Turn to Dust or Gold [Toastbrotgehirn & Arang]

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    • Turn to Dust or Gold [Toastbrotgehirn & Arang]

      Felidus Felix

      Die Sonnenstrahlen fielen durch das große Glasfenster vor Felidus Bett und kitzelten ihn auf der Nase. Knurrend drehte er sich erst auf die Seite und rollte sich in die Fötus Stellung ein bevor er laut schnaufte, doch sein durch die Sonne gestörter Schlaf wurde unsanft von einem lauten schrillen ‚PiepPiepPiepPiep‘ seines Weckers völlig beendet. Seine Ohren schnellten auf und auch sein Oberkörper brauste nach Oben. Seine Augen waren im Schock geweitet und seine Handflächen presste er auf die felligen Ohren. „Ahhhh“, quietschte er und seine Hand sauste auf den Wecker, um ihn vom Kasten zu schubsen, wonach er verstummte. „Määhh“, dabei streckte und rekelte er sich im Bett, streckte dabei den Rücken in allen möglichen Posen durch bevor er in die kleine Küche der Mietwohnung ging. Das warme Orange der Morgensonne wärmte seinen blanken Rücken, während er sein Müsli mit Milch löffelte. Die gesamte Wohnung bestand nicht aus viel mehr als dem Wohnraum in dem viele Slacklines gespannt, Klettergriffe in die Wand geschraubt und Zeug am Boden herum liegt. Gewand, Wecker, Hefte, alles Mögliche ist am Boden verteilt, aber seine Küche hält er penibel sauber. Als er das meiste seiner Milch ausgelöffelt hatte, sah er missmutig hinein, „Schon wieder leer“, schmollte er und schüttete noch gut drei oder vier Bissen in den Abwasch, bevor er alles säuberlich reinigte und nackt die Wohnung verlies.

      Doch es kam nicht zu einem großen Aufschrei, als er in den Straßen der Stadt entlang spazierte, denn nun hatte er den Körper eines schwarzen Katers. Der feline Dämon huschte durch Gassen und über Dächer, bis er in der Akademie angelangt war. Das letzte Studienjahr hatte er dank seiner Fähigkeiten mit Illusionen und seiner Verwandlungskunst erreicht, doch man merkte deutlich, dass die wenigen übrigen Hybriden nicht gern gesehen waren. Zumindest nicht von den Reinblütlern, die beinahe alle Hybriden gekonnt ignorierten oder nicht zögerten sie zu verspotten. Nur Lilith war die Ausnahme, die kecke Hexe punktete mit ihrem Charm und ihrem Aussehen zumindest bei den meisten männlichen Reinblütlern und einigen wenigen Damen. Zumindest bei der ein oder anderen Katzenliebhaberin konnte er zumindest punkten, aber die männlichen Dämonen hatten ihn gar nicht lieb. Felidus war der Nebensitzer von Lilith und hatte sich schon gut mit ihr zusammengerauft. Als einziger in der Klasse durfte er, wann immer er mochte auf ihrem Schoss schlafen, oder zwischen ihren Beinen herumschleichen! So kam er auch heute Morgen in die Klasse, schlurfte unter der sitzenden Lilith zwischen ihren und den Sesselbeinen umher und kitzelte mit seinem Schwanz ihre Kniekehlen. Er wollte schon auf seinen Sessel springen, doch dann viel ihm auf wie angenehm warm die Waden der Frau gerade waren, also machte er noch einmal kehrt und rieb seinen warmen pelzigen Rücken an ihr. „RrrRRRrrrRRRrrr“, begann er unwillkürlich zu schnurren. Nun hüpfte er auf seinen Sessel und dann auf ihren Schoß, blickte noch zur Uhr und dachte sich, „Fünf Minuten Nickerchen sind noch drin!“, und rollte sich auf ihren Oberschenkeln ein und verdrehte sich ein wenig, wobei er gähnte. Er war beinahe immer müde, aber was konnte er schon dafür, immerhin schliefen Katzen eben zwanzig Stunden am Tag.

      @Toastbrotgehirn
    • Lilith Olophyra:

      Wie jeden Morgen stand Lilith um Punkt 5:30 auf. Zunächst nahm sie eine erfrischende Dusche, ehe sie sich dann für den heutigen Schultag zurecht machte und eine Kleinigkeit frühstückte. Nichts besonderes. Eine Tasse Earl Grey, eine halbe Grapefruit und eine Scheibe Brot. Dies reichte für einen guten Start in den Tag und um geistig, sowie körperlich fit zu bleiben. Danach nahm sie ihre dunkelbraune Ledertasche und machte sich ohne Umwege auf den Weg zur Akademie. Meistens war Lilith einer der ersten Schüler gewesen, die die Akademie erreichten. Auch heute, war sie überpünktlich gewesen und nutzte somit die freie Zeit in der Bibliothek. Sie gab einige Bücher zurück, die sie dort ausgeliehen hatte und holte sich natürlich gleich wieder neuen Lesestoff. Vor allem historische und sehr alte Bücher über die Geschichte der Dämonenreiche taten es ihr an. Die junge Hexe war nämlich auch zur Hälfte Dämonin gewesen und daher wollte sie alles über ihre eigene Herkunft erfahren und lernen.
      Mit den neuen Büchern in den Händen machte sich Lilith auf den Weg zum Klassenraum. Dieser war noch leer gewesen, aber das störte sie nicht. Dort angekommen, saß sie sich auf ihren Platz und blätterte in eines der neu ausgeliehenen Bücher herum, während langsam immer weitere Schüler den Raum betraten und die Lautstärke langsam stieg. Die Schülerin seufzte leise und schloss das dicke Buch, als sie plötzlich etwas flauschiges um ihre Waden streifen spürte.
      "Nanu?!", murmelte sie leise und sah zwischen ihren beiden hinab, als sie dort einen schwarzen Kater erblickte. Lilith seufzte. "Du bist das nur...", sagte sie leise zum Kater, der sich nun auch schon auf ihrem Schoß gemütlich gemacht hatte. Wieder einmal seufzte sie und blickte kurz auf die Uhr. Dann griff sie auch schon nach dem Tier und setzte dieses auf den Platz neben ihr. "Für sowas ist keine Zeit. Der Unterricht beginnt gleich und das weißt du auch, Felidus Felix.", mahnte sie den Kater, der sich als ihr Klassenkamerad und Sitznachbar herausstelle. Dann schob sie auch schon das Buch zur Seite. "Du bist spät dran.", sagte sie, während sie aus ihrer Tasche ihre Unterlagen hervorholte.


