Virus-Z

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    • Charaktere

      Gajeel: @Zerome
      Levy: @Alicelinein


      Ups...
      "So war das aber nicht geplant! Die Sache ist wirklich aus dem Ruder gelaufen."

      Das waren die Worte der Forscher, als die Sache Weltweit erklärt worden ist.
      Was für eine einfache Grippe gehalten würde entwickelte sich zu einer Pandemie.
      Millionen infizierte Menschen.
      Einer starb nach dem anderen und das war nicht mal das Schlimmste.
      All die Toten kamen zurück, jedoch verändert.
      Sie konnten nicht reden, bewegten sich nur schwer und aßen nicht.
      Doch auch nichts ganz.
      Sie aßen lebendige Menschen.
      Zombies, Beißer.
      Bezeichnungen gab es viele und einig konnte sich die Menschheit auch nicht werden.
      Eines war klar.
      Die Welt ging unter.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alicelinein ()

    • Sie lief. Sie lief und lief und auch nachdem sie auf den Boden fiel, erhob sie sich und lief weiter mitten in der Nacht durch den Wald. Wie konnte es nur so weit kommen? Es war doch schon so gut. Wie konnte das Lager so schnell fallen? Sie waren alle doch so gut vorbereitet, doch mit solch einer Wendung hatte niemand gerechnet.

      Inzwischen sind es Monate her, als die Menschen anfingen sich zu erheben. Anfangs dauerte es eine Nacht, danach handelte es sich nur noch um Stunden, wenn nicht gar Minuten.
      Die Menschheit hatte lange Zeit davor mit einer Weltweiten Pandemie zu kämpfen. Alte Leute wurden krank und starben an dem Lungenvirus. Die älteren, schwachen, starben einer nach dem anderen. Man fing an, nach einem Heilmittel zu forschen. Medikamente, Antibiotika oder Impfungen. Leider auch da lief etwas falsch, denn das Sterben hörte nicht auf, ganz im Gegenteil beschleunigte es sich. Es wurde geforscht und experimentiert, bis zu dem Punkt, an dem die Toten erwachten. Sie standen wieder auf und fraßen andere. Durch Kratzer und bisse verbreiteten sie den Virus und vorerst schien so, als wären diese Monster unbesiegbar.
      Natürlich fingen die Menschen an, diese Wesen zu beobachten und schnell wurde bemerkt, dass sie anders handelten, als die kranken jedoch noch lebenden. Die laufende Toten bewegten sich langsam, konnten nicht rennen, springen. Sie konnten keine Türen oder Fenster öffnen und auch klettern war ihnen nicht möglich. Die Monster ernähren sich vom Fleisch. Lebendiges Fleisch. Alles was lebte griffen sie an, rissen auf eine grausame Art das Fleisch von Knochen.
      Auch Levy war eine von vielen das das Spektakel mit eigenen Augen erlebte. Ihre Familie, sie fielen übereinander und zerreißten sich gegenseitig als wären sie die hungrigsten Raubtiere überhaupt. So wie das Mädchen in der Tür stand rannte sie auch raus, ohne darüber nachzudenken wohin. Angsterfüllt und an all den Leichen vorbei durchquerte Levy die Stad auf der Suche nach einer Unterkunft. Wochenlang schlich sie zwischen den Häusern und Geschäften, suchte Nahrung und sammelte nötige Gegenstände zum Überleben. Dosenöffner, ein Zelt, Streichhölzer, Thermoskanne und Geschirr aus Metall. Oft redete sich das Mädchen ein Glück gehabt zu haben, dass noch nicht alles geplündert worden ist. Mit einem riesigen Rucksack versuchte Levy nach langer Zeit die Stadt zu verlassen, denn schnell merkte sie, dass es von diesen Monstern immer mehr gab. Die Stadt war überhaupt nicht mehr sicher. Durch Dächer war es für die Arme am einfachsten der Hölle zu entkommen und nach vielen Stunden marsch erreichte sie ein Wald. Es schien ihr am sichersten zu sein, zwischen all den Bäumen und Büschen und tatsächlich war es so auch.
      Eines Abends als Levy eine Hüte entdeckte, tief im Wald, traf sie auf einen Jungen der sich als Droy vorstellte. Er war ebenfalls auf Proviantsuche und es dauerte nicht lange bis er sie mit Fragen löcherte. Das Mädchen erzählte ihm wie sie aus der Stadt floh, dass die seit Wochen alleine sei und nur schwer zurecht komme. Sofort schlug Droy vor mit ihm mitzukommen. Er sagte, sie wären eine Truppe die sich Shadow Gear nannte und dass es ein Lager auf einem Hügel gäbe. Dies klang mehr als verlockend, zudem erschien es dem Mädchen vor Vorteil sich der Gruppe anzuschließen; besser als allein unterwegs zu sein.
      Droy kümmerte sicht gut Levy, brachte ihr bei wie man "Die Beißer" töten konnte. So nannten sie diese Biester. Beißer. Es war simpel. Ein Schuss oder schlag, hauptsache man traff das Gehirn. Starb dieses Organ, starb auch der Beißer - nur so und nicht anders.
      Monate vergingen, Droy und Levy verstanden sich immer besser und die Truppe von 15 Leuten wurde zu einer Familie. In dieser Familie hatte jeder seine Aufgabe, manche gingen auf die Jagd, andere suchten im Wald nach Pilzen oder Früchten und die Frauen kümmerten sich um Wäsche und Ordnung. Sehr klischeehaft, jedoch beschwert hat sich nie jemand.
      Eines Tages verschwand Droy. Der Junge ging auf die Jagd und kam nicht mehr zurück und dies konnte nur bedeuten dass er tot war. Levy trauerte sehr, vor allem weil sie ablehnte als er sie fragte, ob sie ihn begleiten würde. Die Schuldgefühle zerbrachen ihr das Herz, doch es sollte nicht vorbei sein.
      Ein paar Tage später wurde das Lager überrannt von den Beißern. Dutzende von denen kamen aus dem Wald hervor und die Horde war einfach zu groß, als das die Shadow Grears sie bekämpfen konnten. Viele starben bei dem Versuch, einige rannten weg. Doch der größte Teil der Gruppe wurde gefressen. Levy sah keine andere Lösung, schnappte sich ihr Rucksack und lief in den Wald hinein. Mitten in der Nacht lief sie davon.
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    • Er mochte aussehen als hätte er kein Problem damit anderen ihren Platz in der Welt zu zeigen, was an für sich auch stimmete, doch manches ging einfach zu weit. Er sah kein Problem darin andere aufmüpfige Überlebende daran zu erinneren wer momentan die Stärksten innerhalb der Stadt waren. Sie mussten lernen, dass sie sich nicht mehr alles erlauben durfen. Dass sie, Phantom Lord, nun den Ton angaben. Dass auf die Autoritäten, auf die Polizei, das Militär kein verlass mehr war. Das hatte er verstanden, damit hatte er arbeiten können. Zu einem gewissen Teil hatte es ihm auch Spaß gemacht. Es war sozusagen zu einem Spiel geworden. Schwächere einschüchtern, Beißer jagen, es machte Spaß, doch irgendwann musste damit einfach Schluss sein. Er hatte es genossen, bis die Aufträge immer brutaler wurden. Schlussendlich forderten sie die Leben einiger ersten Überlebenden und das war der Zeitpunkt zu dem er aufgehört hatte. Dort hatte für ihn der Spaß aufgehört. Es war unterhaltsam gewesen den hirnlosen Monstern den Schädel zu zertrümmern, hatte man ihnen doch bereits zu Beginn dieses Albtraums versichert, dass sie jede Menschlichkeit bereits verloren hatten. Es war also nicht das selbe. Nun auf andere Menschen loszugehen... Es war nicht vergleichbar. Fühlte sich beim besten Willen nicht ebenso gut, ebenso berauschend an. Er hatte aufhören müssen, bevor er sich schlussendlich noch gezwungen sah etwas zu tun, dass er irgendwann bereuen würde. Bisher war er treuergeben, ein wirklich guter Kämpfer gewesen, der nie etwas in Frage gestellt hatte, doch damit war nun Schluss.
      Sein Plan hatte bereits seit einer ganzen Weile bestanden. Er hatte nur auf den richtigen Moment gewartet um ihn in die Tat umzusetzen. Heute Nacht war es soweit. Er würde gehen. Hatte bereits einige nützliche Gegenstände zusammengesucht. Nahrungsmittel, Wasser, Verbandszeug, andere wichtige Dinge, die man zum Überleben brauchte und natürlich allem voran seine Waffe. Ohne sie hätte er es wohl nie soweit gebracht und würde es auch nicht sonderlich viel weiter schaffen. Eine Waffe war das was man benötigte um zumindest halbwegs in dieser neuen Welt klarzukommen. Er würde also gewiss nicht darauf verzichten. Nicht wenn er nicht wusste was alles noch dort draußen auf ihn warten würde. Man konnte schließlich beim besten Willen nicht abschätzen was dieser Virus noch alles für sie bereithalten würde. Er hatte sie bereits einmal getäuscht und er würde es gewiss noch öfter tun. Gerade wenn sie erwarteten, dass es nicht noch schlimmer werden konnte.
