Voyage dans le temps - oder: die Zeitreise

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    • Voyage dans le temps - oder: die Zeitreise

      ☮ вøηנøυя! ☮


      Der ein oder andere wird sich jetzt sicher schon denken; "Oh, den süßen, kleinen Kerl da kenn ich doch!"
      Nun ja... so süß er auch aussehen mag, ganz so lieb und unschuldig ist er dann doch nicht. :D

      Aber mal genug von der Geheimniskrämerei.
      Ihr habt richtig gesehen: Ja, der Kerl da oben gehört zu einem Anime - Diabolik Lovers - den vermutlich zum Großteil nur das "weibliche Publikum" gesehen hat, da der Anime tatsächlich.... etwas... nun ja, sagen wir es mal so: Der Anime ist eher für Mädchen als für Jungs interessant, da die Story ziemlich mau ist, die Charaktere dafür aber umso hübscher (mal ganz brav gesagt.. *hust*). Und ja, genau, das Taith hat sich mal dazu motivieren lassen, eine Fanfiktion über dieses Fandom zu schreiben.
      Eigentlich gibt es auch nicht viel zu sagen, außer, dass ich mich ein klein wenig von meinen aktuellen RPG's inspirieren lassen habe. Von daher: Danke an alle meine Postpartner - ihr habt mir neue Motivation gegeben!
      Achja: Man muss den Anime eigentlich nicht kennen, um die Fanfiktion verstehen zu können - ich habe den Prolog extra schon so angefangen, dass man etwas versteht und gleich mit im Geschehen ist, selbst wenn man den Anime / die Games nicht kennt.
      Das FSK setzte ich einfach mal auf 16 bzw. auf +16, da ich - wenn ich es so umsetzten kann, wie ich es geplant hatte - auch eine ganze Portion Drama reinpacken werde, was sich wiederrum mit Themen wie Depressionen und Selbstverletzung beschäftigt. Möglicherweise wird auch das Thema Selbstmord angeschnitten, aber das würde ich dann noch vor dem Kapitel ankündigen.

      Ich weiß noch nicht, ob ich es wirklich schaffe, die Fanfiktion bis ganz zum Ende zu schreiben, aber ich werde es definitiv versuchen. Hoffentlich machen mir meine Faulheit und mein Perfektionismus nicht wieder einen Strich durch die Rechnung. :OO

      Für die, die erst einmal wissen wollen, um was es geht:

      Kurzbeschreibung
      Traum wurde zur Realität und Realität zum Traum. ‚Was wäre gewesen, wenn...‘ - Genau dies fragte sich auch der Jüngling Cyrian. Nur wenige Minuten zuvor hatte er sein Leben gelebt, so wie er es gewohnt gewesen war. Nur wenige Minuten zuvor hatte die Sonne geschienen und seine Haut mit ihren Strahlen erwärmt. Und durch einen einzigen, winzigen Augenblick hatte sich alles verändert. Der Himmel wurde in ewige Finsternis getaucht, verschiedene Parallelwelten – von denen man dachte, sie existieren nur in Träumen und Fantasien – brachen zusammen und stürzte alles in vollkommenes Chaos. – Nichts war mehr so, wie es einst gewesen war. [Hinweis: Die Fanfiktion beschäftigt sich – indirekt – mit dem Thema „Boys Love“, heißt, es gibt – indirekt – ein homosexuelles Pärchen: Meinen Charakter und (einen) der Diabolik Lovers Jungs. Wen dies noch nicht abgeschreckt hat: Viel Spaß beim Lesen!]

      Das war es jetzt erstmal für den Einleitungspost. Der Prolog kommt dann im nächsten Post.

      ☮ α
      υ яєνøιя! ☮
      They're all around me, circling like vultures.
      They wanna break me and wash away my colors.
      I cannot stop this, sickness taking over.
      It takes control and drags me into nowhere.
      I need your help, I can't fight this forever.
      I know you're watching, I can feel you out there.


      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Taithleach ()

    • Prolog
      Ich spürte einen gewaltigen Schmerz in mir aufsteigen. Er ließ mich taumeln und beinahe wäre ich gefallen. Gefallen. Aber wohin? Hier war nichts! Es war vollkommen dunkel, nicht einen einzigen Stern konnte man entdecken. Ich wusste nicht einmal, ob irgendwo vor mir ein Baum stand oder wo ich überhaupt war. Das Einzige, was ein wenig Licht spendete, war mein eigenes Licht. Ein Licht, das von meinem Körper ausging. Ein Licht, welches die Farbe der Sonne hatte – bernsteinfarben bis hin zu einem hellen Gelb.
      Dann erbebte die Erde ein weiteres Mal und alles war vorbei. Ich fiel. Nichts hätte ich tun können – es war vorbei. Ich wusste es. Sollte ich dies überleben, dann wäre alles anders. Diese Welt, wie ich sie gekannt hatte, würde nicht mehr existieren.
      Leise murmelte ich meine letzten Worte in die kalte, einsame Dunkelheit, dann wurden meine Augenlider immer schwerer, bis sie schlussendlich zu fielen. Um mich herum verstummte allmählich alles. Die Stimmen in meinem Kopf wurden leiser und leiser, das Rauschen um mich herum verebbte. Meine Gedanken kreisten nur noch darum, warum ich all dies getan hatte. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Was hatte es mir schlussendlich gebracht? Würde sich dadurch endlich etwas verändern? Oder würde ich in wenigen Minuten tot am Boden liegen und mich nicht mehr regen? Würde mich jemand vermissen? Oder würde man mich hassen, für das, was ich getan hatte?

      Stunden oder Tage später....

