Bösewicht und Superheld unter einem Dach (Shio&Miran)

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    • Bösewicht und Superheld unter einem Dach (Shio&Miran)

      Vorstellung:
      Bösewicht und Superheld unter einem Dach (Shio&Miran)

      @Shio

      Yulia

      "Wenn du nicht genug Geld für deine Wohnung hast, gibt es andere Möglichkeiten."
      Seufzend ließ sich Yulia auf ihre Couch sinken, während jemand am anderen Ende der Leitung gerade erst mit seiner Predigt zu beginnen schien. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr jedoch, dass sie sie sich nicht wie sonst einfach anhören konnte.
      "Ich habe ein leeres Zimmer, Willow hat mich gefragt und etwas Gesellschaft hat noch niemanden geschadet", erklärte sie abermals mit einem Lächeln, "außerdem ist er gleich hier. Ich kann ihn nicht am Telefon reinlassen. So unhöflich bin ich nicht. Also wir sehen uns später dann, okay?"
      Mit diesen Worten legte sie auf, um sich noch einmal die Nachricht von ihrem zukünftigen Mitbewohner durchzulesen. Kito Aino. Alter: 25. Das hatte die anderen auch gestört. Ein Mann, der auch noch älter als sie selbst war. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen bei dem Gedanken. Als könnte sie sich im Notfall nicht selbst verteidigen.
      Außerdem hatte sie ein gutes Gefühl bei ihm. In ihrem kurzen Austausch schien er interessant zu sein. In letzter Zeit hatte sie nicht allzu viel zu tun, die Gesellschaft würde ihr tatsächlich gut tun. Vermutlich würde er mit seinem Beruf sowieso nicht lange in der Stadt bleiben.
      Als Yulia wenig später gespannt die Türe öffnete, stand wie erwartet der blonde potentielle Mitbewohner vor ihr.
      "Er sieht in echt besser aus, als auf dem Foto.", kommentierte sie in ihren Gedanken ohne es in ihrem Gesicht zu zeigen.
      "Hi, Kito", grüßte sie ihn mit einem Lächeln, "komm doch rein."
    • Kito

      Der Wohnungsmarkt war eine Katastrophe, wenn man nicht gerade irgendwelche Conection hatte oder viel Geld besahs. Das Leben in dieser Großstadt war anders, anders als er es sich jemals erträumt hatte.
      Ein wenig Geld war zwar gespart, doch es reichte nicht um sich eine eigene Wohnung leisten zu können.
      Immer wieder suchte er vergebens weiter, bis ein Bekannter auf ihn zu kam und ihn von einm freien Zimmer in er WG erzählte. Kito war anfänglich nicht davon begeistert, aber da er sowieos öfters unterwegs war, wie zu hause dürfte das kein Problem darstellen.
      Sie hielten Wochen vorher einen regelmäßigen Kontakt um alle Daten und Fakten auszutauschen. Es war zwar ein wenig merkwürdig sich eine WG mit einer Frau zu teilen, aber er würde ihr so gut es geht aus dem Weg gehen und ihr nicht zur Last fallen, sofern das möglich war.
      Seine Habseeligkeiten verstaue er in Kartons, die das Umzugsunternehmen in ein paar Stunden zu seiner neuen Adresse fahren würde. Er besahs nicht viel, aber er hatte einige Erinnerungsstücke aus seiner jetztigen Arbeit mitgebracht. An der Front zu kämpfen war mit unter nicht immer so einfach, aber es gab auch schöne Zeiten..
      Nachdem er alle Kartons an die Tür gestellt hatte, sah er wehmütig seiner Einzimmer- Wohnung hinterher. Es wurde Zeit für einen Neuanfang, in einer Stadt die nicht weit entfernt von seiner Basis war.
      Er fuhr mit dem Auto zu der Adresse die auf dem Zettel stand und parkte anschließend sein Auto vor einem Haus wo es wohl nur wenige Parteien gabe, die dort wohnten.
      Kito stieg aus und schnappte sich eine Tasche mit ein paar Sachen drinnen. Er suchte den Namen seiner zukünftigen Mitbewohnerin heraus und drückte drauf. Ein Ton erklang und schon drückte er die Tür auf um nach oben zu laufen.
      Die Tasche hatte er lässig über seine Schulter gehangen. Oben angekommen klopfte er an die Tür und schon öffnete ein sehr zierliches Mädchen die Tür. Sie schien sehr erfreut zu sein, das er hier vor ihr stand. Kito musterte die Frau ein wenig und nickte. "Hallo."
      Schließlich trat er in die Wohnung hinein. Sie war aufjeden Fall viel größer als es auf den Bilder rüber kam und die Aussicht war auch nicht gerade schlecht. "Danke das ich hier wohnen darf." Er stellte die Tasche im Flur ab und zog die Schuhe aus.
    • Yulia