      Eigentlich hatte er allein verschwinden wollen. Ungesehen und ungehört ohne eine Spur zu hinterlassen. Doch irgendwann während seiner Vorbereitungen hatte sich ihm jemand angeschlossen. Juvia. Sie war etwa zur selben Zeit wie er zu Phantom Lord gestoßen. Sie waren beide jung gewesen, hatte nicht viel miteinander zu tun und doch halfen sie sich nun gegenseitig. Sicher nicht für immer, folgte sie ihm schließlich nur, weil sie ein Auge auf einen der anderen Überlebenden in der Stadt geworfen hatte und nicht bei ihm sein konnte, solang sie der Gruppe angehörte die ihn drangsalierte. So richtig hatte er aber auch nicht zugehört was das betraf und wenn er ehrlich war, interessierte es ihn auch gar nicht. Erwollte verschwinden und ihre Wege trennten sich recht bald. Während sie in der Stadt blieb, zog es ihn nach draußen. Weg von den Häusern und den anderen Menschen, in der Hoffnung auf etwas anderes zu stoßen. Er besaß genug Informationen über die umliegenden Gebiete und die gruppierungen, die sich dort niedergelassen hatten, waren sie Phantom Lord doch immerzu ein Dorn im Auge gewesen, den man versucht hatte zu entfernen. Vielleicht würde er bei einer von ihnen Unterschlupf finden. Zumindest für eine kurze Zeit bis er einen besseren Plan hatte wo er nun hin sollte. Bisher hatte es für ihn schließlich immer nur Phantom Lord gegeben. Er wusste noch nicht was er nun mit dieser ungewohnten Freiheit anfangen sollte. Er konnte hingehen wohin er wollte und doch... Sein Weg schien blockiert zu sein.
      Das nächstbeste Lager einiger Überlebenden lag östlich der Stadt in einem kleinen Waldgebiet. Zu Fuß war er zwar ganze fünf Tage unterwegs, doch er wollte nicht riskieren mit dem Lärm eines Fahrzeugs Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Also lief er. Kam schlussendlich erst nach Sonnenuntergang an. Er hatte sich in diesem Lager ausruhen und stärken wollen, nur um nun festzustellen, dass es nicht mehr vorhanden war. Bereits der Weg hierher hätte ihn stutzig machen sollen, war er doch kaum einer dieser widerwertigen Kreaturen begegnet. Nun wusste er warum. Sie schienen sich alle hier versammelt zu haben, labten sich an den Überresten der letzten Körper. Er konnte nur dabei zusehen, während langsam aber sicher, sein Plan zunichte gemacht worden war. Seine Vorräte reichten nicht aus um weiterzuziehen und er konnte es unmöglich mit all den Beißern hier aufnehmen. Außerdem, wer versicherte ihm, dass dieses Lager überhaupt noch irgendetwas zu bieten hatte? Wer wusste schließlich wie viele Tage bereits seit dem Überfall vergangen waren. Er wollte es gar nicht herausfinden. Er musste sich einen sicheren Platz für die nacht suchen und würde sich morgen etwas anderes überlegen. Im Moment hatte es sowieso keinen Sinn. Er würde nur unüberlegt handeln und damit nichts erreichen. Er musste nachdenken und im Moment war es dafür einfach zu hektisch.
      Er war voll und ganz auf die Gefahr vor sich konzentriert, bemühte sich darum möglichst lautlos vom Ort des Geschehens zu verschwinden. Er verfolgte den Weg den er hierher gekommen war, konnte er sich doch recht sicher sein, dass er hier relativ wenigen der Biester begegnen würde. Sein Plan war es auf einem der höheren Bäume die Nacht zu verbringen, doch auch dieser Gedanke wurde gestört, als er plötzlich gegen irgendetwas lief. Er riss es um, achtete gar nicht darauf, musste aber wirklich kämpfen um nicht laut loszufluchen. Lediglich ein leises 'Verdammt!', presste er zwischen seinen Zähnen hervor, ehe er sich umsah was oder eher gesagt wen er dort gerade umgerannt hatte. Er war sich sicher, dass es keiner der Beißer war, denn auch wenn er eine Person vor sich hatte, wirkte sie eindeutig zu lebendig dafür. Es gab also kein Grund zur Sorge. Sie sah nicht aus als würde sie eine Gefahr für ihn darstellen. Nicht wenn sie so winzig war und noch dazu unbewaffnet zu sein schien. Er wandte sich also ohne ein weiteres Wort ab, um seinen Weg fortzusetzen. Er hatte besseres zu tun als sich mit anderen, schwächlichen Überlebenden herumzuschlagen. Sollte sie doch in ihr Verderben rennen. Dann wären diese Kreaturen immerhin abgelenkt und er konnte verschwinden. Es würde ihm also wenn überhaupt nur weiterhelfen.
