Paradise Kiss [Morpheus x Valac]

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    • Paradise Kiss [Morpheus x Valac]



      Legenden fließen durch unsere Geschichten. Andeutungen von mystischen Wesen. Stärker als unsere Götter, die wir erschufen.
      Aus der Fantasy werden sie geboren und werden Wirklichkeit, doch können auch böse Fantasien erschaffen werden. Wer also besänftigt sie?
      In der alten zeit wurden Opfer gebracht... Blutopfer, doch heute gehen die Menschen behutsamer vor. Sie ermöglichen diesen Kreature eine gewisse Entspannung und Luxus vom feinsten, um ihre Triebe sowie auch schweren Lasten etwas erträglicher zu machen. Diese Organisation sorgte für einen Ort voller Entspannung und Luxus.
      Besucher diesen Ortes waren mystische Wesen die dem Licht entgegen gesetzt sind oder gar auch göttliche Wesen treten ab und zu hinein.
      Diese göttlichen Wesen werden mit einem wirklich außergewöhnlicher Ehre empfangen und genießen jegliche Aufmerksamkeit.
      Dieser Ort wird das Paradies genannt und wird hauptsächlich von Menschen geführt. Somit werden die Götter und ihre Untertanen beschmächtigt, Blutopfer oder andere Arten von Darbietungen zu unterlassen. Die Menschen sind zivilisierter geworden und verfügen über mehr Technologie, als sie zuvor erst zugeben wollen.
      X ist ein neuer Angestelter und wird eingearbeitet. Er musste einen Schwur ableisten nie wieder i die Außenwelt zurück zu kehren und vor allem nichts über diesen Ort zu erzählen. Jeglicher Verstoß wird bestraft. Meistens werden Menschen von der Straße dafür geholt, um erneut neuen Fuß zu fassen. Schließlich durften sie keine Familie haben, die auf sie warten. Dieser Ort namens Paradies steckte voll mit Überraschungen und war unglaublich groß. Dieser Ort besaß viel Wasser und konnte auch als Wasserpark verglichen werden. Sauna und ganz persönliche Vorlieben der Gäste wurdne angeboten. Schwer zu glauben, dass es so etwas überhaupt gab, doch sorgten die verschiedenen Abteilungen für sehr viel Abwechslung. Die Lokation erinnerte auch sehr stark an die alte Zeit.
      ALs X anfing dort zu arbeiten bekam er eine neue Chance, ein neues Leben und war Teil etwas ganz großem. Doch war diese Arbeit schwerer als gedacht, doch lebte er sich recht schnell ein. Er begegnete wirklich sonderbaren gestalten und doch liebte er seine Arbeit. Mal arbeitete er an der Bar mal wo anders, doch er sorgte die meiste zeit dafür das die Leute genügend zu trinken hatten. Schließlich konnte sich jeder ob nun Sirene oder mensch an dieser Bar bedienen.
      Doch schien noch etwas hinter den Kollissen ab zu gehen. So fröhlich und friedliche diese Wesen nun waren gab es wohl auch noch schlimmere Angebote, die für die bediensteten nicht offen gelegt wurden. Doch welche diese waren würde X schneller herausfinden als ihm lieb war.
      Eines tages kam Y einer der göttlichen Wesen wieder zu Besuch und wurde glamorös empfangen. Schnell hatte Y auf X einen Blick geworfen, doch trotz der Pflicht als Angestelter immer freundlich zu bleiben, wehrte sich X gegen die Annährungsversuche. Denn wenn es etwas besseres gab, als diesen Luxus zu genießen war es ein Opfer zu finden, das die Wesen terrorsieren oder besser gesagt mit denen man spielen konnte. Und X war Y gerade recht gewesen. Doch ob das noch schlimm ausging? X würde ncoh schnell merken welche Konsequenzen das mit sich brachte.

      Gesucht ist Y
      Wörter: 500-1000
      1 Mal pro Woche schreiben.

      Lokation ca:




      @Morpheus

      WENN DU KEINE PRINZIPIEN HAST, BIST DU LEICHTE BEUTE
    • Der lang ersehnte "Urlaub" stand an. Ein entkommen aus der tristen Einöde Sheols. Dennoch wirkte Ceths Antlitz alles andere als fröhlich darüber. Was sollte ihm schon ein solcher Ausflug - eine solche "Auszeit" mal wieder tatsächlich bringen? Seine Brüder schienen anderer Meinung zu sein und während der eine jauchzend fröhlich sich seiner zukünftigen Freuden ergebend äußerte, so war der nächste ruhig und gelassen. Der dritte lies sich gerade Weintrauben anreichen, und Ceth... - Cethnael war der zweit älteste und hatte somit keinerlei Ansprüche auf den Thron, doch sein ältester Bruder schien ihm dies stets gern auf die Nase zu binden. Verpflichtungen - Rechte - Aufgaben - Rituale - all diese Wortspielereien waren unausweichlich wenn es darum ging, dass Ceth eventuell seinen großen Bruder hätte vertreten oder ersetzten müssen zum Beispiel im Falle eines Todes oder Abwesenheit.
      Doch er hatte sichtlich keinerlei Interesse daran irgendwelchen Verpflichtungen nachzukommen.
      Bedienstete brachten Habseligkeiten der vier Männer nach draußen, während diese sich noch zurücklehnten und nicht einmal im entferntesten daran dachten auch nur einen Handschlag zu tätigen. "Oh ich werde dieses mal definitiv die Bar zu meinem Eigentum machen.. es hat mir das letzte mal so viel Freude bereitet und die Barkeeper waren auch nicht schlecht. Ihre Shows haben mir immer gut gefallen, findet ihr nicht?" fragte der jüngste. "Naith.. du wirst dich dennoch den Gegebenheiten entsprechend benehmen. Wir wollen nicht erneut einen Vorfall wie beim letzten mal erleben." sprach der älteste. Denn das letzte mal hatte einer der Barkeeper - Naith einen falschen Cocktail hingestellt und der jüngste war darüber kurzum nicht besonders erfreut gewesen. Es war lediglich eine kurze Sequenz, doch danach konnten sich die anderen Angestellten definitiv Vorstellen, was passiert wenn sie dem kleinsten/jüngsten dieser Brüder auch nur im Ansatz missfielen. Wenn dieser schon ein derartiges Verhalten an den Tag legte. Wie waren wohl erst die anderen älteren Brüder? Naith sah sich doch etwas genervt von diesen Worten um und suchte nun Antworten bei einem anderen Bruder. "Cethnael? Was meinst du? Hat Athnael recht?"
      Athnael - Cethnael - Belphegore - Naith - die Namen der vier Männer waren bereits in Sheol berühmt und berüchtigt. Auch im Paradies in dem sie des öfteren schon zu Besuch waren, wussten soweit alle - wer sie waren, was sie wollten, was sie konnten wenn es nicht nach ihren Wünschen ablief.
      Cethnael ignorierte Naith Anfrage und schürte damit nur noch mehr die ungute Stimmung bei dem kleinsten.
      Doch bevor es zu einem Ausbruch an Emotionen hätte kommen können, trat eine der Bediensteten vor die vier Herren. Sie versuchte sich adäquat zu äußern, nicht zu stottern um gerade heraus ihr Anliegen darzubieten. "M..Meine Herren..ihre..Equipage ist bereit.."
      Ath, Ceth und Belph standen auf und gingen an der Bediensteten vorbei während Naith ihnen hinter her rief "HEY! WARTET GEFÄLLIGST AUF MICH!" und dann hinterher spurtete um nicht abgehängt zu werden.
      Keine Rösser, keine Räder, ein Gefährt schwarz wie die Nacht und mit Dornen gespickt. Kufen ließen es ansatzweise wie eine Kutsche für den Winter aussehen. Doch die Equipage war mit feinsten handgearbeiteten Verzierungen ausgeschmückte. Das Wappen der sogenannten Familie implementiert in die kleinen Flaggen die sich an den Türen des Fortbewegungsorgans seicht im aufkommenden Wind bewegten. Doch auch im Innenraum waren die Symboliken wieder zu erkennen.
      Athnael beugte sich noch einmal vor und sprach zu seinem anvertrauten Berater "Solange wir Fort sind, kümmerst du dich um die Regulären Belange. Du weißt wie man mich kontaktiert." und lies sich dann zurück in den Sitz der Equipage nieder.
      Die Fahrt ging los und während sich das Vehikel in die Lüfte erhob, schienen die Angestellten sofort ihrer Arbeit wieder nach zu gehen. Bloß nicht auffallen, bloß nicht anecken. Egal in welchem Zusammenhang.
      Sie waren bereits eine ganze Strecke geflogen und Cethnael begutachtete die Ländereien in dieser Gegend. Sie waren wie zu erwarten war unbewohnbar. Ganze Areale leer und verlassen, vom staub und Asche der Zeit bedeckt. Seine Smaragd grünen Augen suchten die Flächen regelrecht nach etwas ab was seiner Aufmerksamkeit einen Funken der Neugierde entlocken hätte können. Doch nichts.. Garnichts.. Seine Welt war Finster und die Unendlichkeit die er als göttliches Wesen erlebte war nichts weiter als eine ewige Schleife. Tag aus, Tag ein - gelangweilt vom Leben indem er doch eigentlich alles hatte. Macht - Reichtum - Gesundheit - uvm.
      Nun ergriff Belphegore das Wort um der Stille ein Ende zu setzten "Ich wünsche mir die alten Riten zurück." Ceth horchte auf und sah seinen Bruder aus dem Augenwinkel heraus an und gab ihm zu verstehen "Würde dies irgendetwas an deinem Leben ändern?" woraufhin Belph sich nun selbst die Frage im Geiste wiederholend stellte und trocken antwortete "..Nein." Somit kam erneut die gewohnte Stille auf die sie wohl auch die gesamte Reise beibehalten würden.
      Ihr erstes Ziel, das Tor zur Menschenwelt wart nun nicht weit entfernt und sofort konnte man die andersartigen Strömungen der Winde wahrnehmen. Das Land wurde dezent grüner und den hiesigen Jahreszeiten entsprechend. Cethnael schloss seine Augen und erwartete das durchqueren der Grenze beider Welten. Naith sah aus der Equipage hinaus und schien glücklich über diesen Moment zu sein. Belph und Ath blieben hin dessen recht entspannt - schließlich war es für alle nicht das erste mal.
      Eine Art riesiges kreisrundes Dornengeflecht galt als Rahmen für das Tor zu dem sie nun lenkten. Erst jetzt öffnete sich ein schimmerndes Leuchten welches gleich der Sonne hell ihr Gefährt und die Insassen verschlang als wären sie das köstlichste dieser Zeit. Der Sog verschleierte ihre Reiseroute und mit einzelnen Partikeln die auch durch den Innenraum des Fortbewegungsmittels hindurch flogen tauchten verschiedenste Gestalten auf. Meist kleine Lichter eher Funken, aber auch verirrte Seelen die sich an Sie heften - mitgenommen wollten um von diesem Ort zu entfleuchen. Doch sie waren allesamt nicht Kräftig genug um sich auch nur Ansatzweise gegen die aufkommende Geschwindigkeit zu wehren. Sie wurden hinfort geschwemmt und blieben zurück in der ihrigen Schleife.
      Die vier Herren schien ihr Schicksal weder zu kümmern, noch in jeglichster Form zu berühren. So war eben der Lauf der Dinge.
      Auf der anderen Seite wieder dem vertrauten Sauerstoff näher kommend durchbrachen sie die Grenze zur Menschenwelt. Die Equipage hielt oberhalb - in der Luft und sank langsam hinab, bis sie vor dem Eingang des sogenannten Paradies zum Stillstand kamen.
      Ihre Ankunft wurde bereits erwartet und so öffnete einer der dortigen Angestellten die Tür zu ihrem Reisegefährt und lies einen nach dem anderen aussteigen. Allein schon die Blicke der Vier verriet viel über ihr Wesen. Athnael das Oberhaupt schritt voran. Dahinter folgte ihm erwartungsvoll Naith. Belphegore verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf und auch er lies sich nicht länger am Gefährt halten. Lediglich Cethnael sah empor zu den ersten und doch gewohnten Eindrücken dieses Ortes. Alles wart aufgebaut als könnte man sich hier ausruhen und doch wusste er genau was hinter den Kulissen passierte. Doch keine Miene die verriet wie er tatsächlich dachte lies er zu. Nicht den Hauch eines Einblicks war irgendwem vergönnt. Seine Brüder bekamen bereits Getränke und wurden weiter voran geleitet, auch wenn sie diesen Service kannten, wart es wohl stetig ein Amüsement zu sehen wie die Menschen sich abrackerten um ihnen auch nur das kleinste Lächeln zu entlocken, um nicht wieder andere Obsessionen zu erliegen.
      Dann schritt auch Cethnael voran und die Equipage verschwand wieder im Himmel, genau so wie sie auch gekommen war. Ceth schwarz-silbernes Haar glänzte im Schein der Sonne, seine Jacke bewegte sich mit jedem Schritt seicht hin und her und sein Gang war eine Mischung aus Eleganz und Zielstrebigkeit. Doch sein Ziel zu finden wart wohl eine stetige Herausforderung und dieser gerecht zu werden nicht unbedingt eine leichte Aufgabe. Würde er dieses mal etwas finden wonach er sich sehnte? Ungewissheit, Langeweile und doch der Drang es endlich zu finden beflügelte ihn darin es dennoch erneut zu versuchen.

      Brich von niemandem das Herz, sie haben nur eins,
      brich lieber ihre Knochen, sie haben 206!
    • Kin war nun schon 2 Wochen dabei und konnte zu schauen, wie die Gäste ein und aus gingen. Doch wenn er daran dachte wo er vor 2 Wochen noch war, verschlug es ihm förmlich den Atem. Unfähig weiter zu performan, musste er sein geld mit Straßenspielereien verdienen. Allmoßen... nicht genug zum Essen nicht ein Mal ein Dach über den Kopf konnte der sich leisten und dennoch musste er irgendwie überleben. Nachte so kalt, dass er dachte er würder frieren und man könnte seine Leiche aus irgendeinem Kinderspielplatz aus ner Rutsche rausrollen lassen. Es waren harte Zeiten und dennoch schien die Hoffnung in dem kleinen Kerl nie verflogen zu sein.
      Stark schritt er vorran und mag auch der Unfall ihn daran hindern sein Talent aus zu üben würde er dennoch weiter kämpfen.
      Seine Größe verhalf ihm nicht besonders in dieser schweren Zeit, denn er wurde oft unterschätzt und das zu Recht. Im Gegensatz zu den meisten auf der Straße war nun wirklich sehr schmächtig. Was würde man in solch einer Situation machen? Auf den Strich gehen? Oder doch lieber weiter in der Kälte versauern? Unmenschlich dieses Leben noch das es möglich ist dieses überhaupt führen zu müssen.
      Natürlich gab es Möglichkeiten, doch für Kin nicht umsetztbar. Er hatte nichts gelernt ... Sein Leben war ein reines Chaos und dennoch hatte er seinen Traum vom Theater und Showbusisness nie aufgegeben und sogar auch erreicht.
      Bis zu dem Moment des Pechs, dass ihn verfolgte. Ein schwerer Unfall mit einem Zaubertrick und alles war dahin. Künstlich wiederbelebt... dem Tod haarscharf entkommen hatte er eine Behinderung davon getragen. Sein rechter Arm halb gelähmt und kaum noch zu benutzten wedelte nur noch durch die Luft. Perfektion? ... Die konnte er nicht mehr erreichen. Hilfe? Bekam er nicht.
      In der Zeit auf der Straße gewonn er seinen Arm langsam immer mehr und mehr zurück, doch schien es solch eine Konzentration zu erfordern, dass er dieses Spektakel nicht für lange aufrecht halten konnte. Schwach wie er war war er nun ein noch leichteres Ziel bis er IHM begegnete. Einem zwilichtigen Mann, mit Lederhut, Gehstock und feiner Kleidung sprach ihn eines Tages in einer Gasse an.
      Ein seltsames friedliches und zu gleich schlemisches Grinsen schaute unter dem Hut hervor und bot ihm ein neues Leben, ein neues Ich und eine neue Chance an. Unter dem Gestank des Abschaums der Welt gab Kin ihm die Hand und schwor auf Loyalität.
      Es dauerte nicht lange und Kin stieg in ein Auto, verziert mit dem schönsten Symbolen und dennoch wirkte es altmodischer, als die Zeit in der er lebte. Wer auch immer ihm die helfende Hand ausgestreckt hatte er kam aus adligen Hause oder war steinreich. Doch das schien für die Zukunft keine Rolle zu spielen, denn ein weiteres Mal würde Kin diesen Mann nicht sehen. Seine Aufgabe war in der Außenwelt zu bestreiten. In die Welt die Kin mit dem Auto gefahren werden würde, würde er den Rest seines Lebens nicht mehr verlassen. Sorgsam ausgewählt und strikt mehrere Jahre verfolgt, werden nur ganz bedeutsam Menschen auserwählt im Paradies zu dienen... Doch welche Eigenschaft sie ins cih trugen würde für Kin noch ein ungeklärtes Geheimnis bleiben.
      Die Augen auf das verdunkelte seichte Fenster gerichtet beobachtete er die vorbei ziehenden Gebäude und den Regen, der hinunter lief.
      Völlig in Gedanken und ungewiss wohin es ihn verschlug hoffte er auf Erlösung... einen Neuanfang... etwas womit er sein ganzes Leben....
      "KIN! AUFWACHEN!", brüllte plötzlich Zin und stand mit mehreren Kisten vor ihm. "Du sollst nicht schlafen! Die gehobenen Götter Athnael - Cethnael - Belphegore - Naith sind bereits auf dem Weg!", Kin wurde förmlich in das hier und jetzt zurück gezogen "Ah.. J.. JAA!!", schnell schnappte er sich die letzten Requisieten und machte sich darauf nach forne zum Eingang zu laufen. Alles musste sitzen. Frisur, Make up, Kleidung - nur ein Fehler kann den Untergang der Menschheit bedeuten - und deshalb muss alles seine Richtiigkeit haben. Nichts darf schief gehen... Solch einen Druck hatte Kin zwar schon in seinem Beruf gehabt, doch nichts im Vergleich zu diesem Job... er war einfach ..... grandios. So viel Elan und Potenzial konnte er ausschöpfen. Es war einfach nur herrlich.
      Sein Platz war wie immer vorne der 5. von rechts, als die Equipage vom Himmel herab auf den Boden sank. Die Tür öffnete wie immer Zin, sein bester Freund und Betreuer bei all seinen Werken. Eine Schande, dass Kin einen Babysitter brauchte, doch war er sehr danbar dafür. Es stand einfach viel zu viel auf dem Spiel. Zin ergriff den goldenen mit feinstem Elfenbein verzierten Gravierungen und hob ihn runter, zog die Tür mit einer puren Eleganz auf, wo beinahe die Queen von England neiden werden könnte. Solch Präzision und Hingabe - Kins Augen leuchteten jedes Mal aufs Neue und dennoch durfte er wie immer keinen der Gäste direkt ins Gesicht sehen.

      Es sei unhöflich ~ Nun denn er würde schon gerne bei dem einen anderen anderen Gott das Gesicht erblicken. Stehts muss der Blick gesenkt sein und immer freundlich und lächeln. Jeder von ihnen trugen Kontaktlinsen. Speziel angefertigte, die dazu dienten,d ass Antlitz der Götter nicht zu erkennen. Als normale sterbliche sollte man sie ansehen, bedienen und amüsieren. Es war verboten sie unter keinen Umständen während ihrer Schicht oder ihrer Arbeitszeit zu entfernen. Spezielle Reinigung ist ein Muss. Zusätzlich schützt es die Menschen/ die Bediensteten vor angehenden Schwämereinoder gar davor den Göttern es zu ermöglichen in die Augen dieser zu sehn und ihnen alles zu offenbaren. Eine Verbindung oder gar Emotionale Bindung zwischen Mensch und Gott war außnahmslos verboten.
      Wer die Kontaktlinsen nicht trägt verfällt in einen gewissen Zustand, der sich anbetungswürdig nennt. Die Götter sollten entspannen und nicht von irgendwelchen 3. klassigen möchtegerns umschwärmt oder gar angebeten zu werden.
      Als die Götter nun ausstiegen verbeugten sich die restlichen neben Zin deutlich niedriger. Im rechten Winkel nach unten gebaut war es einem unsagbar schwer die Gottheiten an zu schauen.
      Kins Kleidung schlicht und einfach wie von einem Bediensteten war dennoch nicht ganz unschön anzu sehen. Sein blondes langes zusammengebundenes Haar ließ ihn neben den anderen deutlich hervor stechen, doch war seine Seele so unscheinbar, dass er dennoch kaum erkannt oder wahrgenommen wurde. Sie sollten sich ihren Stand vollstens Bewusst sein. Sie waren der Dreck unter den Fußnägeln der Götter und würden sie sie nerven, könnte man sie wie den Dreck einfach heraus puhlen und wegschnippen.
      Sein Lehrer Zin war wirklich sehr genau und direkt was das betraf. Als die Götter Getränke bekamen ging Kin mit allen anderen in die nächste Phase über. Hinter dern Kollisen spielten sich so viele eigenartige Dinge ab, dass man kaum verstehen konnte, dass dieses Paradies nur so von Perfektion strahlte. Chaos bekam dort einen neuen fast schon zeitlosen Touch. Denn er endete nie. Tag für Nacht war immer was los... selten gab es mal Ruhepausen. Doch das war für Kin nach gut 3 Tagen völlige Rutine.
      Es gab nun wichtigeres und zwar die Maske, sein großer Auftritt, auf den er so lange gewartet hatte. Er hatte die Chance die Hauptattraktion zu werden und nach so viel fehlgeschlagenen Versuchen durfte er nicht scheitern.
      Das Make up stand und als die Götter durch die Tür traten befanden sie sich in einen Dunklen Raum. Beinahe pechschwarz befand sich nur ein winziger Punkt vor ihnen als Lichtquelle. Schwarzlicht ließ die Drinkst hellerleuchten während auch ihre Augen udn Zähne durch das schwarz durchblitzten - erhob sich aus dem Nichts eine kleine aber von Neon umandelte Gestalt mit einem Standmikro in der Hand schwenkte das Licht zu ihm hin. Langsam erhob er seinen Kopf und und öffnete seine Augen. Neon blaue Augen erhoben sich aus den schwarzen umrandeten grünen makeup ehe er anfing vom Spagat hoch zum Mikro sich hiefen zu lassen, unterbrach die Stille eine erhob sich eine klare feine aber energische Stimme eines Jungen Mannes. Zum Beat leuchten andere Artisten unter ihnen auf. Wasser umströmte sie von rechts links vorne und unter ihren Füßen. Fast wie elektrisierte Fische blitzten sie immer wieder auf.
      Plötzlich erfüllte eine Stimme den Raum - so klar so rein und dennoch kräftiger als jede Frauenstimme, presste Kin sein ganzes Talent in diesen Augenblick aus sich heraus. Vor den Göttern bahnte sich eine PLattform aus dem Wasser genau auf den Jungen zu. Mit ausgestreckter Hand zog er sie förmlich zu sich hin, als er anfing weiter zu singen. Als die Ruhe im Hintergrund erlosch und sein Solo aufhörte, wurde das Wasser unter ihnen erleuchtet. Eine prächtige Darbietung unter Wasser und auch über ihren Köpfen war nicht zu übersehen. Artisten fast schon Akrobarten hingen an Seilen herunter und umworben die Luft mit ihrer Beweglichkeit.
      In der Zeit der Begutachtung standen die Götter vor dem Darsteller dieser Show und horchten der Stimme ehe dieser hoch zu seinen Gäster sah. Mit einem selbstlosen Lächeln im Gesicht, sah dieser dem Ceth direkt in die Augen, doch wie bei jedem Bediensteten konnte man nichts in ihnen erkennen. Kaum hatte die Musik im Hintergrund ihren großen auftritt wurde Kin von einem roten Artisten an der erhebenen Hand gepackte und von dannen geschwungen. Ein kurzer Zwinker war noch zu sehen, ehe Kin von Ceth Bildfläche verschwunden war. Die Show musste schließlich weiter gehen. Ein weiteres Podest erhob sich aus dem Wasser empor und bot den Brüdern eine gemütlichere Sitzangelegenheit dar. Schließlich sollten sie es bequem haben. Schon von anderen Bediensteten umschwärmt wurden ihnen Essen und Trank angeboten, während die fortlaufende Show abspielte. Tanz, Akrobatik und Musik wurden geboten. Unmenschliche Höhen und Tiefen für alle Darsteller wurden geboten, doch war Kin kein einziges Mal mehr zu sehen bis schließlich ein großter durchsichtiger Wassertank herunter gelassen wurde. Zaubertrickst waren schon immer die Sache, die einem Gott am nächsten kam. Schon fast unglaublich selbst für ein höheres Wesen schien diese Art von Entertainment durch aus zu munden, doch sollte dieses Spektakel entweder einer Opferung oder eine Fastzination darbieten. "Opfer oder Fastzination!? Lasst uns den mutigen Burschen die Wahl!!! So klein und doch gewagt!!!", wurde Kin, der auf dem Tank stand angefeuert. Seine Damalige Attraktion ... die schief gelaufen war... So umsinnig und schwer, dass nun schon wirklich viele daran gescheitert sind. Extra angefertigte stahl Handschellen wurden ihm angebracht, wo er beim Loslassen sofort nach vorne kippte. Festgegekettet an jedem erdenklichen Körperteil war ein entkommen unmöglich. Der Schlüssel wurde in die Hände der Götter in Sicherheit gewogen, fals sie Gnade zeigen wollten... Was äußerst selten vor kam. Doch plötzlich legte sich Stille um jeder Manns Ohr, als die Klappe sich öffnete und der junge Kerl in den Wassertank sank. Auf den Boden krackselnt fast schon am ertrinken bekam er gerade mal die Handschellen los, doch Hals und Beinfesseln waren deutlich zu schwer und die Zeit reichte nie und nimmer aus. Die Musik verzackte nach einem Augenblick und die anderen wurden panisch fast schon hysterisch. Versuchten den Deckel auf zu kriegen. Kin zog sich an die Scheibe und sah die Götter mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck an - unfähig noch klar zu denken oder die Luft anhalten zu können, hob sich erneut ein schwarzer Schleier über die Augen der Götter und fast schon zur nächsten Sekunde, wurde das gesammte Licht angestellt - Kin stand vorne in erster Reihe vor den Göttern, seine Gehilfen dahinter und präsentierten den gewonnen Zaubertrick. Mit schweren Atem bewegte sich Kinns Burstkorb schnell nach oben und wieder nieder. Nass von dem Wasser in dem er eben noch schwamm, hatte sich beim ganzen Trick eine Kontaktlinse nach außen verschoben - kaum zu erkennen hob Kin seinen Kopf und sah Ceth direkt in die Augen. Auch wenn nur ein Auge zur Hälfte bedeckt war schlug es Kin fast um, als er in diese Augen des Gottes sah. Wie eine große Welle, riss sie etwas von ihm mit hinaus ins offene Meer, doch blieb er still und starr stehen. Die Performanz war schließlich noch nicht zu Ende. Stattdessen zwinkerte er das eine Auge zu und grinste wieder wie zu vor.


      WENN DU KEINE PRINZIPIEN HAST, BIST DU LEICHTE BEUTE
    • Die Bediensteten konnten sich so sehr anstrengen wie sie wollten, sie wurden von den Göttern keines wirklichen Blickes gewürdigt. Vielmehr blieben sie arrogant unter sich. Doch Zin schien eine der wenigen Ausnahmen zu sein, Belphegore wannte sich zu diesem und beugte sich seicht vor um seinem Ohr näher sein zu können. "Heute Abend wird frisches Obst in meinem Gemach zu finden sein." Dann wannte er sich von Zin ab und wurde mit den anderen weiter begleitet. Ob seine Aussage etwas bestimmtes zu bedeuten hatte oder nicht, war wohl nur den beiden vergönnt zu wissen. Andererseits schienen die anderen auch kein Interesse zu hegen irgendetwas genaueres darüber in Erfahrung zu bringen.
      Geleitet zu dem Ort an dem sie sich der Show hingeben sollten, blieben alle vier ruhig in die für sie erwägten Sitze nieder und während der ein oder andere keinerlei Erwartungen an den Tag legte, so schien zumindest Naith an diesem Wasserspiel seine Freude zu haben. Besonders Athnael war abwesend und er suchte den Raum nach etwas gesondertem ab, als würde er auf etwas warten.
      Als die Stimme des so zarten Jungen erklang feuerte Naith ihn regelrecht an, doch eine Hand von Ceth delegierte ihn zurück in die Contenance. "Ach komm schon Ceth ..was ist denn..". Doch ein kurzes "schh.." brachte Naith endgültig zum bockigen schweigen. Cethnael hin dessen widmete sich nun mit seiner Aufmerksamkeit dieser Darbietung und lauschte den durch den Raum schweifenden Klängen. Seine Augen beobachteten die Bewegungen der Lippen, einzelne Reflexe des Körpers und wie sich einzelne Haarsträhnen bewegten. Zunächst schien nichts von Belangen doch im Einklang mit dieser Stimme wart das Bild für einen Moment in Perfektion gehüllt. Cethnael blendete alles andere aus. Ihn interessierten die anderen Artisten nicht egal wie oft sie an Seilen herumbaumelten oder welche Wasserspiele seine Brüder faszinierend fanden. Sein Blick verblieb auf diesem Jungen, regelrecht starrend und dann der abrupte Abbruch als das Lied zu ende war und der Junge von der Bühne entfernt wurde. Das zwinkern welches jedem hätte gelten können lies Ceth seine Augen kurz schmaler formen, als wollte er für einen kurzen Moment glauben, dass es ihm galt. Dann rempelte ihn von der Seite der kleinste Naith wieder an "Hey, hat der dir grad zugezwinkert?" Cethnael wunk ab und war sich nun seiner Gedankengänge sicher.
      Die weitere Show war davon geprägt, dass Ceth immer wieder diesen Burschen suchte dem ihm ins Auge gestochen war. Doch er kam nicht. Er wollte diese Sache gerade abhaken, da stand auch schon der Wassertank auf der Bildfläche. Wieder eine dieser Attraktionen die ihm und seinen Brüdern Freude bereiten sollte. Cethnael seufzte unmerklich aufgrund der Lautstärke des Raumes. Doch da stand er wieder dieses zierliche Ding mit dieser Stimme. Unterkühlt blickte Ceth ihm entgegen und betrachtete das geschehen. Alles nur Fake und ausgerechnet er bekam auch noch den Schlüssel in die Hand gedrückt um eventuelle Gnade walten zu lassen.
      Er verstaute den Schlüssel in der Innenseite seiner Jacke und sah zu wie der kleine in den Wassertank geschubst wurde. Allmählich schien ihm die Luft knapper zu werden und dennoch keine Reaktion seitens der Götter. Obwohl Naith und Belph schienen zumindest vom Gesichtsausdruck angetan zu sein. Währen Athnael gelassen wie eh und je sich der Verlockung es könnte schief gehen entzog.
      Als Cethnael das erkannte stand der Junge auch schon klitsch nass vor ihnen. Ein wirklich netter Anblick. Der zuvor erfahrene Luftmangel sah man dem Körper des Burschen nach wie vor an. Naith applaudierte und auch Belph und Ath waren sich nicht zu fein ein paar dieser menschlichen Attitüden an den Tag zu legen. Lediglich ihre Geschwindigkeiten in dieser Tätigkeit waren unterschiedlich.
      Cethnaels und der Blick des Entertainers trafen sich.
      Ein Moment der in die Unendlichkeit seiner Welt einen kurzen aber dennoch imposanten Eindruck hinterlassen würde. Man sah keine definierten Bilder, es waren viel mehr Lichter die zu einem Gefühl für die Welt führten. Jeder Mensch empfand etwas anderes dabei, je nach dem wie sie konstituiert waren.
      Im gleichen Atemzug wie der Junge sein von der Kontaktlinse entblößtes Auge zu schließen schien, so wannte auch Ceth seinen Blick ab. Unterm Strich war dies alles doch bloß eine Farce. Das ganze Gehabe von wegen 'den Göttern etwas zu Opfern'. Alles ein Schauspiel das die Menschheit beschützte. Nur ein Funke der Unachtsamkeit und der Zorn der Götter wäre haltlos gewesen. So verlief es doch immer und dennoch Ceth Blick wannte sich nun doch noch einmal zu den Burschen der gerade dabei war von dannen zu ziehen.

      Im Verlauf des Ereignisses bekam Cethnael den Jungen nicht mehr zu Gesicht. Eventuell weil er hinter der Bühne half oder sonst wo. Die Brüder trennten sich an dieser Stelle und nahmen jeder seiner Wege, die Dinge in Angriff die sie sonst so beglückten und mit wonne füllten.
      Cethnael lies sich in seinem für ihn hergerichteten Zimmer aus und wieder ankleiden. Zin war mit dabei und legte sorgsam und in größter Perfektion alles so nieder das weder Falten noch ein betrübliches Gefühl über die Auswahl hätte aufkommen können. Cethnael behielt fast die gesamte Zeit seine Augen geschlossen, so wart er solch einen Umgang doch bereits von zu Hause gewohnt. Als er aufstand um seine Kleidung zu richten, sprach ihn Zin an, ob alles zu seiner Zufriedenheit gewesen wäre. Während Ceth über den Ärmel des gehobenen Stoffes strich, wurde seine Frage nur mit einem "Angemessen.." beantwortet. Seine Kleidung bedeckte seine Haut vollkommen, zu groß wäre die Gefahr gewesen jemand könnte etwas sehen, dass er nicht sehen sollte. Daher wurden auch nur Bedienstete zur Ankleide hinzugezogen die bereits Erfahrung mit dem Umgang der Götter hatten.
      Das vom Anschein wundersam mächtige Wesen lies die Bediensteten nun zurück, lediglich öffnete einer noch die Türe nach draußen und während Ceth nun unweigerlich auf einem bepflasterten Weg stand, besah er sich den großer Swimmingpool, welcher nicht weit entfernt mit kleinen Wasserfällen und einem oasenartigen Stil für ein tropisches Ambiente sorgte. Doch wie immer wart dieser leer und unbenutzt.
      Cethnael ging weiter und war nach langem das erste mal alleine unterwegs. Er wusste zwar, dass er unter einer ständigen Beobachtung stand, dennoch gefiel es ihm mal niemanden um sich zu haben. Er beschaute sich wie idyllisch die Pflanzen gerade aus Sprühpistolen Wasser abbekamen nur damit sie wie der frische Morgentau aussahen. Schnell verzog sich die Bedienstete, da dies zu den Dingen gehörte, die die Götter nicht sehen sollten. Cethnael kümmerte es nicht weiter, er schritt voran und als er an einem der Whirlpools angekommen war, ging er die steinernen Treppen zu diesem hinauf und legte seine Kleidung - seinen seidenen Bademantel ab und lies sich hernieder in das warme, gut temperierte nass. Er hielt sich mit den Armen links und rechts am Rand fest und sein Mal, sein von Geburt an bestehendes Tattoo war deutlich sichtbar.
      Langsam schlossen sich seine Augen und er schien zumindest den Versuch zu starten sich zu entspannen. Da wurde ihm auch schon ein Getränk angeboten. Er nahm es an und versuchte dann wieder in die Ruhe der Einsamkeit zurück zu finden. Nach einem Moment gelang ihm dies auch und doch musste er immer wieder an diesen Jungen denken. Diese Stimme, Sein Blick, irgendetwas an diesem Burschen war anders als an den übrigen die hier waren. Doch was genau konnte er sich bislang nicht zusammenreimen. Zu kurz der erste Eindruck und zu gering die Verbindlichkeit um sich in irgendeiner Art und Weise noch weiter mit diesem Gedanken zu beschäftigen. Sein Schicksal lag doch nicht in Cethnaels Händen. Somit ertappte er selbst sich wie er leise raunte "..unwürdig..".

      Brich von niemandem das Herz, sie haben nur eins,
      brich lieber ihre Knochen, sie haben 206!
    • Kin bekam hinter dern Kollissen Applaus und Jubel, da er endlich seinen Trick vollenden konnte. Auch wenn die Götter davon nicht sonderlich begeistert schienen war Kin mehr als glücklich darüber. Zin hingegen fing an neue PLäne zu schmieden und andere Sachen zu organaisieren. Wer wo nun aushelfen sollte und wer seine Pause einlegen durfte und wer nicht.
      Als sich Zin Kin witmete stockte er etwas, als er ihn ansah, schnell unbemerkt schnappte er sich Kin und zog ihn in eine Ecke.
      "Kleiner deine Kontaktlinse ist verrutsch..." , kam das grün seiner Augen leicht hervor, doch mit einem kurzen Handgriff war diese auch wieder an die richtige Stelle gerückt. "Du hast keinem Gott in die Augen gesehen oder Kin!? Wenn doch muss ich das wissen!", sprach er bedrohlich und doch voller Sorge. Nichts ungewöhnliches wenn man davon absieht welche große Strafe danach folgen würde. Doch Kin schüttelte nur den Kopf. Schweigsam wie er immer war, war es eine natürliche Reaktion von dem kleinen hübschen Bürschchen.
      Natürlich hatte er auch gelogen, doch hatte Kin wenig Lust auf die harten Strafen... Demnach wurde er in die Säuberung der Bäder eingeteilt. Nun würde er noch weiter zeigen können was in ihm steckte. "Und vergiss nicht Kin imemr elegant und keine Fehler verstanden!?", fragte Zin ihn noch mal vor allen anderen, die auch ihre Aufgaben erteitl bekommen haben. Zin würde einer etwas... anderen Aufgabe nachgehen, die man von ihm verlangt hatte. Als alle ihre ok gegeben hatten ließ Zin sie an ihre jeweiligen Arbeiten gehen. Die Gruppe für die Bäder teilten sich jeweils nach den Gebieten auf. Kin sollte eine Stunde brauchen um ein großes Badparadies zu säubern. Unmenschlich für so viel Fläche so wenig Zeit zu verlangen aber Kin war davon überzeugt es auch in einer halben Stunde zu schaffen. Er ging also noch schnell in die Gadarobe und zog sich um, doch dann blieb er etwas erschrocken vor dem Spiegel stehen.
      Er blickte hinein und betrachtete sich und wahrlich.... seine Kontaktlinse war wieder verrutscht. Also nahm er sie ganz raus, um eine ganz neue zu benutzten, doch dann stockte er erneut. Er riss das betroffene Auge auf und man konnte es vielleicht nur leicht erkennen, doch seine Iris war deutlich verblast. Als hätte er ein Mutermal und doch schien dieses Mutermal unvollständig zu sein. Dann traf es den kleinen wie ein Blitz. Schwermütig sah er zu Boden und musste um jeden Preis verhindern diesem Gott noch ein Mal zu begegnen.
      Er setzte sich die neue Kontaktlinse wieder ein und ehe er sich versah schien sie wieder zur Seite zu rutschen.
      Kin schlug mit der Hand auf den Tisch und versuchte sie wieder zurück zu drücken, doch was dann geschah ließ Kin aufschrein.
      Er zog die Linse aus seinem Auge wieder heraus und konnte zu sehen wie sie in sich in lila Flammen aufging. Fast schon panisch atmete Kin schwerer und schwerer, bis es klopfte. "Kin alles in Ordnung dadrin?" "Ah...j..JA! MIr ist nur fast was runter gefallen...", antwortete Kin Zin, doch dieser war wie immer skeptisch bei dem Kleinen.
      Kin schluckte und musste sich etwas anderes einfallen lassen, also kämmte er sein Haar zur anderen Seite und verdeckte somit das beschädigte Auge. Um es noch sicherer zu machen klebte Kin sich eine Augenpflaster unter das Haar. Bereit weiter zu machen nahm er die Reinigungsmittel in die Hand und ging zu dem eingeteilten Bereich. Er war für die Whirlpool Lagune zusändig und diese würde er auch sorgfältig auf hochglanz polieren. Stolz und voller Eifer ging er vorran und kam aus der an sich Höhle heraus stolziert, um sich dann erst ein Mal umschauen zu können. Der Dampf versperrte ihm die Sicht und dennoch wusste er über die Anordnung genau Bescheid.
      Seine kleinen Füße tapsten über die nassen Fliesen und Gestein, zu einem Lüftungssystem, dass den Dampf erst ein Mal absaugen sollte. Zu dieser Uhrzeit war nie jemand von den Göttern hier also konnte er dies ruhig machen.
      Er summte vergnügt vor sich hin und begann den Boden zu schrubben, als sich der Nebel etwas lichtete, sah er um sich und wusste schon mal wo er gleich schrubben musste. Erheitert verrichtete Kin seine Arbeit zuverlässig. Fast schon bedingunglos fröhlich war er, denn er wusste was er an dieser Arbeit hatte. Doch dann hielt er in seiner Bewegung inne und verharrte, als er wieder an diesen Gott denken musste. Ein seuftzter entglitt ihm, als sich über den Rand beugte, um sich im Wasser zu begut achten. Mit der anderen Hand hob er sein Haar an und zog das Pflaster leicht ab. Auch wenn das Wasser unruhig war konnte man den Fleck sehr gut erkennen.
      Plötzlich zog es Kin wie ein Stromschlag durch alle Gliedmaßen. Ruckartig hob er seinen Kopf und sah um sich, denn ein eigenartiges Gefühl überkam ihn. Sein Haar fiel wieder über sein Auge und als er den Ursprung ausgemacht hatte verharrte er darin.
      Sein Blick wanderte vom Oberkörper direkt hoch zu seinem Gesicht und es war tatsächlich der Gott von eben. Kin wendete den Blick ehe er ihm erneut in die Augen sah, nahm sich das Pflaster wieder zur Brust, rutschte jedoch dabei ab und klatschte ins Wasser. "Ahhhh...", es platschte ordnetlich umher und ehe Kin bis zum Grund sank, machte er seine Augen wueder auf. Kaum in der Lage etwas unter Wasser zu sehen, traute er sich nicht hinauf zu schwimmen.
      Doch konnte er es nicht länger aushalten, und schwamm zur Oberfläche, schnappte nach Luft und sah sich erneut um. Er hatte ihn aus den Augen verloren... Ob das nun gut oder schlecht war wusste er nicht. In der Hoffnung, dass es ihm einfach zu lästig wurde und gegangen wäre, kletterte Kin aus dem Becken heraus und betrachtete seine nassen Klamotten. "Verdammt... das gibt Ärger...", sammelte Kin seine Sachen wieder ein und sah noch mal umher. Vielleicht hatte er sich ihn auch nur eingebildet... "War bloß Einbildung Kin...alles ist gut...dich hat niemand gesehn... putz einfach weiter...", versuchte er sich zu berühren, doch blieb am selben Fleck stehen.
      Das angeschlagende Auge wieder von seinem Haar verdeckt drückte er den Eimer gegen seine Brust.

      In der Zwischenzeit machte sich Zin auf zu dem Gemach des ältesten Bruders, denn er musste schließlich noch eine Bestellung ausliefern und vorbereiten. Er klopfte demnach an die Tür und als er rein gebeten wurde, schritt er hinein. "Mein Herr, sie hatten mich gebeten ihnen frisches Obst zu bringen... Sie können frei nach Wunsch auswählen~", verbeugte er sich und präsentiert ihm die gewünschte Ware.
      In einer Reihe standen plötzlich mehr als 5 Menschen im Raum. Schönheiten um genau zu sein. Ob männlich oder weiblich, es war für jeden etwas dabei. "Unsere besten der Zeit, nur für Sie Sir. Bitte wählt mit Zeit oder nehmt sie alle." , dann trat Zin zurück und schnippte kurz in die Finger. "Gibt euren Gott den nötigen Respekt!" , darauf hin verbeugten sich alle nach vorne und sagten "Es ist uns eine Ehre Gott Belphegore.", unzufrieden wie Zin immer war zuckte mit den Augen. Er hoffte er würde Belphegore zu Frieden stellen können.

      WENN DU KEINE PRINZIPIEN HAST, BIST DU LEICHTE BEUTE

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    • Cethnaels Augen die so sorgsam die ruhe ersucht hatten wurden abermals gestört. Seine Augen erblickten kurz eine Silhouette und bei genauerem betrachten.. war das nicht der Bursche von der Show? Ceth behielt seinen Blick unmerklich sodass es aus der Entfernung so aussah als wären seine Augen geschlossen und der Blick verschleiert. Doch als der Junge ins Wasser fiel nur um dann wie ein begossener Pudel dort, in seiner Arbeit zu verharren hatte er sich bereits aus dem Whirlpool hinaus begeben und stand unmittelbar hinter ihm. Seine Präsenz wart erst der Anfang, denn nur einen wimpernschlag später hatte er den viel kleineren am arm gepackt und zog ihn, im Schutze des feinen Wassernebels, den weg ein stück zurück mit sich. Lediglich der auf dem Boden aufkommende Eimer wart das letzte Geräusch dieses Ortes.
      Cethnael sprang in den Pool an einer Stelle an der zumindest er gut stehen konnte. Seine andere Hand hatte sich auf den Mund des Burschen gelegt, damit dieser keinen Ton von sich gab. Beide kamen in einer Art baulichen Höhle, eine erbaute Unterwasserwelt an, die von jeglichen Kameras und sonstigen Überwachungsgeräten verschont gewesen blieb. Sie war klein und eigentlich nur für den Pool als Überdachung bzw. Durchgang gedacht. Doch für diesen Moment kam es Ceth gerade gelegen. Er drängte den so schmächtigen Körper in eine Nische gegen die Höhlenwand und besah sich das Kleinod. Das Ceth im Verhältnis nur bis zu den Hüften im Wasser stand war für ihn selbst nicht von Relevanz. Das Wasser hingegen auf seiner Haut perlte in einzelnen Tropfen die definierten Muskelstränge entlang und umrahmte die göttliche Ausstrahlung um ein vielfaches. An der Höhlendecke spiegelte sich die Reflexion des Wassers und sein Blick striff über die Haare hinab zu dem so liebreizenden Gesicht. "Irgendetwas.. ist sonderbar an dir?" Ohne jegliche Gedankengänge hatte Ceth die Handgelenke des kleineren über dessen Kopf an der Wand fest im Griff. Seine andere Hand erkundete den Körper und schien nach etwas essenziellem zu suchen das Aufschluss über seine Annahme hätte geben könnte.
      Irgendwann strich seine Hand die Haarsträhne aus seinem Gesicht und er erblickte das Pflaster. "Hm.." kam es zwischen seinen geschlossenen Lippen recht dumpf hervor. Er wollte gerade nach dem Pflaster greifen um sich das für ihn noch Verborgene anzusehen, doch stoppte er abrupt als er Stimmen hörte. Cethnael schmiegte sich mit seinem Körper an den des Jungen und sah über die Schulter um darauf zu achten das sie beide nicht entdeckt wurden. Normalerweise hätte dies wohl etwas offizielleres sein müssen und der ein oder andere Bruder hatte sich bestimmt auch schon eines der Angebote zu nutze gemacht. Doch Cethnael ging es nicht alleine um irgendwelche Spielereien. Dieser Ort war doch sowieso nur der 'Besänftigung' gehuldet.

      Währenddessen stand Belphegore vor einer entzückenden Auswahl an Früchten. Er betrachtete sich jede einzelne Person aufs genaueste und sah dann zu Zin. "Sie sollen alle hier bleiben.." Belph deutete auf das obszön zu nennende große Bett und lies sie alle nach einander Platz nehmen, dann hielt er eine junge Frau fest bevor diese sich dazu gesellen konnte. "Wisst ihr.. wenn ihr alle das macht was ich euch sage.. dann.." drängte er seine Hand an ihre kehle bis das ihr Kopf soweit zur Seite geneigt war das nur noch ein falsches zucken gereicht hätte und ihre Halswirbel wären das letzte gewesen, dass einen Laut von sich gegeben hätte. "...muss ich euch nicht ärgern.. hat irgend jemand Einwände?" Da sich nun niemand mehr meldete, warf Belph die Dame zu den anderen aufs Bett. "Wie schön. Dann lasst uns beginnen..." ein finsteres lächeln durchkämmte den Raum und er gesellte sich zu den Auserwählten. Lies sich das Obst anreichen und seinen trieben freien Lauf. Seine Hände ergriffen stets etwas wonach ihm gerade der Sinn stand und noch bevor sich der eine oder die andere besinnen konnte wurde schnell deutlich was Belphegore von ihnen verlangte. Er war derjenige der diese Meute delegierte wie ein Dirigent. Sein Wort war Gesetz. Alles schien dennoch noch recht Human abzulaufen. Wie weit würde er wohl gehen um seinen Idealen Raum zu verleihen?

      Derweil bei Cethnael und Kin schienen die Stimmen ruhiger zu werden und er nahm wieder etwas Abstand zu dem Jungen. Auch sein griff an dessen Handgelenke löste sich. "Wer bist du?" fragte er deutlich. Schließlich wollte er wissen, warum dieser Bursche ihn derartig angesehen hatte. Auch bei der Show war dort etwas, dass Ceth sicherlich annahm aber eine Bestätigung dessen blieb bislang aus.
      Ein herablassender Blick oder doch vielmehr ein musternder, gepaart mit einem fast schon sanften Griff an des Burschen Kinn, sollte erneut der beginn werden um herauszufinden was sich unter dem Pflaster befand. Hatte er ihn wohlmöglich direkt angesehen? War dort etwas, dass für die Menschheit verboten war?

      Athnael und Naith hatten sich in der Zwischenzeit an der Bar ein gemütliches Fleckchen gesucht und machten es sich in den beschichteten und dekadenten Sesseln bequem. Getränke waren nicht das was fehlte, auch die Umgebung mit einfacher eher orientalisch angehauchter Musik sorgte für ein beruhigendes Ambiente. Athnael schwenkte seinen Whiskey und Naith besah sich die Zeitschriften die er gefunden hatte. "Pahaha..schau dir das an Bruder.. die Menschen sind zu komisch!" Er hielt seinem Bruder ein Magazin entgegen wo gerade vom Bau einer Brücke gesprochen wurde die zwei Städte miteinander verband. "Die brauchen echt Sachen.. so erbärmlich.. warum sie nicht schon längst einfach Fliegen." Athnael würdigte dem Heft einen kurzen Flüchtigen Blick und seufzte dann merklich. "Naith.. wenn du dich langweilst, dann suche dir doch einen geeigneten Platz zum spielen." untermalte er noch mit einer abfälligen, hinfort winkenden Handbewegung. Auch dies hatte seine Wirkung nicht verfehlt und Naith rümpfte abermals genervt die Nase. Er war ziemlich schnell bockig und man brauchte sehr viel Fingerspitzengefühl um diesen Gast bei Laune zu halten. Doch solange seine Brüder bei ihm waren, benahm er sich zumindest angemessener als ohne sie.

      Athnael das Oberhaupt und ernster Genosse, Cethnael die Vertretung und gelangweilter Träumer, Belphegore der Painiger und Naith der kleine verspielte Frechdachs. Noch nie hatten sie alle gemeinsam agiert. Viel zu unterschiedlich waren ihre Wünsche und Bedürfnisse. Doch hier im Paradies sollte jeder auf seine Kosten kommen.
      So stand Naith auf und ging zur Bar um sich etwas besonderes mixen zu lassen. Er beobachtete die Technik die der Barkeeper an den Tag legte. "Ihr wollt alle so Perfekt sein.. dabei seit ihr unwürdige Maden die es nicht verdient haben uns irgendetwas darzubieten...ich sollte euch alle.." ein räuspern von Athnael unterbrach die Ausführung von Naith und schweigend betrachtete er weiter das ihm dargebotene Werk. Bis es letztendlich in einem Cocktailglas vor ihm stand. Kurz nippte er daran und oh wunder, es schmeckte ihm sogar. Ein wenig besänftigt sah er nun mit einem Finger im Glas rührend zu dem Barkeeper. Dieser trocknete gerade ein Glas ab. War dieser Gelassen? Entspannt oder war das nur aufgesetzt. Naith war sich dessen nicht sicher und konnte seinen Blick nicht abwenden.

      Cethnaels agierte wie es ihm beliebte. Er wollte nicht darum Bitten das man ihm etwas zeigte, er nahm sich dieses Recht einfach heraus und da das Pflaster vom Wasser eh schon leicht aufgeschwemmt war, konnte er dieses auch mit Leichtigkeit abziehen. Doch der junge Kin hielt das Auge geschlossen. Als der kleine jedoch aufsah zu Ceth Augen konnte er ein gewisses schmunzeln in diesen erkennen. Etwas das ihm sagte 'ich weiß was du getan hast'. Er beugte sich leicht vor und flüsterte mit einer nachhallenden Stimme in sein Ohr. "Ist dir das nun nah genug?"

      Brich von niemandem das Herz, sie haben nur eins,
      brich lieber ihre Knochen, sie haben 206!
    • Kin erschrak förmlich als er von hinten gepackt wurde. Ein leichtes "Ahhh...", konnte man noch hören, als der Gott hinter ihm stand und seinen Mund zu hielt. Nichts was Kin begrüßen würde und doch war er in dieser Situation gefangen. Der Eimer krachte zu Boden und verstreute alle Utensilien im Wasser und auf dem Gestein. Kin traute sich nicht zu strampeln oder jegliche Gewalt abzuwenden. Schließlich handelte es sich um einen Gott. Dem darf man keine Gewalt zu fügen.
      Panisch schauten seine Augen umher, als sie ins Wasser tauchten und in die Höhle schwammen. Ein mal strampelt Kin mit den Füßen um auf sich aufmerksam zu machen, doch war niemand in der Nähe der auch nur ansatzweise in der Nähe war.
      An der kalten Felswand angekommen türmte sich der Gott förmlich vor ihm auf und obwohl Kin sein befallenes Auge zuhielt, wurde ihm unsagbar heiß. Er hatte das Bedürfnis dem Gott all seine Ängste zu erzählen, die er gerade verspürte. Sich in seinen Armen geborgenfühlen... und glatt ihm jeden Wunsch erfüllen. Sehr makaber und kaum vorstellbar. Doch war der Drang noch ertragbar.
      Als die Stimme in Kins Ohren erklang, blieb er förmlich starr stehen. Er hörte aufmerksam zu doch konnte er mit den Fetzen von Informationen wenig anfangen. Doch dann ein Hoffnungsschimmer... stimmen!!!! "Ahhh Hil...", verstummte Kin sofort, als sich der Oberkörper gegen seinen stemmte. Kins kleines Herz sprang plötzlich Saltos und bekam sich kaum mehr ein. An Hilfe dachte er schon gar nicht mehr stattdessen musste er sich konzentrieren nicht dahin zu schmelzen von einem Gott berührt zu werden

      In der zwischen Zeit besahsich Zin den anderen Bruder zu Frieden zu stellen. Als er alle sagbaren Früchte entgegen nahm atmete er ruhig aus. Er hatte seinen Job gut erledigt und somit würde er auch den Gott nicht mehr stören. "Es freut mich das ihr zu Frieden seit ... sie werden ihnen jeglichem Wunsch von den Lippen ablesen.", daraufhin begab sich Zin zur Tür und konnte es kaum erwarten wieder im sicheren Territorium zu verweilen, denn auch wenn es seine Aufgabe war das Chaos fern zu halten musste er nicht bei jedem Akt dabei sein. Also griff er an die Klinke sah noch mal zurück auf die armen Seelen, die sich danach wohl das Leben nehmen würden und sagte sich selbst das es sich hier um pures Arbeitsrisiko handelte.

      Ein anderer Bediensteter Namens Tanaki betreute sobald die restlichen der Brüder. An der Bar war er nun schon 10 Jahre tätig und hatte schon einig viele Götter kommen und gehen sehen. Er kannte sich also mit derartigen Äußerungen von Naith aus. Ein leichtes Lächeln zierte sein Gesicht als es naith doch tatsächlich zu schmecken schien.
      Schnell widmete er sich anderen Belangen wie zum Beispiel den Abwasch. Er wurde nicht gebeten zu sprechen, also würde er den Mund halten. Sein blauen nsch hinten gekämmtes Haar verlieh ihm eine gewisse Reife die er fälschlicherweise nicht besaß.

      Kin hingegen war noch sehr jung und wusste sich in dieser Situation nicht zu helfen. Als die Stimmen vorrüberzogen schluckte er etwas hilfloser als zuvor. Als sich der Gott wieder entfernt war es wie als würde man ihm die eigene Haut vom Leibe reißen. Er musste unbedingt das Auge geschlossen halten... um jeden verdammten Preis. Der Gott berührte ihn schon wieder und zog das Pflaster ab. Natürlich verschlossen war das Auge und für ihn nicht zugänglich. Doch dann kam der Gott ihm bedrohlich nahe. Kins Körper verkrampfte sich und schien beinahe schon bereit zu sein sich seinem Gott hinzugeben. Fast schon wie aus Geisterhand zuckte sein geschlossenes Auge. Von der Aura des Gottes betört wurde Kin schwindlig und wollte dem Willen von ihm nach geben. "Ich... n.... n...NEIN!!!!!!!", schrie der kleine Bursche auf und erhob seine Hand gegen den Gott. Er haute Ceth wie einen Menschen von sich weg und floh durchs Wasee ehe Kin um sein Leben schwamm. Er wollte nur weg... und ließ den Gott einfach hinter sich. Das er damit ein Verbrechen höchster Kraft begangen hatte war ihm bis dahin noch nicht in den Sinn gekommen.
      1. Gewalt gegen einen Gott
      2. Beleidigung und Demütigung eines Gottes
      3. Widersetzung eines Gottes
      Nichts was der Jüngling nicht wüsste, doch handelte er völlig kopflos. Als er genug geschwommen war drehte er dich um und konnte nicht den Hauch einer Spur von dem Gott sehen. Beunruhigt sah er mehre Male um sich und atmete sehr hektisch und schwer.
      "L...lass mich in Ruhe!!!!!!" Schrie Kin in den Nebel hinein mit der Hoffnung keine Antwort zu bekommen. Dann begab er sich weiter, gerade mal die Hand vor Augen zu sehen war ziemlich kontraproduktiv und irgendwie fühlte sich Kin gerade wie eine Beute. Als er den Beckenrand erreichte klammerte er sich an ihn fest und fing an zu wimmern.

      WENN DU KEINE PRINZIPIEN HAST, BIST DU LEICHTE BEUTE
    • Cethnael blieb einfach an Ort und stelle stehen, einen kurzen Moment lang überraschte ihn tatsächlich das Verhalten dieses Menschen. Es war mal etwas anderes als das was er sonst vor sich hatte. Marionetten die ihm jeden Wunsch von den Lippen ablasen. Puppen die gekleidet waren um ihm zu gefallen. Ambiente und Shows die seiner Sinne Genugtuung verschaffen sollten. Nein, er wurde gewaltsam aus seiner Position gerissen, seine frage wurde nicht angemessen beantwortet, man widersetzte sich. Die Gefühlsvielfalt in des Jünglings Mimik und Gestik lies Ceth einen Moment inne halten und darüber philosophieren.
      Dieser angestiegene Puls, Hingabe, Angst, ein hin und herspringen der emotionalen Lage. Bislang kannte er ein solches Verhalten nur von denen die dem Tode geweiht waren und sicherlich sollte, sofern Ceth nicht eingreifen würde, es auch zu einer Solchen Situation kommen. Kannte dieser Bursche denn nicht die Regeln? War dieser neu? Nein.. so Neu war er nicht. Cethnaels Hand legte sich an eine von dem Jungen berührten stelle. Er hatte es gewagt ihn anzufassen.
      Einen Moment seine Augen schließend suchte er das Poolareal vor seinem geistigen Auge nach dem Flüchtling ab und wurde auch recht schnell fündig. Er nutzte seine Fähigkeit um direkt hinter Kin aufzutauchen, dass wimmern vernehmend schlichen seine Hände von dessen Schultern bis hin zu seinen Händen. Den Druck den er dabei auf den kleineren Ausübte machte ihm ein erneutes Entkommen unmöglich. Dann sprach er schon fast im Befehlston "Bitte mich um Gnade oder wähle die Konsequenzen dieses Ortes." Er sprach ganz klar die Verbote an die Kin gebrochen hatte, rief sie ihm ins Gedächtnis und legte auf ihn die Bürde dieser Entscheidung.
      Solange dieser sich nicht entscheiden würde war es wohl nur eine Frage der Zeit bis sein Fehlverhalten auffallen würde. Ob er freiwillig zu Cethnael kommt oder nicht, wenn er dem Drang nachkommen wollen würde oder sich lieber in die Bestrafung seiner Vorgesetzten hineinbegab, dass war Ceth einerlei. Was wäre wohl die bessere Option. Daher verschwand plötzlich der Druck auf Kins Körper. Ceth war fort und nicht mehr gesehen oder gehört. Aus behutsamer Entfernung jedoch Beobachtete er argwöhnisch das Verhalten und die Reaktion für die nun merklich er Verantwortlich zu sein schien.
      Kin kannte Cethnael nicht, aber dafür kannte er sich selbst sehr gut und wusste genau entweder wäre dieser Moment früher vorbei als gedacht sowie eine weitere kurze Sequenz die so flüchtig wie ein Schmetterling vorbei flog und mit keiner tieferen Bedeutung behangen war oder Kin entschied sich freiwillig für den Weg in Richtung dieses göttlichen Wesens.
      Trotz das er nicht mehr an Ort und Stelle war konnte er sehen wie dieser Knirps noch immer das Gefühl hatte gehalten zu werden. Doch Ceth zeigte keinerlei Regung. Es war analytischer Natur und zu sich selber sprechend erwähnte er "...dein Herz … meine Gier.."
      Völlig losgelöst von Obsessionen verharrte er so bis ein anderer Bediensteter ihn antraf und ihn fälschlicherweise mit einem anderen Namen ansprach. "Seth? so heißen sie doch oder?" Mal ganz davon abgesehen, dass der Gott Seth ein Schakal war, hatte diese Person ihn aus seinem Moment gerissen.
      Ceth fühlte sich gestört und packte die Kehle des Bediensteten. Drückte zu und wartete genüsslich ab bis die Augäpfel langsam hervorquollen und das geröchel dieses Individuums vollster panischer Angst vor dem Tod nur noch süßlicher klang. Sein Blick war gnadenlos und ab einem gewissen Punkt hörte das gezappel und gewehre auf. Er hatte ohne zu zögern diesem Menschen das Leben genommen. Schlicht und dennoch effektiv. Menschen waren ja so zerbrechlich und dieser definitiv zur falschen Zeit am falschen Ort.
      Er lies ihn dann aus seinem Griff sinken und machte sich auf den Ort zu verlassen. Es war ihm einerlei wer diese Seele fand und ob sich überhaupt jemand darum kümmerte.
      Sein Körper bahnte sich den Weg in Richtung der Wasserfälle die gleichermaßen als Dusche dienen sollten. Seinen Körper gereinigt, verließ er das Poolareal und ging zurück in seine Gemächer um in Ruhe darüber nachzudenken wann Kin wohl auftauchen würde. Obwohl.. nicht nur wann sondern auch wie er auftauchen würde. Was würde sich dieser kleine Junge einfallen lassen um den Strafen zu entgehen. Cethnaels Interesse war geweckt, denn der kleine schien alles andere als glücklich darüber zu sein und vor allem absolut naiv nicht zu wissen was sein Verhalten für Konsequenzen hatte. Zum ersten mal seit langem machte sich Ceth wirklich Gedanken um diese Konstellation und um die Möglichkeiten die damit offengelegt wurden. Warum war er auf so etwas denn nicht nur schon früher gekommen? Schließlich war es eine Sache sich hier ein Angebot zu suchen, aber eine derartige freiwillig-unfreiwillige Begegnung, dass war etwas Neues, etwas spannendes. "..faszinierend.." verließ als einziges Wort seine Lippen, während er zum Fenster seines Gemachs ging, die Arme verschränkte und den Ausblick betrachtend einen doch recht für seine Verhältnisse 'fröhlichen' Gesichtsausdruck an den Tag legte.

      Unter anderem war bei Naith wohl ebenso eine spur der Freude ausgebrochen. "Rede mit mir! Unterhalte mich noch einmal!" meckerte er den Barkeeper regelrecht an der so brav still schweigen bewahrte. Athnael stand derweil auf und verließ das Bar-areal, er warf Naith noch einen prüfenden Blick zu, bevor er sich gänzlich aufmachte sich nun seiner Verwöhnung zu widmen. Naith überkam das Gefühl, dass die hier mal wieder alle unfähig waren irgendetwas zu tätigen. Da konnte man doch glatt die DNA-Verbindung zumindest zwischen Ceth und Naith erahnen. Beide wollten kein heruntergespieltes Programm. Sie wollten die echten menschlichen Gefühle sehen. Das was tief in ihnen verborgen war. Doch das einzige das sie bislang stets als wahrhaftig empfunden hatten war die Angst. Die Angst zu sterben. Man konnte sich gar nicht satt sehen, wenn die Sterblichkeit so nahe erschien und die Wahrheit über das echte befinden dieser Kreaturen ans Tageslicht kam. Schwach. Einfältig. Naiv. Naith warf mit einem Finger das Glas um "..mach sauber und neu.." sprach er mit einem Unterton der Provokation aus. Er war das göttliche Wesen, er war das allmächtige und so ein dummer Barkeeper konnte ihm egal wie er es auch hätte anstellen wollen, nicht das Wasser reichen. Also wartete Naith geduldig darauf bis er einen Grund bekam sich eine echte Emotion zu beschaffen. Egal welche, aber sicherlich würde es auf Angst hinauslaufen.

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      Kin merkte, dass er von Ceth gehalten wurde. Er spürte die kälte und zu gleich Wärme, die durch seinen Körper steigte. Wie ein Raubtier, das über Ihn türmte flüsterte ihm die Dinge ins Ohr, die ihm nun bevorstehen mochten. Kin knirschte mit den Zähnen, als er begann Wut zu empfinden. Es war ihm nicht gestattet, diese Reaktion zu bekommen und trotzdem konnte er nichts dagegen tun. Er war wirklich noch Neuling... Er würde noch Gnade betteln müssen, etwas das völlig gegen Kns Natur strebte. Er schloß die Augen und fing an zu zittern.
      In den Gedanken gefesselt und glaubend Ceth kontne ihm noch näher kommen und berphren blieb er regungslos.
      Kins Gedanken und Bewusstsein kamen wieder, als er einen lauten Schrei vernahm und direkt in diese Richtung schaute. Daraufhin bemerkte er schnell, dass er nicht mehr von dem sogenannten Gott festgehalten wurde. Er hob sich aus dem Wasser und rannte sofort los.
      Was sollte er nun tun?... Er war gerade erst mal unwichtig... re müsste dme jenigen helfen, der vielleicht den Groll von dem Gott zu spüren bekam. Als er angekommen war versteinerte er für einen kurzen Moment und rutschte förmlich aus. Er schlitterte direkt vor die Leiche und wurde Kreide bleich. Einer seiner Kollegen daneben von Angst erfüllt, sah ihn entsetzt an. Kins Augen saugten förmlich alles an diesem Anblick in sich hinein. Seine Augen wurde stecknadel groß und als er sich auf den Hintern hiefte, sah er nicht nur das gesicht, das so entstellt war. Der Körper fast schon durch diese ungeheure Kraft komplett verdreht und verformt, atmete Kin unkontrolliert. Takani, der dem kleineren Bruder bediente hörte genau wie Zin, Kins grausamen angsterfüllten Schrei. Er hallte durch die ganze Anlage und wurde nun fast von jedem Gott vernommen. Ein Schrei so hoch und kratzig, dass es Zin die Haare auf dem Rücken aufstellen ließ.
      In so einer hohen Frequenz und Lautstärke, dass so einige Götter nicht anders konnten und aufhorchten.
      Einige dieser Götter empfanden pure Euphorie bei solch einem solchen Schrei, da es einer der schlimmsten Verstöße war.
      Sein Kollege war selbst damit beschäftigt sich die Hand vor den Mund zu halten und den Schreck von eben runter zu schlucken.
      Kin der nun deutlich den Wunsch hegte zurück auf die Straße zu gelangen musste feststellen, dass er nie wieder aus dieser Hölle zurück kann. Der Schrei brennte sich direkt in jeden derzeit Gott ein, der sich hier befand und die jagt nach dem Ursprung begann.

      Zin der angerannt kam, als hätte er einen 10 stündigen Marathonlauf hinter sich, betrachtete das Geschehen und Kin auf dem Boden.
      Er brauchte nicht lange, um zu wissen wer gerade geschrien hatte. "Uni... geh ... MACH DAS DU DICH ABMACHST DUN DEINER AUFGABE NACHGEHST!!!", beim zweiten Ansprechen, realisierte er seinen Befehl und verschwand. Zin witmete sich direkt Kin. "Hast du geschrien... KIN! ANTWORTE!!", Kin der völllig verstört in Zins Augen sah, brauchte nicht mehr antworten. Solange niemand wusste wer dort geschrien hatte, würde Kin keiner Strafe unterzogen werden müssen. Zin packte somit den kleinen Kerl und verschwand hinter den Kullissen und kümmerte sich eigenständig um Kin.

      Takani der gerade monoton den Dreck des Gottes am sauber machen war, rutschte förmlich ab, als er den Schrie vernahm. Sein Blick wurde ernst und sofort blickte er in diese Richtung. Seine Hand griff die Glasscherben, die dabei entstand in seiner Hand zusammen.
      "Oh nein....", flüsterte er und sah dann zu seiner Hand. "Entschuldigt mich bitte kurz", er ging an den Wasserhahn und wischte sich das Blut von der Hand. Er war schon jetzt fast 20 Jahre hier... und er wusste ganz genau was dieser Schrei nun auslösen würde. Es musst mit Zin eine Versammlung geben. Denn es wird nicht der einzige Schrei gewesen sein, der nun zu hören war. Nun werden sich einige Götter auf dne weg machen um diesen Schrei ausfindig zu machen. So eine Krise hatte das Paradie Kiss schon ein Mal gehabt... Als er noch jung war... wurde er Zeuge eines Blutbads, als die Götter völlig darauf versessen, den Ursprung zu finden, fast alle Bediensteten abschlachteten. Es war ein unglaublich grausamer Schrei fast schon kaum zu ertragen, doch dieser Mensch, der ihn nun von sich gab war mit dem von damals kaum zu vergleichen.

      WENN DU KEINE PRINZIPIEN HAST, BIST DU LEICHTE BEUTE