Adventures from Dream Island [Lu x Daisy]

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    • Adventures from Dream Island [Lu x Daisy]

      Adventures from Dream Island
      Abenteuer, historisch, Romanze, Drama |16

      England 1886
      Die glorreiche Zeit der Froschungs- und Entdeckungsreisen neigt sich dem Ende zu und das britische Empire sieht sich in der überlegenen Position die Welt bereits zu kennen. Vom Dschungel bis in die Arktis, ihre Karte scheint vervollständigt, die Grenzen klar definiert und festgelegt. Die Menschen allesamt unterteilt und katalogisiert. Niemand verspricht sich noch auf unbekanntes, wertvolles Land zu stoßen. Ganz im Gegenteil, sämtliche Forschungsreisen, die noch angetreten werden leiden unter einem schlechten Ruf. Man sagt den Wissenschaftlern und Professoren nach sie jagen Hirngespintsen und Träumereien hinterher und alles was sie finden möchten sei der ehrlose Tod. Und nicht zu Unrecht verbreitet sich diese Meinung in der Allgemeinheit. Eine Expedition nach der nächsten, die noch mit Mühe zusammengestellt wird scheitert und so sehen alle dem Ende des Entdeckungszeitalters und dem Beginn einer neuen Moderne entgegen.
      Nun zumindest fast alle. Ein Professor leidet in diesen Tagen fürchterlich unter seinem verblassenden Ruhm und ihm ist bewusst, dass er bald etwas großes erreichen, entdecken, erfinden muss - was ist ihm ganz gleich -, um seinen Ruf und seinen Namen wieder herzustellen. Wie glockenhell klingelt es da in seinen Ohren, als er bei seinen Nachforschungen ein tatsächlich vielversprechendes Stück Land zu entdecken glaubte. Seine These wurde getragen von Gerüchten und Theorie. Dennoch ist er felsenfest überzeugt von der Existenz dieser Insel. Seine Redegewandtheit bringt ihm nur leider keine Investoren in Anbetracht der vielen Pleiten in letzter Zeit. Drum muss er wohl oder übel sein eigenes Vermögen bis auf den letzten Penny für diese Expedition ausreizen. Ein Umstand, der ihn beinahe dazu zwingt den einzigen Bewerber auf den Posten seines Assistenten anzunehmen. Ausgerechnet die Nichte des Bibliothekars hat es sich in den Kopf gesetzt X zu begleiten. Und es soll er tun? Ihre Fähigkeiten waren gut, alle Mal besser als nichts und billig noch dazu. Welches Desaster diese Reise darstellen würde ahnte er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls. Doch was tat man nicht, um seine Existenz zu wahren!
      Zu Diensten @Heaven_Lumen <3

      Steckbriefvorlage

      Name:
      Alter:
      Größe:
      Beruf:
      Charakter:
      Besondere Fähgkeiten:
      Vorgeschichte:
      Sonstiges:
      Aussehen:
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

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    • Name: Herriet Alberta Williamson
      Alter: 21 Jahre alt (geb. am 10. Februar 1865)
      Größe: 1,72 m
      Beruf: Assistentin des Bibliothekars der Universität von London, strebt aber den Posten als persönliche Assistentin Professor Eldridges an

      Charakter:
      Nahezu krankhaft neugierig - Herriet giert in allen Maßen nach Wissen, das sie noch nicht hat. Wenn es etwas neues zu lernen gibt, so ist sie schneller zur Stelle, als jemand gucken kann. Nicht selten kommt es vor, dass sie Menschen geradezu verfolgt, um ihnen eine Frage zu stellen. Sie ist so aufdringlich mit ihrem Wissens- aber auch Mitteilungsdurst, dass sie in der ganzen Universität tatsächlich zunächst dafür missachtet wird und erst anschließend der Tatsache geschuldet, dass sie eine Frau ist.
      Unverbesserlich optimistisch - Es ist entsetzlich schwer Herriet in irgendeiner Form ihre Begeisterung zu nehmen. Wenn sie sich einmal auf eine Idee oder ein Vorhaben festgeschossen hat, so kann man sie wirklich kaum davon abbringen. Ganz gleich wie oft sie dabei auf die Nase fällt, sie steht immer wieder auf und betrachtet den vorherigen Schlag nur als Möglichkeit zur Verbesserung. Dabei realisiert sie allerdings auch selbst, dass sie sich immens hinter der Freude und dem fast komödiantischen Stehaufmännchen Verhalten versteckt. Denn sie kann wirklich schlecht mit Trauer umgehen, geschweige denn sie mit anderen teilen.
      Risikofreudig und naiv - In Herriets Welt gibt es nur tun oder lassen. Konsequenzen für überstürztes Handeln interessieren sie nicht weiter und wenn sie auch noch so sehr alles auf eine fixe Idee setzt, so tut sie das. Es wird schon alles gut gehen. Irgendwie. Bisher ist noch immer aller gut gegangen, warum also nicht auch weiterhin? Sie muss es nur genug wollen und ihre Energie hinein stecken, dann glaubt sie felsenfest daran alles meistern zu können.

