Let's be Superheros! MHA [Kolenta X Midori]

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    • Let's be Superheros! MHA [Kolenta X Midori]


      Vorstellung:





      Welches Kind hat nicht schon einmal davon geträumt, eines Tages mal ein Superheld zu werden?
      Dass es Jahrzehnte später ein durchaus normal und häufig ausgeübter Job werden würde, hätte man allerdings nicht geglaubt.
      Es begann bei der Geburt eines Kindes, welches übermenschliche Fähigkeiten hatte, ehe es immer mehr Kinder gab, die mit Fähigkeiten zur Welt kamen.
      Doch diese übermenschlichen Kräfte wurden nicht immer nur für gute Zwecke gebraucht, sondern auch ausgenutzt, um Schaden anzurichten und um Macht zu erlangen.
      Da es also immer mehr "Schurken" gab, brauchte man jemanden, der mit ihnen mithalten konnte - für die Polizei war das nämlich nicht machbar.
      Daher gibt es heutzutage mehrere Heldenagenturen, die sich auf unterschiedlichste Gebiete spezialisieren - je nachdem, was ihnen am besten liegt.
      Nach der Ausbildung zum Helden an einer der zahlreichen Schulen wird es also irgendwann Zeit, eine eigene Heldenagentur zu eröffnen oder aber auch als sogenannter Sidekick bei einer der Agenturen zu beginnen.
      Wohin genau die Reise allerdings geht, ist noch ungewiss..


      @Midori


      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Zedric:

      Heute war es soweit!! Ich freute mich so sehr darauf. Ich sprach wohl kaum über etwas anderes. Ich hatte es geschafft! Ich hatte es nun doch in die Heldenabteilung unserer Schule geschafft. Als mir die Nachricht übermitteln wurde hätte ich heulen können. Mit nichts auf dieser Welt hätte man mich glücklicher machen können.

      Der Wecker klingelte, aber ich war bereits wach gewesen und hatte mir meine Uniform angezogen. Es war noch immer die gleiche Uniform, aber es fühlte sich ganz anders an, sie heute zu tragen. Meine Mutter hatte Frühstück vorbereitet und es mir bereit gestellt. Ungeduld schlang ich es herunter und packte meine bentobox noch in meine Tasche, bevor ich dann zur Schule rannte.
      Ich sollte früher in der Schule erscheinen und mich im Lehrerzimmer melden, damit ich zu meiner neuen Klasse gebracht werden konnte. Ich war so gespannt welche Fähigkeiten auf mich treffen würden.
      Ich war sogar zehn Minuten zu früh da, dennoch klopfte ich an der hölzernen Tür an, die mir direkt geöffnet wurde. Herr zementos stand im Türrahmen und lächelte mich an "zedric tameus" stellte ich mich ruhig vor und verneigte mich kurz "ich sollte mich hier melden, um meiner neuen Klasse vorgestellt zu werden" fügte ich als Erklärung hinzu und wartete auf eine Reaktion. Meine Inneres und Äußeres Gemüt waren immer sehr unterschiedlich. Äußerlich wirkte ich gelassen und ruhig was ich von meinem inneren nicht behaupten konnte.
      Herr zementos bat mich herein und brachte mich zum Schreibtisch von Herr aizawa. Ich kannte ihn bereits, wir hatten ihn Mal in Mathe gehabt, als Vertretung. Er würde wohl mein neuer Klassenlehrer werden. Er sah mich ziemlich müde an "folg mir" war alles was von ihm kam, bevor er Aufstand und los ging. Ich folgte ihm still bis wir vor der Klasse halt machten und er die Tür aufmachte. "Ruhe" kam es von ihm als er den Raum betrat. Alle Schüler setzten sich und begrüßten ihn schließlich. Er hatte sich vor die Tafel gestellt, mit den Händen in den Hosentaschen. "Ihr habt ab heute einen neuen Mitschüler... vorstellen kannst du dich ja alleine" ohne ein weiteres Wort setzte er sich hinters Pult. Ich hatte nun auch den Raum betreten und verneigte mich leicht "mein Name ist zedric tameus, freut mich eure Bekanntschaft zu machen. Ich komme aus der allgemeinen Fakultät und wurde ab heute in diese Klasse versetzt. Auf gute Zusammenarbeit!" Erneut verneigte ich mich "da hinten ist noch ein Platz frei" kam es dann von Herr aizawa der sich tatsächlich wieder erhoben hatte um den Unterricht zu beginnen. Ich folgte einfach seiner Anweisungen und setzte mich auf den freien Platz

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      Isaac:

      Die Sonne brannte in meinem Gesicht, was mich dazu veranlasste die Augen zusammen zu kneifen. Mir wurde immer wieder aufgezeigt, warum ich die Nacht einfach lieber mochte. Leider musste ich mich heute auf der Straße aufhalten. In den Gassen wurden lange keine Geschichten mehr erzählt, deswegen musste ich Informationen von den Helden erlangen. Ich euch einigen Passanten aus, um ihnen Platz zu machen, während ich auf den Bürgersteig der Stadt schlenderte. Lumar hatte ich los geschickt, um ebenfalls nach Informationen zu suchen. Meine Wesen wandelten so wie ich lieber in der Dunkelheit. Im Gegensatz zu mir verschwanden sie aber auch nach einer Zeit, wenn sie zu lange in der Sonne standen. Lumar war hervorragend darin zu spionieren, durch seine Größe fiel er einfach nicht auf. Alles was er hörte oder sah, bekam ich sofort mit.
      Meine Schritte führten mir weiter in die Stadt. Einige kleinere Helden hielten sich hier auf. Zwei von ihnen unterhielten sich gerade, scheinbar darauf bedacht nicht belauscht zu werden. Ich lehnte mich an eine Nähe gelegene Mauer und versuchte dem Gespräch zu lauschen. "Das ist jetzt schon das dritte Mal diese Woche! Die Bürger dürfen davon nichts mitbekommen, sonst bricht Panik aus" ich zog die Augenbrauen zusammen. Was sollten wir nicht mitbekommen? Aber sie sprachen leider nicht weiter und gingen stattdessen getrennte wegen. Was ist ein Mist! Ich ärgerte mich aber nicht darüber und ging ebenfalls weiter. Ob ich Helden beneidete? Tatsächlich wusste ich es selbst nicht. Jeder tat es oder nicht? Dann müsste ich es wohl auch. Sie durften ihre Kräfte öffentlich anwenden, ohne bestraft zu werden. Hatten eine hervorragende Ausbildung genossen und wurde von allen bewundert und bejubelt. Wer wollte das heutzutage nicht? Die Polizei duldete mich...weil ich ihnen half, aber auch mich würden sie ins Gefängnis schmeißen, wenn sie mich in die Finger bekamen. Schon zweimal wurde ich beinahe gefasst, konnte aber immer rechtzeitig untertauchen. Es lohnte sich einfach die Stadt in und auswendig zu kennen. Ich beobachtete wie Kinder vor Läden standen und sich darum stritten welcher Held nun der coolste war und wessen Aktion Figur man sich kaufen musste. Süß war es ja...aber sowas konnte ich ihn ihren alter nie machen, weshalb ich es kaum nachvollziehen konnte. Ich zuckte mit den Schultern und ging auch an diesem Geschehen einfach vorbei.

      Irgendwann blieb ich doch stehen. Ein Mann sprach ein kleines Mädchen an und hielt ihr ein Lollipop hin. Er wollte sie scheinbar in eine der Gassen locken und schaffte es auch nach einiger Zeit. Lächelnd folgte das Mädchen den Mann. Mit schnellen Schritten bog ich in die selbe Gasse ein und konnte durch den Schutz vor der Sonne kiro hervorrufen. Dieser hatte dem Mann blitzschnell den Weg abgeschnitten und knurrte ihn dunkel an. Er packte das Mädchen am Arm und wollte es mit sich ziehen, doch war lumar schneller und biss ihn in den Handrücken. Man sollte niemanden auf seine Größe reduzieren. Ich rief das Mädchen zu mir und glücklicherweise hörte es auf mich. Der Mann schüttelte lumar ab und lief davon. Zum Glück wurde ein Held aufmerksam von dem ganzen und konnte ihn direkt abfangen. Ihm folgten zwei Polizisten, Nachdem der eine das Mädchen an sich genommen hatte lief ich ebenfalls in die Dunkelheit, bevor ich ebenfalls -wegen Benutzung meiner Fähigkeit- festgenommen werden konnte.
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      <3
    • Koji
      Verschlafen öffnete Koji seine grün-blauen Augen, als der nervtötende Ton seines Weckers ihn aus dem Schlaf gerissen hatte. Nach einigen Wochen Ferien war er es nicht mehr gewohnt, so früh aufzustehen, doch es brachte nichts, deshalb zu jammern. Ab heute würde der Unterricht an der UA wieder starten, worauf er sich schon gefreut hatte. Da war es ganz schnell vergessen, dass er eigentlich noch müde war und gerne noch ein-zwei Stunden geschlafen hätte. Als er sich in seinem Bett aufsetzte, nahm er die Arme nach oben und streckte sich, während er laut gähnte. Anschließend schob er sich aus dem Bett, schlurfte zu seinem Kleiderschrank und suchte seine Schuluniform heraus, die er rasch anlegte, bevor er sein Bett ordentlich machte und nach unten in die Küche ging. Dort wartete seine Tante auf ihn, die ihn mit einem sanften Lächeln begrüßte. "Guten Morgen, Koji. Bereit für den ersten Tag nach den Ferien? Ich hab dir schon ein Frühstück gemacht und etwas zu Essen zum Mitnehmen vorbereitet. Vergiss es nicht wieder, einzupacken" meinte sie mit freundlicher, heller Stimme, woraufhin Koji nickte. "Dankeschön" antwortete er mit verschlafener Stimme und gähnte erneut, ehe er sich an den Esstisch setzte und sein Frühstück rasch verputzte. Koji wollte am ersten Tag nach den Ferien auf keinen Fall zu spät zum Unterricht kommen, deshalb beeilte er sich. Nachdem er also gefrühstückt hatte räumte er seinen Teller weg und packte das von seiner Tante vorbereitete Essen in seine Tasche, ehe er seinen Hausschlüssel schnappte, seine Schuhe anzog und die Haustür öffnete. "Ich bin dann mal unterwegs! Bis heute Abend!" rief er und zog die Tür hinter sich zu, ehe er sich auf den Weg zur UA machte.
      Die Schule hatte er in ca. 20 Minuten zu Fuß erreicht - wenn er zügig ging. Schnaufend schob er seine Tasche auf die Schulter, die nach unten gerutscht war, und trat ein, ehe er zielstrebig den Weg zu seinem Klassenzimmer nahm. Als er die Tür öffnete, waren schon einige seiner Mitschüler und Mitschülerinnen da, die er mit einem "Guten Morgen zusammen" begrüßte. Einige drehten ihre Köpfe zu ihm um und grinsten ihn an, ehe sie ihn ebenso begrüßten. Die meisten waren in irgendwelche Gespräche über die verbachten Ferien verwickelt, weshalb Koji seine Tasche zunächst an seinem gewohnten Sitzplatz abstellte, ehe er sich irgendwo einklinkte. Die meisten waren in den Ferien mit ihren Eltern verreist oder hatten irgendwelche Tagestrips unternommen, worüber sie sich rege unterhielten, als sich plötzlich die Tür des Klassenzimmers erneut öffnete und eine vertraute Gestalt eintrat. "Ruhe" ertönte die ihm bekannte Stimme seines Klassenlehrers - Herrn Aizawa.
      Wir die anderen auch, setzte sich Koji und wandte seinen Blick fokussiert nach vorne, während der Lehrer sich - stets motiviert wie immer - mit in den Hosentaschen vergrabenen Händen vor die Tafel stellte. "Ihr habt ab heute einen neuen Mitschüler... vorstellen kannst du dich ja alleine" meinte der Schwarzhaarige, wobei Koji den Kopf zur Seite neigte. Erst jetzt hatte er den Jungen bemerkt, der vor die Klasse trat und sich selbst vorstellte. "Mein Name ist Zedric Tameus, freut mich eure Bekanntschaft zu machen. Ich komme aus der allgemeinen Fakultät und wurde ab heute in diese Klasse versetzt. Auf gute Zusammenarbeit!" meinte er, bevor er von Herrn Aizawa auf den freien Platz neben Koji verwiesen wurde. Nachdem sich Zedric gesetzt hatte, wandte Koji interessiert seinen Blick zur Seite. Zedric war also von der allgemeinen Fakultät in die Heldenklasse versetzt worden..das musste heißen, dass er hart gearbeitet hatte und dass er sicherlich sehr talentiert war, was die Neugierde in Koji geweckt hatte. Kaum merkbar beugte er sich zur Seite. "Hey Zedric, mein Name ist Koji. Koji Anzai. Freut mich" wisperte er ihm zu, ehe er seinen Blick wieder nach vorn richtete. Er wollte nicht von Herrn Aizawa ermahnt werden, weshalb er versuchen würde, sich auf den Unterricht zu konzentrieren.

