Loser [Mizu&Shio]

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    • Loser [Mizu&Shio]

      Vorstellung: Loser [Mizu&Shio]

      @Shio


      Jenny

      Ich legte die letzten Papiere der Umfrage meines Jahrganges sortiert auf einen Stapel und seufzte. Warum konnten sich die Schüler nicht einfach zusammenreißen und diese Bögen ordentlich ausfüllen? Knapp ein Viertel musste ich aussortieren, da diese nur mit irgendwelchen Smileys und dämlichen Sprüchen bekritzelt waren. Die anderen Jahrgangssprecher hatten es wesentlich leichter, naja, sie waren auch nicht so unbeliebt wie ich. Kurz rieb ich mir mit Zeigefinger und Daumen die Stirn und atmete tief durch. „Ein neuer Tag, ein neuer Anfang.“, murmelte ich und nahm mir meine Sachen, ehe ich das Schülersprecher Büro verließ und in mein Klassenzimmer ging. Dort angekommen, setzte ich mich an meinen Platz am Fenster. Wenige Minuten später klingelte es zum Unterricht und unsere Klassenlehrerin schloss die Tür. Nach etwa zehn Minuten klopfte es und allen war klar, wer wieder einmal zu spät kam. Ryo. Er war der Typ Junge, dem es egal war ob er zu spät war. Er wartete auf niemanden, alle sollten auf ihn warten. Auch wenn ich versuchte immer höflich zu ihm zu sein, hatte ich schon irgendwie eine Abneigung gegen ihn entwickelt. „Herr Kowasaki, ich möchte sie nach der Stunde sprechen, setzen Sie sich.“, erklärte unsere Lehrerin und warf mir anschließend einen kurzen Blick zu, „Sie übrigens auch Frau Tanaka.“, damit begann sie ihren Unterricht. Aber warum ich? Ich hatte doch rein garnichts mit diesem Jungen zu tun? Ich hörte bereits die Reihen hinter mir murmeln, was meine Nervosität nur steigerte. Den Rest der Stunde konnte ich mich nicht wirklich konzentrieren.
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    • Ryo


      Wieder ein neuer langweiliger Schultag stand vor der Tür und ich bin noch total verkatert von der letzten Party. Meinen Handywecker überhörte ich gekonnt 5 Mal, bis mich meine Mutter nun endlich aus dem Bett warf. Ich grummelte vor mich hin und machte mich schnell fertig für diese tolle Schule.
      Ganz ehrlich? Wenn ich fertig mit der Schule bin, dann werde ich sie anzünden oder abreißen.
      Ich schnappte mir den Rucksack und lief gemütlich zu Schule. Ich zündete mir noch eine Zigarette auf dem Weg zur Schule an. Genug Zeit hatte ich zwar nicht mehr, doch das war mir alles egal. Die Anderen werden schon auf mich warten und ich darf mir eh gleich wieder ne Standpauke anhören, aber mich juckt das kein bisschen. Es ist jeden Tag das Selbe.
      Ich rauchte die Zigarette fertig und ging in die Schule.
      Ich klopfte vorsichtig an die Tür und trat hinein. Alle Schüler starrten mich teils wütend an und auch die Lehrerin schien nicht begeistert vom meinem erneuten Zuspätkommen zu sein.
      "W-ie bi-tte?" Oh nein nun kommt das dicke Ende für mich. Mich würde es zwar nicht stören von der Schule zu fliegen, andererseits
      möchte ich schon einen Abschluss haben um Sport studieren zu können. "Wenn sie meinen..", zischte ich und ging bis nach hinten auf den letzten Platz. Ich kippelte mit meinem Stuhl hin und her und schaute auf die Schülersprecherin, als sie auf aufgerufen wurden ist. "Pff mit der können sie mich aber nicht vergleichen." Die Lehrerin warf mir nur einen bösen Blick zu.
      Ich verleierte die Augen und lauschte dem unterricht mal mehr mal weniger. Ich krizelte immer mal wieder auf meinem Block herum oder lehnte mich mit dem Stuhl an die Wand.

      Die Stunde würde schon bald ihr Ende finden und ich darf dann meine Standpauke abholen.

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    • Jenny

      Die ganze Stunde zerbrach ich mir den Kopf darüber, warum ausgerechnet ich mit diesem Rüpel zu einem Gespräch sollte. Ich meine, ich war das komplette Gegenteil von diesem Jungen. Und seine abfälligen Bemerkungen über mich, steigerten die Sympathien nicht gerade. Als er zum Stundenende klingelte, verließen alle bis auf uns drei den Raum und meine Lehrerin schloss die Tür.
      „Nun ihr beiden, sie wundern sich nun sicherlich, warum ausgerechnet Sie hier bleiben sollten.“, erklärte sie und strich sich durch ihr schwarzes Haar, „Herr Kowasaki, sie wissen, dass es ihr letztes Schuljahr ist oder? Schließlich wiederholen sie bereits und das ist ihr letzter Versuch!“, sagt sie mit Nachdruck und gleichzeitig etwas besorgt, „Nun ja, da Frau Tanaka die Klassenbeste ist und auch sonst sehr engagiert und vorbildlich, möchte ich, dass sie sie unterstützt und ihnen Nachhilfe gibt..“, mein Mund klappte auf und ich sah sie ungläubig an, „Ich soll was?!“, schrie ich beinahe. Warum blieb es an mir hängen? Warum ich, es gab so viele gute Schüler an der Schule. „Nun Frau Tanaka, es macht sich sicher gut für weitere Bewerbungen, wenn sie eine offizielle Beurteilung bekommen, dass sie Nachhilfe gegeben haben.“, mit diesem Satz hatte sie mich. Sie wusste wie wichtig mir diese Bewertungen waren, schließlich konnten sie mir zu einem guten Job verhelfen. Trotzdem kostete es mich eine Menge Überwindung. Ich atmete tief durch und seufzte laut. „Ich mach’s.“, sagte ich knapp und sah dann zu Ryo. „Du schreibst mir am besten deine Nummer auf, sonst wird das mit der Nachhilfe wohl schwer.“, sagte ich nur kurz und schüttelte den Kopf.
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    • Ryo


