In Love with a Criminal [Runa x RimaVG]

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    • Ben zog gerade das Messer zwischen den Rippen seines Opfers, als er es endlich sah. Der Moment kurz bevor man starb und der letzte Funke des Lebens aus einem entwich. Das war der Moment den er am meisten auskostete. Dafür lebte er nur um diesen Moment immer und immer wieder zu erleben. Es war etwas so intimes und das er der einzige war der das auskosten konnte, berauschte ihn jedes mal aufs neue und nie wurde es langweilig. Es wurde nicht monoton, wie es andere Rauschmittel wurden, es war jedes mal anders und es wiederholte sich nie. Jedes seiner Opfer war auf seine Weise besonder und einzigartig und doch hob sich niemand besonders heraus. Beno schloss genüsslich die Augen, lies seine Arme entspannt runter hängen und legte den Kopf in den Nacken. Die Ektase durchfuhr jede Faser seines Körpers und lies ein prickeln auf seiner Haut zurück. Viel zu schnell war es wieder vorbei. Er öffnete wieder seine Augen und blickte auf die Leiche unter sich. Angewidert verzog er den linken Mundwinkel und drehte den Kopf der Leiche mit seinem Fuß auf die andere Seite.
      "Mieses Stück Scheiße. Du hättest besser mal langsamer sterben sollen." Ein kichern schüttelte ihn.
      "Obwohl dein Gejammer und Geheule auch sehr witzig war." Ein erneute Lachanfall überkam bei dem Gedanken daran.
      Er liebte diese Macht die er hatte. Er liebte es über das Leben eines anderen zu entscheiden, während er selbst einfach unantastbar war. Er machte keinen Unterschied zwischen seinen Opfern, ebenso hatte er keine besonderen Vorlieben. Das einzige was er mit Abstand am besten fand, war jemanden mit einem Messer zu töten. Die Möglichkeiten den Mord damit durch zu führen waren schier unendlich. Ob schnelles Ende oder langsame Qualen. Alles war möglich und genau diese Flexibilität war es die ihn so anzog. Er legte sich nicht gerne fest, auch wenn es da eine Ausnahme gab. Asami war die Ausnahme der Ausnahmen. Es war schwierig in Worte zu fassen wieso sie eigentlich ein Paar waren, aber es war eine unumstößliche Tatsache. Auch wenn es Beno immer noch schwer viel das sie es einfach akzeptierte das er ein gesuchter Mörder war. Sie akzeptierte ebenfalls das er nicht damit aufhören würde und sehr wahrscheinlich kein sonderlich langes Leben führen würde. Es war ihr einfach nicht wichtig. Bei dem Gedanken an sie kribbelte es in seiner Brust. Seitdem sie zusammen waren, hatte er öfters dieses Gefühl ohne es klar benennen zu können.
      Er wischte sich kurz die Blutverschmierte Hand an seiner Hose ab und griff dann nach seinem Handy. Es war bereits spät und er sollte sich auf den Weg machen. Er packte es wieder, blickte noch einmal kurz auf sein Werk und verließ das kleine Apartment in dem er war. Es interessierte ihn nicht wenn er noch das Blut seiner Opfer an sich hatte, es war bereits spät und in dieser Gegend interessierte es sowieso niemanden. Er selbst wohnte nicht sonderlich weit von hier, daher schlenderte er nach Hause. Daheim angekommen ging er ins Bad und betrachtet sich. Einige Blutspritzer hatten ihn im Gesicht getroffen.
      "Dieses Miststück...", grummelte er während er sich auszog um zu duschen. Die Kleidung würde er später noch Verbrennen damit er keine Spuren mehr hatte. Auch wenn es ihm eigentlich nicht so wichtig war, sonderlich sauber zu arbeiten, so achtete er doch darauf keine wirklichen DNA-Spuren zu hinterlassen und auch nichts übrig zu lassen was ihn mit den Morden in Verbindung brachte. Was würde es ihm nützen im Gefängnis zu sein? Dort konnte er seinem Drang nicht nachgehen und auch die Euphorie nicht mehr auskosten. Er erinnerte sich nochmal an das Gefühl von heute Abend und ein wohliges Grinsen lag auf seinen Lippen. Mit besserer Laune trat er aus der Dusche und trocknete sich. Er band sich das Handtuch um die Leiste und ging in seine kleine Küche. Es lebte zwar nur in einer ein Zimmerwohnung, aber mehr Platz benötigte er nicht. Ben nahm sich ein kühles Bier aus dem Kühlschrank und lies sich dann auf seinem Sofa nieder.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Asami hörte dem Professor aufmerksam zu. Es ging um die innerliche Zerstörung von Mobbing. Sie schrieb mit und machte sich Notizen für die nächste Klausur. In der Psychologie war es wichtig, sehr gut zu zuhören, damit man wusste, wie man helfen kann. Das wurde ihr ganz am Anfang ihres Studiums beigebracht. Schließlich entließ der Professor sie mit de Hausaufgabe, ein dreiseitiges Referat über Mobbing, Ursachen von Mobbing und was man gegen Mobbing tun kann. Das würde die Brünette schon hinkriegen. Sie War zwar reich, hatte aber auf eine der kleinen Studentenwohnungen bestanden. Der Preis War ein Einzelzimmer. Damals War sie darüber traurig, weil sie die anderen Studenten besser kennengelernt. Aber mittlerweile fand sie es so gut und das wegen ihrem Freund. Ben War ein Mörder, doch es War ihr egal. Es War ihr egal, ob er gesucht wird, aber vor allem War ihr egal, dass er sie eines Tages töten könnte. Sie wollte immer nur für ihn da sein. In ihrem Zimmer, man konnte es kaum Wohnung nennen, legte sie ihre Studiensachen weg und sah ihn den Kühlschrank, was sie noch alles hatte. Es War nicht viel und alleine essen war langweilig. Das hieß also, sie musste zu Ben. Es würde sicher wieder ein intimer Abend werden. Sowie immer, wenn sie bei ihm war. Sie hatten sogar schon ein paar Mal miteinander geschlafen und sie fand es wunderschön. Aber sie sollte ihn besser vorher anrufen, denn sonst könnte er wütend werden. So nahm sie ihr Handy und rief Ben an
    • Gelangweilt zappte er durch die Kanäle. Nichts Spannendes, wie eigentlich immer. Er trank noch einen Schluck von seinem kühlen Bier, bevor er den Kopf nach hinten legte und die Augen schloss. Er stellte sich schon sein nächstes Opfer vor ohne dabei an etwas konkretes denken. Er durchlebte solche Tagträume manchmal öfter als ihm lieb war, aber hier, in seinen vier Wänden, konnte er sich dem ganz hingeben. Doch langsam wandelte sich sein Traum in eine merkwürdige Richtung und alles wurde konkrete bis er schließlich Asami vor sich sah. Er schreckte auf und blickte auf sein Handy. Es vibrierte neben ihm auf dem Sofa.
      "Asami...", sagte er.
      Noch einen Moment sahs er paralysiert dar und starrte auf sein Display. Würde es ihn stören wenn er sie umbrachte? Würde er sich überwinden müssen oder würde die Ektase die er dann erleben würde noch besser werden als alle anderen? Er hatte schon oft Frauen gehabt und die eine oder andere hätte er auch gerne umgebracht, aber dann wäre es ein leichtes für die Polizei gewesen ihn zu finden. Statt sie zu töten hatte er sich damit begnügt, der ein oder anderen, einen Schlag ins Gesicht zu geben. Nicht das gleiche befriedigende Gefühl aber es hatte zum gleichen Ziel geführt. Er war sie los geworden.
      Schließlich nahm er den Anruf entgegen.
      "Na Musterkind?", entgegnete er den Anruf.
      Er machte sich einen Spaß daraus sie aufzuziehen. Es war ihm schleierhaft wie sie immer alles befolgen konnte was ihre Familie von ihr forderte. Er fragte sich wann sie es wohl endlich satt haben würde und ihr Leben leben würde.
      "Ja bin eben Heim gekommen. Kannst einfach her kommen."
      Ihr Telefonat ging nicht sonderlich lang. Er legte sein Handy neben sich und starrte wieder in den Fernseher. Es liefen gerade Nachrichten. Scheinbar wurde die Leiche noch nicht entdeckt. Er stand schließlich auf und ging wieder in die Küche. Wenn Asami vorbei kam, würde sie wahrscheinlich was anderes trinken wollen als Bier. Er warf einen Blick in den Kühlschrank. Es war noch eine Flasche Wasser da und bestimmt könnte man sich mit den Resten noch etwas zu Essen machen. Sie würde damit klar kommen müssen oder einkaufen gehen.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Asami kannte ihren Freund inzwischen gut und kaufte kurz noch etwas ein. Dann lief sie durch die Straßen. Ihre Familie War eigentlich nicht besonders groß. Sie bestand aus ihren Vater, ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder und ihrer großen Schwester. Ihre große Schwester War relativ arrogant, aber trotzdem sehr lieb und hilfsbereit. Erst vor kurzem hat sie sich verlobt. Mein kleiner Bruder geht mittlerweile auf die Highschool und War im letzten Jahr. In ihrer Familie musste man ziemlich viel leisten. Ihr Vater war der Direktor eines sehr großen Krankenhauses. Ihre Familie War ziemlich zufrieden mit ihr, da sie ja Psychologin werden wollte. Sie wollte Menschen mit Problemen helfen.
      Sie strich sich durch ihr braunes Haar und sah kurz in den Himmel. Es zog ein Gewitter auf. Sie War schnell bei der Wohnung ihres Freundes. Als er aufmachte, begrüßte sie ihn mit einem Kuss
    • Als es an der Tür klingelte stand Beno auf und öffnete Asami die Tür. Er erwiderte ihren Kuss und schloss die Tür hinter ihr. Er sah sofort das sie noch einkaufen war und musste etwas lächeln. Sie hatte sich bereits schon so an ihn gewöhnt das sie intuitiv wusste was zu tun war, bevor er es ihr sagen musste. Er folgte ihr in die Küche und umarmte sie von hinten mit einem Arm. Mit dem anderen legte er ihre Haare auf eine Seite und küsste ihren Nacken.
      Er hauchte ihr ins Ohr: "Du weißt das es hier nicht sicher für dich ist~"
      Eine Hand drückte ihre Hüfte gegen seinen Körper, während er mit der anderen über ihren Oberschenkel strich.
      Natürlich war in ihrer Beziehung mehr als nur das körperliche aber Ben konnte einfach nicht abstreiten welch schönen Körper sie hatte. Ebenfalls war eben auch nur ein Mann und hatte eben Bedürfnisse die er nur zu gerne mit ihr befriedigte, wenn sie es auch wollte.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha