La vida mágica {Uki & Juvia}

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    • La vida mágica {Uki & Juvia}

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      La vida mágica
      Fantasy | Roamnce | Action | Drama

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      @Ukizilla
      @Juvia
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      Endlich war es soweit! Es war der 05. September, der Tag, dem so viele junge Elfjährigen entgegenfieberten. Seit geschlagenen zwei Wochen waren die Straßen Spaniens voll gepackt von diversen Menschenmassen, einige, die man dem jährlichen Karneval zuschreiben würden, da niht wenige in seltsamen und doch sehr exzentrischen Kleidern herumliefen. Allerdings war es noch eine ganze Weile hin bis zu den offiziellen Aufführungen der einzelnen Vereine und Verbände. Doch daran störte sich kaum einer, da es seit Menschengedenken jedes Jahr zur selben Zeit zu den gleichen Erscheinungen kam. Und wenn man sich doch einmal neugierig zu diesen Menschen umsah, waren sie wie vom Erdboden verschluckt, als hätte es sie nie gegeben oder man litt einfach an Halluzinationen. Viele Einheimische Spaniens jedoch glaubten fest daran, dass diese Erscheinungen 'Heilige' seien, die einmal jährlich in Erscheinung traten, um die Menschen daran zu erinnern, nicht zu vergessen. Weder über einschneidende Ereignisse und drastische Fehler, die oft in Vergessenheit gerieten, wenn man sie sich nicht stets vor Augen führte; noch über die Geschichte der Vergangenheit oder jene, die die Gegenwart oder gar die Zukunft beschrieb. In anderen Ländern ging man wohl anders mit soclhen kurzweiligen Erscheinungen um, doch Spanien war shcon immer anders gewesen, als seine nachbarschaftlichen Länder, die oft viel zu pragmatisch dachten und der sich geradezu festklammerten an die kalte Realität.
      "Oh, hoffentlich sind wir hier auch richtig..", murmelte eine pummelige aber jung aussehende Frau in Begleitung ihres Mannes, der einen Kinderwagen mit einem lallenden Baby vor sich her schob und zweier Kinder, die ziemlich schwer bepackte Wägen mit großen Koffern, Tierkäfigen und etlichem Krimskrams vor sich herschoben, der viel zu schwer für die beiden auszusehen schien. Dabei sah die vermeintliche Mutter dieser Kinder immer wieder auf in ihrer Hand haltenden Unterlagen, nur um kurz darauf ihren Blick prüfend über die Umgebung des Hafens schweifen zu lassen. "Es müsste hier in der Nähe sein. Dock ..13.9." - "13.9? Normalerweise würde ich dazu ja sagen, da hat dich wer reingelegt, aber..", bemekrte ihr Mann brummend, wobei er zu den beiden älteren Kindern und derem Gepäck schielte, ehe er sich ebenfalls seufzend bei den ganzen Menschen umsah. "Aber neulich sind wir immerhin auch in diese komische Gasse gekommen, anhand dieser merkwürdigen Beschreibungen im Brief und haben tatsächlich all diesen Kram bekommen, die sie für das Schuljahr brauchten. Oh, ich hoffe doch, dass ihr die Besen zuhause gelassen habt! Da stand extra geschrieben, dass ihr im ersten Schuljahr keine eigenen haben dürft - nicht dort zu mindest. Aber dass diese Teile echt fliegen können.. unfassbar." Beide Kinder, sagten wie aus einem Mund: "Jah, klar Papá." Doch beide tauschten dann gleichzeitig ein verschmitztes hinterhältiges Grinsen, was nichts Gutes bei den Beiden zu heißen hatte, auch wenn ihre Eltern darauf gerade gar nicht achteten - immer noch den Blick durch die Umgebung schweifend, während sie ihnen entgegen kommenden Menschen auszuweichen versuchten. "Da