      "Kein Problem. Die Wohnung ist sowieso viel zu groß für mich allein", erwiderte Yulia mit einem kleinen Grinsen. Geduldig wartete sie bis Kito Jacke und Schuhe ausgezogen hatten, bevor sie ihn weiter in die Wohnung führte.
      "Hast du nur die eine Tasche dabei?", fragte sie etwas verwundert, "du hast die Bilder gesehen. Das Zimmer ist zwar möbliert, aber hat nur das Notwendigste."
      Mit diesen Worten öffnete sie die Tür für ihn. Abgesehen von einem Bett, Schreibtisch und einfachen Schrank war das Zimmer tatsächlich leer. Die Wände hatte Yulia vor seinem Einzug extra nochmal nachgestrichen, sodass strahlend weiße Wände sie begrüßten.
      "Schön hell, nicht wahr?", kommentierte sie stolz, auch wenn sie es vor allem aus Langeweile getan hatte. Die letzten Wochen hatte sie kaum Aufgaben bekommen.
      Sie gab ihm einen Moment Zeit bevor sie weiter zur ging. Zur Toilette und Klo gab es nicht viel zu sagen, weshalb die kurze Tour schnell im Wohnzimmer endete.
      "Ich bin kein Alkoholiker, auch wenn die Flaschen vielleicht was anderes sagen", scherzte sie, als die an der Küchentheke Halt machten, "für meinen Job darf ich nicht aus der Übung kommen. Ah, ich hab ganz vergessen zu fragen, trinkst du gerne? Ich möchte dich nicht zwingen, aber es wäre schon praktisch einen Tester zu haben."


      _________________________________
      Das der ungefähre Grundschnitt, kannst gerne noch was dazu ergänzen aber nur das wir das so halb im Kopf haben :D
      Oben Links soll Yulias Zimmer sein und einen extra Balkon haben.
      Wohnung.jpeg
    • Kito

