ƒαηтαѕу ❦ Tales of Juksak ❦ natural disaster ❦ [Nyst & Saki]

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    • ƒαηтαѕу ❦ Tales of Juksak ❦ natural disaster ❦ [Nyst & Saki]

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      @Nyst

      Chara Sage

      Es war wieder einer dieser Tage. Ein Tag, an dem Chara nach der Arbeit im Café nach Ruinen Ausschau hielt, welche ihre Mutter Raine vor ihr geheim halten wollte. Doch die Hellhaarige wusste bereits, wo sie suchen musste, um an die Geheimnisse zu kommen und vor allem auch, wie sie Genis, ihren Onkel, dazu bringen konnte ihr zu helfen. Natürlich war er ebenso wenig begeistert davon, dass sich Chara auf den Weg machte, besonders allein, weswegen er und auch Lloyd sie heute begleiteten.
      "Chara... Komm schon, lass uns nach Hause, ja? Raine macht sich sicher schon wahnsinnige Sorgen."
      "Außerdem wartet sie sicher mit dem Essen schon auf dich, nach der harten Arbeit."
      Doch kaum hatte Lloyd vom Essen gesprochen, so stieß der Jüngere der beiden ihm den Ellenbogen in die Seite und beugte sich etwas zu ihm. "Sag mal spinnst du? Das ist doch erst recht ein Grund nicht nach Hause zu gehen. Oder muss ich dich erst an die Kochkünste meiner Schwester erinnern?"
      Natürlich wusste Lloyd, was er damit meinte und verzog ein wenig die Lippen, während er sich den Nacken rieb. Er hatte sich nach all den Jahren kein Stück verbessert. Handelte noch immer erst, bevor er nachdachte und sprach, bevor er die Worte richtig wusste.
      "Mama wird sich schon wissen, dass ich bei einem von euch bin. Ansonsten ist Yuan so nett und sagt ihr, dass ich bei ihm bin." sprach die Weißhaarige mit einem Lächeln auf den Lippen, während sie dabei war über einen der mehreren umgestoßenen Bäume zu klettern, die dem letzten Sturm zum Opfer gefallen waren. Doch kaum hatte die junge Magierin den Elf und Engel erwähnt, richteten sich beide Augenpaare der Männer auf die junge Frau.
      "...Yuan? Unser Yuan? Ka-Fai Yuan?" fragte Genis, während Chara nun zu ihnen sah und mit einem Lächeln nickte. "Ja. Unser lieber Yuan. Immerhin ist es ja auch keine Lüge." sprach sie und hob ein kleines Gerät hoch, welches die Form eines Kristalles besaß. "Wenn irgendwas ist kann ich mich bei ihm melden, hat er gesagt. So bin ich bei ihm und er bei mir."
      Und damit kletterte sie weiter und erreichte kurz darauf den höchsten Punkt der Schlachtfeldes. Ihre Augen weiteten sich etwas vor Staunen, als sie auf eine alte Ruine blickte, von der kaum noch etwas über zu sein schien. Lediglich ein paar Steinwände, welche schon das bröckeln anfing. Beinahe wie im Eingang der Ifrit-Höhle in der Nähe von Triet. Doch etwas anderes erhaschte ihre Aufmerksamkeit, weswegen sie auch schon dabei war herunter zu springen und zur Ruine zu laufen.
      Zum Leidwesen der beiden Begleiter, welche keuchend und ächzend der Jüngeren hinterher sahen. "Chara! Warte auf uns! Geh da nicht allein rein!" rief ihr Onkel ihr zu, doch war es zu spät. Die Halbelfe war bereits in der Ruine verschwunden, was in Lloyd und Genis leichte Panik aufkommen ließ. Wenn ihr irgendetwas passieren würde, dann würden sie es sich nie verzeihen. Noch dazu würde Raine beide umbringen und Chara's Vater erst...

