God's Tears: Apocrypha (Ray feat. Yasa)

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    • God's Tears: Apocrypha (Ray feat. Yasa)

      G o d ' s T e a r s : Ap o c r y p h a

      1988

      Ein Expeditionsteam bestehend aus renommierten Wissenschaftlern lokalisierte ein in Ostsibirien liegend subterranes Kleinbiotop inmitten des Permafrostes. Der Fund, ein nahezu historisches Phänomen:
      Diverse vegetabilische zur Biolumineszenz befähigten Organismen wandelten die unterirdische Wunderwelt in eine fast ätherische Sphäre, die jedes Farbspiel sinnlicher Kulisse und die Imagination jener innovativer Freigeister eklatant zu übertrumpfen vermochte, ohne sich dem Zusatz von Sonnenlicht oder gar für gewöhnlich obligatorische Oxidation zu bedienen. Die Forscher entnahmen den Pflanzen sowie auch dem kleinen Teich Proben und eruierten im Laufe der Untersuchung, dass das ursprünglich befundene H2O sich durch die Signifikanz der Eigenschaft als Aἷμα haima identifizierte und möglicherweise der Schlüssel für die Genmutation der Pflanzen, über eine eigene Biolumineszenz zu verfügen, war. Nicht nur, dass das vermeintliche „Wasser“ der Ursprung dieser ungewöhnlichen Flora zu sein schien und einhergehend eine reelle Symbiose darstellte, so konstituierte das Team ebenfalls einen noch nie entdeckten Rhesusfaktor im Blutbild dieses archaischen Plasmas – N (neutrum/ AB0-System 0-Universalspender). In der initialen Phase der revolutionären Entdeckung injizierten die Forscher vorerst Mäusen das Blut, welches in seinen naturellen Bestandteilen eine ohnehin erhöhte Quantität an Stammzellen, und nach Injektion mehr neurale Aktivität in den Gehirnen der tierischen Probanden aufwies. Nebst den verbesserten Vitalfunktionen erhielten die Nagetiere ferner ansteigende Ausdauer, Muskelkraft und Rasanz.
      Die Majorität der Forscher startete eine Studie zur Evaluation von gegenwärtigen forschungspolitischen Initiativen und Maßnahmen, das Projekt >Puer aeternus<, um das „Unausweihliche“ hinauszuzögern, falls nicht gänzlich aufhalten zu können, obgleich letzteres Wunschdenken wohl eher der geistigen Grenze zwischen Macht und Ohnmacht entsprang.
      Im Verlaufe der Studie zeichnete sich eine deutliche Verlangsamung des biologischen Alterungsprozess‘ ab, welche darüber hinaus die Vermutung bekräftigte, die epigenetische Uhr zwar bislang nur geringfügig, jedoch trotzdem erkennbar zurückdrehen zu können, da die im Blut vorhandenen Substanzen, deren Funktionalität normalerweise nur bei jungen Menschen effiziente Wirksamkeit zeigt, die Zellen vital hielten. (Im Blut bei älteren Menschen hingegen kreisen Stoffe, die sie stilllegen.)



      1992

      Das vielversprechende Target?Immunoseneszenz. Präzisiert: Der Zerfall des Immunsystems. Dieser wird maßgeblich durch die Verkümmerung des Thymus induziert und die im Knochenmark produzierten weißen Blutkörperchen benötigen dieses Organ, in dem sie zu spezialisierten T-Zellen reifen, die zu den schärfsten Waffen des Immunsystems zählen, um Infektionen und Krebs zu bekämpfen. Da die Drüse jedoch nach der Pubertät zu schrumpfen beginnt und zunehmend mit Fett verstopft wird, erfolgt eine Rückbildung des Thymus, die schließlich beim Menschen ab einem Alter von etwa 63 Jahren zur Erschöpfung des T-Zell-Rezeptor-Repertoires führt. Offensichtlich gelang es den Wissenschaftlern, durch die gewählte Präventionsstrategie an gesunden Mäusen,- und später schließlich Erwachsenen, nicht nur den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen, sondern gemessen an der epigenetischen Uhr tatsächlich sogar umzukehren. Ein Millionengeschäft entfachte, das vor allem von Gier korrumpierten Medizinern instrumentalisiert wurde, Hightech-Mogulen das gewonnene Blutplasma intravenös zu verabreichen und ihnen damit ein verlängertes, gesünderes Leben zu versprechen, denn der Tod wurde für etliche Obrigkeiten als Kränkung betrachtet. Hightech-Milliardäre, die sich alles kaufen konnten, nur nicht das ewige Leben. Zusätzlich vermochten beide Dinge, stark verlängertes Leben und relative Unsterblichkeit, so medizinisch erzeugt, nur den Reichsten der Reichen und militärische für Zwecke zur Verfügung gestellt werden, was die Menschheit prinzipiell in eine fortwährende Spaltung hätte geführt: Eine fast gottgleiche, unsterbliche Oberschicht und eine sterbliche Sklavenrasse, die sich das kommunistische System China’s tendenziell als Vorbild hätte genommen. Doch die Ressourcen näherten ihrer restlosen Aufzehrung innerhalb weniger Jahre. So resultierte ein neues Projekt namens >Apocrypha< aus dem Bestreben grenzenloser Unvernunft.
      Ziel: Menschen züchten, deren Zellen mit der DNA würden verschmelzen. Eine zukünftige Quintessenz des ewigen Lebens für den überprivilegierten gesellschaftlich entfremdeten Funktionär.

      1995

      Nach einigen erschütternden Fehlschlägen, sorgfältig selektierten Frauen und Männern das Blut zu transfundieren, in der Hoffnung, dass jene Nachkommen selbst das evolvierte Lebenselixier produzieren können, injizierten Wissenschaftler den Hoffnungsträger schließlich Föten direkt im Mutterleib. Widererwartens verschmolz die DNA des Blutes tatsächlich mit den Zellen der Föten. Die Kinder, welche selber nur als „Tank“ oder „Grenzgänger“ bezeichnet wurden, wiesen äußerlich kaum relevante Unterschiede zum durchschnittlichen Homo-Sapiens auf. Vielmehr lag der Fokus auf ihrem inneren Wert; so lapislazuli ihr Blut, so pastellblau der salzige Tropfen ihres isolierten Daseins‘. Bereits in jungen Jahren ließ sich ein eklatanter Unterschied zwischen den Grenzgängern und normalen Kindern ableiten: So waren viele der „Tanks“ schon im Alter von eineinhalb Jahren befähigt, einwandfrei zu laufen, mit zwei sprechen, zählen und sogar in der Lage, zu schreiben und leichte Rechenaufgaben lösen zu können. Weder stieß diese Entwicklung auf Begeisterung, noch sollte sie adäquat gefördert werden, fungierte ihre Existenz einzig und allein für die Produktion des inzwischen patentierten Namens >Aiku<. (Unsterblichkeit) In den folgenden Jahren berichteten die Kinder immer wieder von seltsamen Träumen, die an die Visionäre frühgeschichtlicher Epochen erinnerten und „unheimlichen“ Begebenheiten.


      1999

      Die Entstehung einer neuen Lebensform schien unverkennbar; 1999 ließ ein Grenzgänger das erste Mal ein Blatt mit bloßer Energie verbrennen.
      Die Organisation für nationale Sicherheit befehligte am 9.Juli. 2000 das SEK zur Vernichtung sämtlicher Grenzgänger. Keine Überlebenden geduldet. Das Ende des Projekts

      >Apocrypha<.


      - X war einer dieser Grenzgänger. Und der/die Letzte ihrer/seiner Art. Der einzig lebendige Beweis einer inhumanen Geschäftsvision. X hatte mit anhören müssen, wie ihres/seinesgleichen rigoros abgeschlachtet wurde. Vermutlich hätte X das gleiche Schicksal ereilt, wäre X nicht gerade aus der Zelle geholt, und für den Verkauf angeboten worden. So hatte Agostino, Boss einer multiinternationalen Untergrundmafia, X erstanden und für seine Zwecke ausgebildet. X' göttliche Gaben durfte er/sie lediglich bei Aufträgen in absoluter Eigenverantwortlichkeit und ohne Zeugen zu hinterlassen, verwenden. Emotionen, die den salzigen Geschmack pastellblauer Tränchen hervorlockten, wurde ebenso strikt untersagt wie vermieden - und sollten doch mal ein paar einsam schimmernde Tropfen über die Makellosigkeit verwünschter Unschuld gehuscht sein, so waren sie nie von freundschaftlicher Geborgenheit und Trost spendenden Worten aufgefangen worden. X‘ aikuisches Blut – das dunkle Vermächtnis und gleichzeitige Verhängnis einer Operation, dass das Leben dieses Einzelkämpfers in leere Einsamkeit stürzte. Niemand außer Agostino war sich X' wahrer Herkunft, geschweige denn Bedeutsamkeit, bewusst. 2011 verstarb das Oberhaupt unter mysteriösen Umständen und X entschied, der Mafia den Rücken zu kehren, um ein neues, autonomes Leben in Freiheit starten zu können. Während X mehr oder minder verzweifelt über die Jahre versuchte, sich ihrer/seiner Vergangenheit zu entledigen und ihrer/seiner Person eine unbekannte Identität verlieh, so bemerkte X konstant wiederkehrend, dass sein/ihr Blut mit den Zellen bestimmter Individuen zu resonieren begann. Reiche, abartige Schnösel, die viel jünger wirkten, als das Alter, das sie nannten, besagte. X schien kaum fähig, den Grund für dieses seltsame Echo zu erschließen, waren doch alle ihrer/seiner Spezies liquidiert worden und beschloss, eigeninitiativ Nachforschungen anzustellen. Dass X sich bei ihrer/seiner Suche nach der Wahrheit in große Gefahr begab, wäre sie/er nicht nur für die Forschung von besonderer Relevanz, sondern auch für das Militär eine nützliche Waffe und für den gewöhnlich Homo Sapiens ohnehin eine existenzielle Gefährdung, vermochte X nicht mal ansatzweise zu erahnen. Und da wäre noch die Vergangenheit. Eine Bedrohung, die sich so lautlos wie ein Schatten in X' Leben auszudehnen begann und versuchte, eine tiefe Schlucht zwischen Freiheit und todesmutige Gewissheit zu schlagen.

