Ein Funken Hoffnung [Elli&Taka]

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    • Ein Funken Hoffnung [Elli&Taka]

      Vorstellung

      Tonaka

      Es war also der Tag. Der Tag an dem er Hiko wiedersehen würde. Lange, um genauer zu sein knappe 7 Jahre, haben die beiden sich nicht mehr gesehen gehabt. Die Forscher hielten es angeblich für sicherer wenn man sich eine Zeit lang nicht gesehen hatte. Was war das den bitte für eine undankbare Idee. Schließlich sollen die beiden mit bei der Verteidigung und Säuberung der Welt helfen, was zur Hölle. Das erste Jahr konnte er das als Teenager noch irgendwo verstehen, aber je mehr die Zeit vorangeschritten war zog er Schlüsse und eigene Entscheidungen. Er war schlecht gelaunt gewesen, wurde teilweise ruhig gestellt grade weil ihm so extrem langweilig war so ohne Hiko. Doch heute sollte sich alles ändern. Den heute sollen Hiko und er sich wiedersehen und gleich eine eigene Wohnung in der Stadt beziehen. Er freite sich schon wie ein Honigkuchenpferd und drehte seinen Erdbeerlolly nervös hin und her. „Freust du dich schon?“, fragte ihn seine Betreuerin die ihn all die Jahre beiseite stand. „Was denkst du den? 7 Jahre habt ihr uns sitzen lassen und alleine rumgammeln lassen wie ein altes Toast.“, entgegnete er schnippisch und tippte sich dabei an die Stirn. Man merkte das er immer noch nicht sonderlich gut auf das Team des Kollektorats anzusprechen war. Er konnte sich noch gut an die Blutende Nase des Arztes erinnern der versucht hat ihn mit Worten zu beruhigen. Dabei musste er grinsen. Der Arzt hat ihn Wochen lang in Ruhe gelassen. Zusammen gingen die beiden nun einen langen Gang hinunter an Zimmern anderer Funken vorbei. Er kannte keinen davon Persönlich. Sie waren immer nur die unbekannten Nachbarn. Mit den Händen in den Taschen und nun zufrieden Grinsend bogen sie ab in Richtung des Zimmers der Zusammenkunft. Wie Hiko wohl mittlerweile aussieht? Er konnte sich noch erinnern wie sie aussah als die beiden getrennt wurden. Jung, grüne Augen und kurze blonde Haare. Die Tür kam immer näher und er wurde immer nervöser. Nebenbei warf er den Lollystab gekonnt in einen Mülleimer und holte zugleich einen neuen raus, packte ihn aus und steckte sich ihm in den Mund. „So Tonaka…“, sagte die Betreuerin und blieb an der Tür stehen „…bist du bereit?“ Er schaute sie erstaunt an. „Aber sicher doch!“ antwortete er und die Betreuerin öffnete die Tür.
    • Hiko

      Die junge blonde Dame wurde bereits früh am Morgen wach und machte sich rasch fertig. So aufgeregt wie heute, war sie schon lange nicht mehr. Der heutige Tag sollte nämlich etwas ganz besonderes werden - Sie würde Tonaka wieder treffen. Tonaka, der Freund aus der Kindheit, von dem sie damals abrupt getrennt wurde. Damals war Hiko auch noch anders. Sie trug ihre Haare kurz und stellte mit ihrem braunhaarigen Freund nur Unsinn an. Heute war sie ruhiger und gesitteter.
      "Hiko? So früh schon auf?", fragte ihr Betreuer mit leicht überraschten Unterton.
      "Ja Mister. Immerhin sehe ich heute Tonaka wieder", erklärte sie sich. Ihre Stimme war sanft und strahlte sowohl Ruhe als auch eine gelassene Fröhlichkeit aus. Sie lächelte dazu noch und der Betreuer konnte nicht anders, als mit ihr schon einmal zum Raum zu gehen, wo sie ihren ehemaligen Freund wiedersehen würde.
      So kam es, dass sie als erste im Raum saß. Der Betreuer stand in einer Ecke und beobachtete sie.
      Der Raum war eher spärlich eingerichtet. Es gab einen Tisch, zwei Stühle und sonst nichts besonderes. Es ähnelte eher dem Verhörzimmer der Polizei, doch das störte Hiko überhaupt nicht. Die Hauptsache war, dass sie ihren Tonaka wiedersah.
      Hiko überschlug die Beine und richtete ihr schwarzes Kleid ein wenig zurecht, ehe sie nervös an dem Armband spielte, was sie davon abhielt, eine Funkengestalt zu werden. Sie überlegte, wie ihr Freund wohl heute aussehen würde und ob sie ihn überhaupt wiedererkennen könnte. Doch gerade, als sie den Betreuer noch etwas fragen wollte, hörte sie Stimmen vor der Tür. Es war soweit!
      Kurz darauf öffnete sich die Tür und Hiko erblickte Tonaka, wie er gerade mit einem Lolly im Mund durch die Tür schritt. Er hatte seine Liebe zu diesen Dingern also immernoch behalten.
      Aus Höflichkeit richtete sich Hiko auf und ihr Kleid fiel wieder locker an ihrem Körper hinunter. Sie strahlte förmlich und ihr Betreuer musste ebenso Lächeln. Immerhin gab es nichts schöneres, als die Wiedervereinigung zweier Exemplare.
      "Tonaka...", hauchte sie mehr und schritt erst langsam, doch dann immer schneller werdend auf ihn zu. Sie freute sich und wollte ihn einfach nur in den Arm schließen, seine Anwesenheit spüren und seinen Geruch riechen.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka

      Als sich schließlich die Tür ganz öffnete erblickte er die fast gähnende Leere des spärlich eingerichteten Raumes. Was jedoch sofort auffiel war…Hiko. Die allerdings schon nicht mehr saß sondern auf ihn zulief, Arme weit ausgebreitet und umarmte ihn. Aus Affekt musste er vor Freude lachen, hob sie leicht an und dreht sich einmal mit ihr. „Hiko…“, schaute er sie an, als er sie nach einer langen Umarmungsphase wieder absetzte. „So…du siehst wunderbar aus Hiko.“, erwähnte er „Hätte dich fast nicht erkannt.“ Setzte er Scherzweise hinterher und zog mit ausgestreckter Zunge ein Augenlied runter. „Ich bin so froh dich wiederzusehen!“ Zwar ist ihm während der Umarmung sein Lolly rausgefallen, aber das war ihm dieses mal so egal. Er schaute Hiko nun genauer an. Nun hatte sie Lange blonde Haare, ein paar wunderschöne Grüne Augen und ein Lächeln was ihr sehr gut stand. Im Gegensatz zu ihm, der nur eine seine hellbraune Jacke und Jeanshose trug, hatte sie ein schönes schwarzes Kleid an. „Mir fällt auf…ich hätte mir wohl mehr Mühe geben sollen was?“, erwähnte er mit einem Blick an sich runter und lachte herzlich. Grinsend stand er dort nun, die Hand beschämt auf dem Kopf abgelegt. „Wie es aussieht seit ihr mehr als nur Bereit in das richtige Leben da draußen zu starten.“, lächelte seine Betreuerin in die Runde. Und wie sie das sind. Raus aus diesem grau-weiß beschlagenen Gefängnis und raus in die Bunte Stadt. Das war schon immer ein Traum von ihm gewesen. Seine Betreuerin allerdings schien noch nicht fertig zu sein. Den sie kramte in der Tasche herum die sie mit sich führte und legte zwei Hausschlüssel, Papiere und…zwei Geschenke auf den Tisch. „Die sind die Hausschlüssel für eure Wohnung. Wichtige Papiere wie Bürgerausweis und so weiter. Da müsst ihr euch mal durchlesen. Und die beiden Geschenke hier haben wir für euch vorbereitet.“ Sie schaute dabei den Betreuer an und musste etwas traurig lächeln. „Als Dankeschön für die vielen schönen Jahre hier.“ Sie strich sich eine Träne weg. Das hätte er jetzt nicht erwartet.
    • Hiko

      Die blonde Dame lachte ein wenig, als sie angehoben wurde und er sich mit ihr drehte. Ihr Lachen war wunderschön und klar. Man merkte die Freude sofort bei ihrem Lachen.
      Für das Kompliment, welches sie für ihr Aussehen bekam, bedankte sie sich höflich und machte sogar einen kleinen Knicks, ehe sie ihn weiter anlächelte. Es störte sie kein bisschen, dass er nur schlicht gekleidet war. Er meinte dann auch scherzeshalber, dass er sich vielleicht hätte mehr Mühe geben sollen, doch Hiko kicherte nur.
      "Vielleicht habe ich auch einfach übertrieben", erklärte sie dann und sah zu der Betreuerin, als diese das Wort ergriff. Ruhig lauschte sie ihren Worten und sah zu den Gegenständen auf dem Tisch. Es war nicht viel, aber vermutlich der beste Einstieg in ein normales Leben. Endlich sollten sie hier raus kommen und ein normales Leben führen dürfen, soweit es ihnen möglich war. Endlich kamen sie raus, aus dieser langweiligen Umgebung. Vielleicht würde es auch wunderschöne Blumen dort geben.
      Hiko lächelte sanft und bedankte sich für die Geschenke und die wichtigsten Sachen, ehe ihr Betreuer noch einmal das Wort ergriff.
      "Bitte seid vorsichtig da draußen und wendet an, was wir euch gelehrt haben", meinte er schlichtweg und überreichte beiden noch eine Tasche, sodass sie die Geschenke und Schlüssel vernünftig wegstecken konnten, was Hiko auch direkt tat und dann zu Tonaka sah.
      "Bist du bereit?", fragte sie lediglich und reichte ihm eine Hand. Nun würde ihr Leben endlich richtig beginnen. Hikos Betreuer öffnete eine versteckte Tür im Raum, welche in einen Gang führte. Dieser sollte sie mitten in der Stadt rauskommen lassen, sodass es aussah, als wären sie schon die ganze Zeit da gewesen. Immerhin sollten die Funkenkinder kein Aufsehen erregen, solange es nicht von Nöten war.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka

      Als schließlich alles verstaut und verpackt war schaute er zu seiner Betreuerin, überlegte kurz und umarmte sie kurz. „Danke“, sagte er so sanft wie er nur konnte. Auch wenn er nicht grade der größte Fan der Anlage war, war sie die einzige die sich immer um sie gekümmert hatte. Zusammen mit Hiko ging er nun in den noch dunklen Gang hinein. Noch einmal schaute er zurück und sah dort die beiden Betreuer stehen und ihnen zuwanken. Die geheime Tür schloss sich und kurz war alles in völliger Dunkelheit gehüllt und nur das Licht von seinem Handy was er kurz rausholte erleuchtet die beiden Gesichter. Nacheinander gingen nun Lichter an und erhellten den langen Gang in die nahezu völlige Freiheit. „Das ist ja wie bei einem Raketenstart.“, lupfte es kurz über seine Lippen und schaute Hiko an. „Bereit?“ fragte er und ging los. Wie bei einem Film gingen beide den Hell erleuchteten Ausgang entgegen. „Ich hoffe die Stadt ist so wie man es uns erzählt hatte.“, hoffte er „Vielleicht kann ich dir dann mal echte Blumen schenken. Keine aufgemalten.“, sagte er zu ihr und lächelte während er sich wieder einmal einen Lolly in den Mund steckte. Orangengeschmack. Der Geschmack der Freiheit beschloss er innerlich, als die beiden endlich den Ausgang erreichten und nach draußen schritten. Eine frische Brise sauberer, gereinigter Luft umspülten deren Gesicht und Tonaka nahm einen tiefen Atemzug der kühlen Umhüllung der Nase. Sie kamen auf einer Art Balkon raus. Von hier aus hatte man einen guten Breiträumigen Überblick über der Stadt und sich dieser Umringenden Kuppel. Sonnenschein strahlte in ihre Gesichter, Wärme erfüllte die Haut. Tonaka schauderte kurz. Viel zu warm für sein Geschmack. Er war nicht sonderlich an Wärme gewohnt und mögen tat er sie auch nicht. Vielleicht irgendwann mal, aber momentan wollte er sich noch nicht so ganz dran Gewöhnen wollen. In der Ferne konnte er eine Große Gartenanlage erkennen. „Ich mache direkt mal einen Vorschlag.“, fing er an und deutete auf die Anlage in der Ferne „Den Ort besuchen wir als erstes.“ Er grinste zufrieden. Sowohl über die gewonnen Freiheit als auch das er endlich wieder mit Hiko zusammen sein kann. Er seufzte kurz enttäuscht. „Weißt du Hiko. Ich habe dich echt vermisst. Einsamkeit ist echt zum kotzen.“ Und somit verschränkte er, zu ihr zwinkert, die Arme hinter den Kopf.
    • Hiko

      Die blonde Dame lächelte ein wenig und wank auch ihrem Betreuer zu, ehe sich die geheime Tür schloss und sie in völliger Dunkelheit standen. Ein Raketenstart? Ja das stimmte wohl. Gemeinsam gingen die beiden den langen Gang entlang, um auf einem Balkon herauszukommen, wo sie bereits von einem frischen Wind empfangen wurden. Die Sonne blendete sie ein wenig und doch war es angenehm warm. So würde man definitiv besser leben, als in einer Art Gefängnis eingeschlossen.
      Hiko freute es, dass Tonaka sich noch an ihre Vorliebe für Blumen erinnerte und darum kicherte sie ein wenig, als er den Vorschlag machte, eine Gartenanlage zu besuchen.
      Dann kippte die Stimmung ein wenig, als Tonaka ansprach, wie schlimm Einsamkeit doch war.
      "Das ist richtig... Ich habe viel zu lange darauf gewartet, dass wir uns endlich wiedersehen können... Ich habe dich ebenso vermisst", meinte sie dann und kam ihm etwas näher, ehe sie ihm kurzer Hand den Lolly klaute und ihn sich selbst in den Mund steckte.
      "Mmmhh... Orange", stellte sie fest und sah zu ihm.
      "Ich würde allerdings vorschlagen, dass wir zuerst die Wohnung aufsuchen und sie uns anschauen. Außerdem will ich die Geschenke auspacken und herausfinden, was drin ist", meinte sie noch und legte eine Hand auf die Tasche, welche sie bekommen hatte. Dann sah sie zu der Treppe, die hinunter führte zu einer großen Menschenmenge, welche unter dem Balkon entlang floss. Es war gerade noch früh genug, dass sich die meisten Leute auf den Weg zur Arbeit machten. Das würden sie irgendwann auch brauchen – einen Job. Allerdings musste nun eins nach dem anderen geschehen. Die Stadt war groß und hatte viel zu bieten. Natürlich hatte ihr der Vorschlag gefallen, zuerst eine Gartenanlage zu besuchen, immerhin konnte sie dann echte Blumen sehen, doch wäre es sinnvoller, zunächst die Wohnung zu kennen.
      Langsam und elegant ging sie die Treppe hinunter und sah nochmal zu Tonaka.
      "Auf ein gewöhnliches Leben"
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka


      "Hey!" kam nur aus seinm Mund als sich Hiko seinen Lolly schnappte. Grummelnd nahm er sich einen weiteren aus der Jackeninnentasche, packte ihn aus und steckte sich ihn in den Mund. Er schaute ihr kurz hinterher wie sie anfing die Treppe runterzulaufen und auf ein gewöhnliches Leben wünschte. Er musste grinsen. Schnell hastete er an ihr vorbei. Stellte ein Bein hoch auf eine vorherige Stuf und drehte sich zu ihr um. "Auf ein Neues Leben.", lächelte er und hielt ihr die Hand hin. Recht unbeholfen sah es zwar aus, aber ein Reinrassiger Kavalier war er noch lange nicht. Nun stand er da, bisschen unbeholfen, im Hintergrund die Stadt, Sonnestrahlen im Gesicht und einen ferundliche Grinsen im Gesicht. Rein Malerisch gesehen fast ein Meisterwerk. Fehlten noch die Rosenblätter die im Hintergrund vorbeiwehten. Das einzige was überhaupt nicht passte war, wie man es erwarten konnte, sein Lolly im Mund. Wie ein durchgezogener Unfall-Pinselstrich. Aber das juckte ihn nicht. Er merkte es wahrscheinlich noch nicht mal. Aber das war nunmal er, auf seiner liebevollen aber schrägen Art. Er freute sich einfach wieder Hiko in seiner Nähe zu haben. Fast als wären sie vorher...nein. Er schüttelte innerlich den Kopf. Sie waren beste Freunde die sich alles teilen würden. Auch wenn es ein schöner Gedanke war. Hiko stand schließlich vor ihm in ihren schwarzen Kleid und ihren Smaragdgrünen Augen. "Niemand wird uns wieder trennen können, das verspreche ich dir." entgegnete er ihr weiter. "Das habe ich dir damals versprochen als wir getrennt wurden und das werde ich weiterhin einhalten." Jetzt merkte er das er ein wenig kitschig wurde, als er die ihre Kindheit mit ins Spiel brachte.
    • Hiko

      Sie sah kurz ein wenig perplex dem anderen hinterher, als er an ihr vorbeirannte, musste dann aber sanft lächeln, als er sich wieder zu ihr umdrehte. Er stand da, als würde er ihr bald einen Antrag machen und noch dazu diese bunte Stadt im Hintergrund. Ja ein neues Leben traf es schon viel eher. Einen Moment lang betrachtete sie diese malerische Szene vor sich. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, ehe sie ihre Hand sanft in die seine legte, wissend, dass er gleich wie ein Wirbelwind davon laufen würde und sie wie ein Fähnchen im Wind hinterherflatterte.
      Niemand wird uns wieder trennen können. Diese Worte hallten ihr durch den Kopf. Immer und immer wieder, ehe sie auch an damals zurückdachte.

