σηє ριє¢є ❦ ѕσℓ ❦ Dreamland ❦ [Uki <3 & Saki~]

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    • σηє ριє¢є ❦ ѕσℓ ❦ Dreamland ❦ [Uki <3 & Saki~]

      Vorstellung zu "Dreamland [Uki 3 & Saki~]"

      @Ukizilla

      ~Dreamland~

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      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mary ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Die Sonne blinzelte mit ihren Strahlen durch das Fenster und ruhte direkt auf dem Gesicht der Braunhaarigen. Sie kniff leicht ihre Augen zusammen, als diese durch die Sonnenstrahlen angeleuchtet wurden und somit den schönen Schlaf störten und ihrem Körper sagten, dass es langsam Zeit war aufzustehen. Ihr Wecker, welcher pünktlich um 7.00 Uhr klingelte machte es auch nicht gerade besser und letztendlich wachte sie auf. Mit einem leisen Grummeln verstand sich. Schwerfällig drehte sie sich von ihrer Wand weg in Richtung ihres Bettkastens, auf welchem ihr Handy lag, nahm dieses vom Strom und sah mit halb offenen, noch immer müden Augen auf das Display, bevor sie nach rechts wischte, um den nervtötenden Wecker auszuschalten. Kurz spielte sie mit dem Gedanken einfach noch für 5 Minuten die Augen zu schließen, doch sie kannte sich zu gut. Wenn sie dies nun tun würde, schlief sie weiter und kam nicht rechtzeitig aus die Federn. Also legte sie das Handy zurück und setzte sich in ihrem weichen, warmen und gemütlichen Bett auf, streckte sich ausgiebig und warf ihre Beine aus dem Bett, ehe sie sich erhob.
      Noch immer schlaftrunken torkelte sie regelrecht in das angrenzende, kleine Badezimmer und öffnete dessen Tür. Die kalten Fliesen an ihren nackten Füßen ließen ihr einen Schauer über den Rücken laufen und wieder verfluchte sie sich, dass sie sich keine Hausschuhe oder zumindest schon einmal Socken angezogen hatte. Es war doch jeden Morgen das selbe Spiel. Doch schnell hatte sie sich an die Kälte gewöhnt und ging zum Waschbecken, die Augen geschlossen und nach ihrem Schrank tastend, welchen sie schließlich öffnete, um daraus die Zahnbürste und Zahnpasta zu greifen. Blind wie jeden Tag drehte sie die Tube auf, gab etwas der blau-weißen Paste auf die Borsten ihrer Zahnbürste und schob sich diese schließlich in den Mund. Jetzt hieß es nur noch endlich wach werden. Und genau das dauerte bei ihr immer recht lang.
      Als Maya ihre Augen etwas offen halten konnte, wanderte sie zähneputzend durch das kleine Apartment und setzte Wasser auf, um sich gleich einen Tee machen zu können. Noch hatte sie etwas Zeit, der Unterricht würde erst um 8:30 Uhr beginnen und 20 Minuten brauchte sie zur Schule, wenn sie den Bus nicht erwischen sollte. Also für Maya's Verhältnisse genug Zeit, um wach zu werden. Und ihre Kräfte bräuchte sie nach der Schule auch noch. Zwar hatte sie keine Aktivitäten angenommen, außer in den Pausen das Kochen in einer kleinen Gruppe, aber nach der Schule hieß es ab ins Café und dort ihre Brötchen verdienen. Immerhin musste sie für ihre Miete aufkommen und das würde nicht vom Nichtstun passieren.

      Als das Wasser leise vor sich hin blubberte begab sie sich zurück ins Badezimmer, spuckte die geschmolzene Paste aus und spülte ihren Mund aus, bevor sie die Zahnbürste säuberte und zurück in den Becher stellte, den sie selbst allerdings nie wirklich für das Spülen benutzte. Schließlich kämmte sie sich die Haare und ging zurück zur kleinen Kochniesche, um das Wasser über den Tee zu gießen, damit dieser ziehen konnte. Währenddessen würde sie sich anziehen, weswegen sie zurück in das kleine Schlafzimmer ging und die Schiebetür des Kleiderschranks öffnete, um dort ihre Schuluniform heraus zu holen. Sie war schlicht für die Oberschule - ein schwarzer Rock und ein schwarzer Blazer, dazu ein Rotes Tuch, schwarze Halbschuhe und weiße Strümpfe, die bis unter die Knie ragten. Die Männer selbst trugen einfach nur einen schwarzen Anzug, wenn man es so sagen konnte. Schwarze Hosen, schwarze Schuhe und ein Schwarzes Jacket darüber. Meistens sogar einfach nur ein weißes Hemd.
      Leise seufzte Maya, als sie sich angezogen hatte und band sich letztendlich das rote Tuch, bevor sie die Schranktür schloss und sich im Spiegel ansah, welcher an der Tür befestigt war. Heute würde sie ihre Haare offen lassen. Zu mehr hatte sie keine Lust, wenn sie ehrlich war und es störte sowieso niemanden. Auch wenn sie sich ihre Haare langsam mal wieder schneiden lassen müsste, wie sie bemerkte, als sie zu eine ihrer Ponysträhnen schielte und etwas Spliss daran entdeckte. "Hm.... Vielleicht hat Mama ja am Wochenende Zeit." murmelte sie und strich sich die Haare über eine ihrer Schultern, bevor sie zurück ging und die Teetasse an sich nahm. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es bereits 7:45 Uhr war und sie bald los müsste. Sie war schon immer lieber früher da, als zu spät. Es konnte immerhin immer etwas auf dem Weg passieren und ihre Noten und Anwesenheitsliste wollte sie sich dadurch nicht kaputt machen. Ja, man konnte wirklich sagen, dass sie eine Vorzeigeschülerin war, was allerdings eher an den Druck ihrer Eltern lag, der ihr bereits im Kindesalter eingetrichtert wurde.

