Would you marry me, please? [Shio & Lu-Chan]

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    • Would you marry me, please? [Shio & Lu-Chan]

      Aleyna

      Sie stand vor dem Spiegel und zupfte ein wenig hier und da am Kleid, um sich endlich damit zufrieden zu geben. Es war wunderschön, wenn auch nur einfach, ihr Kunde hatte eine gute Wahl getroffen, aber die meisten trafen ihren Geschmack ausgezeichnet, das Problem lag viel mehr darin, dass Eleyna so viel dabei zeigte. Klar, wenn sie das Zimmer hier verlassen wird wird sie es nicht mehr denken, sie wird sich wohl in dem Kleid fühlen und einfach nur ihre Rolle spielen, es mit Stolz und einem erhobenen Kopf tragen, aber die Unsicherheit bis dahin war groß und sie war einfach da. Normalerweise trug sie so etwas nicht, ließ nicht nur solch ein dünnes Stück Stoff ihren Körper verdecken, denn einen BH konnte sie unter dem Kleid nicht tragen, aber ihre Kunden bezahlten dafür und sie wollten das, sie wollten sie den Abend ansehen und sich dauerhaft fragen, wie sie wohl unter dem Kleid aussah, was sie darunter trug. Es war nicht einfach, aber in diesen Kreisen wurde man dafür bezahlt und es war vor allem nicht das erste Event, auf dem sie so etwas trug. Viele andere der Damen würden angezogener sein, würden viel mehr verdecken, aber sie haben auch die Presse da gehabt und wollten keine unvorteilhaften Bilder riskieren, um Eleyna wird sich keiner scheren, jedenfalls keiner der Paparazzis, keiner der Reporter, nur die Gäste werden sich nach ihr umsehen, aber das wollte ihr Kunde auch so.
      Ein letztes Mal blickte sie selbst in den Spiegel, holte vor allem tief Luft, um das rasende Herz in den Griff zu bekommen. Immer wieder fragte sie sich, wann sie eigentlich so tief gefallen war, wann sie gezwungen wurde irgendwie den eigenen Körper mit Still zu verkaufen, denn auch wenn sie keine sexuellen Leistungen anbot, sie zog das an, was ihre Kunden wollten und ließ sich als ihre Begleitung den ganzen Abend vorstellen. Nicht immer nannte sie dabei ihren eigenen Namen, oft genug hatten ihre Kunden strenge Regeln, die sie zu befolgen hatte, oft war sie nur als eine Art Dekoration an ihrer Seite, so wie auch heute. Sie sollte sich zeigen, sollte das Accessoires spielen und immer dann auftreten, wenn ihr Kunde es so wollte. Adam Rynold.. Er hatte sie schon oft genug gebucht, um sie an seiner Seite zu haben,die Brünette wusste dabei, wie es abzulaufen hatte und was sie zu tun hatte. "Du schaffst das", die letzten Worte an sich selbst, dann ergriff die Frau auch schon ihre passende Clutch, um ihr Hotelzimmer zu verlassen, der Wagen sollte schon unten warten.

      "Du siehst wundervoll aus", begrüßte sie ihr Kunde, der sein Telefonat beendet hatte, kaum erblickte er die Frau. Er steckte ihr eine Strähne, die sich aus ihrer Hochsteckfrisur gelöst hatte, hinter ihr Ohr und griff zu den Ohrringen, um sie kurz zu mustern, bevor er nickte. Sie hatten ihrer Großmutter gehört, zwei silberne Regentropfen, die mit jeweils einem Stein besetzt waren. "Vielen Dank", sprach Eleyna, sie war innerlich ein wenig verlegen geworden, aber die jetzige Eleyna wurde nicht so schnell verlegen, hier in dem Job war es nicht das Richtige. "Der Anzug steht dir gut", sie duzten sich, wenn der Auftrag begann, alles andere wurde immer mit 'Sie' besprochen, gehörte sich einfach so.