      Es war eigentlich ein normaler Morgen. Tonaka und sie aßen gemeinsam Frühstück, als auf einmal zwei Fremde vor ihnen standen. Sie baten die beiden mitzukommen. Natürlich folgten die beiden und erlaubten sich sogar noch kleine Späße hinter dem Rücken der beiden, welche von nun an ihre Betreuer waren. In einem Raum wie dem, in dem sie sich wieder trafen, wurde ihnen erklärt, dass sie nun getrennte Wege gehen müssen. Beide hatten sich natürlich gewehrt und dann hatte Tonaka ihr die Worte gesagt, bevor die Tür sich schloss und Hiko in ein anderes Abteil gebracht wurde.

      Kleine Tränchen bildeten sich in ihren Augen, aber es waren eher Freudentränen. Sie umschloss seine Hand ein wenig fester und nickte ihm zu.
      "Nichts wird uns trennen können, jetzt wo wir uns wiederhaben", meinte sie bestätigend zu ihm und schenkte ihm ein Lächeln, welches so warm und ehrlich war, dass es vermutlich jedermanns Herz hätte höher schlagen lassen.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka
      Endlich gab sie ihm die Hand. Ihre sanfte Haut legte sich erst sanft in seine Hand und dann etwas fester als wollte sie nie wieder loslassen wollen. “Du erinnerst dich.”, freute er sich, grinste und zog mit einem sanften Ruck Hiko nach vorne und rannte halb mit ihr die Treppen herunter. Als sie schließlich unten ankam war er jedoch außer Puste. Dass die Treppe so lang war hatte er falsch berechnet und schließlich war er nicht in seiner Funkenform. “Puh...ja...das hätte ich wissen sollen. Hier draußen ist alles etwas größer ausgebaut wie drinnen.” Er ließ sich auf den Boden plumpsen und lunzte nach oben zu Hiko. “Sag mal wo soll den unsere Wohnung sein?” Er freute sich zwar Mega auf die Wohnung, doch die Gartenanlage in der Ferne hatte seine Aufmerksamkeit sehr fest im Griff. Er schaute nach rechts wo reges Treiben durch die Straßen fegte. So viele Menschen auf einem Fleck hat er noch nie gesehen. Und so unterschiedlich gekleidet. Keine weißen Kittel oder sonstiges Medizinisches. “Was für eine Wohnung sie uns wohl ausgesucht haben?”, er blickte wieder hoch zu Hiko. “Am besten eine mit einem großen Panoramafenster wo man die ganze Stadt erblicken kann. Oder noch besser...die Natur.” Er wählte die Worte aus gutem Grund. Den er wusste das Hiko genau auf sowas anspringen würde. Doch eines konnte er sich nicht richtig vorstellen. Wie sieht das mit Schlafzimmern aus? Wird es so sein wie vor der Trennung wo die beiden mit zwei Einzelbetten in einem Zimmer schliefen, getrennte Zimmer oder...er schüttelte wieder den Kopf. Manchmal dachte er einfach zu viel nach. Er kramte sein Handy aus der Tasche, öffnete ein Puzzlespiel und fing an nur im Augenwinkel zu spielen. Er musste das Kribbeln seiner Finger nachgeben sonst wird er wieder nervös. Nicht das er das schon die ganze Zeit wäre in Hikos Nähe. Besonders jetzt wo sie sich wiedergefunden haben. Immer noch schaute er sie an und beobachtete Regelrecht ihre Begeisterten grünen Augen. Er konnte den Blick gar nicht ablassen bis bevor ihr schweifender Blick kurz bei ihm landete.
    • Hiko

      Es war, wie die blonde Dame es erwartete – der junge Wirbelwind rannte mit ihr die Treppen hinunter. Sie waren wirklich etwas länger als erwartet und so war nicht nur er außer Atem.
      Ihre Wangen waren nun leicht gerötet und sie atmete etwas schneller, fast keuchend. Warum war das alles so groß?
      Ihr Blick fiel zu Tonaka, als dieser auf den Boden plumpste und nach den Weg fragte. Auf den Boden setzen, wäre eine gute Idee gewesen, doch das gehörte sich nicht für eine Dame, ging es ihr durch den Kopf, ehe sie die Papiere und Schlüssel raus holte, die man ihr gegeben hatte. Ja ein Zimmer mit Ausblick zur Natur wäre wunderbar, dachte sie und musste wieder leicht lächeln.
      "Hier steht etwas von Oststraße... Oststraße 2B", las sie die Adresse vor, die auf ihrem Ausweis stand. Sie kramte selbst ein Handy heraus. Ihres war gerade zu niedlich mit einer rosanen Hülle und einem kleinen Rosenanhänger. Sie öffnete eine App, die ihr bei der Navigation half und musste ein wenig schmunzeln, ehe sie das Handy wieder wegsteckte und lächelnd zu ihrem Partner sah.
      "Ich weiß jetzt wo es ist, komm!", meinte sie knapp und ging langsam los. Sie schloss sich dem Strom der Menschenmenge an, ließ sich ein wenig treiben. Es war einfach ungewohnt, jetzt bei Menschen zu sein, welche vollkommen normal waren. Sie waren alle so unterschiedlich gekleidet, da fielen sie gar nicht auf.
      Bei einem Süßigkeitenladen entfernte sich die blonde Dame dann vom Strom und sah sich eine Weile um. Sie waren der Kuppel deutlich näher gekommen, wahrscheinlich, um den Schutz im Osten zu gewährliesten. Sie schüttelte jedoch leicht den Kopf und deutete auf einen Wohnblock hin, welcher von außen bunt bemalt war. Man konnte die Gartenanlage von hier sogar immernoch sehen.
      "Hier ist es. Wir sind im dritten Stock", erklärte sie und sah zu Tonaka. Er war deutlich größer geworden und etwas erwachsener, doch sein Verhalten ist gleich geblieben und das gefiel Hiko irgendwie. Er war immernoch verspielt und immer auf der Flucht. Sie beobachtete ihn einen Moment mit einem Lächeln. Wieder legte sich eine sanfte Röte auf ihre Wangen, ehe sie den Kopf schüttelte und mit dem Schlüssel die Tür zur Wohnung öffnete.
      "Kommst du?"
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    • Tonaka

