Summer Love Story [Elli&Acadia]

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    • Summer Love Story [Elli&Acadia]

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      @Ionela_Acadia

      Jeffrey Wayson


      Es war nun schon einige Jahre her, seit Jeffrey die Insel besucht hatte, auf der er Kirian kennenlernte. Er hatte einfach das Gefühl, dass der andere dort ohnehin nicht so schnell auftauchen würde, doch mittlerweile war dies nur noch eine entfernte Erinnerung.
      Heute saß Jeffrey wieder im privaten Jet seines Vaters und flog damit auf die traumhafte Insel. Innendrin war alles sehr edel und der junge Chef bediente sich reichlich. Er ließ sich verpflegen, massieren und unterhalten. Was das Personal nicht alles für einen tat, wenn man reich war. Als Teenager war ihm das nie so wirklich bewusst gewesen. Er hatte immer geglaubt, dass die Leute es freiwillig taten und war immer dagegen Geld für sinnloses Zeug auszugeben, aber heute sah er das schon mit ganz anderen Augen. Der blonde Junge Mann glaubte, dass es nichts gab, was man sich nicht mit Geld hätte kaufen können.
      Als sein Flieger landete, wartete bereits ein Abholdienst auf ihn. Der Urlaub sollte möglichst geheim bleiben, also hatte er der Presse nichts davon erzählt. Er wollte schauen, ob sein Charme noch immer so gut ankam, wie damals. Heute könnte er immerhin ohne seinen Vater in die Clubs der Insel. Frauen konnte er zwar nicht leiden, aber sie waren immerhin gut genug seine Bedürfnisse zu befriedigen, wenn er nicht gerade einen Mann um den Finger gewickelt bekam.
      Das Auto fuhr ihn direkt zum Hotel, in welchem er damals schon untergekommen war und schnell war der Check In erledigt. Seine Koffer wurden aufs Zimmer gebracht. Naja was heißt Zimmer... er hatte die Suite ganz allein für sich. Er stellte sich allerdings noch einmal vor die Tür und nahm sich eine Zigarette heraus. Im Flieger hatte er keine geraucht, aus Höflichkeit könnte man meinen.
      So stand er nun da. Er war noch immer so gut gebaut, wie damals und stylte seine Haare noch immer auf die gleiche Weise, aber er sah viel förmlicher aus und die Narbe an seinem Auge ließ ihn ein wenig gefährlicher wirken. Rauchen tat er auch. Er hatte damit begonnen, als er die Firma seines Vaters übernommen hatte, um mit den Stress klarzukommen. Heute war eine gute Zigarette für ihn unabdingbar.
      Als er gerade aufgeraucht hatte, kam ein Bus mit Touristen an und Jeffrey rollte die Augen, bis er einen Mann aussteigen sah, der Kirian sehr ähnlich sah. Also hielt er noch einen Moment inne.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Kirian band sich gerade sein überschüssiges Haar mit einem Haarband zusammen und blickte aus dem geradezu überfüllten Bus. Eine mehr als bekannte Landschaft war auf der anderen Seite der Scheibe zu erkennen und Kirian hätte am liebsten bis über beide Ohren gegrinst. Dieser Ort barg eigentlich nur schöne Erinnerungen von vor ein paar Jahren. Hier hatte er Jeffrey kennengelernt. Einen blonden, früher schon gut gebauten hübschen Jungen. Er stach Kirian bei seinem Urlaub sofort ins Auge und sie hatten sich von Anhieb an gut verstanden. Man könnte es als einen unvergesslichen Sommer bezeichnen und Kirian war mehr als traurig, als er sich von ihm verabschieden musste.
      Umso größer war dann die Enttäuschung, als er herausfand wer Jeffrey wirklich war. Der Sommer hätte dann doch besser niemals stattgefunden. Er hätte ihn am besten gar nicht erst kennengelernt.
      Die blauen Augen Kirians starrten bei den Erinnerungen leicht zusammengezogen wieder auf seine Hände, die nun in seinem Schoß lagen. Nun war er wieder auf dieser Insel. Diesmal in der Hoffnung die Enttäuschung weg zu spülen und neue schöne Erinnerungen zu erschaffen.
      Das Quietschen der Busreifen holte den Schwarzhaarigen aus seinen Gedanken und er bemerkte, dass sie an dem Hotel angekommen waren. Eines der wohl schönsten Hotels auf dieser Insel. Kirian stand demnach auf, als sein Sitznachbar das Gefährt bereits verlassen hatte und folgte der Touristenmenge hinaus ins Freie. Eine warme frische Brise begrüßte den Fotografen direkt.
      Nachdem er seinen Koffer aus der Busablage herausgeholt hatte, streckte er sich noch einmal und nahm den direkten Weg zum Eingang des prächtigen Hotels. Sein Blick schweifte lächelnd umher, jeden Augenblick auffangend. Als seine Augen allerdings nicht gerade unweit von ihm einen Blondschopf entdeckten, der jemand gewissem unglaublich ähnlich sieht stockte er. Sein Lächeln fiel etwas in sich zusammen und er wendete seinen Blick schnell ab. Dabei ging er vorsichtig weiter. Das war bestimmt nur eine Verwechslung. Als ob er gerade ihn wieder sehen würde.

