Where is your god now? (Yuna & Ayona)

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    12 Jahre ARC
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    Herzlichste Grüße
    euer ARC-Team <3

    • Where is your god now? (Yuna & Ayona)

      Yuri

      Die Zahnräder des Schicksals haben bei Yuris Geburt angefangen sich zu drehen, in dieser kalten stürmischen Nacht. Die Mutteroberin hatte ihr oft von diesem Tag erzählt, Von der Kälte und das einige Dörfer durch den Sturm zerstört worden waren. Als habe Gott vor Wut getobt, weil man so einen unschuldigen klein Wurm draußen zum sterben zurück ließ. Naja, wenn sie dies sagte übertrieb die Mutteroberin Maßlos, denn Yuri wurde vor der Kirche abgelegt. Man hätte sie also nicht übersehen können. Sie war einfach nur so wütend und mochte dieses Kind so gerne, als wäre sie ihre eigene Tochter gewesen.
      Aber es war ihnen ja untersagt Kinder zu bekommen, wie auch, wenn man keinen Sex haben sollte.
      Die junge Novizin füllte die Schüsseln reichlich. All diese Gesichter waren ihr Bekannt, die Obdachlosen, welche jede Woche hier hin kamen und kein Zuhause hatten. Es tat ihr unheimlich leid diese Menschen leiden zu sehen. Aber manchmal mussten die Menschen erst leiden, bevor sie den Rechtschaffenden Pfad, den Gott ihnen vorher bestimmte, erreichten.
      Aber heute war irgendetwas anders. Sie spürte es, sie fühlte es an jeder Faser ihrer Haut. Dieses unangenehme und durchbohrende Gefühl. Dieser Durch dringende Blick, bei dem sie sich schon beinahe Nackt fühlte. Immer wieder schaute sie sich um, doch konnte nichts entdecken was anders war. Diese Menschen hier waren alle samt nicht bösartig oder hatten böses im Sinn. Sie waren einfach nur gebrochen und brauchten Zeit wie aufgebaut zu werden.
      Aber diese Präsenz diese Spürte war das pure Böse, anders konnte sie es nicht nennen.
      "Schwester Yuri könnten sie noch die Teller dadrüben abräumen und in die Küche bringen, wir sollten hier bald Fertig sein." fragte sie die Besitzerin dieses kleinen Ladens. Sie nickte leicht lächelnd und begab sich zum einsammeln der Suppenschüsseln.
      Draußen wurde es wieder Kälter und die suppen sollten wenigstens ein wenig Wärme von innen bieten, für die Leute, die keinen Schutz vor der Kälte in der Kirche suchen wollten. Weiß der Teufel warum.
      Sie hatte gar keine Zeit mehr über diese seltsame Präsenz nachzudenken, denn die Arbeit wurde nicht weniger ehe die Menschen hier nicht gingen.
      Es wurde jedesmal spät, sie blieb jedoch immer bis ganz zum Ende, damit jeder auch richtig versorgt war. Die anderen Mädchen gingen meist, wenn die hälfte der Obdachlosen auch das weite gesucht hatten, nachdem sie eine sättigende Mahlzeit erhalten hatten.
      Yuri fand es auch nicht toll jedesmal zu einer so unchristlichen Stunde durch die Straßen zu schleichen, aber das wohl der anderen war nunmal wichtiger.
    • Kain