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      Eva
      Als Eva wach wurde, blinzelte sie einige Male, bis sich ihr verschwommenes Sichtfeld klärte. Mit einem lauten Gähnen und einem Blick auf die Uhr musste sie feststellen, dass sie spät dran war. Ab heute würde nämlich ihr Praktikum bei dem so genannten "Genius Office" beginnen - der Heldenagentur, die von Tsunagu Hakamata geleitet wurde, auch bekannt als "Best Jeanist". Das Praktikum hatte sie durch eine Empfehlung ihres älteren Bruders bekommen, der ein gutes Wort für sie eingelegt hatte. "So ein Mist!" fluchte sie, frustriert darüber, dass sie ihren Wecker wohl nicht gehört hatte. Hastig schlug sie ihre Bettdecke zur Seite, schob sich aus ihrem warmen Bett heraus und stolperte zum Kleiderschrank. Da sie bei der Agentur war, zog sie ihr Heldenkostüm an, ehe sie sich hastig im Bad zurecht machte. Im Schnelldurchlauf wusch sie ihr Gesicht, kämmte ihre Haare und putzte sich die Zähne, bevor sie sich ihren Rucksack schnappte und schnaufend aus dem Haus stürmte. "Guten Morgen, ich bin spät dran, bis später!" rief sie laut, ehe sie die Tür hinter sich zuzog und lossprintete. Da sie es zu Fuß nicht mehr rechtzeitig geschafft hätte, hatte Eva den Bus genommen, was ihr gleichzeitig eine Pause verschaffte, in der sie durchatmen konnte. Schnaufend hatte sie sich auf einen der Sitze fallen lassen, ehe sie ihren Blick aus dem Fenster wandte. Lächelnd beobachtete sie die Menschen, die unterwegs waren. Einige waren entspannt, während andere genau so gestresst wirkten, wie sie es selbst war. Es tat gut zu wissen, dass Eva nicht die einzige war, die heute Morgen wohl spät dran gewesen war. An ihrer Haltestelle angekommen stieg sie aus und ging zügig weiter So kam sie zwar knapp, aber dennoch rechtzeitig an.
      Als sie den Aufenthaltsraum betrat, grüßte sie die übrigen Mitarbeiter der Agentur. "Guten Morgen!" keuchte sie mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen, woraufhin die anderen sie grinsend anblickten. "Guten Morgen. Du bist Eva, nicht? Unsere Praktikantin für die nächsten Wochen." meinte ein junger Mann mit dunkelbraunem Haar, der ihr entgegenkam. "Ich werde dich heute ein wenig herumführen und du wirst mit mir auf Patrouille gehen. Wie hört sich das für dich an?" meinte er freundlich lächelnd, nachdem er sich vorgestellt hatte. Eva willigte freudig ein und verstaute ihren Rucksack, ehe sie herumgeführt und vorgestellt wurde. Auch Best Jeanist traf sie, der ihr erneut erklärte, dass sie heute mit einem seiner Sidekicks unterwegs sein würde.
      Aufgeregt war sie dem Dunkelhaarigen gefolgt, der ihr zunächst die Agentur zeigte, ehe er sich fertig gemacht hatte und sie beide auf Patrouille gingen. Eva hatte schon einige Praktika gemacht, doch es war immer wieder spannend, neue Helden und Sidekicks kennenlernen zu dürfen und mit ihnen auf Patrouille zu gehen - dabei konnte man oft einiges zu sehen bekommen. Als sie jedoch durch die Straßen gingen, fiel ihnen untypischer Lärm auf, weshalb sie in eine der schmalen Gassen einbogen. Sie konnten nicht genau sagen, was vorgefallen war, doch aufzufinden waren ein flüchtender, alter Mann und ein kleines Mädchen. Während der Sidekick sich um den Mann kümmerte, hatte sich ein Streifenpolizist dem Mädchen angenommen. Eva hatte mit großen Augen dabei gestanden und die Übrigen beobachtet, bis ihr der Umriss eines Jungen auffiel, der in der Dunkelheit einer Seitengasse verschwunden war. Neugierig setzte sie sich, ohne nachzudenken, rasch in Bewegung und bog um die Ecke. In der Hoffnung, sie würde den Jungen noch finden. Ihr Verschwinden schien vorerst niemandem aufzufallen - schließlich waren die anderen mit dem Mädchen und dem Mann beschäftigt gewesen. Doch das war umso besser für Eva. "Hallo??" rief sie schließlich in die Dunkelheit hinein, während sie weiter in Bewegung blieb.

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    • Zedric Tameus:

      Ich stellte meine Tasche neben meinem Tisch ab und wurde im nächsten Moment von der Seite angesprochen. Automatisch drehte ich mich in die Richtung, aus der die Stimme kam und lächelte ebenfalls kurz "freut mich" flüsterte ich zurück. Mein Sitznachbarn schien zumindest schonmal nett zu sein, was mich wirklich freute. Herr Aizawa fuhr mit dem Unterricht fort. Ich hörte aufmerksam zu und freute mich, als er sagte wir würden in der nächsten Stunde auf den Trainingsplatz gehen. Ich durfte bereits an meinem ersten Tag mit den anderen zusammen trainieren! Ich persönlich besaß noch kein Heldenanzug, da dieser noch gefertigt wurde. Aber der Sportanzug tat es auch, ich hatte schließlich keine Fähigkeit, die auf einen bestimmten Anzug angewiesen war. Der Unterricht zog sich, aber ich war fleißig und schrieb alles mit, was ich benötigte. Auch wenn ich eigentlich ganz gut in der Schule war, würde ich mich gerade in dieser Klasse besonders stark anstrengen. Nur weil ich es endlich hierher geschafft hatte hieß es nicht das ich mich nun ausruhen durfte. Gerade jetzt müsste ich zeigen was in mir steckte.

      Glücklicher Weise klingelte es dann bald schon und wird hatten eine kleine Pause, bevor es zum Training ging. Ich packte meine Sachen ein und wurde direkt von einigen Mitschülern belagert "welchen Quirk besitzt du!!?" War wohl die häufigste Frage die ich bekam "ich kann den Geist meiner Gegner übernehmen" kurz hatte ich überlegt, ob ich es erzählen sollte, aber meine Klassenkameraden würden es so oder so herausfinden. Schließlich würden wir von heute an lange zusammen arbeiten. Tatsächlich empfand ich meine Fähigkeit als sehr praktisch, nur war sie nicht hilfreich in der Prüfung gewesen. Maschinen waren keine Lebenwesen und besaßen somit keinen Geist in sich. Daher war es mir nicht möglich sie zu übernehmen. Ich konnte einige Punkte durch das übernehmen der anderen Mitglied erzielen, aber diese wurden schließlich auch diesen Personen gut geschrieben, sodass ich am Ende mit null Punkten da stand. Es hatte mich schon sehr traurig gemacht, aber nun war es so gekommen!
      Wir durften endlich zum Training und ich folgte meiner Klasse einfach. Ich ging neben meinem Sitznachbarn her und sah zu ihm "weißt du was wir jetzt machen?" Fragte ich interessiert.

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      Isac Welton:

      Lumar hatte sich auf meine Schulter gesetzt, um seine Kräfte zu schonen. Dicht gefolgt von Kiro, rannte ich durch die Gassen. Egal wie häufig ich abbog, ich wusste steht's wo ich war. Ich wurde irgendwann langsamer, als ich der Meinung war in Sicherheit zu sein, doch hörte ich plötzlich Schritte hinter mir. Schnell verschwand Kiro und ich versteckte mich hinter einem Müllcontainer. Als sie "hallo!?" Hörte ich nur eine weibliche Stimme und zog die Augenbrauen zusammen. Erwartete sie jetzt das ich antwortete, aus meinem Versteck kam und mich vorstellte? Lumar hatte wohl meine Gedanken wahrgenommen und gab ein leises Geräusch von sich, welches sein lachen darstellte. Problem war: vor mir war eine Sackgasse und da dieses Mädchen wohl neu war kannte ich ihre Fähigkeit nicht. Ich verabscheute solche Momente, sie waren immer mit Anstrengungen verbunden. Ich ließ Zamur vor ihr Erscheinen. Zamur war eine anmutige Gestalt, der sich aber auch zu wehren wusste. Mit einem kurzen bellen, was sich beinahe wie ein Hund anhörte machte er auf sich aufmerksam. Ich wollte sie nicht verletzen, nur verschrecken, sodass ich hier weg kam. Als nächstes gesellte ich auch Kiro dazu der mit einem dunklen knurren auf sie zu ging. Ob das schlau war würde ich dann noch sehen. Aufhalten könnten die beiden sie auf jeden Fall, und wenn es nur für einen Moment war. Bevor sie Irgendwas machen konnte kam ich aus meinem Versteck und stand somit hinter meinen Schatten Gestalten. "Dunkle Gassen sind nichts für junge Mädchen" lachte ich nur bevor ich Richtung Sackgasse rannte und mit Leichtigkeit auf die Mauer kletterte. Dahinter begann eine neue Gasse, die mir jedoch mehr Möglichkeiten gab mich zu verkriechen. Ich war froh bereits zur Mauer gekommen zu sein, denn ich hörte, wie wohl der Held von vorhin ebenfalls hierher kam. Zwei Helden gegen mich? Ich war nicht sonderlich scharf darauf. Aber noch war ich leider nicht ganz aus der Gefahr heraus.
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    • Koji
      "Freut mich" wisperte der neue Schüler Koji zu, nachdem sich dieser bei ihm vorgestellt hatte. Einen Moment lang lächelte Koji vor sich hin. Er machte gerne neue Bekanntschaften - es war immer wieder spannend zu sehen, wie andere so drauf waren, wie sie dachten und natürlich interessierte er sich auch für die angeborene Fähigkeit seines neuen Mitschülers. Immerhin musste er diesen wirklich gut unter Kontrolle haben, um von der allgemeinen Fakultät in die Heldenklasse aufgenommen zu werden. Um sich jedoch auf den Unterricht konzentrieren zu können, schüttelte der Junge seinen Kopf, um diese Gedanken zu verdrängen. So konnte er sich anschließend besser auf den Theorieunterricht konzentrieren. Er war zwar mitunter Klassenbester, was den Umgang mit seinem Quirk anging, doch auch die Theorie musste gelernt werden - wobei er sich ziemlich anstrengen musste. Die Theorie war eben einfach nicht sein Ding, da Koji sehr praktisch veranlagt war. Doch sein praktisches Können würde er heute Mittag unter Beweis stellen dürfen, da sie nach dem Theorieunterricht auf das Übungsgelände gehen würde.
      Breit grinsend packte er seine Stifte in sein Mäppchen und anschließend sein Mäppchen sowie seine Hefte in seine Tasche, als die Schulglocke den theoretischen Unterricht beendet hatte. Während Koji noch seine Sachen zusammenpackte, sammelten sich einige Schüler um die beiden herum - er war eben der Sitznachbar des neuen Schülers gewesen und wurde so mit umzingelt. Sie wollten natürlich wissen, welche Fähigkeit er besaß, weshalb er noch einen Moment sitzen blieb, um seiner Antwort lauschen zu können. Er meinte sehr knapp, dass er dazu fähig war, den Geist seiner Gegner zu übernehmen - interessant. Koji fragte sich natürlich, ob diese Übernahme an irgendwelche Bedingungen gebunden war, wie ein Zeitlimit oder Ähnliches, doch er interessierte sich sehr für Zedric. Sein Quirk war wohl wesentlich defensiver im Umgang als sein eigener, der nur schwer zu kontrollieren war, da er mit Explosionen arbeiten musste, was für ihn nicht immer einfach gewesen war. Mit einem ungeschickten Umgang seines Quirks könnte Koji ein Haus in die Luft jagen, weshalb er seit der Manifestierung seiner Fähigkeit sehr vorsichtig damit umgegangen war. Zu Beginn hatte er sogar große Angst vor seiner eigenen Fähigkeit gehabt und hatte sie gehasst. Doch mit Entschlossenheit und fokussiertem Training war es ihm möglich gewesen, seine Fähigkeit nutzbar einzusetzen - zumindest was den Kampf anging. Vor einer Naturkatastrophe würde er mit seiner Fähigkeit wohl niemanden retten können. Gedankenverloren packte er schließlich seine Tasche, warf sie über die Schulter und folgte den übrigen Schülern und Schülerinnen auf den Flur. Bevor sie sich auf dem Platz draußen zusammenfinden würden, zogen sie sich zunächst in den Umkleiden um. Als sich die Klasse gemeinsam auf den Weg zum Übungsplatz machte, gesellte sich Zedric zu ihm und schlenderte neben ihm her. Koji fiel dabei auf, dass er den üblichen blauen Trainingsanzug trug und kein Heldenkostüm, doch er fragte nicht weiter nach. Vielleicht würde es ihm erst noch gebracht werden? "Weißt du, was wir jetzt machen?" fragte Zedric Koji interessiert.
      Freundlich dreinblickend neigte er den Kopf zur Seite. "Also was genau wir heute machen, hat Herr Aizawa noch nicht gesagt. Hmm..normaler Weise üben wir uns im Kampf gegen irgendwelche Roboter..wie die von der Aufnahmeprüfung oder wir kämpfen in Zweierteams gegeneinander, wobei wir irgendeine Aufgabe lösen müssen. Ich denke wir machen heute auch sowas, dann fällt dir vielleicht auch der Einstieg ein wenig leichter.", meinte der Junge, wobei er Zedric einen Moment lang mit seinen blau-grünen Augen musterte. Sein weißes Haar und seine hellblauen Augen waren sehr auffällig, harmonierten jedoch miteinander. Von außen betrachtet wirkte er sehr freundlich, weshalb er darauf gespannt war, ihn näher kennenzulernen. Als ihr Lehrer schließlich zu ihnen stieß, erklärte er die heutige Aufgabe. Sie würden sich in Zweierteams einfinden - so wie es Koji vermutet hatte - und mussten sich in einer simulierten Situation erproben. Sie hatten die Aufgabe, in ein Gebäude einzudringen und dort eine Geisel zu befreien, dafür hatten sie jedoch ein gewisses Zeitlimit. Ein Zweierteam stellte die Geißelnehmer da, das andere Zweierteam das Rettungsteam. Die Geißel wurde durch eine Attrappe ersetzt. Da die Schüler ihre Partner heute freiwillig wählen durften, fanden sich die meisten sogleich zusammen, da sie sich untereinander schon kannten. Es tat Koji leid, dass sie Zedric wahrscheinlich erst einmal außen vor lassen würden, weshalb er sich zu ihm drehte. "Willst du es im Team mit mir versuchen?" bot er ihm freundlich dreinblickend an.

