The slightly different being [Zerome & Cyrus]

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    • The slightly different being [Zerome & Cyrus]

      Story:

      [X] hatte schon immer eine Schwäche für "Monster" und ähnliches - dementsprechend schien er immer auf dem Sprung zu sein neue Wesen zu finden.
      Doch in der Welt war es fast schon hoffnungslos - doch das änderte sich eines Tages, als er ein seltsame Haut auf dem Boden gefunden hatte.
      Es wirkte schleimig und war auch noch warm gewesen - hatte sich eine riesige Schlange gehäutet gehabt?
      Als er jedoch das Wesen entdeckte, welches er nun doch fand, war er hin und weg.
      Doch es war nicht allzu einfach dieses Wesen zu verstecken - denn die Regierung war hinter ihr her....
      Also fing die Mission an: Bring sie zu ihrem Heimatort und verliere sie nicht an die Regierung.

      Zu den Steckis:
      The slightly different being [Zerome & Cyrus]

      @Zerome
      [Erster Post kommt, wenn alle Steckis da sind <3]

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
      ICH HABE IHN IM NORMALFALL AUS! WENN WAS IST PN BITTE!
    • Subjekt 35A - 345:

      Das Wesen welches im Labor nur Subjekt 35A - 345 genannt wurde, hatte sich seinen Weg gebahnt und war nach einiger Zeit des Laufens irgendwann in einen Wald angekommen gewesen - tief atmete es durch und ließ sich platt auf den Boden fallen.
      Sie war wirklich ziemlich erschöpft gewesen, durch die Gefangenschaft war sie nicht mehr so fit, zudem schmerzte ihr Bein schrecklich. Mit hohe Wahrscheinlichkeit hatte sie es sich bei der Flucht gebrochen und somit würde es etwas dauern, bis sie wieder vollständig fit ist.
      Nach einiger Zeit hatte sich das helle Wesen auch schon wieder aufgesetzt gehabt und atmete tief durch - sie musste weiter, mit diesen komischen Geräten würden diese Leute sie ziemlich schnell eingeholt haben.
      Aber wo genau sie nun hinsollte, da hatte sie keine Ahnung. Sie wusste nur, dass sie da eindeutig weg musste. Sonst würde sie noch vollständig auseinandergenommen und darauf konnte sie wirklich gut und gern verzichten.
      So hatte sie sich aufgerichtet gehabt und atmete tief durch - sie musste nun noch einige Zeit weiterrennen und sich irgendwo verstecken.
      Wo würden diese Menschen nicht nach ihr Suchen? Ihr Hirn arbeitete nicht so, wie das eines Menschen.
      Langsam hatte sie sich dann auch schon weiter bewegt gehabt und bemerkte nach mehreren Stunden eine Höhle - perfekt.
      Da würde niemand freiwillig rein - zumindest dachte sie es. Denn selbst für sie war diese Höhle unheimlich und so trappelte sie in diese hinein und sah sich etwas um. Feucht, Kühl und ungemütlich. Anders als das Labor in dem sie nun gelebt hatte.
      Das Labor war Hell und Warm gewesen, zudem wirkte alles Sauber und das Licht war immer an gewesen. Ihre Augen hatten sich somit nicht an die Dunkelheit gewöhnt gehabt. Somit stolperte sie auch schon von einem Steinchen zum nächsten.
      Leise zischte das Wesen und hatte sich einfach auf einen größeren Stein gelegt gehabt. Hier würde sie sich etwas ausruhen können.
      Langsam streckte sie sich und legte sich ordentlich hin - sie war erschöpft und müde gewesen, nie hatte sie sich so Matt gefühlt gehabt und somit schlief sie auch ziemlich schnell ein. Doch träumte sie wirklich nicht gut, denn sie hatte einiges im Labor erfahren.
      Und sie trauerte etwas um die Pflegerin, welche sie befreit hatte damit sie Flüchten konnte. Was mit ihr wohl passiert ist? Hoffentlich nichts schlimmes. Vielleicht sollte sie wieder zurück um sie nicht noch weiter in die Scheiße zu reiten?
      Aber dann wäre alles was sie gemacht hatte, umsonst gewesen.
      Dementsprechend sollte sie lieber hier blieben, doch wollte sie zu gern wieder zu ihr. Doch ging das nun nicht..

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    • Es kursierte schon seit geraumer Zeit in einigen Online-Foren das Gerücht, dass in einer der staatlichen Forschungseinrichtungen nicht mehr nur an einfachen Tieren experimentiert wurde. Die Beweislage war zwar etwas schwammig und beim besten Willen nicht ausreichend um irgendeinen Verdacht zu bestätigen, aber er konnte solch eine heißen Fährte nicht einfach ignorieren. Nicht wenn sie seit langem das Einzige war auf das er gestoßen war. Bisher hatte sich alles als Schwindel und Falschinformation herausgestellt das er untersucht hatte, doch hier... Hier hatte er das Gefühl, dass dem nicht so war. Er wurde zu hartnäckig abgewiesen. Immer wieder mit neuen Ausreden vertröstet und an einen anderen Mitarbeiter weitergeschoben. Wieso sollte man so etwas tun, wenn man nichts zu verheimlichen hatte? Er konnte es nicht erklären, aber sein Bauchgefühl sagte ihm einfach, dass da irgendetwas faul sein musste. Irgendetwas versteckten sie und selbst wenn es nur hinterzogene Steuern waren er würde es herausfinden. Er mochte zwar kein bekannter Redakteur sein, aber zumindest einen Termin hätten sie ihm gewären können. Es war schließlich nichts ungewöhnliches, dass sich die Presse infolge einiger Gerüchte für so etwas zu interessieren begann. Man hätte also wirklich nicht so schroff zu ihm sein müssen.
      Nervös knabberte er an einer Salzstange, während er sein Auto an der Seite eines Waldweges parkte. Es war bereits stockdunkel und auf halbem Weg hatte es angefangen wie aus Eimern zu schütten. Das was er vor hatte war nicht unbedingt eine seiner besten Ideen, aber wie sonst sollte er die notwendigen informationen einholen, die er benötigte? Das das Wetter nicht mitspielen wollte war absehbar gewesen. Es wäre zu schön gewesen, wenn er sich nur mit der Dunkelheit hätte herumschlagen müssen, war es hier im Wald nicht so schon unheimlich genug. Er sah kaum die Hand vor Augen und selbst mit einer wirklich hellen Taschenlampe bewaffnet, wirkte das Rauschen der Bäume und die regelmäßigen Rufe der Käuzchen gepaart mit dem ohrenbetäubenden Prasseln des Regens immer noch sehr unheimlich. Er wurde klitschnass und das selbst mit einem Regenmantel. Selbst die Tüte mit seinen Salzstangen wurde in der Manteltasche nass. Er hätte sich wirklich einen besseren Tag aussuchen sollen. Immerhin würde man ihn so schwerer erkennen können. Es hatte also zumindest einen Vorteil, auch wenn er nicht damit rechnete, dass alles so reibungslos verlaufen würde wie in einem Actionfilm. Aber er hatte nicht einfach noch länger abwarten können. Nicht wenn er wusste, dass hier etwas war und er nicht eher ruhen konnte bisher herausgefunden hatte was das war. Die Welt hatte ein Recht darauf es zu erfahren, egal wie banal und sinnlos es schlussendlich auch erscheinen mochte. Er würde schon nicht für umsonst all diese Nachforschungen angestellt und sich hierher begeben haben.
      Triefend nass stapfte er durch den Regen. Irgendwo hier in diesem abgelegenen Waldgebiet sollte das Gebiet der Forschungseinrichtung beginnen, er musste nur noch den dazugehörigen Zaun finden. Sobald er erst einmal drin war würde es deutlich einfacher werden, aber gerade machte es ihm der Regen wirklich schwer. Der gesamte Waldboden war aufgeweicht und der Matsch klebte nur so an seinen Schuhen. Es fühlte sich an als würde er auf Brettern laufen, während seine Füße mit jedem Schritt schwerer wurden. Es war beim besten Willen nicht mehr so optimal wie er gedacht hatte, als er noch im Auto gesessen hatte. Er war der Meinung gewesen, das hier würde einfach werden und der Regen würde ihm helfen, doch anscheinend hatte er sich da wohl getäuscht. Leise fluchend sah er sich nach einem Zufluchtsort um, damit er abwarten konnte ob sich das Wetter nicht noch ein wenig verbesserte. Er wollte seine mühsame Arbeit nicht einfach so in den Sand setzen, aber manchmal ging es eben nicht einfach. Es sollte wohl einfach nicht sein, doch dadurch würde er sich gewiss nicht so schnell entmutigen lassen. Er würde abwarten und wenn es heute nicht klappen sollte, dann kam er eben solange wieder bis er hatte was er wollte. Doch fürs erste flüchtete er sich schutzsuchend unter einen Felsvorsprung, der zumindest ein wenig des Regens abhielt. Jetzt durfte es nur zu keinem Erdrutsch oder einem Steinschlag kommen, denn verschüttet wollte er hier dann doch nicht werden.
      Er versuchte einige Minuten einfach nur abzuwarten, doch der Regen ließ nicht nach und durch das reglose Herumstehen wurde ihm nur kalt, weshalb er recht schnell beschloss etwas herumzugehen. Er hatte nicht viel Platz um wirklich weit zu laufen und die Felswand hinter ihm hatte auch nicht allzu viel interessantes zu bieten. Graue Felsen, einige Moose und Flechten, ein wenig Gestrüpp, sowie eine Spalte. Wirklich fanatstisch... Einen Moment überlegte er ob er den Spalt zwischen den zwei Felsbrocken näher untersuchen sollte, doch er hatte bedenken, dass das grelle Licht der Taschenlampe etwas aufschrecken würde, dem er lieber nicht bei diesen Licht- und Wetterverhältnissen begegnete. Er wartete also gelangweilt weiter und verfluchte sich innerlich, dass er die Kekse nicht in einer wiederverschließbaren Tüte mitgenommen hatte, denn mittlerweile hatten sie sich in seiner Tasche in eine Art aufgeweichten Brei verwandelt, der gewiss nicht mehr genießbar war. Vielleicht sollte er einfach zum Auto zurückgehen und es für heute aufgeben. Aber wo genau war sein Auto? Er war zwar nur in eine Richtung gelaufen, aber bei dieser Dunkelheit... Er brauchte erst einmal einen Moment um sich zu orientieren.
      "My heart goes out with this one." - "Don’t worry. I promise I will return your heart to you."