      Fenra Farawyn:

      Es sollte Fenras erster Tag an der neuen Akademie werden, nachdem sie von ihrer alten Schule quasi geschmissen wurde. Man munkelte, dass sie eine kleinen Krieg zwischen den Schülern, die allesamt reinrassige Dämonen waren, ausgelöst hatte. Dass sie tatsächlich die Fäden im Hintergrund gezogen hatte, konnte man nicht beweisen, doch seitdem sie nicht mehr auf der Weißdorn Akademie war, schien sich dort das Klima um einiges zu beruhigen.
      Seufzend stand die junge Dämonin nun vor dem alten, mit Efeu bewucherten Gebäude der Heian Akademie. Einer der fünf größten Akademien neben der Weißdorn Akademie im Dämonenreich Dartas. Mit ihren schwarzen Augen beobachtete sie ihre neuen Mitschüler, wie diese das Gebäude betraten. Keiner würdigte ihr eines Blickes. Das war auch gut so, denn Fenra war ein wenig gereizt gewesen. Sie hatte nicht gut geschlafen und war somit etwas angespannt. Dazu kam noch das Dasein eines Neulings. An sich war es ja nichts schlimmes, neu an einer Schule zu sein, doch in einer Schule mit Dämonen war es dann doch etwas anderes. Solche Schulen hatten ihre ganz eigenen Spielregeln und es gab immer nur eine handvoll Schüler, die das Sagen in der ganzen Schülerschaft hatten. An dieser Hierarchie gab es nichts zu ändern und wenn man es doch tat, konnte es schon sein, dass es mit dem Leben endete. Und als Neuling hatte man sowieso keine guten Karten und gehörte mehr zur unteren Stufe dieser Hierarchie. Dabei wusste Fenra nicht, dass diese Akademie auch Hybride aufnahm, die nochmal um einiges niedriger als reinblütige Neulinge standen.
      Widerwillig betrat nun auch sie das Gebäude, da nun bald der Unterricht begann und begab sie auf die Suche nach dem Klassenzimmer. Mit einiges an Glück fand sie dieses relativ schnell und betrat dieses. Sofort spürte sie die fremden Blicke auf ihr und wie diese ihr gesamtes Dasein musterten. Es war nicht üblich gewesen, dass mitten im Schuljahr ein Neuzugang kam. Fenra blickte einmal durch den gesamten Raum und stellte sofort fest, dass hier etwas anders war als an ihrer alten Schule. Sie zog ein wenig die Augenbrauen zusammen und musterte einige Mitschüler etwas genauer, die ihr ein wenig seltsam vorkamen. Irgendetwas stimmte nicht. In Gedanken ging sie noch einmal die Schulbeschreibung durch, bis ihr wieder ein kleines Detail einfiel. Aber natürlich. Auch Halbdämonen besuchten die Heian Akademie. Fenra seufzte leise auf. Das konnte doch nicht wahr sein. Nicht nur, dass sie sich mit einer neuen Schule rumschlagen musste, nein, sie musste auch noch Hybride ertragen. Noch genervter als vorher, ging sie zu dem einzig freien Platz neben einem jungen Dämon, der gerade aus dem Fenster blickte.
      "Ist hier noch frei?", fragte sie diesen, in einem eher halbfreundlichen Ton.
    • Felidus Felix

      Mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen, wenn man so etwas bei einem Kater den erkennen kann, war er schon so gut wie eingenickt, als ihm der Boden unter den Füßen entrissen wurde. „Brrrrttt!“, knurrte er schreckhaft und öffnete wieder die Augen, als er auf seinen Platz gesetzt wurde. Zuerst streckte er sich bevor er ein jammerndes und stöhnendes, „Miiauu“, von sich gab und sich auf dem Sessel fallen ließ, wobei er eine Pfote vom Sessel hängen ließ. Auch als Katze behielt er seine goldgelben, klaren Augen, die in der Dunkelheit wie kleine Sonnen leuchteten, und sah Lilith nun in die Augen und sprach obwohl er eine Katze war wie ein Mensch, „Aber ich habe doch noch fünf Minuten! Das ist doch überpünktlich und genug Zeit für ein kleines, feines Nickerchen“, der Kater drehte sich auf den Rücken, lies den Kopf etwas über den Sessel hängen und fing an mit seinen Pfoten und Liliths Rock zu spielen. „Du schnupperst heute gut, hast du dir gestern beim Shoppen ein neues Kokosshampoo gekauft? Wars den lustig?“, fragte der Kater, während er mit großen Augen den Rock anstarrte, mit dem er spielte. Neugierig war er schon, aber das war wohl auch seiner animalischen Natur zu verdanken, zumindest schob er diese immer vor, wenn er ein Nickerchen machen wollte, oder seine Schnute zu tief in die Angelegenheiten anderer steckte.

      Genesis Tenebris

      Mit Zeige- und Ringfinger wurde der schwarze linke Ärmel von Genesis Hemd etwas zurückgezogen, damit er auf die darunterliegende metallisch glänzende schwarze Uhr blicken konnte. Kurz nach Sieben, nicht mehr ganz eine Stunde bis Unterrichtsbeginn. Ein kurzer Klopfcheck auf den Taschen seiner dunkelblauen Jeans verriet ihm, das Handy, Schlüssel und Brieftasche da waren, also zog er sich die Schuhe an, nahm den Motorradhelm vom Schuhschrank herunter und schnappte sich beim Eingang noch den Rucksack, den er am Vortag schon gepackt hatte.

      110, 120, 140, die rote Nadel auf dem Tachometer des Sportbikes bahnte sich ihren Weg immer weiter, während Genesis an den Autos vorbeiraste. Bis zur Schule waren es, wenn man normal fuhr keine zwanzig Minuten und Genesis war keineswegs im Stress, dennoch raste er die Straßen hinunter, als würde sein Leben davon abhängen, erst kurz vor der Akademie drosselte er sein Tempo. Der Helm wurde unter dem Sitz verstaut und wieder fuhren Zeige- und Mittelfinger zu seinem Hemd, um seine Uhr zu entblößen. 7:16. Er schnalzte mit der Zunge und ließ die Hand auf seine Uhr fallen, bevor er seufzte und das Schulgelände betrat.

      Erst wenige waren bereits in der Klasse, doch Lilith war wie immer bereits im Klassenraum und lass eines ihrer Bücher. Beim Vorbeigehen schielte er auf ihren Tisch, ‘Einfluss und Ergebnisse von Buhlteufeln auf die Französische Revolution in ihren drei Phasen 1789-1799‘, stand in Französisch auf dem Umschlag. Dies ließ ihm ein kleines Lächeln abringen, als er sich zu seinem Platz setzte. Zum Einen, weil er respektierte, dass die Hexe mit mehr Fleiß und Eifer wie alle anderen in dieser Klasse kämpfte, zum Anderen weil er glaubte sie würde wohl aufgrund der Übersetzung noch nicht bemerkt haben, dass sie sich ein Buch geliehen hatte, in dem es darum ging wie Sukkuben und Inkuben mit Sex Menschen dazu gebracht hatten, zu tun was dem Dämonenkönigreich von Vorteil gereichte. ‘Eine klassisch französische Geschichte also.‘ grinste er, während er seinen Rucksack durchsah. Chalkbag, Kletterschuhe, Nüsse, eine Trinkflasche und zudem ein Notizblock mit Kugelschreiber, den er nun herausnahm und vor sich auf den Tisch legte, auch die Trinkflasche nahm er heraus. Den Block schob er in das obere rechte Eck, die Trinkflasche auf den Block ebenfalls ganz Oben ins Eck und den Kugelschreiber genau unter den Block so zentral wie möglich. Nun lehnte er sich gemütlich zurück, legte die Arme gestreckt auf den Tisch und die Hände übereinander, während er aus dem Fenster blickte und die Berge in der Ferne genoss. Seine Gedanken waren bei allen möglichen Dingen, die er heute noch tun wollte und so merkte er nicht, dass sich jemand Neues in die Klasse gewagt hatte und das die Mitschüler bereits jetzt tuschelten.

