Düstere Zeiten (Toasty und Uki)

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    • Düstere Zeiten (Toasty und Uki)

      Vorstellung

      @Toastbrotgehirn

      Das Schlimme oder auch das Gute am gefangen sein war, dass man jedes Zeitgefühl vergaß und so war es auch kein Wunder, dass Mammon inzwischen nicht mehr wusste wie lange er schon hier war. Sie hatten ihn an die Wand gekettet mit Fesseln, die seine Kräfte unterdrückten. Widerlich war es einfach und er verstand immer noch nicht wie Dämonen es anderen Dämonen antaten. Normalerweise war seine Rasse dafür bekannt sich einfach bei Streit gegenseitig abzuschlachten, doch in Wahrheit waren sie wirklich viel gemeiner. Sie folterten sich und es gab kaum wirklich reine Morden. Mammon seufzte laut als er seinen Blick durch den Raum gleiten ließ.
      Bald war es sicher wieder an der Zeit, dass Belial kommen würde und die Folter gleich wieder losgehen würde, doch er war hart im nehmen und würde nicht einfach so klein beigeben. Und wie aufs Stichwort bei seinen Gedanken flog die Tür auf. Doch statt Belial kam ein unbedeutender kleiner Dämon rein. Dieser war jedoch nicht alleine und zog mit sich eine bewusstlose Frau oder zumindest schien es so. "Oh, wen hast du denn da?", fragte Mammon und bekam aber nur ein Grunzen als Antwort. Sie hatten inzwischen versucht auf diese Art ihn zu Foltern indem sie nicht mehr mit ihm sprachen. Erneut seufzte Mammon und wenn er gekonnt hätte, dann hätte er mit den Schultern gezuckt, doch so konnte er nur zusehen wie die Wache die Frau ablegte und danach aus dem Verließ ging.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Nylhia verabscheute den Krieg. Dabei war es ihr egal, ob es sich um einen Krieg zwischen Menschen handelte oder zwischen Menschen und Dämonen. Ihr war Gewalt zuwider gewesen. Sie verstand nicht, warum man sich nicht darum bemühte, gemeinschaftlich in Frieden zu leben. Aber die Gier nach Macht über die jeweilige andere Partei war einfach größer gewesen und genau das verabscheute die frisch ausgebildete Priesterin.
      Im der Stadt, in der sie lebte, ist der Kampf zwischen Dämonen und Menschen ausgebrochen. Zwei verschiedene Glaubenswelten, die aufeinander trafen und unerbittlich miteinander kämpften. Die Kirche gegen die Unterwelt. Gott gegen Teufel. Auch Nylhia sollte als Priesterin mitkämpfen, immerhin wurden diese ja dafür ausgebildet. Mit göttlicher Magie sollten sie diese Unwesen vertreiben und für immer aus der Welt der Menschen verbannen. Doch die junge Frau weigerte sich. So verstecke sie sich in der Kirche des Kosters, in dem sie lebte und betete. Betete zu Gott und hoffte, dass dieser Krieg auf einem friedlichen Wege enden würde. Betete für all die Opfer und ihre Familien, als plötzlich die große schwer Tür mit einem lauten Donnern niedergerissen wurde. Nylhia schrak auf und wendete ihren Blick zum Eingang. Dort standen sie. Zwei große Dämonenkrieger und ehe sie sich versah, wurde ihr auch schon schwarz vor den Augen.

      Als die Priesterin endlich wieder zu sich kam, spürte sie die kalten, feuchten Steine unter ihrem Körper. Sie versuchte sich aufzurichten, doch ihr Kopf dröhnte und pochte vor Schmerzen. Sie legte ihre Hand gegen die Schläfe, um den Schmerz entgegenzuwirken und spürte etwas klebriges. Halb getrocknetes Blut. Die Dämonenkrieger hatten sie also bewusstlos geschlagen und entführt. So war zumindest ihre Vermutung gewesen. Ihre Augen wanderten umher und sie sah, dass sie in einem kleinen Kerker eingesperrt war. Allerdings war Nhylia nicht alleine. Sie sah einen weiteren Gefangen, allerdings an der Wand festgekettet. Sofort rutschte sie ein paar Zentimeter von diesem zurück. Denn sie erkannte sofort, dass es sich um einen Dämonen handelte. Doch warum war er in Gefangenschaft? Sie wollte etwas sagen, doch brachte sie kein Ton heraus. Dann wollte sie Schutzmagie anwenden, doch sie stellte fest, dass ihre Hände aneinander gekettet sind. Nhylia schluckte schwer. War es etwa eine Falle?