      Besondere Fähigkeiten:
      - Kartographie und Konzeptzeichnungen sind ihre absolute Stärke, wenn es um ihre Nützlichkeit bei der Expedition geht. Ihr mathematisches Verständnis steht dem der Studenten in nichts nach, im Gegenteil macht es ihr hervorragendes räumliches Vorstellungsvermögen leicht Proportionen angemessen zu treffen und Landschaften einfangen zu können. Einzig für diese Tätigkeiten scheint sie sehr viel Geduld aufbringen zu können.
      - Ihre Menschenoffenheit zählt eindeutig unter diese Kategorie. Noch nie hat Herriet nennenswerte Probleme damit gehabt jemanden anzusprechen. Sie ist auch nicht verlegen drum sich mit Händen und Füßen zu verständigen und mehr als nur gewillt neue Sprachen kennenzulernen, was sie im Allgemeinen zu einer sehr schnellen, kognitiven Lernerin macht.
      - Herriets Schönheit für die die Williamson-Töchter allesamt bekannt sind, lässt sie aus der Masse durchaus herausstechen. Nicht selten hat ihr Onkel ihr hübsches Gesicht für seine Zwecke genutzt um ein seltenes Sammlerstück oder ähnliches zu erhalten. Wichtig dabei war nur, dass sie unter keinen Umständen anfing zu sprechen, denn dann war der Zauber auch schon wieder vorbei.

      Vorgeschichte:
      Die Familie Williamson hat ihren Sitz auf dem Land. Ihr Vater ist Feldbesitzer und wenn es nicht viel ist, so reichte es alle Mal, um die fünfköpfige Brut zu ernähren. Mr. Williamson ist nämlich mit gleich fünf Töchtern gesegnet. Eine schöner als die andere. Sie leben ein einfaches Leben, können sich hier und da jedoch ein wenig Luxus leisten. Ihre beiden älteren Schwestern sind bereits verheiratet, dass Küken, das nach ihr geboren wurde verlobt und die kleinste von ihnen träumt bereits lautstark und ausschweifend von ihrem Eheleben. Einzig Herriet fiel gänzlich aus der Idylle heraus. Sie ist nämlich das Kind gewesen, das durch und durch ihrem Onkel, dem Bruder ihres Vaters zugetan gewesen ist. Der mürrische Mann mit dem strengen Blick hat sich sofort in das Herz des Mädchens geschlichen und bereits seit kleinauf war er ihr absoluter Lieblingsmensch. Als er anfing ihr das Lesen beizubringen und bei seinen Besuchen Bücher für sie mitzubringen, war es gänzlich um die junge Frau geschehen.
      Sie bettelte und jammerte, flehte und verlangte bis sie schließlich endlich die Erlaubnis ihrer Eltern bekam zu ihrem Onkel nach London zu ziehen - ohne seine vorherige Einwilligung sei dazu gesagt. Sie stand lediglich eines Morgens glücklich vor seiner Tür und offenbarte ihm die frohe Kunde. Seither lebt sie nicht nur mit ihm zusammen, sie hat es sich sogar erkämpft ihn bei der Arbeit unterstützen zu dürfen.

      Sonstiges:
      * Ihr einziger Freund an der Universität ist ein erfolgloser Jura-Student. Duke sitzt immer am selben Tisch mit seiner Pfeife, was Herriets Onkel dazu veranlasste dies den Tisch der Schande zu taufen. Sie beide kamen ins Gespräch, als die junge Frau sich zu ihm gesetzt hat und seither führen sie eine sonderbare Beziehung zueinander, die Herriet aber ohne Scham eine Freundschaft nennt.
      * Rhetorisches Wissen saugt Herriet auf wie ein Schwamm, doch es reicht ihr nicht. Es reicht ihr einfach nicht von etwas zu lesen. Sie muss es tun, sehen, schmecken, riechen. Bereits als Kind hat sie alles in die Hand und in den Mund genommen, was sich in ihre Nähe verirrt hat.
      * Heiratsanträge hat sie noch keine bekommen. Zumindest nicht ihres Wissens nach. Genauso wenig hat ein Mann es bisher versucht ihr den Hof zu machen... Zumindest ihres Wissens nach. Folglich ist sie schrecklich unerfahren, was den romantischen Umgang mit Männern anbelangt. Wenn man sie danach fragt, dann berichtet sie auch stolz, dass der eine Mann, in den sie sich bisher verliebt hatte ohnehin nur ihr Onkel in der Kindheit gewesen ist. Sie hatte wohl einfach noch keine Kapazitäten, um einen Menschen in ihr Herz einzulassen.

      Aussehen:

      • Ihre Augen haben die Farbe eines sehr, sehr warmen braun und je nach Sonneneinstrahlung könnte man meinen es ginge in eine Bernsteinähnliche Richtung.
      • Trotz ihres unweiblichen Verlangen nach Wissen ist sie von ihrem Kleiderstil her kein bisschen unweiblich. Sie hält sich größtenteils an die Vorschriften der Mode, wobei sie in der Tat stets ein wenig drauf achtet, dass ihre Kleidung angenehm bei der Arbeit verbleibt.
      • Die Haare trägt sie meist angebracht in einem Knoten. Ihr Onkel hat ihr so manches an Manieren eingeprügelt und ihr Erscheinungsbild gehört sehr offensichtlich dazu. Inzwischen trägt sie recht unauffällige Farben, um sich der Landschaft der Studenten anzupassen und die Haare aus dem Gesicht. Sobald sie jedoch alleine ist, kann sie es gar nicht abwarten die Spange zu lösen.
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • Name
      Aldwyn Godric Eldridge

