Traum wird wahr (Elli&Cailemia)

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    • Traum wird wahr (Elli&Cailemia)

      Vorstellung

      @Cailemia

      Traum

      Es war wieder ein wunderschöner Tag im alten Japan. Die Sonne schien und die Welt war in Ordnung. Das niedliche kleine Häuschen auf dem Berg wirkte gerade zu idyllisch und war umgeben von mehreren Feldern und Wiesen.
      Sota stand gerade in der Küche und bereitete einen Tee für seine Liebste vor. Sie sollte jeden Moment mit den Einkäufen zurückkehren. Als die Teekanne zu pfeifen begann, nahm er sie vom Feuer und schenkte in zwei Tassen lieblichen Kräutertee ein. Dann stellte er alles auf ein Tablett und trug es auf die Veranda. Gerade kehrte auch seine Liebste heim. Sie hatte wunderschönes braunes Haar und strahlende Augen.
      "Willkommen daheim mein Engel", sprach er sanft und stellte das Tablett ab, bevor er sich im Schneidersitz setzte. Er lächelte sanft.
      "Stell die Einkäufe ersteinmal ab und genieß mit mir den Tee. Er ist gerade fertig geworden. Wie war dein Tag?"
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Auch in dieser Nacht wurde Hikari nicht enttäuscht, als sie einen harten Arbeitstag hinter sich gelassen hatte, um sich in ihre gemütlichen Decken zu kuscheln und mit einem Lächeln darauf zu warten, Sota ein weiteres Mal in ihrem Traum zu begegnen.
      Er war ein wundervoller Mann, welcher wortwörtlich einem Traum entsprang und obwohl sie sich bewusst war, dass nichts daran echt war, so freute sie sich doch jedes Mal der Realität entfliehen zu können und zurück in ihr einfaches Leben mit Sota zu entfliehen.

      Der alte japanische Markt war voller Leben, Kinder spielten auf den staubigen Straßen und Menschen priesen ihre Ware an und feilschten um den besten Preis.
      Wie es in einem Traum nun einmal war, wusste sie, dass Sota in ihrem gemeinsamen, kleinen Häuschen auf sie warten würde und mit einem breiten, euphorischen Lächeln machte sie sich daran gründlich nach den besten Lebensmitteln und Zutaten für ein geeignetes Mittagessen zusammen zu suchen, ehe sie – den Anblick der prächtigen Landschaft und den grünen Wiesen genießend – in das gemeinsame Heim zurückkehrte, als sie von dem Geruch von wohlriechendem Kräutertee begrüßt wurde und endlich dem Mann begegnete, den sie so sehnlichst sehen wollte.
      Sein sanftes Lächeln zauberte auch ihr ein liebevolles Lächeln auf die Lippen und Hikari wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen, sie riss sich jedoch zusammen und nickte Sota zustimmend zu, stellte ihre Einkäufe hinein in den Schatten, wo sie sicher waren, ehe sie sich auf den Knien – wie es sich für eine japanische Dame gehörte - neben den Mann mit dem langen, schwarzen Haar setzte und einen Schluck von dem Kräutertee genoss, der sie all ihren Stress aus dem Alltag der Realität mit einem Mal zu vergessen lassen schien.
      „Sobald ich dich sehe, ist der Tag perfekt.“, lächelte die junge Dame und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, die friedliche Zweisamkeit genießend.
      „Auch wenn es nicht einfach war Miss Takahashi einen guten Preis für den Reis abzuknöpfen.“, scherzte sie.
    • Sota freute sich sehr seine geliebte Frau zu sehen und legte einen Arm um sie, als sie sich an ihn lehnte.
      "Mein Tag ist mit dir auch immer vollkommen", merkte er an. Als Hikari dann anmerkte, wie schwer es war einen guten Preis auszuhandeln, musste er ein wenig auflachen.
      "Ja so ist die alte Dame neunmal!", Meinte er nur mit freudiger Stimme.
      Er strich seiner Frau sanft durch die Haare, um ihr Geborgenheit zu vermitteln und genoss jeden Moment mit ihr.
      Als sie beide den Tee ausgetrunken hatten, trug Sota die Einkäufe hinein und begann gemeinsam mit seiner Liebsten zu kochen. Ein leckeres Reisgericht mit köstlichen Hühnchenstreifen und dazu eine leichte Soße. Der Tag war perfekt, wie jeder andere auch und der Traum endete mit einem sanften Kuss auf die Stirn und den Worten:
      "Ich werde immer für dich da sein"