      The Dragon Prince - Ethari & Runaan
    • Subjekt 35A - 345:

      Das Wesen hatte sich einige Zeit ausgeruht - es war müde gewesen und es war wirklich angenehm und so atmete sie tief durch.
      Doch nach einigen Stunden, hörte sie dann auch schon Schritte. Direkt hatte sie sich auf begeben gehabt und zischte leise. Waren die Menschen nun so schnell ihr gefolgt gewesen? Dann musste sie auf jedenfall aus der Höhle raus.
      Langsam war sie auch schon aus der Höhle raus und blickte sich um - dann bemerkte sie auch erst, dass es regnete. So zuckte sie zusammen und blickte sich etwas in der Umgebung rum. Dann bemerkte sie etwas.
      "Eine Person....nur eine Person" meinte sie dann auch schon leise und überlegte - sollte sie nun dort hin und um Hilfe bitten?
      Leicht biss sie sich auf die Unterlippe und fing dann auch schon die Fährte aufzunehmen und sich der Person langsam aber sicher zu nähern.
      Es dauerte einige Zeit, als sie den Menschen endlich eingeholt hatte und so verengte sie leicht ihre Augen, so kniete sie sich auch hinter einen der Büsche versteckt gehabt und lauerte dem Menschen auf.
      Dieser Kerl sah nicht sonderlich danach aus ein verrückten Arzt oder sonstiges aus. Vielleicht sollte sie ihn weiterhin verfolgt und sah ihn ernst an.
      Dabei achtete sie darauf keinen Ton von sich zu geben, auch wenn es nicht sonderlich einfach war.
      Irgendwann bemerkte sie jedoch, dass der Kerl wohl in ein komisches Ding einsteigen wollte. Sie musste irgendwie handeln.
      Aber wie? So blieb sie hinter dem Baum stehen und überlegte - viel fiel ihr nicht ein. Daher atmete sie tief durch.
      Sie musste jetzt Handeln! Sonst war es zu spät. Auch wenn es ihr nicht gefiel, einen Menschen um Hilfe zu bitten. Aber wenn sie nun nicht handeln würde, dann wäre es vorbei mit ihr gewesen. Aus diesem Grund schlich sie sich näher an den Menschen.
      Leicht geduckt beobachtete sie seine Bewegungen. Tief atmete sie durch und sprang ihn dann auch schon an - sie musste ihn irgendwie auf sich aufmerksam machen und das war das einzige was sie nun auf die Schnelle im Kopf hatte.
      "Hilfe" meinte sie auch direkt und blieb auf den Rücken des Menschen sitzen, da sie größer wie ein Mensch war, war sie auch schwerer. Aber das verstand sie natürlich nicht so. Aber das der Andere wahrscheinlich gerade nicht sonderlich viel Luft bekommen.
      Aber nach einigen Sekunden bemerkte sie auch schon, dass der Andere sich nun weniger bewegte - erst da verstand sie, was los war. So ging sie von ihm runter und setzte sich neben ihn.
      "Hilfe" wiederholte sie auch schon wieder - dabei stupste sie ihn leicht mit der Spitze ihres Schlangenähnlichen Schwanzes an. Hatte er diesen Mann nun umgebracht hatte? Leicht fröstelte sie und fing dann auch schon an ihn zu schütteln.
      "Nicht sterben!" tadelte sie den Anderen auch schon. Schließlich hatte sie ihn doch gerade erst um Hilfe gebeten, da kann er nun sich doch nicht so einfach die Radieschen von unten ansehen! Das ging wirklich überhaupt nicht.
      Und sie wollte auch nicht schuld sein, dass sie ihn nun auf dem Gewissen hatte. Da der Typ sich aber gerade nicht sonderlich regte - wahrscheinlich war er gerade durch Sauerstoffmangel ohnmächtig geworden, da ließ sie ihn einfach liegen.
      Das andere Teil was da stand hatte nun ihr Interesse geweckt gehabt und so kletterte sie auf das Autodach und blickte von oben in das Fenster. Das Fenster stand etwas auf und aus diesem Grund hatte sie die ihre Zunge durch das Fenster gesteckt gehabt, auch diese war recht schlangenartig und so drückte sie auf ein paar Knöpfe rum - bis sie auf den Knopf für das Fenster kam und somit sich die Zunge einklemmte und nun konnte sie sich nicht mehr befreien. So schrie sie leise auf und versuchte sich irgendwie zu befreien. Doch klappte es nicht, die Panik konnte man ihr regelrecht ansehen.

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    • Der Regen wollte und wollte nicht aufhören. Noch nicht einmal nachlassen tater. Ihm blieb wohl wirklich nichts anderes übrig als sich seinem Schicksal zufügen und den Rückzug anzutreten. Er würde wiederkommen müssen und vorher würdeer sich ganz genau mit dem Wetterbericht beschäftigen. Er wollte nicht nocheinmal in solch ein Schlamassel hineingeraten. So sehr er auch für die Arbeitbrannte, deswegen musste und wollte er sich noch längst nicht eine Erkältungoder noch schlimmer eine Lungenentzündung einfangen. Nein. Ganz sicher nicht.Für heute konnte er hier nichts mehr erreichen. Er würde erst einmal nach Hausezurückfahren und sich dort aufwärmen. Er war nass bis auf die Knochen undselbst hier in unter den Felsen war es nicht besser. Mittlerweile fröstelte erund seine Kleidung klebte nur an seiner Haut. Er hatte genug ausgeharrt.Trockener würde er hier auch nicht werden, also hielt ihn auch nichts längerdavon ab endlich zurückzugehen.
      Der Rückweg gestaltete sich als etwas schwieriger, hatte er doch ein paarProbleme damit sein Auto mitten in der Nacht bei solch schlechtenLichtverhältnissen wiederzufinden. Dazu kamen dann noch der rutschigeUntergrund, die unheilvollen Geräusche und das gelegentliche Rascheln in denBüschen. Er wusste wirklich nicht was er sich dabei gedacht hatte und wolltemittlerweile wirklich nur noch nach Hause und unter seine warme Dusche. Erwürde nie wieder auf so eine Idee kommen. Zumindest auf keine die potentiellenRegen involvieren könnte, denn wie könnte er aufhören den Gerüchtennachzujagen?
      Er freute sich schon richtig auf die Sitzheizung im Auto und war geradedabei die Autotür zu öffnen, als ihn von hinten etwas umschlang. Im erstenMoment rechnete er damit, dass es sich hierbei um einen der Wachmänner handelt,der ihn auf frischer Tat ertappt hat, doch dafür war der Griff um seine Tailleund den Oberkörper zu stark. Es war fast so als hätte man ihn mit einem dickenTau gefesselt, doch das konnte kaum sein. Außerdem... War das nicht einHilferuf? Er war nicht laut, drang eher wie ein Flüstern an sein Ohr und schienauch nicht von weiter weg zu kommen, doch wo kam er dann her? Er konnte esnicht richtig einordnen und die Tatsache, dass sich mittlerweile auch etwasfest um seinen Hals schlang machte es nicht unbedingt besser. Ohne den Scheinder Taschenlampe konnte er kaum etwas erkennen und regen konnte er sich auchnicht, weshalb er nicht viel mehr tun konnte als abzuwarten, während ihm langsam,aber sicher die Blutzufuhr abgeschnürt wurde und er reglos zu Boden sackte.
      Was danach passiert ist, wusste er nicht mehr, doch als er das nächste Malbenommen die Augen öffnete, lag er mit dem Gesicht im Schlamm und der Regenprasselte noch immer unerbittlich auf ihn hinab. Seine Sinne kehrten nurallmählich zurück und er brauchte einen Moment um alles was um ihn herum war zuverarbeiten. Die Kälte und die Nässe, der Matsch, der Schwindel und die leichteBenommenheit, sowie das Dröhnen in seinem Kopf. All das paarte sich mit einemdurchgängigen kehligen Laut, den er nicht einordnen konnte. Im ersten Momenthielt er es für das gequälte Schreien eines Tieres, doch dafür klang es einfachzu menschlich. Außerdem war es viel zu nah. Ein Tier würde sich gewiss nicht sonah an ihn heranwagen. Außerdem... Welches Tier griff so an? Und wenn doch...Warum lebte er noch? Sollte es ihn dann nicht schon längst in seinen Baugezerrt haben, um ihn auszuweiden und sich an seinem Fleisch zu laben? Erverstand es noch nicht so ganz.
      Um besser mit der Situation klarzukommen tastete er erst einmal nach seiner Taschenlampe,um sich zumindest ein wenig mehr Sicht zu verschaffen, ehe er sich aufrappelte.Den Schlamm abzuklopfen hatte sowieso keinen Sinn, weshalb er es gleich seinließ. Stattdessen wandte er sich seinem Auto zu, von dem, wie er feststellenmusste, die unidentifizierbaren Laute kamen, die er nicht einordnen konnte undselbst mit dem was er sah, wurde es nicht verständlicher. War er vielleichtausgerutscht und hatte sich irgendwo den Kopf eingeschlagen? Das würde erklärenwarum eine gewaltige, weiße Schlange auf seinem Auto hockte und sichaugenscheinlich im Fenster eingeklemmt hatte. Es schien so surreal und doch soecht. Er wusste nicht was er davon halten sollte, erstarrte bloß und konntedennoch den Blick nicht abwenden. Er war vollkommen fixiert auf dieses seltsameWesen, das ihn anscheinend hinterrücks angegriffen hatte. Eigentlich sollte erdeswegen Angst verspüren, doch dazu kam es erst gar nicht. Stattdessen breitetesich in ihm nur Faszination aus. Der ganze Tag war schrecklich gewesen und warmehr oder weniger wortwörtlich ins Wasser gefallen und jetzt... Jetzt saß daswonach er gesucht hatte direkt auf seinem Auto. Es war kaum zu fassen. Wassollte er nun tun? Wie ging er mit dieser Situation um? Er hatte nie gedachtdas es so weit kommen würde, dass an den Gerüchten überhaupt etwas dran seinwürde. Viel mehr hatte er damit gerechnet erneut irgendwelche inhumanenArbeitsbedingungen oder Steuerhinterziehungen aufzudecken doch stattdessen...Stattdessen stand einer seiner größten Träume nun fleischgeworden vor ihm.
      Die Zeit schien regelrecht still zu stehen, während sich ein leichtesLächeln auf seinen Lippen ausbreitete. Selbst wenn das hier nun sein Ende seinsollte, er wäre mehr als nur zufrieden damit. Monster waren real. Er hatte esimmer gewusst und selbst wenn er es nie in die Welt hinausschreien konnte, soverschaffte es ihm doch ein wenig Genugtuung das zu wissen. Sie lebten unterihnen und wurden lediglich versteckt. Alle sollten es erfahren, doch er würdehier vermutlich nicht lebend herauskommen. Dafür war er weder schnell genug,noch besaß er die richtige Motivation. Er verharrte lieber hier und beobachtetemit großen faszinierenden Augen was es tun würde. Es schien nicht zu verstehen,wie es in diese missliche Lage gekommen war, doch es schien auch einenmenschlichen Teil zu besitzen. Würde es sich also befreien können oder würde essich losreißen ungeachtet der Konsequenzen, wenn er ihm nicht half? Es war zufaszinierend als dass er eingreifen könnte. Er wollte es weiter beobachten,selbst wenn ihm nur noch ein paar Momente zur Verfügung standen. Er wollte sieauskosten und in der Erkenntnis baden, die ihm bereits von Anfang an klargewesen war. Es gab Monster. Es gab sie wirklich. Er war nicht verrückt. Ganzund gar nicht. Das hier war real. Und wenn nicht... Dann war es zumindest derschönste und realistischste Traum, den er je gehabt hatte.
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    • Subjekt 35A - 345:

      Das noch recht junge Wesen versuchte sich einige Zeit zu befreien, doch klappte es nicht so einfach und aus diesem Grund hatte sie den Wagen auch schon auf die Seite geworfen gehabt. Mit ihrer Kraft war es ein leichtes gewesen, das Auto auf die Seite zu werfen und aus diesem Grund saß sie nun oben auf der Tür und versuchte weiterhin ihre Zunge zu befreien. Doch immer noch wollte es nicht klappen und so knurrte sie leise. Das konnte doch wirklich nicht wahr sein, dass sie ihre Zunge nicht rausbekam!
      Demnach hatte sie mit ihrer linken Hand auch Druck auf die Glasscheibe ausgeübt gehabt, bis diese unter ihrer Hand nachgegeben hatte. Endlich war ihre Zunge auch wieder frei, doch war sie durch die Scheibe gefallen und war nun in dem Wagen drin.
      Neugierig kramte sie in dem Teil herum, aber sie hatte nicht wirklich den Platz um sich zu bewegen, demnach kroch sie langsam durch das zerbrochene Fenster und entdeckte auch schon den Kerl, welcher sie wohl schon eine ganze Weile anstarrte.
      Wahrscheinlich würde dieser nun sauer sein, wegen dem Demolierten Metallkasten auf Rädern, aber das war wohl gerade ihr kleinstes Problem, da nun das Auto langsam mit Wasser voll lief und sie sich somit aus dem Auto bewegte.
      "Mensch" sprach sie auch schon neugierig und hatte ihren Schlangenschwanz um die Beine des Anderen gelegt und hob ihn dann auch schon hoch. Leicht neigte sie ihren Kopf zu Seite und beobachtete den Mann.
      Dann lächelte sie leicht und steckte den Mann auch schon ins Auto. "Weg" sagte sie auch schon freundlich.
      Mit einem Ruck hatte sie das Auto auch wieder auf die Räder gehoben und sprang auf das Dach. Ein leichtes Knarzen war von dem Metallernden Ding zu hören. "Weg" meinte sie noch einmal und blickte durch die Windschutzscheibe zu dem Anderen hinein.
      Sie wollte so gern nun weg von diesem Ort und aus diesem Grund sollte er nun mit ihr weggehen.
      Verstanden hatte sie schon, dass dieser komische Kasten ein Fortbewegungsmittel ist, aber wie genau es funktionierte konnte sie nicht herausfinden, zudem hatte sie Sorge, dass ihre Zunge wieder eingeklemmt wurde - denn sie hatte aus diesem Fehler nun gelernt gehabt. Sie sollte in fremde Dinge nicht ihre Zunge stecken - ob sie sich nach einiger Zeit noch an diesen Fehler erinnerte, war was anderes.
      Doch schien sich das Ding immer noch nicht zu bewegen - war der Kerl wieder einmal Ohnmächtig geworden?
      Daher sah sie ihn fragend an, denn es verwunderte sie schon.

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    • Er staunte nicht schlecht als er sah was für eine kräftige Kreatur dort vor sich hatte. Sie warf sein Auto mit Leichtigkeit um, fast so als wäre es lediglich eine Attrappe aus Pappe. Es war ein Wunder, dass es ihn vorhin nicht einfach zerquetscht hatte, doch so dumm wie es für einen Moment wirkte, war es gar nicht. Sicher... Seine Versuche sich zu befreien waren mehr als nur ungeschickt und dass es anscheinend nicht verstand wie ein Auto funktionierte war amüsant mit anzusehen, doch in ihm steckte deutlich mehr als nur purer Instinkt. Es war ungeschickt und unbeholfen wie ein Kleinkind, doch mit etwas Führung... Es konnte gewiss noch eine ganze Menge lernen, wenn man sich Zeit dafür nehmen würde. Doch war er deswegen hier? Er wusste es gar nicht mehr. Er war zu fasziniert. Wollte sich am liebsten jede Kleinigkeit notieren, die er in diesem Moment entdeckte, doch dafür fehlte ihm im Moment nicht nur die Zeit, sondern auch das Papier. Außerdem... Wie sollte er etwas aufschreiben, wenn er dadurch riskierte etwas zu verpassen? Nein... Das musste warten. Er würde später alles zu Papier bringen und dann...
      Weiter kam er nicht, denn da schlang sich auch schon wieder der Schwanz um ihn. Er rechnete wirklich damit, dass es nun für ihn zu Ende gehen würde, doch stattdessen wurde er lediglich vom Boden gehoben und fast schon sanft in sein Auto verfrachtet. Gut... Vielleicht nicht unbedingt so sanft wie er es gern wollte, wurde er doch durch das zerbrochene Fenster nach drinnen befördert und schnitt sich dabei an der ein oder anderen Stelle die Kleidung auf. Er dachte, dass das alles war und er sich keine ernsthaften Verletzungen zugezogen hatte, doch eine der spitzen Scherben musste ihn doch getroffen haben. Oder aber er hatte sich an einer der Scherben im Auto geschnitten, denn das da an seinem Arm war eindeutig Blut auch wenn er einen Moment benötigte um das zu realisieren und den Schmerz in seinem Arm zu bemerken. Fantastisch... Jetzt wusste er nicht nur nicht was er nun tun sollte, sondern war auch noch verletzt. Er machte sich gerade bestimmt zu einer wirklich leichten Beute, aber damit hatte er sich irgendwie schon längst abgefunden. Dann würde es ihn eben fressen. Eigentlich gar kein so schlechtes Schicksal.
      Mental hatte er schon mit seinem Leben abgeschlossen, sich darauf gefasst gemacht nun gefressen zu werden, während sein Auto als neuer Bau für dieses Wesen dienen würde, doch auch was das betraf überraschte es ihn. Bisher hatte er es ignoriert oder einfach nicht wahrhaben wollen, doch nun... Er konnte die Stimme ganz deutlich hören. Etwas rau und kratzig, so als wäre sie noch nicht oft benutzt worden, doch trotzdem mehr als nur freundlich und sie konnte nur von einer anderen Person, nein, Kreatur kommen. Das Wesen auf seinem Auto, das dieses noch immer mit einer furchteinflößenden Leichtigkeit herumschieben konnte. Dieses Mal jedoch Gott sei Dank nicht noch weiter, so dass er auf dem Kopf stand, sondern zurück auf seine Räder. Das war gut, doch es half nicht wirklich weiter. Was meinte es? Was wollte es? Er verstand das Wort, das es ihm sagte, doch er erkannte keinen Sinn dahinter. Wohin wollte es? Und wieso er? Sollte es Menschen nicht meiden? Sie fressen und sich ihnen nicht zeigen? Hatte er etwas falsch verstanden?
      Er rührte sich nicht. Dieses Mal nicht nur aus Faszination, sondern auch weil es in seinem Kopf ratterte. Er wollte verstehe und suchte Antworten, doch neben dem pochenden Schmerz in seinem Arm fand er nicht wirklich viel mehr. So konnte er nicht handeln. Nicht wenn ihm so viele Fragen durch den Kopf schwirrten. Doch möglicherweise konnte es ihm helfen. Es verstand ihn oder? Wenn es sprechen konnte, musste es das. Zumindest auf eine gewisse Art und Weise. Wenn er es mit einfachen Worten versuchte... Ja. Ja das sollte klappen. Vielleicht konnte es ihm mehr sagen, als nur diese einzelnen, wenigen Worte.
      "Wohin? Wohin willst du? Und wer bist du? Wie heißt du? Woher kommst du? Aus dem Labor? Willst du dahin zurück? Ich kann dich nicht dorthin zurückbringen.", begann er mit viel zu vielen komplizierten Fragen und ermahnte sich selbst zur Mäßigung, kam aber nicht drumherum seinen Redeschwall fortzusetzen. Vielleicht konnte es einfach nicht gut sprechen, verstand dafür aber umso mehr. Das war schließlich möglich. Wenn auch nicht sehr wahrscheinlich. "Ist der Wald dein zu Hause? Gibt es mehr? Willst du dorthin? Zu jemand anderem? Du bist mehr mehr sagen als diese paar Worte." Je länger er mit seinen Fragen zubrachte, desto ungeduldiger wurde er. Er redete zu schnell und gab ihr damit keine Möglichkeit ihm zu antworten und doch wollte er nicht länger warten. Er hatte noch viel mehr zu sagen und gab ihm damit noch immer keine Möglichkeit zu reagieren. "Und was sollte das überhaupt? Mein Auto ist hinüber. Du hast Glück wenn es überhaupt noch anspringt. Und das Dach ist auch kein sicherer Ort zum Mitfahren. Entweder du steigst wie ein normaler Mensch ein und antwortest mir oder ich tue gar nichts." Möglicherweise war das alles zu viel Aufregung und er drehte langsam durch. Er steigerte sich immer mehr hinein und bedachte gar nicht welche Folgen das haben könnte, wenn er diese Kreatur nun mit seinen Worten verärgerte oder gar zu sich ins Auto bat. Doch wie sollte er in dieser Situation rational denken? Einer seiner Kindheitsträume hatte sich erfüllt, während er durchnässt und eiskalt langsam aber sicher seine Kleidung vollblutete. So hatte er sich die heutige Nacht gewiss nicht vorgestellt.
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      The Dragon Prince - Ethari & Runaan
    • Das Wesen blickte weiterhin durch die Windschutzscheibe zu dem Menschen und wirkte leicht verwirrt - verstehen konnte sie den Menschen, aber hier und da ratterte nun ihr Köpfchen auch. Aber wirklich direkt drauf Antworten konnte sie in diesem Moment nicht, dazu sprach er viel schnell und zu viel. Dementsprechend versuchte sie sich alles zu merken - aber sonderlich einfach war es nicht, dementsprechend fing sie dann auch schon an leicht zu schmollen. Als ihr nach einiger Zeit ein seltsamer Geruch in die Nase kam, da zog sie ihren Kopf hoch und blickte dann durch das zerbrochene Fenster zu dem Anderen.
      Im ersten Moment musterte sie ihn einfach nur, doch dann streckte sie ihre Zunge raus und stupste die Verletzte stelle des Menschlichen Körpers auch mit dieser an. So wickelte sich ihre Zunge fest um seinen Arm und so verharrte das Wesen auch und blickte dem Anderen auch direkt in die Augen, nach einiger Zeit löste sich die Zunge von dem Arm des Anderen und es war alles geheilt. Bis auf eine kleine, feine Narbe war nichts mehr zu sehen.
      "Weg" erklärte sie ihm dann auch direkt und blickte ihn ernst an, sie wollte von diesem Ort einfach nur weg. Denn diese Leute suchten sie und sie wollte auf gar keinen Fall wieder dort zurück. Demnach wurde sie langsam aber auch echt verrückt. Warum war dieser Kerl nur so schwer von begriff?
      "Weg! Weg!" erklärte sie ihm nun etwas ernster. "Monster Subjekt 35A - 345" antwortete sie weiterhin und sprang von dem Gefährt. So saß sie vor der Fahrertür und blickte ihn direkt an. "Labor. Schlecht. Böse Menschen." mahnte sie und verengte ihre Augen.
      "Kittelträger böse" wiederholte es und schloss die Augen langsam. Wahrscheinlich war es hoffnungslos sich mit diesem Menschen abzugeben, dementsprechend hatte sie es schon innerlich aufgegeben gehabt.
      "Wald nicht mein Zuhause. Kittelträger suchen..." sprach sie, dann bemerkte sie auch schon in der Ferne die Lichtkegel von Taschenlampen. Sich nun noch weiter mit diesem Idioten auseinandersetzen, dass würde es nicht bringen.
      Aus diesem Grund schüttelte sie ihren Kopf und wandte sich ab - würde sie weiter hier bleiben, dann würde man sie wieder zurück in das Labor bringen und dann war alles umsonst gewesen.
      Daher hatte sie auch schon angefangen zu laufen - diesmal aber nicht zurück in den Wald, sondern zur Straße hin. Denn würde sie in den Wald zurück kehren, würden die Suchhunde sie ziemlich schnell finden und dementsprechend musste sie einfach weiter laufen.
      Sonst gab es kein anderen Weg für sie, wenn der Kerl ihr schon nicht helfen wollte, so musste sie sich wo anders Hilfe suchen.
      Sollte der Andere doch da weiter versauern. Sie hatte es nun eilig. Sehr eilig.