      Die Tür wurde ihr geöffnet, die Brünette bedankte sich und setzte sich auf die Rückbank, ehe die Tür wieder geschlossen wurde und ihr Auftraggeber sich zu ihr setzte, von der anderen Seite aus. "Es ist nichts großes.. Ein kleines Event mit gut tausend Leuten.. Ich habe vor den ein, oder anderen Deal abzuschließen und hoffe doch sehr, dass du mir dabei behilflich sein kannst". Sie wusste, was er meinte.. Ein wenig kichern, flirten und nett sein, damit die Herrschaften eher ja sagen, kein Problem, deshalb schmunzelte Eleyna schon, bevor sie nickte. "Kein Problem", das würde sie hin bekommen.
      Lange fuhren sie nicht, eine viertel Stunde, ein wenig aus der Stadt hinaus, landeten vor einem großen Anwesen, auf welchem das Event wohl stattfinden sollte. Ihr wurde aus dem Wagen geholfen, sie richtete ihr Kleid und war bereit sich bei ihrem Kunden einzuhaken, um mit ihm gemeinsam dort zu erscheinen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Nick

      Ellenlange Vorträge hielt sein Vater Tag für Tag und dennoch würde er seine Meinung nicht ändern. Wozu soll er sich verlieben, wenn er doch so glücklich ist, wie es im Moment zu sein scheint.
      Die Partys und Events waren zwar immer atemberaubend, aber jedes Mal mit einer anderen Frau an seiner SSeite dorthin zu gehen, war auf Dauer echt nervig und eigentlich würde er viel lieber am Schreibtisch sitzen und Arbeiten. Am liebsten 24 Stunden 7 Tage die Woche. Aber das würde sein Vater niemals erlauben, auch wenn er ihm die Firma bald überschreiben würde.
      Auch heute Abend stieg ein Event in einem eher kleingehaltenen Rahmen, wo er natürlich auch wieder präsent sein sollte.
      Er musste die Firma seines Vaters vertreten und auch dieses Mal war ihm klar, das er nicht ohne eine weibliche Begleitung dort auftauchen würde.
      Immer noch sahs er vertieft an seinem laptop und schrieb ein paar wichtige Mails und tätigte Anrufe, bis es an der Tür klopfte und sein Vater unangemeldet einfach den Raum betrat. "Einen Moment bitte." Nick legte den Hörer zur Seite und musterte den älteren Mann vor ihm, der mit verschränkten Armen und einem sehr finsteren Blick auf den jungen Mann hinab sah. "Was gibt es?" "Hast du auf die Uhr geschaut? Du solltest schon längst bei dem Event sein, stattdessen.." "Stattdessen erledige ich nur meine Arbeit, Vater. Was anderes mache ich auch nicht. Außerdem würde ich gerne das Telefonat zu Ende bringen." Nick hatte es einfach nur satt, das sein Dad ihn ständig bevormunden musste. Er griff wieder nach dem Hörer und erzählte mit dem Kunden weiter. Sichtlich genervt sah sein Vater ihn an und wippte mit seinem Fuß.. Es wirkte so als würde er ihn provozieren wollen. Nick blieb dennoch die Ruhe selbst und das machte die Situation gerade nicht einfach.
      Der ältere Mann räusperte sich unüberhörbar und der junge Mann verleierte nur die Augen, ehe er sein Telefonat zu Ende brachte.
      "Haben wir es endlich? Du musst los. Deine Begleitung wartet!"
      "Darf ich vorher vielleicht noch duschen und mich zurecht machen?" Er sortierte die Akten auf dem Tisch und legte sie zurück in die Ordner. "10 Minuten. Mehr gebe ich dir nicht. Zeit ist kostbar." Er schloss unsanft die Tür hinter sich und Nick seufzte nur. Lange würde er das hier nicht mehr mitmachen, das stand für ihn fest. Er lässt sich doch nicht ernsthaft erpressen nur um die Firma zu bekommen. Das war mehr als absurt und das auch noch von seinen Eltern. Doch sich jetzt weiter den Kopf darüber zu zerbrechen konnte er nicht. Die Zeit hing ihm im Nacken und sein Vater würde ihn einen Kopf kürzer machen wenn er nicht gleich auftauchen würde.