      "Nanu... Was ist denn das?" murmelte sie leise zu sich selbst, als ein helles, orangenes Licht in einen der dunklen Gängen verschwand. Eine der Sylphen konnte es nicht sein, waren diese doch in der Obhut von Sheena, nachdem in ganz Aseria das Mana zurück ging und die Elementargeister schwächte. Doch was war es sonst? "Warte doch!" rief die junge Magierin nun und lief dem seichten Schein hinterher, welches das Licht hinter sich ließ. Bis sie vor einer Wand stand, die Hände an der kalten und feuchten Steinmauer und leicht die Stirn gerunzelt. "...Einfach hier durch?"
      Langsam wanderte ihr Kopf zu der Mauer und sie legte ihr Ohr dicht daran, die Augen geschlossen. Sie hörte etwas. Etwas, das klang, als würde Wasser fließen. Sie hatte es schon einmal gehört, allerdings konnte sie nie zuordnen was es gewesen ist. Chara konzentrierte sich. Lauschte weiterhin, während es um sie herum pech schwarz wurde. Nicht einmal das Licht der Oberfläche war mehr zu sehen, so tief war sie nun schon in die Ruine gerannt.
      Doch dann hörte sie ein leises Klacken. Beinahe so, als hätte man einen Kiesel geworfen, was sie aufschrecken ließ. Chara sprang einen Schritt zurück und trat auf eine der steinernden Bodenfliesen, welche etwas nachgab und sie somit ein paar Zentimeter einsank. Sie betete. Betete, dass es keine Falle gewesen war und kniff die Augen zusammen, die Hände an ihrer Brust und den Kristall von Yuan fest an sich gedrückt. Doch alles blieb ruhig. Erst, als sie ihre Augen wieder öffnete, sah sie durch die halb offenen Augenlider Licht. Die Wand, vor welcher sie eben noch stand, war weg. Einfach, als hätte sie nie existiert. Stattdessen sah sie auf einen Wirbel, welcher etliche Farben in sich trug und den Gang hinter Chara erleuchtete. "Was... ist das...?" murmelte sie leise zu sich, bevor sie einen Schritt voran trat. Es war beinahe so, als würde man sie rufen. Und das waren nicht die Stimmen ihrer Onkel.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"



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    • Valyn Scifo
      Die Sonne weckte mit ihren ersten Strahlen, welche durch den großen und wunderschön anzusehenden Baum am oberen Teil der Stadt erblühte und auch mitunter der Grund war, warum Halure als eine der schönsten Städte des Kontinents galt. Noch ein wenig verträumt öffnete Valyn seine Augen und musterte den kleinen Raum, sein Schlafgemach. In diesem befand sich nicht wirklich viel, da war er ziemlich minimalistisch. Lediglich eine kleine Truhe für seine Wertsachen und ein deutlich zu kleines Bett um Platz für seinen langgestreckten Körper zu bieten. Der Blauhaarige streckte seine Arme nach oben, stand aus seinem eher unbequemen Bett auf und machte sich für den Tag bereit.
      So wie es für ihn üblich war, startete er mit einer Routinetour durch die Stadt. Da diese nicht sonderlich groß war und damit sehr überschaulich, dauerte es nicht lange. Als Selbsternannter Beschützer wachte er über die Stadt die ihre Barriere von einst verloren hatte, wodurch sie nun auch von Monstern hin und wieder überrascht wurde. Doch für Valyn waren diese kleinen Biester kein großes Problem, so genoss er doch die Ausbildung seiner Fähigkeiten bei äußerst starken Menschen. Da war zum einen sein Vater, ein Ritter wie er Buche steht und sein ´Onkel´, ein einstiger Ritter mit einer kleinen Schwäche für eher rabiates Handeln. Die Einwohner der Stadt waren sehr dankbar für die freiwilligen Dienste des jungen Mannes und da er auch sehr umgänglich war, hatte niemand ein Problem mit ihm. Nur Fremde hatten meistens Respekt oder doch eher Angst, immerhin war er ziemlich großgewachsen und wirkte alles andere als friedlich. Als wäre er nicht genug, war da auch noch sein seltsames