Everyone has two Faces, right? [Shio & RimaVG]

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    • Shin saß eher gelangweilt im Unterricht und folgte dem Lehrer. Er stellt die verschiedenen Projekte vor die jeweils in 2er Teams bearbeitet werden sollte. Dem Blauhaarigen war es mehr oder weniger egal mit wem er zusammen arbeiten würde. Er verstand sich mit den meisten aus der Klasse gut, aber mit niemanden hatte er näheren Kontakt. Das war auch gut so. Beziehungen zu anderen Menschen würden ihm ohne hin nur Schwierigkeiten bereiten. Er könnte dann nicht immer wann er wollte auf Jagd gehen. Das Verlangen in ihm schien sich einfach nicht bändigen lassen zu wollen. Sein letzter Mord war erst 2 Tage her und trotzdem juckte es ihm schon wieder in den Fingern. Er konnte nicht ganz sagen woran es lag, aber es war ein unglaublich befriedigendes Gefühl jemanden umzubringen. Alleine die unzähligen Arten es zu tun löste in ihm ein wohliges Kribbeln aus. Kein Mord war wie der andere und doch hatten sie Gemeinsamkeiten. Gerne schwelgte Shin ab und dachte über die schönsten nach. Leider konnte er dieses Erlebnis mit niemanden teilen. Besser so, dachte er sich. Wenn es jemanden erzählen würde, würde die Polizei vielleicht den einen Hinweis finden den sie brauchten um ihn zu finden. Die Neigung zu Gewalt hatte er schon früh bemerkt und seine Eltern hatten ihn damals noch zu einem Therapeuten gesteckt und als Shin merkte das er nicht ehrlich zu diesem Mann sein durfte, beschloss er mit niemanden mehr darüber zu reden. Seine ersten Morde waren schlampig gewesen und es war nur dem Glück zu zu schreiben das ihn niemand entdeckt hatte, nun arbeitete er wirklich professioneller. Shin war so versunken in seine Gedanken, sodass er dem Unterricht erst wieder zu hörte als sein Name fiel.
      "Itou und Akito, ihr arbeitet zusammen."
      Shin sah zu Ray und lächelte ihn an. Das war wahrscheinlich sogar eine ganz gute Partnerschaft. Sie würden bestimmt ohne viel Aufwand ein gutes Projekt abliefern, das hieße für Shin er konnte sich mehr Zeit nehmen für die wichtigeren Dinge.
      "Da ihr nun alle eingeteilt seid, nutzt doch bitte den Rest der Stunde und setzt euch zusammen und besprecht euer Projekt, wenn ihr Fragen habt könnt ihr sie gleich mit mir klären."
      Damit setzt sich der Lehrer hin und alle Schüler begannen sich um zu setzten. Shin nahm seine Sachen und ging zu Ray.
      "Darf ich mich setzten?", fragte er freundlich und deutete auf den nun leeren Platz neben dem Schwarzhaarigen.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Wie fühlte es sich an der beliebteste Schüler der Schule zu sein und dann auch noch mit der Schönheit der gesammten Schule zusammen zu sein.. Genau so.. Ray sah wieder etwas verlegen auf seine Notizen und auf die süé Nachricht die ihn seine Freundin heute Morgen in die Hand drückte. Ihm wurde warm.. Wirklich richtig warm. Er wollte einfach endlich wieder ihre Lippen auf seinen spüren, statt hier im Unterricht zu sitzen und brav dem Lehrer zuzuhören, der hier seine Projekte vorstellte, die wohlbald jeder von ihnen absolvieren sollte.
      Er blickte zu seinem Banknachbarn, der wohl genau so interessiert am Unterricht war wie er, denn er schlief wie ein Stein.
      Doch dem Lehrer juckte es nicht er war in seinem Element. Doch dann wurde Ray doch etwas hellhörig als er davon sprach das er die Schüler in Gruppen einteilte. Nun er hatte zwar nichts dagegen mit jemanden zusammenzuarbeiten, doch er würde sich seinen Partner gerne selbst aussuchen, doch der Lehrer hatte schon einen Zettel aus seiner Aktentasche gezogen und klapperte nun die List nach und nach ab. Langsam war ein leichtes Gewusel im Raum zu verspüren, denn jeder setzte sich zu seinem Partner am Tisch. Als der Name seines Banknachbarn fiel, stupste Ray ihn sanft an. Dieser sah nur verdutzt den Lehrer an und nur eine Handbewegung zum Platz genügte und er verstand was er von ihm wollte.
