☆Under the sea☆ (Cailemia/Yuna)

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    • ☆Under the sea☆ (Cailemia/Yuna)


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      @Yuna-chan

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cailemia ()

    • Chloe

      Chloe starrte in das blasse Gesicht ihres Bruders. Verdammt! wie konnte Sie sich nur so täuschen lassen, nicht nur, dass Sie dieser Hexe etwas unglaublich wertvolles gegeben hatte, Sie hatte dieses Weib auch einfach ziehen lassen und nun war ihr Bruder schlafend und dem Tode nahe. Chloe verzweifelte langsam, Sie suchte unermüdlich nach einer Sirene doch seit Sie dem König seinen Schatz gestohlen hatte waren die Sirenen offensichtlich vorsichtig, denn zwar konnte Chloe sehr gut tauchen doch so lange unter Wasser bleiben konnte Sie nun auch nicht.
      Immer wieder schipperte das Schiff in dem Gebiet umher, in dem Sie getaucht hatte doch keine Spur von den Sirenen, waren sie vielleicht doch wo anders hin? Sie konnte für den Schatz so lange unter Wasser bleiben, weil ihr die Hexe einen Trank gab doch Sie wusste nicht woraus er war also war diese Option für die Katz.
      Chloe verließ die Koje und seufzte leise, Sie wollte ihren Bruder nicht verlieren doch was sollte Sie tun?
      An Deck sah Sie auf das ruhige Meer, nichts weit und breit, keine Insel, kein Schiff, keine Sirenen und die Männer wurden langsam unruhig, sie zweifelten langsam an Chloe, an ihrem Verstand und Sie konnte ihnen nicht einmal böse dafür sein, denn Sie wusste, dass Sie beinah den Verstand verlor, schließlich war ihr Bruder das letzte was ihr an Familie geblieben war.
      Langsam verschwand die Sonne hinter dem Horizont und ein weiterer Tag war dem Ende nah, nicht mehr viele davon und ihr Bruder würde sterben.
      Traurig lehnte sich das weiß haarige Mädchen über die Reling und sah auf das Wasser "gibt es denn keinen Weg ihn zu retten..." flüsterte Sie gedankenverloren und spürte wie ein paar salzige Tränen ins Meer fielen und sich gänzlich auf lösten. Sie war hilflos und ratlos doch Sie kannte einfach keinen Ausweg.
    • Chou & Syrian

