The Conditions of Paradise [_Mizuki & Fury]

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    • The Conditions of Paradise [_Mizuki & Fury]

      Kais Wecker klingelte an diesem Morgen schon recht früh und das musste er auch, immerhin hatte der 22-Jährige Heute seinen aller ersten Arbeitstag in der neuen Firma gehabt. Zwar mochte Kai das aufstehen zu solchen Zeiten nicht doch was sein musste, musste nun mal sein. Noch ziemlich zerknautscht im Gesicht hob er sich anschließend aus dem Bett und tastete nach seinem Wecker um diesen auszuschalten. Mit schlendernden Schritt bewegte sich Kai langsam in das Badezimmer. Und obwohl Kai erst kürzlich in die neue Stadt und somit auch in die neue Wohnung gezogen war, hatte er sich bereits schon gut hier eingelebt. Ein Blick in den Spiegel zeigte ihm ein noch sehr verschlafenes Abbild seiner selbst. Eine heiße Dusche würde da sicherlich schnell Abhilfe schaffen. So machte sich Kai anschließend für seinen ersten Arbeitstag frisch. Zum anziehen entschloss sich Kai für eine einfache und schlichte Jeans sowie ein weißes Langarmhemd für den Oberkörper. Danach richtete sich der junge Mann noch ein wenig seine Frisur zurecht bevor er seine Schuhe anzog und sich seine Lederjacke sowie den Motorrad schnappte. Noch einmal ging ein prüfender Blick durch die neue Wohnung bevor Kai die Tür hinter seinen Rücken schloss. Dan setzte er sich auf das Motorrad, zog den Helm noch über seinen Kopf drüber, startete das Motorrad, schaltete das Licht an und fuhr anschließend los. Kai lag exakt im geplanten Zeitraum, nach seinen Berechnungen müsste er ungefähr 10 Minuten früher da sein als er eigentlich sollte. Auch der Verkehr um diese Uhrzeit hielt sich sehr in Grenzen, wenigstens ein Vorteil den diese frühe Zeit bot. Den wen Kai eines noch weniger mochte als das morgendliche Aufstehen, dann war es der hektische Berufsverkehr der Stadt gewesen. Nach einer guten halben Stunde Fahrt kam Kai auf dem Betriebgelände an. Er schaute nochmals kurz auf die Uhr, genau wie es der 22-Jährige schon vorhin vermutet hatte war er bereits 10 Minuten eher da gewesen. Nachdem er sein Motorrad abstellte und sorgsam Diebstahlsicher machte, begab sich Kai zu dem Gebäude auf welchem die Aufschrift "YOU DO" zulesen war.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Für Isabella fing der Tag an wie immer, naja fast. Heute würden einige neue Mitarbeiter kommen. So richtete sie es immer ein, wenn bald ein große Auftragslage bevorstand - und diese würde sie nutzen, zum aussortieren, die Spreu vom Weizen trennen. Als ihr Wecker klingelte, seufzte sie laut. Diese Nacht bekam sie nicht wirklich viel Schlaf. Langsam setzte sie sich auf und streckte sich, ehe sie auf ihren Schrank sah, an dem ihre Kleidung für den Tag schon säuberlich aufgehangen war.
      Sie ging ins Badezimmer und duschte, richtete ihre Haare und legte etwas Make Up auf. Anschließend setzte sie Kaffee auf, den brauchte sie jetzt dringend. Wahrscheinlich würde so ohne heute nicht klar kommen. Noch etwas müde, ging sie dann ins Schlafzimmer, um sich ein enges, dunkelblaues Kleid anzuziehen. Danach holte sie sich ihren Kaffee, packte ihre Handtasche und zog ihre Highheels an. Eigentlich hasste sie es in diesen Dingern herum zu laufen, doch für die Arbeit mussten sie sein.
      Mit ihren ganzen Sachen, verließ sie die Wohnung und schloss ab. Glücklicherweise hatte ihre Wohnanlage ein eigenes Parkhaus, also fuhr sie herunter und stieg in ihren Wagen. Nach einer kurzen Fahrt kam sie bei "YOU DO" an, pünktlich um 7 Uhr, wie immer. Die Empfangsdame begrüßte sie mit einem Lächeln und einem "Guten Morgen", "Guten Morgen Emma.", antwortete sie freundlich. Emma hatte immer gute Laune und das steckte an. Lächelnd ging Isabella in ihr Büro und ordnete die Unterlagen der neuen Mitarbeiter.
      Das einarbeiten war zwar immer lästig, aber meistens hatte sie ein Gespür für gute Mitarbeiter, auch heute war sie sicher, jemand guten zu finden. Kurz vor 9 Uhr, sah sie aus dem Fenster, wo gerade ein junger Mann sein Motorrad parkte. "Kai Harima.", murmelte sie leise und lächelte. Immerhin war er pünktlich, denn die neuen sollten alle ab 9 Uhr begrüßt und eingearbeitet werden, aber bisher war nur er da. Das sprach natürlich nur für ihn. Kurz darauf ging Isabella mit allen Unterlagen nach unten.
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    • Kai betrat anschließend das Gebäude und trat mit einem freundlichen Lächeln an die Dame am Empfang heran. Diese begrüßte den jungen Mann ebenfalls sehr freundlich. Noch bevor Kai anschließend überhaupt ein Wort sagen konnte, hörte er sich ihm nähernde Schritte von hinten. Genauer gesagt hörte Kai das klackende Geräusch von Highheels, die mit der Absatz auf den Boden trafen. Langsam drehte sich Kai zu der Richtung um aus welcher die Schritte kamen. Zu seiner Überraschung kam da gerade seine zukünftige Chefin gelaufen. Und der 22-Jährige musste zugeben das er sie auch fast nicht wieder erkannt hatte. Frau Kim trug diesmal ein dunkelblaues Kleid, welches an sich sehr figurbetont war. Nicht das dieses Kleid irgendwie unpassend war, ganz im Gegenteil es stand ihr sehr gut. Nur hatte Kai so seine Schwierigkeiten gehabt den Blick davon abzuwenden und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Der Anblick wirkte für ihn einfach wie ein Magnet. Nach kurzer Zeit riss sich Kai innerlich wieder zusammen, immerhin war er hier gewesen um zu zeigen das er für den Job der richtige ist und dafür auch die notwendige Kompetenz besitzt. Flüchtig schaute Kai nochmals auf die Uhr, welche auf der linken Seite an der Wand hing. Pünktlich war er schon mal, sogar ein wenig überpünktlich wie der 22-Jährige kurzerhand festellte. Das sprach zumindest schon mal positiv für ihn, auch wenn Kai wusste das dass natürlich nicht alles ist. "Guten Tag, Kai Harima." Stellte sich der junge Mann nochmals äußerst höfflich seiner Chefin vor. Auch wenn sie bestimmt noch wusste wer er war, denn das Bewerbungsgespräch lag noch nicht wirklich so lange zurück. "Ich danke Ihnen, dass sie mir diese Chance gegeben haben mich zu beweisen." Fügte Kai dan noch hinzu, dass er jedoch auch noch etwas nervös war konnte der junge Mann einfach nicht unterdrücken. Immerhin wusste er ja auch nicht was in hier erwarten würde ? Wie die Kollegen so waren ? Oder was für ein Arbeitsklima hier herrschte ? Doch Kai wusste ganz genau das er hier sein Bestes geben würde und sommit auch stehts offen für neue Herausforderung und Aufgabengebiete sein würde.

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    • Es dauerte zwar nicht lange, um bis nach unten zu gelangen, trotzdem war Isabella eher enttäuscht, als sie nur Kai Harima unten vorfand. Mit den ganzen Unterlagen in der Hand, sah sie ihn lächelnd an. "Es freut mich, dass sie hier sind Kai Harima.", sagte sie sanft. Und so gerne sie ihm auch die Hand geschüttelt hätte, sie hatte durch die Unterlagen keine frei. "Naja, sagen wir es so, sie sind gerade derjenige, der seine Chancen am besten nutzt.", fügte sie noch an um darauf anzuspielen, dass die restlichen Neulinge noch nicht aufgetaucht sind. Anschließend sah sie noch einmal auf die Uhr. "Wie auch immer, Emma schick mir die anderen bitte in Zimmer 003, falls sie noch auftauchen.", wies Isabella an und verdeutlichte Kai mit einer Handbewegung, dass er ihr folgen sollte. Im Seminarraum war ein Stuhlkreis, eigentlich hatte die junge Frau geplant, dass sich alle erstmal kennen lernen und in Kleingruppen eine Aufgabe lösen sollten, doch das konnte sie wohl vergessen. Etwas genervt, legte sie die Unterlagen auf dem Tisch ab und rieb sich die Augen. "Tut mir leid, ich brauche kurz einen Kaffee, wollen sie auch etwas?", fragte sie kurz und bereitete zwei Tassen vor.
      Gerade als sie fertig war und den Kaffee vor dem jungen Mann abstellte, klopfte es an der Tür. Es war bereits fünf nach um neun. Am ersten Tag direkt zu spät kommen und dazu noch fünf Leute, es regte Isabella auf, doch sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Sie begrüßte die restlichen Neulinge lächelnd und bat ihnen einen Kaffee an und dann sollten sie alle einen Sitzplatz suchen.
      Als schlussendlich alle einen Platz hatten, stand Isabella auf und sprach zu der Gruppe: "Es freut mich sehr, dass sie alle noch zu uns gefunden haben. Ich habe sie genaustens ausgewählt und wollte sie auf Grund ihrer Fähigkeiten in dieser Firma, aber..", sie ging einige Schritte hin und her, "..auch wenn wir hier ein eher gelassenes Klima haben, ist es wichtig, dass man sich auf die Mitarbeiter verlassen kann. Pünktlichkeit meine Damen und Herren steht an oberster Stelle. Wäre ich ein Kunde gewesen, würde ich sie fünf..", sie sah die zu spät gekommenen an, "..definitiv nicht mehr engagieren. Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber auch unsere Branche ist knallhart und es ist eine menge Arbeit. Nichtsdestotrotz möchte ich ihnen allen hetzt noch einmal die Möglichkeit geben, es besser zu machen und begrüße sie nun ganz offiziell in unserer Firma.", sie beendete ihren Monolog und teilte allen die Unterlagen aus, anschließend gab sie ihren Mitarbeiterin ein paar Minuten, um sich einzulesen.
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    • Kai kratzte sich ein wenig verlegen am Hinterkopf, tatsächlich war er bis jetzt wirklich der einzige hier gewesen. Was natürlich schon ein wenig seltsam ist aber Kai machte sich darüber nur wenig Gedanken, manchmal gab es halt solche seltsamen Zufälle im Leben. Dan im nächsten Augenblick folgte er Frau Kim, welche ihm dies kurz davor mit einer Handbewegung zu verstehen gab. Sie betraten nur wenig später einen Raum, in welchen bereits ein paar Stühle in einem Kreis aufgestellt waren. Zuvor konnte Kai noch vor dem betreten des Raumes auf einem kleinen Blechschild die Aufschrift "Zimmer 003 - Seminarraum" lesen. Hier mussten sonst wohl immer wichtige Besprechungen oder andere Meetings abgehalten werden, so zumindest dachte sich das Kai. Anschließend nickte er Frau Kim bestätigend zu als diese ihm eine Tasse Kaffee anbot. Kai kannte Frau Kim noch nicht lange, doch sie schien nicht nur unglaublich gut auszusehen, sondern auch sehr nett zu sein. Doch plötzlich klopfte es nur kurze Zeit später an der Tür. Es kamen dan doch die anderen Kandidaten, die Frau Kim eingeladen hatte. Danach als alle anderen auf einem der restlichen Stühle platz genommen hatten. Gesellte sich Frau Kim in die Mitte der Gruppe und hielt eine kleine Ansprache. Dabei machte sie nochmal allen Anwesenden deutlich wie wichtig Pünktlichkeit in ihrer Firma ist. Zwar sprach Frau Kim mit ruhiger Stimme, doch Kai konnte sehr wohl spüren wie ernst es ihr gerade war. Und der 22-Jährige konnte ihre Sichtweise auch sehr gut nachvollziehen, immerhin musste sich Frau Kim voll und ganz auf ihre Mitarbeiter verlassen können. Dan im nächsten Augenblick beendete Frau Kim ihren Monolog und teilte diverse Unterlagen aus. Wie alle anderen auch machte Kai sich ebefalls mit den Unterlagen vertraut. Darin standen einige Informationen über die Firma selbst als auch Statistiken über Großveranstaltungen aus der Vergangenheit. Kai musste zugeben das dies ziemlich viel Informationen für den Moment waren, vermutlich galt dies als eine Art Test um zusehen wie sich die Kandidaten unter Stressbedingungen verhalten. Ob dies jetzt gut oder schlecht war konnte Kai nur schlecht beurteilen, für gewöhnlich jedoch konnte der 22-Jährige eigentlich gut mit Stress umgehen. Deswegen lies er sich nicht groß aus der Ruhe bringen und las sich weiter die Unterlagen durch.

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    • Während die Neulinge sich die Unterlagen durchlasen, setzte sich Isabella und trank ihren Kaffee. Eigentlich fand die junge Frau es ganz schön, mal einige Minuten abschalten zu können. Das war das gute an diesen Neueinstellungen. Natürlich beobachtete sie ihre Teilnehmer genaustens. Einige sahen sehr verkrampft aus, als würden sie nicht verstehen was da stand, andere wiederum schienen völlig in die Texte vertieft. Besonders fiel ihr Kai Harima auf. Er arbeitete scheinbar schnell und doch genau alles durch. Nach etwa einer halben Stunde, stand die Chefin auf und stellte sich in die Mitte.
      "Ich bitte sie nun, mir noch einmal genau zu zuhören.", sie räusperte sich kurz, "Ich möchte nun, dass sie drei Zweier Gruppen bilden und mit den Informationen, die sie haben eine kleine Veranstaltung planen und mir diese in spätestens 6 Stunden präsentieren. Lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf, bringen sie etwas neues und eigenes ein. Wir treffen uns dann wieder hier. Sie können die Zeit auch außerhalb des Gebäudes nutzen, solange sie tatsächlich an ihrer Aufgabe arbeiten.", teile Isabella mit und verbeugte sich kurz vor allen. Eine alte Angewohnheit aus ihrer Heimat. Anschließend überließ sie die Neuen sich selbst. Es war eine Herausforderung. Würden sie die Aufgabe ohne weitere Fragen und nur mit den Informationen aus den Unterlagen meistern? Isabella griff nach ihrer Kaffeetasse, die auf dem Tisch hinter ihr und Kai stand. "Viel Glück.", formten ihre Lippen lautlos in die Richtung des jungen Mannes.
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    • Nach etwa einer halben Stunde stand Frau Kim dan plötzlich auf und alle restlichen anwesenden Personen schauten gleichzeitig zu ihr. Frau Kim erklärte als nächstes die weitere Aufgabe für die Kandidaten, welche darin bestand mit dem vorliegenden Material eine Art Veranstaltung zu planen. Für die Ausarbeitung blieb den Kandidaten dafür 6 Stunden Zeit. Wo und wie sie das ganze machten lies Frau Kim völlig offen. Als Kai zusammen mit den anderen Kandidaten den Raum verlies, schaute er nochmals kurz beim vorbei gehen zu Frau Kim rüber. Der junge Mann traute seinen Augen kaum, doch er hätte schwören können das Frau Kim ihm gerade insgeheim viel Glück gewünscht hat. So zumindest sah es auf ihren Lippen aus. Zusammen mit einem der anderen Kandidaten ging Kai in ein kleines Kaffee, welches ganz in der Nähe der Firma sich befand. Dort war es recht ruhig und Kai konnte sich bestens auf die wesentliche Aufgabe konzentrieren. Auch er musste sich erst einmal überlegen wie er diese wohl am besten angehen könnte. Zugegeben die Aufgabe klang zu Anfang ziemlich einfach, doch steckte hier wohl der Teufel im Detail. Darum ging Kai nochmals die Unterlagen durch um sich Schritt für Schritt einen Überblick zu verschaffen. Dabei machte sich der 22-Jährige einige Notizen und Skizzen die ihm später mal weiter helfen könnten. "Ich habs..." Gab Kai plötzlich von sich und schaute in die offenbar verwirrten Augen seines Gegenübers. Dan erklärte der 22-Jährige was er eigentlich vor hatte. Anhand der Daten aus den Unterlagen stellte Kai erstmal eine kleine Analyse zur Einführung auf. Um dan in die Planung eines eventuell größeren Musikfestivals überzugehen. Dabei ging Kai kurz die einzelnen Punkte immer wieder durch. Angefangen von einzelnen Vorschriften, benötigten Dokumenten und Beglaubigungen der unterschiedlichen Ämter. Über Kosten für verschiedenes Personal, Strom, Wasser und anderen anfallenden Kosten. Bis hin zur Planung von benötigten Platz für Bühne, Besucher und selbstverständlich der Versorgung sowie passende Plätze für das stille Örtchen. Auch an Werbung etwa durch Fernsehen, Radio oder Internet und ganz klassisch auf Plakaten hatte Kai selbst gedacht. Nach einigen Stunden war es dan endlich geschafft und zusammen mit seinem Partner machte sich Kai wieder zurück auf dem Weg in die Firma. Dort angekommen schaute der junge Mann noch einmal prüfend auf die Uhr an der Wand. Sichtlich erleichtert atmete der 22-Jährige auf als er sah das sie doch recht pünktlich zurück waren. Genau genommen waren sie etwa eine halbe Stunde eher da als eigentlich vorher vereinbart. Doch Kai störte das nicht, ganz im Gegenteil. Besser früher dran sein als zuspät, so lautete stehts sein Motto. Nun hieß es erst einmal warten auf die anderen Kandidaten und selbstverständlich auch auf Frau Kim.

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    • Nachdem die neuen Mitarbeiten den Raum verlassen hatte, begab sich auch Isabella nach oben in ihr Büro, um ihre ausstehenden Aufgaben zu erfüllen. Auf sie warteten noch zwei Berichte der letzten Veranstaltungen, sowieso eine Telefonkonferenz für das bevorstehende Event, welches sie von ihren neuen Angestellten planen ließ. Natürlich ließ sie nicht durchblicken, dass zwei von ihnen die Glücklichen sein würden, die sie Aufgabe übernehmen würden. Zuerst tippte sie die Berichte ab, was nicht wirklich viel Zeit in Anspruch nahm, da diese reibungslos und wie geplant verliefen. Anschließend holte sich Isabella einen Kaffee, etwas die Füße vertreten tat auch gut. Schließlich saß sie sonst den ganzen Tag am PC, was nicht unbedingt die optimalste Bedingung für den Rücken und die Gesundheit war. Danach begab sie sich direkt in die Telefonkonferenz, in der sie bereits in die Arbeit ihrer Neulinge vertraute. Sie betonte, dass ein Paar sicherlich die Planung des Events gut meistern würde und sie diese daher genau so umsetzen wollen würde. Nach etlichen Absprachen und Smalltalk endete die Besprechung kurz vor Ablauf der Abgabe Zeit. Die junge Frau rieb sich kurz die Augen. Dieses ganze auf den PC starren, bereitete ihr Augenschmerzen, aber es gehörte nun mal zu ihrem Job. Isabella ordnete ihrer Sekretärin an, einige kalte Getränke in den Besprechungsraum zu bringen und fuhr nach unten.