      „Ist hier noch frei?“, wurde er genervt gefragt. Genesis mochte es gar nicht, wenn andere ihren Frust bei ihm ausließen, er fand das respektlos, vor allem wenn man sich nicht kannte. Dir schwarzen Haare des Kerls fielen in seinen Nacken, als er den Kopf nach hinten warf und schräg zu dem Neuankömmling blickte. Sein Blick bohrte sich in ihr Gesicht noch bevor er den Kopf gerade wog und sie für ein paar Sekunden nur anstarrte. Erst als sie Zeit hatte kurz darüber nachzudenken was sie jetzt tun sollte, was er für ein Problem habe und all solche Dinge, die einen unsicher werden ließen, gab er ihr eine Antwort. „Der Platz ist frei“, Die Blicke aller im Saal waren nun auf die beiden gerichtet, denn auch Genesis hatte in diesem Klassenzimmer einen gewissen Ruf, auch wenn dieser nicht auf Hinterlistigkeit aufbaute. Als Fenra Anstalten machte nach dem Sessel zu greifen, packte Genesis die Stuhllehne mit festem Griff, wo Fenra gerade hin greifen wollte. „Aber der Stuhl gehört mir“, und zog ihn, ohne seinen Blick von ihr abzuwenden langsam hinter seinen Rücken und behielt die Hand auf dem Sessel, selbst als dieser schon stand. Ohne einem Lächeln sah er dem Mädchen ins Gesicht und richtete sich im Sessel auf, obwohl Fenra vor ihm stand und er nur saß, wirkte er dennoch riesig, auch wenn er ihr nur bis zur Brust ging.
    • Lilith Olophyra:

      "Sind aber auch nur fünf Minuten, die sich nicht wirklich lohnen. Und dann bist du noch völlig müde vom Schlafen und kannst dich gar nicht auf den Unterricht konzentrieren.", belehrte Lilith den Kater neben ihr. Für sie war es mittlerweile völlig normal gewesen, sich mit einer Katze zu unterhalten. Am Anfang, als sie ihn gerade erst kennen gelernt hatte, war es noch ziemlich ungewohnt für die Hexe gewesen, sich mit einem Tier zu unterhalten. Sie kam sich dadurch ein wenig geisteskrank vor. Zwar unterhielt sie sich mit ihrer Krähe daheim, aber da war sie ja alleine und niemand bekam was von diesen Gesprächen mit.
      Leise seufzend blickte Lilith dann zum Kater neben ihr, der gerade damit beschäftigt war mit dem Saum ihres Rockes zu spielen. "Deine Fellnase ist immer wieder beeindruckend.", stellte sie fest, als er ihr neues Shampoo ansprach. "Ja, ich hab gestern ein paar Einkäufe erledigt. Immerhin stehen die ersten Zwischenprüfungen bald an. Und dabei hab ich ein kleinen süßen Laden gefunden, der verschiedene Shampoo-Sorten verkauft und andere Badezusätze.", erzählte sie Felidus. "Wir müssen irgendwann mal zusammendahin. Vielleicht gibt es ja auch was für dein Katzenfell.", spaßte sie und kicherte leise.
      Schließlich blickte die Schülerin zu ihren Klassenkameraden Genesis und der neuen Mitschülerin. Anscheinend war die Situation etwas angespannt. Die Neue hatte ja auch nicht sonderlich glück damit gehabt, dass sich der einzig freie Platz neben dem reinblütigen Dämon befand. "Ob das gut ausgeht?", flüsterte sie kaum hörbar für die anderen, aber laut genug zu Felidus.


      Fenra Farawyn:

      Genervt verdrehte die Dämonin die Augen, als ihr Gegenüber den Stuhl wegzog. Laut seufzend zog sie daraufhin ihre Hand zurück, die sie dann gegen ihre Hüfte stemmte. Womit hatte sie nun das verdient? Es war so oder so schon nervig genug, auf eine neue Schule zu gehen und nun kam auch noch einer ihrer Klassenkameraden quer. Die Schwarzhaarige blickte sich kurz im Raum um, woraufhin einige Mitschüler ihre Blicke von den beiden abwendeten. Fenra zog ihre rechte Augenbraue hoch, als sie bemerkte, dass die restlichen Schüler die angespannte Situation beobachteten.
      "Na von mir aus kannst du den Stuhl halt behalten, wenn der dir so sehr am Herzen liegt.", sagte sie mit einer fast zu ruhigen Stimme und wandte ihren Blick wieder zu dem Jungen gegenüber. "Mir soll es recht sein. Es gibt ja auch noch andere Sitzmöglichkeiten." Und mit diesen Worten stellte Fenra ihre Tasche neben dem freien Tisch und saß sich anschließend mit dem Rücken zur Tafel auf diesen. Daraufhin überschlug sie die Beine. Die Schülerin konnte immer noch die Blicke ihrer Klassenkameraden spüren, doch wollte sie jetzt auch nicht gleich zu Beginn ihres ersten Schultages einen Streit anfangen. Daher entschied sie sich, den Jungen neben ihr einfach machen zu lassen, und holte schweigend ihr Handy hervor.
    • Felidus Felix

      Als Lilith ihr Angebot ausgesprochen hatte, hielt der Kater kurz inne und ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken hinunter, während sich alle seine Haare aufstellten. „Auf keinen Fall steckst du mich als Katze in eine Badewanne“, dabei spürte er wie der kalte Schauer wieder seinen Rücken hinaufgekrochen kam. Nun kauerte sich der schwarzhaarige Felldämon auf seinem Sessel zusammen und Erinnerungen kamen in ihm hoch, als er als Kind von einem Dämonenmädchen zum Spielen mit in die Badewanne genommen wurde und sie ihn mit allem möglichen das Fell gewaschen hatte um es seidig glänzend zu machen. Ein Tag der Schönheit und des beinahe Ertrinkens. Gut, man versicherte ihm er könne in dem Wasser stehen und alle behaupteten im Nachhinein besonders behutsam gewesen zu sein, dennoch: flüsterte der Kater nun vor sich hin, „Wasser, Wasser, es ist überall…. Bitte nicht der Massagestrahl...ahhh, Wasser“, da holte ihn seine Sitznachbarin wieder aus seinem Alptraum. „Huh?“, nun sah er sich um, hüpfte auf den Tisch und beobachtete die Szene. „Mit dem Arsch geht doch nie etwas gut aus, oder?“, fauchte der Kater eingeschnappt und drehte den Kopf zur Seite und hielt die Augen geschlossen. Nun Felidus hatte nicht das Glück wie Lilith von den Reinblütern umschwärmt zu werden, obwohl die meisten unter denen sie in mehreren Lebenslagen wohl auch nur ‚unter sich‘ haben wollen. Genesis dieser arrogante Typ, behandelte ihn aber tatsächlich wie ein Haustier! Wie eine gewöhnliche Katze. Nicht nur einmal war er ihm auf den Schwanz gestiegen oder hatte ihn daran gezogen und vom Tisch geworfen, weil: „Du hast mir den Blick versperrt“ Leiste knurrend wedelte der Kater nun heftig mit dem Schwanz und würdigte das Schauspiel keines Blickes mehr.

