Eine Liebe zwischen einem Gott und einem Mensch [Alicelinein x Runa]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    12 Jahre ARC
    Ihr lieben,
    Jetzt gibt es uns schon 12 Jahre
    Schaut gerne in die neuen News
    oder in das ARC Quiz
    oder schreibt eine schöne Erinnerung an die Memory Wall
    Herzlichste Grüße
    euer ARC-Team <3

    • Eine Liebe zwischen einem Gott und einem Mensch [Alicelinein x Runa]

      Apollo
      Die griechische Götterwelt hatte verschiedene Teile wegen den verschiedenen Götter. So war Poseidons Teil, wenn er mal nicht im Meer war, was mit Wasser, Hades was mit Unterwelt und so weiter. So war Apollos Teil ein strahlender Ort, an dem immer die Sonne schien. Es hielten sich oft Frauen bei ihm auf. Nymphen und so. Auch Aphrodite, die Göttin der Liebe, ließ sich hin und wieder blicken, aber Apollos Herz gehörte schon seit 11 Jahren jemand anderem. Einem Menschenmädchen! Jedoch hatte das den Zorn seines Vaters Zeus geweckt und er musste die kleine zu einer japanischen Priesterfamilie schicken. Nun bat er seinen Vater um Erlaubnis in die Menschenwelt zu gehen, da er Inspiration für ein Lied brauchte. Schließlich hatte er seiner Verlobten versprochen, sie zu seiner Gemahlin zu machen, wenn er ein Lied eigens für sie geschrieben hatte. ,,Nun gut, ich erlaube es", sprach Zeus. Seine Stimme klang, wie immer, hart und unbarmherzig. Ganz der Herrscher der griechischen Götter. Apollo nickte und verließ die Götterwelt, wobei er kurz zurück sah. Von außen sah man nämlich nicht, dass die Götterwelt verschiedene Bereiche hatte und eigentlich riesen groß war.
      Anime Götterwelt1.jpg
      Dann begab er sich in die Menschenwelt, genauer gesagt nach Japan. Dort verwandelte er sich in seine menschliche Gestalt und lief los. Zeus hatte gesagt, er hätte ein prachtvolles Haus für sich allein als Unterkunft und in der Schule würden ihn alle als Tenshi Uyeda kennen. So musste er sich zum Glück keinen Namen ausdenken und auf den neuen Schüler tun. Aber die Menschenwelt war wirklich immer noch sehr schön und interessant. Er lief zu seiner Unterkunft und musste schon staunen, da seine Unterkunft wirklich riesig war.
      Villa.jpg
      Aber es war im alt japanischen Stil und das gefiel ihm. Genau wie die Natur um das Haus herum. Er betrat es und sah sich um. Es war auch von innen wunderschön und groß. Als Bett gab es einen Futon. Ganz der alte japanische Stil, der ihm gefiel. Er mochte ja auch Haikus, japanische Gedichte. Zeus hatte sogar an ein Regal voller Haiku Bücher gedacht
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Runa ()

    • "Dussel-Yuna steh auf!" Erhallte eine raue, starke, männliche Stimme. Durch das kleine Fenster strahlten die ersten Sonnenschein. Das Zimmer war klein, konnte man es Zimmer nennen. Ein Raum, ausgestattet mit einem Futon, Regal, Schreibtisch, Schrank. Nicht mehr nicht weniger.
      Noch mit geschlossenen Augen streckte sich das Mädchen auf ihrer Matratze, seufzte und rief mit ihrer müden Stimme "Bin schon wach!" zurück. Ihr Bruder war wirklich hart, wenn es darum ging, Yuna aus dem Bett zu schmeißen. Die schlafmütze; egal ob während der Woche oder am Wochenende, Yuna musste vor Sonnenaufgang auf den Beinen sein. "Wir sind eine große Familie. Wenn alle anpacken, sind die Aufgaben schnell erledigt!" Sagte Vater immer. In ihrem Schlafanzug machte sich das Mädchen auf den Weg in die Küche. In der Luft schwebte der Duft von Eiern und toast. Mutter war immer als erste wach und bereitete Frühstück für die fünfköpfige Familie. Ihre Bruder stopften sich schon mit Spiegeleiern auf toast und Onigiris. "Guten Morgen" murmelte Yuna müde vor sich hin, setzte sich und griff nach einem Toast. Frühstücken war nie ihr Ding, doch wie Mutter immer so schön sagte "Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag, um gut zu starten und Energie zu haben!" Für die Tochter war es jedoch ein Nachts sneak. Viel zu früh.