      Da ich gerade den cChat kurz aktiviert hatte und einige Nachrichten hatte:
      ICH HABE IHN IM NORMALFALL AUS! WENN WAS IST PN BITTE!
    • Er wusste nicht so recht mit welcher Form von Antwort er gerechnet hatte, doch sie schien mehr Worte zu kennen als gedacht. Immerhin hatte er nun ein ein wenig besseres Bild auf die Gesamtsituation. Sicher gab es noch mehr als genug Fragen, doch er war eben auch verdammt neugierig und dafür schien im Moment einfach keine Zeit. Nicht wenn dieses Monster, Tier oder was auch immer es war so aufgeregt zu sein schien und ihm noch nicht einmal die Möglichkeit zu antworten gab. Er konnte ihm noch nicht einmal dafür danken, dass es seine Wunde geheilt hatte. Stattdessen sprang es vom Auto und verschwand irgendwo in der Nacht. So viel also zu der Hilfe, die er ihm anbieten sollte… Er wusste schließlich noch nicht einmal, ob sein Auto nach dem ganzen Herumgerolle überhaupt noch fuhr. Außerdem würde er gewiss nicht mit einer riesigen Schlange auf dem Autodach losfahren. Doch ob es das so verstanden hatte? Er bezweifelte es irgendwie und konnte demnach nur seufzen. Das würde noch was werden… Hoffentlich kam es auch allein klar, denn so gern er es auch weiter beobachtet und befragt hatte in dieser Dunkelheit würde er es nie wieder finden. Vielleicht suchte es ihn erneut auf, wenn er zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehrte. Vielleicht im Hellen? Nein. Die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden wäre zu groß. Aber zumindest das Wetter sollte ein wenig besser sein. Nun musste er sich zwar nicht mehr in die Einrichtung einschleusen, doch auf all den Regen konnte er trotzdem mehr als nur verzichten. Der Schlamm an seinen Sohlen fühlte sich noch immer an, als würde er Absatzschuhe tragen und so konnte er gewiss nicht ordnungsgemäß Autofahren. Er konnte also nur hoffen, dass nicht allzu viel auf den Straßen los war, denn ansonsten verursachte er gewiss noch einen Unfall.
      Während alle dem waren ihm die Lichtkegel im Wald noch gar nicht aufgefallen. Erst jetzt als sie langsam näherkamen und begannen sich im Rückspiegel seines Wagens zu spiegeln, wurde ihm ihre Existenz langsam bewusst. Er hatte eindeutig viel zu viel Zeit hier zugebracht. Kein Wunder das der Wunsch des Wesens zu verschwinden so dringlich gewesen war. Es hätte aber ruhig auch einmal etwas sagen können… Wie hätte er das schließlich erahnen sollen? Immerhin hatte er sich noch nicht einmal ansatzweise in die Nähe das Labors begeben und die Kreatur hätte bereits vor Tagen oder Wochen geflohen sein können. Es sollte ihn wirklich nicht so verantwortlich dafür machen. Immerhin hätte es heute auch genauso gut niemanden hier antreffen können. Oder aber jemanden der bei weitem nicht so gut gelaunt und freundlich war wie er selbst. Es gab schließlich mehr als genug Menschen, die beim Anblick solch eines Monsters entweder einen Schock erlitten oder sich mit dem nächstbesten stumpfen Gegenstand verteidigt hätten. Beides wäre seinem Vorhaben noch abträglicher gewesen als seine unzähligen Fragen. Es sollte sich also wirklich glücklich schätzen.
      Ein letztes leises ‚Scheiße‘ kam ihm über die Lippen, ehe er angestrengt versuchte seinen Wagen zum Anspringen zu bewegen. Er musste schleunigst hier weg. Egal ob mit oder ohne der Kreatur, er wäre verdächtig und er wollte sich gar nicht vorstellen was hier vor sich ging, wenn man versuchte so eine Kreation vor den Augen der Außenwelt zu verbergen. Er hatte genügend Filme gesehen, um zu wissen welche Auswirkungen das für ihn haben könnte und er wollte sie ganz gewiss nicht am eigenen Leib spüren, weshalb ihm der Schweiß wirklich schnell auf die Stirn stieg, als der erste Versuch das Auto zu zünden, kläglich scheiterte. Es brauchte drei weiter, ehe er endlich das gewohnte Motorengeräusch vernahm. Jetzt nur noch heil aus diesem Schlamm raus… Auch das dauerte seiner Meinung nach viel zu lange, aber immerhin steckte er nicht komplett fest und konnte sich nach einigem hin und her mit einem schmatzenden Geräusch von den Schlammmassen befreien, um endlich zurück auf die Straße zu fahren. Dort hätte er im Eifer des Gefechts fast eine ihm nun mehr als nur bekannte weiße Kreatur erfasst, die anscheinend genau wie er selbst nicht weiter durch den Matsch waten wollte. Oder aber sie hatte hier auf ihn gewartet. Egal warum, er konnte sie unmöglich einfach hierlassen. Das brachte er einfach nicht übers Herz. Nicht wenn er wusste was sie mit ihm tun würden und sich nur zu gut vorstellen konnte wie viel schlimmer es diesem Wesen ergehen würde. Sicher brachte er sich damit mehr als nur in Gefahr, doch das hatte er vermutlich schon längst. Was änderte es also? Wenn sie ihn finden sollten, wäre er so oder so dran. Wieso nicht also auch noch etwas Gutes auf dem Weg tun, wenn es von hier aus sowieso nur noch bergabgehen würde?
      Der Wagen schlitterte etwas auf der nassen Fahrbahn, doch schlussendlich kam er neben dem Wesen zum Stehen. Er lehnte sich über den Beifahrersitz nach hinten, um die Tür für es zu öffnen, damit es nicht wieder auf die Idee kam auf dem Dach mitfahren zu müssen. Das wäre viel zu auffällig und noch dazu ganz sicher nicht verkehrssicher. Um es etwas zu beschleunigen fügte er noch ein ungeduldiges: „Jetzt komm endlich! Ich warte nicht ewig. Steig ein und leg dich hin. Mach es dir bequem.“ hinzu und hoffte es damit zur Eile anzuregen, denn er konnte förmlich schon den Schein der Taschenlampen in seinem Nacken brennen fühlen. Sie mussten eindeutig schnellstmöglich hier weg.
      "My heart goes out with this one." - "Don’t worry. I promise I will return your heart to you."

      The Dragon Prince - Ethari & Runaan
    • Subjekt 35A-345:

      Sie hatte sich auf den Weg gemacht um sich ein neues Plätzchen zum verstecken zu finden, denn sie wollte auf gar keinen Fall wieder zurück. Es wäre wirklich ein Horror für das junge Monstermädchen wieder zurück ins Labor müsste. Daher war sie die Straße entlang gerannt gewesen, doch plötzlich bemerkte sie auch schon ein seltsames Licht auf sie zukommen und so blieb sie stehen und hielt sich ihre Hand vor das Gesicht, denn es blendete sie schon ziemlich. Doch dann bemerkte sie ein bekanntes Gesicht - verwundert blinzelte sie und neigte ihren Kopf leicht zur Seite - im ersten Moment verstand sie nicht, was der Andere wollte. Menschen verstand sie allgemein sehr schlecht und erst recht, nun in solchen Situationen. Sonst hatte man ihr immer nur gesagt, dass sie Still sein sollte, dass sie sich Ruhig verhalten sollte und so etwas - und komische Wörter hatte sie auch immer mal wieder gehört gehabt, aber was diese zu bedeuten hatte, hatte sie wirklich nicht auf dem Schirm gehabt. Aus diesem Grund saß sie vor dem Ding und beobachtete den Anderen - irgendwas wollte dieser Kerl, aber im ersten Moment wollte sie es nicht verstehen.
      Aber dann blickte sie zur offenen Tür - das letzte mal, als sie durch eine Tür gegangen war, wurde sie Gefangen genommen, hatte der Andere so etwas vor? "Gefangen?" fragte sie leise nach und blinzelte ihn verwirrt an. Es konnte sich einfach keinen Reim drauf machen und doch schien es irgendwann klick bei ihr zu machen und so war sie langsam hinten eingestiegen gewesen. Wirklich hineingepasst hatte sie nicht, daher musste ihr Schwanz vorn auf den Beifahrersitz liegen und irgendwie war es dann doch ziemlich eng.
      Eingepfercht in einer Sardinenbüchse.
      "Eng...." murmelte sie leise und verzog das Gesicht - es war unangenehm, erst recht, weil einige Gliedmaßen von ihr schmerzten.
      Tief atmete sie durch und versuchte sich einigermaßen ordentlich hinzulegen, so wie es der Andere gesagt hatte - aber es war nicht machbar gewesen. Aus diesem Grund wurde sie irgendwann dann doch ziemlich still, da sie eingeschlafen war.
      Der Ausbruch aus dem Labor und das ewige herumrennen hatte sie dann doch ziemlich erschöpft - da war es ihr auch mal erlaubt etwas zu schlafen, denn im Labor wurde sie sowieso dauernd wachgehalten und durch das helle Licht konnte man nicht schlafen. Da war das dunkle Wetter nun ziemlich angenehm gewesen und so schnarchte sie leise und glücklich vor sich her.