      Mehr als nur etwas gelangweilt machte sich der Vampir mal wieder auf einen seiner Ausflüge bereit.
      Kain hasste Langeweile. So viele Jahre auf Erden zu verweilen nur, weil das Schicksal einem dazu verdonnert hatte fand er nicht berauschend.
      Das einzige was ihm die Tage versüßte war der süße Nektar der Menschen. Dieses wunderbare warme und rote Blut das ihnen durch die Adern pulsierte ließ ihn immer wieder in Rage verfallen.
      Alles was er wollte war seinen Spaß daran zu haben diesen zu trinken und dabei die etlichen Qualen seiner Opfer zu bewundern.
      Schnell legte er seine letzte Haarsträhne ordnungsgemäß hin und machte sich dann auf dem Weg.
      Nach einer gewissen Zeit erreichte er sein Lieblingsdorf. Warum es sein Lieblingsdorf war?
      Naja, dort gab es haufenweise widerliche Wesen die er immer wieder aufs neue beseitigen wollte. So etwas wie Vampire die zuvor Menschen gewesen waren durften laut seiner Weltanschauung nicht existieren.
      Doch auch die Menschen fand Kain dort zum Fressen toll. Sie schrien bei den Knochenbrüchen und den Schnitten immer so herrlich.
      Ihre Angst zeigten sie hier mehr als deutlich. In anderen Dörfern waren viele schon abgestumpft sodass sie ihn anflehten sie zu erlösen und sowas war kein gutes Spielzeug für ihn. Er liebte die Furcht einfach zu sehr..
      So durchstreifte er unauffällig in der geschützten Dunkelheit der Nacht das Dorf und hielt Ausschau nach seinem nächsten Opfer.
      Bald entdeckte der Vampir eine junge Dame die er schon häufiger gesehen hatte. Eine Nonne wie man deutlich sah.
      Die ersten Male war sie ihm noch zu jung gewesen und hatte zu wenig zu bieten um als Frau durchzugehen.
      Denn Kain hatte bei jeden seiner Opfer gewisse Vorlieben die diese erfüllen sollten und bei ihr trafen diese nun zu.
      Er beobachtete sie eine Weile. Eine ziemlich lange Weile bis sie dann endlich Schluss hatte und sich wohl auf dem Heimweg machte.
      Schon in dem ersten Augenblick als die Nonne alleine unterwegs war konnte er den Geruch von Angstschweiß an ihr riechen.
      Ohne Geräusche zu machen lief dieser ihr nämlich schon dicht an den Fersen hinterher.
      Jedes Mal wenn sie sich umblickte verschwand er.
      Das war eins seiner Lieblingsspiele zu Anfang bevor es richtig los gehen würde. Schließlich entscheid er sich noch für ein Zweites. Jedoch brauchte er ihre Aufmerksamkeit dafür.
      "Entschuldigen sie? Schwester, richtig?", fragte Kain als wollte er nur mal eben nach der Uhrzeit fragen.
    • Yuri

      Nachdem sie endlich fertig waren und auch der letzte gegangen war bedankte sich die Leiterin und entließ die junge Frau in ihren Wohl verdienten Feierabend, die beiden konnten sich gut leiden, auch wenn diese ältere und deutlich Lebenserfahrene Frau ständig unangebrachte Witze riss. Sie machte sich nichts aus Gott und ihrer Seele, sie war der Meinung, das jeder sein Schicksal selbst in der Hand hatte. Außerdem glaubte die Leiterin das ein bisschen unanständigkeit noch keinem geschadet hatte. Eigentlich war ihre Art ziemlich erfrischend gewesen, aber das hätte sie niemals laut aussprechen dürfen. Sie hatte nichts gegen andere Ansichten, solange niemand sie für ihre Veruteilte.
      Sie schnappte sich ihre Jacke und war sie über. Es war ziemlich kalt geworden und außerdem auch windig.
      Sie schritt schnellen Ganges die Straße entlang, wer konnte schon sagen was sich hier für gesogs rumtrieb. Nur all zu oft hatte sie von Fällen gehört wo Menschen verschwanden und Leichen wie aus dem nichts auftauchten. zerfetzt.
      Natürlich glaubte sie daran, dass Gott sie beschützen würde, warum sollte er zulassen, das man an ihr Grausame Taten ausüben würde?
      Doch noch immer ließ sie das Gefühl der beobachtung nicht los. Eiskalte Blicke, die ihren Körper durchbohrten.
      Aber immer als sie sich umblickte war niemand aussehr sie auf der Straße zu sehen.
      Ihre Schritte wurden schneller genauso wie ihr Atem der in die eiskalte Luft hinauf stieg.
      Deshalb erschrack sie auch, als eine Männer Stimme sie ansprach und sie wisch ein paar Schritte zurück.
      Sie schaute den Mann an, sein weißes Haar und diese durchdringenden Augen. Es lief ihr Eiskalt den Rücken hinunter
      "K-Kann ich ihnen Helfen" Fragte sie und schluckte ihre Angst mit einem Mal runter und lächelte leicht.
      Ein leichtes zittern konnte sie jedoch nicht verbergen.
    • Kain

      Ein Lächeln legte sich auf dieses ach so bezaubernde Gesicht der jungen Dame.
      Wie würde sie wohl erst aussehen, wenn sich ihr Gesicht vor Schmerzen ganz verzerrt?
      Ein kleines Lachen entrutschte dem Vampir als er daran dachte und natürlich daran wie viel Freude es ihm bereiten würde.
      "Verzeihen sie mein Verhalten. Sie haben mich nur an etwas tolles erinnert. Hätten sie ein Taschentuch für mich? Diese Jahreszeit macht einem ganz schön zu schaffen, nicht wahr?", plauderte Kain einfach drauf los und sah sie weiter an.
      Ein normaler Mensch würde sicher genauso etwas sagen und es vielleicht sogar so meinen.
      Doch er als Vampir tat dies nur aus Taktik um sein baldiges Opfer in Sicherheit zu wiegen. Dabei genoss er das Zittern der Dame unheimlich und spürte schon wie seine Fangzähne sich ausfahren wollten.
    • Yuri

