Forgotten Recall [Lucy-Chan & Sohira]

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    • Forgotten Recall [Lucy-Chan & Sohira]

      Martin Brooks / Collin Jackson

      "Na los, komm schon. Wir müssen weiter" sprach er wieder zu der unbekannten Frau als er ihr half und beide dem Gang weiterliefen um der UFB-Polizei zu entkommen. Doch landeten sie in einer Sackgasse, wo nur eine Türe in ein anderes Gebäude führte, welche aber verschlossen war. Collin reagierte schnell und versuchte die Türe einzutreten, was auch nach ein paar Versuchen klappte als plötzlich die Polizei schon um die Ecke kam und auf die beiden schoss aber das Ziel verfehlte. Ohne zu zögern schloss er die Türe hinter ihnen beiden, nahm eine Stange und klemmte diese dazwischen um zu verhindern, dass die Leute ihnen folgen konnte. Collin ließ seinen Blick in alle Richtungen fallen um einen weiteren Ausweg zu suchen, welchen er auch schnell fand, packte wieder Maddie's Hand und lief sofort rauf in den ersten Stock, sprang durchs Fenster und kamen somit auf ein weiteres Dach eines Gebäudes, welches deutlich kleiner war als in welchem sie sich gerade befunden hatten. Zu ihrem Pech jedoch wurden sie dennoch von den UFB Polizisten umzingelt die auch an anderen Dächer standen, welche die Waffen auf sie gerichtet hatten und im nächsten Moment auch schon der Boss der Behörde zur Erscheinung trat. "Na sieh mal einer an. Da scheint mir die Fliege ja wirklich ins Netz geflogen zu sein" sprach dieser gefühllos aus. Collin zog Maddie im nächsten Moment hinter sich um sie so ein wenig beschützen zu können ohne den Blick von seinem Boss abzuwenden. "Du hast uns eingefangen und was nun?" kam es selbst mit einem harten Ton aus Collin heraus. "Wer sagt denn was von 'uns'? Deine kleine Freundin wird hier sterben und dich werden wir mitnehmen" sprach der Mann weiter woraufhin der schwarzhaarige seinen Griff an ihrer Hand verfestigte. Er wollte mit allen Mitteln verhindern, dass Maddison in seine Welt hineingezogen wurde. Somit würde er auch verhindern, dass sie seinetwegen erschossen wird. Daher sah er kurz zu ihr zurück, wandte seinen Blick wieder nach vorne "Egal was passiert. Lass meine Hand nicht los" sprach er leise und lief auch schon los woraufhin die Polizisten zum schießen anfingen und dabei einen Container trafen, was eine Explosion ausrichtete, Collin Maddie zu sich zog und beide wegflogen.


      Plötzlich riss Martin seine Augen auf, atmete schnell, setzte sich auf und versuchte seine Gedanken wieder zu ordnen. Wieso träumte er wieder davon? Das ging jetzt nun schon seit Tagen so und irgendwie hatte er langsam das Gefühl verrückt zu werden. Daher drehte er sich zur Seite sodass seine Füße den Boden berührten, atmete wieder etwas ruhiger und Strich sich anschließend über die Augen als er im nächsten Moment spürte wie jemand von hinten Arme um ihn legte und einen Kuss auf den Hals gab. "Hast du wieder schlecht geträumt, Schatz?" sprach seine Frau sachte aus und legte dabei ihren Kopf auf seinen Rücken. "Hab ich dich geweckt?" fragte er genauso sanft aus und legte seine Hand auf ihre um diese zu streicheln. "Nein, schon gut. War es denn der selbe wie sonst auch?" wollte sie weiter fragen und setzte sich dann ein wenig neben ihm um Martin besser in die Augen sehen zu können. "Ja....ich bin wieder auf der Flucht und kann nicht entkommen" meinte er kurz dazu "Nur du?" wollte sie wissen woraufhin er nickte. Dass Martin von einer unbekannten Frau träumte, die er nicht kannte, musste sie nicht unbedingt wissen und wollte es ehrlich gesagt auch nicht. "Mach dir keinen Kopf. Es war nur ein Traum, mehr nicht" versuchte sie ihn wieder ein wenig aufzubauen und setzte sich auf seine Schoß um ihre Hände durch seine Haare fahren zu lassen. "Aber wenn das nicht geht, kann ich deinem Kopf ja was anderes zu denken geben" lächelte sie ihm etwas verführerisch zu "Hmm, vielleicht gefällt ihm das ja?" gab Martin spielerisch zurück und legte seine Hände sanft auf ihren Hintern bevor seine Frau ihn schon zurückdrückte sodass er mit dem Rücken auf dem Bett wieder lag und sich anfingen zu küssen. Doch leider hielt der schöne Moment nicht lange an, als plötzlich das Handy seiner Frau klingelte, diese ans Telefon ranging und meinte gleich da zu sein "Musst du los?" wollte Martin wissen woraufhin seine Frau nur genervt seufzte "Ja, wir werden gebraucht. Ein Bombenanschlag wurde angekündigt" meinte sie, gab ihrem Mann noch einen Kuss und verschwand auch schon anschließend. Es war nunmal ein Nachteil gewesen eine Frau zu haben die für die Sicherheit der hochrangigen Mitglieder der Regierung zu tun hatte. Leicht seufzend nahm er seine Hose vom Boden, stand auf und begab sich erstmal zur Küche um sich einen Kaffee zu machen, schaltete nebenbei den Fernseher an, welche gerade Nachrichten von dem Anschlag lieferten bevor er mit seiner vollen Tasse raus zum Balkon ging um den Blick über der Stadt genießen zu können. Doch bekam er diesen Traum nicht aus dem Kopf. Immer wieder sah er das Gesicht der unbekannten Frau vor sich. Was war nur los mit ihm?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Maddison Moore

      "Wer ist eigentlich diese Frau?". Maddie seufzte, sie wollte es nicht zum dritten Mal erklären müssen, stattdessen blickte sie aus dem schwarzen Wagen mit den getönten Scheiben raus und musterte die Frau, die gerade das Haus verließ, welches sie observierte. Eine Kamera hinten zeichnete in Live mit, was hier geschah, damit die Jungs mit sehen konnten. Vor einer Stunde hatte sich Maddison auf den Parkplatz gegenüber des Hauses gestellt und fing an mit einem Kaffee das Haus zu beobachten. Ein ganzes Jahr hatte sie gebraucht, um Collin aufzuspüren und ihn hier her zu verfolgen, dabei war er nicht einmal weit entfernt von ihrer Nase gewesen, doch der neue Name und die neue Identität hatte es nur schwer gemacht ihn zu finden. "Seine Ehefrau", antwortete die Brünette und beobachtete, wie die Frau in einen Wagen stieg und weg fuhr, hatte sie gar nicht bemerkt gehabt, es war noch ein wenig dunkel und die getönten Scheiben zeigten auch niemanden, alleine deshalb saß Maddie hinten, so konnte sie nicht entdeckt werden. Sie nahm einen Schluck ihres Kaffees, beobachtete weiter, kaum war das Auto aus ihrer Sicht, seit einer Woche tat sie schon nichts anderes, um auf den richtigen Augenblick zu warten. "Ehefrau?", man konnte die Verwirrung in Cracks Stimmte hören. "Ich habe es überprüfen lassen, drei Mal.. Collin, alias Martin Brook ist mit ihr verheiratet..", erklärte Silver, ihr Spezialist für solche Anfragen, seine Beziehungen reichten bis tief in das politische System, er hatte sich schon etwas aufgebaut, nichtsdestotrotz schmerzte es in der Brust der Brünetten, kaum hatte sie diese Information wieder einmal gehört. Sie hatte es damals gelesen, als sie den Namen überprüfen ließ, hatte sich den Abend in ihrem Zimmer eingesperrt und war nicht mehr rausgekommen, dabei hatten sie Crack und Silver nett in ihre WG aufgenommen, damit sie nicht so ganz alleine sein musste, was nur mäßig klappte. Die Leere in ihrem Herzen, seit Collin nicht zurück gekommen ist, war einfach riesig und es gab nichts, was sie gefüllt bekommen hatte, bis zu dem Moment, in welchem Maddie sie ihn wieder gesehen hatte, doch schnell hatte sie realisiert, dass es nicht das Gleiche ist, nein, er hieß jetzt anders, war verheiratet und wohnte in diesem scheiß verdammten Haus, in dieser ruhigen Gegend, als wäre nichts passiert! Aber sie war doch seine Familie gewesen und er war ihre, er war ihr Fels in der Brandung, wenn es zu viel wurde, wenn sie vor allem zu viel wurde, Collin war immer da gewesen, seit Anfang an.. Und jetzt ließ er sie schon ein ganzes Jahr hier zurück, vor allem auch alleine, während er scheinbar täglich irgendeiner Arbeit nachging, die er sich gefunden hatte. Öfter Mal in den letzten Tagen hatte Maddie das Bedürfnis in das Haus zu marschieren und ihm eine ihrer Knarren an den Kopf zu halten, damit er ihr wenigstens sagen konnte, warum es so war, aber sie wusste auch, dass es falsch war, sie konnte doch nicht der Person, die sie liebte so etwas einfach antun.
      "Mia heißt sie", sprach die Brünette und lehnte ihren Kopf ein wenig gegen die Rückbank, schloss die Augen für einen kleinen Moment, die Jungs würden schon reagieren, wenn sich irgendetwas tun würde. Mia.. Eine hässliche Frau und ein grässlicher Name. Nein, das stimmte auch nicht, das war nur ihre Eifersucht gewesen, die ihr gerade wieder irgendetwas reinreden wollte. "Wie kann er eine Ehefrau haben, wenn er doch Maddie hat!", die Jungs hatten davon erfahren, wie es um die beiden stand, natürlich, nachdem Collin nicht mehr zurück gekehrt war hatte sie einige Zeit gebraucht, um wieder zu funktionieren, oder aufzuhören die eiskalte Bitch zu sein, die sie zur Zeit wieder gerne war, seit sie ihn gefunden hatte. "Ich glaube nicht, dass wir das jetzt besprechen sollten", wenigstens auf Silver war zu zählen, er war aber auch der von denen, der immer dazu bereit war eine Situation wieder zu entschärfen. "Gott, da lässt er uns alleine stehen und sucht sich eine Frau, ich glaube es nicht! Ob er sie wohl fickt?". Maddies Augen öffneten sich mit einem Ruck und sie starrte durch die vordere Scheibe nach vorne auf den Mercedes vor sich, sie konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie Collin mit irgendeiner anderen Frau intim wurde, wie er sie küsste, sie streichelte.. Das war zu viel und es würde ihr gleich definitiv zu viel werden. Sie war nicht besitzergreifend, aber die Verlustängste, mit denen sie seit seinem Verschwinden kämpfte, waren einfach sehr stark.. "Wenn du nicht deine Schnauze hältst, Crack, werde ich dir gleich mit einem Schuss aus deinem Sexualleben Geschichte machen", entgegnete die Brünette zwischen zusammengebissenen Zähnen. Eine Stille herrschte auf der anderen Seite der Leitung, sie waren sich dessen bewusst geworden, dass es zu weit gegangen ist. Eine dritte Stimme stieß dazu. "Was geht ab? Sorry, ich habe verpennt". Maddie seufzte, die Jungs hatten ihr von selbst vorgeschlagen ihr heute Gesellschaft zu leisten, weil sie vor allem selbst ein wenig neugierig waren, was mit Collin überhaupt passiert ist. "Ava hat Crack damit gedroht seine Eier abzuschießen, wenn er nicht aufhört von Collins neuer Frau zu reden", erklärte Silver, Maddie blickte wieder auf das Haus. "Oh Shit.. Ich wette Zweihundert Mäuse darauf, dass sie sie sogar blind treffen wird, obwohl man dafür schon eine Lupe braucht". Das Grinsen des Mannes war rauszuhören, Silver lachte gleich schon. "Fick dich David".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Die Geräusche des Verkehrs waren um die frühen Stunden schon gut zu hören gewesen sowie das Treiben der Leute auf den Straßen hatte ebenfalls schon angefangen während Martin noch am Balkon stand und einen Schluck von seinem Kaffee machte. Es war zwar nicht beste Aussicht gewesen aber mit dieser konnte er sich wenigstens ein wenig abfinden. Doch war es wirklich das was er wollte? Jeden Tag aufstehen, arbeiten gehen und wieder nach Hause kommen schlafen um es am nächsten Tag zu wiederholen? Wofür? Klar, er hatte eine wunderbare Frau gehabt mit der er verheiratet war und sie redeten auch schon öfters übers Kinder bekommen wollen aber würde das ausreichen um sein Leben etwas glücklicher zu gestalten? Seitdem ihm diese Albträume heimsuchten, hatte er das Gefühl, dass irgendwas fehlte. Dass es einfach nicht ausreichte was er jetzt hatte. Als würde er mehr wollen. Wieder entglitt ihm ein leichter Seufzer von den Lippen als er sich anschließend hineinbegab, die leere Tasse in die Spüle stellte um sich im Badezimmer ein wenig frisch zu machen. Vielleicht wollten ihm die Träume ja etwas sagen? Die Frage war aber dazu auch noch gewesen, was es sein könnte. Er hatte schon mal mit seinem besten Freund Harry darüber gesprochen gehabt, welcher ihm eine Organisation Recovery vorschlug, aber andererseits hielt er diese auch nur für eine Gruppe verrückte Leute die versuchten anderen irgendeinen Story in den Kopf zu pflanzen sodass sie am Ende einfach glücklich nach Hause gehen konnte. Aber was wenn doch mehr dahinter steckte? Was wenn Recovery in der Lage war versteckte Erinnerungen zurückzuholen? Vielleicht war der Traum ja kein Traum sondern die wahre Realität gewesen? Nachdem er im Bad fertig war, begab er sich ins offene Schlafzimmer, holte sich dort seine Jeans, Shirt, Unterwäsche, Socken und Lederjacke heraus um diese drüber zu ziehen, packte seine Schlüssel, Handy und Ausweis und begab sich schon zur Haustüre um diese direkt hinter ihm abzusperren. "Oh, guten Morgen Martin" lächelte ihm die freundliche alte Dame von Nebenan ihn an "Guten Morgen, Miss Davis. Sie sind ja früh unterwegs" richtig überrascht über diese Tatsache war Martin nicht besonders gewesen, denn schließlich trafen sich beide jeden Morgen um diese Uhrzeit vor seiner Haustüre und führten immer wieder das selbe Gespräch da die alte Frau leider unter Demenz leidet und sich nicht daran erinnern konnte, gestern ebenfalls dieses Gespräch schon geführt zu haben. "Umso früher ich einkaufen war, umso früher bin ich wieder zu Hause" lächelte sie ihm sanft zu, worauf er eigentlich nur gewartet hatte "Ist verständlich" gab er freundlich zurück und ließ sie vorgehen bis beide schließlich unten ankamen und er ihr die Einganstüre zum Gebäude öffnete sodass sie ohne Probleme rausgehen konnte. "Passen gut auf dich auf, Martin. Ich habe gehört, dass Diebe wieder eifrig zugreifen" das war auch so ein typischer Großmutterrat gewesen, weshalb er darauf meinte, dass sie genauso Acht auf sich geben sollte. Danach verabschiedeten sie sich schon, für einen kurzen Moment sah er dieser noch hinterher als ihm wieder der schwarze Wagen auf der anderen Seite auffiel, der auch schon in den letzten Tagen immer in dieser Straße parkte. Jeder anderer würde sich denken, dass vermutlich jemand Neues hierher gezogen war und diesen Wagen fuhr aber Martin fand an diesen irgendwie etwas merkwürdig. Vielleicht bildete er es sich aber auch einfach nur ein. Würde er jetzt aufgrund dieses Traumes auch schon verrückt werden? Kurz schüttelte er den Kopf um die Gedanken wieder loszuwerden, steckte seine Hände in die Jackentasche und machte sich schon auf den Weg. Doch diesmal steuerte er nicht zu seiner Firma, sondern nutzte heute den Tag um sich zur Recovery Firma aufzumachen. Irgendwas musste dahinter sein und Martin hatte es satt gehabt nur davon zu träumen. Man konnte doch nur das Träumen was man kannte, oder? Warum also träumte er dann von einer Frau die er noch nie in seinem ganzen Leben gesehen hatte? Es machte ihn langsam verrückt und auch wenn Mia von all dem nichts wusste, sollte dies auch so bleiben. Daher steuerte er Richtung Bahnhof zu, ging durch die Kontrollen durch um zum Gate 7B zu kommen. Soweit er wusste lag die Organisation eher in einem abgeschnittenen Teil der Stadt, wo sich kaum jemand hintraute da meistens nur Drogenabhängige, Alkoholiker oder Prostituierte befanden und jeder normaler Menschenverstand sagte schon, dass es nicht der richtige Platz wie jemanden für ihn dort war. Martin brauchte Antworten und heute würde er nicht zögern um diese auch zu bekommen.


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    • Maddison Moore

      Sie blieb noch eine Weile im Wagen sitzen, hatte sich vor allem gemütlicher gemacht und den Kaffee ausgetrunken, den sie sich mitgebracht hatte. Es war noch ziemlich früh, es war vor allem auch ein wenig sehr kühl in dem Wagen, aber wenn sie ihn starten würde, könnte Maddie Gefahr laufen von anderen hier angesprochen zu werden und auf diese Gespräche hatte sie keine Lust, zumal sie Collin nicht aus den Augen verlieren wollte. "Warum klingelst du nicht einfach und bittest um ein Gespräch? Wenn die Tussi weg ist, dann ist er vollkommen alleine und kann mit Sicherheit seiner eigentlichen Freundin zuhören!". Crack hatte Ideen, manchmal wirklich gute Ideen, aber das hier war alles andere, als richtig und klug. Maddie seufzte. "Weil ich mir dessen sicher werden muss, dass er es ist", antwortete sie und lehnte den Kopf nach hinten, während ihre Augen dennoch aus dem Fenster blickten. "Und wann willst du dir sicher werden? Du observierst ihn schon seit einer Woche, du hast Fotos gemacht, Ava.. Du kannst dich vor einem Gespräch nicht drücken", stand jetzt Silver auf der anderen Seite? Verräter.. Sie seufzte wieder. "Ich habe kein Problem damit mit ihm zu reden!", es war ein klein wenig gelogen, sie hatte ein Problem damit, wohl eher gesagt eine gewisse Angst, die Wahrheit zu hören, die sie nicht hören wollte. "Aber ich muss dem Boss klare Beweise liefern und auf seinen Zuspruch warten". Die Jungs seufzten alle drei gemeinsam. "Scheiß Mal auf den Boss, hier geht es um Collin! Und sein Verschwinden, wir wollen doch nur wissen, warum der Arsch einfach weg war!". Man konnte genau sagen, dass alle drei schon längst bei ihm geklingelt hätte, aber nicht Maddie, sie wollte einfach der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken.
      "Und wann willst du dir dessen sicher sein?", fragte Silver wieder und die Brünette konnte vor ihrem geistigen Auge sehen, wie er seine Augenbraue hob, um zu verdeutlichen, dass es schwachsinnig war, diese Frage überhaupt stellen zu müssen. "Keine Ahnung... Er muss mich schon längst bemerkt haben.. Aber außer Verwirrung war nichts zu sehen! Kein Anzeichen von 'Oh Scheiße, ich bin erwischt worden!', oder ähnliches.. Als würde er nicht wissen, wer ich bin". Maddie sprach mit den Jungs gerne offen und ehrlich, sie teilten vieles, vor allem durch die gemeinsame Arbeit und sie waren so etwas, wie ihrer Familie, Collin eigentlich auch.. "Bitte ihn darum die Hose runter zu ziehen, dann wirst du dir dessen definitiv sicher werden!", lachte Crack, aber so lustig war es gar nicht. Silver übernahm aber die Aufgabe, es ihm zu verdeutlichen. "Das war wirklich geschmackslos", kommentierte er und seufzte, ja, das konnte Maddie wirklich bezeugen..
      Es bewegte sich an der Tür etwas, sie wurde geöffnet und kaum erblickte die Brünette das Gesicht, nach dem sie schon ein Jahr suchte, regte sich in ihrer Brust etwas. Die Jungs waren kurz still, wollten wissen, ob es wirklich Collin war, aber so, wie ihr Herz anfing zu rasen war sich Maddison wirklich sicher, dass er es war. Es schmerzte. "Das ist ja Collin!", stellte David fest, kaum blickte der Mann an der Türe zum Wagen. Maddie ergriff die Kamera neben sich, um durch die getönte Scheibe ein paar Fotos zu machen, sie musste es sammeln, um ihrem Boss alles zu zeigen, was sie herausgefunden hatte. Klar, eigentlich war ihr eine andere Arbeit lieber, aber für Collin begab sie sich undercover.. Für ihn würde sie jeder Zeit von der Klippe springen, ohne darüber nachzudenken, ob es das richtige war. Egal was passiert. Lass meine Hand nicht los.. Sie hätte ihn nicht alleine gehen lassen sollen, sie hätte die Wahrheit erfahren sollen.