      Alter
      30 | 23.06.1856

      Größe
      1,82

      Beruf
      Professor an der Universität London

      Charakter
      Wortgewandt - Aldwyn ist es gewohnt, sich aus jeder Situation mittels seiner Worte zu entziehen. Schuldner? Er findet eine Ausrede. Hübsche Frauen? Für diese hat er immer ein oder zwei Worte übrig, um unter ihren Rock- oder an ihre Geldbörse- zu kommen. Einzig wenn er zu seinen Thematiken befragt wird wandelt sich der sonst sehr sarkastische, überhebliche Mann völlig und legt eine Ernsthaftigkeit an den Tag, welche man seinem Gemüt nicht wirklich zutraut. Er lässt sich nur schwerlich in seinen Erklärungen unterbrechen, neigt dazu ausschweifend und detailliert zu werden und gewisse Thesen auszuführen. Sollte ihn dabei jemand kritisieren oder seine Arbeit angreifen so zeigt er durchaus eine kalte, gespaltene Zunge welche seinen Gegenüber die Worte raubt. Er zeigt sein Wissen ganz ohne scheu und hält sich mit seiner Meinung über andere oder diverse Situationen nicht zurück, außer die Situation erfordert sein Charisma.
      Stolz - Gleich wie oft er im Dreck gelegen hat, wie oft er in einer heruntergekommenen Spelunke hinausgeworfen wurde... Aldwyn verliert weder sein arrogantes Grinsen noch seinen Stolz. Er ist nahezu unzerstörbar, gleich was geschieht oder wie sehr ihn die Gesellschaft durch den Dreck zieht. Er lernt nicht aus seinen Missverhalten und neigt zu Wiederholungen. Er sieht sich selbst weder als Fehler noch als Schande, im Gegenteil. Er scherzt nur zu gern, jede schlechte Erfahrung als Teil eines Experimentes zu nehmen. Dass er dabei durchaus exzentrisch wirken könnte, ist ihm in seiner Ignoranz nicht einmal bewusst.
      Rebellisch - Aldwyn folgt ungern aufgezwängten Instruktionen und ist ein absoluter Freigeist. Er sehnt sich nahezu nach Abwechslung und dem sogenannten Abenteuer, welches sich Leben nennt. Er liebt es zu reisen und bewundert andere Länder mit deren Eigenarten lieber mit eigenen Augen als in den staubigen Seiten von Büchern. Die See ist ihm dabei durchaus vertraut und sogar eine spannende Abwechslung zu den kalten Pflastersteinen Londons. Er liebt es, sich gegen die Vorstellungen anderer aufzulehnen und handelt mit Liebe gegen diese. Er untersucht demnach auf Dinge, für die er verspottet wird. Er jagt dem Phantastischen selbst als Wissenschaftler nach und besitzt den festen Glauben, dass er eines Tages etwas entdecken wird, was nicht nur das britische Empire erstaunen wird sondern Weltweit.

      Besondere Fähgkeiten
      Botanik - Pflanzen, gleich ob exotische oder heimische, sind für Aldwyn ein sehr interessantes Fachgebiet, dem er seine ganze Leidenschaft widmet. Er hat ein unglaubliches Verständnis für die Gewächse Mutter Natur und ist nahezu begierig darauf, fremdartige Gewächse zu studieren und ihre Merkmale kennenzulernen. Die für ihn bekannten Pflanzen erkennt er leichthin, kann sie entweder aus seinem Gedächtnis sofort abrufen oder sie unterscheiden, sofern sie vor ihm ausgebreitet sind. Seine Spezialität liegt jedoch nicht nur an den Formen und Farben oder deren Wachstum, er ist sich der toxischen oder heilenden Wirkungen seiner Forschungsobjekten durchaus bewusst und weiß sie anzuwenden.

      Geologie - Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf der Umweltgeologie. Der Interaktion von Lebewesen jeder Art, Luft, Wasser oder dem Boden der Erde selbst. Das Hauptaugenmerk liegt bei ihm dabei auf die Verhaltensmuster der verschiedenen Lebewesen auf den klimatisch anderen Erdflecken, das Zusammenspiel und die Anpassung ebenso die Entwicklung von Flora und Fauna und der Beschaffenheit des Bodens. Selbst mit Überschwemmungen, Fluten, unnatürliche Bewegungen des Bodens oder gar den feuerspuckenden Bergen sind Teil dieser Wissenschaft. Besonders jedoch hatte er sich dem Verhalten der See zugewandt, auf der er oft gereist ist. Er musste sich mit diversen Anzeichen für Regungen des Untergrundes auseinandersetzen, ebenso mit dem Himmel und dem Gespür für die Feuchtigkeit der Lüfte.

      Mathematik - Mit Zahlen und Daten zu spielen ist Aldwyn ein Leichtes. Ob es sich hierbei um Jahreszahlen der Geschichte oder einfach um eine neue Berechnung handelt, ist ihm dabei gleich. Mann kann sagen er besitzt ein ausgeprägtes Gedächtnis für diese ganz eigene Wissenschaft, nutzt diese Fähigkeit jedoch durchaus in seiner Forschungsarbeit.

      Schwertkampf - Aldwyn kennt zwar den Umgang mit den modernen Schusswaffen, gleich ob ein Gewehr oder einer Handfeuerwaffe. Doch er verabscheut die Handhabung damit und konzentriert sich lieber auf den klassischen und doch tödlichen Tanz der Klinge, den er bedingt in seiner Kindheit erlernte und mit fortschreitenden Alter perfektionierte.

