σηє ριє¢є ❦ ѕσℓ ❦ journey through the dimensions ❦ [Miran & Saki]

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    • σηє ριє¢є ❦ ѕσℓ ❦ journey through the dimensions ❦ [Miran & Saki]

      Vorstellung zu" σηє ριє¢є ❦ ѕσℓ ❦ journey through the dimensions ❦ [Miran & Saki]"
      @Miran

      Mιƙҽყʅα Lυɾαɳ
      3137a89a0533fc87ed3785b181508056.jpgEs war wieder einer dieser Tage. Morgens aufstehen, den Haushalt erledigen, duschen, sich anziehen und schließlich außer Haus gehen, um im Café zu arbeiten, bis der Feierabend um 14 Uhr läutete. Diese Tage sind bei Mikeyla seit einiger Zeit Standard, nachdem sie die Schule beendet hatte und schon früh von zuhause ausgezogen war. Irgendwoher musste sie ja das Geld bekommen. Und auch heute war es wieder soweit. Seit 7 Uhr morgens stand sie in ihrer Arbeitskleidung, bestehend aus einer weißen Bluse, einer schwarzen Hose und einer weißen Schürze um die Hüfte, im Café und bediente die kommenden Gäste. Viele von ihnen kamen täglich, weswegen die Hellhaarige einige schon gut kannte, wusste was sie bestellten und was sie wollten. So auch bei zwei Arbeitskollegen, welche ein paar Straßen weiter in einem der Büroräumen angestellt waren. Jeden Morgen um Punkt 9.30 Uhr kamen sie in das kleine Café am Straßenrand, setzten sich an den zweier Tisch am Fenster und warteten auf die junge Bedienung, welche sie wie jeden Tag mit einem freundlichen Lächeln begrüßte.
      "Ich wünsche einen guten Morgen, meine Herren." sprach sie freundlich, bevor sie eine Tasse Cappuccino und eine kleine Tasse Espresso auf die Tischplatte stellte. "Pünktlich wie ein Uhrwerk, nicht wahr? Seit 7 Monaten, jeden Tag außer am Wochenende oder an Feiertagen." sprach sie weiter, bevor sie ihr rundes Tablett mit den Armen umschlang und etwas an ihren Oberkörper drückte. "Ich hätte euch gerne noch ein Stück Kuchen gebracht, allerdings haben wir ein kleines Problem mit dem Ofen gehabt. Morgen ist aber alles wieder wie gehabt." versprach sie, woraufhin der ältere der beiden abwinkte - er war 38, gut 1,90m groß und hatte kurze, schwarze Haare. Auf seiner Nase fand sich eine runde Brille, die perfekt zu seinem Gesicht passte. "Mach dir nicht immer so einen Stress. Wir kommen auch weiterhin her, wenn es nur noch Kaffee aus alten Socken geben würde, um dein Lächeln am Morgen zu sehen."
      Sein Kollege nickte zustimmend mit einem seichten Lächeln. "Da hat er Recht. Kaffee macht zwar wach und kurbelt den Körper an. Aber der beste Kaffee bringt nichts, wenn man in ein Gesicht sieht, dass man auch auf einer Beerdigung sehen konnte." Dieser war etwas kleiner als sein Kollege und ebenfalls etwas jünger. 1,85m und 31 Jahre. Er hatte etwas längere, zurückgekämmte blonde Haare und trug den oberen Knopf seines weißen Hemdes offen, während er den Zucker in seinen Espresso rührte. Von den Worten der beiden fühlte sich Mikeyla geschmeichelt und lächelte anerkennend, bevor sie kurz nickte. "Nun, ich werde euch beide immer mit einem Lächeln begrüßen. Das kann ich versprechen. Aber nun muss ich weiter machen. Ich wünsche euch einen schönen Arbeitstag." verabschiedete sie sich freundlich und verbeugte sich leicht, bevor sie sich mit einem kurzen Winken den anderen Kunden widmete.
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    • Aya McFarlane