      Weit genug vom auf den Wellen treibenden Schiff entfernt, tauchten zur Hälfte die Köpfe zweier junger Männer auf. Während der Mann mit dem dunklen Haar einen misstrauischen, aufmerksamen und zu jeder Zeit auf einen Kampf bereiten Blick über die Wasseroberfläche schweifen ließ, blickte sich der andere mit dem helleren Haar fast schon zögerlich, jedoch mit einem funkeln in den Augen, um.
      Chou, der Mann, nein, die Sirene mit dem dunklen Haar, junger Soldat des Meeresvolkes und Begleiter und Beschützer des Prinzen – welcher in seinen Augen zu naiv und unvorsichtig für seine Aufgabe war und in Chous Augen ihm mehr eine Last als eine Hilfe sein dürfte – fixierte mit den Augen das Schiff, dessen Schatten nun schon seit vielen Tagen über dem Schloss der Sirenen lag, uns sein Blick war alles andere als freundlich.
      Das konnte einfach kein Zufall sein. Auch wenn Chou die Flagge am Mast nicht deuten konnte, würde er seinen Speer darauf verwetten, dass es sich bei dem menschlichen Pack an Bord um Piraten handelte. Abschaum der ein weiteres Mal gekommen war, um sie zu bestehlen.
      „Wooo~w.... sieh nur Chou! Was ist das?!“, murmelte der Prinz in das Wasser hinein und Chou musste seinen Kopf wieder zurück ins Wasser drücken, damit er sich nicht erhob um einen besseren Blick auf das Schiff zu erhaschen. Wollte er etwa, dass sie entdeckt werden?! Wieso um alles in der Welt interessierte es ihn, was sich über der Wasseroberfläche befand?! Er sollte sich lieber auf seine Aufgabe konzentrieren!
      Wenn es ihm nicht untersagt gewesen wäre den mächtigen Schatz der Sirenen zu berühren, weil er nicht Teil der Königsfamilie war, hätte er diese Mission ganz alleine auf sich genommen, aber nein, er musste diesen naiven Jüngling mitschleppen, welcher noch nicht einmal wusste, wie man sich versteckt hielt.
      „Ein Schiff. Eine Kriegswaffe der Menschen, in ihrem Bauch müssen ein ganzer Haufen Menschen versteckt sein. Und Menschen haben nie etwas gutes im Schilde.“, erklärte er dem Prinzen kurz und knapp, doch auch er sah das große Objekt aus Holz zum ersten Mal an diesem Tag. Er kannte das Gefährt nur von Zeichnungen und Erzählungen.
      „Dann umschwimmen wir es einfach? Können wir es uns nicht einmal von der Nähe aus ansehen?“, schenkte der Prinz ihm einen enttäuschten Blick, welchen Chou jedoch gekonnt ignorierte. Für so was hatte er keine Zeit.
      „Nein.“, meinte er bestimmte und freute sich schon auf das, was als nächstes kommen würde, „Wir greifen es an. Das sind sicher diese Bastarde, die die Perle gestohlen haben. Hör zu, du suchst dir einen der Felsen und lenkst die Mannschaft mit deiner Stimme ab. Und ich... kümmerte mich um den spaßigen Teil.“, erläuterte er dem Prinzen seinen Plan und umfasste den Schaft seines Speeres fester. Es würde seine erste Schlacht gegen Menschen sein und er freute sich bereits darauf.

      „... Wieso fragen wir sie nicht einfach, ob sie uns die Perle zurückgeben? Vielleicht sind sie ja noch hier, weil sie sich schuldig fühlen und wollen uns den Schatz wieder zurückgeben, fürchten sich aber davor? Meinst du nicht, das wäre ein besserer Plan?“, schlug Syrian Chou vorsichtig vor, was jedoch prompt und ohne einen weiteren Gedanken Seitens des Kriegers abgelehnt wurde, welcher sich bereits in das Wasser stürzte um tauchend dem Ungetüm näher zu kommen.
      Ob der Prinz nun seine Aufgabe erfüllen würde oder nicht war ihm ziemlich egal, mit einem Haufen Menschen würde er schon fertig werden, das Wasser war sein Gebiet. Das Gebiet der Sirenen.
      Syrian seufzte, dabei hätte er nur zu gerne einen echten Menschen gesehen, aber er musste sich an Chous Anweisungen halten, da es zu den Bedingungen gehörte, welche es ihm überhaupt erlaubt hatten an die Wasseroberfläche zu schwimmen.
      Also tauchte auch er in das kühle Nasse hinein und suchte sich einen schönen, bequemen Felsen, auf welchen er sich gemütlich setzten konnte und welcher Nah genug am Schiff war, dass man seine Stimme hören würde.
      Nur zu gerne wäre er dem Schiff noch näher gekommen, doch war es recht weit von den Felsen entfernt.
      Auch wenn er heute vielleicht keinen Menschen zu Gesicht bekommen würde, so konnte er wenigstens mit einem seiner Lieblingshobbys hilfreich sein. Lächelnd machte er sich bereit, holte einmal tief Luft, ehe er zuerst leise, dann immer lauter seine Stimme über die Wellen und die Luft gleiten ließ, einen angenehmen, leichten und verführerischen Klang, für welchen er selbst unter seinem Volk bekannt war und hoffte, der Mannschaft auf dem Schiff würde sein kleines Lied gefallen.
    • Chloe