      Vorgeschichte
      - Aldwyn ist der Vorname, welcher seine Mutter für ihn wählte, während sein Vater den Zweitnamen festlegte, nach einem Vorfahren der Familie Eldridge. Aldwyn selbst hasst seinen Zweitnamen Godric, weshalb er ihn nur zu gern fallen lässt, sollte er in die Verlegenheit kommen sich vorzustellen.
      - Er ist der dritte Sohn des Adligen William Alan Eldridge, einer angesehenen Persönlichkeit in London. Jedoch ist er ein uneheliches Kind einer geheimen Liebschaft mit einer rothaarigen Schönheit namens Lillian Hudson, einer einfachen Magd des Hauses. Demnach gilt Aldwyn als Bastard der Familie, als Schandfleck seines Vaters und trotzdem konnte dieser ihn und seine Mutter nicht einfach verstoßen. Aldwyns Mutter war von schwacher Gesundheit und verstarb wenige Jahre nach seiner Geburt, was William dazu zwang, seinen Sohn aufzuziehen. Väterliche Liebe? Fehlanzeige. Auch von den beiden älteren Brüdern wurde Aldwyn aufgrund seiner roten Haare, welche an seine Mutter erinnerten, nie akzeptiert. Ihm steht keinerlei Erbe zu und seine Bildung bezog sich auf das Standartformat für den niederen Adel. Was den aufgeweckten Jungen jedoch nicht davon abhielt, sich selbst weiterzubilden. auch der Kampf mit dem Schwert wurde ihn nur mittels Grundkenntnissen beigebracht, doch im Laufe der Jahre begann der junge Aldwyn, seinen ganz eigenen Kampfstil herauszufiltern und diesen zu perfektionieren.
      - Er wurde aus dem Familienhaus der Eldridge in dem Moment entlassen, als Aldwyn sich dazu entschloss, sich der Forschung zu widmen. In den Augen seines Erzeugers hätte er eine kleine Position im Parlament beziehen sollen, als Assistent oder Ähnliches. Doch sein Sohn weigerte sich und verließ mit seinem wenigen Hab und Gut mit erhobenen Haupt das Haus, um sein eigenes Schicksal zu schreiben. Dabei warnte ihn sein Vater, dass er weder Hilfe noch die Möglichkeit bekam, je wieder in das Anwesen zurückzukehren.
      - Aldwyn schaffte lediglich einen einzigen, nennenswerten Durchbruch. Er fand nach einigen harten Jahren, in denen er sich gegen andere Professoren, Erfinder und Entdeckern entgegenstellen musste, schließlich eine interessante Pflanze gegen Zyanose (Blausucht), welche den Verlauf der Krankheit verlangsamte. Zwei Jahre später entdeckte er mit der Kooperation eines Londoner Arztes ein Gegenmittel, welches die Krankheit wirklich zu heilen schien und hatte damit eine bisher nicht dagewesene Entdeckung gemacht, welche von der Universität anerkannt wurde. Er bekam ein hübsches Sümmchen für seine Tat, ebenso einen festen Platz und Möglichkeit auf die Bildung zum Professor, dessen Titel er mit jungen 24 Jahren schließlich erhielt.
      - Leider hielt sein Erfolg nicht lange an. Die Blausucht verschwand von der Bildfläche der Krankheiten und damit versiegte auch seine glorreiche Zeit des Ruhmes. Er versuchte sich auf weitere Forschungen zu beziehen, reiste sogar mit den Schiffen jedoch vergebens- alles, was er meinte zu entdecken war Unbrauchbar und schnell verließen ihnen die finanziellen Mittel für Exkursionen oder spezielle Experimente. Die Investoren verloren das Interesse an ihm und Aldwyn blieb pleite zurück. Danach folgten mehrere Desaster, welche seine Person umgaben. Geprägt von Spielsucht, der ausgeprägten Neigung zu Alkohol und einem Drang, diverse Damen zu verführen welche nicht mehr auf dem Markt standen und Geld auf die niedrigsten Wege zu verdienen, die es in den Straßen des East Endes zu finden waren.
      - Da er sich nicht mehr eine Bleibe leisten kann und bislang durch seine Redegewandtheit seinen Kopf aus der Schlinge des Aufsichtsrates der Universität gezogen hat, lebt er wortwörtlich in seinem Büro. Die Couch dort dient ihm als Bett und er lebt in dem Raum voller verstreuter Bücher und Papiere, Karten aus alter Zeit und neuen Kartografen

      Sonstiges
      -Seine Kleidung hat definitiv bessere Tage gesehen. Er bedient sich dunkler Anzüge, gleichfarbigen Westen und einfachen weißen Leinenhemden. Ein demolierter, ebenso dunkler Mantel rundet sein Erscheinungsbild ab. Das einzig edle was er an sich trägt und nie aus der Hand gibt ist sein eleganter Spazierstock. Der Kopf diesen ist der Kopf einer Kobra mit Smaragd-Augen. Was niemand weiß: Dieses Accessoire ist eine Waffe, da sich eine lange, schmale Klinge in dem Inneren des festen Holzes befindet. Eine Waffe die er nur in absoluter Notwendigkeit benutzt, ebenso wie die einfache Handwaffe, welche er zwangsweise mit sich führt.
      -Er besitzt die Angewohnheit, die verschiedenen Hüte und Melonen anderer zu stibitzen, um sie zu tragen wenn er gerade wieder seinen roten Haarschopf verbergen muss, wenn er Schuldner auf der Straße erkennt
      - Trotz dessen, dass Aldwyn ein Mensch des Wissens ist, ist er diversen niederen Tätigkeiten nicht abgeneigt. Er kämpft nur zu gern in Boxkämpfen um sich ein wenig Geld der zuvor abgeschlossenen Wetten zu verdienen. Dabei stellt er sich gut an, auch wenn man es ihm auf den ersten Blick nicht zutraut besitzt er durchaus ein Talent für Kämpfe und eine diverse Kraft in seinem trainierten Körper. Wobei auch er öfters Mal einen Widersacher unterschätzte und mit aufgesprungener Lippe im Dreck landete.
      - Er treibt sich Abends, wenn er nicht in seinen Recherchen weiterkommt, nur zu gern in billigen Spelunken herum, spielt, schnappt dort die aktuellen Neuigkeiten auf oder wendet sich einsamen Schönheiten zu, sofern sie einige wertvollen Schmuckstücke an sich tragen, die von Reichtum sprechen. Irgendwie schaffte er es auf diesem Weg seine im Nichts verlaufenden Forschungen zu finanzieren. Dass er dafür von den Ehemännern oder den Vätern der reichen Damen nicht gerade gemocht wird, muss man hier nicht erwähnen
      - Er ist chaotisch. Sehr chaotisch. Ordnung ist ihm ein Fremdbegriff doch trotz des herrschenden Chaos findet er sich zurecht und weiß meistens, wo er etwas hat liegen lassen. Mit Ausnahme seiner Taschenuhr, die ihm wertvoll ist. Er neigt dazu sie an den seltsamsten Orten wiederzufinden.
      - Er neigt nur allzu oft dazu, Dinge in seinen sarkastischen, unangebrachten Humor mit einzubeziehen, auch wenn die Situation es nicht unbedingt gutheißen würde. Manchmal ist das seinerseits jedoch auch Selbstschutz, um eine Ernsthaftigkeit bezüglich seiner Wenigkeit etwas zu mildern und Zeit zu schinden

      Aussehen


      Zum Start des RPGs ist seine Verfassung eher...weniger gepflegt. Er ist unrasiert und sein Haar lang, nicht unbedingt von seiner wahren, samtigen Schönheit und unordentlich zusammengebunden. Seine Augen dafür sind umso lebhafter in einem dunklen Braun.
      Es ist schwer an seiner Kleidung keine Kreide- oder Tintenflecke zu finden. Auch Spuren von einigen Auseinandersetzungen sind Sichtbar, besonders an dem Mantel den er sich überwirft, sollte er die Universität verlassen. Doch gleich, wie seine Kleidung wirken mochte: Seine Haltung ist jederzeit gerade und stolz.

      Es tut weh fallen gelassen zu werden, ohne zu wissen warum. Aber letztendlich weiß man anschließend, was man jenen Personen überhaupt bedeutet hat.
    • Name: Duke McGahan
      Alter: 29 (geb. am 06. Dezember 1857)
      Größe: 1,78 m
      Beruf: Studiert Jura an der University of London

      Charakter:
      Monoton - Duke hat die Angewohnheit recht monoton zu sprechen. Man weiß im Grunde nie welche emotionale Bewandtnis er zu den angesprochenen Themen hegt. Aus diesem Grund haben schon viele Menschen ihn angeherrscht und ihm mitgeteilt, dass sie sich wirklich ungerne mit ihm unterhalten. Ein Umstand, der Duke keinen Kummer bereitet. Die Entscheidungen anderer Menschen hat er sich noch nie angemaßt anzuzweifeln oder herauszufordern. Er zeigt sehr selten zu irgendeiner Thematik oder einem Umstand so etwas wie Leidenschaft. Allerdings ist er gerade aufgrund dieser Eigenschaften ein hervorragender Pokerspieler. Man beißt sich wirklich die Zähne an dem Versuch aus ihm in die Karten zu sehen. Leider hadert es bei ihm etwas bei seinem strategischen Geschick.
      Loyal - Auch, wenn der Mann selbst in Schwierigkeiten kommt ist es ihm noch nie in den Sinn gekommen einen Freund oder Bekannten zu verpfeifen. Besonders offensichtlich wird dies tatsächlich sowohl bei seiner Freundschaft zu Aldwyn, als auch zu Herriet. Aldwyn hat er schon viele Male vor Schuldeneintreibern und Schlägern bewahrt, was nicht selten bedeutete, dass er selbst ein wenig zusammengestaucht wurde. Bei Herriet hingegen zeigt sich eine Loyalität im vollkommenen Desinteresse ihres Rufes. Ganz gleich wer schlecht über sie spricht oder im Hintergrund beleidigt, ganz gleich wer auf ihn zukommt, um ihn zu fragen warum um alles in der Welt er mit der Verrückten spricht, sah er noch nie eine Begründung auf diese Unruhen in irgendeiner Form einzugehen. Was er tut und lässt ist für ihn absolut selbstverständlich.
      Sehr zurückhaltend - Duke hält sich wahnsinnig mit Körperkontakt zurück. Selbst einem anderen Mann die Hand zu reichen kostet ihn gelegentlich mal Überwindung. Dem entsprechen wird es keine Verwunderung darstellen, dass er bisher noch mit keiner Frau das Bett geteilt hat. Bisher ist es nicht in seinem Interesse gewesen und er hatte auch nicht das Gefühl auf eine Frau gestoßen zu sein, der er selbst zugesagt hätte. Zumal sein Bedürfnis sesshaft zu werden auch noch nicht eingetreten ist, lässt er sich gebührend Zeit mit solcherlei Belangen. Zunächst versucht er sein Studium endlich zu bestehen.

      Besondere Fähigkeiten:
      - Er ist wahnsinnig guter Zuhörer. Es würde Duke nicht einfallen jemanden in seinem Redefluss zu unterbrechen und genauso merkt er sich nahezu jede Information, die er so erhält. Nicht selten kommt es vor, dass er Monate später nach dem Verbleib einer kranken Mutter fragt, von der ihm mal berichtet wurde. Dabei erscheinen ihm die Erinnerungen an diese Gespräche allerdings tatsächlich sehr plötzlich und nahezu kontextlos. Wenn man ihn danach fragt wie er sich denn nun daran erinnert habe, kann er manchmal selbst nicht antworten.
      - Seine niemals ausgeschöpfte Geduld gehört ebenso zu einer seiner größten Stärken. Noch nie hat er das Gefühl verspürt sich bei etwas hetzen zu müssen oder in Anbetracht tatsächlicher Stresssituationen den ruhigen Kopf verloren. Er weiß ganz genau, dass es keinen Sinn macht leidenschaftlich an Probleme heran zu gehen. Daher nimmt er sich stets genug Zeit um sie zu überdenken, um sich nicht in diesen Strudel der Unsicherheiten und Ängste treiben zu lassen.
      - Man mag es ihm kaum ansehen, aber Duke hat hervorragende Sehkraft und ist ein entsetzlich guter Jäger. Seine Präzision bei Schießen ist bemerkenswert und als Heranwachsender hat er sogar einige Wettbewerbe gewonnen. Mittlerweile ist die Waffe seiner Wahl eine Volcanic Pistole Kaliber 41. Allerdings kennt er sich auch ganz hervorragend mit Gewehren aus und verfolgt tatsächlich mal offen interessiert die neuen Modelle, die auf den Markt kommen.

