Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

      @Lucy-chan


      Vorstellung: Lucy-chan & Sohira


      Special Agent Dominic Walker

      "Okay seid ihr bereit ?" fragte Don über den Funk seine Kollegen welche auf sein Signal warteten um endlich Zugriff zu nehmen.
      Schon seit Wochen hatten sie ein kleines Kartel in Los Angeles im Auge gehabt, welches das FBI auf der Abschussliste hatte, doch hatten sie nie genügend Hinweise oder Beweise gehabt bis David schließlich seine Mathematik einbringen lies und reichliche Informationen für seinen Bruder liefern konnte um sie dann doch hochgehen zu lassen.
      Kartele waren in Los Angeles keine Seltenheit gewesen, besonders die aus Mexiko, um hier ihre Macht zu präsentieren.
      Doch war leider oft das Problem gewesen, dass die sich im Verborgenen aufhielten und ihre Beweise so schnell wie möglich vernichteten bevor eine Behörde überhaupt noch die Möglichkeit dazu hatte sie festzunageln.
      Don wusste selbst auch, dass er oft ohne seines Bruders wahrscheinlich den ein oder anderen Fall nicht lösen hätte können, jedoch wollte er ihn auch nicht immer überall dabei haben bzw. miteinbringen, da sein Job als Agent doch gefährlicher war als was seine Familie vielleicht dachte.
      Er würde es sich niemals verzeihen können, wenn ihm etwas wegen seiner Arbeit passieren würde.
      "Team A ist bereit"......."Team B ebenfalls bereit"......."Team C hat freie Schussbahn" kam es dann schließlich von der letzten Gruppe die Verständigung bevor Don dann auch schon das Signal zum Zugriff gab und in den nächsten Minuten nur Schüsse und Rauchbomben zu hören oder zu sehen waren.
      Am Ende war es ihm und dem Team aber doch gelungen 5 Leute vom Kartel festzunehmen, wobei Team C als Scharfschützen 3 leider ausschalten mussten, welche versuchten die Flucht zu ergreifen.
      "Hey Don" rief ihm Lucas zu und winkte ihn mit einer Handbewegung zu sich wobei er keine Sekunde daran zögerte in das Haus an seine Seite zu treten.
      "Was gibt es ?" wollte er kurz darauf wissen und blickte auf all die Karten welche das Kartel auf den Tisch liegen hatte, welche ganz Los Angeles zeigte mit den unterschiedlichsten Markierungen drauf.
      "Scheint so als hätten sie doch mehr geplant gehabt als was David uns sagte" meinte dieser noch kurz dazu während Don seine Kappe vom Kopf nahm und sich mit der Hand durch die Haare strich.
      "Bringt sie zurück zum FBI...ich werde einen nach den anderen verhören und ausfragen. Vielleicht bekommen wir ja ein paar Hinweise darauf. Brian und Diana sollen hier auch nochmals alles durchsuchen und einpacken" gab er ihm als Befehl bevor er sich dann selbst schon in sein Auto setzte und Richtung Büro zurückfuhr wo er selbst einen von ihnen in das erste Verhörzimmer brachte um diesen gleich auszufragen.
      Es dauerte gut 3h bis das Mitglied endlich zu reden anfing.
      Zu Don's Pech aber waren es bereits Informationen gewesen welche sie bereits wussten, weshalb er abbrach und zu den anderen hinausging, welche währenddessen selbst zurückkamen.
      "Habt ihr etwas finden können ?" wollte er von ihnen wissen doch schüttelten sie den Kopf.
      "Wir haben zwar noch einen Laptop gefunden aber selbst der ist verschlüsselt" meinte Diana als sie ihm dies am großen Bildschirm im Besprechungsraum zeigte.
      Dies waren alles Daten gewesen mit denen sie 4 nichts anfangen konnten, doch wusste Don, dass sein Bruder da sicher weitaus mehr wusste geschweige denn damit etwas anfangen konnte.
      "Und was ist mit der Karte von Los Angeles ?" dabei sah er zu Lucas welcher selbst den Kopf schüttelte.
      "Keine Chance. Ebenfalls irgendwelche Zahlen und Zeichen, welche wir nicht verstehen" kam es fast wie eine Entschuldigung aus ihm heraus was Don nur seufzen lies.
      Also waren wieder die Künste seines Bruders gefragt.
      Bruder.....
      Kurz sah sich der schwarzhaarige im Besprechungsraum als auch draußen überall um, konnte diesen aber nirgends finden.
      Hat er ihm nicht gesagt, dass sie sich hier treffen ?
      "Hey, hat jemand David gesehen ?" fragte er im großen Büro nach woraufhin alle ihm mit einem 'Nein' oder einem 'Keine Ahnung' antwortete.
      Selbst in der kleinen Küche, welche zur Verfügung stand, war er ebenfalls nicht gewesen.
      Daher holte er sein Handy aus der Tasche, wählte seine Nummer, kam aber sofort in die Sprachbox.
      "Verdammt" fluchte er leise vor sich her, wählte anschließend die Nummer von seiner Universität und fragte dort nach David, doch schien ihn auch keiner gesehen zu haben.
      Wo war er bloss hin verschwunden ?
      Die letzte Station war noch zu Hause bei seinem Dad gewesen, wo David noch wohnte.
      "Hey Dad" begrüßte er dessen Nummer wählte.
      "Hallo Donnie. Freut mich, dass du mal wieder anrufst" kam es erfreut aus ihm heraus wieder mal mit seinen ältesten Sohn reden zu können.
      Schon alleine von der Stimme konnte er merken, dass er anscheinend viel zu selten bei ihm anrief.
      Zum anderen war sein Vater auch der Einzige gewesen der ihn immernoch Donnie nannte. Diesen Spitznamen hatte er als kleinen Jungen gehabt, was ihn aber miit steigendem Alter immer mehr und mehr störte. Bei ihm schien er es aber einfach nicht wegzubekommen.
      "Sag, ist David vielleicht zu Hause ?" fragte er nach, doch zu seinem Pech hatte auch sein Vater ihn nicht gesehen. Weder im Haus noch hinten in der Garage.
      "Okay danke. Kannst du mich anrufen, wenn er kommt ?" nachdem dieser dann zustimmte, legte Don schon auf und begab sich zu seinem Platz um sich der Arbeit zu widmen.
      Wahrscheinlich war sein Bruder nur gerade im Auto auf den Weg hierher gewesen und machte sich unnötig die Sorgen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ungeduldig bewegte sich ihr Bein, als könnte sie es kaum noch erwarten ihre Begegnung zu treffen. Eine Stunde wartete die junge Frau schon am vereinbarten Treffpunkt und erblickte nicht die Person, auf welche sie eigentlich wartete. David Walker war ein Genie, wenn man es so sagen durfte und er gehörte zu den wenigen Personen, welche Waleria offen im Hilfe, oder eher um Rat bat. Er wusste, für wen sie arbeitete und er wusste, wofür sie ihre Informationen brauchte, er hatte der gelegentlichen Mitarbeit zugestimmt und lernte so die Frau ganz anders kennen, als es der große Rest tat. Die Wenigsten wussten, was sie wirklich tat, dass sie wirklich bei der CIA war und das schon seit mehreren Jahren.. Die Meisten lernten sie unter ihren Decknamen kennen, oder gar unter einer der vielen Persönlichkeiten, die alle samt einen Namen, eine Geschichte und ein Aussehen hatten. Es gab die extrovertierte Französin Marie, die harte Russin Tatjana, oder gar auch eine schüchterne Engländerin Jane, wobei es nur drei der vielen anderen Rollen waren. Alle ihre Rollen hatten jedoch eines gemeinsam: Sie waren eine Lüge, bloß eine Rolle, um an Informationen zu kommen, dessen Beschaffung manchmal Monate dauerte und viele Reiseziele erfordere. Dafür reiste die Frau um die Welt, gab ihr Privatleben auf, welches eigentlich fast schon nicht existierte. Freunde oder Partner? Fehlanzeige.. Denn wie sollte sie erklären, dass sie für drei Monate nach Alaska zu einem nomadischen Folk musste, um streng geheime Informationen zu bekommen, und in der Zeit keinerlei Möglichkeit hatte in Kontakt zu bleiben? Schwierig.. Aber manchmal gab es auch einfachere Jobs, die vor Ort zu klären waren, wie das Treffen mit dem Mathematiker, der auf sich warten ließ..
      Wieder einmal blickte die Frau auf ihre Uhr, welche ein Geschenk ihres Vaters zum bestandenen Collage war. Sie war teuer gewesen, hatte aber mehr einen persönlichen Wert, als wirklich einen finanziellen, jedenfalls für die Blondine. Sie seufzte, blickte sich noch einmal im Park um, aber kein Anzeichen des Mannes zu sehen. Er hatte doch selbst den Treffpunkt vorgeschlagen, wollte vor allem nicht über Email kommunizieren, um die Informationen nicht in fremde Hände zu bringen. Bisher war immer auf ihn verlass, es war bisher kein Problem einen Treffpunkt auszumachen, zu dem der Mann auch wirklich kam, aber jetzt gerade machte es die Agentin stutzig, dass sie noch immer hier alleine stand.
      Ihre Finger griffen in die Hosentasche der engen Jeans, welche sie zu ihren High Heels trug, sie wollte immer den anderen etwas vormachen, keiner würde sie so für jemanden so wichtigen halten. Keine Nachricht war zu sehen, kein verpasster Anruf... Sie versuchte es selbst mit einem Anruf, hörte aber lediglich die Mailbox und ärgerte sich selbst. Walker war bisher sehr verlässlich gewesen, vor allem sehr zuvorkommend, da musste etwas dran faul sein.. Mit einem schnellen Schritt lief die Frau aus dem Park heraus, glatt auf den Parkplatz zu, auf welchem ihr Wagen stand. Sie wählte eine andere Nummer, eine, die zu ihr gehörte wie der schwarze Mercedes, mit welchem sie fuhr. "Adam?", sie begrüßte ihn gerne mit seinem eigenen Namen, viel mehr wollte der Mann doch sowieso nicht hören. "Mhm? Es ist echt früh, findest du nicht?". Waleria schnaubte belustigt, während sie ihren Wagen öffnete, um auf der Fshrerseite Platz zu nehmen. "Es ist Mittags.. Und ich brauche eine Personenauskunft". Vielleicht hatte der Mann es auch vergessen.. Wie denn auch sei, sie brauchte die Informationen, die ihr versprochen worden sind. "Was brauchst du denn wieder?", Adam klang gelangweilt, aber das war er auch sonst immer. Es war ein junger Herr, anfang Zwanzig, der bei der CIA gelandet war und gut im Herausfinden jeglicher Informationen war, die jemals über eine Person veröffentlicht worden sind. Wie er das tat? Mit diesen Codes und Programmen kannte sich Waleria nicht aus, aber bisher bekam sie auch alle Informationen, die sie brauchte. "David Walker..",antwortete sie auch schon, während sie sich anschnallte und den Wagen startete. Der Mann am Telefon seufzte. "Leg ich dir auf den Schreibtisch..", murmelte er auch schon und wollte gleich auflegen. "Ne, moment.. Ich brauche es aufs Handy.. Und zwar gleich".