      Es ließ sie nicht los, das Gefühl der Gefahr, das Gefühl, dass dunkle Schatten nach ihr griffen, die sie in den Abgrund der Dunkelheit ziehen wollten. Vielleicht war sie wie immer ein wenig Übervorichtig gegenüber Fremden, die sie Nachts auf der Straße ansprachen. Aber vielleicht vertraute sie auch einfach seinen kalten Augen nicht, die als er lachten nicht das Gefühl von Freude ausstrahlten. In ihnen lag Hass und verachtung. ihr Gegenüber? Oder war dieser Arme Mann einfach nur gebrochen?
      Ganz Unwillkürlich machte sie einen Schritt zurück, sie bemerkte es gar nicht, doch ihr Verstand wollte einen gewissen Abstand zwischen die Beiden bringen.
      Er fragte nach einem Taschentuch, eine eigentlich normale Frage, aber warum erkannte sie ein wenig Ironie in seinen Worten. Seltsam.
      Die Junge Frau griff in ihre Jackentasche ohne den Mann aus den Augen zu lassen, holte eine Packung Tempo-Taschentücher heraus und reichte sie ihm.
      "Ihr könnt sie alle haben" sagte sie und strich sich mit der anderen Hand nervös ihre Strähnen aus dem Gesicht.
      "Es tut mir leid, aber es ist recht spät und man erwartet mich" sagte sie dann und wannte sich zum Gehen, Sie traute diesem Mann nicht, und man wurde weniger Bedrängt, wenn man erzählte, dass jemand auf einen warten würde. Besonder, wenn man Mutter Seelen alleine unterweg war auf einer leer gefegten Straße.
      "Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend." Erneut huschte ein kleines lächeln über ihre Lippen um nicht so Barsch zu klingen und ihm freundlichkeit auszustrahlen und nicht ein plumpes abgewimmel.
    • Kain

      Er nahm sich ein Taschentuch aus der Packung und steckte die Restlichen dann in seine Tasche.
      "Danke ihnen. Mache sie sich ruhig weiter auf dem Weg. Ich wollte sie ja nun nicht aufhalten.", erwiderte Kain und tat so als ob er sich die Nase schnauben würde.
      "Ich wünsche ebenfalls noch einen schönen Abend.", setzte dieser hinzu und winkte während sich das Fräulein umdrehte um weiter zu laufen. Diese Ausreden das jemand auf sie warten würde hatte er zuvor von etlichen anderen Menschen über Jahre hinweg ständig zu hören bekommen. Das bewies ihm nur seinen Gedanken. Die Dame hatte Angst vor ihm und genau so war es richtig.
      Lautlos durchschnitt er die Luft um sie an ihren Haaren zu packen und in eine weitere Nebenstraße zu zerren.
      Er wusste das selbst wenn jemand ihr Schreien hören würde sich doch niemand zu ihr begeben würde.
      Diese Leute waren von zu großer Angst gepriesen...
      "Weißt du wie lange ich hierauf gewartet habe? .. Das du reif genug wirst um meinen Vorstellungen zu entsprechen.", flüsterte der Vampir dem Fräulein ins Ohr und drückte sie mit Wucht an eine Wand.
    • Yuri

      Sie wusste es erst gar nicht wie ihr Geschah, was hier los war. Auch wenn sie dem Mann nicht über den Weg getraut hatte hätte sie nicht damit gerechnet, dass er sie packen würde.
      Ein schauer durch lief sie, ihren Lippen entwisch ein leiser Aufschrei, als er ihre Haare packte und an diesen zog. Das Kopfteil ihrer Nonnentrach war herunter gerutzt und entblößte ihre Haare nun voll und ganz. Was bildete er sich ein, ging ihr zuerst durch den Kopf. Wer war schon so dreist und griff eine Neutrale Geistliche an, ein Kind Gottes.
      Sie hatte doch nie jemanden Unrecht getan, hatte ihre Seele nie mit Dunklen Gedanken gefüllt, sondern war stehts mit der nächsten Liebe beschäftigt.
      "W-Was soll das" rief sie entsetzt, wurde aber zeitgleich an die kalte harte Wand gepresst.
      Ein heißer Atem war an ihrem Nacken und ihrem Ohr spüren, während der Rest dieses Mannes so Kalt war wie diese Wand.
      "lasst mich los" rief sie und zappelte herum, Sie Verstand noch immer nicht, die Angst und der Gedanke an solch eine Ungerechtigkeit ließen sie nicht mehr klar denken.
      "Ihr solltet aufpassen was ihr tut, Der Zorn Gottes holt immer die Menschen ein, die ihre Seele mit Schandtaten beflecken" versuchte sie nun auf ihn einzureden, als sie merkte das ihre mickrigen Versuche Sinnlos waren.
      Ihre Stimme hatte sich ein wenig beruhigt und sie suchte Kraft in ihrem Geist.
      "Egal was ihr bereits getan habt, solange ihr nach Vergebung sucht, wird euch diese auch gewehrt, ihr müsst das nicht tun."
    • Kain