      Sie trank ihren Tee also, machte sich noch eine Bentobox zurecht, welche einfache Onigiri enthielten und band diese zu, bevor sie die Box in ein Tuch wickelte und dieses in ihrer Tasche verstaute. "Dann mal los." lächelte sie motiviert und ging zur Tür, holte ihre Schuhe aus dem Regal und zog sich diese an, bevor sie das Apartment verließ und die Treppen des 4-Stöckigen Wohnhauses nach unten schritt. Als sie im 1. Stock angelangt war erwischte sie sich dabei, wie sie den Gang entlang sah und ihren Blick an der vorletzten Tür haften ließ. Ein leichter Rotschimmer war auf ihren Wangen zu sehen, ebenso wie ein Lächeln auf ihren Lippen, als sie für einen Moment stehen blieb. Sein Apartment. Bis jetzt wusste sie noch immer nicht, ob er alleine wohnte oder mit seiner Familie. Vielleicht auch mit Geschwistern oder... - der Gedanke versetzte ihr einen kurzen Stich in ihr Herz - ...mit seiner Freundin sogar. Doch gleich schüttelte sie wieder den Kopf und lief die letzten Treppenabsätze nach unten. Sie sollte endlich damit aufhören. Seit Beginn der Oberstufe schwärmte sie nun schon für ihn und er... ja, er wusste wahrscheinlich noch nicht einmal, dass sie überhaupt existierte. Wie sollte er auch? Sie war eigentlich immer nur hinter ihren Freundinnen, schwieg und war das kleine Mauerblümchen, es sei denn, jemand trat ihrer Familie oder ihren Freunden zu nahe. Aber ansonsten war sie eher ein unsichtbarer Geist, der einen Platz in der Klasse besetzte und nur wenige allein ihren Namen kannten.
      Ihn hingegen kannten sicherlich viele. Allein schon, wenn er wieder in einem Streit oder gar einer Schlägerei verwickelt war, was leider viel zu oft der Fall war. Er hatte keinen guten Ruf in der Schule, doch sie selbst... Ihre Freundinnen sprachen immer davon, dass sie zu naiv sei und genau der Typ Mädchen war, welcher auf solche Kerle stünde. Kerle, die einem nicht gut tun würden. Die einen nur Schmerzen bereiteten und welche, die soetwas wie Anstand oder gar Freundlichkeit nicht kannten. Doch Mary sah in jedem Gutes. Egal, wie dieser Jemand sich verhielt. Vorallem konnte man sich schlecht ein Bild von jemandem machen, den man nicht kannte und nur wage mit bekommt, wie der jenige zu sein scheint. Woher sollten sie wissen, wieso er so war oder dies alles tat? Vielleicht war er ja gar nicht so.

      Erneut seufzte sie leise und ging den Weg an der Straße entlang, welcher zu ihrer Schule führte. Es waren bereits einige Schüler unterwegs, darunter auch ihre beiden Freundinnen Hana und Ayame, welche sich weiter vorne unterhielten und schließlich Mary entdeckten. Sogleich blieben sie mit einem Lächeln auf den Lippen stehen, während Hana den Arm in die Luft warf, ihre Hand an ihrem Mundwinkel. "Mary!" hörte die Braunhaarige sie rufen und hob den Blick, nachdem sie aus ihren Gedanken gerissen wurde. Mit einem Lächeln auf den Lippen lief sie die paar Meter, bis sie bei den beiden ankam, die Tasche schließlich mit beiden Händen fest vor sich gehalten. "Guten Morgen, Hana. Ayame." begrüßte die Jüngere die beiden, bevor sie zwischen ihnen den Weg weiter gingen. Schweigend lauschte sie den Worten der beiden Quasselstrippen, so wie sie es beinahe immer tat. Mary war nie wirklich die Frau der vielen Worte und lieh den anderen lieber ihr Ohr, anstatt ihnen selbst eines abzukauen und bis jetzt hatte dies noch nie jemanden gestört, Mary erst recht nicht.
      Um 8:15 Uhr waren hatten sie das große Schulgebäude schließlich erreicht, folgten der Schülermasse durch das Tor zum Eingang, an welchem eine der Aufsichtskräfte stand und die Schüler begrüßte. "Vergesst den Schuhwechsel nicht! Ansonsten weiß ich ja, wer als nächstes die Schule putzt!" rief die Lehrerin in den Vorraum, bevor sie zu den drei Mädchen sah und lächelte. "Guten Morgen, ihr drei. Na, seid ihr schon bereit für den letzten Schultag ins Wochenende? Strengt euch heut richtig an." sprach sie, woraufhin Hana lachen musste. "Wir doch immer~ Wissen Sie doch." witzelte sie, während die Aufsichtskraft mit einer hochgezogenen Augenbraue zu ihnen sah. "Nun, von Miss Jacobs kenn ich es nicht anders. Aber von euch..." fing sie an und lachte ein wenig. "Aber nun los, bevor ihr euch zu lange mit dem Schuhwechsel aufhaltet und den Unterricht verpasst." Damit deutete sie mit einem Nicken zu den Gruppe Schülern, welche im Vorraum bereits anzutreffen waren, während Mary ihren Freundinnen folgte und zu ihrem Spind ging, um ihre Uniformsschuhe mit ihren Straßenschuhen zu wechseln.
      "Irgendwie kann ich mich nach so vielen Jahren hier noch immer nicht daran gewöhnen die Schuhe zu wechseln und die Uniform anzuziehen." gestand sie mit einem peinlich berührten Lächeln. "Ich hätte heute morgen sogar beinahe überlegt, was ich anziehen soll... Die Junior High in den USA war einfach anders." sprach sie und sah zu Ayame, welche über ihre Information lachen musste. "Ich glaub das liegt einfach nur an deinen Wurzeln. Aber du gewöhnst dich daran, wenn du es nicht mehr brauchst. Da bin ich mir sicher." witzelte sie, woraufhin Hana mit einem Nicken zustimmte und die drei schließlich in den 2. Stock zu ihrem Klassenzimmer liefen. "Aber hey, immerhin hast du dir das Englische abgewöhnt, wenn du nicht bei deiner Familie bist. Und ich muss wirklich sagen, dass dein Japanisch fast perfekt ist. Nur einen kleinen Akzent wird man immer raus hören." - "Ja, ich geb mein Bestes. Aber es war auch nicht so einfach das zu lernen, das muss ich gestehen." lachte sie leise und setzte sich an ihren Platz in der 3. Reihe am Fenster, während ihre Freundinnen rechts neben ihr und vor ihr Platz nahmen. Und wieder waren es ihre Freundinnen, welche zu hören waren - neben den anderen bereits eingetroffenen Schüler und Schülerinnen - und Mary selbst... hatte ihren Kopf auf die Hand gestützt und sah gedankenverloren aus dem Fenster.

      Es war heute so ein schöner Tag. Es war nicht einmal eine Wolke am Himmel zu sehen und selbst die Vögel flogen in Schwärmen umher und an den Fenstern vorbei, bevor sie in den Baumkronen zu ihren Nestern verschwanden. Manchmal wäre es sicher schön einfach frei wie ein Vogel zu sein. Einfach alles hinter sich zu lassen, hin zu fliegen wo man möchte, wie weit man möchte. Ein leises Seufzen entwich der Braunhaarigen, während sie ihre Augen schloss und sich vorstellte wie es wäre in der Luft umher zu fliegen, ohne sorge, ohne Schule, ohne Arbeit... Doch dann wurden ihre Gedanken gestört, als die restlichen Schüler die Klasse betraten, als Schlusslicht ihr Klassenlehrer, welcher wie immer eine finstere Miene zog und sich ohne große Worte hinter das Pult stellte, um seine Unterlagen zu ordnen. Doch jemand anderes hatte Mary's Aufmerksamkeit:

      Stan Robertson

      Ihr Nachbar aus dem 1. Stock ihres Wohnhauses, Klassenkamerad, - für sie - zu unrecht ernannter Bad Boy und heimlicher Schwarm. Wobei er ihren Freundinnen gegenüber gar nicht mehr so heimlich war. Doch konnte Mary ihnen vertrauen, dass sie es für sich behielten und bis jetzt hatte sie es noch nie bereut es ihnen gestanden zu haben. Auch, wenn sie sich bis heute noch etwas darüber lustig machten und wohl ziemlich Mitleid mit der Jüngeren hatten, dass sie sich ausgerechnet in einen Kerl wie ihn verguckt hatte.
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    • ****Stan****