Haustier. Es ähnelte keinem bekannten Tier, welches normale Leute halten würden und in Wahrheit war es einfach ein magisches Wesen, dessen Macht derzeit eher geschwächt war und daher dessen Erscheinungsbild nicht im vollen Ausmaße, jedoch hatte Valyn seinen treuen Begleiter namens Umbrellion bereits entdeckt, da war er noch in seiner normalen Form zu sehen, doch egal wie groß ein Monster auch sein mochte, für ihn waren es doch oft niedliche Tierchen, die lediglich missverstanden werden. Sein Weg führte ihn hinauf zum Baum. Von hier hatte man eine super Aussicht. Nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch um das umliegende Flachland. Bei gutem Wetter konnte sogar bis zu einer kleinen Bergkette sehen. Von seinem Onkel hatte er erfahren, dass dort auch Menschen leben und eine ganz besondere Frau hatte er dort wohl in seinen jüngeren Jahren getroffen, eine Art Wissenschaftlerin. Genaueres wusste er nicht mehr, da er selten bei solchen Geschichten zuhörte. Vom Typ her war er eher derjenige der sich für das hier und jetzt und das was noch kommt interessierte. Natürlich war es wichtig vergangene Fehler nicht zu wiederholen, aber irgendwann sollte die Vergangenheit ruhen und solange diese Frau nicht teil seines Lebens werden würde, sah er sich nicht in der Pflicht sich Namen zu merken, er war schon froh darüber, die Stadtbewohner nicht zu verwechseln. Man könnte glatt meinen, dass einige tatsächlich gleich aussehen obwohl diese keinerlei Verwandtschaft teilten.
      Plötzlich nahm er jedoch etwas wahr, dass eher unüblich ist. Das Licht der Sonne änderte seine Farbe. Ihm war bewusst dass das Farbspektrum des Lichts beim brechen offenbart wird, aber sonst waren es eher warme Farbnuancen von Orange, Rot oder Gelb, doch jetzt konnte er definitiv einen blauen Schimmer erkennen. Leider blendete es ihn zu sehr als das er länger hätte hinsehen können. Er schloss für einen kurzen Moment seine Augen und sein ganzer Körper zitterte, nur der Grund warum, den kannte er nicht. Es waren wohl nicht mehr als 3 Sekunden, doch es hatte gereicht um sein Leben von Grund auf neu zu gestalten. Als Valyn seine Augen öffnete blickte er in die Dunkelheit. Alles um ihn herum war verschwunden, Umbrellion, der große Baum vor ihm, die kleine Stadt in der er sich befand und sogar das Licht der Sonne. Zurück blieb nichts als Schwärze.
      Doch dann konnte er Stimmen in seinem Kopf hören, aber es waren nicht irgendwelche. Zwar konnte er nicht ganz ausmachen, was sie sagten, irgendwas mit Wirbeln, seltsame Strudel, Farben, Dimensionen..er verstand es nicht, jedoch hörte er die Stimmen von Yuri und Flynn heraus. Es war eigentlich eine Seltenheit, dass sich beide an ein und demselben Ort befanden. Meist geschah dies, wenn es auf der Welt Probleme gab und so wie es den Eindruck bei ihm erweckte, befand er sich mitten in einem dieser Probleme. Er versuchte den Stimmen weiterhin zu lauschen, doch sie verblassten immer mehr, bis auch irgendwann sein Hörsinn den Geist aufgab und er sich fragte ob er gestorben ist, aber das ergab keinen Sinn, nicht einfach so, immerhin hatte er keinerlei Erkrankungen, hatte nichts komisches gegessen und Verletzungen hatte er ebenfalls nicht. Ein letzter Versuch von ihm war es seine Augen erneut zu schließen, in der Hoffnung er hatte beim Augenöffnen etwas verkehrt gemacht. Mit geschlossenen Augen atmete er einmal tief durch, nur um dann erneut einen Blick auf seine Umgebung zu werfen und tatsächlich, die Finsternis um ihn herum war verschwunden, aber das was er nun sah war ebenfalls nicht der Ort an dem er sich vor wenigen Augenblicken noch befunden hatte, es war keine Spur von Halure zu sehen, jedoch schlicht etwas um seine Beine herum, dass ihm sehr vertraut war.