      Noch eine ganze Weile starrte Sie auf das Wasser, es war ruhig und unwirklich, so vergaß Sie sich für einen Moment und genoss die Ruhe in der die Zeit still zu stehen schien bevor Sie eine liebliche Stimme vernahm. Langsam blickte Sie auf und sah eine Sirene in weiter Ferne auf einem Stein singen. Sofort wirkte der betörende Klang und Sie war gefangen, starrte dort zu den Steinen und bemerkte wie das Schiff sich dieser Position näherte, nur langsam doch je näher sie kamen, desto stärker wurde der Drang ins Wasser zu springen und augenblicklich so nah wie möglich der Quelle zu kommen. Ihre Augen fixierten das offenbar männliche Wesen und ihre Blicke trafen sich, Chloe war gefühlt nur noch ein paar Meter entfernt und ihr Körper machte sich bereit zu springen, Sie stellte sich bereits auf das Gerüst ihres Schiffes als die Stimme plötzlich verstummte und die männliche Sirene in einem Netz hing.
      Ein paar Mal blinzelte Chloe bevor Sie zurück in die Realität kam und aus ihrer Tasche zwei kleine Wattestücke holte, diese steckte Sie sich in die Ohren und drehte sich zu ihren Männern die Sie anlächelten. Sie musste grinsen "ihr seid wirklich Schweine aber verdammt, ihr seid schlau!" die Männer lachten einstimmig und zogen das Netz nun über ihr Schiff und ließen es soweit herab, dass man hinein greifen konnten.
      Einer hielt die Sirene bei den Armen, ein anderer fesselte sie und ein dritter verschloss den Mund mit einem Tuch, der nun den Mund der Sirene ausfüllte.
      Erst dann wurde die Sirene aus dem Netz geholt und auf den Holzboden gesetzt wo Chloe ihn betrachtete "es trifft sich gut, dass ich dich treffe. Keine Sorge, du wirst nicht sterben, doch ich brauche ein wenig deines Blutes um meinen Bruder zu retten bevor er stirbt also halt still, dann tut es nicht weh!" Sie ging in die Kajüte und kramte dort ein Messer und ein kleines Glas hervor.
      Endlich, Sie hatte wieder Hoffnung, dass ihr Bruder nicht sterben würde. Sie wollte der Sirene nicht weh tun, Sie hatte genug von derartigen Wesen, Sie wollte lediglich ihren Bruder retten und dann blieben sie definitiv lieber bei den Menschen, die konnten sie wenigstens nicht verfluchen.
      Zurück an Deck saß die Sirene noch immer brav zwischen den rauen Männern die alle ihre Familie waren und ging hinter der Sirene in die Hocke, dort nahm Sie das Messer zur Hand und schnitt dem Wesen in die Hand bevor Sie es mit dem Glas auf fing und füllte.
      Als Sie genug hatte, verschloss Sie das Glas wieder und stand auf "ihr könnt ihn frei lassen, ich habe was ich wollte".
      Ohne die Sirene weiter zu beachten schnellte Sie in das Zimmer Ihres Bruders und verabreichte es ihm sofort bevor Sie ungeduldig darauf wartete, dass er die Augen öffnete.
      Es dauerte, es dauerte lange doch plötzlich öffnete er die Augen endlich und blickte sich langsam um. Chloe stiegen Tränen in die Augen und sie umarmte ihren Bruder sofort erleichtert als sie sicher war, dass er wirklich wach war und in ihre eigenen sah, er war gerettet, jetzt war die Welt wieder ein Stück besser für Sie.
    • Syrian