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    • Jeffrey Wayson

      Jeffrey bemerkte, dass der andere ihn auch entdeckte hatte, doch er ging weiter, ohne etwas zu sagen. Zwar ging er vorsichtiger, aber er ging und Jeffrey sah ihm ein wenig hinterher. Das konnte nicht Kirian gewesen sein, Er wäre ihm vermutlich sofort um den Hals gefallen oder würde wenigstens energiegeladen, wie er war, sich aufgeregt umblicken.
      Jeffrey schüttelte den Kopf und ging zu den Fahrstühlen, um zur Suite zu gelangen. Dort zog er sich dann ersteinmal seine Surfersachen an. Er musste dringend an den Strand und in den Wellen neuen Wind um die Ohren bekommen. Das Surfen hatte er nämlich nicht verlernt und er tat es noch immer genau so sehr voller Leidenschaft, wie er es schon als Teenager tat.
      Somit ging er also an den Strand und zog die Blicke einiger jungen Damen auf sich, immerhin hatte er einen gut gebauten Körper und er versteckte diesen nicht. Im Gegenteil. Er stellte sein Surfbrett kurz ab und streckte sich. Er ließ seine Muskeln ein wenig spielen, ehe er das Brett wieder nahm und weiter auf das weite offene Meer zu ging. Die Wellen waren heute herrlich und deswegen waren auch weniger Leute im Wasser.
      So paddelte er schließlich hinaus, steuerte auf eine Welle zu und begann seinem liebsten Hobby nachzugehen – Surfen. Er genoss es einfach, wie er die wilden Wellen quasi zähmte und der Wind durch seine Haare wehte.
      Besser konnte es einfach nicht sein! Sofort hatte er auch wieder vergessen, dass es einen Typen gab, der Kirian sehr ähnlich sah.
      Die Freiheit auf dem Surfbrett war einfach wunderbar!
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Noch immer leicht verunsichert begab sich der Schwarzhaarige in das Hotel zu den dortigen Tresen. Den jungen Mann dabei nicht aus seinen Gedanken kriegend. Er erinnerte wirklich sehr an Jeffrey. Von dieser leicht unnahbaren Aura mal abgesehen. Aber er sollte nicht daran denken. Immerhin war Kirian hier, um einen Neuanfang zu wagen.also Keine Vergnagenheitsfloskeln.
      Nachdem er also auch seine Schlüsselkarte bekam, benutzte er nicht wie die meisten Menschen den Fahrstuhl, sondern das Treppenhaus. Fahrstühle waren ihm eindeutig zu einengend.
      Im richtigen Stock angekommen und das Zimmer mit der Nummer 201 gefunden, öffnete er dieses mit seiner Karte und erblickte wie in seinen Erinnerungen ein in warmen braun- und grüntönen gehaltenes Zimmer. Für einen Naturliebhaber wie ihn, ein echter Hingucker.
      Dort seine ganze Kleidung und die restlichen Sachen eingeräumt, zog sich Kirian eine blaue Badeshorts und ein lockeres weißes T-Shirt an, schnappte sich seine kleine Tasche in der Geldbeutel, Handy und Kamera verstaut waren und begab sich Richtung Strand. Dort wollte er der kleinen Strandhöhle aus seinen Erinnerungen und anschließend der Strandbar einen Besuch abstatten. Die Höhle hatte er früher mit Jeffrey entdeckt und war wunderschön anzusehen. Gerade das wollte er nicht aus seiner Erinnerung verbannen.
      Am Strand entlang gehend mit seinen Flipflops, war sein Blick immer mal wieder auf das klare Nass und die Menschen gerichtet. Einige saßen auf ihren Strandtüchern, andere schwammen und wieder andere Surften. Seine Gedanken schweiften ungewollt wieder zu Jeffrey. Auch er konnte Surfen, während Kirian nach nicht mal wenigen Sekunden wieder vom Brett gefallen ist, als er es mal probiert hatte.
      Sein Blick richtete sich wieder nach vorne. Jetzt musste er erstmal seine geliebte Höhle wieder finden.
    • Jeffrey Wayson