steht nur, dass wir uns an einen Container lehnen sollen, der sich genau zwischen dem Dock 13 und 14 befinden soll. Aber mehr steht da nicht. Ah doch: 'Wenn Sie unsicher sind, könnte Rennen in diesem Fall die beste Lösung sein.' ...Rennen soll die Lösung sein? Wohin denn rennen?" - "Ich werde aus dem ganzen Zaubererkram nicht shclau. Vielleicht sollten wir sie doch einfahc auf normale Schulen shcicken?" - "Ramón! Wir haben das doch so oft besprochen: Normale Schulen werden irgendwann richtige Probleme machen. Sie müssen lernen ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Und das geht eben nur dort." - "Red' doch noch lauter, ich glaub die Leute im Wachturm haben dich noch nicht hören können.", zischte er seine Frau nun etwas gereizter an, wobei er seine Stimme jedoch dämpfte und prüfend Blicke über seine Schulter warf. "Ach, sei nicht so paranoid." - "Mamá, Papá! Dort ist doch ein Container oder? Guckt doch mal. Da laufen Menschen durch.", rief Aurelia, der weibliche Zwilling mit pinkem Lockenschopf, die neben ihrem Zwillingsbruder mit ausgestreckter Hand sogleich darauf deutete wie eine kleine Familie zusammen mit dem vollpepackten Wagen durch die Wand eines Containers lief, was jedoch sonst keiner zu bemerken schien, da sämtliche andere Menschen einfach daran vorbei liefen als wären sie für alle anderen unsichtbar. "Da stand doch auch drin, dass wir uns wegen Muggel keine Sorgen machen bräuchten, weil sie oft nur das sehen, was sie sehen wollen und nicht die echte Wahrheit.", bemerkte nun ihr Bruder Arian, der nun auf den Umschlag in den Händen ihrer Mutter deutete. "Mit Muggel sind wohl 'Normale' Menschen gemeint, oder? Die achten nicht auf Magie, wie es aussieht." - "Ist das etwa eine Beleidigung??", fragte sie panisch. "Ist es na ja.. shclimm, wenn man keine Magie besitzt? Nicht, dass ihr deshalb gehänselt werdet.", meinte sie nervös werdend, doch ihre Kinder grinsten nur. "Du machst dir zu viele Sorgen, Mamá. So shcnell lassen wir uns nicht ärgern." - "Allerdings. Jeder, der meint Auri ärgern zu müssen, kriegt es mit mir und.. diesem ..Raubtier hier zu tun.", ergänzte Arian, wobei er eher grummelnd zu der miauenden Katze in seinem Käfig blickte. Warum eine Katze? Von der ganzen Auswahl, die man hatte in dieser Gasse... warum ausgerechnet eine niedliche Katze?? 'Sie soll hochintelligent sein und über einen phänomenalen Orientierungssinn verfügen. Da dachten wir, dass es das ideale Haustier für dich wäre! Es sieht zwar Katzenähnlich aus, ist aber keine gewöhnliche~ Und wir würden uns so viel wohlen fühlen, wenn du einen Begleiter hättest, mit dem du immer wieder zurückfindest und dich nicht so schusselig verläufst.' Danke auch, grummelte Arian innerlich, während er daran zurückdachte, wie er dieses - wie der Verkäufer es wohl genannt hatte - Kniesel-Kätzchen von seinen Eltern geschenkt bekommen hatte. Es solle angeblich wirklich über außergewöhnliche magische Fähigkeiten verfügen und einen fabelhaften Instinkt und Intuition, auf jeden Fall nicht schlecht. Aber..... es sah immer noch süß und niedlich und flauschig aus! Konnten sie ihm nicht stattdessen eine Schlange oder sowas kaufen? Oder auch so eine coole Fledermaus, wie seine Schwester eine bekommen hatte! Okay, so cool sah sie jetzt noch nicht aus - mehr 'niedlich', aber sie würde in ein paar Monaten richtig cool aussehen und er musste sich stattdessen mit einem flauschigen Kater in Zukunft abgeben. Juchhu. Obwohl nein, war ja eine Katze, kein Kater. Noch schlimmer, wie er fand.