      Realität

      Ein neuer Tag begann und Sota hatte die erste Woche im neuen Job hinter sich. Er war umgezogen und lernte heute die Stadt ein wenig kennen. Als er ein Café entdeckte, betrat er dieses und nahm an einem leeren Tisch Platz. Er nahm aus seiner Tasche einen Zettel und einen Stift und notierte sich irgendwelche Zahlen, die auf dem ersten Blick keinen Sinn ergaben.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Sotas Worte hallten noch in ihrem Kopf wieder, als Hikari langsam begann mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen aufzuwachen und es nun es nun galt sich wieder der Realität und ihrem viel zu oft mies gelaunten Chef zu stellen, aber es führte kein Weg daran vorbei wenn sie sich die kleine Wohnung ohne der Hilfe ihrer Eltern leisten können wollte und es war beim besten Willen nicht der schlechteste Job, den sie in der Stadt hätte kriegen können, so versuchte sie immer die Situation von der guten Seite aus zu sehen und es ihr einzureden, während sie ihre Zähne vor dem Badezimmerspiegel putzte und sich mit der Bürste durch das kurze Haar fuhr, welches sie sich als Zeichen eines Neuanfangs nach dem Umzug vor einem Jahr hatte schneiden lassen.
      Sie fragte sich, ob Sota sie auch mit kurzem Haar mögen würde, da ihr Haar im Traum lang war, wie es in der Edo-Zeit Japans für Frauen üblich war.
      Hikari lächelte schief, als sie sich daran erinnerte, dass das alles doch nur ein Traum war und Sota sie niemals mit kurzen Haaren sehen würde, wieso sich also diese Gedanken machen?

      Ihre Dachwohnung lag direkt gegenüber dem Café, zu spät kommen war also keine ihrer Sorgen und wie immer begrüßte sie ihre Kollegen mit einem freundlichen Lächeln, ehe sie im hinteren Teil des Gebäudes in ihre Uniform wechselte und damit begann Kaffee und Kuchen zu den wenigen Gästen des Morgens zu tragen, sie hatte sogar die Gelegenheit und Zeit dazu sich mit einem älteren Herrn und Stammgast zu unterhalten, als sie wieder die Glocke an der hörte und aufblickte, um den nächsten Gast zu begrüßen, doch als sie das Gesicht des Mannes mit den langen, schwarzen Haaren sah, stockte sie für einen Moment und starrte den Mann an, der sich einen freien Platz suchte und begann etwas auf einem Zettel zu schreiben, während Hikari noch immer versuchte herauszufinden, ob es sich um einen Traum handelte oder nicht.
      Es war eindeutig das Gesicht des Mannes aus ihrem Traum, doch statt einem sanften Gesichtsausdruck zu tragen, wirkte dieser ernst und distanziert, doch die junge Frau musste zugeben, dass Sota auch in Neuzeitkleidung umwerfenden aussieht.
      Nun denn, es gab nur eine Möglichkeit herauszufinden, ob es ein Traum war oder nicht...
      „Guten Morgen, haben sie sich schon dazu entschieden, was sie gerne hätten?“, gesellte sie sich zum Tisch des Mannes und ging ihren Pflichten als Kellnerin nach, während Hikari nur zu gerne nach dem Namen des Mannes gefragt hätte.
    • Sota sah kurz auf, als sich jemand an seinen Tisch gesellte und nach der Bestellung fragte. Er musterte die Kellnerin eine kurze Weile, Ehe er ihr antwortete.
      “Ich hätte gern ein Stück Erdbeerkuchen und einen Kaffee, schwarz mit etwas Zucker”, gab er seine Bestellung auf. Die Stimme war etwas kühl, aber doch die gleiche wie die aus dem Traum. Seine Augen waren genauso grün und funkelten in der Sonne leicht wie das Licht das durch ein Blatt fiel. Er wandte sich dann jedoch wieder von der Kellnerin ab und notierte wieder ein paar Zahlen, bevor er den Zettel wieder in seiner Jacke verschwinden ließ.
      Er blickte der Kellnerin hinterher, dachte sich dass etwas seltsam war, doch wandte er sich schnell wieder ab und sah aus dem Fenster.
      Auf den Straßen war es hektisch, alle mussten irgendwo hin und nur wenige nahmen sich die Zeit, einen Kaffee am Morgen zu genießen. Es war ganz anders als im Traum, das stand fest.
      Als die Bestellung dann an seinen Platz gebracht wurde, sah er wieder zur Kellnerin. Sie kam ihm irgendwie seltsam bekannt vor, obwohl der erst vor kurzem hergezogen war.
      “Vielen Dank”, meinte er wieder kühl und rührte seinen Kaffee um. Jede Bewegung war dem Sota aus dem Traum ähnlich, doch die kühle Art passte gar nicht zu ihm.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Während ihr Gegenüber Hikari musterte, wartete sie gespannt, fragte sich, ob Sota sie tatsächlich erkennen und ihr eines seiner typischen, sanften Lächeln schenken würde, doch stattdessen gab er nur ganz einfach seine Bestellung auf, woraufhin der jungen Frau die Enttäuschung anzusehen war. Wenn es denn Sota war, dann erkannte er sie zumindest nicht als seine Frau aus dem Traum, doch was sie aufhorchen ließ, so war es die Stimme des Mannes, welche sie überall wieder erkennen würde, da war sich Hikari sicher, und es war eindeutig die Stimme des Mannes aus ihren Träumen, wenn auch nicht so sanft und heiter, wie sie es von ihm kannte, sondern kühl wie ein kalter Windhauch.
      Mehr schien er ihr auch nicht zu sagen zu haben, wandte sich wieder seinem Zettel zu, auf dem scheinbar wahllos Zahlen geschrieben standen, denen er weitere Zahlen hinzufügte und Hikari fragte sich, worum es sich dabei handeln könnte.
      „Kommt sofort, einen Moment bitte.“, lächelte sie letztendlich freundlich, ehe sie sich hinter den Tresen machte um die Bestellung an ihre Kollegin weiter zu geben und persönlich ein Stück von dem Erdbeerkuchen abzuschneiden, wobei sie nicht anders konnte als es ein wenig größer zu machen, als es hier üblich war, mit der Hoffnung Sato würde sich darüber freuen und ihr vielleicht doch ein Lächeln schenken, als sie sich daran erinnerte, dass sie vielleicht überprüfen sollte, ob es denn nun ein Traum war oder nicht und sich in den Oberarm zwickte, wie man es aus Filmen und Büchern kannte, doch zu ihrem Pech spürte sie den Schmerz, sie war ganz eindeutig in der Realität und doch saß dort Sato und wartete auf seinen Kaffee und Kuchen.
      „... ist alles in Ordnung bei dir? Hast du keinen Schlaf bekommen oder was?“, erkundigte sich ihre Kollegin mit einem unsicheren Gesichtsausdruck, nicht wissen wie sie auf die Szene reagieren sollte, als Hikari sich in dem Oberarm gezwickt und ein enttäuschtes Seufzen von sich gegeben hatte.
      „Hm? Oh, ähm... ja, das war nur... um mich wach zu bekommen.“, lächelte Hikari schief, hatte sie sich so sehr in die Sache mit dem Fremden – bei dem sie sich fast sicher war, dass es Sato einfach sein musste –verrannt, dass sie ihre Umgebung vollkommen vergessen hatte.
      „Aber Danke für deine Sorge, mir geht es aber super, bin nur gestern zu lange an einem Bild gesessen.“, versuchte sie ihre Kollegin davon zu überzeugen, dass sie nicht verrückt geworden war, ehe sie mit Kaffee und Kuchen wieder nach vorne floh, bevor sie sich weiteren Fragen stellen müssen würde.
      „Nichts zu Danken, lassen sie es sich schmecken.“, lächelte Hikari fröhlich, nachdem sich der fremde Mann für seine Bestellung bedankt hatte, wobei sie etwas enttäuscht feststellte, dass er diese Worte wohl alleine aus Höflichkeit geäußert hatte.
      Lächelnd blieb die junge Frau länger am Tisch stehen, als sie eigentlich sollte, beobachtete, wie er seinen Kaffee umrührte, hoffte darauf vielleicht doch noch eine andere Reaktion zu erhalten, während sie überrascht feststellte, wie sehr die kleinste Bewegung des Mannes sie an Sato erinnerte.
      Sie überlegte, ob sie nicht etwas sagen, ein Gespräch anfangen könnte, als sie sich ein Herz fasste und es zumindest einmal versuchen wollte. Sie würde es schon verkraften, wenn er sie fortschicken würde, so hoffte sie zumindest.
      „Ich habe sie noch nie zuvor hier gesehen, sind sie neu in der Stadt? Vielleicht auf der Durchreise?“, erkundigte sich Hikari so höflich und freundlich wie nur möglich. Ihr Gegenüber wirkte auf sie wie ein Geschäftsmann, vielleicht war er ja auf Geschäftsreise?
      Und wer wusste schon, wann der Realitäts Sato einen weiteren Fuß in das Cafè setzen würde?
    • Sota sah kurz auf, als er mitbekam, dass die Kellnerin noch immer an seinem Tisch stand und ihn Fragte, ob er neu hier sei.
      “Ich bin vor kurzem hergezogen… Die Arbeit hier ist besser entlohnt und ich konnte mir ein kleines Häuschen in ruhiger Umgebung leisten”, erklärte er ihr ruhig und sachlich. Da war kein Funke von Freude oder Heiterkeit in der Stimme. Es war, als wäre es eine völlig andere Person und doch…. Er war wie der Mann im Traum, auf jeden Fall von seinen Bewegungen, der Stimme und dem Aussehen her.
      Er führte seine Tasse zum Mund und nahm einen Schluck. Es schmeckte genau so, wie er es sich gewünscht hatte und er schien es zu genießen. Dann stellte er die Tasse wieder ab und sah zur Kellnerin.
      “Sie wollen bestimmt wissen, wo ich arbeite..”, meinte er dann. Er musterte die ihm fremde Dame noch ein weiteres Mal und beantwortete einfach die Frage direkt.
      “Ich bin ein Rechtsanwalt.”
      Rechtsanwalt. Er stand also für das Recht und das Gesetz. Der Sota im Traum war an ähnlicher Stelle, nur war er kein Rechtsanwalt, sondern eine Art Polizist der früheren Zeit.
      Die Zahlen, die sich der junge Herr notiert hatte, hatten etwas mit seinem neuesten Fall zu tun, einer Steuerhinterziehung.
      Sota probierte ein Stück des Kuchens und da war es. Ein sanftes zufriedenes Lächeln. Wie der Sota im Traum liebte er scheinbar süßes. Das Lächeln hielt jedoch nicht lange an. Er nahm einfach noch einen bissen und sah zur Kellnerin. Irgendwie hatten ihre Haare ihn verwirrt. Sie sah jemandem sehr ähnlich, doch die kurzen Haare passten nicht ganz.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Hikari fehlte die Freundlichkeit und Sanftmut in der Stimme des Mannes mit dem schwarzen Haar, welche sie aus ihren Träumen her von Sato kannte. Stattdessen wirkte die Stimme ihres Gegenübers distanziert und rational, wie jemand der nur banale Fakten von sich gab, statt ein freundliches Gespräch zu führen, dennoch störte sie sich nicht und sie fühlte sich wohl in seiner Gegenwart, ob das wohl daran lag, dass sie ihn für Sato hielt? Sie war froh , dass er bereitwillig diese Information mit ihr teilte und sie fragte sich, ob bei diesem Mann der Satz Harte Schale, weicher Kern passen würde.
      Denn irgendwie war er Sato, irgendwie aber auch nicht und es überraschte sie zu hören, dass ihr Gegenüber Rechtsanwalt war.
      "Kann ich dann davon ausgehen, dass sie einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben?", erkundigte sich Hikari amüsiert, während sie sich bereits sicher war, welche Antworten folgen würde.
      Als sie dann das sanfte Lächeln in seinem Gesicht sah, nachdem er einen Bissen von dem Erdbeerkuchen genommen hatte, spürte sie die ihr bekannte Schmetterlinge im Bauch und ihre Wangen färbten sich mit einer leichten Röte.
      Wenn dies ein Manga oder Anime gewesen wäre, so war sich Hikari sicher, dass in diesem Moment zahlreiche wunderschöne Blumen im Hintergrund zu sehen gewesen wären.
      Es war das selbe Lächeln, dass Sato ihr immer Geschenkt hatte, wenn sie im Traum etwas Süßes von ihrem Job bei einem Teehaus mitgebracht hatte.
      Sie verlor sich in Träumen und Erinnerungen, ehe sie sich daran erinnerte, dass sie sich gerade in der Realität befand, was jedoch bedeutete, dass sie einem Mann wie Sato - wenn nicht sogar Sato selbst - in der Realität begegnet war... Ob sie sich nicht eines Tages so gut verstehen würden wie im Traum?
      "Mein Name ist übrigens Hikari, wäre nach dem ihren zu fragen?", konnte sie ihre Neugier nicht in Zaum halten und war gespannt darauf zu hören, ob dieser Mann nicht sogar den selben Namen trug. Das konnte doch dann kein Zufall sein, oder?
    • Sota sah zu der Kellnerin, als sie fragte, ob er einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hätte. Das konnte er nur mit einem nicken bestätigen. Er nahm sich eine Serviette und wischte sich den Mund ab.
      "Mir passt es nicht, dass die ganzen kriminellen Vereinigungen nicht endlich aufgelöst werden."
      Sie stand noch eine Weile da, bis sie fragte, wie sein Name war. Darauf antwortete er mit
      "Mein Name ist Kabayashi. Sota Kabayashi"
      Er antwortete mehr aus Höflichkeit, doch ihm war irgendwie anders in ihrer Nähe.
      So sah er zu ihr und seine Stimme würde etwas sanfter.
      "Vielleicht können sie mir ja eine schöne Route nach Hause empfehlen... Ich wohne in dem Waldviertel der Stadt. Dort wo die ganzen einzelnen Häuser stehen und viel Grünanlagen drumherum sind...", Erklärte er ihr. Da sie hier heimisch schien, glaubte er, dass sie bestimmt eine angenehme Route kannte.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Als Hikari diesen Namen hörte, konnte sie einfach nicht anders als zu strahlen. Nicht nur, dass er den selben Namen trug wie der Mann aus ihren Träumen, genauso ansah, einen ähnlichen Beruf und Ansichten zu haben schien, nein, allein der Name dieses Mannes weckte ein wohliges Gefühl von Geborgenheit in ihr.
      „Oh, im Waldviertel? Dann haben sie aber ein wirklich schönes Plätzchen erhaschen können, auch wenn die Lage etwas von der Innenstadt entfernt ist.“, lächelte sie strahlend und musste an das gemeinsame Häuschen der beiden aus ihrem Traum denken, welches ebenfalls von Grün umgeben war. Die Zufälle schienen sich nur noch so anzuhäufen.
      „Eine schöne Route... wie?“, legte sie ihre gefaltete Faust nachdenklich gegen das Kinn, „Du kürzeste Weg wäre wohl den Weg entlang der Nagaoki Bahn zu folgen, aber wenn sie eine schöne Route wollen, dann sollten sie unbedingt durch den Geranien Park gehen. Der Weg dauert etwa um die zehn bis zwanzig Minuten länger, aber bei all den schönen Blumen, welche gerade in blühte stehen, lohnt es sich.“
      Hikari begann dem Mann den Weg zu erklären, erwähnte hier und da eine Sehenswürdigkeit der Stadt, an welcher Sota vorbei laufen würde, wenn er sich für den längeren Weg entscheiden würde, als die Glocke an der Tür ertönte und die junge Frau daran erinnerte, dass der Mann mit dem schwarzen Haar nicht ihr einziger Gast war.
      Schweren Herzens musste sie sich somit kurz entschuldigen um sich um die neuen Gäste zu kümmern, konnte es aber kaum erwarten ihr Gespräch mit Sota fortzusetzen... sie zweifelte keine Sekunde mehr daran, dass er ihr Sota war, ob wohl auch ihr Sota eine kalte Seite hatte, welche sie nie kennen gelernt hatte?