliche Kriminalität aus den Weg zu schaffen und diese erst gar nicht geschehen zu lassen. Alle Augen waren auf den spontanen Besuch von Syx, den Prinzen den man in diesem Königreich vermutlich nur wenige Male außerhalb gemeinsamer Feste so nah mit ansehen konnte. Vor allem die Kinder waren gespannt auf ihn gewesen, die Mädchen hatten immer gerne Kontakt zu den beiden Prinzen gehabt, um auch sich den Moment einer Prinzessin holen zu können, Bestätigung darin zu finden, dass sie auch eine sein konnten. Diesen Wunsch erfüllte Castiel ihnen immer wieder gerne, war die Zeit noch nicht vorangeschritten und die Eltern mit ihren Beobachtungen gegenüber des Prinzen großzügig. Einige kannte er bei Namen, nahm sie immer wieder gerne mit sich bei seinen Spaziergängen, natürlich nur wenn man ihn auch dabei erwischte.
      Wie es die anderen taten, blickte auch der Prinz zu seinem besten Freund, der ebenso mit der Freude der Mädchen bestreut würde und gar begann, diese in seinen Bann zu ziehen. Es hatte selbst fast beim beobachtenden Prinzen selbst geklappt, denn als der Prinz mit den Hörnern begann ihnen aus seinen Kristallen die Blüten von Rosen zu zaubern, war ihm die Fähigkeit zu Atmen für eine Bruchsekunde gestohlen worden sein. Man sah die Mädchen nur noch dabei zu, wie sie fröhlich nach den Förmlichkeiten umher sprangen und dem Charme von Syx verfallen waren. Da war es glücklicherweise Castiel erlaubt, wirr mit dem Auge zu zucken, als man noch drohte seine Beliebtheit hier noch sinken zu lassen. Tief atmete er aus, bevor er wieder von seinem besten Freund angesprochen wurde und er sich wieder das breite Lächeln aufsetzte, um sich selbst von seinem vorherigen Platz bei den Wachen zu entfernen. Er hatte sich etwas einzufallen, doch ließ seine Kreativität zu wünschen übrig, die Rosen hier kurzfristig toppen zu können, war er selbst noch ein wenig davon hingerissen. Doch hingegen seines Freundes, verblieb es Castiel hier noch eine längere Weile als er selbst und so konnte er auch später seinen Comeback feiern, wenn dieser nicht erst kommen würde, wenn man Castiel selbst ins Königreich Thespal schickte, um dort die tägliche gute Tat zu vollbringen. Bei dem Gedanken daran, drehte der Kopf bereits verrückt und so verhielt er sich gerade lieber still, um die Ruhe vor dem Sturm anzukündigen. Lieber hatte er sich dafür um die gute Laune gekümmert, indem er sich selbst fröhlich auf der Seite seines besten Freundes zeigte. Syx hatte sich erneut um die Wachen gesorgt, die er nochmal auf ihrem Wege erwischte, solange hatte sich Castiel um seine Bürger gekümmert und von diesen Abschied genommen. Die strahlend weißen Zähne hatte er mit einem breiten Lächeln gezeigt, er erhob sogleich den Arm zum Abschied und hatte sich wieder zum Mittelpunkt gemacht. " Wir würden gerne noch länger hier verweilen und uns mit euch unterhalten, mein werter Freund und ich haben uns jedoch noch um den Rest der Bewohner zu sorgen! Ich freue mich aber, euch zahlreich diesen Abend wieder sehen zu können! " Damit winkte er ihnen, hob die zweite Hand für die kleinen Kinder, die er mit der guten Laune noch mehr abholte. Einige von diesen wollten jedoch noch mal einen Handschlag, denen er diesen auch anbot, bevor er sich auch wieder an den Prinzen hielt, nachdem auch dieser von den Kindern verabschiedet wurde. Damit drehte er sich um und leitete Syx weiter auf ihren erwähnten Weg, der zum ärmeren Viertel führte, zumindest zum Gebiet, an dem die meisten Bettler zu finden waren. Seelisch distanzierte sich Castiel jedoch schon gegenüber dem anderen Prinzen, mit dem er auf weiteres kein Gespräch anfing, wenn nur versuchte das Lächeln aufrechtzuerhalten. Letzten Endes kam ihm jedoch doch nochmal eine Idee, die die Organisation voranbringen würde. " Unsere Eltern werden sich vermutlich nochmal für die Organisation des Friedensfestes treffen wollen, hat dein Vater sich bisher geäußert, wann er ein Treffen gutherzigen würde? " Vor ihrem Familientreffen hatte er schon Bange, da kannte er die beiden Könige und ihren Ehrgeiz doch umso mehr, sich dabei deutlich Zeit zu lassen und auch die beiden die Zeit aufzuzwingen, sich aneinander mehr kennenzulernen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Eventuell