Das Herz des Uchihas

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    • Das Herz des Uchihas

      Prolog

      Kisuki war gerade mal acht Jahre und mit ihren so jungen Jahren musste schon viel Leid mit ansehen. Der dritte Nijakrieg forderte viele Opfer so auch die Eltern des Mädchens. Nun hatte sie nur noch ihren älteren Bruder Deidara, welcher sich rühren um das kleine Mädchen kümmerte.
      Die beiden Kinder mussten aus ihrem Heimatdorf, Iwagakure, fliehen und sich in dem angrenzenden Wald verstecken. Es war eine sternenklare Nacht gewesen. Die Geschwister irrten schon seit Tagen durch den Wald. "Bruder mir ist kalt und ich hab hunger, sind wir nicht endlich bald da." Deidara schüttelte den Kopf. Er hielt ihre Hand und führte Kisuki noch tiefer in den dunkeln Wald.

      Weiter in der Ferne war ein kleines kaum merkbares licht zusehen. "Sieh doch dahinten ein lager " Mit völliger Begeisterung zog der blonde seine Schwester in jene Richtung, aus welcher der das Schimmern kam. Es war wirklich ein kleines Nachtlager gewesen, an welchem zwei Personen sich zur Ruhe legt hatten. Beide waren in schwarze Mäntel, welchen mit rote Wolken verziert waren, gekleidet. Der schwarz Haarige musste ungefähr im selben Alter von Deidara gewesen sein. Der Andere war auf jeden Fall älter als die beiden Kinder zusammen. Sein Haifisch ähnliches aussehen verschreckte Kisuki und sie zog daher leicht an dem Arm ihres Bruders. "Großerbruder bitte las uns gehen, bitte ", flehte die kleinere. Durch das leise Flehen, des Mädchens, wurden die beiden Männer wach und setzten sich auf. Deidara zog ein Kunai und stellte sich schützend vor Kisuki. "Wer seid ihr und was wollt ihr hier?", zwei rote Augen fixierten die beiden Kinder. "Hey Itachi sieh mal die Kleine, die hat ja total Angst vor dir", kam es amüsiert von dem Haimenschen. Kisuki klammerte sich an ihren Bruder und zitterte. Ohne ein Wort stand der ältere auf und ging auf die beiden zu. Eine große Hand griff Deidara am Kragen und hob ihn hoch. "Was sollen wir mit ihnen machen Itachi?" ein breites mit messerscharfen bespicktes Grinsen lag auf den Lippen des älteren. Itachi ging langsam auf Kisuki zu. "Lass sie bloß in Ruhe! Ich warne dich!" die Drohung seitens Deidara stieß bei Itachi auf taube Ohren, er fixierte das kleine Mädchen mit seinem Shairingan.

      Ihre Augen so leer so angst erfüllt wie deine damals kleiner Bruder. Sie ist noch so klein und hat anscheint schon viel Grausamkeit gesehen…

      Er hockte sich vor sie hin, damit sie auf Augenhöhe waren. Vorsichtig schob er ihr Pony zur Seite, um die Ozean-blauen Augen zu betrachten. Kisuki drehte den Kopf zur Seite, um dem Blick des Älteren nicht mehr zu unterliegen. Doch sie spürte zwei Finger, die ihr Kinn zu fassen bekamen und sie dazu zwang den älteren anzusehen.
      Einen Moment des Schweigens trat ein. Kisuki zitterte vor Angst so wie auch vor Kälte und die blieb auch dem Uchiha nicht unverborgen.