      Etwas überrascht sah die junge Frau Kai und dessen Partner an, die bereits beide vor dem Raum standen. "Ich bin gespannt auf ihre Vorstellung.", sagte sie sanft und öffnete die Tür. Es waren noch einige Minuten Zeit, bis die anderen eintreffen sollten, trotzdem bat sie alle Platz zu nehmen. Bereits wenige Minuten später waren alle eingetroffen und die erste Gruppe fing an, ihr Event vorzustellen. Isabella notierte sich dabei genau, welche Plus und Minuspunkte sie bei den Planungen fand. Kai und sein Partner waren als letzte dran und auch wenn die junge Chefin es nicht zugebe wollte, wollte sie unbedingt wissen, was die beiden daraus machten. Wie würden sich die beiden präsentieren? Wie könnten sich vor mehreren Menschen sprechen? Hätten sie genug Selbstbewusstsein, ihr Projekt einer Kleingruppe vorzustellen? Eigentlich war das nur die Probe für die Vorstellung vor über 1000 Menschen.
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    • Nach ein paar Minuten Wartezeit kam dan bereits Frau Kim um die Ecke. Kai kratzte sich etwas verlegen an den Hinterkopf als er ihre Worte vernahm. Er wusste nicht ganz genau wieso doch die Stimme von Frau Kim klang ziemlich ruhig und besaß irgendwie auch einen seltsamen fast schon verführerischen Ton. Frau Kim schloss im Anschluss dan die Tür zum Besprechungsraum auf, wo sich wieder alle Teilnehmer treffen sollten. Zusammen mit seinem Partner begab sich Kai schon mal hinein und nahm erneut auf einem der freien Plätze platz. Doch zuvor nahm sich Kai noch eines der Kaltgetränke, welche bereits zur Verfügung standen. Nach ein paar weiteren Minuten trafen dan auch die anderen Bewerber nacheinander ein und nahmen ebenfalls platz. Dan im nächsten Moment began die erste Gruppe bereits mit ihren Vorträgen. Nach und nach hielten die Gruppen ihre Vorträge dabei bemerkte Kai wie akribisch sich Frau Kim zu jedem einzelnen Notizen machte. Sie schien dies wirklich sehr ernst und genau zunehmen. So langsam aber stetig wuchs nun auch die Nervosität in Kai heran. Würde seine Leistung ausreichen ? Hätte er noch etwas verbessern können ? Doch dazu war es nun schon zuspät, immerhin waren nun Kai und sein Partner an der Reihe gewesen. Sie waren in der Runde die noch letzte verbleibende Gruppe. Es half also alles nichts, Kai musste es so nehmen wie es ist und seine innerliche Unsicherheit verdrängen. Zusammen mit seinem Partner stellte er sich vor den Rest der Gruppe und began die Präsentation. Dabei hielt sich Kai während der gesammten Präsentation stehts an seinen eigenen Plan, welchen er vorher ausgearbeitet hatte. Selbst Frau Kim, die sich offenbar einige Notizen dazu machte konnte Kai nicht aus dem Konzept bringen. Und so began der 22-Jährige erst einmal kurz zur Einleitung mit Zahlen und Daten aus den vergangenen Quartalen. Dan ging Kai über zur eigentlichen Planung. Angefangen von Genehmigungen der einzelnen Behörden über Personal, Strom, Wasser, Versorgung mit verschiedenen Essen und den richtigen bzw. benötigen Platz für ein Event solch einer Größe bis hin zur Werbung. Viele Faktoren hatte Kai mit in seine Planung mit eingeschlossen, ob er jedoch an alles gedacht hatte wusste er nicht. Nach einiger Zeit beendete Kai dan den Vortrag. In Frau Kims Gesicht konnte er jedoch nicht ablesen ob sie diesen gut oder eher schlecht fand, sie hatte einfach ein zu gutes Pokerface. Somit blieb bei Kai eher ein Gefühl der Unsicherheit gemischt mit einer Portion Ungewissheit zurück.

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    • Isabella machte sich bei jeder Gruppe akribisch Notizen und bereits bei den ersten Zwei, fiel ihr auf, dass sie einige Punkte nicht beachteten. Finanzen und Werbung. Es war zwar schön zu sehen, welche Ideen die Teilnehmer hatten, allerdings war ein großer Teil davon nicht umsetzbar. Nicht das die Firma die finanziellen Mittel nicht hätte, für ein Projekt von Anfängern war es einfach zu viel. Die Werbung hingegen, daran dachten nur zwei Gruppen. Wer würde zu einem Event kommen, dass öffentlich nicht einmal präsentiert wurde? Trotz dessen ließ Isabella sich nichts anmerken. Da es für alle Beteiligten sicherlich anstrengend war, sich stundenlang Präsentationen anzuhören, machte sie nach dem zweiten Vortrag eine kleine Pause. Sie selbst holte sich noch einen Kaffee und rauchte eine Zigarette, ehe sie wieder zu den Neulingen hinein ging.
      Nun waren Kai Harima und sein Partner an der Reihe. Erneut griff die junge Chefin zu ihrem Block und machte sich Notizen. Diese Gruppe überraschte sie, sie hatten sich über alles Gedanken gemacht. Zwar war die Planung nicht perfekt, aber damit konnte man sicherlich arbeiten, wenn man diese etwas aufpolierte. Isabella folgte jeden von Kais Worte genau und sah ihn beinahe mehr an, als dessen Partner. Was wohl daran lag, dass der junge Mann sie tatsächlich überraschte. Er wirkte selbstbewusst, hatte eine Struktur und ließ sich nicht ablenken oder einschüchtern. "Kai Harima", schrieb sie auf und umkreiste seinen Namen.
      Nachdem alle Präsentationen gehalten waren, stand Isabella auf und verteilte eine Runde Applaus, an dem sich auch alle Neulinge beteiligten. "Ich danke Ihnen für die guten Präsentationen, einige waren sehr detailliert, bei anderen war es etwas Lückenhaft. Trotz dessen haben Sie heute alle eine gute Arbeit geleistet.", sie verbeugte sich kurz, schon wieder so eine Angewohnheit, "Ich werde Ihre Vorträge auswerten und Ihnen die Tage eine genaue Rückmeldung geben.", sie lächelte allen sanft zu. "Ab morgen, erscheinen sie bitte alle pünktlich um 8 Uhr in der Firma, anbei ich gebe ihnen eine Liste von Namen. Den Rest der Woche werden sie alle zwei Tage die Bereiche wechseln, damit sie unsere anderen Mitarbeiter auch kennen lernen.", die junge Frau gab jedem Teilnehmer einen Zettel, auf dem der Dienstplan, sowie die zugeteilte Person aus dem jeweiligen Bereich aufgelistet war. Sie sagte natürlich nicht direkt, dass Kai das Vergnügen hatte die ersten Tage direkt mit seiner Vorgesetzten zu verbringen. "Ich danke Ihnen noch einmal für die gute Arbeit heute und entlasse Sie in Ihren verdienten Feierabend, bis morgen.", mit diesen Worten verabschiedete sie sich und verließ den Raum.
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    • In Kai selbst machte sich dan schnell ein Hauch von Erleichterung breit als er den Applaus vernahm. Dies war zwar nicht unbedingt ein gutes Zeichen gewesen, da bisher jede Gruppe einen Applaus am Ende des Vortrages bekam. Aber es vermittelte immerhin ein beruhigendes Gefühl es endlich geschafft bzw. hinter sich gebracht zuhaben. Mit einem leicht freundlichen Lächeln nahm Kai dan im Anschluss den Zettel von Frau Kim entgegen, die sie an alle Mitbewerber austeilte. Dabei handelte es sich um den Dienstplan für die nächsten Tage. Etwas verspätet bemerkte Kai jedoch das er gleich an seinen ersten zwei Tagen in der Firma zusammen mit Frau Kim, seiner Chefin, eingeteilt wurde. Gleichzeitig fragte er sich ebenfalls ob dies so gewollt ist oder einfach nur ein Zufall war. Doch allzu lange machte sich der 22-Jährige keine Gedanken darüber. Im Anschluss verabschiedete er sich äußerst höfflich von Frau Kim und folgte den Anderen aus dem Raum heraus. Kai stieg dan auf sein Motorrad, setzte seinen Helm auf und machte sich auf den Heimweg. In der Zwischenzeit war es schon recht spät geworden, die Dämmerung setzte allmählich ein und der Berufsverkehr legte sich nun auch langsam. Ziemlich geschafft vom heutigen Tag schloss Kai die Tür seiner Wohnung auf. Zog anschließend Jacke und Schuhe aus, begab sich zum Kühlschrank wo noch etwas Pizza von Vortag auf ihn wartete. Nachdem er seine Magen nun wieder mit etwas Essen gefüllt hatte entledigte sich der 22-Jährige seiner restlichen Klamotten und nahm eine heiße Dusche. Danach legte sich Kai noch etwas frische Kleidung für den morgigen Tag zurecht, stellte seine Wecker auf 06:30 Uhr damit er nach dem Aufstehen noch ein wenig mehr Zeit hatte. So war es Kai einfach lieber gewesen, er konnte jegliche Form von Hektik nach dem Aufstehen oder generell am frühen Morgen nicht leiden. Hatte man einen schlechten Start in den Tag, so wird sicherlich auch der restliche Tag nicht wirklich besser. Nachdem Kai alles für Morgen vorbereitet hatte legte er sich in das Bett. Es dauerte dan auch nicht wirklich sehr lange bis der 22-Jährige anschließend einschlief.

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    • Auch Isabella begab sich nach oben in ihr Büro, um die restlichen Arbeiten fertig zu machen, um anschließend nach Hause zu gehen. Gegen 20 Uhr verließ sie das Gebäude. "Schon wieder Überstunden.", seufzte die junge Frau und ging zu ihrem Wagen. Der restliche Abend verlief eher ruhig. Sie machte sich etwas Essen vom Vortag warm, nahm ein heißes Bad und schlief mal wieder vor dem Fernseher ein. Naja, eigentlich mochte sie es auch nicht, wenn es völlig still war. Jedenfalls Zuhause.

      Am nächsten Morgen stand die junge Chefin wie immer pünktlich auf, machte sich einen Kaffee, ging duschen und suchte sich anschließend Kleidung für den Tag heraus. "Mh, heute mal in dunkelrot.", murmelte sie vor sich hin und zog eine dunkelrote Bluse hervor, dazu einen schwarzen Bleistiftrock. Sie lockte sich die Haare, trug etwas Make Up auf und schnappte sich ihren Kaffee, ehe sie die Wohnung verließ. Ihr Büro erreichte sie wie immer mindestens 15 Minuten vor Dienstbeginn, sie musste schließlich ein gutes Vorbild für ihre Mitarbeiter sein. Sie bereitete einige Unterlagen vor, welche sie mit Kai Harima durchgehen würde, schließlich sollte er auch etwas lernen, sonst wäre diese ganze "Zwei-Tage-in-verschiedenen-Bereichen-Sache" unnötig. Isabella legte einige gute und schlechte Projektplanungen auf den Tisch, sowie eine kurze Präsentation, bei der die wichtigsten Punkte einer Planung beschrieben waren. Die zwei Tage bei ihr würden für den jungen Mann nicht leicht werden, dafür lehrreich. Wenige Zeit später, klopfte es an Isabellas Tür und sie stand auf, um diese zu öffnen. "Guten Morgen Herr Harima. Ich freue mich, auf die nächsten zwei Tage mit ihnen.", begrüßte sie den jungen Mann, dabei fiel ihr auf, wie angenehm er roch. Sie schluckte kurz und bat ihn, sich an den Tisch zu setzen.
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    • Auch für Kai klingelte der Wecker ziemlich früh am Morgen. Der 22-Jährige hatte diesen bewusst etwas früher gestellt als eigentlich nötig. Doch Kai mochte einfach keine Hektik am frühen Morgen, ihm war es lieber gewesen alles zu so einer Uhrzeit eher ruhig anzugehen. Somit würde man auch deutlich entspannter in den Tag hinein starten. Kai hob sich ein wenig mühselig aus dem Bett hinaus und begab sich in Richtung Badezimmer. Obwol Kai ordentlich und ausreichend geschlafen hatte kam ihm die letzte Nacht doch irgendwie kurz vor. Im Badezimmer machte sich der 22-Jährige etwas frisch und began seine restliche Morgenroutine. Nach einer heißen Dusche zog sich Kai ein paar neue Klamotten an. Er entschied sich für eine schwarze Jeans und ein dunkelblaues Hemd, schlicht und ordentlich zugleich. Kai wusste nicht wieso doch diesmal trug er auch etwas von seinem Parfüm auf, dass er sonst nur bei besondern Anlässen oder wenn er mal wohin ausging trug. Da es Draußen noch ein wenig frisch war zog sich Kai ebenfalls noch eine schwarze Lederjacke drüber. Danach schnappte er sich seine Motorradhelm, schloss hinter sich die Tür seiner Wohnung ab und stieg auf seine Maschine um sich auf den Weg zur Arbeit zumachen. Da es noch recht früh am Morgen ist war der Verkehr nicht ganz so dicht und Kai blieb gut in der Zeit. Wie berechnet kam er etwa 10 Minuten vor Dienstbeginn auf dem Firmengelände an. Kurz daraufhin klopfte Kai an die Tür des Büros von Frau Kim. Diese öffnete nur ein paar Sekunden später und Frau Kim begrüßte den jungen Mann wie gewohnt sehr freundlich. Bei ihren Anblick zögerte Kai für kurze Zeit ein wenig. Frau Kim trug Heute eine dunkelrote Bluse zusammen mit einem schwarzen Rock, der ihre schlanke Figur nur um so mehr betonte. Zudem hatte Frau Kim diesmal zusätzlich leichte Locken in den Haaren. Kai schluckte daraufhin leicht bevor er ihre freundliche Begrüßung erwiderte. "Guten Morgen, die Freude ist ganz meinerseits, immerhin gaben sie mir die Chance dazu mich hier unter Beweis zustellen. Und ich will mein bestes geben damit ich sie nicht enttäuschen werde." Sprach Kai ein wenig nervös und trat anschließend in das Büro ein, nachdem Frau Kim ihn dazu aufgefordert hatte. Im Anschluss setzte er sich mit zu ihr an den Tisch, wo schon einige Unterlagen vorbereitet lagen. Für einen kurzen Augenblick glitt sein Blich nochmals zu Frau Kim. Kai fragte sich ob Frau Kim wohl verheiratet war ? Den einen Ehering konnte er nicht an ihrem Finger finden. Selbst wenn nicht würde sie bereits bestimmt in einer festen Beziehung stecken. So eine unglaublich gutaussehende Frau konnte doch unmöglich Single sein.

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    • Nachdem die beiden Platz genommen hatten, sah die Chefin ihren neuen Angestellten noch einmal an und lächelte sanft. „Ihre Projektplanung gestern hat mir sehr gut gefallen. Sie haben schon den richtigen Blick für die relevanten Dinge.“, bemerkte sie an und schob die zwei Mappen mit den Planung in Kais Richtung. „Ich weiß es ist noch recht früh und eventuell wollen sie sich noch einen Kaffee holen, aber ich habe ihnen zwei Projektplanungen erstellt und sie verraten mir bitte welche besser ist und aus welchen Gründen. Ich denke damit werden sie eine Weile beschäftigt sein.“, kurz sah Isabella auf die Uhr. „Ich bin natürlich die ganze Zeit hier, falls sie Fragen haben und am Nachmittag möchte ich mit ihnen noch eine kurze Präsentation durchgehen, aber natürlich erst nach einer kleinen Stärkung bei der Mittagspause.“, fügte sie sanft an und lächelte. Irgendwie konnte sie in der Gegenwart des jungen Mannes nicht aufhören zu lächeln. Natürlich wusste sie, dass sie professionell bleiben musste und dann tat sie auch, aber Nettigkeit war wohl nie falsch. Isabella legte noch einen Block und Stifte bereit, falls Kai sich Notizen machen musste. „Ich wünsche ihnen viel Erfolg und Zögern sie nicht zu fragen.“, mit diesem Satz setzte auch sie sich an ihre Arbeit am Pc. Die letzten Schritte für ein Event am Wochenende mussten noch getan werden, dieses würde auch noch einige Überraschungen mit sich bringen.
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    • Kai errötete ein wenig im Gesicht als seine Chefin Frau Kim ihm wegen der Projektplanung ein Lob aussprach, dass hätte er nun wirklich nicht erwartet. Doch zum einen tat es irgendwie auch gut zuhören das Frau Kim mit der letzten Präsentation durchaus zufrieden war. Kurz daraufhin schob Frau Kim Kai zwei weitere Arbeitsmappen rüber. Wie sie Kai kurz erklärte warn diese seine nächste Aufgabe. Kai sollte sich diese zwei Projektplanungen gründlich genau durchlesen und im Anschluss ebenfalls genau erklären welche die bessere ist und warum. Das zumindest klang für den ersten Moment gar nicht so schwierig, dass dachte sich der 22-Jährige zumindest. Doch wie immer steckte der Teufel hier vermutlich im Detail. Im Anschluss schaute Kai erneut zu Frau Kim auf, welche stehts ihr charmantes Lächeln auf den Lippen hatte. Kai hatte sie bisher noch nicht wirklich anders gesehen, vermutlich war sie einfach von Grund auf ein sehr freundlicher Mensch gewesen. Der 22-Jährige konnte einfach nicht anders und musste ihr äußerst charmantes Lächeln ebenso erwidern. Fürs erste hatte Kai auch keine weiteren Fragen gehabt, zumindest noch nicht. Die Aufgabe von Frau Kim war klar verständlich und sehr eindeutig. Eifrig und voller Tatendrang machte sich Kai sofort an die Arbeit und nahm sich schon die erste Mappe vor. Nach einiger Zeit began er dan bereits mit der zweiten Mappe. Schnell war Kai klar geworden das es sich hierbei um zwei völlig unterschiedliche Konzepte handelte, Beide hatten so ihre ganz eigenen Vor und Nachteile. Es war also gar nicht so einfach zusagen welche von Beiden nun wirklich besser ist. Doch nach reichlich Überlegungszeit entschied sich Kai für die erste Variante. Sie bot etwas mehr Vorteile, auch wenn es im direkten Vergleich nur marginal war. Doch Kai gefiel diese Idee einfach ein wenig besser darum entschied er sich auch für diese. Im Anschluss gab Kai ein kurzes Zeichen das er seine Entscheidung gefällt hatte. "Ich würde die erste Projektplanung bevorzugen, sie bietet einfach etwas mehr Vorteile und wirkt auch ein wenig mehr durchdacht, gerade wenn man sich die Details etwas genauer anschaut." Erklärte Kai kurz seinen Grund für seine Entscheidung. "Eine Frage habe ich nun aber dennoch, diese zwei Projektplanungen, die sie mir gegeben haben... haben aber nicht gerade zufällig was mit dem am kommenden Wochende geplanten Event in der Stadt zu tun oder ?"

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    • Isabella ging wie immer konzentriert ihrer Arbeit nach und da ihr Neuling ebenfalls relativ ruhig und still am arbeiten war, vergaß sie vielleicht auch ein wenig, dass er überhaupt anwesend war. Dies war allerdings nichts schlechtes in den Augen der jungen Frau. Sie mochte es, wenn andere ruhig und konzentriert ihrer Arbeit nachgingen. So arbeiteten beide Parteien nebeneinander her, ohne dass einer von ihnen auf die Zeit achtete. Nachdem Kai nach einiger Zeit auf sich aufmerksam machte, schnellte Isabellas Kopf nach oben und sah den jungen Mann an. "Tut mir leid, ich war irgendwie etwas zu sehr vertieft in meine Planung hier.", sagte sie etwas perplex und lächelte dem jungen Mann zu. Doch jegliche Anspannung und Verwirrung fiel von Isabella ab, als sie in seine Augen sah. Sie hatten so etwas beruhigendes. "Dann schießen sie los.", sagte sie etwas informell, was ihr im nachhinein selbst auffiel und sie rieb sich kurz die Schläfen. Nachdem Herr Harima seine Meinung äußerte, weiteten sich Isabellas Augen und man konnte ganz eindeutig stehen, wie sie strahlte. Diese Planungen waren beide extra so geschrieben, dass man sich alles genau anschauen musste und abwägen musste was am meisten Sinn machte. Sie würde es vielleicht nicht öffentlich zugeben, doch sie war begeistert. "Sehr gut Herr Harima. Sie haben recht. Die erste Planung ist viel detaillierter und durchdachter. Viel mehr Aspekte einer Projektplanung wurden darin berücksichtigt.", lächelnd nahm die junge Frau die Mappen wieder entgegen, als ihr Neuling ihr eine Frage stellte.
      Kurz kicherte sie leise auf. "In der Tat haben diese Planungen etwas damit zu tun, aber das würde ich gerne nach dem Mittagessen mit ihnen besprechen.", antwortete sie sanft. Die Chefin räumte die Unterlagen zur Seite, schaltete ihren Bildschirm aus und stand auf. "Kommen sie, wir gehen Mittagessen, ich will meine neuen Mitarbeiter schließlich auch etwas besser kennen lernen.", orderte die junge Frau an und nahm ihren Mitarbeiter mit ins Firmen Restaurant. Ja, es war vielleicht etwas eigenartig, aber als diese Firma entstanden ist wollten die Mitarbeiter etwas gehobeneres als eine einfache Kantine. Anfangs war es etwas komisch, doch die Leute gewöhnten sich daran und mochten es irgendwie. Isabella ging zu ihrem lieblings Platz am hinteren Fenster und bat Kai sich zu setzen.
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      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Und da war es wieder, dieses charmante Lächeln von Frau Kim. Erneut konnte Kai dieses Lächeln wieder nur stumm erwidern. Der 22-Jährige wusste nicht wieso, doch das Lächeln von Frau Kim hatte irgendwie etwas magisches, fast schon hypnotisches an sich. Innerlich atmete Kai leicht auf als er mit seiner Antwort richtig lag. Frau Kim schien von Kai sogar regelrecht begeistert zu sein, dass zumindest verrieten ihre Augen welche sich plötzlich weiteten und nur so vor sich her strahlten. Frau Kim war definitiv anders als alle anderen Chefs dieser Welt. Sie zeigte, wenn auch nicht allzu offen Emotionen und strahlte in gewisser Weise eine Wärme aus, die man nur schwer beschreiben konnte. Im Anschluss übergab Kai ihr wieder die Mappen zu den Projektplanungen, welche Frau Kim zuvor extra vorbereitet hatte. Mittagessen ? Ein wenig verwundert blickte sich Kai zu der Uhr an der Wand um. Tatsächlich war es schon Zeit für die Mittagspause gewesen. Wie schnell die Zeit doch verging, dass hatte Kai überhaupt gar nicht bemerkt. "Ähm... ja das Mittagessen..." Antwortete er kurz noch etwas verdattert. Frau Kim wollte ihn besser kennen lernen ? Sie war definitiv anders gewesen. Welcher Chef würde sonst seine Mitarbeiter gern so persönlich kennenlernen wollen ? Ein wenig später folgte Kai ihr mit in das Firmen Restaurant. Der 22-Jährige hatte dabei zu Anfang an eine normale und eher gewöhnliche Kantine gedacht. Doch die Überraschung war große gewesen als sie diese betraten, denn tatsächlich ähnelte es mehr einem leicht gehobenen Restaurant in dem man wirklich gut essen konnte. Nur fragte sich Kai ob er sich das leisten konnte, immerhin war er durch den Umzug doch recht knapp bei Kasse gewesen. Nun ja irgendetwas preisgünstiges oder ein passendes Tagesangebot würde er bestimmt auf der Karte schon finden können. Frau Kim setzte sich anschließend an einem Platz bei den hintern Fenstern, Kai folgte ihr und gesellte sich zügig dazu. Für einen kurzen Moment hatte Kai die Gelegenheit sich ein wenig genauer im Restaurant umzuschauen. Es war wirklich sehr gut besucht und den Leuten sah man sichtlich an das sie mit der Qualität des Essens zufrieden waren. Für einen kurzen Augenblick fragte sich Kai ob er vielleicht das Gespräch anfangen sollte, doch wusste er weder mit was er überhaupt starten sollte, noch was Frau Kim von ihm eigentlich wissen wollte. Außerdem empfand er es nur als äußerst respektvoll Frau Kim gegenüber wenn sie das Gespräch beginnen würde. So würde Kai es vielleicht auch umgehen in ein eventuelles Fettnäpfchen zutreten.

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    • Nachdem Isabella platz nahm, gesellte sich auch Kai wenige Zeit später zu ihr. Sie lehnte sich nach vorne und stützte ihren Kopf auf ihren Händen ab. "Nun Herr Harima..", fing sie an, "..erzählen sie doch etwas über sich. Was sind ihre Hobbys?", fragte sie sanft und legte ihren Kopf etwas schräg. Viel Zeit blieb für eine Antwort allerdings nicht, denn im nächsten Moment kam ein Kellner vorbei und brachte den beiden eine Karte. Dankend nahm Frau Kim diese an und sah hinein. "Ich würde ihnen Menü 3 empfehlen, aber bestellen sie ruhig was sie möchten. Ich rechne das dann als Geschäftsessen ab.", sagte die junge Chefin und sah ihn ihre Karte. Wahrscheinlich würde sie wie immer Menü drei nehmen. Als Vorspeise gab es dabei einen Salat und Kräuterbaguette, als Hauptgang eine Räucherlachs Pasta und zum Nachtisch ein Obst-Crumble. Es war eben wie ein richtiges Restaurant, nur ein wenig günstiger. Die Firma machte gutes Geld, weshalb es auch möglich war die Preise etwas anzupassen. Nachdem der junge Mann und Frau Kim sich entschieden hatten, hob sie ihre Hand und bestellte den Kellner zum Tisch. Nachdem die Gerichte bestellt waren, lehnte sich die Chefin etwas zurück und sah Kai erneut an. "So, zurück zum Thema.", bemerkte sie an und wartete seine Antwort auf die vorherige Frage ab. Auch wenn sie es unmöglich zugeben würde, konnte Frau Kim es nicht sein lassen in seine wunderschönen grünen Augen zu sehen. Sie erinnerte sie an einen warmen Frühlingsmorgen und sie fing erneut an zu lächeln. "Also Herr Harima, um das von vorhin nochmal zu thematisieren. Sie hatten recht, es war die Planung für eine Spenden Vernissage an diesem Wochenende. Wie sie sicher Wissen, unterstützen wir viele kleine Firmen und Vereine und fanden es war mal wieder an der Zeit eine Veranstaltung dafür zu machen.", kurz kam ein Kellner und brachte den beiden Getränke. Isabella griff nach ihrem Glas und trank einen Schluck Wasser, ehe sie fortfuhr. "Also es ist eigentlich schon geplant, sie haben es ja gesehen, aber nun ja, ich möchte sehen wie sie in Aktion sind.", sie machte eine kurze Pause, " Also, ich meine ich brauche jemanden der mit mir überwacht, ob alles nach Plan läuft und für die Party danach auch eventuell eine Begleitperson. Also falls sie Zeit und Lust haben. Sie bekommen diesen Tag natürlich auch bezahlt." Isabella fühlte sich gerade wie ein Teenager, das war wohl die komischste Anfrage, die sie jemals gemacht hatte, dabei fragte sie doch nur, ob er mit ihr arbeiten würde. Glücklicherweise kam bald ein Keller mit ihren Essen und unterbracht die beiden kurz, ehe Isabella ihre Frage zurück zog.
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    • Innerlich war Kai extrem nervös gewesen, nicht nur das er gerade mit seiner Chefin am Tisch zum Mittag saß. Nein !! Frau Kim machte es schon wieder, sie sah Kai durchdringend mit ihren großen Augen an, die für Kai immernoch etwas magisches hatten. Es war dabei fast so als würde sie in das Innere von Kai schauen. "Ähm... nun ja... soviel gibt es eigentlich gar nicht über mich zu erzählen." Fing Kai ein wenig zögerlich an und überlegte für einen kurzen Moment. "... aber wie sie vielleicht schon bemerkt haben bin ich ein leidenschaftlicher Motorradfahrer. In meiner Freizeit, wenn ich mal nicht arbeiten bin fahre ich des öfteren gern mal eine längere Tour. Dabei ist aber eher der Weg das Ziel." Sprach Kai nach kurzer Unterbrechung weiter. Tja und viel mehr Hobbys hatte der 22-Jährige eigentlich nicht wirklich. Früher hatte er mal Fußball gespielt, doch diese Zeiten lagen auch schon etwas länger zurück. Bereits nach kurzer Zeit kam bereits der Kellner an ihrem Tisch vorbei und legte die Menükarten aus. Kai war ziemlich überrascht gewesen als er in die Karte blickte, selbstverständlich waren die Preise etwas höher als in einer gewöhnlichen Kantine, andernfalls jedoch immer noch günstiger als in einem richtigen Restaurant. Und wenn sich Kai so ein wenig umschaute, dann hatte das Ambiente doch deutlich mehr von einem Restaurant. Sein Blick glitt dan wieder zurück als Frau Kim erneut das Wort ergriff. Er konnte bestellen was er wollte ? Es würde alles auf die Rechnung der Firma gehen ? Frau Kim war wirklich völlig anders als andere Chefs gewesen, was Kai jedoch als sehr positiv empfand. Zügig schaute der 22-Jährige nach was Menü 3 sein soll. Salat und Kräuterbaguette als Vorspeise, Räucherlachs Pasta zum Haptgang und als Nachtisch Obst-Crumble. Das fand Kai als sehr ansprechend, eine Räucherlachs Pasta hatte er selbst auch noch nie gegessen, doch klang dies äußerst interessant. Und was Essen anging war Kai stehts offen für Neues. "Gut, dann nehme ich einmal ebenfalls das Menü 3." Gab Kai anschließend seine Bestellung auf. Danach lenkte er seine Aufmerksamkeit erneut zu Frau Kim, welche auf seine Frage aus dem Büro einging. Kurz stockte Kai der Atem, er als Begleitperson für die Party danach ? Doch ehe der 22-Jährige überhaupt antworten konnte kam auch schon erneut der Kellner bei ihnen vorbei und brachte das bestellte Essen an den Tisch. Der Kellner war zur Zeit ein absoluter Lebensretter für Kai gewesen, schon zum zweiten mal konnte er ihm wertvolle Zeit verschaffen. Nachdem nun Beide ihr Essen vor sich hatten ergriff Kai diesmal das Wort."Es ist für mich eine große Ehre und ich würde mich sehr freuen, wenn ich ihre Begleitperson auf der Party sein darf." Sprach Kai anschließend mit einem sanften Lächeln im Gesicht. So eine Veranstaltung für einen guten Zweck fand Kai als gute Sache außerdem war die Begleitung ja nur rein beruflich gewesen, Kai hatte also nichts befürchten oder ? Zumal er auch stark annahm das Frau Kim bereits vergeben war, es wäre also besser sich keine falschen Hoffnungen zumachen. "Ich wünsche ihnen eine guten Appetit..." Fügte Kai noch kurz hinzu als er auf das wirklich gut aussehende Essen vor sich schaute.

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    • Etwas nervös spielte Isabella mit ihren Haaren, als sie auf Kais Antwort wartete. Warum? Sie war seine Chefin und fragte doch nur ob er sie zwecks der Arbeit begleitete? Langsam fuhr sie sich durch die Haare, doch glücklicherweise kam wenige Zeit später der Kellner und brachte das Essen. Isabellas Augen blitzten auf, sie liebte Essen einfach. Sie probierte sich durch alles mögliche durch, auf ihrer Reise durch Amerika und Asien. Überrascht sah die Chefin ihren Neuling an, als dieser mal das Wort ergriff. Sofort zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Lippen ab. "Sehr schön Herr Harima, das freut mich. Ich werde ihnen dann morgen alle weiteren Infos zukommen lassen.", sagte sie sanft und sah erneut auf ihr Essen. "Vielen Dank, ihnen auch einen guten Appetit.", fügte sie an und wendete sich ihrem Essen zu. Zwischendurch trank sie einen Schluck Wasser. Für Gespräche war während des Essens nicht wirklich Zeit. Möglicherweise wollte Isabella auch kein Gespräch anfangen, da sie nicht wusste, wie Kai dazu stand. Vielleicht wollte er auch einfach in Ruhe essen.
      Nachdem das Mittagessen beendet war, bezahlte Isabella und nahm die Rechnung mit. "Wenn sie möchten zeige ich ihnen in meinem Büro mal das Programm, in dem wir die Planungen schreiben.", sagte sie sanft zu ihrem neuen Mitarbeiter und ging vor. Im Büro setzte sie sich wieder auf ihren Stuhl und zog Kais Stuhl näher zu sich. Es war schwierig den ganzen Monitor zu drehen, von daher fand sie es leichter ihren Neuling einfach näher zu sich zu holen. Sie öffnete eine neue Datei und zeigte dem jungen Mann einige Funktionen. "Wollen sie es vielleicht gleich selbst versuchen?", fragte sie ruhig und sah ihren Neuling an.
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