Sometimes more than... what are we? [AnnieMyu&TheBentoFox]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Sometimes more than... what are we? [AnnieMyu&TheBentoFox]

      Sometimes more than... what are we?
      yaoi/boylove - romance - comedy

      @AnnieMyu


      Kenji Nakahara und Kuroo Yosano sind schon Freunde seit sie denken können. In all den Jahren ist ihr Verhalten
      zueinander auf eine nahezu natürliche Art und Weise intimer und intimer geworden, bis es für Außenstehende scwer wurde zu differenzieren, ob die beiden Freunde nicht schon lange viel... mehr sind als das.
      och tatsächlich ist dem nicht so. Neben den Begrüßungsküsschen und der eng umschlungenen Schlafpose sind sie einander auf der romantischen Ebene weiter entfernt, als man vermuten mochte. Und grundverschieden sind sie noch dazu! Während Kenji sich völlig in der Welt der Videospiele verliert, ist Kuroo eher der sportliche Typ Mensch. Doch ohne den anderen? Nah. Das erklärt sicherlich die zahlreichen Trennungen, der Kuroo sich stellt regelmäßig - denn nichts geht über ihre Freundschaft und nichts kann diese beiden voneinander trennen. Doch was passiert, wenn nun einer von ihnen ie letzten Grenzen ihrer Freundschaft überschreitet?




      Weniger emotional eingestellt ist Kuroos älterer Bruder Chuuya. Kalkuliert, kühl, aweisend, missgünstig, aber für seine Vorgesetzten und auch seine Eltern immer ein perfektes Lächeln auf den Lippen, mit den perfekten Noten, der schönen Wohnung... Nur die perfekte Freundin müsste noch ein Teil seines Lebens werden und er hätte für sich persönlich das Spiel des Lebens durchgespielt. Sein größtes Talent ist es vermutlich nach Außen hin den guten Schein zu waren, was sein angespanntes Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder definitiv erschwert. Doch Familie ist Familie nichtsdestotrotz. Chuuya ahnte nicht, wie sehr sein erarbeitetes Bild von sich selbst in's Wanken geraten sollte als er nur durch Zufall Jirou Mori bei dessen Einzug im Treppenhaus begegnete und kaum mehr als 1-2 höfliche Worte für ihn übrig hatte. Doch diese wenigen Worte schienen zu reichen um ohne Sinn und Verstand einen gewissen.. Eindruck zu hinterlassen. Einen Eindruck, der beinahe an Schicksal zu grenzen schien, als Yosano-Sensei in seiner Tätigkeit als Literatur-Dozent an der Universität auf dem Gang erneut auf Jirou stoßen sollte. Einen Studenten dieser Universität. Bald sein Student, und gar nicht so zufällig mehr, wie Chuuya es vielleicht glauben wollte. Nichts, was einen Mann in seinem Alter wirklich erschreckend fand. Nein, er stand mit beiden Füßen fest auf dem Boden - nur wusste er dort noch nicht, wie schnell der feste Boden sich in Treibsand verwandeln konnte.


      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von TheBentoFox ()



    • Lachend rannte der 4 Jährige seinem Ball hinterher, mit welchem er gerade spielte. Kuroo übte schon früh und wurde von Tag zu Tag besser!!...So zumindest nach Kuroo. Der Junge war immer ehr alleine, die anderen Kinder spielten lieber mit Autos oder im Sand, alles etwas was Kuroo zu langweilig war. Da spielte er tatsächlich lieber mit der Hauswand, welche eben leider kein wirklich guter Kamerad war wenn er den Ball mal zu doll dagegen warf und dieser dann sonst wo hin flog! Kuroo rannte also dem Ball nach, blieb jedoch stehen als sich ein anderer schwarzhaariger Junge nach diesem beugte. Er hatte wesentlich längere Haare als Kuroo, was er...wirklich cool fand! Es sah anders aus und dem kleinen Jungen gefiel grundsätzlich alles was außergewöhnlich war. Sofort setzte sich ein Lächeln auf seine Lippen, als seine Augen die des anderen trafen. ,,Hey! Magst du spielen?!" Er sagte zwar nichts, aber das kleine Kopfschütteln war recht deutlich zu sehen, was Kuroo nur zum schmollen brachte. ,,Oh...Okey dann...wirfst du mir wenigstens den Ball zu?" Erst keine Reaktion, aber schließlich tat der kleine worum Kuroo ihn bat, was Kuroo aber...als eine Chance nutzte. Eine Chance sich zu positionieren, die Arme zusammen zu legen und wie die großen Spieler im Fernsehen den Ball nach oben zu baggern. Mit großen Augen sah er diesem nach, bis er wieder zwischen den beiden Jungen auf dem Boden auf kam. ,,WOOOOAH! Das war so cool!! Kannst du das nochmal machen?!" Begeistert lachend lief er zu dem Jungen, den Ball zwischendurch aufsammelnd, sich dann vor ihn stellend und ihn angrinsen. ,,Du bist doch auch oft alleine, oder? Ich seh dich zumindest nie mit jemanden...Wie wärs wenn wir Freunde werden?!" Das grinsen auf den Lippen des kleinen Jungen konnte nicht größer sein, als er seinem neuen Freund die Hand hin hielt. ,,Mein Name ist Kuroo! Und wie heißt du, neuer bester Freund?!" Es dauerte ziemlich lange eh der andere seine Hand ausstreckte, die von Kuroo nahm und das erste mal etwas sagte. ,,...Kenji..."


      ~Montag, 1. April, Happy Birthday Chuuya!~

      Kuroo Yosano

      ,,Kennnnjiii~" .... ,,Keeeeeennnjiiii~"
      ,,Kenji~" Grinsend stützte er über dem Gesicht seines noch immer schlafenden Freundes, beobachtete ihn gern noch einen Moment. Wie jeden Morgen lief Kuroo nach seinen morgendlichen Training und anderen Erledigungen zu seinem besten Freund um ihn zu wecken. Wunderte man sich wirklich das er einen Schlüssel besaß? Sicher nicht. Es war ehr verwunderlich, dass sie die Nacht mal nicht gemeinsam verbracht hatten! ,,Komm schon Ken, es ist Montag! Hast du wieder- Vergiss es." 'Hast du wieder die halbe Nacht gezockt' war definitiv eine Frage die er sich sparen konnte denn die Antwort war: Ja! Kuroo hatte nichts dagegen das sein Freund eben viel Videospiele spielte, aber das war auch definitiv einer der Gründe warum er so oft bei ihm schlief. Das und weil er eben einfach gern bei ihm war, logisch! Seufzend beugte sich Kuroo hinunter, küsste seinem Freund auf die Wange, ziemlich lange, so lange bis er sah das er die Augen langsam öffnete und er sich mit einem Grinsen von ihm entfernen konnte. ,,Morgen Schlafmütze! Deine Sachen sind im Bad und dein Rucksack ist auch fertig gepackt, also steh endlich auf!" Lachend zog er ihm die Decke weg, hifte seinen Freund über seine Schulter und schleppte ihn ins Bad, wo er ihn ab ließ und etwas durch die Haare wuschelte. ,,Mach dich fertig, ich muss Baka-Chan noch sein Geschenk bringen. Wir treffen uns in 10 Minuten draußen! Wehe du bist nicht da!" Wie der Morgen -Mensch durch und durch der er war lief er recht schnell nach draußen, nur um eine Etage nach oben zu gehen, die Tür zur Wohnung seines Bruders auf zu schließen und diesem in der Küche das Geschenk in seiner Hand gegen den Hinterkopf zu hauen. ,,Alles gute Baka-Chaaaaaaaan." Statt einer herzlichen Umarmung oder was sich sonst Geschwister geben würden streckte Kuroo ihm nur die Zunge heraus, legte ihm die längliche Schachtel dann auf den Küchentresen. ,,Wir sehen uns beim Kaffee bei Mama und Papa, Baka." Und damit ging er auch schon wieder. Ja, die beiden waren wirklich ein Herz und eine Seele...nicht. Noch nie waren sie wirklich wie Brüder, was aber wahrscheinlich auch an dem Altersunterschied von über 10 Jahren lag. Kuroo hat Chuuya gern genervt und Chuuya war eben der Meinung Kuroo ein paar mal zu oft zu sagen was er tun und lassen sollte, nun, so entstand eben diese Beziehung zwischen ihnen. Und trotzdem hatte Kuroo sein Erstaartes zusammen genommen um seinem Bruder die Uhr zu kaufen, die er sich gefühlt 1000 mal in einem Katalog angesehen hatte. Nur weil sie sich nicht leiden konnten -ab und an- hieß es ja nicht das sie nicht nett zueinander sein konnten...ab und an.
      Kuroo ging dann nach unten in den Keller, holte sein Fahrrad heraus und wartete wie angekündigt auf Kenji, sah währenddessen auf sein Handy und verdrehte nur genervt die Augen als er die Nachricht von seiner Freundin sah. Ja...genervt. Denn sie nervte ihn. War der Meinung er müsste sie jeden Tag von der Bahn abholen, dachte es wäre okey wenn sie sich spontan(!!!) nach der Schule treffen und spazieren UND das ALLER SCHLIMMSTE!!!....Sie war der Meinung das es wichtiger wäre Freitag mit ihr aus zu gehen statt mit Kenji zusammen zu sein. Freitag!!! Freitag=Buddy Tag! HALLO?! Sie wollten sich Katzen ansehen!! Nein, Kuroo war sich sicher das diese Beziehung schon zum scheitern verurteilt war und deswegen würde er wohl ziemlich schnell einen Cut setzen. Was er wohl...auch gleich machen würde wenn er sie heute sieht.
    • Kenji Nakahara
      "Mhm..", mehr war der Schlafmütze mit den Augenringen nicht abzugewinnen. Weder beim ersten Versuch des Weckens. Noch beim zweiten. Oder dritten. Wie lang war Kuroo schon in seinem Zimmer..? Auch egal. Die verwuschelten langen blonden Haare auf dem Kopf und die Hand an der Konsole neben sich - ein Bild, wie sein bester Freund es nur zu genau kannte. Wobei er die Nächte ganz gewagt unterschätzte, die Kenji alleine schlief. 'Halbe Nacht'... Pff. Er wäre nicht Kenji Nakahara, wenn es nur die halbe gewesen wäre. Ob er auch so ein Morgenmuffel wäre, wenn er rechtzeitig schlafen würde?
      Im Halbschlaf sein Videospiel an sich drückend, war er nicht wirklich dazu zu bewegen seine Augen aufzuschlagen. Erst als er die Lippen seines Kumpels auf seiner Wange spürte, welche für seinen Körper das ultimative Zeichen dafür zu sein schien, dass er jetzt gefälligst wach zu sein hatte. Und ein Tag, an dem das Erste, was er sah Kuroo war? Definitiv ein guter. Jetzt schon. Auch wenn ein Lächeln seine Lippen nicht verließen.
      "Morgen Schlafmütze! Deine Sachen sind im Bad und dein Rucksack ist auch fertig gepackt, also steh endlich auf!" - "Mmmhm.."
      Aufstehen wäre eine Möglichkeit von vielen. Eine andere war es direkt seine tragbare Konsole wieder zu starten und da weiter zu machen... wo er aufgehört hatte. Davon hielt ihn auch die Tatsache nicht ab, wie sein Freund ihn mit Leichtigkeit auf dessen Schultern hievte und ihn einfach davon trug. Und ehe er sich versah, guckte er von seiner Konsole auf nur um Kuroo nachzusehen und leicht den Kopf zu neigen. "Mhm..", nickte er müde wie er war und bediente sich lediglich einer Katzenwäsche mit Zahnbürste im Mund - die ganze Zeit eine Hand an seiner Konsole haltend. Etwas, was er definitiv perfektioniert hatte: Die Kunst des Ein-Arms. Das wäre sicherlich sein Special-Skill, würde man ihn als Charakter für ein Kampfspiel entwickeln. Vielleicht sollte er es einfach machen?... Morgen.
      Oder übermorgen.
      Vielleicht auch gar nicht. Als er punktgenau 8 Minuten später seine eigene Wohnung verließ - natürlich mit Konsole in der Hand - ließ er es sich nicht nehmen so unaufmerksam wie er war für die Welt außerhalb seines kleinen Bildschirms direkt in Yosano-Sensei reinzulaufen. Naja, es war nicht sein Sensei, aber Chuuya mochte es nicht, wenn man ihn mit Vornamen ansprach. Da wollte er gar nicht wissen, was passierte, wenn Ken selbst ihn mit dem Spitznamen von Kuroo ansprach. "Kannst du nicht aufpassen, wo du-!?" - "Happy Birthday, Sensei."
      Nein, Ken sah nicht einmal auf, geschweige denn dass er auch nur eine Sekunde wartete, bevor er die Treppen hinunter ging und eben diesen Sensei an Ort und Stelle stehen ließ. Tatsächlich hatte es seinen Tag gerade ein wenig verschlechtert, dass die ersten richtigen Worte des Tages an eben diesen gingen und nicht an Kuroo.
      ... Es brauchte nicht sonderlich viel einen Morgen gut oder schlecht zu machen.
      Trotzdem stand er pünktlich nach den ihm gegebenen 10 Minuten unten, ging gerade aus der Tür raus, seinen Blick nur kurz anhebend um mit einem kleinen kurzen Kuss auf die Wange seinen Freund nun richtig zu begrüßen. "Morgen.. Ich bin in Baka-Chan rein gelaufen. Er ist gut drauf.. *gääähn* ..wie immer.", erzählte er müde und völlig ruhig, während er sich rückwärts auf den Gepäckträger setzte und einfach wieder runter auf seine Konsole sah. Er lehnte sich zurück gegen seinen Freund, den Rucksack falsch herum um seinen Körper geschnallt, damit er Kuroos nicht im Weg saß und bereit zur Abfahrt. "Wir sollten unterwegs noch Milchshakes holen. Zan-Sensei kommt eh zu spät.." So wie jeden Tag. Niemand wusste, was so wirklich in seinem Leben los war, aber ihr Klassenlehrer kam ausnahmslos immer 7 Minuten und 26 Sekunden zu spät zum Unterricht. Eine sehr genaue Zeitangabe in seinem Kopf? Definitiv. Aber es war ihm eben aufgefallen, mehrfach und irgendwann hat er gezählt. Kam er nach 7 Minuten und 26 Sekunden nicht, dann kam der Lehrer auch den restlichen Tag nicht wegen Krankheit. Kam er früher, dann nur um Bescheid zu geben, dass sie den Raum wechselten - aber das würden sie sicherlich durch die Klassengruppe erfahren und-
      "... Ich hab mein Handy vergessen."
      Ja, ziemlich trocken verließen diese Worte seinen Mund, beim Gedanken daran - jedoch zucke er nur mit den Schultern und spielte einfach weiter. Wofür sollte er es auch brauchen?