      Ihm war der Wagen auch schon am Tag zuvor aufgefallen, natürlich, das war auch der Sinn der Sache, denn Maddison wollte dem Mann schon eine Reaktion entlocken. Er sah wieder nicht so aus, als würde er wissen, worum es hier geht, schüttelte den Kopf und ging dann.. Verdammt, konnte er sich nicht denken, warum der Wagen hier stand?! Was war hier los? "Jungs, Vorstellung ist beendet, ich muss ihm nach laufen", verkündete die Brünette und schaltete die Kamera aus, bevor sie sich durch die Haare wuschelte, um den Funk in ihrem Ohr hinter diesen zu verstecken. Wirklich glücklich waren die Jungs nicht, dass es nicht mehr was zu sehen gab, aber sie waren noch immer gespannt. Mit einem sichereren Abstand stieg Maddie aus und folgte ihrem ehemaligen Partner und auch Geliebten.. Sie kannte seine Wege seit einer Woche, er bewegte sich aber dieses Mal nicht zur Arbeit, was hatte er vor? Er lief zum Bahnhof, wollte einen Zug nehmen. Die Frau war vorbereitet, sie hatte auch eine Monatskarte in der Tasche gehabt, wollte sich mit so etwas nicht aufhalten müssen, deshalb passierte sie die Kontrolle und folgte Collin weiter. Er lief zum Gate 7B, da meldete sich Silver schon. "Wo will er hin?", fragte er, sie konnten Maddie orten, konnten den Weg auf der Karte mitverfolgen. Nur Collin selbst wusste, wo er hin wollte. "Was, wenn es eine Falle ist?", fragte Crack auch schon und gab endlich einen guten Beitrag. "Ihr habt ja meinen Standort, wenn ich mich nicht melde, rückt sofort raus", verordnete Maddie den Jungs, musste aber deutlich leiser sprechen, um kein Aufsehen zu erregen. Es gab einige Menschen zu dieser Zeit auf dem Bahnsteig, nicht weit von Collin blieb auch sie stehen und wartete, um nach ihm in den Zug zu steigen. Sie fuhren in die Richtung der nicht so schönen Gegend der Stadt, aber was wollte er dort?
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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Als Martin oben am Bahnsteig ankam und sah, dass der Zug erst in 3 Minuten kommen würde, holte er währenddessen sein Handy aus der Tasche und schrieb Harry eine SMS in der stehen würde, dass er sich heute nicht gut fühle und lieber zu Hause bliebe. Er solle auch nicht vorbeikommen um nach ihm zu sehen, was er des öfteren getan hatte, da Martin ihn sonst anstecken könnte. Danach packte er sein Handy wieder weg und holte ein kleines Taschenbuch aus seiner hinteren Hosentasche heraus um dieses aufzuschlagen und weiter zu lesen wo er gestern stehengeblieben war. Collin war nie der Typ der gerne ein Buch in die Hand nahm aber als Martin las er ununterbrochen. Meistens tat er dies auf den Weg zur Arbeit um so etwas die Zeit tot zu schlagen und es half auch wirklich dagegen. Daher nahm er es auch heute mit um im Zug dies genauso zu tun. Nachdem der besagte Zug dann auch schon am Bahnsteig ankam und die Leute sich darauf zubewegten, schloss er sein kleines Buch, packte es hinten wieder ein, ließ seinen Blick nochmals nach links und rechts gleiten woraufhin er eine junge Dame erblickte die genauso aussah wie die in seinem Traum, weshalb er für einen kurzen Moment mit seinen Schritten stoppte um sie etwas genauer anzusehen. Fing er jetzt etwa an zu halluzinieren? Nein! Das war unmöglich gewesen. Schnell schüttelte er wieder seinen Kopf um endlich einzusteigen als die Durchsage meinte, dass der Zug abfahren würde, suchte sich einen freien Platz, setzte sich direkt zum Fenster und richtete seine Augen nach draußen.
      Dass er auch jetzt schon die Frau hier sah anstatt nur in seinem Traum war einfach nicht möglich. Es gab sie nicht. Es konnte sie nicht wirklich geben. Die andere Frage aber war wiederum gewesen wie es sein konnte, dass diese dann immer wieder in seinem Traum erschien? Jede Nacht? Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als sein Kopf mit all diesen Fragen gefüllt wurde aber Martin keine Antwort darauf fand. Hoffentlich konnte Recovery ihm ein paar Antworten darauf liefern. "Hey Martin" begrüßte ihm eine rothaarige junge Frau, ca. In seinem Alter welche sich gegenüber von ihm setzte und freundlich lächelte. "Hey Alice" begrüßte er diese selbst herzlich. "Wohin fährst du denn? Ich hab dich in dem Zug noch nie gesehen" war diese etwas darüber verwundert gewesen. "Ich muss zu einem Termin" log dieser sie an. "Ah verstehe. Wie geht es Mia, alles in Ordnung? Ich habe von dem heutigen Anschlag gehört...echt schlimm" begann sie somit eine Konversation mit ihm bis sie bei der dritten Station schließlich aussteigen musste und sich von Martin verabschiedete bevor sie auch schon verschwand. Die nächste Station würde seine sein, weshalb Martin sich dazu entschloss aufzustehen und zu einen der Ausgänge ging um gleich den Zug verlassen zu können. Es dauerte daraufhin auch nicht mehr lange bis sie bei der besagten Station ankamen, Martin ausstieg und gleich die Treppen nach unten ging um Richtung Armenviertel zu steuern, die Hände in die Jackentasche begab und sich durch die Gassen durchwuschelte wo er ständig von Alkoholiker oder Drogenabhängige angesprochen wurde. "Hey Süßer" kam eine Prostituierte uzu ihm, öffnete ihre Jacke um ihm stolz ihren freien Oberkörper zu präsentieren "Lust auf ein wenig Spaß?" fragte sie etwas verführerisch nach und strich dabei mit ihrem Finger über seinen Oberkörper. "So verlockend es sich anhört bin ich schon mit jemand anderes verabredet" dabei nahm er ihre Hand von sich, hielt diese aber noch fest sodass die Frau nicht verschwinden konnte "Recovery" sprach er weiter "Wie komme ich dort am Besten hin?" war seine Stimme ernst gewesen woraufhin die Frau für einen kurzen Moment zögerte um ihm die Antwort zu liefer, seufzte aber um anschließend nachzugeben. "Folge der Gasse weiter. Die Treppen nach oben und dann nach links. Von dort aus solltest du den Eingang sehen können" erklärte sie ihm kurz bevor er ihre Hand schon losließ, zunickte und genau in die Richtung ging, welche ihm beschrieben wurde. Kurz darauf konnte er den Eingang wirklich schon erkennen zu welchem er sich hinbegab um nach ein paar Minuten vor diesem zu stehen. Sein Blick glitt nochmals nach links und rechts sowie nach hinten um sicher zu gehen nicht verfolgt worden zu sein, wobei er niemanden erkennen konnte bevor er dann schon die Türe öffnete um hinein zu gehen. Von innen sah es wie ein Bordell aus, um ihre wahre Identität geheim zu halten als eine junge Dame in sexy Klamotten auf ihn zukam. "Wenn Sie ein wenig Spaß haben möchten, dann sind Sie hier genau richtig" lächelte diese ihm zu woraufhin Martin nochmals zu dem Zimmer sah in dem sich gerade zwei vergnügten. "Danke aber ich bin wegen was anderem hier" widmete er der Frau ihm gegenüber wieder die Aufmerksamkeit und schob ihr eine kleine Karte hin auf der der Firmennamen von ihnen draufstand. "Ich suche nach Anton. Ist er hier?" Martin bekam den Namen damals von Harry als sie darüber sprachen und meinte nach ihm fragen zu sollen, wenn er wirklich vor hatte das Programm durchzuziehen. Die Frau nahm die Karte in die Hand und sah etwas ernster zu ihm bevor sie ihm mit einer Kopfbewegung deutete ihr zu folgen. Etwas weiter hinten des Raum's angekommen, tippte sie eine Zahlenkombinatiion ein woraufhin sich im nächsten Moment die Wand bewegte und sich dahinter ein Extraraum eröffnete. "Anton wird Sie gleich empfangen" meinte sie noch bevor Martin sich in das Extrazimmer begab und hinter sich die Wand wieder schloss. Das Zimmer war mit reichlich viel Technologie ausgestattet gewesen und in der Mitte des Raumes war sowas wie ein Bett vorhanden gewesen mit den unterschiedlichsten Gerät rund herum. War dies etwa die Maschine gewesen, welche in der Lage war Erinnerungen zurückzuholen?


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    • Maddison Moore


      Nicht weit von ihm entfernt stand Maddie und beobachtete den Mann, um herauszufinden, was hier eigentlich los war. Collin nahm wirklich ein Buch in der Hand, soweit sie sich erinnern konnte hatte er ihr doch gesagt, dass er es niemals freiwillig tun würde, war das gelogen gewesen? "Er liest ein Buch", erklärte die Brünette den Jungs durch den Funk in ihrem Ohr, woraufhin ein Lachen ertönte. "Niemals! Collin und ein Buch, da würde ich schneller französisch Sprechen!". Crack hatte wirklich immer einen dämlichen Spruch parat, vor allem auch welche, die überhaupt nicht angebracht waren. "Vielleicht hat er es für sich gefunden? Ich meine, man ändert sich im Laufe des Lebens!", Silver sah es immer anders, er war vor allem der ruhigere Typ. "Nein, außer Silver ließt niemand von uns, ich glaube es nicht". Maddie verstand es auch nur sehr schwer, aber sie nahm es hin, hoffte so vielleicht schneller auf ihre Antworten zu kommen, die ihr einfach fehlten, um zu verstehen, was hier vor sich ging. Sie hoffte natürlich, dass es eines Tages so sein wird wie früher, dass sie in seinen Armen einschlafen können wird, dass er sie fangen wird, wenn sie mal wieder zu weit geht und er sie anlächelt, um ihr zu sagen, dass alles gut sein wird. Sie haben schon in so vielen aussichtslosen Situationen gesteckt, aber Collin hatte immer die Ruhe gehabt, um Maddie selbst runter zu bringen, er war einfach ihr Licht in der Dunkelheit.
      Ihre Brust zog sich zusammen, kaum bemerkte sie seinen Blick auf sich. Für einen Moment blickten sie sich beide einfach an, ihr Herz setzte einen Schlag aus, um dann die Arbeit gleich zu verdoppeln, erkannte er sie jetzt? Würde er jetzt reagieren? Ja, das tat Collin, er schüttelte seinen Kopf, als würde er irgendetwas nicht glauben können. War das eine Enttäuschung in seinem Gesicht?! Oder was sollte das sein? Viel Zeit zum Nachdenken blieb der Brünetten nicht, sie musste in den Zug einsteigen, Collin hinterher, stellte sich aber in den Gang, um ihn von hinten beobachten zu können, um herausfinden zu können, wohin er eigentlich wollte. Es war nicht sein Arbeitsweg, plante er irgendetwas? War das vielleicht wirklich eine Falle, wie es Crack meinte? Maddie zog sich zurück, blieb aber in der Nähe, um einfach nicht aufzufallen. Sie hatte kein Problem, dass er sah, dass sie ihm hinterher war, aber es sollte kein anderer Fragen stellen können, sie sollten sich alle mit ihrem eigenen Leben beschäftigen. Die Jungs quatschten über irgendetwas, sie warteten auf eine weitere Meldung, hier im Zug würde es aber auffällig werden, wenn Maddie mit sich selbst sprechen würde. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie die Frau, die sich zu Collin dazu setzte, sie nannte ihn Martin, er nannte sie Alice. Er sprach von einem Termin, von einem Anschlag, den hatte die Brünette durch ihre Observation gar nicht wirklich bemerkt.. Das konnte aber auch warten. Die Frau verließ den Zug, Collin eine Station nach ihr auch, da folgte Maddie ihm raus, fuhr sich durch die Haare und nahm einen gewissen Abstand ein, um zur Not schnell genug zu reagieren. "Was will er hier?", fragte Silver durch den Funk. "Na, nach einer Nutte will er mit Sicherheit nicht fragen!", lachte Crack. "Sonst wäre es sehr dumm, ich meine.. er hat eine heiße Frau, da nimmt man sich keine Nutte!". Maddie seufzte, sie wollte das wirklich nicht hören. "Halt's Maul Crack.. Wirklich", David war dieses Mal ihr Retter..
      Maddie folgte dem Mann weiter, blieb nicht weit von ihm stehen, als eine der Frauen sich ihm anbot. Die Jungs stritten weiter. "Haltet mal die Klappen!", zischte die Brünette durch den Funk, sie wollte die Unterhaltung mitbekommen, stand dafür nah genug an der Ecke. Recovery.. Konnte sie sehr gut raushören, was wollte Collin da? das war doch ein Quatsch und niemals wirklich nötig, außer.. Was war, wenn er vergessen hat, wer er wirklich ist? Das würde erklären, warum er sie nicht erkannt hatte, warum er sich nicht gemeldet hatte, warum er nicht mehr Collin hieß! Der Mann lief weiter, Maddie folgte ihm, sie ignorierte dabei die ganzen komischen Menschen, zur Not konnte sie sie jeder Zeit erschießen, oder ihnen ein Messer an die Kehle halten, kein Problem.
      In einem Frauenhaus verschwand Collin dann, kaum hatte er sich umgesehen, ob er alleine war. Die Frau hatte sich hinter der Ecke versteckt, bevor sie raus kam und sich gegenüber des Ladens an die Wand lehnte. "Er ist in dieses Gebäude reingegangen", erklärte sie den Jungs und musste ihren Kopf ein wenig schief legen. "Die Frau hatte er nach Recovery gefragt.. Was will er dort?". Sie verstand es nicht, sie verstand nichts. "Vielleicht will er doch eine heiße Frau haben?", grinste Crack, der aber scheinbar von Silver etwas an den Kopf geworfen bekam, denn mit einem lauten 'Au' sagte er nichts mehr. "Ich meine.. Wir haben die Theorie eigentlich verworfen. Aber was, wenn er wirklich irgendwie einen auf den Deckel bekommen hat und sich nicht mehr erinnert, wer er ist?", wenigstens David dachte mal mit. "Aber was will er dann bei Recovery?", Crack klang deutlich besser. "Erinnerungen zurück holen.. Ich habe mich mal mit denen beschäftigt, aber die sind harmlos..". Maddie seufzte, ein Kerl sprach sie an, fragte, ob sie mit ihm mit gehen wollte, woraufhin sie angewidert die Augenbraue hob. "Verpiss dich", verkündete sie ihm, woraufhin er aber grinste. Sie nahm ihre Waffe vom Rücken und entsicherte sie, um sie dem Kerl an den Kopf zu halten. "Ich sagte, verpiss dich". Er verzog sich. "Könnt ihr nicht in die Datenbank rein sehen und mir sagen, warum er da ist?", fragte sie ein wenig genervt an die Jungs, behielt ihre Waffe aber in der Hand, falls jemand noch einmal vor hätte sie zu fragen. "Meine Liebe, wenn ich dich daran erinnern kann, ist es unserer ITler, den wir suchen.. Collin ist der gewesen, der mit so etwas eine Ahnung hatte, ich bin froh, wenn ich meine Dateien verschlüsselt bekomme".