      So schnell wie er sich gesetzt hatte stand er auch wieder auf. Oststraße 2B also. Simpler Name, einfach zu merken das ist gut. Als Hiko ihr Navi öffnete bereute er erst kurz das er wegen Platzmangel seins gelöscht hatte. Sie schlossen sich der Menschenmasse an und er hatte die Chance sich ein wenig die Umgebung anzuschauen. Viele Buntbemalte Gebäude und Läden, hier und da Holoschilder mit tanzenden Figuren oder auffordernde Werbetexte. In etwas so hatte er sich das auch vorgestellt und es gefall ihm. Als die schließlich an einem Süßigkeitenladen, zu seiner enttäuschung, abbogen blieben sie sie ean einem Bunten Wohnblock stehen. Hiko deutete das dies wohl der Ort sei. Doch seine Aufmerksamkeit blieb eher an einer Mutter mit ihrer Tochter hängen. Das kleine Mädel war am weinen und die Mutter erklärte ihr das sie nicht genügend Geld für Süßigkeiten hatten. Er runzelte kurz die Stirn. Aus Affekt hob er kurz eine Hand um Hiko ein Zeichen des Warten zu geben. „Warte ganz kurz. Muss da etwas erledigen.“, sagte er kurz und ging dann zu den beiden rüber. Die Frau starrte ihn kurz verwirrt an als er sich zu ihrer Tochter runterhockte. „Nana“, fing er an „Tränen stehen einem starken Mädchen doch nicht.“, fuhr er sanft fort und kramte dann in seiner Jackentasche herum. Er holte daraufhin einen Kirschlolly aus der Tasche, packte ihn aus und hielt ihn dem Mädchen hin. „Den schenk ich dir damit du stark bleibst.“, erwähnte er, das kleine Mädchen war kurz recht verdutzt, fing dann an zu lächeln und die Tränen verschwanden wie von nichts. „Vielen Dank Mister!“ bedankte sich das kleine Mädchen und nahm den Lolly hastig an sich. Die Mutter beugte sich nun auch lächelnd leicht runter. „Sie sind aber ein netter junger Mann.“ Sagte sie zu ihm. „Aber das ist doch selbstverständlich Miss. Warum sollte man Trübsal in seinem Herzen tragen.“, erwiderte er und richtete sich auf. Die beiden gingen weiter und das kleine Mädchen winkte ihm zum Dank und Abschied. Er winkte zurück und grinste zufrieden als er wieder zu Hiko zurückkehrte. „Da bin ich wieder.“, erwähnte er und steckte die Hände in die Jackentasche. „So schnell kann man jemanden Glücklich machen.“ Er schaute darauf hin nach oben. „Dritter Stock? Da hat man hoffentlich einen guten Ausblick“ Er ging zur Haustür und öffnete die Gemeinschaftstür um Hiko diese Offen zu halten. „Auf geht’s!“
    • Hiko

      Sie war einen Moment verwirrt, als Tonaka meinte, dass er noch etwas zu tun hatte und sah ihm hinterher. Er ging auf eine Mutter mit ihrem Kind zu. Das Kind weinte und Tonaka schenkte ihr einen Lolly. Kurze Zeit später waren alle Tränen vergessen und das Kind lachte wieder. Auch Hiko musste ein wenig lächeln. Sie fand es bezaubernd, wie er mit der kleinen umging. Als er dann wieder da war und ihr die Tür auf hielt, kicherte sie leise.
      "Ein wahrer Gentleman", meinte sie und machte einen leichten Knicks, ehe ihr Weg hinein führte und dann die vielen Treppen nach oben. Im dritten Stock angekommen sah sie kurz nach links und dann nach rechts. Es gab zwei Türen aber nur an einer standen die Nachnamen dran, die Hiko und Tonaka als Tarnidentität trugen. Entschlossen öffnete sie die Tür und trat langsam als erste ein. Die Wohnung war größer als erwartet. Der Flur bot genug Platz, um Jacken und Schuhe aufzubewahren. Außerdem gingen vom Flur aus mehrere Räume ab. Die erste Tür war ein Badezimmer, welches sowohl mit einer Wanne, als auch einer Dusche ausgestattet war. Direkt gegenüber lag ein kleiner Abstellraum, in welchem sich bereits Besen, Eimer Lappen und vieles Mehr befanden.
      Die nächste Tür war die Küche, welche einen Esstisch beinhaltete und eine wunderschöne Einbauküche, welche ein wenig altmodisch aussah, doch genau das mochte Hiko. Die letzten zwei Räume waren am interessantesten, denn entweder handelte es sich um zwei Schlafzimmer oder... Hiko errötete kurz und schüttelte schnell den Kopf, ehe sie eine der beiden Türen öffnete und ein Wohnzimmer entdeckte, welches auf dem Couchtisch Blumen stehen hatte. Sofort interessierte sie das Schlafzimmer nicht mehr. Sie steuerte direkt auf die Blumen zu und roch an diesen. Es waren wunderschöne weiße und Rote Rosen, die perfekt in das Wohnzimmer passten. Schnell war auch der Balkon entdeckt, von welchem man direkt auf die Gartenanlage blicken konnte.
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    • Tonaka