      Chuuya Yosano
      Gerade gejoggt. Gerade fertig geduscht. Gerade sich angezogen und den Tag mit einem wohligen schwarzen bitteren Kaffee begonnen. Und schon wurde er daran erinnert, was für ein schrecklicher Tag heute war.
      *KLACK*
      Die Tür öffnete sich und keine Sekunde später entwich Chuuya nur ein genervtes "Du kleiner-!", während er sich den Hinterkopf hielt und nur dieses dumme Grinsen im Gesicht seines kleinen Bruders sah. Wie oft hatte er ihm schon gesagt, dass er nicht einfach in seine Wohnung kommen sollte und der Schlüssel für Notfälle gedacht war!? Oft. Wie oft hatte Kuroo das ignoriert? Öfter. Wie das ging? WER WUSSTE DAS SCHON!?
      "Alles gute Baka-Chaaaaaaaan." - "Danke..", knurrte der nicht so hochgewachsene große Bruder etwas, mit dem Blick auf die Schachtel, die Kuroo auf dem Tresen legte. Von der er froh war, dass er nicht diese gegen den Kopf geschlagen bekommen hatte, sondern eben nur Kuroos flache Hand. Tatsächlich verabschiedete sich Chuuya nicht einmal wirklich, er nickte seinem Bruder nur kurz nach, während er seinen Kaffee austrank und danach die Schachtel auspackte. Und der Inhalt ließ ihn sogar ein wenig schmunzeln. "Baka.." Mit einem Kopfschütteln legte er sich die Uhr direkt um, während er sich seine altmodische Halterung der Ledertasche über die Schulter warf und kurz darauf schon die Wohnung verließ, seinen Schal sehr locker um seinen Mantel hängend, damit er ihn in der Bahn enger schnallen konnte, auch wenn April war. Er war definitiv nicht scharf darauf irgendwelche Keime von Fremden an sich zu reißen und naja. Er hatte eben genauso wenig Lust selbst zu fahren. Und gerade als er ein Stockwerk im Treppenhaus geschafft hatte, kam dieser Rotzlöffel von Freund seines Bruders aus der Tür - wie immer nicht einmal aufsehend, als er in den Dozenten reinlief.
      "Kannst du nicht aufpassen, wo du-!?" - "Happy Birthday, Sensei."
      Und weg war er. Chuuya stirnrunzelnd und scharf genervt die Luft einziehend zurück lassend, auf seinem schwierigen Weg die Treppen hinunter. "Kinder.." Ja, er bildete sich mit seinen 30 Jahren sehr effektiv etwas auf sein Alter ein. Auf sein Alter und was er alles geschafft hatte - auch wenn eine Beziehung nicht unter den Errungenschaften gehörte. Was auch immer. Stumm und sich sichtlich am Geländer mit einer Hand förmlich festkrallend bei seiner absurden Angst vor schon geringen Höhen, lief er hinunter und stoppte im Eingangsbereich noch einmal an seinem Briefkasten, welchen er öffnete und.. die Hälfte der Briefe nach dem Kontrollieren direkt in den Mülleimer neben sich warf. Ohne Ende Geburtstagskarten von Menschen, die er nicht mochte. Was leicht war, da er wohl sehr wenige Menschen mochte. Naja, und alles, was keine Geburtstagskarte war, war eine Rechnung und wurde direkt in seiner Ledertasche verstaut. Nein, 'Lebensfroh' sah wirklich anders aus. Vor allem bei dem Gedanken an die anderen Lehrer und Dozenten und Referendare, die in der Schule auf ihn warten würden und das unerfreuliche Erlebnis des Geburtstages ihm an den Kopf werfen würden. Und er würde lächeln, wie es sich gehörte.
      ... So ein Bullshit.
      Aber naja. Ein Blick auf seine neue Uhr zeigte ihm, dass vielleicht nicht alles schlecht war heute. Auch wenn er sich sicher war, dass Kuroo diesen Kenji wie jedes Jahr mit zum Kuchen Essen bringen würde, egal ob dieser zukunftslose Junge zur Familie gehörte oder nicht. Und ja, zukunftslos. Das war sein voller Ernst. Chuuya hatte einmal das verrückte Erlebnis sehen dürfen, wie dieser gefärbt-haarige Junge die Mikrowelle angestarrt hatte, als wäre es ein Wunderwerk - keine 20 Wölfe würden ihn glauben lassen, dass Kenji tatsächlich ein Spitzenschüler wäre. Er hing doch nur vor der Konsole. Was sollte er schon erreichen? Ohne Kuroo würde er keinen Tag überleben - und das machte ihn in Chuuyas Augen zu einem Versager. Und Kuroo unterstützte das auch noch! Ja, nein, verschiedener könnten die Brüder wohl kaum sein. Aber damit verließ auch das Gebäude und ging langsam in Richtung Bahn.
    • Kuroo Yosano

      Tatsächlich antwortete er nicht mal auf die Nachrichten. Wenn sie sauer auf ihn war dann würde nachher kein Drama los gehen wenn er mit ihr Schluss macht, so sah das zumindest Kuroo. Wie oft die Mädchen schon in Tränen ausgebrochen sind und sich bei ihren Freundinnen oder dem nächsten Kerl ausgeheult haben...sie taten so als wären sie Monatelang zusammen gewesen, dabei gingen Kuroos Beziehungen meist nur wenige Wochen. Nicht mal einen Monat schafften sie es...aber das lag daran das die Mädchen eben wirklich wohl nicht genug haben konnten. Oder akzeptieren, dass sein bester Freund den er seit 15 Jahren kannte ihm wichtiger war als irgendein Mädchen mit dem er zusammen war. Nein, verstehen konnte Kuroo es wirklich nicht, dass man seine Sicht der Dinge nicht akzeptieren konnte. Oder wollte.
      Er steckte gerade sein Handy weg, als sich sofort wieder ein Grinsen auf seine Lippen legte als er den kleinen Kuss seines Freundes spürte, der wohl endlich etwas wacher wurde. ,,Pff. Der Kerl wacht mit einem Stirnrunzeln auf und schläft mit Gemecker ein." Gab der nur lachend von sich, schnallte sich dann selbst seinen Rucksack vorn an, damit sein Freund sich an seinen Rücken lehnen konnte. Das sein Freund Milchshakes wollte wunderte ihn nicht, er wäre sowieso a ihrem Lieblingsladen vorbei gefahren, so wie beinahe jeden Tag. ,,...Ich hab mein Handy vergessen." - ,,Hast du nicht." Langsam ließ er über Kenjis Kopf das Handy baumeln, welches er vorhin eingesteckt hatte, überreichte es ihm. ,,Hina will sich nach dem Unterricht mit dir treffen. Ich warte dann an den Fahrradständern auf dich, falls du hin gehst." Die Nachrichten des anderen zu lesen war auch etwas, was sehr normal geworden war. Keiner von beiden hatte irgendwelche Geheimnisse vor den anderen, also war das definitiv kein Problem.
      Kuroo fuhr los und hielt wie versprochen beim Shake-Shop an. Vanille für Kenji, Erdbeere für Kuroo, so einfach war es. Sie fuhren weiter zur Schule, schlossen das Rad ab und...der Sturm mit dem Namen Kiara kam schneller als erwartet. ,,Kuroo! Wieso antwortest du mir nicht?! Ich hab 15 Minuten auf dich gewartet!" Uff... ,,Weil ich und Kenji noch Milchshakes geholt haben...und ich keine Lust hatte ehr los zu fahren nur um dich an der Bahn ab zu holen- welche 50 Meter vom Schultor entfernt!" - ,,Aber du- Wir sind ein Paar Kuroo! Ich will doch einfach nur...das das erste was ich sehe wenn ich hier ankomme du bist.2 - ,,Und ich seh den Sinn dahinter nicht. Genau wie ich nicht den Sinn dahinter sehe das du heute spontan Kaffee trinken gehen willst und Freitag mit mir ins Kino willst. Freitag. Ich hab es dir letzte woche schon gesagt, dass dieser Tag tabu ist!" Schnaufend plusterte sie ihre Wangen auf. ,,Du wirst doch wohl mal einmal nicht etwas mit Kenji machen können! Meine Güte, er ist sicher auch froh wenn er dich mal los ist!"
      ....
      ,,...Pfffffffff." Lautes Lachen von Kuroos Seite, welcher nur einen Arm um seinen Freund legte, den, in dem er auch den Milchshake hielt. ,,Hörst du dir zu? Falls nein, dann hör mir zu. Kenji und ich sind seit 15 Jahre beste Freund und ich habe bisher und werde auch nicht wegen irgendeinem Mädchen oder sonst wem ihn versetzen." Er winkte nur ab. ,,Das mit uns war eh eine scheiß Idee."-,,Was soll das heißen?!" - ,,Das heißt, dass es eine Scheiß Idee war und ich mit dir Schluss mache. Ganz einfach." - ,,A-Aber-!" - ,,Nichts aber. Wenn man einmal den Buddy-Day nicht berücksichtigt, okey. Aber das? UND dann haust du noch raus das Kenji mich los werden will? Pff. Ne, sorry, hab ich kein Bock drauf. Such dir wen anders mit dem du das machen kannst." Und damit lief er los, mit seinem Freund im Arm, vorbei an dem Mädchen, welches etwas Fassungslos zurück blieb. ,,Weiber..." Knurrte er zwar, aber...sah etwas betrübt auf den Boden während er lief. Kenji will ihn los werden? So ein Schwachsinn...wie kann man sowas sagen?!

      Jirou Mori

      ,,Was soll das heißen meine Sachen kommen erst am Donnerstag?! Worauf soll ich denn penn?!"
      Das Fing ja schon gut an. Da hatte er für seinen Umzug extra eine Firma bestellt und nun hat diese irgendwelche Lieferschwierigkeiten. Super. Klasse. Einfach fantastisch... Seine ganze Euphorie wegen der neuen Wohnung und den neuen Menschen und der neuen Gegend war mit einem Schlag dahin. Genervt schaltete er den Freisprech seines sehr alten Wagens aus, parkte vor seinem nun neuen Haus und knallte erst einmal mit dem Kopf gegen das Lenkrad, schweeeeeeer seufzend und schließlich auch ein wenig schmollend, da er in seinem Wagen wirklich nur sein Hab und Gut hatte. Er müsste sich definitiv heute wenigstens noch einen Futon kaufen...dann musste er sich noch in der Uni umsehen und sich in Kurse einschreiben...wobei er noch nicht mal wusste in welche Kurse er sich einschreiben wollte. Seufzend erhob er seinen Kopf wieder, es brachte nichts zu schmollen, da musste er jetzt nunmal durch. Und so stand er aus seinem Wagen raus, knallte die Tür etwas unsanft zu, holte von der Rückbank einen seiner Kartons und nahm den Schlüssel zur Hand, welchen er per Post zugeschickt bekommen hatte. Er trug die Kiste mit einer Hand, holte in der Zeit seinen Schlüsselbund hervor und suchte den Hausschlüssel heraus, als er auf einmal gegen jemanden rannte.
      *RUMS*
      Ein Glück nicht zu stark, sie hatten es wohl beide noch rechtzeitig bemerkt, trotzdem erhob er den Kopf und sah den Mann entschuldigend an. ,,Tut mir leid! Ich-" Stille. Komplette Stille, als dieser Mann ihn auf einmal ansah und Jirou geradezu das Blut in den Adern gefror. Diese blasse Haut. Dieses pechschwarze Haar. Diese beinahe Grauen Augen, welche durch die Strähnen hindurch kamen. Dieser zierliche Körper. Die kleine Nase. Der schmale Mund....
      Starrte er? Er starrte. Schnell schüttelte er den Kopf, räusperte sich. ,,Ich...Ich hab nicht...also ich...ich suchte den...Schlüssel und...da..." Er schluckte. SEHR schwer. Während seine Augen sich nicht von ihm reißen konnten und Jirou selbst nicht verstand was mit ihm passierte. Schnell legte er den Schlüssel in die Offene Kiste mit verschiedenen Büchern, Notizheften, losen Blättern, einer Federmappe und einer kleinen Schatulle, streckte dem Mann vor sich dann etwas die Hand aus. ,,Sie wohnen hier? Ich heiße Jirou Mori, ich ziehe hier heute ein." Oh Gott nein sein...Tag ist gerade so viel besser geworden. Wenn dieser Mann sein Nachbar war...Oh das...nein, der Ärger über den Umzugswagen war wirklich beinahe wie weggeblasen.
    • Kenji Nakahara
      "Hast du nicht." - "Nicht?"
      Sein Blick ging nach oben von seiner Konsole, und als er sein Handy sah, nickte er lediglich stumm und nahm es an sich. Wobei er nicht stumm blieb, war das Lesen der Nachricht von Hina. "Wenn sie die Nachricht schreiben konnte, hätte sie doch auch eigentlich schreiben können, was sie will..", nuschelte er ein wenig vor sich hin innerlich schon schaudernd vom Gedanken, das sie sich bestimmt nicht kurz fasste bei... was auch immer sie möchte. Aber na gut, was soll's. Wenn Kuroo wartet, konnte er auch hingehen. Während der Fahrt spielte der Gamer noch in Ruhe bis sie an der Schule ankamen.. es laut wurde.. und Kenji seine Konsole in seine Brusttasche steckte um sich ganz seinem Milchshake zuzuwenden, dem Gespräch von seinem Freund und dessen Freundin- Korrektur. Ex-Freundin kaum Beachtung schenkend. Nein, sein Blick hing ganz am Milchshake bis...
      "Du wirst doch wohl mal einmal nicht etwas mit Kenji machen können! Meine Güte, er ist sicher auch froh wenn er dich mal los ist!" - "Mhm?"
      Kuroo lachte es nur ab, während Kenji ganz schamlos einen Zug aus dem Strohhalm seines Freundes nahm, nun da dessen Milchshake ihm sowieso beinahe vor der Nase hing. Er musste dazu nichts sagen. Rein gar nichts. Kuroo wusste genau, wo er stand und machte dieses Wissen ihr gegenüber auch sehr imposant klar. Ken selbst verabschiedete sich von ihr mit einem kurzen Nicken, als wenn sie ihm nicht gerade das wohl schlimmste unterstellt hätte, was es in ihrer Freundschaft geben könne, und sah dann auf zu seinem Freund.
      "Weiber..." - "Du trennst dich oft. Du bist hierbei der gemeinsame Nenner, vielleicht liegt es an dir und nicht an ihnen.", gab der kleine Schüler nachdenklich von sich und zuckte mit seinen Schultern. Aber das war nicht wichtig. Nicht bei dem Blick, den Kuroo bekam, weshalb Kenji selbst mit einer Hand seinem Freund seinen eigenen Milchshake hinhielt und mit der freien ihm etwas durch sein Haar kraulte. "Du weißt, dass es nicht stimmt. Mach nicht diesen Blick." Und damit drückte er den Kopf seines schwarzhaarigen Freundes hinunter zu sich und rieb ein wenig wie eine Katze seinen Kopf an der Halsbeuge seines Eigentums. "Für mich gibt es nichts wichtigeres als dich, Kuroo. Wir können dafür Freitag ins Kino gehen, bevor wir uns Katzen angucken. Mh? Würde dir das freuen?"
      Nein. Er verstand wirklich nicht, wieso die Leute ihre Beziehung zueinander missverstehen könnten. Er verstand nicht, diese Blicke auf ihnen, wenn sie so eng aneinander rumliefen und vom Milchshake des anderen kosteten. Er verstand nicht, wieso so ein kleines Flüstern durch die Menge ging, wenn er seine Lippen auf Kuroos Wange drückte um ihn etwas aufzuheitern. Er.... verstand all sowas nicht.

      Chuuya Yosano
      Das durfte doch nicht wahr sein. Dieser Tag war verflucht, schrecklich, ein Albtraum! Das war alles, woran er denken konnte als von dem einen Nichtsnutz in den nächsten lief. Woher er wusste, dass es ein Nichtsnutz war? Während Chuuya selbst instinktiv den Abstand suchte und sich seinen Schal richtete, fing der Mann vor ihm an zu stammeln wie ein Kind.
      "Tut mir leid! Ich-... Ich...Ich hab nicht...also ich...ich suchte den...Schlüssel und...da..."
      Zwei Sekunden. Zwei Sekunden dauerte es für Chuuya Yosano den großen Mann zu mustern, sich einzuprägen und zu verurteilen innerlich, doch höflich wie er war, setzte er schnell sein Lächeln auf und neigte seinen Kopf ein wenig. "Aber, aber, ich bin doch Mitschuld. Machen Sie sich keine Gedanke, ist ja nichts passiert."
      ... abgesehen davon, dass du meine kostbare Lebenszeit verschwendet hast.
      Ein Blick auf seine neue Uhr verriet ihm, dass er noch etwas Zeit hatte - und damit keine Ausrede um ihn einfach stehen zu lassen. Damit drückte er seine Ledertasche eng an seinen Körper und stahl auch einen kleinen Blick hinein die offene Kiste, die er mit sich herum trug. Ein Student? Referendar? Irgendwie sowas sicherlich, welcher erwachsende Mann wäre denn sonst so ausgestattet? Oder ist er gar älter? Alt genug für einen Lehrer? Er wusste es nicht. Chuuya konnte sein Alter unmöglich abschätzen in diesem Moment, vielleicht musste er das aber auch gar nicht, als der Fremde begann wie mit einem losen Mundwerk sich vorzustellen. Dieses Mal sogar in kompletten Sätzen, da konnte man ja beinahe stolz sein.
      "Sie wohnen hier? Ich heiße Jirou Mori, ich ziehe hier heute ein."
      Einen Moment sah Chuuya höflich hinunter auf die Hand und ergriff sie natürlich mit einem bemüht festen Griff, wie es sich gehörte. "Chuuya Yosano. Meinen Eltern gehört das Gebäude, aber ja, auch ich wohne hier. Nächstes Mal laufen wir uns hoffentlich nicht beinahe um, wenn wir uns begegnen.", lachte er gar ein wenig und ließ kurz darauf schon von der Hand ab, sah sich dann kurz um und wieder zurück zu ihm. "Ich hoffe doch, dass Sie mehr im Schlepptau haben als diese Sachen. Nichts für Ungut, aber ich bin mir sicher, dass ich keine Umzugsfirma hier in den letzten Wochen gesehen habe, und... schlafen auf Papier ist sicher eine spannende Erfahrung, aber nicht gut für den Rücken." Und noch während er es sagte.. hob er entschuldigend eine Hand und winkte etwas ab. "Es geht mich natürlich auch gar nichts an. Ich wollte nicht neugierig wirken, verzeihen Sie."
      War er das? Neugierig? Nicht wirklich, aber ein gewisses Grundinteresse...? Dem konnte er sich nicht frei sprechen. Sicher nicht an der Person selbst, aber mit Nachbarn hat man ebenso einen gepflegten Umgang zu haben wie mit Kollegen. So einfach war das.
    • Kuroo Yosano