      Ich sahs auf einem Tisch und konnte nicht glauben was ich da hörte. "Ausgerechnet die Streberin soll mir Nachhilfe geben?" Ich war eher weniger begeistert von der Idee der Lehrerin und schaute beide verwundert an. "Gibt es denn keine andere Möglichkeit als das die da mir Nachhilfe gibt?" Die Lehrerin schüttelte den Kopf.
      Es war wirklich meine letzte Chance? Da kann es doch nicht gewesen sein. Ich biss mir auf die Lippe um ihr nicht irgendwas an den Kopf zu werfen, sodass ich gleich von der Schule flog.
      Ich grummelte vor mich hin. "Nu damit die am Ende wieder gut da steht.." Ich verschränkte meine Arme und schaute beleidigt zu Seite.
      Aber ich hatte wohl keine andere Wahl, als mich auf den Deal einzulassen.
      "Na schön! Ich machs.." Ich verzog keine Miene. Doch dann kam ein fieses Lächeln über meine Lippen und ein paar Gedanken schossen mir durch den Kopf. Wenn sie ja schon so eine Streberin ist und alles tut damit wir beide gut da stehen, kann ich sie hier und da auch mal ausnutzen. Das wird genial.
      Ich sah schon vieles vor mir und wurde dann aus meinen Gedanken gerissen. "Ja ja ist ja gut." Ich krammte einen Stift und Zettel aus der Tasche und krizelte meine Handynummer drauf. "Da hast du." Ich warf ihr den Zettel hin sodass sie sich bücken musste Ich kicherte vor mich hin.
      Die Lehrerin verließ den Raum und ich stand mit ihr alleine. "Jenny war dein Name richtig? Gut hör zu." Ich kam ihr bedrohlich nahe. " Wir stecken beide hier drinnen und wenn ich wegen dir noch mehr Ärger bekomme, dann wirst du es bitter bereuen!" Ich schnappte mir meine Tasche und steckte mir eine Zigarette in den Mund. "Wir sehen uns Streber"
      Ich ging auf den Schulhof in meine kleine Ecke und rauchte eine oder zwei Zigaretten.

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    • Jenny

      Ich stand die meiste Zeit wie angewurzelt auf der Stelle und versuchte mich mit dem Gedanken anzufreunden, diesem Jungen zu helfen. Vorsichtig musterte ich ihn von oben bis unten. Er sah nun wirklich nicht so aus, als hätte er die Motivation das Jahr zu schaffen und wie er von mir redete. Als wäre ich ein Parasit oder Alien. Ich schluckte nervös, als er auch einwilligte die Sache durchzuziehen. Nun das hatte ich nicht erwartet.
      Ich war gerade dabei meine Hand nach dem Zettel auszustrecken, als er ihn einfach zu mir schnipste. Ich verdrehte die Augen und hockte mich hin, um den Zettel aufzuheben. „Ja, danke. Ich schreibe dir.“, sagte ich leise. Nickend verließ unsere Lehrerin dann den Raum und ließ mich mit Ryo zurück.
      Einen Moment lang dachte ich, dass es endlich geschafft wäre, doch dann kam er mir so nah, dass ich seinen Atem in meinem Gesicht spüren konnte. Ich wurde nervös und mein Puls ging schneller. Nach seiner Drohung brachte ich kein Wort mehr raus, ich stand einfach da, bis er ging.
      Kurz nachdem die Tür hinter ihm zu fiel atmete ich tief durch und suchte mein Handy. Naja, auch wenn er offensichtlich ein Arsch war und alles andere als nett, steckten wir im selben Boot und je schneller er lernen würde, desto schneller wäre ich ihn los. Ich tippte eine SMS an meinen neuen Lernpartner und hoffte, dass es keine völlige Katastrophe mit ihm werden würde.