      Nachdem alle gegessen haben, machte sich jeder an seine Arbeit. Die Brüder halfen im Garten, Mutter wischte Staub. Yuna kümmerte sich um die Böden und Vater war der große Hausmeister. Er konnte alles, von Glühbirnen wechseln bis auf Tischler Arbeit. Der Mann war er selbst.
      Beschwert hat sich Yuna jedoch nie. Es ging ihr gut und trotz der Tatsache, dass sie adoptiert worden war, behandelte man sie nicht anders oder besonders. Sie gehörte zu der Familie. Im Halbschlaf wischte das Mädchen den Boden im letzten Raum des Tempels. Solch ein wunderschöner Ort brauchte Pflege, unterkommen kam nicht in Frage. Ein Ort der japanischen Götter, obwohl Yuna selbst aus Griechenland kam, musste heilig behandelt werden.

      Der Weg zur Schule war nicht weit. Mit ihren Brüdern an der linken und rechten Seite spazierte Yuna durch die Gassen der Kleinstadt.
      Es war der erste Tag an der High-school. Sie war eine von den älteren Schülerinnen. Senpai. Dieses Wort erfüllte ihr Herz mit Stolz und obwohl ihre Geschwister in der 3. Klasse waren, fühlte sich das Mädchen groß.
      Gedankenverloren betrat sie das Schulgelände. Ein schöner Ort. Gepflegt und sauber, ordentlich, gern anzusehen.

      Von hinten kam ein schrei zu den Ohren des Mädchens "YUUUUNAAAAAAA!". Diese Stimme, so hell und melodisch. Es konnte nur ihre beste Freundin Mai sein. Langsam drehte sich die lilahaarige um, schon hing ihr Mai am Hals und erstickte mit Umarmung. "Mai... du wirst mir alle Knochen brechen... ich... kriege keine Luft" gab Yuna nur zu schwer von sich. "Ich habe dich ja so vermisst! Ein ganzes Sommer ohne dich! Es war schrecklich!" Weinte theatralisch Mai, ließ von Yuna jedoch ab und blickte ihr tief in die Augen. "Wieso hast du dich nicht gemeldet?!" Es war ein Vorwurf, das wusste Yuna, fand aber keine Worte. Ein schlechtes Gewissen breitete sich in ihrer Brust aus. "Es tut mir leid Mai. Aber du weißt doch, ich musste im Tempel helfen. Dann die ganzen Hausaufgaben. Es war so viel los. Es tut mir wirklich leid" entschuldigte sich Yuna bei ihrer besten Freundin während sie in die Schule hineinspazierten. Die Begrüßungsfeier würde bald anfangen und alle Schüler würden sich auf dem Weg machen, ihre Klassen aufzusuchen. Yuna kümmerte es nicht. Es war ihr egal, wer in ihrer Klasse sein würde, ob ein süßer Junge dabei wäre. Sie war schon versprochen. Etwas, worüber sie mit Mai nie gesprochen hatte, obwohl diese ihre beste Freundin war.

      Yuna blickte aus dem Fenster. Ein schöner Platz, auch wenn ganz hinten im Raum, fühlte sich Yuna wohl, was daran liegen konnte dass Mai ihre sitznachnarin war. Links das Fenster, Rechts ihre beste Freundin und der Platz vor ihr frei. Aus den Gedanken riss sie Mai, die wie ein Wasserfall immer reden müsste. Dafür liebte sie Yuna. Auch wenn das Mädchen selbst nicht viel redete, so ergänzte sie ihre Nachbarin. Nicht immer positiv, denn auch im Unterricht redete Mai gern und viel. "Übrigens sollten wir einen neues Schüler bekommen! Aus dem Ausland! Ich bin ja so neugierig! Ich frage mich wo er her kommt. Ob er hübsch ist? Bestimmt..." Yuna hörte nicht weiter zu. Es interessierte sie nicht. Wieder geistabwesend blickte sie aus dem Fenster auf die Blätter des Baumes. Ein Kirschbaum. So schön. Und das einzige was in ihrem Kopf runden drehte war nur ein Wort. "Wann?"