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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Ein wenig sah sich Martin noch im Raum um und begab sich auch zu einem Regal, welches mit lauter Bücher über Erinnerungen und Gedächtnisverlust gefüllt war. Eines nahm er dabei heraus und blätterte kurz durch bevor es wieder am selben Platz landete und seine Augen weiter durch den Raum gingen. War es die richtige Entscheidung gewesen hierher zu kommen? Umso länger er hier alleine war, umso unsicherer wurde er was die ganze Sache betraf. "Du suchst also nach Anton, ja?" ertönte eine Stimme von hinten woraufhin Martin sich zu dieser drehte und ein schlanker aber gut gebauter Mann auf ihn zukam gefolgt von 2 Frauen. "Kommt drauf an wer fragt" kam es kurz und ernst aus ihm heraus und als der unbekannte Mann seine Schritte vor ihm stoppte und ihm mit einem Lächeln freundlich die Hand reichte. "Dann sind Sie bei mir genau richtig" stellte er sich somit als Anton vor und wandte seinen Blick auf das Bett in der Mitte "Eine großartige Maschine, finden Sie nicht auch?" kam es begeistert aus Anton heraus. "Also, was ist Ihr Anliegen? Warum sind Sie hier?" kam er gleich auf den Punkt und verschränkte dabei die Hände vor der Brust. "Harry schickt mich. Er meinte, Sie könnten mir helfen Erinnerungen zurückzuholen" zögerte auch Martin nicht lange um sein Erscheinen zu erklären. "Um welche Erinnerungen handelt es sich hierbei?"......"Um ein Leben, welches nicht meines ist. Eher ein Leben als Spion" gab er ehrlich zu woraufhin der andere kurz nachdenkt "Also ist es etwas was mit ihrem jetzigen Leben nicht zusammenpasst, richtig?" fragte er weiter nach woraufhin Martin nur nickte. "Also gut. Das sollte kein Problem darstellen mal sich da durchzusehen. Darf ich Bitten?" damit deutete er aufs Bett sodass sich der schwarzhaarige auf dieses draulegte während dessen Assisstentinnen alles vorbeireiteten. "Es wird nur ein kleiner Stich werden und danach werden Sie wieder diese Erinnerungen durchleben. Doch wird es anders sein als sonst. Diesmal wird es der Wahrheit entsprechen. Sie werden wissen woher diese kommt und wann genau es war. Dass es wirklich passiert ist" erklärte er ihm noch woraufhin Martin doch nervöser wurde als gedacht. Es war ja nicht so gewesen, dass ihm dies aufgezwungen wurde. Nein! Es war seine freie Entscheidung gewesen. "Es geht gleich los" sprach die Frau neben ihn sanft aus woraufhin Martin die Augen schloss und sich auch schon für die Erinnerung bereit machte als ihm im nächsten Moment die Flüssigkeit gespritzt wurde. Doch anstatt die Erinnerung zu durchleben, fing plötzlich das System zu piepen an, weshalb Martin seine Augen öffnete um sehen zu können was los war. "Irgendwas stimmt nicht" sprach einer der Assistenntinnen aus als Anton an ihre Seite kam. "Was soll das bedeuten?" war dieser sauer geworden und sah sich das Gerät selbst an, welches jedoch eine merkwürdige Meldung anzeigte. "Das kann nicht sein" war dessen Ton kälter geworden und sah zu Martin, welcher doch etwas irritiert war. "Was ist los?" wollte er gleich wissen woraufhin Anton seine Waffe vom Rücken hervorholte und diese auf den schwarzhaarigen richtete. "Du bist ein Spion"..."Moment was? Das stimmt nicht. Ich bin ein normaler Produktionstechniker" erklärte er sich gleich doch reichte dies Anton nicht als dieser im nächsten Moment schon die Waffe entsicherte und auf ihn schoss, Martin aber noch geschickt ausweichen konnte. "Du hast gelogen. Wieviele deiner Männer stehen draußen und warten nur auf dein Signal, hmm?" war dieser immernoch sauer gewesen und schoss weiter in Martin's Richtung, welcher sich währenddessen hinter einer Säule versteckt hatte. "Ich hab keine Ahnung über was Sie da reden. Ich sagte doch bereits, dass ich kein Spion bin" versuchte er ihm nochmals klar machen als plötzlich jemand gegen die Wand klopfte, durch welche er selbst vorher gekommen war, und diese von UFB Polizisten zertrümmert wurde um weiter durchzukommen. "Keine Bewegung. Hier ist die UFB Polizei. Sie sind alle festgenommen" sprachen diese los, doch dachte Anton kein Stück daran sich zu ergeben, weshalb er das Feuer auf die Polizei eröffnete, diese aber auch nicht lange zögerten um Rauchbomben zu verwenden, ihre Sichtbrillen aufzusetzen und Anton sowie die beiden Frauen zu erschießen. Martin wollte dazu die Chance nutzen um zu verschwinden doch war die Sicht zu sehr eingeschränkt gewesen weshalb er zu Anton's Leiche lief um dessen Waffe zu benutzen um sich anschließend wieder hinter einer der Säulen zu verstecken. "Kommen Sie raus, Mister Brooks. Sie sind sicher. Es ist vorbei" fing einer von ihnen zu reden an. Woher wussten sie, dass er hier war? Er hatte doch niemanden etwas von seinem Besuch hier erzählt? Nicht mal seiner Frau? "Mister Brooks? Hier ist die Polizei. Kommen Sie raus" ertönte wieder die Stimme bevor er schon die nächsten Worte zu dessen Kollegen horchte "Sucht ihn und schaltet ihn aus. Der Boss will ihn lebend" //Der Boss?//, schoss es ihm durch den Kopf. Wer waren die Polizisten wirklich gewesen und wieso wollte deren Boss ihn lebend? Ohne lange zu zögern, lief er zu einen der Polizisten, die gerade in seiner Nähe war, packte diesen so, dass sich dieser nicht wehren konnte und benutzte ihn als Schutzschild sodass die Polizisten ihn trafen und nicht Martin während er selbst das Gefecht eröffnete und anfing jeden einzelnen zu erschießen. Zu seiner Überraschung fiel Martin dies leichter als gedacht weshalb nach einiger Zeit und vielen Kugeln nur mehr er und sein Schild am Leben waren. "Warum will mich Ihr Boss persönlich haben?" versuchte er aus diesem Antworten zu bekommen, doch kam aus dem Polizisten kein Wort als er merkte, dass ihm eine Kugel verpasst wurde und nur mehr Blut aus den Mundwinkel floss. "Scheiße" fluchte er, ließ ihn los, nahm sich eine neue Waffe mit mehr Munition und suchte nach einem Ausgang während sich draußen vor dem Gebäude weitere UFB Polizisten versammelten "Na los. Verschwendet keine Zeit und sucht nach dem Typen"


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    • Maddison Moore

      Es passierte eine Zeit lang einfach nichts, gar nichts, während Maddie an der Ecke immer noch zu dem Bordell blickte. Recovery.. Vielleicht hatte David recht, immerhin waren es die gleichen Gedanken, die auch die Frau gehabt hatte. Vielleicht fehlten Collin wirklich Erinnerungen? Es würde jedenfalls erklären, warum er nicht wirklich reagierte, als er sie gesehen hatte, warum er nicht einmal wütend wurde sie zu sehen.. Aber was sollte diese Frau dann? Wenn man seine Erinnerungen verlor, war man nicht plötzlich mit einer Frau seit sieben Jahren verheiratet! Irgendetwas war faul daran und Maddie war sich dessen bewusst, dass es mit seinem letzten Auftrag zusammen hängen musste.
      "Und, irgendetwas neues?", fragte Silver, währen Crack gähnte. "Nope, ruhig, wie immer", antwortete die Frau und wollte ihren Kopf zurück lehnen, um für einen Moment die Augen zu schließen, da bewegte sich endlich etwas. Zwei schwarze Transporter fuhren vor, blieben vor dem Bordell stehen, da nutzte Maddie die Gunst ihrer Sicherheit an der Ecke und versteckte sich noch ein wenig mehr, um nicht direkt aufzufallen. Männer stiegen aus, sie waren teilweise schwer bewaffnet, was ging hier vor sich? Ein wenig rückwärts ging die Frau noch, versteckte sich hinter einer Mülltonne und blickte zu den Männern, die den Laden stürmten. "Verdammt, hier greift jemand an!", zischte sie den Jungs zu und blickte weiterhin zu den Transportern, um ein Logo zu erkennen, welches ihr direkt klar war. "Die UFB ist hier!". Sie haben also auch Collin gefunden, verdammt! Schon mehrmals waren die beiden wegen diesen Männern in Probleme geraten und alles nur, weil sie Collin haben wollten. Wie haben sie ihn hier gefunden? Was ging da drinnen wirklich vor sich? "Die UFB? Verdammt, Ava weg da! Sofort!". "Leichter gesagt, als getan, ich bin hier in einer Sackgasse!". Sie blickte hinter sich, da war ein Zaun, welcher für sie kein Problem darstellen sollte, aber wenn sie sie fassen sollte, war es vorbei mit ihrem Leben. "Silver? Guck mal auf die Karte.. Gibt es einen Hinterausgang zu diesem Bordell?". Natürlich musste sich Maddie in Sicherheit bringen, aber vor allem musste sie Collin da lebend raus holen und das sofort. "Du willst da doch nicht wirklich rein, oder? Die bringen dich um!". "Ich bin es Collin schuldig und jetzt navigiere mich!".
      Kaum waren die meisten Männer im Laden verschwunden atmete Maddie tief durch und entsicherte ihre Waffe, um auf den Zaun hinter sich zu zu rennen. Sie kletterte hoch, sprang runter, um weiter durch die Gasse zu laufen, die sich vor ihr erstreckte. "Die nächste Rechts", wurde sie angewiesen und tat es auch, um auf die Hauptstraße zuzulaufen, die nicht voll war. "Gerade aus und die zweite wieder rechts". Adrenalin schoss ihr durch die Venen, das Herz beschleunigte seine Arbeit direkt und am liebsten würde sie umdrehen und hier weg laufen, aber sie war ein Spion, sie war körperlich in der Lage sich zu verteidigen und eine kugelsichere Weste war unter der Jacke da, würde die wichtigsten Organe schützen. Zum Glück entschied sich Maddie heute für ihre Stiefel, damit konnte sie gut laufen, konnte aber auch genauso gut treten, würde mit den Stahlkappen mit Sicherheit einige Knochen brechen können. "Links und dann rechts", wies Silver sie an. "Ist zu, kann ich nicht durch", verkündete Maddie, kaum erblickte sie das Auto in der Gasse stehen. Sie lief gerade aus. "Dann da links, wieder links und wenn du unter der Berüstung drunter klettern kannst, solltest du hinten bei den Mülltonnen sein". Das war auch richtig so und auch, wenn die Lücke nur sehr klein gewesen ist, sie hatte durch gepasst und landete auf dem hinteren Parkplatz, auf dem noch keiner der Männer zu sehen war. "Ich gehe gleich rein, David wie knacke ich nochmal ein Auto?". Der Mann seufzte. "Schon wieder? Ich habe es dir schon drei Mal erklärt, blau und rot zusammen, dann startet der Wagen, aber es darf keiner mit einem neuen Schlüssel sein". "Sollen wir raus fahren?", fragte Silver gleich darauf. "Ich glaube, es ist besser, wenn wir uns wo anders treffen, mein Auto steht noch vor seinem Haus verdammt". Da würden die Typen vermutlich gleich als nächstes auftauchen, mit Sicherheit, wenn sie schon wusste, wer er war.
      Maddie lief über den Parkplatz mit einem Messer und ihrer Waffe in der Hand, blickte sich vor allem um, ob sie nicht erkannt wurde, ob sie nicht jemanden sah. "Wenn ich dich gleich da raus holen muss, dann werde ich echt stinkig", gab ihr Crack auf dem Weg mit, da bracht die Frau mit einem Tritt die Tür hinten auf, um in einen dunklen Flur mit rotem Licht zu kommen. "Ihr müsst mich nicht holen, ich hole ihn da raus und wir fahren hier schnellst möglich weg, ganz einfach". Nun, so einfach war es vielleicht nicht, aber es war machbar!
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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Erst als die letzte Person tot mit Blut beströmt am Boden lag und Martin seine Gedanken sich langsam wieder ordneten, sah er sich im Raum um und verstand nicht was da gerade passiert war. Wie war er in der Lage soviele Männer auszuschalten? Das war doch nicht er gewesen, oder? Dass die Maschine auch seine Arbeit erledigte war unmöglich gewesen, denn schließlich noch bevor etwas passieren konnte, kam doch die Fehlmeldung und die UFB Polizei hineingerannt? Dass er sein Leben als Spion hier nun hatte.....Nein! Ohne noch lange Zeit zu verschwenden suchte er schon eine neue Waffe mit mehr Munition sowie nach einem hinteren Ausgang. Irgendwo musste es doch einen geben? Im Raum selbst war nicht besonders viel zu finden doch erinnerte er sich an einige Filme, die oft ein Buch oder eine Lampe oder sowas als Tarnung für einen Hinterausgang verwendete, wobei sich des Öfteren eine Wand eröffnete. Vielleicht war das hier doch auch der Fall gewesen? Daher sah er sich weiter um und fand dann doch hinter einem Regal oben einen Rahmen, welche so aussah als würde sich etwas dahinter verbergen. Martin begab sich gleich zu diesem, stellte sich auf die Seite um zu versuchen es beiseite zu schieben doch war es schwerer als was es am Anfang vielleicht aussah. Mit mehreren Versuchen schaffte er es jedoch sie ein paar Meter wegzuschieben, weshalb sich dahinter eine Türe offenbarte, welche er auch gleich mit mehreren Tritten drauf geöffnet bekam und dem Gang nach hinten folgte. Er wusste nicht ganz genau wohin sie führte aber solange er von den Polizisten verschwinden konnte, war ihm jeder Ausweg recht. Wieso wollte ihn aber dessen Boss persönlich haben? Er hatte doch nie etwas verbrochen gehabt? Was war daran ein Verbrechen jeden Tag aufzustehen und zur Arbeit zu gehen? Noch bevor er um die Ecke gehen konnte, blieb er vor dieser stehen und blickte mit Vorsicht um diese, um sicher gehen zu können, niemanden dort aufzufinden, der ihn ebenfalls vielleicht tot sehen wollte. Als die Luft rein war, ging er schon weiter und war schon fast am Ende angelangt als er wieder um die Ecke ging und plötzlich eine junge Frau ihm entgegen kam weshalb er mit seinen Schritten stoppte und aus Reflex aus seine Waffe auf diese richtete. Doch stimmte dabei etwas nicht. Diese braunen Haare, die grünen Augen....die Frau sah genauso aus wie in seinem Traum. Kurz wandte er den Blick ab, schloss seine Augen und versuchte es aus seinem Kopf zu bekommen, da er langsam dachte zu halluzinieren doch als er diese wieder anschließend öffnete und die Frau immernoch hier war, konnte es doch nicht anders als real sein, oder? "Geh mir bitte aus dem Weg" sprach er im nächsten Moment weiter während von hinten schon die Männer zu hören waren, welche wohl den Hinterausgang gefunden hatten. Kurz sah er zurück bevor sein Blick wieder auf sie ging und die Waffe entsicherte sodass er nur mehr losschießen brauchte. "Hör zu, ich will dir nicht wehtun aber wenn du nicht beiseite gehst, bleibt mir nichts übrig" bat er sie schon fast an. Martin hatte drinnen genügend Leben genommen, was er immernoch nicht verstand und eigentlich hoffte er darauf, dass er immernoch im Bett lag und dies alles nur träumte aber andererseits sagte auch sein Kopf, dass es nicht der Fall war. Zum anderen stand nun die Frau vor ihm, welche Martin immer nur in seinem Träumen erschienen war. Wieso? Wieso war sie plötzlich da? Mit seinem beiden Finger strich er sich über die Augen da er doch mit der ganzen Situation ein wenig überfordert war als er diese auf die Fremde Frau richtete. "NA LOS" wurde seine Stimme lauter.


