Dawn of Dreams - Ascians Rise [Nyst&Aiden]

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    • Dawn of Dreams - Ascians Rise [Nyst&Aiden]

      Dawn of Dreams
      Ascians Rise

      By @Nyst & Aiden


      Aeronwen Rees

      Die Haupzentrale sah von Außen recht unspektakulär aus. Man konnte es von den anderen Gebäuden in der Straße kaum Unterscheiden. Natürlich, vielleicht war die Farbe anders, und die Türen, das übliche halt. Es gab keinen Hinweis darauf das sich darin nicht einfach nur eine wirklich, wirklich große Familie befand, oder vielleicht auch zwei. Aeronwens Familie hätte darin bestimmt mehr als genug Platz, aber sie selbst könnte sich beim besten Willen nicht vorstellen mit ihrer gesamten Familie zusammen zu leben. Mit so vielen Geschwistern, Cousins und Cousinen, den ganzen Onkeln und Tanten, ihren Eltern und am aller schlimmsten ihren Großeltern. Diese Leute waren nur am Meckern, und das einzig positive war, dass sie wirklich wirklich daran glaubten das Aeronwen ein wenig zurück geblieben war.
      Vorsichtig blickte Aeronwen sich einmal um. Sah die die Straße ab, ob irgendjemand herum stand und sie beobachtete, suchte die versteckten Überwachungskameras der verschiedenen Gebäude. Zwei Davon hatten sie in Blick, die am Eingang dieses Gebäudes und das von dem daneben. Wenn Aeronwen raten müsste, dann war sie davon überzeugt das dieses Gebäude auch zur D.R.E.A.M. gehörte. Keine Geheimagentur würde sonst erlauben das andere Sicherheitskameras auf das eigene Gebäude gerichtet waren. Viele andere Theorien begannen in ihren Kopf herum zu spuken, weswegen sie sich entschied endlich zu klingeln um eingelassen zu werden. Es war noch nie sehr schlau von ihr gewesen in zu vielen Verschwörungstheorien abzudriften. Obwohl, manchmal hatte es seinen Vorteil, so war sie erst wirklich hier her gekommen.
      Aeronwen musste sich wirklich zurück halten nicht in einen bestimmten Muster zu klingeln, da es am Ende nur verraten würde wie man bei ihr am einfachsten hinein kam.
      Es dauerte etwas und die Weißhaarige nahm an, dass ihre Identität geprüft wurde, bevor die Türe aufging und ein älterer Herr davor stand.
      "Wenn Sie mir bitte folgen würden, Miss Rees."
      Leicht nickte sie, das hier war nur die Tarnung um fremde Leute im Notfall abzuwimmeln. Der ältere Herr brachte sie dann zu einer Tür, die in den Teil der D.R.E.A.M. führte der wohl als Aufenthaltsraum galt. Einige saßen an Tischen und aßen, die anderen plauderten und ein Paar schienen in weiteren Papierkram vertieft zu sein. Im ersten Moment wirkte dies doch recht langweilig, und sie konnte einfach nicht an sich lassen. Hier würde sie niemals essen wollen, es gab hier bestimmt bessere Orte als diesen hier. Vielleicht einen geheimen Raum voller geheimer Schätze. So eine Organistion musste geheime Schätze haben, die das alles hier finanzierten.
      Aeronwens Blick glitt durch den Raum, nun vor allem deswegen um ihre zukünftigen Kollegen mehr ins Auge zu fassen. Sie zu betrachten, und um zu erkennen wer ihr gefährlich werden könnte. Vermutlich würde sie mit allen reden müssen um das hier genauer herauszufinden. Am besten wäre es jedoch, wenn sie das alles eher unauffälliger anstellte indem sie sich ansprechen lies. Dafür sah man am besten einfach etwas verloren aus, und vielleicht etwas dümmlich.
      Und wenn die junge Frau eine Sache konnte, dann war es dümmlich zu wirken. Sie hatte den hohlen Blick perfektioniert der anderen signalisierte, dass sie absolut nicht verstand was denn überhaupt vor sich ging. Wenn die Leute ihr dann die einfachsten Dinge erklären wollte, hatte sie ihren Spaß und es wurde umso witziger je öfter sie es taten und dabei allmählich ihre Geduld verloren. Das was zunächst schwer gewesen war, war zu verbergen dass sie meistens nur so tat. Aeronwen wäre nicht so arrogant um zu sagen, dass sie tatsächlich manchmal Hilfe benötigte, immrhin handelte es sich bei dem ganzen was hier vor ging um eine komplizierte Technik die von Hauseignen Igenieren und allen drum und dran erfunden wurde um das Traumwandeln zu erleichtern und die Traumagenten zu schützen. Bei der Mathemathik dahinter würde Aeronwen selbst nicht dahinter blicken, dabei würde sie nicht unbedingt behaupten dass sie schlecht mit Zahlen war.


      Freddie Spillt

      Freddie starrte auf seine Hände, er bemerkte wie sie schon wieder leicht zu zittern begannen. Das war immer das erste Zeichen, und meistens führte dieses in eine Abwärtsspirale die er nur zu gerne verhinderte. Immerhin wusste er was passierte wenn er noch länger wartete, und das war bei weiten kein schöner Anblick. Alleine der Gedanke daran lies seinen Puls etwas höher schlagen, und bereitete ihm ein unwohles Gefühl in seiner Magengegend.
      Seufzend strich der Dunkelhaarige sich durch seine Haare, und blickte noch einmal in den Spiegel über den Waschbecken. Er sah grässlich aus, was wohl vor allem an der schlaflosen Nacht liegen musste. Die Augenringe hingen ihn beinahe bis zum Kinn, und auch sein Blick wirkte mehr leer, vielleicht noch etwas genervt, anstatt voller Tatendrang. Manchmal vermisste Freddie die Zeit in der er nur vom Tatendrang lebte, und sich nicht auf Gefühle hatte verlassen müssen. Er hatte seine eigenen Gefühle gehabt, die ihn voran trieben und nicht die gestohlenen Gefühle von fremden Menschen. Dafür war es jedoch zu spät, und nun gab es kein zurück mehr, wie denn auch? Keiner würde ohnehin wissen wie man das ganze hier behandelte.
      Mit zwei geschickten Handbewegungen hatte Freddie seine Haare befreit um sie wieder ordentlich zusammen zu binden, damit er halbwegs ordentlich aussah. Noch ein wenig Wasser ins Gesicht und dann würde er Atlas suchen, und ihn bitten ihm eine Einzelmission zu geben. Wenn er nicht schnell etwas Dankbarkeit bekam, nun... eigentlich versuchte Freddie den Gedanken beiseite zu schieben. Er musste nur in die Traumwelt, und dann musste er nur kurz zu dem vereinbarten Treffpunkt. Das war nicht so schwer, das würde alles gehen.
      Mit großen Schritten verlies Freddie die Toillete und war nun auf den Weg zur 'Chefetage', vor allem hin zu Atlas Büro. Er hoffte inständig das dieser in seinen Büro war, und nicht gerade in einen Meeting oder in einem Kurs den er leitete. Und noch weniger hoffte er, dass dieser sich gerade in der Traumwelt befand. Dann konnte es sein das er ein paar Tage hätte warten müssen, bis dieser sich komplett erholt hatte. Eine Reise in die Traumwelt war nicht unbedingt einfach, und umso mehr Zeit man darin verbrachte, umso eine größere Pause brauchte man danach. Wenn man es zu oft tat, kam es vor das man außerhalb dieser Ausflüge nicht mehr schlafen konnte ohne zur Hilfenahme von Schlafmitteln, wie es bei Freddie seit ein paar Jahren der Fall war. Keiner wusste genau wo die Grenze war, ab wann das ganze zu gefährlich wurde für Körper und Verstand. Das einzige was dem jungen Mann klar war, war der die Grenze überschritten hatte. Manchmal, so überlegte Freddie, dass es von Person zu Person unterschiedlich sein musste, denn Atlas schien keine dieser Anzeichen zu tragen. Freddie hasste ihn deswegen ein bisschen. Vielleicht auch ein bisschen zu viel.
      Auf halben Weg stieß Freddie schon beinahe mit Atlas zusammen. Mit etwas abstand blieb Freddie stehen, und begann ungeduldig mit seinen Fingern auf sein Bein zu trommeln.
      "Ich wollte Sie um etwas bitten." Freddie versuchte seine Stimme so höflich klingen zu lassen wie es ging, im anbetracht der Tatsachen. Es gelang ihn nur so semioptimal, was Freddie vor allem am strengen Blick seines Vorgesetzten erkannte. Es war nicht so, dass dieser jemals laut wurde, oder sonst etwas, aber er schien es zu lieben alle zu Maßregeln. Als wäre Freddie nicht alt genug und vor allem selbst schon lange genug dabei. Das er bisher nicht befördert wurde setzte ihm noch immer zu.
      "Was gibt es denn, Spillt?"
      "Ich würde gerne auf eine neue Mission gehen."
      Atlas hob eine Augenbraue, und soetwas wie Sorge schien sich in seinen Blick zu schleichen. Bei dem Anblick wurde Freddie übel. Dieser Kerl sollte nicht so tun als juckte es ihn wie es Freddie ging, oder was er sich zulastete. Er tat es doch nur um bei all den anderen in einem guten Licht zu stehen.
      "Sie waren erst vor zwei Tagen, ich glaube nicht das Sie schon wieder fit genug sind."
      Freddie wank ab und versuchte sich an einen überzeugenden Lächeln.
      "Machen Sie sich keine Sorgen, ich bin ganz sicher wieder fit, sonst würde ich es nicht Vorschlagen. Außerdem ist doch immer jeder Agent im Einsatz wichtig."
      Atlas nickte zustimmend und klopfte Freddie dann auf die Schulter.
      "Ich werde sehen wie ich es einrichten kann. Aber denken Sie bitte auch an ihre Gesundheit."
      Atlas machte ein paar Schritte, bevor er sich noch einmal umdrehte. "Falls Sie Dreysturm sehen, richten Sie ihn bitte aus, dass ich ihn gerne sehen würde."
      "Mache ich..."
      Dann ging Atlas wirklich und Freddie konnt einmal tief einatmen. In der Gegenwart dieses Typen hatte er nicht das Gefühl dies zu können.