      Grummelnd schmollte er sogar noch ein wenig mehr, zumindest so lange bis sein Freund ihm den Milchshake hin hielt und durch seine Haare kraulte, was er sehr gern annahm. ,,Du weißt das es nicht stimmt. Mach nicht diesen Blick."- ,,Aber dann kraulst du mich nicht..." Kam es nur noch immer schmollend von ihm, jedoch jetzt ehr damit sein Freund ihn weiter kuschelte, was auch geschah. Kuroo rieb ebenfalls ein wenig seinen Kopf an dem seines Freundes, als dieser einen Vorschlag machte, der sein Herz höher schlagen ließ und sein Grinsen sofort zurück brachte, genau wie der kleine Kuss. ,,Das klingt super! Dieses mal zahlst du." Frech streckte er ihm etwas die Zunge heraus, eh sie gemeinsam in den Klassenraum gingen und sofort hinter an ihre Plätze gingen. Keine Sekunde später...war Kuroos Tisch geradezu umzingelt. ,,Du hast mit Kaira schluss gemacht?!?!?!"- ,,Jop."- ,,Wieso?!"-,,Dir ist bewusst das jeder so einiges dafür tun würde um mit ihr aus zu gehen?"- ,,Könnt ihr jetzt doch, mir doch egal. Die Mädchen sollten sich mal untereinander unterhalten, langsam sollten sie doch wissen das ich dieses Geklammer nicht ab kann." Jap, dass war sein Ernst. Sein voller ernst und das erkannten auch die anderen Jungs, weswegen sie sich von seinem Tisch weg bewegten und nur anfingen irgendwas rum zu flüstern, was Kuroo aber ziemlich egal war. Er zog an seinem Shake, sah schulterzuckend zu seinem Freund und setzte sich erst ordentlich hin als ihr Lehrer -wie von Ken angekündigt- zu spät den Raum betrat.

      Jirou Mori

      Die Gänsehaut die über seinen Körper fuhr war unnormal. Dieses kleine Händeschütteln und dieses...Lächeln...Ahhh. Chuuya Yosano...Den Namen würde er sich definitiv merken. Er war also der Sohn seiner neuen Vermieter, gut zu wissen. Er lachte leicht bei seinen Worten, zog seine Hand dann aber auch wieder weg, um seinen Schlüssel wieder aus dem Karton zu fischen. Als er ihn dann auf seine Sachen aufmerksam machte seufzte Jirou nur, da war es wieder, das Thema was er nicht hören wollte aber...wenn es half das sie sich noch etwas unterhalten konnten war es mehr als willkommen. ,,Bis auf diesen und noch zwei andere Kisten habe ich erst einmal nichts. Irgendwas ist wohl schief gelaufen, ich bekomme meine Sachen Donnerstag erst. Ich muss mir wohl oder übel für die nächsten Tage einen Futon besorgen." ...Nein, es wäre definitiv zu früh um zu fragen ob er nicht einfach bei ihm schlafen könnte. Viel zu früh. Und so zuckte er nur mit den Schultern, sah sich kurz um. ,,Sie können mir nicht zufällig sagen wo ich einen her bekomme? Ich...war um ehrlich zu sein noch nie vorher in der Gegend. Ich wollte einfach neuen und frischen Wind, sowas eben...Ich wollte mir die Gegend ansehen nachdem ich ausgepackt habe, aber jetzt hat sich eben mein Plan ein klein wenig geändert." Schräg deutete er etwas auf seinen Wagen, lächelte den schwarzhaarigen an. ,,Ich könnte sie auch...wo auch immer sie hin wollen fahren. Dann seh ich vielleicht ein wenig von der Stadt und...kann meine Ungeschicklichkeit von gerade eben ein wenig beheben." Das Charmante Lächeln, Jirous wohl tödlichste Waffe. Wenn er etwas wollte dann wollte er es eben und gerade wollte er gern noch ein wenig Zeit mit diesem Mann verbringen, was würde sich da besser anbieten?
    • Kenji Nakahara
      Bereitwillig nickte Ken ein wenig, auf die Forderung, das er zahlen würde. Wäre völlig okay. Völlig Legitim. Alles, was seinen Kuroo wieder glücklich machte. Auf seinem Platz angekommen, zog sich Kenji sofort seine Kapuze über den Kopf und holte seine Konsole wieder hervor, als sein Freund zu belagert wurde. Freundinnen wirkten kompliziert. Beziehungen wirken kompliziert. Nichts, was Ken selbst irgendwie beeinflusste, nein, sein Interesse an Mädchen und das Interesse der Mädchen an ihm waren gleichermaßen nicht wirklich gegeben. Dafür wurde er umso häufiger nach Kuroo gefragt. Nicht nur seine eigene kleine Welt drehte sich um diesen Mann und das war okay. Kuroo war schon immer da gewesen - und würde immer da sein. Da war kein Raum für Eifersucht, vor allem da er ihn so offen über alle anderen stellte.
      Auch als ihr Sensei den Raum betrat, unterbrach Ken seine Tätigkeit nicht - er schob seine Konsole samt seiner Hände unter seinen Tisch und spielte eben ganz unverfroren weiter. Etwas, worüber manche Lehrer hinweg sahen und andere eben nicht: Zan-Sensei sah darüber hinweg. Er spielte. Spielte. Hörte nur sehr sporadisch zu und ließ Kuroo für ihn das Buch ab und zu umblättern, damit er seine Hände nicht während des Kampfes von den Tasten nehmen musste bis-
      *DING DING DONG*
      Bis die Klingel die Pause einläutete und Kenji sich zur Seite drehte und mit seinen Armen ein Loch formte, seine Beine frei machend. "5 Minuten. 6 maximal.", gab er seinem Freund nur als ungefähre Zeitangabe, wie lange er vermutlich noch bräuchte - und wenn er ehrlich war. Er brauchte vermutlich länger. Deshalb machte er sich soweit bereit, damit sein Freund ihn auf den Rücken nehmen könnte um ihn in die Cafeteria zu tragen. Natürlich griff er auch nicht selbst erst einmal in seine Tasche um sein Bento rauszuholen - er hatte ja immerhin keine Hand frei.
      Darum mochte er Kuroo. Er akzeptierte das einfach. Wenn Kenji nicht Pause drücken wollte, musste er es nicht. Wenn er noch mitten drin war, wenn die Schule endete oder eben nur die Stunde, unterstützte sein Freund ihn. So wie jeden Tag. "Gibt es heute eigentlich Kuchen bei Baka-Chan? Er-" - "Kuroo, Kuroo!"
      Leise, wirklich kaum hörbar, murrte er etwas. Er wurde nicht gerne unterbrochen. Überhaupt nicht. Vor allem, weil er sofort vergaß, was er sagen wollte. Aber es war immer das Selbe, wenn Kuroo sich trennte. Als wenn alle Mädchen eine einzige Kuroo-Fanclub-Gruppe im Handy hätten und sich sofort alle gegenseitig schrieben, wenn er wieder frei war wie ein Stück Fleisch. Eine Tatsache, die Kenji nicht das erste Mal angespannt die Augenbrauen zusammenziehen ließ und sicherlich auch nicht das Letzte Mal. In diesem Moment war die Jägerin eine kleine Blondine, vermutlich Kenjis Höhe, wenn nicht gar kleiner. Wobei...
      Als er seinen Blick doch aufrichtete, kniff er gar etwas irritiert die Augen zusammen bevor er wieder hinunter zu seinem Spiel sah. Sie war nicht blond. Blond gefärbt. Wie Kenji. Mit einem sichtlich beabsichtigten Ansatz, nicht natürlich raus gewachsen wie seiner. Was war das denn für ein Schwachsinn? Er fühlte sich ein wenig gecosplayed. Aber naja... es war nicht das erste Mal, das Mädchen fragwürdige Dinge taten um bei Kuroo aufzufallen.
      "Ich hab gehört- Naja, wir alle haben gehört, dass ihr euch getrennt habt.. Tut mir Leid! Wollen wir vielleicht zusammen.. essen? Ich meine- Es ist sicher komisch, jetzt wieder alleine zu sein.." - "Er ist nicht alleine." - "Mhm? Ja- Nein! Ich meine-"
      Es war ihm egal, was sie meinte. Eigentlich auch, was sie sagte. Und so selten Kenji ein Wort zu solchen Dingen verlor, nach den Worten von seiner nun Ex-Freundin erschien es Kenji sehr wichtig vor seinem Freund das nochmal klar zu stellen. Und auch.. vor ihr. "Und wenn es dir wirklich Leid tut, dass er getrennt ist, dann solltest du seinen Wunsch für zwei Minuten keine Freundin zu haben respektieren und dich nicht auf ihn stürzen wie eine Hyäne."
      Kenji klang nie sauer. Seine Stimme war eigentlich von Natur aus sehr ruhig und er als Person eher weniger schnell aus der Fassung zu bekommen - aber der Vergleich mit der Hyäne war ein sehr offenes Zeichen dafür, dass er verärgert war. Auch wenn sein Blick auf seinem Spiel blieb. Auch wenn sein Blick ruhig und konzentriert war. Aber... er konnte sich nicht helfen. Er hasste das einfach.

      Chuuya Yosano
      Fragend hob der dunkelhaariger Mann eine Augenbraue. Die Umzugsfirma hat wohl Mist gebaut. Gut, nichts ungewöhnliches soweit. Dass er aber sich zusätzlich überhaupt nicht hier auskannte, war ärgerlich noch dazu. Nicht für Chuuya in erster Linie - aber in dem Wissen, das er jetzt zu sehr im Thema war um sich einfach zu entziehen. Wie.. ärgerlich. Äußerst ärgerlich. Ärgerlich und ihm völlig-
      "Ich könnte sie auch...wo auch immer sie hin wollen fahren. Dann seh ich vielleicht ein wenig von der Stadt und...kann meine Ungeschicklichkeit von gerade eben ein wenig beheben." BADUMM-BADUMM
      ... Eh? Chuuya bemerkte gar nicht, wie seine Wangen ein klein wenig erröteten, während sein Blick einen Moment irritiert dieses Lächeln versuchte aufzufangen... und sein Kopf versuchte sein eigenes Lächeln zu halten. "Ah- Ich-" Keine Sekunde später hielt er sich selbst etwas verlegen gar den Mund zu. Verlegen und verärgert über sein eigenes komisches Gestammel. Was.. war denn hier los plötzlich?! Nein, nein, nein, nichts auf dieser Welt würde ihn dazu bringen zu einem Fremden in den Wagen zu steigen. Da konnte er noch so strahlend Lächeln. Da konnte er noch so.. sein Herz einen Aussetzer nach dem anderen haben lassen. Nach einem kurzen Räuspern, schüttelte er diese ganzen Gefühle einfach von sich wie die Haut einer Schlange, und hob gerade entschuldigend die Hand um sich zu entziehen als die abgestreifte Haut sich direkt wieder über ihn legte. "Sie.. müssen nicht..."
      Was war denn los mit ihm auf einmal?! Das schwere Schlucken Chuuyas war nur offen anzusehen, genau wie sich seine Finger ein wenig in das Leder krallte seiner Tasche. Er konnte doch nicht- Er WÜRDE nicht- Wieso sollte er bei ihm.. einsteigen..!? Die Antwort darauf war sehr eindeutig. Weil dieses Lächeln es unmöglich machte 'Nein' zu sagen. Wie von einem Taifun wurde sein eigenes Schiff einfach umgelenkt bis er wirklich.. nicht ablehnen konnte. Aus mehreren Gründen. Dieses Gespräch schien nicht gleich zu Enden und der Mann vor ihm... keine Ahnung, es wirkte nicht, als hätte Chuuya wirklich eine Wahl. Denn er müsste jetzt los laufen um seine Bahn zu bekommen. Jetzt. Nicht gleich. Aber er stand nur da wie angewurzelt und schluckte erneut bis er einwilligte. Den Blick etwas überfordert zur Seite gerichtet, aber sein Lächeln nach wie vor auf den Lippen, so.. wie es sich gehörte. Nur eben sichtlich wackliger.
      "Ich.. hab nicht viel Zeit. Ich muss zur Arbeit. Ich kann Sie weder rumführen noch anderweitig beschäftigen, aber.. zwischen meiner Arbeitsstelle und hier, kann ich Ihnen zumindest den Supermarkt zeigen, der am nächsten ist und.. Falls Sie nicht auf Dauer einen Verwendungszweck für einen Futon haben, können Sie meinen haben bis Donnerstag. Ich erwarte keine Gäste. Sehen Sie es als 'Willkommensgeschenk'."
      Irgendwo... in der Hälfte hätte er sich stoppen müssen. Nein, was redete er da? Er hätte einfach weiter laufen sollen und sich gar nicht vom Gespräch einwickeln lassen. Und nun stand er hier, bemühte sich ein guter Nachbar zu sein und war wirklich bereit zu einem Fremden in den Wagen zu steigen. Das... war definitiv anders geplant. Ein erneuter Blick auf seine Uhr - welche er nebenbei bemerkt ganz Lehrertypisch mit dem Ziffernblatt nach Innen trug, damit nur er die Uhrzeit sah und nicht seine Studenten - und ein kurzes sehr typisches Runzeln seiner Stirn, welches er sich bemühte und der Fassade des Lächelns zu verstecken. "Ich schaffe es sowieso nicht mehr zur Bahn. Ausnahmsweise... wird das schon okay sein.", machte er direkt klar, dass er nicht der Typ für Fahrgemeinschaften oder ähnliches war und ging dann tatsächlich zum Wagen. Wie... war das denn passiert?
    • Kuroo Yosano

      Das sein Freund im Unterricht spielte machte ihm nichts. Wieso sollte es? Es machte Kenji glücklich, also war Kuroo auch glücklich. Und als es klingelte dachte sich dieser schon was passieren würde, weswegen er sich wie selbstverständlich vor seinen Freund hockte, wartete bis dieser seine Arme um ihn gelegt hatte und dann noch das Bento von ihnen beiden schnappte, eh er los ging in Richtung Cafeteria. Es interessierte ihn nicht wie lange sein Freund brauchen würde, er könnte ihn den ganzen Tag tragen wenn er wollte....was er tat. Weil er es einfach sehr süß fand wenn Kenji auf seinem Rücken war...
      Gerade als sein Freund etwas sagen wurde quatschte ein Mädchen dazwischen und ohhh...Kuroo wusste sofort was los war. Kenji HASSTE es unterbrochen zu werden, deswegen wunderte er sich auch nicht über dessen Aussage. Das er sich überhaupt mal einmischte...aber Kuroo mochte das. Es zeigte das es nicht so war wie viele dachten und nur Kuroo an Kenji klammerte, nein. Die beiden waren einander nunmal wichtig, etwas was wohl niemand je verstehen wird. Als er deswegen das Mädchen als Hyäne bezeichnete drehte Kuroo seinen Kopf schmunzelnd zu seinem Freund, legte ihn dann in das blond gefärbte Haar und rieb seinen Kopf an diesen. ,,Nana Kenji~" Sagte er und stupste ihn etwas mit der Nase an, eh er das Mädchen vor sich betrachtete. ,,Du hast es gehört, ich bin nicht alleine. Und ich hab kein Interesse...Sorry!" Und so ging er an ihr vorbei. Ohne ein weiteres Wort. Denn auch ihn nervte es. Klar er...ging hier und da mal aus...aber das wars. Es war nicht so das er ständig nach wem neues suchte. Wenn er ehrlich war...hatte er manchmal das Gefühl das sie nur mit ihm schlafen wollen um zu sagen: 'Ich war mit Kuroo im Bett!' Genau so ein Gefühl hatte er manchmal und es würde ihn nicht wundern wenn sein Gefühl ihn nicht täuschte. Und nein...das Aussehen des Mädchens ist ihm absolut nicht aufgefallen.
      ,,Mom macht wieder einen Gugelhupf mit Vanillegeschmack, mit der leckeren Creme oben drüber, den magst du doch so gern." Fing er nun wieder das Gespräch an welches sie durch die Unterbrechung beendet hatten, trat dann in die Cafeteria ein und setzte sich mit ihm zusammen an den Tisch hinten an dem großen Fenster. Dort musste er ihn auch leider wieder ab lassen, stellte ihre Bentos vor ihnen hin und öffnete seines um etwas davon zu essen und...öffnete das seines Freundes um ihn zu füttern. ,,Sie macht aber auch einen Cheesecake! Ahhh, ich liebe den soooo sehr~ " Was...Kenji natürlich wusste, aber trotzdem sagte er es gern immer und immer wieder. Einfach weil er...es wollte. Er steckte sich selbst etwas zu essen in den Mund, eh er auch Kenji etwas mit den Stäbchen hin hielt und wartete das er den Mund öffnete, damit er ihn füttern konnte. ,,Gleich nach dem Training müssen wir zu ihnen...du kannst also dort noch ein wenig spielen. Du weißt ich halte dich nie davon ab aber..." Ja, er schmollte. Er schmollte und begab seinen Kopf und vor allem seine Augen auf Höhe der Spielekonsole, sah seinen Freund mit Welpenaugen an. ,,Nur für zwei Stunden!! Danach kannst du wieder nach Herzenslust Spielen. Und...wie wärs, ich schlaf heute wieder bei dir? Hm? Als Wiedergutmachung?" Ein kleines Grinsen legte sich auf seine Lippen. ,,Wir können was zusammen spielen~"

      Jirou Mori

      Als er ablehnen wollte wurde sein Lächeln ein wenig traurig, aber es blieb erhalten. Er Legte den Kopf ein wenig schräg, blinzelte ihn bittend an, als er etwas sagte was ihn gleich etwas breiter strahlen ließ. ,,Das würden sie tun? Das ist...wirklich zu großzügig, danke! Der Futon hätte mich wahrscheinlich zwei Mahlzeiten gekostet..." Schließlich hatte er nur noch ein wenig Geld auf der hohen Kante, er verdiente noch nie die Welt, er war froh das er sich den Umzug und die Wohnung leisten konnte. Und außerdem...den Futon von diesem Mann ausleihen? Nicht nur das er dann etwas von ihm in seinem Zimmer hatte...nein...er hätte auch gleich einen Grund wieder mit ihm zu sprechen. Aber die guten Neuigkeiten sollten da nicht aufhören, oh nein. Denn sein neuer Nachbar...schien auf sein Angebot doch ein zu gehen. Jirous Augen funkelten regelrecht, als er lachte und zu seinem Wagen deutete. ,,Es ist mir eine Freude! Einen kleinen Moment, ja? Ich bringe nur die eine Kiste nach oben!" Und schon war er verschwunden. Schon lief er die Treppen hoch, schon stellte er die Kiste einfach vor seiner Tür ab und...sah auf die Tür ihm gegenüber und... ,,Ahhhh~ Ich bin im Himmel!~" Er Wohnte genau gegenüber?! Wie viel Glück musste er haben?! Ahh...das wurde immer und IMMER besser! Ja, Jirou fühlte sich in diesem Moment wirklich sehr sehr Glücklich. Schnell aber lief er wieder nach unten, wo er keine Zeit verlor und in seinen Wagen einstieg, lächelnd zu seinem Fahrgast sah. ,,Also...wo soll ich sie hinbringen?" Mit einem kleinen Schmunzeln sah er ihn an während er den Gurt anlegte und dann langsam seine Hände an sein Lenkrad legte.
    • Kenji Nakahara
      Ein wenig verzog Kenji seinen Mund, als sein Freund ihn mit diesem süßen "Nana Kenji~" zurück zog, als wäre er ein bissiger Hund. "Ist doch wahr..", nuschelte er noch undeutlich und ja. Es war nur offensichtlich wie sehr es ihn beruhigte als sie endlich von ihr weggingen. Alleine. So wie es sein sollte! Naja, eigentlich war es nicht sonderlich offensichtlich, es waren an Kenji die kleinen Dinge, die seine Stimmung ausdrückten. Die Härte, mit der er in die Tasten haute. Das kleine Zucken seiner Augenbrauen, das verstummte. Und letzten Endes: Das kleine erleichterte Murren, während er ein wenig auf einer Haarsträhne seines Freundes rumkaute. Kenji wusste selbst nicht, ob er ein besitzergreifender Typ war oder nicht. Eigentlich würde er sagen nein. Aber ihm war außer Kuroo auch nichts wichtig genug um wirklich besitzergreifend zu sein. Seine Stimmung erhellte sich aber sofort, als es wieder um ein schönes Thema ging: Kuchen!
      "Mom macht wieder einen Gugelhupf mit Vanillegeschmack, mit der leckeren Creme oben drüber, den magst du doch so gern."
      Kuroo konnte es nicht sehen, aber sofort funkelte es in seinen Augen und ein wenig biss er sich selbst vorfreudig auf die Unterlippe. "Ich liebe Geburtstage.." Denn es gab Kuchen. Den leckeren Kuchen. Den süßen Kuchen. Zu Kuroos, zu Chuuyas, zu Kenjis - zu jedem Geburtstag machte Kuroos Mutter einfach die besten Kuchen, es war keine Frage. Das war ein Fakt!
      Als sein Freund ihn absetzte, wechselte Ken von seiner ursprünglichen Sitzhaltung in einen Schneidersitz - ja, mitten auf dem Stuhl - und zockte weiter, ohne aufzusehen. Wissend, dass sich Kuroo schon um ihn kümmern würde. Was er auch tat. Er ließ sich füttern, hörte zu und.. verzog unwillig die Lippen als er neben seiner Konsole das schmollende Gesicht erblickte. Die Welpenaugen, denen er nicht widersprechen könnte, selbst wenn er es wollte. Und erst hier, erst jetzt, wagte er seinen Kampf zu unterbrechen und pausierte sein Spiel um gespielt willensstark die Arme zu verschränken.
      "Nur für zwei Stunden!! Danach kannst du wieder nach Herzenslust Spielen. Und...wie wärs, ich schlaf heute wieder bei dir? Hm? Als Wiedergutmachung?" - "Du sch-" - "Wir können was zusammen spielen~" - "..."
      Sofort verstummte er. Sofort sah man wie aufgeregt sich seine Augen ein wenig weiteten und.. er sein Spiel wieder die nötige Aufmerksamkeit schenkte und weiter kämpfte. "Na gut. Dafür krieg ich aber dein Stück Kuchen vom Gugelhupf auch. Und dafür schläfst du heute und morgen bei mir." Oh ja, offensichtlich war Kenji ein unglaublich harter Verhandlungspartner. Ein Verhandlungspartner, welcher nicht wenig in sich zusammenzuckte als eine nicht direkt für ihn identifizierbare Hand sich auf seinen Kopf legte und er sofort regelrecht erstarrte. Wie.. bei jeder Hand, die nicht Kuroo gehörte.
      "Morgen, ihr zwei. Hab gehört, ihr brecht heute wieder Herzen?" - "Er. Er bricht.. Herzen.", kam es etwas versteifter von Kenji, was sich auch erst wieder einpegelte als die fremde Hand sich löste und auf der entgegengesetzten Seite von ihnen Platz nahm. Ein Freund von Kuroo. Glaubte Ken. Vielleicht auch nur ein Fan? Diese ganzen Leute, die nach irgendwelchen Spielen mit den Sportlern redeten und sich fast mehr freuten als sie selbst, waren ihm ein Rätsel und so war Ken selbst nicht bewusst, dass es der Junge von der Schülerzeitung war. Tomoe? Sowas in der Art. Er selbst las die Schülerzeitung auch gar nicht, also wusste er es noch viel.. weniger. Aber natürlich wurde er neugierig, wenn die 'Schulschönheit' abserviert wurde und so war - wie so oft - nicht Kenji sein Ansprechpartner. Aber zumindest war er der Erste, der ihn zumindest mit einbezog, also ließ er ihn passieren. "Darf ich raten, worum es ging?" Was für eine dumme Frage. Sie konnten ihn schlecht davon abhalten. "Buddy-Tag?" Kenji nickte. Es... ging oft um den Buddy-Tag, wenn sich Kuroo trennte. War es das? War der gemeinsame Nenner für Kuroos Trennungen der Buddy-Tag statt er selbst? Eine Frage, die sich in seinem Kopf bildete und sofort gestellt werden musste, weshalb Ken ohne aufzusehen den Schülerzeitungsredakteur zuvor kam. "Kuroo, geht es oft um den Buddy-Tag? Ist Freitag dafür doof?... Ich mag Freitag. Das Wochenende fängt dann mit dem besten an, aber wenn deine Beziehungen daran zerbrechen, sollen wir es vielleicht Samstags machen?" Ein Lachen. Ein Lachen von Tomoe und einem Kopfschütteln. "Ich glaube, es ist egal.. welcher Tag es letzten Endes ist. Es ist eher die Sache mit 'bester Freund gegen feste Freundin' - etwas, was du schon verstehen wirst, wenn es bei dir mal soweit ist." - "Ich glaube nicht, dass ich es dann verstehe. Wieso sollte ein Mädchen denn gegen meinen besten Freund gewinnen? Den Kampf würde ich an ihrer Stelle gar nicht erst anfangen... Man sieht ja was passiert."
      Kuroo trennte sich - und genauso würde es Kenji ohne zu zögern. Aber ja, das war bei ihm eben kein Thema.

      Chuuya Yosano
      Zwei Mahlzeiten? Er kam nicht drum herum an diesem.. 'Jirou Mori' hinunter zu sehen und einen genaueren Augenmerk auf seine Kleidung zu legen. Es war definitiv nicht so, dass er sich nicht angemessen kleiden würde, aber wenn man ihn sah, käme man nicht auf die Idee, das ein Futon zu kaufen die Welt wäre. Trotzdem bestätigte er sein Angebot noch einem mit einem Nicken und einem Lächeln. Er brauchte den Futon sowieso nicht, er hatte immerhin ein Gästezimmer. Er war lediglich ein Relikt aus den Zeiten, als er mit seinen Eltern und seinem Bruder zusammen gelebt hatte - also in einer Wohnung. - und für Gäste eben nur dieser Futon da war. Aber den Teufel würde er tun, wen Fremdes bei ihm schlafen zu lassen, er hatte definitiv Grenzen in seiner Freundlichkeit. Eigentlich war die Grenze schon mit dem freundlichen 'Guten Morgen' erreicht, doch naja. Nein, es... würde ihn nicht umbringen ihn den Futon zu geben, sich ihn wieder geben zu lassen und das wäre es. Das Gebäude war groß genug, sie würden einander sowieso nie sehen. Den Morgen war Chuuya joggen, den Vormittag in der Universität, weil er seine Kurse nur morgens legte, und wenn er zuhause war, hatte er keinen Grund erneut raus zugehen. Was auch immer dieser Mann machen würde, wäre zeitlich definitiv anders gebunden als er selbst.
      "Es ist mir eine Freude! Einen kleinen Moment, ja? Ich bringe nur die eine Kiste nach oben!" - "Natürlich.."
      Und erneut ein Blick auf seine Uhr. Wie lange fuhr man mit dem Wagen? Er konnte es noch lange nicht einschätzen so selten wie er selbst hinters Steuer ging. Aber sie müssten eigentlich schneller als mit der Bahn sein, dann wäre es okay, wenn er sich Zeit ließe und-
      Er... ließ sich keine. Ehe Chuuya sich versah war seine Mitfahrgelegenheit schon wieder unten angekommen und ließ ihn überrascht eine Augenbraue in die Höhe ziehen. Hatte er sich so beeilt? Oder wohnte er im Erdgeschoss? Nein, er hatte überhaupt nicht aufgepasst, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ und etwas zögerlich in den Wagen stieg und sich direkt anschnallte, seine Tasche auf seinem Schoss parkend und auf die Frage nach dem Ziel nur abwinkend.
      "Wenn Sie noch nie hier waren, wird Ihnen der Name kaum etwas sagen. Ich navigiere Sie, das ist sicher einfacher.", antwortete er beinahe streng, bevor er auch schnell wieder lächelte. Und so machten sie sich auf dem Weg. Er deutete unterwegs auf den nächst gelegenen Supermarkt, erklärte eher sporadisch die Richtung des Parks, den er selbst zum Joggen nutzte - was er ihm natürlich nicht mitteilte.. - und letzten Endes hielten sie vor einem großen Universitätsgelände. Drei miteinander verbundene Gebäude, welche wie ein Halbkreis einen begrüßten, und einen offensichtlich gut gepflegten Hof mit Bäumen die von Bänken umrungen wurden, Blumenbeeten und ähnlichem. Ein wirklich schönes Gelände, konnte man nicht anders sagen. Trotzdem fuhren sie noch ein kleines Stück, bis hinüber zum Parkplatz, wo er sich nur allzu gerne abschnallte und direkt die Tür öffnete.
      "Hier arbeite ich. Ich danke Ihnen für die unverhoffte Mitfahrgelegenheit, bitte kommen Sie gut und sicher zurück in ihr neues Zuhause. Den Futon bringe ich Ihnen gerne nach der Arbeit vorbei, Mori-San." Ein Lächeln. Ein kurzes Lächeln bekam sein neuer Nachbar noch, bevor Chuuya ausstieg und ohne zurück zu sehen seinen Weg wieder aufnahm. Er musste nicht fragen, wo er wohnte, seinen Eltern gehörte das Gebäude. Er würde einfach später nachsehen, wenn er sowieso zum Kuchen essen da war. Er hatte nicht gefragt, was Jirou Mori tat, also ahnte er auch nicht, dass sie ein gemeinsames Ziel hatten. Er hatte auch nicht von sich aus erwähnt, was genau er hier arbeitete, weil es nicht von Belang war. Immerhin war Chuuya nicht an einer Freundschaft oder ähnliches interessiert. Das war's. Dieser zwangsläufige Kontakt war zu Ende, er hatte die Fahrt mit einem Fremden überlebt und er war höflich und nett gewesen, sodass seine Flucht definitiv nicht aussah wie eine.
      Er... setzte einfach voraus, dass der Mann nun einfach wieder fahren würde.
    • Kuroo Yosano

      Als er die großen Augen sah wusste er, dass er ihn hatte, aber er wusste auch das....sein Freund eben gern die Bedingungen etwas verschärfte. Und so kam es auch. Sein Stück Kuchen und zwei Tage bei ihm schlafen? ,,Deal!" Das mit dem Kuchen würde ihm zwar weh tun, aber das übernachten? Pff. Das war für ihn ehr eine Belohnung! Aber das...wusste Kenji sicher auch. So oft wie Kuroo einfach so bei ihm schlief? Es wäre ein wunder wenn er nicht gern bei ihm übernachten würde.
      Als er Tomoe sah und beobachtete wie dieser seine Hand auf Kenjis Kopf legte kniff er kaum merklich die Augen zusammen, da er wusste das sein Freund es eben nicht mochte berührt zu werden, aber da er ihn schnell wieder los ließ war es schon okey. Tomoe, der Zeitungsjunge, neugierig wie immer. Es ging natürlich sofort um die Trennung, es war kein Geheimnis das es oft um den Buddy-Tag ging, das Kenji es jedoch SO auffasste brachte den schwarzhaarigen zum schmollen. Bevor er aber antworten konnte war ein Lachen zu hören. Ein Lachen, auf welches eine Aussage folgte, die wohl weder Kuroo noch Kenji nachvollziehen konnten.
      "Ich glaube, es ist egal.. welcher Tag es letzten Endes ist. Es ist eher die Sache mit 'bester Freund gegen feste Freundin' - etwas, was du schon verstehen wirst, wenn es bei dir mal soweit ist." - "Ich glaube nicht, dass ich es dann verstehe. Wieso sollte ein Mädchen denn gegen meinen besten Freund gewinnen? Den Kampf würde ich an ihrer Stelle gar nicht erst anfangen... Man sieht ja was passiert."
      Ein wenig knurrte der Junge Mann, welcher sich zuerst Kenji widmete. ,,Der Buddy-Tag bleibt am Freitag! Das ist jetzt schon seit Jahren so und wir werden es nicht ändern!" Sacht wuschelte er seinem Freund durch die Haare, eh sein Blick auf Tomoe ging, welcher nur weiter etwas vor sich hin grinste. ,,Und es geht nicht um den Tag an sich, es geht um Respekt. Wenn ich von Anfang an sage -und das tu ich- das Freitag für mich ein wichtiger Tag ist und das ich da eben etwas mit meinem Freund unternehmen will, dann hat man das zu akzeptieren. Vor allem wenn man gerade mal eine Woche zusammen ist! Hallo?! Das zeigt mir doch dann gleich das keine Rücksicht auf mich genommen wird, dass es der Person einfach egal ist wenn mir etwas wichtig ist und wieso solte ich dann mit dieser Person zusammen bleiben? Kaira hat letzte UND diese Woche mich gefragt ob wir Freitag was zusammen machen wollen und das OBWOHL ich ihr als wir zusammen gekommen sind -was nur eine Woche davor war- gesagt hab das Freitage Tabu sind. Wenn sie es einmal vergessen, okey, aber zweimal? Und dann zweimal hintereinander? Nein. Das bringt in meinen Augen nichts, sowas brauche ich nicht." Er zuckte etwas mit den Schultern, aß erst selbst etwas von seinem Bento, eh er auch Kenji wieder etwas fütterte. ,,Außerdem war sie auch Ken gegenüber nicht gerade nett. Für mich ist das Thema damit sowieso beendet." Für ihn lag es einfach daran das er nicht verstand, wie man so aufdringlich sein konnte. Eine Woche zusammen und sie verlangen das man für sie alles aufgibt, alles hergibt...nein, da blieb er lieber Single als sowas mit machen zu müssen.

      Jirou Mori

      Recht hatte er, also ließ sich Jirou gern durch die Straßen navigieren, ließ sich ein wenig die Gegend zeigen. So wusste er jetzt schon mal wenigstens wo er was zu essen herbekommen konnte und wo er sein Outdoor-Training machen konnte, sehr gut!
      Als sie dann jedoch bei der Uni hielten...und er sagte das er hier arbeiten würde...Jirou fiel aus allen Wolken. Er war Dozent?! Wirklich?! ,,J-Ja. Man sieht sich...Yosano-San." Er sah zu wie der Mann sein Auto verließ und Richtung Uni ging, atmete durch, lehnte sich an sein Lenkrad. ,,Ich weiß nicht womit ich das verdient habe...aber dank! Danke!!!" Und SEHR schnell hatte er seinen Rucksack geschnappt, war er aus dem Wagen gestiegen, schloss ihn ab, lief Yosano-San aber nicht hinterher. Jirou ging in eines der anderen Gebäude und suchte das, was wohl in jeder Uni aushing: Eine Tafel mit allen Kursen...PLUS den Dozenten, welche die Kurse leiteten. Seine Augen flogen regelrecht über die Pinnwand, bis er seinen Namen fand. Chuuya Yosano... Literatur? Grinsend setzte er seinen Rucksack ab, nahm den Anmeldebogen hervor und schrieb sich für genau diesen Kurs ein. Literatur, etwas besseres konnte ihm nicht passieren! Wenn jemand sich dafür interessieren könnte, dann Jirou, welcher schließlich selbst viel las und auch Gedichte und kleinere Geschichten schrieb, dass passte doch ganz gut! Und so machte sich Jirou auf den Weg zum Sekretariat, ziemlich darauf bedacht Chuuya nicht zu begegnen. Das würde sicherlich eine Überraschung werden, mit der er nicht gerechnet hat!!
    • Kenji Nakahara
      Ganz leicht sah man die zufriedene kleine Röte auf Kenjis Wangen als ihm durch die Haare gewuschelt wurde, von der Hand, die er unter Millionen immer erkennen würde. Von der Hand, von der er rein durch die Berührungen vermutlich alle Maße auswendig wusste mittlerweile. Stumm ließ er sich weiter füttern, während sein Freund sich aufregte, eine Hand lediglich von der Konsole hebend um eben diesen Freund mit ein paar Streicheleinheiten über den Nacken etwas zu beruhigen.
      "Außerdem war sie auch Ken gegenüber nicht gerade nett. Für mich ist das Thema damit sowieso beendet." - "Nana, Kuroo.", imitierte er seinen Freund von vorhin, jedoch deutlich weniger säuselnd. "Ich war auch nicht sonderlich nett zu ihr. Ich bin mindestens 38 Mal in sie reingestolpert alleine im letzten Jahr, vielleicht war sie deshalb noch sauer." Vielleicht wusste sie es aber auch gar nicht mehr und war eben nur sauer, weil sie nicht die Aufmerksamkeit von Kuroo bekam, die sie wollte. Vielleicht. Aber Kenji sah im Allgemeinen eher weniger den Zusammenhang dazwischen, wie sie beide miteinander umgingen und wie oft sich Kuroo trennte. Wieso sollte auch ihr Verhältnis irgendwen anderes beeinflussen?
      "Vielleicht sollten wir das einfach mal schreiben! 'Kuroo Yosanos Freitage sind tabu, Ladies'!", lachte Tomoe ein wenig, während er seine Brille richtete und ja. Einfach entschied, dass er das Essen über hier vor Ort blieb, da er persönlich keinen von beiden abgeneigt war. Was.. selten war. Denn so unterschiedlich, wie Ken und Kuroo waren, mochte man meistens den einen oder den anderen - oder eben sie beide zusammen, aber beide einzeln? Das war für Kenji zumindest etwas besonderes. War ihm nur eben auch egal.
      "Wenn ihr keine Themen habt, ist es sicher ein guter Lückenfüller. Aber heute Nachmittag hat das Schach-Team einen Wettkampf, schreib lieber darüber als eine Kolumne über Kuroo zu schreiben." - "Und wenn wir über euch beide schreiben? 'Buddy-Tag! Was ist das eigentlich?! Exklusiv von Kuroo und Kenji!' Dann kannst du den Mädchen einfach die Ausgabe an den Kopf werfen, bevor sie mit dir ausgehen, Kuroo!"
      Was für eine dumme Idee. Dumm, weil Kenji nicht wusste, dass er vermutlich der einzige war, der die Schülerzeitung nicht las. Und dumm, weil er nicht ahnen konnte, wie spannend es für Mädchen war zu sehen, wie er seinen Sitz löste, aufstand - und sich zwischen die Beine seines Freundes setzte nur um dessen Jacke um sich herum zu ziehen wie eine Decke und eben dort an Ort und Stelle ohne die Miene zu verziehen weiter spielte. Wieso? Gemütlich. Kalt. Lust auf Kuscheln. War der Grund wichtig? Für den neugierigen Nachwuchsreporter schon, welcher sich ohne Einverständnis direkt daran machte ein Foto von ihnen zu machen, während Kenji den Mund öffnete und auf den nächsten Bissen wartete.
      "Ihr habt schon eine spannende.. 'Freundschaft', da könnt ihr es mir doch nicht verübeln, dass ich neugierig bin!" - "Nimmt dir keiner übel. Verstehe ich nur nicht."

      Chuuya Yosano
      Gut. Sein Leben war wieder ganz normal. Sein höfliches Lächeln hielt sich auf den Lippen, während er durch die Fluren ging, warf jedem eines zu und war jetzt schon froh, wenn sein erster Kurs anfing und er sich nicht die Mühe machen musste mehr. Er konnte so ernst und mürrisch während seiner Kurse sein, wie er wollte - er wollte sowieso nicht beliebt bei seinen Studenten-
      "Happy Birthday, Yosano-Saaan!"
      Ugh. Da war ja was. "Ahahaha! Danke, danke, das wäre doch nicht nötig!" War es wirklich nicht. Überhaupt nicht. Fünf Sekunden. Fünf Sekunden war er vom Lehrerzimmer entfernt gewesen und hätte es sicher an den Meisten vorbei geschafft, aber nein. Die anderen Dozenten schienen wirklich ein schreckliches Timing zu haben, denn gerade kamen sie mit einem kleinen Muffin mit einer Kerze drauf angedackelt, als wäre es ein unfassbares Ereignis 'geboren zu werden'. Aber gut. Da musste er eben durch. So wie jedes Jahr. 30. Offiziell nicht mehr in den 20ern und etwas angefressen, dass er diese Partner-Sache nicht hinbekommen hatte bis jetzt, aber sonst? War es ihm völlig egal. Er erledigte die gesellschaftliche Konvention und griff kurz darauf nach der vorläufigen Studentenliste, nicht einmal einen Blick auf die Namen werfend, während er sozusagen direkt - ja. Auch mit diesem dummen Muffin. - in seinen Hörsaal ging und eben diesen Muffin schon beim Reinkommen in den Mülleimer warf. Gut. Vorbereitung. Er hatte irgendwann in den Jahren ein kleines Holzschild mit seinem Namen bekommen und es niemals von seinem Schreibtisch herunter genommen, aber zumindest wischte er einmal mit einem Lappen drüber. Genau wie über den restlichen Tisch und die eigentlich gewischte Tafel. Wenigstens während seiner Vorlesung wollte er ein wenig Ordnung haben. Er schrieb seinen Namen gut leserlich an die Tafel - natürlich nur seinen Nachnamen. Damit niemand auch nur auf die Idee kam ihn mit Vornamen anzusprechen, stand auch auf dem Schild nur C. Yosano. Na immerhin etwas, was diese Dilettanten richtig gemacht haben in seinen Augen. Und so wartete er, schrieb ein paar sehr allgemein gehaltene Fragen an die Wand für die erste Vorlesung, wofür er die Tür öffnete und keinen Studenten auch nur mit einem Blick begrüßte. Wieso? Weil nach der ersten Vorlesung die meisten das Fach wieder wechselten. Wieso? Weil hier Chuuya sein nettes Lächeln verlor und wohl der reinste Horror war als Dozent. Oh und gnade Gott es demjenigen, der sich die Dreistigkeit erlaubt ihm dazwischen zu reden während seiner Stunden. Hier und nirgendwo anders ließ er sich einfach gehen. Wenn er zu sehr im Thema war, warf er Kreide oder was er sonst so fand und unterbrach sich nicht einmal selbst, während er einen Studenten schellte. Benutzte ihn vielleicht auch offen als Referenz für das erfolgloseste Stück seit dem Fall von Troja. Denn seien wir ehrlich: Dummheit hatte die Zeit gerühmt und auch deshalb fiel es.
      Alle fanden ihren Platz, seine Einstellung war schon gefestigt, dass sicherlich genug Studenten wieder gehen würden und wechseln, weshalb er sich definitiv nicht die Mühe machte auch nur einen Namen von der vorläufigen Liste zu lernen - sie war ja sowieso eben nur vorläufig. Auch wenn er eher davon ausging, dass Namen weggestrichen wurden als dazu geschrieben, aber tatsächlich verliefen sich immer wieder Späteinsteiger in seine Kurse. Weshalb er immer wieder vorläufige Listen hatte. Was ihm egal war. Und sobald er wieder eine dieser 'vorläufigen' hatte, wusste er, dass jemand neues kam - ansonsten konnte er die Namen nämlich einfach wegstreichen. Und so musste jeder durch die erste Lesung nochmal durch, die Chuuya Yosano führte - aber wer bei ihm studierte, traute sich auch nicht wegzubleiben. So leicht war das. Als sein Blick zur Uhr auf seinem Handgelenk ging wartete er bis zur vollen Stunde um punktgenau anzufangen. An der Uni klingelte es nicht mehr, sie waren immerhin alle keine Kinder mehr. Und so hob er als erstes die Liste hoch, damit alle schon vorhandenen Studenten wussten, worauf sie sich einstellen konnten.
      "Gut, anscheinend haben ein paar verlorene Schafe seinen Platz erneut in unserem Kurs gesucht, also aufgepasst."
      Sein Ton war merklich anders. Streng. Mürrisch. Hörbar förmlich genervt. Sein Arm richtete sich Richtung Tafel an dem sein Nachname stand. "Mein Name ist Yosano, und wer auch immer sich in diesem Moment erhofft, dass es eine Sonderbehandlung gäbe, hat sich geschnitten. Es ist mir völlig egal, wer wieso zu welchem Zeitpunkt meinen Kurs betritt - wenn man es tut zwei Tage vor einer Zwischenprüfung, dann wird man genauso bewertet wie alle anderen. Viel Glück also beim Aufholen oder beim Suchen eines anderen Kurses."
      Das der Test nicht benotet wurde, erwähnte er nicht. Sollten die Neulinge ruhig Panik kriegen und ihn gleich wieder verlassen. Nein, eigentlich war es auch für seine Kurse noch recht zu Beginn, es lief vielleicht zwei Monate und auch so pushend wie Chuuya war, kam dabei leider nicht allzu viel rum. Zumindest nicht genug, als das es unmöglich war es irgendwie aufzuholen. Wenn man.. viel Zeit hatte. Was man als Student jawohl hatte.
      Und so lief sein Kurs. Eine Doppelstunde, Pause durfte man machen gehen, aber seine Studenten trauten sich nicht den Raum zu verlassen und auch nur ein Wort zu verpassen. Und so redete er. Und redete er. Und redete einfach weiter, während er etwas durch die Plätze ging, hinter einem stehen blieb und beinahe willkürlich dem Studenten mit dem Buch in seiner Hand auf den Kopf schlug, ohne auch nur eine Miene zu verziehen - und auch nur um direkt wieder nach vorne zu gehen.
      Das volle Programm nach der kleinen Einführung der/des Neuen, gab es sofort übergangslos das Thema weiter. Eines seiner liebsten Themen. Moby-Dick und Captain Ahab von Herman Melvilles. Die endlose Jagt der eigenen Dämonen, die philosophische Frage, ob der Wal nun wirklich real ist oder nur ein Trugbild - und oft genug schweifte Chuuya selbst ein wenig ab und brachte seine Verwunderung mit kleinen Schmunzeln zum Ausdruck für dieses beispiellose Werk. Vielleicht hob er es ein wenig zu sehr in die Höhe - doch das sah Chuuya anders. Sichtlich. Und wer es anders sah als Chuuya, hatte eben unrecht. Sichtlich.
    • Kuroo Yosano

      Wie der schwarze Kater der er war schmiegte er sich gleich ein wenig an die Hand seines Freundes, lachte selber ein wenig bei Tomoes Worten. Das Interesse an ihrer Freundschaft und der Wunsch einen Artikel über sie zu schreiben war etwas, was auch Kuroo nicht verstand. Nein, er konnte wirklich nicht nachvollziehen was an ihrer Freundschaft so interessant sein sollte. Interessanter als Schach wäre es sicher, aber das war auch nicht schwer in Kuroos Augen. ,,Das würde bedeuten du müsstest uns am Buddy-Tag begleiten. Und eine Regel des Buddy-Tages ist es das er nur exklusiv für Kenji und Kuroo ist." Sprach er einfach während sich Kenji sehr natürlich zwischen seine Beine setzte und Kuroo ebenso natürlich seine Arme um ih legte. Eh ein Foto von ihnen gemacht wurde. Was Kuroo wieder nicht verstand. ,,Wir können dir ja mal unseren Vertrag mitgeben, den kannst du dann drucken damit auch der letzte checkt das Freitag unser Tag ist." Jap, ein Vertrag. Den sie aufgesetzt haben als sie...was? 8 waren? Und es wurden immer neue Regeln über die Jahre hinzu gefügt. Und sie hielten sich an ALLE Regeln die darauf standen. Auch, dass sie alle halbe Jahre an diesem Tag in den Freizeitpark gehen müssen. Oder das an dem Tag die beiden einmal im Monat zusammen kochen. Das sie beieinander schlafen. Alles mögliche. Seid sie erwachsen sind war das mit dem beieinander schlafen ziemlich einfach geworden. Kuroo fütterte seinen Kenji wieder, küsste dann seinen Scheitel, blickte fragend drein als er das Grinsen von Tomoe sah. ,,Küsse sind für euch ziemlich natürlich, was?" - ,,Klar. Wir kennen uns 15 Jahre...er ist wie mein Bruder." ....Tomoe hob nur eine Augenbraue. ,,Du hast doch einen großen Bruder. Küsst ihr euch auch oder sitzt im Schoss von-" - ,,Hüarg!" Hörte man nur ein gespieltes Würgegeräusch von Kuroo. ,,Ekelhaft. Als würde ich meinen Bruder auch nur zu nahe kommen." Den Vergleich verstand er nun gar nicht. Kenji und sein Baka? Das waren WELTEN! Also nein, nope. ,,Bleibt es denn bei solchen küssen? Oder bekommt ihr auch mal richtige?" Verwirrt hob Kuroo einr Augenbraue. ,,Wir sind kein Paar, Tomoe..." und während er das sagte fütterte er seinen Freund nochmal, kuschelte sich weiter an ihn und legte seinen Kopf auf den des anderen ab.

    • Kenji Nakahara
      "Ich will eigentlich nicht, dass er den Vertrag liest..", meldete sich Ken nur sehr kleinlaut etwas murrend und ließ sich immer fester drücken und auch ein wenig abküssen, was dem Blonden ein leichtes wohliges Seufzen entweichen ließ. Bis..
      "Küsse sind für euch ziemlich natürlich, was?" - "Mhm?"
      Wieso..? Was meinte er? >Win<
      Level beendet, Konsole pausiert, Blick nach vorne gerichtet und.. den Kopf fragend geneigt. Nein, zu Chuuya war Kuroo anders, das war schon richtig. In all den Jahren hatte er auch nie nur gesehen wie sich die beiden umarmt hatten. Selbst für Familienfotos schienen sie sehr bedacht drauf zu sein auf der ganz anderen Seite des Bildes zu stehen. Und tatsächlich, jetzt wo er es hörte, ließ es sogar Kenji etwas die Stirn runzeln. Wie würde das denn auch aussehen, wenn Kuroo seinen großen Bruder so in Arm nehmen würde? Wenn überhaupt würde er das mit einem kleinen Bruder machen. Also vom Alter her. Chuuya war zwar kleiner als Kuroo, aber wäre definitiv zu stolz um sich zwischen die Beine von ihm zu setzen. Aber wenn Kuroo.. einen echten kleinen Bruder hätte..? Dann wäre er bestimmt so.
      "Bleibt es denn bei solchen küssen? Oder bekommt ihr auch mal richtige?" - "Richtige?" - "Wir sind kein Paar, Tomoe..."
      Richtige... Erneut runzelte Kenji etwas die Stirn, sichtlich tatsächlich drüber nachdenkend. Für ungefähr drei Sekunden, bis er wieder gefüttert wurde und seine Konsole in seine Brusttasche steckte - nur um sein Handy rauszuholen und eine Datei zu öffnen. Eine Liste um genau zu sein, von den Ex-Freundinnen von Kuroo. Einen Moment blieb er still und bemerkte den neugierigen Blick Tomoes gar nicht, bevor er wieder aufsah und den Kopf leicht schüttelte. "Kuroo mag Mädchen."
      Ja. Von allem, was er sagen könnte, war das seine Antwort, die Tomoe ein wenig verwirrt blinzeln ließ. "Eh?" - "Kuroo hatte nur Mädchen als Partner, also mag er wohl Mädchen. Es wäre komisch, wenn er dann einen Jungen küssen würde, und dann noch einen, der für ihn Familie ist, oder nicht?" Sein Blick ging hoch zu Kuroo, keinerlei Scham zeigend, dass ihre Gesichter dabei natürlich zwangsweise sich sehr nahe waren. "Nicht?"
      "Und was magst du?" - "Videospiele.", er hob seine Konsole kurz an und sah von Kuroo auch direkt wieder zu Tomoe. "Ich meinte-" - "Ich weiß, aber ich mach mir um sowas keine Gedanken. Aber wenn ich es tun würde... Hm."
      Erneut ging Kenjis Blick hoch zu Kuroo. Musterte ihn etwas die Stirn runzelnd, fuhr mit seiner Hand über sein Kinn. Seine Wange. Seinen Nacken. Sein Haar. "Ich verstehe den Crush, den alle auf ihn haben. Aber ja, wir sind Familie und kein Paar. Obwohl ich... oft gefragt werde, wenn ich so drüber nachdenke.."
      Wirkten sie wie..? "Hmmmmpf.", grummelte der kleine Schüler etwas, bevor er sich an Ort und Stelle komplett herum drehte, sich richtig auf Kuroos Schoss setzte und seine Arme um seinen Hals legte - nur um hinter seinem Kopf das nächste Level zu starten. Er hatte sowieso keinen Hunger mehr. "Was für dumme Fragen, wenn wir ein Paar wären, wüsste es sicher die ganze Welt. Dann würde Kuroo nicht mit Mädchen ausgehen. Dann würde der Buddy-Tag nicht Buddy-Tag heißen, sondern Date-Night. So'ne Sachen." - "...So.. Das-... Okay..? Sorry..?" Es war nur offensichtlich, dass Tomoe von der Reaktion nicht wusste, ob Kenji beleidigt war oder nicht. Die Antwort war nein, er fand nur die Frage wirklich komisch.
    • Kuroo Yosano

      Kuroo mag Mädchen." Der Blick des schwarzhaarigen ging auf die Liste runter. Er wusste das Kenji diese führte, aber das er wirklich JEDES Mädchen auflistete? ,,Sina würd ich nun wirklich nicht unter Freundinnen zählen..." Er hatte mal was mit ihr...eine Nacht...weil sie wollte! Sie hat ihn genervt! Er war kein Arsch der einfach irgendwelche Mädchen abschleppte! Kenji erklärte dann seine Aussage und ja, es machte Sinn. Würde er je...mit einem Jungen? Hm... Als Kenji ihn ansah sah Kuroo zu ihm runter, nickte etwas, ebenfalls sich aus dieser Nähe nichts aus machen. Auch die Infoo das Kenji sich aus sowas wie Dates oder Mädchen nichts machte wusste er, er hatte mal einen Kuss beim Flaschen drehen, aber sonst? Nicht das er wüsste und Kuroo wüsste es definitiv falls da was gewesen wäre. "Ich weiß, aber ich mach mir um sowas keine Gedanken. Aber wenn ich es tun würde... Hm." Erneut ging Kuroos Blick runter zu Kenji, welcher anfing mit der Hand etwas über sein Gesicht zu fahren, den Nacken, die Haare... Eh Kuroo ein wenig bei den Worten seines Freundes schmunzelte. Er...war schon sehr süß. Er löste seine Arme, nur um sie gleich wieder um Kenji zu legen als dieser sich herum drehte und wieder auf ihn setzte, was Kuroo zu gern nutzte um seinen Kopf auf dessen Schulter zu betten. "Was für dumme Fragen, wenn wir ein Paar wären, wüsste es sicher die ganze Welt. Dann würde Kuroo nicht mit Mädchen ausgehen. Dann würde der Buddy-Tag nicht Buddy-Tag heißen, sondern Date-Night. So'ne Sachen." Etwas lachte Kuroo, schmiegte seinen Kopf an den des anderen. ,,Ganz genau! Wenn Kenji und ich ein Paar wären würden wir viel mehr Zeit miteinander verbringen und uns sicher nicht nur Wangenküsschen geben" Ein wenig...sprachlos blinzelte Tomoe, eh er seufzte und seine heruntergrutschte Brille wieder hoch schob. ,,Habt ihr es denn mal versucht? Ich meine-" - ,,Wieso sollten wir?! Meine Güte...wir sind einfach nur sehr sehr sehr SEHR gute Freunde und gewöhnt an diese Nähe und den Umgang. Nur weil alle anderen es für ungewöhnlich halten heißt das nicht das es das ist. Wir müssen doch glücklich sein, stimmt Kenji?!" Er entfernte seinen Kopf etwas um ihn an zu sehen, kam ihm dabei natürlich wieder sehr nahe, eh er seufzte und ihre Bentos zusammen, eh schon das Vorklingeln ertönte. Kuroo nahm die Bentos in die eine Hand, legte den anderen Arm unter die Oberschenkel seines Freundes, stand so mit ihm auf. ,,Wenn du wirklich nichts besseres zu drucken hast tu dir keinen zwang an, wir gehen jetzt zu Sport. Bis dann Tomoe!" Und wieder wurde von ihm ein Bild gemacht, Kuroo von hinten und Kenji wie er über seinen Schultern hing und Videospiele spielte. Nein er...verstand absolut nicht wieso so ein hype um ihre Freundschaft gemacht wurde. ,,Ich hab deine Sportsachen eingepackt...aber die kurze Hose. Es ist warm und du siehst süßer aus in deiner kurzen Hose~" Kicherte er etwas und setzte ihn erst wieder im Klassenraum ab, damit sie ihre Sporttaschen holen konnten und in die Halle gehen konnten. Kuroo mochte Sport, logischerweise, aber Kenji? Oh nein...Kuroo war schon froh wenn er wenigstens immer gut mit machte.

      Jirou Mori

      Nachdem er sich eingeschrieben hatte ging er wirklich noch in den Supermarkt um dort sich wenigstens ein paar Instant Nudeln zu besorgen. Wieso auch immer er seinen Wasserkocher mitgenommen hat...er war jetzt sehr froh darüber. SEHR. Denn ohne Kühlschrank konnte er nicht mal irgendwas aufbewahren, also musste er sich eben von fertig Fraß ernähren für die nächsten Tage. Wieder in dem Haus angekommen trug er die letzten beiden Kisten und auch seine Einkäufe nach oben, bei seinem letzten Gang kam ihm eine Dame entgegen, der er natürlich platz machte...oder gemacht hätte. ,,Mori-San! Wie schön sie kennen zu lernen!" Irritiert hob er den Blick und erkannte jetzt erst, dass es sich um Yona Yosano Handelte, die Dame des Hauses. ,,Yosano-San! Schön sie kennen zu lernen." Höflich verneigte er sich, woraufhin die Frau kicherte. ,,Freut mich auch!" Ein kleiner Smaltalk entstand in dem Yona ihn nach seiner fahrt fragte, Jirou ihr erklärte was mit dem Umzug schief gelaufen ist, bis hin dazu das... ,,Ah! Und ihren Sohn durfte ich auch schon kennen lernen. Das war ein Plus." - ,,Welchen? Chuuya oder Kuroo?" Oh, es gab zwei? ,,Chuuya." - ,,Ohhh mein kleiner Chu! Ich hoffe er war nicht zu streng, falls ja entschuldigen sie, er ist eigentlich ein lieber Junge. Naja was heißt Junge...er ist heute ja 30 geworden."- ,,...Hah?" -,,Nun...er hat heute Geburtstag." ........
      ,,Entschuldigen sie mich Yosano-San, ich muss noch einiges erledigen." - ,,Oh natürlich, einen schönen Tag!" Nochmal verneigte er sich, eh er geradezu nach oben RANNTE und...sich dabei voll hinlegte. ,,Mori-San?! Alles gut?!" - ,,J-Ja Ja! Alles gut! War nur die Tüte!" Wünschte er. In wahrheit hat er diese hoch gehalten, damit er alles darin nicht kaputt machen. Obwohl es nur Instand Nudeln waren!!!! Seufzend schloss er oben seine Tür auf nur...um sich darin Gedanken zu machen wie er Chuuya am besten eine Freude an seinem Geburtstag machen konnte.
    • Kenji Nakahara
      "Ganz genau! Wenn Kenji und ich ein Paar wären würden wir viel mehr Zeit miteinander verbringen und uns sicher nicht nur Wangenküsschen geben" - "Mhm.", nickte er zustimmend. Dann gäbe es sicherlich keine Nacht, die Kenji alleine schlafen würde. Dann wären sie den ganzen Tag zusammen.. vermutlich. Mit seinen Freundinnen war Kuroo nicht zusammen die ganze Zeit, aber- Hieß das, sie würden auch weniger Zeit verbringen, wenn sie miteinander ausgehen würden? Es war ein blöder Gedanke. Da sie eben nicht miteinander ausgingen und es sicher auch niemals würden. Dafür waren sie in ihrer Freundschaft gefestigt genug. Sie mussten es nicht 'versuchen' wie Tomoe sagte. Nicht, dass es ihn stören würde mit Kuroo... Würde es ihn stören? Nachdenklich runzelte er seine Stirn mit dem Gedanken an sowas, aber... nein. Es würde ihn zwar nicht stören, aber wie Kuroo und seine Freundinnen auseinander gingen, gefiel ihm nicht und dabei war Ken ganz froh, dass er auch der anderen Seite der Geschichte war und eben diesen Herzschmerz nicht erlebte. Und Kuroo war vom Gedanken offen ausgesprochen wohl auch abgeneigt, also.. wäre jeder weitere Gedanke dahin verschwendete Liebesmüh.
      "Wieso sollten wir?! Meine Güte...wir sind einfach nur sehr sehr sehr SEHR gute Freunde und gewöhnt an diese Nähe und den Umgang. Nur weil alle anderen es für ungewöhnlich halten heißt das nicht das es das ist. Wir müssen doch glücklich sein, stimmt Kenji?!"
      "Oh?" Kurz blickte er von seinem Spiel neben sich zu seinem Freund, blinzelte einen Moment etwas und nickte dann nur zustimmend. Stumm, aber zustimmend. Sie waren glücklich. Genau so wie es war. Sie mussten nichts ändern. Er wollte gar nichts ändern. WAS er gerne ändern wollte, war ihr Stundenplan, als er davon getragen wurde für.. Sport. "Ugh.."
      "Ich hab deine Sportsachen eingepackt...aber die kurze Hose. Es ist warm und du siehst süßer aus in deiner kurzen Hose~"
      Missmutig verzog er sein Gesicht und seufzte schwer, nach seiner Tasche greifend als er abgesetzt wurde und sichtlich beleidigt auf sein Spiel hinunter guckend. Ja, nein, im Sportunterricht konnte er nicht zocken. Durfte er nicht zocken. Ein halbes Vermögen steckte vermutlich in den Spielekonsolen, die ihm ihr Sportlehrer abgezogen hatte und er war nicht scharf darauf es noch zu vergrößern, weshalb er missmutig die Konsole pausierte und in die Sporttasche warf. "Ist doch egal. Wenn ich mit der kurzen Hose hinfalle, sehen meine Knie nicht nur heute schlimm aus. Kannst du nicht einfach sagen, dass ich gestorben bin, oder so?" Ja. Das war eine der logischsten Ausreden nicht zu Sport zu gehen, die ihm einfielen - und genau deshalb ging er widerwillig und schwer seufzend mit seinem Freund an der Hand, die er ja nun frei hatte, los zur Sporthalle, sich erst jetzt umsehend und vor allem einen Blick gen Himmel richtend. "Das Wetter ist schön. Dafür, dass es April ist." Es war auf jeden Fall besser als ein unverhoffter Regeneinmarsch, während er nun wie er hörte nur eine kurze Hose für den Sportunterricht hatte. Nein, nein, er hasste Sport. Er wäre.. vielleicht gut darin, wenn er es probieren würde, nur tat er das nicht. Nein, er machte alles mit dem geringsten Kraftaufwand, um am Wenigsten zu schwitzen und nur geradeso auf durchschnittliche Sportnoten zu kommen - und das ganz absichtlich. Weil er eben Sport wirklich wie eine Katze auf Wasser reagierte: Äußerst allergisch.
      Es stand wohl außer Frage, dass in der Jungenumkleide Kenji und Kuroo ihre Plätze mit den Spinden genau nebeneinander hatten. Auch, das es Kenji.. eigentlich völlig gleich war, was er trug oder nicht. Wenn Kuroo ihn in der kurzen Hose sehen wollte, dann sollte er es. Er würde sich sicher trotzdem weh tun. Oder schlimmeres.... schwitzen. Ein offen zu sehender Schauer lief ihm über den Körper, den er direkt abschüttelte und kurz darauf schon anfing sich aus seinen zu Oversize-Sachen zu schälen - und eben in die kurzen Sportsachen hinein zu schlüpfen. Schlüpfen wortwörtlich. Kurzerhand rutschten seine eigenen Arme durch seine Hosenbeine und griffen an den unteren Saum, irgendwie rein aus Gewohnheit und nicht aus einem effektiven Sinn, bevor sein Blick hoch zu seinen Freund ging.
      "Habt ihr es denn mal versucht?"
      Was für eine.. komische Frage. Eine Frage, die er ebenso wie den Schauer abschüttelte und kurz darauf.. schon den nächsten Schauer bekommen sollte. Was war denn das für eine komische Angewohnheit von irgendwelchen Menschen ihm durch die Haare zu fahren?! Und was war diese Reaktion, dass er immer sofort erstarrte, als würde es irgendwas.. besser machen!?
      Diese Hand gehörte ihrem Mitschüler. Name für Kenji völlig.. unbekannt und uninteressant gleichermaßen. Nein, für ihn war nur interessant, wie diese fremde Hand nicht das Weite suchte und wie es Kens Augenbrauen irritiert zum Zucken brachte. Er... hasste das.
      "Wir spielen heute Volleyball~"
      Ugh Nummer 1. Auch noch ein schreckliches Ballspiel.
      "Du darfst doch bestimmt wieder dein Team wählen, wählst du Yoko und mich zusammen rein!? Ich bezahl dir auch dein Essen!"
      Ugh Nummer 2. Kenji stellte nicht in Frage in Kuroos Team zu enden wie immer, und der Gedanke diese Hand die ganze Sportstunde spüren zu müssen, machte ihn jetzt schon wahnsinnig.
      Und Ugh Nummer 3 war die Tatsache, das diese Hand sich jetzt immer noch auf seinem Kopf befand. Da Kuroo wohl konkurrenzfrei der Beste in ihrer Klasse war in Sport, war es nur verständlich, das man hoffte in sein Team zu dürfen. Dass er, dessen Name er aktiv vergessen hatte, wollte dass er und ein bestimmtes Mädchen ins selbe Team dürfen, war auch nur verständlich, da wird wohl irgendein Interesse anliegen. Aber.... Wieso wurde er dann berührt?! Sah er aus wie irgendeine Art Abstelltisch, an denen man sich lehnen- Oh Gott, er lehnte sich wirklich an ihn. SAH er aus wie ein Abstelltisch!? War es seine Größe?! Das- Was!? Aber er sagte nichts. Er brummte nicht. Lediglich seine Augen zuckten in der Manier, jeden Moment die Ruhe zu verlieren und schon mit den Augen seine Umgebung absuchend nach irgendwas, mit dem er den Typen hauen könnte.
      ... Logische Reaktion. Wie er fand.

      Chuuya Yosano
      Was war das Beste daran ein Dozent zu sein? Wenn man wie er die Pausen durchmachte und seine Kurse direkt hintereinander legte, hatte man früh Feierabend. Wenn man wie er seine Notizen mit nach Hause nahm um dort die Vorbereitungen für den nächsten Kurs zu treffen, schaffte er eine frühe Bahn und konnte nach Hause fahren.
      Was war das Schlimmste daran? Dass er heute erfahren hatte, dass er wegen dem schlechten Notendurchschnitt seiner Studenten sich bereiterklären muss ab jetzt auch Privatstunden zu geben, falls sie gewünscht werden. Das war Arbeit. Zeit. Und nichts, was er tun wollte. Immerhin hörte man doch immer wieder von Studentinnen, die irgendeinem Dozenten sexuelle Belästigung unterstellten in diesen 'Privatstunden' und schnell war man neben seinem Job auch seinen Ruf los. Nichts, worüber er fürchten müsste, bei dem aktiven Ruf, den er hatte: Seine Studenten hätten definitiv zu viel Angst sich wirklich bei ihm zu melden für noch mehr Zeit. Aber alleine der Aushang ärgerte ihn ungemein. Der Aushang und die Tatsache, wie unverfroren die Nummer seines Arbeitshandys dran stand. Für verdammte Studenten. Ärgerlich. Ungemein ärgerlich. Trotzdem band er sich nur zu gerne den Schal um - den Weg direkt zur Bahn antretend und dort Mund und Nase mit eben diesem Schal sorgfältig verdeckend und sich sehr bewusst so weit von den Mitmenschen entfernte, wie es ihm nur möglich war. Bis er in der Nähe seines Zuhauses ausstieg und eben in Richtung dieses Gebäudes ging, den Schal wieder herunter ziehend und... Was war sein Name gewesen?
      Maro? Mari- Mori? Mori. Mori.. Irgendwas mit Mori. Ach auch egal, seine Mutter wusste sicher besser, wen er meinte, wenn er nach einem neuen Einwohner fragte und der Nummer für den Futon. Futon und... hatte er frische Bettwäsche für ihn? Er konnte ihm ja schlecht einfach nur den Futon reichen, das würde kalt werden. Nunja, er könnte, aber jetzt hatte er sich doch fahren lassen und könnte nicht so unhöflich sein. Wieso.. hatte... er sich überhaupt fahren lassen? Dieses Lächeln war komisch gewesen. Es war ihm so schwer gefallen nein zu sagen bis er die Bahn verpasst hatte. Das nächste Mal, sollte er ihn einfach nicht ansehen. Augen schließen und Lächeln sollte rei-
      "Yosano-Sensei!" - "Ah.. Atsushi-San. Verzeihen Sie, ich bin eigentlich etwas in Eile." - "Wie immer..! Ich wollte Ihnen nur einen fröhlichen Geburtstag wünschen! Meine Tochter hat eine Karte für Sie gemalt, wo sie so nett zu ihr waren und ihr letzte Woche mit dem Platten geholfen haben!"
      Ja... Weil die kleine 10-Jährige geweint hat wie ein Schlosshund und er ja schlecht hätte dran vorbei laufen können. Trotzdem nahm er mit einem Lächeln die Karte an, verbeugte sich zum höflichen Abschied und.. warf sie kurzerhand in den Mülleimer neben den Briefkästen zu den anderen Grußkarten, als die Dame wieder aus Sichtweite war und knurrte ein wenig. "Was für eine Papierverschwendung.."
    • Kuroo Yosano

      ,,Das würde auffallen, schließlich sind wir immer zusammen. Du kannst nicht einfach tot sein.
      " Lachend nahm er gern die Hand seines Freundes und lief so auch mit ihm bis in die Umkleide. ,,Und wenn du dir weh tust das Schlaf ich drei Tage bei dir und küss jeden Tag deine Knie bis sie wieder gut sind." Jap, auch sowas taten sie. Ziemlich schamfrei. Er küsste die Verletzungen seines Freundes, aber auch Kenji tat dies bei ihm. Haben sie eben schon als Kinder gemacht, als Kenji das erste mal schlimm hingefallen war fing es an und dann hörten sie damit einfach nicht mehr auf. Auf seinen Kommentar zu dem Wetter schmunzelte er nur. Es war ja auch Frühling...wurde ja Zeit das das Wetter besser wurde.
      In der Umkleide entledigte sich Kuroo schnell seiner Hose und dem Oberteil, wollte gerade die knielange Sporthose über ziehen, als er neben sich Shino entdeckte. Shino der...ihn bat ihn und Yoko in sein Team zu wählen. Das sie Volleyball spielten ließ sein Herz natürlich flattern, immerhin war das sein Sport schlecht hin, aber darüber konnte er sich gerade nicht zu sehr freuen. Er antwortete auch nicht, sondern, packte das Handgelenk seines Klassenkameraden und drehte es nicht gerade unsanft nach hinten. ,,A-Ahh! K-Kuroo, was zum-?!" - ,,Ich Brauch kein Essen. Fass Kenji nie wieder in die Haare, er mag das nicht. Lehn dich nicht gegen ihn als wäre er ein Tresen...das mag ich nicht. Dann nehm ich euch beide ins Team." -,,J-Ja...okey...sorry Kenji..." Nun wieder mit einem Lächeln ließ er die Hand des anderen los, sah ihm nach, eh er seinen Freund ansah und seine eigene Hand furch dessen Haare fahren ließ. ,,Wenn heute noch jemand deine Haare anfasst beiß ich demjenigen die Hand ab. Okey?" Leicht lachend ließ er wieder ab,
      verhackte ihre beiden Zeigefinger ineinander um ihn langsam mit in die Halle zu ziehen, wo sie sich schließlich alle an die Linie stellten um den Unterricht zu beginnen. Der Sensei betrat den Raum, es wurde sich begrüßt, Anwesenheit, alles sowas. ,,Wir wählen die Teams. Tem eins, Kuroo. Team zwei..." Kurz sah sich der Lehrer um, eh er wieder auf sein Klemmbret sah.,,Kenji. Los, wählt eure Teams." ....Hah?...HAH?! WAS?! Man sah wie seine Laune sofort in den Keller sank. Da durfte er Volleyball spielen...aber gegen seinen Freund? Nein das...war nicht fair. Er schmollte. Sehr. Und ballte ein wenig die Fäuste, da ihm das gar nicht gefiel. Überhaupt nicht.

      Jirou Mori

      Was schenkte man einer Person die man nicht kannte? Einer Person von der man nichts wusste, außer, dass man sie vergötterte? Nun, in Jirous Fall, ein Gesicht. Ein Gedicht, das er ein wenig brauchte um es zu schreiben, doch fiel es ihm leichter die Worte zu finden als gedacht. Nun wahrscheinlich weil...eben er die ganze Zeit an Chuuya dachte. Da fiel es ihm wohl einfach leichter. und so schrieb er und schrieb, erst als Vorschrift, dann auf wunderschön alten Briefpapier, das er auch i einen ebenso alt aussehenden Umschlag legte und dann mit einem roten Siegel verschloss. Den Stempel den er nutzte hatte eine Feder als Verzierung, dr nutzte weinrotes Wachs und brachte den Brief nach unten, steckte sie in seinen Briefkasten, ohne Absender ohne alles. Er wollte es anonym machen...et würde ihm später auch noch so gratulieren, aber erstmal wollte er ihm eine Freude machen. Auch wenn er nicht wusste das die Worte von ihm kamen. Und das Handgeschriebene? Nun seine...Schriftlich mit Feder war ganz anders als die mit Stift. Ja, er mochte dieses altmodische. Er fand es sehr...romantisch. und nachdem er den Brief weggebracht hatte ging er wieder in seine Wohnung, nur darauf wartend das Chuuya wieder kam. Hoffend er würde den Brief mögen...

      ~

      Schaust Du mich aus Deinen Augen
      lächelnd wie aus Himmeln an,
      fühl' ich wohl, daß keine Lippe
      solche Sprache führen kann.

      Könnte sie's auch wörtlich sagen
      was dem Herzen tief entquillt,
      still den Augen aufgetragen
      wird es süßer nur erfüllt.

      Und ich seh' des Himmels Quelle,
      die mir lang verschlossen war,
      wie sie bricht in reinster Helle
      aus dem reinsten Augenpaar.

      Und ich öffne still im Herzen
      alles, alles diesem Blick.
      Und den Abgrund meiner Schmerzen
      füllt er strömend aus mit Glück.
    • Kenji Nakahara
      War es komisch, dass er bei der Aussicht gleich drei Nächte seinen Freund bei sich zu haben, darüber nachdachte absichtlich hinzufallen? Mhm... sicher nicht. Immerhin war Kuroo unglaublich warm und es gab sicher eigentlich keinen Menschen, der nicht gerne jemanden bei sich hatte in der Nacht. Und wenn dieser Jemand der selbe war, wie der Jemand, der ihn von dieser schrecklichen Hand befreite, dann doch erst Recht. Kurzerhand schüttelte sich Kenji - erneut - ein wenig aus um dieses Erlebnis dieser Hand zu vergessen. Es stimmte. Kenji hasste es, wenn man ihm ins Haar fasste. Überhaupt war er nicht sonderlich scharf darauf von jemand anderem berührt zu werden, der nicht Kuroo war. Aber auch das... war nicht immer so gewesen. Umso deutlicher war wohl die besondere Stellung, die sein Freund in seinem Leben genoss als diese große Hand, die so rau mit einer festen Hornhaut aufgrund des Sports übersät war, durch seine Haare fuhr und Kenji nur sehr zart erröten ließ. Keine Sekunde könnte ihm diese Berührung unangenehm sein.
      "Wenn heute noch jemand deine Haare anfasst beiß ich demjenigen die Hand ab. Okey?"
      Er antwortete mit einem stummen Nicken und ließ sich auch ohne zu zögern so verschränkt ineinander in die Halle schleifen - als der Albtraum begann.
      ".. Ich?", fragend deutete Kenji glatt auf sich selbst, skeptisch die Augenbrauen verziehend, worauf ihr Sensei nur nickte und.. Ken sehr motivationslos seine Schultern hängen ließ. "Ugh.. Okay.. Wer ist.. Yoko?"
      Ja, er musste das fragen. Nein, er hatte es aufgegeben die Namen seiner Klassenkameraden zu lernen, weil er sowieso mit niemandem sprach und wenn er von wem was wollte, hatte er eben Kuroo. Und als ein dunkelhaariges Mädchen sich meldete, kam sie schon direkt zu ihm als Kenji nur abwinkte. "Nein, nein, du bist in Kuroos Team. Hier.. Der.. Na.. Dings.. da, der Blonde da hinten wollte mit dir in einem Team sein und wird auch zu Kuroo gehen also.." - "Eh?" Beide Beteiligten erröteten sichtlich, was Kenji nur etwas skeptisch die Augenbraue heben ließ. "War das... geheim?" Anscheinend. Hm. Ups? Was auch immer. Gut, damit hatte er Kuroo direkt seine ersten Teammitglieder geschenkt und sah nun umso fragloser durch die Klasse. Er kannte keine Namen und war sich sicher, dass er sowieso verlieren wür-
      Und dann kam es. Die Idee, die ihm vielleicht das Spiel rettete und gleichermaßen ihn nicht die Tortur der Wahl durchmachen zu lassen. Ein wirklich überhaupt nicht zu sehender Ansatz eines Schmunzeln schlich sich kurz auf seine Lippen mit einem etwas schadenfrohem Funkeln in seinen Augen als er rüber zu Kuroo sah und eine Hand hob wie zu einer Meldung. "Welche Ex-Freundinnen von Kuroo sind hier noch super sauer auf ihm, wegen einer eiskalten Abfuhr und wollen ihm die Hölle heiß machen?"
      Und zack. Definitiv zu viele Hände schossen in die Höhe und ja. "Dann steht mein Team wohl." Kurz darauf hatte er tatsächlich ein reines Mädchenteam um sich gescharrt, mit unglaublich böse funkelnden Augen. Kenji war nicht blöd, er hatte rein auf körperlicher Art mit niemandem hier eine geringe Chance gegen ihn - aber eine verschmähte Frau? Egal, wie sehr sie vielleicht Kenji nicht mochten, weil er auf irgendeine Art und Weise Mitschuld an der Trennung war - Kuroo hassten sie definitiv mehr. Und hier hörte sein doch recht simpler aber effektiver Plan noch nicht auf. Kurz darauf ging er zu seinem besten Freund und stellte sich vor ihn auf die Zehenspitzen um ihm einen kurzen Kuss auf die Nase zu geben mit einem regelrecht wissenden Blick. "Die Wut einer Frau ist unmenschlich gruselig und sie werden sich freuen dich als Ventil zu benutzen. Und deine Liebe zu mir wird uns doch sicher vor schmerzhaften Schmetterbällen schützen, nicht? Du willst doch mir nicht weh tun. Tut mir Leid, aber anders habe ich keine Chance gegen dich. Ich mach es wieder gut, bei Zeit."
      Damit hielt er ihm schon die Hand hin wie in einem fairen Match... das Kenji sehr unfair spielte. Aber naja. In der Not frisst der Teufel fliegen und Ken war sehr darin trainiert... die Begebenheiten ihm anzupassen, statt sich selbst der Begebenheiten. Er konnte nicht vor dem Match flüchten und nicht in Kuroos Team, also nutzte er eben die Ebene, die ihm selbst so fremd war, wenn es nicht um eben diesen Mann vor ihm ging. Die Gefühlsebene. Den Herzschmerz, den er nicht verstand, die Wut, die Rachsucht. Er war sich sicher, dass die Mädchen alles geben würden - und er selbst kaum ein Finger rühren müsste, so geladen wie Frauen waren, wenn man sie auch noch erneut daran erinnerte, wie brutal doch Kuroos Abfuhren waren. Und am Endes des Tages war Kenji Nakahara vor allem eins: Ein Spieler. Ein Spieler, der auf Strategie baute und nicht auf Körperkraft, egal wie unfair diese Strategie vielleicht sein mochte. Und verlieren wäre zwar in Ordnung und auch verständlich... aber ohne Kampf würde er nicht untergehen.

      Chuuya Yosano
      Eigentlich wollte er nicht in den Briefkasten gucken, als er die Karte des Mädchens wegwarf. Einfach, weil er schon sah wie mehr als eine dumme Postkarte durch den Schlitz rausguckten. Vermutlich von den Bewohnern des Hauses, dank seiner Mutter wussten mehr als genug von diesem schrecklichen Tag. So ein Dummgehabe.. Er öffnete also den Briefkasten um um ihn zu leeren und warf alles in einem Stapel in den Müll, als zwischen all den dummen lieblosen Grußkarten.. ein alter Umschlag ihm regelrecht ins Auge stach. "Mh?" Fragend holte er diesen wieder raus. Ein Siegel und.. kein Absender. Auch jemand aus dem Haus? Oder war jemand so vorbei gekommen? Wie rau der Umschlag sich unter seinen Fingerkuppen anfühlte. Wie es, obwohl es vermutlich nur eine Nachbildung war, nach altem Pergament roch. Natürlich war er neugierig über den Inhalt. Eine Neugierde, die sich halten sollte bis er die Treppen hoch gelaufen war einfach weil.. eben dieser Weg für ihn eine schreckliche Überwindung war beim Gedanken wie er sich immer weiter vom Erdboden entfernte. Aber oben als er angekommen war auf seinem Stockwerk, erwischte er sich schon auf dem Weg zu seiner Wohnungstür das Siegel fein säuberlich mit seinen Fingernägeln zu lockern, bis er den Brief öffnen konnte und passend zu dem alten Umschlag er das alte Briefpapier entdeckte, was ihn wenige Male überrascht blinzeln ließ. So eine schöne und fürsorgliche Aufmachung und so eine.. feine Handschrift. Er selbst hatte eine sehr ordentliche Schrift, aber diese beinahe künstlerischen Verzierungen? Keine Sekunde zweifelte er daran, dass eine Frau den Kugelschrei-
      War das Tinte..? Während Chuuya mit einer Hand an seinen Schlüsseln herum fummelte, blieb er einfach im Gang stehen, weil der Brief dann doch etwas interessanter geworden war. Einen Moment hielt er sich den Brief nahe ans Gesicht und hielt das Papier gegen die nächste Deckenlampe. Wie fein in das Papier beinahe gekratzt wurde. Ein alter Füllhalter? Eine Feder zur restlichen Aufmachung vielleicht sogar? Faszinierend. Nein, noch kein konkretes Wort hatte er gelesen, viel zu interessiert betrachtete er dieses kleine altertümliche Meisterwerk, doch als er es anfing zu lesen.. konnte er gar nicht anders als sacht zu erröten an Ort und Stelle und sich offensichtlich die Lippen zusammen zu pressen um nicht verlegen zu lächeln. "Und ich öffne still im Herzen...alles, alles diesem Blick..." Seine roten Wangen versuchte er einen Moment erfolglos von sich zu räuspern, während er endlich die Schlüssel in sein Schloss steckte und seine stock duster Wohnung betrat. Stock duster, denn die Rollläden waren alle unten fest verschlossen um seinen eigenen Geist zu betrügen über die Höhe auf der er sich befand, weshalb er wohl die einzige Wohnung in diesem ganzen Gebäude hatte, das mitten am Tag den Lichtschalter betätigen musste. Keine Sekunde blickte er von dem Brief auf, als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, nicht einmal die Schuhe zog er aus, als er neben seiner Tür sich direkt an die Wand lehnte und die Worte erneut las. Und erneut. Aber.. egal, wie viel er suchte, einen Absender fand er nicht. Tatsächlich fand er nicht einmal einen genauen Hinweis, ob der Brief an ihn gerichtet war und nicht vielleicht den falschen Briefkasten erwischt hatte. Was.. äußerst wahrscheinlich war. Immerhin gab es hier drei Wohnungen mit Namen Yosano und Kuroo war definitiv eher der Typ dafür irgendwelche Liebesbriefe oder ähnliches zu bekommen ohne Absender. Dachte er zumindest. Aber ein Gedicht? Auf so altem Papier? Das sprach eigentlich für jemanden erwachsendes, alleine schon weil solch ein altes edles Papier für so etwas einfaches wie ein Gedicht zu viel kostete für einen Schüler. Oder hatte Kuroo schon arbeitstätige Verehrerinnnen? Vielleicht. Das Alter hatte er langsam, wobei eine gehobene Dame doch wohl kaum Interesse an einen Oberschüler hätte. Vielleicht doch für ihn..? Noch einmal hielt er sich das Papier samt Umschlag an die Nase, roch dran. Kein Parfüm. Etwas, was eine altmodische Frau doch sicher nicht versäumt hätte. Aber bei so einer Schrift einen Mann vermuten? Das... erschien ihm doch etwas weit hergeholt. Aber das war auch gar nicht relevant, denn wer nicht unterschrieb, wollte sowieso nicht erkannt werden und so... schmunzelte Chuuya einfach stumm für sich über diese Geste und setzte sich auf die Couch den Brief erneut und erneut durchlesend, nachdem er aus seinen Schuhen und seiner Jacke geschlüpft war und seine Ledertasche auf dem Boden abgestellt hatte. Egal, ob das Gedicht wirklich für ihn war oder nicht, er freute sich über diese doch arbeitsintensive Aufmachung und über die Worte jetzt schon mehr als über jedes 'Happy Birthday', das er an diesem Tag erhalten hatte. Unter anderem vielleicht auch, weil er nicht gezwungen war Danke zu sagen. Er wusste ja nicht, von wem er war. So etwas... Nein, so etwas hatte er sicherlich noch nie bekommen. Offensichtlich kitschige Liebesbriefe in der Schule vor.. diesem Vorfall vielleicht. Aber aus dem Alter von heimlichen Verehrungen und ähnlichem war er wirklich raus und mit seiner distanzierten Art auch gar nicht der Typ. Aber.. doch... es freute ihn. Genug um den Brief vielleicht nicht.. sofort... wegzuwerfen wie alles andere.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von TheBentoFox ()

    • Kuroo Yosano

      Stumm stellte er sich mit Kenji vor seine Mitschüler, sichtlich angepisst das er nicht mit seinem besten Freund in einem Team war. Er ließ ihm mit dem Wählen gern den Vortritt, auch wenn Kenji...ihm dadurch zwei Mitspieler gesichert hatte. Ein kleines Lachen konnte Kuroo sich dann doch nicht verkneifen, als sein Freund auf einmal mit einem Plan um die Ecke kam, der ihn....erstaunte und zum schaudern brachte. Seine Ex Freundinnen und eben die Mädchen die er gleich abgelehnt hatte in einem Team. Zugegeben, eine schlau Taktik...aber wahnsinnig unfair!!! Aber das sollte nicht das unfairste bleiben. Nein nein, viel schlimmer...war was dann kam. Der kleine Kuss auf seine Nase, der Kuroos Meinung nach viel zu niedliche Blick seines Freundes und die Worte, die sein Herz definitiv schmelzen ließen.
      ,,[...]Und deine Liebe zu mir wird uns doch sicher vor schmerzhaften Schmetterbällen schützen, nicht? Du willst doch mir nicht weh tun. Tut mir Leid, aber anders habe ich keine Chance gegen dich. Ich mach es wieder gut, bei Zeit." Jap, die Mädchen wurden ihm ziemlich egal. Waren sie davor schon. Gleichberechtigung, also würde er sich bei ihnen mit den Bällen auch nicht zurück halten. Aber Kenji? Sein kleiner, süßer Kenji? Seufzend nahm er dessen Hand, zog ihn aber mit einem Ruck zu sich, ging auf seine Augenhöhe und sah ihn grummelnd an. ,,Das kostet dich viele Kuscheleinheiten..." ^Murrte er, während seine Augenbraue etwas zuckte und...er ergeben seufzte und seinem Freund einen kleinen Kuss auf die Stirn gab, eh er ihn frei gab. Das niemand dazu wirklich etwas sagte zeigte nur wie gewöhnt die Klasse es war die beiden so zu sehen, auch wenn einige der Mädchen bei dem Anblick noch immer rot wurden.
      Und so begann es. Das Spiel des Grauens. Das Spiel, in welchem Kuroo sein eigenes Team ort betrog und Punkte verschenkte, weil er eben aufpassen wollte. Weil er seinem Kenji nicht weh tun wollte. Wofür er mehr als einmal angemault wurde von seinen Teamkameraden. Deswegen trennte man Kenji und Kuroo nicht, dass wussten alle. Die beiden einzeln funktionierte einfach nicht...
      ,,Kuroo man!!! Das war jetzt schon der wievielte verschenkte Ball?! Reiß dich doch mal zusammen!!" Meckerte einer seiner Teamkollegen, woraufhin Kuroo nur grummelte. Sein richtiges Team konnte sich glücklich schätzen das Kenji kein Volleyball spielte...
      Die Stunde war der absolute Horror und als das Spiel endlich abgepfiffen wurde und Kuroo zum ersten mal auf die Punkte sah und realisierte das sie nur sehr knapp gewonnen hatten seufzte er. Das war...nicht zufrieden stellend. Seufzend ließ er sich auf den Boden fallen, als er schon den ersten Tritt gegen den Kopf bekam. ,,Au! Was-" - ,,Das wir gewonnen haben ist sicher nicht dein Verdienst!"-,,Echt mal was sollte das?! Und du sollst der beste Spieler in unserem Volleyballteam sein?! Das ich nicht lache!"-,,Schämst du dich nicht?" - ,,Noch nicht, Yoko wird ihrem großen Bruder schon erzählen was hier gerade abgegangen ist, der wir dafür sorgen das er sich schämt." Argwöhnisch betrachteten sie ihn alle, ihm wurde nochmal gegen das angewinkelte Bein getreten, während sie sich auf den Weg in die Umkleiden machten. Kuroo blieb...einfach liegen. Er hatte sich blamiert, ja, aber das war ihm egal. Hauptsache seinem Kenji ging es gut...war doch egal was mit ihm war...

    • Kenji Yosano
      "Das kostet dich viele Kuscheleinheiten..." - "Das ist okay.. heute Nacht gehörst du eh mir..", antwortete er mit einem Schultern Zucken und ging deutlich entspannter auf seinen Platz. In seinem Team. Er wusste nicht, ob sie gewonnen hätten, wenn Kenji selbst auch nur einen Finger gerührt hätte, aber vermutlich nicht. Vermutlich hätten sie nur noch härter verloren, wenn er sich wirklich bemüht hätte mehr zu machen als Aufschläge. Aufschläge waren okay. Er musste dafür keinen Schritt machen und nur einen Finger rühren - was... natürlich schnell auffiel. Viele Punkte gingen einfach auf die Kappe des bewegungsunmotivierten Kenjis, aber sein Team hatte keine Wut für ihn übrig. Tatsächlich ging es keinem Mädchen mehr darum zu gewinnen, sondern nur drum Kuroo ein schreckliches Spiel zu bereiten. Und oh Gott, wie er das hatte. Nicht mal wegen seinem gewählten Team, sondern wegen des eigenem. Nicht nur einmal verzog Kenji verärgert seine Augenbrauen, bei den Kommentaren an seinen Freund. Und nicht nur einmal kratzte er mit seinen Fingernägeln überaus deutlich durch seine Sporthose auf seinem Oberschenkel, wo er schon.. zu viele Narben hatte von dieser schlechten Angewohnheit. Das war eben Kenjis Ventil. Er kratzte und kratzte, blutete und naja. Kratzte weiter. Man sah davon nur zum Glück nicht sonderlich viel, weil das meiste davon unterhalb der Hose war.
      Doch als das Spiel endete und die Mädchen sichtlich sich freuten über das gute Ergebnis, blieb er keine Sekunde mehr, sondern ging geraden Schrittes rüber zu seinem verschandelten Freund. Stumm beugte er sich nunter, gab ihm einen Kuss auf die das Bein, wo er getreten wurde. Ebenso stumm setzte er sich danach einfach auf Kuroos Bauch, umarmte seinen Kopf und küsste ihn dort auch. Ein Mal. Zwei Mal. Drei.
      Bevor er sich leicht löste nur um seine Stirn gegen die von Kuroo zu legen und ihn etwas entschuldigend anzusehen. "Tut mir Leid... aber wir sind nicht mehr klein. Du hast viel trainiert und hast definitiv zu viele Muskeln aufgebaut, wenn ich heute einen deiner Bälle abbekomme falle ich vermutlich sofort auseinander und bin einfach tot." Ja, er übertrieb vielleicht ein wenig. Alles brachte ihn sofort um, das war schon beinahe seine innere Lebenseinstellung - aber er wollte sicher nicht, dass er von seinem Team angeschnauzt oder gar getreten wurde. Es war doch letzten Endes nur ein Spi-
      "Kenji!" - "Mhm?"
      Ohne Kuroos Kopf loszulassen, hob er seinen eigenen ein wenig um aufzusehen. Ex-Freundin Nummer 7 reichte ihm die Hand mit einem Lächeln und tatsächlich. Jetzt im Nachhinein fiel es ihm auf. Auch wenn Kuroo das Spiel nichts gebracht hatte und Kenji verloren hatte: Die Mädchen schienen sowas gebraucht zu haben. Sie waren viel entspannter. Und trotzdem lehnte Kenji stumm mit einem Kopfschütteln ab, während sich Ex-Freundin Nummer 7 einfach zu ihnen setzte und aufmunternd ihre Hand auf Kuroos Schulter legte kurz. "Tut uns Leid wegen den anderen, aber es hat Spaß gemacht! Du solltest dich nicht ärgern lassen, Kuroo, und Kenji: Du solltest uns nicht mit Nummer ansprechen.. Aber abgesehen davon, bist du eigentlich ganz lustig!" Lustig..? Fragend runzelte Ken mit seiner Stirn und drückte Kuroo nur enger an sich. Wieso denn.. lustig? Dass seine abgestumpfte Art und Weise als fragwürdig und weird bezeichnet wurde, das wusste er. Aber lustig? "Okay, Nummer 7." - "Noriko." - "...No..ri..ko..-San."
      Wie breit sie lächeln konnte von so einer kleinen Geste wie dem Aussprechen ihres Namens. Unweigerlich bekam Ken das Gefühl, das sie einfach glücklich zu machen war, vermutlich konnte man ihr einen Stein bringen und sie freute sich, dass sie ihn werfen konnte. Und jetzt, wo sie nicht mehr Kuroo datete, störte sie sich auch nicht dran, wie er eben diesen hielt und seinen Kopf streichelte. Und.. naja schnell signalisierte, dass er nicht mehr weiter reden wollte, indem er sich wieder ganz Kuroo zuwandte und ihm noch einen Kuss auf die Stirn gab.
    • Kuroo Yosano

      Das schmollen ließ ein wenig ab als er den kleinen Kuss auf seinem Bein spürte, denn er wusste das der nur von einer Person kommen konnte. Gern ließ er Kenji auf seinen Bauch, kuschelte ihn indem er seine Arme um den kleinen Körper legte, schmunzelte bei der kleinen Entschuldigung, welche nicht nötig war. Was er ihm auch sagen wollte...als Noriko von der Seite kam und Kenji ansprach. Seinen Kenji. Der gerade auf ihm saß. Dessen Aufmerksamkeit ihm gehörte. Kuroo wusste schon wieso er damals mit ihr Schluss gemacht hatte... Genau wir Kenji war auch Kuroo nicht bereit seinen Freund los zu lassen und drückte ihn sogar noch fester an sich, so lange bis das Mädchen wieder verschwand und er etwas seufzte. ,,Na komm, lass uns umziehen." Auch er gab seinem Freund noch einen kleinen Kuss auf die Wange, eh sie in die Umkleide gingen und der restliche Schultag auf sie wartete. Heute war zwar kein Training...aber morgen wieder...und Falls Yoko ihrem Bruder wirklich sagt was passiert war wird er nicht begeistert sein. Daichi war der Kapitän des Teams und sehr streng, er wird es sicher nicht gern hören das sein Spitzebspieler sich so zurück genommen hat 'nur' um seinen Freund zu schützen. Aber naja das...war ein Problem für Zukunfts Kuroo. Der jetzige war einfach nur froh als die Schulklingel zum letzten Mal ertönte und der sonst ruhige Schultag endlich vorbei war, so das er nun endlich wieder Zeit mit-
      ,,Oh." Hina wartete schon an den Fahrradständern, die hatte Kuroo tatsächlich beinahe vergessen. Grummelnd drückte er seinen Freund, den er wieder wie ein Affenbaby trug, etwas an sich. ,,Du musst kurz Pause machen, Hina ist da." Er nickte in die Richtung des blonden Mädchens, welche sichtlich nervös mit eben diesen langen Haaren spielte. Langsam setzte er seinen Freund ab, strich ihm über den Kopf. ,,Ich warte am Fahrrad auf dich." So viele Mädchen wie er auch hatte aber...es gefiel ihm nie wenn eines mit Kenji sprach. Er würde es nie sagen, aber doch, er hatte Bedenken. Bedenken, weil sein Freund falls er mal ein Mädchen möchte vielleicht nicht wie er reagierte. Vielleicht viel Zeit mit ihr dann verbringen wollen würde, was okey wäre!! Aber er...wollte seinen Freund einfach nicht verlieren. Konnte man ihm doch nicht verübeln, oder?
    • Benutzer online 1

      1 Besucher