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    • Maddison Moore

      Es war stickig und dunkel, kaum traute sich Maddie tiefer den Flur entlang. Die Schüsse hatten aufgehört, es war nichts mehr zu hören, was mehr, als nur verdächtig war. Hatten sie Collin geschnappt? Oder war irgendetwas anderes passiert? Wachsam machte die Frau einen Schritt nach dem anderen und war bereit zu schießen, wenn es sein musste, sie war auch zu weit aus mehr bereit, war aber nicht her gekommen, um Spaß zu haben und sich zu amüsieren, sie war hier um jemanden bestimmten rauszuholen. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, wie immer in diesen Situationen, aber diesen Adrenalinkick brauchte sie und liebte sie vor allem, so fühlte man sich lebendig, so fühlte man sich vor allem irgendwie wichtig.
      Schritte waren zu hören, Maddie stoppte und war bereit zu schießen, erkannte auch gleich ein Gesicht, konnte sich aber mit ihrem Schuss noch zurück halten, als sie erkannte, dass es sich hier nicht um einen von der UFB handelte, sondern um den Gesuchten, den sie hier raus holen wollte. Ihre Augen blickten zu ihm, die Waffe wurde auf sie gerichtet, nicht die erste Situation in der das geschah, aber eines der wenigen Male, in welchen Collin selbst es tat. Die Brünette hatte keine Angst, nein, sie hatte auch keine Angst vor dem Tod, aber es war ein merkwürdiges Gefühl die Waffe von jemanden gerichtet zu bekommen, den man wirklich liebte. Lange hatte sie nicht gewusst, was Liebe ist, hatte er vergessen mit den Jahren, in denen ihre Eltern nicht mehr da waren, um ihr diese zu geben, aber dieser Mann.. Er zeigte ihr, dass es noch Licht am Ende des Tunnels gab, jedenfalls noch bis vor einem Jahr!
      Genaustens studierte Maddie seine Reaktion, er schoss nicht, er wirkte zwar überrascht, aber da war noch etwas anderes, als würde er nicht glauben wollen, dass sie wirklich vor ihm steht. Collin rieb sich die Augen, blickte dann wieder zu ihr und es sah so aus, als würde er wirklich nicht glauben, dass sie da war. Warum reagierte er jetzt so? Als er seine Stimme erhob stellten sich all die Härchen auf ihrem Körper auf. Ein Jahr lang hatte sie seine Stimme nicht mehr gehört.. Kurz schloss die Brünette ihre Augen, nur kurz, um dieses wohlige Gefühl in ihrer Brust zu genießen, bis sie das Klicken der Waffe hörte. Er entsicherte sie ein wenig zu spät, Maddie hätte schon längst schießen können, aber ihr Stolz wollte ihre Waffe nicht runter nehmen, solange er seine auf sie gezielt hielt. Er wollte ihr nicht wehtun.. Da wollte sie eigentlich lachen, das ganze letzte Jahr war Schmerz pur gewesen! Ein Schmunzeln bildete sich auf den Lippen der Frau, sie fand es wirklich amüsant, in welcher Situation sie sich befanden, aber das hatte eigentlich gerade keinen Platz hier. Sie schoss, auf die beiden Männer, die hinter Collin um die Ecke erschienen, bevor sie ihre Waffe runter nahm und den Kopf schüttelte, lächerlich die ganze Situation. Er hatte gezögert, das wäre sein sicherer Tod gewesen, aber wenn er zögerte, hieß es, dass er sie definitiv nicht umbringen wollte.
      "Du brauchst nicht zu schreien", entgegnete sie auch schon und deutete auf den Ausgang hinter ihr. "Komm, ich schließe uns einen Wagen kurz und bringe uns hier weg..", es war ein Friedensangebot. "Bevor noch mehr von ihnen hier auftauchen.. So viel Munition habe ich gar nicht mit". Sie war nicht darauf vorbereitet gegen UFB überhaupt kämpfen zu müssen, was wollten die wieder hier? Warum mussten sie immer ständig alles ruinieren. Maddie wartete nicht, ob der Mann einverstanden war, oder nicht, sie lief auf den Ausgang zu, um vorsichtig auf den hinteren Parkplatz zu blicken, aber hier traute sich noch keiner her, Anfänger! Vielleicht nahmen sie auch nicht an, es wirklich für nötig zu halten.. Wie auch immer, es war frei und der Wagen, den sich die Brünette vor dem Betreten des Hinterausgangs ausgesucht hatte stand noch immer da. Mit ihrer Pistole zerbrach sie den hinteren Spiegel, um die Sicherung hoch zu ziehen und damit die Fahrertür zu öffnen. Die Armatur unter dem Lenkrad war schnell runter genommen und die Kabel kamen zum Vorschein. Blau und rot.. Blau und rot.. Die Enden der Kabel fügte sie mehrmals zusammen, dann sprang der Wagen auch an. "Bingo!".

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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Dass sein Ton nicht gerade angebracht war, war ihm durchaus klar gewesen aber welche Wahl hatte er denn noch? Gerade eben wollte er seine Erinnerungen durchforsten um herauszufinden was es sich mit seinem Traum auf sich hatte und im nächsten Augenblick erschoss er gleich eine ganze Gruppe voller UFB-Polizisten die es angeblich auf ihn abgesehen hatten. Zu allernächst versucht er einen Ausweg zu finden und stand nun der Frau gegenüber, die sich jede Nacht in seine Träume schlich. Was wurde hier gespielt? Und wieso hatten es alle auf ihn abgesehen gehabt? War es vielleicht doch ein Fehler gewesen zu Recovery zu gehen? Schließlich meinte Harry ja, dass dort merkwürdige Dinge passieren aber diese auch andererseits kompletter Schwachsinn waren. Vielleicht steckte ja mehr dahinter als was jeder dachte? Noch bevor jemand von den beiden etwas sagen konnte, ließ die unbekannte Frau plötzlich einen Schuss von sich, was den schwarzhaarigen zusammenzucken ließ sowie seine Augen schloss. Hatte sie gerade auf ihn geschossen gehabt? Doch verspürte er keinen Schmerz. Sollte er nicht irgendwas spüren? Gerade als er seine Augen wieder öffnete merkte er, dass die Frau nicht auf ihn schoss sondern auf die Männer hinter ihn, welche sich genähert hatten. Hatte sie ihm gerade wirklich das Leben gerettet?
      Weiter kam er nicht zum nachdenken als sie auch die Waffe ihm gegenüber runternahm, welche selbst vorher noch auf ihn gerichtet wurde und meinte ihr nach draußen zu folgen wo sie einen Wagen kurzschließen würde um von hier zu verschwinden. Sie half ihm? Aber wieso? Sie kannte ihn doch nicht? Geschweige denn kannte er sie nicht. "Da kommen noch mehr?" war er verwundert über ihre Aussage gewesen. Was wollten soviel denn hier? Martin konnte nicht glauben, dass sie alle nur hinter ihm her waren. Das musste ein schlechter Scherz sein. Er war sicher noch in dieser Maschine gefangen und lebte nun den Traum eines Spions, was er wollte. Aber das es so heftig ausartete, hätte er nicht gedacht. Gerade als hinten wieder Geräusche zu hören waren, als würden weitere Männer von der UFB kommen, zögerte er nicht lange der Frau nach draußen zu folgen, welche gerade dabei war ein Auto aufzubrechen sowie im nächsten Moment auch schon die Kabeln unter dem Lenkrad zu kombinieren um den Wagen zu starten. Woher konnte sie das alles? Wer war sie überhaupt gewesen und viel wichtiger war noch: Wieso half sie ihm einfach so? "Egal was passiert. Lass meine Hand nicht los", schossen ihm plötzlich die Wörter aus dem Traum durch den Kopf als plötzlich weitere Stimmen zu hören waren. "Da ist er" horchte er als die UFB-Poliizisten bei ihnen auftauchten und auch schon anfingen zu schießen. Wieso kam ihm gerade das jetzt ins Gedächtnis? Schnell ging Martin in Deckung um das Feuer zu eröffnen weshalb er auch wieder 2 von ihnen erwischte bevor er schon zur Beifahrerseite kam, einstieg und die Türe schloss. "Was wollen die von mir?" kam es unsicher aus ihm heraus während die Typen weiter auf das Auto schossen bis sie schließlich losfuhren. Doch dachte die Polizei nicht dran die beiden entwischen zu lassen weshalb auch schon nach einigen Sekunden sie hinter deren Auto her waren mit Polizeisignal. Auch ein Helikopter war oben schon unterwegs gewesen sodass die Frau und Martin nicht die Chance hatten einfach so zu entwischen. "Es kann doch nicht sein, dass die nur hinter mir her sind, oder?" sah er fragend zu der braunhaarigen Frau neben sich. "Wieso hilfst du mir überhaupt?" irgendwie schossen gerade um die 1000 Fragen durch seinen Kopf, welche Stück für Stück aus ihm heraus kamen.


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    • Maddison Moore

      Ob da noch mehr kommen werden? Und wie.. Vor allem, wenn sich keiner von den Toten wirklich melden wird. Es war das wiederholte Mal, dass ihr die UFB hinterher war, oder eher Collin und sie steckte da mit drin, aber bisher schafften sie es jedes Mal irgendwie zu entkommen, auch wenn es nicht gerade einfach war. Die UFB war immer vorbereitet, grundsätzlich immer, sie waren bereit und lernten mit jedem Mal immer mehr dazu, aber rechneten sie jetzt damit, dass Maddie auftauchen würde? Würden sie mit dem team überhaupt rechnen?
      Wirklich viel Zeit zum Überlegen blieb der Frau nicht, sie musste handeln und das schnell. Sie war ein Adrenalinjunkie, liebte ihre Arbeit inzwischen mehr, als alles andere auf der Welt, ausgenommen Collin selbst vielleicht, aber bisher waren sie immer zu zweit gewesen, in solchen Situationen jedenfalls, jetzt alleine das zu bewältigen war ein wenig komplizierter. Maddie schaffte es aber den Wagen kurz zu schließen, da tauchten auch schon gerade die restlichen Polizisten auf, die das Feuer eröffneten. Collin handelte gut, er schoss, traf, auch wenn nicht alle, so konnte die Brünette aber ihre Zeit bekommen, um den Wagen vorzubereiten und sich auf den Fahrersitz zu setzen. Mit Vollgas fuhr sie vom Parkplatz runter, stellte mit einem Blick fest, dass sie wenigstens einen vollen Tank hatten, was ein zufriedenes Grinsen auf ihre Lippen brachte. Mit ihrem Fuß drückte sie das Gaspedal komplett durch und wagte es durch die engen Straßen mit Vollgas zu fahren, aber kein Problem, wenn man es schon Mal getan hatte. Es wunderte auch niemanden, dass hinter ihnen Wagen mit Blaulicht zu sehen waren, auch wenn ein gewisser Abstand schon da war. Sie brauchten dringend Hilfe, die Jungs mussten sich irgendetwas überlegen, denn die alle jetzt Mitten in der Stadt abzuhängen war fast schon unmöglich, aber bevor Maddie die Jungs wirklich informierte war Collin noch mit seinen Fragen dran. Es konnte nicht sein, dass sie alle hinter ihm her waren? Wollte er sie jetzt verarschen? Ein kleines Schmunzeln zierte die Lippen der Frau, welche den Wagen in Richtung des Highways lenkte. "Und ob sie alle hinter dir her sind", entgegnete sie, blickte aber nicht zu ihrem Beifahrer, sie wollte sich schnellstens irgendetwas überlegen. Wieso sie ihm half? Die Frage ließ sie kurz seufzen, Maddie wollte hier vor allem nicht alle ihrer Gründe aufzählen. "Du hast mir oft genug geholfen, das tut man unter Freunden".
      Die Fragen, die Collin stellte ließen in ihr viele anderer Fragen zurück. Warum fragte er sie das überhaupt? Hatte Dennis vielleicht mit seiner Theorie recht? Keine Zeit dafür, lieber schnellstens hier raus kommen. "Jungs? Wir haben ein ... kleines Problem", verkündete Maddie und drückte auf den Funk in ihrem Ohr, um sich wieder zu verbinden. "Du lebst noch?!", kam gleich von Crack, der lachen musste. "Hast du Collin?", fragte David gleich drauf. "Ja, er sitzt neben mir, aber wir stecken in Schwierigkeiten". "Wie viele?". "Ein Helikopter.. Mehrere Wagen, ich kann drei erkennen.. Ich habe keine Ahnung, wie ich die ablenken soll!". Silver seufzte, man hörte ihn tippen, andere Geräusche waren zu hören. "David und Crack fahren raus.. Fahr einfach im Kreis, ohne erwischt zu werden, die Wagen kriegen wir hin, den Helikopter.. Da fällt uns gleich was ein". Es war einfacher gesagt, als getan, vor allem, weil der Highway gut voll war, aber zwischen den Fahrzeugen konnte Maddie irgendwie die Spuren wechseln, um in einen Tunnel rein zu fahren, damit wäre der Helikopter wenigstens kurz aus der Sicht. Kurz blickten ihre Augen zu dem Mann auf der Beifahrerseite. "Hier", sie legte ihm ihre Pistole auf den Schoß. "Versuche den Fahrer durch die Frontscheibe zu treffen, damit wir sie irgendwie los werden.. Triff nur die anderen nicht!". Ganz gleich, was mit Collin war und ganz gleich, was er hatte, er musste jetzt mitspielen und er musste sich zusammen reißen, damit sie beide hier lebend wieder raus kommen konnten.
      "Ava?", meldete sich Silver wieder. "Hm?". "Fünf Minuten, dann sind die Jungs da, haltet einfach durch, okay?".

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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      "Und ob sie alle hinter dir her sind".... war das wirklich ihr Ernst gewesen? Wieso? Er hatte doch nicht verbrochen gehabt? Er stahl noch nie etwas, hielt sich immer an die Gesetze und schwänzte niemals die Arbeit, außer er war krank oder sowas. Auch einen Strafzettel hatte er noch nie erhalten, warum also sollte dann die UFB-Polizei hinter ihm her sein wollen? Soweit er auch wusste hatte er nichts bei sich oder in seiner Wohnung gehabt, was ihn belasten könnte? "Und wieso sollte sie das sein?" verstand er die Situation immernoch nicht. Genauso wenig wie er verstehen konnte, dass die Frau ihm einfach so half, ohne ihn wirklich zu kennen oder er sie kannte. Als er danach fragte und sie meinte, dass er ihr schon oft genug geholfen hatte und, dass man dies nunmal unter Freunden tat, war er nur mehr verwirrt gewesen. Irgendwas stimmte hier gewaltig nicht. Steckte er immernoch in dieser Maschine und träumte dies alles nur um endlich von der Realität abschalten zu können? Wenn dies der Fall war, dann war dessen Programm wirklich nicht besonders gut darin gewesen. "Ich bin Ihnen doch noch nie über den Weg gelaufen und, dass ich Ihnen auch geholfen war ist somit unmöglich. Ich kenne Sie nicht" kam er dann mit einem schärferen Ton entgegen, da ihm die Sache doch etwas zu sehr in den Kopf steigte. Was redete sie da? Martin könnte sich an jede Person erinnern, welcher er geholfen hatte aber sie kam dabei nie vor. Das Einzige was er von ihr wusste war, dass sie ständig in seinen Träumen auftauchte, warum auch immmer, und nun war sie da um ihm zu helfen was auch wenig Sinn ergab. Andererseits musste er auch zugeben, dass er wahrscheinlich ohne sie gar nicht heil aus dem Gebäude gekommen wäre, somit war er ihr etwas schuldig gewesen auch wenn sie meinte, dass man dies unter Freunden tat. Freunde. Er hatte doch nur Mia und Harry in seinem Leben gehabt. Mehr waren da nicht gewesen.
      Noch bevor er weitere Fragen stellen konnte, fing die Frau neben ihm zu sprechen an, doch waren die Worte diesmal nicht an ihn gerichtet. Kommunizierte sie etwa mit jemanden anderen per Funk oder sowas? Während sie weitersprach und sich auf die Straße konzentrierte, blickte er zurück woraufhin einige Polizeiauto's zu sehen waren, welche ihnen gefolgt waren. Erst als sie meinte, dass er neben ihr saß, blickte er wieder zu ihr aber eher fraglich. Kannten ihn etwa noch mehr Leute? Wer war sie wirklich gewesen? Die Fragen würden aber noch warten können als sie Richtung eines Tunnels fuhr um erstmal den Helikopter loszuwerden sowie ihm im nächsten Moment eine Waffe auf die Schoß zu legen sodass er auf die Fahrer der Polizeiauto's schießen sollte. "Aber die anderen nicht?" war er verwirrt, doch bekam er darauf keine Antwort mehr. Wie solle er das denn bitte anstellen? Martin hatte doch keinerlei Schusserfahrungen gehabt. Andererseits.....war er es nicht gewesen, der auch im Gebäude von Recovery die ganzen Leute umgebracht hatte? Aber wie hatte er das gemacht? Ohne noch lange Zeit zum zögern zu haben, spürte er im nächsten Moment wie sie gerammt wurden, die Frau neben ihm aber schnell wieder die Kontrolle bekam und einfach weiterfuhr. Er solle auf die Fahrer zielen. Einfacher gesagt als getan, doch versuchte es Martin dennoch indem er das Fenster aufmachte, sich mit dem Körper etwas nach vorne beugte um sich besser positionieren zu können und so auf die Fahrer zu zielen und zu schießen. Zu seinem Pech ging der erste Schuss aber daneben, weshalb die Polizisten daraufhin wussten was er versuchte und somit auch das Feuer erwiederten. "Scheiße" fluchte er als Martin sich zurück auf seinen Platz setzte. "Ich bin für den ganzen Quatsch echt nicht gemacht" meinte er dazu und blickte über den Seitennspiegel zurück. Dennoch versuchte er sich zusammenzureißen und versuchte es erneut woraufhin er dann doch einen der Fahrer erwischte und sich dessen Wagen überschlug und am Kopf landete. "Was wollen diese Typen von mir?" wollte er anschließend von ihr wissen als er zurück auf seinem Sitz platz nahm und zu ihr blickte.