      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Rain
      Die junge Frau saß entspannt in der Lounge von Dream, direkt in der Nähe des Einganges, denn sie hatte gehört, dass heute ein neuer Rekrut aufgenommen werden sollte. Sie hatte immer jede Menge Spaß daran, die neuen zu begrüßen, sie auszuhorchen und ihnen interessante Spitznamen zu geben oder auch einfach nur ihren Start ins Unternehmen zu unterstützen. Gebannt starrte sie zum Eingang und dann war es endlich soweit. Eine Frau wurde hereingelassen und wie es jedesmal das Gleiche war wurde sie von diesem alten Sack geführt. Sie schloss sich einfach stumm den Beiden an und lief mit. Man könnte schon meinen, dass sie den gleichen Weg hatte oder ebenso ein Neuling war und warten sollte bis die andere Rekruten erschienen ist. Doch Rain machte sich einen Spaß daraus, musterte die Frau vor sich und grinste. Nach einer Weile des stummen Folgens ging sie ein wenig schneller und gab dem Mann einen Hinweis.
      "Ich übernehme ab hier"
      Rain war zwar in keiner Chefposition, aber sie war schon so lange dabei und hatte so vieles bereits getan, hatte ihren eigenen Ruf und demnach gab der Mann einfach seufzend nach. Immerhin waren neue Rekruten bei ihr auch stets gut aufgehoben..in gewisser Weise. Der Mann verabschiedete sich mit einer Verbeugung bei Rain und mit einem Nicken bei der Neuen. Jetzt hatte Rain endlich das was sie wollte. Frischfleisch für sich allein.
      "Haaaaaaallöchen meine Liebe, ich bin Rain und absofort deine Mentorin"
      Es hatte ihr zwar niemand den Auftrag dazu gegeben, aber das war ihr ziemlich egal und irgendwer musste sich ja aufopfern und bevor irgendeiner von diesen perversen Kerlen seine Finger an sie legt, würde sie das übernehmen.
      "Hast du Fragen, willste eventuell die Einrichtung sehen? Oder soll ich dir mal die ganzen Trottel bekannt machen?"
      Eigentlich war sie eine ganz nette, doch sie sagte immer das was sie gerade dachte, manchmal machte es auch einen schlechten Eindruck bzw. sie unsympathisch. Rain spielte ein wenig mit ihren Haaren und schnappte sich dann einfach den Arm der anderen Frau.
      "Erzähl mal was über dich, wie heißt du? Woher kommst du? Wieso bist du zu Dream gekommen?"
      Wenn man sie nicht aufhalten würde, würde sie vermutlich noch bis morgen früh hier stehen und der Neuen Fragen ins Gesicht werfen.


      Hannes
      Die Sonne schien durch eines der Fenster direkt auf das Buch, welches Hannes in der Hand hielt um es in der Theorie zu lesen, doch das nervige Sonnenlicht machte ihm da einen Strich durch die Rechnung. Er klappte das Buch zusammen und stand seufzend auf, stellte sein Buch in das große Regal zurück und lief zum Fenster, während er darüber grübelte wo die Nacht schon wieder hin ist. Immerhin hatte er doch nur 10 Bücher gelesen. Er sah auf die Straße vor dem Gebäude und betrachtete die vorbeilaufenden Personen. Heute war wieder so ein Tag, der besser schnell vorbeigehen sollte. Irgendwie war er jetzt schon gestresst obwohl er bisher nichts getan hatte. Mit dem was er an Motivation hatte verließ er die Dream Bibliothek und lief durch die Gänge der dritten Etage. Mit langsamen Schritten begab er sich zum Fahrstuhl und begab sich auf die Eingangsebene, nur um dann auszusteigen und eine seltsame Gruppierung zu erspähen. Rain hatte wohl ein neues Opfer in Aussicht, weshalb er sich an die Stirn fasste und mit dem Kopf schüttelte. Um der neuen ein wenig zu helfen lief er an der Gruppe vorbei und rief ihr "Lass dich nicht einwickeln" zu. Ohne auf eine Antwort zu warten machte er schnell dass er davon kommt, denn mit Rain zu kommunizieren war so...anstrengend und Geduldsfadenzerreißend. Zudem hatte er noch etwas auf der Chefebene zu erledigen und genau dort ging er jetzt auch hin. Dieser Weg war immer so mühselig, denn er befand sich meist oben in der Blibliothek und um von dort zur Chefetage zu gelangen musste man erst hinunter in die Lounge am Eingang, einen großen Bogen um die ersten Gänge und dann wieder mit einem anderen Lift nach oben. Manchmal verwirrte es ihn sogar und er verlief sich und diesesmal sollte es wohl auch so sein. Plötzlich stand er am Ende eines Flures und sah sich um, wobei er mit sich selbst sprach
      "Sollte..hier nicht eine Tür sein?"
      Er sah sich kurz um und trat dann gegen die Wand, weil es ihn aufregte.
      "Scheiße!"
      wütend stampfte er seinen Weg zurück nur um dann in jemanden hineinzustolpern. Er sah sein gegenüber an und blieb ruhig. "Sorry" Hannes wollte dann auch schon weiterziehen, immerhin musste er noch woanders hin, blieb dann aber doch stehen, drehte sich um und sah erneut zu der Person in welche er hineingerannt war. "Hey du, wie kommt es dass du hier oben bist? Brauchste nen neuen Auftrag? Warst doch erst vor kurzem" Da Hannes mitunter für die Strategieplanung verantwortlich war, wusste er natürlich wann die einzelnen Agenten auf Mission waren und wie lange es her ist seit deren letzten Job. "Ich denke, dass du dir nicht allzu viele Hoffnungen machen solltest, wird sicher noch ne Woche dauern, aber ich schau mal was sich machen lässt. Hab doch immer ein offenes Ohr für..Risikofreunde" Es könnte zwar sarkastisch rüberkommen, aber es war sein ernst. Wenn jemand unbedingt ne Mission wollte, dann bitteschön, dann würde er seine Stimme dafür nutzen dies zu ermöglichen. Jeder war immerhin auch selbst verantwortlich für seine Taten und seine Wünsche und das respektierte er auch auch so.