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      Eva
      Auf ihr "Hallo..??" hin bekam Eva natürlich keine Antwort von dem Jungen, dem sie nachgelaufen war. Um ehrlich zu sein war das eigentlich voraussehbar gewesen. Wenn jemand flüchtete, würde er wohl kaum freiwillig seinen Aufenthaltsort preisgeben. Seufzend fuhr sie mit beiden Händen durch ihr Haar und observierte die Gasse mit ihren lilafarbenen Augen. Erst jetzt wurde ihr wohl langsam bewusst, was für eine idiotische Idee es gewesen war, sich von den anderen auf eigene Faust zu entfernen, doch jetzt war es sowieso schon zu spät gewesen - da half es nichts, ihr Handeln in diesem Augenblick zu bedauern. Als schließlich eine tierische, dunkle Gestalt vor ihr auftauchte, wich Eva einen Schritt zurück. Sie war sich nicht sicher, womit sie es zu tun hatte und war daher nicht dazu in der Lage, die Situation einschätzen zu können, was ihr im ersten Moment Angst einjagte. Doch das durfte sie sich nicht anmerken lassen, weshalb sie leise schluckte und sich auf ihre Sinne fokussierte. Die wolfähnliche Gestalt vor ihr bellte - doch dieses Bellen hörte sich nicht unfreundlich oder bedrohlich an. Anders jedoch das tiefe Knurren, mit welchem eine dunkle, noch größere Gestalt auf sie zukam. Da die Anspannung in ihr stieg und sich tief in ihrem Inneren Angst sammelte, stieß ihr Körper Elektrizität aus, die sie allerdings nicht lenken konnte. Schützend hob sie ihre Hände überkreuzt vor ihre Brust, wobei sich an ihren Handflächen eine schleimartige, dunkle Substanz bildete. Eva musste darauf gefasst sein, sich verteidigen zu müssen, da hinter den beiden tierischen Gestalten der Junge von vorhin trat. Er lachte und meinte, dass dunkle Gassen nichts für junge Mädchen seien, wobei Eva die Stirn runzelte. Als er sich dann umdrehte und die Mauer der Sackgasse mit einer sichtbaren Leichtigkeit nach oben kletterte, knirschte das Mädchen mit den Zähnen. "Warte!" rief sie und setzte sich ebenfalls in Bewegung, ehe sie die Stimme des Sidekicks hörte, welcher mit ihr unterwegs gewesen war. Als er um die Ecke bog, rief er nach ihr und meinte, sie solle hierbleiben, doch sie hatte bereits ihren Schleim verformt, so dass er sie über die Mauer hob. Wenn sie eben nicht so gut klettern konnte, musste sie sich auf andere Art und Weise zu helfen wissen. Mit einem "Huff" landete sie auf der anderen Seite der Mauer und setzte sich daran, dem Unbekannten zu folgen. "Wieso rennst du überhaupt weg, du hast doch geholfen, oder nicht?" rief sie ihm frustriert hinterher. Sie verstand nicht, weshalb er davon lief, das machte für sie keinen Sinn. Der ältere Mann und das kleine Mädchen waren in Obhut genommen worden, wieso also rannte er weg? Hatte er etwas mit der Sache zu tun gehabt? War er ein Kleinkrimineller und schon bei der Polizei bekannt? Sie konnte es sich nicht erklären, wollte es jedoch unbedingt herausfinden, weshalb sie sicherlich nicht so schnell loslassen würde. Auch wenn das für sie bedeutete, dass sie sich Ärger einhandeln würde. Das würde sie allerdings in Kauf nehmen müssen und sich damit später befassen müssen, die Suppe hatte sie sich sowieso schon eingebrockt.
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    • Zedric Tameus:

      Er hatte sich ebenfalls umgezogen, trug aber nur den Sportanzug der Schule. Gespannt betrachtete er die Anzüge seiner Mitmenschen. Es war extrem cool wie sie aussahen. Manchen ließen erahnen, welche Fähigkeiten sie besaßen, bei anderen konnte er es sich einfach nicht vorstellen. Er hörte seinem Sitznachbarn zu und nickte "plausibel...ich bin gespannt" sagte er ehrlich und lächelte, sodass er sogar seine Augen leicht schloss. Herr Aizawa erklärte die Situation und Aufgabe genau. Mit sowas hatte er noch nicht an seinem ersten Tag gerechnet und hoffte überhaupt eine Hilfe zu sein. Die anderen waren so erfahren und konnten bereits gut mit ihren Fähigkeiten umgehen. Etwas neidisch war er ja schon. Dennoch würde er sein bestes geben! Er wollte nicht an seinem ersten Tag scheitern. Nur kam dann eine Information hinzu, die ihm kurz Sorgen bereitete. Er stellte sich darauf ein als letztes übrig zu bleiben. Daher stellte er sich eher in den Hintergrund und würde abwarten, bis Herr Aizawa fragte, wer übrig war. Doch soweit sollte es nicht kommen. Zu seiner Überraschung kam Koji auf ihn zu und fragte ernsthaft, ob sie ein Team bilden wollten. Unglaubwürdig sah er ihn an, bis er reagierte. "klar! Gerne" sagte er erleichtert und freute sich wirklich sehr über diese Anfrage.

      Nachdem alle Teams gebildet waren bekamen sie noch Zeit, um eine Strategie zu entwickeln. Zedric nutzte diese Chance, noch wussten sie nicht welche Rolle sie übernehmen würden. "Was ist deine Fähigkeit? Ich bin eher als Unterstützer zu sehen. Ich muss meinen Gegner sehen, um ihn übernehmen zu können. Ich persönlich Falke dann in Ohnmacht, mach die aber keine Sorgen um mich" erklärte er ihm kurz Einzelheiten über sich. So konnte sich Koji besser auf ihn einstellen und sie hätten es einfacher zusammen zu arbeiten und das war hier ja schließlich das Ziel!

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      Isac Welton:

      Ich war die Mauer herunter gesprungen und bereits weiter auf dem Weg durch die Gassen. Da ich mich hauptsächlich so durch die Stadt bewegte konnte ich meine Sprünge perfekt abfedern, natürlich auch nur zu einem gewissen Grad der Höhe. Da meine Fähigkeit erlaubte, die Sicht meiner Wesen zu sehen wusste ich das sie mir weiterhin auf den Fersen war. Zusätzlich hörte ich die lauten Schritte, die sie von sich gab. "Sie gibt echt nicht auf" murrte ich leise //was hast du auch gedacht?// Fragte mich lumar, auf dessen Frage ich aber keine Antwort gab. Aber ja...was hatte ich anderes erwartet? Die jungen Helden waren immer so optimistisch und voller Tatendrang, sie waren viel anstrengender, als die alten Hasen.
      Ihre Frage brachte mich zum schmunzeln. Kannte sie die Grundregeln nicht? Keine Anwendung der Fähigkeit ohne Befugnis! Auch wenn es aus gutem Grund war. Eine kleine Strafe gab es dafür immer und durch meine Ansammlung an Straftaten, würde ich eine größere erhalten. "Wieso folgst du mir denn!?" Rief ich ihr nur zurück.