      Nachdem er seine Schuhe ordentlich hingestellt hatte und seine Jacke an den Kleiderharken hang, blickte er sich ein wenig weiter neugierig um. Auf ihre Frage ob das alles war was er besahs musste er leicht auflachen und brustete sich. "Nein keine Sorge. Das Umzugsunternehmen bringt die restlichen Kartons in ein paar Stunden vorbei. Und dann habe ich mein gesammtes Hab und Gut hier."
      Mit der einen Hand in der Hosentasche, nahm er seine Tasche wieder auf und folgte ihr in sein neues reich.
      Kito stellte seine Tasche auf dem kleinem Bett direkt neben der Tür ab. "Übergangsweise dürfte es reichen. Es ist zwar wirklich kleiner als ich es gewohnt war, aber hey beschweren will ich mich weiß Gott nicht." Er konnte es schon vor sich sehen, wie er all seine Bilder und Poster an die Wand brachte und es sich hier gemütlich machte. Weiter folgte er der jungen Frau zu der Toilette, Badezimmer und dann anschließend ins große geräumge Wohnzimmer mit angrenzender Küche. Erstaunlicher Weise gefile es ihm wirklich gut hier und es gab endlich ein wenig mehr Platz.
      "Ich und trinken? Nun ab und zu geht sicherlich mal ein Bier, aber ich stehe eher auf Energydrinks." Er schmunzelte leicht über ihre Aussage das sie keine Alkoholikerin war, aber die Auswahl die sie hier zu bieten hatte, war beachtlich und nicht gerade wenig.
      "Und das hier darf dann mein Feld sein?" Kito zeigte auf die Kochinsel und lehnte sich lässig dagegen. "Glaub mir ich mag zwar nicht so aussehen, aber ich koche unheimlich gerne und hier bekommt man richtig Lust zu."
      Er mag zwar sehr robust wirken und durch seinen Job eher andere Vorzüge haben, aber wenn er eines von seinem Großeltern gelernt hatte, dann war es vorzüglich zu kochen. "Wenn du magst kann ich uns heute Abend was zaubern und du suchst das passende Getränk dafür aus." Er zwinkerte ihr zu und hatte schon viele Ideen im Kopf was er kochen könnte.
      Kito stützte sich von der Kücheninsel ab und schritt wieder zurück ins Wohnzimmer. "Sag mal wie lange lebst du schon hier?"
    • Yulia

      "Damit kann ich arbeiten", versicherte Yulia. Sie hatte schon einige Barbesucher umkonvertiert, die davor immer nur ein eiskaltes Bier wollten. Es überraschte sie immer wieder, wie viele Männer sich von einer Zitronenscheibe und etwas Minze abschrecken ließen. Kito schien nicht dazu zu gehören. Zumindest ließ sein Angebot für sie zu kochen daran zweifeln.
      "Gerne", sie erwiderte sein Zwinkern mit einem schiefen Lächeln, "ah, aber dann müssen wir wahrscheinlich erstmal einkaufen. Außer an Getränken, Garnitur und Eiscreme habe ich nicht viel anzubieten."
      Ihr Blick verfolgte ihn, während er prüfend die Kücheninsel umging. Er war gut gebaut, das konnte sie selbst durch seine Kleider erkennen.
      "Hmm, mittlerweile ist es ein bisschen über ein halbes Jahr", schätzte sie grob. Davor war sie von ihrem Boss von Stadt zu Stadt geschickt worden um Erfahrung zu sammeln oder aus Langeweile. So kannst konnte sie es noch nie einschätzen. Aber sie hatte auch noch nie wirklich nachgefragt, wenn sie darüber nachdachte.
      "Was machst du sonst so außer kochen und arbeiten?", lenkte sie das Thema von sich ab.
    • Kito


      Er lachte ein wenig lauter als sonst über ihre Aussage, das sie nur Getränke und Eiscreme zu Hause hatte. "Mach dir keinen Kopf, der Einkauf wird so schnell wie der Wind erledigt sein." Kito zwinkerte ihr zu und sah sich weiter um. Das sie schon über ein halbes Jahr hier wohnte sah man gar nicht, die Einrichtung war zwar schlicht gehalten, dennoch konnte man denken sie sei schon etwas länger hier zu Hause.
      "Was ich sonst noch mache? Nun viel Sport natürlich. Ich muss mich fit halten. Also gewöhn dich schon Mal an den Anblick meines nackten Oberkörpers am Morgen oder Abend." Kito konnte nicht anders und sie ein wenig damit hochziehen und vielleicht auch ein wenig zu flirten? So richtigen Kontakt hatte er mit einer Frau seit Jahren nicht mehr. Nur für seinen Job als Superheld musste er hier und dort schon einige Jungfrauen in Nöten retten gehen, aber eine ernsthafte Beziehung oder gar ein Date waren bisher nie entstanden.
      Ein Klingeln unterbrach den kleinen Flirt und Kito ging zur Tür um an die Sprechanlage zu gehen. "Ah meine Sachen ja ich mache auf."
      Endlich konnte er sein Zimmer ein wenig einräumen und es wohnlicher gestalten.
      Mit vielen Kartons und einigen Möbelstücken kamen die Möbelpacker nach oben und stellten sie in das Zimmer ab.
      Kito bezahlte die Männer gleich mit Bargeld und verabschiedete sich von ihnen. "Puh das sieht nach ner Menge Arbeit aus."
      Sachen in Kartons zu verstauen, war die eine Sache, sie aber wieder richtig hinzustellen und den Inhalt einzusortieren war die andere Sache.
      Er sah seine Mitbewohnerin an und lehnte sich an den Türrahmen. "Also worauf hast du heute Abend Lust? Ich würde nur schon einmal ein paar Kartons auspacken und mich dann um den Einkauf kümmern."
    • Yulia