wäre es für beide Prinzen gar nicht mal so schlecht sich tatsächlich miteinander anzufreunden, aber dieser Gedanke würde wohl niemals in die Köpfe beider gelangen, solange sich nichts an der Gesamtsituation ändern würde. Wenn etwas mit Zwang verbunden war, wollte man dies dann meist nicht akzeptierten, weshalb die Abneigung dazu sich stets weiter aufbauen konnte, obwohl es nicht einmal schlimm sein müsste. Wie ein Team mussten sie funktionieren, zumindest sollte dies den Anschein machen, denn hinter den Kulissen sah es definitiv anders aus. Auseinandersetzungen, unnötige Meinungsverschiedenheiten, welche ausdiskutiert werden müssen und vieles mehr durchzog ihren Alltag, wenn die Prinzen aufeinanderhängen mussten. Die sich ansammelnden Bewohner waren überaus erfreut die beiden Dämonen in den Straßen sehen zu können, da dies nicht allzu oft vorkam und in den jeweiligen Reichen der Anblick des Prinzen vom anderen Reich nicht unbedingt regelmäßig zu sehen war. Kinder tummelten sich zwischen den Beinen ihrer Eltern, der Blick von jungen Damen war voller Hoffnung und die Wachen waren stets über die zuvorkommenden Gesten erfreut. Sobald sich die beiden in die Straßen begeben würden, wo es einige Bürger deutlich schwerer hatten ihr Leben vernünftig aufrechtzuerhalten, würden sich die Masse von Personen mit Sicherheit verdoppeln, wenn nicht sogar mehr in der Stadt auftauchen würden, nur um Castiel und Syx zu sehen. Seinen Freund neben sich ließ der Dämon kaum aus den Augen, da dieser nicht irgendetwas Unpassendes anstellen sollte, weshalb er dann auch die Worte von diesem vernahm, die er an die aufmerksamen Bürger richtete. "Ganz recht. Es hat mich gefreut Euch alle hier vorzufinden, auch wenn wir leider schon wieder weiterziehen müssen!", fügte er danach zu den Worten des anderen hinzu und verbeugte sich leicht vor den Bürgern, sowie kurz vor den Wachen. Einige Brötchen blieben noch in ihren Körben übrig, diese könnten sie gleich den Bettlern auf dem Weg überreichen, damit diese etwas Nahrhaftes zu sich nehmen konnten. Das ärmere Viertel ließ jedes Mal das Herz von Syx schmerzen, da dieser den Anblick von Armut nicht unbedingt ertragen konnte. Immerhin besaßen beide Reiche genügen Ressourcen und Möglichkeiten diese Personen aus der Armut zu befreien, nur leider würde es immer solche Schichten geben. Reiche, Mittelständige und die Armen - diese Hierarchie war ein ewiger Kreislauf, den man womöglich nur schwer durchbrechen konnte, wenn es geschweige denn überhaupt möglich war. Seine Beine wieder in Bewegung gesetzt, um mit Castiel sich auf den Weg zu dem vorhergesehenem Viertel zu machen, begann sein Freund dann doch zu sprechen. Warum musste er nur dieses Thema zur Sprache bringen? Immer diese verdammten Treffen, die ihre Väter organisierten und planten, ohne Rücksprache mit ihren Söhnen zu halten. "Wenn ich mich recht entsinne erwähnte mein Vater etwas von einem Treffen. Er war sich nur noch nicht sicher, ob er es morgen, oder übermorgen abhalten wollte. Da gäbe es wohl noch Abstimmungsbedarf zwischen den beiden Königen.", antwortete er dann lediglich, wobei er Castiel nicht eine Sekunde lang eines Blickes würdigte. An dieses Familientreffen wollte er eigentlich seine Gedanken verschwenden, obwohl es eine Chance bot sich überaus gut vor dem anderen Königshaus zu präsentieren, abgesehen von dem Prinzen, da musste er keine Kraft aufbringen sich zu präsentieren - der Zug war längst abgefahren. Es gab keinerlei Gründe sich aus echter Absicht mit dem Prinzen gut zustellen, denn so wussten beide, dass sie diese Rolle der Freundschaft nur spielen mussten. "Argh... Bevor ich es vergesse... Meine Mutter trug mir auf hier im Reich neue Kleidung für den Abend aufzutreiben, da ich nicht gerade sehr angetan von Maßanfertigungen bin. Ist dir zufälligerweise hier ein Ort bekannt, wo ich etwas Schlichtes mit Stil herbekomme?", fragte Syx offen, obwohl er sich lieber nicht an Castiel wenden wollte, doch wen sollte er denn hier stattdessen fragen? Irgendwann musste man immer seine Mauer für einen Moment einreißen, auch wenn es gegen das eigene Prinzip sprach. Stur nur in eine Richtung zu laufen könnte einem das Genick brechen, also sollte man eventuell ab und zu etwas nachgeben.