      - Y, die Tochter Agostino’s und Komplize von X, fand kurz nach X Verschwinden und dem Tod ihres Vaters ein Testament, dessen Zeilen über die Wahrheit X‘ aufklärten. Angesichts des Aspekts X‘ Flucht assoziierte Y die Schuld des Ablebens ihres Vaters mit X. Sie lässt nach X suchen – in jedem Land, auf jedem Kontinent, in jedem Dörflein und düsteren Winkel diverser Städte. Y muss X finden und zurückbringen, der Preis des Aufwands spielt dabei keine Rolle- geht es nicht nur um die Ehre des Clans, sowie das Wissen über die Machenschaften der Mafia, das X bei sich trägt; sondern auch um die Kostbarkeit als letzter überlebender „Grenzgänger“ ihrer/seiner Art.




      Genre:
      Fantasy, Drama, Mystery



      C h e c k for D e t a i l s


      F i r s t n a m e

      L a s t n a m e

      A g e

      A b i l i t y / T a l e n t s

      Talents
      >

      Spiritual Ability
      > (X only)

      C h a r a c t e r T r a i t s



      C u r r e n t Si t u a t i o n


      G o d 's W i s p e r/ V i s i o n
      (X only; if needed)


      T r i v i a

      A p p e a r a n c e

      Some (ir)relevant stuff:
      Why isn't that RPG called "The Godess' Blood"?

      Spoiler anzeigen
      "...so ward ihr Blute eines irdischen Sees und des Vaters grenzenlose Ewigkeit ergoss in Tränen über das lapisazulsche' Seelenheil seiner Tochter, auf dass seine Zeitlosigkeit ihr Blut würde niemals ins Jenseits verkehren..."
      @Ray

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yasacura ()

    • F i r s t n a m e
      Reno

      L a s t n a m e
      Cryphux

      A g e
      25

      A b i l i t y / T a l e n t s

      Talents
      > bestechender Facettenschauspieler
      > kryptischer Charmeur
      > chronisch "cheeky"
      > Kugelblitz; er verfügt über seine ganz eigenen, unkonventionellen Methoden der Waffenführung
      > Krav Maga Spezialist
      > Kompetenzstufe 1,6 von 3


      C h a r a c t e r T r a i t s
      Willkommen zur brillanten Ouvertüre der galaxysionalen Freakshow eines lausigen Teilzeitrebellen, der den Stil ein aalglatter Umstandskünstler zu sein genauso wenig subtil meistert wie die intrafamiliäre Auflehnung, mit welcher Reno kläglich seine nicht vorhandene Autonomie zu behaupten ereifert. Dem jungen Mann sind die obligate Etikette adäquaten Gebarens und gesellschaftliche Norm durchaus bekannt, jedoch bemüht er sich weder um eine elegante Garderobe noch legt er allzu großen Wert auf eine eloquente Artikulation; lieber orientiert sich der Rothaarige am amerikanischen Slang und widmet seine Inspiration dementsprechend der Amerikanischen Cosa Nostra'schen rohen Lässigkeit. (Zeitliche) Pünktlichkeit zählt wohl kaum zu den Vorlieben des Rothaarigen. Durch seine meist legere (und gänzlich ungezwungene) Art lässt der Rebell einhererghend mit einer fast hauchzarten Schadenfreude mimischer Provokation generell großzügig auf seine Wenigkeit warten. Obgleich der Mafioso der Inbegriff eines "insolenten Wohltäters" zu sein scheint, bedarf man sich seines Schutzes immer zu verlassen. Auf Grund seiner auffallend ausgeprägten Fürsorglichkeit hat Reno unter anderem für jüngere Rekruten einen manchmal ungesunden Beschützerinstinkt entwickelt, die ihn gelegentlich auch in (blut)ausartende Konflikte manövriert. Außenstehende mögen behaupten, dass der Mafioso unter einem ambivalenten Wechselspiel einer beinahe brüderlicher Aufsichtspflicht und dem eiskalten Auftakts einiger heißblütiger Morde leidet; und doch impliziert seine Art zu töten ein gewisses Erbarmen. Im Gegensatz zu seinem Partner und "meinem älteren Bruder", auf welches Pronomen er selbst vehement zu bestehen scheint, versucht Reno das Ableben seiner Feinde möglichst schnell und schmerzlos zu verrichten. Nach X Verschwinden und dem Tod seines "Ziehvaters" begann er Agostino's Tochter und jetziges Oberhaupt weitestgehend durch seine Unterstützung zu begleiten, (wenngleich dieser Entscheid unterschwellig auch anderen Interessen galt) bis diese die Suche nach X anforderte und Reno seine Loyalität plötzlich in Verruf zu bringen gedachte, als er den Entschluss fasste, das Unterfangen leicht zu sabotieren, um X auch weiterhin in Sicherheit zu wissen, ist er als Freund treuer denn als Mitglied. In der Tat scheint der junge Mann im Begriff von "unheilvollen" Informationen zu sein. Information, die bevorzugt tödlich enden (sollen).


      C u r r e n t Si t u a t i o n
      > Saboteur und Mitwirkender der Mission " X "



      Bi o g r a p h y
      Das Leben Reno's wurde schon zu kindszeiten durch Verrat geprägt; so verkauften ihn seine Eltern in ein mörderisch motiviertes Netzwerk, wo er bis zu seinem 9 Lebensjahr benutzt und für urkrankte Vorlieben missbraucht wurde. Aristokraten, die Teil dieses exklusiven Clubs waren und deren Leben durch zu viel Konsum und Monotonie den Sinn hatte verloren, versuchten ihre verdorbene Freude innerhalb der "unbegrenzten Möglichkeiten" und jenseits von Moral und Ethik, wiederzuerlangen, in dem sie sich am Leid hilfloser Wesen ergötzten. Alkohol, illegale Drogen und Prostitution galt zu den allgemeinen Angeboten, welche es dort billig zu erstehen gab; doch die absolut wertvollste Ware entstammte des Kindchen's Unschuld. Wehrlose Geschöpfe, die zu illegalen Arenakämpfern ausgebildet, für Sex oder sogar für rituale Opfergaben geschändet wurden, bis sie dem Eigentümer irgendwann überdrüssig ward. Auch sein Herzschlag hätte längst ungehört verschallt sein sollen; hätte ihn an jenem Tag seines eigentlichen Todes nicht ein Mann namens "Agostino" erworben und aus den Fängen dieses blutigen Systems befreit. Er gab ihm das Gefühl zu leben, ein "menschlicher Teil dieser Welt zu sein, JEMAND zu sein", aber vor allem die Dankbarkeit, ein zuhause gefunden zu haben. Das Echo seiner Vergangenheit gründet wohl als Indiz für sein Mitgefühl gegenüber Kindern und der Tatsache, dass er seinen Widersachern stets einen schmerfreien Tod bescheren will.

      R e n o ' s T h e m e

      A Redhead's undercover mood


      A p p e a r a n c e



      ~~~~~~~~~~~~~~

      F i r s t n a m e
      Lucian

      L a s t n a m e
      Cryphux

      A g e
      28

      A b i l i t y / T a l e n t s

      Talents
      > Spürhundeifer
      > Kampfsporterprobt
      > Tatsachenanalytiker
      > Einzelmissionkämpfer (auch wenn er selten in den Genuss von Alleingängen kommt)
      > Kompetenzstufe 3 von 3