      courage is the magic that turns dreams into reality
    • Aeronwen Rees

      Die Weißhaarige war etwas in ihren Gedanken und zuckte überrascht zusammen als auf einmal eine junge Frau vor ihr stand. Es war ihr sofort klar, dass es sich um eine andere Traumagentin handeln musste, aber es war dennoch unerwartet gewesen. Vor allem als sie meinte sie sei ihre Mentorin. Aeronwen war sich wirlich nicht bewusst gewesen, dass es so ein Programm bei der D.R.E.A.M. gab. Es klang unüblich, und vielleicht stimmte es auch nicht, doch Aeronwen setzte nur ein Lächeln auf. So als würde sie diese Geste wirklich unglaublich nett finden.
      Und dann begann Rain zu plappern wie ein Wasserfall. Sie würde natürlich gerne auf die Fragen antworten aber dazu kam sie überhaupt nicht. Immer wenn Aeronwen gerade versuchte Luft zu holen um etwas zu sagen, da wurde sie am Arm geschnappt und die Fragen wurden mit einen Mal viel persönlicher. Etwas überfordert blickte sie die Frau an, und beschloss dann mitzuspielen. Ihr Lächeln wurde noch ein wenig breiter. "Aye, ich bin Aeronwen", stellte sie sich dann vor, und machte die ersten Schritte mit Rain zusammen. Es würde keinen von beiden etwas bringen. Es würde ihr nun einmal wirklich helfen, wenn sie das Gebäude kennenlernte und eben auch die anderen Mitglieder, die laut Rain wohl Trottel waren? Das konnte ja etwas werden... Selbst wenn nicht alles stimmte konnte man aus Tratsch noch genug lernen. "Ich komme aus Wales, das schönste Fleckchen Erde das die Welt zu bieten hat", Aeronwen lies ihren Akzent ein wenig mehr spielen, um zu verdeutlichen woher sie kam.
      Grade wollte sie vorschlagen, dass sie erstmal die anderen kennenlernte, als ihr zugerufen wurde sie solle sich nicht einwickeln lassen. Das würde Aeronwen sicherlich nicht tun, aber ein wenig spielen sollte ihr doch erlaubt sein.
      "Huh? Meinte der uns?", fragte sie dann nach und sah dem Typen hinterher. Von dem was sie gesehen hatte, schien er nicht wahnsinnig viel älter zu sein als sie selbst. Sie zuckte dann aber mit den Schultern und kicherte leise. "Ach egal, ich würde so gerne mehr von hier sehen und ich will alle kennenlernen!" Für einen Moment überlegte Aeronwen ob sie ihr vorschlagen sollte dass sie beide Freunde wurden, aber das war ihr dann doch ein wenig zu kindisch. Freunde machte man nach der Grundschule nicht mehr so, das wusste Aeronwen selbst sehr genau. "Du kannst mir doch alles zeigen? Und woher kommst du, Rain?", begann dann die Weißhaarigen das Verhalten ihrer neuen Kollegin nachzuahmen. Wenn sie wollte konnte sie noch schneller reden, doch dann würde es für Rain sicherlich wahnsinnig schwer werden Aeronwen ordentlich zu verstehen.
      Für einen Augenblick musterte sie diese. "Du bist richtig hübsch! Woher hast du das Kleid?"
      Sie zupfte an den Klamotten der jungen Frau um ihre Fage etwas zu unterstreichen.


      Freddie Spillt

      Nachdem Atlas endlich aus seinen Blick verschwunden war, überlegte er kurz wo er nun hin könnte, was er nun tun könnte bis er zurück in die Traumwelt konnte. Es war am besten wenn er sich etwas zurück zog, etwas die Stille genoss, denn wenn er sich nun wieder den unnötigen Lärm der anderen Agenten aussetzten müsste, dann würde er sicherlich seine Beherrschung verlieren. Er konnte es nicht riskieren das irgendjemand heraus fand was genau mit ihm los war. Genau deswegen war er auch schon seit langer Zeit nicht mehr beim Arzt von D.R.E.A.M. gewesen, obwohl es eigentlich zu den Dingen gehörte die jeder halbwegs Regelmäßig machen musste.
      Nicht das man festsellen konnte, dass er Gefühle zu sich nahm, und dennoch hatte er Angst das ihn irgendetwas verraten könnte.
      Seine Füße trugen ihn von alleine bis zum Fahrstuhl, und in ein anderes Stockwerk, in einen in dem nicht ganz so viel los war. Hier gab es einige Schlafräume, für Agenten die gerade aus der Traumwelt gekommen waren. Hier schliefen die Leute, und sie schliefen ohne einen Traum. Damit sie sich der Gefahr nicht aussetzten musste.
      Irgendwo hier würde er sicherlich auch einen freien Raum finden in den er etwas Ruhe haben konnte, bevor er gehen konnte. Für die Nacht in sein kleines Arpartment, obwohl D.R.E.A.M. auch für das genug Räume hatte. Es gab einige Agenten die lebten hier, aber Freddie brauchte gelegentlich Abstand von den Menschen mit denen er arbeitete. Vielleicht weil er es nicht ertragen konnte in die Gesichter zu sehen, die er doch irgendwie betrog. Manchmal meldete sic ein schlechtes gewissen, meistens in dem zustand in dem er sich auch in diesem Moment hier befand.
      Langsam ging Freddie an den verschiedenen Türen dann vorbei, überpürfte sie und die meisten wurden tatsächlich belegt, und die anderen wurden gerade sauber gemacht.
      Freddie fluchte leise vor sich hin, das würde wohl gerade nichts werden. Er hasste sein Leben gerade, und würde am liebsten alles um sich herum verfluchen. Das war doch bestimmt eine Verschwörung. Diese Leute wussten genau was er tat und sie wollten ihn bestrafen und ihn nicht in frieden lassen! Sie wollten das er zu Grunde ging.
      Sein Hände ballten sich zu Fäusten und er war kurz ddavor gegen eine Wand zu schlagen. Freddie musste sich beherrschen, wenn er das tat würde er noch mehr aufmerksamkeit auf sich ziehen und das konnte er gerade in diesem MOment nicht gebrauchen. Er musste so schnell wie möglich wieder in die Traumwelt. Er musste mit Ascian oder einen seiner Handlanger reden, er musste.
      Doch bevor er sich noch weiter aufregen konnte, wurde er von jemanden beinahe umgerannt. Er musste ein paar Schritte zurück machen, und die Wut begann in ihm zu brodeln ohne das er es hätte beherrschen können.
      Es dauerte bis er angesprochen wurde, bis er erkannte wer es war. Das war der kleine Futzi, der dachte er sei so schlau und müsse nie in die Traumwelt gehen. Pah, er drückte sich vor seiner Aufgabe! Er... Freddie knirschte etwas mit seinen Zähnen.
      Seine Worte drangen kaum zu Freddie durch, nur von wegen er sollte sich keine Hoffnungen machen. Er wusste wohl bescheid. Er musste bescheid wissen, sonst würde er so etwas nicht sagen.
      "Atlas sucht dich", knurrte er ihn nur leise an, und dann ging er an ihm vorbei nur um ihn noch einmal extra anzurempeln. Am liebsten hätte er ihn eine reingehauen, aber das würde wohl alles nur noch schlimmer machen.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Rain
      Sie war sichtlich angetan von der neuen Rekrutin, jedoch war ihr auch bewusst, dass nicht alles Gold ist was glänzt, weshalb sie sich mit Sicherheit nicht auf ein Lächeln stützen würde und sie war auch nicht vom Typ her wie viele Kerle, die nur eine hübsche Frau sehen mussten und ihr sofort verfallen waren. Sie fand Aeronwen natürlich hübsch, aber ein Körper und dessen Aussehen war nur eine äußerliche Hülle die man mit verschiedenen Mitteln und Wegen so konstruieren konnte wie man es haben wollte. Was eine Person wirklich ausmacht ist das Verhalten und deren Handlungen und genau das wollte Rain der Neuen entlocken, ein paar Geheimnisse über sie, bestimmte Verhaltensmuster. Als Dream Agentin musste man immer wissen, mit was für Menschen man interagierte, denn ein Fehler könnte den Tod bedeuten und darauf hatte Rain absolut keine Lust. Der erste Eindruck von Aeronwen war nicht unbedingt schlecht, gut aber auch nicht zwangweise, jedoch glaubte sie, dass sie sich mit ihr verstehen könnte, vorallem weil es hier so einen großen Überschuss an Testosteron gab, da war sie froh, mal eine weibliche Kollegin zu bekommen. Während sich die Beiden unterhielten wurden sie von einem anderem Agenten gestört und den Kommentar den dieser abgab blieb ihr nicht aus dem Ohr. Sie verdrehte ihren Augen und seufzte, sah zu Aeronwen und nickte.
      "Ja..der meinte uns..Aber beachte ihn gar nicht, das war nur Hans. Er war vor dir der Neue hier und ich weiß nicht wieso, aber viele Aufträge hat er noch nicht mitgemacht..zumindest nicht auf der anderen Seite..dafür ist sein Hirn irgendwie..talentiert"
      Sie musste ein wenig darüber lachen, schließlich hatte eben dieser junge Mann ihr bereits einmal das Leben gerettet, also ganz nutzlos war er nicht.
      "Jedenfalls...du kommst also aus Wales? Ich war mal dort im Urlaub...ohje..der Name des schönen Örtchens...ich hab mir damals schon tausende male die Zunge gebrochen beim Versuch es auszusprechen, also sollte ich das wohl lieber lassen. Aber es ist ein wirklich tolles Land, würde ich gern wieder hin wollen"
      Sie liefen weiter durch das Gebäude und Rain zeigte der neuen Agentin viele Räume und die dort arbeitenden Menschen. Es war eine größere Organisation als man zunächst annehmen würde. Doch in letzter Zeit häuften sich die Fälle von Gefühlslosen Menschen in der Realität die im Zusammenhang mit der Traumwelt standen, daher erhielt Dream einen ordentlichen Zuwachs an Agenten sowie mehr finanzielle Unterstützung, denn es war nicht gerade billig all die verschiedenen Geräte zu produzieren bzw. diese zu reparieren. Sie wurde dann auf ihr Kleid angesprochen, was sie ein wenig verwunderte, das war sie nicht gewohnt, niemand interessierte sich dafür, was wieder den Aspekt des Frauenmangels bei den Agenten aufwies.
      "Danke, das Kompliment geb ich gern zurück. Vorallem deine Haare, die sind echt wunderschön, ist das deine natürliche Haarfarbe? und ja mein Kleid...Ich war neulich in der Stadt und da war dieser süße kleine Laden, umringt von den ganzen Designerläden..und joar, ich habe mich entschieden beim kleinen Laden einzukaufen und da sprang mich dieses Kleid an. Es muss eben nicht immer nur das neueste vom Neuen sein, schlicht und einfach, reicht völlig aus, meinst du nicht auch?"
      Rain brachte Aeronwen dann an ihr eventuelles Ziel, dem Büro von Atlas. Er war sowas wie der Chef der Neuen, also würde sie sicherlich auch hier her müssen.
      "Nun gut, das ist dein Ziel, alles weitere wirst du hier erfahren, keine Sorge ich warte hier auf dich, falls du im Anschluss noch Fragen haben solltest"



      Hannes
      Es war echt kein leichter Tagesstart für den jungen Mann, welcher viel lieber in der Bibliothek säße und sich ein paar große Wälzer gönnen möchte, aber nein, zu seinem Job gehört leider so viel mehr als man es von außen betrachtet wusste. Seine Freunde und Familie hielten ihn für einen simplen Bibliothekar und die anderen Agenten sahen ihn als Feigling an, da er weniger Aufträge als jeder andere bekommt, dabei lagen seine Stärken eben einfach in der Strategieplanung und es war ja nicht so, dass er noch nie einen Auftrag hatte. Immerhin schon 2 und bei einem hatte er sogar gewisse andere Agenten gerettet. Diese Mentalität zeigte sich ihm natürlich bei den anderen, so auch bei Freddie. Er wollte zwar nett sein, aber man merkte ihm schon an, dass er mit der Gegenwart von Hannes scheinbar nicht zufrieden war, obwohl es auch an der Tatsache liegen könnte, dass sie gerade ineinander gerannt sind, aber wer sollte das schon genau wissen. Die dicke Luft zwischen den Beiden war deutlich zu spüren, denn auch wenn man es nicht glauben mochte, aber Hannes war vom Typ her ähnlich wie Freddie strukturiert, wobei er seine Emotionen wohl ein wenig besser im Griff zu haben schien. Wäre jemand in Hannes gelaufen, wäre er theoretisch sofort an die Decke gegangen und trotz all der geladenen Atmosphäre sagte ihm sein Gegenüber auch noch ewtas von großer Wichtigkeit. "Was will der denn von mir..ich hatte ihm doch schon alles erzählt.." Seufzend wurde er dann angerempelt als Freddie an ihm vorbeilief und eigentlich wollte er ihm ans Oberteil spucken, konnte sich jedoch gerade nocheinmal davor bewahren. Kopfschüttelnd machte er sich auf den Weg um herauszufinden was Atlas von ihm wollen könnte. Dabei lief er ein weiteres Mal an den Beiden Ladies von vorhin vorbei, die wohl noch immer nicht am Ziel angelangt waren. War wohl nur verständlich wenn man bedenkt, dass Rain sich ihr neues Opfer geschnappt hatte. Irgendwo war er dankbar dafür, denn zuvor war er hier der Neue und diese Nervensäge konnte ihn nie wirklich in ruhe lassen. Da wollte man ganz gemütlich ein Buch lesen aber nein, Miss Rain nervt alle musste jedes Mal ein schwerwiegender Störfaktor sein. Ohne weitere Worte ging er an ihnen vorbei um nach einer gefühlten Ewigkeit vor der Tür zu dem Büro von Atlas stehen zu bleiben. Fast schon widerwillig klopfte er anm, betrat den Raum ohne aufgefordert zu werden und schloss die Tür hinter sich wieder. Sein Blick wanderte durch den Raum, bis seine Augen letztlich auf dem Mann der hier wohl schon auf ihn wartete fokussiert waren. "Hey Atlas...man sagte mir, du willst mit mir sprechen? Was gibt es denn? Ich war in der Annahme, dass ich dir gestern alles erzählt hatte und theoretisch habe ich jede Menge zu tun, dementsprechend wäre es echt toll von dir, wenn du es kurz fassen könntest"
      Atlas sollte man schon ein wenig Respekt entgegenbringen, aber Hannes hatte einfach keine Lust dazu, nicht nur weil er noch angespannt war, aufgrund der Sache mit Freddie, einfach weil heute so ein...richtiger Arschlochtag war.


      courage is the magic that turns dreams into reality
    • Aeronwen Rees

      Als Rain behauptete, dass dies nur Hans sei und sie sich nicht weiter darum kümmern sollte, konnte sie gar nicht anders als ein klein wenig zu Kichern. Diese Worte kamen so selbstverständlich über die Lippen dieser Frau, und so trocken heraus, dass man wohl kein anderes Verhalten von diesen jungen Mann hatte erwarten können. Aeronwen wäre sicherlich auch davon überzeugt gewesen, wenn sie sich nicht vorgenommen hätte, jeden besser kennen zu lernen, um zu wissen mit welchen Karten sie hier spielen konne. Außerdem war sie bei weiten nicht so dumm um zu glauben, dass jeder Mensch nur diese eine kleine Seite besaß, die er seiner Außenwelt mitteilen wollte. Die Weißhaarige tat dies immerhin auch nicht, und selbst wenn sich einige Menschen leicht hinters Licht führen liesen, war es bei ihr eben einfach nicht so.
      Und da sie den anderen Agenten den selben Zuspruch an Intelligenz tat - sie wären sonst sicherlich nicht hier angestellt- musste sie eben umso vorsichtiger sein, um wirklich überzeugen zu können. Hierfür waren ihre Augen sicherlich wahnsinnig hilfreich, die schon immer... langsamer gewirkt hatten als die von vielen anderen Leuten die Aeronwen kannte.
      "Oh, mach dir keinen Kopf, die wenigsten können die Ortsnamen wirklich aussprechen. Hab auch schon gehört das Leute Probleme beim schottischen haben, aber das kann ich nicht genau wissen, ich kenne niemanden von da", erzählte sie dann mit ungetrübter Freude weiter, in der hoffnungsvollen Erwartung, dass sie vielleicht mehr über die beiden Länder reden könnte. Immerhin war es ein unverfangbares Thema und da Rain ganz offensichtlich nicht preisgeben wollte woher sie kam, nun, dann musste das junge Mädchen auch ihr nicht noch mehr Vorteile verschaffen.
      Gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin lief sie dann durch das Gebäude, dass sich als noch größer heraustellte als es Aeronwen schon angenommen hatte. Sie hatte gewusst, dass es groß sein müsste, aber diese vielfalt an Räumlichkeiten und Personen die ihr entgegenkamen, übertraf ihre kühnsten Vorstellungen. Sie versuchte sich alles einzuprägen und sich jedes Gesicht zu merken und jeden Namen den sie erfahren konnte. Soweit gelang es ihr auch, allein in Gedanken einen kleinen Grundriss zu erschaffen. Vermutlich war er nicht zu hundert Prozent korrekt, aber es würde sicherlich ausreichen, bis sie sich an diese Umegbung gewöhnt hatte.
      "Ich weiß gar nicht wie ich mir das alles merken soll! Ich werde mich sicherlich immer wieder verlaufen", meinte sie dann schließlich als sie noch immer nicht ganz fertig schienen. Es wäre wohl normal sich zu verlaufen, und wenn sie sich genauer umsehen wollte, war es auch immer eine nette Ausrede um nicht gescholten zu werden.
      Aeronwen war für einen Moment versucht zu erklären, dass sie ihre Haare eigentlich nur färbte. Von Natur aus weiße Haare zu haben war doch eher selten, und wurde doch meistens mit einen Albino in Verbindung gebracht. Das konnte Aeronwen nun einmal nicht von sich behaupten, dennoch war die Vorstellung zu lustig, als dass sie diese verstreichen hätte lassen können.
      "Ohja, keine Ahnung der Arzt meinte irgendwie das mir Melanie fehlt. Das hab ich nie ganz verstanden, aber es ist doch ganz cool", meinte sie dann und hörte sich weiterhin die Erklärung an wo sie ihr Kleid gefunden hatte. Zustimmend nickte diese.
      "Ich hab viele meiner Kleider aus Secondhand Läden, oder Theaterschließungen. Es ist immer aufregend, was man dabei alles finden kann", erklärte sie dann mit freudvoller Stimme.
      Man hätte meinen können das diese aufgesetzte Freude nicht so leicht hätte verschwinden können. Doch das tat sie als sie vor der Türe eines Büros stehen blieben, bei dem dabei Stand das dort ein gewisser Herr Atlas McDermott arbeiten musste. Sie kannte diesen Mann, er hatte einige der Kurse gegeben, die geholfen hatten um den einzelnen Leuten ihre vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Fähigkeiten zu entlocken.
      Etwas nervös zappelte Aeronwen dann hin und her, dabei hatte sie gar keinen Grund nervös zu sein. Und eigenltlich war sie es auch nicht. Mit einer ähnlichen nervösen Geste rieb sie sich ihre Hände. "Oh, ich bin etwas aufgeregt, vielleicht bekomme ich ja auch gleich meinen ersten richtigen Auftrag?", erwartungsvoll sah sie zu Rain, bevor sie sich auch wieder an die Tür wandte und zögerlich anklopfte.