      Ich fühlte mich, als hätte ich seit Tagen nicht mehr geruht; als wäre ich einen Marathon gelaufen. Mein Kopf – und allgemein mein ganzer Körper – taten weh. Als ich versuchte meine Augen zu öffnen, durchfuhr mich ein leichter Schmerz. Sofort schloss ich sie wieder. Ich hörte Stimmen. Mindestens drei. Nur ganz leise, ich konnte sie nicht verstehen. Sie waren nah. Ich spürte einen leichten Luftzug – vermutlich der Atem von Jemandem – dann strich mir jemand über die Wange, hinunter zu meinem Hals. Die Berührung war unheimlich kalt und intensiv; sie ließ mich erzittern. Ich wollte etwas sagen, mich bemerkbar machen, aber es gelang mir nicht. Meine Kehle fühlte sich an, als hätte ich zuvor Salzsäure getrunken.
      „Wach... machen wir jetzt mit ihr.... essen.... Teddy“ Ich schnappte ein paar Worte auf, doch es kostete mir all meine Kraft. Ich merkte, wie mir wieder das Bewusstsein entgleiten wollte, als ich plötzlich Nässe in meinem Gesicht spürte. Jemand hatte mir Wasser auf mein Gesicht geträufelt – genau das, was ich jetzt am meisten brauchte. Gierig öffnete ich meinen Mund – da ich weder Arme, noch Finger, noch Zunge bewegen konnte – und bedeutete damit, dass ich mehr benötigte, mehr wollte. Mein Wunsch wurde erhört. Nur wenige Sekunden später landete noch mehr kühles, rettendes Wasser in meinem Mund. Als ich schlucken wollte, tat es weh. Ich schluckte trotzdem. Wasser war meine einzige Möglichkeit, um nicht wieder der Ohnmacht zum Opfer zu fallen.
      „Mehr...“ Diesmal wurde mein Wunsch nicht erhört. Es wurde still. Nicht lange, nur für Sekunden. Dann ertönten noch mehr Stimmen als zuvor. Eine davon hörte sich ziemlich streng an, eine andere eher gelangweilt und wiederum eine andere aggressiv. Eine bunte Mischung an Gefühlen. „Meh...r“, versuchte ich es noch einmal mit kratziger Stimme, doch meine Stimme ging einfach unter in dem Stimmgewirr. Niemand hörte mich. Merklich verkrampfte ich mich. Etwas Kaltes rann meine Wange herunter. Wasser? – Nein, das konnte nicht sein, dafür war es zu wenig. Weinte ich etwa? – Unmöglich.
      „Teddy.... Menschen weinen... Angst haben...“ Dieselbe, kindlich klingende Stimme wie zuvor. Und schon wieder das Wort Teddy; hatte die Person nicht vorher schon zu jemandem gesprochen, der Teddy hieß? Oder war ‚Teddy‘ vielleicht eine Tierart? – Ich wusste es nicht, dies entzog sich meiner Kenntnisse.
      „Warte.... ausprobieren.... mischen...“ Noch immer konnte ich keine kompletten Sätze verstehen, hörte aber erneut die strenge Stimme. Definitiv männlich – so wie die meisten anderen, die ich bisher gehört hatte. Nur bei der kindlichen Stimme war ich mir nicht ganz sicher, welches Geschlecht der- oder diejenige hatte, tendierte jedoch auch eher auf männlich. Für eine weibliche Stimme war sie dann doch ein klein wenig zu tief.
      „Mach den Mund auf.“, ertönte es trocken von Jemandem, der sich anscheinend direkt neben mich gesetzt hatte. Artig öffnete ich meinen Mund. Relativ vorsichtig flößte mir die Person eine gut schmeckende Flüssigkeit ein. Was das wohl war? Es schmeckte ziemlich süß und nach etwas, das ich mal gekannt hatte – doch selbst beim besten Willen wollte mir nicht einfallen, was es war oder wie es hieß.
      Als der Unbekannte mir nichts mehr von der Flüssigkeit gab, da sie vermutlich leer war, versuchte ich etwas zu sagen. „Wer... seid ihr.... und wo... bin ich... hier?“ Stille. - Schon wieder. Und dann, wie bereits erwartet, redeten alle auf einmal. Nur die Person neben mir schwieg. Dann erhob er die Stimme. „Meine Wenigkeit wird sie aufklären, schließlich habe ich sie auch zuerst gefunden!“ Da er so nah neben mir saß, konnte ich jedes einzelne Wort verstehen, brauchte allerdings einige Sekunden, um zu begreifen, was er gesagt hatte. Ich wurde ‚gefunden‘? Und der Unbekannte neben mir hatte mich zuerst entdeckt?
      „Wo...?“ Es wurde ruhig. Vorsichtig versuchte ich erneut meine Augen zu öffnen. Es tat nicht mehr ganz so weh wie zuvor. Anfangs sah ich nur etwas sehr helles, stechendes. Langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite um nicht direkt in ‚das Helle‘ schauen zu müssen. Es war unglaublich anstrengend und tat fürchterlich weh. Dann versuchte ich es erneut. Diesmal klappte es.
      Das erste was ich sah, war eine Hand. Als ich meinen Blick weiter nach oben wandern ließ erkannte ich ein hübsches Gesicht mit einem breiten Grinsen darauf. Widerspenstige, rötliche Haare um schmiegten das blasse Gesicht mit den funkelnden, grünen Augen. Das war doch... - nein, unmöglich, das konnte nicht sein!
      „Ich kenne dich“, meinte ich tonlos. Mein Blick wanderte weiter; wenn ich mich an ihn erinnern konnte, dann wusste ich auch, wer die anderen waren.
      Und tatsächlich... meine Befürchtungen wurden erfüllt. Die Gesichter, die Augen, die Haare, die Klamotten – alles passte! Wie konnte sowas möglich sein? Warum hatten mich ausgerechnet diese Vampire gefunden?