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    • So Ziellos vor sich hin zu laufen war nicht wirklich Sinnvoll gewesen, doch eine andere Wahl hatte sie nicht. Solange Levy sich von den Dörfern und Städten fernhielt, konnte sie die Horden an Beißern meiden und sich, auch wenn nur für einen kurzen Augenblick, sicherer fühlen. Inzwischen gewohnten sich ihre Augen an die Dunkelheit, sodass sie keine Taschenlampe zu benutzen brauchte, was wieder rum wirklich von Vorteil gewesen wäre, so wie die Umstände schienen. Das Mädchen stolperte oft, überall lagen Äste und sogar auszurutschen hat sie es geschafft, als sie über einen Stamm kletterte, der mit Moos bedeckt war. Mit einem aufgeschlagenen Knie spazierte sie durch den Wald und hoffte, schnell eine Unterkunft zu entdecken. Das Schicksal meinte es tatsächlich wieder mal gut mit ihr, denn eine kleine Hüte fand sie zwischen all den Bäumen. Dort brannte kein Licht und auch Feuer war nicht zu sehen. Mit einem erleichterten Lächeln auf den Lippen rannte sie darauf los. An der Tür klopfte sie einmal um zu horchen ob vielleicht doch jemand sich in dem Häuschen befindet, doch es schien leer zu sein. Langsam und vorsichtig öffnete Levy die Tür, holte ihre Taschenlampe raus und leuchtete über den Raum. Es mussten sich schon einige Menschen dort versteckt haben, denn völlig untergekommen war es nicht. Als erstes machte sie sich auf die suche nach Verbandzeug um ihr Knie zu versorgen, doch sie fand nichts. Es ist alles geplündert worden was es noch zu plündern gab. Enttäuscht ließ sich das Mädchen auf den Boden fallen, vergaß den Schmerz und war Tränen nah. Sie hatte so viel Angst und fühlte sich einsam, ratlos und verlassen. Dazu kam noch, dass sie seit c.a 2 Tagen nichts gegessen hat, abgesehen von Beeren die sie Unterwegs fand. Dann beschloss sie das Haus erneut zu durchsuchen und im Keller angekommen kam Levy auf die Idee. Sie schnappte sich die Angel die dort lag, zerbrach ein paar Möbelstücke um Nägel rauszuholen und ging wieder hoch. Hinter dem Haus war ein kleiner Garten mit Bäumen, ziemlich untergekommen. Als sie alles an Material hatte betrat sie wieder die Hüte, setzte sich auf dem Boden, holte ihr Taschenmesser raus und fing an zu basteln. Die Schnur der Angel eignete sich perfekt für eine Sehne. Im Garten fand sie Haselnussstrecken. Sie hatte genug Bücher gelesen und wusste, wie ein Bogen zu meistern war. Levy legte die Wurfarme so hin, dass sie sich in der Mitte ein Stück überlappten und fixierte sie an den Enden der Überlappung jeweils mit einer Schnurschlinge. Dann fixierte sie die Stecken mit mit zwei kleinen Nägeln. Der Schwierigste teil kam danach: die Schnurwicklung. Levy begann mit dem Wickeln nahe am Ende der Überlappung - dies wiederhole sie um die 20 mal. Den Bindfaden wickelte sie so stramm wie möglich, vor dem ende nahm sie eines der Bindfadenstücke, legte sie doppelt auf das Holz so, dass die Schlaufe zum Schluss unter der Wicklung hervorschaute. An den Enden der Wurfarme schnitt sie jeweils zwei Kerben um zum Schluss die Sehne anzubringen. Die Pfeile bastelte Levy aus graden Zweigen, Kerben und Draht.
      Stolz auf sich und ihr Meisterstück beschloss das Mädchen auf die Jagd zu gehen. "Die Bücher waren super" flüsterte sie leise beim verlassen des Hauses. Im Wald auf der Suche nach einem Wildschwein sammelte sie die Früchte von Eichen und Buchen. Mehr als eine Handvoll sammelte Levy und entdeckte nach einer Weile das Tier im Buch. Leise legte sie ihr Gesammeltes auf dem Boden und versteckte sich weiter weg hinter einem Baum. Das Wildschwein fraß langsam alles auf und Levy überlegte gar nicht lange. Droy war ein guter Lehrer und sie eine gute Schülerin was sie direkt zu einer hervorragenden Schützin. Sie spannte den Boden an und traf das Tier direkt am Kopf, durch den Schädeln durch - es fiel ohne nur ein Geräusch von sich zu geben um. Kurz danach, als sie grade mal drei Schritte machte überrannte sie jemand, sodass sie auf den Boden fiel. Ein Junge, oder eher wohl ein Mann, der auch ein Tier sein könnte, so groß wie er war. Nach langer Zeit, ein Mensch. Ein echter, lebendiger Mensch stand ihr Gegenüber und starrte sie an. Auch wenn nur kurz denn der Kerl drehte sich direkt um und Levy stand nur mit viel Mühe auf. Ihr Knie, das anfangs nur aufgeschlagen war, blutete inzwischen und tat noch mehr weh als zuvor. Wieder auf den Beinen sprach sie los wie ein Wasserfall: "Entschuldige bitte?! Normalerweise gehört es sich jemanden zu helfen wenn er umfällt. So verhalten sich Menschen, auch wenn sie kurz davor sind auszusterben!" Es war ihr unangenehm, so frech zu werden, doch der Hunger ließ sie hochfahren. Trotzdem biss sie sich auf die Zunge. Mit ihrer Verletzung würde sie das Wildschwein kaum transportieren können und vielleicht hatte er auch Hunger. "Bleib bitte stehen..." hoppelte sie zweimal hinterher "... Ich brauche Hilfe. Ich habe grade ein Wildschwein gejagt und nicht weit weg von hier ist eine Hüte. Wir könnten und das Schwein teilen!" Bei dem Fremden angehoppelt packte sie ihn am Rucksack um nicht wieder umzufallen. "Bitte!" schaute sie ihn an, mit ihren großen Augen und hoffte, er würde sich auf ihr Vorschlag einlassen.