      Nachdem er sich frisch gemacht hatte und sein Anzug angezogen hatte und ein sehr gutes und teures Parfum angelegt hatte, zog er sich seine Schuhe an, richtete seine Krawatte, stylete seine Haare und schnappte sich Handy und Portmonaie um dann eilig in den Aufzug zu hüpfen und nach unten zu fahren. Dort wartete sein Dad der auf die Uhr starte. "Wenigstens bist du einmal pünkltich."
      Er grummelte vor sich hin und die Limosine wartete bereits vor der Tür. "Sie sitzt drinnen. Ich hoffe du benimmst dich.." "Das werde ich."
      Die Tür der Limosine wurde geöffnet und Nick setzte sich hinein. Neben ihm sahs eine blonde Frau, mitte 20, mit einem tiefen Ausschnitt und einem teuer aussehenden Kleid. Nick schüttelte nur lachend den Kopf. Sein Vater hatte wieder keine Kosten und Mühen gesträubt, damit jeder neben ihn wie ein Glanzstück aussah, ganz egal woher sie kamen.
      Ein kurzer Ausstausch fand statt und schon hieß es lächeln. Er knöpfte seine Jacke zu und ging zur Tür um die Frau an die Hand zu nehmen und sie hinein zu führen. "Willkommen in der Höhle der Löwen." Er konnte es sich nicht verkneifen, denn hier fühlte man sich wirklich ab und zu wie eine Gazelle, die das nächste Opfer der Begierde war.
      Einige bekannte Menschen waren hier und auch Menschen, die für Nick unbekannt waren. Doch er versuchte seine Rolle zu spielen und ging mit der Frau eingehakt in Richtung Bar um ihnen etwas zu Trinken zu organisieren. Die Bar war gut besucht und er bestelle die Getränke für sich und seine Begleitung. Er lehnte sich lässig an die Bar und betrachtete dabei das rege Treiben im Saal. Auf einen Smalltalk mit seiner Begleitung hatte er anscheinend keine große Lust und dann als er dachte der Abend würde so richtig langweilig erscheinen sah er jemanden der ihn bekannt vor kam. „Entschuldige mich kurz.“ Nick lief auf den Mann in Anzug zu und tippte ihn auf die Schulter .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shio ()

    • Aleyna

      Die Menschen waren schon heiter und vor allem in einer guten Stimmung, das Event schien jedoch erst am Anfang zu sein, als die beiden den großen Festsaal betraten, in welchem sich die meisten Gespräche drehten. Es gab noch kleinere andere Bereiche, es gab eine kleine Ausstellung zu sehen und auch einen Bereicht mit einem Buffet und Tischen, an welche man sich setzen konnte. An sich war es wie eigentlich auch an jedem anderen Event, zu welchem Eleyna ihren Kunden begleitete, es schienen auch Leute da zu sein, die sie wirklich schon mal gesehen hatte, auch welche, mit denen sie sich unterhielt, da war es eine Frage der Zeit, bis die beiden begrüßt wurden, bis sie in ein Gespräch verwickelt wurden, oder eher ihr Kunde und sie selbst stand dabei. Ein Glas Orangensaft hatte sich die Frau von einem der Tabletts genommen, die Kellner liefen hier mit dem Sekt und der alkoholfreien Alternative herum, alles andere gab es an der Bar, aber selten trank sie Alkohol bei der Arbeit, in der Regel blieb sie nüchtern, um alles mitzubekommen und sich nichts peinliches zu erlauben, was einen ihrer Kunden bloßstellen würde.