      Vorgeschichte:
      Duke verheimlicht es zwar - bzw. erwähnt er es schlichtweg nicht -, doch er kommt aus sehr, sehr gutem Hause. Sein Großvater leitet die University of London und besitzt ein sehr beträchtliches Vermögen. Seine Eltern waren nicht schlechter dran gewesen, hat sein Vater doch von Anfang an geplant als einziges Kind der Familie McGahan seinen Vater früher oder später abzulösen. Er fand eine Frau, ebenfalls aus gehobener Schicht, sie heirateten, bekamen ein Baby und alles schien einen geradlinigen Weg zu gehen. Dass sein Vater einigen Lastern verfallen war ahnte Dukes Großvater nicht. Doch es schien schlimmer gewesen zu sein, als erwartet. Wie es aussah trieb er sich mit sehr zwielichtigen Gestalten herum und starb schließlich auch in ihrer Mitte. Bei einer feierlichen Gesellschaft, an der er mit seiner Frau teilgenommen hatte wurde das junge Paar erschossen. Sie waren zwar nicht die Zielpersonen, aber an diesem Tag starben viele Unschuldige. Warum genau das Massaker in Gang getreten war ist bis heute unbekannt und wird sehr erfolgreich unter den Tisch gekehrt.
      Auch Dukes Großvater hatte keine andere Wahl bekommen als diese Tragödie fallen zu lassen und nicht weiter nachzuforschen, was ihn schließlich zum Vormund des damals 5-jährigen Duke machte.

      Sonstiges:
      - Duke ist sehr passionierter Raucher und geht praktisch nirgends ohne seine Pfeife hin. Der Tabak ist inzwischen das einzig wertige in seinem Leben, dass er sich noch wahrhaftig gönnt in seiner schwierigen Situation als mittelloser und ewiger Student. Denn obwohl er in der Tat die Mittel hätte oder besser gesagt die Möglichkeit seinen Großvater um Geld zu ersuchen, würde er es niemals wahrnehmen. Entweder er schafft es alleine oder er geht alleine unter.
      - Er hat sich für ein Jura Studium entschieden, weil er eigentlich immer schon Anwalt werden wollte. Seit er als Heranwachsender auf einen Bekannten seines Großvaters getroffen war, war für ihn diese Entscheidung bereits klar gewesen. Dass er allerdings schrecklich schlecht mit trockenen Gesetzestexten umgehen kann und es ihm auch nahezu unmöglich in der Lage ist diese zu verstehen macht das Studium... beschwerlich. Doch er ist stur und engstirnig. Inzwischen ist er schon 4 Mal durch die Abschlussprüfung gerasselt. Einige Male war es knapp. Andere Male wiederum nicht.
      - Aldwyn lernte er in einer Bar kennen und seither ist ihnen aufgefallen, dass sie einen sehr ähnlichen Geschmack haben was ihre Gesellschaften anbelangt. Immer wieder stießen sie aufeinander, bis sie schließlich so etwas wie Trinkkumpanen geworden sind. Duke hat auch schon das ein ums andere Mal Geld dank Al gewonnen. Er wettet sehr gerne auf seinen Freund, wenn dieser Mal wieder im Boxring aufzufinden ist.
      - Herriet machte die Bekanntschaft mit ihm an seinem Tisch der Schande. Er sitzt immer am gleichen Tisch und brütet sogar meistens über den gleichen Büchern. Manche Studenten bezeichnen ihn als traurigen Universitätsgeist, was Herriet lustig fand. Sie hat sich sogleich zu ihm gesetzt, seine Privatsphäre mit Füßen getreten und ihn gefragt warum er nicht aufgibt, wenn er doch so schlecht ist. Seine Antwort darauf gefiel ihr. Seither bezeichnet sie ihn als seinen lebenden Lieblingsdenker.

      Aussehen:
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • Name
      Victoria Ainsworth

      Alter
      26 | 14.02.1860

      Größe
      1,67m

      Beruf
      Leiterin des Freudenhauses an den Docks des Londoner East Ends

      Charakter
      Beschützend - Sie ist die selbsternannte Leiterin des Freudenhauses und damit die oberste Dame diesen. Victoria sieht sich selbst als Verantwortliche für die Mädchen, welche in dem geächteten Gewerbe der Prostitution tätig sind. Die Frauen kommen zu ihr mit ihren Probleme und Ängsten und Victoria entscheidet über die Gäste, welche sich in ihren Räumlichkeiten befinden. Sie beschützt die Frauen welche ihr vertrauen gleich einer Löwenmutter und scheut auch nicht davor zurück, sich den Unmut der Männer damit aufzubürden. Ihre Devise: Lieber wird sie als Opfer anerkannt, als irgendeine ihrer Schützlinge. Sollte jemand es wagen, ein Mädchen auf offener Straße anzugreifen oder ihr Angst einzujagen kann sich Victoria durchaus in eine wahre Furie verwandeln.

