Demon's heart [Kolenta09 & Lady Dye]

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    • Demon's heart [Kolenta09 & Lady Dye]

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      Yamato

      Es war 05:30 Uhr, als mein Wecker klingelte. Ich öffnete meine Augen, nahm mein Handy von meinem Nachttisch und schaltete den Wecker aus. Mein Körper erhob sich selbstständig aus dem Bett, wie jeden Morgen. Wie von selbst schob ich mein Haar wieder vor mein rechtes Auge und schon ging die gleiche Abfolge wie jeden Morgen los. Ich nahm mir meine Sachen, ging ins Bad zum Duschen und Zähne putzen. Danach kleidete ich mich an und ging in die Küche.
      Mein Vater saß am Küchentisch und las in der Zeitung. Als Anführer der Dämonenjäger musste er Dämonenaktivitäten aufnehmen und ein Team losschicken. Der morgendliche Blick in die Zeitung war immer der Anfang. Vor ihm stand eine Tasse mit grünem Tee. Unsere Familie gab viel auf eine gesunde ausgewogene Ernährung und hierbei half der grüne Tee. Für uns Magier war er etwas sehr Wichtiges. Er ließ uns entspannen, damit wir unsere magische Energie neu aufladen konnten und hielt uns im Gleichgewicht, sodass ein magischer Ausbruch eher unwahrscheinlich war. Und ganz nebenbei war der niedrige Koffeingehalt darin angenehm, um wach zu bleiben.
      "Morgen", begrüßte ich und ging zum Wasserkocher. Wie immer gab er keine Antwort, sondern nahm nur kurz seine Zeitung herunter, um mich zu begutachten. Wir beide hatten kein gutes Verhältnis miteinander und ich fragte mich bis heute, ob ich vielleicht der Grund dafür war. Ich bereitete mir ebenfalls einen grünen Tee zu und setzte mich an den Küchentisch, welcher Platz für sechs Personen bot.
      Es dauerte gar nicht lange, bis man schnelle Schritte auf dem Flur hörte. Ein junges Mädchen stolperte in die Küche, weil sie viel zu schnell lief. Sie fing sich und lächelte fröhlich in die Runde hinein. "Guten Morgen", trällerte sie los. "Guten Morgen", antwortete Vater. "Morgen", grummelte ich nur.
      Miyako verpasste mir einen Klaps auf die rechte Schulter, wobei ich zusammenzuckte. "Sei nicht immer so grummelig, alter Bär", neckte sie mich und setzte sich neben ihren Vater hin. Dieser schob ihr einen Teller mit einer belegten Schnitte zu. "Vielen Dank."
      Der Schmerz blieb in meiner Schulter. Bevor wir hier in die Stadt gefahren waren, hatte ich noch einen letzten Dämon besiegt und dieser hatte mir den rechten Arm von oben bis unten aufgeschlitzt. Nun zierte ein Verband meinen Arm, welcher sich unter meinem Hemd befand. Miyako verzehrte ihre Schnitte. Währenddessen faltete Castiel die Zeitung zusammen und legte sie beiseite.
      "Ich habe gehört, wir sind wegen einem bestimmten Dämon hierher gezogen?", fragte Miyako nach.
      "Ja, den suchen wir noch", antwortete Castiel.
      Stimmt, dieser Dämon, der hier in der Stadt für einige Morde gesorgt hatte. Bisher hatte man drei zerstückelte und angenagte Leichen gefunden. Da der Bürgermeister nicht mehr weiter wusste, hatte er auf Geheiß unseren Clan engagiert, diesen Morden Einhalt zu gebieten.
      Ich trank meinen Tee und die beiden redeten über ganz banale Dinge. So war es schon seit Jahren. Während mein Vater nicht mit mir redete und mich nur bestrafte, schien er zu Miyako ein ausgezeichnetes Verhältnis zu pflegen.

      In meinem Zimmer wieder angekommen, richtete ich meine Samthandschuhe. Ich trug sie tagsüber immer. Nur nachts und zum Waschen nahm ich meine Handschuhe ab. Ich schnappte mir meinen Mantel, warf ihn aufs Bett und zog meine schwarzen Stiefel an. Danach zog ich mir meinen Mantel an und nahm mir meine Tasche. Unten an der Haustür angekommen stand Miyako schon bereit zum Losgehen.
      Sena, unsere Großmutter und Castiels Mutter, kam auf den Flur hinaus. Wahrscheinlich kam sie gerade aus dem Bad. "Viel Spaß in der neuen Schule", wünschte sie uns. Sena war eine herzensgute Frau, so etwas wie die gute Seele des Clans. Man nannte sie auch die 'Weiße Seele' aufgrund ihrer Heilerfähigkeiten. "Das werden wir haben, Sena", antwortete Miyako sofort. Sie war wirklich eifrig.
      "Pass gut auf deine Schwester auf, Yamato."
      Ich schenkte ihr ein sachtes Lächeln. "Mach ich, Sena." Und schon verließen wir das Haus. Wir durchquerten einen großen Garten mit einem Teich und kamen auf der Straße an. Zusammen machten wir uns nun auf den Weg zur Schule.

      @Kolenta09
      Posts kommen jetzt wieder regelmäßig :)
      Anfang bis Mitte Monat sieht es bei mir immer ziemlich mau aus, weil ich viel Arbeit habe, aber an den Wochenenden versuche ich auf jeden Fall zu schreiben. In der restlichen Zeit schreibe ich sicher auch immer mal wieder in der Woche :)

    • Tamaki:

      Ich wachte auf, als sich mein Wecker zu Wort meldete. Die Sonne schien mir ins Gesicht und brachte mich direkt zum lächeln. Ein leises mauzen ließ mich nach unten schauen. Ich lachte kurz und hob meinen Kater in Bett 'guten morgen mein großer." Das kraulen hinter seinem ohr brachte ihn zum schnurren. Meine Mutter rief mich zum Frühstück "ich komme gleich!" Rief ich als Antwort und stand schnell auf, nachdem ich Ryo neben mich aufs Bett gesetzt hatte. Schnell zog ich meine Uniform an, öffnete die Fenster und atmete einmal die frische Luft ein, die mir entgegen strömte. Erleichtert seufzte ich lächelnd und rannte dann nach unten, wo meine Mutter bereits wartete. "Guten Morgen" sagte ich lächelnd und sie gab mir einen Kuss auf den Kopf "guten Morgen Tamaki"
      Wir setzten uns an den Tisch und begannen zu essen. "Ihr bekommt heute einen neuen Mitschüler, ist das richtig" ich nickte während ich mein Essen kaute "ja! Ich soll ihn heute herum führen...ich bin gespannt wie er ist" ich hoffte das er sich mit allen verstand und ein netter junge war. Seine Schwester soll scheinbar ebenfalls auf unsere Schule kommen, doch diese kam in die Parallelklasse.
      Mein Blick ging zur Uhr und ich verschluckte mich fast "ich muss ja schon los! Tut mir leid!" Ich stand schnell auf, stopfte mir noch ein Ei in den Mund und rannte ins Badezimmer wo ich mich vollständig fertig machte. Ich streichelte Ryo noch einmal über den Kopf und rannte dann los zur Schule. Ich hatte alles eingepackt und meine Hausaufgaben gemacht, das war ich nochmal durchgegangen. Ich kam Rechtszeitig an der Schule an und blieb vor der Klassenzimmertür erschöpft stehen um erst einmal zu Atem zu kommen. Ich müsste Mal wieder trainieren, das wurde mir in diesem Moment klar. "Tamaki Hotaru!" Erklang eine Stimme hinter mir, zu welcher ich mich direkt drehte "Mister Zorzi!" Ich stellte mich aufrecht hin als ich meinen Klassenlehrer erblickte. "Du wirst yamato heute, nach dem Unterricht, die Schule zeigen, so hatten wir es ja abgesprochen" sagte er lächelnd zu mir "ja!" - "ich bin froh das du dich freiwillig dazu gemeldet hast. Sei nett zu ihm und sei ihm eine gute Unterstützung, wenn hier neu anfängt" bat er mich und betrat dann mit mir den Klassenraum. Ich setzte mich schnell auf meinen Platz und suchte meine Sachen aus meiner Tasche. Unser Lehrer erklärte uns, das unser neuer Mitschüler zu uns stoßen würde, sobald er alles mit dem Direktor geklärt hatte. Danach würde er ganz normal im Unterricht teilnehmen. Ich hatte mich bewusst freiwillig gemeldet, da ich wusste, wie es war der neue zu sein. Ich würde mir Mühe geben ihn hier willkommen zu heißen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Yamato

      Ich sah die Schule von außen. Miyako und ich standen vor dem geöffneten Tor, welches auf den Schulhof führte. "Sieh dir diese große Schule an, Yama-chan." Miyako war eindeutig aufgeregt. Ich verdrehte meine Augen genervt. "Miyako, die letzte Schule war mindestens genauso groß."
      "Jetzt sei doch nicht immer so gemein", entgegnete sie und lief einfach weiter. Ich folgte ihr auf den Schulhof. Die meisten Schüler betraten in Gruppen die Schule. Wir beide gingen in das Büro des Direktors. Wir beide waren bereits am Freitag der letzten Woche hier gewesen. Somit kannten wir den Weg zum Büro des Direktors.
      Wir hörten das Gleiche, das wir immer hörten. Von Kindern unseres Stammbaums erwarte man viel und man freue sich, uns auf dieser Schule willkommen zu heißen. Schlussendlich hatten wir unsere Bücher eingesteckt und standen vor dem Büro. "Ich hasse das jedes Mal", meinte ich genervt.
      "Japp, ich auch. Würde mich mal freuen, wenn sie nicht direkt so einen Druck machen würden."
      "Druck?" Ich sah meine Schwester an. "Uns fliegen die guten Noten doch eh nur so zu. Was soll hier also für Druck sein?"
      Miyako lächelte. "Ach Yama-chan", kicherte sie.
      "Nenn mich nicht so!", entgegnete ich und ging. "Wir sehen uns in der Mittagspause", sagte ich ihr noch und war auch schon um der Ecke verschwunden. Mein Weg führte mich zu meinem neuen Klassenraum. Davorstehend atmete ich tief durch. Na ganz toll, wieder so ein Anfang.
      Ich klopfte kurz an und betrat schließlich den Klassenraum. Der Klassenlehrer lächelte mir freundlich zu und deutete mit einer Handbewegung, dass ich an ihn herantreten sollte. Ich stellte mich neben ihn und schaute in die Klasse. Ich hasste es so sehr!
      "Nur zu, stell dich vor", bat er mich.
      "Ich bin Yamato Delacroix und erst vor Kurzem neu in die Stadt gezogen", erzählte ich. Es trat eine kurze Stille ein. Anscheinend wartete man auf weitere Worte. Deshalb sah ich den Klassenlehrer an. Dieser verstand wohl, dass ich nichts weiter sagte. "Gut, dann setz dich doch bitte neben Tamaki Hotaru." Er deutete auf einen Jungen in der Fensterreihe. Wenigstens konnte ich am Fenster sitzen.
      Ich lief in die Richtung meines neuen Sitzplatzes. Das Fenster stand noch offen und genau in diesem Moment, in dem ich Tamaki anschaute, kam dieser Windstoß. Er fegte mein Haar zur Seite. Ich starrte Tamaki erschrocken an und blieb wie angewurzelt stehen.
      Ich hatte diese besondere Fähigkeit eines Magiers. Ich konnte Lebensenergie mit meinem rechten Auge sehen, welches ich immer hinter meinem Haar verbarg. Je dunkler die Lebensenergie war, desto näher stand man dem Tod. Tamakis Lebensenergie war dunkelbraun. Also würde er bald sterben!
      "Ist alles in Ordnung?", hörte ich die Stimme des Lehrers. Mein Haar befand sich wieder vor meinem rechten Auge, also verschwand auch diese Sicht. "Ja", antwortete ich schnell und lief weiter zu meinem Platz. Ich wollte mir keine Gedanken darüber machen. Wozu auch? Er war ein normaler Mensch. Es interessierte mich wenig, was Menschen für ein Schicksal hatten. Es gab Wichtigeres für mich zu tun. Und den Tod sah ich sowieso viel zu oft durch die Dämonenjagd.
      Ich stellte meine Tasche ab und zog meinen Mantel aus. Diesen hing ich über die Stuhllehne und setzte mich. Ich nahm meinen Block und meinen Kugelschreiber heraus. Danach legte ich noch ein Buch auf den Tisch und wartete. "Wenn du Fragen hast, kannst du dich sehr gern an ihn wenden. Er wird sich um dich kümmern." Und schon begann er mit dem Unterricht.
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      Anfang bis Mitte Monat sieht es bei mir immer ziemlich mau aus, weil ich viel Arbeit habe, aber an den Wochenenden versuche ich auf jeden Fall zu schreiben. In der restlichen Zeit schreibe ich sicher auch immer mal wieder in der Woche :)

    • Tamaki:

      Ich schrieb alles erdenklich wichtige in mein Heft auf und verfolgte den Unterricht so gut es ging.heute war wirklich schönes Wetter, ich sollte es nach der schule ausnutzen. Gerade als Mister Zorzi uns etwas über die Gleichung an der Tafel erklären wollte klopfte es an der Tür. Ich sah gespannt auf die Tür, das müsste einfach der neue Schüler sein. Die Tür öffnete sich und ein Junge trat ein...die Mädchen flüsterten natürlich sofort...super...es war also einer der gut aussah, dem musste ich wahrscheinlich wenig helfen. Schade eigentlich, ich hatte gehofft vielleicht einen neuen Freund zu finden. Er stellte sich vor, war aber sehr schnell fertig. Scheinbar sprach er immer so wenig, was die Mädchen aus meiner Klasse noch mehr anheizte. Er sollte sich dann neben mich setzte. Ich räumte alles weg und machte ihm etwas mehr Platz. Mein Blick ging zu ihm und lächelte ihn aufrichtig an "freut mich sehr!" Mein lächeln verschwand aber, als er mich so erschrocken ansah. Hatte ich etwas falsch gemacht? Hatte ich etwas im Gesicht. Automatisch fasste ich mir mit einer Hand ins Gesicht, um zumindest den zweiten Punkt auszusortieren.
      Er setzte sich dann zu mir, nachdem ihn unser Lehrer angesprochen hatte. Ich persönlich wusste nun nicht genau wie ich damit umgehen sollte, weshalb ich mich erstmal lieber auf meine Notizen kümmerte.