      “Never be afraid to be kicked in the teeth. Let the blood and the bruises define your legacy.”
    • Sie hatten noch einige Gänge in der Stadt entlangzulaufen, bis sie mit der richtigen Abbiegung das ärmere Viertel erreichen würden, doch konnte der junge Mann für seine früheren Gänge bereits einen Laufweg herausfinden, der ihm nach der Ansammlung unzähliger höflicher Bürger ein Stück Ruhe geben konnte. Es brachte ihm eine Pause, ließ ihn ein wenig aus der vorherigen, aufgespielten guten Stimmung gehen, denn seine Fröhlichkeit hatte er bei den Ansammlungen auch der hintersten Reihe zu verdeutlichen, was ihm bloß mit dem breitesten Lächeln gelang. Doch das strahlende Weiß war ihm nicht geeignet, wenn er bereits den Ärmeren etwas abgab, die sich durch des Lächelns eines Prinzens nicht aufmuntern würden, es gar als absurd vermochten, dass man ihnen das eigene Glück unter die Nase rieb - einem Prinzen fehlte es schließlich nicht an Bleibe, Geld oder einem Beruf, aufgrund des Reichtums schrieb man den Prinzen ohnehin die Trauer ab, denn wer so lebt, würde unter keinen Umständen traurig werden können. Umso mehr belächelte Castiel gehässige Kommentare, die erst gar nicht von ihm gehört werden sollten, belächelte seine eigenen Probleme und normalisierte stattdessen die lange Nächte, die ihm das Durchatmen ermöglichten. An einigen Fenstern standen bereits weitere vor Ort, denen der Prinz zumindest winkte, bevor es für sie gleich mit ihrem Plan weitergehen würde. Castiel umfasste den Korb nochmal fester mit der Hand, drohte ihm dieser nicht seinen zu lockeren Handgriff schon fast runterzufallen. Er hörte der Antwort seines besten Freundes zu, dem Träger der Kristalle, die er vermutlich mit dem Blick auf Syx am meisten begutachtete. Den Prinzen wurde scheinbar kein deutlicher Plan vorgeschlagen worden, doch vertraute er den beiden Königen schon genug, dass diese der Planung selbst sicher waren und genau wussten, an was es noch hakte. Freuen tat der flügellose Dämon sich jedoch alle Male nicht. Das Prahlen beider Eltern über dessen Söhne ging ihm auf den Zeiger, auf hintereinander folgende Tage Syx noch einen weiteren Tag lang anlächeln zu müssen brachte ihn jetzt schon zur Erschöpfung und wenn er so nachdachte, zwang man den beiden bei dem Zusammentreff beider Könige nur noch mehr ihrer Freundschaft auf. Die Gedanken behielt er jedoch für sich, brauchte mit einem Nicken dem Prinzen auch nicht weiter etwas darüber erzählen, weiteres wusste er letzten Endes auch nicht. Die violetten Augen sahen auf einer Rankenpflanze entlang einer Hauswand entlang, bis er mit der Ansprache des Dämonen wieder hinunterblickte, solange er mit dem Kopf bereits auf die besagte Abbiegung deutete, die sie bald machen würden.
      Man fragte nach einem Ort, an welchem er sich schlichte Kleidung kaufen könnte und mit der Kleidung im Gedanken, dachte er an seine persönliche Schneiderin, die doch bei ihm und seinen anstehenden Veranstaltungen gerne ausgefallen war. Sie hatte ihren eigenen Laden gehabt, an dem sie sich mehr an der Normalität hielt, in einigen Bereich auch an der Geldbörse eines Normalverdieners. " Madame Labelle wird dir sicherlich helfen können.. Sie ist meine persönliche Schneiderin, hat jedoch auch in der Stadt ein Geschäft, in welchem sie schlichte Kleidung verkauft. ", erklärte er ihm, dachte jedoch auch weiter nach. " Benötigst du denn noch weitere Unterstützung, sollte eine Wache an deiner Seite bleiben, wenn unsere Wege sich trennen? ", fragte er sobald und seufzte, als sie das Armenviertel betraten. Anders als erwartet liefen auch hier fröhliche Kinder herum, es saßen jedoch auch viele an dem Rand der Straße und bettelten, wenn sie den Straßenrand nicht bereits ihren Wohnsitz nannten. Viele der Gesichert kamen Castiel bekannt vor, manche schienen dafür jedoch umso unbekannter war, trotz alledem blieb er bei allen ihnen hilfsbereit und behielt lieber ein sachtes Lächeln auf den Lippen, als mit einem Lächeln über beide Ohren hier die Bürger zu irritieren. Hilfe war vor allem bei den Armen groß geschrieben, viele dieser wussten jedoch auch gar nicht erst damit umzugehen, denn viele Hilfsmöglichkeiten des Königreiches konnten sie nicht alle aus ihren Problemen hinausziehen, wenn sie durch eine neue Lebenssituation nicht neue erstellt hatten.