      C h a r a c t e r T r a i t s

      Nun, wie soll ich am besten anfangen? Vielleicht mit einer Begrüßung? Tatsächlich fungiert diese Art des 'Willkommenheißens' als eine der höflichsten Gepflogenheiten unserer heutigen Gesellschaft und wird zu meinem Bedauern auch viel zu häufig ausgeübt - wozu sich einem repetitiven Begrüßungsritual unterwerfen, dass deiner Lebenszeit nicht nur wertvolle Sekunden raubt, sondern auch einen bedeutenden Stellenwert in der Psychologie für unbehagliche Momentaufnahmen einnimmt, in denen deine unfehlbare Fachkompetenz als Menschsein gefordert wird? Aber da du dich, ‘lieber' Leser, freiwillig dazu entschieden hast, dich meiner schwarz auf weiß geschriebenen Buchstaben anzunehmen, belassen wir es einfach dabei. Deine Schuld, beraubst du deines Lebens (mit solch irrelevanten Steckbriefen) solch kostbare Minuten. Welch Verschwendung.
      Egal. Oh, ich bin im Begriff einen negativen Eindruck zu hinterlassen? Usus. Dennoch interessant, törichter Leser. Ich bin, ganz simpel ausgedrückt, pragmatischer Realist. Und bis jetzt hat sich dieses Element meiner charakteristischen Eigenschaften auch zur Genüge als nicht gerade verwerflich erwiesen. Sollte diese Verhaltensweise deines Erachtens nach der menschlichen In­op­por­tu­ni­tät unterliegen, dann scheinst du mit mir wohl deinen Pechvogel geschossen zu haben. Nihilistisch? Ich? Woher nimmst du bloß diesen Einfallsreichtum? Du bist ja geradezu hochbegabt, dass du des Resümierens so überwältigend fähig bist! Erwarte derweilen jedoch keine Referenz von mir- ich bin nicht gewillt, dich zu ernüchtern, geschweige denn zu enttäuschen. Sei nicht traurig, du bist nicht der/die Einzige, deren/dessen Verstand so stumpf wie ein geistige Energiesparlampe ist und an seine Mitmenschen zu hohe Erwartungen äußert. Sicher, Freunde mögen gut im Vergeben sein, ungeachtet dessen ist ein sogenannter 'Freund' aber auch nur jemand, der später zum potenziellen Feind wird.
      Wie bitte? Billiger Zynismus? Falsch, du Analphabet eines Lesers. Eine unverkennbare Tatsache- auf eigenen Erfahrungen beruhend und noch immer gegenwärtig prak­ti­zie­rend.
      Nun gut, unverkennbar ist meine Wenigkeit kaum die sanguinischeste Sorte Mensch, mit derer man gerne Umgang verkehrt. Ich verfüge dennoch über die 'solonische' (Er)Kenntnis, dass mein Dasein auch gute Eigenschaften verkörpert. "Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige"- eignet man sich doch in der Gesellschaft die Essenz dieses tollen Spruches an. Mir obliegt es mitnichten, mich als überheblich dazustellen, auch wenn ich nun mal einmal besser bin als du- aber auf mich ist Verlass. Unleugbar. Obgleich dieses development'sche Phänomen recht selten vorkommt, bin ich sporadisch tatsächlich befähigt die Sympathie meines Gegenübers wahrzunehmen und sogar anzuerkennen. In diesem "Zustand" (Es ist ein Fluch der Unberechenbarkeit leidenschaftlicher Gefühle ausgesetzt zu sein) bin ich allzeit bereit, meine Dienste großzügig darzubringen. Ohne Zinsen. Versprochen. Und sollte dich des Lebens Leid einmal überkommen, kannst du dir dessen bewusst sein, dass ich für dich kleines Elend da sein werde. Sofern du dir meine Freundschaft erarbeitet hast, versteht sich.
      Ich bin, ehrlich gestanden, nicht der beste Tröster oder gar ein Wesen, dessen Sensibilität mit großer Empathie gesegnet wurde, ich werde jedoch versuchen, dich zu ermuntern. So ganz subliminal. Vielleicht. Im Gegenzug MUSS deine Wenigkeit die Prämisse vorweisen, dem Gebrauch von Toleranz und Verständnis mächtig zu sein. Sollten dir diese sozialkompetenten Eigenschaften fehlen, vergiss mich. Das ist keine Bitte, sondern ein Befehl. Der Grund: Ich neige auf Grund der massiven Prägungen vergangener (und blutiger) Begebenheiten regelmäßig zu Handgreiflichkeiten; mein Wesen offenbart eine ungeahnte Aggressivität in meinem Inneren, welche sich mehr oder minder unversehens entfacht, wenn die Wut mir den Verstand raubt. Wie auch immer. Ich bin ein Kerl. Und entwickele immer ein Konstrukt, passend zur Situation, und genauso sollte es dann auch laufen. Wenn dem nicht so ist, hast du nun hoffentlich wieder einmal perfekt resümiert, bist du ja des Kombinierens mächtig, was passieren würde, also sei lieb zu mir, hörst du? Es sei denn du möchtest enden wie mein Partner, dessen naive Auffassung, ich sei sein älterer Bruder, ihn folglich des Öfteren meine Antipathie zu spüren lassen vermag. Meine Loyalität zur Oberhäuptlichen Richterlichkeit obliegt oberste Priorität und realisiert die Unfehlbarkeit grenzenloser Treue. Ich werde alle Verräter innerhalb des Systems für dich jagen und zur Strecke bringen - denn nur der Schmerz des Verlusts gebührt diesen elendigen Karikaturen einer Lebensform. Meine eiskalte Ergebenheit könnte deiner zarten Haut den Kuss eines heißblütigen Killers schmeicheln, also vergehe dich lieber nicht an unserem Kodex. Pass auf dich auf, Kleine.


      C u r r e n t Si t u a t i o n
      > Betrachtet sich selbst als die Rechte Hand Y's
      > substanzielle Repräsentation personifizierter Hundetreue
      >Akteur der Mission " X "



      Bi o g r a p h y
      Lucian musste seine Existenzberechtigung auf der Straße erkämpfen. Jeder neue Tag bedurfte eine neue Rebellion gegen das Schicksal und seine dunklen Tücken sowie perfiden Fallen, in deren Fängen er lernte, zu überleben, bis sein Talent einstigen Tages durch Zufall entdeckt, und rekrutiert wurde. So kannte er Agostino als seinen Vater an und diente diesem bis zu seinem letzten Atemzug durch bedingungslose Loyalität. Man würde nicht vermuten, dass dessen Tod den jungen Mann innerlich mehr zu zermürben scheint, als er sich selbst zugestehen wollen würde. Initial hatte er Probleme, Agostino's Tochter in der Position des Alphas zu akzeptieren, ergab sich jedoch später seiner Rangordnung - zwar nicht gänzlich, doch immerhin mit versucht gebührendem Respekt.

      T r i v i a
      > genießt ein (eigentlich) ausgezeichnetes Renommee innerhalb des Netzwerkes
      > seine Treue scheint auf derart unerschütterlich moralischen Grundfesten zu beruhen, dass man Lucian den zynischen Spitznamen "Dogx" erteilte.
      > Sein "Retter" schenkte ihm bezüglich seiner Leidenschaft für Hunde und Wölfe früh ein Halsband, welches aber nicht nur seine Loyalität, sondern auch Verlässlichkeit symbolisieren soll. Dieses "Accessoire" trägt er selbst mit Stolz, da es nicht nur das Vermächtnis seines verstorbene Ziehvaters darstellt, sondern in einem ganz eigenem, speziellen Status gründet und konträr zur eigentlichen Bedeutung seine gewonnene Freiheit signalisiert.

      L u c i a n ' s T h e m e S o n g

      Theme:
      The Boss' Guardian

      Song:
      Territorial march of a wolf's blood ( 0:25 )


      A p p e a r a n c e

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    • When I realized that pain is the perfect awakening...> > Fear not the darkness. Fear that which lurks within it... < <
      Oder fürchtest du jenes Licht, das wie ein dunkler Schatten durch die Lügen deiner Vergangenheit zu dringen vermag und das Unsichtbare am flüsternden Abyss des Unausweichlichen der Realität zu schmeicheln droht?



      F i r s t n a m e

      Aion
      aka Tobishira


      L a s t n a m e

      Apocrypha
      Der inoffizielle Nachname misst sich als Indiz für das Projekt "Apocrypha" und wurde eigenständig von Agostino in Aion's Akte verewigt.


      A g e

      22

      A b i l i t y / T a l e n t s


      Talents
      > aalglatter Lebens, und Umstandskünstler
      > altruistischer Querdenker. Oder menschlicher Gnadenhof für seelische Notstände?
      > Vollzeitbeschäftigter Notlügenerfinder
      > Freigeist der Gefühlsmanipulation
      > Nahkampfdominante Geisel aufgebürdeter Selbstdisziplin (Die früheren Prämissen des eigenen Überlebens erforderten die Ausübung widerwillig angeeigneten Kampfsportengagement)





      Spiritual Ability

      > > Oh. You're sad, petit princesse… I’m sure you'll forget what made you feel so uncomfortable. < <

      „Lass mich deine Sehnsucht mit meinen Armen auffangen.“

      > Aion ist der Gefühls,- und Erinnerungsmanipulation bemächtigt. Hierfür muss der junge Mann mindestens Augenkontakt bestehen lassen, um entweder Einblick in die Vergangenheit oder emotionale Verfassung seines Gegenübers zu erhaschen. Sobald sich die Person/en unterhalb des Abyss‘ sentimentaler Werte befindet/n, präzisiert in seinem Bann, entledigt sie sich ihrer eigenen Kontrolle und wird durch Emotionen gesteuert, die Aion ihr vorgibt, zu fühlen.
      Früher nutzte der junge Mann die Fähigkeit hauptsächlich, um Widersacher mit ihrem Schuldbewusstsein so zu manipulieren, dass sie sich ihrer "Pflichtschuld" als Gegenleistung für nie geleistete (gute) Taten verantworteten und ihm auf Wunsch entweder Geld, Drogen oder gar wertvolleres Gut darboten (manchmal zwang er sie sogar, sich zu stellen) – wie beispielsweise Informationen, die der Auftraggeber eingefordert hatte. Danach ließ der Mafioso die armen Teufel normalerweise ihre gnädige Assistenz vergessen.
      Aion fällt es durch seine Hochsensibilität zumeist schwer, sich auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren zu können, so dass er nur max. 3 Personen bekehren kann.

      > Das Salz seiner Tränen kann die Wunden fremder Haut heilen, doch als Preis hinterlässt jener hauchzarter Tropfen die pastellblaue Existenz einer verschwiegenen Macht.