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    • Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie ihm folgen würde. Sie hatte so verwirrt ausgesehn als er sie angerempelt hatte, dass er gedacht hatte ohne eine weitere Unterbrechung wieder im Wald verschwinden zu können. Er musste sich schließlich ein Nachtlager suchen, um zumindest einige wenige Stunden erholsamen Schlaf zu erhalten. Ihre ersten aufgebrachten Worte gingen einfach spurlos an ihm vorrüber. Er schnaubte lediglich ungehalten, als er sie hörte, lief aber ansonsten ohne eine weitere Reaktion einfach weiterhin gerade aus. Zu erwarten, dass er sich entschuldigte... Das hier war schon lange nicht mehr die heile und großzügige Welt die sie gewohnt waren. Was machte es also für einen Unterschied, ob er sich nun entschuldigte oder nicht. Sie würde ihn nicht dazu zwingen können und helfen würde es keinem von ihnen. Von einer Entschuldigung würde sich ihr Leben auch nicht schlagartig verbessern. Es würde nicht alles sofort wieder gut werden. Die Menschen würden nicht spontan alle freundlich und nett werden. Sie stellte sich besser gleich darauf ein bevor sie irgendwann später nur noch mehr enttäuscht wurde. Es würde gewiss niemand so nett zu ihr sein. Geschweige denn hilfsbereit. Jeder nutzte den anderen aus und die Menschen hatten endlich die Chance ihr wahres Gesicht zu zeigen. Dass sie also noch immer so dachte war nur ein Zeichen davon wie naiv sie doch war. Vermutlich hatte sie bisher einfach Glück gehabt. War noch an niemanden geraten, der ihr das Leben schwer machte. Dabei wäre sie wirklich ein perfektes Opfer dafür. Doch diese Zeiten waren vorbei. Daraus machte er sich nichts mehr. Er wollte einfach nur noch seiner Wege gehen und mit niemandem mehr etwas zu tun haben. Schon gar nicht mit einem einzigen, schwächlichen Menschen. Hätte sie wenigstens irgendwelches Potential... Dann würde er es sich vielleicht noch einmal überlegen, doch so...
      Als sie ihn wenig später, am Rucksack griff und förmlich in ihn hineinstolperte, blieb er doch endlich stehen. Nicht um ihr den nötigen Halt zu geben, den sie im Moment gebrauchen konnte um nicht umzufallen, sondern viel mehr, weil ihn ihre Worte interessierten. Überrascht drehte er sich halb zu ihr um musterte sie einen Moment, konnte sich dann aber ein lautes, höhnisches Lachen nicht verkneifen. Sie? Ein Wildschwein gejagt? Womit? Dem kleinen Bogen dort hinten auf dem Boden? Wollte sie ihn verarschen? Was dachte sie wie dumm er war? Sie hatte sich noch nicht einmal auf den Beinen halten können, als sie in ihn hineingelaufen war und nun wollte sie ihm sagen, dass sie es ganz allein mit einem ausgewachsenen Wildschwein aufgenommen hatte. Das war einfach zu lächerlich um es ernstzunehmen. Wenn sie versuchte ihn mit solch einer Lüge zu überzeugen, sollte sie sich wirklich etwas besseres einfallen lassen. Er war nun wirklich nicht so dumm wie er aussah.
