Cybergirl Warriors - Final Outcome - Operation Osaka ( Taru & Karuh )

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    • Cybergirl Warriors - Final Outcome - Operation Osaka ( Taru & Karuh )

      Cybergirl Warriors - Final Outcome


      17.09.2076 - Tokyo Edogawa
      3 Uhr nachts - Kasai Seaside Park

      Auch wenn es in Tokyo niemals wirklich ruhig werden würde, so gab es dennoch Bereiche der Stadt, in denen zwielichtige Gestalten, oder Kriminelle, zu später Stunde durchaus ungestört ihre Geschäfte verichten konnten. Egal, ob Dieb, der seine Beute los werden wollte, oder gar ein Politiker, den man um diese Zeit friedlich schlafend wusste, aber dubiose Geschäfte zu seinem, oder einem anderen Vorteil, ausführte.
      In dieser Nacht gab es durchaus Aktivität, auf dem Parkplatz nahe de Seaside Parks im Bezirk Edogawa. Ein schwarzer Wagen war vpor 20 Minuten vorgefahren, und stand mittig auf dem Parkplatz, wo eine einsame Laterne etwas Licht spendete. Der Mond am Himmel, der schon zu dreivirtel Richtung Vollmond gewandert war, spendete mehr Licht, und hüllte die Umgebung in ein zwielicht, gemischt mit fernen Lichtern höherer Gebäude der Stadt. Zwei oder drei Leute befanden sich im Wagen, von denen einer ausgestiegen war, und die Umgebung beobachtete, wie jemand vom Sicherheitsdienst. So sah er auch aus. Schwarzer Anzug, Sonnenbrille - und das nachts -, und verkabelt war er sicher auch mit einer Commwatch, auf die er gelegentlich mal schaute, wohl um die Zeit abzulesen.
      Ein paar Wolken warfen gelegentlich ein Schattenspiel auf den Parkplatz, wenn sie vor dem Mond vorbeizogen. Ein paar Blätter wurden vom Wind über freie Flächen geschoben, aber ansonsten regte sich wenig in der Gegend. Das Rauschen einiger Bäume wurde vom nächtlichen Stadtlärm begleitet, der mal stärker oder schwächer vom Wind hergetrieben wurde.
      Hoch oben, auf einer etwas zugigeren Stelle, beobachtete eine Person das Geschehen auf dem Parkplatz. Germächlich in der Hocke sitzend, spähte sie die Umgebung aus und regte sich kaum. Sie saß auf dem Riesenrad des Parks, welches nachts nicht betrieben wurde, weil bis auf ein paar Nachtwächter hier eh niemand arbeiten würde um diese Zeit. Aber die hatten nur ein oder zweimal Kontrollgang, und der nächste würde erst in einer Stunde beginnen.
      "Cryo, hier spricht der AG. Gibt es etwas Neues?", ertönte die Stimme des AG in Cryo Blues Commlink. "Nein. Zweites Zielobjekt ist noch nicht eingetroffen.", erwiederte Cryo in ihrem gewohnt, gelangweilt klingendem Ton, während sie weiterhin starr verharrte und den Wagen im Blick hatte.
      "Gut. Also verläuft alles so, wie wir es vermutet haben. Wenn es soweit ist und die Übergabe aufgezeichnet wurde, kümmer dich um den schwarzen Wagen. Quint erledigt den Rest."
      "Ja, verstanden. So wie es abgesprochen wurde." Der AG wollte wohl noch mal auf Nummer sicher gehen. Cryo wusste doch längst, worum es ging.
      Stille kehrte wieder ein. Aber sie blieb nicht lange, denn ein weißer Lieferwagen näherte sich dem Parkplatz. Er war mit einer Schrift getarnt, einem Firmensymbol, dessen Firma allein in der Fantasie der Insassen existierte. Die Polizei würde sie niemals finden, und sicher würde man die aufgeklebte Tarnung kurz nach der Übergabe entfernen und gemütlich nachhause fahren.
      Der Wagen kam zweanzig Meter vor dem schwarzen Wagen zu stehen und zwei Leute stiegen aus. Die hintere Klappe ging auf, und ein weiterer Mann stieg aus. Fahrer und Beifahrer sahen aus wie Handwerker, wobei einer eine runde Wollmütze trug. Der Dritte man im Heck war bewaffnet, offenbar eine Art Gasblaster, der kleine, hocherhitzte Gasgeschosse abfeuern konnte, die mit einer zusätzlich montierten Mineraklflüssigkeit die übliche Standardpatrone ersetzen konnte, und bis zu 100 Schuss ermöglichten. Dafür auch nur 200 m Reichweite und weniger Durchschlagskraft, da das Material vom heißen Gas verdampfen würde. Um Menschen damit schwer zu verletzen, reichte es aber.
      Jetzt stieg ein weiterer Sicherheitsmann aus und ein Seitenfenster von der Rückbank fuhr herunter. Der Typ mit der Wollmütze begab sich zum Wagen und rieb sich die Nase mit dem Unterarm, eher er etwas zu dem Mann sprach, der im Wagen saß. Sie unterhielten sich kurz, dann nickte Wolli dem anderen zu, der nun zur Heckklappe des Lieferwagens ging, und eine Box heraus holte, damit zum Wagen marschierte.
      In schwarzer Koffer wurde bereits an Wolli übergeben, der kurz den Inhalt prüfte. Gleiches tat einer der Wachleute, und prüfte den Inhalt der Box, ehe er sie annahmen.
      Cryo wusste, das im Koffer eine hübsche Geldsumme und frische ID Pässe enthalten waren, um einigen Kriminellen ein neues Leben zu gönnen. Und dafür gab es natürlich eine Gegenleistung. Vor drei Tagen gab es einen Einbruch in einer Behördenabteilung, und man hatte neben Verwüstungen auch Datendiebstahl betrieben. In der Box war sicher das Cyberbrain von der Haupt CPU enthalten. Voller nützlicher Daten, um weiteren Firmen schaden zu können. Außer ... jemand bestimmts bekäme bei anstehenden Wahlen deren Stimmen. Oder man erpresste sie anderwertig, indem man Daten zu Konkurrenten senden würde, um einzelne Produkte für den Markt weniger rentabel zu machen.
      "Übergabe erfolgt. Ich mach mich dann an die Arbeit.", sprach Cryo, wusste, das der AG jetzt nicht antworten würde. Er würde Quint nun mitteilen, das es los ging. Sie war nahe der Zufahrtsstraße zum Parkplatz zwischen Bäumen und büschen in Stellung gegangen, und würde sich um den Lieferwagen kümmern. Sie könnte ihm besser folgen, als Cryo.
      Ihr Auftrag war es den Wagen zu stoppen, die Täter Handlungsunfähig zu machen und den Koffer samt Inhalt zu sichern. Mindetens einer sollte am Leben bleiben, aber sie hatte die Erlaubnis sich jederzeit mit voller Kraft verteidigen zu dürfen. Immerhin waren sie bewaffnet, und bisher hatte Cryo nur eine Gaspistole gesehen. Ob weitere Leute im Wagen saßen, konnte sie selbst Infrarotsicht nicht erkennen, da die Heckklappe von ihr wegzeigte.

      Sie erhob sich und streckte die Arme leicht seitlich aus, während in ihren Hände ihre Katanas erschienen. Ein Schatten, der kurz das Licht des Mondes aufblitzen ließ, jedoch ungesehen von den Täter blieb. Dann sprang sie mithilfe des Gravitationsfluges in die Höhe, machte einen Salto und nutze die Kraft dann um langsam genug herab zu fallen, bevor sie dann einige Meter vor dem Wagen auf dem Parkplatz landete.
      "Guten Abend, die Herren.", sagte sie trocken und spähte Kampfbereit zu ihnen rüber, die nun alle überrascht zu ihr spähten.
      "Eine Falle .... erschießt sie!", rief der Mann aus dem Fenster., und sofort zogen die Anzugträger ihre Waffen, während die Handwerker zu ihrem Lieferwagen stürmten, um den Ort schnellstens zu verlassen.
      Schüsse ertönte, doch die Kugeln verursachten nur ein paar Funken an Cryos Panzerung. Kurz darauf quietschten die Reifen um Lieferwagen und er drehte geschwind um, fuhr dann mit Vollgas auf die Straße zu. Cryo kümmerte sich nicht weiter um diesen, sondern stürmte vor und ließ ihre Schwerter kreisen.
      "Gebt lieber auf. Mit euren Waffen könnt ihr mich nicht besiegen.", meinte sie gemächlich und zerschlug zuerst die Waffe des einen, und verpasste ihm dann einen Kick in den Bauch, so das dieser stöhnend ein paar Meter nach hinten flog, ehe er auf dem Boden aufschlug und benommen liegen blieb.
      Der zweite knurrte irgendwas und war bereits im Wagen verschwunden, ließ den Motor aufheulen und die Reifen quietschten nun auch, im verzweifelten Versuch, Grip zu bekommen.
      Cryo sprang hoch, als er versuchte, sie um zu fahren, landete auf dem Motor, deaktivierte ein Katana, rammte das andere in den Motor, nicht um ihn zu zerstören, sondern eher als Haltegriff, und schlug dann mit der freien Hand durch die Frontscheibe .... dachte sie zumindest, aber diese war gepanzert.
      "Hach ...", zischte sie, als sie das Spinnennetzmuster betrachtete. Da musste sie doch härter zuschlagen, als gedacht. Ein zweiter Schlag, und die Scheibe zerbrach, während ihr Arm tiefer durch das Loch in den Wagen stieß. Dann packte sie den Fahrer und zog ihm heftig nach vor, so das er gegen die Innenseite der demolierten Scheibe krachte. Bewusstlos sackte er zurück in den Sitz, und der Wagen fuhr nun eun paar Meter führungslos über den Platz. Cryo hangelte sich geschwind seitlich ans Fahrzeug, riss die Tür mit einem kraftvollem Ruck heraus und riss den Lenker herum. Ein weiterer Schlag auf das Pult und die Elektronik vom Fahrzeug gab den Geist auf. Das automatische Bremssystem brachte ihn dann zum stehen.
      Dann blickte sie zur Rückbank und fand einen Mann vor, der ängstlich die Box auf dem Schoß liegend, umklammerte, und sie anstarrte.
      "Sitzen bleiben. Ansonsten leg ich dich auf Eis, verstanden?"
      Der Mann nickte, Cryo nickte zurück, stellte sich dann neben den Wagen und spähte zur Straße hinüber. Sie konnte nichts sehen, da er Wagen bereits um die Biegung gefahren, und hinter Bäumen verschwunden war. Quint würde ihre Arbeit sicher schnell erledigen.
      "Cryo an AG, hab die Typen gesichert. Zwei Verletzte, einer sitzt heulend auf der Rückbank. Paket kann abgeholt werden."
      "Verstanden. Gute Arbeit."
      "Wie siehts bei Quint aus?" "Sie ist noch dabei, aber sicher gleich fertig." Cyo hätte auch direkt per Comm mit Quint sprechen können, wollte ihre Arbeit aber nich stören.
      Sobald auch sie fertig war, mussten sie nur noch auf den Abholdienst warten, welche Täter und Fahrzeuge sicherstellen würden. Damit wäre ihr nächtlichr Auftrag dann erfüll, und sie könnten wieder nachhause.
    • 17.09.2076 - Tokyo Edogawa
      3 Uhr nachts - Kasai Seaside Park

      Quint:

      Warum zur Hölle kommen die Aufträge immer dann, wenn sie ein paar Tage zur Erholung braucht? Schließlich hat sie auf der Arbeit mehr als genug Stress. Einige bleiben auf Abstand. Sehen sie seltsam an. Bezeichnen sie als Cybergirl. Was auch stimmt. Zum Glück hat niemand ihrer Kollegen sie im Einsatz als Cybergirl gesehen. Sie wissen nur, dass sie stärker ist als andere Menschen. Weit aus stärker. Andere ihrer Kollegen suchen deswegen ihre Nähe, weil sie mit dem Champ befreundet ist. Doch ihre drei Kolleginnen von der Rezeption sind sowas wie wirkliche Freunde für sie. Stehen zu ihr, so wie sie ist. Aber sie braucht den Urlaub. Will mit Ryoko wieder etwas Zeit verbringen. Auch zu dem einen oder anderen Fest in der Stadt gehen.
      Aber nein. Der AG hatte mal wieder was dagegen. Sollten einem illegalen Deal dazwischen funken. "Hier Quint. Bin auf Position." Cryo soll sich um den ersten Wagen kümmern. Sie selber soll sich um den Rest kümmern, der abhauen will. Quint steht auf der Straße. Mit ihrem Kommlink in der Hand und auf einer Seite, wo es Kimonos gibt. Sie ist auf der Suche nach ihrem ersten Kimono für die Straßenfeste. Weil sie hat einfach noch keines, aber sie will sich eines holen. Alleine schon, um ihre Freundin zu überraschen. Aber welchen soll sie nehmen? Es gibt so viele zur Auswahl. Sie kann sich im Moment nicht entscheiden. Quint seufzte. Da wird sie mit ihrer Freundin mal los ziehen. Einfach in die Innenstadt. Doch sie sah kurz auf, als der Kleintransporter kam. Es geht also los. Bewegte sich Quint? Nicht ein Stück. Der Kleintransporter kam angerast. Etwas rollte sie sich zur Seite und schaute weiter auf ihr Kommlink. Und als der Kleintransporter an ihr vorbei fahren wollte, da griff sie zu. Die integrierte Stoßstange erwies sich nun als problematisch. Der Kleintransporter in Leichtbauweise, kam nicht voran. Lies die Typen in dem Wagen ein Ruck durch den Körper gehen. "Welchen soll ich nehmen?" murmelte sie leise. "Ey du Hure. Lass die Karre los, sonst ballern wir dein Schädel weg." Quint seufzte leicht. Sie ist offiziell nun wirklich angepisst. Sie packte ihr Kommlink weg und schlug mit der rechten Hand zu. Zerstörte die hinterste Achse. "Leute. Ich bin gerade ziemlich angepisst. Ihr versaut mir meinen Urlaub wegen der Scheiße, die ihr macht." Und was passierte? Natürlich. der mit seinem Gewehr musste schießen. Aber nicht bei ihr. Sie wehrte den Angriff ab und sprang zu den Leuten. Das Gewehr nahm sie ihn weg und zerstörte es. Und die Leute gaben auf. Heulten wie kleine Kinder. Sie schlug zu und die Leute waren bewusstlos. "Cryo. Hier Quint. Nur fürs Protokoll. Ich bin offiziell angepisst. Hauen irgendwelchen Mist raus, ballern auf mich und heulen jetzt wie kleine Kinder rum. Die Typen sind gefesselt und das Wagen gesichert."
      Quint griff nach dem Fahrzeug und zog es hinter sich her. Die anderen hatte sie wie ein Paket über die Schulter geworfen. Und mit diesen beiden Sachen kam sie bei Cryo an. Man sah es ihr an. Sie war Müde, hatte noch etwas Hunger und ist genervt. Ja solche Tage gibt es auch. Tage, wo sie nicht so gut gelaunt ist. Angekommen lies sie beide Pakete fallen und seufzte. "Was dagegen, wenn ich schon mal nach Hause gehe? Tut mir leid, Cryo, aber ich bin aktuell nicht so gut drauf. Der Beginn unseres Urlaubs wurde versaut, ich bin müde, habe Hunger und diese Deppen wollten noch auf mich schießen. Und ich finde nicht das, was ich suche." Japp. Quint hat ihre Tage. Und da ist sie manchmal ungenießbar. Je nach Situation und welche Einflüsse vorhanden sind. Dann wird sie auch mal etwas mürrig. Sie wusste, wie Cryo zu Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit steht. Darum verzichtete sie leider darauf.