      Als er am Strand ankam, steckte er das Surfbrett neben die Strandbar und nahm dort Platz. Kurz darauf kamen auch schon ein paar Mädels auf ihn zu und setzten sich links und rechts neben ihn.
      "Hey Hübscher... Was macht jemand wie du alleine hier?", fragten sie ihn und er bestellte sich einen Drink, so als hätte er es nicht gehört.
      "Du siehst ganz schön gefährlich aus... Woher die Narbe?"
      Wieder antwortete der Blonde nicht. Er nahm seinen Drink und stand wieder auf, gab dem Barmann noch ein wenig Kleingeld, wenn er auf sein Surfbrett aufpassen würde.
      "Ich bin hier um die Ruhe zu genießen", meinte er kühl und setzte sich seine Sonnenbrille auf. Es war nicht so, dass er es nicht leiden konnte, im Gegenteil! Er liebte diese Aufmerksamkeit und grinste innerlich ziemlich breit, allerdings wollte er seine Drink doch in aller Ruhe genießen.
      "wo war das nochmal...?", überlegte er und ging am Strand in eine Richtung. Er suchte die Höhle auf, die er uns Kirian damals gefunden hatten, um da einfach zu entspannen, immerhin war sie abgelegen und so weit er wusste, wussten nur er und Kirian davon. Als er aber bei der Höhle ankam, sah er einen Kerl. Es war der Typ, der Kirian verdächtig ähnlich sah.
      "Also doch!", stellte er fest und grinste ein wenig. Er hatte Kirian nicht vergessen, aber er hatte sich auch nicht die Mühe gemacht, ihn wiederzusehen.
      "Lang ist es her... ", meinte er und setzte die Sonnenbrille ab, ehe er näher auf den Schwarzhaarigen zuging. Vielleicht würde dieser Urlaub doch noch etwas Gutes haben.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Kirian hatte zwar nicht auf die Uhr geschaut, doch er war sich sicher das es einiges an Zeit beansprucht hatte, bis er die Höhle endlich gefunden hatte. Doch gelohnt hatte es sich allemal. Das Innere funkelte aufgrund der Sonne und des Wassers wunderschön und hatte nichts von der Schönheit von früher verloren.
      Begeistert wie ein kleines Kind hockte sich der Schwarzhaarige zu den kleinen Vertiefungen und beäugte mit glitzernden Augen die kleinen Krebse, die es sich gemütlich gemacht hatten. Ihre verletzlichen Körper waren in ihren Gehäusen versteckt. Von dem Bild eingenommen zückte er seine Kamera und knipste bereits die ersten Bilder.
      Allerdings war er von der Szenerie so eingenommen, dass er die sich nähernden Schritte nicht bemerkte. Erst die Worte "Lang ist es her..." holten ihn aus seiner kleinen Blase der Faszination und ließen ihn erschrocken aufstehen. Sein Blick blieb direkt bei der Quelle der Worte stehen und wie bereits bei seiner Hotelankunft, wurde er direkt unsicher. Der blonde Mann vor dem Hotel.
      Kirian schluckte stark und ließ seine Augen unsicher wo er genau hinblicken konnte, wirsch umher wandern. "Wie bitte? Lang ist es her?", enkam es den Lippen des Fotografen. Er konnte sich bereits denken was diese Worte und der Fakt, dass der Typ Jeffrey zum Verwechseln ähnlich sah bedeutete. Doch er wollte es nicht. Er war doch hier für einen Neuanfang. "Ich habe keine Ahnung was Sie meinen, aber Sie müssen mich verwechseln." Während ihm die Worte so über die Lippen kamen, kaut er nicht gerade übersehbar nervös an seiner Unterlippe. Das er unbedingt Jeffrey gegenüber stehen musste, machte ihn extrem nervös.

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    • Jeffrey Wayson


      Jeffrey bemerkte die Nervosität des anderen, als er ihn anlog. Lügen konnte er also immernoch nicht. Auf jeden Fall könnte er Jeffrey nicht anlügen.
      "Ach ja? Soweit ich weiß, haben wir beide damals die Höhle gefunden", meinte er dann mit einem sanften Lächeln und ging auf den Schwarzhaarigen zu.
      "Ist das nicht so? Kirian?", fragte er dann genauer nach und blieb direkt vor dem anderen stehen. Jeffrey hatte sich eigentlich kaum vom Aussehen her verändert. Er war nur etwas Erwachsener geworden und hatte eine Narbe im Gesicht. Seine Sommerliebe jedoch hatte langes schwarzes Haar bekommen und wirkte ansonsten immernoch so zum anbeißen wie damals. Somit war Jeffrey Lächeln mehr als echt.
      "Oder erkennst du mich nicht mehr? Ich bin es... Jeffrey Wayson", meinte er noch und machte eine ausladende Geste. Er schien sehr von sich überzeugt und hoffte, dass Kirian das alles von damals nicht vergessen hatte.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Kirians Verstand gab ganz eindeutig den Befehl, ganz schnell das Weite zu suchen. Sonst würde es ihn am Ende nur wieder verletzen. Doch sein Körper wollte es anders. Er blieb stur Stehen, selbst dann als der Blonde direkt vor ihm stand und er den Atem geradezu auf seinem Gesicht spüren konnte. Daraufhin wanderte sein Blick weiter nach oben, den definierten Oberkörper entlang bis hin zu dem für ihn mehr als anziehenden Gesicht. Ein wunderschönes Lächeln schmückte seine Lippen. Geradezu makellos und weitestgehend unverändert. Das einzig Neue war wohl die schmerzvoll aussehende Narbe. Doch auch diese ließ ihn nicht weniger attraktiv aussehen. Seinem Gegenüber weiterhin nervös in die Augen blickend, leckte er sich noch einmal über die trockenen Lippen, ehe er antwortete. "Also...also ich kannte früher einen Jeffrey. Das stimmt. Aber..." Kirians Lippen zierte nun ein trauriges Lächeln. "...ich weiß nicht, ob ich ihn wirklich kannte. Verstehst du was ich meine?" Die Hände verhakte der Schwarzhaarige miteinander spielend hinter seinem Rücken. "Ich habe seit meiner Heimreise von früher das Gefühl, das wir um Welten aneinander sind."
    • Jeffrey Wayson