      "Umbrellion!"
      Er kniete sich runter und streichelte durch das lila Fell des kleinen wolfähnlichen Wesens. Er war mehr als nur glücklich immerhin seinen Freund bei sich zu haben, wenn schon die Umgebung eine völlig Fremde war. Während er sich umsah und sich einen Überblick verschaffte, stellte er fest, dass er auf einem Berg zu stand. Er konnte einen Wald sehen, ein weites offenes Flachland, einen Fluss und wenn er sich nicht täuschte war am Horizont ein Meer, jedoch konnte er es nicht genau erkennen. Fakt war nur eins, er war keinesfalls mehr in Halure und in ihm machte sich das Gefühl breit, dass war er wohl genauso wenig noch auf Terca Lumireis war.
      Die Frage die er sich jetzt stellte war..wo war er, wieso war er hier, was ist dieser Ort und wie soll er zurück nach Hause kommen.


      courage is the magic that turns dreams into reality
    • Chara Sage

      Kaum hatte Chara einen Schritt in den regenbogenfarbenen Wirbel gemacht, um den leisen Stimmen zu folgen, welche so wirr und durcheinander an ihre Ohren drangen, so spürte sie kurz darauf eine Eiseskälte an ihrem gesamten Körper. Erneut kniff sie für einen Moment die Augen zusammen, während sie den Kristall Yuan's weiterhin fest mit der Hand umschloss und an ihre Brust drückte. Ein kurzer Windstoß wehte durch ihre silbernen Haare, ehe sie den Boden unter ihren Füßen nicht mehr spürte. Doch traute sie sich nicht ihre Augen zu öffnen, stattdessen zog sie nun ihre Beine eng an ihren Körper an und murmelte leise vor sich hin, ehe die Schwerkraft einsetzte und sie nach unten zog. Sogleich riss Chara die Augen auf und ein hoher, verängstigter Schrei entwich ihrer Kehle, während sie sich versuchte zu erinnern, wie sie sich schützen konnte. Doch auch, wenn sie ihrer Mutter im Thema Wissen nichts nachstand, so konnte sie in Stresssituationen wie dieser keinen klaren Gedanken fassen, was dazu führt, dass ihr Kopf wie leer gefegt war.
      Sie würde sterben. Wo auch immer sie war, sie würde aus dieser Höhe auf den Boden prallen und sterben. Niemand würde einen Fall aus so einer Höhe überleben, da war sie sich sicher. So blieb ihr nichts weiter als zu schreien, die Augen erneut zusammen zu kneifen, um den immer näher kommenden Boden nicht zu sehen, bevor sie schließlich in eine der buschigen Baumkronen landete. Das Rascheln der Blätter und der Aufprall diverser Äste ließen sie aufkeuchen, bevor sie sie sich schließlich kopfüber an einem Ast hängend wieder fand.
      Sie rechnete fest damit, dass sie nun tot war. All ihre Knochen gebrochen, nachdem sie auf den harten Erdboden aufgekommen war. Bis ein leises Piepen an ihr Ohr drang, welches definitiv von einem Vogel ausging, der sich auf einem Ast nahe dem ihrigen nieder gelassen hatte. Langsam öffnete Chara ein Auge. Lugte vorsichtig umher und machte sich ein Bild wo sie war, ehe sie beinahe schon staunend drein blickte. "....Ich.... lebe noch?" murmelte sie leise zu sich selbst, spürte kurz darauf allerdings den stechenden Schmerz, der durch ihren Körper fuhr. Ein Pochen an ihrem Bein, dessen Ursprung der Knöchel war. Ein Brennen an Armen und Beinen der diversen Schrammen. Doch mehr schien ihr nicht passiert zu sein.
      Langsam sah sie in Richtung ihres Beines, dessen Knöchel sich an einem der dicken Äste verfangen hatte, an dessen Ende sich zwei dünnere Äste trennten. Ein Lächeln erschien auf die Lippen der Blauäugigen, bevor sie sich mit einem Schwung nach oben hievte, um ihren Knöchel zu befreien. Doch auch hier hatte sie erneut nicht nachgedacht, wollte einfach nur herunter und fiel sogleich die letzten paar Meter auf den harten Erdboden, auf dem sie mit einem erneuten Keuchen erst einmal liegen blieb.