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    • Maddison Moore

      Die Situation war sehr unangenehm gewesen und das Adrenalin schoss ihr durch den Körper. Eigentlich liebte Maddie diesen Kick, sie liebte dieses Gefühl vielleicht gleich nicht mehr nach Hause zu kommen, es aber dennoch immer wieder schaffen, das Problem gerade war eher, dass Maddie nicht so ganz klar denken konnte. Ein ganzes Jahr hatte sie nach Collin gesucht, ein ganzes Jahr hatte sie ihn nicht gesehen und nun saß er neben ihr und stellte ihr so viele dumme Fragen, als würde er vergessen haben, wer er ist und war er in seinem Leben getan hatte. Er wollte wissen, wieso die UFB hinter ihm her war, da seufzte Maddie, hielt aber ihre Augen auf der Straße, um den anderen Autos ausweichen zu können. "Das ist eine sehr lange Geschichte, für die wir gerade keine Zeit haben", antwortete sie und schüttelte innerlich den Kopf, wie konnte er vergessen haben, was er alles getan hatte?! Sie antwortete ihm aber darauf, warum sie ihm half, auch wenn das nur noch mehr Gespräch und Fragen aufbrachte. Die Frau seufzte laut und hörbar, war unzufrieden damit sich jetzt darum kümmern zu müssen Collin zu erklären, wer er war, ihr Kopf war mit so vielen anderen Sachen voll, wie zum Beispiel den Polizisten hinter ihnen!
      "Oh mein Lieber.. Wir kennen uns besser, als du denkst", entwich ihr aber, ein Grinsen bildete sich auch gleich auf ihren Lippen, denn einige an Erinnerungen schossen ihr in den Kopf. Vieles haben die beiden schon miteinander erlebt, sie waren sich auch gut näher gekommen und vor allem diese Erinnerungen ließen das Grinsen auf ihren Lippen bleiben. Aber das Grinsen musste auch wieder fort, denn Maddie musste mit den Jungs absprechen, was los war und sie brauchte Collins Hilfe. Dem Mann drückte sie ihre Pistole auf den Schoß, damit er damit ein wenig aus dem Fenster schießen konnte, um vielleicht eines oder zwei der Wagen auszuschalten. Drei waren im Rückspiegel zu sehen, aber wer wusste schon, wie viele noch auf dem Weg hier her waren. "Na, die anderen Autos hier!". Maddie schüttelte ein wenig den Kopf, so langsam wurde sie ein klein wenig wütend, oder vielleicht auch nur genervt, dass der Mann auf dem Beifahrersitz nicht funktionieren wollte, oder konnte. Es gab hier genügend anderer Autos, die nicht getroffen werden sollten, was war daran nicht zu verstehen? Aber er sprach nicht weiter, stattdessen wollte er sich endlich bewegen, um die Aufgabe zu erfüllen, da wurden sie ein wenig gerammt. Verdammt, konnte das Auto nicht noch schneller fahren? Maddie legte einen Gang zurück, um noch einmal richtig durchzudrücken und wieder Abstand zu den Autos hinter ihnen zu bringen. Endlich riss sich auch Collin zusammen und lehnte sich raus, um auf die Wagen zu zielen und zu schießen. Er bewegte sich, Halleluja! Auch wenn er noch nicht traf, war es schon mal besser , als nichts zu tun und nicht zu helfen. Okay, die Brünette hatte sich ein wenig zu früh gefreut, denn der Mann setzte sich wieder zurück und erklärte ihr, dass er für diesen Quatsch nicht gemacht war. Wie bitte?! Sofort runzelte Maddie die Stirn und blickte fragend zu ihm, ihre Augen sahen aber wieder auf die Straße, um nichts zu übersehen. Sie wollte etwas sagen, ihre Hände krallten sich weiter in das Lenkrad, die Knöchel schauten schon heraus, da riss sich Collin scheinbar doch noch einmal zusammen und blickte raus, um zu schießen. Ein Wagen weniger, zwei noch hinter ihnen, sehr gut.
      "Ich wäre dir sehr dankbar, wenn wir die Fragerunde auf später verschieben könnten, damit wir hier irgendwie lebend raus kommen!", kurz blickte Maddie zu dem Mann. "Ich beantworte dir alle deine Fragen.. aber reiß dich einfach mal zusammen und tue das, was ich dir aufgetragen habe, damit wir irgendeine Chance haben, um zu überleben! Du hast Menschen getötet, ohne darüber nachzudenken, dann kriegst du das hier auch hin!". "Ava?", der Funk meldete sich wieder. "Was ist, Silver?". "Fahre auf die 53. dann werden die Jungs gleich bei euch sein". "Die 53.? Dann sind wir aus dem Tunnel raus und haben den Helikopter wieder über uns kreisen haben!". "Ja, aber nach einem Abschnitt kommt wieder ein Tunnel, da könntet ihr ihn wieder los werden und mit den Jungs abhauen". Die Frau seufzte, aber sie nahm die Abfahrt im Tunnel, hoffentlich würden die beiden schnell hier sein, denn Collin schien keine große Hilfe zu sein.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Sie kannten sich besser als was er dachte? Was wurde hier gespielt? Martin hatte das Gefühl als wäre er wirklich in dieser Maschine gefangen und als hätte man ihm eine neue Identität verpasst, welche er gar nicht kannte. Aber war es nicht das was er eigentlich wollte? War er nicht genau aus diesem Grund zu Recovery gegangen? Vielleicht war es ja auch die Erinnerung nach der er gefragt hatte? Soweit er aber wusste meinte Anton doch, dass dieser berets ein Spion sei und es deswegen nicht geklappt hatte bevor im nächsten Moment die UFB-Polizei eingetroffen war. Martin hatte diese Menschen alle umgebracht...ohne Probleme und ohne zu zögern. Wie hatte er das gemacht? Er hatte doch keinerlei Erfahrungen mit Schusswaffe gehabt und dennoch konnte er diese so leicht bedienen?
      Weiter kam er jedoch mit seinen Gedanken und ganzen Fragen nicht als sie ihm plötzlich eine Waffe in die Hand drückte und meinte auf die Autos hinter ihnen zu schießen, welche sie verfolgten aber darauf achten sollte keine Passanten zu treffen. Tja, war einfacher gesagt als getan, jedoch traf er eines der Autos, weshalb noch 2 übrig blieben. Martin selbst meinte nicht für den Quatsch gemacht zu sein doch versuchte anscheinend die unbekannte Frau ihm wirklich helfen zu wollen, warum auch immer. Als sie auch noch meinte später ihm jegliche Fragen zu beantworten aber er sich jetzt zusammen reißen sollte, da er vorher schließlich auch in der Lage war die Menschen zu töten, wollte er selbst schon etwas darauf erwieder aber es schien wohl jetzt nicht gerade der passende Augenblick gewesen zu sein hier zu diskutieren weshalb Martin tief Luft holte, sich wieder rauslehnte und anfing auf die Verfolger zu schießen. Es sah zwar einfach aus aber zu seinem Pech gingen einige Kugeln daneben da die anderen ständig auswichen. Wie solle er so bitte den Fahrer treffen können? Wie stellte sie sich das vor? Nein! Vorher hatte er es auch hinbekommen also musste es jetzt auch funktionieren. Daher versuchte Martin auf einen der Fahrer zu zielen und im nächsten Moment schießen zu wollen, was er auch tat und per Zufall den Fahrer auch erwischte, doch fuhr im selben Augenblick die Frau plötzlich auf eine andere Straße was ihn dazu zwang wieder auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. "Scheße" fluchte er "hättest du mich nicht vorwarnen können? Ich würde sehr gerne morgen auch noch leben" war sein Ton etwas sauer gewesen. Sie war vielleicht solche Dinge gewohnt gewesen und nahm jedes Risiko auf sich auf aber Martin war nur ein gewöhnlicher Arbeiter dieser Stadt gewesen der doch an seinem Leben hing. Collin's Seite war da komplett anders gewesen. Da er immer dachte, dass seine Existenz in diesem Leben keine Rolle spielte, nahm er auf sein Leben keine Rücksicht. Auch wenn er wusste, dass er nicht lebend aus der Situation kommen würde, nahm er es auch sich. Besonders dann wenn es darum ging Maddie heil aus der Sache rauszuholen. Nachdem sie in den zweiten Tunnel kamen, versuchte Martin den letzten Fahrer auszuschalten, doch schienen diese immer mehr und mehr aufzuholen, was es ihn leichter machteauf den Fahrer zu zielen. Diesmal dauerte es nicht mehr lange um diesen auszuschalten bevor er sich neben ihr auf den Sitz fallen ließ und erleichtert durchatmete. Doch hielt dies nicht lange an als ihnen plötzlich ein weiteres Auto von der Ferne entgegen kam aber mit dem Fernlicht ihnen ein Signal gab. "Wer sind die denn schon wieder?" wollte Martin wissen und machte seine Waffe schon bereit sollten dies ebenfalls Mitglieder der UFB-Polizisten sein, sodass er gleich loslegen konnte. Auch wenn es nicht gerade seine Art war gerne Menschenleben auszulöschen, wollte er dennoch lebend rauskommen und zu seiner Frau zurückkehren. Wie würde sie denn reagieren wenn Mia hörte was passiert war? Sie würde selbst alles in Frage stellen, was ihn betraf da es einfach nicht Martin war solche Aktionen durchzuführen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Maddison Moore

      Collin funktionierte für einen Moment, jedenfalls schien er sich zusammen zu reißen, denn es gab keine dummen Fragen mehr, die Maddie ihm beantworten sollte und die von dem eigentlichen Ziel ablenkten: Endlich hier weg zu kommen und leben zu entkommen. Maddie versuchte den Wagen so viel zu beschleunigen, wie es nur möglich war, mit einem Sportwagen würde sie noch mehr schaffen und auch das Ausweichen der anderen Wagen war nicht sonderlich einfach, aber es klappte irgendwie und für einen kurzen Moment hatte die Frau wirklich das Gefühl, es würde so wie früher sein, so, wie vor einem Jahr.. Sie beide gemeinsam gegen den Rest der Welt und gegen die UFB. Doch lange hielt das Gefühl nicht an, Silver hatte ihr befohlen die Abfahrt zu nehmen, was Maddie am Ende auch tat, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob es eine gute Idee war. Collin traf noch einen der Wagen, war nur noch einer hinter ihnen, bevor sicherlich die anderen noch aufkreuzen würden, aber das war noch nicht ihr Problem, das viel wichtigere war nämlich der letzte Wagen und der Helikopter, der sicherlich über dem Tunnel kreiste. Ob sie sie erkennen würden, wenn sie die andere Ausfahrt nehmen werden? Nun, das werden sie ja wohl sehen müssen, die Brünette hoffte nur, dass es alles gut ausgehen wird.
      Der Mann neben ihr fluchte, er hatte wohl nicht mitbekommen, dass sie die Abfahrt nehmen wollte und war gleich schon für einen Moment so, wie sie ihn kannte. Klar, er war immer der ruhigere von ihnen beiden, aber er war genauso wenig auf den Mund gefallen, wie sie es eigentlich auch war. "Ja, und dir ist nichts passiert, also heul jetzt bitte nicht". Auf dem Augenwinkel blickte sie für einen Moment zu ihm, bevor ein kleines Schmunzeln auf ihren Lippen zu sehen war. "Aber guter Schuss". Ein wenig loben musste sie ihn ja, er tat eine verdammt gute Arbeit, wenn er wirklich keine Ahnung hatte, wer er in Wahrheit war und zu was er vor allem in der Lage war. Maddie verließ auch den Tunnel gleich darauf, Collin schaltete den letzten Wagen aus, was ein klein wenig Ruhe bedeutete, jedenfalls für den Moment, denn die Gefahr war noch nicht gänzlich vorbei.
      Die Straße wurde deutlich leerer mit der Abfahrt, was nichts Gutes bedeuten könnte, wenn man bedachte, dass sie sich jetzt so nicht wirklich unter mischen konnten, aber kaum war der zweite Tunnel erreicht, wie Silver es schon angesprochen hatte, kam ihnen auch ein Wagen entgegen, der mit dem Fernlicht ein Signal gab. Waren die Jungs schon da? Maddie wollte nicht voreilige Schlüsse ziehen, sie wollte vor allem nicht einfach anhalten und in irgendeine Falle geraten, aber sie erblickte David am Steuer, der den schwarzen Sportwagen langsam anhielt. "Das ist unsere Verstärkung", verkündete die Frau, bremste selbst den Wagen ab und griff zu der Handbremse, um von zweihundert runter bremsen zu können. Riskant, aber der Wagen blieb unter ihrer Kontrolle und letztendlich auch stehen. "Bist du lebensmüde, Mädel?!", rief ihr Crack zu, der halb ausgestiegen war, um zu sehen, ob sie den Wagen im Griff hatte. Er war bewaffnet und scheinbar bereit zu kämpfen, falls es notwendig war, hoffentlich nicht. "Los, umsteigen, wenn du bis morgen noch leben willst", befahl Maddie dem Mann auf ihrem Beifahrersitz und schnallte sich selbst ab, um den Wagen zu verlassen und auf den anderen zuzugehen. "Ich dachte nicht, dass das so ein großes Geheimnis ist!". Sie schmunzelte, es war natürlich schlauer denen entgegen zu kommen, während die anderen nicht davon ausgingen, dass sie den Wagen wirklich wechselten. "Wird es denn was?! Die werden jeden Moment hier auftauchen, also bewegt eure Ärsche rein!". Maddie stieg hinten ein, die Scheiben waren getönt, so würde man sie wenigstens nicht auf den ersten Blick erkennen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Martin Brooks / Collin Jackson

      "Aber guter Schuss"......hatte er sich da gerade etwa verhört gehabt? Hatte die fremde Frau auf dem Fahrersitz ihn wirklich gerade gelobt gehabt? "Danke" kam es leise aus ihm heraus da es ihm doch etwas unangenehm war. Besonders in solch einer Situation. Es war ja schließlich für ihn nicht gerade tagtäglich Routine gewesen, solche Dinge zu machen und dafür auch noch gelobt zu werden war doch etwas zu merkwürdig gewesen. Loben für einen Tod eines Mannes. Definitiv nicht seine Welt. Eigentlich dachte auch Martin endlich etwas Ruhe geschweige denn die Möglichkeit zu haben endlich aus dem Auto zu kommen als ihnen im Tunnel ein weiterer schwarzer Geländewagen entgegen kam, aber mit dem Fernlicht ihnen ein Zeichen gab. Waren es etwa weitere solche Typen von der UFB-Polizei gewesen, die es auf ihn abgesehen hatte? Als er laut dachte und fragte wer das nun wieder sei, meinte die Frau schon, dass es ihre Verstärkung war. Ihre Verstärkung? Waren das die Typen gewesen mit welcher sie ständig kommunzierte während sie versuchten von den anderen zu fliehen? Ohne noch die Zeit zu haben weiter darüber nachzudenken, bremste und aktivierte die Frau im nächsten Moment plötzlich die Handbremse, was die beiden ziemlich ins wanken brachten, Martin sich bei seinem Türgriff schon festhalten musste, da er doch Angst hatte gleich einen Unfall zu haben, doch stattdessen kam der Wagen perfekt neben dem anderen in Stillstand. Kurz darauf meinte sie auch schon das Auto zu wechseln, wenn er morgen noch am Leben sein wollte, was er sich nicht 2x sagen ließ, woraufhin er sich abschnallte, die Türe öffnete und direkt aufs andere zulief. Wenn es wirklich die Verstärkung der Frau war, dann konnte er ihnen doch auch vertrauen, oder?
      Wieder nahm er neben ihr auf den Rücksitzen platz, als sie ihm Auto ankamen, schnallte sich an und atmete erstmal tief durch. Er war ganz sicher nicht für solche Dinge geschaffen gewesen aber sagte sie nicht, dass sie ihn kannte und das besser als was er glaubte? Wie war es mit den anderen Typen von ihrer Verstärkung gewesen? Kannten sie ihn etwa auch, genauso wie sie? Sollte er vielleicht deswegen fragen? Als er merkte wie ihn die anderen alle ansahen, war ihm das dann doch etwas unangenehm gewesen? "Hab ich was abgekommen oder warum starren mich alle so merkwürdig an?" wollte er von der Frau neben sich wissen. Dabei fiel ihm plötzlich was ein. Hatte er sich eigentlich schon für die Rettung bei ihr bedankt? Schließlich war sie einfach so bei ihm aufgetaucht um zu helfen bevor sie überhaupt irgendwelche Fragen stellte. "Danke übrigens für deine Hilfe" kam es etwas ruhiger aus ihm heraus als sein Blick auf sie fiel und damit gleich automatisch danach sah ob ihr wirklich nichts passiert war oder keine Wunden davon trug. Schnell wandte er seine Augen wieder von ihr ab als er es selbst merkte und strich sich mit der Hand über die Augen um seine Gedanken wieder zu ordnen. Wieso hatte er das gerade getan? Er kannte sie doch nicht und es hätte ihm auch vollkommen egal sein? Aber wieso war dann gerade solch ein merkwürdiges Gefühl da gewesen?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Maddison Moore

