Would you marry me, please? [Shio & Lu-Chan]

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    • Would you marry me, please? [Shio & Lu-Chan]

      Aleyna

      Sie stand vor dem Spiegel und zupfte ein wenig hier und da am Kleid, um sich endlich damit zufrieden zu geben. Es war wunderschön, wenn auch nur einfach, ihr Kunde hatte eine gute Wahl getroffen, aber die meisten trafen ihren Geschmack ausgezeichnet, das Problem lag viel mehr darin, dass Eleyna so viel dabei zeigte. Klar, wenn sie das Zimmer hier verlassen wird wird sie es nicht mehr denken, sie wird sich wohl in dem Kleid fühlen und einfach nur ihre Rolle spielen, es mit Stolz und einem erhobenen Kopf tragen, aber die Unsicherheit bis dahin war groß und sie war einfach da. Normalerweise trug sie so etwas nicht, ließ nicht nur solch ein dünnes Stück Stoff ihren Körper verdecken, denn einen BH konnte sie unter dem Kleid nicht tragen, aber ihre Kunden bezahlten dafür und sie wollten das, sie wollten sie den Abend ansehen und sich dauerhaft fragen, wie sie wohl unter dem Kleid aussah, was sie darunter trug. Es war nicht einfach, aber in diesen Kreisen wurde man dafür bezahlt und es war vor allem nicht das erste Event, auf dem sie so etwas trug. Viele andere der Damen würden angezogener sein, würden viel mehr verdecken, aber sie haben auch die Presse da gehabt und wollten keine unvorteilhaften Bilder riskieren, um Eleyna wird sich keiner scheren, jedenfalls keiner der Paparazzis, keiner der Reporter, nur die Gäste werden sich nach ihr umsehen, aber das wollte ihr Kunde auch so.
      Ein letztes Mal blickte sie selbst in den Spiegel, holte vor allem tief Luft, um das rasende Herz in den Griff zu bekommen. Immer wieder fragte sie sich, wann sie eigentlich so tief gefallen war, wann sie gezwungen wurde irgendwie den eigenen Körper mit Still zu verkaufen, denn auch wenn sie keine sexuellen Leistungen anbot, sie zog das an, was ihre Kunden wollten und ließ sich als ihre Begleitung den ganzen Abend vorstellen. Nicht immer nannte sie dabei ihren eigenen Namen, oft genug hatten ihre Kunden strenge Regeln, die sie zu befolgen hatte, oft war sie nur als eine Art Dekoration an ihrer Seite, so wie auch heute. Sie sollte sich zeigen, sollte das Accessoires spielen und immer dann auftreten, wenn ihr Kunde es so wollte. Adam Rynold.. Er hatte sie schon oft genug gebucht, um sie an seiner Seite zu haben,die Brünette wusste dabei, wie es abzulaufen hatte und was sie zu tun hatte. "Du schaffst das", die letzten Worte an sich selbst, dann ergriff die Frau auch schon ihre passende Clutch, um ihr Hotelzimmer zu verlassen, der Wagen sollte schon unten warten.

      "Du siehst wundervoll aus", begrüßte sie ihr Kunde, der sein Telefonat beendet hatte, kaum erblickte er die Frau. Er steckte ihr eine Strähne, die sich aus ihrer Hochsteckfrisur gelöst hatte, hinter ihr Ohr und griff zu den Ohrringen, um sie kurz zu mustern, bevor er nickte. Sie hatten ihrer Großmutter gehört, zwei silberne Regentropfen, die mit jeweils einem Stein besetzt waren. "Vielen Dank", sprach Eleyna, sie war innerlich ein wenig verlegen geworden, aber die jetzige Eleyna wurde nicht so schnell verlegen, hier in dem Job war es nicht das Richtige. "Der Anzug steht dir gut", sie duzten sich, wenn der Auftrag begann, alles andere wurde immer mit 'Sie' besprochen, gehörte sich einfach so.
      Die Tür wurde ihr geöffnet, die Brünette bedankte sich und setzte sich auf die Rückbank, ehe die Tür wieder geschlossen wurde und ihr Auftraggeber sich zu ihr setzte, von der anderen Seite aus. "Es ist nichts großes.. Ein kleines Event mit gut tausend Leuten.. Ich habe vor den ein, oder anderen Deal abzuschließen und hoffe doch sehr, dass du mir dabei behilflich sein kannst". Sie wusste, was er meinte.. Ein wenig kichern, flirten und nett sein, damit die Herrschaften eher ja sagen, kein Problem, deshalb schmunzelte Eleyna schon, bevor sie nickte. "Kein Problem", das würde sie hin bekommen.
      Lange fuhren sie nicht, eine viertel Stunde, ein wenig aus der Stadt hinaus, landeten vor einem großen Anwesen, auf welchem das Event wohl stattfinden sollte. Ihr wurde aus dem Wagen geholfen, sie richtete ihr Kleid und war bereit sich bei ihrem Kunden einzuhaken, um mit ihm gemeinsam dort zu erscheinen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Nick

      Ellenlange Vorträge hielt sein Vater Tag für Tag und dennoch würde er seine Meinung nicht ändern. Wozu soll er sich verlieben, wenn er doch so glücklich ist, wie es im Moment zu sein scheint.
      Die Partys und Events waren zwar immer atemberaubend, aber jedes Mal mit einer anderen Frau an seiner SSeite dorthin zu gehen, war auf Dauer echt nervig und eigentlich würde er viel lieber am Schreibtisch sitzen und Arbeiten. Am liebsten 24 Stunden 7 Tage die Woche. Aber das würde sein Vater niemals erlauben, auch wenn er ihm die Firma bald überschreiben würde.
      Auch heute Abend stieg ein Event in einem eher kleingehaltenen Rahmen, wo er natürlich auch wieder präsent sein sollte.
      Er musste die Firma seines Vaters vertreten und auch dieses Mal war ihm klar, das er nicht ohne eine weibliche Begleitung dort auftauchen würde.
      Immer noch sahs er vertieft an seinem laptop und schrieb ein paar wichtige Mails und tätigte Anrufe, bis es an der Tür klopfte und sein Vater unangemeldet einfach den Raum betrat. "Einen Moment bitte." Nick legte den Hörer zur Seite und musterte den älteren Mann vor ihm, der mit verschränkten Armen und einem sehr finsteren Blick auf den jungen Mann hinab sah. "Was gibt es?" "Hast du auf die Uhr geschaut? Du solltest schon längst bei dem Event sein, stattdessen.." "Stattdessen erledige ich nur meine Arbeit, Vater. Was anderes mache ich auch nicht. Außerdem würde ich gerne das Telefonat zu Ende bringen." Nick hatte es einfach nur satt, das sein Dad ihn ständig bevormunden musste. Er griff wieder nach dem Hörer und erzählte mit dem Kunden weiter. Sichtlich genervt sah sein Vater ihn an und wippte mit seinem Fuß.. Es wirkte so als würde er ihn provozieren wollen. Nick blieb dennoch die Ruhe selbst und das machte die Situation gerade nicht einfach.
      Der ältere Mann räusperte sich unüberhörbar und der junge Mann verleierte nur die Augen, ehe er sein Telefonat zu Ende brachte.
      "Haben wir es endlich? Du musst los. Deine Begleitung wartet!"
      "Darf ich vorher vielleicht noch duschen und mich zurecht machen?" Er sortierte die Akten auf dem Tisch und legte sie zurück in die Ordner. "10 Minuten. Mehr gebe ich dir nicht. Zeit ist kostbar." Er schloss unsanft die Tür hinter sich und Nick seufzte nur. Lange würde er das hier nicht mehr mitmachen, das stand für ihn fest. Er lässt sich doch nicht ernsthaft erpressen nur um die Firma zu bekommen. Das war mehr als absurt und das auch noch von seinen Eltern. Doch sich jetzt weiter den Kopf darüber zu zerbrechen konnte er nicht. Die Zeit hing ihm im Nacken und sein Vater würde ihn einen Kopf kürzer machen wenn er nicht gleich auftauchen würde.