      Genesis Tenebris


      Die Finger des Jungen hielten den Sessel fest umschlungen, selbst als sich das Mädchen auf den Tisch setzte, behielt er seinen festen Griff bei. Als sie begann am Handy zu spielen, oder was auch immer sie da tat, blickte er wieder aus dem Fenster und bereitete sich mental auf seine heutige, selbstgestellte Aufgabe vor. Sechzig Meter im Free Solo auf einem Felsen, der bekannt dafür war selbst erfahrene Kletterer abzuwerfen. Doch seine Gedanken wurden unterbrochen als von Richthofen in den raum gestöckelt kam und zum Lehrerpult marschierte, „Nehmt aller Platz, der Unterricht beginnt“, ihre Stimme war hart und in etwa so halbfreundlich wie Fenras ‚Begrüßung‘. Nun hatte Fenra aber nichts zu sitzen sondern stand einfach vor ihrem Platz und überlegte was sie tun sollte, als die Professorin sie seufzend ansah, „Ah ja, die Neue, kannst wohl nicht warten dich vorzustellen, na dann los und wenn du fertig bist, setz dich, damit ich anfangen kann!“, dabei neigte sie den Kopf nach unten und sah Fenra über ihre Brillenränder an.

      Genesis wartete die Vorstellung ab und sah dann zu der Dämonin hoch, „Wenn du dich nett entschuldigst und mir versicherst, deine schlechten Launen nicht an mir auszulassen überlege ich mir dir einen meiner Stühle zu geben.“, dabei zog er einen Mundwinkel zu einem schrägen Grinsen hoch.
    • Lilith Olophyra:

      Natürlich. Manchmal vergaß Lilith, dass nicht alle Hybride an der Akademie gut behandelt wurden. Sie hatte da etwas Glück gehabt. Die reinblütigen Dämonen, vor allem die männlichen, respektierten sie. Warum genau, wusste sie nicht. Vermutlich lag es wohl an ihrem Aussehen und dass sie mitunter Jahrgangsbeste war. Dementsprechend konnte sie mir ihrem Wissen und Können dem einen oder anderem Reinblüter die Stirn bieten.
      "Das ist doch kindisch...", murmelte die Hexe, als sie die Situation zwischen Fenra und Genesis beobachtete. Sie verstand einfach nicht, warum sich ihr Mitschüler so verhielt und das ging schon seit Jahren so. Es gab auch andere Mittel und Wege sich seinen Respekt hier an der Akademie zu verschaffen, aber sowas war einfach nur lächerlich gewesen. "Nur noch ein Jahr, Felidus. Dann sind wir ihn los...", flüsterte sie dem Kater zu. Dann betrat auch schon die Klassenlehrerin den Raum. Sofort richteten alle Schüler ihren Blick zur Tafel, als diese sich an den Pult stelle und allen sagte, sie sollen Platz nehmen.


      Fenra Farawyn:

      Seufzend stand Fenra von ihrem Platz auf, als die Profressorin den Raum betrat und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Sie hob leicht ihre Augenbraue an, nachdem sie aufgefordert wurde, sich den anderen vorzustellen.
      "Mein Name ist Fenra Farawyn. Mehr gibt es auch nicht zu erzählen." Eine kurze knappe Vorstellung. Eigentlich nur ihr Name und keine weiteren Information. Warum sie mitten im Schuljahr als Neuling dazukam, erzählte sie nicht. Das musste ja auch keiner hier wissen. Es würden sich ey im null komma nichts Gerüchte über sie verbreitet werden. So stand sie da und blickte kurz zu Genesis, als er meinte, dass er den Stuhl wieder zurückgeben würde. Schlechte Laune? Wenn dieser nur wüsste.
      "Ich soll mich nett entschuldigen? Hab ich etwa deine Gefühle verletzt?", meinte sie und schmunzelte. "Weißt du, warum soll ich einen deiner ach so tollen Stühle wollen, wenn ich hier eine Sitzmöglichkeit direkt vor mir habe." Und schon setzte sich die Dämon einfach dreist auf den Schoß ihres Mitschülers. "Bist du jetzt auch verletzt, weil ich mich nicht entschuldige?", flüsterte sie ins ein Ohr hinein.
    • Felidus Felix

      Der Kater hüpfte auf den Sessel und wurde zum Menschen, angekleidet, den er wusste um Illusionsmagie. „Du vielleicht, bei meinen Noten werde ich mein Leben lang von solchen Typen herumgeschupst.“, murrte der Junge und griff in sein säuberlich geordnetes Bankfach. So bezeichnete er zumindest den Haufen von mit Eselsohren und Knittern übersäten Papierhaufen. Doch trotz der ‚Ordnung‘ fand er seine Unterlagen natürlich nicht. Mit einer gezogenen Schnute sah er in sein Bankfach und dann schielte er zu Liliths Unterlagen, „Du hast nicht zufällig einen Blockzettel und Stift für mich übrig?“

      Genesis Tenebris

      Als sie meinte sie hätte eine Sitzmöglichkeit direkt vor ihr hob er eine Augenbraue, „Heh?“, meinte er unglaubwürdig zu ihr, dann setzte sie sich einfach auf seinen Schoß. Die Blicke der beiden trafen einander und sie starrten sich in die Augen, als würden beide daraus Blitze schießen und versuchen den anderen damit umzuhauen. Seine rechte Hand wanderte langsam ihren Rücken hoch bis zu ihrem Nacken, wo er ihre Haare packte und grob nach Hinten riss, doch nur so weit, dass sie den Kopf in den Nacken werfen musste. Dann legte er ihr Haar über ihre rechte Schulter nach vorne und lies von ihren Haaren ab, schnappte sich ihre Hüften und drehte sie auf seinem Schoß mit einem Ruck, damit sie nach Vorne schaute. „Nein, aber wenn du schon hier sitzt, fall mir wenigstens nicht zur Last, Frischling“, raunte er und rutschte nun mit dem Sessel etwas nach Vorn, wobei der Tisch sich leicht aber nicht unangenehm in ihren Bauch grub und ihr Rücken gegen seinen warmen und festen Oberkörper drückte. Ungeniert, als wäre sie nicht da griff er nach seinem Block, öffnete ihn vor den beiden und auch mit seiner linken Arm, drückte er einfach ihre Brust zu Seite als säße sie gar nicht da, um seinen Block zu öffnen, dann legte er wie sonst auch den linken Arm abgewinkelt auf den Tisch wobei er auf seinem Unterarm die wärme ihres Oberkörpers spürte.

      Felidus Felix

      Nachdem der Unterricht begonnen hatte, sah er kurz zu Genesis und Fenra und ihm blieb der Mund offenstehen, weshalb er mit seinem Unterarm auf Liliths klopfte, „Sag Mal kennen sich die beiden vielleicht doch?“
    • Lilith Olophyra:

      "Nun... ich hab dir Nachhilfestunden angeboten, Felidus... Aber du hast sie abgelehnt, nicht ich.", meinte die Hexe nur und öffnete nach der Vorstellung der Mitschülerin ihr Notizheft. Was danach zwischen Fenra und Genesis vor sich ging, interessierte Lilith nicht mehr. Sie wollte sich lieber auf den Unterricht konzentrieren, immerhin hatte sie vor, weiterhin die Beste zu bleiben. Auf Felidus Anfrage hin, holte die Schülerin seufzend ihren Schreibblock aus der braunen Ledertaschen und legte diesen auf seinen Tisch. Daraufhin folgte ein Kugelschreiber aus ihrer Federmappe, den sie auf den Block legte. "Denkst du jemals daran, deine Schreibmaterialien mitzunehmen?", fragte sie ihn und sah ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen an. "Na ja... vielleicht passieren ja noch Wunder in unserem letzten-", ehe Lilith den Satz beenden konnte, fühlte sie schon das Klopfen auf ihrem Unterarm, was sie mitten im Satz stocken ließ. Sie blickte sofort zu Genesis und Fenra und sah etwas verdutzt drein und dann wieder zu ihrem Sitznachbarn.
      "Nein... Ich glaube eher, dass beide zu stur sind, um nachzugeben.", antwortete sie auf die Frage des Halbdämons.