      Er lauschte den Worten des anderen und sein Lächeln verschwand zu einer eher neutralen Mine.
      Hatte er den anderen so sehr verletzt? Er wüsste nicht wie? Vielleicht weil er sich nicht gemeldet hatte? Nein... das kann es nicht sein,oder doch? Leise seufzte Jeffrey und trat einen Schritt zurück, um den anderen ein wenig Freiheit zu geben, ehe er sich durch die Haare fuhr.
      "Naja... ich...", er wusste nicht so wirklich, was er sagen sollte. Vielleicht hätte er damals offener sein sollen und ihm alles erzählen sollen, doch er hatte damals Angst, dass der andere dann nur auf das Geld scharf war, doch das würde er bestimmt nicht verstehen.
      "Ich weiß ich hätte mich melden sollen... Aber mein Vater hat mich seit dem Urlaub ganz schon hart drangenommen... Ich hatte keine Zeit für irgendetwas...", erklärte er dann und seufzte noch ein weiteres Mal.
      "Vielleicht hätte ich auch ehrlicher sein sollen, wer weiß. Aber ich habe dich nie vergessen", meinte er knapp, ehe er sich umdrehte und dem anderen somit den Rücken kehrte. Er konnte durchaus noch Gefühle zeigen, gerade weil er sich durch Kirian einen tollen Urlaub erhofft hatte. Aber was solls. Er schien ihn verletzt zu haben und konnte somit verstehen, wenn der andere nichts mehr mit Jeffrey zu tun haben wollte.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Als das ihm aus der Vergangenheit so bekannte Lächeln verließ, war Kirian tatsächlich mehr angeschlagen als er vermutet hatte. Er konnte wohl versuchen sich die komischsten Gründe einzureden, aber am Ende konnte er die noch immer vorhandene Zuneigung zu Jeffrey nicht leugnen. Sie saß wohl zu tief, genauso wie früher.
      Als der Blondschopf sich zu rechtfertigen versuchte und eine Distanz aufbaute fühlte sich Kirian dann doch etwas schuldig, zu harsch. Sein Gegenüber kam ihm freundlich gesinnt und er hatte nichts besseres zu tun, als ihn direkt vor den Kopf zu stoßen. So etwas hatte niemand verdient. "Hey...warte mal bitte." Ohne richtig nach zudenken schritt Kirian vor bis er wieder direkt vor Jeffrey stand, der wie auch schon früher, größer als er war. Er verschränkt beide Arme vor seinem Brustkorb und blickte mit leicht erröteten Wangen in die Augen des Blonden. "A-also, vielleicht war es nicht gerade nett, wie ich mit dir gesprochen habe. Aber auch ich habe meine Gründe." Kirian druckste ein wenig ehe er weiter sprach. "Ich bin hier um einen Neuanfang zu wagen. Vielleicht...also nur wenn du möchtest...könnten wir uns heute Abend irgendwo mit einem Drink zusammensetzen und uns aussprechen? Und vielleicht lassen wir dabei diese Geheimniskrämerei?"
    • Jeffrey Wayson

      Er musste ein wenig schmunzeln, als der andere meinte, dass er einen Neuanfang wagen wollte und ihn anschließend auf einen Drink einlud. Jeffrey lächelte den kleineren an und beugte sich leicht nach vorn, ehe er ihm einen Kuss auf die Stirn gab.
      "Ich freue mich auf heute Abend... Ich werde 20 Uhr bei der Strandbar auf dich warten", meinte er mit einer sanften Stimme, ehe er seines Weges ging. Er wusste mit Männern umzugehen und vorallem mit Kirian.
      Auf dem Weg zurück zum Strand, wo sein Surfbrett stand, trank er den Drink aus, den er die ganze Zeit dabei hatte und stellte dann das Glas beim Barkeeper ab, ehe er sein Brett nahm und wieder ins Hotel ging. Er hatte festgestellt, dass er noch immer Gefühle für den Kleinen Kirian besaß, weshalb er dem anderen auch einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.
      In seiner Suite stellte er sich vor den Spiegel und grinste ein wenig.
      "Du hast es immernoch drauf", belobigte er sich selbst und schmiss sich dann aufs Bett. Er konnte es einfach nicht fassen, dass er den anderen wieder um den Finger gewickelt bekam, aber dieses Mal würde es anders laufen. Dieses mal würde er ernst machen.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Kirian konnte gar nicht richtig reagieren, da spürte er bereits ein sanftes Lippenpaar an der Stirn, das sich recht schnell wieder entfernte. Mit ihnen auch dessen Besitzer, der auf den Vorschlag mit dem Drink einging. Die Hand des Schwarzhaarigen fuhr sachte zu seiner Stirn und berührte die geküsst Stelle. Mehrere Sekunden geschah einfach nichts, bevor der Fotograf plötzlich einer Tomate Konkurrenz machte und am liebsten im Erdboden versunken wäre. Er schüttelte sich peinlich berührt und gleichzeitig verärgert auf sich selbst ehe auch er den Rückweg mit einigen Umwegen entlang ging.
      Kirian konnte es einfach nicht fassen, dass er bei Jeffrey schon wieder weich wurde. Einfach so, weil er sich plötzlich schuldig fühlte aufgrund seines Tones. Sonst war er doch immer sturer gewesen. Es war zum Haare ausreißen.
      Nachdem er wieder in seinem mehr als gemütlichen Zimmer ankam, begab er sich auf direkten Weg ins anliegende Badezimmer um dort zu Duschen. Bald würde es Abendessen geben und davor wollte sich der Urlauber gerne frisch machen. Währenddessen dachte er nach. Woher hatte der Blondschopf eigentlich die Narbe? Seit er früher im Internet herausfand wer genau Jeffrey war, hatte er nichts mehr von ihm gehört oder gesehen. Er hatte direkt dieses typische Bild eines aufgeblasenen Schnösels vor Augen und fühlte sich zu der Zeit verraten.
      Doch wenn er an den Jeffrey von früher mal zurück dachte und wie er aktuell war, so hatte er vielleicht zu voreilig geurteilt, oder?
      Als er nach längerem Überlegen auf noch immer kein Ergebnis kam, duschte er sich einfach fertig und zog sich neu an.
    • Jeffrey Wayson