      Atlas McDermott

      Atlas hatte bereits verschiedene Unterlagen auf seinen Schreibtisch ausgebreitet. Es waren vor allem die Unterlagen der verschiedenen Mitarbeiter die allzeit aktuell gehalten werden musste. Jeder Einsatz und jeder Einsatzbericht war darin zu finden, jede ärztliche Behandlung und alles was nun einmal dazu gehörte.
      Vor allem interessiert war er an der von Spillt. Wenn er wirklich so dringend zurück wollte, war es wichtig das Atlas da eben einmal darüber blickte. Aber das war für einen späteren Zeitpunkt auch noch gut genug, denn ohne das es klopfte ging seine Tür auf. Etwas irritiert sah Atlas wieder auf, doch dieser Ausdruck verlies ihn auch recht schnell wieder. Er schenkte dem jungen Mann ein aufrichtiges und warmes Lächeln.
      "Es freut mich, dass Sie so schnell Zeit gefunden haben."
      Auch wenn die anderen gerne duzen konnten, oder gar seinen Vornamen benutzen, war es bei Atlas doch etwas anders. Er war der Vorgesetzte von dem ganzen Haufen, und um Autorität zu waren, war er zumindest so weit keinen von den anderen Agenten auf einer freundschaftlicher Ebene zu begegnen. Das würde das ganze Verhältnis nur schwieriger gestalten, und er brauchte wirklich keine Vorwürfe und Gerüchte das ausgerechnet er jemanden bevorzugen würde.
      Gekonnt ignorierte er die Unhöflichkeit seines Gastes, und deutete ihn an Platz zu nehmen, denn auch wenn er darum gebeten hatte, dass Atlas sich beeilte, sah er sich nicht dazu verpflichtet dieser Aufforderung nach zu kommen. Wenn Dreysturm mit seiner Arbeit nicht hinterher kam, würde es erst Atlas Problem werden, wenn er ihn dafür eine Ermahnung erteilen musste.
      Atlas wartete einen Augenblick, und verstand sich darauf den jungen Mann nicht auch noch einen Kaffee anzubieten. Immerhin war er sicherlich nicht darauf aus, neben den Gespräch dann noch mehr Zeit mit ihm hier zu vertrödeln und auch Atlas hatte dafür nicht genügend Zeit, selbst wenn es eine lustige Art gewesen wäre seine Zeit zu vertreiben. Arbeit kam nun einmal als erstes.
      "Nun, ich habe Sie hier hergebeten, da es auch für wieder einmal Zeit wird die Traumwelt aufzusuchen. Es wäre sicherlich eine Schande, wenn sie ihr erlerntes Wissen nicht hin und wieder auch praktisch ansetzten könnten. Außerdem muss ich eine Bitte an sie richten, da ich Ihrer Planung immer großes Vertrauen entgegenbringe, dass sie ihre nächste Mission gemeinsam mit Spillt durchführen. Vielleicht können sie auch noch einen der neuen Rekruten der nächsten Tage mitnehmen", meinte er dann. Das zweite war natürlich nur eine Option.
      Sobald Atlas Spillts Akte gelesen hatte würde er wohl auch feststellen das dieser sich auch wieder einer ärztlichen Untersuchung unterziehen musste. Manchmal war es eben schwer all diese Dinge im Auge zu behalten.
      "Es würde meine Arbeit leichter machen, wenn Sie sich ab jetzt selbst darum kümmern könnten, in regelmäßigen Abständen an Missionen Teilzunehmen. Ich denke fünf im Jahr sollten nicht zu viel verlangt sein, da sie ohnehin mehr an der strategischen Entwicklung beteiligt sind."
      Mit einer gewissen Gelassenheit nahm Atlas dann einen Stapel Akten und teilte ihn in drei kleinere auf.
      "In den nächsten Tagen und Wochen, werden immer mal wieder vereinzelt Neuzugänge erscheinen, es wird deswegen auch noch eine kleinere Sitzung geben um ihnen allen ihre erste Mission zukommen zu lassen. Dafür möchte ich, dass sie sich über einige informieren", meinte Atlas und reichte Dreysturm einen kleinen Stapel, von vier Akten. Es war besser wenn das Strategenteam vorher ein wenig etwas über die Leute wusste die sie auf eine Mission schicken. "Dieses Meeting wäre heute Abend, wie üblich."
      Dann nickte Atlas leicht. "Das wäre es, also wenn Sie nicht noch etwas hätten, dürften sie auch gerne wieder gehen", meinte Atlas dann.
      Genau in dem Moment klopfte es auch schon, und er bat der Person davor noch einen kleinen Moment zu warten.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Hannes
      Innerlich seufzte der junge Mann bereits, denn wenn der Kerl vor ihm so anfing zu reden, dann hieß dies üblicherweise nie etwas sonderlich gutes. Dementsprechend bereitete er sich auf alles vor was man ihm sagen könnte, fast alles. Mit einem Rausschmiss rechnete er eher weniger, immerhin war er hier mit einer der führenden Strategen, was ihn schon ein wenig besonders machte, in der Theorie. Was dann aber folgte klang beinahe wie ein Scherz und ihm fielen mehrere Steine vom Herzen. Alles was er machen sollte war einen neuen Auftrag zu absolvieren. Das war kein Problem für ihn, schließlich hatte er hier auch mit der Intention angefangen solche geheimen Missionen durchzuführen. Das er nur mehr für Strategie zuständig war lag nicht nur an ihm selbst, viel mehr an denen die hier das Sagen hatten und diese haben wohl sein Talent bemerkt und ihn in diese Situation gesteckt. Er machte es auch gern, aber hin und wieder ein wenig Action konnte nicht Schaden.
      "Na wenn es sonst nichts ist, hab mir schon fast Sorgen gemacht"
      Doch da hatte er den nächsten Part noch nicht gehört.
      "Mit dem? Muss das sein? Ich meine seine Fähigkeit sind toll..aber charakterlich passen wir null in das gleiche Team..."
      Er hatte zwar gesagt er würde freddie eine neue Mission beschaffen, aber ganz bestimmt nicht eine in der er selbst auch involviert ist. Musste den heute wirklich alles so geschehen wie er es nicht wollte. Ein erneutes seufzen durchfuhr den Raum und als wäre das Ganze noch nicht schlimm genug, da er gegen den Willen von Atlas eh nichts tun konnte, musst er die anderen Agenten auch noch selbst wählen und bekam zu allem Übel zusätzlich noch Akten in die Hände gedrückt und fühlte sich mehr und mehr wie ein Sklave an welchen Atlas seine Aufgaben ablud. Widerwillig nickte er
      "Na wenns sein muss...meinetwegen, aber erwarte nicht zu viel, ich hab auch so jede menge zu tun"
      Beinahe gleichzeitig mit seinen Worten vernahm er ein Klopfen an der Tür. Sofort wanderte sein Blick dorthin wo er das Geräusch vernahm, lief hin und öffnete die Tür nur um in die Gesichter zweier Frauen zu blicken, welche scheinbar was von Atlas wollten. Das hatte ihm gerade noch gefehlt, denn er konnte darauf wetten, dass ihm diese Aufgabe sicher auch noch übertragen werden würde. Doch zu seinem Glück würde es dazu nicht mehr kommen, da ohne weitere Vorwarnung ein enorm lautes Warnsignal durch die Flure schallte. Ihm war dieser Klang sehr wohl bekannt, hatte er doch dabei geholfen dieses zu entwickeln. Es war eine Notmission, Agenten steckten in Schwierigkeiten und brauchen sofortige Unterstützung. Hannes sah zu Atlas und als wäre es das Selbstverständlichste gewesen übernahm der junge Mann den Rest.
      "Günther, neue Rekrutin, Mitkommen, ihr seid zusammen mit Spillt und mir das Rettungsteam. Auf gehts!"
      Ohne weitere Worte zu verlieren rannte er los, wobei er zuvor die Akten bei Atlas stehen lassen hat, das hier war jetzt wichtiger gewesen. Es dauerte nicht lange, da stand er auch schon in einem der vielen Räume, durch die die Agenten in die Traumwelt gelangten. Bevor er sich selbst in diese begab ließ er noch über das Agentennavi, ein Objekt ähnlich wie ein Smartphone, welches jeder Agent besaß, welches zur Kommunikation zwischen ihnen genutzt wurde, eine nachricht an Freddie zurück. Dieser sollte ebenfalls herkommen und ohne Fragen in die Traumwelt kommen. Auch dem hiesigen Personal gab er Bescheid, damit sie ihn auch eintreten lassen würden. Die Zeit war gekommen und keine Minute später fand sich Hannes in einer anderen Welt wieder. Er sah sich um und entdeckte nicht. Es war dichter Nebel, aber er erkannte einen Geruch...Salz? Und dann hörte er etwas plätschern, sowie er bemerkte dass der Boden auf dem er stand zwar fest war, aber sich dennoch hin und her bewegte, so als würde er wanken, von der einen auf die andere Seite und zurück.
      "ein Schiff!"
      Das Terrain war ihm nun bewusst, aber wo waren seine Leute, allein losziehen sollte er nicht, das war zu gefährlich, also wartete er kurz ab.