      > Benutzt die silberblaue Reinheit des Mondlichts als Energiequelle um es materialisieren und gegen seine Feinde richten zu können oder zur Verbesserung der eigenen Rasanz, Ausdauer und Muskelkraft (Nur bei Mondschein/Nacht möglich)


      C h a r a c t e r T r a i t s

      Vom Fluch des rang hohen Elitemitglieds gestählt, wird der Grenzgänger oft als höflich, dennoch distanzierte und recht stoische Person bezeichnet. Seine Präsenz birgt eine unberechenbar wechselhafte Aura, deren kafkaeske Intensität sich aber beinahe schon eigenwillig mit seinem sanftmütigen Gebaren überschneidet und in einer bizarren Schnittstelle zwischen Macht und Ohnmacht gründet. Die überwiegende Majorität der Außenstehenden vermag weder seiner Einschätzung (und ihrer eigenen Sicherheit) mächtig, noch sind und war der Hauptteil einer kompetenten Evaluation, trotz jahrelanger Dienste, fähig; so wurden sie gleichermaßen unterbewusst durch Aion's exzentrische Ausstrahlung, wie auch seinem überaus auffällig durchschnittlichen Betragen beeinflusst. Diese Zusammenstellung charakter(un)typischer Elemente führt in der initialen Kennlernphase oftmals zu Irritation, würde man das dunkle Wort "Misstrauen" großzügig umgehen wollen. So gelingt es vielen kaum oder gar nicht, sich ihren Eindruck von etwas bedrohlich Fremden, das simultan allerdings eine ungewöhnliche Woge an Rücksicht ausstrahlt, abzusprechen.
      Der junge Mafioso präsentiert innert gesellschaftlicher Stati ein unnahbares Monster, vielleicht sogar eine einsam fechtende Klinge, <--wenn man ihm Gutes unterstellen will, die ihren Kampf ohne Begleiter austrägt und in interfamiliären Fehden vorwiegend seine Wenigkeit damit behauptet, Knie,-und Ellenbogen, statt Kopf und Herz als Zielscheibe zu fokussieren. Hätte man Aion die Möglichkeit gewährt,
      zärtliche Berührungen, die Leidenschaft eines ersten heißblütigen Kusses, durch Geborgenheit gespendete Sicherheit zu erfahren, so wäre sein akuter Fluchtinstinkt innerhalb empathiebedürftiger Situation weniger schnell überschritten. Alle diese Gefühlskomponenten hat er nicht vergessen, nur aus Schutz wegschließen müssen.

      Bedürfnisse, welche nie (aus)gelebt werden konnten, entfachten eine schmerzliche Sehnsucht in seinem Inneren.


      C u r r e n t Si t u a t i o n

      > Instinktiv noch immer auf der Flucht. Das Gefängnis im Kopf lässt den Weißhaarigen kaum Zeit für wahrhaftige Ruhe erspüren, sein Herz jedoch fand ein neues Zuhause in der Barmherzigkeit seines „Retters“.
      > behaust zusammen mit Y ein Haus am Fuße einer Gebirgskette, nahe Meer.


      B i o g r a p h y

      Teuer erworben, gleich einem verängstigtem Rehkitz wurde er aus der unterirdischen Folter,-und Zuchtanstalt gezerrt, während die Ohren des Sonderling den Tod seiner Brüder und Schwestern erdulden mussten - und die Hilflosigkeit, die seine Knochen mit ihren bleichen Finger zu lähmen begann, ließ ihn ganz alleine irgendwo auf einer schwarzen Ebene ungreifbaren Schmerzes erstarren, die die Gewissheit teilte, dass er all die Versprechungen, gemeinsamen Träume niemals würde einlösen können; nicht zusammen mit den Herzen, deren pulsierendes Leben alsbald zum Erstarben kommen würde. Vielleicht hätte er geschrien, oder versucht zu kämpfen, hätte ihn sein Verstand nicht um die Absurdität dieses Gedankengangs ausgelacht. Vielleicht hätte er geweint... Gefleht. Des Erbarmens Gnade erbittet. Vielleicht. Aber all das, jeglicher Entschluss der Wehrhaftigkeit, so makaber es auch gewirkt hatte, hätte die Leute kaum vermocht von ihrem Entscheid abzubringen. Die Alternative zur Solidarität wäre der Tod gewesen. Kein Entkommen. Aber was besagte des Unterschied's Erkennungsmerkmal denn schon, wenn man sich innerlich bereits dem Tod hingegeben - ja, ihn sogar unlängst akzeptiert hatte, und nur äußerlich dem Leben einen Namen verlieh? Keine Tränen, keine Wunden, keine Wahrheit. Wisperndes Gelächter der Verschwiegenheit. Quälende Einsamkeit umspannt aus einem Netz der Ungewissheit. Keine Schere, die die Fäden dieser zerreißenden Leere in seinem Inneren hätte durchtrennen können. Und je mehr Fragen er stellte, desto mehr nährte sich jener Abgrund der völligen Unbeholfenheit inmitten der Unmöglichkeit dem "Ziehvater" seine Überzeugung abzugewinnen.
      [i]Zwar schrieb der Heranwachsende die eigene Lebhaftigkeit offenkundig Agostino's Großzügigkeit zu, demgegenüber schien Aion trotzdem lange nicht in der Verfassung, sein Misstrauen gegenüber des Clans vollkommen auszuhandeln. So strichen die Jahre vorbei, und die anstehenden Prüfungen und Strafen für despektierliches Verhalten orientierten sich an dem eigens aufgestellten Regelwerk eines opportunistischen Systems; seine Erfolgen versprachen dem jungen Mann trotz unkonventioneller eine glorreiche Zukunft in Agosino's Netzwerk, bis man ihn zuversichtlich auf seine erste Mission in Begleitung des Oberhaupts und dessen Tochter Lucrezia schickte. Der komische Outsider, der kein wirkliches Interesse an zwischenmenschlicher Beziehung zu hegen schien und auch sonst immer irgendwie... anders und gruselig war, aber seine Aufträge tadellos und effizient ausführte. Mit 14 entdeckte der Halbling erstmals einen Teil seiner seltsamen Kräfte und verfeinerte die Kunst der Manipulation auf Missionen, ohne Agostino jemals darüber in Kenntnis gesetzt zu haben. Aion's wohl größter Erfolg verkehrte 2 Jahre später schlagartig ins Gegenteil, als das Oberhaupt ihn bei der Materialisation von Mondlicht aufspürte und gestand, dass er sich seiner wahren göttlichen Erbschaft, und die damit verbundene Gefahr, nicht bewusst gewesen wäre und es ihm wahrlich leid täte, seine Seele auf so undankbare Art ihrer Hülle zu entledigen und in Gottes Hände zu übergeben.

      Das Licht, welches kleine flimmernde Sternchen auf seiner Netzhaut hinterließ, wie der Jugendliche die Augen das nächste Mal öffnete, tat nicht mehr weh als die Gewissheit, ein Zuhause verloren zu haben; eine ganze Identität - aber mehr noch schmerzte die absolute Ahnungslosigkeit, mit der er vergeblich versuchte, das Geschehene zu rekapitulieren. Da war dieser Schuss, der die Stille lauter flüsternder Stimmen durchschnitt.... Ein von Panik erfüllter Schrei, oder - nein... Es war mehr die Erkenntnis, einer tödlichen Überraschung gegenüber zu stehen, ein unnahbarer Auftakt selbstloser Gerechtigkeitsbisse. Selbst wenn er gewollt hätte, - und er wünschte, die Puzzleteile der letzten Stunden könnten sich im Bilde der Wahrheit verfestigen, er hätte nicht gestehen können, was passiert war. Er wusste nur, dass es für ihn kein Zuhause mehr gab.
      6 lange Jahre - und trotzdem kaum mehr als ein winziger Augenblick einer aufflammenden Erinnerung, liegen nun schon hinter dem Verrat seiner Existenz. Irgendwie hatte er sich stets durchschlagen können, mit genauso illegalen Arbeiten und Geschäften die gleichermaßen ebenso gefährlich wie simpel sein konnten, wenn man ein bisschen Feinmotorik und Gefühl für lügenbenetzte Umstände beherbergte.
      Das Aion's Ego an einem heißen Sommertag von einer Gruppe Schlägern in Verdruss geriet, und der Mond seit Wochen seinen silberflammenden Schein der Erde verwehrte, brachte den Weißhaarigen im Endeffekt verprügelt und sich selbst überlassen auf einem Schrottplatz widerfindend der Kenntnis nahe, dass die Welt ihn lediglich als einen Fremdkörper zu betrachten schien. Und auch die Menschen, welche sich diesen Planeten teilten, empfanden den Weißhaarigen als ungeladen. Sich selbst allmählich aufgebend, stand plötzlich ein junger Mensch vor ihm, und bot seine Hilfe an. (Ich kann die Story an dieser Stelle gerne noch anpassen, wenn du möchtest) Nur widerwillig ließ sich Aion schließlich auf das Angebot eines warmen Tee's ein, ungeachtet der Tatsache, dass er außer seinem Leben ohnehin nicht mehr viel zu verwirken hatte.

      Einige Monate vergingen, und auch wenn Aion bezüglich seiner Identität und Montagearbeit kaum Gebrauch von der Wahrheit ergriff, so bemühte er sich doch zumindest in allen unwesentlichen Dingen ehrlich zu sein. Gar nicht so leicht, halbwegs vertrauenswürdig zu wirken, wo er doch um jeden Preis eine Verletzung meiden wollte, kaum über die Vergangenheit sprach und spät nachts auf dem Balkon stand oder gar einen Spaziergang gedachte zu nehmen, während er die schmerzhaften Erinnerungssalven als harmlose Kopfschmerzen deklarierte, die ihn immer mal wieder der Ohnmacht nahebrachten.
      Und vermutlich wäre das Leben des ehemaligen Mafiosos bis dahin auch ebenso "sorgenfrei" weiterverlaufen, hätte er an jenem Tag nicht diesen einen, verhängnisvollen Fehler begannen...