      Eine Stunde hatte es gedauert, bis die Blondine mit einem freundlichen Lächeln ihre Dienstmarke der Dame am Empfang vorzeigte, bevor sie darauf verwies, dass sie angemeldet worden war. Waleria war in der Uni aufgekreuzt, in welcher der Mathematiker arbeitete, hatte dort nachgefragt und sich letztendlich einen Zutritt zu dem FBI verschaffen, was nicht einfach war. Es war vielleicht ein wenig viel, sie hätte warten können, bis es eine Meldung ihres Informanten geben würde, aber ihr Bericht musste bis Ende der Woche auf den Schreibtisch ihres Bosses sein und außerdem.. War sie sehr temperamentvoll, wenn es darum ging versetzt zu werden.
      Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen ließ sie sich den Weg zum Büro des Mannes erklären, der ihr mit Sicherheit weiter helfen konnte: Dominic Walker. Ein FBI Agent, aber auch der Bruder des Gesuchten. So viel Aufwand für eine Mappe, die das enthielt, was Waleria den Kopf retten könnte. Sie wurde begleitet, ihre Schuhe waren zu hören, auch wenn der Herr, der sie begleitete sicherlich vier Mal hinschauen musste, im sicher zu gehen, dass sie wirklich zur CIA gehörte. Ob sie es satt hatte, dass die Menschen es ständig taten? Es gehörte zu ihrem Prinzip sie zu manipulieren, ihnen weiß zu machen jemand anderes zu sein..
      Stumm deutete der große Mann auf ein Büro, in welchem der Agent zu finden sei. Die Tür war angelehnt, da klopfte die Blondine kurz, um rein zu treten, sich vor allem mit ihren Schuhen gleich anzukündigen und ihre Marke raus zu holen, mit welcher sie deutlich machte, woher sie stamm. "Special Agent Sobolew.. CIA", wie einfach es ihr doch von den Lippen glitt.. "Dominic Walker?". Ihre Augenbraue bewegte sich ein wenig, während die grünen Augen den Mann musterten. "Ich bin auf der Suche nach Ihrem Bruder, David".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Als er zurück auf seinem Platz war um sich der weiteren Arbeit zu widmen, durchsuchte er die Akten des Kartels um damit sicher gehen zu können nichts übersehen zu haben.
      Irgendwie hatte er nämlich das Gefühl dies getan zu haben und die Gefangenen rückten ebenfalls mit keinerlei Information raus.
      Wussten sie überhaupt was oder waren sie ebenfalls irgendwelche schachfiguren gewesen, welche zur Not aufgestellt wurden ?
      Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als er sich in seinem Stuhl zurücklehnte, den Kopf nach hinten legte und für einen kurzen Moment die Augen schloss.
      Wann hatte er eigentlich das letzte Mal so richtig geschlafen ?
      Auch wenn es erst 20 Stunden her waren, hatte Don das Gefühl schon seit 2 Tagen nicht mehr geschlafen zu haben.
      Gerade als er dabei war sich für ein paar Minuten zu entspannen klopfte es an seiner Türe wobei er seine Augen öffnete und Diana diese leicht öffnete.
      "Komm rein" bat er freundlich was sie auch kurz darauf gleich tat.
      "Gibt es neue Informationen ?" wollte er gleich wissen doch merkte er auch gleich, dass ihre Stimmung eher weniger Gutes aussagte.
      "Was ist los ?" kam schon die nächste Frage aus ihm heraus als kurz danach Diana schon eine Marke und eine Waffe auf seinen Tisch legte sowie ein Bild von Tony's Familie.
      "Was ist passiert ?" kam es selbst dann etwas geschockter aus ihm heraus.
      "Er wurde von einem Mitglied des Kartels erwischt als wir das Haus stürmten. Die Kugel landete direkt in seinem Hals......" kurz stoppte Diana mit ihren Worten da es selbst ihr nicht leicht fiel darüber zu sprechen.
      "Die Ärzte haben alles versucht aber er hat es leider nicht geschafft" einen kurzen Augenblick blieb sie noch bei ihrem Chef bevor sie ihn anschließend verließ und sich zurück auf ihren Platz bewegte.
      "Und ? Wie hat er es aufgenommen ?" wollte Brian wissen doch schüttelte sie nur den Kopf.
      Niemand konnte sich nur ansatzweise vorstellen wie schwer es sein musste einerseits für Don die Verantwortung für sein gesamtes Team zu tragen geschweige denn im schlimmsten Fall die Familie zu kontaktieren und mitteilen zu müssen, dass der Mann oder die Frau nicht mehr nach Hause kommen würde.
      Es hatte schon jeder oft diese Benachrichtigung machen müssen und es fiel noch nie leicht aber seine Agenten taten dies von wildfremden Menschen und Don musste es doch von Leuten machen, die er schon sehr lange kannte.
      Seine Abteilung war nicht nur eine für die Gewaltverbrechen gewesen....
      Nein !
      In seinen als auch in den Augen seiner Agenten waren sie alle eine Familie gewesen.
      Noch bevor jemand aus seinem Team etwas sagen konnte, erblickten alle 3 eine junge Dame welche sich direkt auf den weg zu Don's Büro aufmachte.
      Wer war das gewesen ?
      Kannte er sie etwa ?
      Doch Don hatte gerade ganz andere Sorgen gehabt.
      Dieser starrte schon einige Minuten auf das Familienfoto von Tony, welches aus Frau und 2 kleinen Kinder, Tochter und Sohn, bestand.
      Soweit er wusste, wollten sie nächstes Jahr nach Hawaii fliegen um sich dort ein Haus zu suchen. Seine Frau war schon immer begeistert von diesem Land gewesen und ihr größter Wunsch war es dort zu wohnen, was Tony ihr auch erfüllen wollte.
      Aber aus diesen Traum würde wohl jetzt nichts mehr werden.
      Kurz atmete der schwarzhaarige Agent noch durch bevor er schließlich den Hörer seines Telefons in die Hand nahm und schon anfing die Nummer seiner Familie zu wählen als es plötzlich an seiner Türe klopfte, dieser aufblickte, den Hörer wieder auflegte und mit einem "Herein ?", was eher ernst war, die Person herein bat.
      Es dauerte auch nicht mehr lange als plötzlich eine schlanke junge Dame vor ihm stand mit engen Jeans und High Heels, welche er genau musterte, und sich als CIA Agentin auswiss sowie kurz darauf schon erwähnte was sie wollte.
      "Da wären wir schon zwei" kam es weiterhin ernst aus ihm gesprochen während er sich etwas in seinem Stuhl wieder zurücklehnte und seine Arme jeweils auf die Armlehnen rechts und links legte.
      "Jedoch würde es mich interessieren warum ausgerechnet die CIA nach einen unserer Berater sucht ?" kam er selbst gleich auf den Punkt.
      Irgendwie konnte er sich nicht vorstellen, dass diese junge Frau bei der CIA geschweige denn überhaupt bei einer Behörde arbeitete so wie sie gekleidet war. Aber andererseits könnte dies auch einfach eine gute Strategie von ihnen gewesen sein umso weniger aufzufallen.
      Zum anderen konnte man nicht gerade sagen, dass die CIA, FBI, NCIS, Homeland Security und was es noch alles gab gerade die dicksten Freunde waren.
      Wusste vielleicht ihre Behörde etwas über das Verschwinden seines Bruders ?
      "Also, ich höre ?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte seinen Blick gemustert, während er sie gemustert hatte. Ob er irritiert war? Vermutlich.. Vermutlich war ihm auch aufgefallen, dass ihr Aussehen wenig mit dem zu tun hatte, was die Frau machte, aber was hatte sie mal gehört? Die CIA war immer an ihren Agenten zu erkennen: Gut-aussehend, aber bissig.. Nun, bissig konnte auch die Blondine sein, die ihr Haar heute zu einem hohen Zopf gebunden hatte, einige kleinere Strähnen hatten sich gelöst, ihr vor allem ein deutlich weniger strengeres Aussehen damit gegeben. Ein sanftes Lächeln hatte sich auf den rötlichen Lippen gebildet, während Waleria hörte, was sie eher nicht hören wollte, denn scheinbar war der Mann vor ihr auf der Suche nach genau der gleichen Person. Die Art, mit welcher sich der Mann in seinem Stuhl zurück lehnte sollte mit Sicherheit deutlich machen, wer hier am längeren Hebel stand, aber Waleria war nicht hier auf dem fremden Terrain, um sich jetzt auf Machtspielchen einzulassen. In den seltenen Fällen, in welchen mehrere der Geheimdienstorganisationen der Staaten gemeinsam arbeiteten waren solche Spielchen normal, jeder wollte der Bessere sein, vor allem auch mehr Macht haben, aber als Frau war es der Blondine fast schon egal.
      "Sie haben es eigentlich schon ausgesprochen", verriet Waleria auf die Frage hin, was die CIA von dem Mathematiker haben wollte, bevor sich ein Schmunzeln auf ihren Lippen bildete. "Was kann die CIA von einem Berater haben wollen?". Sie hob ein wenig ihre Augenbraue, um es noch viel simpler zu gestalten, bevor die Blondine einen Schritt auf den Stuhl vor ihr machte, um ihre Hände drauf abzustützen. Sie wollte aber nicht so sein.. Eigentlich, wollte sie ja recht freundlich sein, sie wollte immerhin etwas von diesem Mann, da war er für einen Moment vielleicht doch am längeren Hebel. "Ich war verabredet mit ihrem Bruder... Und entgegen seiner bisherigen Verlässlichkeit ist er nicht erschienen.. Er ist nicht auf dem Campus aufzufinden und reagiert auf keinen meiner Anrufe.. Ich muss Ihnen aber sicherlich nicht sagen, dass seine Arbeit von großer Bedeutung ist..". Er war brilliant, jeder wollte ihn haben.. "Können Sie mir also nun sagen, wo ich David Walker finde?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Dominic war nicht gerade der Typ gewesen, der sIch gerne mit den anderen Behörden anlegte.
      Schließlich saßen alle im selben Boot nur, dass sie eben anders ermittelten als alle anderen.
      Aber machte das nicht gerade jede Behörde auch aus ?
      Er machte seinen Job ziemlich lange, fragte sich aber selbst schon des Öfteren ob es sIch überhaupt noch was brachte geschweige denn was sein Ziel sein sollte.