      "Wie auch immer!", meinte Aurelia und klatschte strahlend in die Hände. "Ich finde, wir gehen jetzt einfahc durch! Und du, hör auf so tagzuträumen und über Zuri zu knurren. Und ja, ich weiß ganz genau, dass du deshalb so guckst! Zuri ist total niedlich und toll!" Zuri, ja.. stimmt. Seine Schwester meinte ja, dass Gris nicht niedlich genug sei und so rief sie diesen Kätzchen ständig Zuri, bis sie... nur noch auf diesen Namen hörte und auf keinen anderen mehr. Nun hatte er ein niedliches Kätzchen mit einem noch niedlicheren Namen. EIn Wunder, dass sie es nicht gleich nach ihrer liebsten Süßspeise genannt hatte, sodass man alleine beim Aussprechen des Namens Karies bekäme. "Das ist ja das shclimme..", antwortete er mit bedrohlich zuckenden Mundwinkeln, ehe Aurelia auch schon breit grinsend meinte: "Wer zuletzt hinter der Absperrung ist, muss das Mittagessen ausgeben!" und losrannte. Arian, der einen Tick zu spät schaltete, folgte ihr sogleich mit einem laute "Du Kröte!! Warte gefälligst! Das war ein unfairer Start!" Und so rauschten sie knapp nacheinander - nur einen Winpernschlag später - durch die Wand des besagten Containers, der sie geradezu vershclucken zu haben schien. Völlig verdattert tauschten die Eltern Blicke, während das Baby brabbelte und auf den FLeck deutete, an dem seine älteren Geschwister gerade verschwunden waren. "Hoffentlich kommen wir da jetzt auch durch..", brummte der Vater und folgte mit seiner Frau, die sich an seinen Arm klammerte, eher skeptisch. Doch auch sie schritten kurz darauf durch die Wand und kamen dicht hinter ihren Kindern zum Stehen, wobei es allen die Sprache verschlug. Vor ihnen hatte sich ein weiterer riesiger Dock matrialisiert und an diesem ankerte ein Schiff, das glatt einer Luxusjacht zu gleichen schien. Perlweiß und gold gesprenkelt ruhte es vor ihnen im Wasser, während sich drumherum überall Menschen tummelten, die ihre Kinder verabschiedeten. Diese waren ähnlich bepackt, we die Zwillinge und egal ob jung wie sie oder älter, sie shcienen alle entweder fürchterlich nervös und ängstlich zu sein oder voller Vorfreude oder Bammel, dass sie Hausaufgaben nicht gemacht hatten, die über die Ferien aufgewesen zu sein schienen.
      "Irgendwie.. fühle ich mich gerade wie eine kleine Ameise...", murmelte Aurelia ihrem Bruder zu, während sie wie gebannt auf das Schiff starrte. "Und außerdem... warum muss es ein 'Schiff' sein? Warum.. keine geflügelten Pferde oder sowas?" - "Du hast deine Tabletten doch genommen, doer Schatz?", fragte die Mutter sofort besorgt, die besonders wegen der seekrankheit ihrer Tochter besorgt war. "Wenn nicht, haben die da sicher Kotztüten hahaha", lachte Arian und rannte bereits zu Schiff, da seine Schwester mit der Faust ausgeholt hatte, um ihm auf den Kopf zu schlagen. "Ich geb dir gleich 'ne Kotztüte, du Großkotz!", schrie sie ihm shcmollend nach und plusterte ihre Wangen auf. "Lass dich von ihm nicht ärgern haha Hauptsache, wir kriegen dich jetzt allmählich aufs Schiff und finden deinen Bruder. Wir haben noch" Der Vater sah auf seine Uhr "20 Minuten. Das müsste reichen ein schönes Abteil für euch beide zu finden." Und so begleiteten sie ihre Tochter auf das Schiff, wobei nun der Vater die schweren Koffer für sie schleppte. Sie sahen sich in jedem von Kindern und verabschiedenten Eltern gefüllten Gang um und auf jedem der Stockwerke, bis sie recht weit oben ein ABteil fanden, in dem nun endlich