      Nur noch ein wenig länger wollte er unter der Decke bleiben und so tun als sei heute schon Wochenende. Wenn er einfach liegenblieb, dann würde er es schaffen und doch wusste er zu gut, dass ein erneuter Anruf vom Direktor bei seiner Mutter diese nur noch mehr in Schwierigkeiten bringen würde. Auch wenn es uncool war und er es nie vor jemanden zugeben würde, so liebte er seine Mutter und zu gut wusste er, dass sie sich den Arsch aufriss. Dies war auch der Grund wieso er sich nun seufzend aufsetzte. Die Decke, die eben noch seinen Kopf sogar bedeckt hatte fiel in seinen Schoss und gab seinen bloßen Oberkörper frei, während er gedanklich noch versuchte wach zu werden und festzustellen wo er sich überhaupt befand, auch wenn es ihm eigentlich klar war. Die Nacht gestern war einfach zu lang gewesen: Erst war er noch einkaufen gewesen und wollte eigentlich nur in Ruhe zuhause abhängen als er noch eine Art Notruf erhalten hatte von einem Freund. Sich um diesen zu kümmern hatte bis 3 Uhr morgens gedauert und dann waren da noch ihre Nachbarn. Alleine schon bei dem Gedanken an diesen übermannte Stan die schlechte Laune. Er wusste nicht was dieser komische Kerl von nebenan trieb, aber es verging keine Nacht in der dieser nicht noch irgendwelchen Krach veranstaltete. Und dann die Marotte seiner Mutter. Sicher liebte sie ihn und da sie sich sonst gar nicht mehr sahen war es ihre Art dies zu zeigen, wenn sie um 5 Uhr in sein Zimmer schaute bevor sie zur Arbeit ging, doch musste es sein?

      „Äh…“ Er machte einen genervten Laut als würde er vor sich hinsterben während sein Blick auf den Wecker fiel. Wann zur Hölle hatte er denn seine anderen Wecker davor ausgestellt? In roten, leuchtenden Zahlen stand dort nun, dass es schon viertel vor acht war. Nur noch 45 Minuten und er musste in der Schule sein. Erneut ein angewidertes Geräusch gefolgt von einem Gähnen. Schwänzen war keine Option, auch weil er nun eh schon halb wach war. So schwang Stan die Beine aus dem Bett und ging erstmal ins Bad. Egal wie er es anstellen würde, aber er brauchte eine kalte Dusche, auch wenn er dann vielleicht zu spät kommen würde, doch 10 Minuten oder so würden reichen. „Ein Glück bin ich kein Mädchen, dass sich noch schminken muss.“, meinte er mit einem Lächeln nachdem er, nur mit einem Handtuch um die Hüfte, genau nach 10 Minuten vor dem Spiegel stand und sich betrachtete. Seine Haare waren noch nass, aber immerhin hatte er es sogar geschafft sich schon zu rasieren. Nur noch die Zähen würde er putzen müssen und die Standartsachen anziehen. Der Kaffee würde mal wieder sein Begleiter sein, wenn er zur Schule lief, die zum Glück nur 20 Minuten weg war. Somit hatte er noch circa 15 übrig und dies sollte reichen.

      Seufzend schob er sich die Zahnbürste in den Mund nachdem er die Pasta draufgequetscht hatte. Wieso auch immer diese schon wieder fast alle war und ihn zu einem erneuten Einkauf heute zwang. Der Tag fing also noch mieser an als die Letzten und so war es kein Wunder, dass es auch so weiterging. Wirklich knapp war er fertig damit sich anzuziehen und nun mit einem Kaffee to go machte er sich auf den Weg zur Schule. „Wird mal wieder eine Punktlandung.“, murmelte er und ging die paar Stufen hinunter. Zu toll wäre es, wenn seine Freunde hier wohnen würden, doch dies taten sie nicht und so wartete mal wieder auch hier keiner auf ihn. Manchmal kam es ihm fast so vor als könnte er verschwinden ohne dass ihn jemand vermissen würde. Die Lehrer wären sogar sicherlich froh darüber, denn dann hätten sie ein Problem weniger. In seinen Augen waren sie eh nur überbezahlte Idioten, die sich nicht darum kümmerten was mit den Schülern los war.

      Mit diesen Gedanken im Kopf bekam er gar nicht mit, dass er schon schneller als erwartet bei der Schule ankam und schnell noch seinen Becher in die Umhängetasche stopfen konnte. Ihn hatte doch wirklich schon mal ein Lehrer angefahren, weil er mit einem Kaffee in der Hand die Schule betreten hatte. Sicher nur, weil es eben er war und nicht ein anderer Schüler. „Schuhe wechseln!“, kam es von der Seite und dabei hatte er eben noch gehört wie es bei den Mädchen, welche direkt vor ihm die Schule betreten hatten, freundlich geklungen hatte. Stan biss sich auf die Lippe, denn er hatte keine Lust gleich schon wieder eine Strafarbeit zu bekommen. Stattdessen zog er sich seine Hausschuhe über und schleppte sich zur Klasse.

      Erneut ein Tag weniger von seinem Leben übrig und ein Tag mehr, den er hier festhing. Immerhin verstand er sich doch recht gut mit einigen Leuten hier an der Schule. Er schob die Tür auf und hatte noch ganze 5 Minuten bis der Unterricht anfangen sollte. „Morgen.“, kam es halbherzig und noch immer müde von ihm als er sich zu seinem Platz begab. Die Tür hatte er einfach offengelassen. Keine Ahnung wieso einige diese sofort wieder schlossen. Er nahm seine Tasche ab und legte diese auf den Tisch, wobei seine Haare zerzausten. „Mist…“ Schnell fuhr er sich durch die noch immer nassen Haare und bemerkte dabei, dass er sein Augenbrauenpiercing noch drin hatte. Ein Glück hatte der Kerl es nicht gesehen. Ein kleiner Triumph in seinen Augen, der in für einen Moment lächeln ließ, ehe er es rausnahm. Ein Glück brauchte er dafür inzwischen keinen Spiegel mehr.