      G o d 's V i s i o n

      „My blood lives in you, and therefore my spirit. They are memories of a time foreign and distant to you.“



      T r i v i a

      > Es sind exotisch, fast surreale Träume aus einer gänzlich fernen Zeit, die den jungen Mann heimsuchen. Erinnerungen, so fremd und doch so beängstigend vertraut in diesem pulsierendem Labyrinth eines flatternden Herzen, deren plötzliches Auftauchen manchmal derart starke Kopfschmerzen verursachen, dass die Ohnmacht Aion zu überwältigen naht und er bewusstlos zusammenbricht

      > Das „Ornament“, (siehe Bild) welches sich in vertikaler Ausrichtung von seinem Unterleib bis hin zum Hals erhebt beginnt bei Verwendung seiner Fähigkeit/en zu leuchten. Auf Grund dessen besteht Aion fortwährend auf schwarze Garderobe. Er trägt grundsätzlich lange dunkle Klamotten, die Jahreszeit und vor allem Temperaturen werden vehement der Verdrängung bezichtigt. Ansonsten gleicht die mysteriöse ‚Arabeske‘ einer langen Narbe oder – wie manche einst verwundert behaupteten – "wirke wie ein ausgetrockneter See".
      > infolge einer genetischen Mutation, die eine zusätzliche Zellschicht im Auge entwickelt hat, kann Aion im Dunkeln sehen
      > Real fact by Nong Youhui
      > stellte sich Z mit dem Namen Tobishira vor
      > seine Fähigkeit zeigt bei Lucrezia keine Wirkung


      T h e Ar c h a i 's T h e m e

      Aion's lullaby


      A G o d ' s C r y

      When I realized that pain is the perfect awakening...


      A p p e a r a n c e


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    • Aurelia Velena D'Esperanza - Die Rote Königin

      Algernon Charles Swinburne schrieb:

      Cold eyelids that hide like a jewel




      Hard eyes that grow soft for an hour;




      The heavy white limbs, and the cruel



      Red mouth like a venomous flower;



      When these are gone by with their glories,



      What shall rest of thee then, what remain,



      O mystic and sombre Dolores,



      Our Lady of Pain?

      ✣ A tutto 'nce riparu, menu c'a morti e a cazzunaggini


      portrait of the Mafia's Head


      Würden Sie einer jungen Frau die Herrschaft über die ganze Welt übertragen wenn Sie sterben? Die Antwort lautet für gewöhnlich nein.

      A g e

      Aurelia ist bereits mit jungen 24 Jahren das Oberhaupt der Ndrangheta. Sie wurde als Tochter einer ehemaligen Tänzern aus Mexiko namens Maria Eira (de Peña) und dem ehemaligen Oberhaupt Agostino D'Esperanza auf einem Anwesen in Calabria geboren.

      A b i l i t y / T a l e n t s

      Glauben Sie an einen Anführer ohne Schwächen? Nein? Ich auch nicht.

      Aurelias Fähigkeiten sind auf ihr frühes Training und ihrer persönlichen Laufbahn zurückzuführen. Unter ihren besonderen Fähigkeiten, gehört die Kunst des Meuchelmordens sowie das Führen eines Katanas mit höchster Präzision.

      Sowohl im Nah-als auch im Fernkampf ist Aurelia gut aufgestellt. Schon bereits in frühen Kinderjahren wurde sie besonderem, privatem Unterricht unterzogen. Das Mädchen wurde nicht nur das Lesen und Schreiben gelehrt, sondern auch der Alchemie, der Kunst des Vergiftens, Riten und Techniken von Assassinen, Psychologie als auch historischer Folter-und Tötungsmethoden nahegebracht. Je weiter das Alter und die persönliche Entwicklung des Mädchens voranschritt, umso mehr Fächer kamen hinzu. Nicht nur im Unterricht, sondern auch privat wurde Aurelia viel Wissen durch ihre Mutter übertragen, die überwiegend für den Unterricht ihrer Tochter verantwortlich war.

      Die Kunst, innerhalb weniger Augenblicke die Situation beurteilen und schnell agieren zu können, sowie Schnelligkeit und Präzision, bilden das Fundament für den entscheidenden Schnitt mit einem Schwert. Aurelia ist in dem Umgang mit ihrem Tsurugi unschlagbar. Durch ausgeprägtes Wissen über Anatomie und ihrem Talent für Kenjutsu, stellt sie eine gefährliche Gegnerin dar.

      Die Kunst des Kenjutsu erlernte Aurelia als sie im Alter von 13 Jahren unter Aufsicht nach Japan geschickt wurde. Dort soll sie sich der japanischen Lebensweise und der Yakuza ergeben, um später alle Kriterien einer perfekten Ehefrau erfüllen zu können. Um die Beziehung zwischen der japanischen und der kalabrischen Mafia zu verstärken und auszubauen, ward sie ausgewählt als die zukünftige Ehefrau an der Spitze eines der vielen Syndikate unter der Yakuza ausgewählt. In Agostinos Augen war damals die Vision von Aurelias an der spitze eines japanischen Syndikats, das Richtige. In seinen Augen hatte niemals geringer als sein selbsternannter Ziehsohn, sein Nachfolger werden sollen. Die Änderung in seinem Testament wurde erst kurz vor seinem Tod durchgeführt. Die Gründe hierzu, sind Aurelia bisher unbekannt. Nach Lesung des Testaments wurde Aurelia mithilfe eines Aufhebungsvertrags anwaltlich aus der Ehe erlöst. Mit ihrem Blut leistete sie dem Yakuza-Syndikat den Eid, die erhaltenen Informationen aus der damaligen Zeit, nicht gegen die Organisation zu verwenden. Aus treue zu sich selbst und ihren Prinzipien, hat sie den Eid bis heute nicht gebrochen, was ihr auf der anderen Seite der Welt von Einigen hoch angerechnet wird.

      Aurelia ist schnell und agil, weiß wie man mit der Umgebung verschmilzt und zum Schatten der Nacht wird, genauso sehr, wie sie seit ihrer Herrschaft ein Faible für Foltermethoden aus dem Zeitalter der Inquisition entwickelt hat.

      Im Großen und Ganzen, wirkt sie wie eine unschlagbare Anführerin, doch auch sie hat Schwächen.

      Aurelia mag schnell vertraut mit jeglicher Art von Waffen zu werden sowie sie einen ausgereiften Sinn besitzt, aus jeglichen Gegenständen eine Waffe zu machen, doch im Kampf mit bloßen Händen, geriet sie nicht nur einmal in Schwierigkeiten. Die junge Frau ist athletisch und von wohler Statur, jedoch im Kampf mit bloßen Händen sehr ungeschickt. Sie mag zwar eine gewisse, für die Führung eines Tsurugi benötigte Kraft aufweisen, doch ihre Schläge sind nicht stark genug, um gegen jemand einer höheren Gewichtsklasse etwas anrichten zu können. Nicht nur einmal wurde ihr Schlag gegen Lucians Abdomen mit einem Schmunzeln als niederwertig betitelt.

      Aurelias größte Schwäche ist neben ihrem Verlust großartiger, waffenloser Kampffähigkeiten, ihr innerer Konflikt mit sich selbst, ihrer Existenz, der niederen Gefühle, die sie überkommen und ihrem Dasein als Anführerin der größten, derzeit handelnden, kriminellen Organisation. Als weiblicher Kopf der Mafia musste sich die Frau nicht nur einmal und für immer beweisen. Zu ihrem alltäglichen Leben gehören das fehlerfreie Verhalten und Auftreten als Grauen bringende und zu ehrende Anführerin, sowie ihre konstante Verbesserung und die konstante Vergrößerung ihrer Macht. Nach einem heimlichen Besuch eines Nervenarztes in Venedig, erhielt sie die Diagnose über Depressionen. Bevor es jedoch zu einer weiteren Untersuchung oder zur finalen Einstufung kommen konnte, verschwand der behandelnde Arzt auf bisher noch nicht bekannte Art und Weise.



      C h a r a c t e r T r a i t s

      Wie würden Sie den Kopf der kalabrischen Mafia beschreiben, wenn man Ihnen nicht die Zunge abschneiden würde?

      Das einst aufgeweckte und freudig durch die Reihen der Mafia marschierende Kind, ist das, was Aurelia einst gewesen war. Das Kind, das glücklich und zufrieden in den Reihen ihrer Eltern aufgewachsen und nach einem erfolgreichen Training selbst in Sitzungen des Vorstands geplatzt war, um davon zu berichten - dieses Kind wurde gezwungen, erwachsen zu werden. Seit Aurelia den Ruf der roten Königin angenommen hatte, lernte selbst ein Mafioso hohen Ranges, sich vor dem Kopf der Organisation zu verneigen, wenn er den Raum betritt.

      Seit jeher ist Aurelia intellektueller, wissbegieriger Natur gewesen. Sie kann nie genug Wissen haben, sei es Wissen über ihre Feinde, die Kultur eines fremden Landes oder Lehren anderer Religionen und Umgangsformen. Schon früh wurde sie der Kunst der Rhetorik und Eloquenz mächtig, auch wenn sie in vertrautem Umfeld eher eine große und unbändige Klappe hat. Ihre provokative und aufbrausende Ader musste die junge Frau bereits in ihrer frühen Jugend ablegen, als Agostino das Kind nach Japan in die Obhut der Yakuzas schickte, doch nahm sie sich das Gelernte erst zu Herzen, nachdem sie zum Kopf der Ndrangheta wurde. Auch wenn genau die Fähigkeit eine große Rednerin zu sein, sie nicht nur einmal in Schwierigkeiten gebracht hatte, war es oft genau das, was sie gerettet hatte.
      Als Anführerin sind ihre Worte präzise und edel gewählt, sie bevorzugt es gefürchtet und respektiert zu werden, als die Herrscherin darzustellen, in dessen Schoß man sich wohlfühlt. Am Anfang ihrer Zeit, versuchte sie der Kopf der Organisation zu sein, wie ihre Mutter sich Aurelia als Anführerin einmal erträumt hatte. Mächtig und tödlich, jedoch nicht grausam.