    • In der Nähe seines Futon lag eine Schuluniform und daneben lag ein Zettel mit der Wegbeschreibung zu seiner Schule. Zeus dachte an alles, wie erwartet. Daneben lag noch ein kleiner Zettel und der blondhaarige las ihn. 'Bring ja nicht die Menschenmädchen durcheinander und fang keine Liebschaften an. Du wirst die Menschenwelt eh eines Tages verlassen. Deine Schwester!' , stand auf dem Zettel und das brachte Apollo zum lachen. Das war typisch Artemis. Er zog seine Schuluniform, bei der er der Meinung war, dass sie ruhig einen weißen Blazer haben könnte, an.
      Schuluniform.jpg
      Dann machte er seine Haare ordentlich und packte sein Bento, eine Lunchbox bei den Japanern, ein. Wie es wohl seiner Verlobten geht? Bestimmt war sie eine wunderschöne Frau geworden. Er würde dem Tempel der Familie Hashi später wohl ein Besuch abstatten. In seiner Form als Gott natürlich. Dann verließ er die große Villa und lief zu seiner Schule. Als er ankam, musste er staunen. Sie war wirklich wunderschön und sauber. Unterwegs war er an einigen Schule vorbei gekommen und alle Hausmeister waren dabei das Gelände zu putzen und beschwerten sich dabei. Er betrat das Schulgelände und zog automatisch die Blicke auf sich. Jedoch schien es dem jungen Gott gar nicht unangenehm zu sein, so auf zu fallen. Im Gegenteil! Er lächelte die ganze Zeit so strahlend wie die Sonne. Dieses Lächeln hatte er schon immer und es gefiel sogar den Frauen, die ihm in der Götterwelt, in seinem Bereich, einen Besuch abstatten. Von Phersephone, der Ehefrau von Hades, bekam er jedoch nie Besuch. Dabei hieß es, sie sei eine wunderschöne Frau. Hades hatte sie entführt und dann ist allerlei passiert, aber seitdem war sie die meiste Zeit in der Unterwelt und wenn sie mal in der Götterwelt war, besuchte sie nur ihre Eltern. ,,Hoffnungsloser Frauenheld", hatte seine Schwester immer gesagt, weil Apollo schon viele Liebschaften hatte obwohl er sich ja einem Menschenmädchen versprochen hatte. Aber er hatte seiner Schwester, den Grund für seine Frauengeschichten erzählt. Er wollte nicht erneut den Zorn seines Vater wecken, auch wenn er seine Verlobte jederzeit beschützen würde. Er ging zum Sekteriat und meldete sich an. Dann kam auch schon der Lehrer, Herr Nakamura, und führte ihn zur Klasse. Er betrat mit dem Lehrer die Klasse. Herr Nakamura war ein gutaussehender Mann mit roten Haaren und blauen Augen, der gut gebaut und um einiges größer als Apollo war. ,,Wir haben einen neuen Schüler. Stell dich bitte vor", sagte Herr Nakamura. Der letzte Satz war an den blondhaarigen Gott gerichtet. Dieser lächelte charmant. ,,Mein Name ist Tenshi Uyeda und ich freue mich, ab heute mit euch in eine Klasse zu gehen", sagte er. Dann meinte der Lehrer, dass man Fragen an ihn stellen durfte. Sofort gingen Hände hoch und die meisten waren von Mädchen. ,,Hast du eine Freundin", fragte ein Mädchen. ,,Nein, nicht direkt, aber es gibt ein Mädchen, dem mein Herz bereit gehört. Jedoch hoffe ich, dass wir trotzdem Freunde werden können. Du bist schließlich ein wunderschönes Mädchen", sagte Tenshi charmant lächelnd. Das Mädchen lief rot vor Verlegenheit an, weil der blondhaarige ihr ein Kompliment gemacht hat und dabei noch so charmant war. ,,Natürlich. W-Wenn du Hilfe brauchst, das Herz des Mädchens, dass du liebst, zu gewinnen, kannst du dich gerne an mich wenden", sagte das Mädchen. Apollo ergriff die Hand des Mädchens und lächelte nun wirklich wie ein Engel.