      „Hallo Ryo, komm bitte heute 16 Uhr in das Café River. Bring deine Unterlagen mit. Jenny“
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    • Ryo


      Die Zeit in der Schule verging mir eindeutig zu langsam und ich beschloss die letzten beiden Stunden ausfallen zu lassen.
      Ich ging also vom Schulgelände ohne das ich erwischt wurde und sah auf mein Handy, was gerade virbrierte. "16 Uhr also? Dann kann der Spaß ja beginnen." Ich grinste vor mich hin. Ich möchte dieser Streberin ein für alle mal klar machen, das ich auf ihre Hilfe scheiß.
      Ich kam natürlich schon einmal viel zu spät zu dem vereinbarten treffpunkt. Die Streberin sahs auch schon genervt da und wartete auf mich. "Ich setzte mich mit meiner Zigarette in dem Mund cool auf dem Stuhl und legte meine Beine auf den Tisch. "Na wartest schon lange?" Ich grinste sie frech an. Ich hauchte ihr meinen Zigarettenrauch in ihr Gesicht und machte sie dann aus. "Also bringen wir es hinter uns, ich habe nämlich keine Lust meine ganze Freizeit hier mit dir zu verbringen, es warten noch ein paar Leute auf mich die nicht so verklemmt sind wie du."
      Ganz ehrlich wie viel Streber kann man sein. Ich meine schaut euch sie mal an. So ein schüchternes verklemmtes Mädchen gibt es doch gar nicht..
      "Nun komm mal auf den Punkt, sonst hau ich gleich wieder ab und du kannst dir deine schöne Bewertung in deinem Zeugniss abschminken."
      Mir war langweilig. So richtig öde. "Glaub mir ich wäre auch lieber woanders als mit dir hier zu sitzen.."
      Ich versuchte sie so richtig schön niederzumachen, denn es machte mir sichtlich Freude.
    • Jenny

      Die restlichen Stunden war ich schon irgendwie entspannter, auch wenn ich wusste, dass ich Ryo nach der Schule treffen würde. Ich überlegte auch schon womit wir anfangen sollten, meiner Einschätzung nach war er in allen Fächern grottig. Nachdem ich mich endlich entschieden hatte, war der Schultag auch schon vorbei. Ich machte mich auf den Weg zum Bus und fuhr zum Café Rivers. Dort angekommen setzte ich mich an einen Tisch und bestellte mit einen Tee. Ich war bereits einige Minuten eher da und hoffte, dass Ryo pünktlich wäre, aber das war wohl zu viel verlangt. Mein Tee war auch schon leer, als der junge Mann sich zu mir an den Tisch setzte.
      „Nein, ich bin selbst erst vor kurzem gekommen.“, sagte ich freundlich, auch wenn es mich echt nervte, das er mich so lange warten ließ.
      Ich musste husten, als dieser Rüpel mir den Rauch ins Gesicht blies. „Ja, danke.“ sagte ich abfällig und winkte den Rauch mit meiner Hand weg. „Wir fangen mit Mathe an und ich hatte ebenso wenig vor, meine ganze Freizeit mit dir zu verbringen. Aber sie an, hier sind wir, weil du der Meinung bist, alles würde sich das dir richten.“, die letzte Aussage wollte ich eigentlich nicht laut sagen, es war einfach untypisch für mich. Doch er machte mich einfach wütend. „Hör zu, ich habe dir meine Unterlagen kopiert und einige Bemerkungen dran gemacht. Ich war auch so frei und habe einige Aufgaben herausgeschrieben, die du mit Hilfe der Unterlagen lösen kannst. Fürs erste sollte das reichen, wahrscheinlich wird das schon zu viel für dich.“, erklärte ich immer leider werdend. Ich hasse es, wie er mich behandelte. Aber für gute Leistungen müsste man sich nicht schämen, oder?
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    • Ryo


      Jedes einzelne Wort was aus ihrem Mund kam war für mich wie Gülle.. Was interessiert es mich was sie mir da zusammen gestellt hat? Als hätte ich Bock mich heute zu Hause hinzusetzten und ne Matheaufgabe zu lösen.. Aber ich lies sie im Glauben, dies zu tun. "Ja ja.. Mache ich.." Ich grinste sie an. "Ich setzte mich gleich nach dem Treffen dran."
      Hoffentlich kauft sie mir das ab, denn ich werde später wieder mit meiner Clique feiern gehen und ordentlich einen drauf machen.
      "Du sag mal warst du jemals in deinem Leben auf ner Party oder sowas?" Ich konnte mir weiß Gott nicht vorstellen das sie ein Typ für sowas ist. Ich schmunzelte leicht. Ich habe gerade echt Lust bekommen sie so richtig auflaufen zu lassen.
      "Nächstes Wochenende steigt ein Gig von einem Kumpel von mir und ich wollte dich fragen ob du mit möchtest? So als Dankeschön für deine Hilfe und keine Sorge ich meine das ernst!" Natürlich meinte ich das ernst, sehr ernst sogar. Das wird der schlimmste Abend in ihrem Leben.. dafür werde ich sorgen. Innerlich lächelte ich fies.
      "Du kannst mir ja schreiben, wenn du Bock hast. Ich würde mich echt freuen!" War doch gar keine schlechte Idee von mir. "So kommst du auch mal raus und lernst neue Leute kennen und mich hast du ja auch noch." Ich streckte die Zunge spaßig heraus.
      "Geb dirn Ruck." Ich sah sie fordernd an.
    • Jenny