      Ein warmes Herz an der Spitze der Mafia, das ihren Untertanen das Gefühl gibt, ein Zuhause zu haben. Die Lektion war schnell gelernt, als man bereits einige Wochen nach ihrem Amtsantritt, versuchte Aurelia auf einer privaten Reise nach Sibirien zu ermorden. Der Komplott wurde zufällig durch eine Sekretärin aus den niederen Rängen aufgedeckt. Die Nachricht erreichte Aurelia und den damals missbilligend gestimmten Lucian gerade noch rechtzeitig, bevor die einzigen, potentiellen Nachfolger Agostinos nahezu gestorben wären. Insgesamt waren 150 Mitglieder aus den Rängen der Ndrangheta und Untergruppen der Mafia beteiligt, sowie Mitglieder des Sinaloa-Kartells und ihr ehemaliger Verlobter aus den Reihen der Yakuza. Um nichts geringer als ein klares Exempel zu statuieren, ließ Aurelia alle Beteiligten ausfindig und in das Hauptquartier der Ndrangheta nach Neapel bringen lassen. Bei einer Hauptversammlung aller Mitglieder, die es zu Gesicht kriegen sollten, ließ sie alle Mitglieder - trotz Widerworte ihrer engeren Vertrauten - die Knochen brechen, ehe sie Ihnen mit eigenem Schwert den Todesstoß verpasste. Die anderen beteiligten der anderen Organisationen wurden verschont, wieder an diese für Unmengen Geld und gegen Friedensverträge wieder eingetauscht. Seitdem spielt sie die Rolle der furchteinflößenden Anführerin, die fehlerfreies, strategisches Verhalten an den Tag legt.

      Aurelia versteht sich darin, wie sie mit ihrem Gefolge umzugehen hat, so, dass sie weiterhin respektiert wird. Hin und wieder erfährt man die eine oder andere Geste von Güte, doch die warme und freundliche junge Frau ist dahin.

      Loyalität hat für Aurelia an erster Stelle Priorität und auch wenn dies anders sein sollte, stehen ihre engste Vertraute an zweiter Stelle. Dort, wo eigentlich die Organisation, der sie ihr Leben geschworen hat, als sie ihren Eid leistete und das Zepter des Alpha annahm, stehen Reno und Lucian, da sie als einzige sich mit dem Status als Familie rühmen dürfen. Auch wenn sie ihnen gegenüber oft auch unschöne, gemischte Gefühle gegenüber empfand, so weiß sie, dass ihr Herz und ihre Treue den beiden gehört. Nicht umsonst drückt sie das ein oder andere Auge dem unheilbringenden und in ihren Augen verrückten, Reno gegenüber, ebenso, wie sie insgeheim Lucian als ihren engsten Vertrauten betitelt hat, auch wenn er ihre Nerven oft auf's Äußerste strapaziert und ihn nie als einen Bruder gesehen hat.

      Hinter der Fassade einer großen Mafia-Anführerin ist Aurelia jedoch immer noch ein Mensch. Nicht nur einmal sehnte sie sich innerlich nach einem normalen Leben, einem Studium und vielleicht einer gewöhnlichen Familie. Wenn man ihr als Anführerin nicht zusieht, ist sie ein gewöhnlicher Mensch. Sie ist sehr provokativ, wird oft und schnell wütend und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Sie liest unheimlich gerne, malt oder gibt sich ihrer Leidenschaft zu schönen Männern, Frauen, Gemälden, okkulten Sachen, dem Tanzen, Alkohol und Zigaretten hin. Wenn sie in ihrer vertrauten Umgebung ist, gibt sie sich oft Tagträumen hin, schwelgt gerne in Erinnerungen oder geht Nachts spazieren. Mit dem Anbruch der Nacht wird sie oft sehr melancholisch, manchmal sogar tieftraurig. Des Öfteren kommt es vor, dass sie nächtelang nicht schläft, durch ihre Gemächer tigert oder schreibt, um sich von den Ungeheuern in ihrem Kopf abzulenken. Sie fühlt eine innere Leere, die sie nicht zu füllen weiß. In einer manischen Episode ihrer Krankheit, die sie nicht anerkennen will, begann sie damit eine ganze Sammlung an Artefakten, die sie auf manchen Auktionen in Japan gestohlen hatte, aus den Knochen ihrer größten Feinde nachzubilden. Derzeit ist dies ihre Lieblingsbeschäftigung, in der man die Züge einer wahrhaft ruhigen und meditativen Ader ihrerseits erkennen kann, die ihr stets zur Seite steht, wenn sie ihre Rolle als Anführerin annimmt.


      C u r r e n t Si t u a t i o n

      Und ist etwas über die aktuellen Machenschaften Aurelias bekannt?
      Seit Agostinos Tod agiert Aurelia als Kopf der Mafia. Neben den allbekannten Aufgaben, sucht sie seit jeher nach dem vermeintlichen Verräter und Mörder ihres Vaters, Aion. Seit Kurzem stellt sie eigene Nachforschungen an über die damaligen Forschungen an, doch bisher hat sie selbst nicht mehr darüber herausgefunden, als ihr Vater an Wissen hinterlassen hatte. Die Dokumente sind streng geheim und werden vor aller Öffentlichkeit ferngehalten. Erst kürzlich fand sie jedoch heraus, dass womöglich ein Augenzeuge der Massenvernichtung, ein ehemaliger Laborant, noch lebendig im tiefen Kongo ein zuhause haben sollte. Neben ihrer Suche nach Aion, expandiert gerade die Ndrangheta ihre Handels-und Vertriebsgebiete. Erst in diesem Jahr baute die Organisation einige Beziehungen zur Bücher- und Gemäldemafia in Italien. Das Oberhaupt hat alle Hände voll zu tun, da es nicht davon absieht, wichtige Missionen und Hausbesuche von Freunden und Feinden der Organisation, selbst durchzuführen. Gerade in der Zeit, in der ihre Suche nach Aion besonders in den Hintergrund gerückt war, gab das Universum ihr doch ein Zeichen. Aurelia wird niemals ruhen, bis sie die Wahrheit erfahren und dem Namen ihres Vaters die Ehre erwiesen hat, die ihm zusteht. Seit mehreren Jahren gibt sich Aurelia tief in ihrem Inneren die Schuld an den ehrenlosen Tod ihrer Mutter.


      T r i v i a

      Hach! Ein jeder hat immer mehr über sich preiszugeben.

      *hat ein Faible für sehr ausgefallene Outfits und einen ausgeprägten Modegeschmack *

      * Aurelia spricht Englisch, Spanisch und Italienisch auf muttersprachlichem Niveau. Ihr Japanisch ist durchwachsen bis grottenschlecht.*

      * hat eine Schwäche für attraktive Geschöpfe und Ästhetik im gesamten - besonders für gutaussehende Männer. Sie hasst es zuzugeben, aber in diesem Punkt kann sie sehr oberflächlich sein und die Anwesenheit der beiden männlichen Hellebarden, die in den Gemächern ihrer Familie rumtigern, war ihr nie deswegen zuwider *
      * wenn sie nicht nachts anderen Aktivitäten nachgeht, wie Lesen, sich mit anderen vergnügen oder ihren Gedanken nachzugehen, spielt insgeheim Videospiele oder liest Comics. Ihr Gefallen an solch minderwertig und unterfordernden Beschäftigungen, sind ihr peinlich. Bisher hat sie es selbst vor Reno und Lucian geheim gehalten, um in ihren Augen nicht noch schwächer zu wirken*

      * Zu einer Königin gehören stets eine rechte und eine linke Hand. Die linke Hand Aurelias ist, man glaube es oder nicht, ein Schneeleopard namens Eira. Die 4-jahre alte Großkatze folgt ihr auf Schritt und Tritt, selbst auf ungefährlichen Erkundungen darf diese mit. Das Tier dient weder als Exemplar oder als konstantes Warnschild für Aurelias Position und Vermögen, keineswegs. Auf einer Mission im Osttibet fand sie das nahezu verstorbene Tier und nahm es mit nach Hause. Seitdem wuchs die Feline in den Einrichtungen der Mafia auf, wurde dressiert und speziell auf die Spurenlesung koordiniert, um bei manchen Missionen aushelfen zu können, ehe Aurelia das Verbot aussprach, das Tier in Gefahr zu bringen. Krallen und Fangzähne wurden nicht gekürzt, das Tier bewegt sich auch frei herum. An manchen Stellen der geheimen Einrichtung sind Eisengitter oder kleine Tore aufgebaut, die das Passieren des Tieres aufhalten sollen, auch wenn es sich meistens in den privaten Räumlichkeiten des Vorstands aufhält. Das Tier trägt den Zweitnamen von Aurelias Mutter und wird Eira genannt. Der Name stammt aus dem walisischen und trägt die Bedeutung des Schnees in sich*

      * Aurelia sieht sich keiner Religion angehörend, doch hat sie aus ihren multikulturellen Lebensverhältnissen, einige Bräuche und Traditionen übernommen, die teils paradox zueinander stehen. Bei den Beerdigungen von Mitgliedern der Organisation erscheint sie stets persönlich, trägt jedoch weiß, während sie nicht an Jesus Christus oder Ostern glaubt. Jedes Jahr zu Ehren ihrer mexikanisch abstammenden Mutter, feiert sie den Día de los Muertos, nach traditioneller mexikanischer Art. Jedes Jahr an demselben Tag, um dieselbe Zeit, lässt sich das Oberhaupt den gesamten Tag über nicht blicken. Bisher ist nicht bekannt, was sie genau an diesem Tag unternimmt. Keiner hat sie das Anwesen verlassen und wiederkommen sehen. Ihr wohl behütetes Geheimnis, sollte jedoch nicht für immer eines bleiben *

      * Sie liebt Kartenspiele und abergläubische Beschäftigungen wie das Legen von Tarot-Karten *


      A p p e a r a n c e

      Nanu. Wie sieht denn nun die reizende Dame aus?