      Apollo GIf.gif
      ,,Das ist wirklich sehr freundlich von dir. Darf ich nach dem Namen der Schönheit vor mir fragen", fragte er. ,,A-Azusa Mikami", stellte sich das Mädchen verlegen vor. ,,Sehr erfreut Azusa-chan", sagte er und der Lehrer wies ihn an, sich auf seinem Platz, vor einem lilahaarigen Mädchen, zu setzen. Der Sonnengott nickte und setzte sich auf seinen Platz. Er lächelte das Mädchen hinter sich und deren Sitznachbarin an. ,,Hallo, darf ich eure Namen erfahren", fragte er lächelnd
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Runa ()

    • Mit geschlossenen Augen versuchte Yuna den Lärm und das Getuschel ihrer Klassenkameraden auszublenden, jedoch vergeblich. Die Mädchen waren nicht mehr zu stoppen, haben sie nur erfahren, ein Schüler komme neu in die Klasse. Wie wenig Ahnung sie doch hatten. Ständig auf der Suche nach wahrer Liebe, wechselten sie die Partner wie Socken. Ständig hat etwas nicht gepasst. Ein Junge nach dem andern, ohne darüber nachzudenken, vielleicht an der Beziehung zu arbeiten. Entsetzt schüttelte Yuna ihren Kopf, fast so, als wolle sie ihre Gedanken aus dem Kopf vergraulen. Nach und nach füllte sich die Klasse und es wurde immer lauter. "Unerträglich" wiederholte sich im Kopf des Mädchens, doch sie konnte schlecht alle bitten sich leise zu unterhalten, nur weil sie viel zu früh aufstehen musste.
      Einerseits verstand sie ihre Mitschüler. Viele haben sich lange nicht gesehen und wollten die Zeit aufholen. Sich über die Ereignisse der Ferien austauschen. Wieder mal bildeten sich Grüppchen. Fünf Mädchen, eine mehr geschminkt als die andere. 6 Jungs, jeder ein Ball in der Hand. 3 Jungs, die Nasen in Büchern. Es waren keine Worte nötig um zu sehen, wer wohin gehörte. Trotzdem. Die Klasse wird zusammen. Eine Gemeinschaft. Nur Yuna war an all dem nicht interessiert. Sie wollte die besten Noten, einen guten Abschluss und in Amerika studieren. Eine gute Uni war schon immer ihr Ziel gewesen, so sehr ermüdete sie das Leben im Tempel. Da war es wieder, die Zukunft. Eine der vielen Sachen, die Yuna träumen ließen. Erneut vertiefte sie sich in Gedanken, stellte sich all die Amerikaner vor, die Straßen, Restaurants. Sicher war Japan wunderschön, das hatte sie nie abgestritten, doch New York war schon immer ihr Traum. Solange es ihr gestattet war auf der Erde zu wandern, wollte sie nach Amerika.
      Erst als der Lehrer herein kam, wurde es still. Erst noch ein paar Rücken von Stühlen und Tischen, seufze und stöhnen. Ein kurzes gekicher. Und dann vollkommene Stille. Noch mit geschlossenen Augen genoss Yuna die Ruhe. Nicht mehr lange und der Lehrer wurde anfangen mit dem Unterricht. Wie lange? Eine Minute? Dreißig Sekunden? Viel zu schnell. Herr Nakamura war der Schwarm vieler Mädchen, in jeder Stufe vergöttert, was bei seinem aussehen schon fast verständlich war.

      Ein Junger man, nichts desto trotz ein Lehrer. Yuna schenkte ihm keine Aufmerksamkeit. Sicher hörte sie zu, doch ihr Blick verfolgte all die Blüten im Hof. Erst als der Name Tenshi Uyeda fiel, zuckte das Mädchen zusammen und fiel beinahe vom Stuhl. Ihre Hände umfassten die Seiten ihres Tischen und sie klammerte, als würde sie gleich in ein Loch fallen. Der Junge, der neue. Sie kannte ihn. Diese warme, liebevolle Stimme war ihr alles andere als Fremd. Sofort richtete Yuna ihre Augen auf den Mitschüler und ihr wurde Schwindel. "Na, er hat dich ja glatt umgehauen" kicherte Mai nichts ahnend. "Wenn du wüsstest" antwortete das Mädchen im Kopf, sagte jedoch kein Wort. Ihr fehlten die Worte. Alles an dem Jungen erinnerte sie an Apollo. Diese Gesichtszüge, das goldene Haar, das Lächeln, heller als die Sonne selbst. Yuna wollte aufstehen, losrennnen und sich ihrem geliebten Apollo um den Hals werfen. Doch das war er nicht. Wie denn auch, schließlich war Apollo ein Griechen Gott. Und diese Augen. Da stimmte etwas nicht. Vieles passte, doch es waren nicht ihre geliebten goldenen Augen. Tief ein und ausatmen musste das Mädchen um sich zu beruhigen. Durch das genaue Chaos in ihr bemerkte Yuna nicht einmal wann sich der neue vor ihr setzte und sie erwartungsvoll anblickte. Was wollte er denn gleich nochmal? Mai lächelte sich schon doof und dämlich, wäre sie jedoch nicht gewesen. "Ich heiße Mai Masanakishu, aber nenn mich einfach nur Mai ja?" Stellte sie sich freundlich vor, mit ihrer süßen Stimme, schon fast zu auffällig. Yuna lächelte nur freundlich, nickte und stellte sich förmlich vor "Mein ist Hashi Yuna. Freut mich." Nicht mehr, nicht weniger. Es ist doch Apollo aber wieder auch nicht!" Ihre Gedanken spielten verrückt, für konzentrieren war es zu spät.
    • Yuna Hashi also. Es war wirklich seine geliebte Verlobte. ,,Du bist wahrlich zu einer Schönheit geworden, meine Verlobte ", flüsterte er leise. Bestimmt hatte sie ihn erkannt. Nach der Schule, lief er erst nach Hause um seine Sachen weg zu bringen und dann lief dann los zum Tempel der Hashi Familie. Dort angekommen, lächelte er den Mann und die Frau an. Es waren Kaito und Teru Hashi. ,,Guten Tag, was können wir für Sie tun", fragte Kaito Hashi. ,,Oh, bitte verzeiht, ich habe mich noch gar nicht zu erkennen gegeben", sagte er und befreite seinen Oberkörper von den Klamotten. Kaito Hashi wollte was sagen, doch da begann Apollo sich in seine wahre Gestalt zu verwandeln.
      Apollo Verwandlung0.gif
      Apollo Verwandlung1.gif
      SandyVillainousIndigobunting-small.gif
      Nun stand er in seiner wahren Form ihnen gegenüber und sie verbeugten sich sofort. ,,Bitte verzeiht, dass wir euch nicht erkannt haben Apollo-sama", sagte Teru Hashi. ,,Aber nicht doch! Ich wollte mich nur erkundigen, ob meine Verlobte bereits daheim ist, denn ich würde sie sehr gerne auf einen kleinen Ausritt durch die Lüfte machen", sagte er und hinter ihm landete sein treuer Begleiter. Sein Pegasus Hengst Armor.
      Pegasus.jpg
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Seine Worte verursachten bei Yuna da reine staunen. "Verlobte" hatte er gesagt, so war es also Wahr. Der neue Junge in ihrer Klasse war ihr so nah stehender Griechischer Gott Apollo. Ihre persönliche Gottheit. Doch wie konnte es nur möglich sein? Erzählte er nicht eins, Zeus wäre außer sich, nicht einverstanden mit dieser Liebe? Tausende von Gedanken flogen durch den Kopf des Mädchens, sodass sie von Japanisch nichts mitbekommen hatte. Ihr gesamte Tag drehte sich um Apollo.