      Zamur war uns ebenfalls auf den Fersen, während Kiro den Sidekick im Schacht hielt. Ich spürte immer wieder kurze schmerzen und wusste das auch er uns bald folgen würde. Zamur war leise, leiser als eine Katze. Er war schnell, flink und man bemerkte ihn kaum. Daher war es ihm möglich ihr näher zu kommen. Er biss sich in ihrer Hose fest und zog sie ruckartig zurück, um sie so zu Fall zu bringen. Ich hatte ihm diesen Befehl schließlich gegeben, wunderte mich also nicht weiter drüber und rannte ohne zu zögern weiter. Zamur stellte sich erneut vor sie und würde sie dieses Mal nicht so einfach passieren lassen. Kiro wurde in diesem Moment vom Sidekick aufgelöst und ich konnte durch Kiro noch schemenhaft erkennen, das auch dieser uns nun suchte. Ich hatte es durch den Zwischenfall geschafft in einer meiner verstecke zu kommen. Hinter einer Palette, die an der Wand gelehnt war konnte ich in das Gebäude gelangen. Der Eingang war eine enge Ausbuchtung in den Mauern. Er führte in einen Abstellraum, der lange nicht benutzt wurde. In diesem befand sich eine Treppe, die in einen Kellerraum führte. Diese stieg ich hinab und ließ mich auf einen alten verstaubten Sessel nieder.
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    • Koji
      Sanftmütig und freundlich ruhten die blau-grünen Augen des Jungen auf seinem weißhaarigen, neuen Mitschüler. Obwohl Zedric sehr freundlich wirkte, wusste Koji nicht, ob er sein Angebot, für die bevorstehende Aufgabe mit ihm ein Team zu bilden, annehmen würde. Er hoffte bloß nicht, dass er zu aufdringlich wirkte. Nachdem Koji ihn also gefragt hatte, schaute Zedric ihn zunächst irgendwie überrascht oder fast sogar ungläubig an, ehe er einwilligte. Mit einem Grinsen im Gesicht nickte Koji freudig, ehe er darauf wartete, dass jeder einen Teampartner gefunden hatte. Nachdem die Zweiergruppen also feststanden, hatten sie Zeit, um über eine geeignete Strategie nachzudenken, wobei die Teams sich voneinander entfernten - schließlich wollte keiner seine Strategie ihrem eventuellen Gegner überlassen. Bevor sie jedoch eine Taktik entwickeln konnten, fragte Zedric Koji nach seiner Fähigkeit, ehe er kurz schilderte, wie seine genau funktionierte. "Was ist deine Fähigkeit? Ich bin eher als Unterstützer zu sehen. Ich muss meinen Gegner sehen, um ihn übernehmen zu können. Ich persönlich Falke dann in Ohnmacht, mach die aber keine Sorgen um mich" erklärte Zedric ihm, woraufhin er nickte. "Ich bin weniger zur Unterstützung gut, meine Fähigkeit ist sehr offensiv. Ich kann mit einer Bewegung meines Armes Risse in der Materie erzeugen, welche Explosionen hervorrufen. Die Stärke der Explosion variiert dabei - je nach Größe des Riss. Sie sind bedeutend größer und mächtiger, wenn ich meine Schwerter nutze - das macht sie dann aber auch sehr ungenau und schwer kontrollierbar." erklärte er ihm, ehe er zu grübeln schien. "Bist du an sonst irgendwelche Bedingungen gebunden? Also hast du ein Zeitlimit, in welchem du andere kontrollieren kannst, oder so was in der Art?" fragte er schließlich nach. Falls das so war, müssten sie nämlich ziemlich genau auf die Zeit achten und somit einen sehr genauen Plan entwickeln, doch das würde Koji wohl gleich erfahren. "Naja, wir sind immerhin 2 gegen 2, wenn du einen übernehmen kannst, ohne dass sie es merken, können wir das ganze auf die heimliche Art und Weise versuchen. Wenn wir allerdings auf Konfrontation gehen, dann...naja. Wird es wohl eher laut und chaotisch. Für mich wird es da sowieso schwer innerhalb des Gebäudes zu kämpfen, aber irgendwie wird das wohl gehen. Was denkst du darüber?" fragte er schließlich seinen neuen Mitschüler mit grübelndem Gesichtsausdruck. Koji tendierte eher dazu, das Ganze heimlich anzugehen - ansonsten würde er wahrscheinlich einige Etagen des Hauses sprengen, wenn es zu einem frontalen Kampf kommen würde. Doch trotz allem war noch nicht klar, ob sie die Geißel beschützen mussten, oder ob sie diese retten sollten. Sie müssten sich also mehrere Szenarien ausmalen müssen, um wirklich vorbereitet zu sein.

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      Eva
      Mit schnellen Schritten folgte Eva dem Jungen mit großem Abstand. Er schien sich in diesen Gassen einfach viel besser auszukennen als sie selbst, weshalb es sehr unwahrscheinlich war, dass sie ihn noch einholen würde. Auf ihre Frage hin antwortete er ihr bloß mit einer Gegenfrage, was sie genervt schnauben ließ. Doch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, wurde sie von etwas am Bein gepackt und nach hinten gezerrt, wodurch Eva ihren Halt verlor und stürzte. Keuchend kam sie auf dem Boden auf, ehe sie sich instinktiv umdrehte, den Fuchs, der sich vor sie gestellt hatte, anpackte und ihn schreckartig mit ihrem Schleim bedeckte, ehe dieser durch einige tausend Volt geschockt wurde und wohl anschließend...einfach verschwand? Irritiert setzte sich Eva auf und blickte sich um. Die dunkle, fuchsartige Gestalt schien wie vom Erdboden verschluckt worden zu sein und war nicht mehr zu sehen - genau so wie der Junge, der wohl bereits über alle Berge war. Frustriert seufzte das Mädchen, ehe sie die Stimme des Sidekicks hören konnte, weshalb sie sich reflexartig kleiner machte. Als er sie erreicht hatte, seufzte er laut und blickte sie tadelnd an, ehe er wissen wollte, was sie sich dabei gedacht hatte. "Ich..also..ich wollte.." fing sie an zu stammeln, blickte aber schließlich auf und sah ihn mit großen Augen an. "Es tut mir leid, dass ist wie ein Reflex gewesen, ihm hinterher zu laufen.." versuchte sie ihr Verhalten zu entschuldigen, ehe er ihr aufhalf und sie eines Besseren belehrte.
      Der Mann mit dem dunklen Haar erklärte ihr, dass ihr Verhalten unakzeptabel war, doch er konnte ihre Beweggründe nachvollziehen. Außerdem ging er davon aus, dass es sich um den Jungen handelte, der sich schon seit geraumer Zeit in den Straßen aufhielt und sich immer wieder in ihre Angelegenheiten einmischte. Er war angeblich nicht böse, griff also keine Helden an, sondern unterstützte sie sogar eher, jedoch nicht auf die legale Art und Weise. Immerhin war es ihnen verboten ihre Fähigkeiten im öffentlichen Rahmen ohne Befugnis zu nutzen.
      Eva runzelte die Stirn und blickte in die Richtung, in welcher der Junge verschwunden war. War er also deshalb geflohen? Weil ihn sonst eine Strafe erwarten würde, weil er seine Fähigkeit nutzte, um anderen zu helfen? Seufzend klopfte sich Eva ihre Beine und ihren Po sauber, ehe sie dem Sidekick auf seine Anweisung hin folgte. Sie war froh, dass sie weiterhin mit ihm auf Patrouille sein durfte, doch das eben Geschehene würde sie nicht so schnell loslassen. Sie konnte die Regeln zwar irgendwo nachvollziehen, doch auch sie hatte einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, weshalb sie immer helfen wollte, wo sie nur konnte. Deshalb hörte es sich ja auch so dämlich an, dass man dafür gestraft werden würde. So folgte Eva ein wenig gedankenverloren dem Sidekick weiterhin. Vielleicht würde sie ja mal einfach so die Gegend erkunden, wenn sie am Abend mit der Arbeit fertig war. Wenn sie Glück hatte, würde der Junge wieder in der Nähe auftauchen.
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    • Zedric Tameus:

      Oh, das hörte sich wirklich sehr interessant an. Wenn zedric ehrlich war, hätte er lieber solch eine Fähigkeit bekommen. Seine Fähigkeit war in seinen Augen nun wirklich langweilig. "Mega cool!" Merkte er nun an, nachdem der andere seine Fähigkeit erklärt hatte. "Dann sind wir eigentlich ein gut ausgeglichendes Team. Wir sind Defensiv und offensiv! Am besten klärst du mich auch noch auf, wie unsere Gegener sind, schließlich kenne ich niemanden hier" es wäre für mich auf jeden Fall hilfreich mehr über die Gegener zu wissen.
      Er fragte mich, ob meine Fähigkeit an mehr Bedingungen gekoppelt war. Er nickte kurz "leider ja...die mentale Stärke meines Gegeners muss schwächer als meine sein und bekommt mein Körper einen schaden wird die Verbindung getrennt. Am besten sagst du mir welcher der beiden die mehr Probleme machen würde, diesen kann ich dann ausschalten. Dabei ist es egal in welcher Rolle wir sind." Schlug ich schlussendlich vor. "Für mich sind Hinterhalte sowieso vom Vorteil! Ich schließe mich dem gerne an. Egal welche Perspektive man betrachtet. Ich sollte auf jeden Fall immer einen der Gegner übernehmen, dann ist die Person alleine und ich kann dich mit dem anderen Körper unterstützen. Wir müssen nur darauf achten, das ich die Kontrolle an einen Ort übernehme, der nicht zu offensichtlich ist. Also nicht mitten im Raum. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, das mir etwas passiert und die Verbindung abgebrochen wird" fügte ich als Vorschlag hinzu.
      Es ertönte eine Glocke, Herr Aizawa rief uns langsam zurück "von deinen rissen nehme ich dann wohl besser in acht und bleibe auf Abstand richtig?" Fragte ich auf dem Weg zurück. Wir mussten jede Sekunde nutzen.

      Isac Welton:

      Der Sessel war gemütlich und der dunkelhaarige merkte wie er etwas müde wurde. Dies hielt aber nicht lange. Er schreckte plötzlich hoch und hielt sich den Kopf, während sich sein restlicher Körper verkrampfte. "Was...ist...das...denn!?" Quetschte er zwischen seinen Zähne hervor. Der Schmerz hielt nicht lange und er Rang erstmal nach Luft. "Diese Göre...ich hasse Elektro quirks!" Fluchte er vor sich hin. Der schade traf schlussendlich auch immer ihn und gerade Licht war nicht sonderlich gut für seine Wesen, daher trafen ihn solche quirks immer doppelt.
      Als er sich wieder entspannte setzte er sich zurück in den Sessel und seufzte genervt aus. Durch lumar sah er, das sich die beiden wiedergefunden hatten und nun langsam zurück gingen. Er schien sie erstmal los zu sein. Würde er nochmals auf sie treffen, würde sie wahrscheinlich wieder nicht locker lassen. Nervig.