      La muerte no es el último sueño, si el último despertar

      Wir sind alle Staub und Schatten

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    • Kitty Palmer - Das Model auf dem Schrottplatz

      geboren als Ekaterina Adelaide Scott

      "Cold blows the wind tonight, sweetheart,
      Cold are the drops of rain;

      The very first love that I ever had -
      In Greenwood he was slain.


      I'll do as much for my sweetheart,

      As any young woman may;
      I'll sit and mourn at his graveside
      A twelve-month and a day."

      A g e

      Kitty ist 24 Jahre alt. Je nach Auftritt vermag man jedoch die junge Dame jünger oder sogar älter zu schätzen.
      Für gewöhnlich gibt Kitty ihr Alter nicht preis.

      A b i l i t y / T a l e n t s

      Zu Kittys größten Talenten gehören eindeutig das Schauspielern, sowie die perfide Art und Weise, Menschen anhand von Halbwahrheiten oder sogar manchmal einem einzigen Lächeln zu manipulieren. Kitty war schon immer eine Meisterin der Künste gewesen, sich mit jedem zu verstehen und Teil von jedermanns Leben zu sein, ohne dass ihr Gegenüber auch nur den Hauch einer Ahnung von Kittys Leben hatte. Bereits in frühen Kinderjahren hatte sie Tatsachen zugunsten ihrer selbst verdreht, manchmal sogar das Schwert der eigenen Worte ihrer Eltern, gegen sie gerichtet. Wenn sie es möchte, wirkt Ekaterina eine nahezu dämonische Anziehungskraft auf andere aus, weiß sich zu verstellen und die Menschen und ihre Fähigkeiten um sich zu nutzen.

      Kitty war schon immer rhetorisch galant unterwegs, besonders nachdem sie sich freiwillig ihrem Schicksal hingegeben und ihr Jurastudium an der University of Harvard angenommen hatte. Kitty ist ein sehr schlaues Köpfchen, das nie irrational gehandelt hat. Auch wenn dies so wirken mag, so versteckt sich immer ein Plan hinter jeder von Kittys Handlungen. Zumindest, seit sie nicht mehr auf ihr Herz, sondern auf ihren Verstand hört. Kitty war unter ihrem eigentlichen Namen, Ekaterina Scott, Jahrgangsbeste. Bereits in frühen Kinderjahren wurde sie von ihrer reichen Familie nach Etikette unterrichtet und ausgebildet. Zu allem Überfluss wurde Kitty jedoch noch ein fotografisches Gedächtnis in die Wiege gelegt, was ihr dazu verhalf, über den ein oder anderen Jahrgang zu hüpfen. Kurz vor dem ersten Examen verschwand die Jurastudentin und gleichzeitig Teilzeitmodel spurlos, nachdem sie in einen Skandal mit einem ehemaligen Anhänger des Beltrán-Leyva-Kartells geriet.

      Seit kurzem kann Kitty mit einigen, kleinen Schusswaffen umgehen. Wenn sie leicht sind. Und sie nicht aufgeregt ist.
      Aber sie kann das.

      Kitty kann zudem atemberaubend malen. Alle Tattoos, die ihr Körper zieren, sind selbst gestochen.

      C h a r a c t e r T r a i t s

      Kitty war schon immer fröhlicher und quirliger Natur. Trotz den Unmengen an Geld und Silberlöffeln, mit denen die Tochter des Konglomerats und der Richterin Diana Scott, aufgewachsen ist, zeugte ihr Charakter nie von besonders großer Arroganz oder gar Überheblichkeit. Kitty war immer stets freundlich und höflich allen gegenüber gewesen, stets bemüht es allen recht zu machen und allen zu helfen. Die Warnungen ihrer Eltern nicht wahrnehmend, führte das Kind sein Leben so wie bisher. Zwischen Schule und Privatunterricht in Klavier, Künste, Tanzen, Schach und Recht, fand sie noch die Zeit, ihren Lieblingscomic-Laden aufzusuchen und dort ein paar Stunden zu verweilen. Zu dieser Zeit traf sie den angeblich verwaisten Jungen Manuel. Es kam wie es kommen musste und Kitty begann sich tagtäglich mit dem jungen in dem Comic-Laden zu treffen. Ihr gütiges Herz hielt sie nicht davon ab, ihm nicht nur Comics zu kaufen, sondern auch Kleidung und Essen. Eines Tages folgte ihr der Junge nach Hause und wartete dort die gesamte Nacht auf Ekaterina, um seine Freundin zur Schule zu begleiten. Über ein Jahr gingen sie gemeinsam zur Schule. Wenn Kitty aus der Schule kam, hellte sich ihre Stimmung auf - nicht nur aufgrund der beendeten Qual, sondern auch beim Anblick des Jungen auf der Mauer oder in den Bäumen vor der Schule. Nach und nach, mit zunehmenden Alter begann Kitty zu verstehen, was wahre Freundschaft zu bedeuten hatte. Sie erkannte, auch ohne Manuels Hilfe, dass die Kreaturen, mit denen sie zur Schule ging, nichts weiter als gierige, kleine Monster waren, die nach Kittys Geld trachteten.

      Aus dem freundlichen und hilfsbereiten Mädchen wurde letztendlich doch die reiche Göre. Kitty nahm kein Blatt mehr vor den Mund, scheute sich nicht mehr die Wahrheit zu sagen, aus Angst, sie könnte ihre Freunde verlieren...und nicht allzu lange und schon war die Zeit verstrichen und der amerikanische Traum der perfekten High-School Zeit ward begonnen.
      Nicht für Kitty. In ihrem Rücken zerrte der Druck ihrer Eltern an ihr, die Musterschülerin zu sein, Cheerleader zu werden, die besten Noten zu schreiben und gefälligst auf eine Elite-High School zu gehen. Kitty war nicht nur in der Schule allein, sondern auch zuhause.

      Mit Mühe und Nerven gab sie sich letztendlich ihres Schicksals hin, spielte die beliebte Musterschülerin in der Schule, stellte ihre Eltern zufrieden, schrieb gute Noten...und schlief nächtelang nicht hintereinander, indem sie sich nachts über das Dach aus dem Haus schlich und zu Manuel auf den Schrottplatz ging. Er war nicht nur ihr erster und einziger Freund, sondern auch ihre erste und einzige Liebe. Blind vor Liebe und Freude, ihn jede nachts zu sehen, vernahm Kitty schon seit Jahre nicht die Wahrheit. Eine Wunde mehr am Oberkörper? Sicher, wenn man auf dem Schrottplatz lebte. Eine Tätowierung mehr? Nicht der Rede wert, es gab Penner, die das freiwillig machten. In der rosanen, naiven Blüte ihrer Jugend nahm Kitty jede Lüge hin, die man ihr auftischte, ohne sie länger als 5 Sekunden zu hinterfragen, doch sie war glücklich.
      Tagsüber Musterschülerin, nachts wilde Kleinkriminelle. Tankstellen ausrauben, Alkohol klauen, nach der neuentdeckten Liebe zu Mode, im Einkaufszentrum klauen, im Stoffladen. Rauchen, Alkohol, Drogen, Tanzen, fleischlichen Gelüsten - Kitty war selbst in ein Loch gefallen, ohne es selbst verhindern zu können und auch wirklich zu wollen, doch zum ersten Mal fühlte sie sich in ihrem Leben wohl. Diese Phase sollte nicht lange andauern, nachdem Kitty ihr Stipendium für Harvard erhielt und erfolgreich den Abschluss schaffte.



      Ihre Eltern, zu beschäftigt in ihrer eigenen Welt, waren nicht einmal zur Abschlussfeier der Musterschülerin erschienen. Der Moment, als Kitty auf der Bühne stand, ihr Zeugnis und ihre Diplome entgegennahm, schwor sie sich, erfolgreich Harvard zu beenden und alle Verbindungen zu ihrer Familie zu lösen. Das fröhliche und aufgeweckte Mädchen, war für immer weg.

      Und dennoch. Dort stand er, ein Blumenstrauß in der Hand und wartete auf die erfolgreiche Absolventin. Ihr einziger Freund und der einzige Mensch, der Kitty je verstanden haben sollte.
      Nach der Abschussfeier war Manuel aus heiterem Himmel verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt, jede Spur seiner bisherigen Existenz, verschwunden. Nicht einmal die üblichen Kreaturen auf dem Schrottplatz kannten Manuel, als wären sie einer vollkommenen Gehirnwäsche unterzogen worden.

      Die distanzierte Jura-Studentin nahm ihren Platz in Harvard in der oberen Elite an. Sie passte sich dem gepflegten Lebensstil, gab das Rauchen, den Alkohol und gab ihre Karriere als Kriminelle auf. Trotz Widerworte ihrer Eltern, bewarb sie sich bei einer Agentur für alternative Models und wurde dort aufgrund ihrer vielen Tattoos, die alle Erinnerungen und wichtige Momente aus Kittys Leben darstellten und begann dort fest als Model. Das neue Newcomer-Model erzielte einige Erfolge, sodass Kitty selbst auf der New York Fashion Week das Publikum mit ihrer Anwesenheit beehrte. In ihrem neuen Leben im Rampenlicht, umgeben von Mode und Geld, verlor sie letztendlich doch ihre sonst reine Seele, an den Monetarismus. Die junge erwachsene, distanzierte Anwältin in Werdegang, begegnete ihrer Umgebung mit Arroganz und Grazie, dinierte sie doch so gern auf ihrem Anwesen in Kanada, reiste gerne auf die Balearen oder gab sich der ein oder anderen Veranstaltung voller Reichtum und Protz.

      Kurz vor dem ersten Staatsexamen willigte sie letztendlich ein, ihre Mutter bei ihrem größten Prozess bisher zu begleiten. Der Sohn eines der bekanntesten, mexikanischen Kartelle, dessen völlige Ausrottung erst einige Jahre zuvor stattgefunden hatte, war von der DEA gefangen und überführt worden, da er immer noch im Namen des ehemaligen Kartells krimineller Machenschaften nachging und bereits eine Nachahmung des ehemaligen Syndikats gegründet hatte. Geldwäsche, Drogenhandel, Prostitution und der Tod mehrerer Beamten, zweier FBI Agenten und der vor kurzem verübte Anschlag auf das Anwesen der Präsidentschaft in Mexico City waren mithilfe amerikanischer Soldaten durchgeführt worden. Nachdem der ehemalige Mexikaner eine amerikanische Staatsangehörigkeit nachwies, beschloss die DEA in nach amerikanischem Recht der Todesstrafe zu verurteilen.
      Ihn, Emanuel Beltrán.
      Und so wurde Ekaterina zurück in die Vergangenheit gesetzt und ihre gesamte Welt erschüttert, als sie plötzlich im Stand der Geschworenen der Verurteilung ihrer einzigen Liebe zusehen musste.

      Und so wurde aus Ekaterina Scott, die hochangesehene Anwaltsstudentin, Kitty Palmer.



      C u r r e n t Si t u a t i o n

      Nachdem das Urteil über Emmanuel gesprochen wurde, verschwand Kitty spurlos. Sie nahm Kontakt zum Sinaloa-Kartell auf. Bis zur Überführung Emmanuels in das West Virginia Penitentiary, gelangte es Kitty, in ihrem Wahn und in ihrer eigenen Töricht gefangen, Emanuel zu befreien. Gemeinsam mit zwei Angehörigen des Sinaloa-Kartells denen sie Informationen über einige Richter und befreundete Konglomerate zukommen ließ, befreite sie Emanuel und floh mit ihm nach Havana. Dort änderte sie ihren Namen und ihre Identität. Aus Ekaterina Adelaide Scott, der reichen Anwaltstochter, wurde Kitty Palmer.Einige Monate später, nachdem es Kitty gelungen war, alle Spuren von sich selbst zu verwischen und ihren Tod offiziell den Behörden zu melden, wanderte sie mit Emanuel nach Norwegen aus. Aus ihren letzten Ersparnissen, kaufte sie das Anwesen in Norwegen unter seinem neuen Namen, Manuel Bergusson. Bevor die amerikanischen Behörden jedoch Wind von dem entflohenen und weltweit gesuchten Kriminellen Wind kriegen konnten, geriet Manuel in einen örtlichen Konflikt mit dort handelnden Vertreter der Triaden. Letztendlich wurde dieser in einem Feuergefecht - wohl ein grausames Beltrán-Schicksal - ermordet. Seine Leiche hat Kitty bis heute nicht gefunden.

      Seit zwei Jahren besucht sie in Erinnerungen an ihrer Liebe schwelgend, den örtlichen Schrottplatz und schläft manchmal dort tagelang.
      Nicht lange zuvor, traf sie den Jungen Aiden, der aus dem Heim geflohen war und nahm ihn bei sich auf, auch wenn sie sich geschworen hatte, nie wieder jemanden derart in ihrer Nähe zu lassen, der ihr das Herz brechen könnte.



      Nur ein halbes Jahr später, begegnete sie ihrem Schicksal erneut, als sie den verletzten Aion auf den Schrottplatz fand. Auch wenn dies wie ein Akt purer Güte ausgesehen haben mag, so hatte Kitty den Mann nicht nur aus Mitleid bei sich aufgenommen. Die Ruhe und die Stärke, die er selbst in seinem schwächsten Augenblick ausgestrahlt hatte, hatten sie zutiefst fasziniert und davon letztendlich überzeugt, dass sie so jemanden an ihrer Seite brauchte, war sie doch erst wieder in Schwierigkeiten geraten.

      Seit dem Tod Emanuels arbeitet Kitty tagsüber unter dem Namen Kitty Palmer in der örtlichen Bibliothek als Bibliothekarin und unterrichtet heimlich die Spieltheorie, an Leuten, die nicht allzu tief über ihr Wasser nachgrübeln.
      Nachts, an den Tagen an denen ihr Besucher selbst seinen Geheimnissen nachgeht, arbeitet Kitty für das Sinaloa-Kartell als Informantin und Drogenkurier in dem Gebiet der norwegischen Kriminellen und Reichen. Unter dem Namen Ewe Candy, führt sie auch Tätigkeiten als Eskort-Dame aus.
      Kittys Anwesen und wahre Identität verbirgt sie bisher präzise. Inforationen über ihr wahres Leben sind unantastbar. Nicht einmal das Kartell weiß, wo Kitty sich befindet oder wie ihr wahrer Name lautet, seit dem Tod ihrer Flucht-Komplizen.

      Bisher gelang es der ruhigen, kühlen Dame mit den pinken Haaren, die stets ein Lächeln für Aion und AIden hat, ihr Geheimnis zu verbergen. Genauso wie es ihrem perfekt aufgesetzten Mitbewohner bisher gelang, seine Machenschaften zu verstecken, auch wenn Kitty nicht von gestern war und bereits ein großes Netz an Vermutungen gespannt hatte.
      Doch komme es, wie es kommen sollte - Ehrlichkeit währt immer länger.
      Ein Fehler und das Konstrukt ihres perfekten, ruhigen Lebens als Bibliothekarin sollte vor Aion bröckeln...



      T r i v i a

      - Kitty trägt vor Aion nur hochgeschlossene Sachen. Er kennt sie als quirlige Persönlichkeit und der Frau mit der Baseballcap in Schwarz, die plötzlich vor ihm auf dem Schrottplatz stand, doch bisher hat sie nicht von sich selbst offenbart, geschweige denn, dass sie ihre eigentliche Ader ihm gegenüber gezeigt hat. Aion und Aiden gegenüber ist sie stets freundlich, höflich, witzig, manchmal etwas distanziert und wenn auch dem jüngeren mehr gegenüber, hat Kitty die Rolle der guten und ehrenhaften Hausfrau angenommen. Sie hat feste Regeln, was Sauberkeit im Anwesen betrifft und strenge Uhrzeiten zu denen gegessen wird. Ebenfalls besteht sie auf gemeinsame Spieleabende und Tee-Zeiten, doch macht sie das mehr über die Scharade zu bewahren und ein wenig ihrer inneren Leere zu fühlen.

      - Auch wenn sie es niemals zugeben würde, Kitty fühlt sich in der Nähe der beiden wohl. So sehr sie auch versucht es zu verhindern und zu leugnen, sowohl Aiden, als auch Aion sind ihr sehr ans Herz gewachsen.

      - Kitty hat nachts oft Albträume und träumt von Tagen an denen sie erwischt wird oder Dingen, die sie auf ihren Missionen gesehen hat. Ihr fotografisches Gedächtnis ist mehr ein Grauen als ein Segen, da sie sich auch an die schlimmsten Details erinnern kann.

      - In ihrer Zeit als Escort hat sie gelernt, nicht nur Widerspruch zu leisten sondern auf wichtigen Missionen auch mal den Mund zu halten und sich zu fügen. Ihre Kompetenz Schmerzen auszuhalten liegt bei 3/3.

      - Kitty sieht auf einem Auge nahezu gar nichts mehr. Die Ursache stammt von einer ihrer Missionen, doch das weiß sie nicht. Der Arzt vermutet, dass dieses Augen nahezu völlig beschädigt ist und Kitty auf dem rechten Auge bald erblindet. Vor Aion und Aiden versucht sie dies ebenfalls zu verstecken, wirft aber immer wieder ein paar Brillenschlangen-Witze in den Raum, wenn es notwendig ist und Ihnen gerade etwas aufgefallen war.



      - Kitty singt gerne Lieder aus dem Radio nach und spielt Klavier. Zur Unterhaltung ihrer männlichen Plagen versucht sie gerade Gitarre zu lernen, scheitert aber phänomenal.

      - Kitty würde womöglich erneut ihr Leben und alles was sie hat, für die beiden in ihrem Haus opfern, auch wenn sie das bestreitet. Neben Emanuel sind sie Kittys einzig spürbaren Freunde und Familie.


      A p p e a r a n c e

      Kitty versteckt bis heute ihre schwarzen Haare unter der pinken Perücke. Sie trägt grüne Kontaktlinsen, die ihre eigentlichen Augen verstecken.

      Wir sind alle Staub und Schatten

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ray ()