      In der Mittagspause spazierte Yuna in die Mensa, mit ihrer Freundin an ihrer Seite, setzte sich die Schülerin zu ihren Brüdern. "Apollo ist auf der Schule" flüsterte sie und sorgte dafür dass der ältere Zwilling sich an seinem Kaffee verschluckte. Einige Schüler drehten sich um, Jun lachte nur verlegen, wischte sich sein Kinn und blickte seine Schwester unglaublich an "bist du dir da auch ganz sicher? Verwechselst du da nicht etwas?" Doch Yuna schüttelte ihren Kopf "Die Art zu sprechen, sein Akzent, seine Gesichtszüge und..." das Mächten wurde verlegen rot "... die Tatsache dass er mich seine verlobte nannte" Manabu mischte sich ein. "Das ist doch viel zu früh. Die Prophezeiung sagt, er hole dich ab, wenn sein Lied vollendet ist."
      Unsicherheit machte sich in Yuna Brust breit. Hatte ihr Bruder recht?

      Gedankenverloren spazierte Yuna durch die Straßen entlang auf dem Heimweg. Die Tatsache mit der Prophezeiung verschwand einfach nicht aus ihrem Kopf, es ließ ihr keine Ruhe. Dies waren doch seine Worte. "Wenn das passende Lied vollendet ist" versprach ihr Apollo. Eine kurze Pause, ein Blick in den Himmel. "Was Zeus wohl davon hielt?" Fragte sich Yuna und setzte ihren Weg zum Tempel fort. Die Lichter, die aus dem Garten strahlten waren schöner als jedes Feuerwerk das Yuna in ihrem Leben gesehen hatte. So hell und blendend, wie die Sonne selbst. In der Tür zu ihrem Zimmer ließ das Mädchen die Tasche fallen, rannte zum Garten und erstarrte.
      Da stand er. Ihre Liebe, ihre Hoffnung, ihrer Verlobter. Tränen kullerten die Wangen des Mädchens entlang, wie wunderschön Apollo doch war, in seiner göttlichen Gestalt. "Yuna liebes" berührte Mutter sanft ihr Arm. Ihre Tochter rannte auf Apollo los, warf sich um sein Hals und weinte. Sie weinte wie sie noch nie geweint hat. Vor Glück und Erleichterung, denn er war bei ihr.
    • Apollo strich ihr über den Rücken. ,,Ist das Lied etwa schon fertig", fragte Kaito Hashi. Der blondhaarige Gott sah zu dem Priester. ,,Nein, aber deswegen bin ich ja in der Menschenwelt. Hier finde ich sehr schnell Inspiration. Deswegen habe ich Zeus gefragt und nur dank Hera hat er zugestimmt. Ich habe extra Japan gewählt, weil ich auch Yuna wiedersehen konnte", sagte er lächelnd. ,,Und sie und der Rest der Menschheit müssen wir jetzt beschützen, weil Dämonen den Tod der griechischen Götter wollen", erklang eine harte, aber sanfte Stimme. Die Stimme, die Apollo gut kannte. Er drehte sich um und tatsächlich stand da seine Schwester Artemis. Aber nicht nur sie war da. Neben Artemis standen auch Aphrodite und Hades. Alle drei waren in ihrer wahren Gestalt. ,,Was macht ihr denn hier", fragte der Sonnengott. ,,Artemis hat es doch gesagt. Wir sind hier um die Menschen vor Dämonen beschützen. Wir vier sind für den Raum Japan zuständig", sagte Aphrodite. Ihre Stimme war weich, sanft und glockenhell. Sowie man es von der Göttin der Liebe und Schönheit. ,,Die Dämonen wollen nämlich den Tod der Götter. Vorallem der griechischen Götter", sagte Hades. Seine Stimme war tief, rau und halt so, wie man es von einem Gott der Unterwelt erwarten würde. ,,Und das Mädchen in deinen Armen muss Yuna sein. Sie ist wirklich wunderschön geworden. Du hast wirklich guten Geschmack Apollo", sagte Aphrodite lächelnd
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)