Arian mit seiner mittlerweile freigelassenen Katze saß und sich aus dem geöffneten Fenster lehnte. "Ist das ein Ausblick! So weit oben, wie toll!" Zuri war derweil auf seine Schulter geklettert und shcien ihm miauend zuzustimmen. "Na, na, Junge. Füß runter vom Sitz. Kaum dreht man den Kindenr den Rücken zu, schon drehen sie durch und glauben alle Manieren vergessen zu können." Erschrocken sah Arian zurück, warf seiner Schwester jedoch nur ein Grinsen zu, gefolgt von seiner Zungenspitze, ehe er sich weider normal hinsetzt - ihm gegenüber dann Aurelia, während sie den Käfig mit ihrer Fledermaus, die sie liebevoll Nero getauft hatte, an sich presste und ihre Eltern die Koffer für sie verstauten. Arian hatte seine längst selbst verstaut, war aber wohl auch nicht so nervös bezüglich der kommenden Fahrt, wie seine kleine Schwester. Eher voller Vorfreude aufgeregt. Sie wäre das wohl erst wieder wenn sie alle das Schiff verlassen könnten. Aber das wäre shcon okay. Sie ahtte ihre Medizin genommen und im Notfall gäbe es hier sicher Leute, die das einfach.. na ja, wegzaubern könnten, oder nicht?
      Nachdem alles verstaut war, wurden sie von ihren Eltern feste gedrückt und liebevoll - teils auch Tränenreich - verabschiedet, ehe sie sich dann auch shcon eilig davon machten, da das Schiff in wenigen Minuten ablegen würde - so die Stimme, die aus unsichtbaren Lautsprechern wohl zu kommen schien. Nun waren es nur noch sie zwei in dieser Kabine, bis..
      Die Kabinentür glitt auf und ein eher schmächtiger und balsser Junge sah beide eher fragend an. "Mh.. Ist noch Platz? Die restlichen Abteile sind voll" - "Oh! Klar, hock dich hin.", sagte Arian sogleich breit grinsend. Das erste fremde Gesicht in eine Welt, zu der sie alle dennoch gehören würden. Ein Zauberer, so wie sie beide und genauso alt wie sie, wie es aussah. "Bist du auch ein Erstklässler?" Der Junge, der dankbar lächelnd seine Koffer reinzog, zögerte kurz und nickte dann, bevor er seine Sachen verstaute und den Käfig mit seinem Frettchenbaby auf seinem Schoß abstellte, das nun wie wild und quiekend hinter den Gittern herumtollte. "Lass es doch raus? Glaube, dass braucht Bewegung." - "Uh.. weiß nicht. Er ist ziemlich wild." Dabei sah er neben sich zu dem Kätzchen, das zu dem Fremden gesprungen war und nun aus ihrem klugen gelben Augen die Bewegungen des Frettchens aufmerksma musterte. "Außerdem scheint mir deine Katze ganz scharf drauf zu sein ihn zu jagen und.. vermutlich auch zu fressen." - "Haha Vermutlich. Zuri macht so einigen Unfug, wenn man nicht auf sie aufpasst." Bei dem Kommentar traf Arian nur ein missbilligender Blick des Fremden, ehe seine Augen zu dem seltsamen Rascheln wanderten, die aus dem Käfig des Mädchens drangen. Eine Minifledermaus, wenn er es sich geau ansah. Sie war kaum wirklich zu erkennen nur hin und wieder ein Fiepsen und ein paar schattenhafte Bewegungen, während das Mädchen selbst recht angespannt aussah. Ähnlich wie er selbst wohl? Oder doch... auf eine andere Art und Weise? Na, ..brauchte ihn wohl weniger zu kümmern. Und so stellte er sein Frettchen neben sich ab, zog sich eines seiner Lieblingsbücher aus seiner Tasche und begann kommentarlos darin zu lesen. Arian verzog den Mund und warf seiner Schwester einen vielsagenden Blick zu, der so viel bedeutete, wie dass er nicht wirklich viel mit diesem Kerl anfangen konnte und ihn wohl für recht unsozial oder gar unsympathisch hielt.