      "Hast du dir die Prospekte angeschaut, die dich dir hingelegt habe?", fragte Ayas Mutter als ihre Tochter am frühen Morgen am Esstisch Platz nahm. Mit einem Gähnen griff Aya nach dem Toast und nickte. Sie wusste schon was folgen würde.
      "Und? Hat dich was angesprochen?"
      "Es klingt alles interessant", erwiderte sie mit einem Schulterzucken, woraufhin ihre Mutter seufzte. Die Sorge war deutlich in ihrem Gesicht zu sehen. Aya hatte nie Probleme gemacht. Weder ihre Freunde noch ihre Noten waren je schlecht gewesen. Trotzdem war ihre Zukunft in den Augen ihrer Eltern ungewiss. Sie hatte noch nie wirkliches Interesse an Hobbies, Fächern und irgendwas anderes gezeigt. Deshalb hatten sie sich davon abgehalten sich ohne weitere Gedanken an der hiesigen Universität anzuschreiben. Stattdessen hatte sie jetzt ein Jahr mehr Zeit sich zu finden.
      "Ich mein, Dad hat Archäologie studiert. Ich habe nichts dagegen, das auch zu machen", schlug sie zaghaft lächelnd vor, doch der Vorschlag wurde abermals abgelehnt.

      Gegen Mittag ließ sich Aya mit ihrem Laptop in einer gemütlichen Ecke des Café nieder. Sie hatte ihren Eltern versprochen sich ernsthafte Gedanken zu machen, dabei wusste sie nicht einmal wo sie anfangen sollte. Seufzend sah sie zu ihrer Freundin Mikeyla, die noch mit anderen Kunden beschäftigt war.
    • Mιƙҽყʅα Lυɾαɳ

      Die Zeit verging und gegen Mittag wurden es immer weniger Kunden, die das kleine Café betraten. Sicher, Vormittags war es immer am belebtesten, da sich die Arbeitenden vorher noch einen Moment Zeit nahmen, um ihren morgendlichen Kaffee zu bekommen oder zu frühstücken, bevor der Ernst des Tages einläutete. Erst wieder gegen 14 Uhr würde mehr los sein, weil sich viele Gebäck und Kuchen kauften, um diesen Zuhause oder in der Pause auf der Arbeit mit ihren Kollegen gönnten. So hatte Mikeyla nur noch einen der Tische abzuräumen, stellte die leeren Tassen und Teller auf ihr Tablett und brachte diese nach hinten, um sie kurzerhand abzuwaschen und zu trocknen, bevor es wieder aufgestapelt wurde. Dies getan trocknete sie sich die Hände an ihrer schwarzen Schürze ab, welche sie um die Hüften trug und kam wieder in den Verkaufsraum zurück, ehe sie ihre Freundin an einem der Tische sah und lächelte.
      Nun war kaum mehr etwas los, ihre Kollegin saß ebenfalls hinter dem Tresen und spielte an ihrem Handy, also konnte sich Mikeyla getrost zu ihrer Freundin setzen, was sie auch gleich tat. "Hallo, Aya." begrüßte sie die junge Frau sogleich mit einem Lächeln, bevor sie sich auf den Stuhl ihr gegenüber niederließ und die Beine überschlug. Ein leises Seufzen entwich der Hellhaarigen, während sie sich etwas zurück lehnte und für einen Moment die Augen schloss. "Wie lang bist du denn schon hier?" wollte Mikeyla nun wissen, lehnte sich wieder ein Stück weit nach vorne und stützte sich locker auf ihre Unterarme, ehe sie einen kurzen Blick auf den Bildschirm des Laptops erhaschte.
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    • Aya McFarlane

      In diesem Moment wünschte sich Aya nichts mehr als ein Kind zu sein. Ein Kind mit einem Traum. Einem Traum, dem man entgegenarbeiten konnte. Ein tiefer Seufzer verließ ihre Lippen, während sie ihren nächsten Studientest machte.
      Während das Ergebnis lud, ließ sich Mikeyla auf den Sitz ihr gegenüber fallen. Offensichtlich geschafft von ihrer Schicht.
      "Lange genug für 18 "Was soll ich mit meinem Leben anfangen"-Tests", erwiderte sie und drehte den Bildschirm zu ihrer Freundin.
      Ihr Ergebnis: Architektur.
      "19.", korrigierte sie mit einem schiefen Lächeln, "mit 19 verschiedenen Ergebnissen, die mich alle nicht so wirklich reizen."
      Sie seufzte nochmals, bevor sie nach ihrer Tasse griff. Der vertraute Geruch von Schokolade und Zimt entspannte sie etwas und sie ließ sich gegen ihre Lehne sinken.
      "Wie war dein Morgen?", fragte sie, um das Thema zu wechseln, "hast du nach der Arbeit noch was vor?"
    • Mιƙҽყʅα Lυɾαɳ