      Es war bereits dunkel und um diese Uhrzeit ging isac auch auf die offene Straße. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen schlenderte er durch die Stadt. Ein Geräusch ließ ihn stehen bleiben. Ein Kind sah sich verzweifelt um und weinte Schrecklich. Niemand hielt an um ihm zu helfen. Das war leider normal, denn alle dachte das gleiche "ein Held wird gleich schon auftauchen" wieso sich also die Hände schmutzig machen?
      Isac war anders, er ging auf den jungen zu, hockte sich hin und zog seine Kapuze runter "hey...hast du deine Eltern verloren?" Fragte er besorgt lächelte ihn aber an. Mit einen nicken wurde seine Vermutung bestätigt. "Komm, da vorne ist eine Helden Agentur! Lass uns dort hin gehen...die finden deine Eltern" versprach er ihm und reichte ihm seine Hand. Die winzigen Finger schlossen sich in seine ein und zusammen gingen sie tatsächlich dort hin. Er war bekannt, aber nicht alle achteten darauf. Er hoffte das es heute auch so war. //Der Hosen Träger...// Dachte er sich nur. Der Held war cool und verdient auf seinem hohen Platz, aber diese engen Klamotten und das kalte Verhalten war einfach nicht sein. Persönlich kannten sie sich aber auch nicht, also würde er keine voreiligen Schlüsse ziehen.
      In der Haupthalle fand er direkt drei Personen, die sich zu unterhalten schienen. Ohne nein... natürlich war es das Gör von vorhin und dieser Sidekick. Der dritte im Bunde war der leitende Superheld "Best Jeanist" super...
      Er schob den jungen in ihre Richtung "geh hin! Ich muss los kleiner!" Sagte er nachdrücklich und hoffte einfach das keiner der drei auf ihn aufmerksam wurde. Das brauchte er vor dem Schlafengehen wirklich nicht.
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    • Koji
      Der Dunkelhaarige war keinesfalls von Zedrics Reaktion auf seine Fähigkeit überrascht. Die meisten reagierten mit Begeisterung. Es hörte sich für andere wohl durchaus überragend und cool an, wenn man dazu in der Lage war, ganze Gebäude in die Luft zu sprengen. Koji lächelte vorsichtig, da er es Zedric nicht verübeln konnte. Er selbst hatte es am eigenen Leibe erfahren, wie schwer es war, seine Explosionen zu kontrollieren. Am Rücken, seiner rechten Schulter und seiner Seite hatte er einige Narben, die er sich versehentlich selbst zugefügt hatte. Dabei hatte er es gerade so geschafft, sich rechtzeitig wegzudrehten, so dass sein Gesicht nichts abbekommen hatte. Doch bevor er weiterhin in Gedanken an die Vergangenheit versinken konnte, holten Zedrics Worte ihn wieder in die Realität zurück. "Dann sind wir eigentlich ein gut ausgeglichenes Team. Wir sind Defensiv und offensiv! Am besten klärst du mich auch noch auf, wie unsere Gegner sind, schließlich kenne ich niemanden hier" meinte er, woraufhin Koji nickte. Bevor er jedoch sprechen konnte, erhob Zedric erneut seine Stimme. "leider ja...die mentale Stärke meines Gegners muss schwächer als meine sein und bekommt mein Körper einen schaden wird die Verbindung getrennt. Am besten sagst du mir welcher der beiden die mehr Probleme machen würde, diesen kann ich dann ausschalten. Dabei ist es egal in welcher Rolle wir sind." erklärte er ihm, woraufhin er interessiert nickte. "Verstehe. Dann werde ich gut auf deinen Körper Acht geben." gab er hierauf zurück.
      "Für mich sind Hinterhalte sowieso vom Vorteil! Ich schließe mich dem gerne an. Egal welche Perspektive man betrachtet. Ich sollte auf jeden Fall immer einen der Gegner übernehmen, dann ist die Person alleine und ich kann dich mit dem anderen Körper unterstützen. Wir müssen nur darauf achten, das ich die Kontrolle an einen Ort übernehme, der nicht zu offensichtlich ist. Also nicht mitten im Raum. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, das mir etwas passiert und die Verbindung abgebrochen wird". Zedric zeigte deutlich, dass er über ein logisches und strategisch günstiges Denken verfügte. "Richtig. Ich werde darauf achten, deinen Körper zu schützen und nicht offen irgendwo liegen zu lassen" versicherte er Zedric mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen.
      Nach einiger Zeit ertönte die Stimme ihres Lehrers, der sie erneut zu sich rief. Noch während sie sich Herrn Aizawa näherten, fragte Zedric erneut "von deinen rissen nehme ich dann wohl besser in acht und bleibe auf Abstand richtig?". Er nutzte jeden brauchbaren Moment, um sich aufeinander abzustimmen. "Das wäre wohl am besten. Ich kann die Explosionen zeitlich nicht verzögern, sobald ich meine Bewegung ausgeführt habe, kommt es zur Explosion. Darum möchte ich dich nicht in Gefahr bringen." erklärte er ihm mit leiser Stimme, ehe er aufblickte. Schwarzhaarige hatte die Paare bereits einander zugeteilt, so standen ihre Gegner nun fest: Nora - ein blondes, zierliches Mädchen, dass ihre Geschwindigkeit um ein vielfaches steigern konnte - für einen bestimmten Zeitraum. Dennoch war sie für ihn eine eher nervige Gegnerin, da es schwer war, sie zu erwischen. Ihr Partner war Sousuke - ein großgewachsener Junge mit dunkelbraunem Haar und grün-grauen Augen. Er beherrschte Telekinese im messbaren Rahmen - er konnte keine zu großen Objekte bewegen, das überstieg seine Fähigkeiten. Hier würde er noch Übung brauchen.
      Langsam lehnte sich Koji zu Zedric und erklärte ihm wispernd, welche Fähigkeiten die beiden Schüler hatten.
      "Am besten ist es, wenn du Nora übernimmst. Sie ist für mich eher schwer zu bekommen, da sie sehr schnell ist" meinte er mit einem eindringlichen Blick. "Ist das für dich in Ordnung?" versicherte er sich schließlich, bevor sie dazu aufgefordert wurden, ihre Plätze einzunehmen. Gleich würden sie dazu erfahren, ob sie die Geißelnehmer oder die Retter spielen durften.


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      Eva
      Eva war dem Sidekick die ganze Zeit über schweigend gefolgt. Sie wusste genau, dass sie Ärger erwarten würde, wenn sie zur Agentur zurückgekehrt waren, weshalb sie bloß aufmerksam den Erklärungen des jungen Mannes lauschte. Einen weiteren Fehltritt wollte und konnte sie sich nicht erlauben, also würde sich Eva von nun an darauf konzentrieren, alles richtig zu machen. Es ärgerte sie, dass sie sich von ihrer Neugier hatte verleiten lassen, doch sie konnte nun nichts mehr daran ändern und würde es hinnehmen müssen.
      Mit der Zeit wurde es immer später, so dass die untergehende Sonne die Stadt in ein warmes, orangefarbenes Licht tauchte, bevor sie gänzlich vom Horizont verschwunden war. So wurden auch die Straßen von Stunde zu Stunde leerer, so dass nicht Spannendes mehr während der Patrouille passiert war.

      Nach der abgeschlossenen Patrouille kehrten die beiden also wieder zur Agentur zurück, wo der Leiter und Held 'Best Jeanist' bereits wartete. Die Sidekicks berichteten schließlich nach jeder Patrouille, ob ihnen etwas Besonderes aufgefallen war. Seufzend versuchte Eva sich mental bereits darauf vorzubereiten, dass sie sich nun eine lange Standpauke anhören musste. Allerdings kam das Gespräch nicht so schlimm, wie sie es erwartet hatte. Ihr wurde zwar erklärt, dass es wichtig war, sich an die Vorschriften zu halten, doch sie würden es dabei belassen. Schließlich war es Evas erster Tag gewesen und sie hatte noch viel zu lernen. Außerdem war ihr Tatendrang nachvollziehbar, auch wenn es nicht gerne gesehen war.
      Als der Held jedoch plötzlich verstummte und zur Eingangstür blickte, neigte Eva zunächst verwirrt den Kopf zur Seite, bevor sie ihren Blick auf den Eingang richtete. Ihre lilafarbenen Augen weiteten sich, als sie überraschender Weise den Jungen von vorhin mit einem kleinen Kind in der Tür stehen sah. Best Jeanist hatte beide dazu aufgefordert, einzutreten, doch der kleine Junge schien ein wenig eingeschüchtert und blickte zu dem anderen Jungen hoch. Eva setzte ein sanftes Lächeln auf, während sie den Jungen musterte. Da er nicht wieder weggerannt war, hatte sie Zeit, ihn aus der Nähe zu betrachten, wobei ihr seine verschiedenfarbigen Augen aufgefallen waren. Sie machten sein Aussehen wirklich mehr als einzigartig, was sie einen Moment lang faszinierte.
      Anstatt jedoch auf den Jungen einzugehen, bat Best Jeanist beiden an, sich zu setzen und etwas zu trinken. Wahrscheinlich wollte er den kleinen Jungen nicht einschüchtern, er schien eingeschüchtert von den Räumlichkeiten der Agentur und den drei Fremden, die ihm gegenüberstanden. "Das Angebot gilt auch dir." betonte der Blonde Profiheld, während er den Jungen anblickte. Ihm war sicherlich bewusst, um wen genau es sich handelte, doch er hatte wohl Nachsicht mit ihm, wie er es bei Eva auch gehabt hatte. "Ich setze Tee auf, dann können wir sprechen" bot sich Eva mit freundlicher Stimme an, bevor sie in der Küche der Agentur verschwand, den Wasserkocher füllte und anstellte. Insgeheim hoffte sie, mehr über den Jungen erfahren zu können, da er ihr irgendwie ähnlich zu sein schien..und er hatte ihre Neugierde geweckt.
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    • Zedric Tameus:

      Wie er es sich dachte würde er sich vor den Angriffen des anderen in acht nehmen. Nur weil sie in einem Team waren bedeutete es nicht, dass die Fähigkeit bei ihm nicht wirkte. Sehr gespannt wartete er darauf die Namen seiner Gegner zu hören. Sobald diese gefallen waren beugte sich sein Partner schon zu ihm und klärte ihn auf. Interessiert nickte er. Mit beiden Fähigkeiten könnte man etwas gutes anfangen. Tatsächlich hätte er sich bereits denken können, wenn er übernehmen sollte, doch der dunkelhaarige bestätigte seine Vermutung nochmals. "Alles klar!" Sagte er und lächelte kurz. Es würde das erste Mal ein kamof sein, der etwas ernster war. Bis jetzt musste er seine Fähigkeit nur an einen Lehrer darbieten, um zu beweisen daß seine Kraft nützlich sein könnte, wenn seine Gegner Menschen waren und nicht Roboter.
      Herr Aizawa ließ uns nicht lange warten und wir erfuhren, dass wir die Retter darstellen würden. Ihm kam das ja zu gute. So konnten sie ihre Gegner ruhig suchen und aus dem Hinterhalt angreifen. Vor ihnen war noch ein anderes Team dran und sie würde als nächstes kommen. Die Zeit nutzte zedric um seine Gegnerin genauestens zu beobachten. Wenn er wusste, wie ihr Charakter war fiel es nicht so schnell auf, wenn er ihren Körper übernommen hatte. Auch auf solche Details musste er achten und er hatte es sich an trainiert solche Facetten in kurzen Moment zu erkennen. Das vorherige Team brauchte eine Weile und es schien extrem zu einem Kampf zu kommen. Am Ende hatte das Geiselnehmer Team gewonnen und Herr Aizawa gab beiden Teams noch kurz Tipps. Er drehte sich schließlich zu dem nächsten Team um "Nora, souske ihr geht schon einmal rein auf eure Plätze. Zedric und Koji dringen in danach in das Gebäude ein"


      Isac Welton:

      Wieso ging der junge nicht einfach zum Helden, jeder liebte sie doch und man kannte sie. Jedes Kind rannte immer glücklich auf sie zu! Wieso also genau dieser junge nicht? Er spürte wie die Blicke auf ihm lagen und er zog seine Kapuze über seinen Kopf, auch wenn das wohl wenig brachte in dieser Situation. Er entschied sich einfach kehrt zu machen, doch gerade als er sich umgedreht hatte hörte er die lauter werdene Stimme des Helden, die an ihn gerichtet war. Ihm war leider bewusst, das er nur entkommen würde, wenn er sich komplett ausziehen würde. Darauf hatte er nun wirklich keine Lust. Daher seufzte er genervt und drehte sich zumindest halb wieder zu den anderen. Auch der junge hatte sich an seiner Hose festgehalten. Er schien Angst bekommen zu haben, als isac gehen wollte. Er streichelte ihm kurz über die Haare, um ihn zu beruhigen. Ihnen wurde Plätze Angeboten und das Mädchen verschwand schnell in der Küche. Der kleine Junge kletterte eher auf einen der Sessel, während isac stehen blieb. Dort wäre seine Bewegungen eingeschränkt und er wollte und dürfte nichts riskieren. Daher stellte er sich einfach hinter einen der Stühle und blickte die Herrschaften an. Das Mädchen kam wieder und stellte das Tablet mit den Tee auf den kleinen Tisch inmitten des Stuhlkreises. Auch jetzt würde er sich nicht setzen. Was wenn dies ebenfalls eine Falle war und er dort festgehalten würde. Leider rechnete er mit allem und musste das auch. Das war er durchgemacht hatte konnte er nicht so einfach verdrängen. Es wurde sich kurz um den kleinen gekümmert. Schließlich kam eine weitere Mitarbeiterin die ihn tatsächlich dazu bewegte ihr zu folgen. So waren nur noch die vier Erwachsenen übrig. Wieso musste er den jungen nur helfen!!?
      "Gut dann kann ich ja" er wollte sich wieder umdrehen spürte aber wie er daran gehindert wurde. Der Held hatte ich durch einige feden daran gehindert. Wie er diese Fähigkeit hasste. Sein Sidekick hatte inzwischen ein Tablett hervorgeholt. "Zedric Welton...187 Fälle der unbefugten Nutzung seines quirks und 132 weitere Straftaten" las er vor. Es war interessant Mal die Zahl zu hören. Das es eine so hohe Zahl war hätte er nicht erwartet. Die weiteren Straftaten waren hauptsächlich Diebstahl, irgendwie musste er ja etwas essen.
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    • Koji
      Gespannt lauschte der Dunkelhaarige den Worten seines Klassenlehrers. Es war entschieden, dass sie beide als Rettungsteam agieren würden, weshalb Koji grinsend zu Zedric blickte. Er war mit dem Vorschlag, dass er sich auf Nora fixieren würde, während er Sousuke übernehmen würde, einverstanden und hatte mit einem "Alles klar!" eingewilligt. Da sie jedoch nicht die ersten waren, würden sie noch Zeit haben, um sich vorzubereiten. Während Zedric Nora zu beobachten schien, streckte sich Koji und begann seine Muskeln zu lockern, ehe er sich auf den Boden setzte, die Beine streckte und sich mit ausgestreckten Armen in die Richtung seiner Zehenspitzen beugte. Die Zeit, die sie noch hatten würde Koji sinnvoll nutzen, während er darüber nachdachte, welche Strategie ihre Gegner wohl gegen sie in der Hand hatten. Vielleicht sollte Nora für Ablenkung sorgen, während Sousuke sich den beiden im Kampf stellte? Vielleicht würde sie sich aber auch die Geißel schnappen und mit ihr flüchten, bis die Zeit für ihre Rettung abgelaufen war? So genau konnte er das nicht sagen. Es gab unzählige Möglichkeiten, die die beiden nutzen konnten. Da war es unmöglich, vorherzusagen, für welche Taktik sie sich entschieden hatten. Immerhin kannten sie Zedric auch noch nicht und konnten somit seine Art zu kämofen nicht einschätzen - wie er selbst auch nicht, doch Koji würde sich flexibel darauf einlassen können. Die wichtigsten Informationen hatte er ja schließlich dazu. Als die vier Schüler, die vor ihnen dran gewesen waren, jedoch aus dem Gebäude getreten waren, sprang Koji auf die Füße, ehe er zu Zedric blickte. Zuerst durften Nora und Sousuke jedoch das Gebäude betreten und sich zwei Minuten lang vorbereiten. Nachdem ihre Vorbereitungszeit vorbei war, blickte Herr Aizawa die beiden Jungs an. "In Ordnung, eure Zeit läuft ab jetzt." meinte er mit seiner üblichen, rauen Stimme, woraufhin Koji Zedric zunickte und das Gebäude anschließend betrat. Schon jetzt nahm er sich vor, seine ausgerüsteten Schwerter bei dieser Aufgabe nicht zu nutzen - sie erzeugten zu große Risse und entfalteten damit zu mächtige Explosionen, die das Gebäude sprengen konnten und die Schüler in Gefahr brachten.
      "Als erstes sollten wir die beiden wohl aufspüren, nicht? Meinst du wir sollten uns dafür besser aufteilen oder sollen wir zusammen bleiben? So laufen wir weniger Gefahr in zwei Kämpfe verwickelt zu werden oder in einen Hinterhalt zu gelangen. Andererseits spart es uns Zeit. Was meinst du?" flüsterte er Zedric zu, während er sich leise nach vorn bewegte. Im Erdgeschoss des Gebäudes war vorerst niemand zu entdecken - hier würden sie sich sicher nicht aufhalten.
      Koji vermutete, dass sie sich in einem der oberen Stockwerke aufhielten, so waren sie versteckt, konnten wertvolle Zeit schinden und waren geschützt.

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      Eva
      Einige Minuten lang war Eva in der Küche der Agentur verschwunden. Dort hatte sie kochendes Wasser aufgesetzt, welches sie durch ein Sieb mit Kräutern in eine Teekanne goss. Nachdem sie ausreichend Tassen und einen kleinen Teller mit Gebäck vorbereitet hatte, trat sie aus der Küche zu den anderen vier, ehe sie das Tablett auf dem Tisch abstellte. Nachdem eine Mitarbeiterin sich allerdings dem Jungen angenommen hatte und ihn in einen anderen Raum gebracht hatte, spannte sich die Atmosphäre für Eva deutlich spürbar an. Als der Junge gerade gehen wollte, wurde er innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde von Best Jeanist mit dessen Fäden vom Gehen abgehalten. Der Sidekick, mit dem sie vorhin noch auf Patrouille gewesen war, Joshua, hatte ein Tablett in den Händen und begann laut vorzulesen.
      "Isac Welton...187 Fälle der unbefugten Nutzung seines Quirks und 132 weitere Straftaten" erfüllte seine Stimme den Raum. Langsam drehte Eva ihren Kopf in Isacs Richtung. Isac Welton hieß er also...und er hatte eine lange Liste an Straftaten. Unter anderem beinahe 200 Fälle der unbefugten Nutzung seiner Fähigkeiten. Irritiert neigte sie ihren Kopf zur Seite. Sie wusste, dass man im öffentlichen Raum seinen Quirk nicht nutzen durfte, doch für sie war das nichts schlimmes - solange dabei niemand zu Schaden kommen würde. Außerdem hatte Isac dem Jungen von heute Mittag doch geholfen, oder nicht?
      Grübelnd wanderte ihr Blick von Isac zu Best Jeanist. Sie war gespannt darauf, was er nun tun würde, sie ertappte sich dabei, dass sie inständig hoffte, dass er ihn vielleicht belehren würde, ihn aber gehen lassen würde. Immerhin hatte sie heute genau dasselbe wie Isac getan und hatte zwar eine Standpauke gehalten bekommen, erhielt jedoch keine Strafe. Sie fühlte sich dem Jungen verbunden und trat einen Schritt näher an den Helden heran. "Er ist bestimmt kein schlechter Mensch, er hat heute Mittag auch bloß geholfen!" meinte sie mit aufgebrachter Stimme, ehe sie erneut zu Isac blickte. Sie hatte Angst, dass ihn eine Strafe erwarten würde, weil er anderen Menschen ohne eine offizielle Lizenz half..das war nicht fair. Außerdem wirkte er irgendwie nicht wie ein Verbrecher - absolut nicht.
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    • Zedric Tameus:

      Auch zedric war gespannt, welche Strategie die beiden anderen verfolgen würden. Er kannte sie nicht und konnte sie somit nicht einschätzen. Vielleicht würden sie ihn zu erst angreifen, weil sie ihn nicht einschätzen konnte, oder gerade deswegen ließen sie ihn in Ruhe? Es gab viele Wege das Ding zu gewinnen, man müsste es nur richtig umsetzen. Doch man konnte sich jetzt den Kopf darüber zerbrechen, es würde nicht viel helfen. Daher konzentrierte er sich weiterhin auf seine Beobachtungen.
      Als es soweit war folgte er Koji in das Gebäude und hörte sich seine beiden Vorschläge an, für ihn war die Entscheidung klar "ich würde vorschlagen das wir zusammen bleiben. Mein Körper ist einfach schutzlos ausgesetzt wenn ich meine Fähigkeit anwende, außerdem kann ich einfach nicht kämpfen." Begründete ich direkt meine Wahl. "Wir sollten wohl eher weiter oben Suchen. Dorthin brauchen wir länger und somit Verbrauchen wir dadurch mehr Zeit. Es wäre zumindest das was ich tun würde, soweit weg wie möglich." Schlug ich vor. Ich beschleunigte meinen Gang, einfach damit wir etwas mehr Zeit hatten. Wir hatten tatsächlich die erste Ebene grob abgesucht und hatten es in die zweite geschafft. Würde Nora uns suchen und angreifen, würden wir sie wohl hören, wenn sie sich schnell bewegte. Das war zumindest jetzt noch nicht der Fall. Ich beobachtete alles genau "lass uns weiter hoch gehen" sagte ich, auch wenn wir diese Ebene noch nicht erkundet hatten. "Dort ist Asbest vom letzten Kampf herunter gekommen, die Fußspuren zeigen eindeutig, dass jemand die Treppe hoch gelaufen ist" niemand würde wohl auf sowas achten, wenn er schnell ein Versteck suchte. Uns half es aber sie zu finden.

      Isac Welton:

      Schlimmer hätte es nicht laufen können. Der Raum war hell beleuchtet, was es mir erschwerte meine Fähigkeit einzusetzen. Ich war durch die Fähigkeit des Helden eingeschränkt und es gab hier tausend weitere sidkicks, die sofort zur Stelle waren, wenn er nur etwas versuchen würde. Ich sagte nichts, würde es auch nicht. Wahrscheinlich würde es das nur schlimmer machen. "Das sind um die zwei Jahre Haft Mister Welton" kam es von Best Jeanist im ruhigen Ton. Zusätzlich suchten sie schon lange nach mir. Plötzlich meldete sich dieses Mädchen zu Wort. Alle sahen sie irritiert an. Hatte sie mich nicht über mehrere Meter verfolgt und jetzt wollte sie das ich frei war? Verständlich war das ganz und gar nicht. Wollte sie ihre dumme tat einfach nur wieder gut machen? Sie war sogar an den Helden heran getreten, der sich nun erhob. "Da gebe ich dir Recht junge Dame, aber dennoch ist sein Verhalten nicht sehr vorbildlich gewesen. In meinen Augen sollte man ihm Manieren beibringen und ihn zu einem guten Bürger machen" der spinnte wohl. Es hörte sich an, als wollte er isac auf eine Schule schicken. "Zusätzlich ist es als Held meine Pflicht Verbrecher ihre gerechte Strafe zu geben" fügte er noch hinzu. Ich hatte Mal gehört, dass Helden bestimmte Regeln hatten und auch sie würden Ärger bekommen, wenn sie sich nicht daran hielten. Dadurch sollte es nicht möglich sein, das die Helden ihren Job ausnutzen. So oder so würde ich verhaftet werden, da ich darauf keine Lust hatte musste ich mir etwas einfallen lassen.

      Ich atmete tief ein und zückte mehrere kleine Messer, aus meinem Ärmel. Diese schleuderte ich gezielt Richtung Decke, um einige der Lichter auszuschalten. Best Jeanist hielt mich natürlich weiterhin fest und griff sich noch meinen zweiten Arm, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Zum Glück schränkte das nicht meine Fähigkeit ein. Alle meine drei Wesen erschienen und stürzten sich vor allem auf den hochrangigen Helden. Dieser ließ mich tatsächlich darauf hin los. Eigentlich Griff ich keine Helden an, jedoch würde er nur ein paar Kratzer abbekommen und ich konnte hoffentlich verschwinden. Da mir die Göre am meisten Schaden konnte griff ich einen Holzstuhl und schleuderte ihn direkt in Richtung. Es diente nur zur Ablenkung, sodass ich Richtung Fenster laufen konnte. Vor der Tür standen bereits einige Sidekicks hatten aber ein offenes Fenster benachteiligt, durch das ich einfach nach draußen sprang. Jetzt hieß es nur noch, alle abschütteln und hier weg!
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    • Koji
      Zedric hatte recht schnell seine Präferenz festgelegt und meinte an Koji gerichtet, dass er es besser fände, wenn sie zusammenbleiben würden. Dazu hatte Koji auch tendiert, da er Rücksicht auf Zedric nehmen wollte. Er hatte keinen Quirk, mit dem er offensiv in einen Kampf gehen konnte und es konnte gefährlich sein, seinen eigentlichen Körper sich selbst zu überlassen - ohne jeglichen Schutz.
      "Wir sollten wohl eher weiter oben Suchen. Dorthin brauchen wir länger und somit Verbrauchen wir dadurch mehr Zeit. Es wäre zumindest das was ich tun würde, soweit weg wie möglich." - Zedrics Worte holten Koji erneut aus seinen Gedanken, woraufhin er jedoch nickte und ihm folgte. Nachdem sie die erste Etage abgesucht hatten, waren sie über ein Treppenhaus in die zweite gelangt. Doch auch hier hielten sich ihre Mitschüler - und heute Gegner - nicht auf. Gerade, als sich Koji umdrehte, meinte der Weißhaarige, dass er Fußspuren auf den Treppen gefunden hatte - das deutete darauf hin, dass die beiden noch weiter nach oben gegangen waren, so wie sie es vermutet hatten. Mit einem Grinsen auf den Lippen folgte er Zedric, bis sie oben angekommen waren. Aus ihrem Plan, das Ganze heimlich anzugehen, würde jedoch nichts werden, da schließlich Nora um die letzte Ecke geschossen kam. Wahrscheinlich sollte sie als Ablenkungsmanöver dienen, damit Zedric und Koji mit einem Kampf kostbare Zeit verschwendeten. Reflexartig hob der dunkelhaarige die Hand, packte Zedric an der Schulter und schob ihn hinter sich, bevor er mit einer fließenden Bewegung vor sich einen Riss erschuf, der zwar sehr oberflächlich war, aber sehr lang. Kurz nachdem er seine Bewegung zu Ende geführt hatte, drehte er sich um, um Zedric mit seinem eigenen Körper zu schützen, als sein Riss glühte und eine Explosion verursachte, die zwar laut war, aber nicht zu heftig - das lag an der geringen Tiefe des Risses. Es war jedoch genug gewesen, um jede Menge Staub und Dreck aufzuwirbeln, wodurch er Nora von sich fernhalten konnte. "Tut mir leid, Spontanaktion" entschuldigte er sich bei Zedric, ließ diesen schließlich los. Als er sich umdrehte, konnte er Noras schwache Umrisse durch die Wolke aus Staub erkennen, die immer klarer wurden, als sie ihm näher kam. Wenn er es vielleicht schaffen würde, sie zu packen und festzuhalten, konnte Zedric ihren Geist übernehmen. Dann würde er seinen Körper Huckepack mitnehmen können, um ihn vor einem weiteren Überraschungsangriff zu bewahren. Als sie also durch die Staubwolke brach und hustend nach Luft schnappte, schnellte er nach vorne und nutzte die Tatsache, dass sie nichts sehen konnte, ehe er sie mit beiden Händen packte, ihren schmalen Körper herumwirbelte und ihr so die Hände hinter den Rücken legte, um sie möglichst wehrlos zu machen, bevor er sie unter sich auf den Boden drückte. Hier war es für ihn wohl von Vorteil, dass er kräftiger gebaut war als das kleinere Mädchen - denn Schnelligkeit brachte ihr nichts, wenn sie sich nicht bewegen konnte.