      „Du bist Ayato... Ein Sadist mit einem Hang zum Unfug treiben. Zudem liebst du es, andere zu schikanieren und sie als dein persönliches Eigentum zu betrachten – nicht als Lebewesen, als das, was sie wirklich sind.“ Ich blickte den jungen Mann neben mir an, schaute ihm direkt in die Augen. Diese Augen... sie erinnerten an die Augen jener Katzen, welche man aus Erzählungen und Sagen kannte, solche, mit tiefschwarzem Fell und giftgrünen Augen, solche, die Unglück vorhersagten.
      „Und du bist Reiji – der Kopf der Familie, wenn man es so bezeichnen will. Du führst sie, sorgst dafür, dass Regeln eingehalten und der Ruf der Familie nicht geschädigt wird.“ Ich atmete hörbar ein. „Aber du bist nicht das Oberhaupt der Familie, nein, das ist dein Bruder Shu... und du hasst ihn dafür.“
      Mein Blick wanderte weiter zu eben diesem Vampir. „Shu. Du bist ein Vampir, der auf den ersten Blick ziemlich faul und verschlafen wirkt und doch... bekommst du mehr mit, als du vor den anderen zeigst. Eigentlich bist du ein sehr aufmerksamer Beobachter.“ Der Älteste blickte mich an. Seine Augen waren blau wie der Himmel – genau wie ich es mir gedacht hatte; er war es also wirklich.
      „Und Subaru – du bist der Jüngste. Deine raue Schale, die du den anderen zeigst, ist nur Schutz vor ihren Schikanen... aber tief in deinem Innersten bist du sehr unsicher und ziehst dich deshalb zurück.“ Gelächter. Die anderen Vampire lachten ihn aus, aufgrund meiner Worte. Vielleicht hätte ich zuvor tatsächlich überlegen sollen, was ich sage. Nun war es zu spät. Subaru errötete und wirkte plötzlich ziemlich aggressiv. Ich bekam es mit der Angst zu tun und wendete deshalb schnell meinen Blick ab.
      „Kanato... du... dich konnte ich noch nie wirklich durchschauen. Bei dir weiß man nie, was einen erwartet. In dem einem Moment bist du noch ganz ruhig, im anderen einem Tobsuchtsanfall nahe.“ Mittlerweile wusste ich auch, wer ‚Teddy‘ war – sein Spielzeug. In unserer Welt hatte es so etwas nicht gegeben, deshalb hatte ich es mir von einem der Ältesten erklären lassen müssen. Zuvor war es mir nicht eingefallen, doch jetzt, wo ich das Gesicht des Vampirs erblickte, fiel es mir wieder ein. Diese dunklen Schatten unter den Augen des Lilahaarigen ließen ihn unheimlich und gefährlich wirken, was durch sein widersprüchliches Verhalten nur noch verstärkt wurde.
      „Und zum Schluss Laito. Du bist – genau wie dein Bruder Ayato – ein extremer Sadist. Du liebst es, deine Oper mit perversen Sprüchen und Handlungen zu verunsichern. Gleichzeitig bist du aber auch ein extremer Masochist.“ Laito war – meiner Ansicht nach – der hübscheste aller Vampire. Er hatte die geschmeidigen Bewegungen einer Katze und die hungrigen Augen eines Wolfes. Gleichzeitig konnte er aber auch einer der gefährlichsten Vampire sein – man sollte ihn besser nicht unterschätzen.
      Nachdem ich nun endgültig geendet hatte, waren alle sechs Augenpaare auf mich gerichtet. Ich sah die verschiedensten Emotionen in ihnen, aber eine war bei allen gleich: Verwunderung. Sie fragten sich, woher ich all dies wusste. Sie konnten sich keine Antwort darauf bilden. Es war ihnen rätselhaft, woher ich so viel wusste, obwohl sie mich nicht kannten. Sie hatten mich nie zuvor gesehen – nicht lebendig zumindest. Ich allerdings war immer bei ihnen gewesen, hatte jeden Tag unter ihnen verweilt. Nur... unsichtbar.
      Ein Gefühl der Trauer schnürte mir die Kehle zu. Ich war nicht traurig, weil sie mich nicht kannten, nein, ich war traurig, weil ich einst tot gewesen war. Niemand hatte mich sehen können, niemand hatte mit mir geredet und niemand hatte mir geholfen, wenn das Leben es mir wieder einmal schwer gemacht hatte. Nur die anderen, die wie ich gewesen waren, hatten ab und zu mal ein Wort mit mir gewechselt. Der Tod war trist und einsam gewesen. Eintönigkeit war an der Tagesordnung gestanden.
      „Woher weißt du, wer wir sind?“
      Eine strenge, prüfende Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sofort kehrte ich von meiner Melancholie zurück in die Realität. Stimmt, jetzt war es egal, wer ich war.
      Langsam versuchte ich mich aufzurichten – es war wirklich unangenehm auf diesem kalten, harten Boden zu liegen und sich nicht rühren zu können. Ayato saß immer noch neben mir, kam aber nicht auf die Idee, mir zu helfen. Er schien in Gedanken versunken.
      „Wenn mir jemand aufhilft, erzähle ich euch alles.“
      They're all around me, circling like vultures.
      They wanna break me and wash away my colors.
      I cannot stop this, sickness taking over.
      It takes control and drags me into nowhere.
      I need your help, I can't fight this forever.
      I know you're watching, I can feel you out there.