A new Chance [Taka & Caili]

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    • A new Chance [Taka & Caili]

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      Vorstellung des Rpg

      Ator
      Er fühlte sich als würde er schlafen. Besser konnte er es sich grade nicht in seinem Unterbewusstsein erklären. Es halten noch Worte in seinem Kopf wieder als würde ihm jemand ins Ohr flüstern. Er konzentrierte sich darauf die Worte zu entziffern bis das Wort “Dämonenkönig” fiel. “Achja. Ich bin ja gestorben.”, schoss es ihm bei dem Wort durch den Kopf. Auch alles andere was vorgefallen war. Der Wunsch, das Leben in einer anderen Welt, so langsam kam alles wieder in ihm hoch. Auch wenn er dem allen irgendwie noch keinen richtigen Glauben zu schenken schien. Aber das war grade Zweitrangig. Er schien noch am Leben zu sein, denn er fühlte etwas Weiches am Rücken. “Ein Bett?”, dachte er. Er versuchte die Hand zu bewegen und tatsächlich er konnte sich bewegen! Wie ein Blitz zuckte sein Körper zusammen und mit einem Ruck richtete er sich auf und öffnete die Augen. Erst konnte er durch die plötzliche Helligkeit nichts sehen, vernahm aber aufgeschrecktes Geflatter und Geraschel um sich herum. Als sich seine Augen an die Helligkeit gewöhnten erkannte er erst wo er sich eigentlich befand. Um ihn herum waren Bäume und Büsche. “Ein Wald?”, sagte er zu sich selbst. Er schaute sich weiter um und schien die Ursache des Geraschels und Geflatter erblickt zu haben. Rabenähnliche Gestalten, nicht ganz Vogel, mehr eine Fledermaus mit Schnabel und Federn blickten mit scharfen Augen und geneigten Kopf aus den Baumkronen zu ihm herunter. Aber es waren nicht nur ein paar. Es waren gefühlt mehrere Dutzende die die Baumkronen zu füllen schien. Er bewegte seinen Kopf vorsichtig weiter. Er saß auf Moos. Das war das Weiche Etwas was er für ein Bett hielt. Er neigte sich etwas nach hinten um den Kopf besser drehen zu können. Doch was er nicht bemerkte war ein Ast, den er beim Auflehnen auf den Boden mit einem lauten Knacken durchbrach



      Das Brechen des Astes hallte noch kurz in seinen Ohren. “Warum sind den meine Ohren so empfindlich?”, sprach er zu sich selbst. Doch nicht nur er war überrascht, die Fledermaus ähnlichen Dinger in den Baumkronen fingen an zu kreischen und zu schreien. Ator konnte nicht anders als wie seine Ohren mit beiden Händen zuzuhalten und zu den Dingern hochzuschauen. Doch so schnell wie er auch hochschaute, so schnell stand er auch auf und rannte in irgendeine Richtung. Schwarze Flügel und gelb glühende Augen rasten von hoch oben auf ihn hinab und schnappten nach ihm. “Hey HeyHey bleibt doch mal...Auu verdammt...locker!”, schrie er den Viechern entgegen und hielt, während dem rennen, die Hände schützend über seinen Kopf. Er konnte schon fast gar nicht erkennen wo er eigentlich hinrannte. Neunzig Prozent seiner Sicht wurde von Schnäbeln und ledrigen Schwingen verdeckt. “Egal immer weiter. Ich muss hier raus aus dem Wald!”, hallte es ihm durch den Kopf während er Äste brechen und raschelt durch das Unterholz rannte und versuchte dicke Wurzeln und den Bäumen auszuweichen die ihm wie Personen in einer Einkaufsgasse entgegenkamen. Doch plötzlich wurde es noch heller und er fühlte lange Grashalme zwischen den Zehen. “Ich habe keine Schuhe an? Ach was interessiert das?”, sprach er wieder im Kopf mit sich selbst als er kurz erblickte wo er sich befand. Auf einer Art rundlichen Lichtung mitten im Wald. Die Sonne kam allerdings nicht so gut durch das ganze Gewirr an Fledermausdingern hindurch. Er stolpert doch sehr arg als ihm einer der Dinger den Boden unter den Füßen riss und er nun Bauchlinks im Gras lag während ihm Schnäbel die Rückseite malträtierten. “Verdammt nochmal lasst mich doch endlich in Ruhe ihr Mistviecher!” schreite er diese an und hoffte auf ein weiteres Wunder.
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      Draga

      Nun war es bereits einige Tage her, dass Draga – oder Kawasumi, es war nicht so einfach sich an einen neuen Namen gewöhnen zu müssen, dann war es auch noch so einer... aber was beschwerte sie sich, ein zweites Leben war nichts, das die meisten bekamen, da war sie sich sicher – in dieser neuen, ihr fremden Welt aufgewacht war, welche direkt aus einem Spiel oder einem Fantasy Buch hätte stammen können.
      Sie war in einer Gebirgslandschaft aufgewacht und konnte schon recht bald ein kleines Dorf finden, in welchem gerade ein Fest stattgefunden hatte, wo sie ihrem neuen Begleiter, Honou - oder Hou, wie er genannt werden wollte – begegnet war.
      Es wäre gelogen zu behaupten, sie würde diesem komischen Kauz, der behauptet hatte seine Kristallkugel hätte ihn zu ihr geführt, zu vertrauen, aber er hatte ihr aus der Patsche geholfen, nachdem man sie wegen ihrer Hörner für eine Dämonin gehalten hatte, aber das ist eine andere Geschichte.
      Da Draga keine Anhaltspunkte hatte, wie sie an die große Aufgabe einen Dämonenkönig zu stürzen, heran gehen sollte, ließ sie sich von Honou und seiner Kristallkugel führen. Sie sah es als ihre erste Aufgabe sich in dieser Welt erst einmal zurecht zu finden, sowie ihre neue Fähigkeiten auszuprobieren und an ihr neues Spiegelbild würde sie sich auch erst einmal gewöhnen müssen, fiel sie damit nicht viel zu sehr auf?
      Wieso hatte dieser Gott sie zu einem Drachen gemacht, wenn sie nur für einen Dämonen gehalten werden würde? Kein Wunder, dass er seine Welt nicht selber retten konnte.

      Die Hörner unter der Kapuze eines schwarzen Mantels versteckend, um Ärger zu vermeiden, folgte Draga dem Beschwörer, als lautes Kreischen an ihre Ohren Drang und es dauerte nicht lange, die Quelle des Lärmes auf der Ebene aus zu machen.
      Ein Schwarm von fliegenden Monstern hatten sich um einen Platz nahe des Waldes versammelt, aus dieser Entfernung war es nicht mehr als eine schwarze Masse und die junge Frau war alles andere als erpicht darauf sich mit dem Haufen anzulegen, auch an das ganze Kämpfen würde sie sich ersteinmal gewöhnen müssen, aber wenigstens war sie mit ihrem Wissen mit Waffen umzugehen, um das sie diesen zwielichtigen Gott gebeten hatte, nicht ganz aufgeschmissen.
      „Wollen wir ihm nicht helfen?“, kam ihr Begleiter zu Wort, als der Drache gerade wieder ihren Weg fortsetzen wollte und sie blieb ihn fragend ansehend abrupt wieder still, ehe sie seinem nachdenklichen Blick folgte und tatsächlich: nachdem sie genauer hingesehen hatte bemerkte sie, dass die Beute des Monsterschwarms weder ein Tier noch ein weiteres Monster war, war das ein Mensch?!
      „Warum hast du das nicht gleich gesagt?!“, beschwerte sich die rothaarige anklagend, ehe in ihrer Hand ein Schwall von Flammen entstanden, welche sogleich ihre Gestalt in die eines schwarzen Schwertes änderten und ohne zu zögern rannte Draga in die Richtung der Monster, hoffend dass sie nicht zu spät kommen würde, denn eines hatte sie aus ihrem alten Leben ganz sicher mitgenommen: den Willen Menschen zu retten.
      Um die attackierte Person nicht zu verletzten, verzichtete sie auf die Flammen, welche sie noch nicht so recht zu kontrollieren wusste und schwang stattdessen ihr Schwert in einem großen, horizontalen Bogen, während sie immer wieder „Kusch, kusch, verschwindet! Haut ab!“ von sich gab, um die Monster zu verscheuchen, als wären es nur dämliche, nervige Krähen.
      Während sie zunächst verwirrt und überrascht von ihrer Beute abließen und die Situation aus der Luft aus beobachteten, schienen sie nicht bereit zu sein sie komplett aufzugeben und es würde nicht lange dauern, bis diese Viecher begriffen, dass sie deutlich in der Überzahl waren.
      Mit grimmigem Blick hielt Draga ihr Schwert erhoben, bereit einen Angriff zu parieren, nun, da sie sich in diesen Schlamassel gebracht hatte, als mit einem Mal ein großer, starker Windstoß ihr die Haare ins Gesicht fegte und den Schwarm gleich mit davon wehte.
      Überrascht drehte sie sich nach hinten, wo Honou eines seiner magischen Tiere beschworen hatte – ein großer, mit grün und vereinzelnd blauen Federn bestückter Vogel - welcher für den Windstoß verantwortlich zu sein schien, ehe er wieder verschwand.
      „Hey, du da, meinst du, du kannst aufstehen? Wir sollten hier weg!!“, sprach sie die Person auf dem Boden an. Es würde wohl nicht besonders lange dauern, bis sich die Monster wieder neu formiert hatte.

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      Ator
      Er hatte seine Augen verschlossen, versuchte die Dinger um sich herum zu vergessen und bis die Zähne zusammen. “Schreien bringt bei den Viechern nichts...”, dachte er nach, während er überlegte was er jetzt tun solle. Noch ein Versuch wegzurennen würde nicht lange gut gehen, gegebenenfalls wieder so Enden wie jetzt. Seine einzige Option wäre aufzustehen und zu kämpfen oder aufzugeben. Er biss sich auf die Lippe. “Aufgeben?...”, dachte er “...wieder aufgeben so wie sonst?” Noch mit diesem Worten kam wieder Bewegung in seine Muskulatur und er wäre bereit gewesen aufzustehen und sich den Dingern zu stellen doch dieser Versuch wurde abrupt unterbrochen. Es folgte eine Unruhe in der Menge die vorher gezielt auf ihm ein stocherten und der Haufen fing an sich aufzulösen und merklich genervt auf Abstand zu gehen. Er blickte auf und spähte erst ein wenig durch das Gras nach oben um zu entdecken was die Ursache des plötzlichen Ablassen der Monster war. Eine junge Frau mit erhoben Schwert rannte auf ihn und den Monstern zu und versuchte die Meute zu verscheuchen. Das würde nicht lange helfen, das wusste er, aber es brachte einen kurzen Moment zum Aufatmen. Wenn man grade von Atmen sprach. Gefolgt von einem Windstoß wurden Monster und Blätter davongeweht. Er traute fast seinen Augen nicht als er die Herkunft des Windes erspähte. Ein relativ großer grün blauer Vogel hatte seine Flügel ausgebreitet und die Monster vorgeweht. „Für wahr eine Welt voller Magie und Rätsel“, schoss es ihm direkt in den Kopf, weitere Gedanken konnte er allerdings nicht fassen da er direkt von der Jungen Frau angesprochen wurde ob er aufstehen konnte. Ohne zu zögern richtete er sich auf und wischte sich Gras und Dreck aus dem Gesicht. „Vielen Dank für die Rettung…“, richtete er sein Wort zu der Rothaarigen „…allerdings denke ich das die Dinger noch nicht aufgeben werden sobald diese raffen das sie in der Überzahl sind.“ Er schaute sich kurz um und konnte aufgeregtes Rascheln und kreischen in den Baumkronen ringsherum wahrnehmen. Erstaunt über sich selbst und der Direktheit die er an den Tag legte sprach er weiter „Wir sollten hier verschwinden solange wir können, außer du hast den Drang dazu sich mit denen anzulegen.“ Mit ernsten Blick ihr entgegengerichtet zuckte er zusammen. „Oh Entschuldigung für den ernsten Ton.“

      Neben der aktuellen Lage machte sein Kopf direkt Verknüpfungen. Sein Journalisten-Kopf schien noch da zu sein. Wer war diese Person? Warum hatte sie Hörner? Und wo war der Vogel von vorhin hin verschwunden? Fragen über Fragen bildeten sich wie eine To-Do-Liste in seinem Kopf. Doch für Fragen hatten die drei keine Zeit. Auch würde es wahrscheinlich komisch klingen wenn er jetzt mit der eigentlichen Geschichte um die Ecke kommen würde. Es würde ihm kein Mensch, oder Wesen glauben, das er von einer Gottheit hierher geschickt worden ist, früher in einer anderen Welt lebte und nun den großen Auftrag hat einen Dämonenkönig zu stürzen. Auch wenn es an sich eine Art von Logik beinhalten würde da es hier anscheinend Magie und Monster gibt. Aber das sollte man die Zeit entscheiden lassen. Mit der Intention einen sicheren Ort aufzusuchen, drehte er seinen Kopf wieder zur seinen Rettern und nickte mit der Überzeugung das er in der Lage wäre von hier zu verschwinden. Was, das er auch hoffte, gelingen würde.
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      Draga

      Den Blick nicht von dem noch immer verwirrten Schwarm abwendend, hörte sie, wie der Fremde sich aufrichtete und hörte seinen Worten zu, während sie hin und wieder nickte, um ihm zu zeigen, dass sie ihn durchaus hören konnte, auch wenn sie sich nicht in seine Richtung wand, da sie nicht wissen konnte, wann sich das erste Monster wieder gefasst hatte, zumindest waren sie dank des Beschwörers nicht mehr umzingelnd und der Vorschlag des Fremden reiß aus zu nehmen, kam ihr nur mehr als willkommen, war es doch genau das, was auch sie vorgehabt hatte, zu fliehen.
      „Ich habe nicht vor, mich einem unnützen Kampf entgegen zu stellen, oder anders gesagt: ich stimmte dir zu, verschwinden wir.“, nickte sie letztendlich, froh dass der Fremde nicht zu verletzt war, um zu rennen und ließ das schwarze Schwert sich wieder in Flammen auflösen, ehe die drei die Beine in die Hand nahmen und zu rennen begannen – Honou schwebte eher neben den beiden her.

      Nachdem sich die Gruppe sicher war, dass sie nicht verfolgt worden, womöglich hatte der große Vogel dem Monsterschwarm Angst eingejagt, so dass sie sich zurückgezogen hatten, hielten sie an und begannen wieder zu Atem zu kommen.
      „Ohooo~! Noch ein Drache? Die Chance nur einem zu begegnen ist gering, aber gleich zwei? Ich muss eine Glückssträhne haben.“, gab Honou anerkennend von sich, während er den Fremden musterte und auch Draga wandte zum ersten Mal seinen Blick auf ihn, hätte ihn jedoch nicht sofort als Drachen erkannt, wie es der Beschwörer tat.
      Abgesehen von den Hörnern wirkte er menschlich, er hätte genauso gut was wusste sie schon sein können, wusste sie doch gar nichts über diese Welt, aber sie konnte Honou auch nicht einfach fragen, woran er das erkannt hatte.
      Eine Drachin die ihr eigenes Volk nicht erkannte? Lächerlich, oder? Und es würde sicherlich Fragen aufwerfen, nein, nein, darauf konnte sie sicherlich verzichten.
      „Ich bin mir sicher, die Kristallkugel hat uns zu ihm geführt.“, nickte Honou in seinen eigenen Gedanken versunken und Draga unterdrückte ein Seufzen, da sie nicht verstand, wieso eine Kristallkugel die beiden zu ihm hätte führen sollen. An sich wurde sie nicht besonders schlau aus ihm, wenn er ein so großes magisches Tier parat hatte, wieso besiegte er die diese Monster nicht einfach?
      „Hm? Weil es eine Menge an Mana verbraucht, ein solches Wesen zu beschwören und aufrecht zu erhalten.“, gab Honou mit einem Blick auf sie von sich, als könne er nicht nur ihre Gedanken lesen, sondern als wäre es auch noch so selbstverständlich wie das Einmaleins.
      „Wie auch immer.“, gab sich von sich, ehe sie sich an den Fremden wandte, „Geht es dir gut? Wie bist du denn an den Monsterschwarm geraten? ...mein Name ist Draga, wie du vielleicht erkannt hast bin ich ein Drache, wie du, wie ist dein Name?“, gab sich die junge Frau Mühe sich so freundlich wie nur möglich vorzustellen, hoffend, er würde sie nicht gleich als Fälschung eines Drachen erkennen. Auf der anderen Seite könnte sie vielleicht von ihm das ein oder andere über Drachen lernen, wusste sie doch selber nichts über diese Geschöpfe, auch wenn sie selber einer war.
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      Ator
      Als er sich mit den beiden in Sicherheit begab merkte er erst das der Mann von den beiden mehr schwebte als lief. Er staunte zwar darüber aber das Staunen hielt sich in Grenzen. Den hier in dieser Welt wird wohl einiges möglich sein. Und auch weit aus mehr als rumschweben. Als die kleine Gruppe schlussendlich in Sicherheit war und verschnaufte fing der Mann mit dem Gewand direkt an zu sprechen. Er solle ein Drachen sein? Er kratzte sich am Kopf, nicht weil es juckte, sondern um zu fühlen ob er auch, wie sie, Hörner hatte. Und tatsächlich auch er hatte zwei Hörner. Geschätzt nicht so groß wie ihre, aber er hatte Hörner. In einen Drachen also hatte ihn der Gott verwandelt. Er würde grade am liebsten sein Spiegelbild sehen um sich besser betrachten zu können, aber das wird in Anwesenheit der anderen beiden Schwierig. Und der Mann redete weiter als würde er wie selbstverständlich auf Fragen antworten die gar nicht gestellt wurden. Aber dadurch erfuhr er das es anscheinend Grenzen in Sachen Magie gab. Man muss genug Mana besitzen um Magie auf Dauer nutzen zu können. Auch die Größe schien eine Rolle zu spielen. Er zuckte kurz zusammen als Draga, so wie sich vorstellte ihn ansprach. Ruhig antwortete er: “Ja mir geht es gut dank euch. Mein Rücken fühlt sich nur etwas taub an. Und wie das mit den Viechern passieren konnte? ...”, er machte eine kurze Pause, die genaue Wahrheit kann er schlecht erzählen und wo er herkam, tja, da müsste er sich was einfallen lassen “Vorweg mein Name ist Ator”, gut das er sich das merken konnte, “Und ja ich bin ein Drache. Schön eine Artgenossin zu treffen. Kommt selten vor heutzutage. Ich selber bin eigentlich auf Durchreise und hatte mich im Wald, an einem eigentlich ruhigen Plätzchen, ein Nickerchen gegönnt. Allerdings, als ich wach wurde, schienen diese Dinger nicht sonderlich begeistert davon gewesen zu sein das ich sie wegscheuchen wollte. Wer konnte ahnen das das so viele sind?” Er holte kurz etwas Luft.

      Die Anspannung legte sich langsam, während er seine Geschichte erzählte. Warum und wieso er ein Drache ist, konnte er zwar nicht beantworten können doch ihm würde noch was Passendes einfallen. “Du warst Draga wie du sagtest richtig? Freut mich dich kennenzulernen.” Er setze ein freundliches Lächeln auf um nicht aufdringlich zu wirken. Nun wandte er sich zu dem Mann, der aussah als würde er innere Selbstgespräche führen. “Und wie heißen sie?” So zu spielen als wäre er nicht beeindruckt was für Eindrücke er bisher sammeln konnte war schwierig. Noch während er auf die Antwort des Mannes wartete, betrachtete er Draga noch einmal etwas genauer. So das es ihr nicht auffallen sollte natürlich. Lange rote Haare, schlanke aber dennoch kräftige Figur. Eine Schönheit wie sie im Buche stand. Viel weiteres konnte er durch ihren Mantel nicht erkennen. Er legte seine Hand auf die Brust und verneigte sich leicht als Zeichen der Dankbarkeit. “Nochmals vielen Dank für die Hilfe. Ich bin noch nicht so geübt im Kampf da ich alleine aufgewachsen bin und mich von Ärger fernhielt. Ich bin allerdings auf der Suche nach einem Mann. Genauen Standort habe ich leider nicht. Hättet ihr was dagegen, wenn ich euch beiden begleite? Ich biete mich auch als Dolmetscher an.” Und er hätte vorrübergehend etwas Schutz gegen eventuelle Problematiken. Aber das sprach er nicht aus. Das wäre unhöflich gewesen. Auch wenn der Vorschlag etwas direkt war, hoffte er auf Einwilligung, denn so konnte er eventuell noch etwas über diese Welt lernen und vielleicht sogar herausfinden wo sich der Dämonenkönig befindet.
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      Draga

      Es war also selten auf Artgenossen zu treffen? Das traf sich gut für Draga. Sie hätte ein großes Problem gehabt, wenn Drachen sich untereinander gekannt hätten, ein Problem weniger sich in dieser fremden Welt zurecht zu finden.
      Die Rothaarige nickte ihm zu, nachdem er ihren Namen bestätigt haben wollte, erwiderte sein Lächeln jedoch nicht, selbst in ihrem alten Leben hatte sie kaum gelächelt und sie war nicht bereit es jetzt einfach zu versuchen.

      Honou musterte den jungen Mann noch immer, als versucht er alleine mit seinem Blick all seine Geheimnisse aufzudecken, ehe er von dem Drachen - Ator, nicht wahr? Besaßen alle Drachen so kurze, einfache Namen? Interessant~ - nach seinem Namen gefragt wurde und sich die Verwunderung in ein mysteriöses Lächeln wandelte.
      "Honou, von Beruf Beschwörer und wandelnder Reisender, immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer, aber nenn mich Hou.", gab er mit einer Spur von Stolz von sich, während er eine elegante Verbeugung vorführte.
      "Und du kannst die Höflichkeitsfloskeln weg lassen, ich wusste gar nicht, dass ihr freien, wilden Drachen so etwas überhaupt besitzt, vielleicht kannst du mir ja etwas über eure Lebensart und Kultur verraten? Aus dem Mädchen konnte ich leider nichts raus bekommen.", fügte er hinzu, begleitete seine letzten Worten mit einem Seufzen und einem enttäuschten Gesichtsausdruck, ehe er die Arme vor der Brust verschränkte.

      Draga fühlte sich bei den Worten des Beschwörers etwas ertappte, gab sich jedoch Mühe, sich nichts anmerken zu lassen, aber was sollte er ihm schon erzählen? Sie wusste wahrscheinlich noch weniger über Drachen als er, also blieb sie der verschwiegene Drache und tat so, als wäre ihre Kultur und Lebensweise ein großes Geheimniss, das man nicht mit Fremden teilte.
      Zu Ators Dankesbekundungen nickte die junge Frau einfach, sie hatten ihn ja nicht einfach da liegen lassen können, obwohl es ihm wohl besser ging, als sie erwartet hätte, wenn seine einzigen Beschwerden ein tauber Rücken war, Drachen mussten ein großes Durchhaltevermögen haben, auch wenn sie nicht bereit war, das selber auszuprobieren.
      "Hm? Wenn du dich von Ärger fern hältst, wieso hast du dann versucht Monster zu verscheuchen?", gab die Drachin ohne groß darüber nachzudenken von sich und biss sich auf die Zunge, bevor sie noch mehr sagen und ihn einen Idioten nennen konnte, konnte sie sich nicht wenigstens mit ihren Artgenossen verstehen?!
      "... vergiss es...", versuchte sie ihre Worte unter den Teppich zu kehren und räusperte sich kurz, "Ich habe nichts dagegen, wenn du uns begleitest."
      Im Gegenteil, desto mehr sie waren desto mehr Informationen würde sie über diese Welt sammeln können und sich glaubte Ator war einfacher zu durchschauen als Hon, der seine Gedanken nicht mit anderen zu teilen schien.
      "Wir waren gerade auf dem Weg zu... wohin wollten wir nochmal?", überlegte sie kurz, ehe sie sich an den Beschwörer wandte, welcher lächelnd in seinem großen Ärmel herumwühlte, ehe er eine circa Kokosnuss große, klare Kirstallkugel hervor holte.
      "Ich hab dir doch gesagt, wir sind hier, im Moment zeigt die Kugel nicht mehr. Ich bin mir sicher, die Kristallkugel hat uns zu Ator geführt.", nickte er nach einem kurzen Blick auf die Kugel, ehe er diese wieder weg packte.
      "... offenbar war diese Ebene unser Ziel.", wandte sie sich wieder an den Drachen und hoffte, er würde sie nicht mit diesem Verrückten in eine Schublade stecken, "Wenn du also selber kein eigenes Ziel hast..."
      Draga begann zu überlegen, was wohl der beste nächste Schritt wäre, während sie sich in der Umgebung umsah, in der Hoffnung vielleicht einen Anhaltspunkt finden zu können, da sie aber nichts von Interesse erblicken konnte, gab es für sie nur eine logische Schlussfolgerung: "Wir sollten uns eine Stadt suchen. Vielleicht findest du dort auch Informationen über den Mann, den du suchst. Klingt das nach einem Plan?"

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      Ator
      Beschwörer also. Jetzt ergibt auch der Vogel einen Sinn der erschien und wieder verschwand. Interessant. Weniger Interessant und Recht ungelegen kam seine Neugierde nach Wissen über das Leben eines Drachen. Jetzt musste er sich aber flott was einfallen lassen um ihn die Neugierde auszutreiben. “Leider kann ich dir ebenfalls genauso viel erzählen wie Draga. Ich selber wurde von einem Priester Großgezogen, weil ich, wie er erzählte, als kleiner Junge vor seinen Toren niedergelegt wurde.” Er setzte eine beschwichtigende Mine auf, hob die Hände und schüttelte sanft mit dem Kopf. “Aber gut einen Beschwörer an seiner Seite zu wissen Hon.” Er lächelte zufrieden und schaute auf Dragas Vorschlag hin wieder sie an. “Das klingt nach einem sehr guten Plan würde ich sagen.” Er wollte grade noch etwas sagen als sein Magen anfing unheimliche Knurrgeräusche von sich zu geben und sich ein Gefühl von, wie kann er es beschreiben, Jagdinstinkt breit machte. Er versuchte das Gefühl zu übertünchen und streckte sich. Allerdings mit einem kleinen Nebeneffekt. Ohne wirklich darauf zu achten entfachte sich eine Mittelgroße blaue Flamme in seiner Handinnenfläche breit und kokelte einen nahen Busch an woraufhin sich ein Geruch von verbranntem trocknem Geäste und Asche breit machte. Er erschrak und schüttelte seine Hand um die Flamme zu löschen. Was ihm auch gelang doch sein erschrockenes Gesicht wird wohl nicht unbemerkt bleiben weshalb er in die kleine Runde schaute.


      “Ich muss mich entschuldigen.” Er hüstelte in seine Faust und Asche rieselte aus dieser hinaus. “Das passiert mir öfters. Ich habe es noch nicht so ganz unter Kontrolle.” Verdammt jetzt komm ich wahrscheinlich als unfähig rüber. Er versuchte abzulenken und schaute sich, wie Draga, ebenfalls um. “Ich habe leider keine sonderliche Ahnung wo hier die nächste Stadt sein sollte, da ich recht neu hier bin. Doch ich würde sagen …" Er drehte sein Kopf Richtung Norden und deutete mit dem Finger in Blickrichtung. “Vom Gefühl her würde ich diese Richtung vorschlagen. Um den anderen keine Wahl zu lassen und eventuell durch seine Bewegung eine Reaktion zu erzeugen, machte er einen Schritt nach vorne und deutete damit eine direkte Wegsetzung an. “Sag mal Draga …" fing er an “ hast du schon weitere Artgenossen getroffen oder bin ich der erste andere Drache den du getroffen hast?” Er stellte die Frage mit einem unangenehmen Gefühl im Bauch da er sonst nicht so direkt und Vorkommend gegenüber Fremden war, aber irgendwo musste man ja anfangen sich ordentlich kennenzulernen. Besonders wenn man im Sinn hat doch länger miteinander unterwegs zu sein. Dennoch machte er sich immer noch Gedanken darüber wie er das mit dem Dämonenkönig anfangen sollte. Besonders in Hinblick das er ihn stürzen solle. Mit dieser noch Recht unkontrollierten Kraft anscheinend Feuer zu erschaffen würde er nicht weit kommen. Er muss definitiv noch eine Weile unterwegs sein und stärker werden. Viel Stärker. Um auch nur einen Hauch von Chance zu haben. Und wer weiß vielleicht bekommt er die beiden neuen Begleiter dazu sich ihm anzuschließen, wenn der richtige Moment und die richtige Zeit dazu gekommen war. Auch das die beiden ihm mehr über diese Welt beibringen konnten.


      Neben den Laufen und überlegen hielt er natürlich ausschaue nach etwaigen Wegweisern. Irgendwelche Hinweise auf …warte mal ...er hatte Hunger aber kein Geld. Wie tief versunken kann man den bitte in seinen Gedanken sein überhaupt nicht an den Finanziellen Aspekt zu denken. Ohne Geld oder was auch immer hier als Währung gilt würde er ebenfalls nicht weit kommen außer er könnte sich selbst verpflegen. Aber er hatte weder irgendwelche Jagdkenntnisse noch wusste er nicht ob es hier überhaupt Tiere gibt die keine Monster sind. Und geschweige denn Essbar. Unwohlsein machte sich in seinem Körper breit und Sorgen ob er dieser Aufgabe überhaupt gewachsen ist. In seinem Vorherigen Leben ist er schon kaum klargekommen und ist jedem in den Hintern gekrochen und kurz bevor er überhaupt die Chance hatte endlich was aus seinem Leben zu machen passierte …naja das hier. Er schaute auf seine Handflächen und machte Fäuste. Nicht aufgeben! Aufgegeben hatte er nie. Er hatte immer Hoffnung und Ehrgeiz jawohl.
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      Honou

      „Hmmm... ein von einem Priester aufgezogener Drache? Wie eigenartig, ich wüsste nur zu gerne, wie du vor seiner Haustür gelandet bist.“, legte der Beschwörer nachdenklich Zeigefinder und Daumen an sein Kinn, während er den Drachen weiterhin mit einem Funkeln von Neugierde in den Augen beobachtete, schien jedoch beschlossen zu haben keine weiteren, persönlichen Fragen zu stellen. Für den Moment, verstand sich.

      Draga

      Mit einem Mal lag wieder aller Augen auf Ator, nachdem er einen errschrockenen Laut von sich gegeben hatte und Draga und Honou davon Zeuge wurden, wie der fremde Drache eine blaue Flamme in seiner Hand fast schon panisch zu löschen versuchte, was ihm jedoch recht schnell gelang und die Entschuldigung ließ nicht lange auf sich warten.
      Nachdenklich legte die Drachin die Hand an ihr Kinn, konnte die ein oder andere Theorie daraus schließen. Es schien normal als Drache zu sein, Feuer nutzen zu können, auch wenn seine Flammen blau waren und nicht rot, bedeutete das, er gehörte zu einer anderen Art von Drache?
      Oder hatte die Farbe der Flammen eine andere Bedeutung? Sie fragte sich, ob die Regeln ihrer Welt hier auch stückweise gingen und seine Flammen heißer waren als die ihren, zumindest in ihrer eigentlichen Welt war es so.
      Nun, von ihm würde sie wohl jedenfalls nicht lernen können, ihr eigenes Feuer besser kontrollieren zu können, musste sie leider feststellen.
      „Solange es nur Büsche sind.“, nickte Draga noch immer in Gedanken, sich einen spitzen Kommentar verkneifend. Es half, dass sie etwas hatte, worüber sie nachdenken konnte, um ihre unmittelbaren Gedanken nicht sogleich laut auszusprechen.

      Die beiden anderen hatten genauso wenig eine Ahnung davon, wo die nächste Stadt liegen könnte, also stimmten sie Ators Vorschlag zu und folgten ihm, wichen auf die Straße aus, nachdem sie eine gefunden hatten und Draga warf sich wieder die Kapuze ihres Mantels über, welche ihr während des Kampfes von ihrem Kopf gefallen war, nicht das sie anderen Wanderern begegnete... auf der anderen Seite... sie wandte ihren Blick an den Neuen, dessen Hörner zwar kleiner und unscheinbarer waren, aber dennoch existierten.
      Ob man ihn wohl eher als Drachen erkennen würde, oder ebenfalls für einen Dämonen halten würde?
      Während sie darüber nachdachte, wurde sie auch bereits von Ator angesprochen und wandte ihren Blick auf den Horizon, darüber nachdenkend, wie sie seine Frage beantworten sollte.
      „... Nein, abgesehen von dir bin ich noch keinem Drachen begegnet.“, entschied sie sich letztendlich für die Wahrheit.
      „Was ist mit dir? Ich nehme mal an, du bist auch noch keinem anderen begegnet? Oder ist der Mann, nach dem du suchst, vielleicht ein Drache?“, gab sie die Frage zurück, vielleicht würde er ihr doch mehr über Drachen erzählen können.
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      Ator
      Das Hou sich wunderte und nachdenklich wurde war kein Wunder, selbst für ihn selber klang das fragwürdig doch schien Hou nicht weiter darauf einzugehen. Zum Glück. Mehr würde ihm auch grade nicht einfallen. Auf die Frage hin ob er schon einem anderen seiner Art begegnet ist musste stutze er kurz. Ob es hier üblich war das Drachen überhaupt zusammenkamen? Er erinnerte sich noch an ein paar Bücher in denen es hieß das Drachen eher die Alleingänger sind und gegenseitig feindlich gesinnt sind. Ob das hier auch der Fall sein sollte. Dann war die momentane Kombi wohl eine Art Wunder. „Nein auch das nicht. Leider. Allerdings kann man nur sagen das Drachen doch recht verstreut sind würde ich sagen. Keine Ahnung ob das daran liegt das wir Drachen eventuell verpönt sind und ich auch deshalb als Kind ausgesetzt wurde, wer weiß das schon.“ Er dreht sich um und lief nun ein kurzes Stück Rückwärts um, die nun verhüllte Draga, anschauen zu können. „Und leider weiß ich auch nicht ob dieser Mann den ich Suche auch ein Drache ist. Allerdings weiß ich eins …“, Er dreht sich wieder um und setzte ein ernsten und kämpferischen Blick auf „… ich muss ihn finden um ihn ich sage mal ein paar persönliche Fragen zu stellen.“ Er hob im letzten Teil seines Satzes die Faust als Symbol seines Ehrgeizes und Zeichen das er denjenigen keine verbalen Fragen stellen wollte. Er hoffte das dies logisch genug war und nicht dazu führte das sie das genau Ziel seiner Reise herausfanden. „Hast du den ein direktes Ziel? Oder bist du einfach nur auf Reise und willst die Welt sehen?“ Er wurde etwas langsamer um neben ihr laufen zu können. „Oder suchst du auch jemanden. So wie deine Frage klang bist du auf etwas aus was meinem Ziel sehr nahe steht.“

      Er beäugte sie um ihre Reaktion zu entziffern. Was auch immer es ist, vorerst sollte man sich keine Feinde machen. Besonders weil sie anscheinend Waffen erschaffen konnte die wahrscheinlich beträchtlichen Schaden anrichten konnten. Doch würden diese auch ihn Schaden? Er war schließlich ein Drache und sollte kein Schaden von Feuer davontragen. „Vielleicht könnten wir uns dann auch gegenseitig helfen. Du verstehst. Stärker werden und so. Falls wir ein ähnliches Ziel verfolgen.“ Wieder einmal trat seine Recherche Krankheit auf. Informationen und Vorteile durch gezielte Fragestellungen. Ganz simpel gehalten und nicht zu aufdringlich. Er senkte den Kopf etwas und beobachtete den Weg wie er immer wieder unter seinen Füßen verschwand beim Gehen. Er schluckte. Er hatte eine Argument im Kopf was ihm Unwohl im Kopf hallte. Etwas was er sich in seinem Alten Leben nie getraut hätte. Doch er versuchte das Gefühl zu schlucken. „Auch wenn es etwas komisch klingt, aber wenn es uns Drachen schon so selten gibt sollte man sich unterstützen und Zusammenbleiben. Ich hoffe du verstehst das jetzt nicht falsch.“ Er hob beschwichtigend die Hände. „Das soll kein sich aufzwingen sein. Man sollte sich vielleicht nur etwas kennenlernen wenn man schon zusammen unterwegs ist.“ Eine Schweißperle der Nervosität lief ihm die Schläfe runter und er schluckte beschwert.
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      Draga

      Die junge Frau legte bei den Worten Ators ihren Kopf schief, es klang beinahe als würde er über eine Rasse sprechen, mit der er nicht das geringste zu tun hatte, Drachen waren also recht verstreut? Ihr war bereits aufgefallen, dass das keine Rasse war, über die viel allgemein bekannt war, was für sie eigentlich einen Vorteil darstellte, da niemand ihre Behauptungen so einfach überprüfen können würde, selbst der neue Drache nicht, war er doch nicht uner seines gleichen aufgewachsen.
      Ein kleinen wenig fühlte sie sich schuldig dabei, war sie doch keine wirkliche Artgenossin, aber sie hatte sich auch nicht gewünscht als Drache wiedergeboren zu werden, auf der anderen Seite, welche Rasse hätte sie wohl gewählt, wenn sie die Wahl gehabt hätte?
      Aufgrund ihres Zieles musste etwas starkes sein, aber ihr fehlte das Wissen über die Rassen und Bewohner dieser Welt, um eine weise Entscheidung hätte treffen zu können, abgesehen davon machte es keinen Sinn über Dinge nachzudenken, die man nicht mehr ändern konnte.
      „Ich fürchte, dazu kann ich dir auch nichts sagen. Im letzten Dorf, wo ich auf andere... Leute,“, entschied sie sich dagegen das Wort Menschen zu nutzen, nicht wissend, ob es in dieser Welt überhaupt Menschen gab und wenn ja, ob man diese hier so nannte, auch wenn sie Honou – abgesehen von der Magie natürlich – durchaus für einen halten würde, aber was wusste sie schon?, „getroffen bin, hat man mich aufgrund der Hörner für einen Dämonen gehalten... zumindest Hou scheint begeistert von Drachen zu sein.“
      Sie warf dem Beschwörer einen kurzen Blick zu, wie um ihre Worte zu unterstreichen, ehe sie sich wieder an den Drachen wandte und tatsächlich formte sich ein Lächeln auf ihre Züge, gefolgt von einem amüsierten Laut, nachdem er so enthusiastisch die Faust gehoben hatte, was dieser Mann wohl angestellt hatte, um die Wut eines Drachen auf sich zu ziehen?
      „Mein Ziel?“, wiederholte sie und überlegte kurz, ob es eine weise Entscheidung wäre, Ator von ihrer eigentlichen Aufgabe zu erzählen.
      Eigentlich hatte er nicht einmal Unrecht, bevor sie den Dämonenkönig besiegen konnte – sie wusste nicht einmal, ob sie dazu trotz der ihr geschenkten Fähigkeiten in der Lage sein würde, schien der Dämonenkönig doch eines der mächtigsten Wesen dieser Welt zu sein, wenn man den Worten des Gottes glauben schenken konnte – musste sie wohl zunächst in Erfahrung bringen, wo dieser überhaupt war. Aber so schwer würde es wohl kaum sein Informationen über die größte Bedrohung dieser Welt zu finden, oder?
      „Ich muss... den Dämonenkönig besiegen. Aus... persönlichen Gründen.“, fügte sie hinzu, um lästigen Fragen aus dem Weg zu gehen. Man hatte ihr nicht gesagt, dass es ein Geheimnis sein musste und ihrem anderen Begleiter hatte sie ihr Ziel auch bereits mitgeteilt, auch wenn dieser sie damit nicht besonders ernst zu nehmen schien.
      „Also wenn du nicht zufällig nach ihm oder einer Person suchst, welche etwas mit dem Dämonenkönig zu tun hat... sind unsere Ziele wohl verschieden.“, erklärte sie, nicht sicher was ihn im Glauben gelassen hatte, sie würden ein ähnliches Ziel verfolgen... wobei sie gegen Dämonenkönig ebenfalls ihre Faust würde erheben müssen.

      Fragend legte die Drachin ihren Kopf schief, nachdem Ator recht nervös vorschlug, sich gegenseitig zu helfen, denn sie verstand nicht recht, was ihn so nervös machen würde?
      War sie als Drache so angsteinflößend geworden? Wobei, in ihrem früheren Leben hatte sie auch genug Menschen nervös gemacht, aber das war etwas anderes gewesen.
      Man hatte es als Chance oder Ehre angesehen, mit oder unter ihr zu arbeiten, zumindest anfangs und war nervös aus Angst, sich diese Chance zu vermasseln. Kawasumi war nicht gerade unbekannt dafür gewesen, unfähiges Personal zu feuern und niemandem eine zweite Chance zu geben... aber vielleicht sollte sie es diesmal anders machen.
      Ator schien ja nicht einmal sein Feuer richtig nutzen zu können, wenn man bedachte, dass er trotz dieser Fähigkeit nichts gegen die Monster ausgerichtet hatte, er war schlichtweg alles andere als jemand, der ihr bei ihrem Unterfangen behilflich sein konnte, aber wer weißt?
      Sie hatte sich immer wieder anhören müssen, dass andere einen überraschen konnten, wenn man ihnen nur eine Chance gab... vielleicht sollte sie es mal in diesem Leben versuchen.
      „Okay, machen wir es so, vielleicht können wir ja das ein oder andere vom anderen lernen.“, nickte Draga letztendlich, nachdem sie eine gefühlte Ewigkeit nur in Gedanken versunken war, „Bis sich unsere Wege trennen, können wir gemeinsam reisen.“
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      Ator

      Er schaute kurz nach hinten als Draga ein Geräusch von sich gab welches er nicht einordnen konnte und erwischte sie dabei als sie ein Lächeln aufgesetzt hatte. „Hey du kannst ja doch Lächeln. Das passt doch schon viel besser zu dir.“ Doch dann spitzte er die Ohren. Sie suche den Dämonenkönig? Einen besseren Zufall kann es doch nicht geben. „Und ich dachte ich bin der einzige mit dem Ziel!“ rutschte es ihm freudig aus dem Mund den er sofort mit seiner Hand zu verschließen versuchte. Das war jetzt nicht grade das Intelligenteste was er machen konnte. Er blieb stehen und die beiden anderen zogen grade so vorbei. „Der Dämonenkönig …“ setzte er nach als ihm Gedanken aus seinem früheren Leben kurz einholten und die Worte der Gottheit die ihn hier her schickte, das er einen unbegrenzten Wunsch frei hätte könnte er den Dämonenkönig beseitigen. „…jaaa was sagt man dazu?“ fing er an mit sich selbst zu reden wobei die Innere Diskussion übers Wenn und aber in seinem Kopf weitergeführt wurde und er ernst aufschaute. „Warum sagst du das den nicht gleich das du eine Reisende mit dem Ziel der Rettung des Landes bist.“ Er schaute Draga nun direkt an, durchdringend und Tot Ernst. Es machte sich das Gefühl von Pflicht ein, als würde die Aufgabe der Gottheit eine Art Fluch auf ihn wirken das er immer weiter machen muss bis sein Ziel erreicht ist. Sein Herz schlug wie verrückt und Adrenalin durchströmte seinen Körper als würde er sich grade mit jemanden Prügeln.

      In diesem Moment merkte er wie in seinem Körper Wärme aufstieg. Es gab ihm das Signal das das sein Mana ist. Magie zu wirken ist also eine Art Gefühl. Zu dem Schluss kam er relativ schnell da sich wieder, diesmal nur in einem kleinen Format, blaue Flammen in seinen Handinnenflächen bildeten. Er schaute kurz auf seine Hände und konzentrierte sich darauf und die Flammen erloschen wieder. Er schaute die beiden an und kratzte sich am Kopf. „Ich muss mich entschuldigen. Da ging etwas mein Temperament mit durch.“ Er wusste das das jetzt eine Erklärung wert ist. Diese setzte er auch direkt hinterher. „Also um ehrlich zu sein …“, fing er an „…war ich nicht ganz ehrlich. Doch ich wusste nicht wie ihr reagieren würdet wenn ich euch diesen wahnwitzigen Plan erzählt hätte. Ich ebenfalls bin auf der Suche nach dem Dämonenkönig. Doch aus Rache.“ Nicht ganz die Wahrheit „Er hat mir eine Person genommen die mir wichtig war …“ Und das auch nicht „…, also beschloss ich loszuziehen um ihn zur Strecke zu bringen. Ich weiß ich weiß, was soll ein Drache der vor Monstern wegrennt schon ausrichten. Doch …“, er blickte nun entschlossen den beiden entgegen „…mit viel Kraft und Übung wird ich ihn mir krallen und dann wird eine Rechnung beglichen!“ Das war bisher das eigenständigste was er jemals von sich gegeben hatte nachdem er den Job als Journalist anfing.
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      Hm? Ein Lächelnd stand ihr also? Oder besser gesagt, ein Lächeln schien Draga, ihrem neuen Gesicht zu stehen, auch wenn sie nicht wusste, was sie mit dieser Information anstellen sollte.
      Fast wären sie und Honou an Ator vorbei gelaufen, als dieser mit einem Mal stehen geblieben war und die beiden taten es ihm gleich, wandten ihre Aufmerksamkeit ihm zu.
      „Was meinst du damit?“, hob die Drachin fragend eine Augenbraue, sie dachte er suchte nach irgendeinem Mann? War.... hatte er etwa den Dämonenkönig gemeint?

      Honou hatte seine Arme in seinen Ärmeln verborgen, während er Ator zunächst einen fragenden Blick zuwarf, ehe auch er zu verstehen schien und ein schiefes Lächeln sich auf seinen Zügen ausbreitete, darauf wartend, ob sich seine Theorie bewahrheiten würde oder der Drache ihn mit einer noch unglaublicheren Geschichte überraschen würde, er hatte es doch gewusst. Mit einem Drachen zu reisen würde lustig werden, und jetzt waren aus noch zwei, mit dem wahrscheinlichen selben, unmöglichen Ziel.
      Das versprach doch interessant zu werden.

      Mit dem Ziel der Rettung des Landes?! Draga machte große, ungläubige Augen, nachdem er ihr Vorhaben als solches betitelte, klang es doch um einiges nobler, als es die Wahrheit war, aber diese konnte sie ihren Begleitern beim besten Willen nicht mitteilen.
      Mit einem Mal hatte sich seine offene, redselige Art verändert und nun starrte er sie mit ernsten Augen an und die Drachin wusste nicht recht, wie sie damit umgehen sollte, weshalb sie erstmal darauf wartete, dass ihr Gegenüber seine Ausführungen fortsetzte, aber bevor es dazu kommen konnte, bildeten sich ein weiteres Mal unerwartet Flammen in den Handflächen des Drachen, was Hou ein leichtes Lachen entlockte, ehe Ator endlich zu einer Erklärung ansetzte und die Geschichte, die er den beiden auftischte, war mehr als nur logisch und vernünftig, weshalb Draga hin und wieder nickte.
      Rache, natürlich, sicherlich gab es noch mehr wie Ator, welche unter dem Dämonenkönig zu leiden gehabt hatten, wenn sie sich an die Erklärungen des Gottes erinnerte, aber anstatt traurig, bestürzt oder ängstlich, schien der junge Drache voller Enthusiasmus und Tatenlust zu sein, dass Draga nicht anders konnte, als ihn zu belächeln.

      „Nun wollen schon zwei Drachen das Unmögliche schaffen? Da glaub ja ich schon fast daran, dass es möglich wäre.“, meinte Hou mit einem Lächeln auf den Lippen, „Zumindest scheint es lustig zu werden, ich bin schon gespannt wie du das vollbringen willst.“
      Der Beschwörer nickte dabei, es war jedoch nicht zu erkennen, ob er wirklich an die Beiden glaubte oder sie doch für Verrückt hielt.

      Draga kommentierte die Worte des Beschwörers mit einem Seufzen, ehe sie ihre Hand Ator gegenüber ausstreckte.
      „Nun denn, wie aussieht werden wir den ganzen Weg gemeinsam gehen, freut mich.“, wartete sie darauf, dass er ihre Hand schütteln würde.
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      Ator

      Kurz schaute er den gewandeten Beschwörer an, tat es Draga gleich und Seufzte. Er war ja fast versessen in uns. Fast gruselig. Als schließlich Draga vor ihm stand und ihm mit den Worten des gemeinsamen Werdegangs die Hand entgegenstreckte musste er grinsen, schaute nochmal kurz zu Hou rüber und erwiderte “Wir vollbringen das gemeinsam würde ich mal sagen.” Somit ergriff er Dragas Hand mit einem Grinsen und erwiderte das Händeschütteln mit einem kräftigen Händedruck. Verbündete zu haben fühlte sich gut an und verbreitete eine lockere Stimmung in sein Gemüt. “Doch sollten wir uns beeilen glaube ich …", fing er an mit dem blick Richtung Horizont wo die Sonne langsam anfing unterzugehen “...entweder wir schaffen es ein Dorf oder eine Stadt zu finden oder wir müssen eine Nacht unter Sterne verbringen.” Er überlegte kurz. Doch kam er zu keiner Idee da ihm wieder sein knurrender Magen unterbrach. “Und etwas zu essen hehe” Er musste etwas lachen. Nicht etwa wegen der Situation, sondern dass er anscheinend bisher der einzige ist dessen Magen einen eigenen Willen entwickelte. Auch ließ er Dragas Hand los welche er schon die ganze Zeit fest hielt. Unangenehm.

      Doch noch etwas schien beim Sonnenuntergang aufmerksam geworden zu sein. Aus der Ferne hörte er schwere Schritte, knackende Äste und ein nicht sehr angenehmes knurren. “Ich glaube wir haben Besuch. Und dieser scheint nicht sehr erfreut zu sein das wir noch hier sind.” Das alles ließ er grade ein Gefühl entscheiden was sich in seinen Nacken geschlichen hatte. Eine Art Vorahnung das etwas nicht sehr Erfreuliches auf die kleine Gruppe zukam. Er versuchte durch das Geäst am Rande der Straße zu spähen um zu erkennen was die Geräusche verursachte als sich aus der halben Dunkelheit die sich in dem Waldabschnitt breit machte, zwei gelb leuchtende Katzenähnliche, mit einem Schlitz als Iris auftaten. Er erschrak vor dem plötzlichen erscheinen und machte einen Schritt rückwärts.

      Wie ein geölter Blitz sprang eine schwarze, große Katzenähnliche Gestalt mit Fuchsschwanz und scharfen Reiszähnen zwischen zwei Bäumen hervor, zischte an Ator vorbei und riss ihn dabei um was ihn zwei Purzelbäume machen ließ bis er schließlich, voller trockener Erde, an einem gegenüberliegenden Baum andockte. “Verdammt nochmal!” Er richtete sich direkt wieder auf, merkte kurz einen, vom Aufprall, stechenden Schmerz im Rücken. “Was war das denn?” Er schaute sich um. Das Vieh war wieder im Wald verschwunden doch er merkte das es die Gruppe immer noch beobachtete. “Draga, Hou! Es ist noch immer in der Nähe. Das fühlt ihr doch auch oder?” Er drückte sich kurz die Faust in den Rücken und es knackte kurz unangenehm. Schon besser. Der Schmerz war verschwunden, also konnte er wieder zur Not kämpfen könnte. Oder fliehen? Fliehen gab ihm ein wohleres Gefühl als Kämpfen. Doch er wusste würde ...nein könnte er nicht kämpfen würde die ganze Sache mit dem König kein Sinn ergeben, dann könnte er sich gleich dem Ding hier als Fraß vorwerfen. Noch immer knackte und knurrte es um die Drei herum, allerdings ist das Vieh nicht zu sehen. Hatte es etwa Schuppen gehabt? Beim Zusammenstoß mit dem Vieh hatte er etwas hartes gespürt. Kein Fell, sondern eher etwas viel Widerstandfähiges als hätte diese Katze eine Rüstung angezogen. Mittlerweile wurde es auch recht schnell immer dunkler. Was hat diese Welt bitte für ein Tag-Nacht-Zyklus? Aber das ...war jetzt definitiv nicht wichtig. Er musste sich bereit machen, also versuchte er seine Handflächen bereit zu halten und versuchte das Gefühl von vorhin wiederzufinden. Und für wahr es klappte. Blaue Flammen schlängelten sich seinen Arm hoch in seine Handinnenfläche und machten es sich wie eine Katze in einem Bett gemütlich. Man merkte die unheimliche Hitze die von den Flammen ausging, wie ein ...Bunsenbrenner. Genau! Deswegen waren die Flammen auch Blau. Komprimierte Flammen werden Blau. Der Schein der Flammen erhellte ein Stückweit die immer Dunkler werdende Umgebung.