      Damenhaft - Gesegnet mit ihrer Schönheit hat sie sich die Etikette und Verhaltensmuster der Adligen durchaus angelernt. Sie benimmt sich trotz ihres niederen Standes als Hure gleich einer edlen Dame, ihre Wortwahl ist galant und lockend. Sie nutzt ihre Worte wohl formuliert um sich diverse Vorteile zu erschaffen oder gegen diverse Probleme zu argumentieren. Leider findet sie bei Letzterem kein Gehör, da man sie nicht ernst nimmt, gleich wie hübsch sie aussieht. Dennoch gibt sie nicht auf und kämpft weiter, um irgendwann Gehör zu finden. Ihr Kleidungsstil ist galant. Meist schneidert sie selbst mit der Hilfe einer älteren Hebamme, welche bei ihr unterkommen durfte. Gemeinsam schaffen sie die edlen Kleider, welche Victoria besitzt und nur selten greift sie tatsächlich darauf zurück, sich ihre Garderobe zu kaufen. Das kann sie sich nicht gebührend leisten.

      Ehrlich - Trotz dessen, dass sie früher nach ihrer Ankunft in London selbst den Dienst als Prostituierte annehmen musste, war Victoria stehts ehrlich zu sich selbst und zu anderen. Ein Grund weshalb sie ihren eigenen Körper mittlerweile nicht mehr anbietet. Für eine Frau eine eigene Meinung zu besitzen oder sich in politische Geschehnisse mittels Kundgebungen einzumischen, Victoria sagt auch ehrlich ihre Meinung, wenn sie diverse Vorhaben nicht für gut befindet oder ernsthafte Bedenken hegt, was sie durchaus zu einer sehr treuen Freundin macht.

      Besondere Fähigkeiten
      - Sie ist in Sachen Politik, Gesellschaft und Mode ein absolutes Ass. Wenige Male wurde sie von einem Freier auf eine Abendveranstaltung ausgeführt, als sie noch kein bekanntes Gesicht gewesen ist. Sie lernte Manieren, die Sprache und hatte ihre Augen und Ohren immer über aktuelle Ereignisse offen gehalten. Zudem ist sie sehr belesen und besitzt ein gutes Allgemeinwissen, was sie zum Teil auch Aldwyn zu verdanken hat. Nach ihrem Kennenlernen hat er des Öfteren Bücher aus der Universitätsbibliothek bei ihr liegen lassen, was ihr die Möglichkeit gab, zu lesen und sich zu bilden.
      - Verlockung ist ihr Geschäft. Dabei setzt Victoria nicht auf ihre bloße Schönheit sondern mehr auf ihre Wortwahl. Sie besitzt ein recht gutes Menschenverständnis und versucht schnell zu erkennen, wie sie jemanden für sich gewinnen kann.
      - Starker Charakter; Victoria hatte nie ein einfaches Leben und auch jetzt kämpft sie noch immer mit den Verurteilungen der Gesellschaft. Dennoch, gleich wie schwer ihr Leben im East End ist, sie kämpft und gibt nicht auf. Selbst wenn ein Erpresser sie zu Boden drückt oder Gewalt anwendet, ihr Kopf bleibt stolz und stark erhoben und sie erträgt die Situation immer mit einem unbeugsamen Funkeln in ihren Augen. Sie würde niemals offen Schwäche zeigen, weder vor ihren Mädchen noch vor sonst irgendwem. Nicht einmal Aldwyn, obwohl er ein langjähriger Freund ist, hat sie jemals schwach erlebt
      - Mitgefühl ist eine verborgene Fähigkeit von ihr. Victoria kann an niemanden vorbeigehen, der leidet oder offensichtlich Hilfe braucht. Ihr Herz ist weicher als man ihr zutrauen würde. Sie kann durchaus eine führsorgliche und sanfte Seite offenbaren, wenn sie sich auf jemanden einstellt um ihn oder ihr zu helfen
      - Tanzen ist ihre Leidenschaft. Gleich ob der normale Gesellschaftstanz, der erweiterte Walzer oder einfach nur ein rhythmisches Bewegen zum Takt der Musik. Sie liebt den Tanz, muss jedoch mittlerweile auf diesen Genuss verzichten, da sie mit ihrer Verantwortung nur zu sehr eingespannt ist. Generell kann sie sich wenig Entspannung genehmigen und stellt ihre eigenen Wünsche immer hinten an, um sich voll und ganz auf ihre eigens auferlegte Pflicht zu konzentrieren

      Vorgeschichte
      - Victoria ist die uneheliche Tochter einer Prostituierten, welche sie aufgrund ihres Berufes in ein Waisenhaus gab außerhalb von London. Sie nahm es ihrer Mutter jedoch nie übel, im Gegenteil sie lernte sich im Vergeben und Verständnis zeigen. Obwohl Victoria träumte, irgendwann Schneiderin zu werden, landete sie leider selbst in der Branche ihrer unglücklichen Entstehung. Für Victoria ist es die größte Angst, jemals eine ähnliche Hürde zu erleben wie ihre Mutter, weshalb sie sich mittlerweile auch nicht mehr verkaufen will. Die Angst tatsächlich ein Kind zu erwarten ist zu groß, denn dies ist für sie noch immer ein Wunsch, den sie irgendwann einem Mann schenken will, welchen sie liebt
      - Sie landete als junge Frau in London, wurde jedoch nur belächelt als sie sich als Schneiderin versuchen wollte. Es gab keinen Bedarf, noch weniger an eine unerfahrene Frau. Sie wurde auf die Straße gezwungen und schließlich von einer sanftmütigen Hure aufgenommen und mit Essen versorgt. Leider war der offizielle Besitzer des Freudenhauses der Meinung, dass sie für ihre Mahlzeiten zu arbeiten hatte. In welchem Weg konnte man sich hier ja denken.
      - Sie lernte Aldwyn kennen, als dieser in der Nähe ihres Hauses in einen Kampf geriet, nachdem er einer Verlobten schöne Augen machte. Victoria griff ein und nannte ihn ihren Freier, auf den sie schon sehnlichst wartete und sorgte dafür, dass der Mann recht angewidert und schnell von Aldwyn abließ. Seitdem schuldet er ihr etwas und kommt des Öfteren vorbei, zumal er dank ihr die Stadt und seine Gassen besser kennenlernte. Tatsächlich hatten Victoria und Aldwyn nie etwas miteinander, dafür respektiert der Professor sie zu sehr, als dass er die Freundschaft dafür aufgeben würde. Er neckt sie und macht ihr übertriebene Komplimente, jedoch weiß sie, wie diese gemeint sind und gibt sich gespielt gerührt oder schüchtern. Es ist ein Spiel zwischen den Beiden, fundiert auf ihre seltsame Freundschaft.
      - Mittlerweile dient sie nur zu gerne als Versteck vor seinen Schuldnern, sie gab ihm den Schlüssel zur Hintertür, zu der eigentlich niemand Zugang besaß. Sie erwartet meistens sogar schon sein Eindringen und bereitet im Vorfeld wortlos den Brandy und Eis zum Kühlen vor. Zudem ist jeder Freund Aldwyns gleichzeitig ihr Freund, sie vertraut dem Professor in seiner kargen Wahl an Verbündeten und gibt ihnen ebenso Schutz oder Unterkunft wie ihm, wenn es notwendig ist. Wobei sie dazu neigt, gewisse Regeln aufzustellen

      Sonstiges
      - Victoria besitzt einen einzigen Schatz. Ein Andenken, welches sie von ihrer Mutter bekam. Wahrscheinlich hat die Frau dies als Geldquelle für ihre Tochter gesehen. Es ist eine Kette in welcher ein einzelner Smaragd eingearbeitet ist. Victoria legt diese niemals ab, nicht einmal zum Schlafen. Es ist das Einzige, was für sie tatsächlich wertvoll ist und ihr den Glauben schenkte, dass sie ihrer Mutter irgendetwas bedeutet haben muss. Es zu verlieren würde das Ende für sie bedeuten
      - Sie ist sehr respektiert von den Mädchen und wird dort trotz ihrer jungen Jahre als Mutter angesehen. Sie gibt sich jedoch auch mütterlich, Victoria ist streng und bestimmend, aber ebenso tröstend und sanft. Man sieht zu ihr auf und hört auf ihre Ratschläge
      - Das Freudenhaus gehört einem gelangweilten Pächter, den es nicht interessiert was daraus wird. Ihm war es Recht, dass Victoria die Führung übernahm und er holt lediglich das Geld monatlich ab
      - Leider ist das East End keine sichere Ecke für leichte Frauen. Victoria hat sehr schwere Probleme mit einer Gruppe Männern, welche sie erpressen. Zahlt sie nicht das Schutzgeld würden ihre Mädchen auf offener Straße angegriffen werden. Ein Grund, weshalb sie alles tut, um die höchsten Preise herauszuschlagen bei den Kunden um irgendwie die hohen Kosten zu kompensieren und dennoch für Mahlzeiten sorgen zu können
      - Die Hebamme Marie-Ann ist ihre engste Freundin. Sie lernten sich auf den Straßen zufällig kennen und seitdem kommt Marie-Ann nicht mehr von der jungen Frau los. Sie kümmert sich um Victoria, brachte ihr bei ihre Haare hochzustecken und hilft bei dem Schneidern neuer Kleider ohne einen Penny zu verlangen. Dafür versorgt Victoria sie mit Essen und gibt ihr immer eine Bleibe, wenn diese Frau es nötig hat bis sie schließlich in dem Freudenhaus zu leben begann, abseits der Arbeitsbereiche.
      - Victoria besitzt sehr langes, blondes Haar und steckt unglaublich viel Pflege in dieses. Sie weigert sich auch nur eine Schere ihrem Haar zu nahe zu bringen. Doch der Arbeit und der Autorität wegen sind diese immer streng nach oben gesteckt zu aufwendigen Frisuren, auf welche selbst eine Adelsfrau neidisch werden könnte. Mit offenen Haaren bekommt sie meist nur Marie-Ann zu sehen, wenn Victoria sich in ihr privates Zimmer zurückzieht
      - Man sieht sie nie zwei Tage hintereinander mit demselben Kleid, zudem sie ihre kleine Größe mit hohen Schuhen ausgleicht
      - Sie liebt Rosen und Lavendel sehr, bewahrt sich sogar einige Lavendelzweige in ihrem Zimmer auf um den angenehmen Duft als Einschlafhilfe zu nehmen
      - Victoria besitzt einen weiblichen Körper, bei dem selbst Aldwyn regelmäßig scherzt, dass ihr jeder Mann verfallen würde. Ein Spaß, der ihr ungewollt wehtut, da sie oftmals nur auf ihr Äußeres und ihren Beruf reduziert wird

      Aussehen


      Victoria mit zusammengesteckten Haaren, im Hintergrund Marie-Ann.
      Die Augen sind in einem sanften Grün mit braunen Sprenkeln


      Ihre Haarpracht offen.

      Es tut weh fallen gelassen zu werden, ohne zu wissen warum. Aber letztendlich weiß man anschließend, was man jenen Personen überhaupt bedeutet hat.