      Rain
      Eigentlich hatte Rain ihren Job fürs erste erledigt, aber nein, wie üblich in diesem Job gab es nie die Garantie auf eine Pause oder eine kleine Erholung. Eben erst hatte sie Aeronwen zur Tür von Atlas begleitet und ihr ein wenig die Einrichtung gezeigt und schon musste sie weiteres über sich ergehen lassen. Aber in diesem Fall war es wohl in Ordnung, auch die harten Worte von Hannes, der einfach Befehle ausspuckte waren okay, da es sich wohl oder übel um einen Notfall handelte. Seufzend lief sie schweigend dem jungen Mann nach und hoffte, dass die neue Rekrutin nicht ganz so überrascht war, dass sie an Ort und Stelle stehen blieb. Als sie im Traumraum ankam grübelte sie über die Agenten nach die mal wieder zu doof waren ihre Mission ohne Hilfe durchzuführen. Es war nicht sonderlich schwer, sofern man ein wenig nachdenken konnte, aber scheinbar fehlte denen dieses Talent. Nachdem Hannes nun schon in die Traumwelt geschickt wurde, folgte sie ihm kurz darauf, nur um sich dann im Nebel wieder zu finden.
      "Ja holla! Was is denn hier Phase, ich sehe mich ja selbst gar nicht mehr"
      Ein wenig verwundert musste sie sich erstmal schütteln, nur um dann die Stimme von Hannes zu hören, der sich wohl freute erkannt zu haben wo sie hier waren. Er meinte etwas von einem Schiff, was sie darauf schließen ließ, dass sie sich auf dem Meer befanden, was an sich kein Problem gewesen wäre, wäre der Nebel nicht so dicht. Falls hier jemand über Bord ging, hieß es Lebewohl, aber vielleicht hatte ja jemand eine Fähigkeit parat die diesen unliebsamen Nebel vertreiben konnte.
      "Hey Hans..was machen wir jetzt? Haben wir jemanden dabei, der sich um dieses Visuelle Problem kümmern kann? Aeronwen bist du schon da? Was ist deine Fähigkeit, kannst du was gegen den Nebel tun?"
      Rain fühlte sich schon ein wenig unwohl in dieser Umgebung also würde sie wohl jedem Dankbar sein, der sich schnell darum kümmern würde. Zumal es nicht unbedingt von Vorteil für alle wäre, wenn sie nichts sehen, weder Traumbiester, noch Assassine und schon gar nicht diejenigen die ihre Hilfe benötigten.


      courage is the magic that turns dreams into reality
    • Aeronwen Rees

      Sie klopfte, wartete kurz, und dann begann ein ohrenbetäubendes Gerräusch an ihren Nerven zu zerren. Und dann stürmte der Typ heraus, der sie vorhin noch gewarnte sich von Rain fernzuhalten... Aeronwen war sich nicht unbedingt sicher ob sie den Anweisungen von jemanden folgen sollte, der kaum älter war als sie selbst. Die Weißhaarige war sich eigentlich recht sicher, dass jemand wie er, nicht in der Position sein sollte, irgendjemand anderen Befehle zu geben.
      Doch Rain folgte ihn und schien damit überhaupt keine Probleme zu haben. Kurz glitt der Blick der jungen Frau hinein in den Raum. Dort saß der Mann den sie kannte und von dem sie wusste, dass er eindeutig mehr zu sagen. Mister McDermott nickte ihr nur zu und so nickte auch Aeronwen einfach und folgte ihren beiden neuen Kollegen. Das Gebäude war durch aus groß und verwirrend, weswegen sie fürs erste froh war, wenn Rain nicht aus ihren Blickfeld verschwand. Alleine hätte Aeronwen sicherlich niemals in die Schlaflabore gefunden.
      Das ganze unterste Stockwerk bestand aus verschiedenen Abteilungen und Räumen, die in verschiedene Schlaflabore gegliedert waren. Aeronwen versuchte sich auf den Weg so viele Schilder und Bezeichnungen zu merken, und sie mit dem in Zusammenhang zu bringen was sie zuvor in ihrer Ausbildung gelernt hatte.
      Viele Dinge konnte sie zu ordnen, aber eben einige nicht. Innerlich verfasste sie ein paar Notizen mit Fragen die sie später unbedingt noch stellen musste. Mehr als das sie etwas lernte, und im glücklichsten Fall sogar noch Sonderpunkte bekommen konnte, konnte auch nicht sein. Das schlimmste wäre, wenn ihr Informationen vorbehalten wurden, doch bisher hatte Aeronwen immer einen weg gefunden sich ihr eigenes Wissen anzuarbeiten. Sie vertraute ohnehin nicht jedem, und schon gar nicht den Dingen die ihr gesagt wurde... Warum machte sie gleich noch einmal einen Beruf der so viel Teamarbeit benötigte?
      Es war auf jeden Fall eine Herausforderung.
      Das Schlaflabor betrat Aeronwen als letztes von den Dreien und konnte so gut das vorgehen beobachten, welches einen in die Traumwelt führte. Die liegen sahen eher unbequem aus, und die Röhren in denen sie waren, waren verbunden mit verschiedenen Computern, für Standort, Gehirnaktivitäten, Herzschlag und alle anderen wichtigen Vitalien funktionen.
      Sie hätte sich gerne mehr mit all diesen Geräten beschäftigt, hatte sie die letzten Jahre vor allem theoretisch über diese gelernt, doch diese Zeit blieb ihr im Moment nicht. Zwei der Wissenschaftler kamen schon auf sie zu und führten sie zu eine der Schlafstätten. Schnell wurden ihr einige Schläuche eingeführt, vor allem aber eine Infusion um während der Mission weder zu dehydrieren noch direkt zu verhungern. Einige Elektroden wurden an ihrem Körper befestigt und zum Schluss bekam sie ein Narkotikum, das es erleichtern würde in die Traumwelt überzugleiten.
      Der Übergang war fließend.
      Aeronwen bekam kaum mit, wann sie genau eingeschlafen war, und wann sie wirklich in der Traumwelt ankam. Im nächsten Moment stand sie auf einer schwankenden Oberflächele und konnte kaum ihre eigene Hand vor Augen erkennen.
      Das war auch nicht unbedingt nötig, denn ohne sich wirklich anzustrengen wusste sie wo sich ihre Kollegen befanden. Links von ihr stand Rain und ein wenig weiter nach vorne erkannte sie Hans.
      In zwanzig Meter entfernung, etwas nach unterhalb versetzt erkannte sie noch 5 andere Leute. Und etwas weiter oben schwirrten einige Gestalten herum. Ob nun feindlich, oder einfache Vögel konnte Aeronwen nicht genau sagen. Zumindest hatte sie so einen Überblick über die Situation die ihre aller erste richtige Mission werden würde.
      "Anwesend", gab Aeronwen, Rain dann die Antwort auf ihre Frage. "Meine Fähigkeit ist es, dass ich mein Ziel nicht verfehlen kann. Ich kann also eher weniger gut helfen, was das visuelle Problem anbelangt."
      Auch mit ihrer eigentlichen Fähigkeit hätte sie den anderen nicht helfen können. Sie wusste zwar wo sich alles Lebendige befand, jedoch würde ihnen das nichts bringen. Und ihre Umgebung kannte sie selbst nicht wirklich. Es war eine zusätzliche Herausforderung die ein Traumagent doch hinbekommen musste.