      Er war so in seine Tätigkeit vertieft gewesen, so sehr von der Freude, dass den Menschen sein Lied gefallen zu schien, denn sie begannen näher zu kommen, um ihm besser lauschen zu können, dass er das Netz nicht kommen sah, in welchem Syrian sich plötzlich wiederfand und nach kurzer Zeit vollkommen vom kühlen nass des Meeres getrennt war.
      Verwirrt zog er an den verknüpften Seilen und Knoten, versuchte zu fliehen, zu entkommen, denn es gefiel ihm nicht in diesem Netz eingesperrt zu sein, doch er verhedderte sich dabei nur noch mehr darin, als er direkt einem Menschen gegenüber saß und diesen mit einem faszinierten Blick ansah, ehe die Menschen begannen ihn aus dem Netz zu zerren, seine Arme zu fesseln und ihm letztendlich etwas in den Mund zu stecken, das Syrian nicht einordnen konnte.
      Protestierend schlug er mit seinem Schweif auf das Deck des Schiffes, wurde panisch und spürte, wie die Angst in ihm stieg. Vielleicht hatte Chou doch recht gehabt und diese Menschen waren allesamt bösartig.
      Instinktiv blickte er sich nach dem Krieger um, wo blieb dieser nur?
      Der junge Prinz zuckte zusammen, als das Gesicht einer Frau direkt vor dem seinen auftauchte und er konnte sie nur anstarren, darauf wartend, was diese Menschen den nun mit ihm vor hatten.
      Doch mit dem, was die fremde Menschenfrau ihm erzählte, hatte Syrian nicht gerechnet. Ein Bruder? Und dieser sollte mit seinem Blut gerettet werden? Aber wieso hatte sie ihn dann nicht einfach gefragt? Natürlich wäre der freundliche Prinz dazu bereit gewesen, ihr etwas von seinem Blut abzugeben, auch wenn ihn der Gedanke an den kommenden Schmerz Angst machte.

      Chou

      Während der Gesangseinlage von Syrian hatte sich Chou unter dem Schiff bereit gehalten, beobachtete die Szene von Unten heraus und wartete darauf, dass das erste Piratenpack im Wasserlanden würde, als er die Stimme des Prinzen mit einem Mal nicht hören konnte. Was war los? Hatte er es sich letztendlich doch anders überlegt? Oder brauchte er etwa eine Pause?
      Genervt knirschte der Krieger mit den Zähnen, wartete jedoch noch für einige Momente, ehe er sich letztendlich dazu entschloss mit Plan B fortzuführen und das Schiff einfach zu kapern, die Menschen auf ihrem eigenen Gebiet zu töten.
      Auch wenn er es noch nie zuvor getan hatte, da es keinen Grund dafür gab, wusste er, dass er die Fähigkeit dazu hatte Beine statt einem Schweif zu tragen, wie jeder seines Volkes. Eine Fähigkeit, die immer mehr in Vergessenheit geriet, da seit Ewigkeiten keine Sirene mehr auf der Erde gewandert war, wozu auch? Im Wasser war es sicherer, angenehmer und sie mussten sich nicht vor den Menschen in Acht nehmen.
      Chou tauchte halb aus dem Wasser auf und wurde gerade Zeuge davon, wie ein Pirat seinen Prinzen mit einem Messer verletzte und dessen Blut in ein Gefäß aufnahm, ehe die Person mit dem weißen Haar wieder verschwand.
      Die Menschen hatten es gewagt. Sie hatten es nicht nur gewagt ihren Schatz zu stehlen, nun entführten sie nicht nur ein Mitglied der Königsfamilie, sondern verletzten diese auch noch?!
      Chou wollte Blut sehen, das Blut der Menschen im Austausch gegen Jenes, welches Syrian bluten musste.
      Er tauchte wieder ab, nahm Geschwindigkeit und Momentum auf, welche er nutzte um aus dem Wasser heraus und auf das Deck des Schiffes zu springen, dabei seinen Schweif gegen ein Paar Beine austauschte und erstich bei seiner Landung den ersten Menschen mit seinem Speer, geschmiedet aus einem seltenen, robusten Metall aus dem Meer.
      Für seine erste Landung mit Beinen, so fand er, hatte er es gar nicht mal so schlecht hin bekommen, doch als er einem Säbel ausweichen wollte, stolperte er mit seinen nassen Füßen und hätte fast sein Leben verloren, wenn er nicht zur Seite gerollt wäre.
      Schnell rappelte er sich wieder in eine geeignete Position auf, ehe er die Waffen seiner Gegner geschickt parierte, doch ihm wurde bewusst, dass er sich und seine Fähigkeiten überschätzt hatte.
      Er kämpfte auf unbekanntem Boden und war eindeutig in der Unterzahl. Wenigstens hatte er einen Menschen mit in den Tod reißen können. Wenn wenigstens der Prinz fliehen könnte, dann gäbe es für ihn nichts zu bereuen.

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    • Chloe

      Sie genoss die Umarmung einen Moment doch plötzlich hörte man von oben Geräusche und sofort schnellte Sie mit ihrem Bruder nach draußen.
      Sie sah wie ein nackter, junger Mann auf ihrem Schiff mit einem Speer herum fuchtelte und sogar einen ihrer Männer getötet hatte.
      Chloe knurrte und zog sofort ihre beiden Schusswaffen, Sie rannte auf den Mann zu und sah wie er stolperte, Sie nutzte die Chance und drückte mit einem Fuß auf sein Handgelenk mit dem er den Speer hielt, so dass er ihn los ließ.
      Sofort zielte Sie mit ihrem Revolver auf seine Schulter und gab einen Schuss ab, eine eiserne Kugel durchbohrte seine Schulter augenblicklich. Chloe setzte erneut an und legte das Rohr an seine Stirn "Wie kannst du es wagen meine Familie zu töten!" schrie Sie und starrte den schwarzhaarigen an.

      Luis

      Die Zeit verging für Luis wie in einem Traum, er bekam wohl mit was um ihm herum passierte doch er konnte nichts tun. Er wollte Chloe so gerne trösten, Sie war so verzweifelt und doch konnte Luis nichts sagen.
      Die Zeit verging wie im Flug und plötzlich spürte er, dass er endlich die Augen öffnen konnte, das Licht war beinah blendend und er regte seinen Kopf ganz langsam bevor er in Chloes grüne Augen sehen konnte.
      War das nur ein Traum? Nein, denn er spürte wie Sie ihn umarmte. Er hatte einen ekelhaften Geschmack im Mund aber das war Nebensache als er sich aufsetzte und nun die Umarmung erwiderte, ja, er war definitiv wach! Er war unglaublich erleichtert doch für viele Erklärungen blieb keine Zeit, denn plötzlich hörte man von oben gepolter also liefen sie beide an Deck um zu sehen was los war.
      Noch bevor Luis richtig sah, was passiert war, war Chloe bereits schneller und hatte den Angreifer ausfindig gemacht, wie erwartet fackelte Sie nicht lange und war dabei ihn zur Strecke zu bringen.
      Luis sah eine Sirene und diesen nackten Mann und langsam wurde ihm in etwa klar was los war.
      Er schnellte auf Chloe zu und kurz bevor Sie abdrücken konnte zog er ihre Waffe gen Himmel und der Schuss ging ins blaue "was soll das?!" schrie Sie doch Luis legte eine Hand auf ihre Schulter "beruhige dich, vielleicht gibt es für das ganze eine gute Erklärung!" Chloe schnaubte und ließ den anderen los, ging ein paar Schritte zurück und steckte die Waffen weg.
      Luis sah den schwarzhaarigen auf dem Boden an "also, was soll das ganze hier werden?".
    • Chou