      Adam war ein sehr geselliger Mensch, der viele Leute kannte und sich mit vielen unterhielt. Die Brünette hörte die meisten der Stories, die er erzählte schon zum vierten, manchmal auch fünften Mal, aber sie lachte oder lächelte dennoch jedes Mal aufs Neue, um ihn zu unterstützen. Er gehörte zu einem ihrer Stammkunden, buchte sie ab und zu, stets auch nur sie , zahlte ihr auch eine ordentliche Summe, verlangte dafür aber auch was. Er verlangte vor allem Professionalität, hatte am Anfang auch nach anderen Leistungen gefragt, die Eleyna aber nicht anbot, seit dem war es auch keine Frage, es stand auch nicht zu Debatte und auch, wenn er sie oft offensichtlich musterte war er bisher nie zu weit gegangen. Der Körperkontakt beschränkte sich auf den Arm, der sich manchmal um ihre Taille legte, aber das war in Ordnung und vor allem abgesprochen.
      Von der einen Gruppe waren sie zu einer anderen gegangen, seltenst wurde die Frau vorgestellt, sie war aber auch nicht der Mittelpunkt, sie war ein Accessoires, nicht mehr und nicht weniger. Für einen Moment sind die beiden aber auch allein geblieben, da wurde auch der Arm um ihre Taille wieder genommen. "Ich hasse diese Heuchler", verriet ihr Kunde ihr, bevor er jemanden zu wunk. "Sie denken alle, es reicht ein wenig Smalltalk und ich werde den Deal ihres Lebens eingehen". Dazu hatte die Blondine nichts zu sagen, sie wusste auch nicht, wie sie damit umgehen sollte, schwieg deshalb und nahm einen Schluck ihres Orangensaftes, ließ ihre blauen Augen durch die Menge schweifen, da bemerkte sie, wie der Mann neben ihr sich umdrehte. "Nick!", rief er freudig und schien sich über die Gesellschaft des Mannes zu freuen, der hinter ihm aufgetaucht war, ganz anders, als bei den Leuten gerade eben. "Ich dachte, du tauchst gar nicht erst auf". Sie schienen sich wirklich zu kennen, er begrüßte den Mann vor allem sehr herzlich und freundlich. Aleyna musterte den neuen Mann, musterte den Anzug, der wirklich hübscher war, als das simple Schwarz, oder Blau, was viele andere hier trugen. "Ich muss dir jemanden vorstellen", dabei deutete Adam auf sie selbst, die sich beinahe verschluckte, als sie gerade einen Schluck des Orangensaftes nahm. Seit wann wurde sie vorgestellt? "Das ist die wunderschöne Aleyna! Ein Rohdiamant, wenn du mich fragst". Ein wenig überfordert war sie selbst innerlich schon, sehr sogar, aber die Aleyna, die sie bei der Arbeit war, hatte ein freundliches und vor allem charmantes Lächeln, bevor sie dem Mann sachte zur Begrüßung zu nickte. "Freut mich sehr".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Adam war ein wirklich guter Bekannter von ihm und seiner Familie, auch wenn er mindestens 10 Jahre älter, als er war, so verstanden sie sich aufhieb gut und es war ihm immer eine Freude sich mit ihm zu unterhalten. Er machte das eintönige Event hier wirklich besser und er gab ihn eine Umarmung, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kannten.
      "Du weißt ganz genau wie sehr ich es hasse hier zu sein." Er selbst musste ein wenig dabie schmunzeln. Würde es nach ihm gehen so sähse er noch immer im Büro um über ein paar Akten zu sitzen und Telefonate zu führen, aber nein stattdessen musste er zu diesesm Schnarchevent und wieder einmal so tun als würde ihm alles gefallen. Er hasste seinen Vater für all das hier und dazu zählte auch noch das er ständig ein Anhängsel mit sich führen musste. Sein Blick folgte den von Adam und blieb an dieser Frau hängen die er selbst als "Rohdiamant" bezeichnete. Sie war ebenfalls dem Anlass entsprechend gekleidet und zurecht gemacht. Es war schon ein wenig merkwürdig das ausgerechnet er diese Frau ihm vorstellte. Doch Nick wollte sich keine Gedanken darum machen und nickte ihr ebenfalls zu. "Mich ebenfalls." Ein wenig musterte er die Dame vor ihn und blieb an ihren eisblauen Augen hängen, die ihn beinahe durchbohrten. So etwas Schönes hatte er schon lange nicht mehr gesehen und er konnte kaum aufhören dort hinein zu blicken. Er war beinahe wie hypnothisiert gewesen.