      "Hättest du das davor erwähnt, hätte ich das von der Miete abgezogen", scherzte Yulia zurück, wobei sie spielerisch Kito von Kopf bis Fuß musterte. Da unterbrachen seine bestellten Möbelpacker ihr Gespräch. Sie überließ ihm seiner Arbeit und ließ sich mit ihrem Handy auf die Couch sinken.
      Eine Nachricht blinkte ihr entgegen: "Und?"
      "Er sieht ziemlich gut aus.", antwortete sie schlicht und kicherte, als sie sich die Reaktion des Empfängers vorstellte.
      Gegensätzlich zu der Meinung vieler, war die einfachste Weise ihre Identität zu geheim zu halten, so viele Spuren zu hinterlassen wie möglich. Schließlich würde ein Bösewicht niemals seine Nachbarn grüßen, Small-Talk mit dem Postboten halten oder Stammgast in einem Café sein. Selbstverständlich würde er auch keinen unbekannten Mitbewohner auf der Anfrage einer Freundin hin in seiner Wohnung aufnehmen, nicht wahr?

      "Ich kann dich doch nicht alles alleine machen lassen", protestierte Yulia als sie wieder alleine waren, "zumindest nicht am ersten Tag. Das ist was für den zweiten Monat", sie schenkte ihm ein weiteres schiefes Lächeln, "Gegenvorschlag. Wir gehen zusammen einkaufen, dann kann ich dir direkt die Gegend zeigen und du kochst mir als Dank dein bestes Gericht. Wie wär's?"
    • Neu

      Kito

      Es war schon eine andere Situation für ihn gewesen, das er sich jetzt mit einer schier fremden Person arrangieren musste. Sonst war er sein eigener Herr und machte das was er am Liebsten eben den lieben langen Tag machen wollte. Wonach ihm eben der Sinn stand.
      Der Blonde zog eine Schnute und lächelte aber wenig später wieder. "Na schön! Deal. Aber beschwer dich bitte nicht falls dir das Essen am Ende überhaupt nicht zu sagt. Ich habe dich extra gefragt was du gerne essen möchtest." Er streckte ihr frech die Zunge raus. "Ich werde noch ein wenig was auspacken und dann können wir gerne los."
      Schon war er in der Tür verschwunden und hatte sie hinter sich geschlossen.
      Der Anblick der Kartons, die auf den Boden gestalpelt waren liesen ihn kurz schlucken. Wie konnte ein Mensch nur so viel Zeug in all den jahren ansammeln? Ein bisschen was hatte Kito ja schon ausgemistet, doch es war immer noch viel zu viel Zeug.
      "Wo fange ich nur an?" Leicht verzweifelt sah er nun aus, machte sich aber dann doch an den ersten Karton und fing an allmählich das leere Zimmer zu dekorieren und seine liebsten Dinge einzusortieren.

      Es verging einige Zeit und die leeren Kartons faltete er Ordnungsgemäß zusammen und legte sie oben auf den Schrank.
      Zufrieden sah er sich in seinem Zimmer um und ging dann wieder zurück ins Wohnzimmer. "Ich wäre soweit. Kanns losgehen?"