      Er nahm meine Unterlagen und klatschte sie lieblos auf den Tisch. Kurz atmete ich tief durch. Wo bin ich hier nur hin geraten? „Naja, du musst sie nicht heute machen, ich würde sagen wir treffen uns zwei mal die Woche, in der Zwischenzeit kannst du immer die Aufgaben machen, oder auch nicht.“, erklärte ich sanft und sah ihn an. Ich kramte so langsam meine Sachen zusammen, als Ryo mir eine Frage stellte. „Ehm nein.“, antwortete ich leise. „Ich vermeide Orte mit Lärm und Menschenmassen.“, fügte ich an und sah den Jungen fragend an.
      Naja, vielleicht hatte er recht, aber war es nicht genau das, weshalb er so schlecht in der Schule war? Partys? Die Kontrolle über sein Leben zu verlieren, auch wenn es nur für einen Abend ist? Es war schon ziemlich plötzlich, dass er fragte und eigentlich war er eben auch noch mehr als gemein zu mir, also wieso lud er mich ein? Hatte er vielleicht wenigstens ein bisschen Einsicht und wollte sich revanchieren? „Ich, ehm, okay.“, sagte ich leise. „Warum nicht, was sollte auch schon passieren, wenn es mir nicht gefällt kann ich ja immer noch gehen.“, sagte ich unsicher. Ich atmete tief durch, irgendwie wirkten auch Ryos Gesichtszüge sanfter, anscheinend meinte er es doch ernst.
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    • Ryo


      Sie fällt tatsächlich darauf rein, also ist sie gar kein Superhirn wie ich gedacht habe. "Gut gut freut mich zu hören. Ich schicke dir die genaue Adresse und warte am Eingang auf dich." Ich sah sie musternd an. "Ach und du solltest dich dementsprechend anziehen, sonst fälllst du zu sehr auf." Ryo grinste frech.

      "Das mit den Aufgaben geht klar, ich hoffe ich bekomme das alles schnell gebacken, damit ich meine Ruhe habe.."
      Er zündete sich erneuert eine Zigarette an. "So ich muss." Ichstand auf und lief schon etwas los. Dann drehte ich mich zu Jenny um. "Ach noch was.." Ich schaute sie an. "So schlimm bist du gar nicht wie ich dachte." Ich drehte mich weider weg und lief nach Hause um mich für die Party fertig zu machen.
      Es ist ein tolles Gefühl, wenn jeden Tag etwas anderes mit der Clique gemacht wird. An die Zukunft kann ich denken, wenn ich alt bin. Nun heißt es Leben und Spaß haben.

      Meine Mutter wartete schon geduldig auf mich und hatte die Lehrerin am Ohr. Ich durchte mir eine Standpauke abholen und sie gab mir Hausarest, bis ich die Schule geschafft habe. Gut hart war es, aber ich konnte mich immer noch durch mein Schlafzimmerfenster davonstehlen. Ich zog mich um, machte meine Haare zurecht und wartete darauf das es im Haus ruhig war.
      Ich ging durch das Fenster und schlich mich nach Draußen. Ich rannte dann ganz schnell ans andere Ende der Straße zu meinem Kumpel und wir gingen zur Party.
      Der Alkohol und auch andere Spaßmacher flossen nur vor sich hin.

      Der Tag danach war jedes Mal unausstehlich..
    • Jenny

      Ich legte meine Sachen wieder zusammen und war bereit sie weg zu packen, als Ryo wieder meine Aufmerksamkeit weckte. „Okay, meine Nummer hast du ja.“, sagte ich und seufzte leicht. Ich sollte also etwas passendes anziehen, aber was war passend? Ich war noch nie auf einer Party. Ich müsste vorher wohl einkaufen gehen, nachdem ich mich von Pinterest und Tumblr hab inspirieren lassen. „Ich geb mir Mühe okay, schließlich tust du das auch.“, sagte ich nur sanft und lächelte etwas unbeholfen.
      Ich war etwas erleichtert, als er einwilligte die Aufgaben zu erledigen, doch auch etwas nervös, da das Treffen nicht ganz verlief wie geplant. Ruhig beobachtete ich, wie Ryo sich eine Zigarette anzündete und sich verabschiedete. Bei seiner nächsten Aussage, wurde ich leicht rot und musste Lächeln. „Ja, du bist auch nicht ganz so übel.“, erwiderte ich und ließ den Jungen nach Hause gehen.
      Ich selbst verweilte noch etwas in dem Café.

      Ich packte die Schulunterlagen ein und holte mein Handy heraus. Da ich ja nun eingeladen war, versuchte ich herauszufinden, was ich zu einer Party anziehen könnte. Von sexy, sportlich, bis elegant war alles dabei. „Sowas passt doch alles nicht zu mir..“, murmelte ich und suchte weiter. Schlussendlich entschied ich mich die Tage einfach mal shoppen zu gehen und auszuprobieren worin ich mich am wohlsten fühlen würde.