      Als Hiko an ihm vorbei lief, kicherte und ihn als Gentlemen bezeichnete musst er etwas erröten und grinste schief. Er folgte ihr die Treppen nach oben bis zur Wohnungstür. Als Hiko diese öffnete erblickten sie zu allererst den recht geräumigen Flur und gingen die Einzelnen Zimmer durch bis noch zwei übrig waren. Hiko öffnete eine davon und entdeckte das Wohnzimmer. Scheinbar begeistert schwirrte sie hinein. Er allerdings begab sich zur anderen Tür. Sie hatten bisher alles entdeckt außer…das Schlafzimmer. Er ahnte schin das was er sich zuvor gedacht hatte und öffnete langsam die Tür. Ein, für die Wohnung recht großer Raum, rechts ein riesiger Wandschrank für Kleidung und, er hätte es ahnen müssen, ein Doppelbett. Er ging vorsichtig hinein. Auf dem Doppelbett, gut sichtbar. ein Zettel mit den Schriftzügen: „Viel Spaß in der Neuen Wohnung *Zwinkersmiley*“. Er lief Knalltrot an, schnappte sich den Zettel und stopfte ihn in die Jackentasche. Diese hinterlistigen….er konnte sich grade vorstellen wie sich beide ihre Betreuer ins Fäusten lachen, versteckt in einer dunklen Ecke und kicherten. Er ging hinaus, schloss langsam die Tür und ging zu Hiko. Immer noch Rot wie eine Tomate kam er ins Wohnzimmer und lächelte schief. „Ehm ja ich habe das Schlafzimmer gefunden…“, fing er an „…,allerdings scheint es mir so das ich mir das Sofa schnappe.“ Es würde recht suspekt vorkommen wenn er jetzt den Satz, wir müssen zusammen schlafen, bringen würde. Also überließ er freundlicherweise natürlich das Schlafzimmer Hiko. Das war selbstredend. Doch hatte er nicht vor ihr den Zettel zu verheimlichen und legte ihr den Zettel umgedreht auf den Tisch. „Da haben die beiden sich anscheinend viel Mühe gegeben…“, sagte erund ging zum Fenster und erblickte die Gartenanlage. Was ein Glück diesen Ausblick zu haben. Nicht das er eiben noch schöneren Anblick hier in der Wohnung…er klatschte sich mit beiden Händen auf die Wangen und drehte sich wieder zu Hiko um.
    • Hiko

      Die blonde Dame genoss den Ausblick und schweifte in Erinnerungen, wie Tonaka ihr immer Blumen gemalt hatte. Als sie sich umdrehte sah sie einen Tonaka, der einer Tomate Konkurrenz machen konnte. Sie wollte fragen, was los war, doch sein Gestammel erklärte alles. Im Schlafzimmer gab es also nur ein Bett. Sie las sich den Zettel durch, ehe sie hörte, wie sich Tonaka selbst ein wenig klatschte.
      "Was ist denn los Tonaka?", fragte sie und sah ihn mit besorgten Blick an. Sie kannte ihn gar nicht so. So verlegen und in Gedanken. Was stimmt mit ihm... ... Mit einmal traf es sie wie ein Blitz und sie selbst nahm eine leichte rote Farbe an und ging schleunigst ins Schlafzimmer. Dort sah sie das Ehebett und jetzt verstand sie auch den Zettel. Diese hinterlistigen... Aber sie meinten es bestimmt nur gut. Sie atmete tief durch, schloss die Tür und sah einmal in den Kleiderschrank. Es waren bereits ihre und seine Sachen eingeräumt. Das heißt, dass sie davon ausgingen, dass die beiden gemeinsam das Schlafzimmer beziehen würden. Das bedeutete aber auch... sie sah in eines der Schubfächer und fand ihre Unterwäsche. Das bedeutete, dass im anderen Schubfach seine war. Hiko atmete tief durch und sah dann zu ihrer Tasche. Nun war sie gespannt, was das Geschenk sein mochte, welches die beiden vorbereitet haben.
      Vorsichtig ging sie wieder aus dem Schlafzimmer raus und sah zu ihrem Partner. Dieser schien sich auch etwas beruhigt zu haben.
      "Was glaubst du... ist in den Geschenken?", fragte sie dann nach und setzte sich auf das Sofa. Sie legte ihr sorgfältig verpacktes Geschenk auf den Tisch vor sich und begann es langsam zu öffnen.
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    • Tonaka

      Er setzte sich auf ein Sessel und legte seine Beine auf die Lehne, während Hiko sich selber das Schlafzimmer anschaute. Er wagte keine weiteren Gedanken daran zu verschwenden was für Pläne sich die Aus dem Kollektor ausgedacht hatten und schaute auf sein Handy, durchscrollte ein paar Nachrichten und blieb dann schließlich bei seinem Puzzlespiel hängen bis Hiko wieder ins Wohnzimmer kam und sich auf das Sofa setzte. „Ich habe keinen blassen Schimmer.“, antwortete er auf ihre Frage, nahm sein Geschenk und legte es auf seinen Bauch um es daraufhin sorgfältig auszupacken. Sorgfältig war bei ihm ein Begriff von, Ich-reiße-das-Papier-runter. Voll mit Geschenkpapier auf dem Bauch öffnete er zusammen mit Hiko den kleinen Karton. Erwartet hatte er eigentlich eine Glitterexplosion die die beiden dazu gezwungen hätte das gesamte Wohnzimmer zu reinigen und nach 5 Jahren Glitter in alle möglichen Ecken wiederzufinden, doch was die beiden vorfanden war eine Polaroid-Kamera wo ein Bild aus dem Auswurfschlitz lugte. „Was zum?“, fragte er in die Runde, hob die Kamera vorsichtig heraus und zog das Bild aus der Kamera. Was nun kam erstaunte ihn so sehr das ihm der Lolly aus dem Mund fiel. Ein Bild von ihm und Hiko als Kinder an einem kleinen Tisch. Sie malten grade auf großen Papier. Erinnerungen schossen in ihm Hoch.

      „Was malst du den Hiko?“, fragte er sie während sein Wachsmalstift über das Papier kratzte. „Das sage ich dir noch nicht!“, entgegnete Hiko ihm und er zog ein Schmollmund. Als beide fertig waren, konnte er, soweit er sich erinnern kann, nicht lange warten um Hiko sein Bild zu überreichen. Ein Strauß voller Rosen, so sollte es zumindestens aussehen, übergab er ihr damals als Bild.

      Seine Augen liefen glasig an und er wischte sich eine Träne weg und schaute Hiko an. Ob sie genauso überrascht war? Schließlich hatten die beiden dieses Bild und Kamera anscheinend die ganze Zeit aufbewahrt, bis heute. „Also…das hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet.“, fing er an und schaute nochmal in die Kiste um weitere Fotokartuschen für die Kamera zu entdecken. So konnten die beiden Fotos machen von allem was sie sahen.
    • Hiko

      Die Blondine hörte gar nicht, was der andere sagte, als sie selbst auf ihr Geschenk sah. Es war ebenso eine Kamera mit einem einzelnen Bild darin. Sie hatte leichte Tränen in den Augen und schwelgte in Erinnerungen.
      Auf dem Bild waren auch sie und Tonaka zu sehen, doch malten sie gerade nicht. Sie hatten gerade Geburtstag. Hiko saß an den Geschenken und Tonaka an der Torte. Sie musste ein wenig Lächeln.

      "Hiko! Schau doch nur wie groß die Torte ist!", hörte sie Tonaka in ihrer Erinnerung rufen. Sie selbst hatte gerade das Geschenk ausgepackt, was für sie gedacht war. Es handelte sich um Schmuck, der wie Blumen aussah.
      "Die Torte schaffen wir niemals alleine!", entgegnete sie und setzte sich den Kopfschmuck auf und legte sich das Armband an. Dann ging sie zu Tonaka und der Geburtstag nahm einen schönen verlauf. Damals war es ihr 10. Geburtstag.

      Nach kurzer Zeit kam sie aus ihrer kleinen Blase wieder heraus und betrachtete das Foto, welches Tonaka bekommen hatte. Sie musste ein wenig schmunzeln.
      "Wie nett von ihnen, dass die das alles aufbewahrt haben...", meinte sie dann noch und kramte ebenfalls noch Nachschub für die Kamera heraus und ein Fotoalbum. Sie öffnete dieses und fand darin noch zwei Bilder von ihnen als Kinder, jedoch nicht gemeinsam. Sachte legte sie ihr Foto in das Album und packte dann auch Tonakas Bild hinzu.
      "Hier drin sammeln wir alle wichtigen Erinnerungen!", meinte sie und lächelte zu Tonaka.

      [Hiko_als_Kind]

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      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka

      Er nickte Bestätigend. Ein Fotoalbum für alle Erinnerungen ist eine schöne Sache. Er stand auf und setzte sich neben Hiko um selber einen Einblick in das Fotoalbum zu haben. Erst war da Hiko als Kind. So hatte er sie immer schon in Erinnerung gehabt. Und dann kam er als Kind. Oh wie er sich an jede Macke erinnern kann die er sich zugezogen hatte. „Ich war schon immer etwas unvorsichtig“, ließ er los und musste lachen.

      [Tonaka als Kind]


      Doch als Hiko das Album wieder zuklappte stach ihm etwas verschwommenes, hinter Schutzfolie, verborgene Schriftzüge. „Was ist das den?“, fragte er in den Raum und griff nach einer losen Ecke der Schutzfolie. Leicht und mit den feinen Geräusch, sich lösenden Plastiks zog er die Schutzfolie von Einband und zum Hervorschein kam ein leicht verschnörkelter Schriftzug. Das standen nur drei Worte. Aber die Bedeutung dieser drei Worte würde die beiden ihr Leben lang verfolgen das war sicher.

      Ein Funken Hoffnung

      Er schmunzelte und schaute Hiko an. „Das passt wohl ganz gut zu uns was?“, sagte er zu ihr und drückte ihr sanft und grinsend in die Wange. Er stand auf und ging zu einem Regal am anderen Ende des Raumes. „Hier würde es sich sicher gut machen oder?“, er zeigte auf eine Stelle zwischen einer kleinen Topfpflanze und einer kleinen Figur, welche er nicht zuordnen konnte. Dann blendete ihn von rechts aus dem Fenster die Sonne und er schaute aus den Fenster. „Oh die Sonne geht langsam unter“, erwähnte er „…wenn du nichts dagegen hast gehe ich eben duschen.“ Mit den Worten ging er rüber in das Schlafzimmer. Er schaute den Großen Wandschrank an. Wo sind wohl jetzt seine Sachen wohl drin? Erst öffnete er eine Tür und zum Vorschein kamen seine Kapuzenpullover, Hemden und T-Shirts. Alle Fein Säuberlich aufgehängt. Gut. Er nahm sich ein schwarzes T-Shirt raus. Nun…er zog eine Schublade heraus und zum Vorschein kam…er schob schnell wieder die Schublade zu und hustete ablenkend. Das war nicht seine Unterwäsche gewesen. Ups…also die nächste Schublade. Bingo.
    • Hiko