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      Eva
      Eva war bewusst gewesen, dass ihre Worte keinen großen Einfluss auf Best Jeanist haben konnten, doch sie konnte sich nicht zurückhalten - das war noch nie ihre Stärke gewesen, wenn sie etwas als unfair empfand. In ihren Augen stellte der dunkelhaarige Junge keine Bedrohung dar, auch wenn er Regeln missachtet hatte. Das machte ihn weder zu einem schlechten Menschen, noch zu einem Verbrecher, was sie frustrierte. Als sich die Situation jedoch sehr schnell sehr zuspitzte, erstarrte sie einen Augenblick lang. Mit einem lauten Klirren von Glas wurde es zunächst um einiges dunkler, da Isac wohl einige der Deckenlampen zerschlagen hatte, war sie zunächst irritierte. Vielleicht hatte er die Anwesenden einfach ablenken wollen, um fliehen zu können? Doch Best Jeanist hielt ihn weiterhin fest - das machte nicht wirklich Sinn für sie.
      Erst als erneut diese dunklen Wesen erschienen, die sich auf den Profihelden stürzten, schien es für sie Sinn zu machen, doch das war nun Nebensache, denn kurzerhand kam einer der Stühle mit Schwung in ihre Richtung geflogen, dem sie im letzten Moment ausweichen konnte, bevor sie Isac in ihrem Augenwinkel aus dem Fenster flüchten sehen konnte. Einige der Sidekicks waren ihm sogleich gefolgt, doch Eva wusste im ersten Moment nicht, was sie nun genau tun sollte. Mit einem Blick zu dem hochrangigen Helden, lief sie jedoch ebenfalls los, nachdem er nickte und meinte, dass sie das Richtige taten - wovon sie allerdings nicht unbedingt überzeugt war. Doch sie wollte auch aus irgendeinem Grund nicht, dass ihm etwas passierte, weshalb sie ebenso die Verfolgung aufnahm - das war in diesem Moment ihre Aufgabe und Anweisung gewesen. Geschmeidig machte sie sich aus dem Fenster davon und konnte die anderen ein Stück weiter um die Kurve laufen sehen. Es waren zwei der Sidekicks, die sie heute Morgen im Aufenthaltsraum begrüßt hatten, doch sie kannte die beiden nicht näher. Grübelnd bog sie in eine Gasse ab, wodurch sie somit parallel zu den anderen laufen würde. Sie hoffte, dass Isac wie beim letzten Mal durch die Gassen hindurchhuschen würde, so würden sie ihn vielleicht verlieren, wie es ihr passiert war.
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    • Zedric Tameus:

      Er mochte den jungen, er lächelte viel und schien sehr offen gegenüber neuem zu sein. Alleine die Herausforderung sich auf jemand neuen einzustellen war nicht selbstverständlich. Sie gingen gemeinsam die Treppe hoch. Zedric war darauf Trainiert schnell zu handeln, doch so schnell konnte er sich gar nicht anpassen. Er war es nicht gewohnt seine Fähigkeit an bestimmten Situationen anzupassen, das hatte er immer nur theoretisch getan. Nun erstarrte sein Körper beinahe und bewegte sich erst, als er an der Schulter gepackt und nach hinten gezogen wurde. Er stieß etwas unsanft gegen die Wand, die er nun in seinem Rücken spürte. Im nächsten Moment konnte er nur die Bewegungen seines Partners beobachten, der sich dann schließlich schützend vor ihn stellte. Die Nähe ließ ihn kurz die Luft weg. "Schon gut" sagte er hastig und schluckte, als sich der andere von ihm löste. An sowas musste er sich dringend gewöhnen. Zedric blieb wie versteinert an der Wand stehen und sah an, wie sich -fast schon mit Leichtigkeit- Koji bewegte und ihren Gegner überrumpelte. Sowas würde er wohl lange noch nicht auf die Reihe bekommen und bräuchte für sowas noch etwas Training. Nun lag sie auf dem Boden und das war wohl zedrics Part. Schließlich schaffte er es sich von der Wand zu lösen und bildete mit seinen Händen ein Dreieck vor seinem Gesicht und visierte damit das Mädchen an. Langsam schloss er die Augen und atmete noch einmal tief durch. Es war das erste Mal, dass er seine Fähigkeit Anwender, um damit etwas zu bewirken und nicht um sie einfach vorzuführen. Mit einem Schlag öffnete er seine Augen, die kurz rot leuchteten, nur um sich danach zu schließen.

      Nun kam dieser Moment...dieser eine Moment in dem er sich Kurz in einem leeren Raum befand und schließlich den Körper des Mädchen übernahm. In der selben Zeit verlor sein Körper jedliche Anspannung und sackte zu Boden. Er war es gewohnt blaue Flecken davon zu tragen und war abgehärtet dadurch. Er landete fast schon in Embryo Stellung seitlich und wirkte einfach, als würde er schlafen oder in Ohnmacht liegen. So ähnlich könnte man sich auch seinen Zustand vorstellen. Nun begann sich Nora unter Koji zu winden "feinfühlig bist du ja nicht gerade...du kannst gerne runter gehen, ich hab sie unter Kontrolle" kam es von ihr und sie sah mit ihren großen Augen zu dem jungen über ihr auf. "Ein Mädchen war ich tatsächlich noch nie... jetzt verstehe ich was alle immer meinten ich könnte diese Fähigkeit ausnutzen" tun würde er es aber auf keinen Fall!


      Isac Welton:

      Es hatte gereicht sie abzulenken und aus dem Fenster zu entkommen. Nun müsste er es nur noch schaffen komplett zu verschwinden. Er dürfte sich nun einige Tage danach nicht blicken lassen, damit diese Aktion in Vergessenheit gerät. Nun hatte er doch einmal einen Helden angegriffen. Er war aber ehrlich, hätte best Jeanist ihn hätte aufhalten wollen, hätte er es wohl mit Leichtigkeit getan. Dafür war er einfach zu stark. Isac rannte Richtung Hauptstraße, von hier aus konnte er in jede Gasse verschwinden. Im nächsten Moment bog er auch endlich ab, einfach um die Dunkelheit und verwinkelung auf seiner Seite zu haben. Die Sidekicks waren eindeutig nicht darauf Trainiert Parkour zu laufen und flink ihre Richtung zu wechseln. Da es sein tagtägliches Brot war, konnte isac schnell die Richtung ändern und die verschiedensten Hindernisse überwinden, bis er schließlich erneut über einer Mauer verschwand und sich hinter einigen Mülltonne versteckte. Die Sidekicks sagen sich irritiert um, nachdem sie über die Mauer gekommen waren und teilten sich auf um in verschiedene Richtungen zu laufen. Erst nach einigen Minuten, Nachdem sich isac wirklich in Sicherheit wiegte kam er aus seinem Versteck hervor und ging langsam durch die Gassen, um sich zu seinem Schlafplatz für diese Nacht zu begeben.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Koji
      Mit einer gekonnten und schon häufig geübten Bewegung hatte er seine Mitschülerin packen und zu Fall bringen können, weshalb sie nun unter ihm am Boden lag. Der Dunkelhaarige hatte es Zedric so leichter machen wollen, ihren Geist und Körper zu übernehmen, weshalb er gespannt zu dem Weißhaarigen schaute. Dieser formte mit seinen beiden Händen ein Dreieck vor seinem Gesicht, schloss seine Augen und atmete tief durch. Kurz darauf öffnete er seine Augen wieder - sie hatten allerdings jetzt einen hellen, roten Farbton. Instinktiv neigte Koji den Kopf zur Seite, als kurz darauf Zedrics Körper zusammensackte und mit einem dumpfen Laut auf dem Boden aufkam. Als kurz daraufhin das blonde Mädchen sich unter ihm regte, senkte er seinen Blick. "feinfühlig bist du ja nicht gerade...du kannst gerne runter gehen, ich hab sie unter Kontrolle" ertönte die Stimme seiner Mitschülerin, doch in Wirklichkeit war es Zedric, der mit ihm sprach. Augenblicklich lockerte er seinen Griff und erhob sich auf seine Füße, bevor er dem Mädchen nach oben half.
      "Ein Mädchen war ich tatsächlich noch nie... jetzt verstehe ich was alle immer meinten ich könnte diese Fähigkeit ausnutzen", meinte Zedric schließlich, woraufhin Koji schmunzeln musste. "Das glaube ich dir sofort, dass viele das gerne ausnutzen würden" meinte er belustigt, ehe er zu Zedrics bewusstlosem Körper trat, er diesen vom Boden nahm und ihn Huckepack trug. Sein Körper schien schwerer, dadurch dass er erschlafft war, doch Koji hatte damit kein Problem - er war schließlich gut trainiert. "Deine Fähigkeit ist außerdem der Wahnsinn! Wirklich super beeindruckend" meinte Koji mit freudiger Stimmlage, ehe er sich einen Moment umblickte.
      Von Sousuke gab es kein Anzeichen. Man konnte ihn weder hören, noch war er irgendwo zu sehen. Wahrscheinlich bewachte er die Geißel - was nur logisch war, wenn er seine Partnerin vorausgeschickt hatte. Er konnte die Geißel nicht schutzlos sich selbst überlassen, das wäre zu riskant gewesen. "Gehen wir weiter nach oben? Sousuke bewacht mit hoher Wahrscheinlichkeit die Geißel. Möchtest du vorgehen, um keinen Verdacht zu wecken oder wie stellen wir die weitere Vorgehensweise an?" fragte er nach der Meinung seines Teampartners, wobei es sehr ungewohnt war, zu wissen, dass Zedric im Körper seiner Mitschülerin steckte, während er seinen Körper auf dem Rücken trug.
      "Also ich würde vorschlagen, dass du zunächst zu Sousuke alleine zurückkehrst, wenn wir ihn ausfindig gemacht haben. Dann starten wir anschließend einen Überraschungsangriff. Ich bringe dafür deinen Körper in Sicherheit. Wir überwältigen ihn, schnappen uns die Geißel und machen einen Abflug." schlug Koji vor.