      „Stan? Hast du die Hausaufgaben?“, fragte ihn nun ein anderer Junge. In seinen Augen die sinnloseste Frage überhaupt, denn immerhin hatte Stan quasi nie irgendwas. Er war schon froh, wenn er die richtigen Bücher dabeihatte um zumindest so zu tun als würde er sich bemühen. „Sehe ich so aus?“, blaffte er und tat dabei so als sei es ihm egal wie alles, doch in Wahrheit machte er sich schon Sorgen und so wand er sich zu Mary. „Ey… du hast die doch sicher oder? Kann ich abschreiben?“ Nicht mal ein Bitte oder so, aber dennoch war sein Ton freundlicher als eben dem Jungen gegenüber. Er musste sich beeilen, denn bald würde der Lehrer auftauchen.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mary ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Kaum hatten die Schüler das Klassenzimmer betreten unterhielten sich die meisten von ihnen auch schon lautstark, während Mary noch immer regelrecht zu ihrem Schwarm starrte, der sich mit einem der Mitschüler unterhielt. Zwar bekam sie nicht mit über was, doch das störte sie nicht. Mit einem Lächeln auf den Lippen hatte sie ihr Kinn auf die Hand gestützt und beobachtete ihn ein wenig, bevor sie die Hand von Hana vor ihrem Gesicht sah und irritiert blinzelte. "Hallo? Erde an Mary. Are you there, honey?" fragte diese mit einem belustigten Lächeln auf den Lippen, während Ayame leise neben ihr lachte. "Tja. Da war unsere Mary wohl wieder in ihrer Gedankenwelt oder sollte ich eher sagen, in ihren Träumen?"
      "Hm? Was?" fragte die Angesprochene und wurde ein wenig rosa um die Nase, bevor sie ihre Schultern etwas hoch zog und den Blick ihrer Freundinnen auswich. "Unsinn... Hab nur nachgedacht." - "Aaaah. Sie hat nachgedacht." antworteten beide synchron, gefolgt von einem leisen Lachen. "Und über was? Oh nein, halt. Ich kann es mir schon vorstellen: Wie der Herr dort und du Hand in Hand über eine Blumenwiese tänzelt?" witzelte Hana und bekam sogleich den Block der Brünette auf dessen Kopf. Nicht fest verstand sich, dazu wäre Mary gar nicht in der Lage. Doch ihr Gesicht hatte sich von einem zarten Rosa in ein tiefes Rot gewandelt, während sie nun etwas unter den Tisch sank.
      "Ihr habt sie doch nicht mehr alle." murmelte sie, zuckte jedoch etwas zusammen, als sie die Stimme des Schwarzhaarigen hörte und zu diesem aufsah. Ja, er hatte sie eindeutig angesprochen. Zumindest ruhte sein Blick auf der jungen Frau, während ihre Freundinnen erst Stan ansahen, schließlich sich gegenseitig und zu ihrer Freundin. Ihr Blick verriet alles: Mary sollte ihm bloß nicht erlauben abzuschreiben. Es war sein Fehler und was scherte es ihn denn, wenn er sie nicht hätte? Dem Kerl war doch sowieso alles egal.
      Doch Mary löste sich aus ihrer kurz angehaltenen Starre und setzte sich wieder aufrecht auf den Stuhl, ehe sie einen leicht fragenden Blick aufsetzte. "....Ich habe..... was?" fragte sie und sah sich etweas um, bevor ihr Blick auf die geöffneten Hausaufgaben der anderen fiel. Sie brauchte einen Moment, ehe sie ein Lächeln aufsetzte und nickte. "H-hai. Die Hausaufgaben. Ja, sicher." Und damit nahm sie ihren Block wieder zur Hand und reichte ihm die geöffnete Seite ihrer Hausaufgaben. "Hier.... Bitte sehr."
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    • *****Stan*****
      Scheinbar hatte er sich an die Falsche gewandt, denn dieses Mädchen, Mary oder so hieß sie, schien mit ihrem Kopf ganz wo anders zu sein oder ihn gar nicht richtig zu verstehen. Stan fing sogleich an sich zu wundern, ob sie überhaupt seine Sprache sprach, wenn man ihren Namen bedachte. Unweigerlich wanderte sein Blick zu den anderen Beiden, wohl ihre Freundinnen, doch so wie sie ihn ansahen hatte er hier wohl so gar keine Chance auf die Aufgaben. So wie sie ihn ansahen schienen sie ihn eher zu hassen und Stan fragte sich, ob er einer der Beiden wohl mal das Herz gebrochen hatte. Doch egal wie sehr er sich versuchte daran zu erinnern, so konnte er sich eben nicht an eine von ihnen erinnern.
      Noch immer durchwühlte er seinen Gedanken danach als sie ihn scheinbar endlich verstand und ihm kurz darauf die Hausaufgaben gab. Seine Augen strahlten, denn immerhin würde es ihm eine Menge Ärger ersparen und sogleich schnappte er sich den Block aus ihrer Hand, denn immerhin rannte die Zeit grade gegen ihn. „Nice-o“, schaffte er noch zu sagen, was wieder nicht wirklich eine Form des Dankes war und damit verkroch er sich schnell auf seinen Platz und fing sogleich an die Sachen ab zu kritzeln. Mary hatte er dabei keines Blickes mehr gewürdigt und würde es auch sicher nicht so schnell tun. Offen gestanden verhielt er sich wie ein Arsch und doch war es ihm egal, denn immerhin kannte er sie nicht und sie waren keine Freunde, weil er überhaupt keine richtigen Freunde hatte.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mary ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      "Und natürlich tut sie es auch noch." kam es sogleich von Ayame, welche mit einem leises Seufzen den Kopf etwas schüttelte und zu der Brünette sah. "Der Kerl kennt doch nicht einmal sowas wie ein Danke. Außerdem ist es schon sehr überraschend, dass er sich überhaupt die Mühe macht die Aufgaben überhaupt zu haben." Und wo sie Recht hatte, hatte sie Recht. Zumindest fand Hana die Aussage ihrer Freundin korrekt. Noch nie hatte er sich wirklich um irgendetwas geschert, was mit der Schule zu tun hatte. Und die meiste Zeit des Unterrichts verbrachte er sowieso draußen oder gar beim Direktor. Doch Mary selbst störte es nicht. Ein kurzer Blick zu ihren Freundinnen gewandt seufzte sie leise und stützte den Kopf zurück in ihre Handfläche.
      "Nur weil er in der Schule nachlässiger ist, heißt es nicht, dass er sich nicht darauf konzentriert. Ihr wisst nicht, was bei ihm los ist, wieso geht ihr also so auf ihn los?" Und diese Frage war in den Augen der Brünette gerechtfertigt. Immerhin hatte sie von ihren Freundinnen, ebenso wie von Mitschülern oder gar Lehrern noch kein gutes Wort über Stan gehört. Ob es wirklich alles nur Menschen waren, welche nur sahen und hörten, was sie wollen? Mary selbst konnte sich nicht vorstellen, dass ihm hier alles so egal war, wie die anderen es von ihm behaupteten. Ansonsten würde er doch nicht einmal die Schule betreten. Würde sich nicht Tag für Tag hier her schleppen und den ganzen Weg hinter sich bringen, den auch sie selbst gehen musste. Oh und sie wusste wie weit dieser am Morgen zu sein schien. "Ich finde es nicht gut, wie ihr über ihn redet... Was wenn ich so wäre? Wenn ich mich in der Schule nicht wie eine Vorzeigeschülerin verhalten würde? Würdet ihr dann auch so über mich reden, ja?" fragte sie nun und sah zu ihren Freundinnen, welche auf ihre Worte hin schwiegen und ihrem Blick auswichen.
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    • *****Stan*****