      "Ein Wildschwein, also? Du weißt schon wie so ein Vieh aussieht oder? Du meinst sicherlich ein Eichhörnchen und das reicht bestimmt nicht für uns beide.", in seiner Stimme schwang noch immer der fiese Unterton mit, den auch sein Gelächter gehabt hatte. Er packte sie grob an der Schulter um sie aufrecht zu halten, während er sich zu ihr herumdrehte und sie erneut von oben herab musterte. Was erhoffte sie sich davon? Jemanden der sie beschützte? Sie könnte es gebrauchen, doch wenn sie nichts im Gegenzug dafür anzubieten hatte, war es nutzlos. Er war nicht so naiv um zu glauben, dass er sich so sehr nach menschlichem Kontakt sehnte, um über all die Probleme hinwegzusehen, die sie ihm bereiten würde. Er kam mehr als nur gut allein zurecht. Das Lager hatte er nur aufsuchen wollen um den guten Willen dieser Menschen auszunutzen und dann wieder zu verschwinden. Woher hätte er denn ahnen sollen, dass es sich in diese Richtung entwickeln würde?
      "Dann zeig mir dieses Wildschwein doch einmal, wenn du dir so sicher bist, dass es mich überzeugt mit dir zu kommen.", fuhr er hämisch grinsend fort, wartete nur allzu gespannt darauf wie ihre Gesichtszüge langsam panischer wurden, erwartete er doch eine faustdicke Lüge von ihr. Er würde sich gewiss nicht so leicht beeindrucken lassen. Schon gar nicht von solch einem Zwerg. Vermutlich würde sie ein Wildschwein noch nicht einmal allein tragen können. Selbst wenn es also stimmte. Was war ihr Plan gewesen? Es hier mitten im Wald ausnehmen? Oder war es vielleicht nur ein Frischling? Auch das würde wohl kaum für sie beide ausreichen. Er war wirklich gespannt was sie ihm nun zeigen würde. In welche Richtung er sie weisen würde. Vielleicht war es auch eine Falle und sie war bloß der Köder. Er hielt Augen und Ohren also lieber offen, um auf alles gefasst zu sein, während er den Anschein erweckte sich über sie zu amüsieren. Man konnte nie sicher genug sein. Doch nach der Anzahl Beißer, die er bereits gesehen hatte, konnte ihre Gruppe für den Hinterhalt nicht allzu groß sein. Sie wurden gewiss gewaltig dezimiert. Er würde es also mit ihnen aufnehmen können. Sie hätten sich also besser jemand anderen aussuchen sollen. Auch wenn er dem Töten von Menschen nichts gutes abgewinnen konnte, wenn sie ihn zuerst angriffen, verteidigte er sich schließlich nur. Und er musste sie auch nicht umbringen, er konnte sie auch einfach den Zombies überlassen. Sie hätte sich also eindeutig jemand anderen für dieses Theater aussuchen sollen. Schließlich führte er sowieso nicht sonderlich viel mit sich. Ihre Bemühungen waren also vollkommen umsonst.
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    • Wahrhaftig ein Tier. Schau und ohne ein bisschen Vertrauen.
      Vollkommen wild kam ihr der Kerl vor, so wie er mit ihr gesprochen hatte. WIe viel muss ein Mensch durchgemacht haben um anderen so dermaßen zu Misstrauen?" fragte sich Levy, während sie ihn einfach nur mit ihren großen Augen anstarrte. Sicher war sie eine Fremde, soweit konnte sie es also etwas nachvollziehen, dass er ihr nicht sofort aufs Wort glaubte und trotzdem wunderte sie sich über seine Reaktion. Es war schon eine sehr lange Weile her, dass das Mädchen einem solch kalten Menschen begegnet ist, es war, als hätte ihr Körper neben seinem gefrohren. So wie manch einer Wärme ausstrahlte, so strahlte der Typ vor ihr Kälte aus. Levy stand geschock da, starrte ihn an und es verschlug ihr die Sprache; dabei hatte sie doch keine böse Absichten gehabt, sie wollte jedeglich ihm und sich selbst helfen, sie war bereit mit ihm ihr Essen zu teilen, ihm eine Bleibe für die Nacht bieten und sie erwartete nicht mehr von dem Kerl, als das er ihr hilft das Tier in die Hüte zu bringen. Wäre sie an seiner Stelle gewesen, hätte sie sofort ihr Rucksack abgenommen und, wie es nur ihr möglich gewesen wäre, sich um die Wunden gekümmert. Hätte hilfe angeboten. Und dann war er da, genau das Gegenteil von Levy.
      Plötlich fiel es ihr kalt pber den Rücken als er dann doch mit ihr sprach, obwohl das Mädchen sich sicher war, er machte sich mehr über sie lustig. Auf ihrer Stirn bildetetn sich kleine Faten und der blick wurde streng. Diese abgehobene Art, wie er redete, wie er da stand, all das brachte sie aus der Fassung. Noch nie hat jemand so mit ihr gesprochen und für einen kurzen Moment glaubte Levy, dass es ihre Schuld gewesen ist. Weil sie von Anfang an nicht besonders freundlich zu ihm war, was völlig gegen ihre Natur war. Sie war doch stehts freundlich und augenblicklich bemerkte sie was der Hunger, die Reise und die Einsamkeit mit ihrer Persönlichkeit machen.