      Kain konnte sich ein teuflisches Lachen gar nicht mehr unterdrücken. Die sprach von einen Gott!? Einen Gott gab es nicht! Und selbst wenn hatte er diese Welt schon längst verlassen. So oft wie er bereits Menschen und andere Wesen getötet hatte hätte er schon bei diesen Gott um Vergebung betteln müssen.
      Warum nur waren Menschen so extrem leichtgläubig? Damit machten sie sich ihr Leben doch nur noch schwerer als es eh schon war.
      "Vergebung?", fragte der Vampir als ob er nicht wüsste was es wäre und belächelte kurz darauf die Bedeutung dieses Wortes.
      "Glaubst du wirklich das ich um Vergebung bitten würde oder diese Suche? ... Selbst du dürftest gemerkt haben das ich kein göttliches Wesen des Tages bin.", sagte er und fleschte seine Reizzähne um es mehr zu verdeutlichen.
      "Alles wonach ich Suche ist diese, wie ihr es sagen würdet, himmlische Flüssigkeit. Die sich in eure Körpern findet.", setzte er hinzu.
    • Yuri
      Unverholten lachte er. Ja sie hatte bereits bemerkt, dass etwas mit ihm nicht Stimmte, das seine Seele sich nicht im Licht bewegte, doch das seine Seele so tief im Schatten verankert war, das war ihr nicht bewusst gewesen.
      Er war eine potentzielle Gefahrenwuelle. Sie stieß ihn zuseite, doch mehr als sich umzudrehen schaffte sie nicht. Sie schaute in seine eiskalten, Gefühllosen Augen. Die Mordlust stach wild aus seinem Körper.
      die Junge Frau konnte es nicht vermeiden das sie zitterte und das ihre Augen sich weiteten als seine Reizähne zum Vorschein kamen. Er wirkte nicht wie jemand der Gnade zeigen würde.
      Plante er wirklich ein Blutbad? Würde Gott, der Allmächtige, der Vater aller zulassen, der er ihre unschuldige Maske mit seinen Händen in die Finsternis tauchte. Sie hatte doch nur für die Kirche gelebt. Es war beschämend.
      Sie fasste sich an ihre Brust, wo eine Kette in Form eines Kreuzes hing. Ohne groß Nachzudenken riss sie dieses ab und rammte es mit all ihrer Kraf in den Hals des Mannes. Nein, in dieses Monster, in diesen Vampir.
      Sie würde nicht Kampflos aufgeben und Gott würde ihr die Kraft geben.
      Der Vampir wisch erstaunt für einen kurzen Moment zurück und sie nutzte diese Geleggenheit und rannte los. Es würde ihn Wahrscheinlich nicht lange aufhalten, doch Hoffentlich lange genug, bis sie die Kirche erreicht hatte. Sie lag nicht mehr all zuu weit entfehrnt. Und das, was sie über die Demönischen Monster wusste war, dass sie geheiligten Boden nicht betreten konnten.
    • Kain

      Hustend blieb der Vampir kurz schmerzverzerrt zurück.
      Das hatte er nun wirklich nicht erwartet. Das eine so zierliche und angsterfüllte Person sich gegen ihn richten würde.
      Doch glaubte sie ernsthaft das er einfach aufgab nur wegen eines Kreuzes? Sicher nicht.
      Er nutzte seine Möglichkeit perfekt sich im dunkeln versteckt schneller fortzubewegen als ein Mensch und war kurz darauf schon bei ihr.
      Fast hätte sie dieses Gotteshaus betreten. Dort hätte er keinen Einlass bekommen.
      Nur war es nicht der Grund, weil es unter dem Schutz Gottes stand sondern weil ein Vampir immer eine Einladung benötigt um in ein Gebäude eintreten zu können, dass nicht ihm gehört.
      "Tut mir leid kleines Fräulein, ich kann dich nicht weiter gehen lassen.", sagte dieser und gab ihr netterweise noch ihre Halskette zurück.
      Diese legte er ihr sanft um den Hals und biss dann ohne weiteres zu.
    • Yuri

      Es war ein Moment der Trance, ihr Verstand verweigerte jegliche Gegenwehr, vielleicht war dies einfach ein Schutz mechanismus, bei der erkenntnis, das sie nun sterben würde. seine scharfen und harten Zähne die sich wiederstandslos in ihren Hals borten, die unsagbare Schmerzen auslösten. Das Gefühl, wie ihr Blut Stück für Stück aus ihren Körper gesaugt wurde. Sie stemmte sich immer wieder gegen ihn, versuchte ihn Beiseite zu drücken, doch im Gegensatz zu seiner Kraft wirkte sie wie ein Schwächling.
      Je mehr Blut er sich nahm, desto mehr fiel sie in diesen Trance zustand. Erstickt von Tränen, außerstande zu schreien. Ihr Körper, der vor Angst und vor Kälte zitterte. Ihre Arme ließ sie schlaff nach unten hänge, während er seine Zähne immer tiefer und gieriger in sie bohrte. Furcht wurde Realität und die Realität Belanglos. Ihr Körper, ihre Seele, ihr ganzes sein beschmutzt.
      Auch er schien wie in einer Art Trance zu sein, voller Verlangen und voller Begierde. Er schien nie gelernt zu haben seine Bedürfnisse zu Zügeln, so wie es man den Nonnen lernte. Sein griff lockerte sich, als er merkte das sie Schwächer wurde, doch genau in diesem Moment nahm sie noch einmal ihre Gesamte Kraft in Anspruch und drückte ihn beiseite. Seine Zähne lösten sich langsam. Doch wenn er wollte könnte er sie mit der kleinsten Bewegung auslöschen.
    • Kain

      Er spürte weiter dieses immense Verlangen in sich, nach diesen süßen Nektar, während dieses Fräulein vor ihm zusammenbrach.
      Sie hatte kaum noch Kraft das sah jeder Idiot. Würde er sie nun so zurück lassen wäre sie eine Schande für ihn, aber ebenso auch für die Kirche die doch nur das Gute in jedem Wesen sah.
      So entschied er sich anstatt sie leer zu saugen und somit zu töten sie anders weiter zu entweihen.
      Nonnen legten ein Gelöbnis, nie den fleischigen Begierden nach zu kommen, ab. Dennoch hatten sie einen Körper der dazu mächtig war.
      Also warum nicht nutzen?
      Mit all diesen Gedanken lenkte Kain seinen Durst in eine andere Richtung und packte die Dame so das sie wie ein räudiger Köter auf dem Boden kniete. Dabei bemerkte er die Gegenwehr ihrerseits was ihn nur noch mehr anstachelte.
      Was war das nur für eine herrliche Nacht für ihn?
      Er drückte seinen besonderen Punkt an den ihren. Immer und immer wieder.
      Ihm gefiel es wahnsinnig das sie dabei so stark wimmerte.
      "Sei ehrlich.. Du willst es doch genauso sehr wie ich. Dafür sind wir Wesen geschaffen worden, liebste Schwester.", raunte Kain seinen Opfer ins Ohr während er ihr das Höschen vom Leibe zog.
      Sie war unglaublich feucht. Das waren Jungfrauen ja eh so schnell.
      Grinsend und äußerst amüsiert tauchte er schlussendlich in sie ein. Worauf ein Schrei folgte.
    • Yuri

      "Hiermit gelobe ich feirlich der Kirche und Gott zu dienen, ich bin Gottes dienerin die auf der Erde weil. den fleischlichen Begierden sage ich ab, den Mein Körper und meine Seele gehören nur dem Allmächtigen Vater , den Menschlichem Reichtum lehne ich ab, keiner Bereicherung solle ich ihn Versuchung kommen. Beim Abfall des Gelöbnisses, werde ich zum Abfall der Kirche"
      Sie erinnerte sich noch genau an ihre Worte die sie voller Stolz vor allen sagte. Wie sie vor dem Kreuz kniete und man ihr Das Weihwasser über den Kopf kippte, als wäre sie zu einem neuen Menschen geboren.
      Die warmen Sonnen strahlen die ihre Haut küssten. Es war der schönste Tag ihres Lebens gewesen.
      Warum dachte sie nun jetzt daran, genau jetzt wo der schlimmste Tag ihres Lebens eintrag.
      Wo war Gott als sie litt.
      Sie wehrt sich, bäumte sich auf und schrie aus vollen Halse, doch mehr als zu einem erbärmlichen wimmern war sie nicht mehr im Stande. Und dies stachelte ihn nur noch mehr an. Wie er sich an sie rieb und sich daran belustigte. Wie er unsanft in sie eindrang, sie mit ihrer Kirchen Bezeichnung ansprach und meinte sie würde dies wollen.
      "Bitte, Bitte hör auf" flehte sie. Es war eine Schmach, eine Schande.
      Sie würde ihn töten. Für das was er ihr antat würde sie ihn töten, wenn sie dies hier überleben sollte.
    • Kain

      Das betteln der Schwester war Musik in seinen Ohren und als er zum Ende ansetzte hielt er ihr Gesicht in Richtung der Kirche.
      "Siehst du die Kirche, ja? Schrei den Namen den ihr bei jeden eurer beschissenen Gebete spricht. Den den ihr so vergöttert als würde er euch aus eurem Elend befreien...", sagte Kain während er sie mit beiden Armen an sich presste um ihr einen guten Blick auf ihr ach so schönes Zuhause zu bieten.
      Dabei genoss er es sie immer mal wieder mit seinen scharfen Zähnen zu beißen, um sie dauerhaft daran zu erinnern wer/was er war.
      Welcher Gott würde so etwas einer Nonne antun? Warum kam ihr niemand zur Hilfe?
      Das waren sicher einige ihrer Gedanken während dieses Akts.
      Bei dem letzten Stoß ließ er sie dann einfach fallen. Diese Nacht würde er sicher nicht vergessen. Das wusste er.
    • Yuri

      Sie hatte sich in eine Art geistlichen Zustandes versetzt, eine Art der Meditation. Sie konnte sich selbst nicht mehr leiden, sie konnte die Welt nicht mehr leiden und vor allem konnte sie diese Monster nicht leiden. Der einzige Ausweg aus ihrer Aussichtslosen Situation war es sich voll und ganz in eine andere Dimension zu denken. Sie hörte gar nicht mehr darauf was er sagte. Ihr Körper erschlaffte wie der von einer Puppe. Sie würde ihm nicht weiterhin die genugtuung eines Opfers geben, das stachelte ihn doch nur noch mehr an.
      Außerdem waren ihre Kraft reserven aufgebraucht. Sie würde wohl hier und jetzt sterben. Geschändet und entweiht. Dazu verdammt in der Hälle zu landen, weil sie in Gottes Augen nur noch Abfall wäre.
      Hatte sie sich denn je anzüglich verhalten? Hatte sie je den Fehler begannen falsche Signale zu senden? Es war klar, das sie die Schuld erst einmal bei sich suchte. Obwohl klar war wer hier die Schuld trug.
      Ihre Seele ging Stück für Stück kaputt. Das was ihre Existenz Wert war hatte er vernichtet und die überfahrt in den Himmel hatte er ihr verfehrt.
      Es wäre das beste, wenn sie jetzt hier sterben würde.
    • Kain

      Jetzt lag sie wie ein totes Stück Fleisch vor ihm. So hatte er auch keine Lust mehr seine Tat zu vollenden also blieb er dabei sie so zurück zu lassen. Er war gespannt darauf zu sehen wie die Kirche wohl reagieren würde.
      Lachend zog er seine Kleidung zurecht und machte sich langsam auf dem Gang zu gehen.
      "Ach.. eine Sache muss ich dir noch sagen, wertes Fräulein.", sagte Kain als er ein paar Meter entfernt stand und sich nochmal zu ihr umdrehte um einen letzten Blick zu erhaschen.
      "Richte deinem Gott, sobald du ihn siehst, ein Dankeschön für deine göttlichen Früchte aus!", fügte er teuflisch grinsend hinzu bevor er sich ganz auf dem Weg zum gehen begab.
      Diese Menschen waren nichts weiter als Nutzvieh für ihn und seine Begierden.
      Das hatte er heute Nacht mal wieder deutlich unter beweis gestellt und das ließ Freude in ihm aufkommen.
    • Yuri

      Wer gab einem die Kraft. Wer sagte einem, dass alles gut werden würde und man einfach weiter machen sollte. Jeder sagte solche Frasen, sagte, dass man darüber stehen sollte und Gott würde einem die Kraft dazu geben.
      Aber eigentlich stimmte das nicht, die Kraft kam aus einem selber. Sie hatte schon damals weiter gemacht, als ihre Familie sie im Stich ließ, als man sie alleine gelassen hatte.
      Die stimme dieses Monsters klang wie in weiter ferne. Dumpf und verzerrt.
      Sie verlor das Bewusstsein.

      Es vergingen nur wenige Stunden als sie wieder erwachte. Es war noch immer Dunkel und die Straßen leer gefegt. Nachts trauten sich kaum welche auf die Straße.
      Ihr Körper schmerzte nicht mehr so wie am Anfang. Ihr Hals trocken. Vermutlich heiser vom schreien und weinen.
      Sie richtete sich auf und hatte das Gefühl alles viel Schärfer zu sehen.
      Die Einsicht dass Gott ihr nicht geholfen hatte. Ja verdammt.. Wo war Gott als sie litt. Was für ein absourdes Spiel hatte er sich fr sie nur ausgedacht.
      War das ihre Probe, sollte sie sich hier beweisen? Aber wie? Ihr Körper war unrein. Beschmutzt. Von diesem Monster besudelt.
      Sie schluckte einmal und es fühlte sich so an, als würde ihr ein Kloß im Hals stecken. Ein unheimlicher Hunger breitete sich in ihr aus. Aber warum, die Nonnen trainierten ihr Hunger empfinden.
      Sie stand auf und richtete alles gerade soweit es ging. Mit zwei Fingern fühlte sie an ihren Hals. keine Wunde.. hatte sie das alles nur geträumt? Nein.. Nein niemals.
      Sie schaute zu Kirche, machte einen Schritt vor den anderen, aber kurz bevor sie die Türe ereicht hatte machte sie kehrt.
      Sie würde nie mehr zurück kehren können.
    • Kain

      Mittlerweile war der "Gute" wieder daheim und streckte sich von der wilden Nacht erstmal.
      Seine Geschwister bemerkten ihn kaum. Sie wussten das er wieder nichts als Bullshit angestellt habe.
      Seltsamerweise versuchten sie andauernd den Namen von Vampiren rein zu waschen so als wären sie Heilige.
      Dabei tranken sie genauso wie er das Blut der Menschen. Nur holten die sich das auf ekelige Art und Weise.
      Sie hatten Abkommen mit Blutbanken getroffen einmal im Monat Blut von ihnen zu bekommen. Im Gegensatz dazu bekamen die Menschen ihr ach so teures Geld. Wenn man erstmal so lange lebte wie ein Vampir wurde einem das Geld völlig egal.
      Man nahm sich einfach was man brauchte und fertig.
      Gemächlich lief Kain in sein Zimmer. Dort war ein exquisiter Sarg aufgebahrt. Sein Bett.
      Er legte seine Kleidung ab und sprang unter die Dusche. Dabei entdeckte er noch etwas Blut von der Schwester an seinen Stück.
      Grinsend über die Erinnerung daran wusch er sich eine ganze Zeit lang bis plötzlich sein Herz so stark zu schlagen begann als würde es andeuten zu versagen. Das war allerdings nicht möglich... oder doch?
      Schnell trocknete er sich ab, zog sich an und rannte zu seiner jüngeren Schwester die äußerst Wissbegierig war.
      Daher vermutete er das sie am ehesten wusste was das bedeuten könnte.
      Als er bei ihr an kam schaute diese etwas verstört drein.
      "Was willst du, Kain?", fragte sie schließlich etwas trocken und blickte dann wieder auf ihre Bücher.
      Schwer atmend keuchte dieser zurück.
      "Freut... mich auch.. dich zu sehen. Ich habe nur eine schnelle Frage an dich. Kann eine Nonne einem verfluchen oder so?"
      Jetzt schaute seine Schwester wirklich verstört drein und lachte ihn beinahe schon aus.
      "Oh mein Gott! Ist nicht dein Ernst, oder? Nein können sie nicht. Es sind nur normale Menschen.... Warum fragst du?"
      Er guckte beleidigt zur Seite und schnaubte bevor er sprach.
      "Vorhin unter der Dusche-", setzte er an doch wurde von ihr unterbrochen mit dem Satz "Nein. Danke. Davon will ich nichts wissen!".
      Jetzt hielt er sich die Stirn. Als ob er ihr etwas davon erzählen würde.
      "Hör mal zu! Ich erzähle dir nichts davon. Beim Duschen hämmerte mein Herz auf einmal wie als würde es gleich aufgeben. Sterben tun wir so nicht, dass weiß ich. Aber weißt du was das aussagt?", fragte Kain und sie bemerkte das es wirklich ernst gemeint war.
      "Hast du vor kurzem jemanden gebissen?", fragte diese und er nickte. Dann sprach sie weiter.
      "Dann hast du sie diesmal nicht ausgesaugt, nicht wahr? Bei der Verwandlung entsteht ein Band zwischen dem Meister also dir und dem Verwandelten. Das bekommst du durch den starken Herzschlag mit geteilt. So fühlst du wo sie ist. Kannst erahnen was sie tut und ähnliches. Es ist praktisch, wenn man es will."
      Jetzt schaute Kain geschockt drein. Ein Band das sie verbindet?! Davon wusste er bis jetzt nichts!
      "Verdammt...", flüsterte er und verzog sich verwirrt in sein Gemach zurück.
    • Yuri

      Wie lange war sie durch die gegend geirrt? Aus dem Dorf raus, was sie eigentlich geliebt hatte, das ihr Zuhause war, sie aufgenommen hatte und ihr Eigentlich alles bedeutete.
      Sie war an den Wiesen und Feldern vorbei geschlendert, mehr tot als lebendig, überquerte die große Brücke, die sie noch nie alleine überquert hatte, weil sie es nie für nötig empfand und triftigen Grund ihr Dorf zu verlassen.
      Sie schaute noch einmal mit einem traurigen seufzen zurück, er hatte ihr alles genommen und ihr schmerz zersprang fast vor Schmerz. Es fühlte sich viel intensiver an, als sie es sonst gefühlt hatte, wenn sie traurig oder auch mal einsam war. Es war grauenhaft dieses Gefühl.
      Auf dem Weg hatte sie von einer Wäscheleine Kleidung mitgenommen.
      Stehlen, auch eine Totsünde.
      Aber sie konnte diese Nonnentracht nicht mehr sehen, wollte sie loswerden und nicht an das was geschehen war erinnert werden.
      Sie hielt an dem See kurz an, stieg in das eiskalte Wasser, welcher ihrer Haut aber keinen Schock verpasste so wie es sollte. DIe junge Frau schob es ihr Traumata.
      Sie blieb dort für einige Zeit drinnen, mit dem Gedanken sich einfach Selbst zu ertränken, wenn interessiert das noch?
      Selbstmord, ebenfalls eine Totsünde.
      Aber ein Gefühl tat sich sogar viel mehr hervor, und das war der Hass. Diese Gunte und liebevolle Frau tat sich mit Hass hervor. Mit der Mordlust ihren Peiniger zu finden und ihm seine Gliedmaßen einzelt heraus zu reißen. Ihm das Herz herauszuschneiden und zu zerstückeln. Bei dem Gedanken färbten sich ihre warmen sanften Augen Blut rot. SIe selbst bemerkte es gar nicht.
      Der Hunger wuchs genauso wie die Mordlust.
      Aber sie schüttelte sich nur, atmete ein paar mal tief ein und aus und stieg dann aus dem Wasser. Sie hatte mein Vorbei gehen ein Kleid erwischt, dass sie sich einfach über ihre Nackte und noch nasse Haut streifte.
      Es war so kalt, vemutlich würde sie einfach krank werden und erfrieren.
      Solche Ironischen Spiele gefielen Gott ja anscheinend.
      SIe setzte ihren Weg fort. An einer Lagerhalle machte sie halt um dort ersteinmal unterschlupf zu suchen. So gebrochen wie sie aussah, wollte sie sich nicht bei Sonnenaufgang zeigen.
      Sie setzte sich in eine Ecke, zog die Beine dicht an ihren Körper und bettete ihren Kopf in ihren Knien. Langsam rannen ihr die Tränen über die Wange, bis sie sich letzendlich in den Schlaf weinte.
    • Kain

      Lauter Fragen flogen in seinen Kopf umher, während er sich selbst beleidigte für seine dämliche Tat.
      "Verf***te Sch**ße! Hätte ich, B*st*rd, das doch nur eher gewusst!", schrie er in seinen Zimmer umher.
      Dabei schlug er wie wild um sich und riss alles herunter das nicht niet- und nagelfest war.
      Alles zerscheberte auf dem Holzboden und hinterließ ein riesen Chaos.
      Als er sich etwas beruhigt hatte blickte er in den einzigen intakten Spiegel. Doch alles was er sah waren seine Klamotten die er am Leibe trug.
      Die Legenden die sich die Menschen untereinander erzählten das Vampire z.B. kein Spiegelbild besaßen stimmten wirklich.
      Doch er hasste das! Er hasste wie all das hier war! Wie sein Leben verlief und in was für einer Sch**ße er jetzt saß!
      Dank ihm selbst...
      Seufzend setzte er sich auf den Rand seines Bettes und hielt sich die Stirn.
      "Warum habe ich das eigentlich gemacht..?", flüsterte er zu sich selbst und legte sich dann gequält in seinen Sarg.
      Dieser schloss sich für die Stunden des Tages dann selbstständig um vor Sonnenlicht zu schützen.