      Fenra Farawyn:

      "Mhh...?", gab die Dämonin leise und unbeeindruckt von sich, als sie plötzlich den Körper des Anderen gegen ihren spürte. Genesis schien wohl genauso stur und unnachgiebig zu sein, wie sie es war. Das konnte noch lustig werden oder aber auch böse enden. Es kam darauf an, wie weit die jeweils andere Person gehen würde.
      "Wäre es nicht einfacher für dich, mir den Stuhl zu geben, sodass ich dir nicht im Weg sitze?", fragte sie ihn und sah auf die Notizen, die er vor sich und somit auch ihr ausbreitete. "Ich mein, wie willst du nun fleißig mitschreiben, wenn ich dir doch die Sicht versperre...", meinte sie leise kichernd. Fenra war es egal gewesen, dass sie auf dem Schoß des Dämons Platz fand und auch die Lehrerin schien es nicht sonderlich zu interessieren. Hauptsache die Schüler waren ruhig und sie konnte ungestört mit dem Unterricht beginnen.
    • Felidus Felix

      Kichernd fügte er hinzu, „Wie du mit deinen Versuchen mich doch noch in einen Musterschüler zu verwandeln“, dann wandte auch er sich wieder dem Unterricht zu, „Ich würde das Lernen ja in Betracht ziehen, wenn es nicht so langweilig wäre. Aber zu lesen wer was wann wo gemacht hat, oder diese ganze Theorie in der Magie, da werde ich sofort, „nun öffnete er weit den Mund und musste gähnen, „so müde. Außerdem geht sowas doch auch instinktiv, Lilith.“ Fügte er an und begann auf den Ecken seiner Blockzettel kleine Lilith Hexen zu malen, statt zu notieren, was die Lehrerin sagte. In einem war der Dämonenkater nämlich doch recht begabt, nun eigentlich in zweierlei. Erstens konnte er verdammt gut kleine Strichmännlein Hexen malen, die Lilith sehr ähnlich sahen. Zweitens war er vermutlich einer unter zehntausend die tatsächlich ‚instinktiv‘ Zauberten. Wahrlich hatte er kaum Zauber gelernt, der nicht das Minimum an Anforderungen waren, um zu bestehen, doch seine Illusionen und Verwandlungen funktionierten eben einfach, ohne dass er jemals zuvor irgendetwas darüber gehört hatte.

      Genesis Tenebris

      Während Genesis tief ein und Ausatmete drückte die seine warme Brust etwas gegen ihren Rücken, „Haaa“, dann legte er zumindest für die beiden lautstark den Kugelschreiber auf den Notizblock und lies kurz seine Hand darauf ruhen, bevor seine linke Hand sich fest um ihren Bauch schloss und seine rechte Hand sich ihren Nacken entlang wieder einen Weg zu ihrem Haaransatz fand an dem er sie ergriff und nun nicht ruckhaft, sondern stätig nach hinten zog bis ihr Kopf so weit im Nacken lag, dass die beiden sich in die Augen sehen konnten. „Du willst mir doch keinen ärger machen, oder Fenra?“, dabei festigte sich sein griff um ihren Schopf. „Vielleicht sollte ich erwähnen, dass der Sitz neben mir erst seit zwei Wochen frei ist, wenn du verstehst?“, nun drückte er ihren Kopf leicht nach vorn, griff nach dem Kugelschreiber und zog ihn zu Fenra, bevor er nun auch mit der zweiten Hand ihren Bauch umklammerte. „Und jetzt schreib für mich mit, dann wäre das Problem gelöst, oder?“ Wahrlich, der Sitz wurde erst vor zwei Wochen frei, aber nur weil sein Nebensitzer umgezogen ist, aber dieses kleine Detail musste am ersten Tag der Schule ihr gegenüber vielleicht noch nicht unbedingt erwähnt werden. Später womöglich wenn sie gelernt hatte sich etwas besser ihm gegenüber zu benehmen, dieses freche Biest.
    • Lilith Olophyra:

      "Lernen mag ja nicht jedem liegen. Aber du weißt ja, wie es mit unserer Art ist.", erwiderte Lilith auf seine Aussage. Die Hybriden an dieser Schule hatten es nun mal leider nicht leicht gehabt und danach würde es nicht einfacher für sie werden. Wie oft hatte Lilith beobachten müssen, wie schlecht Hybride von der reinblütigen Gesellschaft behandelt werden. Deshalb gab sie ja ihr Bestes und hoffte darauf, irgendwann in der Zukunft, die Ungerechtigkeit beenden zu können. Aber Felidus hatte natürlich auch Recht gehabt. Theorie war nicht das wichtigste gewesen und ihr Mitschüler hatte definitiv Talent gehabt, wenn es darum ging, Magie instinktiv anzuwenden. Das musste die Hexe ihm zugestehen. Teils war sie sogar neidisch auf seinen Instinkt gewesen. Manchmal fragte sie sich, ob es wohl an seiner tierischen Seite lag.
      "Ich möchte einfach nur nicht, dass du durch die Abschlussprüfungen fällst. Ich mach mir da ein wenig Sorgen.", offenbarte Lilith ihm schließlich.


      Fenra Farawyn

      Die Schwarzhaarige entschied sich erstmal dazu, den Dämon hinter ihr erstmal machen zu lassen. Er würde schon bald sehen, was er davon hat, sie so zu behandeln. Sie und Ärger machen? Wenn dieser Junge nur wüsste. Mit seinem Verhalten sorgte er gerade dafür, dass die kommenden Tage ein Albtraum für ihn werden, sollte er nicht gerade Masochistisch veranlagt sein.
      "Na, na... Willst du mir etwa drohen?", fragte sie ihn leise, sodass die anderen Mitschüler nichts mitbekamen. "Ist das die Stelle, in der ich mir Sorgen machen muss?" Wieder einmal kicherte Fenra leise und griff nach dem Stift. "Ich glaube nicht, dass du mir deine Notizen anvertrauen solltest. Ich war nie wirklich gut darin gewesen, mitzuschreiben.", warnte sie Genesis und fing an auf dem Notizblock sinnlos herumzukritzeln. Tatsächlich schrieb sie zwischendurch einige Schlagwörter vom Unterricht mit auf, aber ansonsten fand man nur lauter Zeichnungen von Runen und sonstigen Strichmännchen oder aber auch Beleidigungen an den Dämon gerichtet auf dem Papier wieder.
    • Felidus Felix

      Der Katerjunge kicherte, „Haha, du weist doch, Lilith, irgendwie lande ich immer auf den Beinen“, dann schmunzelte er und kritzelte weiter, „Aber mein Vorschlag steht noch immer, ich lege mich jederzeit auf deinen Schoss und lasse mich kraulen, während du mir vorliest.“, auch wenn er dabei sowieso sofort wieder einschlafen würde. Wenn man den beiden so zuhörte, konnte man fast meinen Felidus wäre ein richtiger Schmusekater. Doch zu Beginn war er sehr scheu, es hat lange getraut, bis er so zutraulich geworden war oder sich freiwillig zu jemanden kuschelte, doch bei Lilith fühlte er sich eben sicher, obwohl sie eine Hexe war. „Vielleicht kann uns Felidus etwas darüber erzählen?“, ertönte die Stimme von Nemera von Richthofen durch den Raum. Der Kater schreckte hoch und sah auf die Tafel um was es eigentlich gerade ging, denn er hatte nicht aufgepasst. „Ahm, also.“, fing er an und versuchte aus den Zeichen auf der Tafel schlau zu werden. „Ich denke es gibt dafür multimodale Ursachen“, begann er und fügte hinzu, „Wenn sie mir die Frage vielleicht etwas präziser stellen könnten, könnte ich genauer auf das Problem eingehen.“, die Lehrerin schüttelte den Kopf, „Ihr habt es gehört, es gibt also multimodale Ursachen dafür, dass die meisten Nekos weiblich sind.“, dann seufzte sie und stemmte eine Hand in die Hüfte, „Konzentrier dich auf den Unterricht Felidus, sonst hab ich dich bei den Ohren!“, drohte sie und fuhr dann wieder mit dem Unterricht fort, doch Felidus schmollte und hatte die Ohren angelegt. „Blöde Kuh“, zischte er leise.

      Genesis Tenebris

      „Vermutlich haben sie dich deshalb von der Schule geschmissen.“, meinte er und sah dann wieder aus dem Fenster, der Unterricht heute brauchte kaum Neues, diese Themen hatte er im Selbststudium schon durchgegangen. „Schlechtes Urteilsvermögen und schlechte Mitschrift. Vielleicht solltest du dich mit dem Nekohybriden da drüben zusammentun, ihr scheint gut zusammen zu passen.“
    • Lilith Olophyra:

      Lilith dachte ebenfalls, dass das Vorlesen vom Lernstoff ihren Klassenkameraden eher zum Einschlafen bringen würde, als dass er was daraus lernt. Er müsste sich schon irgendwie aktiv daran beteiligen, damit er auch tatsächlich etwas daraus lernt.
      Plötzlich zuckte die junge Hexe etwas auf, als Nemera Felidus auf eine Frage ansprach. Ein leises, kaum hörbares Sorry verließ ihre Lippen und sie blickte kurz zu dem Jungen neben ihr, der natürlich versuchte, die peinliche Situation so galant wie möglich zu umgehen und doch noch mal die Frage mitzubekommen. Doch leider war der Versuch ein kompletter Reinfall gewesen.
      "Wir sollten wohl nun aufpassen und verschieben das Gespräch in die Pause...", flüsterte Lilith ihrem Sitznachbarn zu und fing dann an, dem Unterricht zu verfolgen und fleißig mitzuschreiben. Sie hoffte inständig, dass Felidus zumindest versuchte, jetzt aufzupassen und ebenfalls ein paar Notizen zu verfassen. Andernfalls müsste sie ihn wohl mit ihren Mitschriften später aushelfen.


      Fenra Farawyn:

      "Ja, daran wird es definitiv gelegen haben.", erwiderte Fenra auf die Anschuldigungen ihres Mitschülers. Doch als dieser plötzlich meinte, dass sie sich mit einem Hybriden zusammen tun sollte, füllte sich ihre Ausstrahlung kurzzeitig mit Angriffs- und Mordlust. Es war nur ein paar Sekunden gewesen, danach schien sie wieder vollkommen normal und gleichgültig. Das dieser Mistkerl es wagte, sie so zu beleidigen. So einfach würde Fenra ihn nicht damit davonkommen lassen. Sie konnte ja mit den ganzen Spielereien zwischen ihm und ihr ja noch gut leben, aber das ging zu weit. Aber das Nachspiel musste noch bis nach der Schule warten. Immerhin wollte die Dämonin nicht gleich am ersten Tag wieder von der Schule fliegen.
    • Felidus Felix

      Tatsächlich hatte der Kater im Unterricht dann doch ein paar kleine Randnotizen über den Lernstoff zusammengetragen. Natürlich konnte Lilith jetzt schon kopfschüttelnd seufzen, weil es viel zu wenig war, um damit für eine Prüfung zu lernen und am Wochenende vor der Prüfung würde der Katzendämon also wieder um sie rumschleichen und im Katzengejammer ihre Lernunterlagen fordern, um sie abzuschreiben. Dabei konnte er sogar große Hundeaugen machen, aber wehe man sagte ihm das ins Gesicht. Die erste Stunde war vorbei und bald kam etwas, dass der Kater gar nicht mochte. Kampftraining. Als ob er das jemals brauchen würde, er hatte keine Lust auf Eroberung, Kriegsspiele oder was diese Reinblüter alles trieben, um sich die Zeit zu vertreiben. Man mochte schon fast meinen dies wäre zum Teil ein Militärcamp, aber geschichtlich betrachtet war es das ja auch und erklärte sich auch durch das aggressive Wesen eines Dämons. „Ich finde es eigentlich ziemlich wild, dass wir im Unterricht stödliche Magie anwenden. Irgendwann übersieht der Lehrer jemanden der abgemurkst wird, erweckt ihn zu spät wieder und dann ist seine Birne matsch und es gibt einen neuen Zombie.“, grummelte der Kater, der dies jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen im Raum noch nie durchmachen musste.

      Genesis Tenebris

      Als die Stunde vorbei war sah der Junge an Fenras Schulter vorbei auf seine Notizen und seufzte, da sie hauptsächlich Kunstwerke von vermutlich ihm schuf, mit Hörnern, Feuer speiend oder wie ein Affe tanzend. „Und hast du dich jetzt wieder beruhigt? Dann kannst du dich endlich entschuldigen.“

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    • Lilith Olophyra:

      Auch Lilith war nicht sonderlich ein Fan vom Kampftraining gewesen. Klar war es verständlich gewesen, dass in einer Welt voller Dämonen sowas angeboten wurde, aber die heutigen Zeiten unterschieden sich deutlich von damals, als noch Krieg herrschte. Mittlerweile hatten die meisten Dämonenreiche untereinander Frieden gehabt, hier und da gab es dennoch einige Auseinandersetzungen zwischen dem einen oder anderen Reich. Es kam immer auf die jeweiligen Dämonenfürsten an. Aber im Reich Dartas gab es schon seit Jahrzehnten keine Streitigkeiten oder Kriege mehr.
      "Würde man das ganze wenigstens auf Dummies anwenden, wäre es ja noch einigermaßen tolerabel. Aber auf die eigenen Mitschüler finde ich es auch ziemlich extrem. Vor allem, weil nicht jeder zum Adel gehört oder besondere Fähigkeiten hat. Hier gibt es einige, die einen riesen Vorteil haben.", gab die Hexe seufzend von sich und sammelte ihre Sachen zusammen. "Die ganzen Unterrichtsmethoden müssten mal an die heutige Zeit angepasst werden. Die sind einfach viel zu veraltet."