      Nach dem Unterricht atmete ich tief ein und sah zu yamato herüber. "Ehm..Yama-" doch kamen die Mädchen sofort zu ihm "Yamato! Du kannst gerne jederzeit zu uns kommen, wenn du etwas benötigst" lachten dir drei, die sich vor seinem Tisch gestellt hatten. Ich seufzte nur und verdrehte die Augen. Wie konnte man nur so einfach gestrickt sein?
      Unser Lehrer bat sie schließlich zurück auf ihre Plätze "Yamato, Tamaki wird sich um dich kümmern und durch die schule führen! Hab keine Scheu ihn alles zu fragen" erklärte Mister Zorzi besonders laut, da er wohl selbst etwas von den Mädchen genervt war. Ich spürte sofort böse Blicke der anderen, dann hätten sie sich doch melden können!
      "Soll ich dich herum führen?" Fragte ich dann etwas zurück haltend, aber dennoch lächelnd. Ich würde mir trotz allem Mühe geben ihm eine gute Hilfe zu sein. Auch wenn mich das von vorhin noch irritierte, weshalb hatte er mich so komisch angesehen? Vielleicht war draußen auch etwas geschehen und sein Blick war darauf gerichtet gewesen.
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      <3
    • Yamato

      Ich bekam Tamakis Worte kaum mit. Ich war mehr auf seine dunkle Lebensenergie gefasst gewesen. Es war nicht der Fakt, dass er eine dunkle Lebensenergie hatte und bald sterben würde. Es war eher, dass ich es hasste, die Lebensenergie anderer zu sehen. Ein unschöner Nebeneffekt war nämlich, dass ich auch Geister sehen konnte. Sie hatten eine vollkommen schwarze Lebensenergie und somit konnte ich sie auch sehen. So etwas wollte ich nicht sehen, also hatte ich mich entschieden, nie wieder die Lebensenergie anderer zu sehen und dabei hatte auch ein persönlicher Fakt mitgespielt.
      Ich sah aus dem Fenster, während der Unterricht weiterging. Den Unterrichtsstoff hatte ich gelernt, als ich acht Jahre alt war. Als Haupterbe des Clans legte man viel Wert auf Bildung und somit hatte ich meine Kindheit damit verbracht, unentwegt zu lernen. Irgendwann hatte Vater beschlossen, dass ich mit Miyako zusammen auf eine Schule gehen sollte. Ich war damals sechszehn Jahre alt gewesen. Und natürlich fand ich den Unterrichtsstoff langweilig, immerhin war ich schon viel weiter.
      Meine Gedanken hingen an der Dämonenjagd und der Dämon, welcher diese Stadt hier tyrannisierte. Ich hörte mein Handy ganz leise vibrieren. Ich nahm es aus meiner Manteltasche und las die SMS von meinem Vater. Er schickte mir einen Standort und schrieb: "Geh in der Mittagspause zu dieser Weggabelung. Man hat ein neues Opfer gefunden. Sieh es dir an."
      Ich schrieb ihn nur "Okay" zurück und packte das Handy wieder weg. Ein Glück, dann ging es vielleicht auch gut voran mit der Dämonenjagd und wir konnten so schnell wie möglich wieder aus dieser Stadt verschwinden.

      Nach dem Unterricht sprach Tamaki mich an, wurde aber von einigen Mädchen unterbrochen. Ich wollte gerade einen Kommentar abgeben, als sich der Klassenlehrer einmischte. Gut, dann hatte man wenigstens diese gackernden Hühner vom Leib. Ich schaute Tamaki eine Weile stumm an, als dieser mich fragte, ob er mich durch die Schule führen sollte.
      War das eine gute Idee? Ich wollte so schnell wie möglich wieder aus dieser Stadt verschwinden. Und dennoch musste ich mich ja für diese Tage irgendwie in der Schule zurechtfinden. Ich nickte ihm leicht zu. "Von mir aus", antwortete ich und erhob mich.
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    • Tamaki:

      Eine Zeit lang kam nichts...keine Regung oder ein Wort. Er schaute mich an, als würde ich mit einer Pulle sprechen. Ich war kurz davor aufzustehen, da ich es als Aufforderung nahm zu gehen. Vielleicht nervte ich ihn ja jetzt schon. Aber dann kam doch etwas und er erhob sich vor mir. Ich machte meine Beine dann auch gerade und ließ den Stuhl hinter mir. Ich zögerte etwas bevor ich vor ging und das Klassenzimmer verließ. "Also...Ehm...ja" ich überlegte, womit sollte ich anfangen. "Das ist halt unser Klassenzimmer, hier werden wir die meiste Zeit verbringen" erklärte ich, auch wenn es wohl logisch war. "Der Flur gehört unserem Jahrgang, unter uns ist das erste Jahr und über uns, im nächsten Stockwerk, sind die älteren...die, die bald ihren Abschluss machen" erklärte ich "dort solltest du dich besser fern halten. Die älteren mögen es nicht, wenn wir uns dort aufhalten" es gab einige Ausnahmen, aber da gehörten die neuen nicht dazu, geschweige denn ich...der, der zu den Aussenseitern gehörte. Ich ging dann den Flur entlang und kam an einer großen Tür vorbei "das ist die Mensa! Wenn du Mal nichts dabei hast kannst du dir für einige Taler etwas kaufen. Das Essen ist akzeptabel und genießbar" fuhr ich lächelnd fort. Als nächstes kamen die "... Lehrerzimmer, sowie das Büro und die Krankenstation. Aber das wusstest du wahrscheinlich. Hier erhälst du alle Informationen die du benötigst, oder kannst dich beschweren...wenn etwas sein sollte" darauf griff aber niemand zurück, da sowas nur mehr Komplikationen mit sich brachte. Der Weg führte uns weiter. "Hier und auch drei Türen neben unserer Klassen befinden sich die Toiletten für unseren Jahrgang." Ich hielt mich dort so wenig wie möglich auf, da Hygiene dort nicht groß geschrieben wurde. Ich öffnete die Tür zum Hinterhof. "Das ist unser Pausenhof und das große Gebäude dort hinten ist unsere Sporthalle. Wir haben leider ziemlich viel Sport, aber...du solltest kein Problem damit haben. Du siehst ziemlich sportlich aus" lachte ich verlegen um die eiserne Stimmung zwischen uns zumindest etwas zu lockern. "Viel mehr interessantes gibt es nicht...wenn du Fragen hast stell sie mir ruhig! Hast du Mittagessen dabei? Ansonsten können wir gerne zusammen in die Mensa" schlug ich lächelnd vor. "Woher kommst du eigentlich, wenn ich fragen darf?"
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    • Yamato

      Ich folgte Tamaki durch das Gebäude. Er erklärte mir ein paar Dinge und schon waren wir am Schulhof angekommen. Ich hatte die ganze Zeit zu Tamakis Ausführungen nichts gesagt, bis er den Sport ansprach. "Stimmt, ich bin gut im Sport", antwortete ich. Sport war notwendig für meinen Job als Dämonenjäger. Egal, ob ich ihn nun gern betrieb oder nicht, ich musste das tun. Schon mit vier Jahren hatte ich gelernt, Parcour zu rennen und irgendwelche Turnübungen nachzumachen. Nebenbei hatte ich auch gelernt, wie ich mich mit einem Messer verteidigen konnte. Man konnte sagen, ich trainierte schon viele Jahre und war deshalb auch gar nicht so schlecht. Hatte Vater deshalb diese Schule ausgesucht? Weil man hier viel Sportunterricht hatte? Aber unser Training war eigentlich anders... härter.
      Ich sah Tamaki emotionslos an. "Ich gehe in der Mittagspause weg. Ich muss was für meinen Vater erledigen", entgegnete ich. Glaubte er echt, dass ich mit ihm eine solch lange Pause verbringen würde. Ich hatte keine Lust irgendwelche Freundschaften oder Bekanntschaften zu schließen. So etwas brauchte ich beim besten Willen nicht.
      Woher ich kam? Ein unschönes Bild fand seinen Weg in meine Gedanken. "Wir ziehen oft um, weil mein Vater beruflich oft versetzt wird", antwortete ich. Mehr wollte ich dazu auch nicht sagen.
      Ein anderer Gedanke fuhr mir durch den Kopf. Ich hatte heute seine Lebensaura gesehen und die war wirklich nicht berauschend. Wodurch würde er sterben? Er sah gar nicht krank aus. Was hatte das denn zu bedeuten? Ein Unfall vielleicht? Dann war es sowieso sinnlos, sich allzu lang mit ihm zu unterhalten.
      "Yama-Chan!", trällerte es von der Seite. Ich verdrehte meine Augen genervt. Warum nur nannte sie mich jedes Mal so? Ich hasste diesen Namen! "Miyako, was gibts?", fragte ich und drehte mich zu ihr nach links. Miyako schaute neugierig an mir vorbei und beäugte den Jungen. Wahrscheinlich sah sie auch seine dunkle Lebensaura. "Wer ist der Kleine?", fragte sie und lächelte freundlich. "Willst du uns denn gar nicht vorstellen?"
      Ich zog eine Augenbraue hoch. Warum musste ich das tun? Konnten sie nicht selbst reden? Ich drehte mich zu Tamaki um. "Das ist meine jüngere Zwillingsschwester Miyako", stellte ich sie vor.
      "Hallo", lächelte sie. "Wie heißt du denn?"
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    • Tamaki:

      Ich hatte mir sowas schon irgendwie gedacht. Wieso hatte ich mir überhaupt Hoffnung gemacht, das er Zeit mit mir verbringen wollte, das wollte niemand hier.
      "Oh okay...dann will ich dich nicht weiter aufhalten, tut mir leid" sagte ich lächelnd, auch wenn dieses eher aufgesetzt war.
      Zumindest beantwortete er mehr oder weniger meine Frage. "Oh das muss ziemlich nervig sein. Aber so sieht man viel von der Welt! Ist bestimmt spannend" sagte ich lächelnd. Er hatte dadurch sicher ein aufregendes leben.
      Plötzlich hörte man eine Stimme und ich sah zu dem jungen Mädchen. Sie kannten sich scheinbar sehr gut und hörte den beiden ruhig zu. Wir wurden gegenseitig vorgestellt und ich war überrascht. Jetzt wo er es sagte erkannte man die Ähnlichkeit wirklich sehr "stimmt ihr seht euch wirklich ähnliche! Bis auf das mit den Haaren" diese waren direkt spiegelverkehrt. Ich lächelte das Mädchen an "ich heiße tamaki! Ich führe deinen Bruder in der Schule herum und helfe ihm" stellte ich mich dann vor. Mein Blick ging zu Yamato "du musst wahrscheinlich los...wegen der Sache mit eurem Vater. Hätte ich das gewusst, hätte ich die Führung etwas kürzer gemacht" ich lächelte dann wieder Miyako an "ich hoffe du hattest bis jetzt auch einen angenehmen ersten Tag Miyako!"

      "Tamaki!" Hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir. Daichi und zwei seiner Leute standen hinter mir und grinsten mich an "oh hast du Freunde gefunden?" Fragte er mich. Mein lächeln verschwand das erste Mal an diesem Tag von meinen Lippen "n...nein. ich führe die nur herum" - "oh! So ist das also...ihr scheint fertig zu sein. Dann macht es euch doch sicher nicht aus, wenn wir ihn kurz ausleihen?" Er packte mich ziemlich grob am Arm und zog mich einfach mit sich. Ich lächelte die beiden noch an, bevor er mich hinter eine Mauer schubste und ich kurz darauf ein klebriges Getränk auf meinem Kopf spürte, welches meinen Nacken herunter lief. "Hast du geld dabei?" Fragte er mich dann und ich reagierte nicht sofort. "Ich habe mit dir gesprochen Tamaki!" Knurrte er mich dann an.
      Es endete wie immer...er nahm mein Portemonnaie, nahm mein geld heraus, ließ mich am Boden liegen und verschwand dann. Ich hasste es, der Aussenseiter zu sein...ich packte meine Sachen zusammen und machte mich dann erstmal auf den Weg zur Toilette
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kolenta09 ()

    • Yamato

      Für mich war es nicht unschwer zu erkennen, dass Tamakis Lächeln aufgesetzt war. Er hatte also wirklich geglaubt, dass ich mit ihm die Mittagspause verbringen würde.
      Die Welt sehen... Das wollte ich irgendwann selbst können, ganz ohne die Ketten, die ständig an mir hingen. Es war ein seltsamer Traum und wahrscheinlich würde mein Vater mich umbringen, wenn er das erfahren würde. Immerhin wechselten wir ja nicht ständig zum Spaß unseren Wohnort.
      Miyako lachte leise, als Tamaki den Unterschied mit ihren Haaren nannte. "Toll, nicht wahr?" Viele sagten, dass ihre Haare der einzige Unterschied seien, aber das war natürlich nur äußerlich. Innerlich sah das schon ganz anders aus.
      "Freut mich, dich kennen zu lernen, Tamaki. Nimm es meinem Bruder nicht zu übel. Er ist ein alter Brummbär, aber eigentlich ist er in Ordnung." Miyako schien sich sehr über Tamakis Anwesenheit zu freuen, auch wenn ich ihr einen kurzen giftigen Blick zuwarf. Was sollte das denn bitte heißen?
      "Ja, ich muss los", meinte ich. Er konnte es nicht wissen, also war das schon in Ordnung. "Oh, mein Tag war ganz lustig", antwortete Miyako.

      Und schon wurden wir beide unterbrochen. Drei Typen unterbrachen unsere Unterhaltung. Miyako und ich bemerkten sofort, dass diese Kerle Mobber waren. Es stand denen förmlich auf der Stirn geschrieben. Sie zogen Tamaki mit sich. Sein Lächeln war vollkommen überflüssig gewesen. Hatte er gedacht, er könnte so etwas schön reden.
      Miyako ballte ihre Hände zu Fäuste. "Willst du ihm nicht helfen?"
      "Warum sollte ich?"
      "Er hat dich herumgeführt. Du bist ihm was schuldig."
      "Wenn er nicht selbst lernt, sich zu verteidigen, dann wird es immer so weitergehen."
      "Er wird sterben."
      "Ich weiß."
      "Vielleicht durch die drei?"
      "Meinst du?"
      "Wer weiß."
      Ich seufzte leise. "Du nervst, Miyako."
      "Ich weiß", stimmte sie mir zu und lächelte mich an.
      Die drei Kerle kamen gerade in unsere Richtung. Ich bemerkte das Geld, das einer der Kerle gerade wegsteckte. "Gott, ich hasse so etwas", flüsterte ich und wandte mich den Kerlen zu. "Sagt mal, ist das etwa euer Geld?", fragte ich direkt.
      Die Kerle blieben stehen und drehten sich zu mir um. "Wie bitte?", fragte der Kerl in der Mitte und grinste breit.
      "Du hast mich schon verstanden. Oder sitzt du auf deinen Ohren?"
      Der Kerl verengte seine Augen zu Schlitze. "Hast du ein Problem?"
      "Ich habe mit Verbrechern ein Problem, das ist alles."
      "Er hat es uns freiwillig gegeben. Außerdem, was geht dich das an? Willst du unbedingt Ärger haben?"
      Ich lächelte bitter. "Ärger? Ich glaube, ihr werdet eher Ärger haben."
      "Halt die Klappe und verschwinde!" Damit drehten die Jungs sich wieder um und wollten gehen.
      Ich lief auf sie zu und legte dem Jungen in der Mitte meine Hand auf die Schulter. "Ich sagte, dass dir das Geld nicht gehört. Was verstehst du davon nicht? Soll ich es dir buchstabieren?"
      Der Junge holte mit seinem Schlag aus, aber ich war eindeutig in der besseren Position. Ich wehrte seinen Schlag mit meinem Arm ab und schleuderte ihn einfach über meine Schulter, während er sich zu mir drehte. Er landete hinter mir mit dem Rücken auf dem Boden und schrie auf. "Gott, was müsst ihr auch immer für ein Drama veranstalten?"
      Die anderen beiden Jungs sahen mich erschrocken an. Ich richtete meine Samthandschuhe und sah die beiden an. "Wollt ihr auch noch auf dem Boden kriechen, wie es sich für euch gehört?"
      Sie waren anscheinend zu geschockt, um sich zu regen und gingen ein paar Schritte zurück. Miyako lachte leise, während ich mich zu dem Jungen am Boden herunterbeugte und das Geld einfach aus seiner Jackentasche nahm. "Mit dem solltet ihr euch lieber nicht anlegen. Der hat ständig schlechte Laune."
      Ich erhob mich wieder und sah meine Schwester an. "Besser, als wenn ich die verhätscheln würde, oder?"
      Sie nickte mir zu und ging an den Jungs vorbei. In dem Moment kam Tamaki um die Ecke. Miyako blieb stehen und drehte sich zu Tamaki um. Ich sah Tamaki ebenfalls an. Wahrscheinlich war er auf dem Weg zur Toilette. Schlussendlich ging ich zu ihm und reichte ihm das Geld. "Versuch dich mal ab und an zu wehren", riet ich ihm und sah ihn ernst an.
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    • Tamaki:

      Mein Blick blieb am Boden, ich kannte diese Blicke, die mich gerade straften. Sie lachten mich aus oder bemitleiden mich... dennoch half mir keiner. Ich war es gewohnt, es war okay, niemand legte sich mit daichi an. Er hatte hier einige Leute im Griff und so war das schon immer. So konnte ich aber sicher gehen, das anderen Mal nichts abbekamen. Das meiste geld versteckte ich sogar schon wo anders. In meinen Schuhen oder irgendwo in meinem Rucksack.
      Ich seufzte und fuhr mir etwas durch die Haare. Heute war es ein einfacher Kakao, dann musste ich nicht lange rätseln was ich in den Haaren hatte. Eine Stimme ließ mich aufblicken. Ich sah das geld, was mich veranlasste mich umzusehen. Daichi lag am Boden und die anderen beiden sahen ziemlich verängstigt aus. Hatte das..."Yamato..." Sagte ich überrascht und nahm das Geld zögerlich an. "Dankeschön.." kam es leise von mir. "Ich dachte du musst los...warum hast du?" Ich sah wieder zu daichi und dann wieder zu Yamato. Es war das erste Mal das mir jemand half, nicht einmal die Lehrer griffen ein. Seine Worte verstand ich schon, aber er sagte es so einfach "ich... versuche es" sagte ich einfach um nicht gegen an zu gehen. Schließlich hatte er mir geholfen, da wollte ich nicht noch einen Streit Anfangen. "Kann ich das irgendwie wieder gut machen!?" Fragte ich dann ehrlich und steckte das Geld langsam weg. Ich könnte ihm etwas aus der Mensa kaufen, seine Sachen tragen oder seine Hausaufgaben machen. Für mich war sowas nicht ansatzweise selbstverständlich. Die anderen Schüler sprachen bereits über das hier und schienen ebenfalls Respekt vor Yamato zu haben. Er würde bereits am ersten Tag an der ganzen schule bekannt sein, das musste man erstmal schaffen.
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    • Yamato

      Tamaki schien nicht so recht zu verstehen, was passiert war. Er schien ziemlich verwirrt. Dabei war die Sache doch wohl klar. "Miyako bat mich darum, das war alles", entgegnete ich. Den Tatort zu untersuchen, das würde ich in der Mittagspause nicht mehr schaffen. Dann musste ich das wohl nach der Schule erledigen. So viele Stunden hatten wir ja nicht mehr.
      Sein Versuch würde wohl kläglich scheitern. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass es ein kläglicher Versuch sein würde. Warum waren Menschen nur solch schwache Wesen? Tamaki war eindeutig ein Außenseiter, jemand, der als Herdentier nicht akzeptiert wurde. Menschen konnten so grausam untereinander sein. Eigentlich traurig, wenn man bedachte, dass Menschen eigentlich ganz andere Probleme haben müssten.
      Ob er etwas für mich machen könnte? "Ganz sicher nicht", antwortete ich und drehte mich um, um in die Schule zu gehen. Dabei erkannte ich eine ganze Menschentraube, die sich gebildet hatte. Der Junge hatte sich bereits wieder aufgerichtet. Er sah mich giftig an, bevor er in der Menschenmasse verschwand.
      "Und was ist mit euch? Ihr steht hier alle rum und keiner wollte helfen? Ihr seid wie Schafe, die tatenlos zusehen, wenn ein Tier der Herde durch einen Wolf gefressen wird." In dem Punkt konnte ich wirklich sauer werden. Wie konnte man beim Mobbing einfach wegschauen.
      "Das wirst du bereuen", sagte noch einer der Jungs.
      "Achso? Komm doch her." Allein diese Ansage reichte, um die restlichen zwei Jungs zu verscheuchen. Die würden sicher wiederkommen. Wenn Tamaki Glück hatte, würden sie jetzt mich anstatt ihn behelligen. Andererseits würde er ja sowieso sterben. Also war der Gedanke sinnlos.
      Ich setzte mich dann auch mal in Bewegung und schrieb meinem Vater per SMS. "Ich hatte in der Mittagspause mit dem Klassenlehrer zu tun. Ich sehe es mir nach der Schule an." Ich bekam daraufhin nur ein "Okay."
      Miyako lächelte Tamaki zu. "Ich sagte ja, ein alter Brummbär, aber nicht unbedingt ein schlechter Mensch." Sie seufzte leise. "Pass heute gut auf dich auf, Tamaki." Damit ging nun auch sie in die Schule. Wenigstens machten uns die Schüler Platz, damit wir gehen konnten.
      Posts kommen jetzt wieder regelmäßig :)
      Anfang bis Mitte Monat sieht es bei mir immer ziemlich mau aus, weil ich viel Arbeit habe, aber an den Wochenenden versuche ich auf jeden Fall zu schreiben. In der restlichen Zeit schreibe ich sicher auch immer mal wieder in der Woche :)

    • Tamaki:

      Seine Schwester bat ihn darum? Dennoch hatte er mir geholfen und sich somit Ärger eingehandelt. Ich war gespannt wie er im Sportunterricht war...er war sicherlich besser als Toni unser Ass, wenn es um Sport ging. Er schien nicht Mal außer Atem zu sein, obwohl er gerade einen Typen zu Boden gebracht hatte! So ganz normal schien mir Yamato nun auch nicht mehr...
      Ich zuckte etwas zurück. So wie er sprach, ich war ihm sicherlich auf die Nerven gegangen. Das war niemals meine Absicht gewesen. "Tut mir leid" murmelte ich noch leise, bevor er die Ansprache an die Schüler machte. Die meisten von ihnen sahen beschämt weg. Viele wusste das wahrscheinlich, aber es nochmal gesagt zu bekommen, damit rechnete niemand so schnell. Daichi und die anderen schienen nun wirklich Angst vor ihm zu haben und verschwanden dann auch sehr schnell. Seine Schwester richtete sich nun an mich. Brummbär...das passte tatsächlich ziemlich gut. Er hatte die Stärke eines Bären, wirkte auf eine gewisse Art süß und niedlich, aber nur zu einem gewissen Punkt. Ich hob kurz eine Hand "ja..." um die beiden müsste ich mir wohl keine Sorgen machen, wenn seine Schwester auch so war...ich wollte gar nicht daran denken. Ich lief dann schnell auf die Toilette wo ich meine Haare etwas ausspülte und meine Kleidung trocken tupfte. Es ging tatsächlich sehr gut und ich konnte noch rechtzeitig in den Unterricht zurück.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Yamato

      Wofür entschuldigte er sich denn? Hatte er irgendetwas Falsches getan, außer sich von solchen Idioten ständig herumschikanieren zu lassen? Nun ja, es war ja auch egal.

      Im Klassenzimmer angekommen sahen mich alle verdutzt an. Die hatten also auch alle am Fenster geschaut und nichts getan. Solche Leute liebte ich ja. Die sollten alle in der Hölle schmoren. Manchmal fragte ich mich, ob Menschen nicht noch schlimmer waren, als Dämonen. Menschen kamen auf jeden Fall sehr nah heran.
      Tamaki schaffte es auch noch zum Stundenbeginn. Der Klassenlehrer sah mich kurz bedrückt an, bevor er mit dem Unterricht begann. Anscheinend konnte ich mich wohl auf eine Standpauke des Direktors gefasst machen. Jedenfalls schien es mir so.

      Am Schulende packte ich mein Zeug zusammen und verließ die Schule. Miyako kam nach dem nächsten Klassenzimmer zu mir, sodass wir nun nebeneinander liefen, ohne auch nur ein Wort zu sprechen. Vor der Schule wartete unser Vater schon in seinem schwarzen Audi. Miyako stieg zu ihm ein und verabschiedete sich von mir. Vater würdigte mich wie immer keines Blickes.
      Nachdem er wegfuhr, sah ich ihm noch eine Weile nach. Als er aus meinem Sichtfeld verschwunden war, machte ich mich auf dem Weg zu dem besagten Tatort.
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    • Tamaki:

      Ich machten den Unterricht wie gewohnt mit, war aber sehr froh, als die schule endlich vorbei war. Ich packte schnell meine Sachen und lief Recht schnell nach Hause. Häufig wurde ich auch am Schuleingang von daichi abgefangen, was ich heute nicht unbedingt brauchte. Zu Hause angekommen begrüßte meine Mutter mich bereits, sie würde bald wieder zur Arbeit aufbrechen und erst heute Abend nach Hause kommen. Sie hatte bereits Essen gekocht und alles auf den Tisch gestellt. Wir setzten uns, bedankten uns für alles und begannen dann zu essen. "Und wie war dein Tag?" Fragte sie mich interessiert "mh...ganz gut! Der neue Schüler ist ziemlich nett!" Von meinen Problemen erzählte ich ihr nie, einfach um ihr keine Sorgen zu bereiten. "Magst du nachher noch was einkaufen? Ich kam heute nicht dazu und wir benötigen unbedingt noch etwas brot und Eier" bat sich mich dann und ich nickte direkt "na klar! Ich mache meine Hausaufgaben und mache mich dann auf den Weg" sie lächelte stolz. Ich nahm ihr alles ab, wenn ich konnte "aber Pass gut auf! Im Moment soll es in der Gegend ziemlich unruhig sein" - "natürlich" lachte ich, was sollte mir schon passieren?

      Meine Mutter war zur Arbeit gefahren, ich machte den Abwasch und setzte mich dann direkt an die Schularbeiten. Erschöpft ließ ich mich nach hinten fallen, als ich das letzte Wort geschrieben hatte. Ich sah auf die Uhr, es war schon ziemlich spät aber die Läden hatten zum Glück noch auf. Deswegen machte ich mich schnell fertig verabschiedete mich nochmal von Ryu und verließ danach das haus. Ich beeilte mich extra und hielt bei einer Gasse "wenn ich hier durch gehe...spare ich zehn Minuten." Eigentlich sollte ich von Mutter nicht hier lange, wenn es so dunkel war, aber ich wollte wirklich nach Hause und mich ausruhen. Was sollte mir schon passieren?
      Ich nahm also die Abkürzung durch die Gasse .
      Man kam durch einen kleinen Innenhof, indem ich stehen blieb. Irgendwas stank komisch und ich hörte ein schmatzen, welches wohl hinter den Mülltonne herkam. Ich trat etwas näher heran, meine Neugierde zog mich einfach dort hin und ich erschrak als ich das erblickte. Ich stolperte einige Schritte nach hinten und fiel auf den Boden dabei. Das Monster, welches hinter den Mülltonnen gerade einen Mann verschlungen hatte, Bäumte sich auf und kam langsam auf mich zu. Es war bestimmt zwei Meter groß. Mein Herz raste. Ich erinnerte mich an Yamatos Worte...ich musste mich wehren. Ich nahm also einen Stein und warf ihn gegen das Vieh. Das schien es aber nicht gerade zu interessieren, stattdessen machte es dies wohl noch wütender, was es dazu veranlasste schnell er auf mich zu zu kommen. Es tut mir leid Mutter!
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Yamato

      Ich ging zu dem besagten Tatort. Ein kleiner Abschnitt der Straße war durch ein Polizeiband abgesperrt. Yamato bückte sich unter dem Absperrband hinweg und lief ein paar Schritte weiter. Ein paar Umrandungen zeigten den Ort der Körperteile und wie sie gelegen hatten. Das Opfer musste richtig auseinander gefleischt worden sein.
      Ich umging den Bereich, in denen die Körperteile lagen und folgte einem Gefühl. Magier konnten magische Energie spüren. Jeder spürte es anders, also war es schwer zu beschreiben. Jedenfalls folgte ich einer Spur. Ich spürte die magische Kraft eines Dämonen. Ich folgte der Spur noch gute fünfzig Meter. Unter einer Brücke blieb ich stehen. Auf der Brücke fuhr ein Zug entlang, sodass ich kaum meinen eigenen Gedanken verstand. Ich starrte auf einen Gullydeckel. Natürlich, der Dämon versteckte sich in der Kanalisation, wie so viele andere Dämonen auch. Dummerweise endete hier die Spur.
      Ich würde definitiv nicht darunter gehen. Dämonen waren mehr nachtaktiv. Keine Ahnung, ob ich ihn tagsüber überhaupt da unten finden würde. Ich schaute zu dem Tatort zurück. Dabei überkam mir ein unschöner Gedanke. Wir wussten, dass es sich um eine Art Kobolddämon handeln musste. Diese Dämonen waren zwar klein, dafür aber extrem schnell. Wie hatte es der Mensch gute fünfzig Meter geschafft zu rennen? Ich musste mir mehr Informationen holen. Wahrscheinlich konnte mir mein Vater noch mehr sagen oder ich konnte in eine seiner Akten schauen.

      Zuhause angekommen fragte ich meinen Vater nach der Akte des Opfers. Er ging in sein Büro und übergab mir eine Kopie der Akten. Die Originalakte befand sich bestimmt in seinem Büro auf der Polizei.
      In meinem Zimmer setzte ich mich an den Schreibtisch und sah mir die Akte genau an. Das war ja seltsam. Das Opfer mit dem Name Ken Akabama war bereits seit fünf Tagen vermisst, gemeinsam mit seiner Frau Nicky Akabama. War Ken die ganzen fünf Tage bereits in der Gewalt des Dämons? Aber wieso tauchte seine Leiche plötzlich unübersehbar auf der Straße auf? Leichen fand man eher an dunklen Orten, wie einem Park, einer Gasse oder einem Hinterhof. Wie konnte es sein, dass Ken aber mitten auf einer beleuchteten Straße lag. War er schon tot gewesen, als er dort abgelegt worden war? Die getrockneten Blutlachen sagten etwas Anderes aus, wie man hier auf den Fotos des Tatorts sah. Was hatte das alles zu bedeuten?

      Gegen Abend steckte ich meine Pistole in eine Halterung an meinem Gürtel und steckte ein Kampfmesser in eine weitere Halterung meines Gürtels. Ich ging nach unten in die Küche. Mein Vater sah mich kurz an, bevor er sich wieder seinem Kaffee zuwandte. "Du gehst auf die Jagd?", fragte er mich.
      "Ja", antwortete ich.
      "Fang den Dämon schnell", meinte er, ohne mich anzusehen. "Der Bürgermeister scheint wenig Geduld zu haben."
      "Ja, Vater. Ich werde ihn heute Abend in der Stadt suchen. Er wird sich auf die Stadt beschränken."
      Mein Vater nickte, dann schrieb er auf seinem Handy.
      Ich nutzte die Gelegenheit und verließ die Küche. Sena stand an der Haustür und sah mich lächelnd an. "Sei vorsichtig, Yamato. Deine Wunde am Arm ist noch nicht gänzlich verheilt."
      Ich nickte ihr mit einem freundlichen Lächeln zu. "Keine Sorge, Sena, ich passe auf."

      Eine halbe Stunde lang lief ich durch die Stadt, ohne einen richtigen Anhaltspunkt zu haben. Plötzlich spürte ich etwas Seltsames. Ich konnte es nicht beschreiben. Es war keine magische Aura oder irgendetwas Anderes. Nein! Ich spürte Beunruhigung, also blieb ich stehen und achtete auf meine Umgebung.
      Und nun spürte ich die magische Aura eines Dämons. Endlich! Sie fühlte sich zwar nicht gleich an, aber ein anderer Dämon wäre auch ein Erfolg. Andererseits würde das bedeuten, dass es hier mehr als einen Dämon zur gleichen Zeit gab. Würde das zu Revierkämpfen führen?
      Ich folgte rennend der Spur und kam auf einen Hinterhof. Dort sah ich den Dämon, ein riesiges Ungetier, das direkt auf einen Menschen zuhastete. Ich zog meine Pistole, entsicherte sie schnell und schoss, ohne großartig zu zielen. Hinter der Kugel schoss ein lilafarbener Schimmer hinterher. Als die Kugel direkt in die Schulter des Dämons traf, brüllte dieser auf und wich zurück.
      Nur kurz erhaschte ich einen Blick auf den Menschen und erschrak schließlich. Es war Tamaki! Hier wäre er also gestorben? Was hatte das zu bedeuten? Und wieso war er hier?
      Der starre Moment, in dem ich Tamaki erschrocken ansah, reichte dem Dämon aus, um wieder auf die Beine zu kommen. "Verdammtes Menschenpack", grummelte er und wandte sich wieder Tamaki zu. "Lauf!", rief ich ihm zu und richtete wieder meine Pistole auf den Dämon.
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    • Tamaki:

      So fühlte es sich an wenn man sterben würde? Ich hätte mit etwas schöneren gehofft...mein Leben sah ich auch nicht an mir vorbeiziehen. Also stimmte es nicht was man sich über den Tod erzählte. Wer sollte das auch beurteilen, die die es wussten konnten ja nicht mehr sprechen. Ich war so weit nach hinten gerutscht, bis ich die Mauer an meinem Rücken spürte, nun konnte ich wirklich nicht mehr weg, ich weinte ohne es zu wollen, oder kontrollieren zu können. Meine Augen schlossen sich und ich fand mich einfach damit ab. Plötzlich schrie dieses Vieh auf. Rasch öffnete ich meine Augen und war irritiert. Er wurde abgeschlossen!? Ich versuchte dem Schuss zu folgen und weitete meine Augen "Yamato!?" Sagte ich leise und ziemlich geschockt, das konnte einfach nicht sein. Er rief mir zu, ich sollte laufen? Wollte er das Ding etwas alleine fertig machen? Das war kein einfacher daichi, sonder ein komisches riesiges Monster!
      Jedoch kam ich seinem Befehl nach, stand auf und lief los, raus aus der Gasse. Kurz sah ich nach hinten und sah, das es mich verfolgte. Nun versuchte ich schneller zu laufen, doch ich hörte die schweren Schritte hinter mir. Der Wald war ganz in der Nähe und ich schaffte es gerade so zu ihm.

      Ich stolperte und fiel direkt auf die die Knie. Meine Hände stüzten mich ab. Ich drehte mich schnell um, das Vieh war direkt hinter mir, gerade als es mich schlagen wollte, legte ich meine Arme schützend vor mein Gesicht und merkte einen Druck. Das Monster fiel nach hinten und ich sah es mit großen Augen an. Es fühlte sich an, als hätte ich eine Druckwelle ausgelöst...aber...sowas passierte doch nicht. Yamato kam kurz darauf auch dazu. Das Monster versuchte wieder aufzustehen und brüllte mir entgegen.
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      <3
    • Yamato

      Tamaki hatte mich auch erkannt. Das bedeutete, ich musste dafür sorgen, dass er schwieg. Das wiederum bedeutete, dass der Clan sich um ihn kümmern musste. Ich würde mir eine gehörige Standpauke von meinem Vater anhören müssen. Der würde ausrasten und mich garantiert in meinem Dämonenjägerrang nach unten stufen. So etwas tat er nur in absoluten Notfällen, aber genau solche Aktionen machten ihn dermaßen wütend, dass er es als Notfall ansehen würde.
      Tamaki folgte meiner Anweisung und rannte los. Der Dämon beachtete mich nicht einmal, er lief einfach hinterher. Er hatte Tamaki als sein Opfer ausgesucht und Dämonen ließen daraufhin meist nicht mehr von ihren Opfern ab. Damit sie das taten, musste schon einiges passieren. Beispiele dafür wären potenziellere Opfer oder ein Revierkampf, dem sie sich eher zuwandten, als einem Menschen. Immerhin bekamen sie von Menschenopfern weniger magische Energie, als von einem anderen Dämon.
      Ich folgte den beiden einfach. Tamaki war schlau genug, in einen Wald zu rennen. Ich kam kurz nach den beiden an und konnte sehen, was Tamaki für eine Druckwelle auslöste. Wie konnte das sein? Ich blieb erstarrt stehen und sah zu, wie der Dämon nach hinten taumelte und fiel. Ich nutzte die Gelegenheit und rannte an dem Dämon vorbei zu Tamaki. War er ein Magier? Das war definitiv Magie gewesen und nun konnte ich auch um Tamaki herum eine magische Aura spüren. Was zum Henker war hier los?
      Der Dämon raffte sich wieder auf und brüllte Tamaki entgegen. Tamaki hatte sich als potenzielles Opfer auch noch gewehrt und das würde den Dämon nur noch mehr reizen. Dieses Brüllen galt definitiv Tamaki.
      "Geh zurück", meinte ich über die Schulter hinweg. Ich richtete meine Waffe auf den Dämon, wartete aber den Schuss ab. Der Dämon verstand, dass ich einen magischen Gegenstand in der Hand trug und lauerte auf einen guten Moment anzugreifen. Sobald ich etwas Abstand zu dem Dämon gewonnen hatte, konnte es auch weiter gehen, aber dazu kam es nicht.
      Dämonen waren nicht immer dumme und von ihren Instinkten getriebene Wesen. Sie konnten Gefahren erkennen und darauf auch reagieren. Und magisch gesehen hatten sie auch etwas drauf.
      Der Dämon rannte in einem kleinen Bogen. Ich schoss einfach, aber die Kugel verfehlte, auch wenn ich sie im Bogen mit meiner Magie lenken konnte. Der Dämon nutzte die Gelegenheit und griff an. Ich nahm meinen linken Arm zur Hilfe und richtete ihn einfach nach vorn. Ein lilafarbenes Siegel bildete sich vor meiner Hand, in denen sich Zeichen einer magischen Sprache befanden. Der Dämon knallte mit seiner Faust gegen das Siegel. Im Grunde genommen war es normal, was jetzt passierte. In meinem rechten Arm hatte ich natürlich mehr Kraft, als in meinem linken Arm. Der Dämon schlug immer wieder gegen das Siegel ein, sodass er mich langsam nach hinten drückte.
      Ich steckte meine Pistole in die Halterung zurück und nahm meinen rechten Arm noch mit dazu. Dadurch wurde das Siegel stärker und ich schaffte es, den Dämon wieder zurückzudrängen. Ich brauchte einen passenden Augenblick, um den Dämon anzugreifen, aber jetzt in der Defensive würde das einfach nichts werden. Ich musste mir etwas überlegen und zwar schnell.
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    • Tamaki:

      Das Ding schien nun noch wütender zu sein...ich wollte das doch gar nicht. Yamato kam zu mir und stellte sich vor mich. Ich stellte mich auf und wich weiter zurück, blieb aber in seiner Nähe. Er wusste scheinbar irgendwie was er dort machte.
      Irgendwann bewegte sich das vieh, kurz dachte ich es rannte aus Angst weg, doch meine Freude verflog schnell, als es uns dann Angriff. Yamato reagierte sofort und meine Kinnlade klappte nach unten. Wie zum Henker machte er das!? Das war niemals normal...
      Das Monster schien stark zu sein, denn er benutzte nun beide Hände um es abzuwehren. Warum tat er denn nichts anderes!? Hatte er keine komischen Kräfte die ihm weh taten?. Ich sah mich um und blieb an den Waffengürtel von Yamato hängen. Meine Sicht veränderte sich sofort. Alles war in Blautönen getaucht nur das messer leuchtete rot auf. Mein Blick ging zu dem Monster hoch und auch seine Augen leuchteten anders, der restlichen Körper von ihm war rot. Sollte das sowas wie seine Schwachstellen sein? Bei diesem Gedanken färbte sich alles wieder normal und ich musste einige Male blinzeln um mich daran zu gewöhnen. Wie sollte ich diesem Giganten denn das Auge ausstechen. Ich sah hinter mich, er stand nahe an einem baum. Im klettern war ich tatsächlich gut. "Tut mir leid!" Sagte ich schnell und klaute Yamato sein messer, bevor ich den Baum hoch kletterte. Das Ding war noch mit Yamato beschäftigt und bemerkte mich deshalb nicht. Ich versuchte vom baum aus zu ihm zu gelangen, doch schaffte ich es nicht...dann müsste ich wohl...springen. ich sprang auf das Monstrum zu und versenkte das Messer in eines seiner Augen. Es brüllte direkt laut auf, schlug mich zu Boden und taumelte wild herum. Ich hatte einfach gehandelt ohne wirklich nachzudenken. "War das gut!?" Fragte ich deshalb und sah zu yamato auf, nachdem ich wieder zu Atem kam. Dieses Vieh konnte sich gerade überhaupt nicht auf uns konzentrieren. Es tat mir leid für sein messer, aber es war doch gut für uns!
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    • Yamato

      Während ich irgendwie versuchte, den Dämon abzuwehren, schnappte sich Tamaki mein Messer. Ich wusste nicht, was er vorhatte, aber ich musste mich auf den Dämon konzentrieren. Sonst würde das Siegel schnell an Kraft verlieren und ich wäre geliefert. Nein, durch die Hand eines Dämons durfte man niemals sterben. Es war eine eiserne Regel, die ich einhalten musste.
      Irgendwann kam mir Tamaki in mein Blickfeld. Meine Augen weiteten sich erschrocken, als er einfach auf den Dämon zusprang und mein Messer in seinem Auge versenkte. Ich konnte mein Siegel verschwinden lassen, ein Glück. Das wäre wirklich eng gewesen. Schlimmstenfalls hätte ich das Siegel irgendwann aufgeben und schnell mit einer Angriffstaktik reagieren müssen.
      Ich wich etwas zurück, achtete nicht auf Tamaki. Ich richtete erneut meine rechte Hand auf den Dämon. Wieder erschien ein lilafarbenes Siegel. Der Dämon fuchtelte immer noch wie wild herum und bemerkte gar nicht, dass jemand in seiner Nähe Magie nutzte. Aus dem Siegel kam eine lilafarbene Klinge geflogen und sauste auf den Dämon zu.
      Durch Zufall schwang der Dämon gerade in dem Moment seine Klaue, als die Klinge ihn fast erreichte. Die Klinge durchstieß zwar die Hand des Dämons und fuhr durch dessen Auge und Kopf, aber gleichzeitig brach dabei eine Klaue des Dämons ab und flog direkt auf mich zu. Der Dämon starb, während die Klaue einmal direkt über meinen Arm schlitzte. Dabei riss meine alte Wunde von der vorherigen Jagd wieder auf. Die Klaue hinterließ eine tiefe und lange Wunde an meinem rechten Arm.
      Ich biss die Zähne zusammen, wich aber nicht zurück. Stattdessen ließ ich meine Hand sinken. Das Siegel verschwand und mit ihm verschwand auch die Klinge. Damit kam ein riesiger Schwall Blut aus dem Kopf des Dämons, während er zu Boden glitt. Lilafarbene Flammen züngelten über den Körper hinweg. Die Flammen verbrannten ihn innerhalb von Sekunden zu Asche. Danach wollten die Flammen in den Himmel entweichen, aber kurz darauf änderten sie ihre Richtung und flogen auf mich zu. Ich nahm die Flammen in mich auf, welche mir magische Energie gaben.
      Erst danach schaute ich zu Tamaki. "Was war das vorhin? Du hast Magie benutzt", meinte ich.
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    • Tamaki:

      Ich blieb etwas am Boden liegen um mich zu beruhigen, der Schlag, der mir verpasst wurde hatte ziemlich gesessen. Ich setzte mich dann auf und sah zu yamato, der das Vieh gerade erledigt hatte. Ich stellte mich hin und klopfte meine Klamotten etwas ab. Auf meine Frage ging er gar nicht ein und fuhr mich direkt an. Ich sah ihn verwundert an und überlegte was er meinen könnte. "Magie?" Fragte ich irritiert bis mir einfiel was er meinte "diese Druckwelle!?" Fragte ich dann "ich habe keine Ahnung! Es kam einfach...aber...du! Du hast so komische Sachen gezaubert!" Sagte ich aufgeregt und hielt mir kurz den Kopf "das ..ist alles nur ein Traum. Sowas kann gar nicht passieren" lachte ich dann "wahrscheinlich bin ich bei den Hausaufgaben eingeschlafen" dachte mir und fing an mich zu kneifen. Sowas konnte es nicht in echt geben! Das war lächerlich. "Wieso wache ich nicht auf!?" Fragte ich nun etwas panisch und sah zu yamato "sag mir das es ein Traum ist! Solche Kreaturen und diese... Magie...die kann es nicht geben! Das ist lächerlich" schrie ich ihn schon fast an. Ich realisierte jetzt erst was gerade AES passiert war. Das Adrenalin sank in meinem Körper, sodass ich wieder einigermaßen klar denken konnte. Ich schlug mir etwas gegen die Wangen und schüttelte meinen Kopf. "Das ist lächerlich..." Ich sah mich um "ahhh...wo sind die Kameras!? Das war alles nur Show oder!? Wow...was heutzutage alles mögliche ist" redete ich mir ein und sah mich nun nach Kameras um. Es müsste doch eine Erklärung geben!
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