      Freddie Spillt

      Eigentlich hatte Freddie gehofft, dass er irgendwo seine Ruhe finden könnte. Einen Ort an dem ihn niemand beobachten konnte, und vor allem ein Ort an dem er eine Verbindung zu Ascian aufbauen konnte um an das zu kommen, was er mehr als alles andere in diesem Moment benötigte. Doch natürlich bekam er niemals Ruhe. Sein Agentennavi klingelte, und es war dieser Idiot der ihn vorher angerempelt hatte. Dieser Idiot wollte ihn doch extra quälen und nerven. Am Ende war das auch noch Mobbing oder so einen scheiß.
      Seufzend drückte er dann weg, und machte sich auf den Weg zu dem angegebenen Raum.
      Wenn es schon einen Notfall gab, war bestimmt auch einer von Ascians Männer darin verwickelt, vielleicht konnte man so eine Nachricht für ein neues treffen überbringen. Genau deswegen lies sich Freddie ein wenig Zeit, um diese noch schnell zu schreiben.
      Kurze Zeit später glitt auch er hinüber in die Traumwelt.
      Und er sah überhaupt nichts. Angestrengt zog er seine Augenbrauen zusammen um etwas zu erkennen.
      "Was zur Hölle. Wo bin ich denn hier gelandet."
      Freddie rümpfte die Nase, der Geruch gefiel ihn überhaupt. Das hier roch nach Meer... er hatte noch nie eine Schwäche für den Strand oder den Ozean gehabt. Ihm taten noch nicht einmal die Schildkröten leid über die ständig alle redeten.
      "Dreysturm, bist du hier? Gib mir mal einen Lagecheck."
      Wenn Freddie nichts sehen konnte, war er ziemlich nutzlos, immerhin konnte er sich so auch ganz einfach ins Meer teleportieren, oder wohin auch immer. Was auch immer im drei Meter Radius war. Und so wusste er auch nicht genau wie er seine Nachricht am besten hätte überbringen können. Was für eine Scheiße.
      Am Ende war das ein Test in den er hineingeraten war. Verfluchte scheiße, was war wenn sie heraus gefunden hatten was Freddie eigentlich die ganze Zeit tat?!
      Nervös begann er an seinem Mantel herum zu fummeln. Seine Gedanken rasten, wie er jeden am besten Ausschalten konnte. Aber wer war überhaupt alles hier? Wo versteckte sich das ganze Ungeziefer?
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Hannes Dreysturm
      Die Situation in die sie hier hineingeraten sind, war wirklich suboptimal. In der Kürze der Zeit, hatte sich der Hans keine perfekte Strategie überlegen können und auch die Zusammensetzung des Teams belief eher auf seinem Wissen, wer zur Verfügung stand und genau diejenigen waren nun hier, mit ihm, in diesem Schlamassel. Er musste nachdenken, es gab kein Problem für das es keine Lösung gab, wer sich bereits von einer Kleinigkeit wie wetterbedingten Effekten zur Aufgabe zwingen lässt, verdient es nicht in dieser gefährlichen Branche zu arbeiten. So wie er es mitbekommen hatte, waren alle die er mitnehmen wollte bereits angekommen, so vernahm er doch die Stimme seiner MItstreiter und stapfte dabei nervös auf den Boden. Die Lage war wohl vorerst nicht zu ändern, also suchte er die passende Lösung. Niemand von den Leuten hier hatte eine entsprechende Fähigkeit zur Beseitigung des Nebels, jedoch musste man diesen ja nicht zwangsweise loswerden..Die Idee kam ihm in den Kopf und schnell zog er sich seine Schuhe aus, schrieb etwas in eine Art Notizbuch und hielt anschließend statt seinen Schuhen 4 Nachtsichtgeräte in der Hand, die schon irgendwie funktionieren würden, selbst wenn die Sicht nicht durch Dunkelheit sondern durch den Nebel getrübt war. Nun musste er nur den anderen Die Geräte überreichen. Also zog er sich eines davon an um es gleich zu testen. Es war nicht die Beste Option, aber eine andere hatten sie halt nicht und so konnte er immerhin ein wenige erkennen. Das Beste daran war jedoch die Wärmesignaturanzeige. Dadurch konnten sie sich gleich immerhin selbst finden und auch eventuelle andere Lebewesen. Während er also langsam wieder aufstand und sich zuerst zu Rain begab, gab er noch die wichtige Antwort an Freddie weiter.
      "So wie es ausschaut, sind wir hier wohl auf einem Boot gelandet und haben leichten Wellengang. Gefährlich ist einzig und allein der Nebel, weil wir nicht sehen wohin genau wir treten und sollte jemand über Bord gehen, ist die Wahrscheinlichkeit des Todes bei 95%... aber ich hab hier was für alle..um es ein wenig besser zu machen. Mit dabei sind Rain, eine neue Rekrutin und Du. Leute, bitte erschreckt euch nicht und bleibt genau an dem Ort stehen wo ihr seid, ich überreiche euch gleich etwas damit eure Sicht ein wenig besser wird"
      Bei seinem Gang über das Schiff bemerkte er erst, wie groß es sein musste, also war es wohl ein eher neueres Modell, vielleicht ein Kreuzfahrtschiff..nein, dafür spürte man den leichten Wellengang zu sehr und der Untergrund war holzig, was er sehr gut fühlen konnte, jetzt da er barfuß herumlief..also doch ein älteres Schiff, vielleicht eher in die mittelalterliche Ebene zu schieben. Hannes war sich zu unsicher um einen Entschluss zu fassen, also machte er sich einfach erstmal daran allen ein wenig Sicht zu verschaffen. Er überreichte zunächst Rain eines und machte sich dann hinüber zu vermutlich Freddie, sofern er das richtig deutete und übergab ihm das dritte Gerät.
      "Es sollte dir ein wenig mehr Sicht verschaffen als das bloße Augenlicht, sobald alle versorgt sind, möchte ich, dass du mit Rain die eine Hälfte des Schiffes absucht, ich nehm mir die neue Rekrutin mit und schau mir den restlichen Teil an..Viel Erfolg"
      Er war noch nicht auf vielen Missionen, hatte jedoch schon sehr sehr viele mitgeplant und nötige Strategien zur Bewältigung erstellt und er hatte die Verantwortung für diese Aufgabe bekommen, deswegen ging er sehr bedacht an die Sache heran, immerhin konnte jeder Fehler den Tod kosten, doch darüber war sich jeder Agent bewusst.
      Zuletzt kam er dann bei der neuen Rekrutin an, die die ganze Zeit mit Rain abhing und er hofft einfach inständig, dass sie nicht so nervig war. Je näher er der jungen Frau kam umso mehr Geräusche machte er, damit sie sich nicht erschrickt oder ihn sogar für einen Feind hielt und ihm eine reinhaut. Er fühlte legte ihr das letzte der Nachtsichtgeräte in die Hände und seufzte.
      "Erledigt! Alle von uns haben jetzt einigermaßen Sicht. Günther, Spillt! Ihr übernehmt die linke Seite, Sterbt mir ja nicht weg!"
      Nach seiner Anweisung an die anderen beiden, widmete er sich Aeronwen.
      "Ich weiß es ist dein erster Tag, aber ich denke das tut wenig zur Sache, Ich bin Hannes Dreysturm, eigentlich eher für strategische Planungen zuständig, aber in dieser Mission dein direkter Vorgesetzter. Handle gern nach eigenem Ermessen, doch halte dich an Befehle wenn ich sie gebe. Ich wäre ungern am Tod eines Neulings Schuld. Wir werden uns einen Überblick über die rechte Hälfte des Schiffes verschaffen, los gehts"