      So wie er mit dem Mädche sprach, bereitete ihr Bauchschmerzen und sie verzog das Gesicht. Es wiederte sie schon fast an, diese gemeine und fiese Art. Als der Kerl sie anpackte erfüllte Levys Gesicht dann doch Schmerz. Sie war so klein und zart. Und er - einfach nur grob. Kurz glaubte das Mädchen dass sein Griff einen blauen Fleck hinerlassen würde. doch als er ihr Arm losgelasse hat, war es einfach nur rot. Sein blick durchbohrte sie und Levy bekam vor dem Unbekannten allmählich angst. Würde er sie etwa töten, hätte sie gelogen gehabt? Konnte sie ihn noch abweisen und behaupten, sie würde allein zurecht kommen? Das kam für die Kleine nicht in Frage. Was das Tier anging, war sie auf den Kerl angewiesen, ob es ihr gefiel oder nicht, sie brauchte einfach seine Hilfe.
      Langsam blickte das Mädchen weg, zu den Bäumen, dort, wo zwischen den Buschen das tote Wildschwein lag und zögerte einen kurzen Augenblick. Es hieß für sie, alles auf eine Karte zu setzen und vielleicht wäre das Tier ein Beweis gewesen für ihn, dass er ihr vertrauen konnte, dass sie die Wahrheit sagte und gar beeindrucken oder von sich überzeugen. Andererseits war der Mann in der Lage ihr gejagtes einfach zu klaune.
      "Also gut" nickte das Mädchen und drehte sich vorsichtig weg. Hätte sie versucht gehabt, sich aus der Situation raus zu reden, hätte sie sich nur verdächtig gemacht. Ein kurzer Schmerz durchzog ihr Körper, als sie den ersten Schritt versuchte zu machen und das sah man ihr an. Kurz blieb sie stehen und betrachtete einen augenblick ihr Knie. Es musste unbedingt schnell versorgt werden, denn die Wund war offen und in einem Wald war es alles andere als schwer sich eine Entzündung zu verschaffen. Lange üerlegt hat Levy nicht, sie machte ihre Haare auf und das Band, das sie auf der Stirn trug, benutzte sie als Verband. Geschickt und schnell war ihre Verletund einigermaßen geschützt vor Infektionen. In solchen Momenten bereute sie es kein Stück, sich damals in der Bücherrei verkrochen zu haben und ein Buch nach dem anderen verschlungen zu haben. Es war ihr immer wieder nützlich.
      Immer noch hoppelnd beschloss sie den Kerl nicht ,ehr lange warten zu lassen, denn als Geduldig konnte sie ihn in dem Augenblick nicht bezeichnen. Das war das eine. Die andere Sache war, dass jederzeit von überall Beißer hätten erscheinen können. Ob einer oder ein Dutzend. Das war egal. Am liebsten waren ihr gar keine.
      Levy betrachtete den Boden und untersuchte es nochmal nach spüren. Schnell fand sie das Tier hiner dem Gebusch. Das Wildschwein lag da, tot auf dem Boden und ihr Pfeil steckte zu perfekt im Schädel des Tieres. Die Spitze durchbohrte das Gehirn.
      Das Mädchen hockte sich hin und zog ihr Pfeil raus, dann drehte sie ihren Kopf zu dem Unbekannten und zuckte mit den Schultern "Tot".
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    • Neu

      Er hatte damit gerechnet, dass seine Worte und seine unsanfte Umgangsform mit ihr ausreichen würden, um sie davon zu überzeugen nichts weiter mit ihm zutun haben zu wollen. Ihre Zustimmung führte also nur dazu, dass er sich in seiner Theorie einer Falle bestätigt sah. Wieso sonst sollte sie so darauf beharren? Doch wenn es wirklich eine Falle war... Wieso griff dann nicht schon längst jemand ein? je länger sie auf sich warten ließen, desto wahrscheinlicher war es, dass er ihr etwas tat, war sie ihm im Moment doch schutzlos ausgeliefert und könnte beim besten Willen nichts gegen ihn bezwecken. Nicht wenn ihre einzige Waffe ein Bogen war, der einige Meter weit entfernt lag. Hatte sich ihre Gruppe vielleicht bei dem vermeintlichen Wildschwein versteckt? Wüden sie dort zu schlagen? Nein. Gruppen ließen keines ihrer Mitglieder ungeschützte. Nicht wenn sie auf jeden Einzelnen von ihnen angewiesen waren und kein Mitglied einbüßen konnten. War es also keine Falle? Aber warum dann? War sie wirklich so naiv und freundlich? Verschwendete sie keinen Gedanken an die üblen Hintergedanken, die ein anderer hegen könnte? Interessierte sie es nicht oder wusste sie es nicht? Er konnte sie nicht gut genug einschätzen um das genau sagen zu können. Spontan würde er auf letzteres tippen. Von Grund auf naiv und gutherzig. Sollte er das für sich ausnutzen? Aber er brauchte niemanden. Schon gar nicht solch eine Last wie sie. Selbst wenn sie Potential hatte... Er wusste nicht wie oder bei was sie ihm helfen könnte? Außerdem würde ihr Charakter sie zur Weißglut treiben. Immer freundlich und nett... Das könnte er einfach nicht ertragen ohne durchzudrehen. Erst recht nicht über längere Zeit. Es war also vollkommen egal ob sie jagen und anscheinend auch Wunden versorgen konnte, er hatte sich immer allein durchgeschlagen und er würde es auch weiterhin so handhaben.