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    • Cryo

      Kurz darauf war Quint mit ihrem Teil der Arbeit auch fertig, und brachte es sogar fertig, den Wagen und die Typen bis zum Parkplatz zu bringen. Warum, wurde Cryo kurz danach auch gleich erklärt. Quint war schlecht gelaunt, und wollte nicht länger hier bleiben. Cryo nickte und würde sich um den Rest hier kümmern, bis EZ hier aufgeräumt hätte.
      Sie seufzte. Urlaub. Gab es soetwas wie Urlaub überhaupt für sie? Sie hatte ja nur ihre Arbeit bei EZ als Cybergirl. Und Ginga? Die hatte wohl ihre Identität bei ihren Kollegen offen gelegt, und pendelte zwischen Anerkennung und Meidung. Jedenfalls sollte sie vermeiden, sich ansonsten jedem zu erkennen zu geben. Probleme gab es häufig in den Nachrichten dazu zu hören. Gerade auf Schulen kam es öfters zu Komplikationen.
      schon hörte sie die Fahrzeuge mäher kommen, sah bereits die Scheinwerfer. Minuten später war das Feld geräumt, der Parkplatz sah aus wie immer und Cryo verschwand in Richtung Stadt.
      Der Rückweg würde nun länger dauern, da sie zuvor mit Quint auf ihren Roads hergekommen war. Jetzt musste sie springend von höheren Stellen bis in die Nähe ihrers Hauses durch die Nacht.
      Sie ging aber bereits nahe eines Bahnhofs nieder, verwandelte sich zurück und nahm eine Taxikapsel.
      Daheim plünderte sie kurz den Kühlschrank und verzog sich dann auch ins Bett.

      Der nächste Tag begann relativ ruhig. Als Ryo aufwachte, war Ginga schon raus aus den Federn. War da nicht in der Nacht noch die Rede von Urlaub gewesen? Und jetzt wachte Ryo hier alleine auf. Seltsam.
      Sie begab sich ins Bad, machte sich frisch und schlurfte in die Küche runter. Auch hier fehlte jede Spur von Ginga.
      "Wo issen die hin?", murmelte Ryo, holte sich ne Scheibe Toast, die sie eben so verdrückte, und ein Kakaomixgetränk, bevor sie zum Eingangsbereich ging. Gingas Schuhe fehlten. Ob sie einkaufen war, oder was erledigen musste? Sie nahm sich auch ihre Schuhe und einen Beutel, der an der Garderobe hing.
      Auf der Komode lagen zwei Gutscheine für ein knuspriges Brot und zwei Sahnetörtchen. Das Brot zum halben Preis, ein Törtchen gratis dazu. Sollte man ausnutzen.
      Sie verließ das Haus und begab sich zur Shuttlebusstation. Alle 15 Minuten kam einer vorbei, und führ zum Einkaufsmeile weiter in der Innenstadt. Vielleicht würde sie Ginga dort irgendwo treffen.

      Weitere 20 Minuten später war sie angekommen, und schlenderte die Straße entlang, vorbei an einigen Läden, und den üblichen Fußgängern, die sich schon hier tummelten. Es war 8 Uhr morgens, und die Geschäfte hatten längst geöffnet. Selbst die ersten Fressstände fertigten schon ihre Waren, und ein Mix aus vielen Düften begleiteten die Kunden und Gäste der Straße.
      Bald roch es auch nach frischen Backwaren. Es gab mehrere Bäcker hier, die um Kundschaft konkurrenz betrieben. Keiner wollte den andere vom Markt hebel und aufkaufen, nein, sie trieben sich gegenseitig an, und hatten mehr Erfolg den je.
      Bäckerei Dojima war bekannt, für das knusprige Brot, das herrlich duftete und auch für Ryoko jedes Toast mit Marmelade bezwang.
      Nur fünf Kunden vor ihr, weshalb sie zügig dran kam, ihre Gutscheine einlöste, bezahlte und wieder verschwand.
      Auf dem Rückweg näherte sie sich einer weiteren Bäckerei namens Ito. Ito`s Backwaren waren auch beliebt, vorallem bei Jugendlichen, die schnell eine Tüte Minibrötchen für die Schule usw. kauften.
      Ein Wagen hatte gerade ftische Ware gebracht und der Fahrer stiefelt mit einem Rolli voller Körbe gerade in den hinteren Lagerraum der Filiale.
      Eigentlich nichts ungewöhnliches, wären da nicht zwei verdächtige Personen, die hinter Mülltonen in einer Seitengasse kauerten, und den Vorgang ebenfalls beobachteten. Schon war der mann im Gebäude verschwunden, und die beiden Damen, wohl Schüler, wie Ryoko bemerkte, flitzten flink zum Wagen rüber .....
      "Hmmm...?"
    • Der nächste Morgen:

      Die Kollegen von Ginga vermuteten nur, dass ihre Kollegin ein CYbergirl ist. Geoutet hatte sie sich nicht. Trotzdem ist sie dann wach geworden, wo sie normalerweise aufsteht. Es ging ihr etwas besser und liebevoll deckte sie ihre Freundin zu, als sie aufgestanden ist. Ihre Recherche hat nichts gebracht und so beschloss Ginga, dass sie in die Stadt fuhr. Und sie hinterließ ihr einen Zettel, damit Ryoko einfach ausschlafen konnte. Das, was sie kaufen wollte, sollte auch ihrer Freundin gefallen. Damit sie zusammen auf der selben Art und Weise gekleidet unterwegs sein können. Außerdem wollte sie schon lange ein Kimono für sich haben. Sie bekam damit auch nicht mit, was später passierte, als sie die entsprechenden Läden besuchte.

      Bei der Bäckerei:

      "Agnes. Lass uns nach Hause gehen. Sie machen sich schon Sorgen um dich." Kam es von der kleineren braunhaarigen Schülerin. Sie machte sich Gedanken um das Waisenhaus. Sie konnte die andere verstehen, aber sie zweifelte trotzdem noch an der Entscheidung. Die größere schüttelte den Kopf. "Wir können nicht, Asifa. Seit wir uns verändern können müssen wir Essen und das Waisenhaus hat nicht genug zu Essen für alle. Außerdem gefährden wir deren Gesundheit. Bleib hier. Ich besorge uns was zu essen." Agnes musste die kleinere beschützen und für etwas zu essen. Sie stand auf und schlenderte förmlich zu dem Wagen von der Bäckerei. Als ob es perfektes Timing wäre, stieß sie 'aus Versehen' gegen den Fahrer und klaute Brot und Brötchen. Schnell rannte sie in die Gasse zurück. Das Rufen von dem Fahrer ignorierend. Sie hatte nur darauf geachtet, dass ihm nichts passiert. Aber sie ahnte auch nicht, dass jemand sie beobachtet hatte.



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    • Ryoko / Crayo Blue

      Was war denn das eben? Wie zwei verarmte Straßenkinder sahen sie nun nicht wirklich aus, was eventuell deren Taten noch rechtfertigen könnten. Sie hätten dem Fahrer auch gelfen können, um vielleicht ein Brötchen zu bekommen. Da kam Ryoko der Gedanke, das es sich bei den Beiden um Streuner handeln könnte. Cybergirls, die ihr gewohntes Leben hinter sich gelassen haben, um irgendwie selbst zu überleben. Dem sollte sie mal auf den Grund gehen. Auch, um die Lage mit dem Diebstahl zu klären.
      Ryo lief rüber zum Laden und fand einen wütenden Fahrer vor, der schon die Polizei rufen wollte.
      "Verzeihung. Ich regel das. Ich denke, die Mädels hatte ihre Gründe. Ich bezahle später für die Waren. Schreiben sie eine Rechnung."
      Der Mann sah sie verdutzt an, nickte dann. "Meinetwegen, aber wenn ich dir erwische, ziehe ich ihnen die Ohren lang."
      Ryoko nickte und wandte sich ab, rannte los und folgte den Dieben in die Seitengasse. Natürlich waren sie nicht mehr da, aber hier konnte sie sich verwandeln und Sekunden später hüpfte bereits Cryo Blue an den Gebäudewänden hoch, um sich einen Überblick zu verschaffen.
      Da waren sie. Sie liegfen auf ein Parkhaus mit Tiefgarage zu. Ein guter Ort, um ungesehen alles aufzuessen. Um die Zeit war noch nicht viel los.
      Sie behielt recht, denn kurz danach verschwanden beide durch ein Tor. Cryo folgte ihnen.

      In der Tiefgarage angekommen, erspähte sie die noch frischen Fußspuren auf dem Boden, die langsam auskühlten. Vorsichtig folgte sie ihnen, und hörte bald getuschel. Auch wenn Cryo raus hörte, das eine der Beiden wohl nicht mit der Aktion zufrieden war, so waren es auch beide, die genüsslich von Brot und Brötchen abbissen.
      Sie saßen neben einem Wagen an einer Stützsäule, im hinteren Eckbereich. Der Korb stand zwischen ihnen. Die Größere biss herzhaft in das Brot, die kleinere schob sich ein mit Käse überbackenes Minibrötchen in den Mund.
      Cryo hüpfte vorsichtig auf den Wagen, nutzt ihre Fähigkeit, um sanft wie eine Feder zu landen, so das der Wagen sich nicht bewegte.
      "Guten Morgen, ihr zwei. Schmeckt es euch?", fragte sie einfach, und blickte vom Dach des Wagens auf die Mädels herab, die sich kurz erschrocken hatten, und jetzt in das Gesicht eines Cybergirls sahen. Bestimmt eine, die selbst was von dem Zeug abhaben wollte, oder irgendwie gefährlich war. Jedenfalls sah sie nicht freundlich aus. Der kühle Blick wirkte eher feindselig.
      was sollten sie tun? Agnes musste die Kleine beschützen ...... hier, direkt neben dem Wagen, konnte sie sich nicht verwandeln. Sie musste erst ein paar Meter laufen, um Platz zu haben.
    • Agnes / Sororita & Asifa / Sabaton

      Es ging schnell und sie beide flohen. Eine Seitengasse entlang zu einer Tiefgarage. Die Tiefgarage, wo sie wussten, dass um die Uhrzeit kaum Fahrzeuge sind. Ein Platz, wo sie sich zurückziehen konnten. In Ruhe essen konnten. zwischen zwei Autos nahmen sie Platz und mit einem schwachen Lächeln gab sie Asifa was zu essen. Soll sie sich satt essen. Selber wird sie nur das Brot nehmen und die mit Käse überbackenen Minibrötchen für die kleinere. "Agnes. Wie lange soll das noch gehen? Wir können nicht ewig weglaufen." Die größere seufzt schwer und schloss die Augen. "Wir werden schon einen Weg finden, Asifa. Vielleicht sollten wir ......." Eine Stimme unterbrach sie und Agnes erschrak. Fluchte mit sich selber, dass sie so unaufmerksam war. Schützend stellte sie sich vor Asifa. Drängte sie langsam nach hinten, da sie die Gefahr sah. Die Gefahr witterte. Doch sie spürte noch etwas anderes. Dieses Cybergirl. Sie scheint auf ein komplett anderes Level zu sein. Ein Level, was verdammt übermächtig ist. Aber Agnes ist bereit, ihr Leben zu opfern, damit Asifa lebt. Asifa ist ihre kleine Schwester. Sie muss die andere beschützen. Langsam ging sie die paar Meter zurück. "Was willst du?" knurrte sie direkt. Noch 2m. Gleich haben sie Platz, wo auch Asifa sich zur Not verwandeln kann. Um der Dame ihr Kettensägenschwert in den leib zu jagen. "Verschwinde. Wir haben nichts, was du gebrauchen könntest." kam es nochmal von Agnes.



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    • Cryo ließ sich nicht auf das Spiel ein, den beiden zu folgen, obwohl sie mehr und mehr Abstand nahmen, und womöglich gleich fliehen würden. Sie würden eh nicht weit kommen. Sie zeigte auf die Backwaren. "Ja, von euch brauche ich nichts. Aber, ihr habt etwas, was der Bäcker braucht, um Geld damit zu verdienen. Ihr habt es gestohlen. Ich werde es zurück bringen. Zumindest das, was ihr noch nicht gegessen habt."
      Sie hüpfte vom Wagen, und stand neben dem Korb, und sah dann zu dem größerem Mädchen. "Das Brot kann noch zur Hälfte verkauft werden. Leg es zurück in den Korb."
      Letztenendes könnte es nicht mehr verkauft werden, weil Cryo später eh dafür bezahlen würde. Das Diebesgut würde sie vermutlich spenden.
      "Und ... solltet ihr nicht um diese Zeit in der Schule sein? Schwänzt ihr etwa? Dann wärt ihr ja schon fast Schwerverbrecher."
      Obwohl Cryo nur einen Scherz machen wollte, klang das bei ihr eher ernst gemeint und kühl. Fast wie eine Feststellung.
      Die beiden standen jetzt vor den Parkbuchten. Hier war Platz genug, um zu kämpfen, oder um zu flüchten.
      "Streuner, die auf die Schiefe Bahn geraten sind, nicht wahr?"
      Durch die Medien war schon bekannt, was mit Streunern gemeint war. So brauchte Cryo nichts von Cybergirls erwähnen.
    • Agnes / Sororita

      Die größere von den beiden biss sich auf die Lippen. Nun wurde es persönlich. Als ob sie freiwillig nicht zur Schule gehen. Aber warum sie es Taten, das hatte seinen guten Grund. Klar haben sie von den cybergirls gehört und auch genug im Fernsehen gesehen. Ihnen ist auch bewusst, dass es welche gibt, denen es egal ist, ob sie Gesetze brechen oder nicht. Aber sie? Genau wie andere geht es nur ums zu überleben. Und diese tussi erdreistet sich, sie belehren zu wollen. Dabei ist sie selber nicht besser. "Gerade du musst dich melden. Lebst vermutlich in einem Haus. Stehst irgendwann auf, wann du Lust hast und lebst in den Tag rein. Dabei gehst du nicht wirklich arbeiten. Du hast keine Ahnung von unserem Leben oder wie es auf der Straße ist, wo man jeden Tag ums Überleben kämpfen muss. Mich kotzt sowas einfach nur an." asifa wollte sie noch aufhalten, aber Agnes stürmte schon auf das cybergirl zu und verwandelte sich selbst in eines. Die Kettensäge von ihrem Schwert fing an sich zu drehen und erzeugte eine weitere Klinge aus Luft um die Waffe. Wütend schlug Sororita mit ihrem Schwert zweihändig zu. Und wurde geblockt. Von einem Katana. Sororita spürte, dass sie keine Chance hatte. Doch sie wollte, dass ihre kleine Schwester fliehen konnte.



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    • Plötzlich wurde Cryo mit ihrer tatsächlichen Lebensweise angegeriffen. Ja, sie lebte in einem Haus, und ja, sie stand auf, wannn sie wollte - außer es geht nicht anders. Sie nutzt gern ihre Freizeit für alle möglichen Dinge, wie faul rumliegen und Videospiele zocken. Aber, wirkliche Arbeit hatte sie schon, nämlich eine, die ihr hilft, am Leben zu bleiben, und einige andere auch. Auch wenn es dabei um Geld, AGS und ihre eigene Lebenszeit geht.


      Jeden Tag ums Überleben zu kämpfen? Dafür brauchte man als CG nicht auf der Straße zu leben. Vermutlich hatten die es schon fast besser, als mit einem AG im Nacken, ständig seltsame Aufträge zu erfüllen. Ein Boss, dessen Stimme das Einzigste war, was sie von ihm kannten. Weder wussten sie um seine Beweggründe, noch was er vorhatte, noch wer er ist, und warum er es tat. Und woher er alle möglichen Informationen beschaffte, und wo zum Teufel der all das Geld erntet, um all das zu bezahlen. Der Typ musste ein weiträumiges Netzwerk haben. Kommunikation fand über Satelliten oder Vorort über Antennen statt, die überall in der Stadt, und zum Teil außerhalb Tokyos installiert waren.


