So süß wie Süßigkeiten, Schokolade und Liebe und so Bitter wie Medizin und Liebeskummer [Sunnysongs x Runa]

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    • Das Schiff, auf dem Misaki war, lief im Hafen ein und sofort rannte sie runter und in die Arme ihrer Freundin. ,, Hallo Misaki", sagte diese. Sie hieß Miyako Huzuto, dann gab es noch Yosuke Tachibana und Yuuki Sakuraba. ,, Ich bin so verdammt froh, wieder hier zu sein", sagte sie lachend. Sie hatte sich auf dem Weg hierher fest vorgenommen, ihnen nichts von der Sache in Tokio zu berichten. Sie würden sich nur unnötig sorgen machen und das wollte sie nicht.
    • Heute wehte der Wind besonders stark, jedenfalls empfand der Junge es so, als er mit seinen beiden engsten Freunden am Dock stand und ihm die hellen Haare wild um die Ohren gewirbelt wurden. Die Anderen unterhielten sich, zeigten ihre Freude und Aufregung über das immer näher rückende Wiedersehen mit Misaki offen. Auch Yuuki empfand diese Gefühle, behielt sie aber für sich und schaute schweigend auf das unruhige Meer hinaus.
      Dann endlich war es soweit: Obwohl er am liebsten sofort auf seine Kindheitsfreundin zugerannt wäre, hielt er sich zurück und beobachtete lieber, wie Miyako die Führung übernahm und die sehnsüchtig Erwartete fest in ihre Arme schloss. Noch bevor sie ihre Umarmung auflösten, gesellte sich Yosuke dazu und fuhr mit der Hand durch Misakis lange Haare, bevor er ihr ein breites Grinsen schenkte: "Willkommen zurück, da hast du uns aber such lange genug warten gelassen!"
      Unterdessen zuckten die Fingerspitzen von Yuuki nervös; erkannte sie ihn überhaupt wieder? Er stand noch einige Schritte entfernt von der Dreiergruppe. Unsicherheit lag in der Geste, als der Junge seinen Füßen entgegen starrte und seine nun zitternden Hände vor dem Körper ineinander verschränkte. Miyako und Yosuke sahen noch genau so aus, wie sie es vor den drei Jahren getan haben. Er aber hatte sich ganz offensichtlich verändert. Vorsichtig hob er den Blick wieder, nahm seinen Mut zusammen und blickte seiner heimgekehrten Kindheitsfreundin zaghaft entgegen. Eine Menge Fragen schwirrten ihm im Kopf herum, die er am liebsten sofort, hier und jetzt, geklärt hätte. Stattdessen öffnete er stumm und ebenso zaghaft seine Arme und wartete darauf, dass sich Misaki ihm zuwandte.


      >> May God protect you <<
    • Misaki sah den hellhaarigen Jungen und musste lächeln. Sie rannte in seine Arme. ,, Yuuki!", sagte sie fröhlich. Doch sie machte nur gute Miene zum bösen Spiel. Allerdings War es auch viel besser, wenn ihre Freunde nichts davon erfuhren. Es War schließlich nur eine Trennung, die sie hierher zurück gebracht hat. ,, Misaki, warum ist deine Mutter nicht mit gekommen", fragte Miyako nun. ,, Wie? Ach sie hat viel zu tun, da sie als Anwältin arbeitet. Ich zieh einfach eine Weile zu dir, wenn es okay ist Miyako", sagte Misaki lächelnd. Miyako nickte und lächelte ebenfalls
    • Der schwere Stein fiel von dem Herzen von Yuuki, während er das ihm so altbekannte Lächeln auf den Lippen von Misaki sah, die sich ihm zuwandte. Als sie dann seinen Namen aussprach und auf ihn zugelaufen kam und die Einladung der ausgestreckten Arme annahm, verschwanden die letzten Zweifel des Jungen; die Fragen in seinem Kopf - warum sie sich kein einziges Mal bei ihm gemeldet hat seitdem sie nach Tokyo gezogen war, ob sie ihn ignoriert hatte, warum er durch Miyako und Huzuto von ihrer Rückkehr erfahren musste - lösten sich spurlos auf. Yuuki Lider sanken, zitternder Arme umschloss er die schmale Gestalt des Mädchens fester, genoss diesen intimen Moment der Zweisamkeit. Es hat sich so viel verändert während ihrer drei Jahre in der Großstadt: Misaki war größer geworden, erwachsener, das bemerkte ihr Kindheitsfreund sofort. Auch der sanfte Duft ihrer Haare hat sich verändert, das merkte er, als die Anspannung von seinen Schultern wich und er endlich zu einem tiefen Atemzug befähigt war. Bei dem Gedanken spürte er ein leichtes Stechen in der Magengrube. Aber für Unsicherheit war jetzt kein Platz zwischen ihnen, dafür schlug sein Herz zu laut.
      Am liebsten wäre es Yuuki gewesen, wenn dieser Moment nie enden würde, aber Miyako unterbrach sie, sodass sie sich voneinander lösten. "Du--" setzte er vorsichtig an, wobei er den Blick von Misaki mied. "Du kannst auch zu mir. Wir haben ein Zimmer frei, Haru ist noch ein paar Wochen unterwegs. Es hat sicher nichts dagegen, wenn du solange in seinem Zimmer schläfst."


      >> May God protect you <<
    • ,,Das Angebot ist wirklich nett Yuuki", meinte Misaki. ,,Dann zieh ich auch zu Yuuki! Ich kann Misaki unmöglich mit dir alleine lassen", sagte Miyako. Lachend Sah Misaki zu ihrer besten Freundin. ,,Warum denn? Yuuki und ich sind nur Freunde. Es besteht keinerlei Gefahr", sagte sie. Miyako wollte widersprechen, aber es hatte keinen Sinn. Misaki sah wieder zu Yuuki. ,,Ich nehme dein Angebot an",sagte sie