      Fenra Farawyn:

      Als Nemera den Unterricht für beendet hielt, legte Fenra seufzend den Stift zur Seite und schüttelte über die Aussage von Genesis leicht den Kopf. Der Junge schien es einfach nicht zu begreifen und die Dämonin empfand dies als sehr anstrengend.
      "Oh ja, natürlich hab ich mich beruhigt.", gab sie in einem sarkastischen Tonfall von sich und stand vom Schoß ihres Mitschülers auf. "Merkt man mir das gar nicht an? Ich mein, ich muss ja vorher richtig miesepetrig drauf gewesen sein." Seufzend saß sich Fenra halb auf ihren Tisch und blickte mit einem desinteressierten Blick zu Genesis. "Das du immer noch eine Entschuldigung erwartest, ist allerdings echt lächerlich und traurig. Ich dachte, du würdest da drüber stehen, aber anscheinend hab ich ja mit meiner Frage nach dem freien Sitzplatz, dein Ego ziemlich gekränkt. Hätte ich nicht gedacht."
    • Felidus Felix

      „Lilith die Reformerin“, japste der Kater, „Ich glaube dazu müsstest du Rektorin dieser Schule werden und dafür müssten wir Hybriden erstmal die selben Rechte wie Dämonen bekommen und ich kenne hier niemanden in unserem Jahrgang, der anscheinend Erbe des Dämonenkönigs werden könnte, der dich bei diesem Vorhaben unterstützen wird.“, er zuckte die Schultern, „Also müssen wir halt als die Dummies herhalten“, er rümpfte die Nase und kraulte sich selbst hinter dem Ohr, „Ich wünschte ich könnte so eine magische Barriere wie du Zaubern um mich zu schützen, ich muss immer rumhüpfen, dass macht total müde.“, gähnte er und verwandelte sich wieder in eine Katze die Geborgenheit in Liliths Schoss suchte, „Fünfzehn Minuten Nickerchen“, schnurrte er zufrieden vor sich hin, ob ihm diese von der strengen Lilith gewehrt werden würden, stand aber in den Sternen.

      Genesis Tenebris

      „Gekränkt? Nein.“, dabei schüttelte er kurz den Kopf, „Aber du warst diejenige die etwas von mir wollte nicht umgekehrt und wenn du dich nicht benehmen kannst, dann“, nun zeigte er mit seiner Hand in die Klasse, „finde einen anderen Platz und verpiss dich“ , dann legte er den Kopf schräg und sah zu drei seiner Mitschülerinnen. „Ich empfehle dir gleich zu denen zu laufen und um Schutz zu betteln, bevor die Jungs anfangen Besitzrecht an dir anzumelden. Dann wirst du zwar das restliche Jahr als ihre Sklavin rumlaufen, dafür werden die meisten Kerle nicht übergriffig“, dann sah er zu ihr, „Na husch, husch“
    • Lilith Olophyra:

      "Unterstützen wohl wirklich niemand. Ja leider...", meinte Lilith etwas deprimiert. Es war nun mal diese scheiß Hierarchie hier im Reich. wären Hybride nur schon gleichgestellt gewesen und hätten ebenfalls eine Chance im gesamten System gehabt, aber nein. Dem war leider nicht so.
      "Dafür wünschte ich, ich wäre genauso flink wie du, dämliche Katze...", antwortete sie auf Felidus Bemerkung. Natürlich meinte sie "dämliche Katze" nicht ernst und das wusste ihr Mitschüler auch. "Nach der Schule kannst du ja wieder schlafen oder in den Pausen. Wir müssen uns auf dem Weg zum Trainingsgelände machen. Dafür haben wir nicht so viel Zeit und das weißt du auch. Also nichts mit Nickerchen!" Schon griff Lilith nach ihrer Tasche und nach dem Kragen des Jungen, um diesen gleich darauf mit aus dem Klassenraum zu zerren. "Wenn wir zu spät sind, sind wir die Gearschten. Und ich hab keine Lust darauf, Versuchskaninchen Nummer 1 zu sein."


      Fenra Farawyn:

      Fenra folgte seinen Blick und blickte zu den für sich jämmerlichen Mädchen. "Schutz? Besitzrecht? Sklavin", wiederholte sie lachend. "Oh Junge. Das Patriarchat ist seit langem vorbei. Diese Babys, die du als Kerle bezeichnest, werden definitiv nicht übergriffig werden." Schon legte sie wieder ihren Blick auf Genesis. "Und ich bleib hier sitzen. Ich mag den Platz hier und ich bin zu dem gespannt, was für weitere lustige und dämliche Sachen du von dir bringst."
    • Felidus Felix

      „rrRRRrrrRRrRrr“, schnurrte der Kater, während Lilith ihn durch die Gegend trug wie eine Sporttasche. Er wedelte dabei noch mit dem Schwanz und hoffte darauf, dass ihr eine Unachtsamkeit widerfuhr, die ihm schon einmal Glück bescherte. Als Kater wirkte er natürlich völlig harmlos und ohne daran zu denken, hatte sie ihn das letzte Mal mit in die Damenumkleide genommen, zwar fiel ihr das gleich auf, als sie ihn auf der Bank absetzte und Felidus kurz pfeifet, aber flink wie er war, konnte er der flachen Hand von Lilith die auf deinen Hintern abzielte entkommen und nach ein paar süßen Blicken aus der Umkleide verschwinden.

      Genesis Tenebris

      Schnaufend schüttelte er den Kopf, „Du bist neu, also bin ich HEUTE so freundlich und klär dich ein wenig auf. MIR ist es egal ob du ein Kerl, ein Mädchen, ein Mädchen das sich wie ein Kerl fühlt, ein Mensch, ein Dämon ein Hybrid oder sonst was bist. Ein taffes Menschenmädchen, das sich bemüht und gute Leistung bringt, ist mir lieber als ein fauler Reinblutkerl, der nur Scheiße zusammenbringt und sich auf Talent ausruht.“, nun stand er auf und packte seinen Rucksack zusammen, „Zweitens, werden sie bestimmt übergriffig, weil wir jetzt sogar den Unterricht dafür haben“, dabei lächelte er zuckersüß. „Und weil das in dieser Klasse so funktioniert. Es ist egal wer du bist, stell dir das wie bei Gangs im Knast vor. Entweder bist du in einer, oder du wirst solange drangsaliert bist du tust was sie wollen, oder sie machen dich im Kampftraining fertig“, dann verließ er den Klassenraum, kam aber doch noch einmal kurz zurück. „Falls du nun auch arrogant genug sein solltest zu denken: Dann mach ich sie eben alle im Kampf fertig.“, nun grinste er als würde er mit einem Kleinkind reden. „Die haben auch ihre Kampferfahrung, aber was noch wichtiger ist, keine Skrupel dir nach der Schule aufzulauern und sich zu Rächen.“, nun ging er wieder, „Viel Spaß im ‚Turnunterricht“, lachte er und ging dann, „Prinzessin“

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    • Lilith Olophyra:

      Bei der Trainingshalle angekommen, setzte Lilith den schwarzen Karter vor der Tür der Herrenumkleide ab. "Sorry, aber ich mache niemals den gleichen Fehler zweimal.", sagte sie zu diesem als sie ihn losließ und dieser auf alle vieren landete. "Wir sehen uns in der Halle." Dann machte sich die junge Hexe auf ihren Absätzen kehrt und ging in die entgegengesetzte Richtung zur Umkleidekabine für die weiblichen Schüler. Tatsächlich waren noch nicht alle ihrer Klassenkameradinnen da gewesen. Ein kurzer Blick durch den Raum verriet Lilith, dass die Neue sich mit allem anscheinend ziemlich Zeit ließ. Aber der Hexe war es gleich gewesen, solange man sie nicht in irgendwelche Probleme mit hinein zog. Diese ging in einer der Ecken der Umkleide und zog sich dort für das Kampftraining um. Innerlich hoffte sie, dass sie auch heute Glück mit ihrem Trainingspartner hatte. Leider wurden ja die Hybride gerne mal als Dummies benutzt und es kam schon oft vor, dass der eine oder andere Bewusstlos oder aber auch schwer verletzt die Halle verlassen musste. Nachdem sie sich also umgezogen hatte, flochte sich Lilith ihre langen weißblonden Haare zu zwei Zöpfen zusammen und ging anschließen in die Halle.