      Die beiden müssen seit Tagen unterwegs sein…

      Itachi zog den schweren Mantel aus und legte ihn über den kleinen zierlichen Körper des Kindes. Ohne seinen blick von ihr zunehmen meinte er ruhig:" Kisame lass den Jungen los und gib den Beiden etwas zu essen" Kisame setzte den jungen ab und ging zu einer der Taschen. Schnell lief Kisuki wieder zu ihrem Bruder." Ihr könnt euch ruhig ans Feuer setzten. Für euch besteht keinerlei Gefahr" Die Worte von Itachi strahlten eine gewisse Ruhe und auch ein gewisses Maß an Gefahr aus. Deidara sah seine Schwester an und nickte ihr zu. Das Feuer wärmten die durch gefrorenen Kinder und sie setzten sich dazu. "Wie heißt ihr zwei und wie alt seid ihr?", fragte Kisame, als er den zwei Geschwister was zu essen reichte. "Mein Name ist Deidara und ich bin 10 Jahre alt.“, sagte er. Sein blick ging zu seiner kleinen Schwester, welche sich an ihn gekuschelt hatte und an ihrem Brot knabberte "Das ist meine Schwerster Kisuki, aber sie wird von jeden Kisa gerufen und sie ist 7 Jahre alt" Itachi sah zu ihr aus dem Augenwinkel rüber " Kann deine Schwester nicht für sich selber sprechen? " Fragte Kisame. Deidara schüttelte den Kopf leicht „Seit unser Dorf angegriffen wurde und unsere Eltern starben, spricht sie nur noch mit mir. Sie kennt euch nicht.“ Es stimmte, das einst so fröhliche und unbeschwerte kleine Mädchen, so wie Deidara kannte, war nicht mehr. Er hörte ihre Stimme immer seltener und dies stimmte ihn wirklich traurig. Itachis blick ruhte wieder auf dem Mädchen und er sah im Geiste ihn und seinen kleinen Bruder da sitzen.


      Damals, bevor Itachi den Uchiha-clan ausgerottet hatte, hatte er auch so ein inniges Verhältnis zu seinem Bruder gehabt. Die beiden Brüder sind, wenn auch er nie so viel zeit hatte, immer durch dick und dünn gegangen.
      Itachi schloss seine Augen und dachte für einen Moment nach "Ihr kommt mit uns "Erstaunt sah Kisame zu seinem Partner. Doch er wieder sprach dem Uchiha nicht, er wusste Itachi würde seine gründe dafür haben und das dieser nie etwas tun würde, wenn er sich nicht ganz sicher gewesen war. " Wirklich?" fragte Deidara freudig nach. Der Uchiha nickte wortlos. "Ihr solltet jetzt schlafen, es wird ein langer weg. Wir brechen bei Tagesanbruch auf."


      Die kleine Gruppe legte sich zur Nachtruhe. Nur einer war noch wach gewesen und ging leise zu dem Nachtlager der Geschwister. Die roten Augen glühten in der dunklen Nacht wie zwei Rubine. "Sie ähnelt ihm, nicht war" Itachi sah nicht auf. Er hatte längst mit bekommen das Kisame ihn beobachtete. "Kisame ich schätze dich sehr. Doch du solltest meine Geduld nicht auf die Probe stellten." flüsterte der Uchiha. Diese ruhe in dessen Stimme untermalte die leichte Drohung und ließen Kisame leicht erschaudern.


      Langsam bahnte sich die Sonne ihren weg über den Horizont und hüllte alles in ein angenehmes Licht. Kisuki setzte sich langsam hin und sah sich in ihrer Umgebung um bis ihr Blick auf dem Uchiha ruhte. Dieser saß immer noch, mit geschlossenen Augen, am Baum angelehnt.


      Er schläft...


      Das kleine Mädchen sah an sich runter und sah, dass der Mantel des älteren immer noch auf ihr lag. "Du hast eine Frage?" Kisuki fuhr zusammen, als der Uchiha mit ihr sprach. „Dann frag kleine.“ Nervös und unsicher rutschte sie auf ihrem Platz leicht hin und her. Itachi öffnete seine Augen. Itachi winkte sie zu sich ran. Zögerlich stand sie auf und ging zu dem Uchiha, als sie dann bei ihm stand setzte er sich gerade hin und tippte ihre mit zwei Finger gegen die Stirn."Du musst keine Angst haben." Kisuki rieb sich mit ihrer kleinen Hand die Stirn und sah schmollend zu Itachi


      Genau wie du kleiner Bruder...


      "Warum wollt ihr uns mit nehmen?" Die Frage unterbrachen den Gedanken des Uchihas und wendete seine Aufmerksamkeit wieder zu ihr "Ich habe meine Gründe und nun weck bitte die anderen beiden" Er würde es ihr irgendwann einmal erklären, wenn sie älter war und es verstand.
      Die Reise dauerte einen halben Tag und Kisuki würde nach einer Zeit müde. Kisame hob die kleine hoch und trug sie den Rest des Weges. Bei Akatsuki angekommen wurden die Kinder gleich zu Pain gebracht. Er war nicht sonderlich begeistert doch auch er bemerkte das Kisuki und ihr Bruder etwas Besonderes waren. Pain schickte Deidara mit Sasori in ein Team und Kisuki sollte mit Itachi und Kisame zusammen trainieren und aufwachsen. Die Zeit verging und Kisuki wuchs zu einer schönen jungen Frau heran. Sie war sehr beliebt bei den Akatsuki Mitgliedern und fühlte sich sehr wohl bei ihnen.
    • 1.Kapitel - „Der See“"