      Wieso eigentlich zur Hölle dachten immer alle, dass man sie in einem kleinen Klassenzimmer nicht hörte? Sicher, sie bemühten sich beim Lästern leise zu sein und doch bekam man immer was mit. Nur Stan hatte irgendwann beschlossen die Menschen einfach reden zu lassen und so zu tun als würde er sie eben nicht hören. Ganz am Anfang hatte er sich noch drüber aufgeregt, sich versucht zu verteidigen und dann immer endete es in einem Streit oder gar einer Schlägerei und immer hatte er die Schuld bekommen. Also hatte es ihm nichts gebracht außer Ärger und dabei war er doch eigentlich das Opfer hier. Seine Schultern verspannten sich als er die Mädchen hörte, die nun die eine aus ihrer Gruppe anzickten, weil sie ihm die Aufgaben gegeben hatte. Nur nicht einmischen, redete er sich immer wieder im Kopf selbst zu und versuchte sich stattdessen auf die Sachen, die er ab schrieb zu konzentrieren. Doch zu seiner Verwunderung schnappte er auf wie sie ihn verteidigte und nun wurde er wirklich hellhörig. Diese Mary schien zwar von der Schule eine Ahnung zu haben, aber nicht von Menschen. Sie redete sich um Kopf und Kragen und Stan seufzte kurz. Zum Glück war er fertig und wusste was zu tun war. Er stand auf und warf das Heft mit einem lauten Knall zwischen die Mädchen auf den Tisch. "Danke, aber die Zwei haben Recht: Mich interessiert der Scheiß nicht und da steckt auch nichts hinter. Ich will nur nicht nachsitzen. ich bin wie sie sagen: faul und dumm." Mit den Worten ließ er sich wieder auf seinen Stuhl fallen. Er hatte sich zwar raus halten wollen, doch sie verteidigten ihn und so wollte er ihr auch helfen indem er sie von sich fern hielt. Sie würde damit sich nur noch zum Außenseiter machen, wenn sie auf seiner Seite stand und so war es besser für sie. Wenn er sich selbst ins Verderben brachte, dann war es so, aber er wollte niemanden mit sich runter ziehen.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mary ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Das Schweigen ihrer Freundinnen verriet Mary alles und doch nichts. Wobei sie sich sicher war, dass sie mit ihrer Aussage direkt ins Schwarze getroffen hatte. Sie würden ebenso auf sie herabsehen, wenn sie sich so verhalten würde. Doch als sie etwas sagen wollte, zuckte Mary etwas zusammen, als das knallende Geräusch ertönte, welches das Heft machte, als dieses auf den Tisch aufschlug. Ihr Blick wanderte zu dem Schwarzhaarigen, ebenso wie die beiden Augenpaare ihrer Freundinnen. Hana, welche ihre Wangen etwas aufblähte, als Stan sprach, musste sich zurückhalten, um diesem nicht über den Mund zu fahren, doch dies übernahm Ayame schon. Zur Überraschung der beiden Übergebliebenen. "Siehst du. Wir hatten es dir ja gesagt. Er ist ein ungehobelter und vorallem noch arroganter Arsch, der hier eigentlich gar nichts verloren hätte." Ein leises Schnauben entwich ihr, doch Mary selbst sah schweigend zu ihrem Mitschüler, bevor sie das Heft etwas zu sich heran zog. Nein, er war nicht faul. Und dumm schon gar nicht.
      "Aus diesem Kerl wird später doch nur ein Krimineller, wenn überhaupt etwas aus ihm wird." Erneut ertönte die Stimme Ayames, gefolgt von Hana, welche ihr zustimmte und sich schließlich auf ihren Platz setzte, nachdem die Schulglocke geläutet hatte. Doch Mary hörte ihnen nicht zu, sah aus dem Augenwinkel heraus kurz zu Stan herüber und seufzte leise, während sie sie dem Lehrer lauschte, nachdem sie sich alle erhoben hatten, um diesem einen guten Morgen zu wünschen.
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    • Stan

      Auch wenn es Stan eigentlich gewohnt sein sollte, dass die Menschen schlecht über ihn redeten, so war es doch immer noch was anderes, wenn man es direkt vor ihm tat. Eigentlich konnte er es keinem übel nehmen und doch war er der Meinung, dass sie ihn wenigstens einfach in Ruhe lassen könnten. Er biss sich immer stärker auf die Lippe und wenn sie irgendwelche Weiber in der Stadt gewesen wären, dann hätte er sie sich ganz sicher mal zur Brust genommen.
      Um so glücklicher war er als dann der Lehrer kam. Auch wenn er die Schule und den Unterricht nicht mochte, so schaltete er immerhin die Mädchen stumm. Er erhob sich widerwillig und noch nie hatte er verstanden wieso in Japan es Pflicht war sich vor den Lehrern zu verbeugen und so tat er es halbherzig. Der Unterricht begann und da er Stan auf dem Kieker hatte kam er auch sogleich zu ihm. "Na? Du hast doch ganz sicher nicht die Hausaufgaben oder?", fragte er arrogant von oben herab und Stan musste sich zusammen reißen ihm diese nicht ins Gesicht zu pfeffern. "Doch.", antwortete er und lächelte dabei ebenso arrogant. "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn." Schmollend wand sich der Lehrer ab und stellte sich nun wieder vor die Klasse. Heute hatte er kein Glück gehabt Stan dran zu bekommen.
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    • Mary Jacobs

      Sich ebenfalls erhebend und verbeugend seufzte Mary wieder leise und setzte sich, nachdem der Unterricht begonnen hatte und der Lehrer wohl selbst drauf und dran war Stan eines auszuwischen. Sie fragte sich wirklich, was sie alle gegen ihn hatten. Nur weil er nicht der Vorzeigeschüler war? Oder vielleicht.... Auch wenn sie es nicht wirklich denken mochte: Weil er wohl wie sie kein Japaner war? Oder war er doch einer und sie ließ sich nur von seinem Namen irritieren, der in ihrer Heimat Gang und Gebe war? Sie wusste kaum etwas über diesen Jungen, mit welchem sie nun schon 3 Jahre die Schule und gar die selbe Klasse besuchte.
      Mary wandte ihren Blick nun von ihm ab, sah aus dem Fenster und zu dem hellgrau bedeckten Himmel, welcher baldigen Regen ankündigen würde. Ein Glück hatte sie einen Regenschirm hier in der Schule, sodass sie nicht unglücklich überrascht werden würde.

      Die Zeit verging genauso zäh wie Kaugummi und so war die Braunhaarige mehr als froh, dass der Gong ein weiteres Mal ertönte und das Unterrichtsende ankündigte. "Mary. Kommst du noch mit uns mit?" fragte Hana ihre Freundin nun, doch die Braunhaarige lächelte und winkte ab. "Tut mir leid. Ich hab noch Putzdienst und danach etwas mit meinen Eltern vor. Wir verschieben das, ja?"
      Ein leichter Schmollmund zierte das Gesicht der jungen Frau, doch Ayame lächelte und nickte. "Nagut. Dann sehen wir uns morgen." verabschiedeten sie sich und verließen das Klassenzimmer, ehe Mary leise seufzte und sich erhob, um den Dienst anzutreten. Doch sie musste sich beeilen, bevor sie noch zu spät kam. So wischte sie beinahe schon in Windeseile die Tafel und sah beiläufig auf den Putzplan. Ihr Blick wanderte über ihre Schulter hinweg zu Stan und presste etwas ihre Lippen aufeinander, ehe sie ihm entgegen lächelte. "Ich trag ein, dass du da warst. Beeil dich heim zu kommen, bevor es regnet. Du hast wohl sowieso keine große Lust zu Putzen, richtig?"
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"



    • Stan

      Zum Glück ließ der Lehrer ihn nun in Ruhe nachdem er scheinbar begriffen hatte, dass er heute keinen Grund finden würde Stan fertig zu machen und nachsitzen zu lassen. Dennoch war der Unterricht eine Tortur, denn der Lehrer war nicht nur ein Arsch, er was auch noch ein schlechter Lehrer und scheinbar fanden dies alle Schüler, da jeder von ihnen heimlich was Anderes machte und dabei so tat als würde er zuhören. Stan hatte beschlossen mit offenen Augen zu träumen, eine seiner Spezialitäten und da es für den Lehrer auch meistens nur Frontalunterricht hieß und nicht die Schüler mit einzubeziehen stellte es auch kein Problem dar.
      Es war erst der Gong, der ihn aus den Tagträumen holte und doch blieb er noch einfach sitzen. Alle machten sich nun nämlich in ihren Grüppchen auf und beschlossen hier und da noch in die Spielcentren oder zum Karaoke zu gehen. Er jedoch war wie immer außen vor und so wartete er ruhig bis die Klasse leer war, doch dann passierte etwas Seltsames: Das Mädchen von heute früh sprach ihn an.
      Es dauerte einen Moment bis er verstand was sie wollte. „Bist du eigentlich dumm?“, fragte er sie nun direkt und betrachtete ihr Gesicht für einen Augenblick. „Wenn du immer zu freundlich zu dem Menschen bist nutzen sie dich nur aus und du fällst damit auf die Fresse, sehr tief sogar, wenn es ganz schlimm kommt.“ Er erhob sich nun und kam auf sie zu. Kurz vor ihr stoppte er erst und nahm den Besen. „Außerdem bin ich nicht aus Zucker und es ist nur Regen.“ Wie aufs Stichwort fielen dickte Tropfen hart gegen die Fensterscheiben.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mary

      Als der junge Mann ihr recht barsch antwortete konnte Mary nicht anders, als einfach nur stumm da zu stehen und ihn anzusehen, während Stan nun auf sie zu kam und den Besen zur Hand nahm. Sie wandte den Blick ab und biss sich etwas auf die Zunge, bevor sie ihre rotbraunen Augen für einen Moment schloss und leise einatmete. Schließlich sah Mary ihn wieder an, ein Lächeln auf den Lippen, bevor sie kurz mit den Achseln zuckte. "Was ist falsch daran freundlich zu sein? Sollte ich etwa jeden anschnauzen oder ignorieren? Ich verhalte mich nun mal so, wie ich auch behandelt werden möchte." Mit diesen Worten drehte sie sich wieder zurück zur Tafel, nahm den Schwamm zur Hand und setzte ihre Tätigkeit fort.
      Für sie war es nicht falsch so zu sein, wie sie es für richtig hielt. Sie war eben ein Gutmensch und wollte ihm nur einen Gefallen damit tun, dass er nicht in den Regen geriet. Aber zwingen konnte man bekanntlich niemanden. Schweigend ging die Brünette ihrem Putzdienst also nach, wusch den Schwamm aus, nachdem die Tafel sauber war und begann damit die Tüte aus dem Mülleimer zu holen, um den Rest der nicht mehr benötigten Papiere weg zu werfen, ebenso wie den Staubhaufen, welcher durch das Kehren entstanden war.
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    • Stan

      Auch, wenn Mary es neutral klingen ließ, so wusste Stan, dass es doch direkt um ihn und seine Art ging. Kurz zuckten seine Augenbrauen. Sonst war sie immer so ruhig, dass sie ihm fast gar nicht aufgefallen wäre und doch sagte sie ihm nun so etwas. Wenn sie ein Junge gewesen wäre, dann hätte er nun schon eine sitzen gehabt, doch stattdessen fegte Stan einfach weiter. Auch wenn es nach außen nun so aussah als würde ihn Nichts berühren, so machte er sich Gedanken darüber. Sie hatte sicher auf einer Seite Recht und man konnte sich sicher um seine Mitmenschen bemühen, doch für ihn war es zu spät. Ihn hatte doch eh schon jeder abgestempelt und wenn er es nun versuchte nett zu ihnen zu sein, dann würden nur noch mehr Gerüchte ihre Runde machen und es noch heißen, dass er nun durch Freundlichkeit versuchte Leute abzuzocken. Freundlichkeit gegenüber denen, die ihn mies behandelten war für ihn so unmöglich, doch Mary immerhin war nett zu ihm und nur deshalb hatte er auch noch nicht einfach geschmissen und sie alleine gelassen mit der Arbeit.
      Dennoch befasste er sich viel zu genau mit dem Fegen, dass er gar nicht mitbekam, dass sie schon fertig war und dabei auch noch viel mehr gemacht hatte als er selbst. Er sah ihr nun zu wie sie die Papiere weg warf und half ihr dann den Staub noch auf zukehren. "Wir sollten nun alles haben oder? Ich ... hab den Mist noch nie gemacht seitdem ich hier bin." Was für Mist redete er denn da? Nur weil ein Mädchen mal nett zu ihm war? Sicher tat sie dies doch auch nur, weil sie Angst vor ihm hatte und ihn dann schnell losgeworden wäre, ebenso wie die meisten Menschen in seinem Leben, die ihn nicht um sich haben wollten. Schnell und recht rabiat griff er den Müllbeutel. "Den bring ich weg. Nicht, dass du nachher noch sagst, dass ich nichts gemacht habe. Und nun geh Heim, sonst wirst du nur ganz nass bei dem Regen."
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mary

      Zu dem Älteren sehend, als dieser nun ebenfalls half den Kehrdreck weg zu kehren, lächelte die Brünette und nickte auf seine Worte hin. "Ja, für heute war es das.... Und irgendwann ist bekanntlich immer das erste Mal, richtig?" Ihm mit geschlossenen Augen entgegen lächelnd erhob sie sich schließlich, brachte Kehrblech und Besen wieder dorthin, wo sie diese her geholt hatte, ehe Stan sich dem Müllbeutel widmete. Etwas verwirrt und überrascht sah sie nun wieder zu ihm, bevor sich ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen schlich. "Nun gut... Danke für die Hilfe." bedankte sie sich, verbeugte sich kurz und nahm ihre Schultasche zur Hand. "...Bis morgen." lächelte sie dem Größeren nun entgegen, bevor sie das Klassenzimmer verließ und in Richtung der Spinde ging.
      Ja, ihr Gefühl hatte sie doch nie getäuscht. Man musste einen Menschen nur genau sehen und nicht in eine Schublade stecken, wie es so viele taten. Stan war kein Kerl, wie die anderen ihn beschrieben. Nicht ohne Grund. Er hatte sie kein einziges Mal beleidigt oder gar nur solch eine Anstalt gemacht. Er hatte sich nur... in Abwehrhaltung begeben, nach all dem, wie die anderen ihn sahen und behandelten. Wer konnte es ihm verübeln? Jeder betitelte ihn als Schläger, als ungehobelt, als Nichtsnutz. Doch allein bei dem gemeinsamen Putzdienst hatte sie bereits die andere Seite gesehen. Zumindest den Teil, den wohl kaum jemand auch nur sehen wollte.
      Mary öffnete ihren Spind, wechselte die Schuhe und nahm den handlichen Regenschirm heraus, bevor sie die Spindtür wieder schloss. Ihr Blick wanderte zu dem gegenüber, welcher dem Dunkelhaarigen aus ihrer Klasse gehörte und kurz dachte sie nach, ehe erneut ein Lächeln auf ihren Lippen zu sehen war. Kurz sah sie sich um, holte ihren Notizblock heraus und schrieb darauf, bevor sie Schirm und Zettel an den Griff des Spindes hängte. "Ich muss jetzt ja nicht so weit gehen..." murmelte sie und verließ das Gebäude, bevor sei mit der Tasche über dem Kopf in Richtung Bushaltestelle rannte und dort sogleich in den anfahrenden Bus stieg.
      Mary wusste ja, wie weit es nach Hause war, wohnte sie doch direkt über ihm. Und da sie selbst den Bus nehmen musste, um zum Laden zu gelangen, so konnte sie den Schirm getrost entbehren, wenn er diesen denn überhaupt annehmen würde. Doch auch, wenn sie es nicht wusste, so bildete sich ein Lächeln auf ihre Lippen, während sie ihrer Kollegin schrieb, dass sie in 10 Minuten da war. So konnte diese sich schon darauf einstellen gleich Feierabend zu haben, schließlich war Mary bis 23 Uhr alleine und schloss den Laden zu. Zwar musste sie deswegen morgen etwas früher los, damit sie den Schlüssel der Frühschicht geben konnte, doch das störte sie eher weniger.
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    • Stan

      "Bis morgen.", flüsterte er ihr nach als sie ging und diese Worte klangen bei ihr wirklich nett und ernst gemeint. Sie schien ihn mal nicht einfach zu hassen und zu fürchten. So starrte er ihr noch einen Moment nach. Er hatte sich wirklich freiwillig gemeldet sich um den Müll zu kümmern und so kannte er sich selbst gar nicht. Als ihre Schritte nun verhallt waren seufzte Stan und ging mit dem Müllbeutel und seiner Tasche über der Schulter runter zu den Spinden. Heute wollte er nur noch Heim und würde sicher keinen Umweg durch die Stadt machen, und dies nicht nur wegen dem Wetter. Er fühlte sich müde und ausgelaugt. Nur noch den kleinen Umweg zum Mülleimer und dann in sein Bett. Laut gähnte er und machte keine Anstalten sich die Hand vor den Mund zu halten, denn immerhin war er der Einzige hier. Doch plötzlich hielt er mitten in seiner Bewegung an und sah auf den Regenschirm und die Notiz. "Tzk. Hat sie etwa Mitleid mit mir?", murrte er und doch freute er sich eigentlich über diese freundliche Geste. Kurz ging er nun den Müll wegwerfen und machte sich dann geschützt druch den Regenschirm auf den Weg nach Hause, so zumindest der Plan. Doch sein Handy meldete sich zu Wort und seine Mutter schrieb ihm, dass er einkaufen sollte und sie mal wieder nicht nach Hause kommen würde zu Zeiten wo sie sich sehen würden. Ständig war sie nur beschäftigt und sie sahen sich quasi gar nicht mehr. Seufzend machte er sich auf den Weg. "Was für eine Mutter... nicht mal so was wie "Pass auf dich auf" oder "Hast du einen Regenschirm?"" Während er sich über diese Dinge aufregte fiel ihm das Mädchen aus seiner Klasse wieder ein, die ihm so viel Freundlichkeit heute gezeigt hatte.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mary

      Kaum hatte sie die Station erreicht stieg die aus dem Bus und schritt direkt auf den kleinen Laden zu, in welchem ihre Kollegin hinter der Kasse stand und in einer Zeitschrift blätterte. Ihren Kopf hatte sie auf die Hand gestützt, während ihre hellblauen Augen über die Seiten wanderten und ihr immer wieder ein paar ihrer blonden, mittellangen Haarsträhnen ins Gesicht fielen. Erst als Mary die Tür öffnete und eine leise Glocke ertönte hob die Blondine den Kopf und lächelte.
      "Da bin ich!" lachte Mary leise und winkte der Älteren zu - sie war vor ein paar Tagen 24 geworden - bevor sie sich sogleich in den kleinen Aufenthaltsraum lief, um sich die Arbeitsweste über zu ziehen. "Tut mir leid, ich bin ein wenig zu spät. Ich hatte heute Putzdienst." erklärte sie sich, doch Kishiro winkte nur ab und richtete sich auf. "Hey, ich weiß, dass du Schule hast. Ich bin grundsätzlich zu spät gekommen, du bist hingegen nicht ein Vorzeigemädchen." Ein leises Lachen ertönte, als die Brünette nach vorne kam und zu der älteren aufsah. "Viel ist heut sich nicht zu erledigen. Ich hab hinten noch ein paar Sachen, die eingeräumt werden müssen und heut Abend steht das MHD wieder an. Natürlich kannst du dir was davon nehmen, sobald es abgeschrieben ist, den Rest einfach wie immer in die Kiste. Morgen früh wird es dann abgeholt." erklärte Kishiro und Mary nickte daraufhin. "Ich komm klar. Wie immer. Jetzt aber los, du hast doch eine Verabredung, richtig?" Ein freundliches Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie die Blondine in den Aufenthaltsraum schon, damit diese sich umzog. "Wenn was ist ruf ich an, wie gehabt. Und dir ganz viel Spaß." verabschiedete sie sich nun von ihrer Kollegin, winkte dieser hinterher, als diese ging und machte sich schließlich daran die Regale zu säubern, aufzufüllen und das MHD zu kontrollieren. Viele Kunden gab es in diesem kleinen Laden nicht sonderlich, doch daran störte Mary sich nicht. Es war kein Wunder, dass viele zu den größeren Ketten zurück griffen, vor allem nach der Arbeit.
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    • Stan