      Die nächsten Tage waren eigentlich ganz normal, ich traf mich noch einmal mit Ryo und er brachte tatsächlich viele der Aufgaben mit, auch wenn nicht alles richtig war. Anscheinend gab er sich wirklich Mühe, was mir den Gedanken erleichterte, dass er mich wirklich bei der Party dabei haben wollte.
      Am Freitag Mittag stellte ich in der Pause noch einige Aufgaben für Ryo zusammen und ging zu ihm. Er war umkreist von seinen Jungs und ich schluckte schwer, da mir bewusst war, wie seine Freunde zu mir standen. Schließlich konnte er mich bis vor einiger Zeit auch nicht leiden.
      „Hey Ryo, ich ehm hab noch einige Aufgaben zusammengestellt, ich würde sie dir einfach mit geben, es ist ja noch etwas Zeit bis zum nächsten Lerntreffen.“, erklärte ich und legte ihm die Unterlagen auf den Tisch. „Ehm, wegen heute Abend, würdest du mir noch eine Adresse schicken? Und wann soll ich denn da sein?“, fragte ich etwas schüchtern. Ich fühlte mich so beobachtet und verurteilt von seinen Freunden, dass ich einfach nur wieder weg wollte.
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    • Ryo

      Ich versuchte hier und da mich doch zu überwinden ein paar der Aufgaben zu machen, doch dann verließ mich die Lust wieder und ich kritzelte irgendwas hin. Ich wollte doch nicht die ganze Zeit nur mit Lernen vergeuten, wenn ich mein Leben anders gestalten kann.
      Ich zog mir heute ein paar zerfetzte Sachen an und ging so zur Schule. Meine Eltern waren schon längst weg und mir wäre es eh egal gewesen was sie dazu sagen. Ich sprang in den Bus und setzte mich ganz hinten hin. Hier fühlte ich mich richtig cool, wie ein Obermacker, der ich natürlich nicht war.
      Ich hörte laut Musik was zwar ein paar blöde Blicke auf mich zog, aber mir war das egal.
      In der Schule angekommen war alles wie immer ich begrüßte meine Leute und verfolgte den Unterricht mehr oder weniger.
      Endlich war Mittagspause und ich ging zu meinen Leuten auf den Hof. "Boar ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich auf diese Party heute Abend freue. Steht denn alles dafür?" Seine Leute nickten und als er sich dann eine Zigarette gönnen wollte kam die Streberin auf ihn zu. "Mist." Schnell versteckte er sie hinter seinem Rücken. "Ja Hi." Er war etwas unbeholfen, denn er musste gegenüber seinen Jungs ja cool rüber kommen. Sie schauten die beiden verduzt an. "Was kann ich denn für die Streberin tun?" Seine Jungs lachten sie aus. Sie legte ihn ein paar Sachen auf den Tisch. "Oh ja noch mehr Aufgaben." Kiro lächelte sie an. "Ähm ja.. Ich schicke es dir zu." Er drehte sich wieder um und zwinkerten seinen Jungs zu. "Du kannst so gegen 19 Uhr da sein. Es wird einen tollen Empfang geben für alle." Grinsend drehte er sich zu ihr um.
      Sie verließ die Gruppe wieder und Kiro wandte sich zu ihnen. "Boar ich hab so richtig Laune sie heute bloß zu stellen. Seit ihr dabei?" Natürlich jubbelten seine Leute und schlugen ein.
      Kiro hatte ja schon eon paar Vorbereitungen getroffen um Jenny einen tollen Abend zu verpassen, den sie nie vergessen wird.
    • Jenny

      Ich versuchte die anderen zu ignorieren und mich auf Ryo zu konzentrieren. „Okay, dann werde ich dort sein. Danke nochmal, also für die Einladung.“, sagte ich zögerlich und ging dann schnell. Ich merke ihre Blicke hinter meinem Rücken noch meterweit entfernt. Der restliche Schultag ging recht schnell um und so fuhr ich nach Hause, beziehungsweise kurz in die Stadt, um mir ein paar neue Klamotten zu kaufen.
      Nachdem ich endlich Zuhause an kam, sprang ich unter die Dusche. Ich machte mir vorher etwas Musik an und summte diese leise mit, während ich das warme Wasser auf meiner Haut genoss. Nach einer ausgiebigen Dusche, sprang ich in meine neuen Klamotten. Es war ein schwarzes Croptop, das etwas glitzerte und eine schwarze Highwaist Jeans mit Rissen an den Knien. Es war anders als das, was ich sonst trug, aber ich fühlte mich eigentlich ganz wohl, auch wenn ich ungefähr 2 cm bauchfrei war, aber selbst das störte mich nicht. Ich machte mir einen Halfbun und in den Rest meiner Haare drehte ich leichte locken. Eigentlich sah ich echt gut aus und musste irgendwie Lächeln.
      Irgendwie dämlich, dass ich all das tat weil ich mit Ryo unterwegs sein würde. Ich schüttelte neckisch den Kopf und trug etwas Make-up auf. Ich zog mir einen Lidstrich und tuschte meine Wimpern, legte einen nude farbenen Lippenstift auf und rundete mein Outfit ab. „Sollte ich öfter so machen.“, stellte ich fest und ging meine Schuhe anziehen. Wobei ich erstmal meine Schuhe durch sah und auch wenn es vielleicht eine schlechte Idee wäre, wählte ich weiße Plateauschuhe und nahm meine Tasche, ehe ich die Wohnung verließ. Kurz vor sieben stand ich dann an der angegeben Adresse und wartete auf Ryo.
      Ich wartete und wartete.
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    • Ryo

      Alles lief ganz genau nach Plan und ich bereite alles vor. Was hatte ich schon zu verlieren, ein bisschen Spaß sollte man auf Partys sowieso haben. Ich zog mir ein Hemnd, eine lässige Hose, meine Chucks an und band mir die Krawatte locker um. Etwas Gel machte ich mir auch noch in die Haare und einen schönen Duft legte ich auf auf. Ich betrachtete mich im Spiegel und fand mich selbst sehr gutaussehend. Mein Blick auf die Uhr veriet das es an der Zeit war los zu gehen. Meine Eltern wussten von der Party zwar etwas, doch ich stohl mich dennoch aus meinem Fenster nach Draußen. Ich tippte meinen Jungs noch eine Nachricht und dann ging ich los.