      Mikeyla runzelte die Stirn etwas, als ihre Freundin mit ihr sprach und ihr auch sogleich den Laptop zu wandte. "Unverbesserlich also..." murmelte sie und sah sich das Ergebnis an, ehe sie ein wenig mit den Kopf schüttelte und sich wieder zurück lehnte. Ihre Augen wanderten zu Aya, während die Hellhaarige ihren Kopf etwas zur Seite neigte. "Also ich finde ja immer noch, dass du einfach das einschlagen solltest, was du magst und das dir Spaß macht. Ich meine... wir alle müssen uns doch irgendwie probieren, oder?" Und somit legte sich ein aufrichtiges Lächeln auf ihre Lippen, welches sie ihrer Freundin schenkte und kurzerhand den Bildschirm das Laptops zu klappte. "Architektur. Lehramt. Kunst. Einzelhandel. Tierpflege.... Man muss sich doch erst einmal alles ansehen, bevor man sich von so einem Test irgendetwas vorschreiben lassen kann." meinte sie und legte den Kopf in den Nacken, den Blick gen Decke gerichtet.
      "Mein Morgen? Wie immer stressig." lachte sie nun leise auf ihre Frage hin. "Mal wieder den Wecker nicht wirklich gehört. Abgehetzt, um zur Arbeit zu kommen und erst mal Anschiss vom Chef bekommen." sprach Miki und sah wieder zu Aya, bevor sie den Kopf schüttelte. "Nein, ich bin nach der Arbeit frei. Ich hab also meine gesamte Freizeit gerne für dich parat."
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    • Aya McFarlane

      "Das sagt sich einfach", erwiderte Aya und nippte nochmals an ihrem Kaffee, "wenn es nur nach mir gehen würde, würde ich einfach das gleiche wie Dad machen. Aber er meinte zu mir für Archäologie fehlt mir die Leidenschaft. Zu allem, was ich bisher vorgeschlagen habe, wenn wir es genau nehmen."
      Mitleidend lächelte sie, als Mikeyla ihr von ihren morgendlichen Stress erzählte. Auch wenn dieser schon zu ihrer Routine zu gehören schien.
      "Was für eine Ehre", scherzte Aya. Innerlich erleichtert nicht in die neuerdings beengenden vierwände ihres Elternhauses zurückkehren zu müssen. Sie wusste, dass ihre Familie es nur gut mit ihr meinte. Dennoch machte es ihr mehr zu schaffen als sie es zeigte. Manchmal beneidete sie ihre Freundin, deren Interessen mehr als deutlich waren.
      Aya blickte auf die Uhr, bevor sie ihren Laptop wieder an sich zog.
      "Also bis zu deinem Feierabend noch mehr Tests für mich und dann erzählst du mir das neuste von deinen Piraten, klingt das nach nem Deal?"
    • Mikeyla Luran

      Mit leicht aufeinander gepressten Lippen sah Mikeyla ihre Freundin an und lauschte ihren Worten zu der Meinung ihres Vaters. Sie selbst hatte noch nie wirklich viel von ihm mitbekommen, war er nie da, wenn sie Aya besucht hatte oder hatten sie sich viel zu schnell in das Zimmer ihrer Freundin zurück gezogen. "Ich bin mir sicher, dass er nur das Beste für dich will, auch wenn es sich jetzt wirklich wie eine Standard-Antwort anhört." lächelte sie ihr nun entgegen und stützte den Kopf auf ihre Handfläche. Ich glaube in dieser Situation eben konnte die Hellhaarige nicht viel sagen, wusste sie selbst doch nicht was ein Vater wirklich damit bezwecken wollte. War ihr Ziehvater doch ganz anders und...
      Nein über ihn wollte sie jetzt nicht nachdenken, weswegen Mikeyla kurzerhand den Kopf schüttelte und ihrer Freundin wieder entgegen lächelte, als diese ihren Blick von der Uhr abwandte und zu ihr sprach. "Mh, habe ich kein Problem damit." schmunzelte sie und nickte kurz. "Dann mache ich meine Arbeit, bis meine Ablöse kommt und dann... sehen wir mal." Damit zwinkerte sie Aya zu und erhob sich auch schon vom Stuhl. "Aber mach dich nicht zu sehr mit den Tests fertig, ja?" Und damit drückte sie ihrer Freundin einen Kuss auf den Scheitel, ehe sie sich zurück an die Arbeit machte, auf dessen Feierabend sie nicht mehr all zu lange warten musste.
      Und so vergingen die letzten Stunden der Schicht, ehe sie in den Personalraum lief und sich ihrer Arbeitskleidung entledigte. Nur noch die Tasche an sich genommen und den Spind geschlossen ging sie zurück in den Verkaufsraum und lächelte ihren Kollegen entgegen. "Dann bis morgen. Und noch einen angenehmen Arbeitstag." wünschte sie, bevor sie noch eine Tüte in die Hand gedrückt bekam. "Bevor wir das wegwerfen... Ihr beide könnt sicher gut damit umgehen." lächelte ihr ihre Kollegin entgegen, woraufhin Mikeyla sich lächelnd bedankte. Ja, ein wenig Gebäck würden Aya und sie sicherlich nicht verkommen lassen. Erst recht nicht, wenn dieses kostenlos zur Verfügung stand.
      "Also ich bin ja fertig. Und was ist mit dir?" So stand die Hellhaarige neben Aya, die Tüte in der Hand, welche sie ein wenig hoch hielt und mit einem Nicken zur Tür deutend. "Wenn du willst können wir heute ja ausnahmsweise zu mir, wenn deine Eltern nichts dagegen haben, dass ihr Engel bei mir ist." lachte sie leise.
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    • Aya McFarlane