      Ganz sicher wäre Stan einfach in den nächsten Laden gelaufen und dies tat er auch zu erst, doch seine Mutter fing an ihm immer mehr und mehr Aufträge zu schicken als ob er ihr Laufbursche sei. Dass es regnete und er vielleicht keinen Regenschirm dabei haben könnte oder nicht genug Geld interessierte sie natürlich mal wieder nicht und so war er nicht nur genervt, sondern trotz Regenschirm hatte er einiges an Regen abbekommen. Endlich hatte er die Reinigung hinter sich gelassen, den letzten Punkt auf der Liste und seufzend sah er sich um. Wieso auch immer seine Mutter ihre Sachen immer noch bei dieser Reinigung abgab, die fern von allem war. Stan seufzte laut und öffnete dann sein Handy. Der Akku war fast alle und er schaffte es gerade noch sich den nächsten Laden anzeigen zu lassen, ehe es ganz den Geist aufgab.
      Nur noch wenige Meter trennten ihn von dem Laden und doch hatte er ihn einfach schier übersehen. Zu unscheinbar war er und Stan betrat ihn nun skeptisch. Den Rest hier würde er nur für sich einkaufen und dann hoffen, dass seine Geld reichte und seine Mutter ihm das andere Geld wiedergeben würde, sonst wäre er nun pleite. Er nahm sich einen er Körbe und fing an sich alles was er wollte rein zu legen. Neben einigen Fertignudeln, Limo und Schoko. Nun hatte er quasi alles und nahm nur noch sein Lieblings-Hentai aus dem Regal und ging zur Kasse. Ungeachtet wer da stand fing er an alle Dinge auf den Tresen zu legen und stellte den Korb beiseite.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mary

      Leise zur Musik summend, welche ebenso leise durch den Laden hallte, hatte sich Mary daran gemacht das MHD im Kühlregal zu kontrollieren. Einige Dinge, die bereits heute abgelaufen waren warf sie sogleich in eine Kiste, dort konnte sie sich später sicher auch etwas zu Abendessen mitnehmen. Hatte sie doch die Erlaubnis dafür von ihrer Kollegin und auch damals von ihrer Chefin bekommen, was die Brünette natürlich freute. So musste sie spät abends nicht auch noch anfangen zu hause zu kochen. Andere Artikel, welche in 4-5 Tagen abliefen wurden reduziert und nach vorne sortiert. Und kaum hatte sie das Regal fertig und die Box in die Hand genommen, ertönte auch schon die kleine Glocke an der Tür. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht ging sie nach hinten, um die Box zu verstauen, rief jedoch ein kurzes "Bin sofort bei Ihnen!" in den Laden, um dem eben angekommenen Kunden mitzuteilen, dass er nicht alleine war. Ja, viel war leider nicht los, doch Mary störte es nicht. So konnte sie Geld verdienen und noch ein wenig nach der Schule entspannen.
      Sie legte die Artikel in der Box fein säuberlich in die, welche am nächsten Tag abgeholt werden sollte und ein Fertiggericht legte sie sich selbst auf die Seite. Ein Glück war in dem kleinen Aufenthaltsraum eine Mikrowelle, so konnte sie auch nachher in ihrer Pause etwas essen. Hunger hatte sie, das konnte sie nicht leugnen. Doch erst einmal wanderte sie wieder nach vorne zur Kasse, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Tut mir leid, ich bin schon da." entschuldigte sie sich sofort und scannte die Artikel, ehe ihr Blick nun zu dem Kunden wanderte und sie kurz in ihrer Bewegung innehielt, als sie in das Gesicht des Schwarzhaarigen sah. "....Stan?" fragte sie leise und neigte den Kopf ein wenig zur Seite. Sie hatte ja beinahe mit jedem gerechnet, doch mit jemandem aus ihrer Schule und vor allem ihm nicht.
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    • Stan

      Wie immer hatte Stan sich nicht wirklich um die Umgebung gekümmert und auch die Kassiererin interessierte ihn nicht, so zumindest dachte er bis er plötzlich seinen Namen hörte und nun erst wirklich aufschaute. Warum zur Hölle stand die Kleine aus seiner Klasse hier? Hätte er doch nur besser aufgepasst, dann hätte er auch ganz sicher nicht hier eingekauft. Schnell fing er an die Sachen in seine Taschen zu stopfen, auch weil es ihm indirekt peinlich war was er gekauft hatte und er versuchte sie nun mit einer Unterhaltung davon abzulenken. "Hi. Seltsam... wusste nicht, dass du arbeitest. Schon lange?" Er hatte nur leider gar keine Ahnung über was er sich mit ihr unterhalten sollte und hoffte eigentlich nur, dass sie die Sachen gescannt hatte und dabei nicht auf seinen Manga geachtete hatte. Wenn das sich in der Schule rum sprach, dann würde es zu noch mehr Gerüchten führen und so wie er es bis jetzt kannte würde es sicher schnell von einem Hentai zu etwas ganz schlimmen werden oder gar nachher noch heißen, dass er Mary zu irgendwas Seltsamen gezwungen hätte.
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    • Mary

      Als Stan nun aufschaute konnte die Jüngere deutlich die Verwunderung in seine Augen sehen klar, es war immerhin sich nicht alltäglich, dass eine Schülerin arbeitete und wenn dann sicherlich nicht noch um diese Zeit. Auf seine Frage hin musste sie kurz überlegen, dich dann war auch schon wieder das freundliche Lächeln zu sehen. "...Seit einigen Monaten, ja." antwortete sie schließlich und scanne den Rest der Artikel, ehe sich ein leichter Rotschimmer auf ihren Wangen bildete. War ihr der Manga nicht entgangen und eigentlich war es ihr ja egal. Doch hätte sie nicht in Betracht gezogen, dass Stan solch ein Genre kaufte. Erneut ein Blick zu dem Schwarzhaarigen verriet ihr auch, dass es wohl anscheinend peinlich war. Immerhin war eben jener Manga das erste, dass er so schnell wie möglich versuchte zu verstauen. "...Es wundert mich aber ein wenig, dass du so spät noch unterwegs bist. Aber schön zu sehen, dass du trocken bist." lächelte sie ihm entgegen, bevor sie die Gesamtsumme ausrechnen ließ. "Das macht dann 3000¥." sprach sie, nachdem sie kurz zuvor ihre Personalkarte eingescannt hatte und somit 20% vom Einkauf abgezogen hatte. ".......Und keine Sorge. Ich behalte es für mich." fügte die hinzu, ehe sie ihre rehbraunen Augen wieder auf den Älteren richtete.
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    • Stan

      Diese ganze Situation war einfach seltsam und Stan fluchte innerlich, dass er sich noch hatte Sachen holen wollen und nun hier war. Sicher, sie war kein schlechter Mensch, eher sogar zu gut für diese Welt, und doch sollte er sich grade deshalb von ihr fern halten. „Ja, ich hatte noch Dinge zu erledigen für meine Mutter und nun wollte ich mir nur schnell was zu essen holen.“, meinte er mit einem Schulterzucken, ehe er in seiner Tasche wühlte. „Ach ja... hier.“ Er legte ihren Regenschirm auf den Tresen und fing nun auch noch an in seinem Portemonnaie zu wühlen um ihr das Geld zu geben. Nur schnell zahlen und raus aus der Situation. Ihre Worte machten es auch nicht besser, denn sie bestätigten ihm, dass sie definitiv seinen Manga gesehen hatte. „Dein Japanisch ist echt gut.“, meinte er schließlich als er ihr das Geld hinlegte. Er hatte von ihr abgeschrieben und es da gemerkt, denn reden und schreiben waren definitiv unterschiedlich Sachen, aber ihre Schrift war wirklich gut gewesen.
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