      Schweigendend beobachtete er sie abschätzig dabei wie sie sich in Bewegung setzte, kurz stoppte um ihre Wunde zu versorgen und dann weiterhumpelte. Er schloss einen Hinterhalt noch immer nicht aus, rief sich also dazu auf wachsam zu bleiben, während er ihr folgte. Er ging nicht davon aus, dass sie eine allzu große Gefahr für ihn darstellen würde, also konnte er sich ganz unbesorgt auf die restliche Umgebung konzentrieren. Egal ob es nun Beißer oder doch Menschen waren, er wollte ganz sicher nicht von ihnen überrascht werden. Und falls doch, wollte er sie zumindest eher bemerken als das Mädchen vor ihm, das ihn gerade wirklich zum Kadaver eines Wildschweins geführt hatte. Beeindruckend. Wirklich beeindruckend. Und noch immer kein Hinterhalt. Er hörte sich noch einmal um, ob da wirklich nichts anderes war, keine Knackenden Äste, keine raschelnden Blätter. Nichts. Wirklich nichts. Sie waren ganz alleine hier im Wald. Zumindest wenn man von der Horde Beißern absah, die ein Stück weiter immer noch das Lager durchstriffen. Ob sie davon wusste? Sicher nicht, denn sonst würde sie gewiss nicht so ruhig hier herumlaufen. Sollte er ihr davon erzählen? Vermutlich würde sie es ihm sowieso nicht glauben, warum sollte er sich also überhaupt die Mühe machen.
      Mit einem verächtlichen Schnauben trat er neben das Schwein um gleich drauf einmal mit seinem Fuß dagegen zu treten. Fast so als könnte er sich nur auf diese Art und Weise davon vergewissern, dass es auch wirklich tot war und ihre Worte der Wahrheit entsprachen. Sie hatte nicht gelogen und das veranlasste ihn dazu leise zu grummeln. Er war verstimmt. Menschen logen und betrogen sonst immer. Nun bei ihr etwas anderes zu sehen missfiel ihm und er wusste nicht so recht wie er darauf reagieren sollte. Geschweige denn wie man damit umging. Er ließ das antworten also einfach aus, würde ihm doch sowieso nichts passendes einfallen. Vielleicht war sie keine so schlechte Person wie er angenommen hatte. Zumindest für eine einzige Mahlzeit würde er sie ertragen können. Danach würde er sie Gott sei Dank nicht wiedersehen müssen und darüber war er wirklich froh.
      Das Tier war groß, zum Glück noch nicht ganz ausgewachsen, denn dann hätte er es gewiss nicht so einfach von der Stelle bewegen können. Mit ein wenig Mühe konnte er es sich auf die Schulter hieven und dann ungeduldig in die richtung des jungen Mädchens blicken. "Wohin? Das Ding ist verdammt schwer, also beeil dich bevor ich es mir anders überlege.", knurrte er ihr zu, ehe er sich schon einmal in die Richtung bewegte, auf die sie zuvor verwiesen hatte, als sie von ihrer kleinen Hütte gesprochen hatte. Allzu weit weg konnte sie nicht sein. Und falls doch... Dann würde er das Tier eben einfach wieder ablegen und sie könnte zusehen wie sie damit zurechtkam. Hoffentlich beeilte sie sich also. Er konnte nicht gerade dafür garantieren besonders geduldig zu sein. Schon gar nicht wenn er angespannt war und sich nicht sicher sein konnte, ob nicht doch noch hinter dem nächsten Baum jemand hervorspringen würde. Wie konnte er nur so leichtsinnig sein und einem Fremden vertrauen? Was war nur los mit ihm? War das der Hunger der aus ihm sprach oder sehnte er sich doch nur nach etwas menschlicher Gesellschaft wie es alle anderen auch taten? Egal was es war, es gefiel ihm kein Stück und doch lief er weiter. Rief sogar noch einmal ungeduldig, damit sie sich auch wirklich beeilte. "Los! Deine Beine sind zwar kurz, aber du hast nichts schweres zu tragen, also lauf vor mir, Zwerg! Bevor ich es mir anders überlege!"
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