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      Eva
      Mit schnellen, aber dennoch leisen Schritten rannte Eva die schmale Gasse entlang, in welche sie eingebogen war. Immer wieder kreuzten die übrigen ihre Wege, doch sie bemühte sich darum, sich stets parallel zu ihnen aufzuhalten. Um ehrlich zu sein, verlor sie die übrigen Sidekicks und Isac nach einer Weile und zog so irritiert weiter durch die Gassen, wobei sie immer wieder abbog und über Mauern kletterte. Sie kannte sich in diesen engen Straßen nicht aus, da sie sehr verwinkelt waren, weshalb sie sich wohl verlaufen hatte. Seufzend blickte sie sich einige Male um, bis sie erneut abbog, ehe sie abrupt stehen blieb. Mit zusammengezogenen Augenbrauen blickte sie die dunkle Gestalt an, die sich nur wenige Meter vor ihr befand. Ungläubig rieb sie sich die Augen und blinzelte einige Male, doch sie hatte sich nicht versehen. Es war Isac, der durch die Gassen wanderte - ohne von Sidekicks verfolgt zu werden. In ihrem Inneren machte sich eine Flut von Erleichterung breit, was Eva zaghaft lächeln ließ.
      Nein, sie hätte nicht den Anweisungen ihres Anleiters widersprechen sollen, doch es war auch nicht richtig gewesen, jemanden auszuliefern und zu strafen, der anderen wohl bloß helfen wollte - ob mit Lizenz oder ohne. Langsam senkten sich ihre Schultern und die Anspannung in ihrem Körper schien sich langsam, mit jedem Herzschlag, ein wenig zu lösen. Sie war froh zu sehen, dass Isac nichts geschehen war - auch wenn sie ihn nicht kannte und ihm keineswegs verbunden war, doch so war das Mädchen eben einfach. Sie weinte selbst oft für andere und hasste Ungerechtigkeit schon seit sie klein war, weshalb sie sich darum bemüht hatte, sich für andere einzusetzen. Um dennoch auf Nummer Sicher gehen zu können, erhob sie schließlich ihre Stimme. "Du bist okay, nicht?" meinte sie an Isac gewandt. Vielleicht hatte er sie bereits bemerkt, vielleicht auch noch nicht. Wahrscheinlich wäre er jedoch losgerannt, wenn er sie gesehen hätte, schließlich war er anscheinend nicht sonderlich gut auf andere zu sprechen, vor allem nicht nach ihrer vorherigen Aktion. "Das vorhin tut mir leid" fügte sie ohne weiter darüber nachzudenken hinzu, doch wenigstens hatte sie es ausgesprochen.

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    • Zedric Tameus:

      Er merkte jetzt schon das der Körper einer Frau anders gebaut war. Das Gleichgewicht war komplett anders und er war es nicht gewohnt durch das Gewicht der brüste nach vorne gezogen zu werden. Daher brauchte er eine Weile und lief etwas auf und ab, um sich an das Gefühl zu gewöhnen.
      Sogar sein Klassenkamerad stimmte ihm zu und schien ebenfalls schnell an den Nebeneffekt seiner Fähigkeit gedacht zu haben. Die Verlockung war groß das müsste er zu geben. Jedoch war er froh das jemand wie er diese Fähigkeit bekommen hatte, sein Vater hat ihm aber auch immer beigebracht sowas nicht auszunutzen. Andere Menschen würde diese Fähigkeit wahrscheinlich wirklich für andere Dinge verwenden. Da bekam Vergewaltigung eine neue Bezeichnung. Aber länger wollte er sich nicht mit dem Thema aufhalten und bekam direkzdas nächste Kommentar. "Mag sein...aber mehr kann ich nun auch nicht machen, außer andere ablenken. In einem richtigen Kampf hätte ich meine Probleme." Gab er zu. Dies war der Grund warum er überhaupt herkommen wollte, einfach um auch in solchen Situationen etwas anrichten zu können. "da finde ich deine als Held viel praktischer...du kannst halt eher wie all might oder endevour werden."
      Sofort nickte zedric, bei dem Vorschlag des anderen "wir müssen die Zeit ja auch im Auge behalten." Der Vorschlag klang auch weiterhin gut "ja so würde ich es auch machen. Ich könnte versuchen ihn abzulenken und die Kontrolle von ihm zu übernehmen. Verlasse ich einen Körper ist mein Gegner geschwächt, ich auch, aber ich erhole mich meist schneller, weil ich es einfach gewöhnt bin. Dann kann ich mit seinem Körper ihren festhalten. Kräfte mäßig ist er ihr überlegen. In der Zeit kannst du in Ruhe die Geiseln hier raus bringen." Schlug er vor.

      Isac Welton:

      Lumar hüpfte über seine Schultern und regte sich darüber auf das isac sich überhaupt in diese Situation gebracht hatte. "Wie bescheuert muss man sein!!? Der junge hätte irgendwann schon jemanden gefunden" quitschte die Ratte in sein Ohr "schon...aber von wem? Vielleicht einen bösen Menschen? Schau dir doch an, weshalb die meisten Menschen böse werden, weil sie an die falschen geraten!" Murrte er die Ratte nun an. Bevor diese jedoch etwas sagen konnte blieb isac sofort stehen, als er eine Stimme hörte. Lumar regte sich jetzt erst Recht auf und hüpfte unruhig auf und ab "jetzt ist die doofe Göre wieder da! Hau doch ab du Vollpfosten!!" Lumar war immer sehr nervös, zappelig und nahm kein Blatt vor dem Mund. Auch wenn es nur selbst erschaffte Wesen waren, so hatten sie alle ihren eigenen Charakter. "Sie scheint nichts böses zu wollen" - "das sagen sie alle isac!" Mit einem Schlag haute er auf seine Schulter, wo bis vor wenigen Sekunden noch die Ratte saß. Diese hatte sich nun in eine Art Rauch aufgelöst "verzeih...er verkörpert meine Angst. Mir geht's gut. Geh besser zurück, ich bin noch jemand nettes den du hier treffen kannst" sagte er ernst und wollte weiter gehen, bis sie wieder etwas sagte. Sie entschuldigte sich? Sie war wirklich noch neu "okay" sagte er nur und sah sie weiterhin an ohne weg zu gehen. "Findest du hier raus?" Alles sagte er in einem monotonen und gefühlslosen Ton.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Koji
      Während Zedric seine Zeit nutzte, um sich an den neu übernommenen Körper zu gewöhnen, stretchte Koji seine Beine, während er Zedrics schlaffen Körper auf dem Rück trug. Zedric schien allerdings Kojis Kompliment bezüglich seiner Fähigkeit nicht so ganz annehmen zu können - ihm schien die des Dunkelhaarigen besser zu gefallen. "Mag sein...aber mehr kann ich nun auch nicht machen, außer andere ablenken. In einem richtigen Kampf hätte ich meine Probleme." meinte der neue Mitschüler, wobei Koji die Stirn runzelte.
      "da finde ich deine als Held viel praktischer...du kannst halt eher wie all might oder endevour werden.", fügte Zedric hinzu, woraufhin Koji mit den Schultern zuckte. "Du wist deinen Weg finden, mit deiner Fähigkeit gut umzugehen. Dafür lernen wir hier ja, nicht?" meinte er mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen. Er konnte die Sicht seines Gegenübers nachvollziehen, schließlich bewunderten viele Kojis auffällige Fähigkeit und meinten immer wieder sie wünschten sich, auch einen solchen Quirk zu haben, doch das war nicht immer so einfach für ihn gewesen. Er hatte von klein auf sehr vorsichtig mit seinem Quirk umgehen müssen, schließlich war dieser extrem zerstörerisch und konnte anderen großen Schaden zufügen. Er selbst hatte einige Narben an seinem Rücken und seinen Schultern, weil er sich mit seinen Explosionen selbst verletzt hatte. Seufzend drängte er diese Gedanken jedoch zur Seite und lauschte Zedrics Worten. Er befürwortete seine Idee, was ihn lächeln ließ. "Okay, dann machen wir uns auf den Weg" meinte er mit gesenkter Stimme. Nicht, dass ihr Gegner sie heimlich belauschen würde, bevor er mit Zedrics erschlafftem Körper auf dem Rücken die Treppen weiter nach oben stieg. Zwei Etagen weiter ging es jedoch nicht weiter nach oben, weshalb Koji um die Ecke am Türrahmen wartete, damit er Zedric freien Durchgang gewähren konnte. Schweigend deutete er mit einer Bewegung seines Kopfes darauf hin, dass Zedric in den Raum eintreten sollte, da sich Sousuke nur noch in diesem Raum befinden konnte - außerdem war es taktisch gesehen der klügste Platz gewesen, den man sich aussuchen konnte, um Zeit hinauszuzögern. Nun würde Zedric Sousuke nur noch ablenken müssen, seinen Körper übernehmen müssen und Nora festhalten, dann würde er die Geißeln in Sicherheit bringen können und ihr Team hätte gewonnen.

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      Eva
      Es wunderte Eva sichtlich, das Isac nicht vor ihr wegrannte, doch er schien verstanden zu haben, dass sie ihm eigentlich gar nichts tun wollte. Die Unterhaltung, die er mit der Ratte auf seiner Schulter führte war allerdings wirklich interessant mit anzuhören. Er schien nicht kontrollieren zu können, was sie sagte oder dachte. Als er sich entschuldigte und meinte, dass die Ratte seine Angst verkörpern würde, nickte Eva kaum merklich und hob ihre Mundwinkel, als er hinzufügte, dass es ihm gut ging. Außerdem warnte er sie davor, dass sie noch unfreundlichen Gestalten oder Personen in den Gassen begegnen konnte. Auf ihre Entschuldigung hin gab Isac jedoch bloß ein "okay" von sich, wobei er den Blick nicht von ihr abwandte. "Findest du hier raus?" fragte er schließlich unerwarteter Weise, woraufhin Eva den Kopf zur Seite neigte und sich einen Moment lang umblickte. "Naja...um ehrlich zu sein nicht wirklich. Ich bin einfach blind durch die ganzen Gassen hier...und ich komme nicht aus der Gegend hier...haha" meinte sie mit einem nervösen Lachen, ehe sie sich an den Hinterkopf fasste und Isac freundlich anblickte.
      Sie spürte, dass er nicht von Grund auf böse war, auch wenn er gegen gewisse Regeln verstoßen hatte. Er hatte es bestimmt nicht getan, um irgendjemanden aufzuhetzen oder um Schaden anzurichten. Natürlich war es trotzdem nicht richtig gewesen, doch es war auch ebenfalls nicht richtig, jemanden zu strafen, nur weil er gegen Vorschriften verstieß, wenn er anderen damit half oder vielleicht auch sogar schon das Leben gerettet hatte? Wie dem Mädchen heute Mittag, das mit diesem merkwürdig wirkenden älteren Mann in einer der schmalen Gassen gewesen war. Sie konnte sich schon ausmalen, was dieser Mann mit dem Mädchen vorgehabt hatte und es war abscheulich. Wieso also Isac dafür bestrafen, dass er dem Mädchen geholfen hatte? Solche Gewissenskonflikte frustrierten sie an manchen Tagen wirklich sehr. "Könntest du mir vielleicht wenigstens zur Hauptstraße helfen? Falls es dir nichts ausmacht...Ich bin auch vorsichtig und verrate dich nicht, das...fände ich nicht richtig." meinte Eva mit leiser Stimme, damit sie nicht von jemand außenstehendem belauscht werden konnten. Schließlich wusste sie nicht sicher, ob die Sidekicks noch nach ihm Ausschau hielten oder ob sie schon vollends aufgegeben hatten und zur Agentur zurückgekehrt waren.
      Eigentlich war es töricht von Eva, Isac um Hilfe zu bitten, doch sie war eben gutmütig und auch ein wenig naiv. Doch diese Naivität wollte sie gerne auch in Zukunft behalten. Es machte die Sicht von anderen Dingen so viel schöner und manchmal auch einfacher. Warum auch sollte sie sich über sämtliche Kleinigkeiten den Kopf zerbrechen?
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