      Der schwarzhaarige fand das ein wenig amüsant und dann wartete er gespannt auf seinen Namen, denn dieser wurde bis jetzt noch nicht genannt. Die Reihen lichteten sich und dann fiel doch der Name "Itou und Akito". Ray blickte auf und sah nach hinten zu dem blauhaarigen Jungen, der sehr erfreut darüber schien. Ohne mit der Wimper zu zucken stand er schon neben ihn und fragte ob er sich setzten durfte. "Ja klar. Setz dich.." Er blickte den Jungen neben sich an. "Also was für ein Projekt wollen wir anstreben?" Ray blickte dabei zu dem anderen und wappnete sich schon mit einem Stift.
    • Eigentlich war es ihm egal welches sie nahmen, daher deutete er wahllos auf eines.
      "Wir wäre es damit, da kann man bestimmt verschiedene Medien mit einbauen.", sagte er gelassen.
      Eigentlich sollte er sich wirklich auf die Schule konzentrieren, doch irgendwie war er heute etwas hibbelig. Das Verlangen ihn ihm stieg langsam, aber stetig. Die Versuchung war groß, sich mit einer billigen Ausrede zu entschuldigen und statt zur Krankenschwester zu gehen, einfach die Straßen nach seinem nächsten Opfer zu durch kämmen. Doch er musste sich wieder Konzentrieren, schließlich war er nicht zu Hause wo er seinen Fantasien nach hängen konnte. Also fokussierte sich Shin und ging mit Ray verschiedene Ansätze für ihr Projekt durch. Schneller als erwartet, war die Stunde zu ende, doch sie waren nicht wirklich fertig mit ihrem Gespräch.
      "Denkt dran den Rest zu Hause fertig zu machen und nächste Woche dann vor zu stellen.", sagte er Lehrer zum Ende der Stunde.
      Die ganze Klasse kam wieder in Schwung und alle machten sich daran ihre Sachen ein zu packen. Shin gefiel der Gedanke nicht sonderlich sich in seiner kostbaren privaten Zeit mit jemand treffen zu müssen, doch wollte er seine guten Noten halten. Ein oder zwei Treffen würde er schon hinter sich bringen können.
      "Willst du meine Nummer, dann können wir uns später darüber austauschen wo und wann wir uns treffen wollen?", fragte Shin höflich.
      Er wollte sich ihm zwar nicht aufdrängen, aber er hatte seine Angelegenheiten lieber zu früh als zu spät geklärt. Unter anderen musste er ja seine Zeit sowieso einplanen. Er konnte es sich nicht leisten sich auffällig zu verhalten, denn er wusste ein Fehler und es war für ihn vorbei. Er hatte wirklich wenig Lust auf ein Gefängnis schließlich konnte er sich dort nicht nach Herzenslust austoben, wie er es jetzt machte. Und diese Wochenende würde er auch hinter sich bringen. Bestimmt wäre Ray nicht die schlechteste Wahl die er hätte haben können.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Seufzend starrte er Shin an.. ´Ihm war es egal was wir für ein Projekt machen? Nun wenn er es so haben will..Nur zu..´
      Ray schweifte kurz mit seinen Gedanken weg, wurde aber dann von seinen Partner aus den Gedanken gerissen und sah dann auf seinen Finger den er über die Liste der projekte führte. "Klar. Hab ich kein Problem mit."
      Ray notierte sich das Projekt auf seinen Notizzettel. Ein wenig war der Schwarzhaarige abgelenkt, denn er freute sich nach der Schule schon sehr auf seine Freundin und wollte eigentlich keine einzige Sekunde herumtrödeln. Auch Shin schien etwas mit den Gedanken woanders zu sein, so sah es jedenfalls für ihn aus. Nach einigen kleinen Gesprächen und weiteren Stichpunkten auf seinen Notizen, hielt der Lehrer am Ende der Stunde noch eine Ansprache. Ray traute seinen Ohren kaum, er wollte eigentlich dagegen protestieren, aber er hielt sich zurück. Man konnte es ihm jedoch stark ansehen das ihm das überhaupt nicht passte.
      Ray sah zu dem Blauhaarigen und auch dieser schien nicht so angetan zu sein. Er seufzte und packte seine Sachen langsam ein, ehe Shin nach seiner Nummer fragte. Ray zuckte leicht zusammen. "Du.. Du willst meine Nummer haben?" Verdutzt sah er ihn an, denn er tat es nur sehr ungern.. Er wollte nicht das jeder in sein Privatleben Einblick erhält. "Na gut.. Aber nur für das Projekt. Dannach löscht du sie bitte wieder ja?" Ray riss ein Stück Papier vom Notizblock ab und kritzelte gut leserlich seine Handynummer auf das Papier. Er überreichte es Shin und nickte.
      "Dann sag Bescheid wann es dir passt." Schnell schnappte er sich seine Tasche und eielte aus dem Raum heraus. Es war ein komisches Gefühl für ihn seine freie Zeit mit jemand anderen zu verbringen.. und das auch noch mit einem Mann.
      Was seine Freundin wohl dazu sagen würde... Er schluckte den Gedanken schnell davon, denn es war ja nur für die Schule. Für nichts anderes. Doch warum wurde ihm gerade so warm? Er packte seine Sachen in den Spind und bereitete sich auf die kommenden Stunden vor.

      Der Tag verging relativ schnell und es war endlich Schulaus. Ray nahm seine Tasche und zog sich einen Lolly heraus und steckte ihn in den Mund. Süßigkeiten waren wohl seine größte Schwäche, auch wenn man es ihm körperlich so gar nicht ansah. Er würde heute Abend wieder seine Joggingrunde drehen, denn das brauchte er einfach als Ausgleich zu allem.
      Die Beziehung zu seiner Freundin genoss er zwar in vollen Zügen, aber die Zeit die er sich für sich selbst nahm war ihm wichtiger als alles andere auf der Welt.
      Ray ging gedankenversunken die Treppenstufen der Schule hinunter und dann hörte er nur seinen Namen. "RAY!!" Er blickte auf und schon sprang ein Mädchen mit langen blonden Haaren auf ihn zu und umarmte ihn. "Da bist du ja endlich! Du hast mir so gefehlt." "Du mir doch auch." Sie zog ihm den Lolly aus den Mund und küsste ihn. "Also was machen wir heute noch?" Sie war ganz hippelig und aufgeregt. "Alles was du möchtest." Er nahm ihr den Lolly wieder ab und schnappte ihre Hand. "Gut dann gehen wir später ins Kino? Ich muss noch kurz im Café aushelfen. Sonst schimpft mein Vater wieder." "Keine Sorge. Ich muss auch kurz beim Restaurant vorbei schauen. Mal sehen ob sie das Wochenende wieder eine Aushilfe brauchen." "Gut ich schreibe dir dann. Bis heute Abend. Ich liebe dich." Sie küsste ihn auf die Wange und hüpfte freudig zum Schultor wo ihre Freundinnen warteten und sie kicherten ehe sie verschwanden.
      Ray schüttelte nur lächelnd den Kopf. Alles in seinem Leben war perfekt.. Seine Eltern unterstützten ihn wo es nur ging, er war glücklich Verliebt.. und auch sonst fehlte es ihm an nichts. Doch.. Auch wenn alles perfekt schien, fehlte ihm trotzdem etwas um zu 100% vollkommen zu sein, doch er wusste seit Jahren nicht was es nur war..
      Der Schwarzhaarige machte sich nun auf dem Weg zu seinem Teilzeitjob und tatsächlich durfte am Freitag und am Samstag zum arbeiten kommen.
      Den restlichen Tag verbrachte er damit sich dem Projekt zu wittmen, ehe er sich dann in seine Sportsachen warf und seine gewohnte Route joggte.
    • Lächelnd nahm er den Zettel entgegen und schaute Ray noch kurz hinter her. Das er so darauf bedacht war wer seine Nummer bekam und wer nicht irritierte ihn zwar etwas, aber er würde ohnehin nur den nötigsten Kontakt mit ihm halten. Er hatte eigentlich kein großes Interesse daran ihn lange in seinem Leben zu haben. Shin packte seine Sachen zusammen und verließ danach ebenfalls den Raum. Der restliche Tag zog sich für ihn genauso wie er begonnen hatte und als die Schulglocke das Ende verkündete, fühlte er sich Federleicht. Da er zwar immer höflich aber distanziert war, bemerkte er zwar immer wieder die Blicke seiner Klassenkameraden, aber niemand sprach ihn an. Ungehindert spazierte er vom Schulgelände nach Hause. Dort legte er seine Sachen hab, zog sich einen unauffälligen grauen Pullover über und setzte sich auf sein Bett.
      Er hatte den ganzen Tag darauf gewartet und nun da es soweit war wusste er noch gar nicht wo er anfangen sollte. Er schob eine Kiste unter seinem Bett vor und nahm sich ein Messer daraus. Zärtlich fuhr er mit der einen Hand über die scharfe Klinge und sein Blick wurde weich. Dennoch lag ein unheilvoller Funke darin. Das war heute die Waffe seiner Wahl. Er klappte es zusammen und packte es in die Bauchtasche seines Pullovers.
      Beim raus gehen lies er noch einmal den Blick über seine Einzimmerwohnung schweifen. Es war wie eine Art Schutzmechanismus. Er merkte sich wo seine Sachen lagen, für den Fall das jemand, bis er wieder da war, hier drin gewesen sein sollte. Vielleicht war es etwas paranoid aber Vorsicht war bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Er schloss hinter sich leise die Tür und stellte sicher das sie Abgeschlossen war. Dann ging er los und zog sich seine Kapuze über den Kopf.
      Es dämmerte bereits, das war die perfekte Zeit für den beginn der Jagd. Shin streunerte eine Weile ziellos durch die Gegend und schließlich beobachtete er zwei junge Frauen. Sie verabschiedeten sich und dann trennten sich ihre Wege. Kurz überlegte er und folgte dann der brünetten Frau. Er hielt Abstand und beobachtete sie einen Moment, alles war ruhig und hier waren nur wenige Menschen unterwegs. Als sich eine günstige Möglichkeit ergab überbrückte er schnell die letzten paar Meter und drückte ihr sein Messer in den Rücken. Sie spürte das unangenehm spitze Ende der Klinge und wollte sich umdrehen doch Shin hielt sie fest.
      "Sei ruhig oder du bist sofort Tod~", säuselte er.
      Er war nun vollkommen in seinem Element. Es war als hätte man einen Schalter umgelegt und der Killer hatte nun die Macht über ihn. Er gab sich ihm ganz hin und gab ihm bereitwillig jegliche Kontrolle. Die Frau nickte und die Angst zeichnete sich deutlich in ihrem Gesicht ab. Um sie herum war keine Menschenseele zu sehen. Shin trieb sie noch weiter Abseitsz in eine Gasse die nicht ausgeleuchtet war und versicherte sich nochmal das sie alleine waren.
      Ein finsteres Lächeln lag auf seinen Lippen, während seine Augen wahnsinnig vor Freude wirkten. Seine Beute hatte keine Chance und so lies er sein Messer über und durch ihren Körper gleiten. Er wusste nicht wer sie war, doch er sah wahrscheinlich das Intimste was ein Mensch nur zu bieten hatte. Der Moment des Todes in dem einem der letzte hauch Leben dem Körper entschwindet. Genau das war der Moment für den Shin lebte, es erfüllte ihn mit einer Ekstase die er nicht mit Worten beschreiben konnte. Am Ende stand er vor der Leiche und blickte auf sie herab. Nun war es in seinen Augen nur noch Müll der einen anwiderte. Mit einem arroganten Blick verabschiedete er sich von ihr und verließ die Gasse. Da er immer darauf bedacht war sich nicht selbst mit Blut zu beflecken, konnte er meist ganz ohne Probleme nach Hause gehen. Auch heute hatte seine Kleidung sauber gehalten, allerdings hatte sein Gesicht etwas abbekommen. Daher zog er sich seine Kapuze noch weiter ins Gesicht, während er lief.
      Noch immer war es eine ruhige Nacht und nur vereinzelt kamen ihm Leute entgegen. Es waren fremde Gesicht die ihn nicht interessierten, bis er plötzlich eins erkannte. Ihm lief Ray entgegen, scheinbar drehte er noch eine abendliche Joggingrunde. Shin senkte den Blick und lief stur an ihm vorbei. Sein Puls stieg, noch nie war er so nervös gewesen. Aber wieso? Ihm fiel darauf einfach keine Antwort ein, selbst daheim unter der Dusche, wusste er nicht warum er in diesem kurzen Moment in dem sich ihre Wege gekreuzt hatten, so aufgeregt gewesen war. Als wäre er kurz davor gewesen auf zu fliegen. Dabei hatte der Schwarzhaarige ihn sehr wahrscheinlich nicht mal erkannt.
      Als er sich soweit wieder beruhigt hatte und sowohl die Nervosität als auch sein inneres Monster Ruhe gaben, schrieb er Ray eine kurze Nachricht.
      "Ich bins Shin. Am Samstag um 10 Uhr? Wo wollen wir uns treffen?"
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Es war realtiv ruhig heute Abend und auch wenn es ein wenig kühler wurde biss er die Zähne zusammen und joggte weiter. Für ihn gab es keine halben Sachen er wollte in Form bleiben und er brauchte diesen Ausgleich zur Schule ganz dringend.
      Wenigen Menschen begenete er und ihm kam ein Typ entgegen der ihm ein wenig wunderlich vorkam, doch Ray dachte sich nichts weiter und lief an ihm vorbei.
      Nachdem die Runde gedreht war und er sich zurück in seine Wohnung begab, fing sein Handy an zu vibrieren. Schnell zog er es aus seiner Tasche während er sich den Schweiß mit einem handtuch von seinem Körper abtupfte. Es war Shin.. Das Handtuch legte er kurz zur Seite und lehnte sich an seine Kommode im Flur um ihm gleich zu antworten. "Hey. Ja das geht klar. Wie wärs mit dem Restaurant wo ich aushelfe, da gibts auch gratis Essen für uns. Ich schicke dir gleich die Adresse durch."
      Ray tippte die Adresse in Google Maps ein und schickte Shin den genauen Standpunkt des Restaurantes.
      "Das hätten wir." Er sah auf die Uhr und so langsam musste er sich für den Kinobesuch fertig machen, denn seine Freundin würde schon bald vor seiner Tür stehen.
      Schnell sprang er unter die Dusche und machte sich anschließend fertig. Er zog sich lässige Klamotten an und gerade als er das Parfüm anlegen wollte klingelte es auch schon an seiner Tür.
      Freudig öffnete er diese und das Mädchen seiner Träume stand vor ihm. "Hallo Liebes." Ebenfalls lächelte sie und gab ihn einen Kuss auf den Mund. "Bist du soweit?" "Klar ich schnappe mir nur die Jacke und zieh mir die Schuhe an dann können wir."
      Ray nahm noch sein Handy, Schlüssel und Portmonaie und schloss die Tür hinter sich zu. Seine Freundin hakte sich in seinem Arm ein und die beiden machten sich auf dem Weg zum Kino.
      Sie redeten über den Tag und alles Mögliche bis ihr Gespräch unterbrochen wurde. Aus der Ferne konnten sie Blaulicht sehen und einige Menschen tummelten sich. May zupfte an seiner Jacke und sah ihn an. Er nickte nur und sie gingen langsam darauf zu. Die Polizei sowie der Krankenwagen waren da, doch als der Leichenwagen vorfuhr schauderte es ihn und er drückte May ganz nah an sich. "Was ist hier passiert Ray?" Sie sah ihn verzweifelt und unsicher an. "Ich weiß es nicht." Ray´s Blick war ernst und er sah sich die Sache genau an. Die Polizei versuchte die Presse ein wenig von dem Geschehen abzulenken. Doch Ray nahm May an die Hand, denn er wollte noch näher ran, er wollte wissen was passiert war.
      Dann erstarrte er.. May stieß ein wenig unsanft an seinen Körper und ihr fiel ebenfalls die Farbe aus dem Gesicht. "F**k.." May hielt sich die Hand vor dem Mund und Ray drückte sie an sich und drehte ihren Kopf weg, sodass sie den Anblick nicht mehr ertragen musste.. Vor ihnen lag nur wenige Meter entfernt ein toter Körper..Völlig durchbohrt.. Man konnte nicht einmal erkennen wer sie war.. Das Gesicht war vollkommen entstellt. "Lass uns gehen ja?" Er spürte wie seine Freundin anfing zu zittern und er wollte sie nur schleunigst aus dieser Situation bgringen..
      Das Kino war ihnen vergangen und sie betraten die Wohnung von Ray. "Ich mach dir einen Kakao." Ray schloss die Tür mehrmals hinter ihnen zu und zog sich aus, ehe er sich in die Küche begab und zwei Tassen mit Milch füllte und diese in die Mikrowelle stellte.
      "Wer tut nur so etwas Schreckliches.." May war noch immer geschockt und konnte es nicht fassen. "Keine Ahnung. Ich hoffe nur das er schnell geschnappt wird." Innerliche Unruhe machte sich in dem Schwarzhaarigen breit, denn wer wollte nicht das soetwas nocheinmal vorkam.. und vorallem nicht das seiner Freundin dieses Schicksal ereielte.. Die Schokolade war serviert und Ray nahm seine Freundin in seine Arme. Dieses Bild würden die beiden so schnell nicht wieder vergessen..