      War es der richtige Weg den er immer einschlug ?
      Würde irgendwann der Tag kommen an dem es ihn selbst erwischt und seinen Bruder und seinen Dad verlassen muss ?
      Heute würde auf jeden Fall dieser Tag noch nicht kommen, da war sich der schwarzhaarige sicher gewesen.
      Dennoch machte ihn diese Frau etwas nervös. Auch wenn sie dies nicht mit Absicht machte aber irgendwas an ihr gefiel dem Agent gar nicht. Jedoch konnte er nicht abstreiten, dass beide das selbe wollten: seinen Bruder.
      Also blieb ihm nichts anderes übrig als sich wohl auf dieses Spiel einzulassen weshalb er dann auch ihren Worten horchte.
      Etwas verwundet musste er dann doch sein. David erzählte Don mit keinem Wort, dass er auch der CIA half als Berater. Andererseits hatte er die Stufe 5 und half somit auch Homeland Security wobei Don aber eher glaubte, dass die CIA weniger gefährlich als die anderen waren, was er alles schon mitbekommen hatte.
      Dass die Agentin vor ihm David aber genauso wenig erreichte war nicht gerade verwunderlich gewesen.
      Schließlich hatte er auch schon alles mögliche probiert um diesen zu finden aber keine Chance und wer kannte schon seinen Bruder besser als er selbst oder sein Dad ?
      Langsam gingen ihm aber selber schon die Optionen aus wo er nach ihm suchen konnte, somit wird ihm nichts anderes übrig bleiben als sich mit der CIA zusammen zu tun um so vielleicht herausfinden zu können wo sich dieser befand.
      "Ich sagte doch bereits, dass ich selber auf der Suche nach ihm bin" sprach er freundlich aber auch bestimmt aus bevor er mit einer Handbewegung auf den Stuhl deutete, auf welchen sie sich stützte, sodass sich die Agentin setzen konnte.
      Don konnte es nämlich so gut wie gar nicht ausstehen, wenn man vor ihm stand und versuchte an Informationen ranzukommen. Es reichte ihm schon wenn dies sein Chef tat.
      "Ich habe selber schon versucht ihn zu erreichen an jeder Stelle die mir eingefallen war, aber er scheint nirgendwo zu sein geschweige denn heute überhaupt aufgetaucht zu sein" erklärte er ihr noch kurz "aber ich kann Ihnen anbieten mit uns zu arbeiten um ihn zu finden. Dabei muss ich aber erstmal in Erfahrung bringen bei was er Sie beraten hat. Es ist nicht auszuschließen, dass ihm deswegen vielleicht etwas passiert sein könnte" brachte es der Agent gleich auf den Punkt.
      Natürlich gab er ihrer Behörde keine Schuld, schließlich könnte es auch ein Fall des FBI's gewesen sein, aber in der Welt in welcher sie sich heute befanden kann so gut wie alles passieren und das wusste Don wahrscheinlich genauso gut wie Agent Sobolew.
      Daher war es wichtig auf den neuesten Stand zu kommen was ihm bei der Suche helfen könnte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Zum zweiten Mal wurde ihr gesagt, dass der Mann hinter dem Schreibtisch nicht wusste, wo sein Bruder steckte. Beim ersten Mal hatte die Blondine noch kurz gedacht, es wäre vielleicht mehr ein Witz, als eine ehrliche Antwort, aber scheinbar sollte es die Wahrheit sein, die Frage war dabei nur, ob sie dieser Wahrheit trauen konnte. Menschen waren dazu gemacht zu lügen, das war ihr in Laufe ihrer Karriere sofort deutlich geworden, es konnte natürlich jetzt genauso auf die Worte des Agents treffen, welcher auf den Stuhl deutete, an welchem sich die Frau mit ihren Händen anlehnte. Sie sollte sich setzen, war eigentlich nicht nötig, denn sie wollte nicht viel Zeit verlieren, vor allem musste sie sich jetzt etwas anderes überlegen, wie sie ihren Bericht fertig bekommen würde. Mit einem innerlichen Seufzer setzte sich die Frau auf den ihr angebotenen Stuhl und legte eines ihrer Beine auf das andere, bevor sie sich ebenfalls ein wenig zurück lehnte, als würde ihr dieses Gespräch hier nichts anhaben können.
      Ihr Augen musterten den Mann hinter dem Schreibtisch wieder, musterten seine Bewegungen, die Art, wie er sprach, wie seine Gesichtsmasken sich dabei bewegten. Er hatte schon überall nachgefragt und nachgesehen, wo sich der Gesuchte befinden könnte, da musste Waleria auf diese Worte erstmal vertrauen und sich einen neuen Plan ausdenken. Ihr wurde die Zusammenarbeit angeboten, um nach dem Mann zu suchen, da hätte sie fast aufgelacht, denn für die Zusammenarbeit forderte man Informationen. Eine ihrer Augenbrauen erhob sich ein wenig skeptisch, sollte sie jetzt lieber gehen, oder höflich erklären, wie idiotisch es war auf die Idee zu kommen sie nach ihrem Fall zu fragen. "Agent.. Walker..", sie lehnte sich ein wenig vor und blickte kurz auf das Ende des Schreibtisches vor sich, bevor ihre Augen wieder aussahen. "Ich glaube, Sie haben mich falsch verstanden.. Ich arbeite für die CIA.. Es ist genauso, als würde ich fragen, woran Sie gerade arbeiten und sie mich skeptisch ansehen würden". Schließlich waren die Staatsgeheimnisse nicht umsonst geheim. Waleria lächelte sanft. "Ich kann Ihnen aber versichern, dass die Mitarbeit mit Ihrem Bruder unter strengen Auflagen läuft.. Keine Informationen nach außerhalb, kein Austausch über jegliche Medien mit Zugang zum Internet.. Lediglich Treffen in Persona.. In seinem Büro, oder einem der anderen Orte die dafür in Frage kommen.. Es gibt nicht einmal jemanden, der ihm in diesem Fall schaden wollen könnte, ich kann mir nicht vorstellen, dass es an meinem Fall liegt, aber gabz ausschließen kann ich es nicht". Ihr Tonfall war recht freundlich, nichts verbissenes dahinter. "Heute morgen hat mir ihr Bruder das Treffen nicht bestätigt, was er sonst immer gerne tat.. Es hatte mich schon ein wenig skeptisch gemacht, da der Mann viel Wert auf solche Gewohnheiten legt, wie ich es bisher kennen gelernt habe, aber es scheint so, als wäre ihn etwas dazwischen gekommen, noch bevor er die Möglichkeit dazu hatte..wann haben Sie ihn zuletzt gesehen? ".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don konnte sich schon ausmalen, dass die Agentin nicht so leicht klein bei geben wird aber selbst er dachte nicht einmal Sekunde daran, es der CIA so leicht zu machen.
      Er wusste wirklich nicht wo sich sein Bruder aufhielt und wenn er auch ehrlich war, verschwendete er mit dem Gespräch hier auch die Zeit, welche er für die Suche verwenden hätte können.
      Nichts desto trotz blieb ihm wohl nichts anderes übrig als mit ihr sich einen Lösung einfallen zu lassen.
      Beide wollten David finden und auch wenn es bedeutete ihr Informationen zu liefern, welcher sonst ihrer Behörde nichts angingen, war es ihm in diesen Moment ehrlich gesagt vollkommen egal gewesen.
      David war sein kleiner Bruder gewesen und Don war nun wirklich nicht bereit gewesen die Leiche des jungen Mannes zu finden.
      Nein ! Noch einen Tod in der Familie würde weder er noch sein Dad wahrscheinlich gut überstehen.
      Als sich die junge Agentin anschließend etwas vorbeugte und wieder das Wort ergriff konnte sich der schwarzhaarige ein kleines amüsantes Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen.
      Sie strahlte durchaus viel Selbstbewusstsein aus, keine Frage, und sowaß war schon immer etwas gewesen was ihm bei einer Frau gefiel aber anscheinend hatte sie ihm genauso falsch verstanden gehabt als was sie es tat.
      Aber wie sagte man so schön ?
      Durchs Reden kommen die Menschen zusammen.
      "Ich meinte nicht damit, dass Sie gleich beim FBI anfangen sollen zu arbeiten, Agent Sobolew. Ich wollte damit ausrücken, dass wir vielleicht uns zusammentun sollten um nach David Walker zu suchen. Schließlich arbeitete er nicht nur für das FBI als Berater sondern auch für ihre Behörde, Homeland Security und was weiß ich noch" gerade als er den Satz beendet, fiel ihm ein, dass er wirklich nicht wusste für wen er eigentlich noch als Berater arbeitete.
      Warum wusste er soweit über dessen Arbeit ?
      "Und umso mehr Informationen wir bekommen können, umso schneller ist es vielleicht möglich ihn zu finden. Daber benötige ich alle Informationen was seine arbeiten bei Ihnen betraf" machte er die junge Dame nochmals drauf aufmerksam auf was er eigentlich wirklich hinaus wollte.
      Er wollte sie nicht gleich bei sich einstellen.
      Aber jeder wusste, der diesen Beruf ausübte, umso mehr man wusste umso schneller konnte man die weitere Suche fortführen.
      "Auch wenn es nicht der jetzige Fall ist, der vielleicht für das Verschwinden zuständig ist, kann es dennoch jemand aus einem anderen Fall gewesen sein" natürlich konnte es auch ein Fall von ihnen gewesen sein, der dafür zuständig war.
      In Don's Kopf rasselten alle Möglichkeiten durch wer oder was dazu führen hätte können.
      David hatte bei soviele Fällen mitgeholfen, dass er nicht einmal wusste wo direkt er anfangen sollte weshalb er kurz darauf aufstand und ein paar Schritte im Büro ging. Dies half ihm schon immer ein wenig beim nachdenken.
      Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als er ihren Worten hörte, als sie meinte, dass er seine Gewohnheiten hatte.
      Oh ja, die hatte David durchaus wirklich. Und wenn es mal nicht so war wie er es wollte, konnte er ziemlich hysterisch werden. Aber so war er nun mal gewesen und machte seinen Bruder zu dem Mann der er heute war.
      "Zuletzt gesehen habe ich ihm gestern als er bei unserem aktuellen Fall mitgeholfen hat. Danach meinte er zu Universität zu fahren um seine Vorlesungen zu machen. Soweit ich aber heute von seinen Kollegen erfahren habe, war er nicht aufgetaucht und auch zu Hause erschien er nicht" erklärte er ihr kurz.
      War ihm etwa auf dem Weg zu seiner Arbeit schon etwas passiert ?
      Warum hatte Don ihn nicht aufgehalten ?
      Bei solchen Dingen machte sich selbst der Größere von ihnen Vorwürfe. Er sah immer zu, dass David wegen der Arbeit als Berater nichts passierte.
      Und nun ?