      Nachdem er sich frisch gemacht hatte und sein Anzug angezogen hatte und ein sehr gutes und teures Parfum angelegt hatte, zog er sich seine Schuhe an, richtete seine Krawatte, stylete seine Haare und schnappte sich Handy und Portmonaie um dann eilig in den Aufzug zu hüpfen und nach unten zu fahren. Dort wartete sein Dad der auf die Uhr starte. "Wenigstens bist du einmal pünkltich."
      Er grummelte vor sich hin und die Limosine wartete bereits vor der Tür. "Sie sitzt drinnen. Ich hoffe du benimmst dich.." "Das werde ich."
      Die Tür der Limosine wurde geöffnet und Nick setzte sich hinein. Neben ihm sahs eine blonde Frau, mitte 20, mit einem tiefen Ausschnitt und einem teuer aussehenden Kleid. Nick schüttelte nur lachend den Kopf. Sein Vater hatte wieder keine Kosten und Mühen gesträubt, damit jeder neben ihn wie ein Glanzstück aussah, ganz egal woher sie kamen.
      Ein kurzer Ausstausch fand statt und schon hieß es lächeln. Er knöpfte seine Jacke zu und ging zur Tür um die Frau an die Hand zu nehmen und sie hinein zu führen. "Willkommen in der Höhle der Löwen." Er konnte es sich nicht verkneifen, denn hier fühlte man sich wirklich ab und zu wie eine Gazelle, die das nächste Opfer der Begierde war.
      Einige bekannte Menschen waren hier und auch Menschen, die für Nick unbekannt waren. Doch er versuchte seine Rolle zu spielen und ging mit der Frau eingehakt in Richtung Bar um ihnen etwas zu Trinken zu organisieren. Die Bar war gut besucht und er bestelle die Getränke für sich und seine Begleitung. Er lehnte sich lässig an die Bar und betrachtete dabei das rege Treiben im Saal. Auf einen Smalltalk mit seiner Begleitung hatte er anscheinend keine große Lust und dann als er dachte der Abend würde so richtig langweilig erscheinen sah er jemanden der ihn bekannt vor kam. „Entschuldige mich kurz.“ Nick lief auf den Mann in Anzug zu und tippte ihn auf die Schulter .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shio ()

    • Aleyna

      Die Menschen waren schon heiter und vor allem in einer guten Stimmung, das Event schien jedoch erst am Anfang zu sein, als die beiden den großen Festsaal betraten, in welchem sich die meisten Gespräche drehten. Es gab noch kleinere andere Bereiche, es gab eine kleine Ausstellung zu sehen und auch einen Bereicht mit einem Buffet und Tischen, an welche man sich setzen konnte. An sich war es wie eigentlich auch an jedem anderen Event, zu welchem Eleyna ihren Kunden begleitete, es schienen auch Leute da zu sein, die sie wirklich schon mal gesehen hatte, auch welche, mit denen sie sich unterhielt, da war es eine Frage der Zeit, bis die beiden begrüßt wurden, bis sie in ein Gespräch verwickelt wurden, oder eher ihr Kunde und sie selbst stand dabei. Ein Glas Orangensaft hatte sich die Frau von einem der Tabletts genommen, die Kellner liefen hier mit dem Sekt und der alkoholfreien Alternative herum, alles andere gab es an der Bar, aber selten trank sie Alkohol bei der Arbeit, in der Regel blieb sie nüchtern, um alles mitzubekommen und sich nichts peinliches zu erlauben, was einen ihrer Kunden bloßstellen würde.
      Adam war ein sehr geselliger Mensch, der viele Leute kannte und sich mit vielen unterhielt. Die Brünette hörte die meisten der Stories, die er erzählte schon zum vierten, manchmal auch fünften Mal, aber sie lachte oder lächelte dennoch jedes Mal aufs Neue, um ihn zu unterstützen. Er gehörte zu einem ihrer Stammkunden, buchte sie ab und zu, stets auch nur sie , zahlte ihr auch eine ordentliche Summe, verlangte dafür aber auch was. Er verlangte vor allem Professionalität, hatte am Anfang auch nach anderen Leistungen gefragt, die Eleyna aber nicht anbot, seit dem war es auch keine Frage, es stand auch nicht zu Debatte und auch, wenn er sie oft offensichtlich musterte war er bisher nie zu weit gegangen. Der Körperkontakt beschränkte sich auf den Arm, der sich manchmal um ihre Taille legte, aber das war in Ordnung und vor allem abgesprochen.
      Von der einen Gruppe waren sie zu einer anderen gegangen, seltenst wurde die Frau vorgestellt, sie war aber auch nicht der Mittelpunkt, sie war ein Accessoires, nicht mehr und nicht weniger. Für einen Moment sind die beiden aber auch allein geblieben, da wurde auch der Arm um ihre Taille wieder genommen. "Ich hasse diese Heuchler", verriet ihr Kunde ihr, bevor er jemanden zu wunk. "Sie denken alle, es reicht ein wenig Smalltalk und ich werde den Deal ihres Lebens eingehen". Dazu hatte die Blondine nichts zu sagen, sie wusste auch nicht, wie sie damit umgehen sollte, schwieg deshalb und nahm einen Schluck ihres Orangensaftes, ließ ihre blauen Augen durch die Menge schweifen, da bemerkte sie, wie der Mann neben ihr sich umdrehte. "Nick!", rief er freudig und schien sich über die Gesellschaft des Mannes zu freuen, der hinter ihm aufgetaucht war, ganz anders, als bei den Leuten gerade eben. "Ich dachte, du tauchst gar nicht erst auf". Sie schienen sich wirklich zu kennen, er begrüßte den Mann vor allem sehr herzlich und freundlich. Aleyna musterte den neuen Mann, musterte den Anzug, der wirklich hübscher war, als das simple Schwarz, oder Blau, was viele andere hier trugen. "Ich muss dir jemanden vorstellen", dabei deutete Adam auf sie selbst, die sich beinahe verschluckte, als sie gerade einen Schluck des Orangensaftes nahm. Seit wann wurde sie vorgestellt? "Das ist die wunderschöne Aleyna! Ein Rohdiamant, wenn du mich fragst". Ein wenig überfordert war sie selbst innerlich schon, sehr sogar, aber die Aleyna, die sie bei der Arbeit war, hatte ein freundliches und vor allem charmantes Lächeln, bevor sie dem Mann sachte zur Begrüßung zu nickte. "Freut mich sehr".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Adam war ein wirklich guter Bekannter von ihm und seiner Familie, auch wenn er mindestens 10 Jahre älter, als er war, so verstanden sie sich aufhieb gut und es war ihm immer eine Freude sich mit ihm zu unterhalten. Er machte das eintönige Event hier wirklich besser und er gab ihn eine Umarmung, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kannten.
      "Du weißt ganz genau wie sehr ich es hasse hier zu sein." Er selbst musste ein wenig dabie schmunzeln. Würde es nach ihm gehen so sähse er noch immer im Büro um über ein paar Akten zu sitzen und Telefonate zu führen, aber nein stattdessen musste er zu diesesm Schnarchevent und wieder einmal so tun als würde ihm alles gefallen. Er hasste seinen Vater für all das hier und dazu zählte auch noch das er ständig ein Anhängsel mit sich führen musste. Sein Blick folgte den von Adam und blieb an dieser Frau hängen die er selbst als "Rohdiamant" bezeichnete. Sie war ebenfalls dem Anlass entsprechend gekleidet und zurecht gemacht. Es war schon ein wenig merkwürdig das ausgerechnet er diese Frau ihm vorstellte. Doch Nick wollte sich keine Gedanken darum machen und nickte ihr ebenfalls zu. "Mich ebenfalls." Ein wenig musterte er die Dame vor ihn und blieb an ihren eisblauen Augen hängen, die ihn beinahe durchbohrten. So etwas Schönes hatte er schon lange nicht mehr gesehen und er konnte kaum aufhören dort hinein zu blicken. Er war beinahe wie hypnothisiert gewesen.
      Doch er wollte seinem Bekannten die Aufmerksamkeit schenken und nicht ihr. Err löste den Blick von ihr und wandte sich wieder Adam zu. "Also was hast du in letzter Zeit so angestellt?" Er nippte an seinem Getränk und beobachtete das Geschehen weiter. Die blonde Frau die Nick´s Begleitung war gesellte sich nun auch zu den dreien und stellte sich neben die Frau mit den eisblauen Augen.
      "Jap wie du siehst hat mein Dad wieder seine Finger im Spiel gehabt. Sie muss echt aufpassen das ihr die Dinger nicht raushüpfen so tief ist ihr Ausschnitt.. Er denkt wirklich ich würde auf seine dummen Spielchen hineinfallen, aber da irrt er sich gewalltig.. Aber langsam weiß ich nicht mehr was ich noch machen soll, das er mich endlich in Ruhe lässt.." Nick exte den Trink und lies den Kopf auf den Tisch fallen und seufzte vor sich hin. Langsam hatte er das alles hier satt und würde auf die Firma verzichten, doch er hang viel zu sehr daran und er wollte nicht das seine Mutter unglücklich war. Aber was war verkehrt daran alleine zu bleiben? Nicht zu heiraten oder einduzend Kinder zu zeugen? Diese Frage stellte er sich jedes Mal doch einen richtige Antwort darauf bekam er nicht. "Sag Mal hast du nicht eine Lösung parrat?"
    • Aleyna

      Sie wurde ein wenig länger angesehen, als es vielleicht nötig war und ein klein wenig unwohl fühlte sie sich die Frau schon, sie spielte aber mit, lächelte dem Mann sachte zu und wartete, bis er seinen Blick abwendete. Im Gegensatz zu vielen anderen der Blicke hier war er noch human geblieben, hatte ihr vor allem, so wie sie es einschätzen konnte, nicht in den Ausschnitt gesehen, was Pluspunkte für ihn bedeutete, aber er widmete sich dann auch schon dem eigentlich Gespräch, womit sich Aleyna selbst ein klein wenig besser fühlte. Es war schräg, wenn man bedachte, dass sie nicht gerne so angesehen wurde, aber in einem Job arbeitete, in dem ihr Aussehen eigentlich ihr Geld brachte.
      Eine Frau widmete sich zu den drei dazu, kurz begrüßten sich die Frauen, sie kannten sich aber nicht, waren auch nicht wirklich an einem Gespräch interessiert, jedenfalls war es Aleyna nicht, sie widmete sich mit einem Ohr lieber dem Gespräch zu und blickte die Menge vor ihr an, die sich an verschiedenen Stehtischen verteilt hatte. Manche standen in Mitten des Weges, andere an den Seiten, sie sahen alle gut aus, wenn auch einige sehr gezwungen gut, vermutlich hat der Schönheitsdoc schon ein wenig nachgeholfen. Das Gespräch der beiden Männer nahm ein interessantes Thema aus, aber es schien privat zu sein und Aleyna war es satt den Orangensaft zu trinken, den sie mit einem Zug leerte. Sie widmete sich ihrem Kunden zu, der sich zu ihr kurz runter beugte und nickte, kaum hatte sie ihm gesagt, dass sie sich etwas zu trinken holen wird. "Bring mir einen Whiskey mit bitte", er nahm einen Schein aus seinem Jackett heraus und hielt es ihr hin, es war selbstverständlich, dass sie sich auf solchen Feiern nicht selbst versorgen musste. Seine Augen blickten nach dem verzweifelten Kopf auf dem Stehtisch. "Hol gleich zwei, bitte". Dafür nahm er einen zweiten Schein aus der Tasche, da nickte die Brünette und ergriff beide Scheine, um zu der Bar zu gehen, an der sie Getränke holen wollte. Ihr wurde nach gesehen, Adam hatte sich es nicht nehmen lassen sie von hinten noch einmal zu mustern, der tiefe Rücken war schon ein klein wenig verspielt, aber es gab noch etwas, worum er sich kümmern musste und dieses etwas brauchte seine Hilfe.
      "Willst du mich eigentlich verarschen?", fragte er und blickte Nick scharf an. "Ich habe dir gerade einen Rohdiamanten präsentiert und du wagst es mich nach einer Lösung für dein Problem zu fragen?". Er hob seine Augenbraue an, kannte das Problem, welches der junge Mann hatte, um welches er sich zu kümmern wusste. "Sie ist deine Lösung für all deine Probleme!". Er erwartete natürlich einen strengen Blick, oder eine Bemerkung darüber, dass Nick keine Frau suchte, das war ihm schon klar! Dieser Mann war ein Arbeitstier, aber dafür gab es doch so Mädels, wie Aleyna. "Du musst dir keine Freundin suchen.. Du suchst dir einfach eine Frau, die du für eine gewisse Summe davon überzeugst zu deinen Familiendinner mitzukommen.. Deine Eltern davon zu überzeugen, du würdest glücklich sein, dann hast du sie von der Backe! Ich meine, was denkst du, warum ich mit Aleyna hier auftauche?!". Er hob seine Augenbrauen fragend. "Sie braucht nicht viel, sieht gut aus und nervt mich nicht, dass ich mich zusammen reißen, oder weniger trinken soll.. Keiner ist beleidigt, wenn ich mir mal andere Frauen ansehe und glaub mir, für einige Deals ist das deine Lösung, um mehr Gewinn rauszuholen". Dafür nutzte er die Brünette gerne in Gesprächen, sie wusste, wie sie mit ihren Augen klimpern musste, um die Herrschaften ein wenig abzulenken. "Nur beim Fummeln ist sie nicht dabei, Aber gut, dafür kann ich mir anderes besorgen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Abrupt hob er seinen Kopf an, als Adam ihn förmlich zurecht wies. Nick drehte seinen Kopf zu der Frau, um ihr hinterher zu schauen. Schlecht sah sie nun wirklich nicht aus, aber warum sollte ausgerechnet sie die Lösung für all seine Probleme sein?
      Eine Frau die er nicht einmal kannte, oder wusste woher sie kam. Nick sah Adam schief an und msuste ein wenig Lachen. "Dein Ernst gerade? Du weißt wie ich zu dem Thema stehe. Ich habe keine Zeit mich noch um eine Frau zu kümmern schon gar nicht wenn da keine Gefühle im Spiel sind. Nein. Ich bin da raus."
      Adam schien seine Fakten auf den Tisch zu legen und erzählte im Quasi schon ein wenig über die ihm unbekannte Frau.
      "Ich soll sie auch noch dafür bezahlen meine Frau zu spielen? Wowowo jetzt mach mal bitte halblang, das klingt so etwas von absurt. Denkst du ernsthaft mein Vater würde das nicht bemerken? Der ist so scharfsinnig wie ein Polizist und bekommt das in nullkomma nichts heraus, das diese Frau nur gekauft wurde." Der Blonde schüttelte den Kopf. Auf so eine Idee wäre er nicht einmal im Traum gekommen und es war für ihn unvorstellbar auf die Sache überhaupt einzugehen. Diese Aleyna schien zwar von sich aus perfekt dafür geeignet zu sein, aber für Nick war es einfach nicht das Richtige.
      "Danke für den Vorschlag, aber ich passe. Ich kann mir das nicht vorstellen. Für kein Geld der Welt würde ich das machen. Am Ende verliebt sie sich noch in mich oder ich in sie. Das würde ein riesen Drama werden.. Zumal wir das Paar schlechthin spielen müssten, damit wir überzeugend wirken. Da würde der Punkt schon einmal mit dem Fummeln, Küssen etc wegfallen. Das wäre ein Muss! Und wenn sie es eh nicht möchte, dann macht es keinen Sinn." Wenn er schon eine Frau wählen würde, dann eine die ihn aufrichtig liebte und die versteht wenn er tagtäglich auf Arbeit war und spät zu Hause erschien. Er schätzte Aleyana nicht unbedingt so ein das sie unehrlich wäre, oder sich gar verstellte. Nun wie sie in Wirklichkeit war, wusste nur sie selbst.
      Er sah wie sich die Frau langsam wieder zurück bewegte und nahm den Whiskey dankend entgegen und exte ihn sogleich. Er sah Adam an und richtete sich wieder ordentlich auf. "Wenn du noch was anderes zu bieten hast. Bin ich ganz Ohr, aber ich muss jetzt erst einmal an die Arbeit, meine Firma vertreten." Er nahm seine Begleitung in die Hand und ging zu einigen großen Vertretern um die Firma zu repräsentieren und vorzustellen.
    • Aleyna

      Adam runzelte ein wenig die Stirn, als der jüngere seinen Vorschlag definitiv ablehnte, er verstand es nicht.. Nick wollte doch seine Ruhe haben, nicht mehr und nicht weniger und die Brünette war sein Schlüssel zu der lang ersehnten Ruhe. Ein wenig lachte er bei der Aufzählung, was alles nicht dazu passte. "Ich glaube, wenn es um einen Job geht, würde sie sich auch aufs Küssen und Fummeln einlassen.. Aber sieh mich an, ich bin gut zwölf Jahre älter, kein Wunder, dass sie auf so etwas außerhalb der Events nicht so steht", lachte der Mann und zuckte mit seinen Schultern. "Ich glaube, bei einem jungen, hübschen Kerl in ihrem Alter sieht es vielleicht noch anders aus".
      Aleyna hatte sich an der Bar einen alkoholfreien Cocktail geholt und die beiden Gläser mit Whiskey, die ihr an den Stehtisch gebracht wurden, so etwas musste eine hübsche, junge Dame ganz sicher nicht tragen, da war der Barkeeper schon ein klein wenig freundlicher. Mit einem charmanten Lächeln bedankte sie sich, reichte Adam das Restgeld, welches er in seiner Hosentasche verschwinden ließ. Worüber sie gesprochen haben wusste sie selbst nicht, aber die Situation schien schon ein wenig angespannt zu sein, hatte sie etwas verpasst? Der junge Mann, der seinen Whiskey mit einem Zu austrank verabschiedete sich, er nahm seine Begleitung, um wieder zu gehen. "Denkst du wirklich, es wäre nichts anderes, als die bezahlten Frauen, die dein Vater dir unter die Nase bindet?", fragte Adam noch, bevor der andere Mann verschwunden war. Er hob sein Glas, hob seine Augenbraue fragend an. "Überlege es dir Nick". Dann trank auch er seinen Whiskey mit einem Zug leer, um sich der Menge zu widmen, die sich im Raum verteilt hatte.
      "Ist alles in Ordnung?", fragte Aleyna gleich schon, bevor sie den alkoholfreien Cocktail probierte. Sie blickte ihren Kunden von der Seite an, er wirkte angespannt, hatte sie was falsch gemacht? "Ja, es ist alles in bester Ordnung.. Bei mir jedenfalls", ein wenig grinste Adam. "Der junge Herr gerade.. Hat nur ein paar Probleme.. Ich habe ihm eine Lösung präsentiert, aber er ist blind und scheinbar schüchtern". Die Brünette blickte zu der Menge, sie konnte mit den Worten nur wenig anfangen, hatte aber etwas von dem Problem mitbekommen.. "Du meinst die Frauen, die ihm gestellt werden?", sie musste ein wenig schmunzeln, hatte die Wortwahl des Mannes aufgenommen. "Ja, genau dieses Problem, aber das ist eine andere Sache, komm, wir amüsieren uns mal ein wenig". Er meinte damit die Gespräche, die er wohl oder übel führen musste. "Ich muss heute noch einen guten Deal an den Tisch ziehen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Der Abend verlief sehr gut und er konnte seine Firma im Auftrag seines Vaters gut vertreten. Auch seine Begleitung kam gut bei den Kunden an und Nick war schon ein wenig stolz darauf. Doch ohne sie hätte er es auch geschafft. Immer wieder gingen die Worte von Adam durch den Kopf und er sah ab und zu zu den beiden hin. Speziell begutachtete er die Frau die neben dem Mann stand.
      Nun schlecht sah sie nun wirklich nicht aus und wenn Adam schon von ihr schwärmte, dann muss sie etwas haben was ihm gefiel.
      Immer wieder kam er mit Leuten ins Gespräch und lies sich nur leicht von der Dame neben Adam ablenken. Sollte er es doch wagen das Angebot anzunehmen? Schließlich würde er dann Ruhe haben.. Doch seine Bedenken waren nicht unbegründete, sein Vater musste überzeugt werden, aber dafür müsste diese Frau alle Verbote über Bord werfen und wie seine echte Freundin rüber kommen.
      Langsam ging der Abend zu Ende. Der Bauch war vollgeschlagen und ein paar Drinks hatte Nick intus, ehe er sich doch auf dem Weg zu den beiden machte. "Okey Deal!" Er war ein wenig angetrunken und blickte die beiden an. "Ich machs. Ich meine was habe ich schon zu verlieren. Besser als andauernd jede Woche ne andere Frau an meiner Seite zu haben." Er sah die Frau an und musste wirklich feststellen das sie besonders war. Alleine ihre eisblauen Augen zogen ihn in den Bann und er blieb für eine ganze Zeit daran kleben, als würde sie ihn mit ihrem Blick festhalten. "Also kommst du morgen in mein Büro und wir klären das alles ab ja? Dann kannst du mir noch ein wenig von der Kleinen hier erzählen und dann leite ich alles in die Wege."
      Nick nahm seine Begleitung in die Hand und verließ dann das Event.
      Zu Hause angekommen wurde er schon von seinem Vater durchlöchert, doch er sagte ihm das er erst Morgen darüber berichten wollte. Er wollte nun einfach nur in sein Bett fallen. Vorher ging er noch duschen und dachte über die Frau nach.
      Ob es funktionieren würde oder nicht, das sei dahin gestellt. Er wollte nur die Firma haben und würde alles dafür tun, damit seine Eltern zufrieden mit ihm waren.. Auch wenn er sich eine Frau dafür kaufen müsste..
    • Aleyna

      Es war ein an sich sehr angenehmer Abend gewesen. Klar, einige der Gespräche waren einfach langweilig gewesen und bei vielen musste Aleyna einfach nur lächeln und ein braves Mädchen spielen, als würde sie es immer machen, oder wohl eher immer sein, doch im Großen und Ganzen gab es auch sehr viele positive Momente. Sie kannte Adam schon, deshalb war das Spiel mit ihm gemeinsam kein sehr großes Problem, sie waren ein eingespieltes Team, auch wenn es wohl für alle klar war, dass die beiden kein Paar waren, allein schon vom Altersunterschied. Hier waren solche Begleitungen normal, aber darüber machte sich die Frau schon lange keine Gedanken mehr, sie spielte einfach mit und lernte auch die ein, oder andere interessante Person kennen, mit der sie sich unterhielt. Kaum war der Deal für ihren Kunden aber im Sack wurden die Gespräche auch wieder eingestellt und Aleyna ließ sich dazu überreden zusammen mit ihm ein wenig zu tanzen. Der Alkohol war schon bei Adam anzusehen, der Geschäftsmann hatte es nicht nur bei einem Tanz belassen und die Frau gerne hier und da mal gedreht, oder sie gehalten, aber es war alles noch in Maßen und er wusste genau, was zu weit ging und was nicht. Er gehörte zu den Kunden, von denen sie gerne gebucht wurde, einfach, weil er nicht zu aufdringlich wurde und am Ende hatte sie wirklich Spaß gehabt, sogar ein klein wenig gelacht.
      Es wurde schon langsam sehr spät, es gab sogar noch einen letzten Drink, für Aleyna noch immer alkoholfrei. Es sollte der Abschlussdrink werden, dann konnte sie zurück in das Hotelzimmer, welches für die heutige Nacht für sie schon bezahlt worden ist, was zum Service dazu gehörte. Sie stießen ein letztes Mal an, mit einem Lächeln nahm sie einen Schluck davon, da kam auch schon der Herr wieder, den sie zum Anfang gesehen hatten. Er sprach von einem Deal, er sprach davon, dass er es machen würde, aber die Blondine verstand nicht, was er meinte, was er wirklich zustimmen wollte. Seine Augen trafen auf ihre, aber statt wegzusehen, blickte er weiter, ließ sich Zeit, um wegzusehen. Büro? Die Kleine? War sie damit gemeint? Er verschwand, der Begleitung lächelte Aleyna kurz zu, um sich zu verabschieden und als sie aus der Hörreichweite waren blickte sie zu ihrem Kunden hin.
      "Was meinte er gerade?", fragte sie verwundert, da schmunzelte Adam ein klein wenig. "Meine Liebe, ich glaube, ich habe einen richtig guten Job für dich". Sie verstand nichts.. verstand vor allem nicht, was sie damit zu tun hatte. Adam leerte sein Glas, deutete Aleyna darauf es auch zu tun, bevor er ihr seinen Arm anbot, um die Feier hier zu verlassen. Es war schon mit Sicherheit drei Uhr in der Nacht, aber wirklich müde fühlte sich die Frau noch nicht. "Ich denke, du bist genau die Richtige für sein Problem und das würde dich vor den gierigen Händen, wie meinen bewahren". Er legte eine Hand auf ihren Unterarm, der sich bei ihm eingehackt hatte, um grinsend den Raum zu verlassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Die großte Firma der Stadt zu führen, war sein einziger Traum und nichts und niemand konnte ihn davon abbringen diesen Traum zu erfüllen.
      Beeugt wurde er am nächsten Morgen von seinem Vater, der gerade seinen Kaffee trank und in die Zeitung sah. "Sie war keine schlechte Wahl nicht?" Er legte ihm die Zeitung vor ihn auf dem Tisch wo ein großes Bild von ihm und seiner Begleitung zu sehen war. Nick goss sich gerade eine Tasse Kaffee ein und begutachtete sich auf dem Bild. "Kann schon sein." Er zuckte mit den Schultern und setzte sich an den Tisch. "Lief da noch was?" Sein Vater nahm die Lesebrille von seiner Nase und sah den jungen Mann neugierig an. "Du kannst es mir ruhig sagen." In aller Ruhe schmierte er sich sein Brötchen und belgete es mit Käse und Marmelade. Er wusste das es seinen Vater wahnsinnig machte ihn so lange auf eine Antwort warten zu lassen, aber er wollte es doch nicht anders. Genüsslich biss er vom Brötchen ab und starrte an seinen Vater vorbei. Innerlich kochte dieser schon vor Wut und haute mit der Hand auf den Tisch, sodass der Kaffee aus der Tasse hüpfte und auf der zeitung landete. "Na toll nun hast du das schöne Bild ruiniert. Ich wollte es doch aufbewahren." Nick lächelte ihn verschmitzt an. "Eines Tages bring ich dich noch um das versprech ich dir." Er nahm den Lappen und wischte den Kaffee weg, ehe er sich wütend vom Tisch wegbewegte und in die Firma fuhr. "Soll er doch."
      Nach dem Frühstück wurde es auch Zeit für den jungen Mann sich in die Firma aufzumachen, denn er erwartete schließlich Besuch von Adam.
      Es war einiges zutun und sein Vater hatte ihn als Strafe für seine Frechheiten noch mehr Arbeit hinterlegt, als ihm lieb war. Doch Nick störte das alles nicht, er würde alles dafür tun das die Firma am Laufen blieb.
      Bis zum Mittag hatte er nich genügend Zeit einige Aufträge abzuarbeiten und Telefonate zu führen, bevor Adam ankommt.
      Die Zeit verging dennoch realtiv im Fluge und es war noch nicht einmal ein viertel Arbeit geschafft. Seufzend lehnte er sich auf seinem Bürostuhl nach hinten, als es an der Tür klopfte und die Sekretärin hineintrat. "Sie haben Besuch." "Ah ja! Bitten Sie Ihn rein, danke und können Sie uns dann auch noch Kaffee bringen?"
      Nick versuchte noch ein wenig das Chaos zu beseitigen, ehe Adam in sein Büro trat.
    • Aleyna

      Die Nacht war kurz gewesen, aber dennoch stand Aleyna relativ früh auf den Beinen, um unter die Dusche zu gehen und sich frisch zu machen. Adam hatte ihre Reise mit ihrer Einverständnis auf den Nachmittag verschoben, denn auf den Rückweg hatten sie sich noch ein wenig über den Vorschlag unterhalten, den der Mann ihr unterbreiten wollte, dafür hatte er sie sogar auf einen Burger in einen Mitternachts-Diner eingeladen. Noch immer konnte die Blondine irgendwie nicht daran glauben, oder es wirklich für ernst halten, sie konnte vor allem solch einen Vorschlag nicht verstehen, denn warum sollte sie die perfekte Person für solch einen Job sein? Eine Escort-Dame zu sein war das eine, aber sich über eine längere Zeit als eine Freundin auszugeben war etwas komplett anderes, vor allem etwas weit über die Kompetenzen der Blondine, die nicht einmal wusste, wie sie es anstellen sollte. Adam versprach ihr gutes Geld, er versprach ihr, dass der Mann, den sie auf dem Event kennen gelernt hatte weit aus disziplinierter und auch harmloser war, als er selbst, auch wenn man sagen musste, dass Adam bisher nichts getan hatte, was er nicht tun sollte, seine Finger behielt er bei sich.
      In einer normalen Jeans und einem lockeren Oberteil wartete Aleyna wieder unten, wo sie sich mit dem Geschäftsmann treffen sollte, er wollte zu einem Gespräch und sie sollte ihn begleiten, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, was für ein Angebot für sie bereit stand. Ein wenig flau im Magen wurde es der Frau relativ schnell, sie hatte nichts gefrühstückt, weil sie so viel Angst davor hatte, was sie erwarten wird. Es war, als würde sie ihre Seele nur noch weiter verkaufen, aber immer wieder wiederholte sie sich selbst, sie tat hier nichts schlimmes und ein Angebot durfte man sich jeder Zeit anhören, da war nichts bei, eigentlich, oder nicht?

      Adam hatte sie abgeholt und wirkte trotz des vielen Alkohols und der kurzen Nacht frisch und gepflegt. Er hatte sich lässig schick angezogen, war total entspannt, was die Blondine neben ihm nicht sagen konnte. Ein wenig erzählte er ihr davon, mit wem er doch noch einen Deal eingegangen war und erzählte auch gleich davon, wie viel über sie selbst gesprochen wurde. Gut war sie angekommen, das war sehr wichtig für weitere Aufträge, zumal Adam sie gerne immer wieder buchte.
      Das riesige Gebäude, vor welchem sie jedoch hielten brachte die Frau wieder zurück zu ihrer eigentlichen Sorge, sie hatte zitternde Knie, folgte aber dem Geschäftsmann herein und blickte sich dezent in der Firma um. Es sah alles sehr teuer aus, oder eben sehr simpel, wie man sich das Inventar einer großen Firma vorstellte.. Adam flirtete kurz mit der Dame am Empfang, die die beiden durch ließ und auch oben schien der Mann seine Finger nicht von der Frau am Schreibtisch lassen zu können. Sie kicherte ein wenig, es schien ihr zu gefallen, sie kündigte den Besuch dennoch an und kurz darauf wurden sie ins Büro geladen. Adam hielt Aleyna die Tür auf, blickte sich nach der Sekretärin noch einmal um. "Mach drei bitte", meinte er über den Kaffee. "Und für mich mit Schuss, Honey!". Er zwinkerte ihr zu, bevor er der Blondine durch die Tür folgte. Sie war zuerst rein gekommen, hatte sich dezent umgesehen, bevor ihre Augen auf dem Mann liegen blieben, den sie schon am gestrigen Abend kennen gelernt hat. "Nick mein Lieber! Du siehst beschissen aus", grinste der Geschäftsmann und bot der Blondine das Sitzen an, sie hielt sich ein wenig zurück, fühlte sich vor allem ein klein wenig fremd. "Ich habe Aleyna überzeugt bekommen ihre Rückreise auf heute Nachmittag zu legen, damit sie die selbst von sich erzählen kann.. Ich habe wahnsinnigen Hunger, ich bestelle uns auch gleich einen Tisch für gleich". Er nahm grinsend das Handy raus, tippte ein paar mal rein. "Du glaubst gar nicht, was für ein Deal ich abgeschlossen habe". Euphorisch klang der Mann, ja, aber Aleyna widmete sich einem der Bilder, die in dem Büro zu finden waren. "Liebes.. Asiatisch, oder doch italienisch? Ich lade euch zur Feier des Tages ein!". "Asiatisch", antwortete die Frau knapp und blickte dann wieder zu den Schreibtisch vor sich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Es war zu spät. Überall lagen noch haufenweise Akten und unsortierte Blätter herum. "Adam wie schön." Als er ihn drückte fiel sein Blick auf die Frau von gestern Abend. "Du hast sie mitgebracht?", versuchte er so leise wie geht ihm entgegen zubringen. "Ach und was meinst ud mit beschissen? Seh ich so schlimm aus?" Er scherzte natürlich und das wusste Nick auch. Die nacht war realtiv kurz und der Wecker klingelte sehr früh. "Mein Alter hatte heute Morgen nur wieder genervt und ich bin realtiv schnell aus dem Haus geflohen." Er verleierte die Augen. "Er wollte wissen ob ich es der kleinen von gestern noch besorgt habe, aber da lag er falsch." Er zwinkerte ihm zu und räumte noch ein bisschen was weg, während er Adam zuhörte. "Ja okey machen wir es so. Ist ungezwungener." Die Sekretärin kam schon mit den Kaffeetassen ins Büro und servierte sie sogleich. "Setzt euch doch und genießt euren Kaffee."
      Nick betrachte Adam´s Handy und beglückwünschte ihn gleich. Dann fiel sein Blick auf die Frau zurück die sich die Bilder auf seinem Schreibtisch ansah. "Das sind meine Eltern.. und mein erster Doller den ich verdient habe." Dabei musste er grinsen. "Meine Eltern haben diese Firma aufgebaut und ich möchte sie eines Tages weiterführen." Er nippte an seiner Tasse und wittmete sich wieder Adam zu. "Also du meinst wirklich das sie der Schlüssel zum Erfolg ist? Ich meine sie fliegt heute Abend wieder nach Hause und ich weiß ganz genau mein Alter wird mir bald wieder ne Frau vorstellen." Er machte so eine Geste als würde er sich gleich übergeben wollen.
      Natürlich sah keine Frau von ihnen so schlecht aus, aber keine von ihnen traf ihn mitten ins Herz, aber den Ergeiz den sein Vater an den Tag legte war schon etwas übereifrig. Aber er musste durch, seine Mutter stand auch leider nicht wirklich auf Nick´s Seite.
      Nachdem der Kaffee getrunken war, schnappte er sich sein Handy und Schlüssel und folgte den beiden aus der Tür um das Büro abzuschließen. "Ich bin nicht allzulange weg. Wenn was ist rufen Sie durch."
      Er setzte sich in den bereits warteten Wagen und sie fuhren zu der genannten Adresse. Es war ein kleines aber feines asiatisches Restaurant. Sie wurden an den Tisch begleitet und setzten sich. "Also wie sieht jetzt der Plan aus?" Nick musterte die Frau vor ihm und sah sie an.
    • Aleyna

      Es war nicht ihre Welt hier, es war nicht ihre Art zu leben, nicht ihre Art dich zu benehmen, aber Aleyna ließ sich dazu überreden sich das heute wenigstens anzuhören, bevor sie nach Hause fliegen würde, um ihre Großeltern wieder zu sehen. Ihre Augen betrachteten die Bilder, die zu finden waren, musterten alles andere, während der Mann hinter dem Schreibtisch davon sprach, was sein Vater am Morgen von ihm erwartete. Adam grinste breit, bevor er den Kopf schüttelte. "Da kriegst du solch eine Gelegenheit und du nutzt es nicht aus!", entgegnete der Mann und konnte es nicht verstehen, aber die beiden setzten sich und die Augen der Blondine musterten die Bilder, die auch auf dem Tisch zu sehen waren. Eigentlich meinte sie eher Luft für die beiden Männer zu sein, ein Anhängsel, welches am Anfang schon von dem hinter dem Schreibtisch kritisiert wurde, aber da täuschte sie sich, kaum sprach der Mann mit ihr. Er erklärte ihr, dass auf einem der Bilder seine Eltern waren und auf dem anderen sein erster selbst verdienter Dollar, da lächelte Aleyna kurz, irgendwie schon süß, so etwas zu behalten. Ihre Augen blickten auf, der Mann sprach weiter von der Firma und das Leuchten in seinen Augen machte deutlich, dass es ihn wirklich wichtig war. Das Lächeln auf ihren Lippen wurde größer, bis dann wieder von ihr in der dritten Person gesprochen wurde und sie eigentlich wieder Luft war. Die Frau seufzte, Adam schlug vor essen zu gehen und Kaun war ein Tisch reserviert widmete er sich seinem Kaffee und seinem guten Freund. "Nun, sie sieht gut aus, ist äußerst professionell und ungebunden.. Ich meine, ich denke es reicht, wenn du sie ein paar Mal mit bringst und deine Eltern einfach nur glücklich machst, dann nervt mich dein Alter auch nicht mehr.. Das Geld für die Flüge wird dich nicht umbringen..", er grinste ein wenig. "Aleyna ist noch nicht ganz überzeugt, aber das bist du scheinbar auch nicht, perfekt, um durchzustarten". Adam grinste, bevor er zu der Blondine blickte. "Und sie ist definitiv nicht schüchtern.. Passt ausgezeichnet zu dir".
      Der Kaffee war ausgetrunken, die drei verließen das Büro wieder, um sich auf den Weg zu machen. Aleyna fühlte sich ein wenig unwohl, sie wusste vor allem nicht, ob sie das Richtige hier tat, aber Adam zuliebe wollte sie dieses Essen noch hinter sich bringen und dann Heim reisen. Der Weg zum Restaurant dauerte nicht lange und am Ende saßen sie zu dritt an einem Tisch. Die Stille war ein wenig unangenehm, wurde aber von Nick unterbrochen, er wollte wissen, wie der Plan aussieht, aber Adam hing noch etwas am Handy. "Der Plan.. Sieht so aus, dass ich jetzt mein Geschäft abschließen fahre und ihr beide euch einen angenehmen Mittag zu zweit auf meine Kosten macht..", er blickte grinsend hoch. "Lernt euch kennen, bespricht die ganzen Bedingungen, die ihr habt.. Aber pass auf, dass ist eine sehr guter Verhandlungpartner". Adam zwinkerte der Blondine zu, bevor er sich erhob und sich ihr vor lehnte, um ihr ins Ohr zu flüstern. "Ich habe dir ein kleines Trinkgeld überwiesen.. Jemand bringt dich nachher zum Flughafen.. War mir wie immer eine Freude". Er grinste ein wenig. "Sei nicht zu hart zu ihm.. Er ist.. Sehr frustriert".
      Der Mann verließ den Tisch, er wunk den beiden noch zu und ließ sie letztendlich wirklich alleine. Verdammt, das war kein Part des Plans! Aleyna seufzte und blickte zurück zu dem übrig gebliebenen Mann an Tisch. "Adam hat mir von den Problemen erzählt, dessen Lösung ich sein soll". Etwas nervös war die Frau jetzt aber wirklich. "Ich lebe in einer Kleinstadt in Missouri.. Ist eine Stunde Flug von hier.. Und habe an sich keinerlei Probleme damit regelmäßig zu fliegen.. Ich werde oft für verschiedene Rollen gebucht, nichts sexuelles natürlich..Ich denke, eine Freundin zu spielen ist kein großes Problem".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Er mag zwar aussehen wie ein wasch echter Weiberheld, wo die Frauen nur so Schlange standen, doch der Schein trügte.
      Nick mag zwar der Liebling aller Schwiegermütter zu sein, doch er selbst hatte keine Lust auf dieses ganze Tam Tam und würde am liebsten seine Arbeit heiraten.
      Das diese Frau dafür ausgerechnet die richtige Peron war, wagte er in diesem Moment zu zweifeln. Er selbst schien von der Sache nicht ganz angetan zu sein und hob nur merklich eine Augenbraue, als Adam wieder von ihr schwärmte.
      Etwas stutzig wurde er dann auch noch als Adam von dem Plan erzählte und die beiden alleine lies. Nick weitete seine Augen und blickte ihn an. "Meinst du das ernst?" Er war nicht wirklich so wortgewandt und gegenüber einer Frau auch sehr zurückhaltend, aber nun wurde er eiskalt ins kalte Wasser geworfen und musste da jetzt durch.
      Auch wie Adam ihn darstelle lies ihn nur noch mehr in seinen Stuhl versinken als eh schon. "Ich bin gar nicht frustriert." Langsam fand es das Ganze gar nicht mehr so amüsant, wie es Adam rüber brachte. Er sah ihn nur hinterher, als er den beiden zum Abschied winkte und das Restaurant verließ. Nick blickte etwas nervös vor sich auf den Tisch. Als sie jedoch ihre Stimme erhob blickte er wieder in diese wunderschönen Augen. Er schien etwas abgelenkt davon zu sein, lockerte aber seine Krawatte und versuchte die richtigen Worte zu finden.
      "Das ist kein Zuckerschlecken. Ich weiß nicht was dir Adam alles über mich erzählt hat. Meine Mutter mag zwar nicht das Problem sein, aber mein Vater ist das sehr kritisch gegenüber Frauen. Kein Wunder das er sie immer zielgerichtet aussucht.
      Das DIng ist eben ich möchte einfach das er mich in Ruhe lässt, ich die Firma überschrieben bekomme und glücklich bis ans Ende meiner Tage dort arbeiten kann." Er holte Luft bevor er fortfuhr. "Du brauchst also keine Sorgen zu haben das ich dir in irgendeiner Weiser zu nahe komme. Du spielst einfach nur meine Freundin, wirst gut bezahlt und das wars. Mehr verlange ich nicht von dir. Solange es glaubwürdig rüber kommt sehe ich kein Problem aufkommen."
      Er nahm die Speisekarte entgegen und musterte sie, ehe er sich etwas zu Essen und Trinken bestellte.
      Nick blickte über die Karte zu Aleyna. "Schon dein Aussehen und Auftreten werden meine Eltern aus den Socken hauen."
      Sie war bildhübsch, klug und ihre Haltung gleichte einer vornehmen Dame. Mehr brauchte es nicht um seinen Vater davon zu überzeugen, selbst über sein Leben zu bestimmen.
      "Hast du Geschwister?" Sie sollten sich schließlich kennenlernen, sprach Adam zu ihnen, alsoe was war falsch daran etwas mehr von ihrer zu wissen?
    • Aleyna

      Es war immer wieder das Selbe: bei jedem der Vorgespräche war die Blondine bisher aufgeregt und wusste nie wirklich, was auf sie zukommen wird, die Männer, die sie buchten waren in der Regel so unterschiedlich wie Tag und Nacht, mit der Gemeinsamkeit viel Geld zu besitzen. Dennoch lerne Aleyna schnell, wie man seine eigene Nervosität und die Angst vor den anderen zurück hielt, um nicht aufzufallen und vor allem kein Aufsehen zu erregen. Es gehörte sich nicht den anderen zu zeigen, wie sehr die Knie zitterten, aber es war dennoch jedes Mal aufregend. Hier ging es um ein klein wenig was anderes, auch wenn Adam ihr versprach, der Job würde an sich immer noch das Selbe sein. Sie sollte eine Rolle spielen, den Mann begleiten, nur zu keinem Event, eher zu etwas viel wichtigerem, klang gar nicht mal so schlecht, aber.. Ob es echt rüber kommen kann?
      Ein wenig nervös wirkte Nick schon, er blickte auf, kaum hatte Aleyna das Wort an sich gerissen, nachdem sie allein gelassen wurden, wirkte ganz anders, als noch in seinem Büro, viel unsicherer, viel ängstlicher. Er sprach dennoch von seiner Situation, davon, dass es kein Zuckerschlecken sein soll, dass sein Vater sehr kritisch gegenüber Frauen war, mit solchen Menschen musste Aleyna sehr oft umgehen, das klang jetzt nicht nach einem großen Problem, eher die Tatsache es glaubhaft rüber zu bringen, wenn der Mann jetzt schon so zurückhaltend ist. Aber Nick sprach weiter, erklärte seinen Standpunkt, er war nicht daran interessiert ihr nahe zu kommen, aber an der Firma war er interessiert, eine gute Ausgangslage, eigentlich.
      Aleyna nickte zunächst und nahm die Worte hin, sie musterte den Mann vor sich und griff ebenfalls zu der Karte, um zu sehen, was es hier zu essen geben soll. Es gab Sushi.. Und es ging auf Adams Kosten, da konnte man eigentlich gut satt werden.. Doch ganz andere Worte ließen sie wieder von der Karte Aufsehen und Nick wieder mustern. Er war der Meinung, ihr aussehen und Auftreten sollten seine Eltern schon begeistern, ein kleines Schmunzeln konnte sich die Blondine nicht verkneifen, es war ein schönes Kompliment.. "An sich sollte es kein Problem sein", entgegnete sie und entschied sich dann, was sie haben wollte. Sie legte die Karte weg, wartete, dass ein Kellner zu ihnen an den Tisch kommen wird, es war Nick, der den Smalltalk anfing. "Ich bin ein Einzelkind", antwortete sie auch recht schnell, es war kein Problem etwas von sich zu erzählen. "An sich funktionieren meine Aufträge ein wenig anders.. Ich nehme die Rolle an, die mein Kunde haben will.. Es ist noch neu für mich jetzt eine Freundin zu spielen, aber ich denke, dass es kein Problem sein wird..". Ein Kellner trat an den Tisch, begrüßte die beiden und Aleyna entschied sich für einen Sushi Teller mit ein paar Nebenspeisen, schenkte dem Kellner ein freundliches Lächeln, bevor sie sich Nick widmete, kaum hatte auch er bestellt. "Ich denke es wird am glaubhaften sein, wenn du mich in zwei, vielleicht drei Wochen vorstellst.. Jedenfalls nach den Erzählungen, die ich jetzt bekommen habe.. Wir können uns darauf einigen, dass wir es versuchen und wenn es wirklich passt und wenn es dir auch passt, uns dann auf alle anderen Details einigen.. Meine Bedingungen kann ich aber schon einmal offen legen.. Meine Flüge, Unterkunft und mein Unterhalt wird bezahlt.. Jedenfalls für die Zeit, die ich hier bin.. Dazu kommt eine Summe, auf die wir uns einigen können, bei besonderen Wünschen ebenfalls.. Ich bringe einen großen Fundus an Klamotten mit, wenn es nichts ist, was irgendwie sehr speziell sein sollte, brauchst du dir dafür keinen Kopf zu machen.. Aber dafür garantiere ich Professionalität, Geheimhaltung und wenn wir es nach meiner Art machen.. Kann ich definitiv sagen, dass es klappen könnte.. Wir spielen ein paar Wochen ein glückliches Pärchen, es gibt eine Trennung, du kriegst die Firma.. So ist jedenfalls der Plan". Wenn es um einen Vortrag darüber ging, was ihre Arbeit war und was sie forderte, konnte Aleyna es schon im Schlaf, die Aufregung war viel mehr auf anderes bezogen.. "Und.. Ich mache es normalerweise nicht wirklich, aber dafür müssten wir uns ein wenig näher kennen lernen.. Dafür wird das Mittagessen heute nicht ausreichen.. Solltest du dich dafür entscheiden, werden wir ein wenig telefonieren die nächsten Tage". Ihr Lächeln war warm, freundlich, vor allem nicht gespielt, auch wenn innerlich alles in Uhr zitterte. "Hast du Geschwister?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Noch nie zuvor in seinem Leben, ist er so einer Frau begegnet, die ihn einfach nur sprachlos machte. Das lag daran das er sowieso kaum Interesse an den Frauen hatte, die sein Vater ihn aufdrängte. Doch bei Aleyna war es anders. Ihr hörte er zu. Wollte mehr von dieser ihm unbekannten Schönheit wissen.
      Schnell legte sie ihren Standpunkt nieder und Nick musste sich jetzt ein wenig eingestehen, das Adam Recht hatte. Sie war wirklich wie gemacht für diesen "Job".
      Nick gab seine Bestellung ebenfalls auf und entschied sich auch für Sushi. Sein Blick wanderte schnell wieder zu der blonden Frau vor sich. Ihre Augen fesselten den jungen Mann und ein leichtes Schmunzeln überkam seinen Lippen.
      Sie war Einzelkind und wusste genau was sie wollte. Mehr brauchte Mann doch im Leben gar nicht.
      Nick aß ein wenig von seiem Sushi, ehe er die Stäbchen zur Seite legte und seinen Mund mit einer Serviette abtupfte. "Schön." Er trank einen großen Schluck von seinem Wasser und verschränkte die Arme vor seiner Brust. "ich denke es sollte kein Problem sein. Die Bezahlung bekommst du aufjeden Fall immer bar auf die Hand, nach jedem Treffen. Da meine Eltern wie schon gesagt Skeptiker sind, wäre es klug das wir uns auch so immer wieder treffen würden und auch wenn Bilder zusammen machen. So lernen wir uns etwas mehr kennen und ich kann meinen Eltern ein paar Beweise vorlegen. Aber ich schließe mich dir defentiv an. Der Plan wird aufjeden Fall von Erfolg gekrönnt werden." Nick lächelte und aß wieder von seinem Sushi.
      Doch dann stelle sie ihm die selbe Frage vom Anfang des Gespräches und Nick verschluckte sich beinhae an einem Reiskorn.
      Er räusperte sich, trank einen Schluck und sah ein wenig nachdenklich aus. "Nun. Es ist kompliziert..." Es war ihm fast unangehm darüber zu reden und er ringte damit die richtigen Worte zu finden. Doch er entschied sich es ihr zu erzählen, schließlich sollte sie doch alles von ihm wissen.
      "Es ist eine verdammt lange Geschichte, aber bevor ich uns hier die Stimmung noch versaue, halte ich mich kurz. Es gab einen Bruder. Erik, um genau zu sein.." Er holte tief Luft und sprach weiter.
      "Er hätte beinahe unsere ganze Familie zerstört, mit dem was er der Firma angerichtet hatte. Man könnte sagen es ging da um Rufmord und Schlimmeres. Er war in irgendwelche Machenschaften verwickelt, hatte die falschen Freunde.. Eines Tages bekamen wir einen Anruf, das er tot aufgefunden wurden ist.. Man könnte meinen er sei selbst Schuld daran, aber es ist nicht einfach darüber zu reden.. Es ist mittlerweile 10 Jahre her, aber die Spuren hatte er hinterlassen." Er sah Aleyna ernster an. "Verstehst du jetzt warum mein Vater will das ich zu einem guten und angemessenen Mann heranwachse? Der seinen Rat befolgt? Genau deswegen.."
      Nick versank beinahe auf dem Stuhl und ihm war der Apettit beinahe vergangen. Noch nie sprach er mit jemanden über diese Sache.. und es sollte auch keiner erfahren. Doch er würde sie nicht so einschätzen, das sie es an die große Glocke hängen wird.
      "Es tut mir leid. Jetzt hab ich die Stimmung doch etwas gekippt, hm?" Dabei sah er sie etwas verunsichert an.

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    • Aleyna

      Das Restaurant war gut gewählt und mit der Tatsache, dass Adam wirklich für das Essen aufkam, konnte es die Frau auch wirklich genießen. Das Sushi war fantastisch, eines ihrer Lieblingsessen und es wurde auch wirklich schnell an den Tisch gebracht, doch bevor sie davon probiere hatte sie ihre Bedingungen offen gelegt und es dem Mann präsentiert. Ihre Knie zitterten, zum Glück saß sie, aber sie gab sich noch immer sehr selbstbewusst und cool, wie immer in ihrem Job. Erst, als sie fertig war nahm sie ihre Stäbchen in die Hand und probierte eine der Rollen, die sie vorher in Sojasoße mit Wasabi tunkte. Nick wollte die Bezahlung bar haben, da nickte sie, vielleicht war es in diesem Moment deutlich schlauer.. Auch die Treffen und Fotos waren verständlich. "Ich denke, die Treffen können wir gut dazu nutzen uns kennen zu lernen.. Ich bin an sich fast ungebunden, ich kann jeder Zeit in den Flieger steigen und hier her fliegen". Es war immerhin nur eine Stunde Flug, machbar, nur mit ihrer Mutter sollte sie vielleicht sprechen, aber was soll sie ihr erzählen? Dass sie nun eine Freundin vorspielt, um das Geld für die Schulden zusammen zu kriegen? Die Wahrheit wird ihre Mutter doch nicht verkraften..
      "Sollte es nach dem ersten Treffen wirklich funktionieren möchte ich dennoch einen Vertrag haben, um alles wichtige und relevante fest zu halten.. Ich möchte keinen körperlichen Kontakt haben, der nicht notwendig ist, um das Schauspiel aufrecht zu erhalten..", sie war eine knallharte Geschäftsfrau. "In der Anwesenheit deiner Eltern ist es etwas anderes.. und auch Händchen halten ist in Ordnung.. Es muss ja schon echt rüber kommen, aber darüber hinaus, sollten wir allein sein, verzichte ich gerne darauf". Nick wirkte nett und zuvorkommend, aber in ihrem Geschäft taten es viele Menschen und sie hatten ganz andere Absichten, man konnte ihnen nur vor die Stirn schauen, nicht in den Kopf.. Aber Aleyna lächelte am Ende. "Aber ich denke, dass damit keine Probleme entstehen sollten". Immerhin wirkte der Mann schon sehr zurückhaltend, allein hier, während sie nur miteinander sprachen. Um die Situation ein wenig zu lockern fragte die Brünette deshalb ihn nach Geschwistern, dachte nur nicht daran, dass sie damit vielleicht ein Thema anspricht, welches die Situation und Stimmung ganz sicher nicht lockern wird. Nick sprach von einer komplizierten Situation, davon, dass er seinen Bruder verloren hatte, auch wenn er eher zaghaft mit seinen Worten war. Aleyna hatte ihm zugehört, hatte nichts dazwischen gesagt, wollte nicht unhöflich wirken.. Sie ließ ihm die Zeit, es tat ihr wirklich leid, dass der Mann das so mitmachen musste, aber es gab schlimmeres im Leben, wie sie es fand, zum Beispiel seine eigene Mutter unter Drogen und alkoholisiert zu sehen, wie sie vor allem einen Freier nach dem anderen ran ließ. Die Frau seufzte, blickte in die unsicheren Augen. "Es tut mir wirklich leid", es war aufrichtig und ehrlich gemeint, eine ihrer Hände ergriff seine, die auf dem Tisch lag, um sie einfach nur zu halten, um ihm das Gefühl zu geben, dass er alles richtig gemacht hatte. Viele Menschen schütteten ihr das Herz aus. "Aber ich kann die Einstellung deines Vaters verstehen". Sie schenkte dem Mann ein sachtes Lächeln, bevor sie ihre Hand wieder zurück zog. "Wir können ja gerne das Thema meiden und über was anderes sprechen.. magst du mir vielleicht erzählen, warum du keine Freundin hast? Oder eher warum du keine willst?". Er war doch nicht schwul, oder? Das wäre kein Problem, Aleyna war sehr offen, aber sie wollte schon wissen, womit sie es hier zu tun hatte. Sie schenkte dem Mann noch ein Lächeln, bevor sie nach einem weiteren Maki griff, um die bedrückte Stimmung vielleicht mit einem Themenwechsel zu ändern.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Nur ungern wollte er dieses Thema vertiefen, dass ihn eigentlich seit Jahren immer wieder beschäftigte. Sein Vater war streng und er wusste ja selbst das er es nicht böse meint. Er wollte eben sicherstellen, das er eine gute Zukunft hat und eben dafür auch hart arbeiten musste.
      Ihre Hand fühlte sich warm an und es kribbelte leicht bei dem jungen Mann, als er sie anblickte. "Schon gut." Vorsichtig entzog er sich dieser wieder und trank etwas von seinem Glas.
      Er wusste das sie es gut meinte, doch er fühlte sich gerade ein wenig unwohl bei der ganzen Sache.
      Auch der vermeindliche Versuch das Thema zu wechseln, war mehr oder weniger passend. Er hatte kein Problem damit das sie ihn solche persönlichen Dinge fragte, doch auch er hatte eine Grenze, die er ungern überschreiten würde.
      Nick zögerte kurz, dachte aber darüber nach ihr es zu erzählen. Zumal sie sich ja eh kennenleren wollten.. Also sollte sie es auch wissen.
      "Also nur so fürs Protokoll. Ich habe nie gesagt das ich keine Freundin will. Das Problem ist das ich wohl noch nicht der Richtigen begegnet bin.. Ich liebe meine Arbeit und ich habe das Gefühl das im Moment kein Platz für eine ernsthafte Beziehung in meinem Leben ist."
      Hier und dort hatte er schon ein paar Frauen, die aber nach kurzer Zeit keine Lust mehr auf ihn hatten. Das lag nicht an seinem Aussehen, sondern an der Tatsache das er viel arbeitet und kaum Zeit für Beziehungsdinge hatte.
      "Es können nicht viele damit umgehen, das ich die meiste Zeit arbeite und kaum zu Hause bin. Ich weiß nicht ob sich das eines Tages ändern würde, wenn die Richtige auftaucht.." Abgeneigt von einer Beziehung war er nicht. Er würde auch einen Gang zurückschalten, wenn genügend Verständnis von seinem Partner vorhanden ist.
      Er nahm etwas von dem Sushi und sah sie an. "Was ist mit dir? Ich glaube nicht das es einfach für dich ist mit diesem Job eine Beziehung zu führen oder irre ich mich da?"
      Nick würde es zwar interessant finden wie man diesen Job mit einer Beziehung vereinbaren könnte, doch so ganz ohne wäre das sicherlich nicht. Er könnte es sich nicht vorstellen eine Frau an seiner Seite zu haben, die einen Job als Eskortdame hatte. Der eifersüchtige Typ ist er nicht, aber eine gewissen Angst wäre doch schon vorhanden.
    • Aleyna

      Der Themawechsel schien dem Mann gut zu tun, seine Gesichtszüge entspannten sich deutlich, kaum war die Frage nach dem Grund für das Nicht-Vorhanden einer Freundin gesellt. Aleyna schmunzelte ein wenig, als ihr erklärt wurde, dass er schon an Frauen und einer Freundin interessiert war, aber die richtige einfach noch nicht erschien war, die sich mit seiner Arbeit anfreunden konnte. Ja, Männer, die wirklich viel arbeiteten erschienen selbst der Blondine selbst nicht sehr anziehend, wenigstens ein klein wenig Zeit sollte man füreinander haben können, aber bei dem richtigen Partner würde mit Sicherheit selbst das kein größeres Problem sein. "Ich denke schon", äußerte sich die Frau dazu und schmunzelte ein wenig. "Ich denke, wenn die Richtige da sein wird, dass du schon bereit dazu sein wirst, ein wenig weniger Zeit im Büro zu verbringen.. Ich habe schon fast gedacht, du würdest nicht auf Frauen stehen, oder so". Da zuckte sie mit den Schultern. "Also, es wäre kein Problem.. Aber.. Es würde schwieriger sein die ..Show glaubwürdig zu gestalten". Sie hatte nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen, oder Ehen, es störte sie nicht, jeder sollte glücklich sein!
      Doch Nick wollte gleich auch wissen, wie es eigentlich bei der Frau selbst aussah, was verständlich war, er glaubte auch, dass es nicht ganz einfach war, in dem Job eine Beziehung zu führen, das Problem bestand eher darin, dass Aleyna keine Beziehung wollte.. Sie war nicht bereit dazu, jemanden in ihre ganzen Sorgen mit einzubeziehen, von den Schulden und ihrem Vater zu sprechen.. Sie senkte den Blick und rührte mit dem Strohhalm in ihrem Getränk herum, ein eher unangenehmes Thema.. "Es ist nicht ganz einfach, jedenfalls berichten die Mädels davon, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich habe es noch nicht ausprobiert eine Beziehung mit einem Escort-Job zu kombinieren". Sie lächelte ein klein wenig. "Bin aber auch an keiner interessiert.. Ich bleibe lieber single". Da würden ihre Probleme, Sorgen und Pflichten die größere Hürde sein, als ihr Job, zumal sie mit den Männern eigentlich nur aus ging, nicht mehr und nicht weniger. "Ich denke aber, dass es bei mir vielleicht noch eher kombinierbar wäre, als bei manchen der anderen Mädels.. Sie bieten oft sexuelle Leistungen an, auf die ich gerne verzichte.. Ich tue ja nichts unmoralisches, ich gehe mit Herren aus und verkaufe mein Aussehen, was Models auch quasi tun, verdiene dafür nur deutlich weniger", da schmunzelte sie, bevor sie einen Schluck ihrer Cola nahm. "Was sind deine Hobbies so? Du musst doch bestimmt etwas neben der Arbeit machen, oder nicht?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."