      Einen weiteren Mann konnte der junge Mann mit seiner scharfen Waffe verletzten, ehe er ein weiteres Mal über den nassen Untergrund stolperte und ihm seine mangelnde Erfahrung mit Beinen somit zum Verhängnis wurde, als die Person mit weißen Haaren – eine Frau, wie Chou feststellte – ihren Fuß auf sein Handgelenk stellte, wodurch er den Speer instinktiv aus Schmerz los lassen musste.
      Frustriert und wütend biss er die Zähne zusammen, wollte gerade versuchen sich zu befreien, wenigstens an seinen Speer zu kommen, denn obwohl er wusste, dass er hier wahrscheinlich sterben würde, so würde dies ganz sicher nicht ohne einen Kampf geschehen, doch bevor er seine Gedanken in die Tat umsetzten konnte, spürte er einen stechenden, tiefen Schmerz in seiner Schulter, schrie kurz überrascht auf, ehe er den Schmerzensschrei verstummen ließ und ein weiteres Mal die Zähne zusammen biss, um das Pochen in seiner Schulter zu ertragen.
      Was hatte diese Frau mit seiner Schulter angestellt?! Was war das für eine Waffe?! Er hatte nie von so etwas gehört!!
      Mit einem wilden Blick begegnete er den Augen der Frau, welcher er seine Kampfunfähigkeit verdankte, dachte gar nicht daran ihr auch nur einen Funken von Angst oder Schmerz in den Augen zu gönnen, ehe er ihre Stimme hörte und sein Gesichtsausdruck nur noch wütender wurde.
      „Wie könnt ihr Abschaum es wagen, euch an einem von uns zu vergreifen!!“, begegnete er dieser mit der selben, dunklen Wut in der Stimme, machte sich bereits darauf gefasst den selben Schmerz in seinem Kopf zu spüren, der noch immer in seiner unbrauchbaren Schulter lag, wenn er denn überhaupt noch etwas spüren können würde.
      Doch stattdessen – zur Überraschung des Kriegers – mischte sich ein Mann ein, welcher der Frau ähnlich sah, und entfernte die gefährliche Waffe von seinem Kopf, ehe diese ihn hätte töten können.
      Mit großen, verwirrten Augen wurde er Zeuge von der Auseinandersetzung der Beiden und konnte es beim besten Willen nicht glauben, sie wollten einen Grund? Dieser Abschaum wollte eine Erklärung für seine Taten?! War es nicht offensichtlich, was hier vor sich ging?!
      Chou versuchte seinen rechten Arm zu bewegen, doch die Schulterverletzung machte es ihm unmöglich, und selbst wenn er vor seinem Tod mit der linken Hand an seine Waffe kommen würde, wären seine Kampffähigkeiten unter diesen Umständen mehr als nur lausig.
      Er versuchte sich mit der linken Hand etwas aufzusetzen, seine liegende Position zu verlassen und zog seine Beine etwas an sich, um das Gleichgewicht besser halten zu können, eher den Geschwistern mit einem noch immer aggressiven Blick begegnete, doch selbst er sah ein, dass er aufgeben musste.
      „Tötet mich, aber lass die andere Sirene gehen.“, war Chou weder bereit den Piraten den Grund für seine Anwesenheit zu verraten, noch, dass Syrian ihr Prinz war. Und er konnte deutlich sehen, dass alle Anwesenden Vergeltung für den Tod ihres Artgenossen wollte.
      Er wandte seinen Blick zu der gefesselten Sirene, um noch einmal klar zu machen, wen er damit meinte, als er überrascht feststellte, dass der Prinz... wieso weinte er?!

      Syrian

      Gerade, als die Piraten seine Fesseln lösen und ihn wieder gehen lassen wollten, war Chou wie aus dem Nichts aus dem Wasser aufgetaucht und hatte einen von ihnen getötet. Einfach so, direkt vor den Augen des Prinzen und das Bild von aufgerissenem Fleisch, Blut und diesen leeren Augen, die ihn plötzlich anstarrten, als würden sie ihn für seinen Tod verantwortlich machen wollen, brannte sich in sein Gedächtnis hinein.
      Der erste Flossenschlag außerhalb der sicheren Gewässer, in welchen er aufgewachsen war, und schon schien alles im Chaos zu versinken, aus dem Ruder zu laufen.
      Syrian merkte zuerst nicht, wie ihm die Tränen über die Wangen liefen, nicht aus Angst oder wegen dem stechenden Schmerz der kleinen Schnittwunde, nein, er trauerte um das Leben, das sein Begleiter genommen hatte. Er war der Meinung, dass der Fremde das nicht verdient hatte.
      „... lass die andere Sirene gehen.“, wurde er aus seiner Trauer gerissen und blickte auf. Seine Augen weiteten sich vor Schock, als er Chous Verletzung sah und wollte etwas sagen, doch der Knebel in seinem Mund verhinderte dies.
    • Chloe

      Sie war wütend, doch Luis hatte recht, das Blutvergießen musste hier enden ehe ein Krieg zwischen zwei Rassen entfacht wurde.
      Chloe verschränkte die Arme und sah zur Seite während sich Luis um die offensichtliche Sirene kümmerte.
      Plötzlich hörte Chloe die Worte und sah auf, er klang kleinlaut, beinah bittend und Chloe schnaubte "wir hätten ihn sowieso gehen lassen!".
      Luis sah zurück zu Chloe und hatte offensichtlich einen fragenden Blick, diese seufzte und sagte dann erklärend "erinnerst du dich an diese Meerhexe? Sie hat dich verflucht und wir mussten dem König der Sirenen eine Perle stehlen um dich zu retten, sie gab mir irgendeinen Trank mit dem ich unter Wasser atmen konnte doch als Sie die Perle hatte...lachte Sie und verschwand einfach ohne Dir zu helfen. Sie sagte nur, dass dich das Blut einer Sirene retten kann und das du nicht mehr lange hättest und deswegen...wollte ich so schnell wie möglich eine finden, ich wollte danach nichts mehr mit ihnen zu tun haben und wollte ihn frei lassen, wirklich, aber ich..." Chloe strich sich über die Wange als Sie den toten Mann auf dem Holzboden sah "...aber ich wollte nicht das...".


      Luis

      Die Sirene versuchte auf zu stehen, trotz der Schmerzen in der Schulter und etwas hatte Luis Mitleid mit ihm doch dann bat er darum die andere Sirene gehen zu lassen und Luis Blick wanderte von dem schwarzhaarigen zu der anderen Sirene, diese saß gefesselt und geknebelt auf dem Holzoboden, kein gutes Bild "befreit ihn!" gab Luis sofort die Anweisung die Männer lösten Zähneknirschend die Seile und das Tuch. Sein Blick wanderte weiter und zu Chloe die nun erzählte was eigentlich passiert war.
      Jetzt verstand Luis langsam und er seufzte wegen dem was passiert war.
      Er überlegte einen Moment was sie jetzt tun sollten und sah zurück zu dem schwarzhaarigen "lass mich deine Wunde versorgen, danach könnt ihr gerne gehen, wenn ihr möchtet. Wir werden euch nicht weiter angreifen, wir wollen unserer Wege gehen und ihr eurer Wege. Was sagst du?" Chloe schien nicht begeistert aber sie machte sich bereits daran die Verletzten Männer zu versorgen und den Verstorbenen auf ein Beiboot zu bringen was an der Seite des Schiffs hing.
      Luis selbst war einfach fasziniert von den Sirenen doch jetzt war nicht die Zeit um dieser Faszination nach gehen.

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    • Chou
      Der Krieger kannte nicht glauben, was er da hörte, und starrte das Geschwisterpaar während der Erzählung der weiblichen Piraten ungläubig an, ehe er ein knurren und den Drang, ihr seinen Speer durch den Rücken zu rammen, unterdrücken musste. Sie hatte was getan?!
      Sie hatte nicht nur den Schatz seines Volkes gestohlen – und gab es hier offen vor zwei Sirenen zu! - sondern hatte die magische Perle einer Meerhexeüberlassen?! War dieses Mädchen auf den Kopf gefallen?! Das war doch beim besten Willen das Leben ihres Bruders nicht wert! Er konnte nur glauben, dass diese Frau gar nicht wusste, was sie da eigentlich angestellt hatte.
      „Wir können doch nicht einfach...!“ - „Ist in Ordnung.“, wurde Chou von Syrian unterbrochen, welcher endlich befreit war, wenn auch noch immer von Piraten umgeben. Was machte er noch hier?! Er hätte fliehen sollen, solange sich der Abschaum es nicht doch anders überlegte!


      Syrian
      „Ich entschuldige mich für Chou und es tut mir unglaublich leid, dass einer von euch sein Leben wegen einem Missverständnis lassen musste. Würdet ihr mir erlauben als Wiedergutmachung ein Totenlied zu singen? Ich fürchte mehr kann ich euch nicht anbieten.“, fühlte sich der Prinz schuldig für das, was geschehen war und versuchte eine Möglichkeit zu finden, es wieder gut zu machen.
      „Ah, bevor wir gehen, wärt ihr so freundlich uns das Aussehen der Meerhexe zu beschreiben oder wisst ihr vielleicht, wo wir sie finden können? Wir sind eigentlich gekommen, weil wir die Perle unbedingt wieder haben müssen.“, erklärte Syrian den Anwesenden ihre Lage und konnte den stechenden Blick seines Begleiters, der ihn in Gedanken wahrscheinlich ein weiteres Mal als Idioten bezeichnete, fast schon spüren.
      Aber Chou hatte seine Chance, es auf seine Art zu versuchen, und das war das Ergebnis. Nun war es an Syrian die Situation nach seiner Art zu klären und sein erster Eindruck hatte ihn offenbar nicht getäuscht, die Menschen ließen doch mit sich reden.
    • Chloe


      Zusammen mit der Besatzung hatten sie den Toten auf das Beiboot gefrachtet, sie ließen es zu Wasser und einer ihrer Männer schnappte sich Pfeil und Bogen. Chloe sah die Sirene an, die eine eigenartige Bitte geäußert hatte und musste ihre Emotionen kontrollieren. Sie hatte ein Mitglied ihrer Familie verloren und natürlich war dieser Weg den sie gingen gefährlich, doch das hier war etwas anderes, er war umsonst gestorben. Sie verschränkte die Arme und starrte zurück auf das Wasser "tu es, wenn es dir dann besser geht". Sie hob ihre Hand und der Mann mit Pfeil und Bogen zündete einen Pfeil an, das Beiboot wurde los geschnitten und trieb auf der völlig ruhigen See langsam davon. Plötzlich ließ Chloe abbrubt die Hand sinken und der Pfeil wurde direkt in die Richtung des kleinen Boots abgefeuert was kurz darauf Feuer fing. Luis kam zu ihr und legte einen Arm um Sie "keine Sorge, wir werden sie finden. Diese Hexe ist das ganze Schuld".
      Chloe starrte das Boot an und lauschte der Musik, tatsächlich fühlte sich Chloe etwas besser, es war als wenn diese Melodie ein wenig die Trauer nahm, dennoch kamen ihr etwas die Tränen. Das Meer wurde unruhiger und das Boot wurde schnell aus ihrem Blickfeld getrieben. Noch einen Moment lauschte Sie der Musik mit geschlossenen Augen als die Sirene auf hörte. Sie wischte sich die Tränen weg und atmete einmal durch bevor Sie zu den beiden Sirenen ging "ich habe einen Vorschlag und ihr könnt ihn ablehnen und alleine herum irren oder aber ihr schließt euch uns an. Ich werde diese Meerhexe höchstperöhnlich zur Strecke bringen für das was Sie getan hat, so bekommt ihr eure Perle wieder und danach trennen sich unsere Wege. Was sagt ihr?" Luis schien überrascht doch er war wohl ebenso von dieser Idee überzeugt und warf noch lächelnd ein "und wenn ihr nichts dagegen habt würde ich euch gerne etwas studieren. Nicht für die Außenwelt, nur für mich. Als erstes würde ich allerding eure Wunden versorgen und dann sehen wir weiter".
      Chloe nickte, Sie traute den Sirenen noch nicht richtig, allerdings waren sie ein Vorteil gegen eine Meerhexe und somit hilfreich.
      Die restliche Besatzung war etwas unschlüssig doch sie äußerten keine Bedenken, sie verstanden schließlich Chloes und Luis Entscheidungen und standen immer hinter ihnen, denn sie wussten dass die Geschwister niemanden im Stich lassen würden und so war der Gedanke an Rache nicht schlecht für sie.