      Als ich angekommen war warteten alle schon auf mich. ich begrüßte alle mit einem handschlag, den Frauen gab ich eine Umarmung und einen Kuss auf die Wange. "Schön das ihr alle heute hier seit. Es wurde endlich mal wieder Zeit das wir feiern und heute habe ich auch noch einen Spezialgast eingeladen. Ich glaube dieser Abend wird unvergesslich für uns alle werden." Ich lächelte meinen Jungs zu. "Und nun lasst dier Party beginnen." Ich hob mein Glas und wir stoßen an. Von Außen konnte man nicht erkennen das die Party schon im Gange war. Ich schaute auf mein Handy und es war genau 19 Uhr. "Ich bin gleich wieder da." Ich ging durch den Flur und öffnete die Tür. Sie war wirklich pünktlich, aber für eine Streberin ist das ja kein Klacks. Mein Blick fiel auf ihr Aussehen und ich mustere sie von oben bis unten. "Jenny?" Ich konnte kaum glauben das in einer kleinen unscheinbaren Streberin so eine schöne Frau steckte. "Wow du hast dich ganz schön aufgebrezelt für heute Abend." Ich war etwas verlegen von ihrem Anblick. "E-s .. Äh-m.. Du siehst gut aus." Keine Ahnung warum ich das so gesagt habe, aber ich konnte nicht anders. "Komm doch rein, die anderen freuen sich schon dich kennenzulernen. Ein paar Leute aus der Schule sind auch da. ich denke du wirst dich amüsieren." Sie traten beiden in das Haus rein. Ich atmete tief durch. "Halt dich an den Plan", murmelte ich vor mich hin. Wir gingen den Flur entlang bis hin zum Keller. "Hier unten geht schon die Party ab. Geh schon mal vor ich komme gleich nach."
      Ich ließ Jenny alleine und ich flitzte schnell nach oben in meinem Kumpel sein Zimmer. Ich nahm mein Handy aus der Tasche. ´Es kann los gehen. Sie kommt jetzt runter. Verhaltet euch bitte ganz nett, ich möchte das sie sich erstmal willkommen fühlt.´Ich schickte die Nachricht ab, atmete nochmal tief durch und zündete mir eine Zigarette an.
    • Jenny

      Tatsächlich kam es mir vor, als würde ich ewig warten, doch es waren vielleicht fünf Minuten bis die Tür auf ging und Ryo raus kam. Er sah anders aus als in der Schule, etwas schicker, aber trotzdem lässig, wie man ihn eben kannte. Als er mir unerwartet ein Kompliment machte, würde ich leicht rot. „Ein, danke. Du siehst auch nicht übel aus.“, sagte ich leise und biss mir auf die Unterlippe.
      Irgendwie fühlte sich das komisch an, es war nicht meinte Welt. Aber ich würde dem ganzen eine Chance geben, schließlich helfe ich ihm und vielleicht wollte er mir einfach was zurück geben.
      „Ich hoffe das es ein schöner Abend wird, danke für die Einladung.“, sagte ich und ging hinein, allerdings ohne Ryo. Als er verschwand, sah ich mich um und seufzte. Ich kannte doch niemanden und sollte jetzt auch noch alleine da runter. Einen kurzen Moment überlegte ich schon doch lieber zu gehen, aber ich wollte nicht so unhöflich sein und mir das ganze mal ansehen.
      Als ich nach unten kam erkannte ich einige Jungs und Mädchen aus der Schule, die ebenfalls alle Partytauglich aussahen und bereits an ihren Getränken nippten. „Hey, ich bin Jenny, Ryo hat mich eingeladen.“, sagte ich eher leise, was die meistens durch die laute Musik wohl auch nicht mitbekamen, denn es grüßten nur wenige zurück. Kurz darauf kamen einige Leute auf mich zu, boten mir einen Drink an, den ich dankend annahm.
      Ich konnte nicht ahnen, dass es wenige Minuten später die Hölle für mich werden würde.
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    • Ryo