      "Aua...." Scharf zog sie die Luft ein, bevor sie sich nun auf ihren Unterarmen abstützte und sich somit aufsetzte. Ein paar kleine, lose Äste zog sie sich aus den Haaren und wischte sich die herunter gefallenen Blätter von ihrem Rock, ehe sie sich nun umsah.
      Sie war in einem Wald gelandet. Ein Wald, dessen Bäume so dicht beieinander standen, dass die dichten Baumkronen sie vor dem Tod retten, als sie in diese hinein gefallen waren. Das Blätterdach war so buschig und dicht gewesen, dass es wie ein riesiges Kissen fungiert hatte, allerdings lässt es auch kaum Licht hindurch. Lediglich die Spitze eines Berges konnte sie sehen und ein paar Sonnenstrahlen, die durch die wenig offenen Stellen zu sehen waren.
      Tief seufzte Chara und erhob sich nun, ehe sie erneut die Luft scharf einzog und an sich herunter sah. "....Mama würde mich ausschimpfen, wenn sie mich jetzt so sehen würde." murmelte sie und verzog den Mundwinkel ein wenig, als sie all die Schrammen und Kratzer an ihr sah. "Aber.... Wo bin ich eigentlich? So dichte Wälder gibt es bei uns nicht."
      Doch sie würde nie herausfinden, wo sie gelandet war, wenn sie hier stehen blieb. Erst einmal musste sie einen Ausweg aus dem Wald finden und dafür hatte sie nur einen Anhaltspunkt, an den sie sich orientieren konnte. Die Spitze des Berges, welchen sie sehen konnte. So wanderte ihr Blick erneut nach oben, bevor sie sich schließlich in Bewegung setzte. Das schmerzende Bein ignorierte sie erst einmal so gut es ging, ebenso wie ihre anderen Verletzungen. Hier konnte sie eh nichts damit machen. Wusste sie doch nicht, was sie für eine Salbe oder gar einen Verband benutzen konnte. Was giftig war und was Ausschlag verursachte oder was gut für den Körper war. Alles hier sah so anders aus.
      "Vielleicht gibt es ja ein Dorf in der Nähe... Nur wird mir das auch nicht viel helfen." sprach sie mit sich selbst, während Chara immer wieder zur Bergspitze hinauf sah, um die Richtung beizubehalten. "Ich bin definitiv nicht mehr in Aseria... Und das hat sicher irgendwas mit diesem Strudel zu tun. Oh, Lloyd und Onkel Genis werden sicher krank vor Sorge sein!" Erneut verzog sie den Mundwinkel ein wenig und schlug sich die Hände ins Gesicht. Sie waren ihr immerhin nachgestürmt. Sie sind sicher krank vor Sorge. Und wenn ihre Mutter erst einmal davon erfahren würde. "....Ich werde so Ärger bekommen, wenn ich zurück bin... Also, falls ich irgendwie zurück komme."
      Tief atmete sie ein, bevor erneut ein Lächeln auf ihrem Gesicht zu sehen war. Ein Lächeln voller Entschlossenheit. "Aber was sagt Mama immer? Wissen muss man erlangen, bevor man weiter kommt. Also muss ich erst einmal etwas über diesen Ort hier erfahren, ist doch ganz einfach. Und wenn ich ein Dorf finde, dann können die Bewohner mir sicher einiges erzählen.... Wenn sie mit mir sprechen. Und meine Sprache sprechen.... Daran hab ich nicht gedacht." Und erneut seufzte Chara tief. War die eben aufgekommene Euphorie schnell wieder verschwunden. "Aber vielleicht kann ich mich ja mit Hand und Fuß verständigen. Und vielleicht hab ich ja auch Glück?! Immerhin hat Yuan mir auch die Sprache der Engel beigebracht." Da war sie wieder. Die eben aufgekommene und verlorene Euphorie, welche bei Chara schneller wechselte, als das Wetter.
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