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Man wurde nicht als Anführer,oder gar als Herrscher auf die Welt gebracht. Im Universum drehte essich um viel mehr, als die Beziehungen jener Bewohner eines Planeten,welchen Titel man trug, oder in welche Familie man hineingeborenwurde. Viel zu oft wurden die kleinen Würmer dieser existierendenWelt kaum anerkannt, ihr Potenzial wurde sogar oftmals ignoriert undsogar versteckt. Auch Würmer konnten sich erheben und heranwachsen,selbst wenn es vollkommen gegen das Bild der bestehenden Menschheitsprach, so wuchs eben ein neues Bild heran, das man normalerweiseakzeptieren sollte. Wie sollte man allerdings mit Gewohnheitstierenumgehen, die kaum etwas anderes außer ihr Gelerntes aus den Jahrenzuvor und den Jahren ihrer Vorfahren kannten? Man wollte nichtunbedingt immer das aufgeben woran man gewohnt war, da das Ungewissestets angsteinflößend sein konnte und mit unerwartetenÜberraschungen aufkreuzen könnte. Vorsicht war geboten, bei egalwas man auf dieser eigentlich verdorbenen Welt tat. In mancherleiHinsicht war Syx erfreut so jemanden wie Castiel an seiner Seite zuwissen, wenn auch unfreiwillig, so gab es zumindest mit Sicherheiteine wahrscheinlich nicht verdorbene Seele auf dieser Welt die erkannte, abseits von seiner Familie. Anderen Adelsfamilien traute derPrinz nicht über den Weg, da war es von Vorteil die zwei größtenReiche und Familie zusammen zu wissen, an einem Strang ziehend.„Madame Labelle also. Vielen Dank für die wertvolle Information,ich werde ihr Geschäft in der Stadt nach unserem gemeinsamenVorhaben hier aufsuchen.“, begann er zu antworten, während er füreinen Moment verträumt in Richtung Himmel sah und sich den Namen derSchneiderin merkte. „Oh nein, aber dennoch danke. Ich werde ohneeine Wache meinen Besuch hier fortsetzen.“, mit diesen Worten undeinem leichten Lächeln auf den Lippen verstummte der Prinz schnellwieder. Kurz daraufhin erreichten die Beiden das Armenviertel,welches Syx für einen kurzen Moment seufzen ließ, ehe er einsanftes Lächeln auf seine Lippen zauberte. Es würde im Leben immerjemanden mit viel Macht und Reichtum geben, genauso wie die andereSeite der Medaille, auf der sich die Armen befanden. Aber warummussten sie so heruntergekommen leben? Nicht einmal ein Dach überdem Kopf besaßen wahrscheinlich die Meisten hier, welche am Rand derStraße saßen und gerade zu den beiden Prinzen blickten. Zwar freutees den jungen Dämon, dass hier einige fröhliche Kinder herumliefen,aber das Problem mit dem Armenviertel würde er definitiv bei dernächsten Sitzung beider Reiche ansprechen und wohl kaumlockerlassen, ehe eine akzeptable Lösung gegen das Problem genanntwird und in Kraft tritt. Und wenn er irgendwann eigenhändig auffreien Feldern Häuser errichten musste, so konnte er es nicht mitansehen, wie die armen Personen auf diesen Straßen vor sichhinvegetieren. Mit einer kurzen Handbewegung holte der Dämon einenkleinen Beutel gefüllt mit Münzen aus seiner Hosentasche, ehe erdiese öffnete und überprüfte wie viele Münzen sich in dem StückStoff befanden. „Normalerweise müsste man hier Münzen regnenlassen, damit wir zumindest für einen kurzen Augenblick mehr Hoffnung in diese Straßen bringen.“, kam es mit einer außergewöhnlichverärgerten Tonlage von ihm. Den Beutel plötzlich fest mit seinerHand umschlossen ging Syx zuerst auf die fröhlichen Kinder zu,woraufhin er sich zu diesen hinunterbeugte und jedem eine Silbermünzein die Hand legte. Zumindest konnten sie sich davon eine kleineMahlzeit erkaufen und damit ihre Bäuche etwas füllen. Mit einem kurzen Winken zu seinem Freund signalisierte der Prinz dem anderen, dass dieser dazukommen soll, damit die Kinder beide Gesichter erblicken konnten und somit in Erinnerung hielten.
      “Never be afraid to be kicked in the teeth. Let the blood and the bruises define your legacy.”