      Der Lob war gerechtfertigt, immerhin schien Collin gerade in diesem Moment nicht er selbst zu sein und scheinbar bereitete ihm die Situation Stress und Probleme, auch wenn es noch nicht ganz verständlich für die Brünette war. Irgendetwas war los, irgendetwas stimmte hier nicht, aber das konnte noch warten, denn zuerst mussten sie aus der Situation raus kommen und zuerst mussten sie entkommen, sich in Sicherheit bringen, aber dafür tauchten ja die Jungs auf, dafür wechselten die beiden den Wagen und zum Glück spielte der Mann da mit, musste nicht noch überzeugt, oder dazu gezwungen werden sich in den Sportwagen zu setzen. Es waren eigentlich normale Situationen, die die Gruppe auch wirklich kannte, es waren auch eigentlich normale Schritte und nichts Neues, aber scheinbar schien es für Collin nicht so zu sein.
      Sie stiegen in den Wagen ein, machten es sich auf dem Rücksitz bequem und Maddie blickte zu den beiden Jungs, um sie auf den neusten Stand zu bringen, aber zunächst hatten sie eher damit zu kämpfen gehabt Collin ein wenig überrascht anzusehen, was man ihnen gewiss nicht übel nehmen konnte, sie waren genauso wie auch sie sehr besorgt gewesen und hatten nach ihm gesucht. Ein Jahr lang war er nun verschwunden, hatte sich nicht gemeldet, war einfach weg geblieben, aber nun schien er wieder zurück zu sein und das als ein vielleicht komplett anderer Mensch. David hatte sich geräuspert, kaum war die Bemerkung des Vermissten gefallen, um sich wieder der eigentlichen Sache zuzuwenden und den Wagen zu starten. Maddie hatte ein wenig schmunzeln müssen, eine verrückte Situation das Ganze hier. "Ich glaube, sie haben dich zu sehr vermisst und wissen nicht, wie sie es dir sagen sollen", erklärte sie und zuckte mit den Schultern, woraufhin Crack vorne auf dem Beifahrersitz lachend den Kopf schütteln musste. "Ich fasse es nicht, ein ganzes Jahr.. Verdammt". Er widmete sich dem Weg vorne, hielt das Gewehr vor allem weiterhin an sich gedrückt, um im Notfall schießen zu können, falls es nötig war. Der Wagen wurde gut beschleunigt, nach dem Tunnel war der Helikopter immer noch zu sehen, aber von denen dachte doch keiner, dass die beiden in dem Sportwagen saßen, definitiv nicht.
      Als Collin sich neben ihr für die Hilfe bedankte, blickte die Brünette zu ihm rüber und musterte ihn und seinen Blick. Er wandte sich ab, was wollte er gerade mit dem Blick erreichen? "Ich habe dir doch gesagt, dass Freunde so etwas tun", da zuckte sie mit den Schultern, als würde es nichts wirklich großes gewesen sein. "Freunde?", fragte Crack gleich skeptisch, sie wusste direkt, worauf er hinaus wollte, aber das war nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber zu reden. "Ja, Freunde", antwortete Maddie gleich mit viel Nachdruck und hob ihre Augenbraue, um anzudeuten, dass das hier nicht gerade das richtige Thema war. "Kinder! Jetzt beruhigt euch und verwirrt Collin nicht noch mehr, als ihr es sowieso macht". David musste natürlich der Schlichter für alles sein, er blickte gleich auch schon in den Rückspiegel, um den Mann neben Maddie zu mustern, bevor er nach vorne blickte. Einige UFB Polizeiwagen kamen ihnen entgegen, aber sie fuhren weiter, beachteten den Sportwagen mit den getönten Scheiben nicht wirklich. Maddie verdrehte ihre Augen und lehnte sich gleich zurück, das Adrenalin ging wieder runter und in ihrer Brust breitete sich ein bedrückendes Gefühl aus, eine Mischung aus Wut und Erleichterung. Collin war wieder da, er war wieder gefunden worden.. "Also, willst du uns mal erzählen, was du das letzte Jahr so getrieben hast, nachdem du weg warst? Oder willst du ein großes Geheimnis daraus machen?". "Oder, was du da für eine heiße Tussi zuhause hast?".

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    • Martin Brooks / Collin Jackson

      Sie hatten ihn zu sehr vermisst? Was hatte das zu bedeuten? Er kannte diese Leute doch gar nicht? Das war doch genau das selbe wie vorher, als sie meinte, dass man für Freunde da war. Von was sprachen die Typen da eigentlich? Langsam hatte Martin wirklich das Gefühl gehabt verrückt zu werden. Entweder dachte sich hier wirklich jemand ein schlechtes Spiel aus um ihn verrückt werden zu lassen oder es steckte wirklich mehr dahinter als was er selbst wusste. Denn schließlich gaben sich die Leute hier reichlich viel Mühe um ihn aus der Patsche zu helfen. Etwas hellhöriger wurde er wieder als einer von den Männern von einem ganzem Jahr sprach. Was meinte er damit? Waren sie etwa solange auf der Suche nach ihm gewesen? Aber wieso? Martin musste seine Gedanken neu ordnen. Irgendwie wurde ihm gerade doch etwas zuviel. Er war ein normaler Produktionsarbeiter gewesen, war seit Jahren mit seiner Frau verheiratet und mehr nicht. Klar, da war noch dieser Traum mit der Frau die nun neben ihn saß aber mehr war nicht gewesen. Leicht legte er seine Hand auf den Kopf da dieser durch das ganze Arbeiten doch ein wenig anfing zu schmerzen bevor er dies erstmal verdrängte und sich bei ihr für die Hilfe bedankte. Es war in seinen Augen nicht gerade selbstverständlich gewesen, dass man einfach so das eigene Leben für jemand anderes aufgab aber da kam es schon wieder 'Freunde'. "Ich sagte doch, dass wir....." weiter kam er jedoch nicht als der Fahrer plötzlich den Namen Collin aussprach. Wer war dieser Collin? War er etwa damit gemeint gewesen? "Verzeihung aber mein Name ist Martin" versuchte er das gleich klar zu stellen während er sich selbst etwas verzweifelt in den Sitzplatz sinken ließ. Warum konnte er nicht einfach aufwachen und sein Leben wie bisher weiterführen? Warum musste er heute Morgen zu dieser Firma gehen und versuchen der Frau näher zu sein um herauszufinden was es zu bedeuten hatte, nun war er es gewesen und noch mehr Fragen als Antworten schossen ihm durch den Kopf. Als sie dann auch noch wissen wollte, was er das ganze letzte Jahr so getrieben hatte bevor er weg war, sah er wieder fraglich zu ihr rüber bevor einer ihrer Männer ein blödes Kommentar über seine Frau herschob. "Bevor hier noch jemand ein blödes Kommentar schiebt, sollte mir vielleicht endlich mal jemand verraten, wer ihr eigentlich seid?" war seine Stimme dann doch etwas kühler geworden. Auch wenn ihn die ganze Sache gerade wirklich nicht gut kam, so wusste er auch anders zu agieren. "Wer ist dieser Collin und wieso soll ich ein Jahr weg gewesen sein? Ich kenne euch nicht und habe euch auch noch nie in meinem Leben gesehen" dabei sah er zurück auf die Frau neben sich "naja außer dir. Aus irgendwelchen Gründen auch immer, tauchst du in den letzten Wochen immer wieder vor mir auf" erklärte er gleich dazu. "Ich bin ein normaler Produktionsarbeiter der Restruktion Company. Ich weiß nicht was ihr meint, was ich sei oder was ich das letzte Jahr getrieben habe aber wie ich bereits sagte, kenne ich euch nicht. Wieso war die UFB-Polizei hinter mir her?" wollte er weiter wissen. Wenn sie schon meinten ihn zu kennen, würden sie ihm sicher doch endlich die Fragen beantworten können. Er verstand die ganze Sache einfach nicht und wenn Martin es nicht besser wusste, wurde ihm langsam alles etwas zuviel.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Maddison Moore

      Sie waren Freunde, gute Freunde, jedenfalls durch die Arbeit sind sie welche geworden. Klar, nicht jeder konnte mit jedem gleich gut, aber so viel Mist, wie die Gruppe zu fünft schon erlebt hatte wuchs man halt zusammen und konnte sich irgendwie als Freunde bezeichnen. Für Maddie waren die Jungs alles, was sie noch im Leben hatte, sie waren ihre Familie geworden und vor allem Collin war ihr verdammt wichtig geworden, es schmerzte nicht zu wissen, wo er sich befand, ob er noch am leben war, aber jetzt schmerzte es sehr, dass er scheinbar keine Ahnung von irgendetwas hatte. Er stellte Fragen, stellte klar, dass er Martin heißt und nicht Collin, wollte wissen, wer die anderen sind und je mehr Fragen er stellte, desto verwirrter wurden auch die Jungs vorne. Crack blickte besorgt zu Maddie nach hinten, David musterte sie kurz durch den Rückspiegel. "Ich glaube, David hat recht", stellte sie fest und musste seufzten, aber wie konnte Collin vergessen, wer er war? "Wir fahren zur Zentrale, um das zu klären". David nickte am Steuer und nahm die nächste Ausfahrt, es wurde ruhiger, je weiter sie den Highway verließen, auf welchem sie gerade noch von einem Helikopter und mehreren Polizeiwagen verfolgt wurden.
      Collin erklärte, dass er keinen von ihnen kannte, lediglich Maddie selbst mal gesehen hatte, vor allem sprach er von mehreren Wochen, sie observierte ihn erst seit einer, hatte er vielleicht von ihr geträumt? Ihre Brust zog sich zusammen, ein warmes Gefühl breitete sich aus und am liebsten hätte sie breit gegrinst, weil das doch hieß, dass sie ihm vielleicht noch etwas wichtig war, vielleicht. "Ich bin Crack", stellte sich Crack als erster vor und wollte die Stille brechen, die nach Collins Erläuterung, was er denn wirklich war, oder was er dachte zu sein. "Das hier ist David.. Und die Kleine da Maddie.. Und du mein Lieber, bist Collin.. Oder warst es zumindest, bevor du verschwunden bist". Der große Mann auf dem Beifahrersitz grinste ein wenig. "Wir haben noch Silver in unserem Team, aber den wirst du erst gleich kennen lernen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob man das wirklich will!". Maddison seufzte, sie schüttelte den Kopf, wie fing man so etwas wirklich am Besten an? "Ich glaube, dass wir deine Fragen am besten in der Zentrale klären", stellte sie fest und blickte zu dem Mann neben sich. "Aber Crack hat Recht.. Wir kennen dich unter Collin.. Du bist vor einem Jahr verschwunden und vor knapp zwei Wochen hat Ava dich wieder gefunden, mit einem neuen Leben, einer neuen Identität.. Wir haben nicht einmal selbst eine Ahnung, warum du scheinbar keine Ahnung hast, wer deine besten Freunde sind". Die Jungs hatten es irgendwie so einfach zu reden, jetzt, kaum war das Adrenalin wieder aus ihrem Körper, war es fast schon so, als würde sich ein dicker Kloß in Maddies Hals gebildet haben, als würde sie nicht wirklich das aussprechen können, was sie wirklich wollte.
      Der Weg wurde ruhiger, die Situation wurde wirklich ruhiger, aber die Brünette hatte noch so viele Fragen und noch so vieles zu sagen.. "Du .. hast gesagt, dass ich in den letzten Wochen vor dir auftauche.. wie meinst du das? Ich bin das erste Mal vor einer Woche bei dir vor dem Haus aufgetaucht".

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."