      Acht lange Jahre sind seit dem Abend an dem Itachi und Kisame die Kinder fanden vergangen. Die Beiden machten sich prächtig und wurden zu zwei starken Mitgliedern von Akatsuki. Heute war Kusiki 16 Jahre alt und nicht mehr so ängstlich wie damals. In Kisame hatte sie einen sehr guten und Treuen freund gefunden. In Itachi jedoch fand sie nicht nur einen talentierten und guten Lehrer, sondern auch ihre liebe. Sie hielt ihre Gefühle für den Uchiha dennoch für sich.



      Kisuki saß wie jeden Tag auf dem Dach des Akatsuki Hauptquartiers und genoss den herrlich warmen Tag. Sie dachte über die letzten Jahre nach und versank so tief in ihre Gedanken, dass sie nicht bemerkte das jemand hinter ihr stand. Ein kleines weißes Päckchen, welches vor ihre Nase gehalten wurde, riss sie aus ihren Gedanken. "Sensei Itachi." Sie war überrascht gewesen da Itachi und Kisame eigentlich auf Mission gewesen waren und die blonde nichts von ihrer Rückkehr wusste. "Alles Gute zum Geburtstag Kisa" Ruhig wie immer übergab er ihr die kleine Schachtel. Sie nahm das Päckchen danken an und machte es auf. Es war eine kleine Kette aus Silber gewesen, der Anhänger war ebenfalls aus Silber und herzförmig. Das Zentrum des Anhängers bildete ein roter Stein. "Ist die echt für mich?", fragte sie. Der Uchiha nickte nur und im nächsten Moment spürte einen zierlichen Körper, welcher ihn umarmte. Itachi legte kurz seine arme um die junge Frau, er genoss ihre Wärme, auch wenn er dies nie zu geben würde.

      Ach Kisuki, wenn ich dir nur alles sagen könnte ....


      Die beiden verharrten in ihrer Position und genossen die stille um sich herum. "Da sei...." Kisame kam in diesem Moment angerannt und sah die beiden überrascht an. Peinlich berührt ließen die beiden sich los und ein tödlicher blick seitens des Uchihas traf auf Kisame. "Was willst du?", zichte Itachi. Kisame loste sich aus seiner schock starre und schüttelte leicht den Kopf. "Ich wollte nur sagen das Deidara wieder zurück ist." Ein Lächeln bildete sich auf den Lippen von Kisuki und so schnell wie sie konnte rannte sie runter, um ihren geliebten Bruder nach drei Monaten endlich wieder in ihre arme zu schließen.



      Deidara war gerade mit Tobi angekommen und sah seine Schwester auf sich zu rennen. Die beiden Geschwister vielen sich in die arme. "Deidara endlich du bist wieder zurück." Sie war überglücklich ihren Bruder gesund wiederzusehen. "Na Schwesterchen, wie geht es dir? Hast du deinem Sensei auch die Hölle schön heiß gemacht?" Kisuki lachte leise und legte den Kopf schief. " Also was denkst du von mir Deidara." Deidaras Blick viel auf die Kette, welche Kisuki um den Hals trug. „Ein Geschenk?“ Er wusste von wem die Kette war und es störte ihn sehr das Itachi sich in seine kleine Schwester verliebt hatte. Er fand den Uchiha arrogant und ein gebildet doch für Kisuki hielt er sich zurück. Er spürte, dass die junge Frau sich wohl bei dem Uchiha fühlte und merkte auch, wie sie sich durch diesen stark verändert hatte. „Ja, Sensei Itachi hat sie mir geschenkt„ Die zierliche Hand legte sich auf den Anhänger. " Schön. Ach ja ich habe ein kleines Geschenk für dich. Es ist zwar nichts Besonderes, aber ich hoffe es gefällt dir.“, sagte er und holte aus seinen Lehmtaschen einen kleinen weisen Lehmvogel raus. Kisuki legte ihre Hände auf den Mund. „Ich dachte er wäre kaputtgegangen, als wir aus dem Dorf geflohen sind.“ Sie kannte den Lehmvogel, jenen hatte er ihr zum dritten Geburtstag geschenkt. Doch als sie aus dem Dorf mussten, fiel er ihr unter und zersprang in tausend Teilen. Tage lang hatte sie bitterlich geweint gehabt. „Ja war er auch. Doch ich hatte damals alle Teile auf gesammelt und hatte sie während der Mission wider zusammen gesetzt.“ Deidara gab ihr die weiße Figur und lächelte sie sanft an.„Danke..." Kisuki wahr gerührt über die Geste ihres Bruders und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Deidara kratzte sich verlegen am Kopf.„ach was Schwesterchen das hab ich doch gerne für dich getan. So aber nun muss ich mit Tobi zu Pain. Bericht abgeben du kennst es ja.“ Kisuki nickte und ging an den beiden vorbei. Sie wollte zu ihrem Liebling platz gehen, um den restlichen Tag noch ein wenig ungestört zu verbringen.