      "Ich verspreche nichts", erwiderte Aya mit einem schiefen Lächeln, bevor sich ihre Freundin zurück an die Arbeit machte. Die nachfolgenden Tests brachten sie ihrer Antwort auch nicht näher. Deshalb schloss sie kurz darauf auch schon ihren Laptop. Sie verbrachte ihr restliche Zeit damit, den Trubel des Cafés zu verfolgen und an ihrem Kaffee zu nippen. Das Leben von anderen erschien ihr schon immer viel interessanter als ihr eigenes.
      "Fertiger als fertig", erwiderte Aya. Ihr Laptop war schon eingepackt und sie erhob sich, um ihrer Freundin zu folgen. Neugierig betrachtete sie die volle Tüte in ihrer Hand.
      "Wenn da Muffins drin sind, folge ich dir bis ans Ende der Welt."
    • Mikeyla Luran

      "Mh... Lass mich mal sehen, was wir hier haben." begann die Hellhaarige und sah in die Tüte, während sie sich bereits mit ihrer Freundin auf den Weg gemacht hatte. "Wir haben hier Oreo- und Milka-Muffins, 2 Stück Bienenstich und ein paar Schoko- und Vanillecroissants. Wir haben ausgesorgt für heute." lachte sie leise und schloss die Tüte wieder, jedoch nicht, ohne ihrer Freundin einen der Muffins zu reichen. Nach dem ganzen Stress mit ihrer Zukunft hatte sie etwas Ablenkung und vor allem etwas Süßes verdient.
      "Und bei mir machen wir uns einfach einen schönen Resttag. Einfach nur Faul auf dem Sofa sitzen, Serien und Filme sehen und naschen. Oh und wir bestellen etwas zum Essen, wenn du magst." schlug sie vor, den Blick gerade aus gerichtet. "Und... Wir könnten uns, wenn du willst und Lust hast, den neuen One Piece Film ansehen? ... Ich hab ihn endlich im Internet gefunden und das in einer guten Qualität."
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    • Aya McFarlane

      Dankbar nahm Aya das Gebäck entgegen und ein erleichterter Seufzer verließ ihren Mund. Bei Mikeylas Vorschlag grinste sie leicht. Sie wusste wie viel Zeit sie wahrscheinlich in die Suche investiert hatte, schließlich schwärmte sie ihr schon seit einigen Tagen von diesem Film vor. So sehr, dass Aya es ihr angeboten hatte ihn für sie zu kaufen, was ihre Freundin selbstverständlich dankend abgelehnt hatte.
      "Das klingt absolut wundervoll", erwiderte Aya mit der gleichen Vorfreude, auch wenn sie selber kein Fan des Animes war. Mikeylas Liebe für die Strohhutbande reichte für sie beide aus, und noch zehn weitere Personen. Sie konnte einfach nicht anderes als mitgezogen zu werden.