      Der junge Mann entspannte ein wenig im Bett und ließ den Zimmerservice Essen bringen - das Geld dafür hatte er ja. Ganz entspannt aß er sein viel zu überteuertes Abendbrot, ehe er sich noch einmal unter die Dusche schwang, um sich frisch zu machen. Er nutzte nicht das Shampoo, welches ihm vom Hotel bereitgestellt wurde, sondern nutzte sein eigenes, damit er etwas authentischer rüberkam.
      Dann nutzte er noch sein Deo und zog sich zwar Edel, aber doch für eine Strandbar geeignet an. Er betrachtete sich eine Weile im Spiegel, motivierte sich etwas und dann ging er zum Fahrstuhl, ehe er etwas zu früh bei der Strandbar ankam.
      Jeffrey suchte sich einen geeigneten Platz, wo er gesehen wurde, aber man nicht sofort sehen würde, mit wem er sich unterhielt. Er wartete einen Moment, doch scheinbar zog er die Damen vom Strand magisch an. Sie gesellten sich zu ihm und lachten, ehe sie versuchten mit ihm ein Gespräch anzufangen.
      "Hört mal Ladies... Ich habe heute ein sehr wichtiges Treffen... wenn ihr also gehen könntet?", meinte er höflich zu ihnen und sie waren jedoch direkt angepisst. Wie zwei kleine Teeniemädels gingen sie zickig davon und Jeffrey seufzte ein wenig. Scheinbar hatte er noch immer die Anziehungskraft behalten, was Frauen anging. Am liebsten würde er ein Schild tragen, wo drauf steht "Ich bin Schwul, lasst mich in Ruhe", aber das würde der Firma schaden.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Nachdem der junge Fotograf sich eine recht schlichte dreiviertel Hose und ein dazu passendes Tshirt mit V-Ausschnitt angezogen hatte, begab er sich in den Gemeinschaftssaal in dem das Essen aus einem vielfältigen Büffet bestand. Da Kirian nicht sonderlich hohe Ansprüche hatte, war seine Wahl schnell getroffen und er benötigte nicht viel Zeit um mit dem Speisen fertig zu sein.
      So kam er letzten Endes pünktlich an der vereinbarten Strandbar um Punkt 20 Uhr an. Um die Uhrzeit war sie bereits gut besucht, einige schienen sogar schon angetrunken. Bei diesem Bild schüttelte der Schwarzhaarige nur den Kopf ehe er sich weiter umblickte und bei einem Blondschopf und seinem Ziel den Blick stehen lies. Locker und dennoch irgendwie edel gekleidet. Typisch Jeffrey und es stand ihm auch noch. Leicht darüber schmunzelnd begab er sich entschlossen und dennoch nervös zu ihm. Mit einem leicht zitternden "Hey..." machte Kirian auf sich aufmerksam und versuchte sich seine Nervosität nicht anmerken zu lassen. Ob das klappte sei mal dahin gestellt.
      "Wartest du schon lange?", war das nächste, das ihm über die Lippen kam, während er etwas seine Umgebung musterte. Verschiedenste Frauenblicke trafen den seinen, die allerdings alles Andere als freundlich zu verstehen waren. Nein, könnten Blicke töten, dann wäre er jetzt bestimmt mehrere Male gestorben. Leicht eingeschüchtert wand er sich wieder an seine Verabredung. "Ich glaube ich werde heute noch sterben...", entkam es ihm beinahe schon nicht verständlich.
    • Jeffrey Wayson

      Der Jungreiche musste nicht lange warten, da kam auch schon seine Verabredung. Er lächelte den anderen an und begrüßte ihn ebenso mit einem knappen Hey, ehe sich der andere setzte. Natürlich kam die Frage auf, ob er schon lange wartete, doch da schüttelte er nur den Kopf.
      "Nein,. Ich bin selbst erst seit fünf Minuten hier", erklärte er mit einem Lächeln.
      Als Kirian anmerkte, dass er heute noch sterben würde, war Jeffrey kurz verwundert, doch dann folgte er dem Blick des anderen zu den Damen, die ihn gerade noch belästigten. Er hob lässig kurz die Hand und ging zu den Damen hinüber.
      Kurz machte es den Anschein, dass er mit den Damen flirten würde, doch in Wirklichkeit bot er ihnen Geld an, wenn sie sich heute einen schönen Abend woanders machten. Geldgierig wie die jungen Damen waren, nahmen sie das Angebot an, kicherten und gingen ihres Weges.
      Jeffrey nahm dann wieder an seinem Sitz platz und seufzte ein wenig.
      "Es gibt eben nichts, was sich nicht mit Geld kaufen lässt", stellte er dann fest. Es war schon traurig, wie einfach ein Leben war, wenn man viel Geld hatte.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Kirian Teurer

      Der junge Erwachsene war irgendwie beruhigt, dass er den Blonden nicht zu langen Warten ließ. Er selbst konnte Verspätungen ohne triftigen Grund nicht ab und wollte selber auch kein schlechtes Beispiel sein.
      Als Jeffrey sich kurz mit einer Handgeste entschuldigte und zu den finster blinkenden Frauen schlendert, runzelte Kirian die Stirn und beobachtete das Szenario mit wachsamen Augen. Was hatte er bitte vor, wollte er etwa..? Seine Gedanken waren nicht mal fertig da bestätigten sich seine Gedanken, als die Frauen überglücklich verschwanden und seine Verabredung seufzend mit einem offensichtlichen Satz wieder Platz nahm. Dieser Gedankengang stimmte den Fotografen jedoch irgendwie traurig. Er mochte diese Denkweise so gar nicht. "Danke, ich habe mich echt unwohl bei den Blicken gefühlt....aber Jeffrey, denkst du wirklich so?" Der Blick ging nachdenklich durch die Menge und er spielte gedankenverloren mit einer seiner Haarsträhnen. " Denkst du echt man kann alles mit Geld kaufen? Wie steht es mit Gefühlen? Glaubst du wahre Freundschaft und Liebe kann durch Geld erbracht werden?" Kirians Blick schnellte bei den letzten Worten hoch und blickte fest und entschlossen in die seines Gegenübers.
    • Jeffrey Wayson

      Als er den Blick seines Gegenübers sah, traf es ihn wie ein Pfeil. Er schien diese Einstellung überhaupt nicht zu mögen und darum fragte er auch nach. Jeffrey seufzte ein wenig, ehe ihn ein ernster Blick traf. Er hatte Recht. Man konnte sich Gefühle nicht kaufen und das sah der Blonde genau so.
      "Ich weiß, dass es nicht schön ist, dass vieles bezahlbar ist. Ich weiß aber auch, dass ich mir niemals Liebe kaufen könnte. Man kann sich zwar fast alles kaufen, um sich besser zu fühlen, aber materielle Sachen sind nichts gegen wahre Gefühle", erklärte er dem anderen seine Einstellung und sah zu ihm. Ja, Jeffrey fand es toll, dass er sich so viel leisten konnte, aber ihm fehlte immer was. Freunde hatte er nicht wirklich. Nur die Erinerrungen an diesen Ort hatten ihm stets ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.
      Aber wie sollte er es dem anderen erklären? Als Kinder war es einfacher, als jetzt. Damals... Damals war alles einfacher. Damals hatte sein Vater sich nicht wirklich für ihn interessiert. Erst als sie heimkamen, wurde Jeffrey getrimmt und daheim erzogen. Er lernte alles nötige, um die Firma zu leiten, hatte aber kein normales Leben mehr.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~