      Endlich hatte sie ihr Ziel erreicht. Der kleine See, an welchem sie fast jeden Tag ging, wenn sie dem Trubel und der enge von Akatsuki entfliehen wollte. Sie mochte die Nijas der Organisation, aber manchmal war es ihr einfach zu laut und zu voll. Sie stellte sich ans Ufer und schaute auf das Wasser. Diese stille genau das war es, was sie wollte. „Ich liebe diesen Ort“ Kisukis Aufmerksamkeit wurde durch das Knacken eines Astes abgelenkt und holte die blonde in das hier und jetzt. Ein Fremder kam aus den Gebüschen getrockelt. Sie zog ihr Kunai und musterte den jungen Mann. Er trug für sie merkwürdige Kleidung, einen Langen Umhang mit einer Kapuze, die er sich tief ins Gesicht gezogen hatte, auch sonst kam er ziemlich suspekt vor. Er schien sie nicht zu bemerken, als er auf das Wasser zu ging. Kurz bevor er das Wasser erreichte sackte er in sich zusammen. Kisuki steckte ihr Kunai wieder weg und rannte auf den Mann zu. „Was hast du?“, fragte sie und legte die Hand auf seine Schulter. „Verschwinde…und lass mich in... Ruhe!“ Seine Stimme klang drohen aber auch schmerzverzerrt. Als er die Hand unter dem Umhang hervorholte sah, Kisuki das diese blutverschmiert war. „Du bist verletzt.“, sagt sie leicht erschrocken. Kisuki wollte ihm die Kapuze abnehmen, um zu sehen, ob er auch am Kopf verletzt war, als er sie plötzlich am Handgelenk packte. „Ich habe gesagt verschwinde!“ Wieder drohte er ihr, doch das Sprechen viel ihm schwerer. „Au! Ihr tut mir weh“, der Griff wurde plötzlich locker und in diesem Moment kippte er in Kisukis arme. " Verdammt, was ist los? Jetzt sag doch was!" Kisuki rüttelte leicht an ihm doch keine Reaktion. Vorsichtig legte sie ihn hin und nahm ihm die Kapuze ab. Der junge schwarzhaarige war kaum älter als sie gewesen sein Gesicht war Schmerz verzerrt gewesen und sein Atem ging schneller. Kisuki schob den Umhang beiseite und sah dann den riesigen Blutfleck. Ihr Blick ging wieder zu ihm. Sie bemerkte die Schweißperlen auf seiner Stirn und legte ihre Hand auf seine Stirn. " Verdammt du glühst ja " musste sie mit erschrecken feststellen. Kisuki überlegte hin und her. Zu Akatsuki könnte sie ihn nicht mit hin nehmen. Hier draußen würde er sterben ohne ihre Hilfe.


      Warte die Höhle hier ganz in der Nähe da wäre er sicher ...



      Diesen plan nickte sie ab und stützte den jungen Mann. Langsam ging sie mit ihm zu der Höhle. Die kleine Höhle war nicht weit von den beiden entfernt vielleicht hundert Meter. Doch der Weg hatte sich für das Mädchen wie eine Ewigkeit angefühlt. Als sie dann endlich ankamen, legte sie ihn hin und besah sich noch mal die wunde. Sie krammte in ihrer Tasche, um Verbandszeug raus zu suchen und begann die wunde zu reinigen.

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