      Nun war er verschwunden und Don hatte das Gefühl nichts unternehmen zu können.
      "Wann hatten Sie das letzte mal Kontakt mit Mister Walker gehabt ?" stellte er nun die Gegenfrage bevor Minuten drauf schon Brian an seiner Bürotüre klopfte und hineintrat.
      "Tut mir leid für die Störung, Boss. Aber wir haben David's Wagen gefunden" meinte er kurz.
      "Was ? Wo ?" wollte er gleich wissen wobei ihm Brian mitteilte, dass es am Santa Monika Beach stand.
      Was wollte er denn dort ? Das lag doch gar nicht auf seinem Weg zur Universität ?
      "Alles klar. Wir machen uns gleich auf den Weg" gab er ihm noch gleich mit bevor seine Aufmerksamkeit auf Agent Sobolew fiel.
      "Lust auf einen kleinen Ausflug ?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihre Augen musterten ihn genau, die Art und Weise, wie er sprach, die Art, wie der Mann sich aus dem Stuhl erhob, um durch den Raum zu gehen. Seine Schritte waren zu hören, seine kleinen Gesten verrieten einiges, aber Waleria war nicht dafür da, um sich jetzt ein Bild dieses Agents zu machen, sie war da, um ihren Bericht endlich fertig zu bekommen, dafür musste sie wissen, wo dieser Mathematiker war! Der Frau wurde eine Zusammenarbeit angeboten, da hätte sie fast wirklich gelacht, wie sollte sie das bitte vor ihrem Chef rechtfertigen? Mit dem FBI arbeiten.. Und gleich auch noch der Gefahr auflaufen womöglich versetzt zu werden, oder sich die Anschuldigungen anhören zu dürfen, sie würde für den Feind arbeiten. Im Wahrheit arbeiteten sie alle gemeinsam häufig auch an den selben Fällen, aber der, der sie zuerst löste bekam meist auch das Geld und damit war relativ klar, warum die Organisationen verfeindet waren, auch wenn es noch andere Gründe für ihre Feindlichkeiten gab.
      Waleria seufzte innerlich, während ihre Augen zu dem Fenster hinter dem Schreibtisch glitten.. Sie brauchte diesem Mathematiker, sie brauchte die Unterlagen von ihm und die entschlüsselte Nachricht. Sie brauchte also diese Zusammenarbeit.. "Mister Walker hilft mir seit geraumer Zeit immer wieder bei kleineren Problemen.. Er.. Ist nicht in die Fälle involviert, jedenfalls mir so viel, wie es für ihn nötig ist.. Allein deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass er genug weiß, um für irgendjemanden interessant zu werden, aber wie gesagt.. Ich kann es nicht gänzlich ausschließen.". Vor allem, wenn die Blondine daran dachte, woran sie eigentlich die letzte Zeit gearbeitet hatte. Sie hatte sich viel im Ausland gefunden.. War viel gereist, aber das hatte ja nichts zu heißen, die meisten konnten sehr einfach in die Staaten einreisen.
      Waleria wurde erzählt, wann der Mann vor ihr seinen Bruder das letzte Mal gesehen hatte, da wurde sie auch schon nach dem letzten Kontakt gefragt. Kurz musste sie überlegen, wann sie den Mathematiker zuletzt gesehen hatte. "Gestern Vormittag.. Als Mr. Walker mir bescheid gab, dass er fertig sei.. Wir haben telefoniert und den Treffpunkt für heute ausgemacht.. Zu dem er nicht erschienen ist". Es war ganz simpel, aber bevor es wirklich weiter ging unterbrach jemand die Unterhaltung in dem kleinen Büro. Ein Wagen wurde gefunden, oder genauer gesagt der Wagen des Gesuchten, wohl leer und ohne einer Spur von ihm. Vielleicht war ihm wirklich etwas zugestoßen? Aber eigentlich.. Konnte ihm nichts passieren aufgrund der Arbeit, die er gerade für Waleria tat. Sie überlegte, wurde aber aus den Gedanken gerissen, als der Agent davon sprach sie würden sich auf den Weg machen, kaum einen Moment später fragte er auch schon, ob sie denn Lust auf einen Ausflug hatte. Verdammt, jetzt sollte sie mit? Aber vielleicht betraf es die Frau ja wirklich, vielleicht hing es mit ihrem Bericht zusammen. Waleria seufzte, bevor sie sich erhob. "Von Lust kann man hier nicht viel sprechen", sie deutete ihm an voraus zu gehen und sie zu führen. "Ich hoffe, Sie fahren gut Auto, Agent".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Es war nur noch eine Frage der Zeit gewesen wie lange es dauerte bis David in einer seiner Fälle hineingezogen wurde und vielleicht dafür auch noch die Verantwortung ziehen musste.
      Don hatte stets immer versucht ihn soweit rauszuholen wie es ging, doch schien dies diesmal nicht wirklich funktioniert zu haben.
      Die Agentin vor ihm hatte genauso wenig schuld daran gehabt wie sonst niemand. Es war David's eigene Entscheidung gewesen der CIA, Homeland Security und allen anderen Behörden als Berater beiseite zu stehen und wusste die Risiken durchaus doch wusste Don aber auch, dass sein kleiner Bruder ganz und gar nicht für solch eine Welt der Gefangenschaft oder sonst was, gemacht war.
      Wenn es einen seiner Agent oder Don selbst traf, dann war das wieder eine andere Situation gewesen. Sie wurden für solche Dinge ausgebildet.
      David war einfach ein zu emotionaler junger Mann gewesen, weshalb solche Dinge sicher auf seine Psyche schlagen würde.
      Als er anschließend den Worten der jungen Dame wieder horchte, musste er ihr einerseits zwar zustimmen doch andererseits konnten beide auch komplett daneben liegen.
      Auch wenn David keine interessante Person wäre, gab es da draussen sicher genügend Leute die das wahrscheinlich komplett anders sahen. Sein Bruder konnte durchaus eine interessante Person sein und wenn man entdeckte was wirklich in diesem steckte, dann hätte jeder Verbrecher seine Nutzen an ihm gefunden.
      Nachdem beide auch noch geklärt hatten wann wer David zuletzt gesehen oder gehört hatte und ihm Agent Sobolew mitteilte, gestern Vormittag mit ihm telefoniert zu haben, dachte er einen Moment nach wo dieser zu diesen Zeitpunkt gewesen sein musste.
      Soweit er sich richtig erinnern konnte, müsste sein kleiner Bruder hier beim FBI gewesen sein, weil sie die ganze Nacht an dem Fall gearbeitet hatten und erst gegen 10.30 Uhr verließ er das Büro.
      Hatten sie davor oder erst unterwegs telefoniert gehabt ?
      Wenn es auf seinem Weg zur Universität gewesen wsr und dabei schon beschattet wurde....
      "Sagen Sie, Agent Sobolew. Ist Ihnen bei dem Telefonat etwas anders vorgekommen als sonst ? Von Mister Walker Stimme oder ähnlichem ?" wollte er dann noch wissen bevor beide von einen seiner Agenten unterbrochen wurden, welcher mitteilte den Wagen von David gefunden zu haben.
      Endlich !
      Auch wenn es zwar nicht die Nachricht war, welche man unerhofft erwartete, so war es zumindest eine erste Spur gewesen.
      Daher packte er seinen Ausweis, Waffe und Schlüssel, welche in der ersten Lade lagen, bevor seine Aufmerksamkeit zurück auf die blonde Agentin ging und er sich bei ihrer Antwort ein amüsantes Lächeln nicht verkneifen konnte.
      "Machen Sie sich deswegen keine Sorgen. Sie sind bei mir in guten Händen" gab er kontert noch zurück als er sich mit ihr und seinen Agenten zum Aufzug bewegte, welcher runter in die Garage führte und Don in seinen Chevrolet Surbuban stieg um anschließend gleich zu dem Ort zu fahren, welchen Brian vorher meinte.
      Es dauerte gut 20 Minuten mit Blaulicht bis alle dort ankamen, doch erschien ihm nicht das Bild, welches sich der Agent sich erhofft hatte.
      Nein !
      Ganz im Gegenteil.
      Nachdem dieser vor dem Absperrband zum stehen kam, welches die Polizei bereits vorbereitet hatte, ausstieg und sich Richtung David's Wagen zubewegte wurde ihm alleine vom Anblick schon übel.
      David's Auto war komplett verbrannt gewesen sowie die Person, welche direkt hinter dem Steuer gesessen hatte.
      Don konnte nur hoffen, dass es sich hierbei nicht um seinen kleinen Bruder handelte.
      Was sollte er seinem Vater erzählen ?
      'Dad tut mir leid, dir das sagen zu müssen aber David wurde seit gestern vermisst und heute Morgen haben wir seine Leiche gefunden'......genau solche Sätze schossen ihm gerade durch den Kopf, weshalb er für einen Moment alles rund um sich komplett vergaß.
      "Don ?.......Don, hörst du mir eigentlich zu ?" sprach Lucas diesen an doch realisiert es sein Chef erst beim dritten Mal, dass man mit ihm sprach.
      "Was ?" kam es kurz aus ihm heraus bevor Lucas ihm schon die Sachen der Leiche hinhielt.
      "Das lag im Auto. Es tut mir leid" sprach er bedrückt aus und entfernte sich anschließend von diesem, da jeder wusste wie der Chef auf solch eine Nachricht reagieren würde, während Don den Ausweis seines Bruders genauer betrachtete sowie das kleine Gerät, was wie David's Handy aussah.
      Eigentlich konnte man ja vorab nicht zu 100% sagen ob es sich hierbei um die Person handelt, welche man denkt es zu sein aber Don hatte gerade keine andere Möglichkeit nur an das Schlimmsten zu denken während sein Blick zurück auf das verbrannte Auto ging, welches weiterhin von seinen Agenten, der Feuerwehr und Polizei bearbeitet wurde und man die Leiche rausholte.
      Selbst die Größe alleine schon würde zu ihm passen.....


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ihr Gespräch wurde mit der Nachricht unterbrochen, dass das Auto des Gesuchten gefunden sei, eine einerseits sehr gute, andererseits vielleicht sehr schlechte Neuigkeit. Was es auch letztendlich war, es war eine erste Spur, die zu dem Mann führen könnte, der die beiden Agents aus verschiedenen Bereichen überhaupt verbund. Waleria war es wichtig den Mann zu finden, sie brauchte ihre Berechnungen, ihre Unterlagen wieder zurück, um am Ende der Woche ihren Auftrag präsentieren zu können, allein deshalb war sie mitgekommen, folgte dem Mann zu dem Wagen unten im Untergeschoss, reagierte vor allem nicht auf die merkwürdigen Blicke, die ihr zugeworfen wurden, weil man sie hier nicht kannte. Zu ihrem Glück war ihre eigene Arbeitszeit frei einteilbar, es war kein Problem mit dem FBI zusammen zu arbeiten, das sollten bloß nicht ihre Kollegen erfahren, das wäre ein gefundenes Fressen für sie.
      Waleria war in den Wagen gestiegen, hatte sich angeschnallt und blickte hinaus, während der andere Agent hinter dem Steuer mit dem Wagen zu dem Fundort fuhr. Sie war nicht persönlich von dem Fall betroffen, David Walker war nicht ihre Familie, er zählte eher zu guten Kontakten, Bekanntschaften, die dafür gezahlt wurden, um Informationen zu liefern, aber dadurch, dass ihre Beförderung im Raum stand betraf es sie schon ein wenig mehr, als es vielleicht sollte. Sie hatte sich die Fahrt über Gedanken gemacht, hatte sich die Sonnenbrille vom Kopf gezogen, um nicht geblendet zu werden, während ihre Gedanken dich sonst wo befanden.

      Zwanzig Minuten hatte die Fahrt trotz des Blaulichtd gedauert. Normalerweise gehörte so etwas nicht zu ihrem Standardverfahren, denn Waleria arbeitete meistens undercover, besorgte versteckt Informationen, gab sich als andere Personen aus, ihr Repertoire dafür war sehr groß. Sie stieg dennoch aus, zog die Sonnenbrille wieder auf den Kopf und bewegte sich auf den Wagen zu, der bis aufs Grundgerüst ausgebrannt war. Ihren Ausweis zückte sie schon automatisch, als man sie ansprechen wollte, was sie hier zu suchen hatte, die Aufschrift der CIA brachte zwar Verwirrung mit sich, gab ihr aber die nötigen Rechte an den Wagen zu treten und um diesen herum zu laufen. Was Agent Walker in diesem Moment trieb war ihr fast schon egal gewesen, viel wichtiger war es Waleria Handschuhe zu besorgen, die sie von einem der Mitarbeiter griff, um sich den Wagen anzusehen, es anfassen zu können. Informationen zu finden war ihr Job, versteckte Nachrichten zu suchen genauso, deshalb trat sie mit ihren hohen Schuhen auf dem Kies um den Wagen herum, ging in die Hocke, um sich etwas anzusehen und genauer zu betrachten. Letztendlich blickte sie auf den Beifahrersitz, erblickte im Fußraum den Rest von verbrannten Unterlagen, nach welchen sie mit den Händen griff, um erkennen zu können, um was es sich hier handelte. Ob es ihre Unterlagen waren? Verdammt.. Die Reste des Umschlags deuteten daraufhin, auf einem Rest war ein großes W und gleich ein A zu sehen.. Waleria? Vielleicht, sie hatten sich darauf geeinigt sich zu dutzen, um eher den Anblick zu erwecken sie seien gute alte Bekannte.
      Die Frau seufzte, während sie über den Resten im Fußraum des Wagens hockte, wenigstens waren die Unterlagen nicht mehr erkenntlich, aber wenn sie hier waren, konnte es doch nicht mit ihrem Fall zu tun haben, oder doch? Sie erhob sich langsam, schüttelte sanft für sich selbst den Kopf, wenn es sich bei der Leiche um den Gesuchten handelte, dann konnte sie ihren Fall vergessen, dann würde alles hin sein, dann müsste sie von vorne anfangen. Aber soweit dachte sie noch nicht, stattdessen entfernte sie sich langsam vom Wagen, wollte sich die Umgebung ansehen, vielleicht etwas finden, was sie durch ihre Datenbank jagen könnte.. Handschuhe..nicht weit vom Auto entfernt, definitiv keine von denen, die von dem FBI hier getragen wurden, ob eine DNA Spur zu finden sein würde? Ein Kanister gleich einen Stück weiter, vielleicht könnte man die Herkunft bestimmen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      War es wirklich Daniel ?
      Und wenn ja, wieso hatte man es auf ihn abgesehen gehabt ?
      Er war doch nur ein einfacher Professor an einer Universität gewesen und war nicht der Typ Mensch welcher jemand anderem etwas nur ansatzweise zu Leide tun konnte.
      Oder lag es daran, dass er vielleicht Informationen hatte die für jemand anderes gefährlich werden konnte ?
      Don war noch eine kurze Weile gedanklich gefangen gewesen als er schließlich den Kopf schüttelte und versuchte gerade privates mit beruflichen nicht zu vermischen.
      Verdammt, er war Agent. Sowas durfte er sich jetzt nicht leisten wenn er selbst an diesen Fall arbeiten wollte.
      Jeder wusste genau: Wenn etwas zu persönlich werden würde, war man gezwungen den Fall abzugeben und Don alleine wurde schon schlecht dran, wenn er daran denken musste, dass jemand anderer die Sache mit seinem Bruder bearbeiten würde.
      Als er seinen Blick über die Gegend schweifen ließ, fiel ihm auf, dass er die neue Agentin irgendwie aus den Augen verloren hatte.
      Wo war sie hin verschwunden ?
      "Brian ?" rief er nach diesem und deutete mit einer kleinen Handbewegung, dass er zu ihm kommen soll was sich sein Agent nicht 2 mal sagen ließ.
      "Ja Boss ?" wollte er wissen woraufhin er ihm schon die Sachen von David in die Hand drückte.
      "Veranlassen eine Untersuchung der verbrannten Leiche. Sowie sollen sie auch das Auto untersuchen bzw. das was noch zu untersuchen ist und ich möchte auch den gesamten Ablauf von David in den letzten 48h haben, verstanden ?" kam es mit einem befehlenden Ton aus ihm heraus bevor sich Brian schon auf den Weg machte.
      "Diana ?" rief er schon die nächste Agentin zu ihm welche ebenfalls kurz darauf bei ihm erschien.
      "Besorg dir die Überwachungskamera's von dieser Gegend. Ich will eine genaue Aufnahme von David's Wagen haben zu dem Zeitpunkt als er hier erschien" mit einem Nicken verschwand auch Diana schon wieder bevor Don sich nochmals umsah und anschließend Agent Sobolew etwas weiter weg von der Unfallstelle fand weshalb er nicht lange zögerte und sich langsam auf den Weg zu ihr machte.
      Umso mehr er sich ihr näherte umso mehr vielen ihm selbst dann die fremden Handschuhe sowie der Kanister auf.
      Waren das etwa die Mittel gewesen, welche David's Wagen zum brennen brachten ?
      Sinn würde es auf jeden Fall ergeben aber wieso sollte man das tun ?
      "Entweder ist der Flüchtling wirklich so dämlich sodass er uns die Beweise hier gelassen hat oder er wollte, dass wir diese finden" unterbrach er die Stille zwischen den beiden bis er sich seine Handschuhe rausholte, diese über die Hände zog bevor er sich selbst runterhockte und den Kanister in die Hand nahm, doch zu seinem Pech war dieser einfach nur rot gewesen ohne irgendeinen Namen drauf zu haben.
      Im nächsten Momemt wandte er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Gegend wo sich auch bereits einige Leute hinter dem Absperrband versammelt hatten.
      Es musste hier doch jemanden geben, der das Alles gesehen hatte, oder ?
      "Lucas ?" winkte er seinen dritten Agenten her und drückte ihm den Kanister in die Hand sowie deutete er auch auf die Handschuhe welche er gleich mitnehmen soll "ich will eine genaue DNA Analyse haben. Wenn er oder sie die Sachen schon hier lässt, will die Person bestimmt gefunden werden und den Gefallen erfülle ich ihm gerne" kam es etwas kühler aus ihm heraus welcher sich dann gleich an die Arbeit machte.
      "Wollen Sie mir nicht endlich sagen an welchem kleinen Problem Ihnen Mister Walker wirklich geholfen hat ?" wandte er als Nächstes seine Aufmerksamkeit zurück auf die Agentin welche bis jetzt kein Wort verloren hatte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es ergab vieles keinen Sinn, vor allem die Frage danach, warum das hier alles lag, aber letztendlich war es auch deren Aufgabe herauszufinden, welche Absicht dahinter steckte. Ob der Täter einen Hinweis hinterlassen wollte? Vielleicht wollte er nur auf sich aufmerksam machen, darauf hindeuten, dass er noch nicht fertig sei. Es lag dem ganz Nahe, dass es sich um jemanden handeln konnte, hinter dem die CIA, oder das FBI her waren, wenn man näher darüber nach dachte. Um einen Menschen lebendig im Wagen zu verbrennen brauchte man schon ein eiskaltes Gewissen, oder keinerlei Skrupel, was auf jeden Fall auf jemanden hin deuten könnte, der von der CIA schon mal gesucht worden ist. Vielleicht ging es hier aber nicht um Waleria, vielleicht war es auch etwas familiäres, oder etwas persönliches, ob Daniel selbst Feinde hatte? Vielleicht führte er auch ein Doppelleben, von welchem sein Bruder nichts wusste? Waleria hatte ihn schon einmal durchleuchtet, aber das hieß nicht immer, dass die Datenbank auch wirklich alles erfasst hatte. Die Möglichkeit bestand, dass die beiden Agenten vielleicht etwas nicht wussten, etwas, was die Sache aufklären würde.. Ob der Gesuchte es vielleicht gar selbst war? Es gab schon mal in der Vergangenheit Fälle, in denen sich Menschen einfach absetzen wollten, in denen sie von der Bildfläche verschwinden wollten, aber die Gedanken waren jetzt auch inzwischen sehr wirr, da musste die Agentin innerlich den Kopf schütteln und sachlich bleiben, sie hatten keinerlei Ansätze, es war nicht einmal bekannt, ob es sich bei der Leiche wirklich um den Gesuchten handelte.
      Agent Walker hatte sich in der Zeit, in der Waleria ihren gedanken nachgegangen war, zu ihr gestellt, hatte vor allem die Sachen entdeckt, die sie auch entdeckt hatte. Sie wollte ihm gerne bescheid geben, hätte sch auch schon selbst gemeldet, aber ihre Gedanken hatten sie einen Moment lang eingenommen. Er dachte aber scheinbar das Selbe, sprach davon, dass es nicht viele Möglichkeiten dafür gab, weshalb die Sachen hier liegen gelassen wurden. Die Sachen wurden aber gleich auch schon jemanden gegeben, um die Spuren zu untersuchen, auf die auch die Agentin hofft, sie jagt die DNA gleich durch ihre Datenbank, wenn es etwas geben wird, vielleicht gibt es dann auch einen Treffer, wer weiß schon. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht wurde sie schon wieder angesprochen, der Mann fragte ein weiteres Mal danach, warum sein Bruder für die CIA arbeitete, da seufzte die Frau und zog sich langsam die Handschuhe aus, sie brauchte die vorerst nicht mehr. "Selbst wenn ich es wollen würde, kann ich Ihnen keinerlei genauen Auskünfte geben..", ihre Augen blickten nach den Mann, um ihn zu mustern. Bis sie sich vergewissern würde, dass ihr Fall für das hier relevant war, würde sie weiterhin schweigen, aber indirekt konnte sie doch schon mal etwas zu sagen, oder nicht? Waleria schüttelte sanft den Kopf. "Ich habe seine mathematischen Kenntnisse nutzen müssen.. Er wusste aber nie über irgendetwas bescheid.. Er hat keine Ahnung davon, wonach ich bin, oder was ich tue.. Ich bezweifel somit, dass Ihnen diese Informationen gerade von Nutzen sein können.. Aber sobald es DNA Spuren gibt lasse ich sie durch unsere Datenbank jagen, um hoffentlich einen Treffer zu bekommen..". Noch einmal seufzte die Frau, bevor sie mit ihren Augen über den ganzen Ort blickte. "Aber ich habe das Gefühl, diese Gegebenheiten irgendwo her zu kennen..", das murmelte sie mehr für sich, als auch wirklich für den anderen Agent. Irgendetwas an dem Ganzen hier kam ihr einfach bekannt vor, da bekam Waleria auch schon eine Idee. "Ich muss mal telefonieren", und damit entfernte sie sich von dem Agent, um ihr Handy aus der Tasche zu greifen und gleich schon nach einer ihr sehr bekannten Nummer zu greifen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Bei ihrer Aussage keinerlei Informationen geben zu können wusste der Agent in diesen Moment wirklich nicht ob er sie nun anschreien soll was der Blödsinn soll, oder ob er alleine weiter nach seinem Bruder suchen sollte, wenn er nicht das schon im Wagen gewesen war.
      Doch irgendwie hatte er selbst noch das Gefühl, dass es nicht David sein konnte.
      Ob es nun der brüderlicher Instinkt war oder einfach nur die Hoffnung ihn lebendig zu finden.......gal was es war aber Don würde defintiv an diesem Gefühl festhalten bis er eine Antwort gefunden hatte.
      Als er gerade dabei war etwas zu sagen, horchte er schon den Worten von Agent Sobolew, welche meinte David's mathematischen Kenntnisse nutzen zu müssen aber dieser niemals erfahren hatte für was er es eigentlich tat.
      So wie er seinen Bruder kannte, tat dieser ja noch nie etwas für eine andere Behörde, geschweige den fürs FBI, ohne wirklich den Hintergrund dazu zu kennen.
      Warum also hätte er es diesmal anders machen sollen ?
      Das passte einfach nicht zu ihm.
      "Gute Idee, vielleicht habt ihr ja noch jemanden den wir nicht auf den Schirm haben" stimmte er der Agentin zu nachdem sie meinte die DNA Spuren ebenfalls durch die Datenbank laufen zu lassen.
      Auch wenn alle Behörden eigentlich auf die selbe Bank Zugriff hatten, gab es doch Typen welche nur bei ihnen zu finden waren und so wäre es schon mal eine große Hilfe gewesen, wenn man mehrere dazu nützt um eine Spur zu bekommen.
      Als schon kurz darauf wieder die Worte von ihr zu hören waren, wandte Don selbst seinen Blick nochmals in die Gegend um zu wissen was sie meinte doch konnte er nichts finden weshalb er sie auch schon darauf ansprechen wollte, doch bekam er diese Chance nicht als sie meinte kurz telefonieren zu gehen.
      Hatte sie etwa schon mal einen Fall gehabt, welcher dieses Vorgehen hatte wie hier ?
      Wenn ja, wäre es eine große Hilfe für ihn darüber Bescheid zu wissen aber das konnte der Agent sie auch nocht später fragen weshalb er sich dann schon auf den Weg zu seinen Leuten machte, welche gerade dabei waren alles zusammenzuhalten räumen um sich anschließend auf den weg ins Büro zu machen.
      Die Spurensicherung untersuchten noch den Wagen wobei sie auch Dokumente auf der Beifahrersitz am Boden fanden, diese aufsammelten und Don übergaben.
      "Das haben wir noch am Fußboden gefunden" meinte einer von ihnen bevor es sich Don ansah aber nichts mehr durchdenken Flammen zu erkennen war.
      Waren dies die Dokumente gewesen, welche David Agent Sobolew übergeben wollte ?
      Wenn ja, was hatte sein kleiner Bruder herausgefunden ?
      "Alles klar. Gut gemacht. Lasst den Wagen abschleppen. Ich will wissen ob es wirklich der Benzinkanister war, der den wagen zum brennen brachten oder ob es nur eine Attrappe war" befahl er ihnen noch bevor sich alle weiter an die Arbeit machten und Don bei seinem Wagen auf die junge Dame wartete.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sohira ()

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Bewusst hatte sich die Frau ein wenig entfernt, um nach ihrem Telefon zu greifen, denn sie war sich noch immer dessen bewusst, dass sie nicht offiziell mit dem FBI arbeitete und sehr damit aufpassen musste, was sie hier preis gab. Klar, ihre Informationen waren für den Agent sicherlich nicht wirklich weiterbringend, aber er musste sie verstehen, sie konnte nicht einfach aussprechen, hinter was sie her war, vor allem, weil es nicht nur ihren Job kosten könnte. Der Agent selbst würde Waleria mit Sicherheit nicht sagen, woran er denn zur Zeit gearbeitet hatte, da war es doch in Ordnung, wenn sie schwieg, oder nicht?
      Sie hatte die Nummer gewählt, welche ihr weiter helfen konnte, hatte einen Moment gewartet, bis das Telefon auf der anderen Seite der Leitung abgehoben wurde. "Hm? Was ist wieder los?", Adam hatte scheinbar bessere Laune, seine Stimme klang heller, vielleicht hatte er nicht nur seinen ersten Kaffee gehabt, sondern war auch bereit zu arbeiten. Der Mann war meistens die Nacht über unterwegs, arbeitete spät, schlief den Tag über, schade nur, dass Waleria ihn meist den Tag über brauchte. "Ich brauche ein paar Infos und Akten, wenn es recht ist", sie schmunzelte ein wenig über ihre Wortwahl, während sie zurück zu dem Geschehen blickte, um den Agent zu mustern, dem die Papierfetzen von der Beifahrerseite gezeigt wurden. "Ich weiß nicht so recht, Sobolew.. Ich schwimme in Arbeit", der Mann schmunzelte hörbar, der tippte auch schon was auf der Tatstatur, was hörbar war, da wandte sich Waleria dem Geschehen wieder ab. "Ich brauche alle Verbrennungsdelikte aus dem letzten Jahr.. Vor allem Autos, die abgebrannt sind". "Wir haben nicht viele solcher Fälle behandelt, wenn ich mich recht entsinne", Adam tippte schon weiter auf der Tastatur. "Ja, ich brauche alles.. Polizeiberichte, FBI, wir.. Einfach alles, woran du kommst". "Das könnte eine Menge sein..", er Mann schien ein wenig abwesend zu sein. "Ich brauche alles und zwar ohne die Genehmigung vom Chef, ich habe keine Zeit, um mich gerade zu rechtfertigen". "Das wird aber was kosten". "Ich bringe dir nachher einen guten Starbucks Kaffee.. und jetzt mach dich an die Arbeit". Mit einem sanften Schmunzeln legte Waleria auch schon auf, bevor sie ihr Handy weg steckte und zurück zu den anderen blickte. Ihr kam das Geschehen bekannt vor, es war kein Fall, den sie bekommen hatte, mit Sicherheit nicht, aber sie musste dem nach gehen, denn wenn sie David fand, würde sie auch ihre Informationen finden.
      Nachdem sie den Agent aus der CIA neben dem Wagen fand, mit dem die beiden her gekommen waren, bewegte sich auch Waleria darauf zu, hatte vor allem die Überbleibsel der Unterlagen vor anzusprechen. "Ich glaube, dass der Umschlag auf dem Beifahrersitz für mich bestimmt war", sprach sie es auch schon von selbst an, als sie bei dem Mann ankam. "Und wenn er komplett mit verbrannt ist, dann weiß ich nicht, ob es wirklich was mit mir und meinem Fall zu tun hat.. Aber wir.. werden wohl nicht erfahren, was drinnen stand und ob es die richtigen Unterlagen waren", sie waren immerhin bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Während die anderen sich um den Wagen kümmerte, versuchte Don noch irgendetwas aus den Dokumenten herauszufinden oder lesen zu können, doch leider ohne Erfolg.
      Die Flammen hatten einfach viel zu viel beschädigt gehabt als was noch etwas in Erfahrung zu bringen war.
      Wussten die Täter etwas von den Dokumenten und hatten so versucht es zu verhindern, dass sich die beiden trafen ?
      Noch immer schwammen in Don's Kopf soviele Fragen durch, welche weiterhin beantwortet blieben und umso mehr er sich darauf konzentrierte für irgendwas eine Antwort zu bekommen, umso mehr Fragen kamen ins Spiel.
      Aber vielleicht würden ja die Kamera's etwas finden was ihm schon mal helfen konnte.
      "Es würde auf jeden Fall Sinn ergeben, wenn er auf dem Weg zu Ihnen war bzw. zu dem Treffpunkt" kam es dann plötzlich etwas kühler aus ihm heraus auch wenn er dies nicht gerade mit Absicht tat.
      Jedoch war das Spiel ganz einfach gewesen: Umso mehr Don erfuhr, dass es vielleicht doch mit Agent Sobolew zu tun hatte umso mehr fing er an erstens die Frau dafür die Schuld zu geben, was mit seinem kleinen Bruder passiert war und zum anderen würde er die gesamte CIA dafür in Rechenschaft ziehen.
      Was seine Familie betraf, kannte Dominic kein Mitleid.
      "Das würde ich nicht sagen. Wenn man wirklich etwas darüber gewusst hat, konnte man den Fahrer zuerst ermorden, die Dokumente fotographieren um alle Daten zu bekommen, diese zurück auf den Fußboden legen und dann mit der Leiche verbrennen" sprach er dann aus da dies einer seiner Theorien gewesen war, warum Dokumente, und das auch noch so wichtige, überhaupt auf dem Fußboden landeten.
      David war kein unordentlicher Mensch gewesen, weshalb er wusste, dass er solche Dinge niemals dorthin legen würde.
      Zum anderen machte ihn eine Sache ganz besonders stutzig:
      Warum fuhr David diese Straße geschweige denn diese Richtung ? Schließlich waren hier die meisten Stau's gewesen und David kannte jegliche Routen um genau dieser zu entgehen.
      Das passte ja auch nicht wirklich zusammen.
      Umso mehr Don darüber nachdachte, desto unwahrscheinlicher war es vielleicht gewesen, dass es David war, der im verbrannten Wagen saß.
      Aber wenn es nicht er war......wer war es dann gewesen ?
      "Sagen Sie, Agent Sobolew" richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die junge Dame "hatte Mister Walker Ihnen bei irgendwelchen Kartelen oder Drogenspielchen geholfen ?" wollte er anschlließend von ihr wissen.
      Dies würde natürlich auch schon einiges erklären warum man es vielleicht auf ihn abgesehen haben könnte.
      "Bzw. was meinten Sie vorher damit, dass Ihnen diese Gegebenheit bekannt vorkam ?" fragte er gleich hinterher und wollte endlich Antworten haben.
      Er hasste es wenn man mit ihm spielte und gerade wenn es um einen seiner Leute oder Familie ging, hatte Don zwar eine lange Geduldsstrecke gehabt aber auch irgendwann riss einem Agent wie ihm der Faden.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ja, es ergab Sinn, dass David auf dem Weg zum Treffpunkt war, zu dem er nie angekommen ist, und auch wenn Waleria es nicht glaubte, dass der Mann wirklich in diesem Auto saß, was sie der festen Überzeugung, dass der Gesuchte wirklich zum Treffen kommen wollte. Ihr Problem dabei: Er hatte sich nicht angekündigt, es nicht bestätigt. "Es passt nicht", entgegnete sie leicht kopfschüttelnd und lehnte sich sanft an den Wagen an, um das Geschehen zu beobachten. "David.. Bestätigte immer die Treffen.. Oder er sagte sie ab, wenn er der Meinung war, es wäre nicht der richtige Ort, oder er wäre nicht fertig.. Er hat mir heute morgen nicht bestätigt, dass er die Unterlagen hat, ich glaube nicht, dass der Wagen auf dem direkten Wege zu dem Treffpunkt war". Sie sprach ihre Meinung offen heraus, sie hatte hier nichts zu verlieren, jedenfalls nichts, wovon der andere Agent wissen könnte, doch es gab noch einen anderen Hintergrund dafür, dass sie ihre Meinung so offen teilte. Natürlich hörte die Frau diese indirekten Beschuldigungen heraus, aber sie konnte es dem Mann nicht übel nehmen, er war persönlich in diese Sache verstrickt, sie tauchte einfach auf und deutete darauf, dass sie mit seinem Bruder eine Verbindung hat, da war es doch recht klar, dass ihr die Schuld für diese Sachen gegeben wird.
      Wieder einmal wurde nach den Ermittlungen gefragt, in welche der Mathematiker verwickelt worden war, würde der Agent denn nie verstehen, dass sie nichts verraten wird? Wie suchte er denn seine Leute aus, wenn diese nach einem Nachfragen schon nach geben würden? Dafür war Waleria zu lange bei der CIA, um einfach klein bei zu geben, nur weil der Mann mit mehr Druck nach fragte. Die Frau seufzte innerlich ein wenig. "Ich weiß nicht, woran Sie arbeiten, Agent.. Aber ich beschäftige mich nicht mit Kartellen oder Drogenspielchen.. So etwas überlassen wir dem FBI..". Ihre Augen musterten den Mann von der Seite, bevor sie wieder zu dem Geschehen blickten. "Ich beschäftige mich mit der nationalen Sicherheit.. Ich bin für die Informationenbeschaffung zuständig, weiß selbst nicht immer über die Fälle bescheid.. Aber zum letzten Mal.. Ich kann und werde Ihnen keinerlei Informationen zu meinem Fall geben, bis ich mir nicht sicher bin, dass das Relevanz für das Verschwinden Ihres Bruders hat". Dieses Mal sprach sie ihre Worte deutlich härter aus, vor allem mit Nachdruck, wie es der Mann ebenfalls gesagt hatte. "Sie können auch gerne für sich alleine bleiben, überhaupt kein Problem.. ich muss nicht einmal hier sein.. Ich muss Ihnen meine Hilfe nicht anbieten und vor allem muss ich nicht herausfinden, was mit Ihrem Bruder geschehen ist..". Es war nur halb wahr, sie brauchte die Informationen. "Aber ich arbeite mit ihm schon lang genug unter der Hand, um allein aus Respekt zu ihm hier zu helfen..".

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    • Special Agent Dominic Walker

      "Wenn Mister Walker keine Bestätigung schickte und der Wagen nicht Richtung Treffpunkt gewesen war.........wohin wollte er dann ?" sprach er seine Gedanken laut aus wobei eher mehr die Worte an ihn selber an als Agent Sobolew gerichtet waren.
      Sein Bruder machte doch sonst nie andere Sachen als das was am Plan stand ?
      Oder wurde er vorher schon durch irgendjemanden erpresst und weder das FBI noch die CIA wussten etwas davon ?
      Was wurde hier gespielt ?
      Mit einem verzweifelten Seufzer nahm er wieder seine Kappe ab und strich sich mit der selben Hand durch die Haare während er auch ein paar Schritte machte, welche oft halfen einen klaren Gedanken zu fassen, welchen Don gerade wirklich gut gebrauchen konnte.
      Langsam gingen ihm die Optionen aus und umso weniger er wusste umso mehr kam der innerliche Bruder in ihm hoch, wenn es um David's Sicherheit ging.
      Kurz darauf lehnte er sich wieder an seinem Wagen an um Agent Sobolew die nächsten Fragen zu stellen, bekam aber wieder die Antwort welche sie ihm schon die ganze Zeit lieferte.
      Es war dem schwarzhaarigen langsam egal gewesen für was oder für wenn sie arbeitete.
      Die CIA war genauso in dem Fall beteiligt gewesen wie das FBI und dies hieß nunmal auch zusammen zu arbeiten was er von ihr nicht gerade bekam.
      Auf jeden Fall nicht auf die Weise, welche Don gerne hätte aber heutzutage lief sowieso nichts mehr so wie es jedem gefiel.
      Als er dann ihre letzten Worte horchte, konnte er sich ein Lachen nicht verkneifen.
      War das wirklich ihr Ernst gewesen ?
      Kurz darauf verschwand auch schon wieder sein Lächeln als er sich zu ihr wandte "Stimmt, Sie müssen nicht einmal hier sein Agent Sobolew. Und Sie müssen uns auch nicht helfen ihn zu finden aber er ist genauso euer Problem als unseres" waren selbst seine Worte etwas hart gewesen.
      Es stimmte.
      David hatte genügend Informationen über jegliche Behörden gehabt, weshalb es für Alle ein hohes Risiko war den jungen Mann in den Händen der Gewaltätigen zu lassen.
      "Sie helfen nicht ihm alleine wegen des Respekts. Sie kennen Mister Walker nicht und ich kenne Sie nicht. Aber eines weiß ich genau: Die CIA hilft nur dann wenn es wirklich gefährlich wird und das wird es wenn Ihre Informationen ans Licht kommen" sprach er im selben Ton weiter.
      "Somit haben Sie keine andere Wahl, also tun Sie nicht so als würde Ihnen etwas an David Walker's Sicherheit liegen.......na los Einsteigen" am Ende des Satzes, öffnete er anschließend die Fahrertüre, setzte sich rein, schloss diese wieder und startete den Motor sowie wartete darauf, dass die Agentin der CIA einstieg sodass beide gemeinsam zurück zum FBI fahren konnen mit der Hoffnung, dass seine Leute etwas herausfinden konnten.
      Don wusste, dass er erstens kein Recht hatte eigentlich mit ihr so zu reden und zweitens musste er auch aufpassen, dass der Fall nicht zu sehr persönlich wurde...denn somit bestand auch die Gefahr, dass ihm dieser Fall entnommen werden würde und dies konnte er sich auf keinen Fall leisten.
      "Kommen Sie oder brauchen Sie eine schriftliche Einladung ?" rief er dann aus dem Fenster als sie immernoch nicht eingestiegen war.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie war in den Wagen gestiegen und hatte laut geseufzt, als die Tür hinter ihr zu war und die beiden alleine waren, ohne die ständigen Augenpaare, die nach ihnen sahen. Waleria war langsam wirklich genervt, auch wenn sie es nicht gerne zugab, sie blieb dennoch professionell und fuhr sich ein Mal durch das Gesicht, bevor sie zur Seite blickte, zu dem Mann auf der Fahrerseite.
      "Ich habe absolut keine Ahnung, was in diesem Umschlag stand", gab sie ehrlich zu und wollte die Dinge ein wenig richtig stellen. "Deshalb habe ich auch überhaupt keine Ahnung, mit wem wir es hier zu tun haben, wenn es wirklich an meinem Fall liegen sollte". Sie hatte sich doch allein deshalb an den Mathematiker gewandt, er konnte ihr helfen einige Dinge zu entziffern und da konnten sie sich beide schnell einig werden, wie gut David wirklich war, er hatte ein Talent, er war intelligent und er war gut. "Ich habe David schon mehrmals um Hilfe gebeten.. Und er hatte mir bisher immer helfen können, deshalb habe ich Sie aufgesucht.. Aus Respekt zu ihm.. Er hatte mir geholfen, also möchte ich ihm helfen, auch wenn unsere Beziehung rein geschäftlich ablief.. Ich weiß nicht, ob es da überhaupt etwas gibt, was ans Licht kommen könnte.. Und mein Arbeitgeber weiß auch nichts davon, dass ich zur Zeit auf der Suche nach einem meiner Informanten bin.. Ich bin hier freiwillig, Agent Walker.. Und alle Informationen, die ich zur Verfügung stelle sind auch rein freiwillig". Mit ein wenig Nachdruck hatte die Frau ihre Worte ausgesprochen, aber gleich auch mit Respekt und mit einem gewissen Nachdruck im Unterton, um zu signalisieren, wie wichtig es ihr hier war. Ja, sie musste an ihre Informationen kommen, das war eigentlich der Hauptgrund gewesen, aber genauso wollte sie aus Respekt den Mathematiker finden, sie brauchte ihn, sie wollte ihm aber auch etwas zurück geben, was sie nie konnte.
      "Wenn ich Ihnen deutlich mache, dass ich Ihnen keinerlei Informationen zu etwas geben kann, dann seien Sie versichert, dass es auch nicht möglich sein wird, wenn sie acht Mal nachfragen.. Solange das hier keine offizielle Geschichte ist bin ich zu nichts befugt und habe schon viel zu viel gesprochen, aber ich möchte David genauso finden, wie sie es tun". Ihre Augen blickten noch einmal nach dem Mann, bevor Waleria seufzte und aus dem Fenster auf der Beifahrerseite raus blickte. Da war noch etwas anderes unbeantwortet. "Zu Ihrer Frage vorhin.. Mir kommt dieses Vorgehen bekannt vor, aber ich weiß nicht warum.. Es gab einen Fall, eine ganze Fallreihe, meine ich, aber ich erinnere mich zu wenig dafür, um es genauer sagen zu können.. Ich habe einige Akten angefordert, ich setze mich nachher dran, sobald ich zurück fahren kann und werde Sie informieren, sobald ich etwas weiß, ist das in Ordnung?". Und wieder blickten ihre Augen nach dem Mann, sie wollte doch keine Feindlichkeiten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Dass sein Verhalten ihr gegenüber wahrscheinlich in diesen Moment komplett daneben war, war dem Agent bewusst gewesen aber wenn Don ehrlich war, fiel es ihm auch extremst schwer den Fall nicht zu persönlich werden zu lassen.
      Niemand wusste wie es seinem kleinen Bruder wirklich geht. Da er schließlich der Größere von ihnen war, David als Berater für das FBI immer gearbeitet hatte, hatte somit Don auch die Verantwortung für ihn gehabt.
      Warum hat er nicht besser auf David aufgepasst ?
      Wieso hatte er auch nichts davon gewusst, dass er auch zeitgleich der CIA half ?
      Umso mehr er darüber nachdachte, umso mehr suchte er nach Dingen, für welche er verantwortlich sein musste weshalb es überhaupt erstmal zu David's Verschwinden kam.
      Dies machte Don immer, wenn dem anderen was passierte.
      Sein Dad würde natürlich sagen, dass es nicht seine Schuld sei aber da sah es der Agent vollkommen anders.
      Nachdem sie losfuhren und Agent Sobolew auch schon ihre Worte an ihn richtete, wusste er ja selber, dass sie nichts dafür konnte was passiert war.
      Don war einfach nur auf sich selber sauer gewesen und lies dies leider gleich am Nächsten aus was in dem Fall immer die Agentin der CIA war.
      Zu seiner Verwunderung wurde dann auch schon kurz darauf seine Frage, welche vorher nicht unbeantortet war und er eigentlich dachte keine Antwort mehr zu bekommen, doch noch beantwortet was das Vorgehen dort betraf.
      "Sie müssen nicht zurückfahren, wenn es weit ist. Sie können gerne einen Platz beim FBI verwenden und dort arbeiten, wenn Ihnen der Fall wichtig ist. Somit sind die auch immer am Laufenden und können gleich mitagieren. Um ihren Schlafort wird natürlich ebenfalls das FBI aufkommen" schlug er der CIA Agentin vor wobei er aber schon dachte, dass diese nicht darauf eingehen wird.
      Wenn sie lieber hin und her fuhr bei dem Verkehr in Los Angeles, dann war es im Endeffekt sowieso ihr Problem gewesen.
      "Ich weiß auch, dass Sie nichts für sein Verschwinden können" sprach er dann selber nach einer gewissen Zeit eher wieder ruhig aus während sein Blick fest auf der Straße blieb.
      Irgendwie konnte er die junge Dame in diesen Moment nicht ansehen, da er auch nicht zeigen wollte, wieviel ihm Alles eigentlich zusetzte.
      "Sowie weiß ich es auch zu schätzen, dass sie aufgrund weniger Informationen alles versuchen um ihren Informanten zu finden. Es tut mir also leid, wenn ich Ihnen einen falschen Eindruck oder Vorwürfe gemacht habe" Don fiel es wirklich schwer sich bei jemanden zu entschuldigen aber andererseits war er auch so gewesen, welcher schnell einsah, wenn es jemanden gab der versuchte zu helfen und Agent Sobolew machte den Eindruck als würde sie David wirklich finden wollen, weshalb es gut war diese nicht als Feindin zu haben.
      Vielleicht fand sie ja Informationen welche dem FBI helfen konnten seinen Bruder zu finden?
      Kurzer Zeit später kamen sie auch schon beim Büro an, wobei Don sich auf seinen typischen Parkplatz stellte, ausstieg und sich schon Richtung Aufzug zubewegte, welcher rasch kam, einstieg, darauf wartete, dass Agent Sobolew ebenfalls einstieg und schon den Knopf zu seinem Stockwerk drückte und hochfuhr.
      Als oben die Türe des Aufzugs aufging, stand auch schon sein Dad total aufgelöst und kreidebleich vor diesem.
      "Was muss ich hören ? Ihr habt David gefunden ?" kam es total geschockt aus ihm heraus wobei man deutlich sehen konnte, dass sein Dad versuchte die Tränen zurück zu halten.
      Sanft legte Don seine Hand auf dessen Arm und leitete diesen zu seinem Platz bevor er kurz zur Agentin blickte.
      "Sie können sich gerne daweil im Besprechungsraum ausbreiten. Ich komme gleich nach" sprach er zu ihr bevor seine Aufmerksamkeit zurück zu seinem Dad ging, welcher kurz darauf auf seinem Bürostuhl Platz nahm und Don sich vor diesen hockte, sodass sein Dad ihn sehen konnte auch wenn er den Kopf nach unten neigte.
      "Es steht noch nicht fest ob es sich hierbei wirklich um David handelt" versuchte Don diesen nicht aufzuwühlen geschweige denn eher mehr zu beruhigen auch wenn es ihm selbst schwer fiel.
      Es tat ihm in der Seele weh seinen Dad so leiden zu sehen. Das Letzte mal war es bei seiner Mutter gewesen als diese im Sterben lag.
      "Und was wenn doch ?" waren die nächsten Wort seines Vaters schon mit Tränen bedeckt gewesen.
      "Dad......" kurz musste Don selbst stoppen bevor er alles runterschluckte "ich werde alles in meiner Macht stehende tun um David gesund nach Hause zu bringen. Das Verspreche ich dir" mit diesen Worten holte er einen seiner Mitarbeiter aus dem Stock her, welcher sich daweil um ihn kümmern soll bevor sich Don dann auf den Weg zur Küche machte, zwei Becher mit Kaffe fühlte, Kaffee und Zucker mitnahm und sich anschließend zum Besprechungsraum machte wobei er einen vor der Agentin stellte.
      "Wie ging es bei dieser Fallreihe weiter nachdem ein Auto in die Luft geflogen war ?" wollte Don dann von Agent Sobolew wissen, sollte sie es ohne den Akten wissen wobei seine Stimme aber diesmal freundlicher als am Tatort war.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Letztendlich setzte sich die Frau in den Besprechungsraum, der ihr angeboten worden ist und fuhr sich seufzend durch das Gesicht. Die Fahr hier hin war deutlich angenehmer, denn die beiden Agents hatten sich alles gesagt, was zu sagen war und der Mann vor allem schien es endlich verstanden zu haben, dass Waleria wirklich das tat und aussprach, was sie auch wirklich konnte, denn es würde Probleme mit sich bringen, wenn ihr Chef ein klein wenig mehr mitbekommen würde, er wusste doch nicht nicht einmal, dass sie sich hier bei der FBI aufhielt, vielleicht sollte die Frau sich melden, ein Gespräch suchen, aber dann würde sie der Gefahr laufen zu verraten, dass sie den Fall noch immer nicht vollständig auf seinen Schreibtisch bringen konnte. Ein Jahr arbeitete sie nun daran und hatte sich in sechs verschiedenen Ländern aufgehalten, das konnte nicht einfach alles jetzt komplett aufgeben, um zu hören, dass sie ihre Beförderung vergessen konnte. Letztendlich konnte nichts passieren, solange Waleria ihre Informationen für sich behielt, wie oft sie doch undercover schon ganz andere Sachen getan hatte..
      Viel mehr bewegte sie aber der Anblick des Mannes, der zu sehen gewesen war, als der Aufzug oben stehen blieb. Die gleiche Nase und die selben Augen sagte ihr schon eigentlich direkt, dass es Familie des Gesuchten sein musste, seine Tränen in den Augen deuteten auch direkt darauf an, dass er wirklich betroffen war, Waleria würde auf den Vater tippen, aber sicher konnte sie sich nicht sein, jedenfalls nicht zu hundert Prozent. Wie lange sie schon ihren Vater nicht mehr gesehen hatte? Vielleicht sollte sie ihm nach dem Fall auch wieder einen Besuch erstatten, sich wenigstens melden, sie hatten schon zwei Wochen nicht miteinander gesprochen. Die Frau nahm sich vor ihn nachher anzurufen, denn.. Sie hatte ihren Vater lieb, es war der EInzige, den sie überhaupt hatte, aber durch die viele Arbeit im Ausland war einfach nicht viel Zeit für Privatleben da..
      Sie lehnte sich auf einem der Stühle ein wenig zurück und griff zu ihrem Handy, um es zu entsperren und zu sehen, ob ihre Unterlagen schon zusammen waren. Adam hatte sich noch nicht gemeldet, er schrieb normalerweise, wenn er fertig wurde, aber hier ging es um Zeit und vor allem darum, nicht den Chef um Genehmigungen bitten zu müssen, deshalb öffnete die Frau den Chat mit dem ITler und schrieb ihm gleich, ob sie die Sachen abholen kommen kann. Auch wenn ihr angeboten worden ist, dass sie hier arbeiten konnte, sie musste die Sachen alle holen und vor allem gleich auch ihren Laptop aus dem Appartement. Waleria blickte jedoch auf, als ihr ein Kaffee hin gestellt wurde und wenn sie ein klein wenig weicher wäre, hätte sie es viel zu süß gefunden, dass an sie gedacht wurde. Stumm nickend bedankte sie sich jedoch und legte das Handy auch gleich schon auf den Tisch vor sich, um nach dem Becher zu greifen. Sie trank den Kaffee gerne schwarz, vielleicht auch eine Angewohnheit der vielen Reisen.
      "Ich weiß nicht mehr richtig, wie es mit dem Fall weiter lief..", gab Waleria ehrlich zu und nahm einen Schluck der schwarzen Flüssigkeit. "Ich war zu der Zeit in Moskau.. Oder in Seoul.. Ich weiß nicht mehr wirklich.. Aber ein Kollege hat mir damals etwas zugemailt, um mich nach der Meinung zu fragen.. Da ging es um eine ganze Fallreihe.. Autos, welche verlassen und ausgebrannt gefunden wurden, mit verbrannten Leichen am Steuer.. Ich meine, die Leichen waren nicht die eigentlich Gesuchten, aber ich habe die Akten dazu eingefordert.. Ich muss sie gleich nur abholen fahren". Die Frau nahm noch einen Schluck und stellte den Becher ab, bevor sie ihre Beine übereinander legte. "Vielen Dank auch für das Angebot vorhin.. Ich habe ein Appartement nicht weit von hier.. Aber ich würde gerne einen Schreibtisch hier nutzen, wenn Sie es mir schon anbieten". Sie wollte nicht auf den Mann eingehen, der sie am Aufzug angesprochen hatte, das empfand sie als nicht professionell.
      "Ich würde mich gleich auch auf den Weg zur Zentrale machen und die Akten holen, dann haben wir vielleicht einen ersten Ansatzpunkt".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."