      Cryo hätte fast gegrinst, wie gut sie beschrieben wurde, wenn auch nur zum Teil. Aber dann wurde sie auch schon angegriffen, und sie aktivierte ihr Katana und wehrte den Schlag ab, als die Größere sich plötzlich verwandelte und mit einer Kettensäge angriff, die sie wie ein Schwert schwang. Fehlte nur noch eine Schlappohrkapuze und ein Hasenbommel, dann hätten wir eine weitere Kanade.
      Die Säge ratterte, während ihre Zähne an der Klinge des Katanas langfuhren, und langsam erste Schäden verursachten. Aber auch die Sägezähne wurden in Mitleidenschaft gezogen. Cryo hatte sich verschätzt, denn die Waffe war schon gefährlich. Aber sie metkte schnell, das ihre Angreiferin nicht viel Power hatte. Wohl ein Frischling, wie sie einst. BO technisch irgendwo in den unteren Hundert. Einen längeren Kampf würde sie also nicht beschreiten können, ohne das ihr die Energie ausgehen würde. Cryo konnte darüber nur lachen. War sie doch einst selbst mit so wenig Treibstoff unterwegs. Ein kurzer Kampf, ein paar Fähigkeiten, und dann begann auch schon wieder der Aufladezyklus. Heute konnte sie mühelos mit ihren Fähigkeiten um sich werfen.
      Auch wenn die Dame sich mit der Säge durch ihr Katana fressen würde, erschuf sie halt das Zweite, und danach erneut das Erste. Aber so lange wollte sie auch nicht warten. Das hier musste schnell zuende gehen.
      Cryo aktivierte ihr zweites Katana, und schlug dann mit ganzer Kraft auf die Sägewaffe. Mit einem Knall blieb der Motor stehen, und die halbe Waffe fiel zu Boden. Sauber am Block durchtrennt, ohne dabei die Finger vom CG zu treffen. Jetzt war sie Waffenlos. Cryo drehte sich und trat plötzlich zu, traf sie im Brustbereich und mit Wucht wurde sie mehrere Meter durch die Luft gegen das Mauerwerk geschleudert. Eine Mulde und Risse bildeten sich, als sie aufschlug.
      Der Tritt sollte hart genug gewesen sein, sie nahezu handlungsunfähig zu machen.
      Blieb noch die Frage, was mit der kleineren Dame war. Würde sie flüchten, oder auch angreifen?
    • Sorotita & Sabaton

      Ihr Angriff wurde tatsächlich geblockt. Als ob sie keine Kraft hätte. Aber woher soll sie auch von den unterschiedlichen leveln und dem BO wissen? Es ist neu für sie. Fir sie beide. Da spürte sie den Tritt gegen die Brust und landete hart gegen die Wand. Verlor für einen Moment das Bewusstsein. Doch es kam schnell wieder. Mist. Sie hat verloren. Ihre Waffe ist hinüber. Woher soll sie auch das wissen haben, was cryo hat? Und ihre rippen schmerzen. Ihre Ohren spürten einen Luftzug, ehe sie die schweren Schritte hörte. Asifa hat sich verwandelt und steht zwischen den beiden. Als Sorotita die Augen öffnete zielte das Gaußgeschütz auf ihr rechtes Bein. Die Plasmarailgun zielte auf cryo. "Hört bitte auf. Agnes. Verwandel dich zurück. Das bringt alles nichts mehr. Wenn wir kämpfen oder fliehen würden, würden wir zu 99.97% verlieren und die Flucht nicht schaffen. Außerdem lasse ich dich nicht im Stich." ein riesiger mech stand zwischen den beiden. Zielte auf die beiden anderen cybergirls. Tränen rannten über ihr Gesicht." Bitte verwandel dich auch zurück und wir werden dir alles erklären. Wir haben nur was zu essen gestohlen und wollen keinen Ärger."



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    • Cryo Blue

      Sie kam ein paar Schritte auf die beiden zu, als das eine Cybergirl mit Waffen auf beide zielte. Oho, offenbar wollte die kleine beide in ihre Schranken weisen. Wenigstens eine schien hier noch klar denken zu können. "Sie hat recht. Ich würde euch vermutlich in wenigen Sekunden zu Kleinholz verarbeiten. Früher war ich mal wie ihr, aber jetzt bin ich weit überlegen. Beenden wir dieses Theater.", sagte Cryo und deaktivierte ihre Waffen. Sie musste ein Signal setzen, befürchtete auch keine größeren Verletzungen, sollte der kleine, große Klotz, das Feuer eröffnen.
      Sie stemmte die Hände in die Hüften und schaute erwartungsvoll zu den Beiden. Streuner, die keine bösen Absichten hatten, waren einfach zu bearbeiten. Ein paar Worte, und sie würden keinen Unfug betreiben, wenn man ihnen einen Weg zeigte. Cryo würde sie zu einer Meldestelle bringen. Aber erstmal sollten beide eine Erklärung abliefern.
      "Nennt eure Namen, und erklärt euch!"
    • Agnes & Asifa:

      Das Mädchen in dem laufenden Panzer sah die beiden Cybergirls an und als Cryo ihre Waffen verschwinden lies, deaktivierte sie die Railgun. Lies den Arm sinken. Als Zeichen dafür, dass sie sich einig waren. Dass ein weiterer Kampf sinnlos war. Sie blickte zu Agnes. Zielte noch weiter auf sie. Sie beide haben den ersten Schritt getan und nun war ihre ältere Freunde dran. Zumal sie auch in dieser Form auch größer und schwerer war. Und Agnes verstand. Sie war schon besiegt, bevor sie den ersten Schlag ausgeführt hatte. "Dir zuliebe." Und sie verwandelte sich zurück. Und Asifa deaktivierte auch das Gaußgeschütz, mit dem sie auf Agnes gezielt hatte. Auch dieser Arm senkte sich. Erneut sah sie Cryo an. Durch ihre Bewegung machte sie ihr deutlich, dass jetzt die andere an der Reihe ist, sich zurück zu verwandeln. "bitte verwandel dich auch zurück. Dann werde ich alles erklären." Ihr geht es darum, dass sie alle friedlich sein und wenn jeder außerhalb vom Cybermodus ist, dann wird auch keiner so schnell sterben. Und wenn Asifa darüber reden will, dann wird sich Agnes zurück halten. Das deutete sie auch an, als sie schwach, aber bestätigend nickte. Diese rappelte sich langsam auf und blieb an der Wand sitzen. Auch um Cryo zu zeigen, dass sie keine Bedrohung mehr für die andere ist. Zumindest jetzt nicht, da sie auch keine Lust mehr hat zu kämpfen. Was sie will ist, dass es Asifa gut geht.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Cryo

      Für einen kurzen Moment sah mein ein Lächeln in Cryos Gesicht, bevor sie wieder den neutralen Blick drauf hatte.
      "Ich glaubt doch nicht ernsthaft, das ich hier jetzt meine Identität preis gebe? Etwas, was auch ihr als letzte Zuflucht behalten solltes, ist eure Menschliche Identität. Je weniger davon wissen, desto besser."
      Sie drehte sich um, und ging zu dem Brotkorb, hob diesen auf und ging dann wieder zu den Beiden. Sie hatten es noch nicht bemerkt, aber bei der Frau hing noch ein Beutel am Rücken. Sie hatte ihn umgebunden, und diesen löste sie nun. Dann nahm sie im Schneidersitz vor den beiden Platz, und hielt ihnen den Beutel hin. "Hier. Im Beutel ist ein Brot, und zwei Törtchen. Teilt es euch. Den Brotkorb aber werdet ihr spenden, verstanden? Geht einfach in die Einkaufsstraße zurück, und schenk sie Kindern, die mit ihren Eltern einkaufen gehen. Sagt ihnen, von welchem Bäcker die sind. Als kleine gratis Werbeaktion. Ihr solltet euch vielleicht auch entschuldigen. Ich habe dem Fahrer gesagt, er soll das auf meine Rechnung schreiben. Betrachtet das als Gegenleistung. Und nun raus mit der Sprache. Ich habe noch mehr zu tun."
      Cryo packte noch das Brot aus, und riss es in zwei Teile, und gab jeder eines, zusammen mit einem Törtchen, und wartete.
    • Sabaton & Agnes


      Das Cybergirl sah Cryo an. "Verzeih meine Worte, aber das ist ein bisschen ungerecht. Du hast uns in der anderen Gestalt gesehen, wir dich aber nicht." Agnes nahm etwas von dem Essen und legte es zur Seite. Sie wird es für ihre kleine Schwester zurück legen. "Ist gut, kleine Schwester." Und sie lehnte sich wieder an die Wand. Schloss die Augen. Verdammt die Rippen schmerzten immer noch von diesem läpperlichen Tritt von diesem Cybergirl. Agnes spürte es instinktiv. Cryo war auf einem weit aus höheren Level, als sie aktuell ist. "Mein Name ist Agnes und die kleine heißt Asifa. Wir wohnen im St. Kathrines Haus für elternlose Kinder. Als wir merkten, dass wir uns verwandelten, beschlossen wir das Waisenhaus zu verlassen." Sabaton nickte. "Durch unsere Verwandlung ist der Essenbedarf von dem Waisenhaus um 37.8% gestiegen. Das hat die Ausgaben um 42,75% erhöht. Wir mussten es verlassen, damit die anderen Kinder was zu essen haben. Außerdem sind wir eine Bedrohung für deren Sicherheit. Also habe ich mit Agnes gesprochen, dass wir verschwinden. Die Bücher in der Schule sind auch nicht gerade billig und wir wollen den Schwestern nicht auf der Tasche liegen. Sie haben uns ein schönes Zuhause bereitet, aber wir können ihnen nicht noch mehr auf der Tasche liegen. Ich habe ein paar Tage frei genommen von meinem Job: Das komplette Geld schicke ich den Schwestern." Agnes zuckte mit den Schultern. "Ob wir es schaffen, das ist was anderes und es ist mir egal, ob du uns glaubst. Wir tun das was wir können, damit unsere kleinen Brüder und Schwestern morgen was zu essen haben." Und Asifa nickte dazu. Auch wenn sie über die Vorgehensweise nicht ganz so einverstanden ist, stimmt sie doch Agnes zu.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Cryo

      "So? Und ihr wollt euch jetzt damit rechtfertigen, das ihr Geld von anderen Familien nehmt, welches durch den Verkauf dieser Dinge in die Kasse kommt, und auch die Mägen derer Kinder füllt?"
      Cryo schüttelte leicht den Kopf. "Ich kenne viele, die kein Zuhause haben, oder hatten. Selbst ich habe nur ein Haus, das ich auch nur wegen meiner Arbeit bei der Organisation Enigma Zero bekommen habe, und finanzieren kann. Ansonsten besitze ich nicht einmal eine Vergangenheit, an die ich mich erinnern könnte. Nur wenige Fetzen verschwommener Erinnerungen, die keinen Sinn ergeben, kann ich mein wirkliches Eigentum nennen. Und ja, auch ich stamme aus einem Waisenhaus. Soviel will ich euch von mir verraten haben. Aber jetzt ist schluss. Wenn ihr etwas für eure Schwestern tun wollt, dann geht zu einer Meldestelle. Tretet dem Cybersport bei, oder meldet euch bei einer Organisation an, und arbeitet für diese. Das Geld könnt ihr nutzen wofür ihr wollt. Zudem erhaltet ihr Wissen und ärtzlichen Beistand, zu eurer momentanen Lage. Auch wenn man euch dabei auch für Versuchszwecke verwenden wird, ist es das durchaus wert. Letztenendes werden wir wohl ein langes Leben so führen müssen."
      Sie erhob sich wieder und klopfte sich Staub ab, sah beiden noch mal in die Augen. "Geht zur Meldestelle. Geht wieder zum Waisenhaus zurück. Ein paar Tage werden niemanden Schaden, bis ihr selbst eine Unterkunft bekommen könnt. Und befolgt meinen Rat, zwecks Meldezentrum. Geht zumindestens hin, und last euch beraten, oder lest euch selbst die Anwerberlisten durch. Die Mitarbeiter regeln alle Kontaktaufnahmen. Ihr müsst nur auf Antworten warten."
      Dann kniff sie die Augen zusammen. "Und wenn ihr das nicht tut, und ich euch wieder bei kriminellen Handlungen erwische .....lege ich euch auf Eis, so wahr ich Cryo Blue heiße!"
      Sie machte eine Faust, und ein knirschendes Geräusch war zu vernehmen, welches durch ihre flexible Schutzmembran, die wie ein Handschuh aussah, erzeugt wurde.
      Dann drehte sie sich um, und bewegte sich zügig fort. Eine kurze Story des Cybergirls, das wohl auch aus einem Waisenhaus stammte, ein Rat und der Name, waren alles, was die beiden neben dem Brot und den Törtchen heute gratis bekommen haben. Der Rest lastete an ihren Gemütern, und nun war es Zeit, darüber nachzudenken, ob es so weitergehen sollte, oder nicht."
      Allerdings, konnte auch diese Cryo Blue nicht überall sein, und sie konnte ihnen auch nur eine Geschichte aufgetischt haben, die nicht stimmte.


      Wieder in der Gasse, verwandelte sie sich zurück, und begab sich zum Bäcker, um wie versprochen die Ware zu bezahlen. Da ihre Gutscheine nun auch draufgegangen waren, kaufte sie gleich bei dem Bäcker noch ein Brot für Zuhause, und begab sich wieder auf den Heimweg.
    • Agnes:

      Agnes fletschte kurz die Zähne. Okay. Die andere kam aus einem Waisenhaus. Na und? Es ist trotzdem eine andere Welt. Doch vorsichtshalber schwieg sie. Sah cryo hinterher. Als diese weg war, verwandelte sich asifa zurück und umarmte Agnes. "Sie Har recht. Lass uns zurück gehen. Ich werde meine rationen einschränken. Und du brauchst eine Adresse, damit du einen Job finden kannst." die größere seufzte und stand auf. "Ich mache es für dich. Sie hat mich nicht ganz überzeugt, weil ich diesem ganzen Kram nicht traue. Aber in einem Punkt hat sie recht. Wir sind zu kopflos vorgestürmt. Tut mir leid, asifa." sie umarmte die andere Schülerin und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück ins Waisenhaus. Wo sie auch schon von einer Schwester erwartet wurde. "Wenn wir dort leben, dann können wir besser auf unsere Geschwister aufpassen." Diese Worte von asifa hallten in ihrem Kopf nach, während sie die Tränen der Mutter 9berin auf ihrem Körper spürte. "Es tut mir leid." und noch am selben Tag erfüllte Agnes das Versprechen gegenüber cryo. Machte jeden Tag Werbung für die Bäckerei und doch blieben noch die Gedanken um das Geld für das Waisenhaus.

      Ginga:

      Sie hatte sich etwas beruhigt und kam nun nach Hause. Der Trip war ein Erfolg gewesen. Auch will sie ihrer Freundin eine Überraschung machen. Doch als sie ankam, war ryoko noch nicht wieder zu Hause, also fing sie an, etwas zu backen. Für sie und ihre Lebensgefährtin. "Bin in der Küche, schatz." es konnte nur ryoko sein. Ginga war wieder gut drauf. Hat das gefunden, was sie gesucht hat. Ein Kimono, der ihr steht und in ein paar Tagen ist dieser fertig und für die junge Frau auf Maß geschneidert. Das Geld hatte sie sich gespart und soll auch eine gute Anschaffung sein.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Ryoko

      Als sie wieder heim kam, bemerkte sie bereits die Schuhe von Ginga, die ebenfalls wieder zurück war. Ansonsten tummelten sich nur noch zwei paar Schuhe von Natsumi, der Einzigen, die noch hier im Haus mitwohnte. Alle anderen hatten bereits ihre eigenen vier Wände, oder wohnten gemeinsam unter einem Dach.
      Vor einigen Jahren sah das hier noch ganz anders aus. Alle Zimmer voll belegt, und immer irgendwie Action.
      "Bin wieder daheim.", sagte sie monoton, zog die Schuhe aus, und erntete eine leise Antwort aus der Küche. Kurz sah Ryoko zur Treppe hoch. Damals flogen gern mal die Fetzen, wenn Miyu und Kanade mal wieder die Türen auf ihre Stabilität hin testeten, und sich angifteten. Dazu hin und wieder das Gedudel von einer Gitarre aus Rubys Zimmer.
      Und jetzt war es wieder recht still in der Bude. Natsumi schlich eher nachts durchs Haus, weshalb sie schon mal als Hausgeist bezeichnet wurde. Zum Essen m ittags war sie aber meist schon wieder wach, und gesellte sich dazu. Da sie lieber nachts aktiv war, und auch dann Aufträge erfüllte, oder einfach nur unterwegs war, war morgens, meist bis zum Nachmittag kaum was von ihr zu hören, da sie schlief oder im Zimmer lag, und in Büchern vertieft war.
      Sie hatte Zimmer Nr. 5 Bezogen, da dort ein kleiner Balkon vorhanden war, von dem aus sie gern den Mond, und das Schattenspiel seines Lichtes, beobachtete.
      Bis zum Mittag war es noch ein wenig Zeit, aber Ginga schien schon was in der Küche zu machen. Ryoko roch es bereits bis hier in den Flur. Betimmt Kekse, oder ein Muffin. Um so besser. Die Gutscheine, die Ginga sicherlich gesehen hatte, waren zwar eingelöst, aber dennoch brachte Ryo nur ein Brot von nem anderen Bäcker mit, da diese ja zwei andere Mägen füllten.
      Sie ging in die Küche und legte das Brot auf den Tisch. "Hab Brot mitgebracht, von Ito`s Backwaren. Die Gutscheine ... muss ich wohl verloren haben."
      Dann ging sie zu Ginga rüber und schaute ihr rücklings über die Schulter, indem sie ihr Kinn eben auf die Schulter legte, und sie umarmte. "Was machst du da? Warst du auch einkaufen?"



      Tokyo - westlicher Randbezirk von Stagaya
      Puls

      Sie stand in Kampfhaltung vor der roßen Lagerhalle, zu die der AG sie bestellt hatte, und ein Stück weit neben ihr lagen bereits drei Leute auf dem boden, und rührten sich nicht. Puls hatte die Aufpasser schnell erledigt. Sie wussten nicht mal, was sie getroffen hatte, als Puls auf sie zu ging, und mit dem PGR-Wing Druckimpulse abschoss. Wie Faustschläge waren sie in die Gesichter der Typen geschossen, die gerade ihre Waffen anlegen wollten.
      Ohne ein weiteres Wort oder einen Blick zu riskieren, schritt sie an ihnen vorbei, auf das große Tor zu. Verdächtige Aktivitäten waren darin zu hören. Und da drin sollte tatsächlich ein Diebesgut gelagert sein, von dem der AG angeblich nichts wusste?
      Etwas brummte. Es klang nach einer Turbine ... ein Motor.
      Dann kachte das Tor auf, und ein Panzerwagen rollte hervor. Über einen Lautsprecher wurde Puls beschimpft. "Ihr kriegt mich nicht, ihr Cyberhühner. Verschwinde aus meinen Augen, du hässliches Stück Datenschrott ..."
      Puls ließ sich davon nicht beeindrucken. Aber jetzt wusste sie, was das Diebesgut war. Der Panzerwagen.
      "AG, darf ich das Ding kaputt machen?"
      Sie musste ausweichen, wöhrend sie auf Antwort wartete, da der Wagen eine kleine Kanone besaß, und der Fahrer wild drauf los ballerte.
      "Das Fahrzeug solltest du besser sicherstellen. Es gehört zur Armee, und wenn wir es unbeschadet zurück bringen, werden sie uns was schuldig sein." "Verstanden. Aber, eine kleine Delle ist sicher vertretbar."
      Der AG hatte keine Zeit mehr, noch groß Einwände von sich zu geben, da hatte Puls schon einen großen Kanister in der Hand, der neben den Kisten stand, hinter denen sie in Deckung gegangen war. Die Geschosse ließen das Holz splittern, und gleich kam der Wagen in sicht. Ohne zu zögern, sprang sie hoch auf die Kisten, und dann warf sie gezielt den Kanister mit ganzer Kraft, und traf seitlich die Fahrertür. Der Typ hatte die Arme hochgerissen, und weggeschaut, aber außer einem Riss in der Scheibe, und einer Beule im Stahl, geschah nichts, außer, das der Wagen noch ein Stück zur Seite gedrückt wurde, als wäre ein weiterer Wagen seitlich in ihn gefahren.
      Als er wieder aufsah, war Puls bereits heran, und riss am Türgriff, der samt Schließsystem schnell aufgab, und den Weg ins Innere frei gab.
      Kaum die Tür geöffnet, stach der Typ mit einem Messer zu, erntete aber nur ein müdes Lächeln.
      "Viel zu stumpf. Anhalten!", kam es von Puls, und sie riss den Lenker rum, und hämmerte ihren Fuß auf die Bremse. Das sein Bein noch im Weg war, interessierte sie nicht. Der Typ heulte auf, als das Schienbein brach. Der Wagen kam zu stehen, und Puls zog den Verletzten raus, warf ihn unsanft auf den Boden, und stellte einen Fuß auf seine Brust.
      "Ziel festgesetzt. Eine RTW Einheit sollte sich um den Kümmern. Sein Bein ins kaputt."
      "Verstanden. Ich werde eine RTW Einheit anfordern. Und der Wagen?"
      "Fahrbar. Benötigt nur eine neue Tür. Was wollten die eigentlich mit dem Wagen anstellen? Wenn man mit dem fährt, ist es doch wie mit nem Hund und ner Leuchte auf dem Kopf. Das sieht jeder sofort."
      "Laut Informationem, wollten sie damit ein Juwelier überfallen. Die Polizei hätte sie nicht aufhalten können.", meine der AG, und Puls sah runter zu dem Typen, der verschwitzt vor Schmerzen schnaufte.
      "Woher sie sowas immer wissen, bleibt mir ein Rätsel." "Ich habe meine Quellen."
      "Und ich habe heute noch was anderes vor. Wo bleibt der Abholdienst?"
    • Ginga:

      Sie summte beim Backen, als sie merkte, dass Ryoko bei ihr war. Sie lächelte sanft und gab ihr einen kurzen Kuss. Natsumi lebte hier noch, aber es ist wirklich ruhig geworden im Haus. Sie vermisste es einfach, für einige Leute zu kochen. Das Leben hier im Haus. Sie legte ihren Kopf an ihre Freundin. Schmiegte sich an sie. "Muffins. Auch spezielle für dich." Sie schob das Gebäck in den Ofen und drehte sich in den Armen zu Ryoko um. Sah ihr tief in die Augen. "So Schatz. Und nun erzähl mir bitte, was wirklich passiert ist. Du vergisst ab und zu mal was zu Hause, aber bisher hast du noch nie was verloren." Und zwinkerte ihr zu. Sie wird der anderen nicht Kopf abreißen, nur weil sie jemanden geholfen hat. Sie mag es nur nicht angelogen zu werden. Aber Ginga weiß auch, dass Ryoko für gewisse Dinge ihre eigene Sicht der Dinge hat und macht, was sie für richtig hält. Und da wird sie sich nicht einmischen und sie dafür verurteilen. Und auch wenn Ryoko einen triftigen Grund hat, so wird sie die andere nicht verurteilen.

      Rinne:

      Sie seufzte etwas. Drei Cybergirls, welche Stress machen. "Lasst es, Mädels. Ihr werdet nur Schmerzen erleiden." EZ hatte sich gemeldet. Die drei sollen nur kampfunfähig gemacht werden. Die Drei, welche nun vor ihrem Auto standen. Rinne hatte sich bereit erklärt, Pulse von ihrem Auftrag abzuholen. Doch da sind die drei Streuner dazwischen gekommen. Superload. Wenn es hoch kommt, dann frisch im Hyperload. "Das sagt genau die richtige. Los, du Schnepfe. Aussteigen und gib uns die Schlüssel. Na geht doch." Rinne stieg auch aus, aber hielt sich an ihrem Auto fest. Das geht gerade noch so. Kurz schloss sie die Augen. Sie verwandelte sich und sah die drei an. "Besiegt mich und ich gebe euch mein Auto." Theoretisch könnte sie die drei auch so vermöbeln, aber das muss nicht sein. So arrogant ist sie nicht. "Macht die Schlampe fertig." Es waren drei Cybergirls. Die eine hatte zwei Schwerter in den Händen. Die zweite einen großen Morgenstern und die dritte war auf Abstand mit einem Stab in den Händen. "dann lasst uns anfangen." Rinne ging in Kampfposition. Es war ein schneller Kampf. Rinne schlug so zu, dass sie bewusstlos wurden und sich zurück verwandelten. Sie brauchten Übung, aber EZ soll sich darum kümmern. "Hier Rinne. Zielobjekt Kampfunfähig und bereit zur Abholung." - "Verstanden. Kümmern uns um alles weitere." Rinne stieg ein. EZ kümmert sich um die Abholung und fuhr weiter zu den Lagerhäusern. Sie hatte sich wieder zurück verwandelt und kam gerade zum Ende des Kampfes an. Sie ließ eine Scheibe runter. "Brauchst du eine Mitfahrgelegenheit?" fragte sie freundlich ihre Kollegin aus dem Studio.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Puls

      Sie sah etwas verdutzt aus, jedoch nur einen Moment, als Rinne selbst mit einem Wagen vorfuhr, während sie eigentlich von EZ einen Wagen erwartet hatte, um hier aufzuräumen, und den Panzerwagen sicher zu stellen.
      Der RTW war auch noch nicht da, aber man hörte schon die Sirenen.
      "Rinne? Was machst du denn hier?", fragte sie kurz, aber dann war es ihr auch schon wieder egal. Eigentlich von Vorteil. Sie wollte eh zum Studio, und so konnte Rinne sie direkt hinfahren. Kein Laufen, kein Busgeld oder U-Bahn Tickets. Billiger und bequemer gehts kaum.
      Da kam auch schon die RTW Einheit, geflogt von einem schwarzen Transporter. Das war EZ.
      Puls nahm den Fuß von der Brust des Typen runter. Abhauen würde der vermutlich eh nicht. Sein Beinen sah aus wie ein gebrochener Bleistift, aber zum Glück kein offener Bruch. Ja, er hatte sogar vergessen, wie man beleidigt, so sehr war er auf die Schmerzen konzentriert.
      Puls stieg in den Wagen und schloss die Tür, und Rinne fuhr los. Außer Sichtweite, verwandelte Puls sich zurück in Masa.
      "Warum gibts hier in Tokyo eigentlich so viele Vollidioten?", murrte sie.


      Ryoko

      Ginga roch es natürlich wieder mal heraus. Natürlich verlor Ryoko nicht mal eben so drei Gutscheine, oder sonst irgendwas, während man diese einlösen gehen wollte. "Nur ein paar hungrige Damen, die sich zu Streunern machen wollte. Hab ihnen das Hirn gewaschen, und ihnen das Brot und die Törtchen gegeben. Die hatten einfach Hunger. Die eine war zickig. Hab sie fertig gemacht, und ihnen danach mit der eiskalten Faust gedroht, meinen Rat zu befolgen. Ich denke das Problem ist gelöst."
      Ryoko kratzte sich am Kopf. Seit die ganze Sache mit den Cybergirls in neue Bahnen gelenkt wurde, schienen die Zahlen förmlich zu explodieren. Vorher waren sie zwar such schon da, aber viele outeten sich jetzt in den Meldezentren.
      allerdings, gab es auch immer noch Neuinfektionen. Es gab also irgendwo, irgendwen, der diesen Virus noch besaß, selbst herstellte, oder ihn sich beschaffte. Selbst EZ wusste nichts. Oder der AG. Es war vermutlich einfach, herauszufinden, wo der Keim vom Virus steckte, als den Namen vom AG zu erfahren.
      "Werd später noch zwei Aufträge annehmen. In drei Tagen gibts nen Stadtfest. Welches war es doch gleich? Naja, will da dann meine Ruhe haben."
      Mit anderen Worten, sie wollte dort hin. Schon vor zwei Tagen hatte sie ihren Kimono hervorgekramt, und nach Schäden untersucht. Aber, da Ginga ihn in Folie verpackt hatte, kam da sicher keine Motte ran.
      Ryokos und Gingas Zimmer waren mit einer Trennwand verbunden. Den Umbau hatten sie damals gemacht. So hatten sie gemeinsam ein großes Zimmer, aber auch jeder eines für sich. In letzter Zeit war es aber ein großes Zimmer geblieben. Das führte dazu, das Ryos Müllhalde etwas aufgeräumte wirkte. Es lag kaum Wäsche rum, Staub wurde gewischt, sogar gesaugt. Und auch beim Fenster konnte man wieder durchs Glas sehen, ohne das der Dreck einen davon abhielt.
      Ryoko selbst hielt mehr Ordnung, wenn sie ein Zimmer hatten, statt zwei. Trotzdem war sie immer noch ein Chaot.
    • Rinne:

      Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Hatte in der Gegend zu tun." mehr brauchte sie nicht zu sagen, damit Pulse wusste, dass sie auch noch einen kleinen Auftrag erfüllt hat. Ein Auftrag, der eher spontan kam und sie ihn erfüllte. Die wahrheit ist. Sie hatte irgendwie mitbekommen, dass Pulse hierher musste und beschlossen, sie später abzuholen. Dabei ist sie auf die drei Cybergirls gestoßen, welche ihr Auto haben wollten. Tja und das hat eben zu einem kleinen Auftrag geführt. Kurz nickte sie der anderen Kämpferin zu. Sie soll einsteigen. So hatten sie auch etwas Zeit und Ruhe, sich über die Mädels in ihrem Studio zu unterhalten. Als Pulse in ihrem AUto war, fuhr sie los. Masa ist eine Freundin für sie und auf sportlicher Ebene eine Rivalin. Eine Rivalin, welche sie respektiert. "Keine Ahnung. Aber ich habe auch gute Nachrichten. Jill hat es geschafft, dass wir das nördliche Industriegebiet, welches seit Jahren leer steht, kaufen können. Es hat sehr gute Anbindungen mit den Öffentlichen und wir haben eine Menge Platz, wo sich einige Mädchen auch austoben können. Das würde auch den anderen gefallen. Was ist deine Meinung?"

      Ginga:

      Wie von selbst gab die Junge Frau ihrer Lebensgefährtin etwas Narigari zum naschen. Ihre Beziehung ist so, wie sie es wollten. Sie ist perfekt für sie beide. Klar haben sie ein Zimmer, was sie sich teilen, aber jeder hat auch ein Zimmer für sich. Einfach zum zurück ziehen. Ryoko hat ihre eigene Ecke, wo sie machen kann, was sie will. Den gemeinsamen bereich hielt sie sauber und Ryoko sorgte für weniger Chaos. Es ist ihre eigene Art der Symbiose. Eine Beziehung, welche für sie beide funktioniert. JEde von ihnen ist auf die jeweilige andere zugegangen und es funktioniert. "Darf ich dich begleiten? Ich habe mir heute in der Stadt was gekauft und würde dich gerne in dem Kleidungsstück auf den Straßenfest begleiten." Sie lächelte Ryoko dabei an. Auch als eine Art Entschuldigung für die letzte Nacht. Sie war etwas knurrig gewesen. "haben die beiden auch gesagt, warum sie es getan haben?"



      Die Familie Takamachi

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