      Rain Günther
      Die junge Frau war ein wenig genervt von diesem beschissenen Nebel, welcher mal eben ihr schönes Antglitz verdeckte. Wie sollte sie so ihren Charme spielen lassen, die reinste Frechheit. Zu allem Übel hatten sie niemanden dabei, der etwas gegen diese stressige Situation unternehmen konnte, doch so wie sie diesen Strebertypen kannte, würde dem schon was einfallen, also hieß es einfach abwarten und dabei versuchen sich nicht fressen zu lassen, was irgendwie einfacher getan war als erwartet. Normalerweise wimmelte es meist in einer Traumwelt von Traumwesen, doch hier war irgendwie alles Totenstill, bis auf die hin und wieder aufkeimende Stimme von Hannes. Als er ihr das Sichtgerät gab, nahm sie es dankend an und hauchte ihm ein Küsschen hinterher. Sofort setzte sie es sich auf und war endlich in der Lage ihre Schönheit zu sehen und auch die Umrisse der anderen waren zu erkennen.
      "Besser als nichts nehm ich an"
      Die Aufgabenverteilung war für sie klar und sie hatte auch keine Einwände, zwar war sie in der Realität wohl lieber mit Aeronwen gegangen aber hier, in der Traumwelt, da war Rain ein wenig...anders. Spillt war da im Grunde ein gefundes Fressen für sie, so war er doch nicht ganz hässlich. Sie würden sicherlich ein wenig mehr Spaß haben als die Truppe vom Streber, aber vermutlich sah nur sie das so. Sie näherte sich Freddie und hatte ein freches Grinsen im Gesicht, was natürlich eher weniger zu sehen war, dank den Umständen, aber ihre Worte würden für sich sprechen.
      "Freddielein, oh du starker unabhängiger Kerl, lass uns zusammen dieses Traumschiff erkunden"
      Sie war sehr gespannt, was sie hier alles entdecken würden und vor allem wollte sie wissen, was der Grund für diesen Alarm gewesen ist, schließlich waren hier weder Traummonster noch andere Agenten, zumindest nicht soweit ihre Sicht reichte. Irgendwas war hier ziemlich faul und es war wohl nicht Freddie.


      courage is the magic that turns dreams into reality
    • Aeronwen Rees

      Die Sicht war wirklich schrecklich, das musste sie zugeben, aber das bedeutete doch nicht, dass wenn sie über Bord gingen direkt absaufen würden. Als könnten die Leute hier nicht schwimmen. Soweit Aeronwen wusste gehörte das nicht unbedingt zu den Traumparadoxen, eher zu Alptraumschlingen. Bisher fühlte sich das hier jedoch nicht unbedingt an wie ein Alptraum deswegen wägte Aeronwn wohl eher in Sicherheit. Das könnte natürlich ein Fehler sein, denn wer wusste schon was in den Tiefen dieses Gewässers ruhte, und wer wusste was von Menschenfleisch angezogen wurde.
      Es war relativ amüsant zu beobachten wie besagter Hans sich mehr als nur vorsichtig bewegte und vor allem ohne zu wissen wohin oder zu wem er eigentlich gerade ging. Natürlich er könnte stolpern, und da er dachte das ihn keiner sehen konnte oder in diesem Sinne erkennen konnte, war es ihm wohl mehr als egal wie er herum ging.
      Während er mit dem letzten ihrer Kameraden redete, den Aeronwen sicherlich nicht kannte - alleine schon deswegen weil sie sein Gesicht nicht im Detail sehen konnte- schien dieser nur unerfreut zu Murren. Ob er etwas sagte und wenn ja was, das konnte die junge FRau nicht wirklich ausmachen. Die beiden schienen wohl etwas zu weit auseinander zu stehen für solche Sachen. Und auch wenn Aeronwen ein wenig neugierig war, war dies doch eher nebensächlich. Immerhin waren sie alle auf einer Mission, die eben noch als ein Notfall durchgegeben wurde. Es gab noch nicht einmal Zeit für die richtigen Vorbereitungen und Instruktionen. Und Aeronwen war sich ziemlich sicher, dass es nicht normal war als Rekrutin direkt in soetwas zu landen.
      Alleine deswegen würde sie sich mehr Mühe geben. Ihren Abschluss konnte das hier doch nur gut tun.
      Als der jüngere Mann dann begann so immer mehr Gerräusche zu machen während er auf sie zu ging, musste Aeronwen wirklich aufpassen um nicht los zu lachen. Genau das liebte sie daran, wenn keiner wusste was sie konnte und man sie in manchen Dingen für hilflos betrachtete. Für ein par Sekunden schlich sich ein kleines Lächeln auf ihre Lipppen.
      Als Aeronwen das Gerät in der Hand hatte machte sie es auch direkt darauf, damit sie ihre Umgebung auch ein klein wenig besser erkennen konnte. Wo sich andere Lebewesen befanden wusste sie ja bereits.
      "Und ich möchte nicht verantwortlich sein für den Tod eines Strategens", meinte sie dann und wartete kurz bevor sie dann in die Rechte Richtung losging. Vor allem in Richtung der anderen Leute am Bord hin. Umso schneller sie dort waren, desto schneller konnten sie die Mission auch beenden.
      Es lagen einige Seile am Boden soweit Aeronwen das erkennen konnte. Hierbei konnte es sich natürlich um eine Falle halten, oder der Wirt dieses Traumes hatte keine Ahnung wie es auf einen Schiff eigentlich auszusehen hatte. Was auch immer es war, es machte sie natürlich vorsichtiger, eine Falle auslösen war im Moment nicht das was sie wollte. Vielleicht war auch das mit den anderen Traumagenten passiert?
      Die Weißhaarige war von dem Gespräch mit ihrer Kollegin so angestrengt gewesen, dass sie jetzt noch nicht einmal daran dachte ihre Gedankengänge Hannes mitzuteilen. Oder sollte sie ihn Mister Dreysturm nennen? Er war ja nicht so viel Älter als sie - zumindest sah er nicht so aus- aber er ihr war ihr Vorgesetzter? Achherje.
      "Wie erkennen wir eigentlich bei dem Nebel ob eine Person böse oder gut ist?", fragte Aeronwen dann nach. Nicht weil sie unbedingt neugierig war, sondern weil sie genau wusste, dass sich gerade eine auf sie zu bewegte.
      Die Person schien dies wohl auch zu hören, und verschnellerte ihr Tempo, das gar nicht mehr genug Zeit blieb um eine klare Antwort auf ihre Frage zu erhalten. Mit dem Gerät konnte man den Typen jetzt auch ganz gut erkennen, der gerade ausholte.
      Aus einem Reflex heraus griff Aeronwen nach Hannes Handgelenk und zog ihn zwei Schritte zurück um den Angreifer auszuweichen. Dabei glitt ihre andere Hand zu einen ihrer Wurfmesser, dass sie direkt auf diesen warf und am Ende in seinen Oberarm stecken blieb. Sie vernahm von dem Angreifer nur ein leises Zischen, es musste weh tun und vielleicht lenkte es ihn genug ab um ihn außer gefecht zu setzten.


      Freddie Spillt

      Freddie hasste es wirklich von diesem Kind Anweisungen zu bekommen. Aber was blieb ihn anderes übrig? Einmal abgesehn davon, dass auch er das hier als erstes vorgeschlagen hätte. Die Panik die sich in ihn aufgebaut hatte flaute ein klein wenig ab. Wenn die anderen genauso in der Falle saßen wie er, würde das schon irgendwie werden... keiner schien etwas zu verdächtigen, und bei den Nebel konnte er sich auch eher heimlich mit Ascians Leuten unterhalten. Die mussten hier ja auch irgendwo herum laufen, da war sich ganz sicher.
      "Rain", seufzte Freddie dann ein wenig bevor diese bei ihm war.
      Diese Frau war in der wachen Dimension einfach nicht zu ertragen. Es wurde ein klein wenig besser in der Traum Dimension, aber dennoch würde er sie wohl nur schwer los werden. Vielleicht wurde es nun doch wieder schwerer an seine Gefühle zu kommen.
      Seine Gedanken waren im Moment einfach Sprunghaft, und er wusste nicht genau woran er denken sollte, in welche Richtung es ging und insgesamt wurde ihm von dem 'leichten' Wellengang etwas übel. Oder lag es an seinen Entzug? Er konnte es nicht genau einschätzen.
      Rains Worte schmeichelten einen gewissen Teil von Freddie natürlich. Den anderen Teil - und der war in diesem Moment ein wenig größer- nervte es viel eher. Aber das konnte er nicht zeigen. Freddie konnte es einfach nicht riskieren, dass jemand von seinen Kollegen bemerkte was für ein Spielchen er hier denn überhaupt trieb.
      "Oh Rain, es ist mal wieder schön auf einer Mission mit dir zu sein", gab er dann diese schelmischen Worte zurück. "Aber wir haben keine Zeit für unseren üblichen Flitereien, komm mit, Kleines", meinte er dann und drehte sich dabei schon der linken Seite zu und ging langsam los. Dabei zählte er jeden seiner Schritte. Immerhin musste er abschätzen wie groß dieses Boot oder Schiff war. Das war erheblich für seine Fähigkeiten, denn er wollte nun wirklich nicht im Nassen landen... Oder worauf auch immer dieses Boot sich befand. Das konnte am Ende immerhin alles sein was es wollte. Manche Personen hatten einfach eine besonders dämliche Fantasie.
      "Gibt es eigentlich irgendwelche weiteren Informationen über unsere Mission? Ich hatte nicht wirklich Zeit um mit den Schlaftechnikern ein Pläuschchen zu halten."
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "