Das schwarze Siegel [Arang&Cailemia]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das schwarze Siegel [Arang&Cailemia]

      Story:
      Am Rande einer kleinen Stadt liegt ein großes Anwesen, alleine und verlassen steht es da, bewohnt nur noch von einigen wenigen Leuten: X, die Tochter eines reichen Adelmannes, wenn man den Gerüchten glauben schenkte mit einem schrecklichen Fluch belegt, umgeben von dem wenigen Personal, das sich nicht vor ihr fürchtete.
      So übertrieben die Gerüchte auch sind, eines steht auf jeden Fall fest: seit ihrem 13.Lebensjahr leidet X an einer ungewöhnlichen Form von Schwächeanfällen, in welchen sich ihr Körper rasant aufheizte, begleitet von Schwäche und Schmerzen. Mit jedem Jahr wurden diese Anfälle häufiger und schlimmer, bis sie sich einmal jede Woche ereigneten, während ein bekannter Arzt nach dem anderen das junge Fräulein untersuchte, doch welche Krankheit sie auch besitzen mag, sie sei unbekannt und unheilbar.
      Auch heute noch befindet sich eine unscheinbare Anzeige nach einer Person, die X helfen könne, in den Zeitungen, von denen Y eine in die Hände fällt.
      Y jedoch ist weder Arzt noch Psychologe, er ist eine mysteriöse, unbekannte Persönlichkeit, welche übernatürlichen Phänomenen hinterher jagte und sich seinen Unterhalt damit verdiente, diese für einen geeigneten Betrag an Geld zu lösen.
      An der Geschichte interessiert macht er sich auf zum Anwesen, wo er nach einer kurzen Untersuchung feststellt, dass auf dem Körper der mittlerweile jungen Frau ein altes, mächtiges Siegel liegt, das selbst eine in magischen Angelegenheit gewandte Persönlichkeit wie er noch nie zuvor gesehen hatte.
      Etwas oder Jemand war im Körper von X eingeschlossen worden und das Siegel drohte sich zu lösen, Y blieb nicht viel Zeit etwas dagegen zu unternehmen, wenn er X retten wollte.
      Doch während seinen Recherchen mischten sich unbekannte Personen ein, nein, Wesen aus einer anderen Welt und die Suche nach der Antwort zum Rätsel des Siegels beginnt.

      X: @Cailemia
      Y: @Arang
    • Lady.jpgName
      Diabla Ainsworth

      Alter
      19

      Charakter
      Trotz ihrer Umstände, oder vielleicht sogar genau deswegen, blieb Diabla eine optimistische, fröhliche Person, die mit der Zeit jedoch still und schüchtern wurde, da man sich aufgrund der Gerüchte vor ihr fürchtete.
      Sie ist wissbegierig, freundlich und höflich, hatte trotz ihrer Umstände die Erziehung einer Dame erhalten und probiert sehr gerne neue Dinge aus, da sie sich ungern langweilt.
      Da sie behütet in dem abgelegenen Anwesen aufgewachsen war, das sie aufgrund ihrer Umstände nie verlassen durfte, zeichnen sie auch Unwissenheit über die Außenwelt und eine gewisse Naivität aus.

      Backstory
      Diabla ist das uneheliche Kind eines reichen Handelsmannes, welcher sich mithilfe seines Vermögens einen Adelstitel erkaufte, und einer Dorfschönheit. Während ihre Mutter an einer unbekannten Krankheit verstarb, als Diabla gerade einmal drei Jahre alt war, ließ sich ihr Vater seit diesem Tag nicht mehr im Anwesen blicken, unterstützt das Haus finanziell jedoch noch bis zum heutigen Tag. Geschenke und Briefe waren alles, was Diabla noch von ihrem Vater hörte, ohne eine Möglichkeit ihn zu kontaktieren oder dem Wissen, was er in seiner Abwesenheit trieb.
      Es gibt Gerüchte, dass ihr Vater selbst verstorben war, den Tod seiner Frau und somit das Kind, welches ihr Gesicht geerbt hatte, nicht ertragen konnte, oder bereits eine neue Familie hatte und Diabla alleine aus Pflichtbewusstsein unterstützte, aber genaueres wusste niemand.
      Somit wuchs das junge Mädchen alleine mit ihrer Gouvernante unter den Angestellten des abgelegenen Anwesens auf, doch da sie alle freundlich zu ihr waren, hatte sie sich nie wirklich einsam gefühlt. Das war, bis sie kurz nach ihrem 13.Geburtstag zum ersten mal einen Schwächeanfall erlitt, der sich schon bald nicht als Einzelfall herausstellte und von Ärzten und Medizinern als unbekannte, unheilbare Krankheit gebrandmarkt wurde, während Angestellte begannen es aufgrund ihrer Familienverhältnisse und ihrem roten Haar als Fluch zu bezeichnen, sich schnell die abenteuerlichsten Gerüchte verbreiteten und man sich begann vor dem jungen Fräulein und dem Anwesen zu fürchten, aus Angst, selbst Opfer des Fluches zu werden.
      Während eine Person nach der anderen kündigte, so dass das Anwesen durch die fehlenden Hände zu verfallen begann, zog sich Diabla immer mehr zurück und hatte nur noch ihre Gouvernante, welche sich um sie kümmerte.

      Sonstiges
      ~ leidet an einer unbekannten Krankheit, hinter der jedoch mehr zu stecken scheint
      ~ zu ihren Hobbys gehört das Lesen von Büchern und ein kleiner Garten, den sie direkt von ihrem Zimmer aus erreichen kann
      ~ möchte eines Tages das Anwesen verlassen und nach ihrem Vater suchen, was jedoch immer mehr nur ein Traum zu bleiben schien
      ~ hält sich von den Angestellten des Anwesens fern, was dazu führt, dass sie kaum ihr Zimmer verlässt
      ~ liest in ihrer Freizeit Bücher über Medizin, in der Hoffnung vielleicht selber eine Lösung für ihre Krankheit zu finden
    • David Lapide, 23
      Charakter:
      ‘Der Lehrer’ so nennen ihn manche seiner Freunde, denn er ist ein Besserwisser, der andere zu belehren versucht. Dies macht er mit viel Geduld und erklärt auch gerne, wie er auf seine Meinung kommt, ist aber auch einverstanden, wenn man seine Meinung nicht teilt. Durch seine Recherchen ist er aber auch ein wandelndes Lexikon, auf das seine Freunde gerne zurückkommen und er ist auch stets hilfsbereit ihnen auszuhelfen. Böse Zungen würden sogar soweit gehen ihn arrogant zu nennen. Auch wenn er Freunden und Bekannten gerne aushilft, sieht das bei Fremden ganz anders aus. Wenn er für sich keinen Nutzen sieht, wird er nicht helfen, in dieser Hinsicht ist er sehr egoistisch. Moralisch korrekt zu handeln ist für ihn keine Notwendigkeit, um glücklich zu sein, er sieht die Moral eher als eine Rechtfertigung die andere Nutzen um ihr Glück zu ‚legitimieren‘ oder zu behaupten jemand ‚Böses‘ hätte kein Anrecht darauf. David vertraut sehr auf sein Glück, weshalb er auch dem Glücksspiel nicht abgeneigt ist und eine knackige Wette zwischendurch ist etwas, mit dem man ihn ohne seinem Wissen manipulieren kann.

      Backstory:
      Die gesamte Geschichte von David Lapid, wie er sich heute nennt zu durchleuchten, würde die geschätzte Zeit der Leser zu sehr in Anspruch nehmen, weshalb wir nur die letzten dreiundzwanzig Jahre von David Lapid beleuchten werden. Die Zeit, in der er im Körper einer Frau einnistete, um später erneut geboren zu werden.

      Die Geburt von David umranken viele seltsame Geschichten, doch viele behaupten, dies wäre bloß deshalb, weil seine Mutter schlicht und einfach eine Verrückte war. Es handelt sich bei seiner Mutter um Sarah Lapide, eine wunderschöne bürgerliche Frau, die gut behütet in ihrem Heim lebte und einen strengen Vater hatte. Dieser hatte die Augen eines Habichts und gestattete es keinem Mann sich seinem Schatz zu nähern. Nicht weil er sie abgöttisch liebte, sondern, weil er sie in den Adel verkaufen wollte. Eines Tages war die damals achtzehnjährige aber plötzlich schwanger und das kurz bevor sie hätte vermählt werden sollen. Ihr Vater war fuchsteufelswild, nicht nur wegen der Schwangerschaft, sondern auch ihren Ausreden! Sie behauptete sie habe nie einem Mann beigeschlafen, nur im Traum, den sie hatte. Im Traum wäre ihr ein junger Mann erschienen und hätte ihr stundenlang eine Einführung in die fleischlichen Lüste gegeben. Dies war der Beginn, ihres ‚Wahnsinns‘ und sie wurde von ihrem Vater verstoßen.

      Als sie das Kind zur Welt brachte, fehlte ihm bereits das rechte Auge, doch schnell machten sich Gerüchte breit, sie habe das Kind aus Zorn auf dessen Vater verstümmelt. Die Frau hatte ein schweres Leben, als das Kind noch klein war, doch kaum war David auf den Beinen, änderte sich das. Er brachte seiner Mutter jeden Tag Geld und sie schollt ihn, dass stehlen etwas Böses sei, doch David meinte immer, es sei nicht gestohlen, sondern schon immer seines gewesen. Seine Mutter glaubte ihm nicht, aber schnell wurde ihr klar, dass er viel mehr wusste, als andere Kinder in seinem Alter und auch kam nie ein Polizist, oder ein wütender Verkäufer um den Jungen zu verprügeln, obwohl er immer mehr Geld brachte.

      Bald konnte sie sich ein Haus leisten und als der Knabe sechzehn war, dämmerte ihr ein Verdacht, doch sie wollte ihn nicht genauer beleuchten, fürchtete sie doch um ihren Geisteszustand. Ihr Junge nahm immer mehr die Züge des Mannes an, denn sie im Traum erblickt hatte! Doch ihre Neugierde war zu groß und so folgte sie ihrem Sohn hinaus auf die Straßen und schlussendlich zu einer Bar. Der Türsteher war ein richtiger Riese und natürlich war es sechzehnjährigen nicht erlaubt in solche Lokale zu gehen, doch der Türsteher ließ ihn passieren, lächelte dabei sogar und hielt sich den Bauch nickend, als David etwas zu ihm gesagt hatte. Sie folgte ihrem Sohn zum Lokal, doch der Türsteher lies sie nicht hinein, sie würde nicht in das Etablissement passen. Auch die Fragen nach ihrem Sohn ließen den Türsteher kalt und sie erhielt keinen Einlass. Als ihr Sohn zu ihr nach Hause zurückkehrte, sparte auch er mit Erklärungen, doch versicherte ihr, dass es ihm gut ginge, aber er sie nun verlassen würde und ihr sagte, mit dem Geld das sie in seinem Zimmer finden würde, wäre ihr Leben abgesichert und er wünsche ihr einen Gemahl, der ihre Schönheit und Anmut verdient. Die letzten Worte des Jungen an seine Mutter waren:
      „Du bist noch so schön wie vor sechzehn Jahren“ und ein Kuss, der nicht einer Mutter galt.


      Link zum Bild:
      Pinterest Seite

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arang ()