      Fenra Farawyn:

      Überraschend ruhig lauschte Fenra den Worten ihres Mitschülers und zog dabei leicht ihre Augenbraue hoch. Sie wusste genau, welchen Unterricht Genesis angesprochen hatte, denn die Schule hatte ihr den Stundenplan am Tag vorher zukommen lassen. Und sie hatte sich gerade speziell auf diesen Kurs vorbereitet gehabt. Immerhin schien es doch gerade dort am lustigsten zu werden.
      "Vielen Dank für die Info.", erwiderte Fenra auf den Hinweis des Dämonen und winkte diesem mit einem ausdruckslosen Lächeln zurück. Dann griff sie auch schon nach ihrer Tasche und verließ den Klassenraum, um sich auf den Weg zur Trainingshalle zu machen und sich für den folgenden Unterricht fertig zu machen. Nachdem auch sie sich umgezogen hatte und ihre langen schwarzen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, betrat sie als einer der letzten Schüler die Halle. Kurz musterte sie jeden einzelnen ihrer Mitschüler. Sie schienen alle ziemlich ruhig zu sein. Keiner ließ sich irgendwas anmerken.
    • Felidus Felix

      „Buuh“, meckerte der Kater Lilith noch hinterher, und betrat die Umkleide als Dämon. „Die vergönnt mir aber auch nichts“, schüttelte er den Kopf und ging geradewegs in den Turnsaal, weil er seine Sportsachen schon bei der Verwandlung anhatte. Die Turnhalle war einfach riesig, immerhin mussten sich Dämonen hier auslassen können, deshalb wurden die Wände und der Boden auch mit einer magischen Barriere abgesichert. Dies führte dazu, dass die Halle noch im selben Zustand war, wie sie gebaut wurde und die farblichen Markierungen noch immer so farbenfroh wie damals waren. Beim Eintreten in die Halle legte der Kater eine Hand auf den Mund und gähnte bereits.

      „Dir scheint langweilig zu sein, Felidus“, merkte von Richthofen mit hochgezogener Augenbraue an und schmunzelte, „Na worauf hast du heute Lust?“, er wackelte mit dem Kopf und hörte auf zu gähnen. „Eine Basisverteidigung wäre nett mit mir als König, dann kann ich mein dringend Notwendiges Schläfchen halten“, gab er ernsthaft zurück und die Lehrerin schüttelte den Kopf, „Ich verstehe nicht wie ein so verschlafener Nekodämon so weit kommen konnte.“, darauf erwiderte Felidus ein Schulterzucken und, „Glück“. Dies kostete der Lehrerin sogar ein Lachen. „Mit Glück kommt man hier nicht so weit, aber dein Vorschlag ist genehmigt, König des Hügels, leg dich irgendwo hin, ich schicke dir deine Verteidiger“, die Lehrerin bekam noch einen Daumen hoch und schon war Felidus verschwunden.

      Als Lilith mit ein paar Mädchen aus der Umkleide kam, deutete von Richthofen gleich auf ein paar Mädchen inklusive Lilith, „Ihr bleibt hier, der Rest sucht Felidus und ihr Verteidigt ihn, als euren König“, worauf viele genervte, „Was? Echt jetzt?“ oder einfach nur, „Ohhhh“ kamen und davon stapften. „Der Rest von euch bringt mir seinen Pelz, wenn es los geht.“, dabei schmunzelte sie finster, den so faul der Kater auch war, es war mindestens genau so schwer ihn einzufangen, auch wenn das kaum einer Wahr haben wollte. Nun schielte sie zu Lilith, „Du bist der Joker der Angriffstruppe. Felidus ist für dich solange tabu, bis alle Verteidiger ausgeschaltet sind.“, ihr war aufgefallen wie gut die beiden sich verstanden und fand das recht unterhaltsam, den der einfachste Weg Felidus zu fangen war nicht ihn anzugreifen oder zu jagen, sondern mit einer kleinen Falle zu locken.

      Genesis Tenebris

      Der Dämon lies sich Zeit bis er im Turnsaal stand und stellte sich in die nähe seiner zwei Kumpel, als er zum Angreifer deklariert wurde. Nun da sie wussten, dass sie nicht im Gegner Team waren, stellten sie sich lässig zu ihm, da sie seine Fähigkeit in etwa kannten, scheuten sie seine Nähe vor dem Kampfunterricht. Das Angriffsteam war viel kleiner, dafür hatten sie die meisten Schüler deren Kampfstärke am höchsten gewertet wurden. „Und wie ist die Neue, kann ich sie haben, oder meldest du Ansprüche an. Immerhin kannst du sie nach Regeln der Schule heute leicht als Dienerin für dich gewinnen.“, fragte einer der beiden anderen, doch Genesis schüttelte den Kopf, „Wäre nicht fair“, doch der Dritte lachte darüber, „Wäre nicht fair? Du willst doch gar keine Untertanen.“, dann schlug der Mitschüler Genesis sanft auf die Schulter, „Vergiss nicht den Abschlusskampf: Dämonenlod gegen Dämonenlord samt Anhang“
    • Neu

      Lilith Olophyra:

      Völlig von der Sportlehrerin überrumpelt sah Lilith diese an. "Ähh ...öh... okay?", antwortete die junge Hexe daraufhin und blickte mit leicht hochgezogenen Augenbrauen zu ihren Klassenkameradinnen. Das hatte doch von Richthofen mit Absicht so geplant. Zwar spontan, aber dennoch mit Absicht. Es gefiel Lilith nicht, dass sie gegen Felidus kämpfen musste. Na ja, genau genommen, musste sie diesen ja auch nur fangen, aber dennoch! Es ging ums Prinzip.
      Seufzend gesellte sich die Hexe zu den anderen ihrer Gruppe. Ausgerechnet Genesis und seine idiotischen Freunde waren ein Teil des Angreiferteams gewesen. Klar, waren diese gute Kämpfer gewesen, aber genauso würden die sich nicht zurückhalten. Zumindest die idiotischen Freunde des Dämons. Beim Dämon selbst war Lilith sich nicht so sicher gewesen. Sie konnte ihn nie richtig einschätzen und ansehen, was gerade in dessen Kopf vor sich ging. "Na gut...", dachte die Schülerin und atmete tief durch und dann ertönte auch schon das Startsignal von der Lehrerin.


      Fenra Farawyn:

      Als die Neue die Halle betrat, wurde sie gleich zu den anderen Verteidigern geschickt. Schade eigentlich. Fenra hasste es zu warten, bis andere angriffen. Sie war jemand, der immer den ersten Zug machte. Aber zumindest konnte sie nun sehen, was für Fähigkeiten ihr Sitznachbar hatte. Sie blickte kurz zu den Jungen, der sich anscheinend mit seinen Kumpels unterhielt. Die Schwarzhaarige grinste nur und machte sich dann auf den Weg mit ihrem Team, um den ollen Kater ausfindig zu machen. Es gefiel ihr nicht, dass sie einen Hybriden verteidigen sollte. Sie wusste nicht genau, ob Felidus tatsächlich ein Hybride war, aber er hatte einen anderen Geruch an sich, als die reinblütigen Dämonen.
      Als die Gruppe endlich die Katze ausfindig gemacht hatte, hörte Fenra in der Ferne auch schon das Startsignal. Das Spiel ging endlich los.