      Doch er wollte seinem Bekannten die Aufmerksamkeit schenken und nicht ihr. Err löste den Blick von ihr und wandte sich wieder Adam zu. "Also was hast du in letzter Zeit so angestellt?" Er nippte an seinem Getränk und beobachtete das Geschehen weiter. Die blonde Frau die Nick´s Begleitung war gesellte sich nun auch zu den dreien und stellte sich neben die Frau mit den eisblauen Augen.
      "Jap wie du siehst hat mein Dad wieder seine Finger im Spiel gehabt. Sie muss echt aufpassen das ihr die Dinger nicht raushüpfen so tief ist ihr Ausschnitt.. Er denkt wirklich ich würde auf seine dummen Spielchen hineinfallen, aber da irrt er sich gewalltig.. Aber langsam weiß ich nicht mehr was ich noch machen soll, das er mich endlich in Ruhe lässt.." Nick exte den Trink und lies den Kopf auf den Tisch fallen und seufzte vor sich hin. Langsam hatte er das alles hier satt und würde auf die Firma verzichten, doch er hang viel zu sehr daran und er wollte nicht das seine Mutter unglücklich war. Aber was war verkehrt daran alleine zu bleiben? Nicht zu heiraten oder einduzend Kinder zu zeugen? Diese Frage stellte er sich jedes Mal doch einen richtige Antwort darauf bekam er nicht. "Sag Mal hast du nicht eine Lösung parrat?"
    • Aleyna

      Sie wurde ein wenig länger angesehen, als es vielleicht nötig war und ein klein wenig unwohl fühlte sie sich die Frau schon, sie spielte aber mit, lächelte dem Mann sachte zu und wartete, bis er seinen Blick abwendete. Im Gegensatz zu vielen anderen der Blicke hier war er noch human geblieben, hatte ihr vor allem, so wie sie es einschätzen konnte, nicht in den Ausschnitt gesehen, was Pluspunkte für ihn bedeutete, aber er widmete sich dann auch schon dem eigentlich Gespräch, womit sich Aleyna selbst ein klein wenig besser fühlte. Es war schräg, wenn man bedachte, dass sie nicht gerne so angesehen wurde, aber in einem Job arbeitete, in dem ihr Aussehen eigentlich ihr Geld brachte.
      Eine Frau widmete sich zu den drei dazu, kurz begrüßten sich die Frauen, sie kannten sich aber nicht, waren auch nicht wirklich an einem Gespräch interessiert, jedenfalls war es Aleyna nicht, sie widmete sich mit einem Ohr lieber dem Gespräch zu und blickte die Menge vor ihr an, die sich an verschiedenen Stehtischen verteilt hatte. Manche standen in Mitten des Weges, andere an den Seiten, sie sahen alle gut aus, wenn auch einige sehr gezwungen gut, vermutlich hat der Schönheitsdoc schon ein wenig nachgeholfen. Das Gespräch der beiden Männer nahm ein interessantes Thema aus, aber es schien privat zu sein und Aleyna war es satt den Orangensaft zu trinken, den sie mit einem Zug leerte. Sie widmete sich ihrem Kunden zu, der sich zu ihr kurz runter beugte und nickte, kaum hatte sie ihm gesagt, dass sie sich etwas zu trinken holen wird. "Bring mir einen Whiskey mit bitte", er nahm einen Schein aus seinem Jackett heraus und hielt es ihr hin, es war selbstverständlich, dass sie sich auf solchen Feiern nicht selbst versorgen musste. Seine Augen blickten nach dem verzweifelten Kopf auf dem Stehtisch. "Hol gleich zwei, bitte". Dafür nahm er einen zweiten Schein aus der Tasche, da nickte die Brünette und ergriff beide Scheine, um zu der Bar zu gehen, an der sie Getränke holen wollte. Ihr wurde nach gesehen, Adam hatte sich es nicht nehmen lassen sie von hinten noch einmal zu mustern, der tiefe Rücken war schon ein klein wenig verspielt, aber es gab noch etwas, worum er sich kümmern musste und dieses etwas brauchte seine Hilfe.
      "Willst du mich eigentlich verarschen?", fragte er und blickte Nick scharf an. "Ich habe dir gerade einen Rohdiamanten präsentiert und du wagst es mich nach einer Lösung für dein Problem zu fragen?". Er hob seine Augenbraue an, kannte das Problem, welches der junge Mann hatte, um welches er sich zu kümmern wusste. "Sie ist deine Lösung für all deine Probleme!". Er erwartete natürlich einen strengen Blick, oder eine Bemerkung darüber, dass Nick keine Frau suchte, das war ihm schon klar! Dieser Mann war ein Arbeitstier, aber dafür gab es doch so Mädels, wie Aleyna. "Du musst dir keine Freundin suchen.. Du suchst dir einfach eine Frau, die du für eine gewisse Summe davon überzeugst zu deinen Familiendinner mitzukommen.. Deine Eltern davon zu überzeugen, du würdest glücklich sein, dann hast du sie von der Backe! Ich meine, was denkst du, warum ich mit Aleyna hier auftauche?!". Er hob seine Augenbrauen fragend. "Sie braucht nicht viel, sieht gut aus und nervt mich nicht, dass ich mich zusammen reißen, oder weniger trinken soll.. Keiner ist beleidigt, wenn ich mir mal andere Frauen ansehe und glaub mir, für einige Deals ist das deine Lösung, um mehr Gewinn rauszuholen". Dafür nutzte er die Brünette gerne in Gesprächen, sie wusste, wie sie mit ihren Augen klimpern musste, um die Herrschaften ein wenig abzulenken. "Nur beim Fummeln ist sie nicht dabei, Aber gut, dafür kann ich mir anderes besorgen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nick

      Abrupt hob er seinen Kopf an, als Adam ihn förmlich zurecht wies. Nick drehte seinen Kopf zu der Frau, um ihr hinterher zu schauen. Schlecht sah sie nun wirklich nicht aus, aber warum sollte ausgerechnet sie die Lösung für all seine Probleme sein?
      Eine Frau die er nicht einmal kannte, oder wusste woher sie kam. Nick sah Adam schief an und msuste ein wenig Lachen. "Dein Ernst gerade? Du weißt wie ich zu dem Thema stehe. Ich habe keine Zeit mich noch um eine Frau zu kümmern schon gar nicht wenn da keine Gefühle im Spiel sind. Nein. Ich bin da raus."
      Adam schien seine Fakten auf den Tisch zu legen und erzählte im Quasi schon ein wenig über die ihm unbekannte Frau.
      "Ich soll sie auch noch dafür bezahlen meine Frau zu spielen? Wowowo jetzt mach mal bitte halblang, das klingt so etwas von absurt. Denkst du ernsthaft mein Vater würde das nicht bemerken? Der ist so scharfsinnig wie ein Polizist und bekommt das in nullkomma nichts heraus, das diese Frau nur gekauft wurde." Der Blonde schüttelte den Kopf. Auf so eine Idee wäre er nicht einmal im Traum gekommen und es war für ihn unvorstellbar auf die Sache überhaupt einzugehen. Diese Aleyna schien zwar von sich aus perfekt dafür geeignet zu sein, aber für Nick war es einfach nicht das Richtige.
      "Danke für den Vorschlag, aber ich passe. Ich kann mir das nicht vorstellen. Für kein Geld der Welt würde ich das machen. Am Ende verliebt sie sich noch in mich oder ich in sie. Das würde ein riesen Drama werden.. Zumal wir das Paar schlechthin spielen müssten, damit wir überzeugend wirken. Da würde der Punkt schon einmal mit dem Fummeln, Küssen etc wegfallen. Das wäre ein Muss! Und wenn sie es eh nicht möchte, dann macht es keinen Sinn." Wenn er schon eine Frau wählen würde, dann eine die ihn aufrichtig liebte und die versteht wenn er tagtäglich auf Arbeit war und spät zu Hause erschien. Er schätzte Aleyana nicht unbedingt so ein das sie unehrlich wäre, oder sich gar verstellte. Nun wie sie in Wirklichkeit war, wusste nur sie selbst.
      Er sah wie sich die Frau langsam wieder zurück bewegte und nahm den Whiskey dankend entgegen und exte ihn sogleich. Er sah Adam an und richtete sich wieder ordentlich auf. "Wenn du noch was anderes zu bieten hast. Bin ich ganz Ohr, aber ich muss jetzt erst einmal an die Arbeit, meine Firma vertreten." Er nahm seine Begleitung in die Hand und ging zu einigen großen Vertretern um die Firma zu repräsentieren und vorzustellen.
    • Aleyna

      Adam runzelte ein wenig die Stirn, als der jüngere seinen Vorschlag definitiv ablehnte, er verstand es nicht.. Nick wollte doch seine Ruhe haben, nicht mehr und nicht weniger und die Brünette war sein Schlüssel zu der lang ersehnten Ruhe. Ein wenig lachte er bei der Aufzählung, was alles nicht dazu passte. "Ich glaube, wenn es um einen Job geht, würde sie sich auch aufs Küssen und Fummeln einlassen.. Aber sieh mich an, ich bin gut zwölf Jahre älter, kein Wunder, dass sie auf so etwas außerhalb der Events nicht so steht", lachte der Mann und zuckte mit seinen Schultern. "Ich glaube, bei einem jungen, hübschen Kerl in ihrem Alter sieht es vielleicht noch anders aus".
      Aleyna hatte sich an der Bar einen alkoholfreien Cocktail geholt und die beiden Gläser mit Whiskey, die ihr an den Stehtisch gebracht wurden, so etwas musste eine hübsche, junge Dame ganz sicher nicht tragen, da war der Barkeeper schon ein klein wenig freundlicher. Mit einem charmanten Lächeln bedankte sie sich, reichte Adam das Restgeld, welches er in seiner Hosentasche verschwinden ließ. Worüber sie gesprochen haben wusste sie selbst nicht, aber die Situation schien schon ein wenig angespannt zu sein, hatte sie etwas verpasst? Der junge Mann, der seinen Whiskey mit einem Zu austrank verabschiedete sich, er nahm seine Begleitung, um wieder zu gehen. "Denkst du wirklich, es wäre nichts anderes, als die bezahlten Frauen, die dein Vater dir unter die Nase bindet?", fragte Adam noch, bevor der andere Mann verschwunden war. Er hob sein Glas, hob seine Augenbraue fragend an. "Überlege es dir Nick". Dann trank auch er seinen Whiskey mit einem Zug leer, um sich der Menge zu widmen, die sich im Raum verteilt hatte.
      "Ist alles in Ordnung?", fragte Aleyna gleich schon, bevor sie den alkoholfreien Cocktail probierte. Sie blickte ihren Kunden von der Seite an, er wirkte angespannt, hatte sie was falsch gemacht? "Ja, es ist alles in bester Ordnung.. Bei mir jedenfalls", ein wenig grinste Adam. "Der junge Herr gerade.. Hat nur ein paar Probleme.. Ich habe ihm eine Lösung präsentiert, aber er ist blind und scheinbar schüchtern". Die Brünette blickte zu der Menge, sie konnte mit den Worten nur wenig anfangen, hatte aber etwas von dem Problem mitbekommen.. "Du meinst die Frauen, die ihm gestellt werden?", sie musste ein wenig schmunzeln, hatte die Wortwahl des Mannes aufgenommen. "Ja, genau dieses Problem, aber das ist eine andere Sache, komm, wir amüsieren uns mal ein wenig". Er meinte damit die Gespräche, die er wohl oder übel führen musste. "Ich muss heute noch einen guten Deal an den Tisch ziehen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."