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    • Über den Regen hinweg verstand er die Worte des Wesens nur sehr schlecht, weshalb es auch eine ganze Weile dauerte bis es sich zu ihm ins Auto gesellte. Es schien dem Gefährt wohl nicht so ganz zu trauen und bei seiner größe war das auch nicht weiter verwunderlich. Es passte gerade so auf den Rücksitz und selbst der wirkte ungemein eng und unbequem. Das sah er nur als weiteren Grund möglichst schnell von hier zu verschwinden und so schloss er lediglich noch die Tür hinter ihr, ehe er in seinen Sitz zurück trat und einmal ordentlich auf das Gaspedal trat. Er sollte nicht zu schnell fahren. Schon gar nicht bei solch einem Wetter, doch er wollte noch viel weniger das man sein Auto hier auf diesem Waldweg sah und ihn damit in Verbindung brachte. Niemand sollte wissen das er hier gewesen war und noch dazu etwas wirklich wichtiges hatte mitgehen lassen. Dafür nahm er dann auch das anfängliche Schlittern in Kauf. Um diese Uhrzeit war sowieso kaum noch jemand unterwegs und sobald er aus dem Wald raus war, passte er sein Tempo entsprechend an. Jetzt sollte er mögliche Verfolger erst einmal abgeschüttelt haben. Zumindest hoffte er das, denn das ungute Gefühl saß ihm noch immer im Nacken. Er wollte nur nicht zu viele Gedanken daran verschwenden. Es gab im Moment deutlich wichtigeres zu tun.
      Ihm war kalt und durch all die Aufregung war ihm gar nicht aufgefallen wie müde er eigentlich war. Um dagegen anzukämpfen hatte er sich eigentlich mit dem Wesen auf der Rückbank unterhalten wollen, doch von dort vernahm er nur ein leises schnarchen. Es war ei geschlafen... Er war sich nicht sicher, ob das nun etwas gutes oder etwas schlechtes war, doch es war noch immer besser als wenn es voller Panik versuchte wieder irgendwelche Scheiben einzuschlagen oder an den Knöpfen herumspielte. Er sollte sich also wirklich glücklich schätzen. Auch wenn er so nicht wusste was nun zu tun war. Wohin wollte es? Sollte er es sofort dorthin bringen? Nein... Sie beide waren in keiner Verfassung für irgendwelche Reisen und selbiges ging auch für seinen Wagen. Momentan war es mitten in der Nacht und sie hatten jede Menge Glück, doch sobald es hell war, würde er gewiss schneller als ihm lieb war von irgendeiner Polizeistreife angehalten werden. Sie brauchten erst einmal einen Plan, ehe sie etwas unternehmen konnten, weshalb sie zumindest für den Moment erst einmal in seiner Wohnung unterkommen mussten. Er hatte zwar noch keine Ahnung wie er das bewerkstelligen sollte, doch dafür war er gerade auch gar nicht in der richtigen Verfassung. Mit Müh und Not hielt er sich wach und hatte nicht auch noch die Energie sich über so etwas Gedanken zu machen.
      Die Fahrt verlief ereignislos und er bekam kaum etwas davon mit. Er war sich nicht sicher, ob er zwischen durch eingenickt war oder nicht, doch irgendwie hatte er sie beide heil zu dem kleinen Apartmentkomplex etwas außerhalb der Stadt gebracht. Jetzt musste er nur noch irgendwie dieses Wesen unbemerkt aus seinem Auto in seine Wohnung bekommen. Das wurde gewiss schwerer als gedacht. Vor allem bei seiner Größe. Hoffentlich schliefen alle bereits, doch so wie er seine neugierige Nachbarin kannte, würde sie gewiss beim ersten Geräusch aufwachen und ihn zur Rede stellen. Vielleicht hätte er sich doch für ein Hotel entscheiden sollen, doch das hätte er noch nicht einmal bezahlen können. Sie mussten sich also irgendetwas einfallen lassen. Zur Not würden sie eben einfach hier im Auto schlafen müssen. Dann hätte er morgen aber auf jeden Fall eine Erkältung oder schlimmer noch eine Lungenentzündung. Er musste aus den nassen Sachen raus. Das Auto war also auch keine Option.
      Seufzend drehte er sich zur Rückbank hin um und betrachtete einen Moment das schlafende Geschöpf. Es war gigantisch. Und schneeweiß. Wie sollte er das unbemerkt in seine Wohnung schmuggeln? Er hatte noch keine Ahnung und entschied sich deshalb erst einmal dazu es aufzuwecken. Vorsichtig stubste er es gegen den Arm und begab sich dann gleich hinter seinem Fahrersitz in Deckung, wusste er doch nicht wie es darauf reagierte wenn es geweckt wurde und er wollte gewiss keine weitere Armverletzung riskieren. Stattdessen versuchte er es weiter aus einiger Entfernung, damit es nicht ganz so verwirrt war von dieser Situation. "Wir sind da. Also bei mir zu Hause. Aber wir müssen jetzt aussteigen. Und du musst ganz leise sein. Kannst du das? Ganz leise? Schleichen? Niemand darf dich sehen." Besonders auf den letzten Teil legte er großen wert, weshalb er ihn so oft wiederhohlte. Das musste es einfach verstehen, sonst waren sie geliefert. Er war eindeutig noch zu jung um in einem stattlichen Hochsicherheitsgefängnis zu vergammeln. Aber seine Neugierde hatte eben wie so viele Male zuvor schon über ihn gesiegt. Wie hätte sie auch nicht? Es war einfach ein zu faszinierender Anblick... Die weiße Haut. Das Gesicht. Die Augen. Alles schien ihn einfach nur magisch anzuziehen. Er hatte beim besten Willen nicht anders gekonnt. Er hätte es sich nie verzeihen können, hätte er diese Gelegenheit nicht ergriffen und dieses Geschöpf dort im Wald zurückgelassen.
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    • Das Wesen war die ganze Zeit ruhig gewesen - irgendwie hatte das brummende Geräusch des Dings mit dem sie sich nun bewegten, ein angenehmes und beruhigendes Gefühl in ihr ausgelöst und aus diesem Grund konnte sie gerade nichts wecken.
      Sie war viel zu müde gewesen um sich jetzt noch Sorgen zu machen, vielleicht hatte sie ihre Deckung gerade aufgegeben gehabt, aber das war ihr nun egal gewesen. Leicht hatte sie sich im Schlaf gedreht gehabt - doch ein weiteres Geräusch kam nicht mehr von ihr.
      Vielleicht war es eng und sie musste sehen wie sie am bequemsten lag - was schon einmal sowieso in dem kleinen Gefährt nicht möglich war - aber die Müdigkeit hatte ihren Körper nun gezwungen gehabt zu schlafen.
      Als sie irgendwann das Brummen des Motors nicht mehr vernahm, da öffnete sie langsam ihre Augen und strich sich über diese. Seltsam, waren sie angehalten? Hatte der Wagen eine Panne?
      Nun so wie dieser zugerichtet war, wäre es auch kein Wunder gewesen. Aber sie schätzte ihre eigene Kraft nun einmal vollkommen Falsch ein und aus diesem Grund gab es immer mal wieder Probleme.
      Als der Andere sie nun anstupste, da richtete sie auf, doch hatte sie sich auch schon den Kopf gestoßen und so zischte sie leise vor schmerz. Dabei wanderten ihre Hände zu ihrem Kopf und leicht verzehrte sich ihr Gesicht vor Schmerz.
      Dieses Gefühl des Schmerzes hatte sich ziemlich schnell gelegt gehabt, so blickte sie ihren Gegenüber an und neigte den Kopf etwas zur Seite. Was wollte er nun von ihr? So wirklich verstehen tat sie ihn nicht.
      Wieso schleichen? Würde sie das nicht können, dann hätte sie ihn kaum plötzlich von Hinten hätte überraschen können. Demnach konnte sie es ziemlich gut - daher nickte sie auch leicht.
      Leicht blickte sie aus dem Fenster des Wagens und wirkte vollkommen verwirrt - ein solches Gebäude hatte sie noch nie gesehen, demnach war es hier ein vollkommen fremder Ort.
      Nun, das Labor in dem sie bisher gewesen war, war unterirdisch und aus diesem Grund hatte sie nie großartig etwas von der Außenwelt mitbekommen - ab und an wurde ihr was von der Assistentin erzählt. Dinge die Menschen so machten - aber ihr wurde auch erklärt, dass sie wohl niemals unter den Menschen leben könne - dafür sah sie einfach zu speziell aus und leicht schmollte sie bei dem Gedanken.
      Sie wollte doch nur friedlich leben und daher wollte sie auch normal unter den Menschen leben können - aber in ihrer Form wird das niemals möglich sein - leise seufzte sie und schloss kurz ihre Augen, dann blickte sie wieder zu dem Anderen.
      "Rein...schleichen" meinte sie dann auch schon und ihre zarten Hände tasteten dann auch schon die Tür ab - aber wie die Tür aufgehen sollte, dass verstand sie nicht. Bisher hatte sie für die meisten Dinge ihre Zunge benutzt, doch hatte man ihr erklärt gehabt, dass sie - wenn sie menschlicher wirken möchte - ihre Hände benutzen sollte. Das hatte sie vorhin vergessen und war direkt in eine missliche Lage gekommen - daher sollte sie lieber ihre Hände benutzen.
      Vielleicht konnte sie sich irgendwie wie ein normaler Mensch benehmen, doch würde sie durch ihr Äußeres immer auffallen. Das stimmte sie traurig - schließlich wusste sie selbst nicht, wieso sie hier war und wie sie in das Labor gekommen war.
      Sie war eines Tages einfach da - vorherige Erinnerungen hatte sie nicht.
      "Zu..." grummelte sie leise, als sie immer noch nicht die Tür geöffnet hatte - langsam wurde sie wirklich wütend, was dieses komische Gefährt anbelangte. Ihr Geduldsfaden war allgemein schon immer ziemlich kurz gewesen, durch die ganzen Tests die sie hinter sich hatte, wurde diese auch immer und immer kürzer. So verengten sich auch ihre Augen - wieso ging dieses Ding nicht auf?

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    • Er beobachtete das Wesen auf dem Rücksitz genau. Betrachtete wie es langsam aufwachte, sich aufsetzte und dabei seinen Kopf stieß und sich schlussendlich verwirrt umblickte. Es war gewiss noch nie in einer Stadt gewesen und er hatte es gerade bestimmt mit all seinen Worten überfordert, weshalb er lieber erst einmal den Mund hielt und ihm stattdessen nur zu sah. Er gab dem Wesen die Zeit, die es benötigte um wach zu werden und sich genau umzuschauen, ehe es auf seine Frage reagierte. Kalt war ihm sowieso schon und trockener konnte er hier auch nicht werden. Wieso also unnötig die Dinge überstürzen. Lieber kam er unentdeckt in seiner Wohnung an, als dass er nun irgendeinen Fehler begang in dem er voreilig handelte. Das wäre eindeutig das kleinere übel. Außerdem fand er es wirklich faszinierend wie es auf seine Umgebung reagierte. Wie es versuchte zu verstehen und schlussendlich doch an den einfachsten Dingen zu verzweifeln schien. Immerhin zerlegte es nicht schon wieder sein Auto. Das war ein Anfang, auch wenn er ihm deutlich mehr zugetraut hatte. Vielleicht war es aber auch nur erschöpft und handelte deshalb so langsam und überfordert. Von ihm konnte man im Moment schließlich auch nicht mehr all zu viel verlangen und er war nicht vollkommen unvorbereitet in eine völlig neue Welt geworfen worden. Er nahm es der Kreatur also nicht übel, sondern entschied sich stattdessen dazu ihr zu helfen, bevor sie doch noch ungedulduig und schlussendlich aggressiv wurde.
      "Ich mache die Tür auf, aber dann musst du wirklich leise sein. Du bleibst dicht hinter mir und machst keinen Mucks bis ich es dir erlaube, verstanden?", versicherte er sich noch einmal, auch wenn er vermutlich schon wieder zu viele komplizierte Worte verwendete. Solange sie irgendwie darauf reagierte, war er zufrieden. Sie musste schließlich nur ansatzweise leise und irgendwie auch schnell sein. Wenn sie seine Wohnung erreichten, bevor irgendjemand reagieren konnte, mussten sie noch nicht einmal besonder leise oder vorsichtig sein. Doch er hatte keine Ahnung wie schnell dieses Wesen war. Es wirkte kräftig, doch das hieß nicht unbedingt auch, dass es schnell war. Die meisten großen und auch schweren Kreaturen war ziemlich langsam. Dazu kamen dann auch noch ihr Schwanz und die Hinterbeine. Er war sich wirklich nicht sicher wie und ob das zu schaffen war, doch er war gerade eindeutig zu müde um einen anderen Plan auszutüfteln, weshalb er lediglich noch einmal seufzte, ehe er die Fahrertür öffnete und ausstieg. Danach ging er um das Auto herum um auch ihre Tür zu öffnen und sie herauszulassen.
      Sobald das geschafft war und das Wesen all seine Gliedmaßen sortiert und gestreckt hatte, kamen sie zum schweren Teil dieser Mission: dem Hinaufschleichen zweier Treppenaufgänge. Es würde gewiss nicht einfach sein und er hätte diese Aktion vielleicht doch noch einmal überdenken sollen, doch jetzt war es dafür eindeutig zu spät. Er verschwendete also nicht mehr allzu viele Gedanken daran, sondern setzte sich einfach in Bewegung. Er huschte von seinem geparkten Auto im Schatten des Gebäudes bis zur gläsernen Eingangstür um einen Blick in das Foyer zu werfen. Es war hell erleuchtet wie immer, doch er sah niemanden. Die Luft schien rein zu sein, also winkte er dem Wesen zu, damit es ihm folgte. Ob es diese Geste verstand war ihm im Moment relativ egal. Ihm ging es gerade mehr um Schnelligkeit als alles andere, weshalb er gar nicht lange wartete, sondern schnell die Eingangstür mit seinem Schlüssel aufsperrte und dann auch schon quer durch das Foyer bis zur nächsten Tür, die ins Treppenhaus führte, huschte.
      Auch hier hielt er kurz inne, vergewisserte sich kurz, dass das Wesen es auch durch die Eingangstür geschafft hatte, ehe er seinen Weg fortsetzte. Nun durch die nächste Tür und dann die erste Treppe hinauf. Bisher schien alles ruhig und darüber war er wirklich froh. Nur noch eine Treppe und seine neugierige Nachbarin, dann hatten sie es geschafft. Er mobilisierte noch einmal seine verbliebenen Kräfte, um die letzten drei Stufen zu erklimmen und seine Wohnungstür aufzuschließen. Er hielt sie weit offen und fast als wollte das Universum ihn just in diesem Moment ärgern, hörte er Schritte auf dem Flur nebenan und wenig später das metallische Klacken eines Schlüssels im Schloss. Hoffentlich hatte er die Kreatur nicht irgendwo auf dem Weg nach oben verloren, denn wenn es sich jetzt nich beeilte wäre alles vorbei.
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    • Das helle Wesen versuchte sich an die Anweisungen des Anderen zu befolgen - es war wirklich nicht sonderlich einfach gewesen doch verfolgte es den Anderen auch schon und so blickte es sich um.
      Es war schon ziemlich interessant und so lächelte sie sanft vor sich her - interessant war es, sehr interessant. Am liebsten wäre sie ihm gar nicht hinterher gegangen, sondern hätte sich am liebsten noch etwas umgeschaut. Doch wusste sie auch, dass es zu Problemen kommen würde, wenn sie hier noch herumstehen würde. So folgte sie dem Anderen brav und blickte sich immer mal wieder um.
      "Hell..." hauchte sie leise und schloss die Augen einen Moment - mit dieser Helligkeit hatte sie nun nicht gerechnet gehabt. Daher blieb sie einige Augenblicke auch schon stehen und hatte den Anderen somit auch aus den Augen verloren gehabt.
      Etwas verwirrt blickte sie sich um. //Wo ist er?// fragte sie sich und neigte den Kopf dann auch schon leicht schief. Doch dann war sie langsam die ersten Treppenstufen hoch gegangen - doch als sie etwas hörte, da war sie die Wand hochgeklettert gewesen und hing sie dann auch schon an der Decke. Denn sie hatte etwas gehört gehabt und um nicht aufzufallen hatte sie sich da versteckt, wo die wenigsten Hinguckten. Nach oben. Dementsprechend konnte sie gut beobachten, wie ein junger Mann mit Mütze aus einer der Wohnungen kam.
      Neugierig beobachtete sie den jungen Mann und grinste leicht vor sich her.
      Mit der Zunge hatte sie nach der Mütze des Anderen gehascht gehabt und sie auch bekommen gehabt - der Kerl hatte das nicht einmal gemerkt gehabt, zu sehr schien dieser Herr in Gedanken gewesen zu sein. So war sie dann auch schon weitergekrabbelt gehabt und irgendwann entdeckte sie dann auch schon den Anderen.
      Langsam hatte sie sich von der Wand abfallen gelassen und war fast schon Lautlos auf den Boden aufgekommen.
      Leicht grinste sie und hatte sich die Mütze auf den Kopf gesetzt gehabt.
      "Bin da" sagte sie dann auch schon leise. Sie hoffte, dass sie nun nichts falsch gemacht hatte und so blickte sie den Anderen mit großen Augen an - hatte sie nun was falsch gemacht, oder nicht?
      Sie konnte die Mimik des Anderen nicht sonderlich deuten - aber das schaffte sie in den seltensten Fällen. Denn Menschen waren so dermaßen kompliziert - sie hatten so viele Gefühle und demnach hatte sie nie wirklich eine Ahnung von dem, was sie gerade fühlten oder was sie dachten - sie waren einfach durch und durch kompliziert gewesen.
      Doch dann hörte sie auch wieder Schritte von oben und leicht neigte sie ihren Kopf wieder zur Seite. Was sollten sie nun tun? Schließlich sollten sie doch nicht gesehen werden....

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