      Wenig später ließ sich Aya auch schon mit ihrem zweitem Muffin auf das Sofa in der kleinen aber gemütlichen Wohnung fallen. Sie zog eine große Decke, unter der sie zusammen Platz hatten, über ihre Knie und sah erwartungsvoll zu Mikeyla: "Bereit?"
    • Mikeyla Luran

      Kaum waren die beiden zuhause angekommen entledigten sie sich ihrer Schuhe und Mikeyla machte sich daran das restliche Gebäck - nachdem sich Aya noch einen der Muffins genommen hatte - auf einen großen Servierteller zu legen und diesen mit ins Wohnzimmer zu nehmen. Zwei Gläser und eine Kanne eiskalten Eistee stellte sie zu dem Gebäck dazu. Ein Lächeln zierte ihre Lippen, als ihre Freundin sich bereits auf das Sofa hatte fallen lassen, bevor sie sich neben diese setzte und nickte. Die Fernbedienung in die Hand genommen und die Beine auf dem Sofa angewinkelt lächelte sie ihrer Freundin entgegen. "Und wenn es dir zu langweilig wird, dann machen wir uns was anderes an." Natürlich wusste Mikeyla, dass Aya nicht wirklich etwas für ihren Lieblingsanime oder überhaupt etwas in dieser Richtung übrig hatte und doch freute sie sich sehr, dass sie dennoch offen dafür war. Natürlich galt das alles auch im Gegenzug zu Mikeyla. So zog auch sie sich einen Teil der Decke über die Beine und lehnte sich etwas zurück, bevor sie den Fernseher auch schon anschaltete und diesen mit ihrem Handy verband, um den Film abspielen zu lassen.
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    • Aya McFarlane

      Aufmerksam verfolgte Aya den Film. Ab und zu fiel ihr Blick auf Mikeyla, die wie gebannt auf den Bildschirm starrte. Besonders wenn ein gewisser grünhaariger Schwertkämpfer zu sehen war, musste Aya sich ein kleines Grinsen verkneifen.
      Obwohl sie mittlerweile zumindest alle Hauptcharaktere kannte, hatte sie an keinem besonderes Gefallen gefunden. Im Gegensatz zu ihr hatte jeder von ihnen ein klares Ziel vor Augen, das sie entgegen arbeiten. Trotzdem gefiel ihr die Geschichte an sich, besonders die Leichtherzigkeit, die sich selbst durch die ernstesten Szene zog. Wobei sie sich nicht sicher war, wie viel davon einfach von ihrer Freundin abgefärbt war.
      "Ist Pirat heutzutage eigentlich noch eine Karriereoption?", scherzte Aya während einer unwichtigeren Szene, "vielleicht sollte ich es damit mal probier...."
      Bevor sie den Satz beenden konnte, verschwamm Mikeyla und ihre Umgebung vor ihren Augen. Ein komisches Schwindelgefühl machte sich in ihr breit. Verwirrt versuchte sie sich auf dem Polster des Sofas abzustützen, doch ihre Hand griff ins Leere.
    • Mikeyla Luran

      Wie gebannt verfolgte Mikeyla den Film, während ihre Freundin neben ihr saß und zwischen einigen Szenen, welche Kameraführungen oder einfache Monologe zeigten, sie sich mit ihr unterhielt. Doch zum Erstaunen Mikeyla's fiel es ihr heute besonders schwer sich auf etwas zu konzentrieren. Einige der Worte Aya's bekam sie kaum bis gar nicht mit. Fragte einige Male nach, was los war und hatte auch einige Szenen im Film, welche vor wenigen Sekunden geschehen waren, bereits wieder vergessen. Stattdessen machte sich ein beinahe schon hämmernder Schmerz in ihrem Kopf breit, was dazu führte, dass die Hellhaarige für einen Moment die Augen schließen musste. Allein die nächsten Worte Aya's, welche an ihr Ohr drangen, klangen so weit weg. Nur Bruchstücke verstand sie, bevor ihr Körper langsam nach vorne viel. Doch traf dieser nicht den Parkettboden...
      Stattdessen spürte sie etwas feuchtes unter sich. Etwas, das ihr Oberteil immer weiter voll saugen ließ. Langsam kniff sie die Augen zusammen, zog ihre Hände auf Kopfhöhe und stützte sich auf dem Boden ab, ehe sie die Augen langsam öffnete. Ein Blick auf ihre Finger, welche sie nun zu einer leichten Faust gebildet hatte, versuchte sie sich zu orientieren, während der Sand durch ihre Finger rutschte. "....Sand? .... Im Wohnzimmer?" murmelte sie leise und setzte sich nun langsam auf die Knie, bevor eine ihrer Hände den Weg zu ihrem Kopf fand. "Aya?"
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    • Aya McFarlane

      Aya schreckte auf, als ein Schwall Wasser ihr Gesicht traf. Hustend richtete sie sich auf und blickte auf die blauen Wellen vor sich. Der salzige Geschmack auf ihrer Zunge bestätigte ihr nochmals, was sie vor ihren Augen sah. Ungläubig kniff sie in ihre Wange. Vielleicht war sie ja während dem Film eingeschlafen und träumte nun bloß.
      "Aya?", hörte sie die schwache Stimme ihrer Freundin. Augenblicklich sprang Aya auf.
      "Mikeyla! Alles okay? Bist du verletzt?", fragte sie besorgt, doch ihre Gedanken hatte schon angefangen zu rasen. Ihre Anwesenheit bestätigte nochmals, dass es kein Traum war. Aber konnte das wirklich sein? Wie waren sie von Mikeylas Wohnung hier gelandet? Wo war hier überhaupt?
      Sie begann ihrer Blick wandern zu lassen. Von dem Wasser vor ihnen, über die Inseln, die in der Entfernung zu erkennen waren weiter zu einem Hafen, den einige Schiffe anzusteuern schienen. Nichts davon erkannte sie auf irgendeiner Weise. Dabei hatte sie ihre Familie schon mehrere Male ans Meer begleitet. Trotzdem erschien die Umgebung seltsam befremdlich. Konnte Wasser wirklich so blau sein? Hatten so viele Schiffe tatsächlich noch so große Segel mit Flaggen an Mast?
      Eine starke Windböe ließ sie schaudern. Zumindest redete sie sich ein, dass es nur die Kälte war. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie beide nicht nur von Kopf bis Fuß durchnässt sondern auch noch voller Sand waren. Ratlos was sie tun sollte, begann sie Mikeylas Rücken zumindest zum Großteil von den Körnern zu befreien.
    • Mikeyla Luran

      Dieser stechende Schmerz in ihrem Kopf wollte auch einfach nicht aufhören. Halluzinierte sie vielleicht? Oder war sie einfach nur verrückt geworden und bildete sich Dinge ein? Erst als sie die Stimme ihrer Freundin hörte, welche auch sogleich zu ihr geeilt war, schaffte Miki es die Augen nun gänzlich offen zu halten und zu der Hellhaarigen zu sehen. Aya war also auch hier. Und sie spürte die Hände ihrer Freundin, was darauf schließen ließ, dass sie es sich nicht einbildete.
      "N-nein. Nein ich glaub nicht." antwortete Mikeyla nun auf die besorgte Frage Aya's hin, bevor ihr Blick über den Sand wanderte, bis hin zu den großen Stegen, an welchem etliche Schiffe ankerten. Gewaltige Schiffe mit schier endlosen Quadratmetern an Segeln, allerdings auch kleinere Nussschalen. Fremde Menschen die hin und her rannten und den beiden Frauen hier und da einen merkwürdigen Blick zu warfen.
      "...Wo sind wir? Was ist passiert?" flüsterte die Rosahaarige schon beinahe und krallte sich in das feuchte Oberteil ihrer Freundin.
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    • Aya McFarlane

      "Ich weiß nicht, aber wir sollten erstmal vom Wasser weg", meinte Aya, bevor sie ihrer Freundin auf die Beine half. Sie blickte sich nochmals um. Die meisten Menschen um sie herum schienen sehr beschäftigt. Besonders eine Gruppe von Männern in weiß-blauer Matrosenuniform. Sie hatte ein ungutes Gefühl, weshalb sie ihnen soweit wie möglich aus dem Weg ging. Etwas unsicher beschloss sie dem Strom der fremden Menschen von den Schiffen weg zu folgen. Sie schienen sich in einer Art Hafenstadt zu befinden. Zumindest schloss sie dies aus den zahlreichen Stände und Läden an denen sie vorbeiliefen. Doch mehr Anhaltspunkte gab es nicht.
      "Hey, wo entlang geht es zum Hafen?", rief eine männliche Stimme nicht allzu weit von ihnen entfernt. Doch die Mädchen liefen weiter.
      "Ich sagte HEY!", erst jetzt bemerkte Aya, dass sie gemeint waren und hielt inne. Ein grünhaariger Mann blickte die beiden grimmig an. Ayas Blick war direkt auf die Schwerter an seinem Gürtel gefallen. Instinktiv wich sie ein Stück zurück, wobei Mikeyla hinter sich zog.
      Es war nicht weit zum Hafen, unmöglich, dass der Mann den Weg nicht kannte. Noch dazu sahen sie nicht gerade wie Einheimische raus. Logischerweise konnte es also nichts gutes heißen von einem bewaffneten Mann angesprochen zu werden.
      "Der Hafen, wo lang", wiederholte er nochmals.