      Sie musste sanft Lächeln, als sie das Bild von dem jungen Tonaka sah. Tatsächlich hatte er sich stark verändert. Er wirkte erwachsener und ein wenig vernünftiger, doch innerlich schien er immernoch der kleine Wirbelwind zu sein, den sie kannte. Zufrieden klappte sie das Buch zu und Tonaka begann daran zu fummeln, scheinbar war da noch ein Geheimnis hinter dem Album. Tatsächlich. Diese drei Worte.
      Hiko musste wieder lächeln. So wurden sie als Kinder immer genannt, doch sie haben es nie wirklich verstanden.
      "Es passt perfekt zu uns", meinte sie dann und schon sprang der Wirbelwind auf, um einen Platz für das Album zu finden. Als einer gefunden war, legte sie es dort ab.
      Als Tonaka meinte, dass er duschen gehen würde, nickte sie. Als er seine Sachen holen ging, machte sie sich auf dem Weg in die Küche. Sie war zwar nicht die beste Köchin, aber ein paar Tricks kannte sie schon. Außerdem waren Spiegeleier schnell gemacht!
      Sie sammelte gerade alles zusammen, als sie ein Husten vernahm. War Tonaka krank? Nein... er machte nicht den Anschein. Aber... Sofort traf es sie wie ein Schlag. Mit einem Pfannenwender bewaffnet und den Eiern noch in der Hand, eilte sie zum Schlafzimmer.
      "Nicht das Rechte Schubfach!", schrie sie, doch war es scheinbar zu spät. Er hatte garantiert ihre Unterwäsche gesehen und darum so gehustet.
      "Perversling!", schrie sie ihn an und schmiss den Pfannenwender nach ihm. Ihr Gesicht war knallrot. Auch wenn sie beide erwachsen waren, so wussten sie doch kaum etwas voneinander. Hiko wusste nichts wirklich über den männlichen Körper, außer das, was ihr Betreuer ihr erklärt hatte und sie sich selbst durchlas.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Tonaka

      Da stand er nun. Unter der Dusche und einem fetten roten Abdruck eines Pfannenwenders im Gesicht. Er hatte sich tausend Mal entschuldigt. Es war schließlich ein Versehen und gewusst hatte er es auch nicht. Nach einer kurzen Weile stieg er dann aus der Dusche aus und schaute in den beschlagenen Spiegel. “Da hat sie mich aber gut getroffen.” Er wischte den Nebel vom Spiegel und starrte sich selber in die Augen. Doch fühlte er dennoch eine gewisse Zuneigung zu Hiko. Er war ihr auch nicht böse und sie hatte auch das volle Recht so zu reagieren. Ein Seufzer durchfuhr seine Kehle und er strubbelte sich durch seine total wirren und nassen Haare. Dabei blitze kurz sein Armband im Spiegel auf und er schaute es an. “Gott sei Dank gibt es diese Erfindung.” sagte er zu sich selber. Dieser Armreif hielt es ab das sich Hiko oder Er in eine volle Funkengestalt verwandelten. Im Endeffekt der Reinheit, ist eine volle Lebensfähige Funkengestalt in ihrem Körper versteckt. Er schüttelte sich.

      Er hatte sich grade abgetrocknet und sich eine Hose angezogen als er etwas bemerkte. Wo war sein T-Shirt geblieben welches er sich vor dem Zwischenfall rausgesucht hatte? Dann kam ihm der Geistesblitz. Stimmt er hatte es in die Küche gelegt, weil er sich das Gesicht gekühlt hatte. Er drückte sich verpeilt die Hand ins Gesicht. “Das kann auch nur mir passieren.” Also musste er wohl so raus. Er öffnete noch das Fenster um den Dunst abziehen zu lassen und begab sich dann Richtung Küche. Mit einem Schwung kam er um die Ecke und stoppte vorsichtig. Hiko war noch am Kochen. Er sah sein T-Shirt auf der Fensterbank der Küche liegen und begann sich leise an ihr vorbei zu schleichen. Als er schließlich ankam streckte er langsam seine Hand nach dem T-Shirt aus.
    • Hiko

      Eher ein wenig angefressen bereitete die Blondine das Abendessen zu. Je länger sie am Herd stand, desto ruhiger wurde sie. Sie hörte auch, wie das Wasser in der Dusche lief und als es stoppte. Somit wusste sie auch, dass er bald wiederkommen würde und dann müsste sie sich entschuldigen. Sie hatte gedacht, dass der andere absichtlich das rechte Fach aufgemacht hatte. Sie wusste ja nicht, dass er ihre Unterwäsche nicht wirklich gesehen hatte.
      Als die Eier gerade fertig waren und sie diese auf die Toasts packte, nahm sie im Augenwinkel eine Bewegung wahr. Aus Reflex griff sie nach der Hand. Scheinbar hatte ihr Kampftraining sich wirklich gelohnt.
      Als sie sah, dass sie Tonaka gegriffen hatte, sah sie zu ihm. Musterte ihn, da etwas nicht stimmte. Er... trug kein T-Shirt. Ein Blick am Arm entlang verriet ihr, dass am Fenster sein Shirt noch lag. Sofort ließ sie los.
      "Es tut mir so leid! Ich muss mich noch daran gewöhnen nicht mehr allein zu sein", entschuldigte sie sich und machte eine kleine Verneigung. Es war ihr sehr peinlich, dass sie so übervorsichtig war.
      Als sie sich dann wieder aufrichtete, drehte sie sich kurz um und nahm die Teller. Einen reichte sie Tonaka. Es war ein Toast mit Spiegelei, doch das Ei war in Form eines Herzens. Ihr Brot hatte ein Ei in Form einer Blume. Puderrot überreichte sie ihm seinen Teller.
      "Ich habe mir Mühe gegeben... und ... du warst all die sieben Jahre immer im Herzen bei mir...", erklärte sie sich und sah verlegen zur Seite. Man sah Hiko nicht mehr an, dass sie vor ein paar Minuten noch aggressiv war und ihn mit einem Pfannenwender geschlagen hatte. Gerade sah sie eher unschuldig und gerade zu niedlich aus.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~