      Es wurde Zeit das die Party in Schwung gebracht wurde und ich stieß wenig später mit meinem Kumpel nach unten in den Keller zu anderen anderen hinzu. Ich schnappte mir ein Becher mit Wodkacola und ringte um Aufmerksamkeit. "Guten Abend allerseits. Ich freue mich das ihrauch heute Abend wieder zu einer meiner berühmten Party gekommen seit. Ihr wisst es nicht immer einfach mit mir aber heute Abend wird legendär, das verspreche ich euch. Ich habe auch einen Ehrengast heute mitgebracht. Ich zeigte auf Jenny und winkte sie zu mir.
      "Dank ihr habe ich eine zweite Chance bekommen und ich möchte mich bei ihr bedanken für alles. Und sie ist heute unser Ehrengast. Also behandelt sie gut." Ich drückte sie fest an mich und grinste sie an, dann gab ich ein leichtes Zwinkern meinen Kumpels.
      Der Abend war wirklich wie immer mehr als fantastisch. Jenny wurde nur so von meinen Leuten verwöhnt.
      Ich ging etwas später zu meinem Kumpel der sich gerade an das Getränkemixen machte. "Sie scheint sich prächtig zu amüsieren findest du nicht auch?" Er lächelte mich frech an. "Soll ich?" Ich sah auf den Becher den er in der Hand hielt und den Beutel mit den lustigen Pillen in der anderen Hand. "Ja aber übertreib nicht gleich. Sie soll nur etwas lockerer werden und nicht gleich völlig abdrehen." Er mischte eine Pille under das Getränk und ich ging schnurstraks zu ihr. Ich legte einen Arm um sie und drückte ihr den Becher in die Hand. "Hey ich hoffe es gefällt dir. Ich hab dir was zu trinken mitgebracht und es gibt ekien Widerrede, das du kein Alkohol trinkst. Das gehört nunmal zu ner Party dazu und es ist ja nur Wodka mit Cola, also harmlos." Ich stieß mit ihr an und lud sie zum tanzen ein. "Das Lied ist genau meins komm mit." Ich zog sie auf die Tanzfläche und zeigte ihr meine Moves. "Jetzt zeig mir mal was du drauf hast."
      Sie zögerte einen Moment, doch dann hatte ich Gefühl das die Pille so langsam ihre Wirkung zeigte. Sie ging ab wie ein flotter Otto. "Du hast ja mehr drauf wie ich dachte." Sie lies sich richtig gehen.
      Die Party wird wohl noch einige Überraschungen mit sich bringen, da bin ich mir sicher.
    • Jenny

      Ich unterhielt mich mehr oder weniger mit Ryos Freunden, bis dieser endlich selbst den Keller betrat. Etwas erleichtert seufzte ich. Wenigstens kannste ich nun wirklich jemanden und müsste nicht gezwungen sein mich mit fremden zu unterhalten. Ryo stellte sich nach vorne und hielt eine kleine Ansprache, in dieser Zeit leerte ich meinen Becher und stellte ihn auf einem kleinen Tisch ab, bis ich meinen Namen hörte. Überrascht sah ich auf und ging zu Ryo, der gerade erzählte, durch mich eine zweite Chance bekommen zu haben. Ich ging zu ihm und sofort legte er seinen Arm selbstverständlich um mich als wäre es nur sein Platz.
      Ich wurde rot und lächelte leicht verlegen, vielleicht lag es auch am Alkohol. Schließlich ging ich für gewöhnlich nicht auf Partys und getrunken habe ich bisher auch nicht wirklich. Die nächste Zeit verlief ganz entspannt. Die Musik war laut, die Getränke kalt. Ich schloss mich wieder einigen anderen an und unterhielt mich mit Ryos Freunden. Ein wenig später kam mein Klassenkamerad wieder zu mir und drückte mir ein neues Getränk in die Hand. Seine Hand fand ganz selbstverständlich wieder ihren Platz auf meinen Schultern. „Danke, es ist ganz schön auch mal rauszukommen.“, sagte ich sanft und lächelte ihn an. Währenddessen sah ich ihn vielleicht ein bisschen zu lange an. In diesem Licht sah er gut aus, hatte so weiche Gesichtszüge. Wir stießen an und ich trank einen großen Schluck, danach ging alles so schnell.
      Ich leerte meinen Becher relativ schnell, obwohl ich eigentlich nicht tanzte und doch fand ich den Song den Ryo seinen Lieblingssong nannte super. Es war als fiel alles von mir ab und ich war frei. Ich tanzte, sang und ließ mir mehr Getränke geben. Zwischendurch boten mir andere Zigaretten an, ich zog daran, hustete und lachte.
      Erst nach einiger Zeit bemerkte ich, dass das nicht ich war.
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      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Ryo


      Es war interessant sie zu beobachten und was für eine Auswirkung die Pillen auf sie hatten. Endlich hatte ich sie da wo ich sie haben wollte, völlig willenlos.
      Ich trat an sie heran und küsste sie flüchtig auf die Wange. "Du scheinst echt Spaß zu haben, ich hoffe du behälst das alles noch in guter Erinnerung.
      Die Party war wild und der Alkohol floß in Strömen. Jenny lies sich richtig gehen und machte sich auch an mich ran. "Du bist eigentlich nicht mein Typ aber heute könnte ich eine Ausnahme machen." Ich wusste nicht was in mich gefahren war, aber jetzt konnte ich meinen Plan endlich voll enden. Wir gingen nach oben in das Zimmer meines Kumpels und was dann passierte war nicht unvorhersehbar.
      Sie war nicht schlecht das musste ich zugeben, aber es gab um weiteren bessere Mädchen. Wir gingen dann zu späterer Stund wieder zurück zu den anderen. Es drehte sich nur noch alles und die Party ging bis in die frühen Morgenstunden.
      Irgendwann schliefen alle ein und wachten an Orten auf wovon die Meisten nichts mehr wussten.Ich lag ebenfalls irgednwo auf den Boden und mir tat auch alles weh. Nicht nur das mein Kopf bummte auch mein Rücken schmerzte. "Jo war wieder ne geile Party . Wo ist eigentlich die Alte?", sprach mein Kumpel. Ich zuckte mit den Schultern und suchte das gesammte Haus ab. Doch es gab keine Spur von ihr. "Ich aknn sie nirgends finden. Vielleicht ist sie schon nach Hause gegangen es ist ja schließlich schon 14 Uhr." Ich sah durch den Raum und stellte fest das ihre Sachen noch dort waren. Völlig panisch suchte ich das Haus nochmal ab und auch den Garten. Irgendwann fande ich sie an einem Ort wo ich sie nicht vermutet hatte. "Je-nny??"
    • Jenny

      Ich tanzte und lachte mit den anderen, bis Ryo an mich heran trat. Es wirkte so surreal, doch ich spürte seine Lippen kurz auf meiner Wange. Ich lief rot an und lächelte verträumt. Mein Körper fühlte sich leicht und gleichzeitig schwer an. Alle meine Zweifel, waren wie weggeblasen. „Die Party ist toll, danke das du mich eingeladen hast.“, sagte ich und klammerte mich an ihn. Er roch sehr gut, welches Parfum er wohl benutzte? Wir redeten und tanzten und tranken noch etwas, ehe ich seine Hände auf mir spürte und mein Herz anfing zu rasen. Ich ignorierte seine Aussage und folgte ihm, fast willenlos wie ein Zombie. Wir kamen in einem Zimmer an und dann passierte alles wie von selbst. Meine Erinnerung wurde immer schwammiger und so befanden wir uns wenige Minuten später auch schon wieder auf der Party. Meine Sicht wurde immer verschwommener und mein Kopf brummte, in meinem Magen drehte sich alles kreuz und quer.
      Sofort rannte ich nach oben und suchte ein Badezimmer. Glücklicherweise fand ich es und bereits einige Sekunden später kamen alle Getränke des Abends aus mir heraus. Jetzt schmerzte mein Körper schlagartig. Meine Augen brannten, mein Unterleib zog sich zusammen und erst jetzt realisierte ich, was passiert ist.
      Sofort übergab ich mich erneut und brach in Tränen aus. Keine Ahnung wie lange ich da saß, aber weit kam ich nicht, denn als ich aus dem Bad kam, hörte ich andere Gäste von der Party und rannte in ein Zimmer. Dort versteckte ich mich in irgendeinem Schrank. Zwei andere von der Party kamen hoch und machten, was betrunkene Teenager eben machten. Mit der Hand vor den Mund gepresst, saß ich also in diesem Schrank fest. Ich fühlte mich dreckig. Ich hätte niemals herkommen dürfen. Nach einiger Zeit, schlief ich irgendwie ein und wurde wach, als ich hörte wie jemand meinen Namen rief.
      Verheult und wie ein Kind zusammengekauert sah ich ihn an, Ryo, der mir diese ganze Situation eingebrockt hatte.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Ryo


      Es war ein eher erschreckendes Bild sie so zu sehen. Bin ich etwa zu weit gegangen? "Ist alles in Ordnung? Ich meine es ist nicht gerade der bequemste Ort um zu schlafen." Ich versuchte die Situation irgendwie mit Humor zu nehmen, aber ich glaube es war eher unpassend.
      "Wenn du magst kannst du gerne ein Bad oder ne Dusche nehmen. Ich habe Frühstück für alle gemacht."
      Ich lies sie alleine und machte mich auf den Weg zu den anderen nach unten. "Hey Alter eine geile Party mal wieder. Wo ist denn die Kleine der du es gestern ordenlich besorgt hattest?" Die Aussage machte mich eher wütend, als das ich darauf stolz gewesen wäre. "Rede nicht so über sie..", fauchte ich ihm entgegen. "Es ist am besten wenn ihr euch alle jetzt verpisst!" Sie sahen mich alle überrascht an. Ich ballte meine Hände zu Fäusten. "Hab ich mich nicht klar ausgedrückt? Verschwindet!"
      Alle standen wie angewurzelt da und in null komma nix schnappten sie sich ihre Sachen und verschwanden. Nun war ich mit meinem Kumpel und mit Jenny alleine in diesem Haus. "Ich helf dir beim Aufräumen." Um meine Wut abzubauen räumte ich das Haus auf und machte sogar sauber. Wir hatten eine ganze schöne Verwüstung angestellt und es waren auch einige Sachen zu Bruch gegangen.
      Nach etwa 3 Stunden waren wir fertig. Ich versuchte die ganze Zeit Jenny aus dem Weg zu gehen, aber es klappte nicht. Sie schaute mich die ganze Zeit wütend und traurig an. Als wäre sie enttäuscht.
      "Puhh wir haben es geschafft." Ich lies mich auf dem Sofa nieder und trank ein Schluck Cola. "Sag mal Jnney ist mit dir wirklich alles gut? Du siehst so blass aus?"